„_ _ * *“ *" “ “ * '*“***_ .,". .“7'« - ** - - -. * .',-«"v- «)...-*.*.EW. »--»-«.-,„ „»... ck-.«.._ „...... „...,. . ; ' '« * - , .! „»,. «.. . ,.. . «,...-:.- ., „:..-„*. -
?»». “***-' xxx. *
““Ex“-J::“H ;,;»-;„-.»„»§_**,z
“ “.A.-“LW RM:?
Königreith Pr'enßen.
Seine Majestät der König Haben Allergnädigsl gerubi:
den Staatssekretär des Innern, Wixklichen Geheimen Rat Waxquf zum Staatsmininer und Mitglieds des Staats- mminertums zu ernennen.
Seine Majestät der König haben AÜergnädigft geruht:
_ den OYexlandeSaerichtsrat, Geheimen Justizrat Happ in
Coln zum HenatSpräsidenten bei dym Oberlandeericht daselbst,
den AmtSrichter Dr. Martin aus Caffel zum Kammer- gerichtsrat, .
den LandgerickztSrat Wicher in Limburg a. L. zum Ober- landesgertcvtC-rat in Vasen,
den LandgerichtSrat Dr Droysen in Naumburg a. S. zum Oberlandesxxerichtsrat daselbst,
den LanyaerickxtSrnt Dr. Schwedler in M.-Gladbach und den LandaertcvtSrat' Dr. Schleipen aus Bonn zu Ober- landeSgerich1Sräten in Düsseldorf.
den Direktor des Strafgefängniffes in PlöZ-nsee, Ge- heimen Justizrat Dr. Hiekmann zum Landgerichtsdirektor bei dem Landgericht 111 in Berlin,
den Landgexichtsrat Sattig in Görliß zum Landgerichts- direktor in Beuthen O. S.,
den Gerichtsaffeffor Centurier in Köslin zum Landrichter in Köslin,
den Gerichfsaffeffor Dr. Lübbe in Bad Oldesloe zum Landkichter in Kiel
den Gerichtsaffsffor Dr. von Harenne in Saarbrücken zum dLandÉchtF in'sTlWeD
en eri isa1esor r. es e in Limbur La 11) zum AmtSrichter in Bartenstein, H s g ( h , dekn GerichtSUffeffor Thomas in Cöln zum AmtSrichter m n ,
det: (Herickptßaffeffor Adrian aus Danzig zum AmtSrichter in Martenwerder, “
den GerichWoff-ffor Sperber aus Schweß (Weichsel) zum Amtstichter in Neuenhurg i. Westpr., , den GerichtSaffc-swr Dr. Golm in Berlin zum Amts- richter in Charlottenburg,
den Gerichtsaffessor_ Hackbartb aus Treptow a. Rega zum AmtSrichter in Fürstenberg a. O..
den Géricht90ffessor Frost vom Amthericht Berlin-Mitte zum Amtßrichter in Naugard,
den G::icbtöaffeffor Dr. Dietrich von Oerßen aus Treptow a. Tol]. zum Amtsrichter in Schivelbein,
den Gerichtöaffeffor Klingender aus LaaSphe zum Amtsrichter in Temnelburg,
den GerichtSaffeffor Münch aus Liffa zum AmtSrichter in Wrescben“
det) Gerwbißaffeffor Burkert aus Breslau zum Amts- richter m Tsxmessey,
den Ger1ch12as1effor Dr. Frege in Sagan zum Amts- richter in Sprottau, .
den Gerickytsaffeffor (Rühmann aus Breslau zum Amts- richter in Fa'k*'nb9rq O. S.,
den G-ricbtsgffeffor Erwin König aus Glaß zum Amts- richter m Namc-lan.
dpn (Hericbtöoff-ssor Vßilivp Lang in Berlin-Schöneberg zum AmtSrichtpr in Witt-nberg,
den Gerichtsaffcffor Ernst Jessen aus Flensburg zum Amtsrichter in Hadersleben,
den Gericbjsnsseffor Dr. Delißscb vom Amthericht Berlin-Mitte zum AmtSrickxter in Langenschwalback), , den'Gerichtsnffeffor Kanzow in Cassel zum Staatßanwalt m Dansm.
den (H-rickxtsaff-ffnr Dr. Paul Kunze aus Liffa i. V. zum Staatsanwalt in Stc-ttin,
den (Hyrichtsaffoffor Franz Hagemann in Bielefeld zum Staatsanwalt in Biolefeld,
don (H::ichtsnffeffor Dr. Wiechmann in 2111an zum StaaWanwalt in Cösn,
den Gerichtsass-ffor Otto Bodenburg in Halberstadt zum StaatSanwalt in Dui-anrq 11:11)
den (Berickxtswffßffor D*“. Kar! Nagel in Beuthen (Obersch1.) zum Staatsanwalt m Tüffeldorf zu ernennen.
.___
Seine Majestät der Kötxig hc-ben NUergnädigst geruht:
den Nech1§onwa[t, Amtsgprickxtsmt a. D. Hoheisel in
Ilfeld zu ermächtigen, fortan den Titel Justizrat statt des Titels Amtsgexichtsrat a. D. zu führen.
Finanzmimisterium. Die Rentmeisterstelle bei der Königlickzen Kreiskasse
in Husum, Réaierungsbkzirk Schleswig, ist zum 1. Februar 11. I. zu veseßen.
MinismriUm für Landwird'schaft, Domänen u nd F o r | c n. Dem K:!)erverwalter Weiß in Eberbach im Gemeinde- bezirk Hattenbeim, Regierungsbezirk Wiesbaden, ist der Titel Königlicher Oberverwalter verliehen worden.
Evangelischer Oberkirchenrat. Zum Pfar-er_ der deutschen evangelischen Geme1nde in Beirnt (?:)11911) 111 der Felddivisionxpfarrer Detwig von Oerxxen berufen worden.
Bekanntmachung.
Dem Markscheider Heinrich Böttcher ist von une"- Unterm 24. Dezember 1917 die Berechtiaung zur selb- ständigen Ausführung von Marksck1eiderarbeiten innerhalb des preußischen Staatsgebiets erteilt worden. Der- selbe hat seinen Wohnsiß in Witten (Ruhr) genommen.
Dortmund, den 5. Januar 1918.
Königliches Oberbergamt. Liebrecht.
Bekanntmachung.
Dke Firma Bierbraxxerek Gebr. BalÖem, Cö1::,S-t_)77117- straße "15 und Katthäuserwalk 18, wixd auf Grand des „H 2 Abs. 2
der Bundesratsverordnuna sur Fernbaltuug unzuverlämger orsouen vom Handel vom 23._S:ptember 1915 -- REVL. S. -- die Wiederaufnahme des v'urcb Beschluß vom 20. September 1917 untexsagtcn Handels mkt Bier aUec Art gestattet.
Cöln, den 22. Dezember 1917.
Der Oberbürgermeikier. I. V.: Dr. Vest.
Bekanntmachung.
Auf ermd der Vekxnnkmatbqu mr Fernbaltung unzuverläsfi-zer Personen von Hmrel Vom 23. September 1915 (RGW. S. 603) bab- ixb dem Schmiel Zuckermann und seiner (äbéfrau, .venry Zuckermann, geb. Schönboru, in Berlin (ck. 54, Joachim- straße 113 dnrch Verfügung vom heutigen Tage den Handel mit Gegenständen ves jäglicben Bedarfs und des Krieg!- bedaxfs wegen Unzuverläsfigkett in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt. '
Berlin-Schöneberg, den 23. Dezember 1917.
Der Po1izeipräfident zu Berlin. Kriegsumcberamt. I. V.: Machatiuo.
“4-
Bekanntmaihung.
Auf Grund der Bekannxmacbuna zur Fernbaltuna umuverläsßaer Personen vom Handel vom 23. Sevtewber 1915 (RTM. S. 603)
.babe ich dem Schamkwirt Arthur Ferke,-Jndader des Wem-
:es1aurants „Zum schwarzen Ferkel" in Berlin, Dorotheen- sjxaße 31, und skiner Eb-esraU, thbariva geb. Iabxra, beiox wohnhaft in Cbarlotteubara, Leibniz!traße 88, durch Vectaazmg vom beuxtgen Tage den Handel mtr (Gegenständex des taglichen Bedarfs wegen Unzuverläsfigkeit in bezug auf dressn Haudclsbeuieb untersagt. Verlin-Schöneberg, den 3. Jammr 1918. Der Pokizeipräfident zu Berlin._ KrkegSwWeramt. I. V.: Machattas.
Bekanntmachung.
“11:1wa111) der Bundesxalsverordnunß vom 23. Septemb-(1915 zu: Xc-rnhaltung unzuverlä1fiaer Personen vom Handel (REM. S. 603) und der Außführungßbestimmungen zu dieser Vercrdnung vom 27. September 1915 habe ich der Frau E11sabe1b_KörSgen, Wohnhaft in 2121221112, JobanncMraße ], dle Ausubuug des Handels mitLebensmittemund1911711an Gegenstanden des täglichen Bedarfs uxegm Unzuverläsfiqkeit untersaat. -- Die durch das Varfabren entstaudcnsn baren Auslagen, insbesondere die V:!anntmaäyungskosten, fallen der Be1roffenen zur Last.
Bochum, den 4. Januar 1918. Der Landraf. Gerßein.
Bekanntmackßung.
Dem Haufierkr Karl Jensen in C-refeld, Marüfiraße 102, habe ich auf G::md der Bunkekratsvewrdnuna jut Fembaltun un: zuverläkfiger Pexsonen vom Handel vom 23. September 191 den Handel mit Nabrungß- und Futtermitteln wegen Unzu- verläéfigkskt untersagt. - Die Kostm des Verfahrens treffen den Hausdrer K-rl Jensen.
Ersfeld, dem 31. Dezember 1917.
Die Polizeiverwaltung. Der Oberbürzexmeister. I. V.: Priupen.
„.;-»»
Bekanntmachung.
Auf Grund der Bundesratsvxroxdnung vom 23. September 1915, b-t*effend die Fernbaltung ::nzuvexlässt12r Personen vom Handel (RGW. S. 603), haben wir der Ehefrau des Eduard Ger d-s, hier, Münwetftraße Nr. 87, den Handel mit LebenSmitteln aller Art sowie sonjkiaeu Gegenständen des täglichen Lebenßbedarts wegen Unzuverläoßgk-it in bezug auf diesen Haudxlsbktrieb untersagt. -- Di“ Kosten der amtlichen Be- kanntmachung d1escr V:!fszguna im Reichschpsetger und im amtlichen KlASblaU sind von der Betroffeuen zu tragen.
Dortmund, dcn 3. Januar 1918.
Lebenßmittelpoüzeiamt. Z'. A. : S ck w ar :.
„“..-._.-
Bekanntmachung.
Durä) Besckeid vom 6. Novcmbcr1917 babe 1613 dem Kauf. mann Hans Brand: bier, Schän'rsjraße Nr. 39, den Handel mkt Lebens- und Futtxrmitteln aUer Axt und egen- stänßen des täglichen Bedarfs sow1e die Vermittler- tätigkeit hisrfür untersaat.
Effen, den 3. Januar 1918.
ke S1ädtikche Po1izeiverwaltuug. Der Oberbürgermeist-ér. J. B.: Rath
“..-_-
Bekann'tmachung.
Daub Vescbeid vom 14. Novemker 1917 babe ich dem Händler,
Wilhelm Kühreh bier, Kleine Niederstraße Nr. 3, ken Handel mit LebenH- und Futtermtiteln aller Axt undGeaenständen des täglichen Bedarfs sowie die Vermittlertätkgkeit hier- für untersagt. Essxn, den 3. Januar 1918. Die Städtische Polizeiverwalttmg. Der OberbürgUmeMe-r. I. V.: Rath.
Bekanntmachung.
Auf Grund der BundeSkMWkrNdnuvg vom 23. September 1915, betreffend die Fernbaüunq unzuverläsfiqer Pe11onen vom Handel, wnd den Eheleuten Mllcbbändler Friedrich Tbemann von bier, Weidenstr. 53, der Handel mit Gegenständen des täg- lichen Bedarfs, insbewndere mitM11ch, untetsaat, weil nach den -ejroffenen Fkixßeüungen bexw. nach der chem1schkn Unt-rsucbung die Ebeteute Tbemann Milch feilgebolten haben, welche durch Waffer. beimxscbuvg gkob verfälscht wm“. Ferner besiebt der begründete Ver- dach1,.dasz e7t1ea-n ren bestkbxnken Vorschriften Milch verbutte1t worden 16. DW Unzuverläfskckeit in bezug auf ken Handelsbetrieb ist dädmch dargetan. - Die Kwsien diescr Bekanntmachung tragen die Eheleute Tbemann als Gesamtfcbuldner.
Gelsenkkxcben, den 4. Januar 1918. Der Qberbürgermeister. I. V.: v o n W e d e [ sta : d t.
Vekanntmachuug.
Dem Höfer Georg Pesdözus in Heydekrug babe ich auf Grund der Bekanntmachung des BundWrats zur Fernbaltung un- zuverläffiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 (Reichs- (Ueseybl. S. 603). den Höfererbettieb einschließlicb d'es Milchbandels mit sofortiger Wixkung wegen Unzuveüäsfiakeit für das gesamte Rekcb-gßbiet untersagt. -- Die,.KoUen dieser Bekannt- :Uaebung hat Pe!d§5us zu fragen.
Heydekrug, den 29. Dezember 1917.
Der Landrat. Fußrmann.
Bekanntmachung.
Auf Grund des 5 1 der Verordnung des Bundesrats zur Fem- haltung uvzuverläistge: P rsonen vom anYel babe ich der Ehefrau des Emil Gisson, A wine geb. * rugelmann, geboren am 25. November 1866 in Bxedeuey, wobuhaft m Ratingen, Berben!"- siraße 15, mit Ausnahme des unter sjädtqcher Kontrope stattfindenden Fleiscbverkaufs jede Ausübung des Handels mtt Nahrungs- uud Genußmttteln sowje jede mkttelbare oder unmittelbare Be- teiliaung an einem 1'o1chen Handel für den Umfang des Deutschea Reicßs untetsast.
Ratingen, den 3. Januar 1918.
Die Polizeiverwaltung. Der Bürgermeister. Jansen.
.___-«(.s-
Bekanntmachung.
Auf Grand bet Bundesratsveroxdnung vom 23, Seyßmber 1915 zur Fernbaltung unzuverläifiger Petsxmen Vom Handel (NGOs- S. 603) babe ich der Handelsfrau Anna Görlitb in Saru: den Handel mit Nahrungs- und Futtermitteln aller Art sowie rohen Naturerxeuguksjen und sonstigen Gegen- ständen des täglicheu Bedarfs wegen Unjuverläsfigkeit untersagt.
Rawitsch, den 3. Januar 1918.
Der Landrat. vou Guenther.
Bekanntmachnng. .
Auf Grund der BundeöraisveryrdnUUÉWr Fernbastung umu- '
verlämger Personen vom Handel you! 23. éptember 1915 (Reith!-
(Gesesblaxt S. 603) ist der Ehefrau des Carl Sieper kn
Remscheid, Hanobugerßraße 49, der Handel mit Lebens:
mitteln und Gegenständen des täglichen Bedarfs unter
Aufetlegung der Kosten der Veröffentlichung untersagt worden. ersche1d, dtn 3. Januar 1918.
Der Oberbürgermeister. I. V.: G er 1 end a ck.
Yiehtamtliches.
Deutsches Reich..
Preußen. Berlin, 8. Januar 1918.
Ihre Ma estä-ten der Kaiser und die Kaiserin be- suchten, wie „ olffs Telegraphenbüro“ melde], gestern myrgen anläßlich des Todestages weiland Ihrer Mazeslat der K_msean Augusja das Mausoleum in Charlottenburg. „Seine Maje-stckt der Kais er empfingen den Hofkammerprästdenten, Wirtltchen Geheimen Oberregierungßrat Keil zur Meldung und hörten die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts, des Vertreters des Auswärtigen Amts, LegationSrats von Grünau und den Generalstabsvorfrag. Anläßlich des Geburtstags Se1_ner Majestät des Königs von Bayern waren zur Frühstucks- tafel geladen der bayerische Gesandte Dr. Graf von Lerchenfeld- Koefering, der bayerische MilitärbevoUmächtigte General der Infanterie von Köppel, der Reichskanzler Dr. (Haaf oon Zert- ling und der Minister des Königljchen Hauses auf A. zu Eulenburg. Vorgestern nachmrttag hatten Seine Majestät eine etwa einsxündige Unterredung mit dem Reichs- kanzler im Reichskanzlerhause.
Gestern früh find die drei Mitglieder des polnischen Regentschaftörats, Erzbischof Dr. von Katowsky. Metropolit von Warschau, Fürst Zdzislaw Lubomirski und Herr Josef von Ostrowski, mit den erren der Be- gleitung, wie „W. * T. B.“ meldet, hter eingetroffen. Auf dem Bahnhof hatten fich zur Begrüßung im Namen Seiner Majestät des Kaisers und Königs der Oberst- kommandierende in den Marken und „Gouverneur von Berlm, Generaloberst von Kessel eingefunden, außerdem der dem RegentschaftSrat beigegebene Oberregieruygßrat Graf Lerchenfeld, Kaiserlicher Regierungskommiffar be1m_Proviso:i- schen StaatSrat im Königreich Polen, und der Botschafxsrat Prinz Hoßfeld vom Auswärtigen Amt. Am. Nachmutaa wollten die Herren dem Reichskanzler einen Besuch abstattxn, der zum Abend zu ihren Evren eine Reihe polittscher Persön- lichkeiten zu sich geladen hatte,
Heute mittag wurden die Mitglieder hes Regentschafts- rates, der Ministerpräsident von Kucharzemskt und die anderen Herren der polnischen Abordnung sowie die Herren der Begleitung von Seiner Majestät dem Kaiser und König in Gegenwart des Reichskanzlers Dr. Grafen von Hertling und des stenvertretenden Staatssekretärs des Auswärtigen Amts Freiherrn von dem „*VUSjche-Haddenhausen empfangen. Die Einführung .der polmschen Abordnunq" ge- schah durch den Oberhof- und Haußmarschall und den Einfuhrer des dip1omatischen Korps. in dem Empfang richtete Fürst Lubomirski namens des Regentschaftsrats folgende Nn- sprache an Seine Majestät den Kaiser:
Kaisexl:che und Königliche Majeslät!
Wir fänd g1ücklch.datüker, daß es uns vergönnt 117, Euerer Kaisertirben Majenät beute persön11ch_ unsere tiefsie Verehrung aussprechen zu dürfen und unsere t-ef empfundene Dankbarkeit für die Akte auszudrück'u, die unserem Viterlande das staat11che Leben in Gestalt einer unabhängigen polni1chen Monarise wiedergeqeöen haben. Unve-brüch1ich vertrauen wir darauf da Eure Majeßät, angesichts der g-oßsn ibm Lösuna bauenden Äufga e_n das-begonnene Wktk geschichtlicher Gerecht! keit in Gemeinschaft mit dem er- lauchten Verbündeten glo-redZ; Vollendey wexden und, _ dem mt- ßebenden Staat durcb Schaffung der tür setven „dauernden AUF- fcbwuna erforderllcb-n stenöbedknaun eu Ailexhöcbsilhte “mächtige H11fa anaedeiben [affen werden. Wir nd aucb Fest davon überzeugt, daß nach Festlegung und VerwirkUä-ung der“ dem polnischen „Staat zustehenden Rechte wir Polen gemrinsam mit der vxeutlcben Natjon die großen Ziele v-rfolgen werden, die das Wohl der MME- beit und den allaemetnen Frieden verbürgen. .Wir :mssen, Zaßk f(täjmxreit aésexlicbeü ZNajestäL, [YK gxoßeaMFtuf-ZM be:?
aun m rem een un a en en _ :: “,...-, „ dem deutschen Volk ein Führer auf dem Wege «“1M*.w-chk11,cche :!
Ziel das fr18d11che und 1egen57e1che Zusqmmenwitken _a er VW er "11- ,
In dem „wiedecetstandenen Vaterland: „worden wir “te B_ enger dieser Grundsä e sein. Ja der e1bahenen Person (Fueter Kaneriic-bekn Majeßät erbli en wir aber und begrüßen wir den Vorkämpfer und den Hort derjenigen Gxundsäße, wercbe die Welt bebertscben und Zuien S?,an der menschlichen Volksgememscbaften Glück undSegen : ngen v on.
Seine Majestät der Kaiser 11er Könkg axxtxqorteten
hierauf: . Hoäwürdkge und erlauckyte Herren dss Regenisäyastsrais:
Es ereicht Mir jar aufr1chtiacn Freude) Sie als "dxe be- „.
tufcuen mmer des poln11chen Staats in.Meiner Haupt- und
Nefidenzktadtbe üßen zu können. Mit lebhafter Gen imm entne me Ick aut IbuuF-mm, daßs1e in den von Meinem bo m_Vger Kayßten und M voll amen “Akten die Erfüllung des langgeb m uusbek yes voluisäxen Volke! auf Wiederetrlätung eino- se1bsl ndigm König- xexcbs Posey erblicken, und daß Sie glauben, Ihrem Vatexland ain heuert [u dienen, wenn Six tu Gerneinscbaft "mit dem Deutschen Reich und' der Oeßenekebiscb-ngarMhen Monarcbie die Ziele verfolgen. die das W951 der Menschheit und .das füedllebe Zu- sammxnwirken d?" Volker verbütgea.“ ngeuüber den Voxan- glimvxungey der einde empßnde Ick es mit Dank, dak S1e Mesum uuablasß en BemüBen, in einer bald dreißigjährigen Rexierungszeit ein Vp: ämpftr und_ S_Öixmer diefer Grundkäße tu few, 11er Verständnw entgegenbrixngeu. Mö'ge eo Rum, bocbwürdige und erlauaxte Herr_ep, vergönnt sein, in esfolgrekchrr Arbeit dem poaniscbm Staate dke'er-ndlagen zu geben, die seine friedliche Weiteremwi'ckiung alxbxxrxffkkl'menxzklxer Ordvdun , Two F&rtsTbxuu MZ der Kultur ge- w . ener un ener - : eruu vo en
können S:: hierbei versichett sein. 9 ** UWWW
*Der NW "11 des Bu d 5“ ts '“ . _ heute eine SißWgß ***-LL fur Iußizweseu hielt
Zu den in der Presse fortdauernden Erörterun en über die an ebliche UnvoUsiändigkeit der deutschen Mitteiltgmg über den erlau-f der erhandlungen in Brest-Litowsk vom 28. Dezember (dte Sivung fand tatsächlich am 27. De- ember Abends statt) erfährt die „Norddeutsche Allgemeine
eitthg“vvon vzustäÉdtigxprtSeite fol endes: * ' er on _„er , . : etobur er ele ra ena entur' emeldete Widerspruö der russiscbén Aborvßmßg 11? J BIest-thorßßk nicht erfolgt. Das .Wolffsche Telegravbenbüro' hat den Wortlaut der Ecklaruyaen, tn Bresj-Ltwwsk obne jsde Täuscbränkung wxedergegeb-n. Im Anschluß an die dort veröffentlichte Antwort des Herrn Joffe auf “de deutlcben-GeälenvoriebläYe hat der deutsche Vertreter nur noch außdtncklich fck est 1, paß ber den le ten von errn Joffe :::-::" .:: .*-.::m:: : N:::-*":.::": «:M- et , e ner nn sw en eu ornunen etee. Hierauf ist ru-sfljcherseits nlchts mehr geä-ßert worden. 8 s b
Durch „Wolffs Telegraphenbüro“ wird folgende Er- gänzung der Sperrgebietßerklärung vom 81. Januar 1917u beantxtgeZeJn: S
m d e 1:11:11 en läßtmnkte auf den Cap Verde cken “ ln und den Sxüßpuvkt Dakar mit dem anschließenden KüsteLgebieZÜrd Zoerl1a1f1. I;:xxtutar 1918 ab ein neues Spurgebtet mit foxgcndem Grenz- er n er : .
Von “Kox Palma! Leuétturm „na 100 0“ N 299 30“ W
nach 17“ 0“ N- 29o 30“ W
nach 20“ 30“ N 250 30“ W auf dein ,Yreikenparallel 20“ 30“ N in östlicher Richtung bis zum SDnittduntt diesel Parallels mit der Strandllnie der
westafoikani-scben Küste. * .
Mit drm gießen Deaum wird das Sperrgebiet um die Azoren naÖ Offen bis uber die unseren Gegnern als Stüßpunkt dienende KW Mascha auögedebnt, so daß dieses Gebiet folgende neue Grenze
Von 44“ 0“ N 279 45“ W nach 440 0“ N 340 0“ 440 30“ N 37“ 870 0“ N 370 _309 0“ N 260 80“ 0“ N * 170 ' 34“ 0“ N ' “ 12o -, 369 45“ N 12“ N ua dem Anfangspunkt jnrück. " eutrale Schiffe, die zur Zeit der Berö entlichung dieser Er- klärung in Häfen innerhalb des oben ange ührten Sperrgebiets liegen, können dieses Gebiet 'noch das Sperrgebiet aneoxdnete militärische Verfahren Anwendung findet, wenn ste bs 18. .anuar 1918 auslaufen und den kürzesten Weg in freies Geb et nehmen. Für neutrale Schiffe, die in das neu erklärte Sperrgebiet geraten, ohne daß sie von seiner Exk'ärung Kenntnis haben oder haben erhalten können, find aUSreichende Schonfristen festgeseßt. Es wird dringend geraten, die neutralen Schiffahrt zu warnen und umzuleiten.
Wie „Wolffs Telegraphenbüro“ mitteilt, wird an der Ostfront folgender, wahrscheinlich von der rumänischen Ne- gierung köerrxihxender Funkspxuch verbreitet:
An a e. _ _Offiz1ere und Soldaten, die in dieamerkkankche Armee eimutreten wuyfchen, baden ßch an die amerikanische Militärmisfion in Jxßv zu wxndxn. Die erste Bedingung ist smn : Dtszwlin und unbedingter Gehorsam. Für die Soldaten ist eine mpfeblung kbrer Ojfiziete notwendig. Den Vouug haben diejenigen, die bereit Jud, dauernd in Dienst zu bleiben.
Durch die Bekanntmachun vom 8. Januar 1918, be- treffend Aus: und Durchfu „rverbot für Waren des 10. Abschnitts d'es Zolltarifs *- in dieser Nummer des
Reichßanzejgera -, find dem Aus- und Durchfuhr'verbote neu '
unterstellt,: Sohlen aus Horn . .
Holzabsäße und Glasbläseétisékze' Ho:aäße.......... des Statistischen Warenverzeichnisses. „
. . aus Nr. 614, aus Nr. 628 b, aus Nr. 680 b
Die im Be ember191-6 e ese. ten . ö 't reise ür & fsÉZÉB/“H ck p f
Zundbölzer _e * prachxn, wie „ _ _ mitte,;lt nicht mehr 5211 inzwischen erheblich gestiegenen Herstellungskyften. Der Ystchskanzler hat daher die Herswllerböchskvreise um „je 50 ck16 ur die ganze Kiste oder die entsprechende Packung (um 25 «16 el Verpackung in Schachteln oder Koffern, zu je 300 Stück) Und die Zuschläge “fü: imprägnierte bunte und Für zTlacbe Hölzer um je 250 „1: erhöht. Entsprechend smd 'ie lein- bandelshöchsxprek e, Für das Pack zu 10 Schachteln um je 5 .: beraxfaeseyt. eine Schachtel Sicherheitshölzer oder überall entzundbare Hö zer beträgt der Höchstpreis eßt 5 43 (früher !*?an bSéaaxtFtn YäzMYÜF 'z11v1ei 5S (Mew fx::::zorTxg-
une oer (: e er ,- er “'r ene Schachte15 ,I). “ *" ' '
_ ' „Bayern-
9 Anlä lich hes Geburtstggxs Seiner Ma, estäk .des önias udw1g“ fand gestx'm, Wenkttaa, .ws-„ al 3 Tele-
ßikapbenbüro“ meldet, in Antuesexjheit des Monarchen e n feier- chks ontifikalamt im VW“ Kaß- Anschließend erfolgte eine
NUfste ung der Truppen des Standortes München im Hofgarten ,
verlaffen, ohne daß das für“ _
und auf dem Marlallplaße. Im. 0 gartenschriitSeine Majestät der.!köuig, beglektet von den Zrknzen und der Generalität, die ganze Front der Truppen ab. wobei er jede einzelne Ilb- teilung be anders begrüßte. Vor der AUerheiliaM-Hofkirche richxete der König an die um ihn versammelten Offrzjere eine Ansprache, in der er Feiner Freude Ausdruck gab, die Truppen des Stgndortes m Parade gesehen zu haben. _ Der König erkannte 1319 Tapferkeit der bayerischen Truppen an, die wie Löwen gekampft hätten. Ueberall Leier: Re, wie die anderen dxutschen HML, Sieger geblie en. Troßdem hätte fich ,die Zahl der Feinde immer vermehrt. Möge es gelmgxn, aux!) den letzten, den Amerikaner, zu be- ftegen. Wir müßten kanxpfetx, bks die Feinde unsere Bedin- gungen annehmen. 'Es seren 1a unerhörte Yrderungen, die fie an uns stellten. Kem uß breit deutschen odens dürfe abge- eben werden. Ig, w r müßtxn unsere GreUzen zu sichern uY-en. Der Kömg gab schließlich der Erwarnmg Ausdxuck, da das bayerische Heer wie bisher seine PÜicht auSgezeichnet tu_n „we'rde. Nach'der Parade empfing Seine Majestät der Kömg m der Restdeyz sämtliche Mitglieder des Königlichen Hauses zur Gratulatwn. Später fcmd bei den Majestäten große FamYlienhoFtafel sxatt, bei der Seine Königliche Hoheit Ferch§§§rmz Karl emen Trmfspruck) auf seinen hohen Vater aus- ra e.
Seßne Majestät der König hat, wie die „Bayerische
StaatSzettung“ mitteilt, anläßlich seines Geburtstages zu-
unsten von KriLgsteilnehmem zwei allgemeine nadenerweise ergehen lassen.
Dureh den einen Gnadenerweis sind die Allerhöchstén Ent- schließungen vom 7. Januar 1916 und 7. Januar 1917 üver die Ntederschlagung von Snafoexfahren auf diejenigeü Kriegstetlnedmer_e:s1reckt worden, die 1eit dem 7. Januar 1917 zu den Fahnen emberufen worden .smd. Es wmde zugunsten von KNegstellnehmern aUgemein die'. Niederschlagung von Strafverfahren vsrfügt, soweit fie vordem 7. Januar 1918 und vor der Einberufung zu den Fahnen begangene Ueber- tretungen oder Vergeben mitAUSUahme derjenigen des Verrats milijärischer (Hehe1mniffe oder Verbrechen im Sinne der §§ 243, 244, 264 StGB., beidenen der Täter zur Zeit der Tat Ja? 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte, zum (Hegßnsiande
a en.
Weiter hat Seine Majestät der König den Gnadenermeiß über den Erxaß von Strafen vom 7. Januar 1917 eben- falls auf diejenigen Kriegsteilnehmer aus'gedehnt, die seit dem „7. Januar 1917 zu den Fahnen einberufen worden sind. Es smd ihnen alle Strafen, welche gegen sie wegen der vor der Einberufung zu denJahnen begangenen Straftaten rechtg- kräfng erkannt worden smd, einschließlich der'Nebenstraxen und der rückständigen Kosten aus Gnade erlassen worden, so ern die einzelne Strafe oder ihr noch nicht vollstreckier Tei!- in Verweis, Geldstrafe, Haft, Festunßßhast bis zu einem Jahre oder (He- fängnis bts zu einem Ja re besteht.
. AUSgenommen von der uügemeinen Niederschlagung und dem allgemémen Straferlaß sind Vergehen gegen § 6 “des Höchsipreisgeseßex, gegen § 5 der Bekanntmachung gegen übermäßige Pretssteigerung und gegen F" 11 der Verordnung über den Handel mit Lebens- und Futtermitteln und zur Be- kämpfung des Kettenhandels. Soweit bei *diesen Vergeben eine Niederschlagung des Strafverfahrens oder ein Erlaß der Strafe aus besonderen Gxünden angezeigt ist, sind Einzel- vorschläge angeordnet worden.
IAUch anderen erurxeilten wurde die Königkiche Gnade ?uteU. Vegnadigte, dte sich in Haft befanden, wurden alsbald
n Freiheit geseyt.
_ Oefferreiéh-ngaru.
Vorgestern fand in Prag Wiener Blättern zufolge die angekündigte Versammlung aller tschechischen Reichs- rats- und Landtagsabgeordneten aus Böhmen, Mähren und Schlesien statt, an der anch die begnadigten Abgeordneten Kramarcz, Nafin, Choc, Vojna und Burzioal teilnahmen, Nach einer 1är1geren Ansprache des Vorstxzenden Stanek wurde die vorgeschlagene Entschließung einstimmig angenommen, Im ersten Teile der Entschließung, deren Wortlaut noch nicht veröffentlicht ist, wird die staatSrechtliche Kundgebung vom 80. Mai 1917 wiederholt, im zweiten Tei1 der Mißstlmmung über die Ausfülnungen des Grafen Czernin in Vrest-Litowsk bezüglich des Selbstbestimmungßrechies der Nationen Ansoruck verliehen.
Großbritannien und Irland.
Zu der Rede des Premierministers Lord George -am Sonnabend sagte Lord Lansdowne in einer Unterredung, er habe nur eine kurze Zusammenfassung der Rede gesehen und möchte deshalb von ihrer Besprechung Abstand nehmen, bis er den_ vollen Wortlaut gelesen habe. Er bemerkte aber dem „Wolffjchen Telegraphenbüro“ zufolge:
Der Premierm1nis1er habe in den besttmmtesteu Wendungen den Grundfos bekräthgt, daß England niemals nacb guyßer Macht g::- strebt babe, so::dern vielmehr danach, sich von den Hoffnungen und Plänen militärischer errschaft abzuwenden. Er stimme mit der Ansicht des Premterm nistets überekn, daß ein gerechter dauerhafter Frieden nur auf die dre! vom Premierminister dargelegten Bc- d1ngunqen e kündet sein könne. ie Annahme dieser Bedingun?en bund Deut? land würde in fich schließen, daß der alte Geist m li- tätiscber Herrschaft ausgespielt habe. Eine solche Annahme würde an sich ein Zugenändnis der Niederlage sein.
--_ Der frühere franzöfische Munitionsminister Albert Thomas, der gegenwärtig zu Beratunaen mit'Lloyd George und anderen Mi'nistern sowie Arbeiterführern in London weilt, erklärte nach dem „Algemeen Handelsblad“ in einer Unter- redung mit einem Vertreter des „Daily Chronicle“:
Die französksckxen „Axbeiterklaffan seien nicht paxifistiscb, sondem entfchloffen, die Niederlage und die Vernkchxung des preußistben Militarismus h-rbeizuführen. Die Ansichtey, der franzöfisckjen sozia- listiichen Partei seien dieselben wie am „Anfang des Krieges. Die Partei lege ein großes Gowi _t- aux-den Völkerbund. Clemeneeau sei war kein Gegner des Völke: undes, betrachteäbu aber als etwas zu xern Liegendes, wäbtend die Arbeiter s:.“ine Vetwirklichung für not- wendig erachteten. Thomas fuhr Fort: .Wir sind Anbäan der Ideen Wilsons und stimmen in den meiien unkten mit der rklärung der britischenAxbe11e1vartei übxrekn, glau en aber, daß deten Ideen über dieRe elung der tropischen Kolonien Afrikas nicht ohne weitere] durcbfü kbar find und ein genaueres Studium erfordern.“ Tboma! nklärte fich ferner dagegm, daß „Kolonien mit. nationalen Ueber- 11eferquen unter brüiscber, französischer oder belgi1cher Flagge eixter küpsil1chen Verwaltun eines sogenannten Völkerbundes unterstellt würden. Jm Gegenßß zu den Bolschewiki, die' den soforikgeu Frieden wollten, Yerlangten die französischen Arbeiter einen gerecbxea Ftieden. Sie wunscbten den Krieg n1cht dun!) einen Wirtschaftskrieg
' '“ “* “TMWJ'XTz-«„Mak"“'
zu verlängern. Wenn aber Deutschland Ben VMnaungen eines Dauerfrtedens nicht zujiimmm und die R(Ötc andxter Nationen nicbt. achten würde. so 191 eine Haudelssperre unausblckbilckz. Dcusscblauo babe wie al1e anderen NatYOneu m:: „*.*-mn 23:3 91:11»: auf komme'xzieUc und indusjrielle Freib-xit, wenn es am 1:31)le 3111129112!) :::-6 Völkék-
hunde! w::dz. Rußland.
Der Volkskammiffar Troßki Hat, de::1,N2u1er1chen Büro“ zufylge, die Abhebung alle:: in der . ussi5chen Bank nievergelegten Gelder der fremden diplomaxqchen Ver- 1retungen verbokcn, da Anlexiyen sowke (29190: dxr alten Regierung, die m auslänvdsckxn Bemken m:“(er..eb;acht Und, den Volkk-kommiffarxn vorenthaiten werden. _ „ „
*- Die „Petersburger TngrapÜen-Ngc-nmr“ te111 emsn Erlaß des VolkaommiffaG Troßki m€x, durch den der Bürger Karpinsky vorläußg zum Bevollmääxtigten de,“: Kommissariates für Auswärtég: Nxxgexegenlzetten in' GMT und der Bürgcr Likvänoff Vorläuß'g zum B.:voßmächkzgth in London Ernannt find und alle Beamten_ der (He?anck1chast bezw. Botschaft und der Militärmikfion, alle Vertpalxungez- beamten der Russischen Republik, die fick) ge-JLU'LIÜTHUJ M 1:21: Schweiz bezw. in London in Disnfjlichen E:schästen aufhalten, aufgefordßrt werden, auf das ersxe Verlangen der Bevoll- mäcytiaten däesen die laufenden ©81chäf12 “zu üdxrgebegund Schriftsxüche sowie der Vermaxixmg des Schaßes der RUs111chM Republik zur Verfügxmg gefteüte Geldsummen außzuöändtgen. Jeder Widerstaud ge:),c-„n die. 23:71:13 der Bevollmächngten'iu dem angégebenexx Sinne ist einem Staatßverbreéhen gle1ch- bedeutend.
*DZe in Odessa eröffnete Tagung der Arbxiké*r-und Soldatenräte der rumänischen Front hat obtger QueUe zufolge nachstehende Entschließung angenommen:
Die Versammlung der Vsrtxeker de;: gcsastn :umäaiscbm Front erkenn? n1cht das H-zxptquaKier Tsxhsxhxxscbkws an Und stellt fen, Wß US ukkain11ch€u Kommissaré, 12 die G::wa'l? in Händen _baben, vvn Run2änen unterftüyt weiden, die der: rasskkchn rsvyxuttr-nären Truppen fsindU-F: gesimÉ find. “Re Versammlung bälk ekne solche Lage für die Rewo1ution für gxfähtiickd. Die Vexjamxnxung bsficht aa... HseresauZsÖüch-r, bis zur Ergreifung under:: Maßnahmen die Gewalt zu über:;xlwten uud die rUmäUUcbe Front won“ ben Gesen- revoTUTLUnäan zu säubkrv, Die die revolutionäre rumaxitäye Front vsrkwxben.
N16 Einspruch aegen düse Entschließung sind 80 Ukraine:: abgereist, di.? zm: Rada halten, 220 find Volschermki oder Revolutionäre der Linken. Die Entschließung wu-Oe mit 800 gegen 240 Stimmen angenommen. Die Armeen an der rumänischen“ Front sind mit ihrem ersten Ausschuß vonommen auf seiten der Sowjets.
Spanien.
Nach einer Meldung der „Agence Havag“ erklärte der Ministerpräsident (Haxcia Prieto, die Regierung betrachte den dem König am 3. J::nuar vorgelegten Erlaß über die Auf- 161ung dcr KaMmer alt.“: nicht unterzeichnet. Das Kabinett beabsichtige, dem Herrscher einen neuen Exlaß zur Genehmigung zu unterbreitén, um ihm dadurch zu ermögltchen, die Frage aufmerksam bis zum Schlusse zu prüfen. '
Schweden.
Laut dem Schiffsregisxer des schimdischen Kommerz- koUegiums hat die schwedische Handelsflotte _wäbrend des Jahres 19171n13gesamt 86 Schiffe, nämlich 40 Dampfer, 7 Motorfaheruge und 35 Segelschixfe, verloren. Davon sind 80 einem_Unglück zum Opfer ge «11271 oder durch Kriegsmaßnahmen zerttört worden. '
Nortoegen.
Das Handelßministerium teilt, lautMeldung der „National- tivende“ mit, daß die norwegische Handelsflotte 1917 durch Versenkungen oder M1nenexp.ofionen 434 Schiffe mit insgesamt 627000 Tonnen verloren hat.
Kriegsnaclxrichten. Berlin, 7. Januar, Abends. (W. T. V.) Die erhöhte Feuertätigkeif im Stellunngogen nordöst'éich
von Ypern dauert an. " . Von den "anderen Kriegsschauplaßeu mchts Neues.
Nach eingetretenem Tauwetter Haben zm zahlreichen Ab- schnitten dvr Westfront lebhafte Artillertekämpfe eßngeseßt, die teilweise bis zum späten Abend und noch15über m plan- mäßiger Stärk: anblelten. Auch die Fliegertätigkeit b11eb fast überall troy schlechten Wetters rege._ Zahlreiche feindlxcbe Er- kundungsabteilungen mußten, obne thren Auftrag erfuÜen zu können, in unserem Feuer zurückflüchten und erlxtten schwere
Verluste. _ . Auch in M :! ze do ni en lebte tm Cernabogen, tm Moglena-
gebiet urd zwischen Vardar und Doiransee das feindliche Artilleriefeuer zeitweilig auf. Em feindliches, Flugzeug warf wieder einma125 Kilometer nördlich Monasttr auf em bul- garisches Feldlazarett bei Murgas, das durch Genfer Flagge und ein gxoßeö weithin stchtbares Rotes Kreuz auf dem Erv- boden deutlich bezeichnet war, Bomben ab. 10 Lazarettinsaffen wurden durch die neue völkerrechtswidrige Handlung unserer Feinde getötet bezw. verwundet.
Gkoßes Hauptquartier, 8. Januar. (28, T. B.)" Westlicher Kriegssckzauplaß. Heereßgruppe Kronprinz Rupprecht.
Einzelne Abschnitte in Flandern und südwestlich von Cambrai lagen zeitweilig unter heftigem Feuer. Ja der Abeuddämmerung gmffen englische Kompagn en östlich von Bullecourt an, sie wurden abgewiesen.
Heeresgruppe Herzog Albrecht. m Sundaau entwickelte fick) am Abend lebhafter Arti eriekampf, der nach ruhiger Nacht heute früh wieder
auflebte. Oestlicher Kriegsschauplaß. Nichts Neues. '
Mazedonische Front. Zwischen dem Obri-da- und Prespa-See, im Cernu- Bo, en sowie zwischen Vardar und Dojran-See war die rtiUer-ietätigkeit rege. Deutsche Jäger “brachten von einem Erkundynaovorstoß“ in “die feindlichen, bisher von Ruffen ver- teisdigteF Gräben westlich vom Prespa-See eine Anzahl Fran- zo an e n.