1918 / 38 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 13 Feb 1918 18:00:01 GMT) scan diff

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Mlerqnädigst geruht:

den Reqierungö- Und Baurat Kurth, Mxiqlisd dsr König- lichen Eisenbahndiryktion in Stettin, zum (Z-beimen Baurat und vortragenden Rat im Ministerium der öffentlichen Arbeiten zu ernennen und

dem vortkagenden Nai im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Geheimen Oberbaurat Rüdelk dM Charakter als Wiiklicber Geheimer Oberbaurat mit dem Range der Räte erster Klasse zu verleihen.

SeineMajestäi der König haben AUergnädigJ aeruht:

den biéhsrigen Dozenten an der Hande'lshoäxschule in Berlin Pxofeffor Dr. Sombart zum ordemlxchen Professor in der philosophischen Fakultät der Friedrich -Wi1helms- Universität dasylbst unter gleichzeitiger Verleihung des Charakters als Geheimer Regierungsrat sowie _.

den überzähligen Militärinxendanturamessor Geyer zum etatswäßiaen .,kilitärintendanturasseff :,

die Militärintendanturreferendare Dr. PaeckZ l_und Dr. Soppart zu überzähligen Militärintendantuxanenoren zu ernennen.

Dem Reichsfiskus, vertreian durch den Reichskanzler; (Neichsschaßamt), wird auf Grund des (Heseßes vom 11. Zum 1874 (Geseßsamml. S. 221) hiermit bis zum 31. Dezember 1918 das Recht verliehen, daSjenige Grnndeigentum, das zum Bau einer Öochspannung9leitung erforderlich, ist, die von Piesteriß im Kreise Witséßbékg nach dem be: Rummelsburg (Stadtkreis Verlin-xickitcnverq) zu errichtenden Umipannungs- werk durch den Kreis Wittenberg, Regierungsbezirk Merse- burg, und die Kreise Jütérbog-Luckenwalde und Teltow, RegierungsbezirkPotsdam, geführt werdén sol], nötigenfaÜs im Wege der Enteignung zu crwsrben oder, soweit dies aue: reicht, mit einer dauernden Beschränkung zu belasten. Auf staatliche Grundstücke und staatliche Rechte an fremden Grund- stücken findet dies Recht keine Anwendung.

Berlin, den 8. Februar 1918. Auf Grund AUerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs. Das Staatswinisterium,

von Breitenbach. Sydow. von Eisenhart-Nothe.

AusführungSanweisung

aur Bekanntmachung über Auskunftsyflicht vom 12. Juli 1917 (RGW. S. 604).

Artikel 1.

„Stellen im Sinne des § 1 der Verordnung find die Negxerungsmäsidenten und dsr Vorstßende der Staatlichen Verteilungssteüe für Groß Berlin forme die von diesen er- mächtigten und mit einem entsprechenden Ausweis versehenen Personen für den Amtsbozixk der bezeichneten Behörden.

Artikel 11.

Die in Niiikel [ bézeich.ieten P-*rionen find insbesondere befugt, von aUen Personen, wolche Lebens- und Futtexmittel irgendwelcher Ati oder Behältniffe m Gewghrsam haben, in welchen Lebens- oder Futtermittel enthalten sein können, auf Straßen und Pläßen und in Gebäuden, die der Aljgemeinheit zugänglich find, Auskunft Über die Preise und den Erwerb der Lebens- und Futtermittel sowie über den Inhalt der Behält- niffe zu verlangen.

Berlin, den 12. Februar 1918.

Der Minister Preußisch?!" Staatskommiffar fur Handel und Gewerbe. für VolfSernährung. Sydow. I. V.: Peters.

Der Minister Der Minister für Landwirtschaft, „des Innern. Domänen und Forsten. I. A.: Schlußer. I. A.: Freiherr von Hammerstein,

Ministerium der geistlichen und Unterricht]- angelegenheiten. Dem Privatdozenten in der philosophischen ?aku'iät der Universität in Bonn Dr. O 1) m ann ist das Prädi at Professor beigelegt worden.

Drews.

Bekanntmaäpuug.

Der Schankwixtin Emma Jebser, geb. WebCr, sowie ihrem Ebexnann Albert Jebser in Berlin, Gontardsiraße 1, ba_be ich die Wiederaufnahme des Handels mit Gegen- sianden des täglichen Bedarfs gestattet.

Verlin-Scböneberg, den 7. Februar 1918.

Der Polizeipräsident zu Berlin. Kriezswucheramt. J. B.: Machatius.

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Bekanntmachung.

Der'Müblenbxttieb bes Mühleubesiverg Wengorz in Skar- zinnen tit wiede? eröffnet Worden. - DieKosien der Veröffent- lichung trägt der Bekroffene.

Jobannikburg, den 6. Februar 1918.

Der Landrat. Gottbeiner.

Bekanntmachung.

Auf Grund des §2 Abs. 2 der Bekanntmackzung kur Fernbaltnnq unzuverläsxger Pe-sonen Vom Handel vom 23. Skvtember 1915 (RGBl. 9. 603) babe ich kxem Kaufmann Theodor Leßmann zu Berlin, Arixüxrieftraße 3:3, dic Uebernahme der Tätkakcit als Angestellter cines GeWäfts mit Geßensiänden des täglichen Bedarfs in nicht [eitendxr Stellung aksiattef. Im übrigen bleibt das Handelsverbot vom 27. Juli 1917 in Kraft (Reicht. anxeiger Nr. 181; Amtsblatt Stück 31).

Berlin-SWneberg, den 7. Februar 1918. Der Polizeipräsident ju Betlin. Kriegswucberamt. I. V.: Macbatius. Bekanntmachung.

Uu? Grand drr YkaKVÜUUÖUUJ zur Fepraltup“ unzuverlässig“ Keksoneu vom Handel Wa: 23. chtcmber 1915 (RGW- S. 603) de ich dem Hausbefiser und Händler Edmund Rahn, Neu.

kölln, Steinmeßsicaße 31, durch Verfügung vom heutigen Tage den Handel mtl Ge enuänden des täglichen Bedarfs wegen Umjuveclä'sizkeit in ezuq auf diesen Handelsbetrieb untersag t. Berlin-Sihönebxig, den 8. Februar 1918. Der Polizeipräsident zu Berlin. KxiegSwuchsramt. I. V.: Macbatius.

Bekanntmaihuag.

Auf Gruud 1329 „€; 69 der NeithSaetreideordnung ist dem Bäcker- meister Heinrich Altbaus ju Stiepel, “Poststr. 8, der Ge- werbebetrieb wegen Unzavxrlässigkeit untersagt worden.

Blankenstein-Nubr, den 31. Januar 1918.

Die Polizeiverwaltung. Thiel.

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Bekanntmachung.

Der Frau Marie Suszxin bier, Bremersiraße Nr. 167, haben Wir beute auf Grund der Bekanntmachung xur Fernbaltuug unzuver- lässiger Pkrsonen dom Handel Vom 23. September 1915 den Handel mit Fischen untersagt. Harburg, den 7. Februar 1918. Die Polizeidirektion. T i le m a n n.

Bekanntmachung.

Der Händletin Luise Glaser, geb. Deukert, bier, Kleine Holzstraße 2, ist durch VerfügUng Vom b.“.utigen Tage auf Grund der Verorduuvg des BundWrais zur Fernbaliung'unzuverläiÜJerZexsoyen vom Handel Vom 23. September 1915 der Hgndel m t emuse und sonstigen Gegenständen des taglichen Bedarfs untersagt worden.

Königsserg i. Pr., dm 2. Februar 1918.

Der Polizeipräsident. von Webrs.

Bekanntmachung.

Auf Grund der BundeskaLSVerordnung voa: 23. Sevtewber 1915 wird dir Frau Kaufmann Maric Vogel hier, Friedrich- straße 21, der weitere Handelsbetxieb vom 3. dk-bruar1918 ab unte-sagt und ihr Geicbäft mit diesem Tage grscbloüen, nachdem ihre Unzuverläifigkeit im Handelöbe'riebe dargetan ist.

Königshütte O. S., ken 1. Februar 1918.

Die Polizeiverwaltung. Werner.

Vekanntmachuua.

Der Händlerin Florentine Kowalezyk bier, Kink. fitaße 12, witd auf Grund dcr Bundekratsvewrdnung vom 23. S-v. tember 1915 der weitere Handelsbetrieb vom 4. Februar 1918 ab untersagt sowie das Geschäft mit diesem Tage geschlossev, nachdem ihre Unzuverkäsßgkeit im Handelsvetrlebe dargetan ist.

Königshütte O. S., den 1. Februar 1918.

Die Polizeivcrwaltung. Werner.

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Bekanntmachung.

Auf Gkund der Bekanntmachung zur Fernbaltunq unzuvsrläsßger Personm vom Handel vom 30. September 1915 (Reicbs-Gese blatk Seite 603) babe ich dem Mühlenpäcbter Greve in Lüljen urg d-n_ Weiterbetrieb seiner Mühle ur-d den Handel mii Mublenprodukten rreaeu Umuvexiäisiakeit in bung auf diese Gywnbebetxiede untersayt - Die touen dieler Bekanntma-Ibung fallen dem Mühlerpäckotcr Grewe zur Lask.

Plön, den 7. Februar 1918.

Der La: drat. Kiepert.

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Bekanntmachung.

Auf Grund des § 1 der Vermduuna kes Bundessats zur Fern- ba1tuna U**eui)erlä_“siger M*ionen vom Handel babe ich der Ehefrau drs Josef Veriüttb, Petronella geb. Gerrißen, g-boren am 3191115111" 1873 in KeUen, wabnbait in Ratingen, Jndusirte- Maß: 22, mit Anonabme de-s unter städjisäxer Kontrolle statt- finxenden Brokve'kaufs j-d- AuSübunq des Handels mit NinlLUnng xtxnd1 iSenußthelnssWie jede mittelbare oder Un- m 8 are e et gung an eiuem o en 'andel ür den Um av des Deutschen Reichs untersagt. P f f g

Raiingen, den 5. Februar 1918.

Die Polizeiverwaltung. Der Bürgermeisier. Jansen.

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Bekanntmachung.

Dxm Kaufmann Franz Arens samt seinen amilien- angehörigen, beine, Markzstraße 3, wohnhaft, isiFauf Grund d_er Bundesratsbekanntmachung vom 23. September 1915 der Handel jedsr Art untersagt worden.

Rheine, den 6. Februar 1918. Die Polizeiverwaltung. S ch 1": t t em ey er.

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BekanntmaÖunq.

Gemäß Z 1 der Bundesratsvcrordnung über 151: ern altuna un- zuveriäisiaer Personen vom Handel vom 23. SepJembér 1915 - RGW. S. 603 _ ist dem Kaufmann Gerhard Soebje Nack- folger, Inhaber Gusiav Danke!, Friedrichstadt, Am Markt 13, der Handel mit Manufakturwaren wegen Umuverläsfiakeit untersagt worden. - Die Kosten dieser Bekanntmachung trägt der Genannte.

Schleswig, den 9. Februar 1918.

Der sier. Landrat: Werthar.

Bcskanutmatbung.

Dem Fieiscber und Gasiwirt Paul Ott i R Kreises ist ab 1. Februar 1917 die Wieder3usaübuot§x 1531?th Gewerbes als Gastwirt gestattet worden. Dagegen bleibt

;bZeFiseagY'USÜbuxig feines Fleischereibetriebés weiterhin

Schleusingen, den 29. Januar 1918. Der Königliche Landrat: Mangold.

Bekanntmatkung.

Auf Grund des H 69 Absatz 1 der Reicbs 1 id 21. Juni 1917 ist der Gewerbeiettieb des BäckßxttfißifiexrranJbTN Splering bierselbsi bis auf weiteres polizeilich aescblosseu.

Wangecin in Pommern, ten 7. Februar 1918. Me Polizeiverwaliung. Schottscheck

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Bekanntmachung.

Auf Grund der Bekanntmachunq zur Fernbaituna UWUVSklässjq Personen vom Handel von! 23. G?pteuiber 1915 (M*ichsgks'8blztr Seite 603) babe ich d-m Schubwaren5a7dler_Sebastian Kuhnt Wiesbaden, Weacißsttake 26, durch Vrrfu4una Vom demi“, Tage dan Handel mit Schuhwaren sowie den Bejrieh “irien Schuhwaren ryparakarwerr stätte'unter Aaierleaun; der Kosjer des Verfahrens wegen Unxuoeriäjsizkcu in bezug aq diejen HändZUn betrieb uuxersagt. '

WieLbaden, den 4. Februar 1918.

Der Königliche Polizeidirektor. v o n H e 1 mb u r g.

Die von heute ab zyr AUZgabe gelangende Nummer 2 der reußischen Geseßmmmlung enthält unter

ic. 11619 den Staatsvertrag zwischen Preußen, Sachsen- Weimar und Sachsen-Meiningen _megen vollspuri..en Ausbau“ der schmalspurigen Linie Dorndors-Kaltennordheim dec Felda- bahn, vom 19. Februar 1916.

Berlin 97. 9, den 11. Februar 1918.

Königliches Geseßsammlungsamt. Kr ü e r.

Yickjtamtliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 13. Februar 1918

DL]: Reichskanzler Dr. Graf von Hertling und der Staatssekretär des AUSrvärtiaen Amtes Dr. von Kühlmann begeben sicb heute, wie „WolffY Telegraohenbüro“ mitteilt, zum Vortrag bei Seiner Majestät dem Kaiser und König 1113 Große Hauptquartier.

Die vereinigten Ausschüsse des VundeSrats für Zou- und SteuerMsen und für Handel und Verkehr sowie die ver- einigien Ausschüsse für Zoll: und Steuerwesen und für Nech- nungswesen hielten heute Sißungen.

In dem vorgestern veröffentlichten Friedensvertrag mit der ukrainischen Volksrepublik muß es im Artikel 1711., 1.0 laut Meldung des „W. T V.“ heißen: „Die Verrechnung erfolgt in Gold auf folgender Basis: 1000 deutsche Reichsmark in (Hold : 462 Karbomanjec Gold der ukrainischen Volksxepublik =- 462 Rubex“ usw.

Wie „Wolffs Tekegraphenbüro“ erfährt, ist die durch „Havas“ verbreiteteMeldung von einem Ultimatum der deutschen an die rumänische Regierung nicht zu- treffend. Richtig ist, daß der Generalfeldmarscha11 von Mackensen mit der rumänischen Heeresleitung in Ver- handlungen ein etreten ist, um die Entscheidung über das Fortbestehen des Heiner Zeit mit dem General Tscherbntschew abgeschlossenen, für Ruffen und Rumänen gemeinsamen Waffen- stiÜstandes herbeizuführen, nachdem durch das augenblickliche Verhälinis zwischen Ukrainern und Rumänen eine Klärung dieser Frage notwendig geworden ist,

Bayern.

Die gestrige Sihung der Kammer der Abgeordneten eröffnete der Präsident von Fuchs laut Meldunq des Wolff- schen Telegraphenbüros mit folgender Ansprache:

_ Seit der text n S*yung ist em dkdeutungSooües, tm gamen Lande mit berechtigtxr Freude aufgenommenes Ereignis eingetreten: der ersix Friedenskchluß in dteix'm Wzlckxiege. Der Friede zwischen dem Vierbund und der ukrainijcben VoÄLSrevubxik ist am 9. d. M- untkrzeichnet Yoordm. Won Dank gegen Gott, unsere tapfexen Heere und ihre Fuhrer swwie gegen die Vertreter der vcrk-ünoctm Staaten in Bresi-Lttowsk'onen wir dieses ersten (Erfolges vcrröbn- lichen Geistes und aerecbten B*rsiändigungiwiücns gedenken. Sa'wn beginnen sich :yeitere wichtige Folgen an denie1ben zu knüpfen. Wir hören, daß fur ganz Rußland die Beendigung des KriegSzuftanves erklä*'t1vurde. Einia und gesckoloffen im Innern wie nach außen, v-ttxauen wir you ruhiger, fester Zudersicht, daß die Ereignisse im Osten und nach ihnerz der ganze große Verteidigungokamvf des rextschen Volkes und [xiner Verbündeten zu einem glücktichcn Abschluß gelangen werden.

Croßbritannieu und Irland. O

Dre Parlamentssession ist gestern vom König und der Königin unter Beobachtung der üblichen Förmlichkeit-en er- öfffnkt worden. Die Thronrede lautet dem „Äeuterfchen Büro“ zu o ge:

Meine Lordök Meine Herren! Die Kriegßnotweudkgkeiten [affen es unerLaßli erscheinen, daß Sie nach kurzer Pause wieder zu Be- ratungen ein erufen werden. Die Ziele, wofür ich und meine Ver- bündeten kämpfen, wurden kürzlich in einer Erklärung von m-irer Regierung dargelegt, die die entschiedene Zast1mmunq meiner ker im, ganzen Reiche fand, _und die eine gerechte Grundlage für M Beilegung des ge enwartigen Kampfes, die Wieretbxrsiellung der nationalen echte und die Zukunft des inter- nationalen Friedens schuf- Die deutsche Regierung beatbkskk iSd0ch unsere gerechte Forderung nach Wiedergutmaasung dsr be- gangeren Uebeltaien UNd nach Bükafckvasten gegen ibxe UURRUS“ aeiorderte Wiederholung niobt. Ihre Wortiubrer weigern silb, fur ihre Person irgend welche Vetvflichtungen anzuekanen, und verneinen gleichzeitig die berechtigte Freiheit der anderen. Bis zur Anerkennung der einzigen Grundlage, auf der ein gerechter, ehrenvoller Friede ae- schloffen werden kann, ist es unsere Pflicht, den Krieg mit auer Kra't über die wir verfugen, forrxusetzen. Ick b-ge volles Vertrauen, da meine Streilkräfte im Fslde in enger Zusammenarbeit mit denen meiner treuen Verbündeten denselben heroischen Mut und meine Völker in der Heimat dieselbe selbstlose Hingabe an den Tag [WU werden, die bereits so viele Pläne der einde vereitelt-n, und daß sie den schli€ßlichen Triumph der ere ien Sci"): fiebern werden. Jcb babe die Vertreter meiner ominior-s und Meines indi'cken Kaiserreichs zu einer weiteren Session des Riickpskriegskabinetts eiu- aeladen, um wiederum ihre Ratschläge in den wichtigen, die gemein- samen Intekeffen des Reacbes bxrübrenden ragen zu erhalte!!- Meine Hecken vom Unterbau'ie! Sie werden an gefordert wudeu- fur die Erforderniffe der Str-jjkxäfte und für die Smogkeit unsers? nationalen Finanzen entspr-ckzznd vorzusorgen- Meine Lords UF meine Hetrenl Der Kampf, in den wir verwickelt find- bate “MÜ“ SUN"!!! erreicht, das mebr als je unsere Enna“ und Qi"? mixte! b-ansv_rucht. Ick) empfehle Ihrem PatriytiSmus vatrauer-sxoe dk? kegeln an, die Ihnen vorgelegt Wklden. Dec MMW“ GM * ae Ihre Arbeiten segnen!“

* Republik übergeben.

Rußland.

as ,Wolffiche Telemaphenburo“ teilt folqcnden Funf- ruéh 0115 ZarskoÉe' Sela an Alle vom Kommissar für sszäxtige Angelegen ettxn mit: ' a Jödl'm er als unzuläjjig exacbtet, Fuß auf die russischen Nüxgxr in England die Zwangßzuwblung zgroengliichen Ärmse und AvoidnUng zu sirgend einem UUSWWUJM Staate „gewandt wixd, übnhaupt das „„Recht dx: Zwangszuziebunz russischer Bürger zum Heerksdieuft, bat.der Voxkökommisiar für auswäitige Angelegenheiten deu bevollmackpttgten thtretec . in London, den »mcmden Lnrrian. keanfbagk, der englischen Regierung !).-kxusiellen, 'JsoUe mitteilen, welche Schritte sie zu unternehmen gedexk', in ;;beth dcr Konventionen, die mit 137! UiFieru-ig Kerenskxß über diese FWI? gxsch10 kn worden sind. Er 10 fem-r dixPoffuunq ausdrückkx'; 27st an diesen; Boden es zu kxtnsu Mkßverikändmffen wischen E gland und Rußland kommen wird, ,und daß England von ZM?" Maßnahmen abkjeheu werde, die zu ähnlichen Pktßvelstäuduiffen übten könnten. _ f Das oben gexiannte Telearaphenburo teilt, ferner das folgende- in der Stsung des Zentncalexekutinausscimffxs vom 3. Februar angenommene Dekret uber die Ungültigkeitxs: erklärung der Staatsanleihen mit:

1) Me Staateanleib-zn,*dis von den Regierungen der rakfichxn Bourgeoisie aufgenozumen im_d, WJrk-en vom 1. DezemZ-r 1917 (a. &) ab für ungultig erklart, dt: Dezkmbsicoupons n-chtm.1)x

- 11. WJT) benso werden alle Bürasebafixn ungült1g, die von dieien Regierunqkn für Yx-leiben Verschiewner Unternehmungen geszcben sind.

3)A11e aus1ankischxn Anleihen werden bedingungslos und ohne jede AuN-Wms für unauitix erk-a-„t.

4) K.:xznisiige Obligationen bleiben in Kraft. Prozenie werken nich' vyzx-liu, die Obligatiouxn selbst gehen wie Kreditscheine.

5) Minoerbeminelte Larger, die fur ungültia Uklältk innere Anleib: bis zu 10 000 RnbeZ dxsisen, werden durch A'We'll? dsr neuen Anleihe dsr :usfi:ch:n !:)zialistisxbxn föderativen Rät2r:*puix!ik

“di t. MAF (gsinlagen in dxn staatlichen Spaykaffcn und deren Ziixien

sind unautastbax. Die im BMZ der Sparkaffsn HefindliÖ'n für ungültig erklarten Anleihen weeoen auf dié Schuid der Republik

übernommen.

7) Uebkr Entschädigung Von Genyffenscbaften und kergleichxn werdkn besvnkere éJefjimmuvgen ausgeaxkeiiet.

8) DIe Leitumg der Liquidation der Auxeihm hat der Oberste VolkNvirtséhaits' gt.

9) Die Naéfubrung isi Aufaabx der Staatsba'r-k.

10) Die Feststxlluna der Minderbemittelten erfolgt durch ke- sonkere Kommissionen. Diese haben das Recht, Cripnmiffs in Voilem Betra,e für urgu1tiq zu erkläre", die nicht auf dem Wege der Arbeit "worden sind, selbst wenn diefe die Summe von 5000 Rubkl nickt übersteigen.

Ueber die Nationalisixrung der'Handelsfloite wird folgende Mitteilung veröffentlicht:

Mc SchiffMntemxbmungen, die AktieUgeseUschaftrn, HxndelI- bäusem und Gra'ßuuternebmern gkhören, Werdkn durch Dekret des Volksrats für nationaxes Eigensum der Republik exklärt. Eine AUS. nabme bilden näher besximmte kleinere Fahrzeuge. ;

Ferner wird der Entwurf des Dekrets über die Konfis- kation der Aktienkapitale der früheren Privat banken veröffentlicht. „Demgemäß werden alle diese Kapiiale in voUem Umfange konfisöiert und der Volksbank der russischen

_ , A e Bankaktien werden für ungültig erklärt und jede Dtvtdendenauszahlung eingestellt.

* Die schwedische Gesandtschaft in Helsingfors teilt dem „Wolffsckien Telegraphenbüro“ zufolge mit, daß nach einer amtlichen Bekanntmachung die Rote Garde als staatliche Yustitution aufrechterhalten werden wird. Gegenrevolutionäre eiiungen find vorübergehend verbojen worden. Im Weigerungs- falie soÜen die Druckereien beschlagnahmt werden. Nach einer weiteren Meldung ist Wiborg in empörendster Weise von den Russen aUSgepl'ünderi worden.

Wie das „Svenska Telegrambiran“ meldet, tele- graphierten die Weißen Korps in asa am 11. d. M.: LevH-niier Kampf zwischen Mäutyharju und Sunk Andre;“. Der Feind grrff heftig die SteUung der Weißen Garden ,an. Tausend Rote Gardisten verließen Tammerfors m der Richtung nach Rumoveot, plünderten in unglaublicher Weise ane Bauernhöfe und töteten und plagten die Einwohnsr. Unter den Mordtaten der Roten Garde ging diejenige an dem Vizepräsidenten des Landtags Ingmans unter besonders bestialischen Formen vor fich. Der Terrotismus der Noten Garden in der Hauptstadt scheint immer zuzunehmen.

Schweden.

Wie „Nya DagliÉt AÜehanda“ erfährt, hat der iii Stock- bolm eingetroffene bgeordnete der geseßlichen finnischen Regierung Häradshövding Jonas Castren den Auftrag er- aiten, der schwedischen Regierung mitzuteilen, daß der

angel an Munition und Waffen bei den finni- schen Regierungstru pen an wichtigen Punkten so groß sei, daß die Lage verzwekfelt zu werden drohe, fans Schweden Nicht schleunigst genügende Hi! e leiste. Es koste zuviel Zeit, Munition und Waffen außer xandes zu kaufen. Fans noch “1111112 Tage ohne Unterftüßung vergingen, drohe dem kulturellen Finnland der Untergang.

Bulgarien.

.Die in Sofia eingetroffenen Vertreter innlands, die Trofefforen Micola und Kalima, find vorge teru von dem

nJSHLrtZertreienden Ministerpräfidenten Peschew empfangen en.

D Amerika. "' er Präsident Wilson hat sich vor estern mit einch BUMM" an den Kongreß gewandt, Zu der er auf die Reden des deutschen Reichskanzlers Grafen von Hertling und deß östeNeich11ch-Unal111schen Ministers des Aeußern Grafen YFZ)" eingeht; er sagte laut Bericht des „Reutersthen Am 8. Januar alte ich die Ehre, zu Ihnen über die Kriegskiele Mx sprechkn- Wie uxser Volk sie auffaßt. Der en lische Prerykex- Uni"" Lloyd George hat am 5. Januar in äbnli ea Yuswuckxn Mspwä'ßn' Auf dkkse Reden antwortete der deutsche Liietkbskanzlcr raf vnn Hektl'ibg am 24. Januar und_ (Graf Czernin" für desiexreici;--11nc:a1:n am gleichen Taue. Es iii erfreulich _zu Horka, tYß unser Wunsch so bald berwltkltcbt wird, daß nämlich eder Aus- OUJW von Anficbt?" Über diesen großen Gegensiand | vor den C "" “' Wen Welt vouxtebe. Die Antwort des Grafen » dernin, die der Haaptsacbe nach an meine Adreffe auf meine Rede a-b 18“ Januar Uklkcbtet ili, ist in einem sehr freundlichen Tone naätm Er erblickt in meiner Exkxäruug eine hinreicbknd ermutigende n berung an die Auffassungen Einer eigenen Regierunn, um seinen Btcimbe" du "Mferüsen- kak fie e eCGrundlags für eine eingehendere «„ Z'WUUJ der mel- durch die beiden Regiemraen liefere. Er soll Ui? ente: “[JW-daß mir die Ansichten, die er zum Ausdruck brachte, WH “th"“ WWW seien, und *daß ich zu der Zeit, da er sie :. über sie unterrichtet gewelen sei- Hiexin ifi er aber striker!»

mißvusianden worden. Ich da": keine Mitieikuna von drm, was er zu sagen beabsichtiqtk, cwpfang-en. (YS lag 11.116071?) auch kein (Yrund PN"- wcsbalv cr M) privaixm niit mtr bäite in Bzrx'indxma i_kßen PLZ"; ich bin ganz zuirieeem zu sklner öffcntliÖen ZUKÖUUÖM ZU ge r-n.

, Graf Oexxtxings Antwort isi, ii) m;!ß cs sagem skb: unbe- stimmt und sehr veiwincnd. Sie in vol] zweiceutiger Säs, und es in nicht klar, wohin sie iübrk. Abyr sie 111 fichetllch in einsm von der Anwalt des Gkilfkn Czkrnin 1,61)! abweichenden Tone Nehaltsn und augensckxeir-liä) mn ngeg-mxkskßiem Zw-cke. Sie bestätigt leioer eher den unmückxexigen Cinorxck, vkn wir aUs den Besptrcbuugkn kn Bies1:Lttoth Maormen bakßn, a?.s daß sie ihn beietigte. Seins Eiörterurg und seine AmmM-e ur:scxer aUgemziven Grundsäße führt ihn zu keiwxr gteiik-arin FORUMS- Ek wsisM M.)- sTc ()*-"f d*c treientl'cöen Pinckie anzuwex'den, die den Invaki ikder endgültigen Abmachung b'Zlden müsse.». Er ist mißtiauisä) ge.;xx-über einer internationalen Akkon uud inte:- Zsatiorxaxcn Bkkumnjl- Er akzepiikrk, wie er Was, den «Zundjxß “116711! Um Diplomajie, abcr Er 1cheini darauf zu bxstelpn, daß disst, Wenizstrns im OOkUSYkndkn Jaws, auf Alliiemeinbcixsa beichräifx wkecrx, und daß dw VékfchikdkkON CißlekragM üvx'r Gebiet und Staat;- ciOe-bodeit, jténe Fragen, von derm Lösung die Annahme des Friedens szixens de: 23 W! iM Kricg bxsindxiMn Smaten abhängt, nicht in aügenikinen Ye-«tuxgen, soaMn getrennt Von den iniolae ihrer Nackxb-t'schäic nächstb€tetligten Nationen erörtert und _gescblichtet n'echx. Cr s1imxxit dcr. eribeit der See zu, cker ist zwexselhait über irgend eine BksÖränkung dei-Kx Fceiheit durcb inlcrnaiionaU, iin Juxereffe der W:1w:dnung uetroffme Maßnahmen; er Wükde mit ÖJDlnyungLOs-t FILMS kxie Wirxsibaxtssckzranfen zwifchkn den einzklnxn Landstr: vetkchwtnden sehen, Mil dick! in k-ctner Weise den Be: stre-vungen der Mititärpartet, mit dcr er sich anichercend bemixbk, gyte Bézieyungen zu untexhalxen, biuderlicb sein würde. Cizenso Wenig ukeöt er Einxränke g-gin eine Beschränkung de: Mustangey. Diese Angelegsnhrit wicti sich, wie er 9151151, duch) die Wirtschafxslayk, Ne dem Klieg foigen wird, 5971 1221111 regeln; dix: OkU sch-“n leonien Qbek, Deitangt er, »Man (7658 (25.16116me FUIÜCEZIÜLZLT waxdm. Ec wiu mi: uiemankem ais dkn Verticism 1117173112ka Über das, WE mik dxn Vökern ker ba1111cheyx “Bände:? gescH-sben sol], b.sprech.n, mit niemzndsm als der 7xanzösi1ch€n Rogixxung d1e ,YFUÜJUUJSU“, 3,14 »"?an ras stay- zösiich: Wabiet Netäumt werden soll, ccöctexn; irdichh wit OLUST- teich wiki er besprechen, was mit Polin gesäsedxn so_llx. Die Lesmxg ulisr dis Bakkanstaatm betrSffenden Fragkn Übexweiit er, wie ich wn Véksikbk- Ocstcrceiäo und d& Türkei imd die Vereirsb,1rungen,_ dxe binsickxtlich der- niÖtiürkiscHsn, dcm grgenzrätxtigen 09Mam1chkn Reich zugehörigen Völker gsiroffrn werdsu uxüsisn, den 1ü1kijchen Behörden aUeiu.

Nachdem ein Abkommeu nach allen Seitkn in diessr Weise durch Einzelvexbandlungen und Zugeßändniffe erzielt ist, hätte er, wenn icI seine Erklärung richtig auslege, keine Cinwmdung gegen eins Liga der Nationen, die es unternehmen würds, das neue Gleichgcwrchx der Kräfte gegen Störungen von außen zu sichern. Es muß für jeden, der erkennt, wi: diascr Krieg die Meinung und Siimmung der Welt gestaltet hat, offensichtlich sein, daß an? soickse Wem: unmögiich Lin aUgemei112x_Friede, ein Fliedl, der die uncudlicixen Opis: dieser I.bre :ragixcher Lc:den Wert ist, sxreicht wexdcn kßnn. Die: Methode, die der dcutxche chicksskanzler Voxsckxlägt, ist x-„ne des Kongreffks von Wien. Wir könnsn und wollen nichi O_abin zurückkehren. Was auf déxm Spiele steht, ist der Weltiricden, was wir erringen Wollen, ist eine nxue Völkerordnung, aufgebaut auf den weiisichxigen nnd aÜurnfaffendLn-Grundsäsen von REM und ©:.“- techtigkeit, nicht bios; ein Fxxece von Näbien und Flicken. Es ist möglich, daß (Omi Pextling 5:23 niäxt fiZÖT oder nicht verwebt. Lebt er mit seinkn Gedanken tatiäcblich noch in einer v::fl-x-fienen Welt“.) Hat er die Reichstagsentiéhließung Vom 19. J::li VoÜkommexn vx!- gcffen, oder überfiel)! er sie abßchxlich7 Diese, ipaickxt Von Bekin- gungcn 1111: einen aUgemeir-„en inkoev, nicht Von nmionaler Aua- dehnung oder von Vexeii.barungch Von Staat zu Smut. “Oer Weit- friedcn hängt von cer gerechten «ckckckin jéder 12er chscbiexcnen Fragen ab, auf die ich in meiner kürzliaoen Botichafi an den Kongnß hingewiesen habe. Ich meine selbsWerjxändlitb nicht, daß der Weltfrieden von der Axxnabme irgend einer beilimmien Gruppe Von Voxsch1ä„en üvcr dix Auf, in der dicke Fragen gelöst Werden sollen, abhängt. Was .ich meine, ist ledi,1,licb, daß diese Fragen jede für 1141) und insgesqmt die ganze Welt angehen urid dasz, ive: n sie nicht im Geiste selbstlose); mix) uu- beei-flaßter Gerkchtigkcit gelöst werden, itzi Hinblick Jui die Wu-ische natürlicher Zuiammengebörigk-it uud völkcickpsr Ansp uche sowie! auf die SiÖekaik und den geisiizen Frieden der beroffenen V'ölker, kein dauernder Friede erreicht wecdxn kann. Dixie Fragxn _!önnen nich getremx! und in abgejäßicdenen Eck..“n eröitext werdßn. Nxémand darf daVon ausgeschlossen werden. WW immer dsn FZZden betrifft, betrifft auch die Menichveit, uvd was durch militariicke Macht geschiichtei ist, ist, wenn in untkcbtcr Weije geicbefyen, kemxs- wegs beißelkgt. C] müßte a166ald_ wieder von neu-m an- gefangen werden. Ist sie!) Graf Herxlipg vicht bewitszi, das; er jest Vor einein Geiickotöbof dcr ganzxn Menschheit spricht, daß aUe erwachten Völker der WM nun Über all das zit_YxYericbt fißcn, was jeder Staalsmann, gleichgültig w51chen Landes, uvex die F91gen eines Ko.:fltkteß saoi, der sich r-ach aU-xn Teiöen OL! Wen MI- gebreitxt hal? 21.-ie R€7chséag€kcntichließung vkm Juli hat die Ent- scheidun eines 10103211 (Hexiciptsbchs offen CnganTZxüikn Es [oll wsder ??nneankn noch Ecatschädtgungen ore: fixafwätiep Schadsnetiaß gkbkn, es sollen kxine Lxöxksr durch eine internaxéonale Konsereuxoder cine Verinbaruna zwikchun «kgmrn von einer Staatsz'bexhobekt an eine andne ausseltefert werden, Nationale Ansprücbs muffen beachtet weiden, die Völker kütfen nur UW gexiäß ibxet eiganen Zustimmung Iebcrrsäot und regikrt WOWW- DNI „SeibxxbeitimmxanSrech“ i!! nicHt eine bloße Pbrase, es ist ein gebislexifcßer Wrandsaß dcs Hzndeins, den die Siaaxsmänr-er künftig nue aui imc eigen»: (Gsfabr mißachtchn werd-n. Wtr können keiaen allgemeinen Frieden haben„nur weil wn: ibn vxrsangea oder durch einfache Vkreinbarungen bei einer Friedens- konfersnj. Er kann nicht außgetrennten Vereinbarungen zwischen mächtigen Staaten zusammengefügt w.",rken; aUe Teilkebme: an vielem Kxieg müsien sich zur Schlichtung jeder Frage, an der fie irgen'cwo beteiligt sind, zusammex-finccv, denn, was wir suchen, ist ein Fried.?n, den wir alle gemei111chaftitch acxrantieken und aufrechterhaltcn können, und jeder einxrlne Punki znuß dem aUgemeinen Urteil unier- sieU! werden, ob er reäot und bil]:g wwie ein th der Gerechiigkeit und nicht etwa ein Handel zwischen Staatöoberbaaptyrn ist.

Die Vcreinigtsn Staaten [31er keinen Wunieb, sich in europäiscbe Angelkgknbeiteu einzumtschen oder als Schiedörichter in europäiichsn territorialen Streitigkeiten zu fungieren." Es ist unter ihrer Wurd?-

cb einer inneren Schwäche oder Zeiruttung zu bedienen, um ihren LVU": einem anderen Volke aufzuerlegen. Sie werden es gern wenn man ihnen verständlich machs, daß die Lösungen, die sie vorgescblaqen haben, nicht die besten oper dauerhaftesten sind. Sie sind lediglich ihre eigene vorläufige Skizze der Grundfäxie und der Arx, in der sie angewendet werden soUen. Die Vk'keinYthen Staatsn sind jedoch in diesen Krieg ein- Fetreten, LU fie, ob gewollt oder nicbr, zu Mitbeiroffknen tn dkn Ykiden und der Ungevübr, die Von Hen mixitäriicben Hymn Deutsch- lands dem WWW und der SkÖSrhklk der Msnicbbeit zugefügt wurden, gemacht worden sind; und die Friedensbedingungen belreffen sie fast ebenso sebx, wie si: irgend eine andere Nation, der eiue führende Rolle in der Aufrechterhaltung der Zivilisation zufäüt,. betreffen. Sie sehen keinen Weg zu einem Frieden, bis die Uesachen dieses Kris es beseitigt Werden und ibxe Wiedstkebr, soweit erreichbar, un- mög tch gxmaGt wird Dieser Kriea batte seine Wurzeln in de;: Nicht- bcachtung der Rechte der kleinen Naiionen und Rassen, denen die Cini keit und die Macht fehlte, ikke Aniprkche, ihre eigene stagn- uge dci keit und Me eig-ue Form des politischen Lebens dutcbzu- mn. &cktkagliÖe V::pßiÖmr-gen miffm nun einge augen werden, die solche Dinge künftig€ unmöqlicb machen, und diese erpflicbtuugm müssen durch die verein gte Macht aller Nationen, die xie Gerechtig-

hinnehmen,

keit lieben nnd willens sind, sie Un! jkéen Preis aufrexiz.jk.Öa-ten, gestäßt werken. ,

Worm (Gelikisfrxsikn und politische Nezikbunx-„kn cer Nod): Vö1k3t, die keine org.)".siene Wicersmarkkcafi bath, s::7ch_1138:1_73§?..'k zw=schcn den m5ch149m ReßierUfg-n, die sich_ fUr nachwkcxeiysk yaiten, bssmnmt wercen sx'Uep, mc „(01111071 H„UÖTÜM, wc-„Uxxi tickt“ aucb wixtxaoxftliäze Fragen“.“ 059 “.it 1!) Mit geksxnt-«ep, dx); jn Ur Vexänkertcn Welt, in 5er wir uns b-xfiqoe::, de G-xsÜd-kM M5 die Rechxe oer Vc") ker dxs ganze *.,ebset !nt-rnztiox-SWJ Y ziehungen ebenso sebr berühren,!vie der Zutritt zu (iili-lTl-IUMCLTSLT'Ü-IU und zu billiger!, Kleicb-n Hai.!)elxbédngungeu. (55109379121-rq_w11usch1, daß kit wesenkliäxen Grunde-n won HMM uno Incaix-iz Huub gemeinsame Aviommkn und Büx-qikbaßcn g-ciicbsxrt “„U-Msn 1170-32; xc !arn aber néchr€rwa11em daß ibm die; ge:;äxct wixd, Wm Ice anWren G-Zewständk, we1chc im Faikdenso-iimz zu mkkr: sixtx“, nich! auf dicielde W-ise, nämlich c:!s Poste“ in Le: (T:.dxdxxckN-„U-g kevandel'x wsrch. E': kaxxn nicht die Nußicchsik eine? gezncxrxxmkn Uebereinkommens auf dcm Swen (“ÖLÖ-kke vxklanöen, c*1);;e_ cx aaf dem anderen zu gswäbie'xt. Icy )*.elime es 516 (61171173 an, daß er eixxii-k-hf, Haß g-sonke:*e und 6106117913508 234in 171 bezug a-f dkn Handel und di.: .éxxauwtindustrKsi-ne M:; “ÖkULW- 119€ für einkn insden bild-cn würken, und ebxnso" WWF„ deixkn mag er sicher icin, wsndxn dies grsondexje *igennuZi-xzs „*.!Jeriiass in 9373113 auf Pxovxnzm unk) Vöéker tun. Graf Czeanm 15Min: xxx“. Wrandlagen des FUEÖMS mit f;:xrxn Auasn anzuseb-n, imd ec WUK? six mehr zu vetdunkcln. Er siH-bt, daß ein ungbbänqigés Poi-Jn, gc- b-ldet aus aUeu nnbcstee-tbar p91nifchen waölkeruna-n, dye eme cm die andere grenzen, eme A-gelegenbxtt euroxäxichxn Uebereinécmm-ns ist Und nalürlich zugxiimmn WQOM u.aß, kaUek, wi; Bx'lgien geräumt und wikdsihekgesiLUt Werden muß, gicichgü11ig, rrxlcke ZMF und Zugeifändniffe dies mit sich bringen yigg, UNO s-zner, daß natiouaie Bestrebungen bsxxicdigt wkrkcn wünen, iogar m irinem cigcnen Neixhe, in gemeinsam:m Intzreffe Euxopas und Be: MsnsÖ- beit. Wznn ex über Fraccn !cHweigt, 018 die Jutexeff-n und, Ab- sichten seinßr Verbündeten kxäbkk als die Oisexreixbs allein 58:66?er- so ist es naiür1ich nur, weTL cr siti), nie ick) [*:kmxitx, qkzwuksan inblt. MULL dcn UmkxäN-(n ai;f Tkutkch'Lax-d [Md die éinkki zu vetiveistn. ankm er die wichtigen in thvaäxt kommexd-xn (Hruridsäyx im?) die ')Totrréndigkeit, sic offenber-ig in die Tat umquseykn, eikemix urid ibnxn zustimmt, iüblt er ?'UkürlichRWUsk, daß Oe*tcxreich «u'.k rie Kisasgisk, wi?! fie von den V5r-ixiixxtxn Sraaken a-ngdmchx wurden, mit weniger SQwierigkeit, als (ies DsaiicblaW möglich iit, crxgshkm kann. Er wüxds wal) fcheiniéch noch WMC! M'JMJR ssi", wen" er ***-Uf Oksixrxeicbg Bündnis und seine AbkäUickcit von Dmxjsck-laksd keine Rückßäpt zu nsth geb-Öt hätts. Die UntxrsxUkunß, ob eslrm bsiden Rk;;15-rure;;87: möglich sein wird, in diesem Ausxausci) ke? Än- 171ch1en fonzuscbreiten, ist einfaci; und klar. Die anzuweanDen ?Ith- säße sind die fol..endeu:

1) daß jeder Teil einer endgültigen Verrinßarung rm n*€1chni- lichcn anf der Gerkckßiigksit Tn Tem bxiiimmten Fal]: nr.?) auf einem: solchen AuLglEick) aufg-baut win muß, Von d-m es am "wabxicbxin- l::hsten ist, das; er Lir-en “Frieder, dsr daurTr-d iii, beihxiiulxeuxnd;

2) daß Völker imd Provinzen nicht Von ein?: StaakSybexßobek in eine ankxxe berumgesäzoben weiden, als ob LI sic!) lckiaii-É) ma Gegenstände oder Sxeixe tn eincm Spiel handels, wenn" JUL? ik) dein! IkOßen Spiel des Gleichgkwichts Fer Kiäfte, das nun im“ ab*: Zeiten diékrediiiert ist; daß jedoch ,

3) iere Lösung ein-r Gébislsfrage, die “durch klksen .Ycirg auf- gewaen wmde, im Ixtékkffé UND zu «Y_nsxen rec bk11c112116n XBL,- völkerungsn Und nicht als TriL cines bloßkn AuégWichs ovcx Zw!!!" promiffes der Anipruäx: riVIUsierdeer Staaten glefféU-MQ'TÖEZL MUß .;

4) d ' alle klar umschriebenen natior-alxn AnlprUch3 5".- Mi!- gebenkste efriedigung fxndxn soUep, die ibnkn zuteil Winezi_iaQn, ohne neue oder vie Verewiguna alter Elxmcnts von 3791?! unv GLJML'ÖÜJ die den Friedkn (Fuwpas und somit der 9.163xe Wsit wabxfcb-inlich bald Wiedsr iiörxn w.":rden, aLLÉZUTZLkLUM- »:an (111- (eme'ne: Fsiede, aw? iolckier Grundl-g-err'ckxtei, kann exöxtéri wxrd-xi. Bis ein solcher Frxeke a'siäyctt ist, haben wir kLMC QMM 519.161, m » mit dem Kcieg io*lzufchb!€n. _ ,

Soweit wir rs ch-xieiién iöimen, sind dies: © ankiaßk, dic? wic aTS grundlxgend betrachten, schOn sxbx'all ais zwinßszik- ÜITLLk-ZUnk, außer Von den Wortiübiern Oer deut1chen Militär) un': “".-“111195211311!- partei. Wenn sie anderwäris vxrrvoien wurden, 79 smd dxe W150?“- sprechcnden nicht gsnügend zahlreich od-r einflußxeicb ;“.chF-n„ um ihre Stimmen Vcrnehmbar werden zu lqffen. Es ist xm 1rckg11chet Umstand, daß diese eine Parisi in Deutkcbland ansckxkaend willens und iäbiz iii, M Uionen YÖMsÖSU in den Tod zu s-Zn 9.7.1,- uxx: EURAS zu verbindekn, was axis Welt nun als «erscht ansxsbe. Jai) Ware keiry iyabrßaftex: Wo-T-übrer des VNLkLS der Vcrciniglkn Staaixn, wenn ich nici)! uschxnals sach würde, daß wir in diefén _K'xérkg D*?Jen kéines kkeinkn Anlasses Eingetretm smd, und das: Mic aa"! d(m ("„-“JUN- 1581153 eingesch1agcnen Weg nixmais umkehreii köni'cw. Unsere Misé- aueüen find jkßt !*:ilrvx-ise mobi1isiert, und ww: Werd?" n1chtxubcn, bis diss WM in Gänze gcschekoen is)", unsere TUWPYU wcx?en ra1ch zm, Fwnt gesckpickt und die Sendurgen werden noch besckyßumgt n-Zrdxn. 11211873 ganze Kraft wird in diesein Krieg der Beireiuxg LYYILsCBT werrn, einer BLkaiUtkg Von der Bsdrovung Hund vm: de:; avi Vsrbexxsc'xfc Kerickxxeten Vsrfuckzeu selbixsiicbtiaer Gruvpen von auwkrzßi'klrxdm HerrsÖern, Was immer auch dix SÖwiexiakeiten un_d Tie gsgenxvaxjtxxyn :eixwxiskn Verxöxerungm icin mögev. Wix sivd tn M?seskr &“;th "M: unabhängigen Tax unbezwingiich und könnsn untkr kcinen Umiiandeu zusjimmen, iii einer Welt, dit! vM_Ränken und Gein reßiext w1rd, ]u ichs". Wit giauberz, daß unix: ekgems Verangkn NUK) einer neuen Weltordnung, in we1cher Vcrnunit, Gereäximken Un?) 1323 as]- gemeine Jatyréffe der M-nscbbeit regiext, 1.15V7r1angm; der auf- ;),-?klä'ten Menicbeu überall iii. Obi" diese mu: W-[Wrdxiura wiyd die WM obne Frieden sein. „Dem mexschiicken Leben v'exken k.:irägliÉe (Existenz- umd (Zntwickxxungsöedingungm fehler:. NUÉDSm ww: e:!nmal unsere Hand an die Durchführuxa r-ieicr, Aitigabx gelegt babm, wxrden wir nicht mehr umk-bren. Ick 5061“, das; 111), e!- niöt nötig babe, binxuxufügen, Daß kc'in Won, das :ck qxxaar 34:5", ais Drohung Lemeint isi. Das entspricht mcht der GELTPMUIJ unseres Volkes. Jeb habe so gesproche", nur damit die 90732 WCLT die wirkliche Stimmung Amxrikas kennen [ymm mögk, daß dis TliZ-ancbm überall wiffen [911-3", daß unsete LyikénsÖaJ )in («xx:xÖxixxfxit imd Seibsiikgieruna nici)! jedialiä) e'me Leideniäzait m Woxiyn, irnkkm sine !olche if), :::-, wenri einmal in Taxen uvm-Zieyi, bxstisyth wsrdkn muß. Dis Macht der Vsrkinigten Staaiku ist ,für lia: Nation und fein Volk exne BkdkObUUT- Sie, wird niemals zu An- griffSzwecken oder für die Zwecke der Befriedigung seibiisuchiiger Jutekesien angewendet werden. Sie entspringt dex Freiböt: URI WM im Dienste der Freiheit.

Kriegsuackxrichten. Berlin, 12. Februar, Abends. (W.T.B.)

Westlich von der_„Mosel flanie die Gefecbißéäiigkeii nac!) dem Scheiiern franzöyischer Vorstöße am Vormittags wiewer ab.

Von den anderen Kriegsschaupläßen nichts Neues.

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Großes Hauptquartier, 13. Februar. (W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplaß. HeereSgruppen Kronprinz Rupprecht und Deutscher Kronprinz.

Stärkere Erkundunasabteilunaen, die der “Feind WBW von Lenk und nördlich vom Omigon-Äack) mseßie, wurden im Nahkampf abgewiesen.