1917 / 305 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 27 Dec 1917 18:00:01 GMT) scan diff

Gxgßez Honquuyxéiex. 27. TMMW, (W T'. B.) Woftlicber Kriegsschauplas.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

“Un der maiischen Front war die Gefechtstätigkeit am

outhoulster Walde, auf dem nördlichen LyI-Ufer, bei oeuvres und Marcolng zeitweilig lebhaft.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Die Regimenter einer Gardedivifion führten nordwmlich

von B ezo n v auxnacb bäftigerArtiUerie- und Minenwerferwirkung erfolgreiche Unternehmungen dur . Am Vormittage drangen Er- kundungsabteilungen in die franzö 's en Linien. Am Nachmittage stürmten mehrere Kompaanien im erein mit Flammenwerfem und Teilen eines Smrmbataillons, begleitet von In anterie- und SZlachtüleaern, in 900 m Breite die beiden er ten feind- li en Gräben. Ein Gegenangriff der Franzosen schei- terte unter schweren Vertu sten. Nach Sprengung zahlreicher Unterstünde kehr'ten die Sturmtruppm mit mehr als 100 Go- fangenen und cmiqen erbt-uteten Maschinengewehren befehls- gemäß in ihre AUSgangssteUungen zurück.

Heeresgruppe Herzbg Albrecht. Eine franzßfische Abteilung, die nördlich von Ober-

burn-haupt unyeren vordersten Graben errei te, wurde im Nahkampf zurückgeschlagen. ck '

Oeftlicher Kriegss an in Nichts Neues. G p &

Mazedonisch Front. ' Krim größeren Kampfhandlungen.

* Italienische Front.

“' Die Urtiüerietätßgkeit zwischen Aska o und der Brenta

Rt geftem an Heftigkeit ua gelassen. cbhaktes Störungs- er hielt in den Kampfabs nitten Jamie zwischen Brenta

uvd Piave tagsüber an. Ein italieni cher Voxstoß gegen den

Monte Tomba wurde abgewiesen.

Der Erste Gmeralquariiermekßer. Ludendorff.

“Oeßérreiehisäz-uugarisclzer Bericht. Wien, 24. Dezember. (WTO.) Amtlich wird gemeldet:

: Oestlicher Kriegsfchauplap. _“ * WaffeufiiUstand.

W silicb Italienischer Kriegsschauplaß.

' - e der Brenta haben Tr'up en der mo ru pe

bes ?eldmarschaUs Freiherrn von *Corkrad “Ze heigtig en

elndl ck,en Wtdetftandes den “Col d-el Rosso und den Monte ValVeUa genommen. Bisher wurden über 6000 Ge-

fangene, ,arunter eln Oberst und mehrere Stabsofstzjere,

ein'gebk'acht. ' _ , _ Der Chef des Generalstabes.

»

2'. Dezember. (W. T. V.) Amtlich wird gemeldei:

Oeftlicher Krie Sk [ Waffenstiastand. g ck W W

1- F i d Italienischer Kriegsschauplatz. _. _ e :: liche Ge enangrtffe ge en un ere neuen Steaunßen zwischen AsHago und der B?:nia tsvurden er- „olgre ck “abgewiesen. Die Zahl ber Gefangenen seit dem . hat sich auf über 9000 Mann, darunter 270 Offi- ziere, erhöht Inden Kämpfen am 23. und 24. haben s1ch das - nsamerteteglment Nr. 22 (Sinj). das Infanterlewgiment Nr. 7 (Graz), Teile der Infanterieregimenter 12 Ikonmrom) 51 (Koloszvar), 84 (Wien), 102 :Beneschau). daß ägerbatai- on Nr. 20 (Graz), dab Sturmbata Uon Nr. 11 und die Hochgebirgekompagnie *NaW besonders ausgezeichnet.

Der Chef des Generalstabes.

'.leu,

»-

Wieu, 26. Dezember. (W. T. V.) Nmtléch wird ge-

meldet: Oestlicher Kriegsschauplatz. Waffenstiüstcmd.

N lchJialienischer Kriegsschauplatz.

eueri versuchte der Italiener in hartnäckigen Käm fen die ihm am 23. d. M. zwischen Nsiago und der BreTta entriffenen Höhen zurückzugewinnen. Sämtliche Angriffe

wurden restlos abgewiesen. _ __ Der Chef des Generalstabes.

Bulgarischer Veriéxi. SYia.F4. Dsezember. (W. T. V) Generalstabsberichi. ase oni che Front. Mäßi e Kan“. täti kit 11: ill des Vaxdar. Einige Feuerübe1fäUeg bei dxtfn JFoxfe 53)?le gell. Em wenig lebhafteres Mrtilleriefeuer in der Ebene von Serres. Bei dem Dorfe Kumli wurde ein englischer ZMF?! von uuseren vorgeschobenen Abteilungen blutig ab- ,? . Dobrudscbafront: Ruhe,

Sofia, 25. Dezember. (W. T. B.) Generalstabsberlcht.

quedonische Front. In der Gegend von Bito! a &Monastn) mäßtge Feuerjättgkeit. Mehrere starte feindll *: tkundungsabtnlungen, welche fich unseren Stellungen im Cernabogen und in der G-aend der Moglena zu nähern versuchten, wurden durch euer vertrieben. Auf he'den Wardar-Ufern hat das _ ejchüxzfeuer fich fühlbar veksiärkt. Gruppen“ englidcher Infantme. weiche nach länaerer Artillexie- vorbereitung gegen unsere SieUungen südwestlxch von Doiran vorgiuaen, wurden unter Feuer genommen, das ihnen furcht- bare Verluste beibtachte, worauf die noch übrigen Trümmer in ihre Gräben, zurückflüchteten. Im Strumatal haben wir einige feinoltche Erkundungoabteilungen zerstreut. Dobrudscha-Front: WaffenftiUstand.

Sofia, 26 Dezember. (W. T. B.) Generalsiabsbericht. MF:: edonische Front: An ewigen Punkten der F-out

öklick) yyy. Doimnsse WH Zr-„öcx. SUUUMUZWHLUL Wk- tri3ben wn“ meörere englxkcho Wxteixxzngen. Dobrudscha-Front: Waffenmüstanb.

Türkischer Berköht. Konstantinopel, 2Z.Dezember. (28.27.56) Amtlicher

Heeresbericht.

Von keiner Front find wichtige Ereignisse gemeldet.

Konstantinopel, 24. Dsz-xmber. (W. T. B.) Amtlicher Tagesbericht.

Palästinafront. _An der Andscha atrouillen- gefechte, die uns veranlaßten, am 21. 12. unsere ichemngs- limen etwas zurückzunehmen. Auf der übrigen Fxont der rechten Flügelgmppe sonst keine besonderen Er- eignisse an diesem Tage, abgesehen von einem Schein- angriff bei El Fudscba und ArtiUeriefeuer. Hier und weiter östlich von Jerusalem unternahm der Gegner nacb starker Artillericvokbereilung am 21. Vojmitiags einen Angriff gegen Unsere SteUungen wesxliäx von Hake Huefa und nördljcb. Der Angriff scheiterte. Wo der Gegner an einer Stelle eingedrungen war, wurde er im Gegenstoß wieder geworfen. Mit beträchtlichen Verlusten scheiterten erneute bis zur DUUkel- heit dauernde feindltche Vor-röße Am 22. Dezember_folg_te der eind vor unsere newu Sicherungs|inien an der KMU nur mit aoallerie Patrouillenangriffe des Feindes gegen uxsere Stellungen bei Wir Habala wurden sämtlich abgetvtefen, östlich davon konnten nur unsere Stellungen etwas vorschieben. Ruf der aanzen Front starke Fliegertätlgteit. Bei den übrigen

Armeen Ruhe. » Ftkonstantinopel, 25. Dezember. (W. T. V.) Tages-

berick) :

Palästinafront: Von der See her feuerte der (Gegner lebhaft, aber ergebnislos gegen unferc rechte Flüaekgrnppe. Am Vormittag des 23. Dezanver feste der Feind schwächere, Nachmittags stärkere Kräfte «egen unZere Sttlluxrgen östlich von Nebula an AÜe Angtiffe scheite1ten an der Tapfsrkeit unsem' Truppen, die den Gegner im Handgranatenkampf und durch Gegenstöße abwiesen. Wir kom-ten einige Gefangene einbringen. Schwerer Regen hält an der ganzen Front an.

An den anderen Fronten keine Ereigmffe.

Der Krieg zur See.

Vevlln, 23. Dezembxt. (W. TV.) In den Hoofden, im Aermeltanal und m der Irischen See wurden durch unsere [*.*-Boote 4 Dampfer und das englische Fischer- fahrzeug „('orward“ verni tet. Einer der versenkten Dampfex wur e aus einem durch_ leéne Kreuzer, Zerstörer nnd bemaffnete Fischdampfer stark gestckxerten und daher vermutlich besonders wertvollen Geleitzug herausgesckxoffen. Unter den übrigen vernichteten Dampfern befanden sich die englischen be-

ladenen Dampfer „Euphorbia“ und „Rydal Hall“. Der Chef des Admiralsmbes der Marine.

Berlin, 24. Dezember. (W. T. B.) Im Englischen Kanal und an der Ostküste Englands wurden durch unsere U-Voote leßthm 23000 Br.:N.-T. versenkt. Unter den vernichteten Schiffen befanden sub zwei große .rachtdampfer, die im Aermelkanal tro stärkster feirblicher egenwirkunq vernichtet wurden, sowe ein bewaffneter englischer Dampfer vom Aussehen und Größe des Lenkand- Dampfers „Norvegian“.

Der Chef des Admiralslabes der Marine.

Amsterdam, 24. Dezember. (W. T. V.) Den hiestgen Blättern wird aus Rotterdam gemeldet, daß emer der eNgli- schen Torpedojäger, die den gestern früh in Roiterdam ankFekqmmenen Geleitzua begleiteten, ioxpeviert worden oder au eme Mine gelaufen ist. Aus den bißhexkgen Berichten gebt uichthewor, ob dieses Schiff zu den gestern als torpediert gxmeldste11 hrei Towcdojägern gehört oder ob es sich um ein merles Schtff handelt.

erlin, 26. Dezember. (W. T. B.) Im Mittel- meer und wieder zahlreiche Dampfer und Sealer den An riff-n unserer Uuterseeboote zum Opfer ne- fa"l.en. Der Raumgevalt der versenkten Schiffe be“- 1xagt mindestens 88000 Vr.R.-T. Unter Umm befand steh der bexyaffnete englische Dampfer „Verwlck Law“ (4680 Tonnen), em aus starker Scharang hemusgeschoffener großer Tankdampfer sowie ein bewaffneter griechischer Dampfer. Einer der ve1senkten Segler hatte 700 Tonnen PhoSphat für Italien

als Ladung. _ Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Berlin, 26. “Dezember. (W. T. B.) Neue U-Boots- erfolge im Sperrgebiet um England 21000 Vr.-R.-T. Von den versenkten Schiffen wurden 4 Dampfer in der Nordsee vernichtet: 3 davon, die tiefbeladen warey, wurden aus stark gesicherten. nach England gehenden GelenzÜHen heraus;:esxbosxen; 2 der Dampfer waren bewaffnet und eng ischer Natwnalitat. Ein anderer versenkter Dampfer fuhr unter englischer Kriegsfiagge, war demnach ein englisches

Hilfskciegsschiff. Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Uxiter den Abwehrmitfelü, die un ere c**:-kinds ac en

Untexseebyote exfunden haben, nehsmenddie WZssedZ? bomben emen großen Raum ein. Wie schwierig jedoch auch die erfolgreiche Anwendung dieses Mittels ist, von dem sich besonders dieEnaländer soviel versp-ochen haben, wie hartnäckig andererseits aber auch die Verfolgung durch unsere Gegner ist das erhellt aus dem Bericht eines vor wenigen Tagen zurück; aekehrten U-Nooles. Darnuch wurde es im Englischen Kanal von Mittag bis Abend von zwei Wafferüugzeugen verfolgt und dabei Wxt 23 Bomben belegt, denen das Boot, ohne Schaden zu nehmen entkam; obgleich es erst in der Dämmerung gelang, die Gegner“ abzuschutt-ln. Wenige Ta e später arbeitete das [.)-Boot in der Irischen See und scho aus einem Geleitzug einen tief- beladenen Dampfer voq 5000t heraus. Sofort feste eine starke feindliche Gegenwxrkung ein. Einige Zerstörer lösten steh von der Begleitung los und steUten nun dem [Z-Voot nach wobei fie im Verlauf der nächsten Minuten nicht weniger als, 39 Wafferbo'mben auf die vexmutlicbe Tauchsteüe abwarfen Doch auch dtese verfehlten durchweg ihr iel und explodiertet; meistin weiter Entfernung von dem [)'- oot, das 'nicht den geringsten Schaden davontmg. (W. T. B.)

net, das ein weni lebha er war als ewöb li M Cernabogen Trommelfeuer „Ü: kurzer Daußr. IZKF

“';-M „„.-O FoxWivtkÜ-afd

Aus dem Regierunabezirk Münster wixd . diekjäbtige Ernje an Roggen und quzen einen [, YJYÜM dia arben b-t, als nach de: Voritbäyu g angenommen werdegxo "“ “- Rogaen. rute brachte eine aut: Mnnlm» te und die Welmmme .Zu“; die eine Mittelernte. Der Erttag an Hafer und Gerste blieb “[de infolge von Dürre hinter einer Mittelervte zmück, war lndundikx' weg weh besser, als man anfav : angenommen bam du ' Kartoffelernte war Zu: gll„emelnen ,se : gut; w-uu auth dee“! Die fläche fich im, Verbalxms zum Vorjahr infolge Mangels an Sand““ bei der Frübxab-sbkfjellung verringert hatte, konnte doch mu “M :eicklöchen Kattoffckeytraa aeteamzt werden. Wider Erwaneneénem am!) die F!bbkatkoffelewte sebr aunst'g, die allerdings info] e 1 3 Reife e-siEndeJun einsetzte. Nach dem guten Aussau d,: „nr te: erbte wird die Autb-ingung der von den einzelnen USM'ÖUßvnbändkM' liefernden Kartoffelmengen keine SÖwlerigke-tm brreiten, so daß ein " *" “Wende Versorgung der VedarsSxerbände mit Kmtoff-la fü: die ZKM"

rosie! xu erwatten ist. Runkel-uben find gleichfalls überal] gms“ ,d" ie Gemüseverjoryun bat emen wesentlichen mtschrin “mae". 'auf Grund der abge chkoffmm Anbau: und" Lie erungsversräge“ck sieb im aligemeinen m;": benäbti haben ist bsjgemüse iu ' die Menge zu ??" Gxoßsmdten und ix-dußrielleu Bedarfsgemeindm !augf, inxb-yondete Weißkobl, der an die Bevö-kexung mr Deck ae- des Wmtexbedmi] uqd Hetjnüuna von Sauerk-ant abgeg-bm wii!“ Die Verbsjvcstelluna tft bei ziemxieh günstiger Wittnau“ "br Mrs;

die Wege geleitet worden.

Washington, 24. Dezember. (W. T. B. ro veröffentlkcbt beute semeu ersten Beritbt ?JbeéußénAZteatnTaF' neuen Ernte. Danach stellt sich der DUkchschnUtsf1any „“ Winterweizen auf 79,3 0/0 gk eu 85,7 0/9 im Vorjahre, von KMM auf 84,1 0/0 aeaen 88,8 0/o- :e besäte Anbaufläche von Wiutnwejm wird auf 42170000 Acres angegeben geaen-40090000 Acre] ?:: letzten Erntejabr, die yon Roggen auf 6119 000 Acres gegen4214000

Ams. Jagd.

Für den Landesvolizeibyzirk Potsdam blxibt eo [ Schladse| der Ia d auf Burk, Hasel- WKUZYLYY dennen für das Ja : 1918 bei dem gesevuch festgelegten Termin

(31. Januar 19L8). Verkehrswesen.

Am 22. Dezember fand im Rathaus in Nürnberg de: „Korxefponzeuz Hoffmann“ zufojge die Gründung einer von der bayerischen Staatsregierung vorge1chlagemn Gesellnbast sinn, dj: die Mittel für die NuSarbeikung eines Enttvmfs für die gepjann Großschifsabrtsfiraße vcxn Aschaffenburg bio Passau nnd die erforderlichen wittsäxafntcben Unter Uebungen bereüsienex „» durch ihre Organ an den vom Vetkrb-smiwster'um übernommenen Vocaleetten mitwirken sou. An die meb4stündige Beratung der WWU e_xschieuenen Vertrete: von bayerischen ur-d außetbävetiscben Examen, dee Haudexskammem und anusitlellen über die koaporative Zusammen. fassung dteserkJmeus-xten, die den Obetbürgermeistet Dr. Grßlen nberg ]u :bkem BedoUmä-biigten wählten und die für die Mosel!- schaft erwadnlicbe Einzabiung etvedltch übmelchuetem schlo Keb die Bildung eines Stromverbandes, dcffen Savungen vom ' extebu- mxmsjnium im ZMau-mknwirken mit dem ArbeiLSaucswufse der davo- r-stben und außexvayertschen Interessenten votberettet und von m Reichsleitung sowre von der badischen Rrükerm-g schon vorher anae- nommen waren. Das Kapital der Gesc !cban bet ägt ejwas über 5000000 „FF. Ihre Organe find ein aesasäftvfübtendrt Ausschuß, dn Uutetaustckyuffe von betovderen Sochverftändigen für die Beatb-nuuavu technischem wjrtnhafdläscn und finamiellen Fra vn bilden wird, und ois Geseüsäpastov-1samm2ung. Di- GekeusÖast eßinnt ibxe Tätigkeit am 1. Januar 1918. Zum Voxsißendxn wurde Geheimer Rat D:. von Graßmann benimmt, desen erster SteüverLr-nr vom Reuß!- tanzte: ernannt wifo. Als zthte: Sjellvmreter isi Oberbüt emefia Dt. Geßler ßeWäb't worden. Das ReiÖSwiytstbamamt jte'm Versammlung den Gebckunm Oberregicrungnat Scharm: gesandt.

(Fortsetzung m Nichtamtliäzxn in ver Erßen Wage.)

Theater. ' ' _

Küniglithe Ickauspiele. Freitag: Opernhaus. 287. Dauer bezugsvorsteaung. Dixnsta und Freivläße sind aufgehoben. Trisa ÖM! IsoYe mderyell] Akxxn UTZ" RStcbard V.!cxcht1er.li Mache ng: err ae mc: er r. "o ' : en Bachmann. Anfang 6k Uhr. tte w' ptel etuna Schauspielhaus. 293. Dauerbezugsvorstellun . Doktor Klauk- LUÜsvi-l in fünf Aufzügen vnn Rdova L'ArrngU Sptelleuuna: Derr Obersplelletter Patrv. Anfang 7i Uhr. Sonnabeed: Overnbgus. Nacbwitags: 219. Karjenresetvesav- Dcr Damrlmug, die standigen Reservate sowie die Dienst- und Kreiyläss sind aufgebo en. Hänsel und Gretel. - Dkk Vuvveusee. Anfang Uhr. Abends: 288. Dauer- vezugsvorstellxuxg. Mart a. Romantscb-komiscbe Oper in vier Akten von znedricb von lotow. Text Leilwäse nach dem M““ des Saint Georgss) von Wi-helm Friedxi . Anfang ?ck Ubk-_ Schauspielbays. 294. DauerbequVorUeUung. Der held vom Wald. Schauw1el in vter Aufzügen (6 B7ld-m) von Humana EUW- Sptelleimng: Herr Dr. Bruck?“ Anfang 75 Uhr. *

Familiennmhriaxteu.

Verlobt: Frl. Hilkeaard Gör mu One. 15 iwann Carl SS&Jnioth (HaUe-Eimrig). _“ Frl. Anna «Z:: mit O““ qutajllonkarj' Joachim von Hausen (Breslau). - M* MM“ -mse von Rogkster mit Hrn. Leutnam Hans-Hermann von Budde Coffe]-W!lb:lmsböör). .. F-l- Irma wma mit Hrn- Ws affe Edlem von Heffentbal (Stoxbera i. Rheinl.)- "' F"“ MZ Guttmaun mit Hrn. ' Regierungßrat Leo;)okd von SWP.“ Stade). -- Frl. Hildegard von Gladiv mt th- Forstaffeff“ riedricb von Lmdstedt (KZ. Oßnig). - Gebote:): Em Sohn: Fru. Landeshauptmann Geox vyn NZZ (B*eslaux -- Hm. ans Icchcn von Arnim MUM"

sJßchmündZ. G bin (T ck e Or en: 1“. cnerall-utnant . V. ein!!!) R e 9, . WÜÜSUWUÖLR H“. Geheim!“ Oeanomicrat Adolf ' ““ (Klein BKWMY ** - Cecilie Freifr. von Wangenbelm- der Osten (BerliN-Halenkee). - Louisa Freifr- HUU "" Gaemknüén- Keb. von Bardeleben (Berlin). -„ Fr. Anna vk, WMQ- Keb. Maude (Berlin). -- .Iob * _ßx'xjxxsx S"“ von Mc-txcbeivt-Hüueffem, geb. Freilux"»H1 „"er“-«von .- “MM Eberswalde). -- Fr, Anna Olga „PU &-:, geb, Edle eilnge: (Wiesbaden). *

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anvo-ruxever Schriftleiier:DirxktnD:.!y1tska-!W Verantwortuohgxeü: den «(„Mr.-eu: D:: V-MWr “W"“ chnung5ra1 engeräua-in 1- «FY GÜck-äftsstelle (Men geriu o) in Bulk“ er ord Budwck i vBul- I, , * » MKWWÜT». - » «*

Sechs Beilagen. _

Erße Beilage

FUUTYYUÉWM NLZÖMZLZZM WF KMZZÜÉZ Pkeußéxäxeu Staatsanzekgek.

„- 305.

Berlin, Donnerstag, den 27. Dezember

1917.

Yichtämtliches.

Qefterreich-Ungam.

Der Kais er hat nach „einer Meldung des „Wofffschen Telegxapbcnk-üros“ den Mimster Dr. Mataja zum Ministßr für sosiale Fürsorge eryannt.

In einem an den Finanzminister v on Wimmer qericbt-yien Handschreipefn nimmt der Kajser mit lebhafter Freude Kenntnis von oem glanzeyden Exgpbtxis dsr siebenten öster- „Wischen KtingovleÖY, enxcm Ergebniß,dem gerade in dem gegcrwä1tigen Augenbl1ch besondere Bedeutung zs.:kwmme, Der Kaxser dankt allen'a'n der D111chführung der Anleihe und der Wahparveit Betqlmten, „nybefondere auch der Pr-ffe, die unter schwierigen Verhältmffen di? beßeutsame Aküon wixkunas- „oll untexstüßt habe, und schließt: „'Der (334ng der siebxnten Kriegsanleihe bedeutet emen gewaliiaen Schritt vorwärts auf dem Wege zum Frieden, den ich von dem AUmächtigcn für meine Völker e1flehe.“

« Infosge der KriegSerkläruna der R-publik Panama an Oesjerreich-Ungarn. hat der spanische Vettreter in Panama den Schuh der österreichisch-ungatijchen SinatSangehörigen und Intereffen übernommen.

Großbritannien und Irland.

Nach einer von „Reuter“ verbreijeten amtlichen Meldung ist der Vizeadmiral Sir Roßlyn Wem :)ß als Nachfolgcr des Admirals Iellicoe zum Ersten Seelord ernannt worden. JZÜictoe hat in Anerkennung seiner Verdienste d'te Peer§würde er al en.

--- Der Feldmarschall Haig rjchtoie zu Weihnachten einen Tagesbefehl an die Truppen tn Frankreich, in dem es obiger Quelle zufolge heißt: ,

„Ick entbiet- ihnen meine wärmsXe Dankbaxkekt nud b-rzxickos Bewunderung. _Ux-sne Siege und Exfolge waren fsk?! bct:äch1[*ch und hätten wohl in Verbindung mit_ den Anstrexqungen unserer französischen Vrtbündeten zu einem stübexen voüständan Skege geführt, wenn nicht der Zusammenbruck) der rn'fikclxen RLJKeeung und infolge davon die Aufldmng der tussifckoxn Armeen gewe!xn wäre. Wisi m-sere Aufgabe, jest unsere Hsrzen zu här!en und uns zu stäblen für weitere Anstrengungen. Ich [We die vonwmmme Zu- versicht, daß der gleiche glänzende Mut und die erhabene Entsäxxoffm- beit, die fich so unfehlbar bisher bei jedem gez-igt haben, uns in; kommenden Jahre helfen'Werken, allen Weiteren Asfnrdcrungm zu begegnen, die an uns zum Schuße von Hud und „Heimat gsstellt

wexden mögen.“ Frankreickx.

Die "britischen Minister Lord Milner und Lord Robert Cecil smd, dem „Temps“ zufolge, am Sonntag in Paris ein- aeiroffen und hatten Besprechungen mit dem Ministetpräsidenten FlZmenceau, dem KriegSminister Pichon und dem General -- Auf Grund von Erwägungen aUaemeiner Art hat die Regierung laut Meldung der „Agence Havas“ beschlossen, den Genexal Sarrail im Oberbefehl der verbündeten Armeen der Orientarmee durch den General Guillaumat zu etseHen. Gene-al Sarrail, der große Dienste geleistet habe, werde, so- bald es die Umnände gestatten, eine neue SteUung «halten.

- Die Kammer hat eiyen Geseßentwurf angenommen, der die Vollmachten der Senatoren, die im Jahre 19l8 ablaufen, und'die der Kammermfkalieder verlängert und die Departements- und Gemeindewahlen hinausschiebt.

- Wie die Caanux befreundeten Blätter melden, ist die Aufhebung der parlamentarischen Immunität Caillaux' auf Grund der “Anschuldigung erfolgt, Caiüaux habe während des Krieges die AÜflösung der Bündnisse zwischen den Verbündeten betrieben und auf diese Weixe den Fortschritten der feindlichen Armeen Vorschub geleinet.

„- Die Tagung des Allgemeinen Arbeiterbundes in Clermont Ferrand hat eine Entschließung mit 161 Stimmen bei zweiStlmmenthallungen gegen die Geheimdiplomatke angenommen. In ihr wird der „Agence Havas“ zufolge ver- langt, daß die Nation Kenntnis e*balte von den Bedingungen, unter denen ein allgemeiner gerechter und dauerhafter Friede geschlossen werden kövne. Die Entschlißßung be111exkt: ,Die Friedensformeln Wilsons und der rusftscbeu Reoolutxon fwd auch diejenigen der franzöfischen Akbeitetklaffe: Keine Anne ionen, SexbstbestimmunxxS-rcht der Völker, Wieder- bkkste ung der Unabhänaigkeit und Unantastbmkeii der besexzten (Gehiete, Ersoy der Schäden, keine KriégHentschädiguna, keiy WLklsÖaftskxieg nach Einstellung der Feindseligkeiten, Freibxtt der Meerengen und der Meere, SchienSgerichte für inxcrnatto- nale Meinunnvaschiedenheiten und Bilcung eineYGexéUsckmst der Nakionen.“ Dre Entschließung fordert, paß dte theiter- klaffen von den kriegführenden Regierungen dre Vetöffentltchung der, Friedensbedingungen verlangen, wie es die russ11che Nevo- ltztmn gefordert hat, und wodurch allein ein Sonde1f11eden ver-

tnderx werden könne. Zum Schluß wird baldiger Zusammen- trktt emer Tagung der Arbeiterklaffen aller Länder gefordert.

Rußland.;

Die rusfiscbe Regierung seßt laut Meldung der „Petersk- byraer Telegraphendgentur“ alle Interessenten und besondexs die fremden Banken im Ausland davon in Kenntnis, daß Hie- Leniaen der russischen, diplomatischen und konilk- ("ischen Vertreter wie der Konsularagetxten. welche dre Anerkennung der Regierung der Volkskommismre yerweigert habe", abbemfen worden sind. Demgemäß wexden da?).“anken l"lsstefordert, davon Abstand zu nehmen, ilzmxn Gylhmütel 8111" derfügupg zn steÜen oder ihnen Kredite zu eröffk'xn- AU?- urch dW Kenanuten Personen eingegangenen Verpflxchttmgen werden durch die ;ussjsche Regierung als null und mehlig an- gesehen werden. ' ' ' '

d Zwischendem Ausschuß der Volkßkoytmissare _und QW Zkkkkralausschuß "der LinkSrevoluttonäre tft, obiger

iUkÜe zufo' :, eine'JGinig'ung über die Bildzmg der Re- FHTW? Sußkande geforrtMen. Die L*tnkswoolunonäre exhalixZn ' “* Päd?- Kommiffar für Ackexbau wird KaleaakW- ka

__

Instid Schteinberg, für Selbstverwaltung TrentoWHki, ftir Verwawma des republikanischsn Palastes JSMailomitsck). Außerdem steUen die Ltnfsreoolutionäre drei Minister ohne Porlefsuikle.

Die Tagung der Bauernabgeordnetpn hat 15 Abgeordnete nach Kiew entsandt, um den Konfbkt zwischen dex ukrainischen Rada und dem Rat dyr Bolkokommiffare beizulegen. Der chtra!außsch:-ß der Liuksrevolutionare hat gleichfaüs einen Abgeordxxejen entsandt.

«'Der. Volkaommiffar für auswärtige Nnaelegenbeiten Troyktc sagte am vkraangenen Freitaa im Verlauf einer Rede, m der er die amerikanische Verschwörung dar- stellte, dem „Reuterschen Büro“ zufolge:

Du: chtntsr aller sremmn MWM mögkn Mb gesagt skin los 11, daß wir nicht 10 MW ßnd, ch uit nm Fßßen auf uns b61um- twmpe n lassen. In der T1chitscherin-Petxoff-Sache haber! wir Won Galegrnbkit gekabt, dm erglisckyen BoxWaft-r zu zeigen, daß uns die revolujionäke Wurde über alxem steht. Wir mvff n unseren FkkunOeén ULM- büß ws! nieht der cnglisOc-amerikcn-„sxhen BourgeosL-e diknxn. Wir habkn nine GrurdsäHZ für dk: wir stepen odkr untergehm. Wenn däe Diplmeen fich in unsé-re Angklk'ßel-bksßn einmjsaxen, so hören fie auf, Di:.»lc-matrn zu sein, Und Wkkdln Pxivatpersoncu, kenen ae.--nüber rie schMre Hand der RQVoluUcn keene Gnaxe walten [affen wird.

-- Das Preßbüro der Volkskammiffare teLLt mit, daß eine kaukasische Armee von ungefähr 100 000Mann im Rücken Kaledins vorrücke und mehrere GkbirgGßämme sick) ihr an- ayscézloffkn hätten. Der Berichte1stmtcr des „Djen“ meldxt aus Rox'tow, daß Kaledij einen Aufruf an die Eisenbahner qer1chtet have, in dem er ihnen voUe S1cherheit verbürgt, faÜs ste ihn nicbt an der frejen Beförderung der Kosakentruppen l)inde1ten. Die Eisenbahner Hättyn dieß aber abgelehnt.

Die Abteilung Kornilow, die sich aus Todes- bakaiÜonen zusammenseßt, im ganzßn 6000 Mann mit 200 Maschin211gewehren, ist nach einer Meldung dor „St. Petersburger Telearaphenagentur“ vollständig geschlagen und dU1ch Matrosen der Balxisch-Meerflotte, dex Schwarz- Meerflotte und die polnische Legion 100 Werft weit im Gouvernement Charkoff verfolgt wurden.

Aus Taschkent ist in St. Petersburg die Nachricht eingetroffen, das; Gsneral Koromitschenko, der von Kerenski zum Obsrbefehlshaber über die Truppen in Turkestan ernannt und später verhaftet worden war, vom Pöbel gelyncht

worden ist. Italien.

Der Papst empfing vorgestern das Kardinalskoüegium zur Entgegennahme der Weihnachtswür-sche. Der Kardinal Vincenz Vanmxteüi, Erster Dekan des Kollegiums, verlas eine Anspraxhe, auf die der Papst laut Meldung der „Agenzia Stefam“ folgendes antwortete:

Ihnen, Herr Kardina], uns aklen Brüdern, been bsrvortagenden Amtögenossen, deten bexedter Dolmetsch voller Anjcb-n, Sie waren, fino wir da;,jbar jür den-Twit, den uns die Worje _gebrackot haben, die die Wünsche des beéltgen KoU-giums beglßiteten. Schon daran gkwöbnt mtv durch den aöttltckoen WiUeu_da]u ausetseben, die Freude des süßesten Fkstes duxch Txaurigkeit verttnßext zu scbkn, seufzen wir, indem wir [um viexten Mal: in Kiegsmgsn die Jahresfeier der Gew.“:t des beiligkn Chrtst be..ebcn. Wievch Seeker! sehen wir, dke wir zum Huren dteser Herde bestellt sind, heute im Schme1z! Wir fühlen wie Paulas einen 1char7en Scdmerz, weil unsere auf die Vetsövnung der Völkrr gexkchtcten Bemübuuoen verg-bltcb aewesen find, und wexl wir die von ms an die Fübser dcr kriegsühxknden Völker gewichtete Einkadung haben ins Leere fallen sehen. Von Tribünen mit gtößexer Autornät hakte man einige ver ba:.pt- sächl1chstcn Grundlagen einer Vereinbarung vexküx-ket, die gesignet Waren, die allgemeine Verständigung zu emwickeln. Wir" hatten fie e*infach aufx-enommen, um die Häupter dcr krke'.;*k1_xk)rcnden Staaten einzuladen, sie zum ngenstand besondere: Pcüxung zu mackom, zu dem ZWeck, möglichst" bald dahin zu gelangrn, dle Sehntucbt zu erfüllen, die im HexxeuSgruW der ganzev Welt ruht. Uns tröstet der Gedanke, daß Unsere Aufforderung zum Frieden, die nicht nur auf unmittelbaxe Wirkungen abgeziell batte, y4e1leicht v-rglichen werden kann mit dem Samec-forn, von dem der göttlicve Melsjer uvs lehrt, daß .das Samenkorn uur txeibk, Wenn es durch die Wäxme d-x (Irre ge'wenat worv-n 19. Jnjondetbeit wa-en wir gestärkt duch das szuTZtsxin dea Neckois und der Pstkcht, die uns obliegt, dns FiedMSsMkUUg Jesu Chris:! im Schoß O_er Welt :ortzuseßep- „Kein Hindexms, kxine Gefahr schien7n uns imstande zu sein, u- sern WiU-n zu bxecbep, d_er Pflicht zu gehorchen und dasRe-cht d-ff-n zu üben, der den Fri-densxütjtcn vertrin. Wim Anblick der Aastxenamvßen blühender Nanoxen, die in den Wabnfinu wechsel- d-iji,_chr Z rjjkk-rUUWWÖL verfallen ßud, ur-d in der Soxgc vor dem Sslbftrmro Eatovas fragten wk: u! 9 mit Trauer: „Wann denn und wie wird dieses furchtbqre Tsauetsvkel enden?"

Ihr Work, HS:: Karvmal, k.:m im rechten Ausenxlick, und wir skmwen beem Uxtkil bai, dc-s, iucem es dyn gegenztacimxn Kampf der Natkom-n im LÖle d-s Glaubxns [Jettachten !aßt, Ihnen. die Upberzevgung brockzve, das,; _dxr gegevwatnge Jamnxcr k-éin Ende nehmen wird, bevvr die V e*sä'en, zu Gott zmückkelyrun. Möchte der Troß, den mit aws ken Woxtxn schövfcn, mtr denen das Hzilige K* [[Mit-lm dumb den Mund Wms?) erbabknen Führers seine- Weihnachts- wünsche ,um! dcabs-achle, in Wabrbett das A zeichen bssse1er Tage sein. Wir befcbtänfen uys richt darauf, anjuetkennen, wi: w:chttg die Rückkehr zu Gott ist. Lassen S-e uns auch mt ?xm axub-ndsten W :nkckye des Herzens dle Stunde der beixbringcnden Rückkehr dkr (Ge- sellschaft uv seterZejt zu der Schule des Evangeliums beschleunigen. . Wenn die Wivden von heute wieder sehen werden, wenn die Tanken wnder hörev, menu aUsr Irrtum ausgelöscbt und alles Unebeme gc.- ebnet sein wird, wum mit einem Wort ker Mensch und die Gysen- scvaft zu (Gott znrückgÉWrt sein werden, dem" und nur darm wird alles Fleisch das Heil des Herrn schauen, ?jäsbji; onmiz oaro salußgm Ogi ck“. Das ist die große Leim, wslche dxe Ki-Oe uns durch die Wortzder Ltmrgie diefex bejltgen Tage wi-dexlwlt. O, das; doch j-v-r in den Säxoß des Herm zuxückkebxte, per da wünscht, daß seine täcbepde Hand anhaltc', 17, daß die UlWlüfkiiÜé Menschheit steh auf sich sslkst befänne, 9, daß fie zum Hmm zursxckkebxtek So wis die.,Aux. schwgifuna etukt rucbloje Spädte in sin Mker von Fkunk warf, so hat in uusewn Tagen dis Goxtloßakeit des öffentlichen Lebkx*s„_die Welt in ein Meer Von Blut getaucht. Aber übkr k-en Fikstean 11, Welche die ©de umhüüeu, leuchtet das Licht des Glaubens nacb hoch und rnbia. Rufen wir aljo *den Söhnen un'erkr Zeit mit der Stimme der alten Propheten zu:_ Kebtxzurück, kehrt zurück zu dtm Herrn, und urn sum Hkrm zur_uckzukebren, braucht Ihr nur nach Bethlehem zu geben mir der (Iman der Hirten, braucht Jbr nur der Stimme zu lauschon, die vom Hkmmel zu der sönlichen Krkcpe bernxedetklingt. O (ThrifLUSfrieden, teuer jedem Zeitaner,

Zeitalter werden, Daß dich schon so lange v-«lorrn kai! Abe: der Ftidk, Wflxdet durcb rie E::K-l vsn BZW.??x-m. !»le Wkker Haß, nkcb Roche, noch Padsvcht, noch Bluquk. Tus tft Ne Stimme der Mtlde und dcr Vekßcbu-a, das ist eine Vsrboxßgxg, das *st sogar ein Peeiß, dex den Mensch?» die Nut n WLAN 5 Und, v-rkünrct wrr*en tft. O, daß Diejenigrn e/s nicht_,Vexx.äßen, rxr-chs k.". dkr WiSÖLIkckjk kes Wsibmcbssxkstes eine YUsfOkkkkc-M-J Exbickm, zum Henn zu1ückz kkbrM, indem fie nach Bzxvlean gebsxk W“? wdrdxn jens-its B !b'chim in den kaiZeu &?»an Cxxzsxr nandkln. Der Jabxbu kme alte Wxn-Ych m.s«rer 'Rkn-t'. 1st €? Für word-n. Dos bexlkge u !) vexebxte Land, in rsm das BLU? mrxzomé'n wuwe, du1ch das wir e*köst sind, ift von n-nem dem chr,sxl;chn ““la-bm wxederge.kben WNdSU. Irusalem r*.cbx-t an (INT -:nen .va us dx-r DaxkbUk-ix u-d det Labs. Dkk jüng'nn (HUM ff, fie fich in ker Sta t Je'usalem z-xget'agen bab n, laden axch ru Bolßr zo.r Rackksbr zu Gott ein. Dsnn zu “terasatem war es, wo derj-mge «segnet wurde, der s'tcb dahinxab nicht im Namen dsr A:;x-xen, sondcrn im Namen dea Herrn.

Der Papst rickxiete hierauf an die Kardinäle seine leb-

haftesten Glückwünsche und gab ihnen den apostoliéchen Sezen.

Niederlande. Nach einer Meldung der „Niederländischen Telearaphon- Aq-ntur“ sinn in Goes (Seeland) am 22 Dez-mber Alw- ds ],0 UUr 45 Minuten fünf Bomben abgemmfe" mord 11, wo- durch ein Mann schwer verlth und mehrere Häußr beschädxgt maxden. , Dänemark. _

Die sozialdemokratiscbe Partei in Kopenhagen hielt am Sonntag eine sta]! besuchte Volksversammlung ab, bei dEr mehxere dener ?riedensansyrachen hielten. Schließlich wmde eine Emschlie ung angenommen, in der die Zustimmuna zur dänischxn Neuitalatätxpolixk und zu dem FriedenSb-strebungen der dänischen Sozialdemokxatie salvie den russischen (Genossen der Dank für ihre A1beit zugunsten des “"riedens auSgesprochen wird. Die Leituna der dänischen Éozialdemotratie w'nd aufaefordert. die FriedenSarbeit fortzu- seßen. Diese VolkSoersammluug ist das erste Glied in emer Reihe von Friedenskundgebungen, die für die nächste Zeit in ganz Skandinavien geplant sind. .

Türkei.

Durch Kaiserliches Jrade wird der Großwesir Talaat Pascha zum Ersten Delegierten für die Frjedenéverbandlunqen - ernannt; außerdem enthält es die bereits bekannten Ernennungen von Delegierten. '

Der frühere türkische Gesandte in Belgrad., Alt Fuad Bet) wurde zum stellvertretenden Gesandten in Kopén ame,n an Stelle des nach Sofia verseßten Sefa Vet) ernazmt. Dte dänische Regierung hat bereits ihre Zustimmung ertetlt.

Bulgarien.

Von dem aufrichtigen Wunsche beseelt, die nachbarlichen und freundschaftlichen Beziehun gen zwischen Bulgarien und der Türkei zu festigen, hat der Ministerpräfident- Ra dos lamow, wie die Bulgarische Telegmphenagentur meldet, eine K o m m i s s i o n einaeseFt, die dazu bestimmt ist, ,die F r a g : gemis chten Grundbe iHeS im Bezirk Ordtne (Kara- gatsch) zu lösen, damit die Angehöriaen der beiden Länder un- behindert ihre Gxundbesißrecbte an der bulaariscb-türkisckven Grenze ausüben können. Auch von türkischer Seite ist eine Kommission ein- qeseßt worden. Die beiden Kommissionen,deren A1 beitenvon fr'eund- schaftlichem Geiste geleitet sind, haben bereits mehrere Sißungen abgehalten.

m Namen der mazedonischen Bevölkerung ist dem k)olländisch-sfandinavischen Komitee wegen einer Kand- gebung, worin die Teilung Mazedoniens gefordert wird, ein Einspruch zugegangen, der von etwa 50 Persönlichkeiten unterzeichnet ist.

K

Statistik und Volkswirtschaft.

_ Zur Arbeiterbewegung.

Nac!) englisrken Bläitem ,hat, wie „W. T. B." mitteklt, eins von dem Werkmeiixerausschuß in Woolw'iä) einberufene Massenversammlung am 20. Dezember folgende Ent- schlleßung anvenvmmen: Die der Arbeiterunlon angehörexden Arsenal- und Werftarbelter ersuchen die Regiexuna, die Lebensmbtelbeßände des Lautes zu übernehmen und gl-ichmäßig unter das Vojk zu ve teilen. Sie weisen die Regiemng nacb- drücklicbst damuf hin, daß die Lage sehr ernst und daß es den Munitionsarbeitern unmöglich ist, bei der jeßigen Art der LebenSmittelverteilung ihre Arbeit zu tun.

Wohlfahrtspflege. Versorg ungsfragen ehemaliger Militärpersonen.

Wie der Krieg in ungeahnter Wrise auf vielen Gebieten des Wirtswastslcbens die Notwendigkeit k-mcbareifend-r Aenre-uvaen und Verbeffekunaen gezeitkt hat, so auch auf dem Gebiete des Militär- versoraungswes-ns. Das Mannschaftsversoraungsgeseß vom 31. Mai 1906, WWW der Versorgnng der Militaypsvsonm vom Feldwebel aanäUs zugrunde liegt, batte ?ck in der Frierenxzelt bewährt, erwies fich aber unter den durch den [.*-man Kliea gärzlicb verändejten Vexkältniffen jebr bald nach ' mancher Rxcbtuvg hin als" unzureichend. Die Mal tät- verwaltunq hat denn „auch langst die Berxrbikguna der MM:! hierüber wiedsxbylt öffentlich anerkannt und M dabei, die erforéermcko u Aenderungsn auf dem Wege der (H-s-va-bung dutkbzufnbxkn- Um j-doä» bis zur Geseßwetdung dieser Vexb ffkrungen die V-rwrgnngs- berechtigten nicht zu schädigem aalt es, zu:;äcbst dmcb schne9€ und geeignete Hilfsuaßnahmen die Lücken des 1th noch al:!tigm Eesxßes aUSzufüUe-p uud seine Härten nach Möglichkeit zu beseitigen.

* Jm nachsjebenden1ei auf einige in der [cko Zeit getroffene vnds vielleicht nicht allgemein bekannte Maßnahmen dicker Art binge- w':e en:

1. Einen Wesenzlicbkn Teil der VersorgungSgebübrniff-Z bilden die soaevanntea VersjummelungSzulaqen, die bei den unter das MannsckxafKSVe-sorgungsaeseß vom 31. Ma11906 fallenden Pexson-n ohne RückÜÖt auf den Dienßatad und die Höhe der zusfän i,;en Rente einbettltcb je 27 ck- far den Monat betragen. Nach dor jestgen Fassung der GesevesvnsÖrijten uod Befürumungen ist der Kreis der-

das dich desaßk Und wkevkel team wüxdest dn unserem

jenigen, die Anspruch auf solchc Verftümmslungszulagea haben, mg