1918 / 41 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 16 Feb 1918 18:00:01 GMT) scan diff

Bekanntmncbuna.

Dem Kaufmann (Fugsn Herrmann in Ö, bemniß, Zwinaersjr. 2, wird _untsr Aufbchng dcs Handelsverbotes Vom 4. Oktober 1917 11171919 dex Handcl mit Web-, Wkrk- und Strickwaren wieder gestattet.

Chemnitz, den 14. Fsbruar 1918.

Der Rat der Stadt 0531711115. EswkrVeamt. T:. Hé'jvpkxer, Stadtrat.

Bekanntmachung.

Yen Jubabéxinnen cinxs Delikateffen-, Wild- und GIMY!- gescbasts Anna (**,-tbarine Tasia, wobndaét Bremen, HerdenMZ: steinwa'g 19, und Henriette Frkxdsrike Maske Holzeit, WOÖUHIÜ Bremen, H::dexkorsst-xinweg 16, 1.11 “;;-11155 der Varoxdnnna dss Bundxsrals vom 23. Skptember 1915 der Handel mit Lebenv- und Juttotmxtteln untersagt untxr AUfctlLIUUJ dcr Kosten dieses Verfahrens.

Bremen, den 14. Februar 1918.

Dxe Polizsidirektkon, Abjeilung 1. Steengrafe, Obaregkerungßrat.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der Köxéia Haben AUergnädigst zu genehmigen geruht. daß der Oderpräfident 5. D. Tortilg- wicz von Batocki-Friebc in Bledan wieer als Oberpräm- dent der Provinz Ostpreußen Usrmendet werds. Das Amt ist ihm vom 10. Februar 11. I. ab 1113ertragen.

Auf Grund AUerl)öchster Ermäckxtigung Seiner 9.11ajestät des Königs hat das Staatöministsxium den Regierungsrat Heinsius in Opvcxlk zum 2. Mitglieds dex: B251rk§au§schuffes in Oppeln auf Lobenszsik sowie dM Regierungésrat Lange daselbst zum SteÜVLrtretcc ch ]. Mktaliede-I und den Regie- rnngNat Conrad daselbst zum SteÜoertretor des 2. Mit- gliedes des B2317k6a11§sch11fféö in Oppeln auf die Dauer ihres Hauptamtes am Sixze de»:- Bezirköansschuffes ernannt.

AufGrund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs hat das Staatsminiwerium infolge der von der Stadtverordnctenverfammlung in Bergisch Gladbach getroffenen Wahl den Ziegeleibesißer Odenthal daselbst ales unbesolOeten Beigeordneten der Stadt Bergisch Gladbach für die gefeßliche Amtsdauer von sechs Jahren bestätigt.

Ministerium der gßistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.

Dem ordentlichen LeHrer Börner und dem außerordent- lichen Lehrer, Königlichén Kammervirtuosen Flemming an der Königlichen akademischen „Hochschule für Musik in (Thar- lottenburg ist der Titel Professor verliehen worden.

Bekannimaäyung.

NaÖdem die bisher im RMZ? des Albrecht Bkcksr in Thal: bx- findlicb gewesene Mühle käuflich in andsre Hände übergegang-=n 111, wird die dUrch uxekne Anordnung Vom 22. Oktober 1917 crfoigtr Schließung der Beckerschen Mühlx hierdxckch wieder auf- gehoben.

Quedlinburg, ke,“. 12. Feb::tar 1918.

Der Landrat. you Doetincbem.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnung dss Bundesmts vom 23.Sepkemker 1915, betreffend die Xsrnbaltuxg unzuvnrläsfigsr Perfonen pom Handel (RGW. S. 603), habe 165 der Gsmüsebändlerin, Ehefrau des Hubert Schruff tn Aachm, Hartmaxnsttaße Nr. 1, durch Verfügung dom beutkgsn Tag“: den Handel mit Gegenständen des täg1ichen Bedarfs, «.nIöasondereNabrungs- und Futter- mitteln aller Art, Toben Nätzxrerzeugnlssen, Heiz- und Leuchtstoffxn 11:11) mit chcnßänden des Kriegsbedarfs, sowie jegliche mittelbare: odcr xmmittelbore Beteiligung an einem solchkn Haxqrsl wsgen Uxszexläsfigkc'ct in bezug auf diesen Handels- betrieb bis auf weiteres unteréagt.

Aachen, den 12. Februar 1918.

Der Königliche Pol13215räfident.

vou Hammacher.

Bekannimachung.

Auf Gcm1d_dcr Bekanntmachxma zur Fernbaktung umuverläffigsr Personen Vom Handel Vom 23. September 1915 (RGW. S. 603) babe ich dem Konditor Pau"; Sieben, Berlin, Oderbergerstraße Nr. 48, dzxrcb erfügmxg Vom [)eußkgen Tageden Handel mit Gegenstandey des taa11chen Bedaxfs wegen UanVerläsfi-gkeit in bezug auf die1en Handklsbekrieb unterjagt.

Berliu-Säpönc'berg, den 12. szruar 1916.

Der Polizeipräßdknt zu Berlin. KtiegSWuÖeramt. I. V.: Machatkus.

[___-] Bekanntmachung.

Auf Grund_der BekanntmaÉwng zur chnbalkuna unzuverläsfiasr Personen VOM .Hmdgl kom 2-9. SSPt-Zmbék 1915 (NGBL. S. 603) hab?. ck der Oxkonxmin d(xs Féxwklubs E. 21?- kn Berlin, Frixdrichxtraß: 217, 15131: Frie'c-a Wach§mann, geks. WOTff, wwbnbast in BcrLiU-Wcißxnsec, Paeraße 109, dsn Handel mit Gegenständep ,d_es tägliÖen Bedarfs wegcn Unzuvézr- lässigkeit in bezug (:*-:? dts1en Haxdclsbstxieb untersagt.

Berün-SÖöneberg, dkn 12. Feerar 191?.

Der Polkzeipräfident zu V?xlkn. Kriegswu-Öeramt. I. V.: Machatius.

Bekanntmachung.

Auf (Grund dsr Vekmntmackxung zur Fernbaljuna unzuleäsfiaer Personen vom Handel Vom 23. Sevtemfékr 1915 [RGB], S, 609) babe ich der unwerebelickyten Ella Schäfer, Berlin, SHU- straße 112, durch Ve-fügung vom h_kutigsn Tage den Handel mit Gegßenständen des täglichen Bedarfs wegen Unzuverlässtgkekt in bezug auf diesen Handelsbktriéb Untersagt.

Bsrlin-Sckyönebkkg, W 14. FeHruar 1918.

DN PolizeMäsidcnt zu Bets". Kxixgßwuchxamt. J. B.: Macbatius.

11 Bekanntma-Ynnq.

Gemäß § ] der Bundeöratsveroxdmmg zur FernOaltunq unzuver- läxfiger Perfßnen vom Handy! vom 23. Septsmber 1915 (Rechs- Eesevbs. S. 603) U“! dem Kaufmann Bruno Friedricbßdorff, in onmbcra, Danzkger Straße46, wohnhaft, geborcn am 31.21.1151" 1887111 Pr. Staxgatd, 1139111695ng 385 Händels mét Heiz- und Téeuchtftoffen, Wasckzmitteln Und Elwürikn Verboten wordxn. -- ““O-zr vom Handxlsvsrbot Bstroffene hat die Kosten dkefsr Bckanntmachung 5:1 tmgeu.

Bromberg, den 13. Fsbruar 1.918.

S2ädtisch8 Poiizeiverwaltuug.

Wolff.

Bekanntmachuxg.

Der Landwixtiy Frau Friedrirb Kleäntjcs in C;"efeld- Oppum babe 1:5 den Handel_m1t Lebenömitteln, insbesondsre mix Milch, waxen Uxtzxtwe-"läs'tgkejt untersagt. - Die Kosten diejks Vsrfabrexxs txcff-kn ?? au Kleintjes.

Crefeld, den 11. Feßxuxr 1918. Die Polizeivechxltung. Der Oberbärzermeisicr. I. V.: Prinyen.

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Bekanntmachung. Dem Bäcksmester Johann Bock 111 KönigSk-ütte, Sebim- mesprnnkaftraß-Z, wird WMW Unzuvxrläkßgkéit im (W?WSrbebexrkebe Vom 17. Fabruas 1916 (113 der Gesäzäftsbetxieb dxr Bäckerei und. der Handel mit Backwarkn und Mehl 103318 (Getrxidesrzeugmffen jsver Art auf Grund ds“: Yxmdesratsveroxdnung vom ".'3. Skptewder 1915 untersagt." 2218 Kosten dieser Ansrxauwg und deren DUM- führung wsrden ibm auxxrlsgt. Königshütte O. S., den 11. Feßrxmr 1918. Die Polikaexwaltung. Werner.

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Bekannjmacbung.

Auf Grund der BunkeratIVerordnuna Wm 23. Savte'ch-r 1915 wird dem ReksÖcxm-eisier Andreas WaWrzinski békr, RaczskséraH-„e, ernk-aft, dc!" wcéterc Harxdelsbctriéb 50:7: 11. d. M. ak) untcrfaat xmd daa Geschäft mit dkcsvm TaZe JLsÖlDZ sen, na-Hdkm kr seine UnZUVerläsßgke-„i! im Handelsbenie *: dargstan bat. * DT: dun!) diexsc Anordnung entstehenden Kostsn werden ihm auferlsgt.

Königshütte O. S., den 11. Febxuar 1918.

Die PolizeiVLrwaltung. Wernsr.

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Bekanntmachung.

Dem Händler Wiesé, Hevdekrug, ist Wegen Unzuderläsügkeit kurch Beschluß der Entfcheidungsste'lle vom 4. Februar 1918 der Handel mit Geflügel von sofort entzogen w:;rden.

Heydekrug, de:: 12. Fébruar 1918.

Der Lanörat. Fuhrmann.

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- Bekanntmachung.

Auf Grund des §_ 1 der Bekanntmachung des BundrSrats zur Fernbaltung umWerläqur Perwnen Vom Handel vom 23. Sep- tember 1915 (R.-G.-Bl. S. 603) ist 1) dem Meßget Franz Bohrer in Beckinaen nnd 2) dem Mkßqer Moses Bernard in Vecklngsn we-g-n UnvaläMzksit im_ Gewerbe der Meßgercibetrkeb bis auf w-ircres geschlossen worden.

Merzig, dsn 31. Januar 1916.

Der Landrat. I. V.: Klein Regierungsaffcffor.

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Bekanntmachung.

Auf GIM?) der BUndLSratSVerordnung vom 23. September 1915, byttkff-nd Bi? F?rnbalwxg unzuverläsßakr Personen vom Hand:! (_??„GBl. S. 603), bab? 1ch dwr Händlerin Anna Dierks in 'Zuderwalseds' Nr. 14 dwrch Verfügung Vom heutigen Tage den .anzdel mjt E-icxn, Käfxex und Höferwaren wegen Unzu- erasfigkeit tn bxzug aur diesé-xx H.:udelSHetrieb untersagt.

Rotenburg i. Hann., den 5. Februar 1918.

Der Lan'orat. von Müller.

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Bekanntmaéßung.

Der Öändl-xrin FYAU Amalie Sjameit in Ti1sit, Hobe Straße 88, ist auf Grund de.“- § 1 der Bundeörakswxroxdnung vom 23. Sevtexnbt'r 1915, bctreffexd Fernbaltung umuverxä'ßger Personen Oouxßankxl, und auf, Gruxxd des § 4 der Verordnung über den Handel mtr Lebranitteln vom 24. Juni 1916 dcr Groß- und 11161115651581mitNabkunthitteln aller Aré für die Dauer des Krieges wegen Unxuvckrlässigkeit untersagt wvrden.

Tilfit, den 11. Februar 1918.

SiadtpolixechrWaltung. I. V.: Quentin.

(Fortsetzung des Amtlich in der Ersten Beilage.)

Yichtamttiaxxes.

Deutsches Reick).

Preußen. Berlin, 16. Februar 1918. In der heute unter dem Vorfiß des Königlich bayeris en

GZsanchn, StaatSrats Dr. Grafen von Lerchenfe d-

Kofertng abgehaltenen Vollsißung des Bundes-

rgts wurden folgende (Heseßentwürfe angenommen: 1) über

1312 Zusammensxßung des Reichstags und die Verhältniswahl

m großen RsxchstagSmablkreisen, 2) zur Bekämpfung der

FeLchxchtskrankheiten, 8) gegen die Verhinderung von e 11 en.

' Vor Her VoUsißung hielten die vereinigten Aus 11 e ür dre Verfaßung und für Justizwesen eine Sißung. fck ff f

Die Tätigkeit der nach St.Petersburg gesandten deuts_chen Kommission stößt nach einer Meldung des „Wolmchen Telcgrapbenbüros“ in dsr [2131611 Zeit auf immer großere Schwierigkeiten. Unterredungen mit den maß- gebenden Persönlichkeiten, ohne die nach Lage der derzeitigen

])andlmt en ni 1 zu erzielen ist, werden den Mit '

der deYtschenchKommission Yadurck) Unmögliäz YYY daß die russischen Volkskomminare, msbesondcre Lenin ank; Troßki, andere dréngende Geschäfte vorschüßen. Bald er- geben sick) diese, bald jene Gründe Für dis Ve zöa-Zrunc; de; Verhandlungen. Nachdem 115) xxun m den [2131911 TMN] au noch der schxverxv12aen5e Fakt ereignüt hat, das; in LMT die 112111161211 Kriege.? 11110 ;Zéwilßofangcnen bktrßfßnden AMANN- heit die rUssische 9191118111119 21112 von isn“ *JWQÖLUE (511155? “an; nächstxn Tage wieder zurückgcnommen_ kmt, enésjclzr 0107111121) die Frage, ob die weitere Anwesenhett d_ex deutsckxcn Kom- mission in St. Pctsrsburg unter den derzertxgen Verhältnis.."

noch Zweck hat.

Am Heutigen Tage ist eitxe V eka nntmachxxng Nr. 1355 15501. 19. K.-R.-A. .in Kraft gékreien, durch Miche 519 bei der Bearbeitung 1397113015 anfaüenden Sägespzne (Sägemekxl), Hobslspäne und andere Holzfpx'ine UllLrÄrt (HolzwoÜeaHfÜl, Drehspäne, Maschinenspäue _mw.) beschwg- nahmt werdM. Nicht betroffen dnrch dxe Besckylngnahmß werden Holzmeßl, Holzmoüe, .„)auspät1e 11er Essiglwlzspäne sowie Bestände bis 1000 1§J und Mengen, dre im 1110711111111xe Gesamtanfall nicht mehr als 1000 ](Z' betragen.

Troß der B25chlagna5me bleibt die Verwsndunq der 527chlagna6mten (_ZJ-egenst-kinde znr Verfeuerung in derkx Be- riebc gestxxtkst, in dem sie anfaUen. Ferner ist eine Ver- äußerung und Lieferung d-xr beschlagnahmten Gegenstände an die Beschaffanqssxelle für Holzspäns nnd Stremnittel bei dsr Königlickxn Inteßdantur der militärischen Institute in Berlin sowie anderweitig mit befonjzerer Einwilligung der vor: bezeichneten Beschaffungssteüe zuläsng.

Ueber die von der Bekanntmachung betroffenen Goaen- stände ist monajlich auf amtlichem Meldeschein eine Mel- dung zu erstattsn. Die erste Meldung ist Über 11911 am 16. FLÖXUÜT 1918 vorhandenen Bestand bis zum 25. Februar 1919 zu MQÖM.

Die Wekanntmachmm Nr. 12.51.6006. 17. K. N. A. ]]. ATU]. vom 29 Septemvsr 1917 ist aufgehoben worden. '

Gleich5eitig ist eine zweite Bekannntmachung Nr. 1331. 16001. 18. K. R. A. erschienen, durck) welche für die oben- bezeichneten Holzspäne Höchstpreise festgeseßt werden,

Der Wortlaut beider Bekanntmachungen ist bei dyn Land- ratsämtern, Bürgermeisterämtern und Polizeibehörden einzusehen.

Der parlamentarische Beirat des Kriegs- ernährungöamts war am 11. d. M , Nachmittags, zu einer SiHung zusammenberufen worden, um sick) zu einem dringlichyn Antrag der Obersten Heereésleitung auf möglichst schneUe Lieferung erheblicher Mengen an Heu nnd Stroh als Pferdefutter zu äußern. Wie „Wolffs Telegraphenbüro“ mitteilt, erkannte der Beirat die unbedingte Notwendiakeit an, dem Heere die erforderlichen Mengen sofort zur Ver- fügung zu stellen, und ersuchte den Staatssekretär des Kriegs- ernährungsamw, mit aUen ihm zur Verfügung siebsnden Mitteln dafür Sorge zn tragen, das; die Heeresverwaltung die erforderlichen Mengen an Heu und Stroh so schnell wie möglich erhält, wenn nötig, auch im Woge militärischer Zwangsmittel gegen die schuldhaft Säumigen, Die Mehrheit stimmte ferner dem Vorschlage des Stcjatssekretärs zu, eine vorübergehende PreiSßrhöhung für HA! und Stmk) eintreten zu laffßn, um dadurch eine möglichst schneÜe Ablieferung anzuregen.

Hessen.

Der Staatssekretär des Reichsjustizamts Dr. von Krause, der vorgestern abend in Darmstadt eingetroffen ist, stattete gestern vormittag dem Staatsminister Dr. von Ewald Linen Bssucl) ab und wurde Mittags von Seiner Königlichen Hoheit dem Großhorzog in Audienz empfangen.

Qsfterreiäz-Uttgaru.

_ In der heutigen Sißung der parlamentarischen Kom- mi1sion des Polenklubs berichtete, wie die „“1Lolnischen*.)k_:1ch- ric11xen“melden, der Klubobmann (HHH Über die dem Minnjer- präyrdcnken Dr. von Seidler am 11. Februar abgegobene Erklärung 11er die von den Polen gegenüber der Regierung wegen des mit der Ukraine geschlossenen Friedensvertrqges einzunehmende Haltung. Die parlamentarische KommisUM nahm cinmütig und mit Anerkennung den vom Klubobmaxm gemachten Schritt zur Ksnntnis. Hierauf entwickelte M eine mehrstündige Besprechung über die dem PolMÜUb zu erstattenden Vorschxäge bezüglich des weitexen Bor- gehens. In der Besprechung, welche die Entrümtng'dek Nation und die Bereitrvilligkeit, ihre Rechte zu vertetdtgsn- widßrspiegelte, wurde voÜkommenste Uebereinstimmung 11er Ansrchten sowohl in der Beurteilung der Exeignlffe p_cr„lch1en Tage als in der Haltung, die die Nation gezwungen Ut- m der polnischen Frage einzunehmen, festgestellt.

, * Gestern fand in Budapest unter Beteiligung der öfter“ re1chischen und der ungarischen Handels-, Finanz- unp Ueber- gangswirischaftSminister sowie der gemeinsamen Mintster W" Stoeger-Steiner und Baron Burian unter dem Vorslö des Ministerpräfidenten Dr. Wekerl'e ein gemeinsamer Ministerrat über beide Staaten interessierende Wirischastß fragen statt.

"" Jm WNÜZWÖtSUUSsckWß des 11ngarischanb; a_eordnetenhause§ führte gestern im Anschluß an AUS“ fuhrmxgen hes AbgLordneten der Bauernpartei, Stefan Szabaé der fur dre RngrungSvorlage eintrat, Graf Tisza [UU Bericht des „Wolfnchen Telegraphenbüroés“ aus: kik Seine Seele iki etxüÜt von patriotiwher Sorge und Bittere t- AUS UUQUÜsébsn Polkxiksr 516 in die jüngste Zeit seien der 5211117711!1 qewesen, daß das radiéale Wahlrecht das Ungatntum mit der UMZÜ- Gksäbk „bedrobe. Bkzeicbnend sei auch die Bkgeisterung a11er Ungar" feind: fur das aüg-meiue Wab1r5cbt, und jeder, der den Untergang deOUngarniums wüc»sch-, Fordere cs stürmisch. Ermüffe aber 11111?ka daß heute viele patriotische Ungarn den Standpunkt der Feindeiant; gk_nommen hätten. Der Redner befürchtet von dem aUZSME "l;" Sümmrecbt ekne erabdräckung des Niveaus des erxamkntk- F1“) ÖCkUNJL es 7111111, das; die Zahl der ungarischen Wabker 11911 icio; Ms 61-6 Prozxnt geskkx'qen sei, denn dieser Prozentsaß schlfeße "M aus, daß in einzelnen Gegendkn große Verschiebungen zuunßm-stetLJa„ Ungarn cintretrn könutzn. Als ahschxeckzndxg Bejsvjel fuhrte “!

Verhältnisse in St. Petersburg ein Fortgang der Ver-

Tisza dle Zcxiplittrruna unter den deutsch-ös1etra1chifchkn Abscsrdné'e'x an, Von denen 43 Sozialtkten s'eldst in der heutigen bcdrobse" “9

xchfums nicht zu bcwe en seien selbst nur die Indemnität u WJA Dag angeuzxinc Éjlmmre ! babe in der ganzen Weill néj-dekgÜW und VerWWUUJ bervrzkaekufen. Von seiten der Re- “1111719 sei ICsagt wor1„en, man musse den Verteidigern des Vater- !);MS in dyn Säxußengräben das Wablrrcht Verleihcn. Es sei merkrvü7dkg- daß die:: Folderung von Nichtsoldaten er- 170ka MM, yk: zu Hau]: bockten. Der wahre Soldat kämpfe cht in Der Hoffnung auf eine Beloßnuyq dureh das Wahlrecht. FM; Tjgza exklärte im weitexen Verlaxtse 1:1an Rxde, der Nachtveis res L;:sxns nnd SÖrethv over don Vier Zuruckgclegten VolkUcbul- „asm aynügk nicbt behunfö Erlangung des Wablxeéhtes. es müsse der I?;Öwkis Von sechs zuruckgelegien Volkssebglklaßen erbracht werden. Es habe ferner keinen Sinn, daß die'. Erfullung der Militärdienst- yfi1cht7chM genügen solle, um das Wab1rechr zu erlangen. Der dener echlä1te ferner, er sei kein erund Yes geheimen Slimmrecbts, erwünsche jx-docb, was die geheime Ahsttmmung eingeführt werde, auch die ÄÖNMWUUJSVMM. Schließlich wteß er darauf hin, das; es auch im Interesse der Arbenersebast sowie selbst der radikalc-n Bürger- schaff iikgr, der gwßeu Masse durch Verleihung des Wablxecbts nicht

das 11ebergewicht zku gebün-

Großbritannien und,..ZJrland.

Dag Unterhaus hat die Adresse aux Die Thron- rede angenommen. „_ _

Während der Erörtkrung ter Adress 1759111217571: Mac Kean (11nabbä=giger Ire), wie .R-xuier" meldet, tx-Untsxlaffung einer aus» führlicbeu brisistben Antjvott auf dke Papstnote. Er meinte, 13165 121 “ns Gctlngsepäßuna des Papstxs mzd wäre offenbar auf 5911 We- beimvntrag unt Italien zvxucknzsueren, drffcn Vedingungan in Petersburg veröffemlicht wojden 1eten. Lord Robert Cecil ixeljte in seiner namens des Auxwäriigen Amts abgkgxkeneu Antwort auf das entschiedenste ia Abxede, daß eine Gering1chaßung des Papstes durch die Maßnahme der Regierung, n1cht mxbr als eine förmliche Empfangsbestätigung dem Papst zu senden, herbeigefühtt oder beab- chttgt worden je!, und bxstrttt Weiker, daß der Vertrag mit Jtalten irgend ktwas mit der Entschlteßxmg, eine ausführlickoz: Antwort zu uvterlaffcn, m tun _babe. Die Entscblkeswna hab: auf der Annahme beruht, _ daß n1chts zweckmäßigxrweise der Wilsonscbxn Antwort hinzugefugt werden könne. Cecil zollte der vom Papst in verschiedenen Angelegenbxiten des Krieges geleisieten Hilfe mcnmen Beifall und exkläxxx. dax"; k-gs einzige, was jener Ver- 1an bewirken würde, darln bestande, dax; England, wenn Italien grgen einen päpstlichen Vertreter aus der Fmdenstagung Einwände erheben würde, diese Einwände unters'xüsen wüxde. Dies sei ach, es gäbe mans anderes, und es sei wirklxch ohne Bedeutung, da_die Fried nsberanmg nnr zwiscxven den Kriegfübxenden abgehalten würde und diese aÜein A:.sprucb batten, daran teilzunehmen.

-- * In West Vromick) hielt Hendersen am 9. d. M. eine bemerkenswerte Rede über die Reorganisation_der englischen Arbeiterpartei, in der er, dem „Wolfxschen Telearaphenbüro“ zufolge, sagte:

V-rmntliéh würden zwl1chen Juli und September Neuwahlen für das Parlament abgehalten werden denen angefichw der Tatfczcbe, daß das neue Wablßeftv dle Wäbketschaft von acht auf aber sechzehn MiNionen Stimmen erhöht babe,_e1ne besondere Wichtig- keit zukomme. Die Albeitexpartei, die m drei bis vierhundert Wahlkreisen Kandidaten_ aursteUen werde, habe die Pfticht, an den großen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Aufgaben der Usbergangsjeit nach dem Kriege mit der größten Tatkraft mlt- znaxbeiten. Sie werde ßck) mit keinem Vergleich begnu„en, sondern darauf bestehen, das;“ der Volköwiue ntcht* länger e*ne leere Phrase sei. Die Mehrheit des Volkes 1256 heute ein, daß von den alten Schlagwörtern der tracitionellen Parixie'ki nxchts mehr zu errvatten sei, und erhoffe von der veu-n Staakskunij eine Wiedergeburt der Gesellschaft. Dke alte politisckye'Oamukxg müsse einer neuen Play machen, die im Zeichen en.:r neuen lcbenkigcn Volks- partei 'esntsteben Werde, die in Wixkltchkeit eine Regierung des Volkes für das WM und dmch das Volk ans1rebe. Diese neue Paxiei werde die Wbeitexpattei sein, Wobei (1er unter Nr- be'nern nicht nur die Handwbemr, sondexn auch dw quéakbeitcr vetstanden würden. Die Panic?! wxrde aUen offen stehen, du- wirklich atbeitelen, selbst wenn fie Lords wätcn. Sobald aber die Arbettet- paxtei eine staxke Macht im Unjerbause geworden sei, wer„de fie dafür sorgen, daß die Arbeiter die game F1Ucht ihrer Tatigkeit erbieltcn. Sie würden fick) nicht länger mit den Brosamen be- gnügen, die von den Tischen der Prcduxevfm fielen. Sic ver- langt-n völlig aleichmäßixxe Verjeilung der Früchte der Arheit, die auf der E*Umdlage eines aemeinjamen Beilragks dcr Mrjlel der Produktion möglich sei. Sie forderten das denkbar_bes1e System einer vmkstümlicben Verlvaltuna und die Kontxolls uber jede In- dustrie. Ste' strebten mehr nach industrieller Demnkcattfierung als nach Verstaatlickxung. Die Arbeitejpartei „wexde uicht zulaff_en, daß man von der während des Krieges eirgkfubrten Koyirolle uber die akoßeu Industrien und die Dienstleistung-n durch die Nation eixtsn Schritt zurückgebe. Das kapitalistiickze System der Exzengun muffe so gewandelt werden, daß es zugunsten der Menge, nicht zum rwat-

vorteil weniger gereiche. Frankreiäa.

Der Finanzminister hat der „Agence szvgs“ zufolge in der Kammer einen (Heseßentmurf über voxlaufige Krekxtte für KriegSauSgaben während des zweiten Vtextelwhreß em- Jebracht, die sich dadurch auf 91/9, Miuiarden erhohen.

Rußland.

Einer Meldung des „Wolffschen Telegrapbenbüros“ zu- folge hat der Rat von Saratow den Astrachan-Kosaken den Krieg erklärt.

Italien.

In der Sißuna der Kammer vo"m 13. d. M. fand „eme Erörterung der Regierungderklarufngeun statt,

Laut Bertäjt des .Wylfficben Telex.rape)e1ch1:ros" beklagte"der A[);1- Bevione' gewisse lmperialistische Punkte Hes urwtuna- lick)En KriegSzielprogramms der Entente, _ wu: der“." ru:“,"iscben Beßß Konstantinop-ls, das rusfifcko-franzöfisäye Abkommen nber du- deutschen Grenzen usw. Anscbléeßend las er-das Londoner Abkommxn vor, diem, Wie er bemerkte, ebenjalls impetiaüsiiscbe Tendenzen anßaften. Auf Oests'kUÖ-Ungam zu spr'eäoen kommend, le_hnxe dkr dener defsen Zkrstückelung ab, verlangte aber eine Neuaeijaltung am intk'rnatw- nalem Wege. DK? "Abg. Toßcanelli beionte,„daß axle Kammer- gruvpen einheitlich gegkn den Abschluß eines Soyderstiedens seien, und Wändte- sich gegen die politische Zensur, die es leöUUÖÜ babe, daß gewisse intupgen ' die öffentlkck)? Meinung mono- polisierten; auch die parlamentariscb'n Vorrxcbte seien besser einzu- halten. Der Abg. Ciriani trat für die nationalen und strategischen FSrdekUnaen der italieniscbx'n Regierung ein. Oesterreicb-ngak" muff: von Grund aus umgestaltet we'rden, da sonst eine freiheitxiche Entwicklung Jxaliens nick): möglich sei. Der Rahner Verfocht ferner ch Vorbereitung einer sozialen Geixygebung auf breiter Grundlage fur die Zsit nach dem Krieg.“, was hegte für dßas Volk der beste An- [porn dum Wldetsjand wäre. Schließ11ch muss.“, Orlando eine ganz auf die Kriegsvolitik eingestellte imvexe P:;litik wagen, namentli Wen die heimliche Opposition gewTffer bürgerliäoer uno neutralif11scher

reise, wenn nötig, mit aller Schärfe vorgeben.

Spanien.

Der Mini terrat at eine Verordnung über o Ü Ü gat o ki sch e

Kriegsverslxheruxgen auf das Leben der F5chiffs-

esaßungen sowie abgrenzende Bestimmungen uber den Handel bezüglich der Küstenschiffahrt erlassen.

Blättermeldungen zufo1ge nimmt der Wahlkam 115 [mmer größkren Umfang an. Besonders [)eftig tobt er in Catalonien, wo sich die von Cambo gefühlten cnlalanischéu Regionalisten und die unter dem Einfluffe von Dertour stehenden Republikaner alS Feinde gsgenübersteben. 91116) in (Galicien wird die chhlvropaganda eifrigst betrieben. Dort kämpfen die Anhänger Cambos gegen die Liberalen, Kon- smvatwen und Axxrarier. Als Neuerung im politischen *.*?le SyanienéZ ist die aktive Beteiligung der Minister an dem Wahlkampfs: anzMehen: der “?*Finanzminister und der Umer- richt§minister befinden sick) auf Werbereisen in der Provinz.

Der konservative frühere Minister des Innern San (bez Guerra äußerte sick) dahin, daß die künftigen Cortes etwa folgcndermnßen znsammengeseßt sein dürften: 90 An- bänaer Daros, 80 Anhänger Gaxcia'Prietos, 45Regionc111sten, 27; Anhänger Mauras, 130 Anhänger Laciervas, 40 Anhänqer von Rommxones, 80 Anhäuger des liberalen frühexen Miuistexs Alba und 7 0 Mitgléeder dcr übri,;cn Parteigruppen.

Niederlande.

Zn Boajjiwortung einer Anfrage des Mitglieds der Zweiten Kammer Idsinga über die Ungültiqkeits Erklärung der russischen Anleihen teilte der Minister des. Anxswärtiaen London lcmt Meldung des „Wolffschen Telegraphsnbüros“ mit:

Me nwalänQ-ésäx-e Regierung Hake den aann neukralen Negierungsx: ko gesch1agen, in 712197: ?“lngekeßenbeit gemeinsam aufzutreéten, Swami-tn habe 115!) im Peinxip dazu bereit erklärt, Von dea skandinavijcben Ländexn und der Schwe15 werde dxmnääpst YUNVOU erWartet. Inzwischen bctbs der niederländische Gc1anote kn St. Petersbmg aeaen al]: Handlxmqekn der Voéksfommiff-xrs, durch die niederlänMckye Jmereffen gescbä'cigt wkrden, WidevsVruch erbobxn. “Der *“G-“sandte habx feiner Negterung das Mehr Voxbebalth, Schaden vergütung zn V?.rinngen.

Schweden.

Nach einer vom „Svenska Telegrambyran“ verbreiteten amtli-Ihkén Mitteilung "Ut auf Ersuchen dér'scbm'edisckwn Re- gierung gestern der Vertreter der Bolfchewixtregierung in Stockholm, Woromsky, auf einem '„schwedtsckxn Kriegs- schiff nach den Nlandsinseltx abgerent, um dre dortigen russischen Soldaten zu bemeqon, sick) (Gewalttaten zu enthalten und Aland auf geeignet“.) Weise, g'égebenenfallö auf schwedrschen Schiffen, zu verlassen. __

Die Mitglieder der AlanhWbordnung veröment- lichen Mitteilungen über die verzweifelte Lage Mands.

Wie „Wolffs Telegropbenbüro" berichtet, Tft danach durcb den Ausbruch der schweren Unruhen in Sükfmnland ,und den Abbyucb der Vejbinßungen mit St. Petersburg die Lebeyßmtttellage der Jusel noch beunrubkgender als vorher geworden. Dre russischen Soldaten find jeßt ausschließlich auf d1e Vorräte der Bevölkarung anqzxwtesen, die nach den Berechnungen der Bevölkerung höchsth 513 (Ende Märzau61e1ch2ntömnen; wenn aber die rujsäschcn ©1315:ng jetzt W:!) Von diesM Vorräten zebten, werden die!e natur1tch ba-o zu Ende gehen. Unter solchen Umständen kann man fich le1cht denken, das; Zusammenstöße entstsbe'n können, wobei Yéxßeleien za befürchtchn sind. Die Bevölkerxmg ist zwar zahlreicher als die Soldaten, verfügt abkr nur über ettva 50 Gewehre und ist ohne Ausbildung, d;: die ersuäpe eluéxr militärischen Organi- sation von scijen der Rußxn Grgenstand einer verdäckptigen Aafmrrkscmkeik geworden sind- Die Zukumtsausficbten 1chciyen verzweifelt, und doch wäre den Einw-ohnern le1cht zu helfen, wenn man von SQWeven aus ein Hiltokorps, aus 500 oder 600 chmn bestebknd, und unter Kelbervuszxer Leitung, oder auch ein 1ch1vedisches Kxéegs1ch1ff binsendeg mötbw, um das Leben der Webrlosen BeVöxksrung zu sobayen, me Soldatenborden in Schach zu balt-n und fie zu veranlaffeU, nacb Naßland zursxxkzukebxen. Eine solche Expesition wäre um so bsgründeter, als 131le 1chwxd11chel1ntev tanen sech auf Wand aufhalten und fie ebenso bkdtovt find wre die übrigen Eknwvbner. Die Bevölkerung Alar-ds hofft, daß Sébweden, das sein Jnt-reffe für die. Wiedervereinigung dcrIrxsel11 mit Schweden etklärt bat, fich nicht nur füt dix nackten Injsln de Schären kntxt- esfiert, sondern auch für die auf den Inseln wvbne'nden MUUÉLU.

Die zweite schwedische SchiffSerpedition nach Finnland hat Manlyluoto auf der Rückfahrt nczck) Schweden cim Nachmittag des 14. Februar mxt „639 Pasmaieren ver- laffen. Der Chef der Rettungsexpeditton nach Aland tele- graphiert, daß die ganze Expedition auf Eckeroe, einer der größten von den Alandsinseln, angelangt sex, und daß alles

d t [ ei. or wah s Amerika.

Der Präsident Wilson hat nach einer „Reutexnwldung“ durch eine Bekanntmachung verfügt, daß alle (Yin- und Ausfuhren aus allen Ländern vom 16. Februar ab einer Erlaubnis durch da?. Kriegshandelsamt bedürfen.

Kriegsnachrioluen. Berlin, 15. Februar, Abends. (W. T. B.) Von den Kriegsschaupläsen nichts Neues.

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Ueber den Erkundungsvorstoß deutscher Matrosen an der belgischen Front am 14. Februar berichtet „W. T. V.“, wie folgt: " * '

Nach kurzem 1711219611 Feuembarfall brachen Stoßtrupps cmes deutschen Matrosenreg1ments, in _eiligem Lauf uber den aquc- weich1€n Buden hinweg, überxascbend in die belgischcn Graben südwestlich Von Mannekeosvare ein. Von nvei Seiten her rollxen sie, jxden feindlichen Widerstand brechend, mit Handgranaten Cin breitcs belgisches Grabcustück auf. Von ,SÖulferwebr zu Schulter-r Wehr vorgebeud, trieben fie tmn rechts“nach links die fich Verswcixelud webreude belgische Besatzung immer dichter zusammen, die in dem Hanogranafenreasn scbwsre bluttge Verluste erlitt. Was 111cht eiltgst mch rückwärts floh, Wurde gefangen «enotxxmen. Das ganze Unter- nehmen Melle 981) um, rasender Gescbwmdkgkeitab. Schon nach kurzer Zeit kehrten die Matrosen mit 2 „belgischen Offizieren, 26 Mann, zahlreichen Bcgtestücksn xmd wtchtigen Erkundunge- ergebnissen in ihre Außgangsßellung zuruck.

Großes Hauptquartier, 16. Februar. (W.T.V.) Westlicher Kriegsschauplav.

n ein elnen Abschnitten Artillerietätiakeit, die sich in der

CharanagJe zwischen Tahure und Ripont am Abend

ver är te. , ' k" sckKlef1nere Unternehmungen unserer Infanterte m zlandern

und östlich von St. Mihiel hatten Erfolg.

Von den anderen Kriegs'schaupläßen uichts Neues.

Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

Oesterreichisch-1tnaarischer Bericht. . Wien, 15. “Februar. (WIT . B.) Ymtchk; wird gemeldet:

Keine be anderen Ereignisse. _ s Der Chef des Generalstabes.

BulgariWer Bericht.

Sofia, ]."). Februar. (W. T. W) Y1n111ch2r Bericht vom 14. Februar. " , Mazedonische Front. In der Nabe 535 Dobropolxe und zu beiden Seiten VSI Wardar wurde 13913 Arttllxrte- feuer an verschiedenen Stellen der Front btöwetley hefnger. Mehrere starke Erkuudxmqubteilungen versuäüen, s1ch unseren Sjellungen zn nähern, murden'abek 1111121" betrLcknlan Ver- lUsten verjagk. “Jm der Nähe des Butkower Sees wurden velsckxiedene englüche Abjeilungen, die mn F111g5212gxn und Artillsrie vorxxénchn, angUiesen. Unsere Erkundungßabtxxlungen machten englische (LZLfangene. __

Dowrndschnfront. Wanemuhe.

TürkiFÖQk Bericbk,

Konstantinopel,1-1.Fe13ruar. (W. T. B.) bericht. An der Paléésxinxxme 1791 11:3(13119111W2119r 111113 guten SichMrhält'nissen lebhaftere “1456011111211; und Arxtüxrtetaltgkett. An der Diala für 11115 erfolgreicher Zusammsmwß unserer “„Patrouiüe mit 211121“ englischen Anfklärmngöabtetlnng.

Tach-

Der Krieg zur See.

Berlin, 15. Februar. (W. T. B,) In der Nacht vom 14 .15. Februar griffen unsere Torpedobqote unter der Führung des Korvettenkapiläns He'mecke, d1e starke 'Ve- wachung daS englischen Kanals zwutschcn Calms- Dover und Gris Nez- Folkestone uberraschend an. Ein großes Bewachuugszahrzeug, zahlreiche be- waffnete Fischdampfer und mehrere Motorfahrzeuge wurden zum Kampf gestellt und größtenteilß vernichtet. Unsere Torpedoboote “FWR dabeickkeikp?) thrmste und Be-

ädi_un*en; "ie "ind vo ig zurü "ge e r.

sch q q 1 1Der Chef des Admiralstabes der Mariné.

Berlin, 15. Februar. (W. T. V.) Bei starker Be- machungnnd Gegenwirkung versenkten unsere [.'-Byote im Aermelfanal leßthin 19000 Br.-N.-T. 'ftz-mdltchen HandelsschiffSraums. Unter den vernichteten,Sch1fte'n, von denen dw meisten tiefbcladen maren, befandenjstcb 51524 aroße Dampfer von 6000 Vr.-N.-T., deren emer em Tank-

dam 1 er war. xf Der Chef des Admiralftabes der Marine.

Stockholm, 15. Februar. (W. T. B.) „Stockholms Dagblad“ erfährt aus Petersburg, daß der schwedische Lloyddampfer „Jtalie“ mit 1700 Tonnen vor Peterhead gesunken sei. ,

Parlamentarische Nachrichten.

Laut Meldxmg deö „Wolffschen Telegraphenhüros“ erhielt bei der vorgestrigen NeickWtagSersaßwahl meandkxeise Koblenz-St. (Boar der Pfarrer Gxeber 5281 Stitxxmen, der Generalleutnant Freiherr von Stemaecker, der offizielle Zentrmnskandidat, 4609 Stimmen. Pfarrer Grebsx» ist somit g e w äh lt.

Dem Hause der Abgeordnetey ist der Entwurf eines“ Geseßes, bstreffend die Verlerbztng der“»Rechts- fähigkeit an Niederlassungen geistltcher Order) und ordensähnlicher Kongregationen der katholtschen Kirche, nebst Begründung zugegangen. -

Wohlfahrtspflege.

Das Kricgßamf hat auf Anttag der Krie/gsamtsééüe in den Marken für den Ausbau you Anstalten zur Unt_ekbr1ng_una don Kindern erkoerbstätiger 2171131187: dem Kriegsausstbuß zum Scbuxzs auffichlsloser Kinder zunäckyßt die Summe von 45 000 „45 überwiesen. An ch Vextcilung ist aUerdkngs die Bedingung gefnupft, daß das Geld nur wichen Gemeinden zufließen dar?, die ibrexfeits an der Einrichtung solckocr Anßalten mitwirken und Geldmittel zu dem gleichen Zweck zur Verfügung stellen.

Theater und Musik.

Im Königlichen Opernhaus: wird morgen, Soxmtag, „Mignon' mit den Damen Marberr, Herwig und den .Herren Philipp und Sclylusnus in den ngptrollen aufgefuhxt. Mufikaltfcher Leiter ist der Kapellmeister von Skrauß.

Im Königlichen Schauwtelhausa wxrden moraen .Die Journalisten“ in der gewobmen Beseßung auYefubrt. Anfana 7116r.

Im Deutschen Theater findet am Sqnnc-bend, den 23. Fe- bruar, Mittags, eine Tanzworstcll una statf, in der Lillebi! (Christensen vereiut mit Karta. Sterna .und Exnst Matray zum exsjen Male in dieser Spielzeit auslkktkn wjrd. Fur den 2. Mars, Nach- mittags,1st_eiue WohltätigkeitsVorstellung zu Gunsten der Kriegsbilfe der Berlinex Loaen (1119-7619, die den einaktkßen Schwank „In Zivil“ oon Guijav Kadelburg- emm bunten Tes un? zum Abschluß die seinerzeij im Rahmen von „Schau und Ravcb vielgegebene Don Caklok-Pakodte bringt. In der Vorsxcllung wirken unter anderen Elke Eckersbera, Auauue Pünkösky, Bruno Dccxrli, Otto (GebüzF,ßAl-xcmderi Moisfi, Max PaUenberg, Magnus Stifter und ans . a mann mt. ,

Jm Theater in der Königgräßer Straße ist die Erst- aufführung von Henrik Jbsens Schauspiel .Die Helden auf Helge- 1and" („Nordische Heerfabrt') endgitltia auf Sonnabend, den 23 Je- bruar, festgeseßt Worden. Die Hauptrollen [tegen in den Händen der Damen Triesch mxd Veldlitck), der H-rten Hartan. Kayßler, Mixren- dotff, Peterbans und Pxöckl. Die Bühnenbilder find nach Enlwurfen von Svend Gade angefertigt, dle Gewänder bat Rpcbus Gliese ent- worfen. Das Werk wird von Karl Membard in Suns geseyt.

Jm Schillertheater Charlottenburg findet am Diersiag die erste Aufführunq der Wilkenscben Posse ,Hopfenratbs Exben' statt, deren erste Wiederholungen für Donnerstag, Sonnabend und nächsten Sonntagabend angescßt find.

Marv Zimmermann, die BaU-ttmeistmin des Deuisehen Opernhauses, gibt am 21. d. M., Abends 8 Uhr, einen Tanz. abend mit ihrem Ballett in der Königlichen Hochschule

für Musik.