1918 / 58 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 08 Mar 1918 18:00:01 GMT) scan diff

Artikel 17.

Zur Feiiitellung der nach Artikel 14, 15 zu ersevekdm Schäden soll alsbald nckb der Bestänxung des Friedensvertraas ekve Kom- mission in B-rl'u zusamwentruen, die zu je einem Dritéel aus Ver- tretern d-r beid-n Teile und neutralen Mitaitednn s-ebildkt wird; um die Bepickonuna dxr neutraler Uitaglieke; darunter des Vor- ÜZ-Ziden, wird der P ändent dcs Schweizerifxben Bundesrats gebeten

: en.

Di: Kommission stellt die ftir ih e Extkcb-idungen maßgebenden “TUUÖlaZk auf; guck: erkäßr sie die zur Eriedixung ihrer Aufgaben ericr'xkrl-Öe G schattöordnung und Die Bestimmungen über das dakei xm UE! gende Verfa!) er:. Ihre Entschk'durg n MOW“! "' ""t““ ?cmmi tronen, die aus je cirkm Vertreker ker d-id 11 Teile und einem n:;utleen Obmann gebiiret werden Die von den Unterkommi'sionen ée,ka*1te;lten Beiräxe sind innerhalb eines Monat; nach der Fest-

si: "ang zu bezahlen.

_ Siebentes Kapitel. Auétau1ch der „Kriegsgefangenen und Zivilinternierten. Artikel 18.

. I)ie kriegsgefarrgencn Férnländer in Deutschland und die krieg!- („ekargcxen OeuisÖ-n i," Fiunland sollen tupiicbsi bald in bestimmten, Wu ei-er keutkcb-finuifchen Kommission zu vereixbarenden Z-iträamen 'Und Unter (EMI der für sie (: fgewendeten Kosten aukgetauicbt Zverden, soweit si“ ucht mii Zusiimmupg des Auicntbaitsitaats in JZeZJÖZiebrete zu bleiden oder sich in ein anderes Land zu begeben n 3. Die KoaMiisi-In Hat auch die weiteren Eimelbeiten des AUS- txeiehs zu regeln und seine Dmch'ührung zu überwachen.

Artikel 19.

Die beiderseitigen verschickten oder interniert“: Zivilanaebörigen werden tunlickost bald UNkntgklÉÜÖ heiwbefördert Werden, soweit sie nzely: mit! Zu**imurun§_ des Aufcytkaltsfiaats in deffen Gebiete zu x_xeiben ode: fiel) in ein anderes Lan: zu begeisen wünscbrn. Die ;chgeluna der Etmeibeiten und die Ueberwachan ihm Durchfübrung Feli durch§ie im Archi 18 erwäönte Kommission erfoißen.

Die Jrnnische Regierung wird sicb bemühen, von der Russiscken NLEÉ'WUI kik Fréiiaffung derjenigen Deutschen zu erlangen, die auf i?amsälm Gebiete festgenommen worden iind und sich zurzeit außer- ixaib Finnlands auf russischem Gebiete befinden.

Artikel 20.

Die Angeböriaev eines Teiles, die bei KrieZSc-uébruel) in dem (Gebiete des unteren Teiles ihren Wokivsiß oder eine ßewerblicbe oder Handelkniedeil-ssuwa ketten Uiid sich nicht in diesem Gebiet aufkalien, kö-um dorthin rurückkebxen, fekaid sich der andere Teil nicht mehr im KrixZSZUstJnde ic'finécx. Die Rückkehr kann nur aus Gründen der inneren o:e: außeren Siekerbrit dcs Staatss versagt werden.

Als Auswäs genügt ein ven den Behörden des Heimaiiiaats ausgestellter Paß, WIMÖ der Inbaöer zu den im Abiaki bezeicipneten Personen gehört; ein Sichtvermerk auf dem Rasse ist nicht erforderlich.

Artikel 21.

_ Jeder vertragscöließen-“e Teil verpflicbiet i'iÖ, die auf seinem Gedie'e befindlichen (Grabstätten der Heerekcrngebörigen sowie der wihrend der Internierung oder Verschickun.r verstorbecen Angehörigen deJauderea Teiles xu achten rmd zu untcrbalterk; auch kör-neu Be- aerjsmgte dieses Teiles die Pfiege und angem-iiene AaSLÖml-cl'ung der (Hrabßättkn im Einwernek-mexk mit den Landesbrlxördeu besmgen. Die uiii ee: Päege der (Firabfiät-“en zusammenhciogeudm Einzelfragen dreiben weiterer Vexelrxi'aruvg vorbehalten.

AMW Kapitel. A m n eit i e.

Artikel 22.

Jeder verira,.lcklieker1*e Tei! crewäbrt volle Sirofsreilieit den ten; anderen T-ile angciiöre den Kriegsgefangenen für ails don ibkea b.“.xargeuen Straitaicn, fe:7ter den intemierten oder verschickten Zivil- ansebörigen des anderen Triies für die wäkr-n'o der: Internieruyg oder Verschickana beaangeneu Straftaten, _endiicb allen Avgedöriaen chenderea Teil-s für die zu OeJen Gunkten beganacrexr Straftaten sowie ftir Verliöße gegen die zur:: Nacßtcil feindlicher Ausländer ekganger-en A-Érxabrrregeseße.

DieqSKaffrciveit erstreckt sick: UiÖt auf Handlungen, die iiach ier Yeßaiigrmg des FriebenLVertrags begaagcn werdexr.

Artikel 23. _Jeder Teil gewäört ere Straffreiheit sein-n eigenen An- aeÖw-rgen in Ansehung 15er Arbeiten, eie sie im Geßiee kes arideren kTeiieöuls KrieZsZefangene, Zioéliutcxnierte oder Verschickie geleistet

";;-aber:. Artikel “24.

Die vertkaßstklicß'vdsn Teiie behalten sicb vor, weitere Verein- kakungen ju ir-ffen, woeaéo ieder Teil wegen der zu seinen Uuaunséeu ÖCKQUJMM Handlxmgen “&ckth von Strafen rwd sonsiigen NWW- rza-äzteilen gewährt.

Neunies Kapitel.

Bebaiidkung der in 'die Gewalt des Gegners geratenen KauifaörieisÖiiie und Schiffsladungen. Artikel 25.

Kauifabrieiscbixke eiiies vertragsi'öli- Zenden Teiles, die bei Kriegs- ausbrncb in den Haken keS anbcreu Teiles lagen, werden ebenso wie i;,n-e Ladavgen zuruckgeßeben oder, soweit dies r;icht möglich ist, in Geld ersetzt werden., Fiir die Bemaßung solcher Embergoichiffe wihrend des K:!»zes dic: übliÖe Tageszeiifxaclxt zu vergüten.

Artikel 26.

Deaiche Kauffalxrteisö'oiffe und ihre erungerk, die ficö, abgesehen ikea ker: Fällen des A-tikel 25, bei der Unterzeicsnuna dieses Ver- trazs iu: MaeÖkbereicb Jinvlands befinden oder später dorthin (;.-langen, sollen zurückgegekea Werden, wenn sie bei K-iegeauebrueb in einen: f-iybkxchm Haien_ legen oder in neutralen Hoheitsgewäffern ven feir«ri:ck,en Streitkäiten aufgebracht worden Jud.

Artikel 27.

_ Die im M::Öikereicb eines veriraaiebließenden Teiles befindlichen, (in Prism aufg-l»-:7ch*ev Kaufixörteiicixiffe des anderen Teiles soli-n, werter sie vor der HZ-ftätiaung des Friedensv-"rixczgs durcb ckckw- kaixigeé U-te:l “ines Prisenaericbts kondemniert worden find und „W Urte: die Bestimmungen der Artikel 2-5, 26 fallen, als endgültig einzezoxen angaseben weed-n; im übrigen sind sie zurückzugeben oder, ioweif sie nieht mehr vorhanden find, in Geld zu ersetzen.

, Die Bestimmung:" des Absatz 1 finden auf die als Prism auf- a-irochten Sch2ff91aiungen von Argeböréacn der vertragicbließenien Teile eriisPr-ech nde Anweni-uvq. Deck) fcllen Güter von Argebörigen isis eiern. Teiles, die auf SÖikfen feindlicher Flagge iu die (Gewalt Des anderm Teiles („“er-ien kind, ip allen Fällen een Betechtigten Herausgegeien oder, ioweit dies nicht mößit-„b ist, in Geld erseßt

werden, Artikel 28.

Die Durch9ü67uug der in den Artikeln 25 bis 27 er-tbalteneu Véfiivrmungen, insbescndere die Festseßung der zu zahlenden (Ent- sÉäbigr-r'aen, erfolgt durch eine gemisäzte Kommission, die ars je sirem Vertreter der vertraßschiisßchden Teile und einem neutralen Obmmm besteht und binpen drei Moraten nacb der Besiätigun des Jri-ixenk-vertmgo in Stettin zusamenenireten wird; um die Bezeirsrrmg ve; Okmorxns wird dex Präßdrut des Scbnzeizétiickjen BundeSrals

g-dxtaa wereen. Artikel 29.

Die vertragicbließenden Teile werden alles, was in ihrer Mucki ließ,“, tun. damit die nach Arxikei 25 bis 27 mrückzu ebenden Kaus- rabrteiicbiffe mbit ihren Ladungen frei ner!) der :imat zurück. gelangen können.

'!

Auch werden beide Teile einander bei der Herstellung aeficberter Schiffamtsweae für den durch den Krieg gestörten gegenseitigen Han- delöoeriev! jede Unterstützung ]uteil werden lafleu- Zebntes Kapitel. Regelung der Aalaudfrage. Artikel 30. J , fd

Die vertraas ließeuden Teile sind darüber einia, da d e au eu Aalandinf-ln «,L-«gien Beresiigungen sobald als möglich zu ent- emen und die dauernde Nrchtbeiesttaung dieser Inseln, wie ihre Forsbge B-hxndiung in mxlitärisclxer uud schiffab totetbviscber Hinsicht dt-roo ein besonderes Abkommen zwischen Deutschland, Finniand, Rußland und Sehweden zu regeln sind; hierzu werden auf Wunsch Deutschlands auch andere Anliegerstaaten der Ostsee

in ' i h MUMM! ie n- Elftes Kapitel. Schlußbesiimmungen- Artikel 31.

Dieser Friedensvertrag wird bestätigt werden. Die Bestätigung!- urkunden sollen tur.!icbst bald in Berlin ausgetauscht werden.

Artikel 32.

Der Friedensvertrag tritt, soweit karin uicht ein anderes bestimmt ist, mit seiner Bestätigung in Kraft.

Zur Er,].änzuna des Vertrags werden binnen vier Monaten nach der Bestätigung Vertreter der vertragsckyiießenden Teile in Berlin

U amme- tr ten. 3 f ZurAUrekund dessen haben die beiderseitigen Bevollwäibtigten deu

e-enwärti en Vertrag unterzeichnet und ihre Siegel beig-diückt. (; AusgeZertizt in doppelter Uxicdriit in Berlin atéxWA Mäzrx'z )1918-

3;

In dem zugleich mit dem FriedenSvertrag zwischkn Deutschland und Finnland ahgeschioffenen Handels- und Schiffahrtézabfommen wrrd laut Meldung des „Wo!ffschen Telegraphenbüros“ folgendes bestimmt:

Dre Aneebörkgen e*nes jeden der vertragchi-ßenden-Teile ge- nießen im Gebiete des anderm Teiles in, bung aui Handel und sonstige Gerverbe dieselben Reöhte und Begünstigungen aller Art, welche den Ia-ländem zusteb-n oder zustehen werden. Aktiengesellscbafren, Gesell- säoafien mit vesch änkter Haftung und andere kommerj'elle, industrielle ur-d finanzielle GescliscÖast-n mii Einichiuß der Vexsicherungkcesella fchaiien folien auch in dcm Gebiet des anderen Teiles ais grsevrieb befiebend anerkanrt werden und insbesondere das Recht haben, vor (Gerickzt aiL Kläger nn?) Beklagte aufzu'retxn. Die Zalaffung solche! Geseüfcbaiten sum Gewerbe. oder Geicbäfrsbetrieb sowie :um Erwerb: von Grundstückxn Usw. in dem (Gebiete des anderen Teiles bestimmt sick) nach den dort geltenden Vwicbriitrn, doch sollen die (Gesellicloaiten j-d nfalis dieselben Reäne genixß n, n'eche een aleiibartigen Gesell- icbailen irgerdeines dritten Lankes zustehen. Die Boden-_uyd Ge"- werboerzeugniffe sollen naeh dem Grundsatz der Mcisibegunnigung behandelt Werden. Diese Veitkwmunqen beziehen sib indes nicht auf die Begünstigungen des Grenzverkebxo, au? nicht auf die Be- :_.ünitigurrge:2, tie cixer der vertragscbließendrn eile einem mit ihm zollgeemten Lande oder Gebiete gewährt und aucl) nicht auf die, die Deutschland OesterreiÖ-Ungam oder einem a::deren mit ihm durch ein Zollbrindnis verbundenen Lande, das an Deutschland unmittelbar oder durch ein anderes mit ihm oder Oesterreiäe-Ungaen zoll- vetbündetes Land mit::lba: anzrenxt, oder leinen eigenen Kolonien usw. etwa gewähren wsrd. Währepd des Bestehens dieses Akkommens wird der :inniiche_Zoiirarif nach dem Stande vom 1. Januar 1944 gegenüber Deut2chiand in Anwendung kommen. Der Tanf kann während dieser Z-it Deutschland genenübcr weder erhöht noch durch Zölle au? bisher onir-ie Waren erweitert we-den. Aueh berüglicb der El,?"- babnen und der Seewdiffabrt wird die '.Nelskböqüi-sti ung vereinbart. Hit!- sichtlicb ves Schuß“ des gewerblichen i(,x-'igentums und des UrbeberreÖts zielten die Bestimmuvgeu der revidierten Pariser Ueteseinkunft vom 2. Juni 1911 und der revidierten Berner U-ke-einkunit vom 13. November 1908. Der Post- und Telegrapßcnverkebr soll "(!-ck den Bestimmungen des Weltpostvertrags uud feinee Nebenaikommen auf enommeu Werden. Die näbereu F2fti'e ungen erfolgen durrb bkommen zwtscheu den beiderseitigen erwaitimgen. Schon je ! wird vereinbart, daß die Telegramme bis auf weiteres über cbweden geleitet werk'en und daß die Wortgebübr für ein gewöhnliches Tele- gramm 25 Centimes betragen soi]. Zur Regeluug der Konsular- verbältniise, dee Nachläffe, des Rechtsnhußxs und der R-Öiebilfe in büruerliclzen Angelegenheiten sollen. tunlichst bald N-rtr_age abgescdwffen werden, die den Anschauungcn und Vexbaimifien "rer Gegenwart entsprechen. Bis dahin folien d:; deuticH-ruist'che Konsularverttaq, das deutscb-russiscbe Ab- kowmm Von 1874, das Haager Abkommen für den Zivilprozeß vom 17. Juli 1905 usw. gelten. Ein Vertrag Über die gegen- ieitige Rustieferung Von VcrbreÖern und die Rechtshilfe in Skraffäkben soll qui neu:“itiger Grundlage abgeschlossen werden. Jeder vertragichlieichende Teil, wird die Zeitwanderung 1einer Anae- börigea in das (Gebiet des anderm Teiles zur Beschäftigung in land- wirtichaftliäprn Betrieben riestatten. Dieses Abkommen soll WU Wochen nach dem Axstauch) der Vesiätigupgßurkundeu in Wirksam- keit treten. Eine Zuiaßerkiärung besagt, daß das Abkommen Vorerst keine AMNTMJ Dkk Vyrsckirikten bewirken soll, die in bezug auf EeseUiÉaite-n gewisser Art die finnische Staatsangehöriakeit zur Be- dkngung MSÖM- Jedoch ,sollen auch in dieser Hinticdt die Ange- hörigen des, Deutschen ReicI: de:: Finnläudem tuniichst bald gleich- gestellt werden.

Die Friedenérxerhandlungen in Bukarest.

(„ In der vorgestrigen und in der gestrigen Sißuug der zriedenßberaiunq in Schloß Buftea wurde laut Meldung des Wiener „K. K. Telex:raphenkorrespondenzbüros“ im wesent- lrcixen der ArbeitSplon fesiaeseizt. ES soll ein politischer, ein militärischer, ein rechi§poli1ischer und ein handelßpolitisclzer Ausschuß gebildet rverden. Die Vertreter der Verbandßmächte werden in alphabetischer Reihenfolge den Vorstß führen. Die Srßungen werden fortan nicht mehr auf Schloß Buftea, deffen Entfernung vox) Bukarest immerhin beträchtlich ist, sondem in dem in per Nahe von Bukarest gelegenen königlichen Schloß Cotrocem stattfinden.

Kriegsnackzriclzteu. Berlin, 7. März, Abends. (W. T. B.) Von den Kriegsschaupläßen nichts Neues.

___

Großes Hauptquartier, 8. März. (W. T,. V.) Westlicher Kriegsschauplatz. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.

, Bei Durchführuna erfolgreicher Erkundungen wurden öst- lth) von_Merken_1 30 Belgier, nordöstlich von Festubert IZ Enqiander gerungen genommen. Der Artillerie- und Miezenwerferkampf lebte am Abend in einzelnen Ub- scymttm auf.

St HZerlesgruppe' Deutscher Kronprinz, urma tei un en brachten von einem Vor :) li n La Neuville (s" lich von Berry-au-Bac) KZs FALLEN ooo?-

fcm ener e'Srcrnzosen zurück. Im„Übki8M blieb die Geke tätiZkeit arif Störungsfeuer beschränkt, das fich auf dem WM: lichen Maasvfer vorübergehmd steigerte. -

HeereSgruppe Herzog Albrecht,

An der lothringischen Front eritwickelte die zöfische Artillerie zwischen Selle und Plaine rege MZR

Von den anderen Kriegsschaupiäsen nichu Rena,

te Generalqu Der Eri" Ludendorff.

Oesterreichisclx-uugariscber Bericht. Wien, 7. März. (W. T. V.) Amtlich wird genreldex;

Keine besonderen Ereignisse. Der Chef des Generalstabes,

Bulgarischer Bericht.

Sofia, 7. März. (W. T. V.) Amtlicher WNW! vom 6. März.

Mazedonische Front: Westlich von Bitolia hej Bratindol rückten gestern während der Nacht französische Jnfanterieabteilungen nach länaerer Feueworbereinmg gegen unsere Stellungen vor. Sie wurden von unserem Sperrfeuer em an en und gezwungen, in ihre Gräben urückzukehren. ei1 i des Wardar versuchten nach heftigem kT*Feuer mehrere griechr che Abteilungen, sch unserm Posten zu nähern, wurden aber durch unser Feuer vertrieben. In der Ebene von Serres, westlich von Kopriva, zerstreuten unsere Posten eine verstärkte englische Yatwuille.

Dobrudscha-Front: Wa enstillftand.

Der Krieg zur See.

Madrid 6. März. (Havas. Nach einer Meldung im „Impartial“ Zerichtet das Marine ommando in Teneriffa, daß der spanische Dampfer „Villa Nueva“ von einem deutschen Unterseeboot gezwunaen worden sei, seine als Banngut angesprochene Ladung über Bord zu werfen, dann aber habe weiter fahren dürfen.

Maunigfaltige's.

London, 7. März. (W. T. B.) .Maasbode' zufolge söreiben die .Evenin Newö': Die Raucher in England werden esiür die wuten- auer des Krieges obne Zigarren Zigaretten oder Yreifen aushalten müßen. Es sei zwar no für drei Monate ' abak vorhanden, dieser wude aber für die Soldaten und die Arbeiter in den Kriegsbetriebeu vorbehalten kleiden.

London, 7. Mär]. (W T. B.) Reuter meldet amtlick: In einer kleinen Werkstätte der Regierung im Süden von LMM! ereignete M) am 5. d. M. eine Expio sion. Vier Personen wurden getötet, eine verletzt. Die Werknatt wurde zerstört.

Christiania, ?. Mäsz. (W. T. B.) Laut Melduugdes Rivauschen Büros“ fanden am Nachmittag und Abend an ver- s'cb'edenen Stellen der Stadt Unruhen statt, an henen der Mob bc. teiligt war. Vorwiegend Zagendltckoe * ersonen drangen in Läden und Bäckereien ein, pl nderteu je und z'rirümmerten_ Fenster- scheiben. In der Karl Iobannftraße wurde ein großer Backerladm gestürmt. Die Polizei nahm mehrere Verhaftungen vor.

(Fertiebvwo d?! RWWUWM in 5er Erik“ unk 81Min

Beilage.) 4

Königlirhe Ithauspiele. Sonnabend: Opernhaus. Mittags 12 übt: Svmpbonlemiuagskouzert. (Programm wieam Abend.)- Abends 71: Uhr : 17111. Symphoniekonzert der Königliebeu Kapelle zum Besten ihres Witwen- und Waisenfonds. Leiter: Hm General- mufikdirektor Dr. Richard Strauß. Zum Symphoniemittagskonjerl sind Einlußkarten bei Bote u. Bo , Leimiaer StraF 37 und TUZZYMÜUR 7, am Konzerttage im KönigliÖeu WWW zu .

Schauspielhaus. Geschlosen- (Der Eintrittskarten-Voevukmi

findet zur üblichen Zeit statt.) .

Sonntag: Opernhaus. 66. DauerbeZUJsvorsiellung. M- und Freipläve sind aufgehoben. Rappelkop . (Berliner asu"? von „Alpenkönig und McKcher-feind'.) Oper in dr A - 21?ng ne:7 Fb Raimund von ichard Vatter. Musik von Leo Bleib- n ang r.

Schauspielhaus. 68. Dauerbejuasvorskelluna._ Vieux; M Freipläve find aufgehoben. Die Tante aus Sparta. sls" in vier kten von Johannes Wiegand- Spieileitung: HM Dr. von Naso. Anfang 7t Uhr.

Familiennathrichteu.

Verlobt: rl. Annemarie Caesar mit Hrn. Wilhelm Edle! W Daniels- pangeuberg (Minden).

Gestorben: Hetooal- Anhalt. General uverinbendent und Hoi- vredizer a. D. 1). . Winfeid Sscbubart (Zerbst) '“ Hr, Geheimer Medizinalrat, Professor Dr“. Ernst Neumann (WM" b ra)- _ ?r. Rittmeister a. D. Eugen Frhr. von Mas?" Oldenburg - -- Hr. Bogislcrv von Mellenthin Berik!)- '“ F1-

ommeuienrat Elisabeth Roth, geb. Lamarck Saarbrücken)-

„-

Verankvortlicker Schriftleiter: Direktor D:.T v e"“- :. MMW

Verantwortli “donAnTei teil:DerVo der " --

W&WUW „Ellinengeringrisrxe [in- i WYMMsckpäftsstelleMenseringUnBNÜk- Z M IWMF'WMWM ““““" M

Sechs Beilagen ;

(einschließli Warenzeicbeiibeil Nr-Ü, Nr. 18 lag dern ,RYÖS- und StaatSaFeelger' Nr- 55 597)“.

ziim DeUtsthen NLWIÜUZL „FZ 5S-

ParlamentMeriäzQ") *

Preußisther Landing. Haus der" Abgeordneten. 122. Sißung vom 6. März 1918.

N a ck t r a g.

Die Rede, die bei der Beratung des H an S !) arts ; planes dcr_ YUsLEÖTUUJSkyznmifsion der Mi- nister der gctstltchen und UnterrraztSan, elegenheiten Dr. Schmidt gehalten hat, hatte folgenden orilaut:

Meine SoikMrchrten Herren! Der“ Herr Abgeordnete Winckler hat, wie ich höre, in meiner Abwesenheit »- ich habe leider das Steno. gramm nicht erlangen können » die Erklärung, die ich wegen bes - Religionennterriclxts in polnischer SpraciM in der Kommission ak- gegeben babe, nicht für befriedigend eraclpiet. ES ist mir kaltem Ven Welt, auf Die Jacke zurückzukommen.

Ick; darf kÜrz zusammeUfaffen: mein Herr Amis'vorgäiigex: lrai nm 23. Jillii D. J. bestimmt, das; in der Veovinz Posen ier RLÜLLOUL- unterricht auf der Unterstufe irrt, ivo Kinder UU: 'der poinisckJ-en Spreche mächtig sind, an „diese Kinder in polnisckxer Sprache erteilt N'ri'dLll Zoll. Diese Maßregel, die keine sehr umfassende war, ka dcr Liieligiorisunierricßt im größten Teil der Ywdiuz Posen bereits Vorder (sui 'der Unterstufe polnisch erteilt wurde, ist inziviZchen in 130 SÖulcn irrickzgcfiihxt worden. Ihre Weitere Ausdeimung ist auf gewiffe Sclzwierigkeitcn gestoßen, zum Teil auc?) deswegen, weil die Sebul- gemcinden selbst einen WeÖsei nielyi gewünscht Haben. Ick bcrbe miri) indes für Verpflickxtet gekxaléen, loyal durchznfübrcm was xt:cin Herr Arrttswrgä-“igcr auf diesem Gebiete begonnen hatte.

Dreimal" habe ich bisiZer Gelegenheit gehabt, mich über diese Frage außzusprerÖcn: einmal im Herrenhaus: » ick) babe leider das Yrvtokoli darüber nicht erlangen können --, einmal kei der Erörte- Umg dcs ?.liisiedllmgsgeseßes 'm der Kommission dicses [Foixen Hauses, “(.*-:s dritte Mal bei der Beratung des Etats" meines J.)?inisteriums in der" Etac:tshQUsYaltskommisfion. Jedesmal handelte es sicl) 'm der Hauptsackye umdie spezielle Frage der Ausdelimmg des polnischen Religionsunierriclyts auf Oberschlesien.

Nun, meine Herren, babe ich diese Frage zuniickyst rein sachlich geprüft und mir gesagt, daß sie in erster Linie eine Erziehungsfrage ist. Ick babe mich gefragt, ob den Kindern, die Waffeepolnisci) als ?.Tiutierspraohe sprechen, der Religionßuntcrricht 'm deutsckxer Sprache erteilt werden soll. Dabei lasse ich daßingestellt, ob und inwieweit das Wasserpolnisclye Abweichungen Vom Hockxpolnischen enthält. MM kann s-agcn, daß ähnliche Scliwierigkeiten auch bei Vlattdeutsci) spr'eck)cnden Kinder:) vorliegen, wenn sic Hochheutsch lernen. (Sehr r“".cÖiig! link.) Zweifellos ist, daß bei Kindern in diesem Alter die religiösen Begriffe zum großen Teil noch felvlcn; im Wasserpolniscßen find aucly Bezeichnungen für solche Begriffe nicht vorhanden. Es fragt sich, wie weit darmxs Folgen für die Erziekyung in der ScHule iser'zuleiten find. In dieser Frage muß ici) micl) auf SaÖVerständige Verlesen, di: ick:- in Weitem Umfange gehört babe, und ich kann Vcr- iickyem, daß alle einstimmig der Ansicht sind, es sei unriÖtig, kus Kind, das so unzureichend sprachlich und begrifflich Vorgcbildet ist, erst zum Qockzpolnischen und dann zum Deutschen anzuleiten. Dadurcky rrürde Der gesamte Unterricht der Schule leiden. Das Kind selbst würde die Felgen tragen müssen. An der Hand desen babe ich bereits in der Kommission 'die Ueberzeugung Vertreten, es sei richtig, den Religions- mrterriÉt in deutscbcr Sprache zu erteilen, Da ick) die Frage rcim sack)- lich beurteile, babe icb micky auch den Gescngrüriden nikki Verskhließen wollen, und ich bekenne, daf; ick; es als bedrückend empfinden würde, wenn es richtig wäre., Was Von seiten eich Teils der: Geistlichen gi'sagt worden ist, daß dadurch die Kinder in Mk?!) religiösen Entwicklung zu- rückgebalien würden, wenn sie die crstcn zivci Sckwuljabre gewissermaßen Tür iiyre religiöse Entwicklung Verkören, Nack) den Gutachten, die mir Wiliegcn, baße. ici) indes keinen Grund, das anzumcbmen, und sÜIL in- sofern unbedenklich: icky'halie es niclit für richtig, eine andere Sprockh- Wliiik einzufüHren, als sie Hisber geband'ßaki worden ist. Ick) habe aber aua“) aussprechen dürfen, daß die Frage der Erteilung des Re- ligionsuntcrrichts in deutscher oder polnischer Spracbe keine Frage der Politik, sondern der Erziehung sei und nicht geeignet sei, als Konzession M PVlNksÖM Fragen zu dienen. Diese Auffaffung allein gibt meiner Haltung die Festigkeit und RuHe, der die Volksschule bedarf. Wir iind dies der Zukunft unsres Volkes schuldig, Vom Standpunkt der kNÜksfionciien VolkSscbule ist der Staat verpfliclztet, die Kinder 'zu guten CHr'ist-kn und zu guten Staatsbürgern zu erziehen, und “ck „ckckck diese Verpflichtung in vollem Maße erfüllen. (Bravo! WW)

Auf die Frage, ob und wieweit in der Provinz Posen PVÜÜWLT Religionöunterricht auf der Mittelstufe etwa einzuführen wärE- muß WZ E1*3'l€k)ungsgründen beurteilt und Verneini werden. Die Heran- Z1€bung 'von Geistlickxen, die der HerrAbg. “Fuhrmann berührt [*at, ist eine NHÉwEndigkeit, soweit ankeee Sprackykmrdige11ichtVOrbandkn srnd. Ick) Erkläre aber gern, daß es sick) dakci um vorläufige Maßnahmen Handelt,

Nun darf ich nieht vcrschweigen -- auch das gekk aus WLZUM EÉÜÜUUJLU in der Kommission Herbor -, daß auch PVÜÜsÖL Grunde ZZR diéser E11tscheidung miispreckyen, Die Art und Weiss, Wk? das QENÉSLAMkommen meines Herrn AmtSVorgängers in der pl.".kmsébkn Zkeffe beHcmdelt worden ist, konnte für das Unterrichisminrstet1um Z"", Mf Verstimmend sein. Wenn man yon minimalen Zugeständmffen Wicht, dann versteht man die Wickztigkeii der Fragen nicbk- Ick babe WSMUß meiner Erklärung am 19. Februar nach dem PéWkOÜ MWUÜW gesagt: Ich habe Bedenken gegen die WeiterlUHkUUI dk“ Maßnakon. Ick sei der Meinung, daß, wenn die Forderungerr, die der Abg. Korfcmty aufgestellt Habe, von einem wesentlichen d“ MÜNZEN Bevölkerung geteilt würden, kann jedes weitere Ent- MZW&WWU dvr Siaatéregierung als SchWÜchS “"Hg“-“(slit WM"

') Obne ' "** " Rder der Minister und ".Staaissekretäréewahr“ mti Ausiiabme 'der e e ' .

Erste Beilage

Berlin, Freitag, den

iger und KöttiJliä) Preußiickzen Staatsanzeiger.

191Z;

8. März

könne. Meine HEUER, wir wissen leider „zu genau, “daß irie Auf- ?crssungeu “ces Herrn M's. Korfanty nicht von ihrn allein Vertretc MWM- Ich babe miei) nliv bereits in der Kommission genügend klar an:;- JksPWÖM, daß ich aus*.) politisckye Bederrkcn gegen die weitere Eiiifükyrung dcs polnisckyen Religionsunierricbts Hege. Ich will aber gern wiederholt zum Liuskrnck brlngeri, daß soka-l sacklichc wie politische Bedemkcn es nicht miiam erscheinen lassen, weiter zu geken. (Bravo! reehts.)

...-„......-

123. Sitzung vom 7. März 1918, Vormittags 11 Uhr. (Be-rieért Von Wolffs Telcgraphenbüro.)

, Am Negxerurtgstische: der Minister der öffentlichen Arvetren von Breitenbach.

Präfident Dr. Graf von Schwerin eröffnet die Stßurzg uzn 111,4 Uhr.

EEernrd dre ZWthS Beratung des Harishaltsplans dex Eti'en b ahnverw alturr fortgeietxzt. und die allge- meine Crotterunß der wirtschaxilrckéen und fmanztechnischen SML urid aller Ü rigen Fragen es „Haushalts, mii Auemalzme Oe.“ Tartifrcrg-en WW Der Beamte» rmx) Firbeiterfrrrgen, wieder" aufgenommen.

Abg. LLP 'pmai'. .:1 (Wristbr. VORM.): Der: Yi'iiiri'wr 'Du! in sehr wirkrtngsvelien» Werten sein Delles Veréraum zu seiner Be- Nnien-iciW: UNO zr: iLikiIk Aröeiierj-chaf-t ausgesPue-«lzen, *I ist ein eirx'en'zr-vlies Zeixgnis illi“ seine Verrualmng wle 'für "“T-ZZ ' ::.mierr uno ?_iresxer, iqsrziieée-K BLTÄWULUÖWLUM „bier ubgegeixerr werken ist Und enim) einmumch Widerhall gefunden hat. Aber „Der Geist ist Willig, aber der Körper ist schwach“, vier er wird doch schwach. Die Beermien uud Arkeiier Ber (&ii-enöalxnverwaltung iwd rxriziveifewxrr stark iiierlsst-ei une- rjiüiscn Tes erika .en zu einer RZA“, WD IWM Die VNHKLLiéisZ-Z 174.53: .Fesiaiterw Die M- ,rar'beié icririb eine Zilk'éiéi'LP-YL Mid rechtzeitige C 1114117711719» weit zu muster]. Die Axi'oeiiks- UW Rui)?- „JUWU, die Wk dem Kriege Julien, weinten im 'rixa: Rick?! med,! ititxexc-ÖQl-Len Werken: nmn hat auf die Arb-eiés- ur?!“ Ru'kezeiien 'von 19513 zurückgreiferi- müssen, und der Minister mußte erklaren. MZ dicke ;ieiien ioaa: recixt oft nickzt imregebcylieu werden iöin-Z'n. Umiere BeamicmsÉcrst und uxrsere Arbeiterscbaft muß unter dxeicn Ausnahmezustäwdcn “anz erheblich leiden, und es rst “kein Z:!iqli, Tus; di: Unßailziffern steigen. Der Betrieb alk": jolckyer krsäxeint daeurch g'OsÜÖV'ÖLT. Die großen chweren Zusammenstöße Der letzten Zeit sind Bumi) Naturereipmisje a ein wicht zu erklären. _Bex allem Optimismus, ,bei aller Anerkenn-ung der Bereitwilligkeit unzerer Angestellten müßte dochxso viel als irgend lick) dafbumr gei-orgt wcrden, &th7 dar“; Fahß und Arbeiter e*rsowal mehr iuhe echrst, Wir Wien um .luÖkunft, Was binfichtli' der zuréicheridem Emabrung Hes

„rk)rpcriopals escihekxen ist und ge-scizeben _kcmn. Yeesolchen Cr- ciw-erungen mtigfz natürlich cmei) die „Fail der Vemwnrcrungen an- wakk-seu, urx'D damit wird die BeamteU clzaft chppelt schwer getxOffM- weil sie zu früherer Zeit univ “damit zu geringeren Satzen m Die PenYon gebt. Sollen Veranstaltungcrr getroffen wer'dcn i_ze Beamten vor ies-em Nachteil ilxreZ anstrengenlderen Diervitesäzxtu feimßeri? Die Beamtenkreise werden weiterHin beUnruhigt' dur , _dre besonderen Entbehrungen UND Kraftanstrengungen, d1e_tbnen diE! Y_bkonimqn- dierung in den Felddienst zumutet. _Aucl) iner treten die Penszome- mm;;en frühzeitiger ein, uni) die in'valeTe gewordenen BmZnten Meißen fick) dann Ungünstigek, da die (Hrundmße der Z'ryil-Unfallfuriorge baer nicht in Anwendung kommen. - D1e Verlangerung des" ?Manz- abkommens um zwei Jahre nelémen aucb tmr «n. Zurzeit *erfuil _dieses Abkommen nur noch theoretisch die Wtiniche des _Hmyses, d'ié bea 1391" Ai'ssckrluß dcrhin gingen, die. Eiwkünjte der (Nserrvabir zu teilen wiichen StUats- und EisenbaHnVcriraltu-ng Derart,_ daß _der ersteren ',10 v.-.H. “Des statistiscixen Anlagekch*-1iqis dex Eiseribgbn zg all ?- meinen Zwecken überwieien werden _;VUTL, Wahrend dre Erxenba n einen bestimmten Prozentsatz zu Erneyerungen- verwenkden [eilten Dieses Abkommen kann nur 1:1 einer Zeit guter Komunktuxywnicn. So bleibt jetzt ein Defizit von _159 Millionen Mark._ Yoizdem müssen wir dieses Abkommen aurrechicxbalten, Dannt_mcl)_i m den Zeiten der Finanznot der Staat zu Yikl „pon den EMUÜHUFU 47:2; Eisenbahn forinimmt. Allerdmas muß spater dieses starre «ZLkUZi- lungssystem geändert Werdcnx Die Erweitcrring desx Guterverkebxs im Laufe "(yes Krieges hat dre Ernichrankung irn Perionenwerkehr He- wirkt. Wie diese hat man aber auch noch andere Aenderungen Hin- genommen, wie die Erßöhung Yer Er_senbakxxitarise, Hie M Friedens- zeiten einen Sturm Herdor ernten haben wurde. _Dre Verdoppell'tiig der Tarife €Zoll mm „in an- erer: Ferm noch erweitert werden. «*,-te Tarife für 1ersox*._enzuge foilßfn um “25 v. H erhoht werdcn, olim? daß das Haus sick) darüb'er'aufzern ksann. Dre *Eisenbalynverwaliung braucht allerdings nur? bet einer Erboiun _der G)gtertar1fe_das ., aus zu bcsragen, es entspricht aber dem guten » inVerneUmen WU???? er- ivaltung und Aßgeordneieniyaus und _onl Zu:!) der Saazmcokeit und Würke des Hauses, weiin derartig einschneidende Maßregeln Writer zur Kenntnis des Hanes gebracht werden. .Wepn (ZW dic1 Up:,zu- iänqliÖkeit im 'eßigerx ersoyenVerebr auf dre kriegerUÖLn Verhalt- niffe zurückzufüören Ut, so kqimten Hoch mgxixbe (Y]ÖMTUMM wrt- fallen. Die Verwaltung_darx_ siti) nicbt aux Derr «iankpunkt stellen, Dem 5'Ublikun1 Bas Retien uberhauPt, ZW vereteln. D; Die (ckUm- sckiränYmg des Personenverkehrs “dnrch di€_K011k1l1“-7Cx) mri kern Guter- vérkelyr, bedingt ist, so, konnt: man Vielleräyt dem _Wedgnken Jer! (FM. füörxmg Besonderer Gijiexbcibiien 119l7eireten. Vielleicht „lik der ;F;11_17.cr jeizi Dariiber *anderer Meinung. Ber den HOH-en .KoUey-emx-r allgememen Durchführung könnte „man bier „VWÜLLÖÉ ituckwetse LOMOÖCU. Wäbkend des Krieges Zink) 10909 Guterrvagen erxtsicmden. _.luch DW Zakk! 'derLokomoiiven at'ficbso estergert, daß,",walérend quexiee von Wkomoiiben in den- okkupierien ebreten unk [uraunsere Verbuxxieierr tätig waren, Bei uns im Lande nur 600 Lokomotiven MWST xahrea als “im mieden. Trotz des sclyleclyien YuSiehenskist das_ aierml i_n Wirklilk eit nichtxo ichlech.._ Wir konnen deSyalb Hoffen, dasz dre Eisenba 11 auch na dem _Krrege 1Hren_ Aufgaben voll *gereei'i'wsrk'en wi-td. Lie Auf abe der Eis-Mbthn-n w_:rd eme iehr V1€_[g€stalflJO sem, handelt es si rock) um den Wiederaufbau unseres Wikisckyaftleekens. Es darf jedocé nicht wieder Wi? fruber vorkommen, déiß'diL Krienbabn niit Tarifen arbxitet, die es den Wasserstraßen] unmoglxck) mach, kfx"- tabel betriebxn zu werken. Die E1_senbakckndex1valiung .ÜÜÜLÉWÜPÜ während des K:ieges gelerxit, las; ?WWYWÉ'MßM Ulkbl zzemde CiscnbaHnVerkehrs fink, sondern" auser1te_ eseriyen im Falle rer__Nt_3t. (in' finanzieller Beziehung Verlxiufi der dreSmexlrg-e Etat nxckyt aiming. Wie wir (iber gehört haben, smd „noch erbehlrche Emnahmereste vor- baiiden. So soll die Ahrecimunq niit der MilitarVQripaltunq neck) reckt erlzebliäye Posten einbringen. Hoffentlich erfahren wre noc!) heilte vom Minister, mc [Mh fick) “(ZieZe Summen etiva belayfen. Per ]eßt he.- willigie 15prozentige ZULÖ (_rq bedeutet ja auch einen thbsxloen Cm- nabmeposton für ixe ;ukuxii. AUHeroem svUen m ZU:,UUÜ weitere nicht unerhebliche Ersparmffe erz_1el werden diirch Einfuixrung einer neuen Bremse und von eißdampslokckaroiiven. _ AUCH durcb die Zusammenl-egung- ?er_ 5? affen" _solieq (Frsqmrmssew oevracki werden. Dem wage ich vaialZlg" mcht zu wxderfWeciU-Z. Nur we? tek nicöt, o[7.711cht etw uruäkdrmrgen (7er _é'i'stMKKiQki-I „„ckck Rat teil als Vorteil erbringen iyixd, denn _viele MetZende müssen die lang? WHK 311 gerxiigcr Arbeit ansmxßcn.

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YIM?! :'(-os VLM) ien» lü'xisx-Lg-en Ei.".i'azlxmea “Ter Eilsenibahnerr nicki u_mZünsiig isi ",“-.) möcbt: ich Die 142991172 zerstören, a._s ob„_nach dem „Kriege UNAKLUTS Mittel NÖÉTJ sem würTen, um “Ne Erenbabnen rrie'eer in "Den alten ietriekeiäiérgxei- ZUÜIUÖ zu verseßen. ian sagt, T's müßten mckrere Méllimderi dafür angelexzt Werden. Wik Haben («ier noeh verfligba'je Eiriwakymereste ftir NEUÉZUTM; in *Diese-tir JAHN baden wir DaFin allein Über ankdertialb Milliarden eingestellt“. és sin: iNet: f:: Brei Miilicrxdeu fÜr Tée WieeréMt-Illurrg ms W::gexryxrkI work).“inken. Wir könne]; “*:-er: f?.an-iellen Ent- wicklung “cer (Hisenbabnen mit RUbe entgegmseben. Die Eiserxxbahv wm: ZW:: Heide.“! Zwecken: 'der große wirrfxlyastlikhe Verkehrskakioc 31! sein und als Einnahmequelle das Rückng unserer Finanzen zu bilde», Zierccbt werken. (35le Von der Geweben begri'Yte die V??- lérngeeung 'Dks' FinanzaÖkkmm-(NI Damit, “daß man angefi rs der neue:! demetraiistlykn Welle nick)! wise, was «ck den EisenBahneinanmen noch:: kÖrinxc. Tiefes Mißtrauen ist* “durcb nichts gereckptfertigt. (Sehr _rieiHiig! links.) An? dem Ciienkalingediei s'm'd Visbek alle Pax.- teren einig gewesexi, das Jinirn-zabkommerr ist "Vom HMF einstimmxg gebilligt worden. Herr von Woyna beiürctzrete, daß Die e'deuru “des Preußiicizejx Fiskus gefährdet werke uni“ “D. FLIkUs tmr noch als ebe- tante angeieken werken köixnie. Ich glaube, man karin Den JMS eker als“ eme »Unarigenebme Iiehnjemxite anseHen. Herr" bon _ oyna weinte terrier, Unter Lilikm parlxmcntarisckyen Minister würde “Ms Bilk: des izixtienlUiyUItQts ganz anlders werken, weil ein solcher Mis mster' “den Wünsilyen seirxer Freunie fosgen müßte. V„Yeti: Von WoWa kann ieme Cifalxrun en in dieser Hinsiclxt Mir cm ; inistcrn von der Rcckxten KMQÖÉ Keen. (Sek): rici'zrig! links.) Sein Mißtrauen ZZZ]! ariamentxésck; Minister in Der Jetztzeit ist nicht begründet. “"?"“? ewrffenhaktrgkert ei:;es Miriisters Von Der Linken ist niclit Ze- ringer als die eincs_Mi11isters Von der Reciitcn. Anch ein Tro „en sLZZiQ-lch Leis hat ;mqerem_C*isemÖakckmninister bisber nicht geieblt. (;ck wensxi'e D:?n Minister, ':axz :: noch lange im Amte bleibe, aber wem! er ersetzt Werden mii te würde ici) lieber einen Minister von der: Z,:nkerr als DM der » «Sten sehen. (Beifall links.)

AM. M acco (:x-l.): Fm Kriege fire?) “(»Le Leistnmg'ea Der G7ticr*»_*bak»11 Von; Jahr zcu JSÖk m-„Br NWJWUUT worden; der Yi-xtr'ei» Yet“ 1154 .geLcn die ?"t'ie-deirsFeit nr-O'Hv als ve?- DMPeiL. T*.r'oex. rst “cle YerlMle-abl) ger'iR-zer als im Frieden. JP Zakurrir werten De; (Hisenl'a-[xnve-Wr!tung 1103"; größere „rprrisekczftnliche nygaken obliegen, fdie eine noch höhere 9 ÜIannung 113er Krafte notig maehen werten. Wir füizlen uns Verpfli tet, den (xxieni'Qixrxbeamien UWUM Tank fiir idle Leitungen zum Ausdruck R_brxnge_n.„ Aris dem VeirzelJÉ-hericbi für 1914 erziehen wir, daß die *WALLUÉMÜÜÉÜZT un[crer Eisenbahnwertvaiiung während des Kere _ck erne gute geweiev_i1t. Der Etat für 1918 weist nach A'bz »? Hinter) rznd der aeietxlrMn Tilgung un'd Aöscixr'o'rbungen eineirMÜn- :Werixrxxx; vori 349,1 Millionen Mark auf. Wenn ein wirtschaftliches Ixistiiur Web „so vielen Kriegsjahren Nock;- eiiien derartigen Ueberscßüß bringt uwe rann nocb ein ExtraordimrriUm speist, das man als Ab- schrexhung anseßen kagm, so ist das kein ungünstiges Resultat, méi) wr: keimen Hamit znsrvie'den sein. (ScHr richtig!) Wenn man nvib 2,1 % fur Bie allgemeine Verwaltung Verrecénet so wikd damit ein kiinstlicl'er Jeilbetra: Von 142 MiÜiom-n ekzeu Z. Wir müffen uns dartiber klirr sein, NZ dieser Feßlbetrag künstli ist. Sehr richtig!) Der Etat Beruht auf einer „roßen Unsicherheit in 'der ereckm-ung dé: WrZsöNiÜen unk saii-“iiiiéen ÜuSgerbcn. Ftir e'm Mri'sébafbltcbes Unter- neijmen lie 1 aber eine große Gefahr darin wenn nicbt völli e Klar“- heit über a e Anga-ben und Einnabmcn Öewsclyt. Des A ommeu mit der JiU-anzVLrwaltung wird Von meinen politischen Freunden niit Zei)? _chnnickiten Gefühlen aufgenorxixnen. Wir haben uns zwar, ent- ,Éloyen, seiner Verlängernng zuzustimmen, a-ber es kommt uns Dabei ieiigiikb auf :das Prin-zdp an, SML Baldige Festlegung Der Bax ziewmigen Der Eiseniakn zer [OM FlNMMn “des Staates heribe'ip zufiibren. Keineörrjegs Bedeutet [rwsere Stellnngnah-me eine , Krkemrung sOer (!(WLW'TÜÖM 'deZ blÉNNJM kaommens. Ein ivlckvcs Iinommem muß unbedingte Sicherheit *bietea für Die volle Befriedigrm' aller Bedürfnisse 'der Eiienbalmvemvaltung. Die Eisem, babnM müien absvlut Umrbkängig ben den allgemeinen Staats- ausgaben sein, fie 111Üffen sich entwickeln nach den Bedürfnissen des 563717095, (SW! WGKK!) Dic Veriömlicixcn iaciélicléen AMW 'Der EisenBa-ixnen Werden in der Uärlsten Zeit eine gewaltige Steige)- rxxng erfacHren müssen. Turck) die vielfacly jeist im Lande [ckMob- tr-étenie Tätigkeit ken LMTM, ii: Einfluß auf 'die unteren Beamten und Arbeiter gewirmen, ist eine UNNebeure UWH? in diese Kreise des Eisenbak-nperienais Hineingetragen wofden. Die Eisenibaanenvai- tung ist krmükt, “cen Bedürfniffen Dieser Sckickten iiachukommen, someit es ihr möglich ist. Tee Einfluß gerviffenloser 'lg'riatoten sckééidigt aber die Arbeitsfreu'digkeit i1n_LaUde und beeinflu t Damit unZünsiig aucb die Tätigkeit unserer Erseniocrl'nbeamten. enn der M'MZÜLL" Detenjox, tie Cisenbabri [Wie in v-ollem Umsaxige Das getaü, was bei (Hrürikung der StaatSLisewbaHn-en versprocben- wurde, so muß "(ck kern leider iii einer Richtung wi-der1_rechen. Bei “rer Grü-nlvuwg der Staatseiscnhakneii wiirden 1ie [eisig :ck als eine Maßnahme ur wirtsckaftlicken Hebung des Landes binyestelit. Es find “der C'“: ens babnixerwaltung aber deunocb erhebliche Yiittel entzogen worden, um dem ixanzcn Stairikkauxbalt ins Gi-cchg-eiricki zu Bringen. Das sollte unterbleiben. Dic KriOJSj-abre haben gelebrt, „daß die leitentsen Stcilcn mit Leuten besetzt werden müséli, die über genügende Ero fabrungen im Dienst versilxcn. Di: (FiNicbéankUtig-ZU rm: Perionen- Perfekt: sollten für die arrßen durckxqebewden Linien möglichst weg- fallen. Es sollte mehr Rückfickyt genmnmen weryezi auf das rege Gé- schäfislebcn, 'das zur Wiedergeiundung unikerWtrisilxeftslebenS“ i_m'n einmal erforeerlict; ist. Mit Netterungen, Hie rm Kniereffx des Wirt- sckaftslebens liegen, sollte Die Eiienbakxn yrckyt “so ' ange zogern. Für, unsere Beamten um) Arkeixer wellen w-xrknwgalrckzst Serge _ira-gexi. Am sÖärfi'ten werden unsere Lokomthen m_rigxnommsrx. Dcz-rst mtr auffällig, -:-.11'3_*'die Vemxaki'mrxx „eine _E1"7:nii_111rg,n_ki*ie (rut "MATCH! G?T«icie gemactr worden ist m:.x- irre eme gleicbxnaytge »:warmurrs ces ganzen Dampfkesxcls ermögliki't und- de; Ansetzen von KeffelsierbE verkxindekt, nicht 111 r notwendigen WSUS" ausgenußi h_at, obqro gerade dure? die Ungleiiixmäßiakeit Der Erwarmung Uiid dre Bildtext bon Kessels ein die gricéÖßien Schäden an- Hen LOkMWUVLU an*errcbte werden. “» ck Habe mi in meinem Beirreoton der großen _ edeui- iemkeit die er Exfinduwg ais Techniker selbst überzeu t. Der Einwand, daß cs nickt anga'ngiß ici, wäbr'erro „des Kere es 10 che Neueruygen zu prufen trifft bier UiÖl zu, wer! ,Die Vork!“ tung so emfcrcl) ist, daß ieder Maicbinist fie ausführen und kVUTkQUiSkSU karincweil sie keine ErscL-werung “des Betriebes bildet uw kée Leistu11a€€fahrgkeii der'quko- motive ganz wesentlich erhöhen kann. Auckx em Risiko ist dabei l_UÖÖ VorHandc-n, “denn im Verhältnis zu den sonstigen- Angaben der Erken- bahnveewallung spielen 500000 .“ keine Rolle. Jui) kann nur .be- dauern, daß die maßgebenie Stelle der Erfindrmg nrchi'sofori näher- etreten ist und i“. wir uns weiter rnit tem minderwertigen Mgtexmö Jebelfen müsscn, „m ?lnsckluß gn eme t)o_n m1r_ schon fruher hier ges" machie Aeußerung, ter der MinisteYder„offejiilicben Arbeiter) damals eni-qegentrai, wiederbole ich, daß samtliche hoheren admmrftrattven Eiienbalmbeamicn auch von „den volkßwnifckyfilrckyey Aufgaben der.- E'ri'enixabnen Ourcbkdrungon sem un'd _Di-esen ehrte Huwkrattvs e A»- wwn-dlunxi Wreck? werden müssen. Viele der wichtigsten Forichritte auf dem GeIieie 'der Eisenbabmen find kyrch Anregungen veranlat Wx-Ben, die aus anderen als Eisenbabn'krersen gegeZen wur'cen.

dem gewaltiaen Ringen der Völker mussen alle Mittel außgenu i; werden. Das Verfahren, welches unsere Eisenbatherivaltungm tiefem Punkte gegeniilxcr dem fast aller (mieren Lc'iirker einschlägt, xu