irekfcnrcn Kc;1;.:*_.1n.11:*c21»4x 7-35, L*c;.*€1?,...7*-,'. Dkk 11:;*":1:7.:::é.;k.ZL-:x1 in Bezuxxsbetecbnbungeu Dar? kcinkT1(72102.,; M die 1*c11ch?“*scr.kx :tnzc;ne Beomfssteüe erfolg-m.
DW Beztrkékfskxxn **:-„d reräiäoésx, N-xxéxL-"JQrSÖLigxkrgku, kik dsr Bestimmung des .O" €* 2151.23 2 (ck.: cn:*rr€ch*3n, sz-xkzqusm
„Z 13.
Lieferunz Turck: dierzirk51"xel1e.-. a:“. „*ikBSTTÜÖsLCUkn.
Die Bezirkkstellen Hakrn k!: *)):zxxzkkxtxcbtizurxgexx mi:E1rZar-g§- vermcrk zu OLLsIÖM UND, s:?“srx. **:: :'(»..msxgexxäß aus.;esexxtxt Rad, undeschaket kéx BCKTTUMUZZN. T€§ § 12 UNIIUÜZUÖ “ZU ds: MMM: folge des ELRZJNZS 3:1 e'éexlgxn.
Zxke an,“ eine BczaxsberSÉLSZUx-„g :x: 11e58111§€ Senkung „7:11 möglxctst dix? glekäoe MMZ: w ?ckwarz und Miß er-tbaktkn. D:? er- 121111119 dsr GÜMUUMMUU an d'r? cénzelnén Farb-m 1111 eiue mözlxchfi gleichmäßixe ssin.
Nu? dis BUYZLÖNSÖÜZUUZLK 11";an 181112 ßrkßérkn 11:75 keine andeten als BIS 17! ?bxsn gxmamxkn Mängen gel'xkc-t wsrdxn. Tie Bezirksstküén TÜr-K'n mxr xt-xen 4721112 Bezugkbxrxchtizönzen U11? ma an den karkn beze'xhxxexsn Bszxxberkcßjégteu (TMN;
111. Preisdefjimmungca. § 14.
Die VezxrkssÉSU-ku smd bkrékölixi, (211.7 Den von W:"Lk'. au die FabrikarteöveTStmgUngew aejahitsn Pxeés 100,10 für Unfokan (ein- 1ck1iefz11ch foördexxnngost-n) und fÜr (Gewwn sowie wxitere 20/0 für VStYackuugskmtm aafzus “59.971. Der Néixgminn dék Beztrks- sth-n 1?! Vom ZMÜSLOMÖQUTS res d9u11chén Grrßbandelx', dkm deatstb-n (Dartgwßerel zuzmübren. Zu kresem g-bérsn aucb dle dem Zentralv-rbandé kes keytscbsr. THroRHaxdsxs nkcbt außebérendeo Garngrxßkäkkler, ri? ekukn A.:txaq (mf Exwiwa-zxeilia'k-g beim ZLrckxalkérDanke des d-u1'chchn Gwßbapräs einreiözsn. Das gleiche gilt Von den BetuW-„Zenoffen, obne Rückäcbt, ob sn: FSU“; Zentra1oer- bande kes reu11chen _(Hrc-szoxnkcls :naLbören Okkr 1213-91, die nebsn Kleinba-ndel aucb (H-oßbaudsl ?:: Baumwollyäbfäden odxr Leixxen- näbxwirn betretben, wenn sxe einkn Antraa auf Gewinn: beteil'guug beim ZenjraWerbanke des dxnt'cb-n Gwßbankexs einkeicbsn und ivm nacbwsijen, daß fie m ihrem Großbanksls'ostriebe im Jahre 1913 von Exner der beiden Artrn für mindksTcns 10 000 MW! un- mittelbar vom Fadxikautén bswgkn kab-n; fü: ers: Wärst exöffk-M Betxiede txitt a:“- Sjsüe res Jäbxek 19131a§ Jab: 1914. DL: Gewißn- verteilung auf die Earngxorbändiec und- BérUfs-HÉÜÜJSN bat nach dem im Izbk- 1913 [*czw. 1914 im GarngrofebarkkT e*kolgtkn Uw- szy- zu ge chsk'ßn. -- Das N'b-kxe Oexémml der Z-"mralVLtbax-d kes devTsÖM ErcßJarde'és m;t »Mashmégsrg der RNÖHb-kßkidxnasst-J-Ux. S!???Pßkéijkn UND 511-8181 Übe“- rix Z-ZL'SU'ZNÉVNLSÄZURI und übxr 12-1? ZUlasl-XIJ „“is Bsruxsgenoffcn (n11che1det di: R€1chSbsk121duugésteüe CUDZU *tg.
Tie Kleikbändlkr ünd ber€ckti:t, auf den VKU ibnen cm die BezirkksteU-n_gkzab1ten P eis ins-Zesamt 20% Mr Unkosten (ein- schließl'cb Bxsördkxungskonku) uyd für Gewinn czrxfzusckylaqen.
Außer den in Absatz 1 und 2 g-nanntrn dürfkn Anfsckxläge für sonstige Unkosxsn und d-rgl. tickt erboken werkea. Di: Kosten der Beförderung_trägt der Empfänger.
Die auf Grund kiefer Beßimmungen zuläsßgen Kleirßaukeks- verkaufxpreiss wxrden für jkdes Kalendckaerteijahr von den einzelnxn Bezirksnellen den unter ihre Verteilung fallendem Kommuxxaloerbänkeu rechtzeitig mikgetkilt und find von Diesen uxxverzügicho zu v::öffcntWen.
"'. Verteilung auf die Verbraucher. § 15. VergSaUSWEisk.
Die Kommunalkexbände smd verpfl-“cbkét, 171€ den K1:1vbänd1ern zugewiesenen Mengen aaf die IéNbra-uchyr ?brks BLZ'irkZ zu vérteilcn.
S_ie haben zu 51518!!! ZRLcke für jZd-s KalenveerrtkljaÖr - exst- malig für ka? erije Kalsndcrvik:te1jabr 1918 -- im Voraus disienlge Menge testxuksßen und rechkzeitig xu Veröffenüicben, di: auf die ein- zelnen Verbraucher ODL! BexbrauckprgruD-Ven 811171211811 sol1. - Als Verbraucher find n1cht anzuxebrn die in §7 Absaß 1und2 genavvten Bekarfsstellen sowie die sonstigen in § 7 Absatz 2, 3 und4 genax-nten Stellen oder Pnsonkn.
Dre memunaMrbänd: kabel: anzxoxdnex, da?"; die Abgabe nur erfola-n dar? (18er Ablieferung bcstimmter szußéauswetse (3. 215.935an- m111e1kartenabschnxttk). Die BSzUJSauswcise rüxfen nur im Bezirke des .K-meunalvUbandks, dcr süß SULUSMÖLU bat, EÜTtlakxix 1361337. Die nahere ngslung haben die Kommanalvekbändx", sowxit nicht im folgenden zwmgexde Vkstfrnmungen getkoffen fin“, selbst aUzuoxdnen. Es bleibt tbnen insbasondere überlaffen. ob fie jede.- einzelnén Person der Bevölkerung 0er nur bxsximmtenGrWreU (z.B. Fumilis, Haus- halt) das ?ercbt auf den kaUg vun Baumwoklnäbfäden nnd Leinen- näbzaxirn emräumen, und ob 171€ Tie deexb-Zmijtexje Béoölkerung gegenuber drr_beffergesjéütkn besopkkts bexüäsiäotkgeu Wollen. Den Koxn'muualverbanden wird anbc-M 2119111, v-«r Erlaß der Ufordexlicben Bcsttmtnuugxn dsa in _ck“ 6 Nbsax 3 genannten Beirat zu hören.
§ 16". Vervflkc'otuwgen ker Kleinbändlcr uad Verarbeiter.
Die Kikixbändlcr smd 1231129917121, solanqk fis BaumonnäHfäken odzr LeiUanäbzwém in ihrem Bétriebe yorxätxx babkp, an jedsn Ab- liererer Lknes gülxigen, von ihm:: Kommunalwerkanke ausgegeb-nkn Bezugéauxwezif-S die auf diesen jwetls snxfaanöcMé-nge der betrsffen. den Kart aÖjUQSÜEN- Die Abgabs darf näcbt Vom Brzxxge andérer Waren. odkr won irgsndwelcbxrx anderen Vedianng-Zn abhängi'» gemacht WETTER. Abxxabc Ohne Abüefxtung eines gülxéZen BezuqkaquMes oder Abxabe eéner größßxxn M-nge alS der, für die dsr einzeln? Ve- zuqéauswels ÜWZUÖ allt, scwie Das Fordern 9er Annksxmcn köbcrkr 914 dxr nach F 11 2111.13 4 vom zxxsiändigen KOMMUUÜWUÖÜÜÖO ver- offentliclxt-n P e:]: 111 Wbotxn. .'
Die anabxr q-mt'cbex Betriebe aroßxn Umfangs (§ 7 Absatz 2 in Vßrbirdung mit F" 7 AMS 3 Sas 2) Lowie die Jukaver getniscbter B-tftébe kleik-en Umfangs (J' 5) cürfen die ihnen für ib-e Ver- arbßttungébxtrißbe geliefertxn Baumwoünäbfäden und Leinevmäbxwirne yur in diéserx _Bkirieben vexcnbeitcn md nicbt unVsrarbeiLet Ver- anß-rn; fie kurst-n die ihren für ihre Kleinbanbklsvetriebe gklieferten MÖSJtae-n nur in 518er an die stbtaucher Veräußern und nicht ver. ar 6! en.
Tie Verakbkiter dürfén 11: ihnen geliefkrtcn BaunthOUUäbfäden und L-„inknnäkzwérnc nur in 19er Vararbertungsbetriebsü Verarbeiten und 111cht uxMrardekWt Veräußerr'.
§ 17. Ueberwachung.
_ Tk.- Kov-nxumee-xkc'zxde hubkn dke TUrckfüHrur'g der in „H 8 WM; 2 11-5 m dcn W171 unk“- 16-711bältéx1kn und auf Grund dtkksr Vozxcbxtftc'n vcn 12-an 51.1 erlaffenkcn Briximwungkn zu Über. wachen. ,
§ 18. Strafbestimmangeu.
waäß § Z dEr VundxamiWewrdr-ura über Ben nk kacbybxkaetdungssjeüe Vom 22. Mäkz 191710. Janmr f1Z1é2-sew?re§ mx: (HSängxiS bis zu etnxm Jabxe und mit Geldstrafe bis zu 10000 „% 132€! mit _einer dieser Strafkn bLst-ak't; ]) mr den T4yst1mwx1xgcn des §4 S“-13 2, WF §12 Absaß 3, 175 § 19 1112155 3, OW § 14 AM:; 3, Sas 1 sowie des § 18 zuwiSerbant: 1187 d-k- czxf (Grund des § 5 MFM 1 v-n d-r RUM- bxkle-karxxr-Yx (;.-x: “T€" a:1'k_'a11und rxx §8 Absas 2 und 19- x' 1.) "FWW Z :«1; km KOMMMUWKWQUOM erl.":ffenen A?1O*'*Li*'.-0 .UWN'TZUU'éc-“t; 71,57, *G*zxkkkaÉt-gxan-“T wéxkrrzckotT-ck) Vékändkst Oder xxxixran-«Fz :).-';rerkt, sk: 111ZÖ91O11d8t€ auf Mvar: Per- 195371. (115 1:16, „1215 ('Le fi? Mchsékül fänd, überträgt, s;:weit mcht nur!: den aUgeme'msn Stxafgeseyen cine härtere Strafe
*.*Tk7“*::'. ken ";ck d'r V1:nkcßrathchxnxng 11121 Bcfitgnqiffr der Rclclosbckleidlk".zsst'ellc mläsfigcu Straxen kann 0117 kik im § «1 diescr Buukxsratsverprknxwg bezcxcbnetén Nebenstraßen erkannt werden;. Bvrlin, dcn 19. Januar 1918. ReichsbekleidungssteUe. Geheimer Nat Tr. Be'utler,' Reichskommimar für burgerltche Kletdung.
(Vorderseite)
Bezugsbsrecbtigung auf
Anlage.
. , , Baumwoüxäbfäden*) "MKÜQC, ZINK: €*.; 'ÜiFOrn 17.115 B;:Öskabkn)
_. _, _ _Leinmuabjwu'W) UNMIK. :?:kxsn in „;;-"46:71 m:? Bucbr'xakcnr
Kommunulvubavds GÜTLÉQ für Kal-nbervierteliabr 191 . . Zusxämdka: Ré-ikksf1küe:_ ((köcnauc LLnWrFJ Bezugxßeréck/tkatxr : . .- (Rams, Filmn, L1n§ch*rifx„* (Dxnxxxsmvsl [*I-sr 622.10]
ÖK.B.Zt. 51:7. (“.intersxm'ft des aussertigenden Beaunen) ') IMM _anrcMnkc-F T"? U F117ck'*'2k(ik1*«“7!.
(Rückseite)
1) Bezugsbereäxtigungkn, die bis zum Abläufe des Kalendck- vierieljabres, auf ras ße Xanten, bei ker zuféäpdigen B-xirksskeüe nicht eingegangen find, vnlicren mit diesem Z-itpuukte ibre Gültiakyit.
2) 'Ein BetrkeKr, Pie ÜlkkÖjekÜ-L Klrkvhxmkel uud VerarbeitunZ umfuffen und in 137th Verarbsktuugßbesrieb am 1. Dezembkr_191é nicht msk): (115 15 Arbcixer dauernd verücky-rangsrfiicblia best!:aftjgt wmkn sa,?MisÉlS Netrk-be ks-iwen UmfanS), sind zw-k B:"zuaéz berecbtkguan auszust (len; avf jyxer 111“ bei Axaabe ker Menge noed hinzuzyfüzxex, r*b fie für der! Klembandels- oder für den Vkrmbeixuygs- betrieb besximmt fsk. Bei Betrieben, die gleichzeitig Kleinbandel und Ve7arkeitung umkassen uud in deren Verarbeitunasbctrkeb am 1. Dezkmbsr 1917 mehr als 15 Athener dauernd de1sicherungspf11chtig besäxäftiqi waren (gemi'cbte Betriebe aroßen Umfanas), ist auf der Jezuakbereckptiauyg bei Angabe de_r Menak hinzuzufügen, daß diese nur 1111: den Kleinbapdelsbxtrkkb bestimmt ist.
3) Auf die Bezugsberechtiauna darf keine größere und keine andere als die in ihr genannte Menue geliefert werden.
4) Die AuöfsxÜung hat mit Tinte zu gese'bkbeu; Radierungen, AUSstxetchxkngen (wwekt solcbx nicht auf drm VNd-ucke sejbft vor- gxsukyn 11111“) oder sonstige Vcränderungrn find unjuläsfig.
5)n1ch:ordnungggemäß aukaefertWe, an unzuständige Bezirks- stellen eingereichte oder bei Eivaang bereits verfaUene Bezugsberechti- gungen sind von den Bkzirkgstellen zurückzuweisen.
6) Wegen Urkundenfälschuna im Sinne des Rekrhsstrofgescß- buchs wird besjrcxst, wer _in *x-cbtswidréger Absicht eine Bezuge- vereébtisung ver5ä17cht oder 73191711!) anferiigt und von derselben zum Zwecke cénxr T5 schung Gebtauch macht; ferner, wer von eiter fülschku odsr v-rfälfchten Batugsberecbtkaung jrox; Kenntnis der Fä1schuna zum Zwecke einer Täuscbung (Gebrauä') macht. Im übrigen wird jßde widerrecbklicbe Veräyderung oder mißbräucbliche Verwendung der Bczugöberechiguno, insbxandne ihre Uebextraguna oder die Ver- wendur-g für eine andere Perjon als kik, auf die fie ausJest-Üt ift, nac!) § 3 d:: BUNÖSSWWDUVLÖKUUK über Befugnisse der Resthg- bxkleidungéstsü: am 22. März 1917 in Fassung der Abävderunaj- VOOTÖUUUU vom 10. Januar 1918 (Neiäys-Yesesbl. 1917 S. 257, 1913 S. 16) mit Gefängrxis bis zu einem Iabxe und mit Geldsbafe bis zu 10 000 «F!- oder mit :incr dieskr Strafkn bestraft; neben diesen kStraan kann auf die im ßenanuten §3 bezeickpnetsn Nebenstrafsn et: «nnr werken.
Bekanntmachung der Reichsbekleidungsstelle
über Zulassung einer AUSnabme von der Bekannt- machung Über baumwollene Verbandstoffe vom 1. “Dezember 1917.
Vom 19, Januar 1918.
Auf Grund des § 11 der Bekanntmachung der Reichs- bekleidungssteUe Über baumonene Verbandstoffe vom 1. De: zeemver 1917 (Neicböanzeiger Nr. 285) sowie der §§ 1 und L der „Bundesratsverordnung über Befugnisse der Reichs- be'kletdungsstelle m_)m 22. März 1917 (Reichs-Gesevbl. S. 257) wrrd folgendes benimmt:
§ ]. Drogßnßapdluugen Und sonsnge Kleinbändler, die durch Vorlage wog? Vsrtrachx o_der sopstwie genügend glaubhaft machen, daß ße be- 1"le Vor dem KrieFI ständixe Lieferanten von gewebten, gewirktcu oder aesFerkten baumwollenen Vexbandstoffen an Mitglieder größerer rankepkanen' waren, könxen bek der Reicbdbekleidungsßeüe Ver- waltunßsabtxtluvg (Abteiluna Z für Anstaltsversorguua) den Antrag stellen, an dtethglLeder dieserKrankenkaffen weiter liefern zu dürfen,
, § 2.
Sonyeat den Mcaenbaudlungen und sonfiigen Kleinbändsern auf ihren Antrag mixtels [).-sondern Bestbeimigung der Reich5bekleidunqs- sickle oke Weiterltefsrung an K-ankenkaffmmktglieder gestattet ist, ünd _fie berechtiak, von den vom KriegSaussÖUffe der Dchtschen Baumwoll- mdgktrie als Verbandmittelbersteßer ansrkannten Firmen in gleicher Wer?: wie Apotbexen, d. b. aem'aß der Verfügung der Hageda (Ver- tetlungßaussäouß xu: bqumwoüene Vkrbandstoffe) naeh erfolgter Be. darfSanmeldung, dix." erforderlichen anandstoffmengen zu beziehen.
§ 3. Die TrozxxzbaKBTur-gsu usw. dürfen die auf diese Wekse be- xogsnen V'xrbankztwffe nicht an anker: Personen oder StkÜkn ab eben als an dw. M!k'st“k€k dsr in der Genehmigung ausdrückt? be- zeichneten Krankenkassen.
§ 4. Die für die Apoth-kxn getroffenen Vesikmmuvacn "b 1 : meldun und Abgabe baumwollener anaudsioffa finléeretr a?:fe ZK
Drogen :ndlungen usw. und ihren Gcschäftsbetrieb sinngemäß: An- wendung.
§ 5. Di: in § 12 dEr Bekwntchhung über baumwonene Verband- stoffe vom 1. D-zxmber 1917 feség-sEZEn Strafbestimmungen finden in gleicher Ww]: cm* dk: 1)in ic. Bstracht kommenden Drogenhand- 1ungen und 10m1xkgcn Kleinhamdler Anwendung.
§ 6. Die Vekanntmaäoung tritt scfort in Kraft. Berlin, den 19. Januar 1918.
Reichsbekleidungsstelle. . Geheimer Nat Dr. Beutler, Rexch§kommiffar für bürgerliche Kleidung.
Verwirkt ist.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst gemht;
den Geheimen Kabinettßrat, (xhes des Geheimen Zivil-
kabinctts, Wirklichen Geheinxep Rat Dr. von Valentini seinem Ansuchm_gemäß von 1emem Amte zu, entbinden Und
den Oberpräxidenten v on Berg ZUM GLhUmen Kabinettsrat
und zum Wirklichen Geheimen Rat mrt dem VrädikatErzeUen.
zu ernennen. * 5
Seine Majestät der König Haben A(lergnädigst geruht:
die vortragenden Näxe im Kriegöministerium, Geheime Vauräte Zeyß und Klmkenberg zu Geheimen Oberbau- räten, „
den Militärintendankurrat Ztegler zum Obermilixär- iatendanturrat, * __ __
die etatsmäßigen Militärintendanturanenorm Lu d wig und Mießner zu Militäriutxndanturräten zu ernennen sowie
den Regierungso und Bauräten' *??be in Hildesheim Radloff in Wiesbaden, Paul the m Konigsberg i, PJ Vergius in Oderberg, Degener m Kobletzz und Mangels; dorf in Hannover den Cßargkter als Gehetmxr Baurat,
den Regierungsbaumeinern Skruß m GUMbinnen Stracke in Montabaur. Hoffmamz tYJnsterburg, Röttger; in Glaß, Kusel iy Caffel. Braun m Furstenwalde, Wilhelm Schmidt in Küttrin, Wetnrick) in Vrczmsche, Tilljch in Cassel, dem Wafferbauinspektor Danler m Gumbinnen, den Re ierunasbaumeistern Niebuhr m Memel, Pflug in Berlin, Al ed Müller in Hersfeld, Markexs in L1egniß, Pießker in Neidenbur , Felix Make; in Limex, RelienSmann in Wiesbaden, edemeyer m Neumenster, Schaefer in Düsseldorf, Josepbson in Stettin. thkgreve in Minden, Plathner in Halle a. S., qu1 Schm1dt in Berlin, dem Bauinspektor Arendt in Stettm, den Regierungsbaumeistern Marcus kn Sensburg, Dr.-Jng. Karl Meyer in CAM, Hirsch in Breslau, Wulkow in Frankfurt a. M., Vogt i:: Ostrocvo und Michels in Königsberg i. r. den Charakter 715 iBaurat mit dem persönlichen Range der äte vierter Klaffe, ow e
dem Regierungsbausekretär Emil Schmidt in Posen den Charakter als Nechnungörat zu verleihen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigft gemht:
den KonsistorZalrat Dr. Büren in Berlin zum Re-
gierunaSrat, Justitiar und Verwaltungßrat bei einem Pro- vinzialschulkollegium zu ernennen.
Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs ist:
der Oberpräsident Freiherr von Ziller in Stettin für die Dauer seines dortigen Hauptamtes zum Königlichen Kom- miffar béi der Pommerschen Landschaft,
der Oberpräfident von der Schulenburg in Magdeburg für die Dauer feines dortigen Hauptamtes znm Königlichen Kommissar bei der“ Landschaft der Provinz Sachsen und
der Oberprändenj, 'StaatS'minister von Loebell in Potsdam für die __Dauer seines dortigen Hauptamtes zum Königlichen Komminar bei dem Kur: und Neumärkischen Ritter- schaftlichen Kreditinstitut ernannt worden.
Auf Grund AUerhöchster Ermächtigung Sein er Majestät des Königs hat das StaaLSMinister-xum infolge der von der Stadtverordnetenversammlung in Culmsee getroffenen Wahl den bisherigen Beigeordneten Sternberg daselbst in gleicher lentseikxenschaft auf die geseßliche Dauer von sechs Jahren
ejtälig .
(Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Veüage.)
Yichtamisiche5.
Deutsches Reick). Preußen. Berlin, 19. Januar 1918.
An den ausscheidenden Geheimen Kabinettswt Seiner Majestät des Kaisers und Königs ist nachstehendes Aller- höchstes Handschreiben ergangen:
Mein lieber Geheimer Kabinettnat von Valentini!
Ich habe zu Meinem ben1ichen Bedauern aus Ika Scbreiben rom 15. d. M. ersehen müssen, daß Ihr derzeitiger Gesundheitsjusjand Ihnen die Fortführung Jbres schwierigen Amtes als Chef Meines Zivilkabinetts nicbt länger SÜW“- Durch Meinen anderweitigen Erlaß vom heutigen Tag? habe Ich deshalb in Gnaden Ihrem Gesuche um Enthebung von Ihrem Amte aw Mein Geheimer Kabinettsrat uud Chef des Zivil- kabinetés unter Verfevung in den Ruhestand 'mit der geséßlkkbk" Pension enlsprochen, behalte Mir aber vor, Sie im Staatsdienst wieder zu Verwenden, sobald Ihre Gesundheit kkes zuläßt, und hoffe zuversichtlich, daßSie Mir hierüber bald eine erfreuliche Melduna werden erstajten können.
Sie haben Mir in Ihrer bisherigen arbeitsreichen Stellunß fast 10 Jabre treu und rechtschaffeu -- mit immer bewährtem Rate und mit selbstlose: Aufopferung - in mancher schweren Zeit, in Krieg und Frieden, zur Seite arstandxn. Ihr auf allen zuständigen G" bieten zuverläsfigks Urteil, Ihre reichen Erfahrungen in Regierunßk“ """ VerwaltungSangelegenbeiten und Ihr hohes Verständnis für Kunst Md Wissenschaft find für Mich von allergrößtem Wert gewcsM W dieses werde Ich nickt vergeffen, sondern stets in gnädige! Ek“ innerung behalten; es ist daher ekn Warmer und heul Dank, den Job Ihnen heute aussprecbe. Zum Ze1chen Mein“ ßnädkgen Wöblgxne'xqtbeit verleihe Ick Ihnen, der Sie Mit als Frauud und Meinem Hause als Berater besondns-“kake-LCWM babkn, das beifolgenke Großkomturkuux Meines Kößiglilhsm Haus- ordens von Hobemoüem mit Schwertern am Ringe.
Großes Hauptquartier, den 16. Januar 1918. Ihr alle Zeit dankbarer KSW „ gez. Wilk : lm K- J" kk" Wirklichen Gebeimm Rat und Geheimen Kabinettsrak Dr. von Valentini.
(Feine Mnjestä1_dcr Kaiser nnd König hörten, wie «!,-s;) Telegraphenbm'o“ meldet, vorgestern Yen Vortrag ZLI Chefs des Marinekabinetts und den GeneralstabSvorLrag.
Die vereinigten Außschßsse ch BundeSrats fiir Zoll- 11ySteuermefen und fur „Handel und Verkehr hielten heute eine SiHUUJ'
Die Akademie der Wissenschaftxn hält am Donners- tag, dem 24. Januar, um 5 Uhr Nachmrttags, eine öffentliche SWM“ zur Feier des S_ehurtsfestes Seiner Majestät des Kaxsers ,und Konth und des Jahrestages König Friedrtchs 11. „unter, dem Vorst]; von Herrn von Waldeyer-chrß, der dre S1Zung xnit emer Anspraäze eröffne" 11:11) xmen kurze"n Jahresbeycht erstatten wir . Dark" sch11eßt s1ch ein ausfuhrbcher Berxcht Über die AUSgabe des an Saad von Herrn Saclxau. ES folgt der wiffenschaft- [iche Festvortrag von Herrn Eduard Meyer: Vorläufer des Weltkrieges im Altertum, Den Beschluß macht die Verleihung der Bradley-deaille.' Der Zutritt, tft nur gegen Karten ge- stattet; soweit uber dte'se nicht beretts verfügt ist“, werden sie 1WuMontag. dem A., ab in ,der Zeit von 9»Z Uhr im Büro der Akademxe (Unter den Lmden 38, 1. Stock, Zimmer 19)
ausgegeben. .
Die Königliche Akademie der Künste feiert den Geburtstgg Setnßr" Majestät des Kaiserk- und Königs, thres AUerqochsten Protektors, durch eine öffent- 1jche S1131mg im Konzertsaale der Hochschule für Musik in CharlottenburJ" am 27. Januar „17. „Z., Mittags 12 Uhr. Die Festrede, alt der Professor Frtedrtcl) Kallmorgen, ordent- liches Mitglted unh Senator der Akademie, über das Thema „LandschaftSma eret“. DieKantate ,Für den König“, Dichtung von F. G. lopstock, fÜr _emis/chten Chor, eine Tenor- stimme, O1"ch_ester und Orgel 11 von dsm Mitglieds der Aka- demie Profeswr Ottq Taubmann komponiert und wird unter Leitung des Konxpomsten aufgxführt. Zum Schluß wird die Ouvertüre zur 3. Orchesterxmte von J. S. Back) gespielt erden.
Die Köfnigliche Friedrich - Wilhelms Universität wird zur Feter Hxs Geburtstages Seiner Majestät des Kaiserxz und Konigs am Sonntag, den 27. Januar d. J., |ittags 12 Uhr, in der_ neuen Aula der Universität einen zestakt veranstalten. Dm Festrede wird der Geheime Re- gierungsrat. Profeffox Dr. Haberlandt üher Ernährungsproblem und die Pflqnzenphysmlogte halten. Die Eingeladenen werden rsucht, dke thnen zugesandten Eintriitskarten am Eingang der Aula vorzuzeigen.
...-._.-
Jn allen deutschen Bundesstaaten, dem: Preieprüfungs- wesen entsprechend organisiert ist, unterliegen Er_saßmittel, bevor su zum Verkehr zugelassen werdexx, einer besonderen behördlichen Prüfung. Wie durch „Wolffs Telegraphcnbüw“ miigeieilt w'ud, besteht für fettlose Waschmittel Über diese örtlichen lerollmaßnahmen hinaus für das gesamte Deutsche Reich eiue1nheitliches Genehmigungsverfahreu, das vom Kriegs- ausjchuß für pflanz1iche und tierische Oele Und Fette in Berlin aUSgeübt wird. Die vom Kriegsaußsthuß erteilten Versagungen und Genehmigungen werden im Einvernehmen mit den lokalen Ptüfunysstellen und nocl) dengleichen Grundsäßen, die für die Tätigkeit der dortigen Ersaßmitlelabteilungen maßgebend. find, erteilt, sodaß hteGenehmich11gen des Kriegsaussckmffes allgemeine Gültigkeit mz ganzen Reiche haben und gleichsam das Urteil der zu- skaydigen Lokalbehörde in sick) schließen. Die Beurteilung der Mtitel erfolgt nach Grundsäßen, deren leitende Gesichtßpunfte der (“511111 der Verbraucher in gesundheitlicher und wirtschaft- licher 9111111114], der Schuß der Wäsche und der Schutz anderer- seits dringend benötigter Sparstoffe vor unzweck'mäßiger Ver- wendung sind.
, Ju engster Zusammenarbeit mit der Reichsbekleidungßstekle wxrd Dor aUem Sorge getragen, alle Bestandtejlc aus den Wqschmitteln fernzuhalten, die die Webüoffe mehr als unver- metdbar angreifen, und durch sorgfältig auSgearbLitete Gebrauchs- anweisungen auf schonende Bebandluug der Wäsche hinzuwirken.
Wenn bei diesem Genehmigungsverfahxen ein großer Pro- zknksaéz aller angemeldeten Mittel ausgeschaltet werden mußte und [ck yiellelcht ein gewisser Waschmiitelmarxgel füh1bar mW-„so smd die Interessen der Verbraucher dadurch wetfel- ZZZ bener gewahrt, als wenn ihnen Waschmittel i:: H:": e und GUNS zn Gebote ständen, die jedoch den kostbaren Wäsche- bestand „angreifen oder wertlos sind. Die Knappheit an Waschm1tteln beruht nicht auf den Maßnahmen der Be- hörden, sondem auf dem Mangel an waschkräftigen Rol)- swffen, und kann nicht durch die Produktion schädlicher oder
IIFMJWW Ware ausgeglichen oder auch nur gelindert en.
Der_bei der Uebernahme von Schwefel von der Kriegs- Cb_em1kalten-Aktien-Gesellschaft zu zahlende Preis , der bisher aus hochstens 32 «yz für 100 ](Z' festgesetzt war, entsprach lqut Mkwung des „W. T. B.“ nicht mehr den inzwischen erhebltck) Yülegenen Unkosten der inländischen Schwefelgewinnung. Der setchskanzler hat daher diese Preisbeschränkung aufgehoben, [".. daß die _KriegS-Chemikalien-Akiien-Geseüschast auch einen )oheren Pretß als 32 ..?-6 zahlen kann, faÜs er angemessen ist-
Bayern. . Die „Kammer der Ab eoxdneten beschäftigte stel) FFM" "Ut einem Antrag der L beralen wegen der fortgeseyten deexbstähle im Güter- und Postverkehr, in dem von YHtZekkethexwalwng sofortige geeignete Vorkehrungen zur sZÜung dieser Mißstände verlangt werden. Ab aut BMW “1521“ „Wolffkchen Telegraphenbüros' gabe" die M?xg' Glehn (ZWD), Auer (Soz.), Beck (Fr. VW.), übeyßeder (BW) und Häberlein (ij.) den bestehenren Klagen Und d“ im osipaketverkebr eingerissenen Unsicherheiten wob xfougesekt vo ommeuden Diebstähle nachdrücklich Außdruck, wur§ von mehreren Rednem aucb lebhaft Einspruch erhoben Miche gegen die Vetleßun des Postgebeimnlffes duxch das Krieg!- auf Jam, das die aus avern bluauSgebenden Pakete öffne und Un: Me" Inhalt prüfe. Es wurde gefordert, statt dieser jeßigen iür PHYWYUU etieuxgzxnden M::ßnahme die éeksfgrbatteixnsprx “ ? aus 0. em nauS*e en, enzuu . bestehende" Mißstände xmßtenb vm“;b den Vertretern der
VerkehrswerwaltuW, Minisicrkaldirékfor Von Vrrdäucr nnd Staatsrat Von Yciakrt, zugrgcbm Mchn. T-ie Oojkvmmcuden Dlebsjäble dcm Pakcteu uno Gükcru 11111:de ekle1chtert durch dm Massenwerkebr, der in den [MTM Monaken eingsst“i habe, und durch unlautere Elemente im H:!fspetsonal, daß man ha?: nxbmen müssen, wcH-sr es gekommxn ksi, aber auch durch den ge- junkeneu M'otalbegrjff bei einem gewissen Teil kes Publikums. Die beiden Verttejer der Regierung verfiäoertcn aber, da yon der Pos?- und Eisenbahnvwwulbmq nun eine Reihe Von Ma regeln gkttoffen worden sei, die Diebstähle einzuschränken und die S1 arbeit dcs Posi- und Eisenbahnmrsandes wieder herzustellen.
Die Anträge fanden darauf einstimmig Annahme.
Sachsem SeYne Majestät der König empfing gestern mistag im Restdenzschlof; in Dresden den Königlich bayerischen Staatsminister und VorfiHenden im Gesamtministerium Rüter von Dandl in Audienz. Waldeck.
Seine Durchlancht der Fürst Friedrich voUendet morgen sein 53. Lebensjahr.
Oefterreikh-ngaru.
Ueber den Verlauf der vorgejirigen Sitzung des Haus- baltsausschusses des österreichischen Abgeordneten- bauses, in der, wie gemeldet, der Ministerpräfident Dr. von Seidler Mitteilunaen über den Stand der erhandlungen in Brest-Litow Sk machte, berichtet „Wolffs Telegraghen: büro" wie folgt: .
SoziaixvemokratisäoeNe'dner Verkangten von dmannisi'er- präfidenteu, er soUe den Grafen Czernkn von dcr Stkmmung der Be- völketung unter:“thten, dke Linen Friedmßstbluß in BieU-Litowsk, (1er crack) dx-n aÜgsmsinen Jriödkn Verlang. Der (:?-Hrifilickzvoziale Matajc: ng ucmeus Der deuischen büraerlickyen Partsien eine Er- kxärung ak), Xn dsr er (115 oberste Richtschnnr fu: die Angeleaeu- beiten ker äuß-ren Polixtk fxftjttüte, daß 01169 zu unterlafkea sei, was die Steüuna der Vsrtwfcr der Verkündet» Mächte bei de:: Frisdeusverbandlungcn 1:1 WWst-Litowsk errcdwexen könne. Auch diE deujschen bürgerlichen PItLeien 57431th die patlameuxariscbe ErörTerung der Vrest-Litowskcr Vcrbandlungen fÜr noTw-xzdig, dazu sei aber dkr Yußschufx dsr Yboxdx-ung 1in Aeußeres b::usen. Jede Hinayöziebuvg déi." Vcrl):md1ung in _Brest=Litowsk erscheine als Ge- fäbsduug des ertrickxbajen (Scnxexfttedms. Die Deutschbürgerliäzen stellten feft, daß (16 in den Erklärungen Lloyd Georges und Wilsons keine Grundlage für eixzen inedeztsschluß sähen: .Wir skebeu auf dkm Standpunkte der SouVeränitat des österreich1schen Staates und 1-huen jede Eimntsäx-unq des AuSlapdes in innexe Verhältniß: der Mox-axcvke ab.“ Der Deuxxck) «Frtifinnige Zenker trat den Auokübxunaen Matajas ercjzzrgen und erk1ä1t- daß die deuéso'be Büigetschaft ebenso denke wie die deutsche Ärbeiterscbmt. Der AMOK Stanek Vertrat neuetlicb seinen Standpunkt hinsicht- 11ch des Sélbsjbsstimmnnqsrkckyts, (1111 (Grund desen der VölkerfÜ-de gxsikhxr! wäre. AUE) der Redner der Süds1aven erklärte, Das Volk Verlauge v1ch19 andexes als einenfxxuxen Fricken, und hob die intermakioyaw Bedeutung der südslavtsäykn Frage, [zuvor. Der Minister des Jvnem (anf Toggenburg e:!vtdexte: „Graf Czerr-in hat wirklich n1chas andcr-s im Auae, aks zu einem Frieden zx; komtnen, der für Oestxrxekä) -[1ngarn annebwbar 111. Vielleicht niemand, am!) 02:11 der Partei der Sozialx demobcxtsn, will Den Frieden aufrichtiger und wahrhafter, als Graf Czemin ibn zu erreichen fjrebt. Ex_ wixd die thedex-IVZrbax1dltxngen nicht scheitern 1affen, Josern 115111111119 nicht gan: unmögliche Dkuge als Forderungsn an jhn beranlreun. Aber dikse gaßnz uum'ögliGeu Dinge werden nicht an ihn beraninten; dknn wir durfen mcht wer- geffen, daß beide Teile den Frieden wollen. thschseppungm von unserer S 116 werden aach reicht einérenn, weil Gras Czexnin genau weiß, das: (“in möglich:! rascher Abschlyß des Filedens im Jutexxsse Ocstxrreickx-Unanrns gkradeso wie Rußlands lügt.“ "Dcr Mimi)“ gab zum Schlusse dem Wunsche Ausdruck, das Volk moge durch“ seine und ssiner Preüe Haltung den (Gang der Bkrbandlurgen nur m1der Form beeinfluffen, daft darin das Vertrauen, Welches der Unterhändler brauche, um seinem Gkgenpartner standzubalten, auch zum Auodruck komme.
* Durch eine Verordnung Yes Volksernährnngsamts wird eine allgemeine und q1eichmäßtge Kurzrx_ng der Ver- brauchsquote an Getrerde und Mehl fur Erzeuger und Verbraucher angeordnet.
_ Jm ungarischen AbgeordneYenk-aus rjchßete der Abgeordnete Holl an den Ministerprästyenten bezügltck) der FriedenSverhandlunqen 'in Vreét-Ltiowsk die Anfrage, db die Regierung auch jest „noch an . hem Standpunkte eineß nnnexions- Und enischädigungslos€n Frteoens stehe und ,ob dre Vertxeisr der Monarchie auf dem Kongreß in, ver R1chtung wirkten, daß die Gegensäße Nqueglichxn und" ?m aügemeiner Friede herbeigeführt werde. Der thstetprasWent Wekerle erklärte obiger QueUe zufolge:
Die Regierung Uebe auf dem Staudpunkt eines annexionklosen und entsckyädigungslofen Fcisdeno. Auf diesem Standpunkte Fiebe jedes amtliche Organ der Monarchik, wor aUem der König. Er könne nicht verhrblen, daß die Acußernngeu dcs Jntexpeüanten ncht zur Kräftigung diesus Stankpunklcs dienen. Sonft hätte er nubt die Frage yen Eliaß-Loxhriyaeu aufgeworfen. Die inedensbesstebuxtgen würden daduréb sebr ge:;bwäcßt, daß unweravtwortlicbe aktoren fmt- während forderten, daß dex Fliede so tchucÜ als mög] ck geschloffen werde. Dies könne bei den Feinden die Annahme bewokrufen, als ob diese Forderung in geschwächte: Kraft begründet sei. (Lang- anhaltenker Beifall.) .
Die Antwort wurde zur Kenntms genommen.
Großbritannien und Irland.
Das Handelsamt soll nach gestern veröffentlichten Plänen in ein Departement für Handel und Industrie und ein Departement für die Verwal_tunq ösfentlixber Betriebe getrennt werden. Wie „Wal s Telegraphenburo“ mitteilt, wird sich das erste Departement auptsächlich mit der Entwicklung des Handels, der Ueberwachung von Informationen und neuen Ideen und der der nationalen industrieüen ,und Handelswirtschaft2politik zu gewährenden Hklfe zu besckzästrgen haben. Das andere Departement hat adminxslrative Befugnisse und wird sich in der Hauptsache mit Marme-, Hafen: uxzd Eisenbahnfragen zu beschä tigen haben. ' Das Deyartement fur
andel und Industrie wir in enger kFxhlung bletben mit der theilung für wissenscha _tliche Untersu ungen._ Ihm wird ein roßer beratender Ausf uß zur Seite stehen, m dem die indu- trieUen und bandelSpolitischen Interessen des Landes stark ver-
treten sein werden. Frankreich.
Wie die ariser Blälter melden, haz die radikal- sozialistische am_mergruppe, deren Müglied- Caillaux ist, den Beschluß gwsaßt, daß es im LandeskateresZso geboten
erscheine, der Gerechü keit ungehinderten “Lauf zu la en. Einer Havasmel una zufolge nahm gestexn er Haupt- mann Vouchardon die Außsage deH ehemalrgen Minister-
préisidcntcn Briand entgegen. Vernommen wurde ferner der „Hauptmann Ladoux vom 3. militärischen Nachrichtenbüro über den Angeklagten Paul (Tombt), der bereits einem Verhör über seine Beziehungen zu Cavanni unk) verschiedenen ver- dächtigen Personen unterworfen wordsn ist.
Rußland.
Nack) eitzer Meldung Yes „Wolffschen TelegrapheubZroS“ ist folgenYer_sÜr die Auflöxung in Rußland tvp11cher,_§unk- spruch amgemngen worden:
An alle Stationen, mit aUen Mixteln und auf jedem Wege, aa aÜe EtTer-babuex.
Kamtraden! Jn schwsrer SLUnBZ wenden wir uns an_CUcb im Namkn dsr hungernden Axams, nur noch Eine geringe Ausrenguug, nur ein wexia Geduld in diesen fu1chtbaren Minuten! An der Front ist keine chchaung vyrbanéxn, Cs 4.172! kelne Zuberen, die Regi- menu-r [siven buchstäbliäv Huug-F, die Zukuxxft des Landes, dieZukunft 'der Revolution ist 1n(71_21en Här-den. Ems Geduld ift dmc!) dle UebexfäUe maro'riermdkx Bunch &ck&-ft, aber beißet die Zähne zu- sammm und - im Namxn des,. VolkNvobls, im Namen der in Qualen darnicdetlicgenden Lozialisiiscben Sxoatsordmmg --« alle auf zur Hilfe in dieser Stunde! „Mit danäuvern werden die Soldaten der !oxialistisckyeä Armee des NUßMr-„ds d-„r Arbeiter und Bauern [mbarmverxige AbrxÜnung bainxx, s??? Werden SS n1cht zulassen, daß dke Nichtswärdigen den Name:: des Volks beschimpfen uud das (Glüxk iHrsr (Mktöükger?) v?xniäoteu. In den nächsten Tasan werken wir, mit der Wass? in dcr Hanh, Eure Arbeit be5ch1rmen, geber uns aber Zeit, betückficbnget den Ernst der Stunde, sjrenget in dieser entschexdenden Minute noch einmal alle Kräfte an, gebzt der Front Brot, Furage, rettet ste vor Weiterem Huna-er! Nur Eure bis zum äußetsten angxstrsngte Arbeit kann die R(VOlution erreiten, jeder einzelne möse durchhalten und alle mö e'n im Namen der Zukunft zu H11se eilen. Jeder auf seinem Po en, jeder an seiner Stelle im Namen dkr Revolution!
Daß Zentralkomitce für das Versorgungs- und V-Mflegungkwesen der Armee. - Das AÜrujfisckße Verpflegungskßmüee. Der Rat der Volkskommxffare für Mxlitarangelegenbeiten. Der Komméffax für das Verkehrswenn.
Das „Wiener K. K. Telegraphen-Korrespondenzbüro“ meldet aus Brest-Litowsk, daß nach einer do-t einaelaufenen Mitteilung des Generalkonsuls von Hempel der bisher schleppende Verlauf der Verhandlungen der Petersburger Kom- mis sion in den leßten Tagen einen günstigen Fortgang nimmt. Es gelang bei der Erörterung über die Erökfnung des Privat-, Post- und eitungsverkehrs mit Rußlan die bisher auf russischer Sene vorhandenen Schwierigkeiten zu überwinden und es kann bereits zur FormulieanTZ der getroffenen Ver.- einbarungen geschritten werden. Zur erhandlung „über den wecbsßlseitigen Austausch von ArzneiWaren wurde em Unter- ausschuß eingesevt, der seine Beratungen am 16. Januar be-
gonnen hat. Schweiz.
Zum Zwecke eiuer Vermehrung der Inlands- erzeugung an Lebensmitteln hat der BundeSrat eine- Neihe einschneidender Maßnahmen beschlossen. Wie_ die „Schweizerische Depeschenugentur“ meldet, find Yanack) Eigen- tümer und Vächtxr von Grundstücken verpflichtet, mehr Sommergetreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Neven usw. an- zupflanzen. Die Kantone können jeden Bürger verpflichten, die Bestellung einer besximmken Fläche Landes por- zunehmen. Gewerbliche, industrielle und Handelshetmbe, Genossenschaften, Vereine, Anstalten und Gemeinden Yverdon gehalten, den Nahrungsmiitelbedarf ihrer Arbeiter "Forme den Futtermittelbedarf ihrer Zugtiere dure!) Anbau auf „ eigenem oder gepackztetem Lande zu decken. *Ziergßrten. Sportpläße, Spielpläße, private und öffentliche Anlagen und für dén Anbau herzurichten, insbesondere für Kartoffeln und „Gemüse..- Vestel]- bares Land, das vom Eigentümer oder Pachter mcht oder schlecht bewirtschaftet wird, kann zwangßweise von den Kantonen in Pacht genommen werden. Die Gemeindebehörden haben dafür zu sorgen, daß jeder im Gemeindegebietwohyenden “Kamille auf Wunsch eine Fläche Pflanzland zum Anbau yon T)kahnmgsmitteln zum Eigenbedarf zur Verfügung gesfeÜt wrrd. Die KantonSregierungen dürfen alle geeigneten Pexsokxen zur Bebauung öffentlicher Grundstücke sowie zur Exnbringung der Ernte in Anspruch nehmen und die Einwohner zur qeaenseiiigen Hilfeleismng verpflichten. Das Schweizerische - kilitärdepartement wird außerdem für die Beschaffung nötiger Arbeitxökräfte sorgen dnrch Zuweisung von arbeitstosen Fremden, Deserteuren und Widerspenstigen sowie von Landsturm- Und .Hilfsdienstpflichtigen. Die Behörden_ der Kantone werden ermächtigt, die nötigen Geräte, Maschmen und Arbeits- tiere zwangsweise zu requirieren. Endlich können industrielle und gewerbliche Betriebe, dke fick) zur Herstellung von Nahrungsmitteln oder landwirtschastl1chen Geräten, Futter- mitteln oder anderen Bedarfsartikeln ergnen, zur Auölfuhrung von Aufträgen verpflichtet werdsn. Zuwixserlmnd ungen gegen die Vorschriften werden strenge bestreut. Der Beschluß tritt sofort in Kraft.
Kriegsnachrichten.
Berlin, 18. Januar, Abends. (W. T. B.) Von den Kriegsschaupläsen nichts Neues.
Großes Hauptquartier, 19. Januar. “(W. T. B.)
Westlicher Kriegsschaup1aß.
Lebhafte Artilleriekämpfe im Steüungsbogen nord- östlich von Ypern, auf dem Südufer der Scarpe und in der Gegend von Moeuvres. Auch an vielen SteÜen der übrigen ront, namentlich zu beiden Seiten der Maas, war die euertätigkeit gesteigert. Nördlich m_m Bezonvaux holten Stoßtrupps. Gefangene aus den französrschen Linien.
OestLiJer Kriegsschauplaß. Nichts Neues. Mazedonische Front. ' “' Im Cerna-Bogen lag unsere Höhenstellung nordöstlich von Paralovo tagsüber unéxer Artillerie- und Minenfeuer. Italienischen Front.
Die Lage ist unverändert.
Der Crüe Gmeralquartiermeksler. L u d e n d o r f f.