„Wolffs Telegrapbenbüro“ meldet: Wegen des von rm Troyki in Brest . Litomsk in Abrede gesteklten Satzes seiner Exklßmnß, die russische Abordnun? werde keinen Sondersrie eu schließen, haben wir nStock- bolm Nashfrage gehalten und feftgesteüt, daß dieser Saß genau in demselben Wortlaut, wie er von uns veröffentlicht ist, auch dem Svenska Telegrambnran in Stockholm aus St. Petersburg zugegangen und von ihm gleich- !gutend veröffentlicht worden ist. Wenn also eine Fglschung vorliegt, kann es nicht zweifelhaft sein, wo die Z§a1fchung begangen worden ist. '
Kriegsrmchrichten.
Berlin, 2. Februar, Abends. (W. T. V.) Von den Kriegssckzaupxäßen nichts Neues.
Großes Hauptquarkier, 8. Februar. (W. TB:) WcftUcher Kriegsschauplav. Heereögruvpe Kronprinz Rupprecht.
„An der flandrischen Front kam es am Nachmittag zwmhen dem Hou-thoulster Walde und der Lys zu leb- haften Artilleriefämpfen. Auch in der Gegend von Lens, beiterseitx der Scarpe und wesllick) von Cambrai lebte die Feuertätkakeit zeitweilig auf. Bei Monchy wurde ein ftaxker UrkunduugSoorstoß der Engländ:r abgewiesen.
HeereSgruppen D'thfcher Kronprinz uud _ Herzog Albrecht.
Am Oise-Aißne-Kanal ließen die Franzosen bei einem gescheitertkn Unternehmen Gefangene in unserer Hand. Längs dex Nilette, im Abschnitt von Reims, auf den Maasböben und am Hartmanußweiler Kopf vielfach Artillerietätigkxit. Unsere Infanterie bxachte von Erkundungen o_uf dem Ofturer der MMS und nördlich von Badonviller emige Franzofen zurück.
Italienische Jroüi. chhafter Feucrkampf auf der Hochfläche von Asiago.
"..-__-
Vou den anderen Kriegssézaupläjzeu nichts Neues.
DSB Erste Wueralquarjiermelsier. Lexvekxd orff.
___-_
Berlin, 8. “Februar. (28.27.23) Von den Kriegsschaupläven nichls Mues.
""cv-
An der Westfront war am 2. Februar die Gefechts- tätigkeit'lebkxafxer. Der englixcße Voxsioß östlich Monchy wurde von 3th engl1scken Kompaqxüen ausgeführt, die bei ihrem ver- geblickxen Angmff st'a1ke bTutiae Verluste erlétten. Auch eine alkoüolisch Lari? uufgexmmterte französixche Kompaanie wurde bei ihxem orstoß aux Brancmzrt vqnptYren vorgeschohenen Siézenmgcn abaewkesen und lic); mehrere esangene in unserer
and. Der FlugbeTrieb war auf bsidxn Seiten rege. Di? - akzncmlagen von Albert, Vapaume, No:):m, CHanm) wurde? ausgiebién mjt Bomben belegt. Bei Mourmclon le Pens wurdo c femblixhxr Fcffclbaüon brennend zum Ab- ßuxz gebracht.
«.
Gxnßes Haupkquarjier, 4. Februar. (W. T. V.) Weftlkckzer Kriegofchaxxplah. ,
An vielen Stcüen der Front Arliklerietäilgkeit, die sich 1131112111115; in Flandernzwjsäxcn dem Houthoulsjer Walde and disk Lys sonne veidcryeits der Scarpe gegen Abend .Ugcr &.
Weßli-L) von Bellicourl säxeilexte Ein starker Erknnduugs- vorstoß dex 6311911111091“; 1111 der, Ailette nördlich von Vraye drangep dre "xanzojen vorüberakherxd in unsere Postenstellung ein.
Eigene znkantejie und Pioniexe boiten nordwestlich von Bczouvaux 19 Gefangeue aus den französixeheu Gräben.
„-
__ Zn Luftkämpfen und von der Erde aus wurden 11111211 kezch leßten Tagen 18 feindliche Flugzeuge und 2 zesselballone zum Absturz gebracht.
_ Italkeuksckze Front. Zwischen Etsch und Piave vislfack) ArkiUerickäxnpfe.
“_“
Von den anderen Kriegsschaupläßen nichts NNW,
Der Erste Generalquarüerrnséfwr. Lu de “ad 0 1: ? ?.
Oefterrciäzisch-ungarisckjer Bericht.
Wéen, 2. Februar. (W. T'. E.) Amtliäx wird gemeldel: Auf der Hoäxfläcbc von Asiana und östlich der Brenta blieb die Artiüerictäéigkeit lebhaft.
Der Chek des Generalstabss.
Wien, 8. Februar. (WT. B.) AmiTick) wird gemeldet:
NUf der Hochfläche der Sisbeu Gémeinden [11:11 die [ck!)an Arkilxeriekätigkeit cm.
„“-“-_..“
Bulgarischer Bericht.
Sofia, 1. Fébruar. (W.T.B.) Mullicher Heeresbericht vom 31. JMnar.
MazeöonZZche F.“.qnt: Wkstlick) vom Obrida-See drangen unsere Sturmabteiiungen in die feindlichen Gräben und hre; ten daxanß verscézicdex-xes KxiegHmaterial urück. Oestrich des _ eos zerstreute unsere erillene eme franzö ische Infanterie- aerüung. Im Cernabogen und füdwestlich von Do ran stexgerte'fi'ck) manchmal die Feuerlätigkeit im Vorgelände. eß- M) von; Vntkowqse-«x und südljck) tum Serres wurden 11337212 „arte engüsche PairoUichn dnrch 'Fkleél' 1121611311211.
Dobrudséha-Frout: Waffsnsüllstaud.
Sofia, 2. Februar. (W. T. B.) Getwralstabsbericbt vom ]. Febkuar.
Mazedonische Front. BeiDobrqvojie und stkdlsckx von dem Dorfe Huma war- das Artiaeriefeuer lebhafter, Nördlich von Doldjeli sze Teuerungriffe. Auf beiden Seiten des Doiransees und im Strumatale wurden mehrere starke englische Erkundungsabieilungen durch Feuer verjagt.
Dodrudscha-Front. Waffenstillstand.
* Sofia, 3. Februar. (W. T. B.) Heeresbericht vom 2. Februar.
Mazedonische Front: Zwischen dem Ohrida- und dem PreSpa-See, itz! Cernabogen'und südlich von um*a verstärkte fich zeitwetse das . Artilleüefeuer. Oestli des Wardar mehrere Feuerüberfäüe. Im Süden _der Bela- sizza-Hochfläche verjagten wir durch Feuer zwei englische Abteilungen, die fich unseren Posten zu nähern versuchten. In der Ebene vor unserm Steüunqen “westlich Serres zerstreute unsere Artillerie mehrere englische Infaulerkeabteilungen.
Dobrudscha-Front: Waffenruhe.
Türkiskher Bericht.
Konstantinopel, 2. Februar. (W. T. B.) Tagesberickzt. Palästina-Front: Eigene Stoßtrupps drangen an zwei SieUen östlich der Straße Nablus-Jerusalem in die eng- lischen Stellungen ein, fügten dem Feinde erheblickze blutige Verluste zu und exbeuteten Waffen und Gerät. Die Lage ist sonst unverändert.
Der Krieg zur See.
Berlin, 2. Februar. (W. T. V.) Dicht unter der englischen Ostkuste wurden durch unsere U-Voote bei starker Bewachung md Gegenwirkung kürzlich 6 Dampfer sowie der englische Schlepper „Desire“ mit zwei Motorleichlern versenkt. Die Dampfer waren „fast durch- weg 1le beladen. Einer von ihnen mit Holz. 6
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
London, 2. Februar. (W. T. V.) Amtlich. Der be- waffnete englische Truppentranßportdampfer „Louvain“ wurde im östlichen Mittelmeer am 21. Januar torpediert und ist gesunken. Sieben Offiziere und 217 Mann sind ertrunken.
Bern, 2. Februar. (W. T. V) Der „Pro 1136 de Lyon“ meldet aus Lissabon: Ein spamsches Patroui ns iff rettete in der Nähe von Cap Rocca die Besaßung es 140 Meilen von Liffabou versenkten portugiesischen Dampfers „Neptuno“, der mit Waren und LebenSmütela nach Funchal unterwegs war.
Berlin, 3. Februar. (W T. B.) U-Bootser olae auf dam nördlicZen Kriegsschauplaß: 18000 B.- „aT. Die Schiffe waren fast sämtlich Liefveladen und wurden zum größten Teil im AerMelkanal vernichtet. U. a. wurde hier ein großer Frachtdumpfer in gewandlem Angriff aus einem Geleit- zug verau6geschoffem Namentlich feßgesteUt konnte der englische Dampfer „Hunsgrove“ (3063 To.) wexden.
Der Chef des Admiralftabes der Marine.
F rankfurt a. M., 8. Februar. (W. T'. B.) Dke „Franffuxter Zeitung““ meldet aus dem Haag: Hier ist die von neujraler Seite stammende Nachricht eingetroffen, daß am 26. Dezember ein großes englisches Kriegsscbif „ das von einigen Toxvedojägern begleite] war, in der M des Kriegshafens im Fixth of Forth aux eine Mine gelaufen unb gesunken ist.
Wo hlfahrtspßcge.
Seine Maisslät der Sultan bat nac!) cincr Mesbuua von „W. T. V.“ 10000 ck zur Untetsjüvuna der dmä) dle Ueber- ! wemmung in Nolxagx getajeuen Kreuxuackeer gescheuk.
Literatur.
Dkk von Laband , amm und Heinis herausgegebene „Deuts Ge Juriftcnzeiiuvg Verlag von Otto Liedmaun, Berlin) enshält m: neuefjen Dcpxexbsst (112), mit dem sie ihren 23. Jah" ava ke- gonnen- hat 11, ex. eincn Y_ufsay von dcm Geheimen uftlsrat, Peofxffor r. K_obie: Uher die von der neuen rudßxtben Regierung .enibuüteu Gebkxxmverträge de! Vkervetbandes im vdlterreäztxkäxm Lichte'. A-s den Enthüllungen, die uns einen txefen (Smd ick in die Pläne eines ungemeffenen berrschaftlichen LZvderskungers, eines, ruGZ-xsxn Eingliffs in rie Lebensbedinnuuaen dcr vzkttek- und osxcmopäißcbm und der asm'isäjen Völker, . in das Bestreben res Vlexveykands, Handel und Berkel): zu mono- pzlißeren und unsere Wixtseöaft in diexex Umklammerun zu crdrückcn, 111216 dcr Verfasser die Eigenscbaft des Kriegsx auf ?eixen unserer Feinke als eines beUum 1113115611111, eines 1111 exeröteu Kriege! im Sinne *es am:: Völkcrrechts naeh. Die Vnteid gung (;.-egen das bLUUlU 1115115111111 aber kam! umb „seinm Darkegungen, ohne 1 der Cham'xter des Verteidiguugtkriech aufgegeben wird, an zu einer waitcteu Genugtuung kübren, zur Gevugtuuu du: territoxkale Maßnabmen und zu so1ckenxwffchmftaatlichen nände- rungen, rie für die wclwxe Kulturmtreicklan? des anegxiffenen Volkes besonders bedeutsam sind. „Wer auf olche Weie vetrucbt av egttffen hat, der soll büßen, abetdings nicbt ungemeßen aber do 1:1 der Art, daß nationale Vorseise, dw det AngegUffmÉKÉ sonst niewals erwarteten bätae." ibm nunmehr in den Scho fallen.“ -- 311 demseiben Heft unterzieht Professor Dr. Erich Kaufmann (Berlin) unter der Ueberschrift ,Zu den neuen pr-“ußiscbm Ver- aüungkvorlagen' die Gesetzentwürfe über die Reform des Wahlrechts
über eine neue ZUsWWMsSZUKLZ des
xrreubauseo und ii er rine Nsuregelung der ust ndis- ULM der 3718611 Kammern des Landtags binüchtlich des Geldbewlmßnngsrcckzw, die Bsdeujung und bis vorauküchtlichen Wirkunaen der gepxanten Neuerungen einer kritischen BetraÖtuna. Anläßlich der Anxündigung sekxeug des gegenwärtigen Reicßskamlers, daß dem ReiäxstaLe bei semem nächnen Zusammentrltt der Entwurf einss Atbr tskammetgeseves werde voraexegt wstdcu, nöreett der bavetkkä'os Staatsminister a. D. D.". von andmanu dle wichtigstm dex Streitfragkn, die bei seiner Berahmg mzfiauchen werden, wie fie Schon bri früheren Verhandlungen _ixber 1,1: 1908 und 1910 dem R:!ckstage vorgexeßten Gesesemwürxe bsyvorgetreten ßend. Der Senatöp-äfikent omn Kammer 8116.71, Geheime Ob-tjußizrc-t Dr. Koffka nimmt zu der Frage Sie „nrg, ob die durch den Kkkea ver- ursacbte Preissxeigerungden Vetkaétfcr Von der Lieferunxbpfiéchk 11e- frelk- (Fine Entjcße'kdxmg des Reechsßer1chis vom 21. Marz 1916, die yen Grundsatz austvtkobf, daß der Verkaujrr von ver Lkefewna nicbt “nc! mird 111611113111 Gwßhandrl maxkkgangigc WKM ynkaajt und
zum Abgeordnetenhause
' 1211111711'17-71541 111" rike! außerdtbemsiäzeo, 033 1551801 1111111 'iür dcnkkat
erachcheu Weise gestiegen Ast, hat m der *Mudelsrth Auf-
,uk-d Frewläye sind aufgehoben.
re:]un; vxrurka & 11-13 Wkderspmch erfahren. _- Die * erncuxe Früfunq führtxb knkxeßca Koffka zu dem Ergebnis, daß 111: eu Verkauf von Gaitnn muten, dee binde! allein in Frage komme, dem Urteil des R-ieZszerlcbn bkkgetxeten werda- müfie,“ und daß auch zu eine: Umderuva der gesehllth-n Bestimmunoe" kkw Aula vorliege, da- die Entscheiduu nur der Btlllgkelt mtspuekx. Ohe! andetgwchuytäfident Dt. Düt vger (katluubc) bebt in einen! Aussav übt! .Veteimachuua der Zivilrecht8pfiege" einige Nlötllnim bnd!"- in denen fich “kne Refonu der stuteckmp ege wbb bewegen müffen. “Geheimer Medizinalrat, Profeffor Dr. uppe( nkgßbekg 1. Pr.) behandelt-die mhm e Steaua der SÖwa-gets „stsumet- btech1mg durch den Arzt im ivbltck an den Pwseß Henk . -
Laub- und Forstwixtsäjaka
Ueber die 1.1 emu- nnd -abgäuge [sei der preußiscbeu Staats oriévnwaltuvg im ReQnupgSjahre 19-16
ifi den beiden Häusern des Landtags elne Itatbwelsuva zur Kenntnis- nahme unmb1eitet wmden. Dauach Ind in der Zeit-vow 1. umu 1916 bis dahin _1917 bei der preußik en Slaakswtvvuquno in Lugano gekommen: 8 Kauf 56511- 3 3709111 „durebTaysÖ 104 da. 22 a. 65 qm, dur Zusammenlegung, “einander- seßung nnd Ablösung 493 11a. 2 a 84 qm, zusammen allo 11162 km 29 a. 19 qm mit einem Grundsteumemertragevou 2392 .“. Für die ekakften vadsjücke wurden im ganzen 267 361 .“ ge- ablt, d. 7. 465,48 .“ lm Durchschnitt für 1 1111.- Im Regimm - jlxk Allcusiein wmden duxeb Kauf 322 1111 50 a 62 qm xuxn e- samtprkise von 130807 .“ (v. s. du1ch1chxiullch405ch9 .“ fur 1 114), im Regierungvbmrk Mmlepwetde! 130 118 11 * qm um Pulse von 26 599 .“ (204 42 .“ für 1 1111.) im Renierungs- Zexirk - Gumbknnen 31 119. 91 a 8 qm zum Prekse von "32 532 «M (1019.47 .“ für 1 1111), km Reai-ruuasbuixk Königsberg 3111|.491 85 qm mm Preise von 33 038.44 1048.88 .“ t 1 da), im Ne- "230,32,“le 111621151 21 babesb :. 66 qm zum reise yon 4930 .“ , .“ r o. nwo: n. , _ ( In Abgang kamen bei der StaaksfmstveWaltvnF 1111 'gleickn ReÉnungkjabre: dme!) Verkauf 255 1111 961. 9 quz,-!1u1ch Tausch 7111: 4 o. 69 qm durch Zusammenlegung,“ ua- einander e nun und Aßsösung 412 da 2 a. 26 , lm ganzen al o 39 1111 3 o. 88 qm mit ei-em Grundsteume Mage von 3528 .“. Die verkauften Grundüücke bxaépken-etnen Sesam!- erlös von 1765 472 .“. d. s. 6897.20 .“ im Vor sänlttjat 12114, Im Regierungsbezvk Düffelroxf wurden 86 1111. 9 a. 53 9111- 11:11: Gesamtpteise von 487 956 „16 (d. s. du1ch1ckuiu11ch 5614348? für 1113) verkauft, im Rejexunasbejkk Coin 41 113 8 8-19 44111 zum Preise von 139 397 .“ (3393,16 .“ tür 1 1111), im ReJlet-ungs. bezirk Ovpe1n40 11- 94 s 75 111 nun Prein von 1 120.“ (401 „M für 11111). im Rxglerungsbez ! Menstein 30 11- 56- 794111 zum Preise von 29 638 „“ (969,60 .“ für 1 1111), im » kerung!- bejlxk Case! 1? 113 3 a 28 qm zum ein von 3 6185-75 (1856,30 .“ für 1 m.), m: Regiuungöbui: Potsdam 10 11a ss n 80 qm zum reise von 892 366 .“ (8121278 .“ für 1 in). ' * Im Rea erunxktbezirk Klondam haben nachelner der eingangs erwäbr-teu Nachwe sung ü die Veränderungen des Grundbeßßu der Staatsfmßvrrwaimng beigeaebenen Denksötlft -über .die Grundsiücksvnäußeruv en, deren Wert im einzelnen lle 100 0004-14 überstiegen bat, zwe! erkäufe eis-en Erlös von je * ,] ebmcbt: An einen Käufer in Mann!“ wurde aus dem Jagen“ 994.6 berfö:stereiPotodam elne 1,1548113. qroßeßläcbe zu dem anaemx-ffem Pxejse yon 115 480 .“ (einschlkßlitb deo Holjbesiandes) allBau _lnv veräußert; und auf Wanka; der Rütgetswerke-AktievgekeUstba 111 Berlin ist an ste ja der infolge bedeutender Heetezlikketungeunfotd-tiiä gewordenenVerarö erung ihres Fabrikantndsjücks ln E-knxx ekne1,7007133 große F1äche des agen? 203 der Oberförstetei Cövemck *» obne ken Honbxfland -- zum Yretse von 136056 .“ ve„kauft worden, . be! eßeufalls als „augewe en bcxeicbnet wird. Im Mgimvgabejitk Düsseldorf hat die Stadt Dü eldof eln smn, agen128 re: Obnsörfterei Benraib Kebötkjdek, 1 „6237 118 stoß“ )*Mdßpck smn angemessenen nis: von 406 830 .“ nworbya. -- GrundstM-käufs der Smatsfo: verwaltung ju einem 100 000 .“ im etuxetueu Falls übnßeigeuden Prekse haben im Bertcblsjabre nicbt stangejuudeu. -,
(Fortfeßung dex Nichdamxlichén km der EMM Beilage.); .
Theateé. .
KWW! §chanlpiele. Dienstag: H„WW MDM :
b sv ill . Dien und reipläe'xßud-aufebo ." „ JFKUZÄ 631? e Oper ftj-n fünf g“.'lkte'11ßvxn: Halévß. b!!!"-xt naeh dem Franzöfis eu von Scribe, von Freiherr von ,Lichtenßein. Mufikalis 12 Leitung: Herr Generalmu kdlr-ktor Block. * Spiel-
7111
G 1 aus. eipläYcems nedsb aufgeb oben.
36. Dauerbezuasvorsi'eüWg. Die sii; “Zuvd Die Journalißeu. Lustsple in pier
ufzügen von Gawav Freytag. Spielleitung: Herr Oberspi'elxküer , 36. Dauerbezugsvo'rsienuua. Dieyki- :
Patty. Anfang ? Ubßb
* ii! : O 11!-
M.. ““T. "“"." M "?.?"F'Z'W'ÖÖVTWFMM vo „. c nig un en 11 “. er n,. „ „- züxen WWF. Raimund von SYMA- Batka. Musik vonLY: Blech Anfang 7 Uhr.
1 aus. '
SQFRFYYM Aufjüaen von Hans Müller. Sper1tuna-1'_Hm Dr. Bruck. Anfang 71 Uhr. * * ..
Familiennachrichen.
Verlobt: 5:1. Lätitka Mux'YéÜ-éxxtzn Fun. éZrFYiJ-ÜY ';:
von Hammetfiein-Loxten
Maria Erbatb mit Hrn. elmich von K _ „t,.(Zehlxydoch'
Verebesleht: Hr. Kurt-Eugen von Weiber nüt Laß (Gt. Boschp„l i. Votum). _' , _, .,
Geboren: Sin Sohn: Hrn. Oberleutnant Hubert Jäkm-W" Carnap (z. Zt. Bustau). - Hm. Pastor Kamy ( be - ".“ Orn- Haupxmann Guido von Ruppert (Hannover . --* ine; Tochter: Hm. Hauptmann Erkä) Heßler (Neiße). “- HM“ Hauptmann Egon Bettkau (Frankfurt a. O.). » -. '
Gestyrben: c. Eisenbahndlrekilonopräsident a. D., WMW“ Geheimer bnbaurat mm Target „(M debu a “ ***-* Rittmeiste: a. D.,Günt er von W: . Generaloberaut a. D. Dr. Friedriö Ernefllne von Geyso gab. von T 1 «- Fr. D ie von Gloss, * wald). -- rl. Martha von Auerswald “(Rosenberg, D-Pr-Y ,
Veranéworélicber _SÖriftleUer: Dérekw: M. T y x o (, Cbarlytknburss “'
Veramtwortxi ür “den WiKteix: Dex“VorFteMr WW J in- * .
echuunasrat ensenna m,
M:!agdnGescbärWQengorinoUnQe-Uxs * ? VUKWMU. (ck _.
2311-11-11, „MUMOK Vier Beilagen.
DM! der Norddmüscbru Buchdrucker
.
ver 100000124,
leitu'Y: m“ Bachmann. Cböre: Herr Professor Rüde!- Aküxlüq - t. * * *
37. DauethesugworsieUuua. amg“:. _ Un
1: vl: ( g )*. * geb. von Wint-rfeldt (Berlin-Gruw *
ck zum Deutsches Reichstmze
Erste Beilage
Berlin, Montag, den 4. Februar
iger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
191Z.
..
Yichtamtliches.
Bayern. In der Kammer der Abgeordneten teilte vorgestern
,. Abgeordnete Schmidt-München (Soz.), wie „Wolffs
.» elegraphenvüro“ meldet, mit, die sozialdemokratksche Partei- ejmng werde darauf hinwirken, daß am Montag die A1beit n den Betrieben wieder aufgen ommen werde. Auf die .emerkung der Abgeordneten Pickelmann Soz.) und „öweneck (Liv.), daß im Münchener Pdlizeiberi t über die Uerhaftung von Münchever Streikfühxern auch auf die jüdische 1 hstammuM einzelner Verhafteter hingewiesen worden sei, er- lärte der- [nister des Innern Dr. von Vrettreich, daß .(ese Veröffemllchung von Personalien erfolgt sei, damit die _Uaemeinheit erfahre, woher ene Personen gekommen seien.
cht Einheimische, sondern remde hätten den xtreik in ünchen aeschürt; eine antisemttische Absicht habe nicht in der 1eröffentlichung der Polizei gelegen,
Großbritannien “ und Irland.
Lord , Lansdowne führte in seiner Antwort an die Schrift- MW und Ionrnalistenabordmxng, die ihm wegen seines Brief-s n den „Daily Telegraph“ eine Anerkennungsadreffe überreicht alte, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ in Ergänzung des 'euterschen Berichts mitteilt, weiter aus:
Er sei überzeugt, daß ohne bindenden VerLng ein cht am Re- atungstisch erzieltes Ueberelnkommcn wegen eines imernationalén chiede9getich19bofes ein unsicheres Dasein haben winde, aber 11 solcher Vertrag sehe eine gewisse Uebe1eiusiimmung hin- chtlich der Grundsä : voxaus, auf Grund deren die haupt- (blieben Gebietssäow erkgkeitm, welche die Mächte txennen, reaelt werden soUeu eine Regelung, welche nkcht in oder Weise die Billigkeit und die Freiheit vcrrlqße. Es wä1e
billig gegenüber der Regierung und gegevüber den Verbündeten in esem Raum, den Wea zu erörtexn, auf dem xiese Gebkerfragen [1e- -eltwe1den sollen, aber er 1111111112 mit 210191) George dar)" üöey- , daß fix auf der Gfundlage der nationalen SélbsiWstMmung egelt werden wüten. Er sei der Anficht, daß die FriedevsxagWg .. mit diesen Fragen auf Grund dieser Prinzipien befassen 119116, 1) daß fie die möglichen Hoffnungen techtfe11igen werde. „Aber“, ögte Lansdowne hinzu, „man könnte von mir'sagen, daß ich nach 111 Monde schreie, nacb Dingen, welcbe so xvnt außerhalb unsewr ' etchweite11egem Man kam,- mtch'aufdie Nrw: Hextlings verrveisen, vnd - gebe zu, daß die Rede sehr enttäusxbt bat; fie scheint mir drohend d unnach ledig zu sein; aber ich bin geneigr, Hertling einiges zu- te ju ba ten. cb glaube, niemand wäre mehr üherrafcht als er, -enn er erfübre, wir würden Gibraltar, Hongkong oder irgend" eknen
' -deren kxelnen Teil dor Erde ausliefern, denn zu gleicber Zeit
eu Curuin seine Rede, d_ie sehr viel hoff11ungsvv11er war. der ich weise„ der Auffaswng detjeuigen Leute, die blutet 'esen Ministern schen und Zuit denen sie leyten Üudes - rechnen habep, größere Wtchtkakelt zu. So 'edeuxuua der Erörterung, die Sie und ich führen, darin, ß (1: bestxkttene Punkte zur Kenutnis der Leute auf den Seiten bringt, und wie Lloyd Mevrge WWW zu der Ab- dnung der Axbeiterpartet sagte, jede Gemeknsäxaft !oÜe die Auf- fsung ihrer Regierun? formen, so daß die leistete ihre Anfichxyn rcb die ("öffentlicheb einung im eigenen Lande in Foxm geb1acht säß?! Und, fügte er hinzu, dies (chaine ibm eine durck'aus demo- atische Auffassung zu sein. Es folge daraus, daß auf veidkn iten die Leitun dabiu übernommen werden müffs, daß die Be- [kerung nur üßrr die Wahren Tatsaéßen in vollständiger Weise - terricbtet wexde. Unsere eigene BevölkerunZLfordert ein gujes Teil ufklärung über dev'selben (Gegenjwnd. enn Sie (19113 zur Ukkiäkung tun, was möglich ist, so wexren sie die ände der Regierung stärkep, nicht schwächem Wer wünschen erst. .. ekuen klaren Frieden, beg1ündetauf vouständfgex Wiede1bersjellung d der auch vollständtge Stchexbe1t “[ür die Zukunft 5131, und mtt m Wunsche nach Löxung ollkr etwa auésjehenden irytkrnajionalsn chwkerigkekten, um mit Wijson 7,1 svr1“chen, gewäß den biswaiscb wordenen Linien nationaler Zugehöxigt-tt. Wx: uünscb-xn sehr, daß
Friede sobald als mögl:ch erreicht wyrden Möcht“, und wir 021- auen darauf, daß nicht unnötigerweise weitergWäa-pft wird in der ertriebcnen Farcvt, in eine FrierensfaUe xu geraten. Endlich hoffen kk, daß unsere Regierung in Verfolq deffxn auf diese Br*dkngungkn U Uich1s unversucht [affen wird, mag es noch so schwietkq sein, und nen Wkg unbe1chr|tten [affen witd, mag er r-ocb jo voUer Hinder-
ffe Weinen." qukreiäj.
Die Beratungen der Verbündeten in Paris find rgeslern nachmittag beendet worden. Der „Agence HMM“ 10192 haben die imLaufe der Sißungen gefaßtpn Ve1chl11ffe e voUständige Uebereinstimmung der Aufichten dc-r verbun- ten Mächte ergeben und sind dazu angelan, auf die Führuyg “ leßken Kriegßabschnittes einen großen Em luß auszyüben. WTGeorge, Orlando und Sonnino verabs ledeten sxcb in ksalües von Clemenceau unö“ kehrten nach ihren Hauptstädten rück. Nach den Ergebnissen der Beratungen vorgestern abend frank, erklärte der Ministerpräfident Clemenceau:
AÜW- was ich 4913: sagen kann, 111, daß die Ergebniss sehr
ück31ch find, Die Séßung am Sovrxabend nachmittaa rvar beWnderk,
"'“.diixend- und W din ßcbkk daß die bexvorragknde-n Vertreter der erbundetYn, mit dmen 111) M11!) soe61*11 wäbrynd zrveier T.“;ge umkr- USU bab», aus Frankreich mit demfelben Eindruck 167110111, ren ich buen soeben geschildett habe. „ „ „
Rußland.
Unter den muerkich veröffentlichten Geheimurkunden ' wie „Wolffs Telearapbenbüro“ meldet, von besonderem "kekkffe eine Ende 1904 an den früheren Zaren von Rußland Uchtete AUÜ-wiihnuua .z-des- damaxigen Ministers der (1116- ärtigen Angelegenheiten Grafen Lamsdorfsf, in der dteser r dÉUtsÖM Regierung das Bestreben unter teilt. die freund- .astllchen Beziehangen zwischen Rußland und Frankreich zu ren und s1ch aus diesem Grunde sehr zurückhaltend zu einer Male; in FMK? stehenden engeren Annäherung zwischen Utschland und Rußland äußert.
Auf .diee A i " ere ar ol ende esolution Jesseßt;uße chnm1g hat der fruh Z f g 29. Okwber 1904.
MM völlig ekr-vérstanden mit 3311211. Sie sehen aus meiner YU)"- auf da! Telegxamm des Deutschen Kaisers, daß 1ch gsgen- : _4 fur eine derartige Verständiaung mit De11tsch|and und ank- ch kkästls wkkk- Dies witd Europa von der maßlojen
lkegt die '
FsreÖbeii Englands befreien und 111 der Zukauf! höchx'é nusltch 18131.
-_- Laut Meldxmg' der ,Times“ erklärte der Volks- komtmffar Troski m emem Pressegespräch, daß die russische Republikaxx Rumänien nicht den Krieg erklärt. sondern nur dcn tumamjchcn (Hesandten ausgewiesen habe. Troßki sagte:
Wir führen "ur Büxgerkrieg geUcn die rumärtischen (H&xsraxe und die Box::geoTfiZ, die. den Kxieg erklärt haben an dk? rusfi1chen Soidaken uno unsere- demokratksäßen E'mtchtungen an dsr 1umän11chen Front. WIr kämpfen nicbt mit dyn rumänischen Arbeitern. Es 1111] Line dymokrajssM 1umäuische Reaikrang mit jeder d-nkbaxe-t moralisch-n un!) materieUen Unxexstüßm-Z Rußlands ins Leben 9?- rufxn werden. Wir werden die R-qLekuna mit Gold aus dem 111 Yk-xskau vescixlagnabmtcn rumävisäen Fonds versehen. Mix der altsn mmänékcbem ngiéxuna wijd ohne Rücksicht Dkrfabren werden, Wir svmpx-jhiüeren wit den rumä,1i§chen Demokyaten 1:1 Rußland„ abex wrr behandeln die VertreTZr dsr rumänischen BourgeNsie als Geisel, wem- die rumänisthzn Generale mit dem Aufmmsä) ib1er Töuppen förtfabrxn. -
Der rumänische Gesandte Diamandy ist von einem besonderen Kommissar zur finnischen (Grenze begleitet und aus der Gefangenschaft entlassen worden.
» Der Rat der Volkskammissare hat die Bildung einer Roten Armee angeordnet, die als Wall der Macht der Sowjets und im gegebenen Augenblicke a1§ fichere Grundlage für M Ersesung der regulären Armee d1enen soll. Wie die „St. Petersburger Telegraphenagemur“ meldet, wird die Rote Armee aus den zuverläsfiqsten Elementen der Arbeijekmaffen gebildet. Der Eintritt in ihre Reihen steht allen Büraern der russischen Republik frei, die das Alter von 18 Jahren erre1cht haben. Jedes Mitglied der Roten Armee muß bereit sein, seine Kräfte und sein Leben
„Tür die Verteidigung der Errungenschaften der Oktobercevolution,
er Macht der Sowjets und 21253 Sozialismug zu opfern. Zum Eintritt in die Rote Armee in es erforderlich, eine Empfehlung der A1meekomitees, der dcmokratisctzen Organisation, die die Leitsäße der Sowjets anerkennen, der Beruch- ower politischen Organisationen oder wenigstens zweier Mitglieder derartiger Organisationen vorzuweisen. Die Soldaten der Roten „Armee der Bauern und Arbeiter werden volLkommen o_om Staat unterhalten und erhalten außerdem 50 Rubel. Oberstes Ver- waltunnsorgan der Roten Armee sind die Volkskommissare. Der unmittelbare Oberbefehl und di? Verwaltung der Armee sind beim Kriegskommissariat in einem Sonderrat zusammengefaßt. der sich aus Lolgenden Abteilungen zusammenseßt: 1) Organisation und Wer ung, 2) Einrichtung und Unterricht, 3) Mobilisierung, 4) Bewaffnung, 5) AUSrüstung, 6) Transport, 7) Sanitäts- dienst, 8) Finanzen. Am 29. Januar erfolgte die vorläufige Anweisung von 20 Miüionen Rubel an den Rat des Kriegs- kommiffariatß ur Verfügung der örtlichen Verteidigungs- organisationen ?ür die zur Organifierung der Roten Armee, für ihre Zentralverwaltung, die AUSrüstung der Soldatßn und den Unterhalt der Familien notwendigen Ausgaben.
-- Die Bolschewiki haben der „Times“ zufolge be- schloffen, die Freigabe des auf enalischen und anderen aus- ländischen Banken deponierten russischen Geldes dadurch zu erzwingen, daß sie den englxschen und anderen fremden Vot- schaften und Konxulaten nicht zuqestehen, ihr bei den russischen Banken deponiertes Geld abzuheben.
Infolge der furchtbaren Lebenßmittelnot hat der
.Arbeiter- und Soldatenrat in St. Petersburg die Bildung
eines Zentralausschuffes für Durchführung einer Durchsuchung St. Petersburgs uud ch Eisenbahnnetzes nach Lebensmixte-ln und sonstigen Vorräten beschlossen. Für Duxchsuchung St. Petersburgs sollen 5000 Mann „mobilisiert“ werden. Außer- dem werden „Expeditionen“ zur Absuchung der umliegenden Kreise abgeschtckt. '
*- Die finnische Regierung hat nach einer Meldung dvr „Times“ energißck) genen Rußlands Eingreifen in die Angelegenheiten der finnischen Rxpublik, die von den BoLschewikidiktawx'en bereits ausdrücklich als besonderer und unabhännger Staat anerkaqnt worden sei, Ein- spruch erhoben. Die russtschen Truppen seien nicht nur nicht, wie ,vérsprochen, ganz zurück;.erufen worden, sondern die 1usstsche (Halde fahre fort, die Weiße Garde anzugreifen, die als Vertreter der fir1nixchen Bourgeoisie angesehen werde. Einem ankspruckx zufolge hat die S t.Peters - burger Regierung dem Prästdenten der Regierung der finnläudiscben Républik m Beantwortung seines Einspruchs folgendes mitgeteilt:
D'e 1U§ß1chl Regkeruna «acht 3011117713101 mit Ihnen die gewaltsame Einmisäxmrg rysfischer Truppenleüx in die innexen “Ln- gelcgenbeitm Finnlar-ds für uxszNäjfiJ, 21171110, soviel wir “wiss-n, a11ch Vom G-Kch19punkt€ des revolutionärkn finnländnchen Prcletmiats. Abkr jene ».Jxachxicbterx, die wir Von diss» T-éxleu und ihren Mann- sckaftsxeständen haken, daß, d'xe akgenreVOlutwnären chauvtnlstischen Exem-nte der finuländiscbm Bevölkeruvg tukßnbe Soldaten angrxifen, auf E:senbabnzüge scbkeßeki', u. a, m., rufen wirklictke Sexvst- vertxiöigungSmaß-Ubuxen l).?tVOl'. ZusaN-men Hit ankn halten; wir J::- unbedingt notwendig, in kürzester Frist anla11d Von rujfifckxen
XUPPM zu rekxxigen.
Die "„Berlingske Tidende“ meldet aus Hels inafors, daß die Stadt nun vollständig in den Häuden des Arbeiter- rats sei. Der SenatSpräfident Svinhufud forderte in einem Aufruf die Bürger auf die geseßliche Regik- rung und die Tkuppen des Lanbtags _geqen die unrecht- mäßigen Machthaber zu unterstüßen, die die Freiheit Finnlands bedrohten. Die neue revolutionäxe Regißrunq be- finde fich bereits in schwieriger Lage; sie scheine slck) )elbst darüber klar zu sein, denn sie habe unter der Hand den bürger-
lichen Parteien den Vorschlag zu einem AuSgleich gemacht,
kraft tussen deu bürger1ichen Parteien eine gewisse Anzahl Siye in der Regierung eingeräumt werde.,
Wie das „Svenska Telygrambyran“ meldet, hat der Zentralverband der Beamten, nachdem der Landtag und die 1echtmäßige Regierung von den Revolutimzären an der Amts- führung verhindert worden sind, seine Avsrcht erkxärt, mit Ge- nehmiguna des Péäsidenten Svinhufud jede kultureÜe Arbeit bis zur Wiederberstellung der Ordnung einzustellen; für Eisen- balznbeamte werden besondere Vorschrist9u erlaffen, Aerzte und
Krankenpfleger sollten nach eigener P-üfung handeln. Nur die Lebenemmeldirektion soll, soweit möglich, ihre Tätigkeit fort- feßen. Die Zensur wird verschärft. Die Telegramme aus Helsingfors werden immer seltener, da die Roxe Garde jeßt offenbar im Besiß der Zentrale von Helsinufors ist. Die Verhaftungen politischer Persönlichkeiten der alten Regierung werden fortgeseßt.
Die Weißen (Harden beherrschen nunmehr das aanze Land nördtick) von der Linie Nystand-Tammerfors-Wiborg. Verstärkungen jreffen täglich ein.
*- Aus Kiew meldet die St. „Peteksburger"Telknghen- agentur“, daß fick) die ukrainischen Regementer Scyewtschenkos und Bogdan Georgiewski mit der gesamjen AxtiUerieaus- rüstung den Sowjettmppen angeschlossen baden. Das Arsenal ist genommen. Die übrigen Reaimenter der Garnison Weigert: slch gegen die Sowjets zu kämpfen. Die Sowjettruppen von Samara haben den Bahnhof Syrt genommen, indem sie sich Kadgant), der leßten Station von Oret-burg pähetten, Die Kosaken Dutows wsichen in Auflösung zurück.“ und werfen alle ihre Waffen weq. Neue Verstärkungen, gebildet aus Infanterie- und Artillerieeinheiten, kommen den Sowjetsneit- kräften zu Hilfe.
- Der VollzugSUUHschuß der Regierung in Mobilen) meldet, daß 25000 Mann _starke, von Generalen befehngte pqlnische Legionen Nogatschew beseßte-n, den Sowj1t auf- löxten, den vom Vauernrat ernannten Kommxffar vexhafteten und in der Richtung auf Smolensk mmschieren. Diese Unter- nehmungen seien eine Folge der Erkéärung des Krieaszustands der polnischen Legionen an die Bolschewiki. Alo Veraeltungs- maßreaeln seien ve1schiedene hervorragende Persönlichkeiten und Anaehörige der Kadettenpartei oder der polmschen Vourgeoifie, darunter vor allem Fürst Swiatopolf Micski, verhaftet worden. '
Niederlande.
Die Unterbandlungen zmixchen den nieder- ländischen Reedern und der Rea erung, die darauf ab- zielten, die jevt in amerikanischen Häfen liegenden Gejretde- sch1ffe von der Inanspruchnahme durch die Regierung zu be- freien, haben nach dem „Haager Korrespondenzbüw“ zu einem befriedigenden Eraebnis Keführt, so daß diese Schiffe infolge dxr mit den Vereinigten Staaten gelroffenen vorläufigen Ver- embarungen ane in Fahrt gebracht werden können.
Schwedem
Der König hat vorgestern eine aländiscbe Abord- nung empfangen, die eine von fast 8000 vonäbkiaen Be- wohnern der Insel unterzeichnete Adresse an den König und das schwedisckw Volk mit dem Wunsch auf Vereimgung Alands mit Schmeoen überreichte. Der König «klärte, wie „Svenska Telegrambyran“ meldet, er sei glücklich, fie zu empfangen und ihre Gefühle für ihr altes Vaterland zu er- fahren. Er drückte den Wunsch aus, es werde der schwedischen Regierung im Einverstäxxdnis mit einem freien selbständigen Finnland gelingen, einen Ausweg zu finden, um die Schwierig- eiten für die Verwixklichung des Wunsches der Bevölkerung Mando zu überwinden. Die Abordnung wurde auch von der Königin empfangen. „
Das Kanonenboot „Svensksand“, ein großer Eisbrecher und die Dampfer „Heimdal“ und „Vineja“ find unter dem Befehl des Korvettenkapitäns Ak91vielm nacb Finnland abgegangen, um Schweden, „Dänen und Nouveger nach Schweden überzuführen.
Nortoegen.
Seit Beginn des uneingeschränkten U-Vootkrieges smd dem „Ekstrablodet“ zufolge 384 umwegische Sch1ffe üersenkt woxden und 633 Personen umgekommen; Seit Kriegsbeginn bis jeßt find 713 norwegische Schiffe infolge des Krieges verloren gegangen und 875 Mann um-
gekomm en. Sihweiz.
Nach einer Meldung der „Schweizerischen Deveschen- aaentur“ läßt es die allgemeine äußere und innere Lage den VundeSrat als notwendig erscheinen, die zurzeit für den Gt'enzschuß aufgestellten Truppen duxch Bilduna einer Reserve zu ve1stärken. Der Bundesrat hat deshalb be- schlossen, auf den 6. Februar eine Infante-iebrigade, zwei Guioenabteilungen und einen Zug einer Telepraphenkompagnie weiter einzuberufen. '
Asien.
Der „Associated Preß“ aus Schanghai vom 29. Dczember U. I. zufolge hat China in Tokio einen formellen Einspruch gegen die unlängst erfoxgte Errichtung einer japanischen ivilverwaltung innerhalb des Pachtgebiets sinatau und eines nicht näher anaegebenpn weiteren Teils der Provinz Schantung eingelegt. Laut „China Vxeß“ ver- breiteten nach Peking "entsandte Vertreter von Schantupa eine Denksch1ift, die die Japaner unbeschreiblicher Grausamkeiten qeaen aÜe anklagt, die sich ihren Anordnungen w'merse _-n, und béhauptet, daß indirekt die Veretniyten Staaten ?ür das japanische Vorgehen in Schantung die Verantwortung trügen. *Die genannte Zeitung weist demgeaenüber darauf hin, daß die japanische Zivilverwaltung nach Abschiuß des Abkommens zwischen Lanfing und Ishii eingeführt wurde. und daß gerade dteft-s Instrument eine Handhabe bieten sollte, Japan zu ver- anlaffen, seine unhaltbare Politik in Schantung aufzugeben.
Statistik und Volkswirtschaft. Zur "Arbeiterbewegung.
Der Vorstand des Christlicba-n M-*ta11a1bxiter- verbax-des Deutschlands bat, wi“ „W. T. B.“ ans Duis- burq meldet, einen Aufruf an 1eine Mitglieder erlassen, der vam;_f bir-weist, daß 1evoxutwnäre (Eleone: te durcb Fzmblätter und Agnaxion von_ Mund z:: Mund d'te A1beiter zu ve1besen und 5111; polijijcbe Bexirebungen durch Rrbxitsniederlegung zu veranlassen