eür Volksernäbrung auf _aUe Fkagen erstreckt, welche die Er- assuqu und Bcwmschastung der Lebens: und Futtermittel etre en.
Berlin, den 80. November 1917.
Königliches StaatSministerium. Graf von Hertling. Friedberg. von Breitenbach. Sydow. von Stein. Graf von Noedern. . von Waldow. Spahn. Drews. Schmidt. von Eisenhart-Rothe. Hergt.
Erlaß des StaatSministeriums,
betreffend Anwendung des vereinfachten Enteig- nuane1fabkens bei der Vergrößerung der der Kursächstschen Braunkohlen-(Has- und Kraft-Gesell- schaft m. b.H. in Berlin gehörigen Fabrik in Lüßken-
dorf bei Merseburg.
Vom 26. November 1917.
Nachdem der Kursächstschen Braunkohsen-Gas- und Kraft- Ges Ü-cbaft m. b H. 111 Berlin zur Ve1g1ößerung ihrer Fabrik in Lüßke- dmf bei Mer1evurg das Recht zur Enteianung oon Gaundeigemum durch den auf (511 und Allerhöchster Ermächtigung ergangenen Erlaß des StaatSrninisteriums vom 11. November 1917 oexlieben worden ist, wird nunmehr auf Grund des § 1 dxr Allerhöchsten V1ro1dnuna, betreffet-d ein vereinfachtes Ent- emnunasvarsahren znr Buscbaffung von Arbeitßaelegenneit und Beschäftigung von Kriegsgefanaenen, vom 11. September 1914 éGeseHsamml. S. 159) mit Nachträgen vom 27. März 1915 Gyjesmmml. S. 57) und 25. Septemb-r 1915 («eießsammk S. 141) bestimmt, daß bei der votb z*1chneten Enteignung von Glundeigenmm das vereinfachte Enteignungevwfahun nach den Vorschriften dieser Verordnung Anwendung findet.
Berlin, den 26. November 1917. Das Staatßministerium. Friedberg. von Vrejtenback). Sydow.
Graf von Roedern. von Waldow Spahn; Drews. Schmidt. von Eisenhart-Nothe. Hergt.
Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.
_ Dym Komponisten Ewald Straes f er in Cöln-Lindcnthal ck der Titel Professor verliehen worden.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
me 1. Januar k. I. sind der Gewerberat Vrensing von Siegeni W. nach Berlin R 17., der (Gewerbeinspektor Dr.-Ing. Hesse von Berlin R17. nach Siegen 1. W. und der Gewe1beasseffor Schalk von Berlin 8. nach Bocholt oer- sest Und m1t ,der Verwaltung der Gewerbeinspeküonen Berlin U17, S1egen i. W. und Bocholt beauftragt worden.
Die Liquidation des französischen Aktienbeäßes an der Jktißnxxesellschaft der D1Uinger Hüttenwe1ke in Dikl1ngen ist en e. Berlin, den 19. Dezember 1917. Der Minister für Handel und Gewerbe. I. A.: Neuhaus.
Bekanntmachung.
Die im Jahre 1898 gebor-nrn und diejenigen älteren- junaen Leute, über Yeren Militä1 ve1 hältnis noch keine endgültige Enjscheidpna getroffen ist, haben sich zur Aufnahme in die Rekrutt-rungsstammrolle in der Zeit vom 2.-15. Jas nuar 1918 vondVormittags 8 bis Nachmittags 7 Uhr ( Sonn- taanur Vormmaas) im (Hescbäfwraum ihres P-1lizeireviexs personlich -u melden und ihe Geburts- oder Musterunqs- answxise usw. mttzubrinaen, Vorüberaehend abmesende Militär- pflichttqe stud von ckck Eltem, Vormündern, Lehk-, Brot- od'erk') Faikt)rixherrnGaln7umxld§xt. W910 d1e Anmeldung versäumt, 11111 m emer eotrae W u- 911- oder mit atbis 3 Tagen bestraft. z H f zu
Berlin, den 20. Dezember 1917.
Die E1saßkommijsionen der Ausbebungsbezirke Berlin. Frommel.
Bekanntmaebung.
Das unterm 4. De-ember 1917 gegen die Händler August und Barbara Gertrude Hoppesch-n Eheleute in Alle'nstein, pt-iffe straße Nr. 6, erlasoene Verbot dks Handels mit Lebms- nud Genuxmuteln aller Art wnd mit dem 11. Dezember 1917 wieder aufgehoben. .
Allennein, den 8. Dezember 1917.
D:: Stars-Pobzewerwaltung. G. Zülch.
"_" Bekanntmachung.
Dam SÖMkwkkt Car! Petexs in Berlin, Jobavnkssira 12 Ns. 2021, [) be 11111 die Wiederaufnahme des ibmdotch Versügurßg Um 12. Xednzar !*. J. unt-rsagten Handels mit Gegen- ständen des 1aglichen Bedarfs gestartet.
Bexlin-Schöneberg, den 21. Dezember 1917.
Der Po|1zeip.äsident zu VUUU. KriegsrUUckoetamr. ,I. V.: Yéachatius.
.cc-___
Bekanntmachung.
Auf Grund des §1 dcr kaanntmacbung des Re'cbakan [L's vom 23. S 1317111er 1915 1111: Fktnbaltung unzuverläsfi cr Pyts-zn-n vpm Hand [ ist 111 Handkeriu Anna Klein 111 AÜet-stein, Ostm, W.:“angersjraße 2, d_1-r Handel mit Obst und Gemüse aller Axt wegen Unzuv-*11a's1,.kcit untersagt worden.
Allenstein, den 10. Dezemb-r 1917.
D1e St, dt-Posixköv-Waltung. G. Zülch.
Bekanntmachun'g. Auf Grund der Bundsßratkv-rordnuna vom 23.S-vt-mbek 1915,
und seiner Ehefrau., Bertha ges. Jürgens, in Oenabrück, Große Sjraß: 19, du1ch Vetfügung vom heutigen Taxe den Handel mit Schuhwaren nder 2111 wegen Urxzuvexlässnk it 111 bezug auf diesen Han0e1sre1ricb unjcrsagt. - Odnabrück, den 18. Dezember 1917. Die Polizeidirebion. Neimetdes.
“
Bekanntmachung.
Auf Grund der §§ 1 und 2 der Verordnung des Bundekrais vom 23. Sev'ember 1915 zur Fe-ßbaltung unzuverläsfiaer Personen vom Handel [RGB]. S. 603) und der AuUübrungsbtßimmunaen zu d'e'er Verordnung vom 27. S 511111er 1915 wird den Cbeleu'en Stananus Jahns, wohnhaft in Sterkrade-Htesfeld, Lüktichsttaße 29, der Handel mit !ebenßmitjeln aner Art, ins. besondere Kartoffeln und Gemüse, für das Gebiet drs Deu1sch1n Retchs untersagt. -- Die dmcb das Verfahren entstandenen barcn Aus'aaen, insbesondete auch die Bekanntmachungskosten, fallen den Be- troffenen zur Last.
Sterkrade, den 13. Dez-mber 1917. Der Bü1germeister. I. V.: Dr. Heuser.
p---1 Bekanntmachung.
Auf Grund des § 1_ der Vewrdnung our Fernbaltung unzuver- läsßger Personen vom Handel vom 23. S1ptembr1915 ist dem Maertalwarenbändier Karl Schröder, bier, Oberwiek 49, 1er Handel m1t Gegenständen des täglichen Bedarfs, ins- besondere mit Nahrungs- und Futtermitteln aller Art, untersagt.
Stettin, den 27. Dexember-1917.
Der Polizeipräsidem. von Vötticher.
B*ekanntmacbung.
Nach Vorschrikt des Geseses vom 10. A 111 1872 1Ge c ämml. S. 357) sind betapnt aemaä-t: ;) s Is
]. der auf (55111111) Allerhöcbsjer Ermächtigung vom 16. August 1914 (Geseksamml. S. 153) ergangene Erlaß des Staaninisjeriums vom 10. Ok-ober 1917, bkkkkffknd die V-rleibuna des Enteignunqs- rechts an das Märk11che ElektxksitätUWRk, Aktienoesell'tbaft 111 Ye1lkn, znm Bau einer elek r1scb_en Fernlenunq (40000 Voltlektung) yon Trattendorf im Kreise Sprembexg nacb erbingen im Kreise West- kn-mbe-g, du1ch das Amtsblaxt der König!. R-gieruna 111 Frankfurt a. O. Nr. 42, S. 513, auSgkg-be-n am 20. Oktober 1917;
2 der auf Gru-d Allßrböctster Ermäch*igu1g vom 16. August 1914 _(Gef-Zsamml. S. 153 ) er:.ar-gene Erlaß des Staatsmintstertnms vom 31. Oktober 1917, 1111-17 W die Ve1letbung des Enteignungs- rxchts an 11111 GewkrUchaft Michel in Groß Karma zur Erweitetung der Abraumbalke der von jbr betriebenen Braunkohlenberawetke Michl und Ves'a bei, Groß Kavna im Kteise Welßenfe s, darch das Amtsblatt der Kön1g11chen Regierung in Merseburg Nr. 45" S. 270, aukgeaebden amflß NoveJZerbjM; E 5
3. er an rund er öchftkr rm Ötigung vom 16. August 1914 (Geseßsamml. S 153) ewangrne Erlaß des Staatöm'nistenums vom 7. Noo-mber 1917, b1t1cffend die Verleihung des Enteignungs- 1echts an dip (Hewexkdcbaft L-onbardt in Frankleben zur Erweiterung der Abtaun halbe der 1111 9116119111 Braunkolzlengrube Leonhardt bei Neuwark im K'eise Qusrfmt, durcb daa Amtsb1att der Köaiqlicben Re muna in Merseburg Nr. 40 S. 270, auSgegeben am 17. No- vember 1917; f G A"
4. er an rund erböch71er Ermächtkgung vom 10. Au ust 1914 ((Hysxßsawmk. 3. 153) ergangene Erlaß“ des StaaZSmir-isjetist vom 7. November 1917, beijeffend die Verleihung des Enjeianungs- 1111119 an d1e_ Mangaue x_geseüscbaft m. b. H. 111 Berlin zum («werbe von Erundnuck 11 zur- «ketgewng der Förderung im Wesifelde drk Braun'seknbergwerke Doktor Geier bei Waldalgesmim im Kreise Krem-acb, dmch das Amtsblatt der Königlich Reqi-rung in Koblenz Nr. 54 OS. 218, JSgeFechö 11th16 ck]"? ')?(meber 1917;
.). er 1111 run 11 ter ,kmäcbjigunq Vom 16. Au usi 1914 (Weseßsamml. S. 153) emangrne Erlaß des StaatSmtntfterles vom 11. Novemb-r 1917, betreffend die Verkeibung des Entelxnnngs- "ck15 au die Ku1säch11schc Btaunkoblm- (Gas- u1-d Kta1t-(Gese11- scha1t m. b. H. 111 Berltn zm: Vergrößerung ibr-r Fabxik in Lüßken- dof bei M 111111119, durch das Amtßblatt der Königlichen R unng in Merseburg Nr. 48 S. 284, auSgegebeu am 1. Dezember 1917.
(Fortsetzung des Amtlichen in der Ersten Beilage.) W
Yichtamtliches.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 29. Dezember 1917.
S_eine'Majestät der Kaiser und König hörten, wie .„Wolfss Telegraphenbüro“ meldet, vorgestern und gestern den Generalstabsvortrag.
Ihre Ma efiät die Kaiserin und Köni in em "'n en gestern, mie „ olffs Telearopbenbüro“ meldet, gden schrYizIri- schen Gesandten Dr. Hemd und Gemahlin in Abschiedsaudienz.
Der enaliscbe Funkdienst bringt zahlrei e Tele ramme welche d1e Unwirksamkeit des U-Bootkrieqeschdarlean solLené. Aüge-meme Redewendungen. wie die im Funtspruch vom 28. Oezembex 1 Uhr Vo1mkjtax16, daß die Tätigkeit der []:Boote standig gennger und die Ve1besserunq der [1-Voo1abrvehr- methoden immer e1folg1eicher werde, können jedock) den Ein- Yruck 5121“ genauen Zahlenangaben der deutschen Admiralität uber d1e ve1senkte Tonnage im neutralen Ausland nicht vermischen.. Ueber die Glaubwürdigkeit der deutschen Be- richte urtetlt der „Nieuwe Rott-rdamsche Courant“, indem er dmmxf h1nmeist, daß die deutschen Angaben über die Sch! g- verlustegmmer mehr fich als richtig erwiesen. Das hoÜändi che Blatt fuhrt weitxr aus, das beabnchtigte Schiffsvaup-ogramm sei auf denx PaprerFehr gut möglich, in der Proxys könne man es jedoch mcht ausfuhren,„ohne der Kriegführun hoffnungsws FQbsZFdexe. oEULlands YUM daskkseiln gut ein eben, und'sich , o r e zu ,p e, 11 - redensunter an ' Deutschland bereit erklären. 3 , h diungen mtt
..-», -
Die Verordnung über den Verkehr mit G t i Hülsenfrüchten, Buchweizen nnd Hirse aus deerrÉHTTe'
1917 zu Saatzwecken vom 12. Juli 1917 ist dahin ab eänder worden, daß nur solche Saatkmten Gültigkeit baben,gdie 1111? dem Dienßsrmyel und dem _Prüfunque merk der höheren Verwaltungsbehorde versehen smd. Die Befugnis der Kom- munalverbande, den Gememden die Erlaubnis zur Ausstenung
betr. die F rnbaltung unzuverläxfiaer Pxsonkn vom a de! MGM. 6.603), haben wir dem Schahmacbermeister FriedréchnSosLmeyer
Turck) „Wolffs Telegraphenbüro“ wird darauf aufme k- sam gemacht, daß auch 512 an fich vom ]. Ianchr 1912 kb zulässigen Lieferungen von bereits ermorbenem Somwerfan aetreide erst dann bewirkt werden können, wenn die zugehzrj at- Samkmten den vorstehenden Anordnungen genügen “(ZU empfiehlt sich deshalb, die bereits UUSgesteUten Saalkarten UI- verzüglick) der höheren Verwaltunasbehörde (in Preußen de11, RegierungSpräsidenten) zur Prüfung und Abstempelnng 61T 511161chen. - “
_»...-
_ Die Lage der Papierversorgung macht es notwendig 111111; 521 den Frachtbriefen an Papier zu sparen. Zu der Eisen- bahnverkehrsmdnunq 1§ 55 Abs. (1), 51 56 Abs. 15) und Abs. (K);“ hat deshalb das Reiche-Eisenbadn Amt das FrachtbrjesmUster mn Gelmng vom 10. Januar 1918 vorübergehend geändért Das Muster wird für_ die neu zu dmckenden Frachtbri.fe in' der Weise um die Hälfte verkleinert, das; die Rückseite mit der rschten Hälfte des jcßigen Musters bedruckt wird.
Zahlreiche Befißer von Wäscheverleihgeschä ten, vo mzd Schankwirtschaften, Krankenhäusern und fähnlichYnGÖsetf meben haben, wie „W. T. B.“ mitteilt, die ihnen nach der Bekanntmachung yom 25. August 1917 obliegende Pflicht zur Anmeldung threr gesamten gebrauchten und unge- brauchten Bett-, Haus: und Tischwäsche troß wixderholter Mahnung immer noch nicht etfüUt, Die Saumtgxy, deren Namen der Reichsbekleidungssteüe be- kannt 11nd,_ werden leytmalig zur Nachholung der Mxldung aufgefordert. Die Meldung ist einzureachen bei der Retckzsbekleidungsstelle (Volkswirtschaftliche Abteilung) in Berltn 17. 50 (Nürnberger Plaß 1). Zu melden ist der Be- stand vom ]. kaober 1917, Meldepfllchtia ist jeder Betrieb der mehr „als funf (Hasjhausbetten besißt oder m-hr als drei, zur Familte"dxs Unternehmers nicht gehörende Personen 52111?er beschaftlFZt Wecrl bkis zum i1s5. Januar 1918 dieser „11 or eruna 11 na me ommen t, t unna ' sofortige Enteignung *zu erwarten, ha chs1chtlich
Polen.
Wie „Kurjer Warszawski“ erfährt, ist die erwartet ' des NegxntschaftSrateS nach Berlin und WUFF: Anfang nachsten Monats in Nusficbt genommen. Mit dem Negentschaftßrat sollen der polnische Ministermäfident Kuchar- Févskt sche DJM ?hßf dé Z???ilkabtiFtts Prälat Chelmicki
ren. 19. 111 111 er es e en a thateS 11 Monarchen ihren Besuch abstatten? ! f so en beiden
X Frankreicho
,„n der Kammer intervenierte der soziali ti che Ab- geordnete Mount über die Unterhandlungenszswischen 5den verbundelen Regixrungen, die ohne Wjffen des Parlßments gepflogen und ]üngst veröffentlicht worden seien. _ Laut “Beruht ces „.Wolffwhen Teleampvenbüros' fragte Monnet 1111 Laufe seinex Abstubrunaen, welche Maßnahmen der Regierung infolge der e1wabn1-n Veröffentlichung notwendig erscheinen würden. Auf Zwiscbeuxute, i-sbewndere von seiten Briands, der erklärte, das; die Van den Rußtn Ve1öffeutlichten V1 rtjäge „für niemanden 11-11-1111 seien, erwiderte der Ir-terpeUant, es werde ein Interesse dafür bestehen,
“ al1e Vexrandlu-gen dor Gebelwfisunq vom 5. Juli über die innere *
Politik zu v-röffentlkchen. Der Minisjer des Aeu eren i 1) daß aUe Vertreter der 'I-erbündeten dieselbe E klätßung aYgeYaneFJt'eT: nämlich: An dem Jazz? an dem Rußland elne regelrecht gebildete, auf dem Wlüen de: ation geg1ündete Regierung befißen wm), 121132235111; uéxnbemtssew“ Z:“ ibm dankte ?Ufeasnele vnd die etwaigen r e*ne gen en un auer a ten ' . Der Sozialffj Mistral erklärte, die Friedens zu ptuten den S1*zial1s1en die Pässe für Stockholm zu verweigern, denn dadurch sei die Laas Kerenskis unhaltbar geworden. Der Redner schloß mit dem Verlancen einer Nachp1ü1ung der Krieqsnele der Entente.
,. Dix Abgeordneten Argaine (radikal) und Sembat (Ooztaltst) interpellurtxn hierauf iiber die Vorgänge in FuaßlYFst)“. Der Münster Pichon führte in seiner Antwort
571 V??? eii-liglen ees wges dar. Die-jetziae rusfi-tbe Regierung hat sich sklkst ofßzi-Ue Beziebum-en 111 den Verbündete " * ken Volstbew ki befindet fich n unmoglcb gemach. Dank Deut1§bla1dbemukt sicb, das Werk der Zeafjöruvg der rusßscben Mtlistmmgcht fortzusWen vnd einen Abarund zwischen Rußland und dm Iexbundeien zu schaffen. Unser!“ K-iegvziele stud in den wieder- holten E1klä1ungen unsucr Mxnister und in den Tagesordnunaen des Parlan-Lnies bezercbnet: Zaerst Siegen! (Veif-ll.) Lloyd George hat es um!) asstern wiederholt: Man' erhält den Frieden nur dqmch den Steg. Siegen warum? Für E-oberurak-n? 11111 zu unt-rdruckcu und zu betr1chen7 MU n1chten1 Um der Welt 7111111111, Gerechtigxkett und Brüwrlnbkeit 111 fich1rnx Die Wieder: bersi-Uung§ Elsaß-Lotbtingens leistet Gewähr für einen dauerhaften Frieden. Wir w-rden den K-ieg erst dann als gewonnen bxtrachtew wenn Deutschland erklären wird, daß es berett ist, einen FrteOen an- zunehmen, der auf der Grundlage der Gctecbiigkett und der "iedekgü- machurg des begangenen Uur-cbts begrünket tft. Die Verbündeten onen auch ein unabbäng'ges und unteilbare- P len mit allen Bür-sÜQst-n einer freien wirtschaftltchen und militärischen Entwkcklung. Daß, was uns von den Feinden unte1schcid-1, jst das Streben nach einem aerechten und dauxrba'ten Frieden. Man begreift leicht, daß Deutschland und l?estemrcb fich weiaern, ihren Frieden obne Annexiouen näher iu kk“ kater“. ,Die Veröff111tlxchung der (Gehermverttäae mit Rußland war eBn voustandiaes FiaSko fur Deutstblaud, fie hat nicht die guten E19- hungen zu den jkandinaviscben Ländern b e1n11ächti1en können- s wurde Rußlands Verhängnis seln, s1ch*von den Fetüken “k"“ Wickeln zu [offen. An dem Tage, wo man unmittelbar wegen * deir F-iedensbedmgungen an uns herantreten würde, Werden w r ße mit unseren Bundesgenossen zusammen prüfcn- E'" s01ch“r indirekter FriedenSnorschlag aber verdimt"- nicbt, sk- klvoxzen zu nerven." Entweder werden die russischen Verband- 1111111811 zum Z'ele fuhren, und dann wtxd dies die “Kapitulation Ruß- ands sein, („der die Verhandlunaeu werden *!*-bestem. In beiden FW?" wi_rd 1111 uns Yer Krieg weitergeben. Es bedeutet rffMbak emen 9101451! Erkag fyr Deutschland und Oesterreicb-Unaarn- die B'“ wiegungsfr-ib-it an un1erer Front zu besitzen. Deutscblanv bat fich „ ZierquFepxlédelÉ-Fe g'sest, die Welt zu befieaen, aber 22“! “We? “ tan ' a dem Siege haben. zosen werden emen beträch111chea n L Darauf lehnte die Kammer mit 378 * * en " gegen 103 Stcmm ben Voxvrang fur sitze Tageswdnung Longuet ab. nach der u. „a. kunftig nux dre vom Parlament aufgebeißsue" .Ver- pfstcbtungen als gültig angesehen werden sollen, und nahm mit ' samtl-chen 884 abgegebenen Stimmen eine Tagesordnung
Symian an, wonach die Kammer die Erklärun md“ * Regierung billigt und im Vertrauen *
zu hr zur
von Saatkaxten zu erxteilen, wurdc aufgehoben.
Tagesordnung iibergeht.
Entente babe Unrecht getan, -
Die (1151111111: in Rußland steam zusammen m1t dem (11.111111 * Staaten in den Krieg d1e wichtigsien Tatsachen '
RußLaud heute in voUer Aufläung und '
Rußland.
Nr“ 91111ng1; der Eisenbahner, dex“ 5111111111113! ist. [“anan hezitaltch der Etsenbahnen 511 regeln, hat Lenin "um Ehrenm1tgl1ed gewählt. _
“ Nach einer Meldung der _„S1.Pete1éßburger Tele- henagentur“ herrscht um_er den Kosaken Demoralisatlon. Die Fronttrupven weigern 1111), gegen die Regierunqstruppen „grzil-thn- Eine Dwifion 111 11er Umgebung des Bahnhofs Aséxandrowsk leate die Waffen meder: ihr Betspiel wurde von andéren Regimentern befolgt.
.. . Das „Reutersche Büro“ erfährt von maßgebender japanischer Seite, daß nach den letzten Depeschen 5000 Mann chmesj§cher Truppen mit der Aufrechterhaltnng der Ordnung in Charbin betrayt finh. Ungefähr die Hälfte der rusfischen Garnison in Charbm, d1e s1'ch msgefamt a_uf 8000 Mann be- jffekk, hat fich den Maximaltsten angeschloßen.
Türkei. Der Finanzminister Ds ck11de Bei ist nach Wien abgw „ist, von wo er s1ch nach mehrtägigem Aufenthalt nach Berlin begeben wird. '
grüß
“__
- Die Friedensverhandlungen in-Vrest-Litowsk. Brest-Litowsk, 28. Dezember 1917 .
Jm Laufe der heute vormittag abgehaltenen Ve- spxechung zwischen den Delegati'onen der Verbündeten und Rußlands wurde die vorläufxge Beratung jener Punkte heendigt, d1e auch bei Abschluß des aUgemeinen Friedens zmischen ußland einerseits und diesen Mächten andererseits geregelt „erden müssen. Diese Beratungen 11115 im Geiste der Ver- szhnlichkeit und des gegenseitigen Verständnisses geführt worden. In einer ganzen Reihe wichtiger Punkte wurde die Grundlage (ür eine Einigung geschaffen. Außer politischen Fragen wurden guck) solche rechtlicher und wirtschaftlicher Natur verhandelt und oorbel1a11lich der Prüfung durch die heimischenoVelWrden und der endgültigen Redaktion in befriedigender We1se geregelt.
Zunächst wurde Einigung über die Wiederhersteüunq des durch den Krieg unterbrochenen Vertragszustandes erzielt Ferner wurde vereinbart, daß in rechtlicher Wie in wirtschaftlicher Be- ziekmng das eine Land vom anderen nicht schlechter behandelt werden foUe als irgend ein drittes Land, das fich nicht auf Vertragsreckxte berufen-.kan11. Kriegßgeseße sonn aufgehoben, die davon Betroffenen in ihre früheren Rech1e Meder eingesetzt oder entschädigt werden. In weiteren Besnmmunaen werden die für die Kriegskosjen uno Kriegsschäden aufgesteüten NegeYa näher aUSgeführt. Namentlich einigte man s1ch auch über d1e Behandlung der den Zivilangehörigen außerhalb des Kriegs- gebiets erwachsenen Schäden.
Ueber die gegenseiüge Freilassung und Heimbefordenxpg von Kriegßgefangenen und ,';Ztvilinternierten wurde gr1mdsa15- liche Emigung erzielt. Das aleiche gilt von der Rückgahe der beiderseitigen Kauffahrteischrffe. Endlich wurde dte schleunige Wiederaufnahme der diplomatischen und „kogsularischen Beziehungen .vqrgesehen. In wirjschaftltcher Hmncht ergab sich völli es Einverständnis über die sofomge Einstellung “des Wirtsckm tskrieges, über die Wiedereröffnung 5113 Handels- vukehtg und über die Einrichtung eines o1ganis1erten Waren- austausches. „Ferner mmde im wesentlichen Uebexeinftimmung über die Grundlage erzielt, auf welcher d1e wmschaftlicven 'eziebungen der beiden Länder dauernd geregelt werden sollen.
In der wichtigen Ftage der Behankxlung der beider“ seits beseßten Gebiete wurde von russtscher Seite folgender Vorschlag gemacht:
„In voller 11 bereinsümmung mit der offenen Exkläxung der driven vertraJch-jeßenden Tei1e, daß ihnen kriegerisäpe Plane fern- lieaen und daß fie eiten Flieden obne Aumxionen schließen wollen, 111111 Rußland seine Truppen aus den von ibqen beseyten Teilen Oes1errekch-Ungarvs, der Türkei und Persten 'zmück, und die Mäcjote destermmd-s ausPoleo, L:ta11en,.1ku1la11v und den anderen Gebieten Rußlavds. Entkprecbknd den Grundsä ey der rusfi'chen Regieruvq, die dasRecbt aller in 9111 land lebenden ölker ohne Ausnahme au1 Selbst- bestimmung bis zur "onderung verkündet hat, wird der Bevöxerung dieser Gebiete die Möglichkeit geg-ben werden, binnen iurzestm, aenau besiimmter Ftist voUtommen frei über die Frage ihrer, Ver. ein1gung mit dem einen oder anderen Reick) oder uber die V11dung eines selbstäpdkaen Swans zu en-t1che1den. Hmbei ist die Anwesenheit irgendnelcher T1uppen in den abmmmevdcn Gebieten uicht zuläffkg ausZ-r von nationalen oder örtlicden Milian. B1s zur Entscheidung dio er Frauen aber liegt die Verwaltung dieser Gebiete in dm Händen von in demokratisch : WeUe akwäblten Vertretern der 611111111311 Be- bökéluvg selbst. Die Frist der Räumung nebst den naheren Um- 1ä«d1n und dem “Beginn uvd Vtrlaut de; Demobisisatiou des Heeres wud durch elne be'ondexe milijätinbe Kommisswn bestimmt.“
Demgegenüber schlug Deutschland vox, den ersten betben Artikeln des zu schaffenden vorläufigen Vertrages nach- stehende Fassung zu geben:
Artike1 ]. Rußlavd uud Deuschland erklären die Beenilgung des KriegSzusjandes. Beide Nmionen s'md enucbloffeu, fortan_1n Faieden und ffnuudsÖatt zusammen zu leben. Deutschland wurde (unter der Vorausjeßung der [ugeskankenen vollen Geaenseltigkelt aenenüker seinen Bundesgenossen) bereit sein, sobald der Frieden mit Nüsüand gestblrssen und die kaobilific-rung der rumschen Streit- k-äfte dmchgefübrt ist, die jeßiaen Stellungen und das beseßte luidüscbe GTZ“ zu räumen, soweit sich nicht aus Axtikel 2 ein an eres es .
ArtiLel 2. Nachdem die rusfisckxe Reßkerung, entsvrecbend ihren Gkundsäßen, für alle im Verbande des ruifiicben Reiches lebenden Völker obre Auknabme ein bis zu ihrer völngen Absonderung aebenkes Selbstbestimmungßreckpt verkündkt bat, n1111mt fie ;Kenptnis von den Beschlüssen. worin der Volkswille ausgedruckt ist. fur Polen, sowie für Litauen, Kurland, Teile von Estland und Lwlaud dle voUe „Willeke Selbständigkeit" in Anspruch zu nehmen und aus dem '"ifiscben Reichsverbande auszuscheiden. ,
daß diese Kundgebungen
Die ru e R. iron erkennt an, Unter den es;;ßWättitheVerältm en als Ausdruck des Voltewillens
Wuseben nd, und ist bereit. die letauk fich ergebenden Folgerungen IU ziehen. -- Da in denjenigen Gebieten, auf welcbe die vorstehenden Vesiimmungen Anwendung finden, die Frage der Räumung nieht so "M- daß diese ,gemäß den Besümmungen des Amke]- 1 vor- oknommen werden kann, so werden Zeitpunkt und Modalitäten der "“ck kUss'U'Öer Auffaffuug 1151 en Bekräftigun der schon vorlie enden Lobbennunpöerklätungen dur eine Vo1k9a stnmmm auf teilst Grundlage, bei der ir end ein militäüscber Druck in je xt Weise aus- 1Uscha11m is!, der _ etatuug und Fesnekung durcb eme besondere oUmkiss'wn vorbehalten. Eine im wesentlichen gleichlautende Formulierung wurde
ösierreichisch-unaari er eits vor eschlagen.
Die ruxfiL-ée »Delsegaüdn oinahm dies? Erklärungen zur
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des Volk-wFllFsaÄu?YnétkäFkuWMÉUklärm'“ betrachtet werden
Trukan in„den beireffenden Gabieten vorgenommenen freien Abstim- mung ““As-berni. Daker schlagen wir vm 111111 besfebku darauf, 11111"; eine „“Ach und nenauerß Formuli-tuna 1116111! P-tnfjes erfolgt. 2131: 111117 1-doxh Hamit einderstaud-n, das; zur Prüfnng der '1€chn11chcn Be- dingungen fur die Vcrwkrtl'chuvg sims dexartkgea Referendums, bes- aletcben zue Festskßung cknkr best'mmtc-n Räumungvstist eine Spezial- komm1sswn 121113218151 wird.
Im allgemeinen kann nach dem Verlauf der bishkkiIM Verhandlungen mit Befriedigung festgestellt werden, daß die Anfichten der ve'rtretenen Mächte über die Regelung der 111115- ngften Fragen ftch in vielen Punkien decken, in anderen sick) dexart genähert haben, das; die Hoffnung auf Erzielung eines Emvcrnehmens 111111) in d1esen begründet ist.
Bei der 1113111111211 dritten und 1101 Eintritt der vereinbarten PauFen letzten Voüsißunq führte der bulgarische Justiz,- m1mster Popow den Vorsiß. Nach Eröffnung der Ver- sammlunngws der Vorsitzende auf die Bedeutung der ein- geleiteten Friedensverhandlunqen 11111, welche die Grundlage für 21112 neue Aera in der Entwicklung des Völkerrechts zu b11den versprächen. Die Monschheit habe den Delegationen des Vtexbundes 11111) jener Rußlands, welche das Recht§gefühl des großen r11s11schen Vo1f9§ verkörpere, viel zn danken. Um diesem Gedanken Außdruck zu verleihen, übergab sodann der Justiz:: minister Popow den Vorfiß an den Führer der russischen Delegation. Herr Joffe, der hierauf das Präsidium über- nahm, wies darauf hin, daß in der letzten Voerrsammlung beschlossen worden sei. nach Besprechung einzelner spezieüer Fragen zwischen den Vertretern des Vierbundes und Rußlands die nächste Vollversammlung auf den 4. Januar 11. St, fest- zuseßen. Nach dem nunmehr erfolgten Absch1uffe dieser Be- sprechunge11sei diese Sitzung die leßte vor dem 4. Januar 1918. Sodann erbat Seine Hoheit beahim Hakki Pascha daS Wort, um vor Eintritt der kleinen fechstc'igigen Pause einige Worte an die Versammlung zu richten.
Er wies da-ccuf hin, daß sich die von idm bei Etöffnung der Berajungen ceäußert-"Hoffnm-g, das We1k bald einem befriedUenden Ende zugeführt zu sehen, nicht als zu kühn erwäestu babe. Nahezu ane schwiertgen Fragen, die der dreiemhalbjäbrige Krieg aufgewotfen babe, 1eien besprochen und g1p1üftworden. Man könne: saaen, d.sz derm Mehrzahl heute -auf dem Weae zu einer praktijckskn Lösung sei. Ein sehr gutes Ergxbnls sei 111112111 wäb1e11d der sechstägigen Ver- handlungen erzielt worden. ür dieses Ergebnis dét Besprechunaen gebübre der rusfischen Deleßatwp Dank, 12a 171: wähxend der Ve:- bandlungen viel Aufxlcbxigkeit, Gerech1ix1keit und viel praktischen Sinn gezeigt babe. Die 1uss11chen Hauen hätten bewiej'en, daß fie auch gute Diplomaten und gute Sxaatsmännrr wien. Am Sch1uffe wüvschte Hakki Pascha ken Herten der rusfischen Delegation eine alückltcbe Hximre1se und schloß mit dem Wunsche auf 1111 glückliches Wiedetseben am vereinbarten Tage.
Der Führer der rusfischen Delegation gab gleichffaüs der Ansicht Ausmuck, daß die begonnenenVerhandlungen em guter Anfang seien und die Erwartung zuließen, daß der verheerende Krieg ein baldiges Ende (indenwerde. _
„In der jetzt brainnenden Pause“, so schloß Herr Joffe, ,11*c'den wir alle das Gefühl haben, das; hinter uns Millionen letdender Mensckoen stehen, 51: das Ende des K1ieges berbeisebnen. Das Be- wußtsein dieser Ve1an1wor111chkeit vor unseren Völkern, vor der Menschheit und vor der Geschichte gibt uns die Hoffnung und die mnere Kraft, den Weg zum allgemeinen Frieden “zu smden. _In dixscr Hoffnung erkläre ich die gegenwärtige S1ßung fur geZYOsZnFB)
Kriegsnachrickxteu. Berlin, 28. Dezember, Abends. (W. T. B.) Von den Kriegsschaupläßen nichts Neues.
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Mannheim, 25. Dezember. (W. T. B.) Englische Flieger bemarkxen am gesnigen Weihnachtsabend d'ie' gf'fene Stadt Mann eim mit Bomben. Keinerlei mtlxtanschfer Schaden. Zwei Personen wurden getötet und zehn bw zwolf verleyt, darunter keine Militärpersonen, Hagegen franzöftsche Kriegögefangene. Ein Fluazuxq wurde 111 der Pfalz zum Niedergehen gezwungen, die Insanen wurden gefangen genommen.
Großes Hauptquartier, 29. Dezember. (W. T. B.)
Westlicher Kriegsschauplaß. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.
In einzelnen Abschnitten der flandrischen Front, südlich von der Scarpe, bei Graincourt 111111 Gonnelieu nahm die Feuertäiigkeit gegen Abenh zu. Oestlrch von NYeu- port und bei Poelkapelle scherterten mehrfache engltsche
Erkundungsvorstöße. HeereSgruppe Deutscher Kronprinz.
Nördlich _von Courtecon drangen Aufkläxungßabteilungen in die französischen Linien und brachten emige Gefangene
zuriick“, Oestlicher Kriegsschauplak. Nichls Neues. Mazedonisckze Front.
Am Preßpa-See, nordwestlich m_)n Monastir und am Dojran-See zeitweilig rege Artillerietätigkeit.
Italienische Front. Ein italienischer Angriff gegen die Höhen östlich vom
M oute Tomba scheitexte in unserem Feuer. Der Erste Generalquartiermeifter. L u d e n d o rf f.
„ Oesterreichisch-ungarischer Bericht. Wien, 28. Dezember. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet:
Oestlicher Kriegsschauplaß. Waffenstillstand. ' ' Italienisckxer Kriegsscba'uplav.
Westlich des Monte Asolone und östlich des Monte
' dli Vo tö 11 ab ewie en. Solarolo wnrden fem che T2; ßChefgdes fGeneralstabes.
angnriskber VeriÖi. «11.1, I;. Dezembcr. (W. "..-T*. B.) (ULUCMMUUSUSXÜW Mazedoniscbe Front. 2311111161 Vitalia und „1111 Cernaboqen HefLdeT-„H ArÜlletéfoex. Auf dsr üdmgen Front mäßtae Kam1111111111kc11. 2715151111) 593 TahinoZ-Sees 111111111th wir 1311111) Fexwr 11111: enz11111112 0151115111191“-115111111112. Todrudschmant. 2911121111191151-9.
Sofia, 28. Dczcmbsr. (W. ““T, ck24.) (“:'1211131111111152152111111.
Mazedonischo Front, ',»;11111'111911 den Seen. 1111 _dkr Tscher1xena-S121;a, im Cernubogen 11711) 1111 (5115113211911 111111 Doiran 11-111 511: 7111121161111'11111 21111110 lebhafter_ 11111) stsigerje fick) für 511113 2111118115509 511111 IlrtiÜerietromm-xlwuer. Bei T*oldzeli zerstrentsn wir 5111157531191: 1311111111513 Infanéerie- einheiten, welche sicl) 1111181211 S1911111151€n 7,11 1111112111 1111511221. ““Im Strumatas wnrden 1112111111 1111151111)? ErkUndnngH- abtsilungan verjzgt.
T o Hrn ds (1) a : Fr 0 111. *LWffenrnho.
Türkischer Bericht.
Konstantinopel, 27. Dezember. (W. "T. bericht. Keine Ereignisss.
B.) Tasks-
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Der Kkieg zur See.
Berlin, 2859950111521". (W. T. V.) In geschick! und 111111211311; d111chg1Y15112n Angriffen gelang es einem unéerer U-Boote in der Xzrischen See innerhalb von fünf Taaen 18500 Br.-Reg.-To. Schiff2raumee3 zu vernichten. Sämtliché Schiffe waren große Dampfer. Einen 111311 ihnen schoß das [):-Boot aus einem stark x1esicherten großen ('s-381211511111», hsraus. Ein anderer Damvfer von etwa 5000 Br-Rengo. hatte anscheinend Sprengstoff 1121115111: unter. auffallend fwftiaer Dstonaiion UNd starker Z'euererscheinung verschwand der größte Teil des" Schiffe» augenélicklick), nur das in Weißglut getauctxte Heck war 11011) wenige Minuten sichtbar.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
. Rotterdam, 28.Dezem51r. (W. T. B.) Der „Maas- bode“ meldet: Ein Leichterschiff und ein Schleppdampfer aus Stavanger sind gesunken. Der belgische Dampfer „Kurland“ (1901 Br.-To.) ist nach einem Zusammenstoß aesunken, ebenso der englische Dampfer „Dryade“ (1831 Br.-To ). Der eng- lische Dampfer .,Frankb1)“ (4182 Br.:To.) ist gestmndet und samt der Ladung verloren. Die Portugiesischen Segler „Afra“ und „Santa Lucia“ 11.45 Vr.-To.) sind verloren. .Der Dampfer „Helenuß“ (7555 Br.-To.) ist in beschädigtem [Zustande in Falmoutk) angekommen. Der eyglisckxe Segler „(T-rofton“ ist gestrandet 11111) 11111111“, derporü1g1es1scheDampfer „Insulano“ (1649 Br.-To.) ist gestrandet nnd gesunken. Der Segler „. em)“ (2890 Br.-T7o.) stieß mit einem franzöfischen Dampfer z111c1mme11 und mnßte auf Strand gesest werden. Der Dampfer „Knight of the Thistle“ der Holtlinie (6675 Vr.-To.) ist vermutlich während der [eßten Stürme ge- sunken; der Dampfer „Brescia“ (3235 Br.:To.) s11eß auf der Fahrt von Genua nach Manchester mit einem anderen Schiff zusammen und ist beschädigt in Algier angelangt.
Der Krieg“ in den Kolonien.
Lissabon, 27. Dezember. (Reuter) Amtlich wird aus Mozambique gemeldet: 2000 Deutsche erobe11en nach drei- tägigem Kampfe den Berg Hfula, der von 250_Po11ugiesen beseßt war, und nahmen den Befehlshaber und 21) andere gx- fangen. Die portugiefischen Vetluste betragen 40 Mann. Dte Deutschen ließen die Gefangenen am nächsten Tage wieder frei.
Kunst und Wissenschaft.
Der Druck der L;ichtstrab!en. Dns; das Licht einen Druck auszuüben verma1-,ist 1ch11n von Max 11 angenxmwen 111111111111“ yon dem rusüsckeu Phyfiker ?bedeff an seiner be-ubmten Lich1m11111e Nachgewiesen worden. Der schwedijcbe thfiker Anhenius bat d'je1e Enw-(kang dann dazu 131111111111, dic ergentUmlicbe Tatsache auxzu- k1ären, daß die Schnoeife der 111011111811 weist in 1711251111 der Sonne abacwandte chbtung gestreckt sin&, a21ch bat er den tubnen Gedanken ausgeiproäaan, daß durch den 191111011111 winzkge Keinze Von emen: Weltköxper auf emen andéren binübergelangen und daß daduecb txas Leben im Wenall verbrei!ct 16111 könme. Um 11111131111- Körpercben müsste es fich sceilirb 5111111111, 521111 tex Schaßmg nach betxöge der Ltchtdruck dcr Sonnemtrablcn auf erncn ganzen Quadratkilometer ker Etdoberisäcbc, wkna ihr die Strahlung unge- 1ckwächt ]!1kä1111', noch nicbtem halbes Kilogramm. Der ganze Mond würde einen Druck von 1; 3173111111an Kilogramm crfabxen. Das er- 1cheint zwar an 1111) als em 1151 beve11kexder Betrag, 9521: er ver- schwindet gegen kik and-ren im Weluaum waltenden Krafte. Sogar der 9111311111, der äußerste der Moneten, 1131ka auf den Errexmond noch 1111! einer Anziehung von 3 2311157111111 Kilogramm. Jm, Labora- torium war ck 1118511: n1cht 1311111111111. die Wtrkung d-s L1chtdrucks aknauer zu etforjcbm, da aUe zunächst in" eraäyr gezogenen Körperchen roch bei 1119111111 111 groß dafur war-n. Dursten sie doch nur einen Du1chrmffer Von etma 1/100 000 am befißen. Nunmedc hat der Wien-xt - Pbyfiker " Eh'enbaxt Vusuche außgefübrt, die Nicht nur d1ese Scbwkeemkenen uberwmdxn, sondern sogar eine weitete überraschende Emdeckung von noch nicht abzufchäser-dcr Vrdeutaug' erhrcrcht haben. Die kikinen Kötpxrchen fand dieser Forscher in den Tetlckoen Von verdampftem Gold, Silber oder Quecksilber. Die Verdampfung wird im elektrxschen Ltch1bogxn etzi-lt, und die Küa11ch-n desExelxnetaUs blexbsn im Raum scbWeben. Durch einen feinen Apparat, der den Namen .L'chtzanae“ etbaljen haf, wird in diesen Raum ker Strobl einer Yogemampk geleitet, dessen Energie 300 mal größer ifi a1I die der Snmnrstmblen, wie sie an der äußeren Grenze der irdischen Luftschicht anlangep. Dunk ein Marojkvp konnte nun, Ehrenbast aufs genaueste* beobachten, wie das Liebt die _winzm-u Metaüteiläpen in der Ricbmua seiner Sirablen fortsiteß. Es zeigt? skb aber ferner, daß schweren: Körpmbcn, wie die Verbrennungsteijchen e1ner Zigane gegen sie bewegt, also Weinbar worn Lust aog-zogen wurden. In manchen Fäüen 1111; fich geradezu wabrvebmen, wie die beiden Strömungen, mit den Lichtstrahlen und in_ entgeayngesevter R'cb1ung, sich gegeneinander bewegten. Auch die Krafte, 11111 denen d_1e1e Be- wegungen erfolgen. haben sich messcn lassen, obgleich (11: fur umere Begriffe unendticb klein er1cheinen. Die Bewegung geaen das Licht [1111 ist eine vollkommen "neue Tatsache und bisher noch dmcbaus rätselhaft. Durch sie wird aber exklärt, daß auch in den Kometen- s Welfen Strömunaen erkennbar sind, 11117, et11g€ßm der Koni, der
onne 5111151111111" find.
kann, die als Ergebnis einer bei" gänzlicher Abwesenheit fremder