B . r . . . . m . ck . .. ., * KÉTKIÉFFÉYFFRL YFMUTIÜWW .. . . . . .. . ck . . «. betreffend WWWM“ "“'" im WW WWF)“ Nr- 6354 W GW 31“ Abänderung des Geseßes D*“UI'"§'“§J*.".Jdc““-*H“."dkks mxt (5999.71an m iäg. StaaxsangeböriJLr bestndlichen Akttep der b on- treffend die Gewährunq eiULantschädigung an die Mit 11 be- ; _, Mdsefs „ „„ 96mm!) Kock, C0W1tld,xviw hiermit
. tinentalen Rhederei 51ther Gesellschaft tn Ham urg. des Reichstags, vom 21. Max 1906, vom 22. Juni UAZ Oder ““GNU-[JOM 22 Mai 1918 Awf Grund der Bekanntmachungen voxn 31, Juli 1916 Berlin «_ 9, den 24_ Juni 1918. CNY)"; Königliche Landrat. FM. von MMM!) (NeichQGoser S. 871) und_ vom 14. Marz 1914 (Reich?- Kaiserliches Postzeitungsamt. Krüer„ erg. Geseßdl. S. 227) hat der „Herr Retchskanzler dre Liqu - dation der Aktien Nr. 576 bis 580, 584 516700 der Continentalen Rhederei Aktien Gesel1schast tn Ham- burg angeordnet und auf Grund 5913 F 1 der Betanztt- machung vom 15. November 1917 (Reichs-(Heseßbl. S. 1051) bestimmt, daß nach Ablauf einer Frist von 6Wochen von dem
angehörigen, die a.Ixrkakk des ?e-zkiékzen v-rsönliäxrn Wobnmtö Numrnex 82
noch einen FQWMMWIOWTT im D71111chen ?,)k-xécY: haben, bat ferner die Nukuuyxskybörde rxs k€1§?111,:k'n O-rkö:.1:äen Wohnwas vw: der durch fix? e:?c1.,1€n odor “kr wn Unxr a::dexcn Rcbördc mit- a:.t-iLten Awsfextngg »“? Täyka-dawxsch-ins dxr zustäwdiqßn Aps- fertigungs'orböxde ch FamUésxxwob, 131111 1111111319115 311 Machen.
§ 6.
Zur Eätscbx-Wnexa 1":er den Umkana dsr Vs:."illkauna find aükin die bürger1ichen AuÉketiizum-xsstxüra zu!?ändkx Hie baden dab-i dis Bestimmungen der '.K:ich:st:11ch 111; Schuhwersoxgxmz für (“je küraer- liche Vevökkeru ,; xxx,:éundn xu ['N-.]! 11115 stk.? an eine auf dcr Be- scheinigung von DM Dt zivlirxarvorgkseZt-x; élwx kczsicbnste Stückzahl oder'l'éenqe 111-171 szunkcn. 1:55 71qu ais» §4 der V-kanntmackzung der RekcbsskeUe für Schuhwersorgung vom 27.Mä:z 1918 über Schuh-
Oesterreichisch-unqarischer Bericht. Wien, 24. Juni. (W. T. B.) Amtlich wird verlgmbarl:
T'Ze dureh "Hochwasser und Witterunanbtll ent,- ftandene Lage veranlaßte uns, den Monxello u_nd einige Abschnitte anderer auf dem rechten P1gve-User erkämpften Stellungen zu räumen. Der'hterzu schon vor vier Tagen erteilte Befehl wurde trotz den zntt dem_U?er- wechsel verbundenen Schwierigkeiten so dyrchgefuvrt, daß dem Gegner unsern Bewegungen völlig verbyr'gen ge- blieben find. Mehrere der bereits aeräumlen Ltmen_war'en gestern das Ziel starker ijalienischer Geschüxzwirkung, pte 11:1; sthenmcise bts zum Trommelfeuer steigerte. Auchfemd11che Infanterie ging gegen die von uns verlassenen Gxäben zym Angriff vor; sie wurde durch urxserc_Fe:nbattenen zuruE- getrieben. Der Chu des Generalftaves.
„Mögen die Verat-«vgxn dez Staawraés, so diabtkte Gta? van D*:ltlmg, von detnkelden “YU"(ZUM xu dxn Miktelmächtm 8"- [likét 17171, ms1chck fi». dp'm poxnkéckxen VOM g-genüber dank M Pr_oflamation des" 5. Ikoyxmkec zeigsn.“ » Gxaf Burian Vc1s1chkltk, ÖW er nach Kzaften dea Außbau des polnis-Nn Staaßs zu Umer- slusrn fich t-ümube trcß ker verschiedenen, durch die Verbällniffe des aknenwärtiam" Augenblxxks hervorguufenen Schwierwnncn. „Ick habe die. begxundete HonnUnJQso 1ch1ießt das Telegramm, daß gleich- zeitig un': der." Arbeiten rxs StUaTIKaW, w61che den ?uneren Aufkau eines freten Polens zum Zkel haben, infolge der zwkscbyu de:: Re- giexungen Oetterrezch Ungams Und des Deutschen Rkiches im Gang befindlrchen Verbandiuuqenz cine «Hrundlage qeéchaffcn wird, auf de? das polnische Volk 19.1511 uber UZ Zukunft Polens wird enticheiden WFT?!“ in einer Weist, welckze fxiae Größe und sein Wohlergehen
Bekanntmachung.
Die Grünwarenhändlerin Frau Dorothee Bilgenrotb,
., lvers, WöUmerstrc-ße Nr-13. hier, ist um LYthmltteln wieder zugelasjen. ! Handel m"
Harbmg, den 19. Juni 1918. Die Polizeidirektion. T i l e m a n n.
W
Bekanntmachung.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben Anergnädigst geruht:
den vortra enden Rat in AUerhöchstjhxem Zivilkabinett, Ggeheimen Regierungsrat Dr. DryaZeYreiFm Geheimen Oberregierungörat zu ernennen. m
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erklärt werden können und nsue Aktienurkunden dafür aus-
gestelLt werden. Auf Grund des
' Dem StaaLSrate wurden zur Beratung vorgeleat em GeseZ, betreffzxnd den polnischen Landtag und Wahl- ordnungen dazu, em Wehrgeseß, Gesetze betreffend die Ein-
11. Marincaugebörige.
Die Vetsoroung Dcr AvgebZriLZ.-n dxr dkutscben Marine sowic _ck“ 2 der [eßtgenannten Bekannt-
deenigen Aßgebö kgkn vstbü :dx'txx :Ukorknkn, die sich" 'm dienstlicher Mgcnscbafx "M (.nl-and, aofbglken, erfoZ-gt durÖ die bxxrsetlxcben Aus- !erltgungxstellkn uur nach Maß.;aße dec kol.,exdkn Bestimwunzcn.
Gemetbeßekßeöde Füxfea an Udninexngebörige_Schubkvarxn nur auf Grm ein“ 13.11: dkr ;uiLäxxdiaen büxger11chm Auöxerlißuvgsstexle ausgefertigten Sch.;xébedaxfs-ch-ins angben.
§ 9.
Sckubbedarfsscheixx find aussufkrtkaen 77117:
1. O7fiz'e1e, Ingenieure, SannäLZskfiziere und Bsamte der Platine,
2. Deckoffizierk, Mufikmsiffer, Unterärxte, Offizier- u1“d Be- amxensteövejteeter uxxd sonstigeYnteMfixiere der Marine, Hieb für BexchaffUrg ihrer Dienylvefleidung selbst zu sorgen a cn,
Die Ausfextigang dcs Scbubbcdaxfsscheirs s-ßt .voraus, daß den Marlneawgebötigeu von dem Diizxvimarvorgefeßten eme Bescbsinigunß über die Notwendiukeit del Beschaff .ng ouSZesteUt wird. Disse Bc- sche1uiguna hat folgende Angaben zu enkbaltxn: .
]. Dienstgrad, Name und Truppenkeil des anaoers,
2. Aut und Menge des als nokwendkg anerkannten Schuwaxks,
3. Ort dkk Auéstellxmg,
4. Untersckprift des Didzivlinarvtyrxxesctzten sowie Stempel dcs Truppenteils oder der milixärlsckwn Bkbörde.
Die bürgerltckoen Aukfsrtkgnnxsstsüen s1nd an dée Art und Men e des als noirv-“U'OU bezeiäpneten Sebuhwcxkö gebunden. Eine Na - prüfung dcs Bedarfs findet nicht statt.
§ 10.
Die Schubbedarfsscbekne können sowohl von der für den persön- lichen Wohnort zuständigen dürJerlEchkn Ausfertigunasstell'c aus- efertiaF warden, wie auch von knjrnigen, die für bkn d'etzeitagen in- ändischen Licgebaf-m des SKP-“Ws, auf dem der Marmeangeböriqe Dienst tut, zu!]äxxdig ist. Wxnn ein' petsönlicher Wohnort im Deuistkcn RAE: oder ein in!äydischer Lxeaebafen des Schiffe's nicbt vorbanken ist, od-r wenn besoaders auf der BesÖeinigunq dxs DiszipTixarvorgeseßt-n als dringend anxrkannte AUSnabmefällc Vor- liegen, so wexden die Schabdedarfssclyeine von jeder bürgerlichen Aus- fertigunasst'eüe ausgefertigt.
Wegen der Verständigung der Ausfertigungsbebörden des Familken- wohnorts und des derzeitigen pexsönlxcben Wobuor-“s finden die Be-ftimmungen dcs 5 6 Abs. ][ eujsyreckpenbe Anwendung.
111. KrkeaSgefangene.
§ 11.
Für Angehörige des dxutscben erres und der keuiscbru Marine, die 11a; in feindlicbsr Gefangenschaft befinden oder im neutralen Aus- land interniert fi1d, dürfen SchubbedarfNchxkne nicbt außgefettkgt werden. Antragstellsr find an di: zu11ändigcn Ersaökroppsnieile oder Stammarinetelle xu verwäfen. 1-9
Für die in Deutschland untergeerÖt-n Krkezs- und 31511- aefangenen fekxxdlkckzer Länder (auch für Offiziere uqd Beaune im OffizierSrangk) däxfm Schubbedarfsscbeine nicbt außgefertlgt werden, solange die Gefxngenen den Militärbebörden unterstehen. Die An. tragstxller sLnd an da.“; zuständige Gefangenenlager zu verweksen. Das gilt auch für die Kriegs. und Zivilgefangenen folcher Länder, mit denen der Faieden gescbloffen ist.
§ 13.
Solckzen in DeutkcFlaud befinxxlickseu Kcixgsacfanqenen, die zu den so_gen. ,Dkukscb-Ruffxn“ gxböteu, können Sä,!xlhbedarfsscbeine Von jeder Ausfertcgur:gsstelxe ausgeWrtkgi Werdau, Wenn die Notwendigkxir der Besckzaffaog durch dée Kommaydantux des Stammlagers be- scheinlgt uud la der Besckyßiniguna ausdrücklickov'xrmuFt ist, daß sie „für einen eknzein untsrgrbrxxcsoten detsch-xujfixckocn KULZS- aefaugenen' gilt.
§ 14. Zivilgefangem, die jm: freien Arbeit entlaffcn find jmd demvaÖ nicbt mebk der Militärwexwaltuna untekstebxrx, find nach den Vox- schriftcn für di: bürgerliäjé vaölkerung zu behandeln.
§ 15- . Diese Bekann1m2chung trifft mit dem 1. Juli 1918 in Kraft. § 16.
Die fkübkseft Anordnungen der Rcibßbeklcidnngssielxe und der R;“,icksLsUlle fÜr Schxbec1sok-7*sna übék dix Versorgung der An- gehörigen des Heeres und di:: Maine nxit Schuhwaren treten hiermit außer Kraft.
Anmerkung: Nac!) § 5 der B-xndesratsveroxdnung über die (Er- richtung ciner Re'1c17131t811e11'1r Scbnhversorgung 5011128. Februar 1918 wild mit foäjxgnis _515 zu emcm Jahre und mit Ocldstrafe bis zu 15 000 „p- oder mit emer DMU? Strafen befrraft, wcr Hex Bekanntmacßung iibcr die Verjorgunq der Heeres- und Marineyngchdrtgen sowxe Dcr Kcicgs- und ZivtlHefangenen mir chnbwaren zuwrdxrbsndslt.
5 eben Der Geldstrafq kann auf (_EtnztobUng dex Gegenstände", erkannt werden, auf welche [?ck Die styafbarc Handlung bkzieht. ohne Unterschied, ob fie dem Tätkr gehoren oder nicht.
Berlin, Kronenstraße 50/52, den 20. Juni 1918. Reichssteüe für Schuhwersorgung. Wallerstein. Dr. Gümbel.
p.“
Bekanntmachung,
betreffend die AuSgabe von Schuldverscbreibungen der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in München auf don Inhaber.
Der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in München wurde die Genehmigung erteilt, innerhalb der ese lichen und saßungßmäßi en Umlqungrenze nachstehende auf en haber lautende Schu dverschretbungen in den Verkehr zu bringen: Stücke 40/0ige unverlosbare Pfandbriefe: „16 200 Lit. (161 zu «W 5000 Nr. 11601- 11800 = 1000 000, 3000 Lit. 1111 zu 914 2000 Nr. 58001- 61000 = 6000 000, 5000 Lit .1.) zu «16 1000 Nr. 134001-139000 = 5000 000, 3600 Lit.1ch1ch zu 916 500 Nr. 100401-104000 = 1800 000, 4000 Lit, 1111 zu „16 200 Nr. 111001-115000 = 800 000, 4000 Lit.]1111/1 zu ck16 100 Nr. 96001-100000 = 400 000,
19800 Stücke zusaMW München, 19. Juni 1918.
machung und der Bekanntmachuna des Senats vom
30. November 1917 (Athblajt S. 2172) werden die In- haber dieser Aktien aufgefordert, behufs Wah-
rung ihrer Rechte diese vor Ablauf von 6 Wochen vom Taue
! 1 Z ! Ökkakßstbewe AUMUDML- j Taqe dieser Veröffentlichung an diese Aktien für kraftlos ? ; ? „1 *** für
an bei' der Deputation
;die er Vekmmtmaclun „ s ) g Gewerbe, Abteilung fur
“Handel, Schiffahrt und
Beachtung der folgeuden Vorschriften anzumelden. Die Aymeldung muß dre
warben hat. Ist sie nach dem 31. Juli 1914 erworben, so sind außerdem die Vorbesißer seit dem 1. August 1914 und
vorhandenen Bewech-stücke sind beizufßgen. Die Staatsange- bökigkeit dvr Besißer und Voxbefißcr rst auf Erfordern durch öffentliche Urkunden nacbzumersen. _
ob auf M Anmeldung die
Die Entscheidung dmüber, , Kraftloscrklärung der Aktien unterblejben so!] oder wie sonst
mit diesen Aktienrechten zu verfahren ist, trifft die Deputaüon für Handel, Schiffahrt und Gewerbe.
Hamburg, den 21. Juni 1918.
Die Deputaüon für Handel, Schiffahrt und Gewerbe. Strandes.
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Bekanntmachung.
AufGrund der Verordnung, betreffend die zw ang sweis e “Verwaltung und die Liquidation des inländischen Vermögens ausaebürgerter Landesflüchtiger, vom 12, Juli 1917 (REM. S. 608) ift für die folgende Unter- nehmung die Zwangßverwaltung angeordnet worden.
“774. Like.
Gesamtvermögen: Das gesamte im Jnlande befindlicbüe Ver- mögen des durch Erlaß vom 15. Juni 1916 ausgeburaerten laudesflücbtkgen Emil Hippolyt Iulius Viktor Mason, ch. 6. Januar 1877 an Chatean-Salkns, zulxßt ln Chateau-Sa ins (Zwangsverwalter: Amtgerkchtsfekretär Cberhar! in Mörchingen).
Straßburg, den 17. Juni 1918.
Ministerium für Elsaß-Lothringeu. Abteilung des Innern. I. A.: Bickell.
Bekanntmachung.
Auf Grund der Verordaungen betreffsnd die zwangs- weise Verwaltung franzöfi cher Unternehmungen, vom 26, November 1914 (NEM. S. 487) und vom 10. Februar 1916 (RGW. S. 89) ist für die folgenden Unternehmungen die ZwangSverwaltung angeordnet worden.
“775. Lisje.
Besondere Vermögenswerte: Die Forderung von 2516820.“ nebst 50/9 Zinsen seit 1. April 1913 der fcanxös'cscben Staats- anaeböclsen (Zh-stau Kamin ernbelm, Kaufmann, Karoiinc Johanna Kamiüq geh. See, in Yarks, und Dr. med. Eugen Fcanz Karl See, Wfistenzarzt, zu est in Mszlbausen, ix'ßt obne bekannjen Wohn- uud Aufenthaltßoxt,_gegen Johann Franz Karl (Gutbrod, Zahnarzt, früher inSchchtadt, jeßt in Buenos Aires, und Ehefrau Ex:!“am Odilke «eb. Waibsl. Zur Sicherun dieser Forderung ist auf Blatt 1128 des Ciaeni'umsbuchs von (ZIMM- stadt einc Hypothek eingetragen (ZwanJWerwalter: Rechiöbeisjand Eckl in Schlettstadt).
Straßburg, den 17. Juni 1918. Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. I. A.: Bickell.
._EÜ-x-
Békanntmacbung.
Dem Kaufmann Paul Reinhard Matthes, jéßt bier, Kaiser- Friedricbstr. 42, wird gestattet, den durch Unsere Verfügung vom 24 März 1917 gemäß § 1 ver Bundesratsverordnuug vom 23. Sep- 1emher1915 untersagten Handel mit (Gegenständen des täg- lichen Bedarfs,1nsbesondete mit Waschmitteln jeder Art, BleiÖ- und StärkeersaßmitteAn, Sckzmicrtran und Fis cktrau, wiedU außzuüben.
Leipzig, am 17. Juni 1918.
Der Rat der Stadt Leipzig.
.."-__! Bekanntmachung.
Auf Grund der Bundesraksverordnuug vom 23. September 1915, betr. die Fernbaltung anzuwerläsfigxr Personen vom Handel (RGW. S. 603), haben wir dem Dr. Ro1enfeld, Arzt in Tambach, und seiner Ehefrau den Betrieb der gewerbßmäßigen Ver- pflegung von Fremden und die Ausübung der Sveije- wirtjchaft untersagt. Die Verfügung tritt mtt dem 1. Juli 1918 in Kraft.
Ohrdruf, den 10. Juni 1918.
Herzoglicb Sächfisches LandratsämT. Dr. Weid ner.
Dr. beer.
Bekanntmachung.
Wegen Unzuverläsfigkeit babe ich gemäß § 1 der Verordnung des Bundekrats zur Fernbaltuna unzuverlässige! Personen vom Handel vom 23. September 1915 (RGVl. S. 603) dem Spedeceibändler Nikolaus Ries in Meß, Brunnenstraße 9 wohnhaft, den Handel mit Gegenständen des _täglicben Bedarfs untersagt und gemäß § 29 der Verordnung uber den Verkehr mit Zucker vom 17. Oktober
1917 (RGBl. S. 914) den Betrieb seines Spezereigeschäfts,
_ Blunnensjtaße 9, hier, geschlossen.
Meß, den 22. Juni 1918.
Der Pojizeidkrektor. Stadler.
Königlich bayerisches Sthinifisrium des Innern. *. !( : yon Völk, K. Ministerialdirektor.
die Verwaltung feindlichen Vermögens, schriftlich unter
Angabe enthalten, we1chem Staate der Inhaber der Aktie angehört und wann er ste er-
deren Staatsangehörigkeit anzugeben. Die über den Erwerb
Seine Majestät der König haben Mlerguädigst gemht:
auf Grund des § 28 des Landesverwaltungsgeseßeg vom 30.811111 1883 (Geseß-Samml. S. 195) den NegiekUnggtat Dr. Loesener in Merseburg zum Mitglied des Bezirksaus- schuffes in Merseburg und zum Stellvertreter des Regiemnqg- prästdenten im Vornß dieser Behörde mit dem Titel Ver- waltungSgericht§direktor auf LebenSzeit zu ernennen.
___-_!
Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs hat das Staatsmimsterium den RegierUNgsrat Dr. von Mantey in Frankfurt a. O. zum Stellvertreter des Regierungspräfidenten im Bezirköausschuffe in Frankfurt a.O, abgesehen vom Vorfiße, auf die Dauer seines Hauptamts am, Süße dee; BezirkSausschuffes ernannt.
Ministerium der geistlichey und Unterrichtsx angeleg-en-hetten.
Dem Privatdozenten in der philosophischen Fakultät der Universttät in Breslau, Oberlehrer Dr. Hilke: ist das Prädikat Professor beigelegt worden. ___
wischen der Königlich preußiséhen Regierung und der “ egierung des Großherzogtums Mecklenburg- Schdwerin ist nachstehende Vereinbarung abgeschlossen war en:
Die Reifezeugnisse und die Verseßungszeugniffe der gymnasialen Studienanstalt in Rostock smd als gleichwettig mit den entsprechenden Reifezeugniffen und VerseßiungSzeugniffen der preußischen Studienanstalten gvmnasmler “ ichtung anzu- sehen. Demgegenüber [gelten die entsprechenden Zeugnisse der preußischen Studienansta ten als gleichwertig im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin.
Berlin, den 15. Juni 1918.
Der Minister der geistlichen und Unterrichtsangelegenh-ziten. Schmidt.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
Der Gewerbeaffeffor Möbius in Erfurk ist zum 1. August d. Is. nach Brieg versetzt und mit der vorübergehenden Ver-
waltung der dortigen Königlichen Gewerbeinspektwn beauftragt.
worden.
Auf Grund der Verordnung, betreffend die zwangs- weise Verwaltung italienischer Unternehmungen, vom 24. November 1916 (NGBl. S. 1289) in Verbindung mit den Verordnungen vom 26. November 1914 (RGW. S. 487) und 10. Februar 1916 (RGW. S. 89 ist nach Zustimmung des
rm Reichskanzlers über die eteiligung der italienischen «taatSangehörigen Margarete Sinibaldi in Capri an dem in Berlin, Markusstraße 22, Ecke Blumenstraße 71. belegenen (Grundstück die Zwanaßverwaltung angeordnet (Ver- walter: Kaufmann W. Regenberg, hier 77. 30, Hohenstaufen- straße 37). Berlin, den 17. Juni 1918.
Der Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: Neuhaus.
“_ck-ag
Die durch Erlaß vom 18. August 1916 angeoxdneée ZwangMerq-altung über das den minderjährigen xusslschM taatSangebörtgen Alexei und Manuela von Basiner m Bonn aus dem Nachlaß der Witwe des Geheimen Regierungörats Dr. Bücheler zugefallene Vermächtnis ift aufgebo ben. Berlin, den 19. Juni 1918.
Der Minister für Handel und Gewerbe. I. A.: Neubaus.
Bekanntmachung.
In Neubearheitung sind fertiggesteklt und "an die amtlichen Verkaufsstellen von Kartenwerken der Konialikb
Preußischen Landesaufnahme übergeben worden:
. 14. Meßtischblätter 1 : 25 000. Nr. 723 Kabienen.
NUL BesteÜungen auf Karten find an dkejenige amtliche
VerkaufSstelJle von Kartenwerken der Könißlich Preußischen
Laydesaufnahme zu richten, in deren Bezirk befmdet,
ich der Besteuer Berlin, den 15. Juni 1918.
KöÜglkch reußi e LandeSau a me. Der Chef des Stabes?z Pfsecksffer, Majofrn121 Generalstabe-
Bekanntmachung- Da“ gegen den Kaufmann Friv Heinz, ?ügelstraß? 78- am
8. November 1917 erlassene andelsv-rbo. babe ich bis auf den_ Handel mit NahrunZs- un*d Genußmitteln
IUkUckgenommen. HUM “"ck fkanbkn verboten.
Der Handel mit diesen Gegenständen
BarMen, den 20. Jani 1918. DE PolizkiVLtwaltung. J. B.: Köhler"
»...-_!
Auf Grund der Bekanntmachung zur Jexnbaltun unzuvxklä szsonén vom Hemdel vom 23. September 1915 (HGW, SBF) habe ich dem Sckankxyitt Hanstartins in Berlin-SÖöue- vera, J.-_baber der (“;-.):!)antwicxswnfx „Zum Schlemmerke11er“, Berlin, Zagctsiroßc 13. d'yrckv Verfugung vom heutigen Tage den Handel mit Wegenßanden des täglichen Bedarfs wegen Unzuvcrläsfiakeit in 5:ng auf dkesen Handelsbetrxeo untersagt. «:ck-eum babe ich die Schlies3ung der Schankwirtschaft ,me chlkErdnstZeärxelledr; «Fxxjisqund dchz§ 8 ßer Bekannt- ma uvg kur n r n ung 6- e - ua ettve: ccm 28. Okwber 1915 (RGW. S. 714) angeordnet. (HS vom
Betlin-Sckzöneberq, den 19. Juni 1918.
Der Polizeiyrä dent za Berli . Kriegswucheramt. fiJ. V.: Dr. Fr::lck.
""_-
Bekanntmachung.
Gemäß § 1 der BundeSraisverordvung zur Fernbaltung unzuver- säkfiaer Personen vom _andel vom 23. Septembkr1915 (RGW. SFW) ist dem Händler varlstOEerarduni, Cöln, Krefeld"- f1raße é, derandel mltNabrungsmitteln aller Arhnamentlickp aber die Sexstellung und der Vertrieb von Sveiseeik sowie die Fuhrung von Verkaufsstellen für Speiseeis untersagt woxden. - Die Kosjen dieser Veröffentlichung bat Eckar- yuni zu tragen.
Cöln, den 19. Juni 1918.
Dec Oberbürgumeister. I. V.: Dr. Best.
Bekanntmatbung,
Dem Mikcbbändler Josef Hanke kn abiu bor"1 "u - ßraße N7- 21, habe ick) auf Grund der BmxeSratsvgerordLu'névY 23. Sevxembcr 1915 (RGW. S. 603) den Handel mit Milch »:aen Unzuverlässigkeit bis auf weiteres untersagt.
Doxtmuud, den 18. Juni 1918. Der Landrat. I. V.: Dr. Burcbatd.
«»
Bekanntmathuug.
Dem Händler Mi (hae! Kas i cke, bier, Eddxlbüitelstraße Nr. 38, 1113311 wir heute auf Grund der Vtkannlmacbung jar anbaltung unzuverläsfiger Personen vom Handel vom 21. September 1915 den Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs unterfagt.
Harburg, den 19. Juni 1918.
Die Polizeidirektion. Tikemann.
M
(Foriseßung des Amtlichen in der Ersten Milage.)
Yiäxtamiliéhes. Deutsches Reick).
Preußen. Berlin, 25. Iuni1918.
Die vereinigten Ausschüsse des BundeSrats für Zu!)- und Steuerwesen und für Zustizwesen hielten heute eine Sißung.
Der deutsche Gläubigcxr-Schußverein für das feindliche Ausland, Berlin 17. 15, Kaiseraüee 205, ist nach dem deutscb-msfischen Friedensvertrag zur Abmickelung der Außen tände und sonstigen privatrechtlichen Verbindlich eiten gegenüber russischen Schuldnern besonders berufen. Er ist in der Lage, deutschen Gläubigern im Inland befindliche Vermögenswerte ihrer russischen Schuldner nachzuweisen, damit sie diese zur Befriedigung ihrer Forde- rzmgen heranziehen können. Mit Rücksicht auf ein rasches und emheitliches Vorgehen mird, wie „W. T. B.“ misteilt, daher degxschen Gläubigern empfohlen, sich baldigst an den genannten Glaudigerschußverein zu wenden. Bel Anfragen an den Verein smd im Interesse beschleunigter Beantwortung die Namen der rusfischen Schuldner in streng alphabetischer Reihen- fOlge aufzuführen.
SachsemEobnrg-Gocha.
Am 21. Juni sandte Seine Königliche Rheit der Herzog Karl Eduard, laut Meldung des „ .T._B,“, fslgendes Telegramm an Seine Majestät den Katser:
Anläßlick der 100. Wiederkehr des (Geburtstages Herzog Ernst 11. gedachten wir das weitblickeuden örxxems deutscher UUbelt heute in einer Fekex an seknem Den mal. Bei diesem Aulaxzerneuere ich beguäfierteu erzens mit meinen Coburqnn Und otbaera (Fuerst Majestät vas Gelöbnis unerichuiterlichet Bundestreue. Ka rl E v u ar d.
Hierauf ist aus dem Großen Hauptquariier folgende Antwort Seiner Majestät des Kai ers eingetroffen: Für Dein und Deine: Coburger und otbaer treues Gedenken danke ick) won Herzen. LKW und Arbeit Herzog Ernsis 11. “waren “" Einigung Deutsthlands gewidmet. Das wtrd als Unvergäng- [ck“ Verdienfj unvergeffen 1e1n. Welche reichen Früchte kie Er- ZWUUI di“.- es Zieles getragen hat, hat die jeßige eit des Krieges Fm ""'“? xksiem geaekgt. Wir werden fi: mit Goltes Hilfe Lbaupteu Qu siolzer würdiger Zukunft. Wilhelm [. K-
Polen. Anläßlich der Erö nun bes Polnischen Staats- Hals brachten der ReiZfskanzlJr Graf von Hertling sowie Üriöcsxtäkkchhisxh - ulnclmrische AYURtster KFL) AetußnernSTYx em an n erpr - ene - kanuki- wje KWFYÉ B.“ meldet, herzlichstm
Wünsche dar. lhre
“HandelSminifter
richtung der inneren Verwaltung sowie der Finanzbehörden “_
und em Geseß, betrcfftnd dée Leiter von Bauarbeiten. Die Er Behandlung aller dieser Esse e im Staatsrat nach der prtemhxrverordnung erforderliche Zustimmung derOkkupmions- machte Ut, [gut „W. T. B.“, ertei t, die Entwürfe waren aher den'Okkupa'tcnnSmäMen so spät vorgelegt, daß die sachliche Prüfung mcht mehr möchl) war. Die Geltendmachung von Einwendungen wurde dawer deutscherseitxs für den Lauf der Beratungen azzsdrücklicl) vorbehalten. Bezüglich des Gese es uber den polmjchen Landtag und die Wahlordnung brachte er Generalgouvexneur besonders zum Ausdruck, daß die Entwürfe in ihrer vorlreaenden Form die über das ganze Land ver- streute deutschstämmige Bevölkerun Polens von jeder
parlamentarisckyen Vertretung ausschlie'en würden, und daß er -
deshalb erwarte, daß es im Emvernebmen mit der polnischen Regrerung und dem Staafsrat möqlich sein werde, in den kommenden Vekaiungen die Entwürfe fo umzugestalten, daß auch der, deutschstämmigen Minderheit in Polen eiue par- lamentarrsche Vertretung geseleich gewährleistet wird.
Rußland.
Die Ententeverireter antworteten .[aut Meldung des „W. T. B.“ aus Moskau auf die Note Tschitscherins, dgß fie ihre Schiffe aus den russischen Häfen nicht entfernen könnten, da fie zum Schuß der Ententetruppen und der Kriegs- geräte, die vor dem Brester Frieden gelandet wurden, dort verbleiben müßten.
Die neue sibirische Regierung soll sie?!) mit der Bitte
um Unterstüßung an China gewandt, jedoch eine abschlägige Antwort erhalten haben. _ Nach Meldung der „Petersburger Telegraphen-Agentur“ tft SySran von Tschechen und weißer Garde beseyt worden. Die tschechischen Truppen und Kosaken rückten auf KuMezk und Vensa vor. Zwischen Tahil und J'Zewojanski- werken habe ein meYrtägiger Kampf stattgefunden.
Orenburg so von Kosaken umzingelt sein.
Bulgarien.
Die endgültigk Zusammensesunq des Kabinetts Malinoff weist, wie „W. T. B.“ aus Sofia gemeldet wird, folgende Ministerliste auf:
Ministerpräfident und Minister des Aeußem Alexander Malinoff- Minister des Innern Takeff, Finanzminister Liaptscheff, Justizminister, Faden?echt, Unterrichwminister Kosturkofk- Kriegswinister General euinant Sava Saoo'sf,
Professor Danailoff, Ackerbauminiter Madjaroff, Bautenmimster Mufchanoff, Eifenbahnminister
W o l l o f f. Ukraine.
Der Stab der gegen den Don-Nufstand gesandten Somjettruppen befindet sick), wie die Kiewer Presse meldet, in Alexikowo an der Bahn Boriffoglebßk-Zarizyn, die Truppen gehen auf Ujurpina vor. Die bei Zarizon kämpfenden Truppen werden von einem Reisenden aus Über 1,0 000 auf jeder Seite geschäßt. J:! Stawropol befindet sich eine zusammengesetzte Matrosen- und Rote:2[mnee-Ab_teilung_ zum Kampf gegen Denikin, ,deffen Vortruppö am Kalaußsluß, örtlich Stawropol, stehen.
Die östlichen Schmarzmeerhäfen Sqtschi, Gudaut und Adler sind in der Hand der Bolschewikx
Die Wahl" des Metropoliten Antoni ist laut „W. T. V.“ vom Konzil bestätigt worden. Der ukrainische Kultus- minister sagte auf dem Konzil, daß dte Regierung qeaen die Person des Metropoliten nichts einzuwepden habe und ihn be- stätigen werde. Die Bestätigung 521111911145 durch den Moskauer Patriarchen iros Ersuchens der ukrain1schenRegierung um Auf- schiebung bis zum Spkucl) des Konzilö 121 eine Beleidigung der ukrainischen Regierung gewesen. _ . '
Victor Lanin wurde zum Sekretär der Ukrmmschen Ge- sandtschaft in Berlin ernannt.
Kriegsuachrichteu. Berlin, 24, Juni, Abends. (W. T. V.) Von den Kampfstonten nichts Neues.
Großes Hauptquartier, den 25. Juni. (W.T.B.)
Wef11§cher Kriegsschauplaß. Heereßgruppe Kronprinz Rupprecht.
Das taasüber- mäßige Ariilleriefeuer' wurde am Ahend in einzelnen Abschnitten lebhafter. Die Erkundungstätig kext blieb re e. Südlich der S ca rpe und auf dem 71) estlich en Avre - U?e r machten wir Gefangene.
Heereßgruppe Deutscher Kronprinz. Nach starker Feuerwirkung griff der Feind mit-mebreren Kompagnien auf dem Nordyfer der Aisae an. Im Gegenftoß wurde der Angrxff abgewiesen.
HeereSgruppe Herzog Albrechk.
D'e Lal der estern früh von brandenburgische: und thürinxxlisckZZethandwe r östlich von VadonviUer eingebracbten gefangenen Amerikaner und Franzosen hat slch auf mehr als 60 erhöht, „
Leutnant Billik errang seinen 20. Luftfieg.
Der Erste „ Generalquaxtiermeistex. 16,- bend orff.
„,...-...*-
Bulgarischer Bericht.
Sofia, 22.311111 (W. T. B.) Heeresberickxt. MUZedonische Front: An mehreren Stellen dsr Funk,
besonders zwischen dem Ochrida- und dem Preßpa-Seé, in W" Moglenacxeaend und nahe der STrumami'mHung. war die Fener- „ käÜJkeif auf beidenSeiten zeüwetée lebhafter. In der Mogle_11a- gegend und östlick) Ns Wardar zerstreuten unsere Vorpoan durch Feuer feindliche Sturmabteilungen.
Türkischer Bericht.
Konstantinopel, 24. Juni. (W. T. B.) TagesbetiM. ' Palästinafront: Von der Küste bit.") zum Jordan steÜen- we'xse lebhafte ertiUeriekämpfe. “Feindliche Tages:: und Be- rpegmmen im Iordanbecken und bei Jericho wurdxn von ynserer Artiüerie mit beobachteter guter Wirkung beschynext. Dte rege Fliegertäüakeif hält cm. = Rebellen, welche dre Hedschasbahn nördlich Kalats el Hesa augrYen, wurden durch unsexen Gegenstoß zurückgeworfen. - sten: Dilman axn Urrmasee wurde von uns im Kampf mit von unseren Jexnderx unter- stüßten Bandeu beseßt. Auf den Übrigen Fronten 1st die Lage unverändert.
Der Krieg zur See.
Berlin, 24.Juni. Amtlich. €W.T.B.)' Unsere Unter- feeboote haben auf dem nörd ichen Krtegsscbaanaß, vorwiegend im Kanal, wiederum 17 500 Br.:R,-T. feindltchex, Handcl§fchiff2raumß vernichtet.
Der Chef des Admkralüabes der Marine.
Parlamentarische Nachrichten.
In der Sißung des Hauptausschusses des RUS!- Lags hielt der Staatssekretär Dr. von Kuhlmann bei Be- „ ratung der.; rumänischen Fricden-Ivertrages laut „V. T. B.“ folgende Rede: _
Ju metueu Darngamgen mr angmeinen pollii'c'ben Seife kek eratunxxsstoffes kann 1ch m1ch wwbl kun fassen, da btxrüber in der Oaxffentliäßkeu schon ein sehr :eßer Meinungsaustausch ßattgefunden bat. Die schwierigftm Fragen des Friedensschluffes !oaten dw terrkkorialc-n angen. Ocstexreläx-Ungam want: als ohne Kriegl- erkläruug übersaüener NaÖbar. auf eine GrenkKEstaltuno dringm, welche dprariixxe Vorgänge 111: die Zukunft auvscbwß. Bulgarien hake den voübercchLigten An1v1uch dakauf, einesteils _allel r-as wieku:- zugewinnen, was Rumänien dyn!) ken bkimtuck:schen _„U-bcrfa! im zweiten Ba1kankriege ibm extriffén hatte, und 13111er bin- aus, iy ('ErsüUun aner nationaler Wüyfchk, n1cht nur diesen Teil der Dobrudscha, sonßern auch vw Norddobruvjtba mkt dem Muttexlanve x_u vereintgen, 1:1 welchem zahlreickxe bulgar1sche Kolonien von langer Hand be:," ken bvlgakischen deaMu aevfiegt und ptcpagiert hai_tm. Für die Wiexdrrgkwianuna OKI an Rumänien verlorenen (5:5er batten dke Zentxalwächje Bxlgarken ?uficbctunaen gegeben, fur die Norddovrumcha war das nicht in em g!e_ichm MZH: dex Fal; aber 0118 B?ci Vckbündctm hielten cs exnfinr-mkg w: 131ng und gnecht, die yon dyn Verbündeten Exuppen beseßte Noa- dobrudskba später gleirvéalls an Bulgarien faUen zu lassen. Da dicses Gebies aber gemeinsam von Deu1schland, Bulzarien und ver Tüxkei erobxrt Wolven war, schien es 1711115 -- und kae wuxke arab im Peinxip vyn aUen Seiten anexkcmnt -,_ Daß der Ueber- gonz dicses Gchieis an Bulgarien erst uach eiuer AuBeiuaudexsevunz nnier den Bunchgencffen ufolgen 10111?- Die Auzeknapders-ßun m mLt ken beiten ZerxtralméÖtm holen keine Schw1er1gkeliem Zwif cn BukZmien und Deutschland bezkebuugsweijc Oesterreich 1chwebten einige laufende Fragen ökonomischer Natur, deim Erledigung keines- wegs gwsy, unübeibxückbate Schwierigkeiten bxetet. Andexs las ek zwisckxxn Bulglxrim m.t- der Türkei. Dir: Türkel hat!: Jeb an der Evaerung dec Dobrudscha mlt erbebsickaen Txurvenmeychn bet-iligt und hierbei durch Krankheit und Gefcchte v1cle Leute! liegen lassen, mithin hierfür «hebliche Opfer an (Gut und Blut gebxacbt. Die Türkei such1e bicrfür Kowpcnsationen aus“ dem (Ge- bicte, das uumüte1bxr vor dam Eintritt Bulgarikns in den Krieg von der Türksk an Buxgaxien an der Marik; ab- getreten war. Diese damals in xiem11cher Haft durcbgkfuhrtcn Konzeifionen ba'ben m der Tat eZne höchst unerwünsÖkc (Gsenze ae- scbaffku. Namentlich is! ki: Votuakt Karagalsck) voa Adrianopel m Jul,;arien ükergeacmgeu. Jedem objektiv Bciraäplenden war es zm- Weifelbaft, daß bin: etwas gekdbebeu ssi, was auf die Dauer mehl: besieben könnte, und dss; 51erübersteundschaftliche Auöeluankerseßunaen und KlatséeUunaen ein Gebot der Notwendigkeit selkn. Leider bestehen zwischen uvsuen bei en Vexbüpdüen noc!) aus den Balkankriegm gswkffe gefühlsmäßige Uußimmiszkeitev, we1che die Behandlung der so keikle'a Gremfrascn dscnkg erscheinen (affen. Deutschland und Oeßec- reicb haben steh bw beute nur!; Kräflen bemüht, einen Anglefch 111 schaffen, mlcßer den beiderseitigen Wünfckxm vnd Interessen entspriGt. Ie eber ein solckyer Aukgleich ersolgj, je eber dxr enogü1tige Uebergang dcr Notddobrudscba an Bulgarien vor fich geben kann. defio bq'ffkr für das Jutetcfse des gesamten Bündnisses. Der Voxscblag des Koudßminiums Ist von 172! Türkei und von Bulgarien ausgegangen, die glciäneitig mit cim'r Reibe von Aiternativvotscblägen cm nns heranqeneieu sind; unkex diesen War dn einzige, auf dem beide üs einigen konulen, der eines .Konvominiums. Zn dkesem Sippe ist dann amb beschlossen Worden. Die Elnricbiung des Kondcminiums wird einrr gründlkchn Beratung zwisehen den Verbündeten bedürfek, und es wäre fehr erfreulicb, wenri eine Einigung zwischen Vulgcnien und Türkei uns dieser Aufgabe entbrben würde. Die ökéetreichsäj- ungarischen ernxkcousiuungén haben in der dcvtxäzen OeFenllicb- keit kaum eine Kritik erfahren. Dm: rumänücbe Friede ift ein Teil des gesamten Oßfriedenk. Ia Bresj-Litowsk bat OeZe-rciz- UVM!!! dfe deutsche olitik in uneigennüßigster und [cyalßu Wkise unterstüßt, wbglek die dortigen Vexbandlungm jn territortaler Hinßcbt ösüuektbiW-ungariscbe Juteteffen nur skb: wenkg berührten. Deshalb tour es Mr selbstvuständliax, daß wir hier unjeny Bundes.- genoffen bei ken Gjenzstaßm 'in xen Kalpa1ben glexkhxaln [Hyal nulersk km. M? gam oenone Größe des MLÜUWM Grenxsttsixans wird fT erst an eben laffen, wenn ekue endgültk e Festseßung erfo'kkk ist. Das Bcftre en, auch das Bestreben Deutéplanrs, welches yon,