1918 / 128 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 03 Jun 1918 18:00:01 GMT) scan diff

angehörigen Rohmer, Reinhold, Wirt in Ebersmünfter (UMZ- dawr: Rechtßanwali Cramer in Schlettstadt),

270), den der ausgebürgerten Lar-desftüchtigen Witwe Bernbar Nietsch, Sabine acb. Benker, zuleßt m Ma1ßirck), und der französischen Staatsanaehörigen Ehefrau Dr. ijxor

eismann, Marie Luise geb Riench, in St. Dit), m AiZem- egentum, in Erbengemeinschnft oder in aufgxlöster (Huter- Fmeinschnft gehörigen parzellierten, im Kreise Sch1ettstadt be- genen ländlichen (HrnnWesiH (Liqaédawc: Rechtßanwalt Cramer in Schlettstadt). Berlin, den 80. Mai 1918.

Der Reichskanzler (NeichswirsäzafWami). Im Auftrage: v on J onq uiSres.

Bekanntmachung, betreffend Liquidation britxscher Unternehmungen.

800) Auf Grund der Verordnung, betreffend Liquidation britischer Unternehmungen, vom 31. Iqli 1916 (ReZ-Zos- Geseßbl. S. 871) habe ich die Lianidatron der Getchasts- anteile des enalifchen Staatsangehörigen Emanuel Warnex an der Firma L.Eoldmann in Dresden-A. angeordnet (Liqui- dator: Ludwig Kaufmann in DreSden-U, Elsenacherstr. 40).

Berlin, den 30. Mai 1918.

Der Reichskanzler (Reichswirtfchaftsamt). Im Auftrage; von Ionquiéres.

Bekanntmachung,

betreffend Liquidation britischer Unter- nehmungen.

301) Auf Grund der Verordnung, betreffan Liquidation britischer Unternehmungen, vom 31. Juli 1916 (Reickxs-Gesesbl. S. 871) habe ich die Liquidation der britischen Beteikgung an der Firma Mechanische Jutespinnerei und Weberei in Bonn angeordnet (Liquidator: Fabrikdirektora. D. Iulius Roßberg in Bonn, Venusbergweg).

Berlin, den 80, "Mai 1918. _

Der Reichkkauzwr (Reichswirts afisamt). Im Auftrage: von Ionqu drei.

Bekanntmachung.

MH Großhandelsfirmen des deutschen Woll- handels im Sinne des § 6 der Bekannjmachung Nr. 177. 1. 1771. 5. 17 X( Z 11, betreffend Veschlagnabtm u'nd Bestands- erhebung der deutschen Schafschur und des Wollgefälles bei den deulschen Gerbereien, vom 1. Juli 1917 in der abaeänverten Fassung der Nachtraxbeekanntmachung Nr. 117. 1. 1771/1. 18. ' K 4 vom 25. April 1918 sind weiter nachstehende Firmen zugelassen worden:

SaUy Ougge- hxim, Bexlin U. 24, Monbijouplav 12, Jonas Lipmanu, Breslau 17.

Berlin, den 1. Juni 1918.

Krieaé-minisierium. Kriegsamt. KrJas-Yohstoff-theilung. oe .

Bekanntmaöuna.

Ru Grund der Burxdeßrawverotdnung vom 26. November 1914 ( GM. S. 487) in Vexbinduna mit der Reichskanzler- bekanntmachung vom 22. De ember 1914: (RGW. S. 556) ist da! inländische Vermögen es englischen Staawangebörigen Heinrich Iobann Luowig Juniel (Johnes) unter Zwang!- verwaltung gestellt (Verwalter: Kaufmann Karl Harders in Oldenburg).

Oldenburg, den 27. Mai 1918.

Großhexzog1ich Oldenburgisches Ministerium des Innern. Scheer.

Königreiäx Preußen.

Seine Majestät der Könäg haben AUergnädigst gerukzi:

den Kammergerichtsrat Wimmer in Berlin zum Präfi- denten des Landgerichts in Potsdam und

den Lanogertchtsdirektor Nospatt in Cassel zum Präfi- denten des Landcke1ichts in Biexefeld zu ernennen sowie

dem in der Königlichen Hausfid-x-ikommißforstverwallung angesteUten Oberförster Ahrens in Schmiedeberg den Charakter als Forstmeisler mit dem Range der Räte vierter Klasse zu verleihen.

Auf Grund Allerhöcbsfer Ermächtigung Seiner Majestät des Königs ist der Erste Staatsanwalt, Geheime Justizrat Heinrich in Tor;.-;au an die Staatsanwaltschxft 5213 Land- gerichts in Hirschberg i. Schl. verseßt worden.

Finanzmini'sterium. -Das Katasteramt Nybnlk ist zu beseszen.

Ministerium für Handel 12415 Gewerbe. Bekanntmachung.

Auf Grund der Vérordnung, betreffend die zwangs- weise Verwaltung amerikanischer Unternehmungen, vom 13 Dezember 1917 (RGW1.S. 1105) in Verbindung mit den Verordnungen vom 26. November 1914 (RGW. S. 487) und 10. Februar 1916 (NGBl. S. 89) habe ick) nach Zustimmung des Herrn Reichskanzlers über die amerikanische Beteiligung an dem Nachlaß des amerikanischen Staatßangehöriaen John Baptist Nohn die ?Zwangwerrvaltung angeordnet (Verwalter: Rechtßanwa t Justizrat Emmer in Kreuznach).

Berlin, den 30. Mai 1918.

Der Minister für Handel und Gewerbe I. A.: Neuhaus.

Justizmknisterium.

Der Amtsrichter Reusch in Lubliniß ist als Landrichter uach Görliß versetzt.

Zu Handelsrichtern sind ernannt: der Manker- und Zimme"rrr'1eister Louis Dame in Kaktotvkß bei dem Ländger'icht

in Bouthou i. 53. EM. und der Fabrikbofixer Hermann Seidel n Gleiwiß, wlederernannt: ber KommerzienratGerstm Simon in Berlin, der Direktor Richard Blumenfeld und der Kaufmann (Hearn Jaschmiß in Charlottenbuxq, der Konsul uud Generaldirektor Sali Seaalkl und der Stadtrat Hermann Cohn in ExxrlinilmerSdokf, Amtlich bei denz Landgetiäzt 111 m Berlin, und der Kau'fmann Exnn Reinhard in lesenkirchon bei dem Lanpgerxés in Esxcn.

Zu stellvertretenden Handelsrichern smd ernannt: der Direktor Dr. August Zöllner in Kattowiß bei der;; Landgericht in Beuthen i. O. SM. und der Fabrikvirektor Gustav Nau- mann in Gleiwiß, wiederernanni: der Stadtrat Leopold Gimkiewicz in Berlin-WilmerL-dorf bei dmx Landgericht 111 In Berlin und der Kaufmann Paul Schulz m Memel;

' Den E:stenStaatSamvälten, „(&than Iustizrckzen W1pper- mann in Erfurt und Schüye in „PaM a. S. UZ die nachge- sucbte Dienstentlaffung mit Ruhegehalt, dem Staathnwalt Görting in Posen die nachgesucbte Dienstkntlaffung er1_e_tlt.

Der Rechtsanwalt Max Aumann in Sjorkom ut zum Notar erna: nt ' _

In der Liste der Rechtsanwä1te smd geläscht dieRecbts- anwälte: Geheimer Justizrat Vitta bei dem Obetlo_nde_s- gericht in Breslau, Dr. Germer bei dem Landgerichte 11 m Berlin und Kotlinski bei dem Amtsgexicht in Posen.

In die Liste der Rcchtsanwälte smd einaetragerx: der Rechtsanwalt Dr. Germer vom Landaerichte 11 in Berlin bei dem Kammergerichte, der frühere Nechtsanwa1t Dr. W11- helm Sternberg bei dem Amtsgericht, in Nödding _und der frükkere GerichtSaffeffor Dr. Guede bet dem Landger1cht 1 in Ber 'm.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bekanntmachung, betreffend die zwangs- wekse Verwaltung britischer Unt'ernehmuygen, vom 22. . Dezember 1914 (Reichs-(Heseßbl. S. 556) sep!) die der englischen Staatsangehöriaen Ehefrau _des HotelbesxßerH_Ernst Gelardi, Maria geb. Rasfie, in Folkeßtone gehörenden, m der (Gemarkung Samburg belegenen Grundstücke zwangöryeis e unter Vexwaltung gestellt (Zwangßverwalter: Burger- meister Beckkr in Saarburg).

Berlin, den 29. Mai 1918. Der Minister für Landwirtschaft, Domänen-unb Forsteu. I, A.: Pelyer.

Vekanntmackpung.

“Dem Heruxann Rieber inHarburg, 1. WiLJotferßkaße Nr. 35, haben wir beate auf Grund ker Bekanmmacbung zur Fernbaltung unzuverläis'taer ersoucn vom Oandrl Vom 23. September 1915 den Handel mit egenstäuden des täglichcu Bedarfs jeglicher Art, insbesondere wit LebenSmiUeln und Bremxstoffeu, untersagt.

Hatburg, ben“27. Mai 1918.

Die Polizeidixektion. Tileman n.

M

Bekannt-aäzuug.

Dem HonigkcherifabrLkanten Max Höpfner ku Hußma, [. BL:.„straßeNt.26, haben wir heute am Grunv der Bekanntmachung zur Fktnbalkung unzuv-“rläßstger Personen vom Hand:! vom 23.14.73ep- tember1915 dcn Handel mit chenSmkttktn jeglicher Axt, insvexoudere mit Backwaren, uuterscxgt.

Harburg, den 27. Mai 1918. Die Pokizeidireklion. Tilemann.

OekanuimaQuug.

Deu: SebubWrenbändler Gerbaxb Brands kn Xanten babe ich wegen wériönUeber Unxuvetläsfi keit, dm Handel mit Schub- waren und allen anderen Öegenstänoeu des täglichen Bedarfs untersagi. -- Die Kosten der Vexöffentlickzung faUen dem Handeltreibenken zur Last. _

Möts, den 27. Mai 1918. Der Landrat. von Laer.

___-._..

Bekanntmachung.

Dem Ka:.fmanu Erwin, Zekke hier ist der Handel mit Stoffen und Kkeidunasnücken auf (Grund der szrku.mg zur Fernbahung anuvcrläfsiger Pernen vwm Handel, vom 23. Syp- temeec 1915 (RG) 1. S. 603), wegen Unzuvexläjfigkxit unterjaat woa en.

Neusalx (Oder), den 28. Mai 1918. Die Polizeiverwaltung. I. V.: Vranuasckzk.

Yichiamtliehes.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 8. Juni 1918.

Die vereinigten Ausschüffe des Vundoßrats für Handel und Verkehr und für Iustizmesen hielten heute eine Sißung.

Das Königliche Staatswinifterium trat heute zu einer Slßung zusammen.

Das Oberkommando in den Marken teilt mit, daß die Verordnung vom 4. August 1917 (1T. 117. Nr. M. 2461, betreffend Herstellungsverbot von Papiermandtüchern und Papiertischtüchern, aufgehoben ist.

Bayern.

Seine Majestät der Könia hat anläßlich der Luden- dorff-Spende, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, fol- genden Erlaß an den StaatSmiuister des Innern gerichtet:

Mein li-vcr Herr Staatömt-iitec Dr. von Brettreub!

Dee Fürsorge iür die Kriegsbcfäxävimen und Krkcgßbknier- k-lkebrnen is? zwar *im uljgemeinen auf dem Wege ch :e-Ösg'e- )eykiÖ-n Ren annyrsorgmg [.(Ufgélk'. Dic». ßüxfokge kekazf aéer m vxelea FWU einer Ergä-snnß küréh Werke der fkk!-

willaerx Liebestätigkeit, denn m:! eine Fürsor :, die nisi eingeevgi ifi Outek geirsliza Ver;chrif2m, sondern led «lüb :ekuudsn an das große Qesß der Liebe, 01111 nach freiem Exm-fien des ge- währen, was im einztlz=7n Falke über die gese l'chCRck;1e nech notruf, kann-dle aesaxmc Vexsorgxxmg im cknzelnerz alle so arsjalt-xn, 7591; Hz un'ercm 7141.18" Empxixden er tsv ich!. Hmzu ß'nd ober relckze Makel e'tfokdetlieY. M*"t “Master Ve)ricd*2..uva hab.: :ck? baker vek- nommen, Haß rec Rsläxgavsschus? für K:iegOkajäxäkigiexfo-141,2- und mit ibm ?1118 WWW fozéal aesknnter Manner obr-e Ume17ch1cd des Vrr-xfes, der Paxtxé. des Glaubens, voran chqul knden- dotff, v-rbanöeu b.".bcxr, um alle Scbicbten 526, reetxxcn Volkes zu frexwéüigen prrxden für die K-icgsbk_§chad:g!cu «uf- :urufen. Ick) bm überzeugx, daß Wem Raf mä)! :errwkd-rt verklinaen wnd. Für unsexe braven Krtegöbekckzädigten kau auéb in der Tat kein Opker an äoßxten Wüterr- als zu saowsr empßuadcn erden. Es isi kaber meiy mescb, daß die LudendoLff-Spevde 1n den writer; Sch1ckten des Volkes jene Ruf::alWe finde,„dte ßc znxt Rücksiihi ans ihren hervormgxnven fpxkuten Zweck VUdient. Möge jedes Haus und jsdk' Familix umb Kräften zu einem reichen EJWW: beitragen! Indem ich Eure Exzellxn- erkucbk, diescO Schreiben offent- licb bekannt zu aébeu, stellen dee Könkgkn und_ich für Ne Eudtndmff- Spende dsn thaz yon 50 000 „z zur Verfügung.

Oefferreich-Ungarn,

Der Kais er empfina am, Frektag, wie das „R'. KQTeTe- grapwen-Korrespondénzdüro“ meldet, den bayerischen (“..“-"11.101.5- mi'nister von Dandl sowie die Präsidenten der österreichischen, ungatisäzen und deutschen Wirtschaftsverbände, das ReichQrats- mitglied inedmann, den ungariscl)en_ReichsratSabgyoxdneksn Madarafsy-Berk und den Vizeprästdenten des Deutschen Reichstags Dr. Paasche, in besonderer Audienz. DLL Prä- stdemen teilten dem Monarchen die begeistert aufgenommene Huldigungskundgebuna der Tagung dcr Wir1schaftsvetbän52 mit. DSL“ Kaiser stellte eine Reihe von Fragen über die Arbeiten der Verbände und nahm mit Freuden davon Kenntnis, daß die wich1igsten Probleme dxs Friedsns im Osten und der gemeinsamen Sozialpolitik den Gegenstand der Be- ratung bildeten.

- Der König und die Königin von Bayern sind nach herzlicher Verabschiedung vom Kaxser und der Kaiserin vorgestern von Wien abgereist nnd haven sick) zu 1- kurzem Aufenthalt nach den Befiyungen des Königs Nack) Sarvar in Ungarn begeben. _

» Der östereichisch-ungarisch-finnische wirtschaft- liche Zusaßvertrag zum Friedenßverfrage enthält laut Mel- dung des „Wolffschen Telegraphenbüros“ “im waxetch11chen ähn- liche Bestimmungen wie die mit der Ukraine, Rußland und Rumänien abgeschlossenen Zusayverträge. Der Zusaßverttag beruht auf der Meistdegünsxigung, soll zwei Wochen nach Aus- tausch der Raiifikntionßurkunden 'm Wirksamkeié treten und bis zur" Inkraftseyung des neuen Handels- und SQifs-abrts- vertrags in (Geltung bleiben, doch steht den VertraNchlix-ßenden frei, den Znsaßuertmg von 1.919 an mit sechsmonaliger Frist zu kündigen.

» Der Obmann der Ukrainischen parkamentarischea Ver- tretung im österreichischen AbaeordnetsUhause Abgeordneter Vetraßzeviez und Obmannstellvertreter Dr. Eugen Lewicky sind am Freitag, wie die Korrespondenz „Austria“ meldet, vom Minister des Aeußern Grafen Burian empfangen woxden. In einer mehr als einstündigen Aussprache wurde die ukrainische Frage eingehend erörtert.

"- Der Ministerpxäsident Dr. von Seidler empfm gestern den Obmann des Rumänenkiuvs Hofrat Jsopaocu Grecul und denVizepräsidenten des Abgeordnetenhauseg Hofrat Simionivici, die namens des Klubs dem dringlichm Wunsche Ausdruck gaben, daß das Parlament so bald als nur möglich einberufen werde. Namens der Bukowinaer :umänxsckzcn 11e- oölkerung bracht-n sie den Wunsch vor, dnß die der Monarchie im Bukarester Frieden an der Dkeilä-derecke zu- gefallemn Teile der Moidau schon auß geographischen Gxünden dmcb Einverleibtma in die Bukowina den östertelch1scheu Ländern zugesprochen würden. Weiter wurden die wichtigsten Wünsche und Beschwerden der Bukowinaer Bevölkorung vorgebracht. Der Minisjerprästdent veerrach genaue Pmsmm der vor- gebrachten Wünsche sowie ihre wohlwoüendste Behandlung seitens der Regierung.

--- Die „Mbeiterzßitung“ osxöffsntéicht einen Aufruf der Reichstaguna der )ozialdernokratiscbxn Partei in Oesteerch, in dem unter Hinweis auf die (“allgemeine M1 opäische Laxxe festzxesteUt wird, daß der gygenmärtige Augenblick zu Aus- stänvyn nickxt günstm ist. Die R81ch§kommxssion fordert daher die ArbZiter auf, im gyaenwärttgen Augknleck größere Ausstände zu vexmeiden. Sie warnt die Arbeitexsäwft vor: Uebexschäßung ihrer Kraft und vor Unbesonnenk-unen, die nur zur Niederlage führen könnten 11111) die Arbeiwxsrhast für die Zukunft kampfunfähig mxxch9n würden.

-- Der ungarische Ministerpräfidem Dr. Wßkerle hat im HLnblick auf die im Wahlrecht6außschuß erfolate Ab- lehnung des Frauenstimmrechks dem „Ungarischen Korrsspondenz- büro“ zufolge erklärt, er wexde bei der Verhandlung im Plenum die Aufrechterhaitnng der auf das Frauen- stimmrecht bezüglichen Bestimmung beantragen.

Großbritannien und Irland.

Die „Daily News“ bringen eine Zuschrift das Unterhaus- mitglieds Ponsonbt). der fich 11achdtücklich gegen die „ernste Ungenauigkeit der Rede“ des Premierministers Lloyd (George in Edinburg, betreffend die Antwort der Yntralmächte auf die Jmmarreden Lloyd Georgez und

xlsons, verwahrt. Ponsonbt) betont, daß die deutsche Offenfioe keineswegs, wie Lloyd (onrge behaupte, die erste Antwort war. Er zählt sodann auf, daß auf die Rede Lloyd Georges am 5. Januar und aaf die Rede Wilsons am 8. „deßselben Monats Graf Czernin und Glas Hertling am 23. 11115 24. Januar antworteten und dabei einige Vorschläge Wilsons annahmen, andere verwarfen. Hierauf hätten div Verbündeten am 4. Februar durch die Ver'aiÜer Erklärung aeantwortet, welche weiteren diplomatischen Bexbandlungen die Tür schloß. Wilson aber habe am 11. Fe- bruar die Reden der Staatömänner der Zentralmächte erörtert und vier Hauptpunkte aufgestellt, worauf Graf Hertlina am 25. Februar erwiderte, daß er fiel; mit dym vierten Punkt prinzipioü einverstanden erklä'ce. Am 19. März aber hätten die Verbündkten in London eine Erklärung abge eben, die weitere Erörterungen unmöglich machte. .Ponsonby ?ckloß:

Es xft )nwlt vollkommen klar. daß die deuikcbe Offensive am

21..Märx Weder Dis ciße noch überbäupt eine Vntwott auf die“

an'aa-cede 64er (Morus mo Wivova “war. fie War vié Aninaott W) “:*-ie unvexsvhnlickze Haxtnng der Vuöüchtcn, wke üs in der

Bo: ika &klkmm des Lonbokxer Promwziamvw zum Aexdrué kaméadurcb dio Wilson! Elöjtetupas- und VersjänkkgunßUerfchZe ex- “)th wurden. Es ist einfach unvnsiändliä), 1171: der Premierminister wir der genauen Kenntnis dieser Etekgnxssc dejcmkze Behauptungen aufstellen kann, wie ex So in Edix-bmg getzn ha?.

-- Der ständige Nussävuß der Sinnf-iner unter Alderman KeUy hat am 25. Mai, wie „Wolffs Telemaphm- büro“ mitteilt, folgenden Vrofeft cm dte englische Presse gesandt:

Wir etbebrn nalkdrückl'cbß Einspruch 99;er die Bckanung unserer vorige Woche verbasjejen Koüegen vom ßändYen Auyfaouf; und sonstxger Sinnfeinetmitgkleder, Die nicht nur von der epßxiscbeu Regierung aus dem Lande bevorjiett worden fwd, sondem über reren Verbleib uud Bebandxung ihre Burrandteu ln Unkenmnis aebaléen wexrea. Wir richten die Aufmerksamkett der Negiemngen Eurevas und Amerikas auf die Ari, w:: die Demvkraten Irlands !IM dyn Borkämpfcru für die kleinen Nathwen behandelt nsrken.

Frankreich.

Der Ministerpräsident Clemenceau hat am Freitag eine sozialistische Abordnupg e_mpfarzgen und mit ihr ver- )Oiedcne Fragen. nam-ntlxch tue Krtegslage be)prochen. Er erklärte, wie „Wolffs Telegraphenvürn“ meldet, daß er eine Bzspxeckxung der Interpellation Cachin und Brunet 11er die mili1ä1ischenOperatiox1en ablehnen und eine entsprechende Exkläxung am Dxenétag m der Kammer abgeben werde.

Rußland-

Jm Nomen dex znffischxn .Regicxxmg hat dor Volks- beaustragte für Auewärtiges T1chitscherin der franzö- Fischen Regierung laut Melyung der „Petersburger Telegraphmogenlur“ folgende M*.tteaung zugehen (affen:

Die Erkläxunßen des stanxöfikäxkn Bejfeéafms Neukers in ktn

febweten Tagen, die das !uMsKe Ich ch: rmck1ebn !önmn nickt _xur Verbeffensng der Bé'dicbvnptn zwiscken Jtm k1cich und RußLavd

keitraxkn vnd mcbt gckuid-t !*.-M:). Téte, Scwjenegiexung 9111 m festen Uebenkugvvg Avsdxvck, Laß Ryu [en 9 kokoTt ab-

berufen werden wkrd.

Schweden.

Die französische GesandtWast in Stockholm ver- breitet in der PtesFe, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meWet, folgende Erklärung:

Au! Anwß von Erkle'nungeu, dLe kür.lich won gewkffen Mit- gliedern dcs finmjcbrn Senats gxmaEt wurde!“, und im Hinblick tarauf daß Las mor-atcbkscbc Ptémw im Land!»; in Helfinxzfoxs nicht die Mehrheit zu gewinvcu s(beint, rie die Verfassung verlangt, wurde der fmmöüscbe (Gesaüdte bevollmäckxxiqt, dcm finnisÖ-en Gsscbäfts- bäger in Stockholm zu erklären, da?; du: nginung kt: skanxöfischen Repub!!! keine Reaiek-ungskom: avevfernen wLU, kik in dkesem Lapve nnaejcßlicko eknaefübit wird. Die französxscve Regierung isK-dcr An- Mt bas; fie mlt kiefer Etkäruna jsne Pfli'äot ge-„kn das Kunisch:- Vokk exfünt, die Frankreich auf fich nahm, als es Mklfl unter den Gwßmächtm Finnlands Selbständigkeit avexkanntc.

-- Das Stockholmer Blatt „Socialdemokraten“ teilt mit, daß es Schweden gelungen sei, Sicherheiten dafür zu erhalten, daß Schiffe, die Waren gemäß dem englisckyschwedischm Abkommep befördern, von deutschen Seestreit- kréxften m'cbt beschossey werden. „Stockholms Dagblad“ benätigt die Nichtkgkeit diejer Meldung.

Ukraine.

_ Die russisxh-lzkrainischen Friedensverhandlungeu nd am 31. Mm mteder aufgenommen worden. Wie „Wolffs elegrapbenbüro“ meldet, schloß sich an das Protokoll über den xoUmachtenaustaufch eine ausgedehnte Ausxprache an. Ra- orvdk'l. sah in dem ukrainischen Text, der eingangs von dem kraimschen Staat unk: der rusfischen fozLalistiscven, föderativen -oms(etx epubllkalß selbständigen und unabhängigenStaaten spricht, ée tch augenblicklich miteinander im Kriegozustande befinden -nd beiderseits den Wunsch augdrückten, Frieden zu schließsn, ine Vorentscheidung in Fragen, die noch den Gegenstand von Uexbandlungen zu bilden, haben. Die N9chtsbeziehungen w1schen beiden Parteien sollen im Vcrhandlnngßwege erst fest- elegt wexden. Die Ukraine habe als Staat noch keine voll- oestlmxnten juristi chen Rechte und sei von der Sow'et- epubltk aks sol er noch “nicht anerkannt. Die SWIM- ealexkung sei der Rechts---achfo!.aer des ehemaligen rufst)" en Deichs, und nur mit ihrem Enworständnis dütften formel] einzelne Staatsgebiete als Tjäger internationaler Rechte Uftreten,“ sachlich aber erkeacne dée Somjetregierung das “elbsibesnmmungUecht der Ukraine an. Der russische Urotokoütext geht von dem „5211111216 des Vrester Vertraas -11s„ 'der die Sowjetrepublik znm Friedensschluß mit der kratmschen.VolfSrepublik verpflichtet, und davon aus, daß am ** März der Rat der ukrainischen Volkswinister sich an den » oskauer Sowjet und die Volkskommiffare mit dem Vorsxhlaq er Einberyfung der Friedensversammlung zur Einstellung der eindseligkeiten, Festlegung der Grenzen und der Rechts- 'kzkebungen gewandt haf. Die Ausarbeitung des Protokoll- extes wuxd? einer gemischten Kommisfion überwiesen. Ueber Le Grenzlxme wurde noch keine Einigung erzielt. Die sonstigen l_unktx der Waffenstillstandsoexhandlungen werden in nicht- eml1chen Sißunaen oorbesprochen.

' “" Der Ministerrat behandelte am Freitag, obiger 'US"? KUfolge, auf Wunsch des Hetmans in einer außer-

deutlichen Stßung die Agrarreform und die Frage der estlegung der Beziehungen der Kiewer Zentrakregie-ung zu “n Verxrelern des österreichischen Oberkommandos in Odessa dem Mmisterrate liegt ein Plan zur Organisation eines roßen ukrainischen Pressebüros mit Abteilungen in “U", Wien, Stockholm," Lemberg und Zürich vor. Ferner Yat ein Erslzcben des Ministeriums des Innern um etats- ' aßige Amvetsung einer MiÜivn Rubel für Einrichtung eines reffebüros bei diesem Ministerium vor.

-- Die ukrainischen Parteien der Sozialisten, Föde- alisten und Trudowiri beabsichtigen eine Verschmelzung.

'A'-ekz. Der Bundeörat bat vorgestern laut Melduvg dex

- Wolffscben Telegraphevbüros“ das Wirts chaftSa bkomm en

it Deutschland ratifiziert. ** Laut Meldung der „Schweizerischen Depeschenaaentur“ t auf Anordmma der schweizerischen poliüscben Behörden die WEKA? russ1sche Gesandtschaft samt. Archiven unter ieael gesktxt worden. Die Verfieaelung, die einzig aus FLUklickj-rechtlxchen Gründen erfolgte,_ wird aufkeckjterha'lien- bis ne „Klärung dkr'Lagk .ewgetreten und die arntlickje Anetkennung kusskscben Regierung durch *die Sckzweiz erfolgt ist. , *“ Vom 28. Mal bis1.Jun'i'f'cknd*mitiVérn Beratungen 1? en Vertreiern der ößemichifchchnaarischen und der

sorbischen Regierung 1311er Frauen, betreffend bie Opfer des

Krieges, Halt. Die Verhandlungen führten zu einem bs,

friedigenden Ergebnis. Es wurde eine Vereinbarung unter- Zeixlmct, die inSbcsondere die HLTMWUFUM von insulldsn Kmegßgefanaenen und 0011 NUOWUXÉ) von invaliden KrieaS- gefangenen regelt. Die Vereinbmnna untersteht noch der Ge- nehmtguvg der beiderseitigen Regierungen.

Gestern fand die Volksabstimmung 11521? das von 113000 Bürgern unterzeickweje, von der sozialdcmokmjischen Pariet aestellte und von einem Teil der linkssjehenden bürger- xxchen Parteéen untérstüßte Volksbegelxren an Ein- führung einer direkten Bundessteuer auf Einkommen von 5000 FrxmkeU _an und Vermößsn von 20 000 Ft'cmfen an smtt. Wie dxe „Schweizexische Depeschenxxgentur“meldet, WUrde das, Volksbegehren mit einer ' :Lhk[)011 von “(und 40000 Stkmmen abgelehnt. Vierz€l)11einhalbKantone stimmten sfxr, sxebenemhakb ZWS!) das Vokksbegehken. Die EndustrLLUen ZLUNLU “(JLU deulschen Schweiz stimmten fÜr, während ländliche Kreise, vox aUem die romanische Schweiz, gegen das Be- gehren summten, ha11p1sächltch weil eine dauernde direkte Bundessteuer als Gefahr für das selbstänvige politische Leven der_Kar-tone bétrachtet wird, da direkte Steuerx! bisyxr aux- scthxßlick) den Kantonen als Haupteinnahmkquelle vorbe- h911en warexx, während der Bund seine AuMaben aus kn- dtrekten Abgaben (houptsächlich Zolkeinnahmen) besnitt. Nack) Ablehnyng (W Volké-begkhrens wird der Bunde-Irat unwefzüg? kuh m1t der Verwirklichung ssines zur Deckung dEr Mobili- sattonsschuldexx vorgesehenen Finanzprosxamms beginnen. Das Pr-ogramm steht untex (x_nderen eine mindestens zweimalige erderholuna der KUMLZÉLUM auf Besitz und die größeren Emkommen sowie Ausbau der Kriegßgewinnstruer und Er- hebung Einer Tabakstexuer vor.

Amerika.

Nash „einer von „Reuter“ verbreiteten amtlichen Meldung aus WasYmgton, sollen im Laufe DLS Juni 280 000 Mann zu den Jahner! gerufen werden.

»- Das amer'tkaniscbe Repräsentantenszans hat, obiger QULÜL zufolge. LineUKredit von zwölfMilliaxden 42 _M'xllionen Dollar bewillißt und den Pkäsidamm ermächtigj, alle Männer, die aUGgebildet UNd MSgerÜßet werden köxmen, zum Militärdienst heranzuziehen. Die Via geht 1231 an 5211 Senat.

Kriegxnackjrichtéy.

Vom 21.5116"sz 1918 bis:» “um ]. Juni1918, also in ?ebn Wochen, smd in Don ämpfen an der West- ront den Dcutschen ["ck-„*r 175 000 Gefangene und weit üder 2000 (HLWÜYL in die Hände gefallen. Die Zahl der Maschmen- gewehre, dw ungezählxe Tausende beträgt, und der Umfnng “des sonßtgen mxüßetsehbaren erbeuteten Kriegsgeräts läßt fich vor- läufig a::ck) nicht annähewd angeben. Dazu kommen die großen Bekleidungs-, Verpflegungs- und Gcrätedepots, die Lazarelte, ferner aquedehnte, unversehrte Munitionskager 1chwerster Kaliber, Grabedwaffen, Flmzeuge, Féuazeua- hallen, Lokomotiven, Eisenbahnmaexen, KraZsfahrzeuge, Tanks und Zeltlager. Von den in der Aionegegend vorgefundenen Muniuonslagern enthielt ein sinzkges allein 100000 Schuß aller Kaliber. Die Werte, diedie Entente an eingebautem Material, an Hokz Draht, Beton, Fvldbahngexät,Teiepbonletiungcn usw an den wehreke hundert Kilometer langen Angriffsfronten mit den zahlkeichen hintereinander liegenden Verxe-idigungßlinien vexloxeu kat, [affen sich ebenfaüs kaum abschätzen. Die weiten, von den Dxutschen eroberten (Vehicle mit den bebauten Feldern vetschätfen die (Hmähtungssäzwietigkeiten Frankreichs, zumal eine ganze Reihe dEr wichtigst-xn-Bahnen der Bcnußung mt- zogen find [md die Zufuhrmöglichfeiten erschweren. Mebr wie je muß der UeberwetranSport znr Ergänzung der verlorenen Besjär-de in Nnspxch) Nepommen werden, wm? bei deem Schiffxz- raummangel doppelt ius Gewicht fäUt. Die hohe Zahl der Gefangenen und der blutigen Verluste vermindern jedoch g1eich- zeitig die Leistungsfähigkeit ver Kriensindustrie nnd der Schkffs- baumerfien. Die Zertrümmerung der feindlichen Kampfmittel und Kampfkraft ist damit ihrem Endziel wieder einen großen Schritt nähergekommen. (W. T. V,)

«...-«-

Berlin, 1. Juni, Abends. (W. T. V.) An der Front von Noyon bis Chateau-Thierry gewannen wi; kämpfen!) Boden.

___

Ruck) der 81. Mai, der fünfte Tag der großen Schlacht an der Aione, brach1e den deutschen Yngriffstruppen neue Etfolae. Südlich der Oiße sind mir im MUMM Vordringen. Einzelne feindliche Genenangriffe wurden blutia ab.,«ewiefßn. Deggleickwn l).“;jte der GENUA), der aus seinen SteUungen bei Cuts Und südlich Blércchourt gewoxfen wurde, sckjwerste Ver- luste. Bki Selens sind in den vorhergeßenden Kämpstn wiederum drei schwere Geschütze erbeutet.

Südlick) Soissons warf der Feind mehrere Diviswnsn mit Unterstüßung von zahlreichen Tanks zu einem starkm Gegenangriff vor. Er wurde äußerst blutig abgewiesen, unser Angriff aber sofort meitsr vorgetragen. Bei dieser Gelegenheit mackxten wir über 2000 Gefangezre. Auch die Ve1suche, die de? F-xind weiter südlich machte, um den deutschen Vormarsch aufzuhalten, Halten keinen (foolg, obwohl der Gegner hier mehrere Tankge-schmader unix Schlachtstaffeln den Deutsch2n entgegenwatf. Eine maße Anzahl der Tanke!- wurde 1191."- nichtet. Besondess wichtig ist die Eroberung der Höhen von Neuillt) St. Front,

Der Bahnhof Compiézgne lag unter wirksamem deut?

schen Feuer. “___“

Großes Hauptquartier, 2. Juni. (W. T'. V.) Westlicher Kriegssäxauplay. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Artilleriekämpfe an vielen Stellen der ("Front. Englische Teilangriffe südlick) «der Lys nnd n'rdlich von Albert scheiterten unter säjxveren Verlusten.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Südöstlich von Novon drängten wir den Feind trol; hefti en Widerstands auf den Waldpon Carlcpout unh 'von ou'ta ne zurück. Wir nahmen die Höhen Mück; von Mo n- vus-T'nwent tub stark verbrahtote feindliche Linien kor lk!) von Nouvron.

Jm Angriff keiderfeits des Onrcq-Flnffes warfen wie den Feind über den Savißres-Abschnktt znrich aud eroberten die Höhen von Passy und Courchamps.

An der. “.!)Oaruc ??_"t dis; 9age undéréindxrt. Der auf dem Nordufer des Féuffes gxicgene Teil von Chgxequ- leierry w::rde vom “;;-Linde gesäubcrt. Nordöstltckx vox: Vcrneuil und bcidcrfcixs der Ardrc Heftige Gegen- angriffe dcr Frauzostn. Unter blutigen Verxuften Wurde dEr Feind zuriixkgesckxjagen. Tcstltck) 'von ??,tetms drangen wir im örtliavcu Vsrstnsz in franzosische Gräben bei St. Leonard ein und nahmen die Be- satzung des voriibergehend von uns befeßßen Forts PUMPEN gefanxxeu.

Französisk!) :amcrikanisäxe Lagcr vgn goewaltxgcr AusdEhmmg fielen bci F&re-eu-Tardrnois m znqexe Hand. TBcit über eine halbe Milläcm Schuß Llrtxlleru, nnermeßlickxe Bestände an Pionier- und Fernfprech- gerät. mehr als 1000 Fahrzeuge wurden hier erbeutet.

Der Erste Gezxéralquartiermeister. Ludendorfé.

„»...... ...-..

Berlin,“ 2. Run'x, Abends. (W. T“. 76.) An der Nngrifssfront neue Fortscyrikje.

Die schon gestßrn gemsldsién hariexx örtliäzen Kämpfe bei SoiffonH haben sich zu einm: großen Sch1ach1 entwickext. Der WLMN' hat aUe verfüabaren Kräfte in großzxxaelogtem Flynksnstoß mi! dßr Avficht zusaxy'tmengefcxßk, Soiffzns wieder zu nehme:). Die dort befindlichen (112911 Stellungen gab:!n ihm vorzügliche Stüßpunkle. Er lief; nicHts unver- sllcht- So attackierte KaoaUerie bei Vxxccmcx) deuis : Begleikbatterien, die unssxer Infanterie auf dem Fu e folgen. ES gelang ihr, die Bespannung zu erreichen. Da wurde sie durch mohlgezkelfes Masch1nengeweh7feuer auf- ger'Wben. _ NM Nachmitfag griff ein gkoßes Tankgxschwader, ans dsr Linie MkFy-szaudun kommend, zu beiden Seiten hkk großen Straße ParieZ-Soiffons exkolgios cm, Fünf Tayks 1229211 Mstlic'.) Vavauin Zerschchxn im Gelände. Uebsraus starke feinHlZche Schlachtqefchwader Jriffen unsere Infantérke und YrtiUcrie an, während zu gleicher Zeit Bomben- geschwader das nnere der Stadt SoiffonS !:emarfen. Die bester: Truppen ,rankreéckxs, das 1. EiéernL Koxps mit einer marokkanéschen Dkniééan sind südwssUick) So??"sons eingesest. Es "()Utte schwere Véx'lxxsw. 2400 Gefangens smd schon ge- meldet. Ja der NacHt vom 31. Mai zum 1. IMT fkaute das Feuer bei Saisons ab. Mächtige Brände w:"xketeu im Stadt- imnaxn. Die hLid-m aroßsn Herde befinden M) nördli-L) de:: Kakhxöxale und im ösxxichen StatheU cm der MSM.

Vexlin, ?.. Juni. (“W. T. B.) M22 132? Einnahme des Nordtsils mm C-Tmtcau-Thierrx) und der Erstürmnng vou Vernenil ist die Marnc:Front bßreits an mxlzr als 25 Kiw- meter verßreitert. Der spiße Stoßleil hat sich zur breiten Kampfliuie geformt.

Großes Hanpiquartier, 3. Juni. (W. T. B.)

Weßliäzer Kriegsschauplak. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht. ?stitmeiliU aufleßender NrtiUeriekampf. Feindliche Teil- angri „e wssjlick) vou Bailleul und nötdkxh der Lys wurden ahgswiesen. Hessrebgruppe Deuthher Kronorinz. ZUM Eksaß der dU7ch unseren Anchff zerschagenen fraNzöx-Tschen und englischen Armeekorps und zur Stüxzuna der bisher. von den Nackzvararmeen eLLi-th auf das S_Qlackztfeld

'Hex'angesüwan und r'mrk gclich1chten Dioi'fioan sind neue

französische chbäxxds weit adgelegener Fx'ontkn in den Kampf getreten.

Nördlich 'der Aisne versucßien fie vergeblich die Amen angeWTesencn SLLÜURLLN 5:1 halten. Wir scßingen sie in Hartem (Hrabenkampf auf Moulin-sous-Touvent-«Sk CHristophe-V1ngre zurück, Südwestlich von Soissons wurde CHaudun genommen. Wir stießen im Angriff über 591: Savidres-Grund 512? an denOftrand “der Wälder von VillerH-CottercÉ-ts vor. Südlich der Ourcq füdrte der Feind heftige Gegenangriffe. Sie wurden blutig ab- gewiesen. Ui'bék Courchamps und Monthiers hinau- gemanren wir BMW und nahmen die Höyen westlich von Chateau-Thierrt). '

An der Maxne, zwischen Marne und Reim?) ist dw Lage unverändert.

Die auf das Schlachtfeld führenden, mit Truppenbewygungen ßark belegten Bahnen wurden durch unsere Bomhenaeschmadex erfolgreixh angegriffen. Wir schossen 31 feindliche Flug- zeuge av. Leatnant Menkkwff exrang seinLu 29. und 30., die Leutnants Löwenhardt und Udet ihren 25. Luftsteg.

Der Erste Generalquartiermeistex. Ludendorff.

OeßerrekÖisch-nngarksckzer Bericht. Wien, 1. Juni. (W. T. B.) Athich wird gemeldet:

Keine besonderen Ereignisse. Der Chsf des Generalstabes.

«__

Wien, 2. Juni. (W. T. V.) Amtxick) wird gemeldet: An derGebirgsfront lebie dor erilleriekampf an vielen Stellen wieder auf. Im MÜndunaSgebiet der Piave wurde heuke um Milter- nacht ein italienischer Vorstoß durch Feuer abgeschlagen. Der Chef des Generalstabes.

«-

Bulgariscber Bericht.

Sofia, 1. Juni. (W.T. V.) Heeresbericht.

Mazedonisckze Front: Wesilich vom Ohrida-See zer- streuten wir zwei feindliche Sturmabteilnngen. In der Gegend von Moqlena lebhaftes gegenseitiges Artiüerie euer. Féind- liche Jnfanteriegtupven, die an mehrepen Stellen an unsere vorgeschobenen Gräben heranzukommen versuchten, wurden durch Feuer vertrieben. Südlieb vom Dorfe Hama nur beiderseiti e Fenertäliakeit. Oesllicb vom Wardar griffen englisétze ataislone unter dem Schuy heftigen Artiüeriefeuers