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MiNißeriUm Der öffcmiixlfxcn Arbcixcn.
Es sind verlieben planmäßiae Sxchn: für Mitglieder des Eisenbahnzentralamts nnd der Eisenbcxbndirektioncn dcm Regie- rungs- und Baurat Wiedemann in B,:rlm, für Vorstände der Eisenbahnbetriebsämter dem Regierungsbaumeister des Eisenbaßnbaufach Frevert in Treis (“.:-eosew, für VorstäZOE der Eisenbahnmusésnén: UTM. ämtcr ka Reaiykungsbamneixter des Maschinenvmtfaäxs Schu1zendorf i.". Schmcidcmühl und für Regierunßsbaumeister dyn R9qicr1mg§baumeis12m dxs Eisenbahybaufachß Jenkner in Gaffel und Peter K 12111 111 Bremen.
Dem Regierungsbaumeister des Eifenbal)nbau_fach§ L inden, bisher bei der Eisenbahndirekxion in Cöln, ist dxe nachgcsuchte Entlassung aus dem Staatsdienste erteilt.
Der Regierungs- und Baurat Dr.-Jng. Karl Meyer ist der Regierung in Königsberg 1. Pr. zugeteilt.
Bekanntmachung.
Dem Schankwkrt W115 elm Landenberger in Berlin Linkstr. 6, habe ich dke Wiedxraufnabme des Handels mit Gegenständen des täglichen Bedaxts gestattet.
Berlin-Schöneberg, den 5. Fxbrrar 1918.
Der Polézeivtäfideqt zu Berlin. Kricgkwucheramt. Z. B.: Machatws.
Bekanntmachung.
Das von mkr gegen die Gemüsx'kxänxlerkn Jrßu (Helene Müller, geborene Adler, Berltn DI 37, Febrheütnerxtraße 88, ausgesprcckpxxxe Verbot dex! Handels mit GkaanänHM des kag- Uchen BedaUs babe ich mit Wtrkang oom hem-„cn Tage wieder aufgehoben.
Beelix-SckvönebNg, deu 8. Fexbxuar 1918.
Kriegswucheramt. I. V.: Mackxaikus.
Bekanntmachung.
Der kaufmänniscßs Bxx'rke-b der Kaufmannswikwe Frau Meyer in Jobar-niSburg, Markt, ist seit dym 8. F-bxuar1918 wieder eröfrnet worden. _ Die szstcn diefer Vcröffchn111chung ltäzt die Betroffene.
J haynisburg, den 4. Februar 1913. Der Landrat. Gottheinu.
Bekanntmachung.
Auf Grund der VekanntmaÖung zur Fernbaltxng unzudexläsßgfer Perfonen vom Handel Vom 23. September 1915 (RGW. S. 603) habe ich dem Meßgermelstex Péter ZeWen in Rheydt, Zerzogstraße Nr. 53, durch VTLJÜZUUJ vom 17. Januar 1918 den
andel mit Lebenßmttteln und Gegenständen dcs täg- lichen Bedarfs wegen UnquLrläjfi„keit in Was auf diesen Handels- betrieb untersagt. - Der von der Anordnung Betroffeue bat die Kosten der Bekanntmachurxg zu tragey. Rheydt, den 2. Fkbruar 1918. Die Poüzeivxtwaltuna. Der Oberbürgermcqter. J". V.: Dr. Graemer.
Bekanntmachung.
Auf Grund dks §1 der VeroxdnunQ zur Fernbaxiung un- zuverläißzer Persnnen Vom Handel vom 23.Sevtemb§r1915 (Reickx- Geseßbl. S. 603) ist dem Kellner Karl F1nn in Stettin, Pbilwpsjraße 14, der chndel mit (Gegenständen des täg- lichen Bedarfs, insbeWxxdexe mit Nc-„erngo- unkz Futter- mitteln, Seife, Seifenpuler und Wa1ch- uud NeinigungSmittela aller A11,unterfagt.
Stettin, den 5. Februar 1918. Der Polizeimäßdent. Von Böttkäzer.
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Bekanntmaäzung.
Auf Gxuud kes § 1 der Verordxxung xur Fernbaltung unzuv:r- lässkger Petsonen vom Handel Vom 23. Sepxember 1915 ist dem Schneider, Kellner August Statskewiß, bier, Auguststraße Nr. 19, der Handel mktNabtUUJSmitteln allerArt sowie mit sonstigén Gegensjändcn des täglichen Bedarfs untersagt.
Stxttin, den 5. Februar 1918.
Der Polizeiptäsédem Von Bötticher.
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Bekanntmackoung.
Auf Grun?) dks § 1 der Vkrc-rdmmg zur Fcrnöaltuna unzuvkx- lässiger Persvnen yk-m Hawks! vom 23.E€r-15mb1r1915 (Reichs- Gcseßbx. Seite 603) ist fem Schnekdec (Zustkneiker) Hermann Marx in Stettin, PöWer Sitoße 365, der Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, inkbewudere mit Vieh und mkt Nahrungs- und Futtermitteln alls: Axt, untersagt.
Stetiw, den 5. Feöruar 1918.
Der Polizeipräsideut. von Bötticher.
(Fortseszng dss Amtüchen in der Erstsn Beilage.)
Yichtamtliches. Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 9. Februar 1918.
Der Oberbefethaber in den Marken, Generaloberst von Kessel hat auf Gnmd des § 91) de;"- (Zeseßes Über den Be- lagerungszustand für das Gebiét der Stadt Berlin und der Provinz Brandenburg folgeUde Verordnung erlassen:
1. Es is! verboten: _
1) Den Personen, dke fick) geWsrbSmaßia mit der Be- handlung von Krankheiten, Leiden o_der Körperschäden an Mensckpcn befassew, ohm kke en:]préckyenxe staatliche Anerkennung (Avprokath) zu [“:-98911, ihren Gewexbetrleb ankexs 01:3 dwä; Befannxcabe am Wovvbaus, km Awteß- oder Fernsprkchbucb anzufüudég-«n. Zabmxclxrxikek, Bandaaksjen und .Vühneraugcnkpemxeuxe sowie Pérkonen, 1:18 Turn- und Gymnastik- unterricbt extctlen, wc:den von diesém Verbot uicht betroffen.
2) Gexxenstände, Mittel oder Verfahren, die zurVer- bütung der Empfängnis oder zur Beseitigung der Schwan gerscbaft wdsr von IFFenssrnatkoßsjöruna-u usw. besjimmt stud, öffentléxb (r*.„szusjx-llcw, ak-zuksmdkaen in dcr, Tcgksweffe, in Zeit- und Druckkcb 1ftcn 00er Axt zu keßch1cibcn sowke jm Umberzikben 1o1che Gegensxände usw. am::bWik-n odr: W-Ue-Uungm 1611-an zu sammeln.
!
3) Die unter Z1ffer 1 «2 bezexchmten .Ydakrlxmgen Und ay-H Zn ] jeder irgendwie verschleierten Form verboten.
4) Gestaltet ist dix Anküuxiguyzß, Vescbxciburg und Al_Vkeikunq k." Arzneien umd xenmitpln, Belfabran, Apvxmtkn oder !cnsttaen «egsnßäkden, dke zyt Verhütung, L1ndktung ore! He'iiung vou Krank- heiten, *.*:ide'n oder Körvericbäden bei Men'cbkn 1%!er Kak). m der Tach- und Fachvréffe und in Zeié- und D1Ychl041fsén, wfern das betxcffcnke M*iti ntéyt 1a der unter M'tw1rtung_ de; Overseas» mixe aufgesteüten Laße 2x: allsemein verdxtenen H:!7m11121 usw. kni- xteu 1". , ba 5)t|Die Auf,;ebsr vpn Anzekzen 55.5271 dke Veraytworwna dafur ju übkrnehmcn, kaßsdaé? angezeigte M*ntel uicht auf der Bcrbotltste : be € surtklle 191“?- W ?) YÜZMsittxl usw. 18: in N. 4 bkxkicbyctcn Art, derm öff-kvt- lkcb: Auküxdkanng Vor dem E:!Qß dikser thfuguna mä) webt erwlgt ist, ist die Erlaubnis bierzu bEi der OÖLkZCUsalst-TÜZ n3chzusuchen, Und zwar dun!) dke ZensUcZTrUe, in kkrrn Bexeicko der ',".ußragzeber MONT.
7) Die Listen ker Obkrzknsmséelle find maßgebend und wxrbindlich ' [1 en ur"1ellen. _ fur QZ)? Zufsdi'e medißnifcb: und pharmazeutische Fachpresse fmden MFK Besximmxxnxen kam.? '.Txiwsndung. s b t 1. 711€“: 12 dkn 11112er ':ffc: 1 qenank-ten Per onen ver 0 en: ] OFFEN sBSbandl-„ng, Hie nicht auf (Grund eigsvet ber: nehamngkn cm dem 31: Bcbandslnken erfolgt (Fernbebandlung),
2) bis Bxbnndlxmg métksl! nvskikxhxr Perf.:brén,
3) die B*bandluna mm gemew_getabrltch-n Krankheiten ?Aussay, Cöolcra, Fleckwpbys, Gejbfikbek, PSU UU!) Pocken) sowie von onttigeu " ra akon Kxcmk eiten, abert4)thice Bcbavler-g a11ex Krankheiten oder Leiden ker Geschleäpts. organe, vpn Syphilis, Schanker und Tripper, auch Wenn fie an aydnen KörvexsUUen als an den Geschleäztk-meanen auftretexl, sowie j-de Behandlung von Fjauenktaykbeltkn, insbetondere auch die imme Maffage der we*blichen Unxcrkivéorgane,
5) die Behandlung von Krebskrankbeiten,
6 die Bebaxdkn mittels ??ypnoke, 73112 FehÉdlenY u.".jer Änwcndung von Bétäubungxmitteln,
mit Nußnabme folcher, die niQt über den Ort ter Anwendung dinaUStvirkcn,
8) die L*!bandlurg unéer Anwendung vcn Einsprißungen unter dke Haut odcr in 7312 Blutbad", sowext es fiel) nicht um eine Nach Nx. 7 gestaxtete Anwendung von BctäubUUJLMittclu bancelt.
111. Zuwidexbanrlnrgen (Wen die Beßimmungen in Ziffer ] urd ][ werden mxt Eesängvis bis 511 einem Jahre, bei Vorliegen milderßder Umftände m;:t Haft over nut Gewstrafe bis zu 1500 „M bxsttaft.
117. Diese Vexoxdmmg txitt mit dcm 15. Februar 1918 in Klaff. Mkt kkm 913709521 Tape tt-tkn meine Verordnungen, bkneffend die Vebavdlung von Gescklkch1ekrankdeiten dun!) nicbt appxobierte er- soren vom 23. Novxmber 1914 (115 Nr. 8982) und vom 20. Marz
1915 (111) Nr. 22438) aUßer Kraft.
Der Oberbefehlshaber in den Marken, Genexaloberst von Kessel, hat auf Grund des F" 91) des Geseßes Uher den Be- lagerungszustand für das Gebxet der Stadt Bcrlm _und der Provinz Brandenburg folgende Verprdnung, betreffend die Ausfuhr von Zeichnungen, erlasxen:
1) Die Aus1ubr von Ze1chnungen (Konstmktionözekcbnungep Ent- wurfxzeichnungen, Scka1xuna2sch mata, Rohrplänen, Wexkfaattk- ze1chuungech Blarpausen uxw.) aus dem Reichsgebiet bedarf dx: (*He- nebmkgurg der 3us1ändigen„Kommaddobebörde- Dies ist “fur den Landeépoiizeibeznk B 11111, für Pojsram und Ve11€v-_Lich*erzel_de das Oberkomwa-do in den Mmken(P1esseabt-ilupg), im die ubrigen Oite der Pkovim Brandenburg das steüvertretende Gcneralkcmmando U]. A.-K). (Pteffxabteilung).
2) Zuweerdan'-'lungen 979811 die _vorstebende Anordnuna werdxn mit Wexängms 515 zu 1 Jahre, bei Vorliegen mijdxrnder Umstände mit Haft oder mit Weldsjxafe bis zu .1500 ckck bestraft. „
3) Diese Anordnung ttTtt am 15. Fedxuar 1918 in KMU.
Die Verordnung dss Oberbefebléhabers in den Marken Generalobersten von Kessel vom 17. Dezember 1917 (Sekt. 0. Nr. 228 809), betreffend Mitfahren auf beladenen Last- wagen, ist von ihm außer Kraft geseßt worden.
Im Einvernehmen mit dem Kriegsernährungsamt ist durch Verfügung der Rßichßsjelle für Gemüse und Obst vom 26. Januar 1918 die Wildfrucht, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, Berlin W. 35 (Karlead Nr. (5), mit der Sammlung und Verwertung sämtlicher wildwackxsender Pflanzen, Kräuter, Früchte, Beeren, Blätter, Sämereien und sonstiger dem freienYZugriff unterliegender Naturerzeugniffe beauftraat worden. ie durch „Wolffs Telegrapyenbüro“ mitgeteilt wird, ist die Wildfruchtgenossenschaft ein gemeinnüßiges Unter- nehmen, welches die pxeisnwrte Zufüßrung des gesamten Wild- 1vuchse§ an die Verbraucher bszeckt, infolge ihres wirtschaft- lichen Aufbaus aber auch in der Lage ist, die ihr gewidmete Mühe wsrtenffprechsnd und zeitgemäß zu lohnen. AUe er- wachsenen Personen, welche Verständnis für die Zeiterforderniffe sowie für die Natur haben, werden hiermit gebeten, Auf- klärungSmaterial von der Wildfruchtgenoffenschaft einzufordern.
' Württemberg.
Seine Majestät der König von Bayern traf gestern nachmittag, mäß „WoLffS Telegraphenbüro“ meldet, zum Besuch Seiner Majestät des Königs Wilhelm in Skull- garx ein. Nach bcrzlicher B2g1üßung fuhren die beiden Mmesjäfen, vom Publikum lebhaft begrüßt, nach der Refidenz, wo kleine Tafel stattfand. Um 6 Uhr kehrte Seine Majestät der König von Bayern nach München zurück.
Oesterreich-ngarn.
Die „Wiener Zoitung“ veröffentlicht da?: folgende Aller" höchste Handschreiben: ' Visbek Ritter don -Seidlcr!
Im Einvers1äpdnis mit den übrigen Mitgliedkrn ch Ministe- riumdsbaben Sie Mir angxsickxts der parlamenjaritckpcn (““-"xnuation dw Bm- um Gewährung der Dxmisswn des GesamtkabineLts nnter. breitek. Da Ich Janz bLsonderen Wert darauf lege, daß das Mxin oncs Ve1trauen bxfißwre und urter den schwterkgstsn VexkäTf- niUkn bzwkäxxts Veinistetium im Amte Verbleibt, finde Ick) Mick; nlcht vesjimmt, der g-stellten Bitte zu wiUfahxen.
Baden, 7. F.“.bruar 1918.
Karl 111. x). Seidler 111. p.
-- In der gesjrigen Sitzunc: des österreicßischen Ab- geordnetenhauses wieß der Pole Haller auf 1112 jüngsten Kundgebuvgen sowie auf die Beschlüsse der Lemberger Landes- versammluyg am 2. Februar hin, die in der Forderung nach der Vereinigung GÜÜZWUÖ mit dem polnischen Staate “amm“ dem erblichen Zepter des Kaiser; von Oesterreich als König
von Polen gipfelten. (Beifal! bei den'P-olen). Ter Abge- o1dnete Wrobel erklärte, Polen Werde 111cht ruben, die;, es an vereint sei, den Zntritt zum Meere erlangt Und seme gkschjchx, 11chen und rechtlichen Ansprüche durchge§eßt haben werDL.
Frankreich.
Varistr Bläéter veröffentlichen. d1e Meldung, kak; jn Rechffertiglmg der (:Uf die Tagung 1n_Ver_sc_x111_:§ gesxßtsn Er- waxtunaen eine gemeinschaftlxche B?]xhwxzsazmng Uber das Oberkommando der verbündeten Krafte erfo'xgl sgi und nunmehr ein General von bxdeutendem stratcgi§ch)en Können Hindenburg als: (Hegner gegenubergesteüt wexde.
» Jm Senat sagte vorgestern der M1mster_fur „Yanö-el und Industrie Clémentel in Veantwoxtung 1211191“ Jxxter- peUation über die Pläne der Regierung binnchtltch emer wxrt- schaftlichen Einigung mit den befreundeten und ver- bündeten Ländern laut Bericht der „Agence Hayao“:
Man müßke mit ren Kriegsnoiwepkiskejjcn, rcqr-cn, v":: Une 11r1terbrechung und selbst eine Stilleguxg aewxffer HanderWxige erfotderten. Als Beispiel führte Clémeutel dTe Fraxc d-s Kaskees an und bemerkte, daß, wenn die Reaierung _nicht duxcb einc'bewnkere ceseßlixbe Vetfügung über den Prets fur den Kaffee 'emgczrißgn hätte, dieser unzuläxfige Steiaervngcn aufgewieseu 172116. D:"r Minister erinnerxe au die Ernennung einxs dauernan Wxxt. 1chafxsauéschuffcs und seyte hinzu, jeder müne Mb bemubkn, dk: nationale Erzeugung xu heben, um dre im Pmkxlick 'auf den Krieg von Frcmkreicb im Auklanke eingegangene bctracbxlnbe Sebukd zu ttl-gcxr. Was die Frage der allen Ländcrn, insbasoWere Deutsch- land, uoswendigen Robnoffe für die Indußrie bstreffe', so ski eine Organisation notwendia, die eine Vexständ'egung darüber mit den verbündeten Ländem fiäoerr. Von Bcdeutung _sec in dieser_-Hins1cht der Eintritt der Vexeinigtk'n Staaten in_ den Kri-g, der maxhtkgsten Nation vom Gefichtsvuukte der Rohstoffe aus, durch tis oke Vexbündeten j'Zc über eine jurchtbqte Wafke V?xsögtxn. Immerhin Hane er noch mcht di: Stunde "sur _aekommcn, um die Zonragen zu lösen. Die Emscbaidum „Yakubxr wüsst: iu aller Klarheit, unt:r Mitcubeit aUer V.rounde„ten vor- bereitet werd?» Zum Schluffe sagte Clémentel: „Deumßland ist m€17r als jedes andere Lmd hinsichtlich der Rohstoffe'uud Nahrungs- mknel Vom Aaölande abhängig. Wir draksicbtißen mcht, emen tmr?- ?cbastlichen Angriffébund zu gründw, troUen aber Omen unserer Märkte bleiben und uns unsere Robsjoffe für uns, unssre Bmdss- genc-ffen und die uns freundlickgefinnten Neuxral-"n rorbcßaltcn. Wenn wir T'eu11ch!and unsexe Tüaen wkt1ckließxm so („11551211 es, weil es das gewollt hat. Wir wüuscben einen rauerbaftrp, _1rwcbt. brémxndrn und für die Menfcbbelt wohltätigen Frieden.“ (Lstawc: Beifau.)
Der Senat nahm darauf folgende Tagesordnung an:
.Der Sénat steUt fest, daß die Verbüadeten in den Nxbswffen eine wirt1chaft1iche Waffe exster Ordnung bef-ßxn, die besondxrs von unseren Feir-ken gefüraztet wird, vnd fordert die Regicxung aux, durch eine Zusammenfassung rec w1111chak-1ich€n Ansjtensungen in Frank. reich und innerhalb der Entente das Mittel |U suchen, durch da? 11218 von den Mittelmächten zur Wiederberséeanrg ihrer Industrxe bc- gebrten Hilfsquellen am besten ausixenußt wexden.'
Rußlaxd.
Der Rat der Volkskommissare erwägt nach einer Meldung der „Times“ die Kriegßerklärung gegen China, weil es die C'mfuhr von LebenSmitteln nach Rußland ver- weigert. Man hat vorgeschlaqen, China zu revolutionieren durch Unters:üxzung der Selbständigkeitsbemegung in dyn süd- lichen Provinzen gegen die Zentralregierung. Zu diesem Zwecke soll ein russischer Kommtffar dorthin gesch1chtwerden, um eine revolutionär:fozialistische Agitation hervorzurufen.
- Ueber die Kämpfe in Finnland liegende folgende, von „WoLffs Telearaphenbüro“ verbreiteten Meldungen vor: Die finmsckye Weiße Garde beherrscht nunmehr ondgültig Tornea. Ein Teil des russischen Mili1ärs “Z| in Torncq ge- fangen genommen, der Rest emflohen. Der russ1scheKomm1ffar, der mit dem rumänischen Gesandtschaftßpersonal nach Haparaxda zu fliehen suchte, wurde entdeckt und standrecbtlich erschonm. Kemi soll von den russischen Soldgten geräumt sein. In Uleaborg finden heftige Kämpfe s1a11. Der Feiyd hatte mehrere Hundert Verwundete und_ Tote. Em ganzes Viertel ist niedergebrannt. Die sliehenden Ein- wohner wurden von den Revolutionären nieder- gejchoffen und allerlei Grausamkeiten gegen sie verübt. Ein aus Tammerfors kommender Zug von 58 Wagen m?.t Roten Garden und russischen Matrosen ist in die Luft gesprengt worden. In der Umgebung von Björnsborg plündern dre Noten Garden und russischen Matrosen. Von der Südfrotzt find keine Aenderungen gemeldet. M16 Leute lassen sich in 1112 Listen emiragen. In Overmarf sind aUe zwischen 18 und 50 Jahre alten Männer unter die Fahnen berufen. Man steht auch 60jäk)rige darunter.
Italien.
In Verfolq der über die militärischen Vorgänge zu Ende Oktober 1917 eingeleiteten Untersuchung entschted dex Ministerrat, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, daß dre Generale Cadorna, Porto und Capello weiterhin zur Ver- fügung des KriegHministeriums bleiben foUen, obne Herab- seßung ihres Ranges oder Ansehens, lediglich um dieM0g11ch- keit zu haben, dem Ausschuß alle Elemente liefern zu können, die ihm nutzen können.
Zur Teilnahme an dem Ausschuß des Obersten Inter- anierjen KriegSrats in Versaiües ordnete der Ministerrat den General Gaetano Giardino, früheren Kriegßminister und jeßigen Unxerchef des Generalstabs des Genera1s Diaz ab.
4.-
Die Friedensverhandlungen in Vreft-Litowsk.
7. Februar.
Der Staatssekretär Dr. von Kühlmann und der _Mimster des Aeußern Graf Czernin sind gestern abend wxeder in Brest-Litowsk eingetroffen.
___Heute vormiFta hielt die deutsch-österreichisch-UZ1(1Wsch- rusmcye Komnnss an zur Regelung der polnischen und territorialen Fragen eine erneute Sißung ah. Staatssekretär Dr. von Kühlmann kam zum'ichst auf„_k_11? schon txüher erörterte Frage nach dxm Ursprung geWMLk angeblrck) gefälschter Telegramme der „St.Peters- buraer Telegraphenagentur“ zurück. Er führte auI:
Er_ babe es fick), da aus den Darleguvaen des Herrn Vorfißkndm kk! rusnscben Abordnung immerhin di.? Untersteüung babe beraus- geleskn wexdsn können, als sei dée Fälschung in Deutschland W“ U?ULMMU worfen, bk1on1ers angeleg-xn sein lassen, der SPÖ? so Mit als, Fraend möchb nacbzngkbrn. Bel we1tem die wlchtt11stk ""k“ WWW fOkßMkekck'sie dsr ketkeffMkM f31schen Melrungen babe dix Sksunß vom_27.Dez€:ubcr ln Brksé-Lstowsk zum Gegenstand gehabt, wie er habe feststellen lassen, sei diese Meldung dmch das MW“
Nücx“ in K,;ankyagenpxtbreik-t worden. Das beiRißau vorliegende Ö.,Mmitélcgramm .f?! ans Petersburg abgeschickt und trage rie ][ntkisÖk'ft „Wjestmk , wke _alle anderen T-l-gxams der Petersburger T.,nghmxgcntur.“ Cr „musse a1so die wmewn Nachfoxschungen yzrüber, wer fur die Absendmg ch Teleg amms aug Pexersburg vsranlwoxélicko fkk, dem Hetrn Vo:fißxr-den dpr x,;fßschn Abordnurg ::betlaffxrx. Eine Weitere Meldunp, !ie alekän wl]?- W[jtjjchxs Außeben Sikkgt habe und vom Hmn Vo1kskomm1s1ar „",; auxwäxtkge Angelyßenheit-n ass unricbttg brzxkcbnet woxden sci, WWS fich auf eine von Herrn Trcßki auf dsm dlikkkn Kongreß des 2115319ka und Soldaicnrats gebaltene Rede. chcb Deutschland sek die fragliche M-lduns ge1angt anf *Gmnt' ihm: Wiedkkqabe in dcr dänischxn Kektung ,Berlknxxska T1denke' vom 31. v. M. Die beiden wjchxxgxtpn “SÜW in dem Ve1ichte_!au:et-n: .'Oie Imperxalisten behaupten fäxkch- 11che1wckisr, laß wir Eonvmvexbandkungen suhxen wollten“ und in Unna srätexen Aßsaße; .Die tusßscbe Abordnung rvrll von ihren Fokkerungen nickt AbstFnd nehmen Und w111 keinen Sond-rfrieden sch111ßen“- Das Wolffburo habe am 29. JZnuar, Abends, aus S1ock- bolm dixss Mtiteilung in französiscbxr "Sprache als Melduna der „St. P-stukgek Telegrapb-nagentur' exbalten, und aus Stockholm werde besä-kgt, daß in der Tat der französiscbe, cm ,WoTff“ weiky;- gegebeneT-xt dort als Telegramm der „St. PetKrßburger Telearapben- agentur" emg-gangen skk- WWU also kkve Fälschung vorliege, so müsst fie zwljckxen St. P-tersbxzra und Stockholm kcganoen worden sein. Auch in diesem Falle mochte er also dem Herrn Vo-sißenden dexrnsfisébkn Ybozdnuna anbeimgebe", feßzußknen, daß das „Wo:ff1che T-legrapbknbuw Und die dkl-Ztécbe Presse in dieser Angelrgenbeit 156ng 50115. 11013 gkhxndelt batten. Es scheine 1hm im eigenstyn Intkresse de: rUTsUMU PMtik 3" liegen, daß rusfisckperfeits kTaraesLeUt werde“, wie und wo diese politisch immerhin bxdeutenden Fälschungen vorgxkammen seien.
Hsrr Txoßké extgkgn-„ts, er bab: [1:5 zur Kkärun bes Sa ; „„hgjts bszßglräo dks ekste_n T-lcgramms alle Originak Oger Devsscbén der P. T. U. vocxeg-n (aßen, dns bcanßandete Txlrgkamm aber nicht damn??? ßefuyden. Was das smeite Télegxamm anlange, so sei er durch dik in dx: leßten Zskx vorgekommenen häufigen Unterbrechurgen drr Dxar;113?1birxdung mit St. Petersburg bkhikldelt geMsen. Ec dee aber, focal; Fre 1_ccht;1schcn Mögliekkeijen .gkßebcn seikkt, aüeg vex- suchxzx, um m kurzester Zeit diese beiden Mißverkiändnlffe oder Fälxcbungen aufzuklären.
Vor Eintritt in die eigeniliche Tagesordnung, auf der die qutseßung der Besprechung über die Frage der Be- tetliguna polmscher Vertreter an den Friedens- verlxarxdlungen sxcmd , erhob Herr Troßk'i Widerspruch gegenxte, wie ex: memte, in der deutschen, österreichischen und ungar11chen Presxe „sebx gut organisierte Kampagne“, die den aneck verfolge, der russtschen Abordnung die Verschleppung der )xrtedenkwerhandlungen vorzuwerfen,
_Er erxlarte, er müsse demgegenüber darauf binweifen, daß die große Bedeutung der voa der Gezxenseite bskannt gegebenen Be- dingungen seén'rzekt eine. Pause zu deren Prüfung durch die russi1che Regxeé-eung 1'1).Mndig gemacbrbabe. Jedenfaüs halte er es für m)!- wenD-y, 32:7 erklären, daß die Vemntwortung für die Versäylkvpung nicbt «UW? tvss'tfcbe Abodeung'faUe. Gerade der Hétr Voxsiyepde der de:;UÖsn Aboxdnuxg Habe Une theoretische Etörterung der v::- [chiedencn Fragen getrunfcht.
Der Staatssekretär Dr. bon KüUmann ETWidcktc hierauf, er habe 112 Vom Herrn Vorfißenden der russischen Abordnung als wohl orgaxifiext bezeichnen deuxscbe Preßkampagne nicbt Verfolgt. Dsnk 1er1-.ffentltchkeit _der Dtplomatie, die auf Wunsch d-r rusfi*ch€n Abordnung im Laufe dieser Besprechungen durchaus beobachtet wotden sei, babe'die *deutscbe Pteffe fich aus den veröffenjlichken Verband- lungobexichten ihr eigenes Urleil bisden können. Der deutjche Journa.1it sri Manns genug, um fich unabhängig ein Urteil zu b11den, xmd WWU daS'Uxtell, zu dem die deutsche Preffe gelangt sek, derrusfixckzen Nboxdmmg nicht gefalle, so stehe es der rusfischenPwffk ilxmseits vollkommen krex, diejenfgen Ansicbxen xu Verfechten, die fie 111! ricktka halts". (Er musse jswenfaüs jede U;:tersteüunq, als wären die VWJPendcn der ysrbündejen Abordnungen jür eine Ver- [Ökrvyung dex Verhandlungen verantwortliéb, auf das nach- dtuch1kchste zuruckrpeKsep. Da es sieh bsi dsn Vstlyndl-mgev um Gk- dat-ken hxndek, dre großenteils ne!: seien und für die Weder in der internationalen Tbeort'e noch Praxis Votk-ilder vorlägev, sei es unbedingt notwendig gemescn, auch von der theoretischen Seite die zur _Etörterung gesteüten Fragen zu beleuck1en. Wäxe eéne Einigung ubxr kkzxt§soreti1chen Punkte erziylt wmden, so wäxe man, wie d-m kHerm „.* Ekk-Umiffar für aUswärtkge Angelkgeuhsiten ja wobl be- anntse1, Unet befriedigknken Lösurg dkr gememsamen Aufgnke sebr Lab? QEkommen. Herr Troyti habe mit Necht darauf binpewies-n, Saß dke W1chtigke1t dexVorschläge der Gegenseite ibm cin gründliäpks ktudtum hä te nötia erscheinen kaffen. Er glaube, Herrn Troßki (1ka LU Velmben, daß es keir-en Wünscken entsprechen Werde, wenn, ""? er selbst ohnehin beabsichtige, in ekner der aUernäcbfien
JMYW d1e bisherigen Ergkbntfse der Verhandlung zusammengefaßt
A „D,“ ,Mknkßcr des Aeußern Graf Cxernin erkkärte in längeren AksF-TFÉÄYMÉHÜWÉUY dlie östeMÉi'ck" "“ ""g“"sck" Pts“? We .' * t
[111er der Regierungeen YußLL'LL der ZOXscheMki obne Bkeknflussuug
MÜ) einer nochmaligen Verwahrung gegen den Vornourf der Z??fcblkvpung bemerkta Hex: Tr oßki, er müsse zwar offen einge- aak L", W? seine Regi-rung während der Zeit der Neyolutkon eine ankkekReibe von_Zeituns.en unterdxück: babe, nicbt, MU fie am Rods ommiffar fur auswärtige Angelegenheiten Kritik geübt hätten, beßern deswegen, weil fie zu Gewalttaten auffordextcn- Dagegen
ebe bei ihnen keine Vorzensur wie in einigen anderen Staaten.
„ Der Staatssekretär Dr. von Küblmann wies darauf blu 2313 1218 (““ck in Deutschland kckne Votzensur gäbe, und daß Angriffe [käse ;? aUEwärtige Politik und hexen Träger, wie einem so gründ- ent tt anner der deutschen Zeitungev, wie 65 Herr Trotzki sei, nicht fÜbTTLger-ZY könne, nkcbt nnn Vexboke deutsäyer Ze1tungeu zu
Der Mknißer des Aeußetn Graf C " *
, zernkn steüte fest, das; die tieOextijr-MÖ und Unaam bestehenden Zensurbehörden nicht in der 151111 1 T*", POfiiive Aeußeruvgen der Presse zu veranlanen. Sie äUHerM sésts nur negativ wirken und in beschränktem Ykaßx Préffe- teich "M"- die für schädlich aebalien würken, v::bindern. Zn Oester-
dkÜckkuWrIYam sei sekneo Wiffcns seit langem keine Zeitung unter-
Hierauf wurde auf Anlrn . - . a des Herrn Troßki das Wort ZTFÜYUUW der Wsüstben Abordnung Babinski als Sach- H, „IM für VVlnisCHe Angelegenheiten erteilt. Svrachc WWW vkrlas nunmehr eine Auxzescmeng in ruffiseßer vrackZe'nk-Zie VM seinem Genrffen Henn Radek sokann in deutscher * Da ';“?dktboü wurde. Die beiden Herren bezeichneten sich in o „ fk Fung!" als dk? 2111119 berufenen Vertreier des “ polnisch:" organe“inok Men die sofottkge Entfernung der ießkgen Regierungs- Entw1ck[u Pölen und “W en fich in Anklagen gegen die bisbexige dss wZiteng der ÜWbbäng gkeit Polens. In der Aufzeiä'mung wurde Rußlapd !eQ,erklä't- daß bk? jk t einzig- und allein das revolutwnäre Herr Bobi ** Wahren Inter: en der Freiheit Polens verteidigte. “"ck anf FTU und Herr “Radek beriefen M) in ibxen Ausführungen kämpfenden Foxx" der delscben und österreichisÖ-ungarlscben Armee . 'Der S! 4 * „ lem ““ ßsikkketäxc Dr. von Ku [mann xi tete nac!) Ver- "111111911“? YF Schrift die kurze Fraß": an den ckÖorfitzeuven „der Mitteilung denung, ob die eben dnlesene Urkunde aw eine offizteüe “Manu, 5,“ "1797177211 Abordnung anzusehen sei. Herr Trotzki *Ulenlgeu' G .? LTW Wkükikaßenm Anficbten eien natürlich nur in kinn der „; SMW" WTI“, welche die rujsts e Abotdnung bei Be- " “WWW?" erbaudluugen feftgesekt habe, und innerhalb
nachten.
folgende Erklärung ab:
ahlebnt.
unseker Vexbandluxgen gedient werden unklar. Ich für meine! Patsy"
kiarungen der gesamten Abordnung darsiellen. duld der Voxsiyenden der verbündetkn Abordnungen wire) dux
1chluß zu bringen.“ Der General Hoffmann fügte folgendes hinzu:
in Schuß nebmrn.“
diesen Fraßen.
werden soUten. (W. T. B.)
Brest-Liwwsk, 9. Februar. (TB. T*. B.) Heute, am 9. Webkuar, 2 Uhr Wkorgens,
republik unterzeichnet wvrdcn.
dieser Grenzen seien fie als 91831911: Erklärungen anzusebev, was über dtese Grenzen hinauSgehe, sei nur als informatives Material ju be-
Der Staatssekretär Dr. von Kuhlmann gab hierauf Ick fi [* ZUge don Minensycbern, 1eichten ÉréUxx'kn [[.-d ZLTITÖtex-„q m“! TLM . nd? e*- mxtkwüxdio, daß in derselben Si un in welcher « der Her? Volkskomwkffar fur die auWärÜgen Anxelexénbeitxn den . Bottoms weit Von ['ich weiß, daß Kr dle chbandlungen vcrschlerpe, er uns durch “(Vöttgüed seiner Abordnung Ausführunaen von dieser Länge Vorlesen laßt. sux dée er dann bald und halb die VerantonMg Mir hat 1326 eben verlesen: Darleguna den Eindruck ge- macht, das; fia durck1aus znm anner hinausgespwcben isé, und wie der Herr Bocßßende der 1“U[fischk"_ Aka'nuna zu der Aufxaffuna kommt, daß durch rexartige :sm agttaéoxische Volksreden dem Fottßcbrktt soll, ist mir vsllssäudrg ' „, lehne es auf das besximmtkste a.), von schsn der rms'tschen Abordnung irgendwelche (“?*Uärunnrn e-1degenxuuebmen, m:!che nicht von vornherein fick) 019 Offiziell: Cr. Ick fükchtk, 13162091“- " „_ Zoc- Kangy, wie die cken gkkzorte Rede des Mitgliedes der ru Zxcven .'].bordnung, auf eine 181,» harxe PWW gesteÜt, und es werden jxßt nicht nur bxi der deukschén Presse fehr ernnlickve Zweifel darüb-r EUUTLHW mussen, ob a::(Seitrn der ruffiscHeu Abordnung wkxkxich die „Absicht, vorlie-qk, die hreßgen Verhandlungen erfolgreich zum Ab-
. Ö exbebe Cixxspruch dagegen, daß“ die Herren Bobinski und Radek. KQJanmaßkn, tm Namxn von Anaebörnaxn „589 deutschen Heeres polnischsr Natws-amät zu sprechen. Ick muß im Soldaten des deutschen Heeres, die fich auf allen Kriegsschaupläßen (Hreuvoll für ihr Vaterland, daa Dsut1che 912111), geschlagen haben, gegen derartkgc Versuche auf das energischste
Het; Troßkk entgegn-te, er halte gegenüber den bekannfen Wiuen-außerungxn, (1111 die fick) die Gegenpariet berufe, die Anßcbke'n und Urteile dkr 1m_§1'§etheznde seiner Abordnung VLLLYLÉSNM Polen für außexordcntlicl) w1cht1g sur dke S!?Üungnabme feiner Aborbnung in
Dxr Staaxssekretär Dr. 13cm Kühlmann schloß hierauf die Stßung mtt der Bemerkung, daß den Wünschen der raffi- schenoYlbordnung entsprecheyd in der nächsken Sitzung die Er- gebmne der btshsrigen Arbeiten zusammenfassynd erörtert
_ _ ifK dcr Wricdc zwffckzcn dcm Vccrbnnd und der Ukrainischen é“Bulk!!!-
Kriegsnachrichten.
Berlin, 8. Februar, Abends. (W. T. B.) Von den Kriegsschaupläßen nichts Neues.
Großes Hauptquartier, 9. Februar. (W.T. B.)
Westlicher Kriegsschauplaß. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.
machten wir in kleineren Infanteriegefechten GeLangene. Vorsüßlen einer schwachen Sicherungaabteilung
Feuertätigkeit aus. HUUSLNUWL Herzog Albrecht.
Erfolg.
zwischen Maas und Mosel tätig. wurden Amerikaner gefangen.
Oestlicber Kriegsschauplaß.
Der Friede mit der Ukraine ist heute 2 Uhr Morgens unterzeichnet worden.
Nördlich von .X'ivray
Von den anderen Kriegsschaupläßen nichts Neues.
Der Erste Generalquartiermeifter. Ludendorfß
Oesterreichisch-ungarischer Bericht.
Wien, 8. Februar (W. IZB.) Amtlich wird gemeldet: Keine besonderen Ereignisqe. Der Chef des Generalstabes.
Bulgarischer Bericht.*
Sofia, 6. Februar. (W. T. B.) Amtlichex Bericht.
Mazedonische Front: Westlich von Vitalia, am Dobropolie und südwestlich vom Dojransee war die Feuer:. tätigkeit zeitweilig stärker. An den übrigen Fronten mäßige
Kampftätigkeit. D ob ru dscha- Fron t. Waffenstiüstand. (W. T. B.) Generalstabsbericht
Sofia, 8. Februar. vom 7. Februar.
Mazedonische Front: An mehreren SteUen der Front, besonders an der Cerwena Stena,_ im Osten des Dobro- pol'e und _im Südwesten von Doxran vexstärkte sich zeit- mei a das ArtiÜeriefeuer. Auf dem Vorgelände östlich des Vardar und in der Strumaebene dérjagten unsere In- fanterieabteilunaen mit Unterstüßung der Axt111erie mehrere starke englische Erkundungsabteilungen.
Dobrudscha-Front: Waffenruhe.
Türkischer Berickxi.
Konstantinopel, 7. Februar. (W. T. B.) Amtlicher Heeresbericbt. Keinerlei Ereignisse von Bedeutung.
Der Krieg zur See.
London, 7. ebruar. W. T. B.
.Die er im e t ein- gegangenen („Hinze Holten 11 er das s i H
efecht, das britische
1 Helgoland lieferten, besagen;
Nördlich von Passebendaele und westlich von Oppt) Das " ei Fontaine les Croiselles loste beim Feinde auf breiter Front heftige
Am Osthange, 5er Cötes Lorraine hatte ein Hand- streick) gegen die femdlichen Stelbmgen nördlich von Rouvaux
Die französische Artilxerie war in einzelnen Abschnitten
Es war bexbfiäxjwt, in dix “pin*11ck§en Hkkwatxxexrkser 6111321- djinaen, bis man (11-7 ükexlkgene Skk'sLrejtkr;f:x' stoßen "WTS, YUV
, an dem We'a? amuxréffMde leichte St-mxkxöéte zs.: !.7-1k1ch291:. Um
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K*;yse nach Nordxrext. _Die brikiwbc er-itkw: &;th VyUMx-vf =-nd eroffnefe das FWU. Dte Deutsckyén rrx'n'oxten 11-15 “strI-H'M I-mxméxxxs
' in dichxen Rauch gehüllt, von dm brxtß'É-xn Zerßö er;- "5;th !. 1:5
)Zerstörer kcbtjsn um, chsés-kikn c:n 1e'vßliskeß 279027015519"? “;;-“0
1e1ch1e Seekräfte am 1.7. Nooßmber in der Bucht“ von ( ck
Ykinensmber uud gelaunten, nachdkm fix dxu 91-101) 5-5)- fxcf) x.*ré;ch- ziehenden Feindes durcbkaknen battxn, in verbäxt;:§mäéx_kg- „MCLZHM, wo Ü" Linen ser brennenden BLUÜÉM .Kr-u-xq k“): fick) Tax'-,z'.'r!1 :*. ck
Wüsten bkk-“k-L'xkk. fich7asem Die NtsF-ZM wyU's'k-j 15a 10:§;1'-Z:r€7', :Tiexen aber kabel aw? zwei Wm Wkstxn konmknde Me.:xcr. T'kcse UÖTUM ein s:!)meNI Feuer Nu,“ M Z'rséörkk- “TZ? 17T!) URL die OU “cl)rer UMkrßüJur-g diMkukn 5.109er 211521: zyruckzogkn. Dis Zxxstörer ;;péfikTÜM mit (175512? Um- 11cht_ in den rrgen 7.711 Minen gxipkxckeen Gestäffsréx 11:91“ be- wc7kjte1lkgten ihren Rückzug ume: Ichwexem ?,Zeu-xr dicht 0€schloff-1:, obne ZUki-ffén 51: wxrd-a oder Do:; géxingsten *Zx-ÜM zu e11e1“e'n. Urxkerdeffsn machtkn rie dritksäxxn keiÖtrn chxzer 61:1677 rer- xveifeltsn „Yersuch, den Femo Vom Ufer aßzuicbneiden 'LH-"Z !:)Uf-“x-dé: (Z'snkch ?IQUSUL prcH 5279-31 Skundexx an, bis Helgclynd 11177 Mek,- 2.5“ Méilen ?udosiltä; lag. D'e äUNUstS ((**r 11,8 kee deiné'U MierUk-Mcr w:: Mä) 30 'Mxilén östlich, «12; die Masten und Sckxoxnstkaxk-es dexxtkchn Sch1acktgeschwaders fichtbar wmden, das in Voller (Eixk 51:3: kam. Unter Olm Feuer schroexstchxlibrr zoxxen ße!) d.?nn dix bkitißcb-“n !*"Tcxxtén Stsektßäfte zmück, pach'xm 1712 118 f-indkch stßkawvfsM-“fé b:!M- aelockt haitx'n. Di: feinöléch: Sch1ach1f101ts wartet? nur !JOÖ- bis ste sicb Vel-Jé'w-ffext kaxke, Das; die binscben Sch1ffe Fch.-.-j-k11ch entfernt batten, und tra: dann ébxxfaüs kkn Rücken:; an. (_ck-n kand- UMS SkkflUJZkug flog bxs aws 200 FM axx'f c'n-n leichéen KMM hemp. 11111) warf Bomben ob, di: '.kzr Zéxl erebüen. TW Marm- sÖQfT des gqunk-ne" Mknkr-legers Mrde Don 81118111 Ö11111Ö€n Zerstörer aus dem Waffe? aufgkfikcbx. Der befkblißéWé WWW? Leutnant zxr See äußerte zornig, 23 1ei nich,! gniéänyizx, U71; “.*-HMM! Kalibern auf 11-11": Sä-iffe xu. 1ch1cßkn. Troß W Vexzweichn CHara-"wts Oer Üvterncbmur-J waren 11-2 briw-“Öen V811111121e1chx AW sslaenden _Tagx &an die leich1€71 Sttckkkräfée zu 8777“:- «47 de“; Seite der d-qu-v Flotte 9811711871511 waxc-ng "rex: Mimnßkdxxzurück, jedoch war ksine Spur vom Felnke zu seven. ' ,
' Zu dzese'm Bericht ist 311 bemerkkn: Ez erübrigt sich, anf die „wie 11131111) (1115 Wahrheit und Dichtung znsammcngessßte MANY)? DNZÜLÜUUQ Näher LiÜZUJLHLU. E93 genügt vielmohr, (tus „dw aur Grund amtlich€n MaterialH an-Wstsllken sezchl1chen Veröffentlichungsn vom 17., 18. und 2:3. No'n-ember o_origcn JUhreS Hinzuweisxn. “31119 ihmxn ist ersichtLick), das_ nicht nur leichte,. sondern 21:19 A1:- zahl schwerer englijcher Streitk:“äfte bymüht marcn, 111 die DLUÉTÉ)? Bachl einzudringen, séck) (xbox eiligst zmüxs'zoaéxx, als 0111th schwere dkutéche Schiffs in “Sicht kamxn. AUT!) 11er die Vesxbanuna-Jn, die wir und der Gegnex 271111571, «!*-en unsere Veroßentltckxmgen exsckzöpfenden und WÜJMNTJJTU'LUEÜ Aufschlüsz- 'Venxetfenswert ist immerhin daf; dw 5541111559 Beriäzterstatmng eines Zeixraums von 21,7!) Monaicx 13513111]?! hat, um [hre Erzählung zur€chtzumachen.
Amsterdam, 8. Fßbrnar. (W.T„V.) LMUMY-xxzmex'n Handelswad“ murDe der schwedische Dampfw; „Friclan“, der mit Getreide von Baltimore nach Rotterdam. 'txnxerweas war, acstorn torpediert. Sechs Mann d-er 2321013111111 „NW umgekommen, die übrigen wurden in Terfche111ng gelundet.
Berljn, 9. Februar. (W. T.B.) ELN?- unferer Unter- seeboote, Kommandant KapitänleutnantNenm), 13111 111751111) im westlichen Teil des Aermelkanals Und an der fymnzöstschen Westküste 8 Dampfer und 2 Segler mrt rund 28000 B-R-T. versknkt. Vit.“! Dampfer wurden aus gesicherten Geleitzügen herausgesckwx'son, daxunter der englische Dampfkr „Nrrino“ (4484 B-N.-T.) und ei_n etwa 6000 B.-N.-T. großer Dampfer vom TM) Der CM)- Lmie, zwei weitere Dampfer wurden vor Chkrdourg ver- senkt; beide tiesbeladen, mit Bestimmung nac!) (Fl,)yerrg, also böchstwahtscheinlich KriségSmoterialtranSporte. Zwei anders Dampfer, dar::nter dyr fraxizösisché Dampfer „Umon“, Hatten Kohlen für Frankreich an Bord. Von den Heiden v€1sewk12n Seglern hatte der eine 815 000 Liter Rum von Maménique nach Bordeaux geladen, der andere, englisckzexr SchUner „Charles“, Eisenerz nach Swansea.
Der Chef des Admiralstabeö der Marine.
London, 9. Februar. (W. T. V.) Nach eich voneren Meldung der Admnalität über den Untergang dxr „TUH- canin“ werden jexzt nur noch 1.813 Mann 115751181. JUI- gefamt find 2285 geretwt, darunter 1153 amerikanisMOffiziyre und 1917 Mannschaften, 16 Schiff€offiziere, 1818 931117111 der Besaxzung, (; Passagiere und 2 INÜÜULÜUJLLMÜZL. 148» 101321"- 1ebende wurden in Schottland geiandet, 0011111187.“ 194 Ang?- börige des amexikankfchen Heeres, unter donen sich 7 Offiziere befinden, 10 Mann der Besatzung und Z Paffagieré.
Parlamentarische Nachrickxten.
Bei der am 2Febr11ar vorgenommenen 9121038161xe- exsatzwahl im Wahlkreise Gumbinnen 2 nxxxr'xxn. mkv „Wo1ffsTelegraphenbüro“ meldef, tmc!) amtlickwnErmkthUUg-m von 1,1687 Wahlberechtigten 5077 Stimmen abgegean, und zwar für den Generallandschaftsdirskwr „Dr. Kapp in 511113011, Kreis: Vr. Eylau, (Kons.) 4976 für den Gutsbysißer von VZEHWS auf Dwarriscbken, Kreis PiÜkallen,1Kons.)47 und für den Gutsbesißer Sattler auf Klapaten, Kreis Ragnit, (Kaus) Z:? Stimmen; 22 Stimmxn waren zersplittert. Dr. Kapp in so- mit gewählt. .
Bei der «Ersaßwahl eines Mitglieds der.! HauscH dcr Abgeordneten, die am 8, d, M. in dem Stabk- Und Land- kreise Stendal und*dem Kraise Osterburg, 9193121111798- bezirk Maqdebur , stalkfand, wurde _nach amtlicher Feststeng, wie „W. T. B.“ berichtet, an Stesle des verstorbenM Abac- ordneten Bethge-BiUberge (kauf.) der („General der Jusautcxi-z a. D. von Liebert in Berlin-Wilmersdorf (kauf.) mit uÜen 292 abgegebenen Stimmen gewählt. Ein Gegenkandidat war nicht aufgesteüt worden.
Statistik und Volkswirtschaft.
Zur Arbeiterbewegung. Nack: einer von „W. T. B.“ übxrmiitclten Havasmcldz a's Buenos Aires find in der Provinz Corkoka Teilauloxxgäuxe unter den Eisenbabnkcn ausgebrochen.