Am 4. Ju1i 1918 fimd im JisicixcsmiiMiiafl-Zamt 2100 im ['n-3111121: sUCUJ 021012015179 21.s1-;c-,0111-g 11001“ dec 1131171- schgftliuze Annäherung ziniscizexx Oeutichlariv unk) Oe jte rretkch- U n g arn 11011. (Hkladsn waren Vertreter der Wirt- ' schaf1§ve1baude der Landwirtschaft, des Handels und der In- dustrie. _Nach einleitenden Wirten des SLuaiHsckxetärZ des ReichswirtsciMftsamts wurde „W. T. B.“ zufolge von Ver- tretern der, Regierung ein kurzer Ueberblick über die bisher geleistexen Vorarbeiten gegeben, die teils zu Ver- handlungen der maßgebenden deutschen Stellen unter sich, teils zy Vorhesprechungen mit unserem BundeSgenoffen ge- diehen smd, und welche die ErsteUung eines einheitlichen ZanesHHes und Zollschemas sowie die Durchführung eines ?inhßüllchen Zollverfahrens umfassen, ferner die Vexe'm- heit11chung der geseyiichen Regelung auf dxm Gebiete des (Gewerbes und Handels, in weiterer Linie des gewerblichen Rechtsschußes,_ der Statistik und der Verkehrs- und Schiff- fahrtsv'erhaltmffe anbabnten. In einer für den 8. Juli 1918 m Salzburg anberaumten Zusammenkunft von Ver- tretern Dexitschlands und Oesterreich-Ungarns sollen nunmehr die Grundsaße festgelegt werden, nach welchen die späteren Emzeloerhandlungen erfolgen sollen. Die vorliegenden Fragen wurdenseiyer xingehenden Besprechung unterzogen.
Wie txt dieser Sißung wird auch kiinftighin den Wirt- sckaftSverbanchn und Interessenten Gelegenheit gegeben werden, sich zu allen etyschlägigen ragen zu äußern und ihre Gesichts- punkte und Wunsche zum Ausdruck zu bringen.
Das NeichSeisenbahuamt hat unterm 27. v. M. einige Aenderungen der Nummern 13. und 10. in Anlaae ('- zur EisenbahnverkehrSordnunq verfügt. Das Nähere sieht aus der Bekanntmachung in Nr. 84 des Reichs-Geseß-
[altes vom 1. d. M. hervor.
Bavern.
, Jm Finanzaussckjuß der Kammer der Abge- ordneten,_der gestern mit der Beratung des Geseßeniwurfs, betreffend die neue Bierbesieuerung, begann, die sich der Reichsbierstxuer'anglxicbt, bparitragte Nbg Speck namens des Zentrums, m die sach1iche Beratung des Geseßentwurfs zurzeit nicht einzutreten, weil eine gründlich Durchberatung bis Ende 313114 wo der Landtag bis zum Herbst vertagt werde, nicht moglich sei. Im Laufe der Aussprache erklärte laut„W.T.B.“ der Finanzminister, daß bei Niästannahme des (Heseßes mit einxm Steuekzuicksag von 50-57 Prozent zu rechnen sei. Eine Starkxmg 0er Staaiskasse sei dringend nösig mit Rücksicht auf die für die _Nachseision geplanten größeren Geseßeßarbeiien. Bei der Absnmnzung wuxde gegen die Stimmen der Liberalen beschlossen, in eme fachliche Beratung des Biersteuergesexch zurzeit nicht einzutreten.
Hamburg.
Die Bürgerschaft stimmte „W. T B.“ zufolge in zryeiter Lestnng endgültig dem Senatsantraa 'auf weitere Kmaussckwebung der Bürgerschaftßwahlen auf ein “ahr zu und genehmigte bei Enviocabstimmung die. neue Bauordnung für die Stadt Hamburg, nachdem der Geseßentwurf Mehr als 25 Jahre den Senat und die Bürger- schaft, die Über wichtige Punkte zu keiner Verständigung gelangen kommen, beschäftigt hatte.
. Oesterreich-Ungary.
Der Fürst Leopold 117. zur Lippe traf gestern in Wien ein und wurde vom Ehrendienst am Nordwestbahnhof empfangen. Der Fürst begab sich mit dem Hofautomobik nach Eckartxxan, wo er dem Kaiserpaar einen Besuch abßaitele und ein Friih- siück einnahm.
- Der gemeinsame Minister der auswärtigen Angelegen- heiten Graf Burian stattete gestern Vormittag dem tür- kischen Botschafter in Wien einen Besuch ab, um ihm aus Anlaß desUblebens des Sultanxx daS Beixeid der österreichischen und ungarischen Regierung auSzusprechen.
- Wie die „Deutschen Nachrichten“ melden, hat die VoU- versammlung deI Verbandes der deutschnationalen Parteien die Politik des VerbandSausschuffes seit der leßten Tagung gebiÜigt. In der Aussprache wurde der Dank für die werktätige Hilfe des Deutschen Reiches gegenüber der Er- nährungßnot und der einmütige WiUe betont, alles zur Er- möglichung einer ruhigen und erfolgreichen Tagung des Ab- geordnetenhauses aufzubieten, und festgestxüt, daß wegen der SteÜungnahme zur Regierung von Seidxer keine. Gegensäße inner- halb des Verbandes bestünden, daß dieser vielmehr an seinen leßten Beschlüssen festhalte.
- Jm ungarischen Abgeordnetenhquse richtete der Abgeordnete Huszar (Volkspartei) wegen der Verleum- dungen, welche gegen die Königin verbreitet werden, eine Anfrage an die Regierung.
Der Ministexpsäfikent Wekerle erwicke1te, daß jkder einzelne in Ungarn di» größte Eunünumg übst die im Dunkeln wühlenden Umtrixbe empfinde, welche die aÜexböchs1e Person dmc won aügemeiner Verehrung umaebeuen Königin anzutasten wagen. *Der Miniéjewräfi- dent sagte: .Wir müssen auch in dieser Erscßeinung nur ein Z*ichen jenes Kampfes und jener Wühlarbeit sehen, die von unseren Feinden eingeleitet woxden sind und die den Zweck verfosuen, in unserer B-völketunq Unruhe und Unstcberbeit xu erwxcken Und unsere Hoch- scbätzung und Liebe zum Herrschexhause zu lockern. Es isj wobl iiber- 11111710, besonders zu erwähnen, daß disse geradkzu firinwsen Aus- streuungen vom ungarischm Volke ais Lügen erkannt wuxden, und "überflüssig zu erträßnen, daß fie bei uns die große Liebe und warme Axibängli'ibkeitin keinem einzigen Menschen zu e1schüitem varmockst Haben. Dennoch hat die Regierung es für notwendig erachtet, alle Verfügungen nach der Richtung zu treffen, daß die erdreittr dieser Gsrücbte ausgeforscht und der strengsten Bestrafung zugeführt werden.“
Die Antwort des Ministerpräsidenten wurd? einstimmig zur Kenntnis genommen. '
Großbritannien und Irland.
Im Unterk) aus fragte George Lambert, wie „W. TB.“ meldet, ob es richtig sei, daßndeutsche Zerstörex, da Ostende und Zeebrügge gesperrt sek , am 27. Juni bet ihrem Ent- kommen die hoüändische Neutralität verletzt hätten, indem sie in die Schelde einfahren. Mac Namara erwiderte: Davon ist nichts bekannt, und es wird auch nicht angenommen, daß sich ein solcher wischenfall ereignet hat. _
Lambert ragte weiter, 011 Zeebrügge und Ostende für feindliche Zerstörer gesperrt seien. Mac Namara ant-
woripi»: Ick) kann zu “00111, was ich in der leßten Woche über die Exufcjziisßnxi-„x 001“ „“Zuxskör-“r sagéc, nickzw (1111311111000: 11071“ wenn Lamvsrt. den Mainsestadéckßf 1pxechen mil], su mird ihm Rexr; feine Ecünde sagen, warum er gth, daß derartiges fkch 111 t:“ ereignet hat.
*- Dkk Vol1zugMquchuß des allgemeinen Ge- werkschaftsbundes spricht in dem Bericht. der aus Anlaß dxr Kestern eröffneten Jahreskonferenz in Leicester vor- gelegt Wurde, über den Feb1schlag der Bestrebungen. eine Arbeiterkonferenz der kriegfiihrenden Länder herbeizuführen. Der Vorstand 1366 Verbandes sei in seiner Haltung durch die Haltung des amerikanischen Arbeiterverbandes und der ganzen aWrikTaniYen Nation bestäxkt worden. Der Bericht fährt, laut
. . .“, ort:
„ Die Foroexmicc dsr Arbeiker, auf jeder Friedenskonferknz Vertrrten zu sein, ist gxrtchtfertiat. Aber nur die Nationen, nicht die Parteien, find bzrecbitgt, Friedensbedingung-n' vorzuschlagm. Deéwegen ist es für jede Arbeitexparjei unmögliä), idrerseits
:iedenkbediugungen zu bestimmen. Eine Arbeiterkonfxrenz zur * esprecbung der Friedensbedinguvgen ist sowohl würdews wie vergeblich, soXcmae Belgien und Serbikn, Rumänien und Rußland unter deutschem Druck stehen und Pwviuzen annkreiäys und Jtalieus in deutschen Händen sind.
- Der Pressefeldzug für die Internierung aller feindlichen Ausländer, der durch „Morning Post“ und „Evening News“! geführt ist, hat, wie „Nieuwe Rotter- damsche Courant“ aus London erfährt, in der Ernennung eines Ausschusses von fünf Mitgliedern durch den Premier- minister, die die Angelegenheit untersuchen soUen, seinen Höhe- punkt erreicht.
- „Gazette“ gibt folgende irische Gesellschaften als staatsgefährlick) bekannt: Der Sinnfeiner-Verband, die Sinnfein-Klubs, dre Irischen Freiwilkigen, die Cuian Namban- Geseüschast und die aelische Liga.
Rußland.
Nach einer Meldung der Moskauer Zeitung „Swoboda Rosfij“ hatTschitscherin folgendeNote an den englischen Vertreter gerichtet:
Nach dem WWW des atbeitenden VQTkes, das fich seiner Interesseneinbeit und seines Emvernebmens mit den Arbeitermaffen der ganzen Welt bewußt ist, hat die Russtsche SyzialistlsckoeFödermive Räte-Revublik die Reihen der kämp'enden Mäcbke verlosen und den Kricgßzuftaud aufgegsben, keffen ierrzere Andauer die innere Lage Rußlands nnmö 1ichw0ck1e. Das arbeitende Bo1k Rußlands und diefeinen Willen awsz'üßrendeRegieruvgder Arbeiter nnd Bauern trachtet nur danach, in Frieden und Freundschaft mit alLen übrigen Völkern zu leben. KLÜULM rinziLen Volke droht daß ajbeiiende Volk Rußlands mit Kiikq, und keinerlei (Gefahr kann von skiner Seile Großbritannien dtoben. Mit um so (Uöß'klkx C: 1schiedenbeit mpß die Arbeiter- und Bau:":rnragixxung Rußlancs g-gen den vorck keinerlei Angriffs- banvlvnxg rufsiWecirits hervorgeiufenrn Einbruch englischer be- waffneter Txuppcn Einspxuch erheben, die soeben erst am Murman gelandex sind. Den Streitkräften der Russischen R-vublik 111 ker Schuß des Mmman-Gebists ("Jen jeden fremd- ]ä:dikche« Etnbrcck) anvertraut, und diese ibxe Pfticbt werden die kkkaxstruppkn unweigetlich eriüüen und bis zuleßt ibr--n revolutionären Pflitbten zum Schuße Rußlands nachkommen. Das Volkskommissariat ch Aeußern besteht in allerentsäziedenstcr W-ise darauf, daß in Murmansk, einer Sjadt des neutralen Rußlands, fich keine be- Wakineten Strekxktäste Großbrixcmni-vs oder irgendeiner anderen ir?!“ Uändkschen Yéacht au'ballen, und indem es woch einmal seinen 111705 mcirfaD Ub1b9Ukn Einspruch gegen die Ar:Mse-:beit englischer Kciyaßtöhxffe im Murmaner Hafcxi wikdexholt Und gleicbxeitiq die be- stémxntx (E Warum,; 0101er1, das; dke gsoßbxxtannnäpe Regietung ihre der intematioyalen Lage Rußlands widsxspcechsnde Maßnahme zurücknixnmt Ukld das arbeitends Volk Rußlands, das den heißen Wunsch 11601, in ungestörten -freunk-schaitatchen Beziehungen zu ber- blekben, nicht gxgen seinen Willen in eins Lage gedrärgt wird, die seinem aUemufrichtigsten Bestreben nicht rnisp:1cht.
» Laut Nachricht aus Helsingfors ist der Moskauer Re- gierung gemeldet worden, daß in Archangels_k ein eng- lisches Geschwader von 13 Kriegsschiffen einge- troffen ist.
- Aus Petersburg wird berichtet: Eine Vexsammlung von Vertretern der Verwaltunquäte von 37 Gemeinden Nordrußlands hat einen Aufruf an alle erlassen, in dem der Bezirkßausschuß von Murman des Doppel- spielg beschuldigt wird. In dem Aufruf heißt es, daß sick) der Vorsiyende dieses Ausschusses den Eng1ändern verkauft habe und unklare Beziehungen zu englischen Regierungsyertretern pflege. Sein und seiner GesinnungSgenoffen Ziel sei, eine Ver- bindung zwischen England und den Tschecho-Slowaken herzu- zusteüen, um die Revolution in Rußland zu ersticken. AÜe nördlichen BezirkSräte werden zum kräftigen Widerstand gegen einen Vormarsch der englischen Truppen aufgefordert und sollen zu diesem Zwecke die Brücken sprengen und die Eisenbahnlinien zerstören. - Nach dem Helsingforser „Hufvudstadsbladet“ haben die russischen Sozialrevoxlutionäre aus England im ganzen 265 Millionen Rubel angewiesen erhalten, von denen bereits 40 Miüionen einaetroffen seien. Durch Vermittlung dyr Sozialrevolutionäre hätten die Engländer von Archangelsk aus das Hauptquartier der tschechisch-slowakischen Bewegung in Petersburg errichten laffen.
** „Berlingske Tidende“ meldet aus Christiana: Der Bolschewikigesandte Beitler in Christiania reiste leßten Montag über Vardö nach Rußland ab. Bei Kirkenes wurde der Dampfer, auf dem er“ sick.) befand, von einem eng- lischen Torpedojäger angehalten. Beitler und drei andere Russen wurden auf den Torpedo'äger gebracht, der fie in Vetschenga ans Land fekte, wo “te interniert wurden. Beitler befand fich auf dem Wege nach Moskau, um sich mit Lenin zu beraten. -
_ Der jeßt in Wologda befindliche Botschafter der Ver- einigten Staaten Francis meldete nach „Neuter“ dem Staats- departement, da? die Bolsche_wiki die Mitglieder der archangels schen§11rovinztalregierung verhaftet hätten. Auch die Duma n Wokogda sei mit ,der Festnahme
bedroht worden. Spanien.
Der Senat hat einen Geseßentmurf gegen Spio- nage angenommen.
Der im Parlament eingebrachle Antrag, für die frau- zösische Gemäldeausstellung in Madrid einen Kredit von 100000 Peseten u "gewähren, ist, wie „W. T. B.“ aus Madrid meldet, vom taatsrat abgelehnt worden,
Niederlande.
Wie das „Korrespondenzbüro“ aus dem Haag meldet, hat das Gesamtministerium mit der Begründung, daß mit den Neuwahlen die Zeit, für die ein außerparlamentarisches Kabinett
die RegierungSgeschäfte übernommen hat, abgelaufen ist, die
Königin um seine Entlassung gebeten. Die KönigiU-[mt das Gcsuch zur Kenntnis genomman 11:11) die “.Ukinister aujtragj, ci..stmeilcn die laufepden Geschäfte foszufiil)rxn_
- Dem „Algemeen Handelsblad“ zufolge war das Er:: gebnis der Wahlen zur Zweiten Kammer gestern um 12 Uhr Mittags: Liberale Unionisten 6, Freiliberale 4, Christlich: Listorische 7, Antirevolutionäre 13, Kathqliken 30, Freisinnig;
emokraten 5, Sozialdemokratische Arbeiterpartei 22, Sozial- demokratiscbe Partei 2, Sozialistische Partei- ], Wixtschaftlickxer Bund 3, MittelstandSpartei 1, Neutrale Partei 1, Chrjsüxck), Soziale Partei 1, Plattelanden rechts und links 1, Verband- demokratischer Webrmacht (vielleicht) 1, Bund christlicher Sozialisten 1, Christliche-Demokraten 1, zusammen 100 Sisk-
“Rumänien.
Die Antwort König Ferdinands auf die von dem SenatSpräsidenten DobreScu verlesene Adres s e auf die Thronrede lautet „W. T. V.““„zufolge: ,
„Tieibezlückt, begrüße ichmithrien bexx Wiederabschluß uralten moldauischen Bodens "zwisihsn Pruib und 'Drjjestc au Rumänien und erblicke in dieser Vereinigung sine mächtig: Queue naTkonalen -Fottsckrktts. Der *Friedeuszustaud, den Sie fest. usteÜcn berufen sind, und die Beziehungen der Freund- Öakt Mischen Rumänien und aUen _StaaLea werden uns ae. statten, die Arbeit aufzumhmen, um die Wunden des Landes zu bellen und durch verfassungsmäßige Reform-n eine neue und 90112 Yume und wirtschaftliche Ordnung zu 1ch1ffen, aus der uböiUe räite für eine gesunde Entwicklung unseres Volkes Yervorgxben sonen, Die dxinglicke und weitgehende Dmchfübruug dieser Reformen wird von umetem tavferen und tüchtigen Bauemsiand mit 000701 Ver. trauen erwartet.“ Der König 111311th mit den Worten der. Liebe und Dankbarkeit für die Armee und diejenigen, die ihr Leben fürs Vain- land g=élaffen haben. * .
Das Bukarester Regierungsblait „Steagul“ kündigt an, daß der rumänische Staat genötigt ' sein werde, zur Deckung seiner gesteigerten Bedürfnisse die Einnahmen, über die er vor zwei Jahren verfügte, zu verdoppeln. Der künftige rumänische Staatshaushalt werde fiber eine Miüiarde betragen, Das Rückgrat der kommenden Fmanzrefqrm werde eine progressive Einkommensteuer sein, und auch die übrigen friiher sehr gering bemessenen direkten Steuern würden be»- deutend erhöht werden.
Ferner wird aus Iaffy _gemeldxt: Laut dem „Staats- anzeiger“ hat der frühere Minitterpräsident Generale ereScu auch seinen Abschied aus der Armee eingereicht, und zwarznm 1. April d. I. Der König nahm das Entlaffungöaesuch an.
- In diesen Tagen fanden durch den Direktor Schuhmacher
. vom „Bund Deutscher VerkehrSvereine“ als Generalsekretär der
Deutsch -Oesterreichisch : Ungarischen Verkehrgyereinigung Ver- handlungen in Budapkst statt wecks Vorbereitung von Maß- nahmen zur wechselseitigen örderung der Vexkehrs- beziehungen zwischen Deutschland und den verbxindßten Ländern. Nach Aussprache im ungarischen HaydelSmimsterium, wobei Schuhmacher vom ungarischen Handel§mmister empfangen wurde, fanden Besprechungen mit der ungarischen Staats- bahn, der städtischen Verwaltung und mit Vertretern der be- deutendsten Reiseunternebmungen smtt._ Wie „W. T. B.“ meldet, wurd? an aUen Stellen Ukberein-ümmung' in den Richt- linien für die zukünftige Verkehrswerxdung erzielt und eine Grundlage für die gegenseitige Förderung dieser Yestrekxungen unter Wahrung voller Selbständigkeit in der Tatigkeit der einzelnen Landegorganisationen erreicht. ?Für Anfang Oktober dieses Jahres ist eine Ta ung des gro en „Ausschusse_s 17er Deutsch-Oefterreichisch-Ungar schen Verkehrsvereme in Budapest
in Russi t enommen. ch 8 Amerika.
„Times“ erfährt aus Washington: Der Ausschuß ,für militärische Angelegenheiten hat den Plan "seines Leiters Ryan, eine oder mehrere Vereinigungen für den Ankauf, die Hersteüung, die Verarbeitung und den Verkauf von Flugzeug- material und FlugzeugaUSrüstungGmaterial zu schaffen, ae- nebmigt. Die Bewilligung von 22 Millionen Pfunß zur Er- rich1ung einer zentralen Flugzeugfabrik wird vorgeschlacixn. Der Senat nahm" ohne Aussprache das von Senatox King vorgeschlagene (Heseß an, durch das die Charter des nationalen Deutsch-Amerikanifchen Bandes aufgehoben wird. '
- Vertreter des Staatsdepartements in Washingloq ver- handelten nach einer Reutermeldung mit der interanierten Bankenvereinigung über die Rätlichkeit einer Anleikxe an China. Das Ergebnis ist nicht bekannt, aber es wm)" 11111- getsxilhti daß man in Washington die Verhandlungen gunstig an ie .
*- Der Staatssekretär Lansing hat, wie „Matin“ meldet, bei der mexikanischen Regierung gegen den Erlaß betreffs éeßeuemng der .Oelgruben vom 19. Juli ab Einspruch er-
0 en. .
Y-
Kriegsuathrithten.
Die Bedrohung von Paris infolge der leßten deutsche" Offenfioe zwingt die Franzosen zu fortgese ten Angriffen zw1schen Oise und Marne, um in Teilaktionen i re Stellungen zu ver- bessern. Diese örtlichen Kampfhandlunaen, die exfabkungs gemäß dem Angreifer außerordentliche Verluste ber gering? Erfolgen kosten, sind der beste “Beweis für die außerordetx'tlick)! Wirkung der deutschen Offenfive. Unter diesen Umstandey berührt es eigenartig, wenn der „Eiffelturm“ vom ZZZ. I"“ 11 Uhr Nachmittags von der [MM deutschen Offensive als einem unfruchtbaren Sieg des Kronprinzen spricht. Immerhin ist es bemerkenswert, daß der französische Funkspruch wenixZskens die Tatsache des Sieges zugibt. Im übrigen verlie der 3. Juli .unter heftigen Patrouillenkämpfen nordwestlich des Houthoulster Waldes, bei Metrics, südlich Lens, bei Merry sowie auf dem Ostufer der Maas.
Berlin, 4. Juli, Abends. (W. T. B.)
Beiderseits der Somme wurden starke englische Teil" JngZitffe in unserem Kampfgelände zum Scheitern ge“ ra .
Große's Hauptquartier, 5. Juli. "(W. T:. B.) Westlicher Kriegssih-aupläß. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Oe'ilich von Ypern wurden stärkere Vorstöße'des FSW“
abgewieen. Beiderseits der Somme find “gestern M dem starken englischen Feuer Infanterieangriffe
. Monte Sisemol scheiterten englische Stoßiruppunternehmen.
DSUls e Reich und die deutscke Sprache e-öffnete. Es folgten vier
Skis“ chen Fa ulkät dér Universität Berlin, Geheimen Justizräte
- uv und der pbilo o l ' * - g ?kungsrccs2spbgs)chen Fakultät derselben Univ.!sität Ge eimkn Re-
[. Y" ke" beständigen Sekretarea Geheimen Odette terungsrat Professor SVDann 1 «......0130000 91.0000... ...... YediIinaZ-at Profeffor Dr. von Waldeyer- Hark eine solche auf
F0 gende verkündigt:
re W ZU ende Anga
Auf dem Nordufer dss “" brWen “sie,_ ..vor! unseren Linien blutigsluxsiexs- sammkn- ISUdlZck) *der Somme drann der Feind in Dorf und Wald Hamel ein. Auf der Höhe östlich von , amel wurde sem Aln-ariffkdurch unseren Geaenstoßzum Scheitern gebracht; Oestltch von Villers Bretonneux warfxn wir den Feind in seine AUSgangsstellungen zukü - - -
.Am Abend lebte die Gefechtstätigkeit fast an der ganzen eeresnrüpprwnt auf und blieb auch während der ' Zmentlich im gestrigen Kampfabschnitt gesteigert. Nacht
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Erhöhte Gefechtstättgkeit auf dem “W, u e und beiderseits der Ms.... | fr der Avre
Leutnant Menkhoff errang seinen 35, Leutnant Thu 1) seinen 24. Luftsieg. *Der Erste Genexalquartlerméifter. Ludendorff. "
Oesterreichisch-ungarischer Bericht. Wien, 4. Juli. (W. “T. V.) Amtlich "wird verlau'tbart:
Der Geschüßkampf ist an zahlte.;iében Av jj Südwestfront außerordentlich rege. Bei Asiago LFZ' a?? 11?er
Jm Mündungsgebiet der Piave dauern die“ Kämpfe an. Der Chef des Generalstabes.
Bulgarischer Bericht.
SFW, 33117131; (W.T.V.) Heeresberich'i vom 2. Juli. 1 aze on 0 rant: Am Westuerdes ridaees- in derxGegend von BJolia und auf einemeeil beZÖhobroLolje e'Feuertatigkeit, die teilweise ziemlich heftig war. Troß der Wachsamkeit des Feindes dxangen unsere Siurmabteilungen in die feindlichen Graben westlich Allschak Mahle und südöstlich Doiran und kehrten nach erbittertem Handgemenge mit riechischen und englischen Gefangenen heim. Nahe der
«trumamündun'g vertärkte i di -' -- von Zeit zu Zeit. s 1 ck 6 feindliche Artiüeriejatigkeit
Sofia, 4;Iuli. (W. T. B.) Heeresbericht vom 3. Juli.
MazZezdoniscbe Front: Am oberen Laufe des Skumbi“ gingenifeindliche Kompagnien gegen unsere Vorposten südlich von" dem Dorfe Hoxntschen vor, wurden aber durck) Feuer zuruckaewiZLen. Westlich von Dobro olje, südlich vonHuma und bei- ltschak Mahle war_ die Feuertätigkeit auf beiden Seiten zeitweise_ ziemlich heftig. Oestlich vom Wardar zer- ftnuten wir eme verstärkte engliche Erkundungßabteilung. Südlich von Doldscheli seßten unsere Geschütze ein großes 'feind- liches Schießbedarfslager in Brand. Jm Wardar- und Strumatale beiderseits lebhafte Fliegertätigkeit.
Türkischer “Bericht.
KYstlYLiinoxel, 8. JFK (W. T. V.) Heeresbericht.
. _a ' 1 na" ront: _on der Küste bis ur Stra e Ierasalem-Mabulus war ;die Gefechtstätlgkeitgerinza. ZwiséhYn genanntxr„ Straße und dem Jordan lebte "beiderseits die Artillerzetatigkeit auf. Durch unser gut geleitetes wifksames Artilleriefeuer wurde *der Feind in diesem Abschnitt gezwungen, mehrere Zeltlxxgex zu verlegen. Oestlich_ des Jordan nur schwaches Artrilérréfeuer. Gegen die Hedschasbahn nnter- LZZYMseYMUM verschiedentlich Angriffe, sie wurden überall
Von d'en anderen Fronten“ nichts Neues.
Der "„Krieg zur See.
_ Berlin, 4. Juli. (W.T.B.1 Unsere U-Booie haben m.!f dem nördlichen Kriegsschauplaß neuerdings 15500 Br.-R.-T. feindlichen Handelßschifföraumes vernichtet.
Der Chef des Admiralftabes der Marine.
Parlamentaéiskhe Nakhrichten. Dem Reichstag ist der Enlwur eines (Hefe es, betreffend «Abänderung des Geseßesfüber den Alksaß von .Kalisalzen, nebstBeg'riindung und Anlagen zugegangen.
__.1
. Kunstuud “Wissenschaft.
Die.,“Königli-eße Akademie derÜWissenschaften hielt am Donnyßtag, “dem, 74. IM 19.3, um 5'Ubr Nachmittaas, die statuten- mäßige öffentlich Si'vuyq-zur Feier „des Lejbniziscben Jabkestages. - n 515! na'bmen der vorgeorbnete Miuiüer der Fistlicksen und _UnteniästSangelegenbeiteu Dr. Schmidt mit dem dntetstaqts etretar Wirkliäzea Geheimen Rat 1). von Chappuis, UTM Ge en Obenegierunajrat Nentwig und dem Geheimen
Fiemnaßrat Professor Dr. Krüßsowie das Ehrenmitglied Staats- UÉ lsicr Dr. von Studt teil. DenVorfiß führte der beständige Seikretär Geheimer OberreaürungSrat Prof ffor Dr. Diets, der die
WU" mit“ einer Ansprache über Leibniz axs Voikämvfer für das
ntrittSreden neu gewählter ordentl1cher Mitglieder, nämlich des Generaldirektors der Staatlmcbive Gébeimen OberreaieruugSrats Uf" or D . Kehr der vrdm11ichcn Profefforen in der
" St Dr. Heymann und des ordentlichen Yrofeffors in
:. Tan Die Antrittsreden wurden beantwatet
k- Diel! und Geheimen Regterungkrat Pro efforDr. Roetbe.
ustav von Schmoller, der Geheime Obex-
" Ust“ rauer. Weiter wurde über Preisangelegen-beiten das
Di Ak?kademiscke Preisaufgabe für 1922. e a emie stellt ür das Iabr1922 folgende isauf abe: .Sekunkä'e GYckoletéumerkmalc sind im TterreichNarlelgemekixn ver- ür das Fanzenreicb liegen nur wenige und zum Teil en darüber vor, wie weit die Ge1ckleckter diözi-
"reich festlich "begangen. Ewe Pariser Straße bekam aus diesem
weiden.“
scher Speacbe abgefaßt skin.
von der Bewer1unq ausgesch offen w-rsen. dufüpenden _verst-gelten, innerlich den Namen und 01 des B*rfaffets angebx'nden Zßlkél äußerliä) zu c
sch:i'ten sind 'bis zum 31. xzember 1921 im 23110 der Akademie,
*des Urteijs ejfwlgt in der thbnlz-Sttstu"g kes J-hc-s 1922. Sä-U-
, -dem Txxxe dee Uxtail-vi “1111411149 av dcn der Akad-mie für dic Ver-
3112122?“ frei, die n1ckt abgefoxdktteu Schriften und Zetel zu ver-
Stipendium der Eduard-Gerbard-Stiftung-
“Das “Stipendium der Ednard-Getbatd Skistan -
, „ . - . 0 war in der Leibniz-Ssßung des Jahres 1917 für das l-xufknde Jahr Mit dem Bettag? Von 7100 :“ ausgeschiieben. Von dicker Summe fii-d in- ;zwksäxn aber rund (00 .“ für einen anoeren mkt der Siifjung im Zusammenhang siebendmeeck außgtgcben worden, so daß-nur noch :rund 6400 0-6 jur Vexfuguna When. Die philosophisäo-biswrisäpe Klasse der Akädemie hat inkes be1chi0ss u, das Stipendkum dkekmal .nl-BtSu; It“???“ '
a e eu wird es für das Jahr 1919 mit fem Vetta e von 9000 ..ck/. ausgesckoriebekn. Bewerbungen smd vor dem 1. Januar2 1919 dsr „NaFmÉ-exeitßzureicben.
q , e-s St-tufs ker Siiftunq 11 zur Bewerbun er- fordeFicb: ]) Nacbnnis dcr: ReiäzSan xbör' "keitsdesBWetb-xrs; 2? An- ;gqbe .e-iaes, von dem P:!cuien bei?.bxsxk lig en,“ burch-Neisen bedingten ;CLÖÜQLOJiscben MMF Wobei der Kto s der archä01091sch2n Wisen- 1sckaft in demsesben inr-e vexftand-n und am::wxnden ist, wie “dies bei dem von dc-m Txktator begründeten Aicha'olmiseben Institut ége1chsebn Die Angabe dcs Plans muß derbuvdxn sein mit einem -uvgeiävren, jawohl die Reiiegewer wts dio wkiteren Ausführungs- JJrhsiten etuschlkeßenden KosténnniOlaa.„ !??qu der P-tent flix die ;Pu, likation ker von ihm beabsikhik terx A-beiten Zu1ckuß erfcrveüiä) *eracht-t, so hat er den, v:.rausä tückpn, BMW;; in dxn Kos,?en- -anfchlag aufmnehmen, eventmll 741.15 ungefährem U;becschlag dafür *eine angemeffene Stxmxne ln dense ben Üeinzustellkn.
„ Gejuche, *die auf die Mexdantäten .und die Kosten der Veiöffsnt- xkiöung dxr bebsixbtigten Foxschug en nicbt eipgeben, bleiben unberück- 1üch1igv Femxr hat der Petent ck in sekn-m 01:11:07. 0 vervi11ch1en: :1) vor dem 31z-Dezemoqr des auf dqßxJabrdex erletl'ung fol- xßenden Iabxes pberk-dcn Stand der betreffenden-Arbeit iomke nach Udscbltzß der Arbeix iiber dxren “Verlauf-un) Exqebvis an die Akademie xzu beiicbtxy; 2!) faiis er Whrend des-Genußes de;“Stépendiums an einem der PL.!" ieutage (21. 2113111") in Rom vk1rveileu 101118, in 1«01: xöffentlkhen Sißung des _deUtZÄen 3011111115, sofern dies gewüt-scht wird, einen auf, seinUnter-xxebmen bezügli en, Vortrag zu.!)auen; :3) jede durch ,'vkexes Stipendium (:eföcde-x-te Publikation auf dem th-tel zu bxzeicbnen als 'hemysgeacben mit Vei-wlfe dps Eduard. 'Gxibzrd-Snpendlunis der Königlichen Akademie der „,Wiffensrhaft-n; i;1-u)1:-e_1i,::€:nE-xcmplmre jeder “derartigen Publikation derAkadeuiie ein- Zum Schluß wurde mitgetxilt daß die Akadsmie die Leibniz- ."Medaille in Gold ;de'm “Pr“äsidevten dés “Ne'iäxsbankdirektoriUms ?Wirkliäyen Geheimen Nat Dr. Havenstcin verlieben babe. '
:Mnnigfamge's.
Hamburg, 4. Iasi. '(W. T. B.) ;Handelskammxer xüthdetWr Festigung der Handelsbesiebungen zmiteden bakti chex1_ Lxändern und zum ?Studium der dortigen kwirtichaftlkébxn ex 011n1.ffe einc "Abordnuna. bestehend u. a. aus ?ibren Mitgiiedexn iclsard C. szmam', Mex von Sébinckkl und zibrem Eyudikus Dr. Schwencke nacb Litaue'x', Kurland, Livland und YEstland. Die _insc geht im Einvex-ständnis und unter Leitung der xböckpsten miliäiiicben Befpbw- uznd Veriva1tunasstelLeu der besejzten Gebiete vor sich und wird insbrsonderc aucb von den Börsen- jauöfchüffen in Rigngevalund Liban nach ihren an die Handels- ékammer gelangten Zuschtiften freudig brgrüßt.
* Amsierdam, 3. "Juli. (119. T. B.) Wie die .Nirderländiscße *TeLeJrapben-Agentuk aus Nos (Ameland) meldet, wurden am Nord- strand wieder e-ttva]0*Miucnanae1pült.
Kop enbaa en, 4. "Juli. (W. T. V.) Gestern vachmilia =li.-f auf der biefigen Krieaswerft ein neues dänis ches Küsten? panzerschiff vom Stapel. Die königliche Familie *und eine große Anzahl .bobek Oifiziere des Heeres und der Marine “waren axxwekcnd. Das Sch1ff erhielt den Namen „Niels Justo".
Lyndon, 3,3071. (W. T. B.) Nach einer Reutermeldung “wird amtkcb mitgeteiit. dsf; beider SihleßbedariSexplosion in den Midlands 100 Personen getötet und 150 verlest "wurden. (Vgl. Nr. 155 0. Bl.)
Paris, 4. Juli. (W.__T-'B.) Wie .Pstit Parisien“ meldet, *is? der Flieaexleutnqnt "Burrelet feinen (M! 27. Juni an der “Westfront erlit1enen erle'v ungen erlegen. - Bei Pau stürzte Iein Militärflieaer tödlich ab. -Der im Heeresbeticht verfwledentlich .trwäbnte Beobachter “Fit“egerleutnant “Méexeranes Wurde auf (einem Erkitxdungastug schwer veti-ß*,* der Flieger wurde qetötet. - In der 91050 von Chartres stürzte der Militärslieger Barret tödlich ab. ** Bxi Tou'lon ßürztm die M1litätf11egec Cramoisy upd Mariaki 101 ab. -- „Piogrés de Lyon“ meldet, “daß tn Grenoble Jam 29. Juni Abends infolge Sprengung in einem Sckießbedakfklager alle Lagerschuppen in der Umgebung des Zrughauses aufgeflogen 1eien.
Ge_nf,;4.Z011. -(W.;T.V.) Dxr amerikaniskbe Unab-, hängigxeitstag wnrde uacke1ner HavISmeldunq in aanx Fran k.
Anlaß den NammxAvenue Wilson. FMM und Deschanel bielten bei 'der Eimveibungsfeter die 11 lichen, Pbxafc für Pßtaxe sat1sam bekannten Reden.
Bern , 4. Juli. (W. *T. B.) “Bezeichnend fürdie Stimmung in Amerika ikt der zu , Avfang Juni dem Kongreß zugegangene Gesevantrag, 105 1" Städtenamen, wie Germantown und Verlinsvllle, *die “Worte “German und Berlin dura) Liberxty u„nd 'Vic-toxia erfaßt wstdkn sollen, da diese Namen die Loyali'at .und *Lkeke für .das alte Vaterland dattun sollten. ,Cbxcggo Tribune“ rügt. Yoß der Antrag den Namen Bisinatck überarbe, *nach Adem wölf Städte Nordamerikas bießen, und meint, daß bci-Aunahme .des Antrages 58 Orte ihre Namen ändern.
, Handel und 'Getverbe.
M ü n ck en , 4. Juli. (“W.T. B.) Glück den übti deut Börsenkoipmationen bat die M ü 11 ch e n er B 5 : se 11 v o r Ztecjajn d fck???
en an morphologistben. anatomilaben und physiologischen
_ leümlen d'r v-0a7wen Orgme u-iersMekerj Wcrben k'nnen. (FS so ca die voxbaUk-enfn Anßad-en kii1ißch ("!.-mm'" an'; un'ere K 111-1- msie dmc!) neue Unterxuaxuagku fester bcgtündct nnd erweitelt
Der aukgefeßte Preis ßkt!ä„t 5060 «10. Nic Rewe bun sschr1stet können in déut'cher, laseinischerÉck§7anxzßxéer, engli chzr ox? italien!) - Mten, ie in Nöcender Wei e. un- lesetlkck*p-.e1chrieben stud, könxen durcb B.Sscbl-Y der I1Z1s111..1)'*g:ni!?Llasie
.de ewetbun s «mit ist mit einem Spruckwoxt zu bezekch0en und diescs auf eings bk?- ..???"-
- „ w „ . . Sck1isten, wende den Namen 0-0 Verfaffecs nennen oon? Jeulilixh ergeben, trekken ron dex 213900075000 aaaaestlswffe". Zmüäziebung einer eingell-frtc- Preiskohri 1 ist nicht gestattet. D e Bevnbungs-
Bc-Un U10 7, 1110 km L'ndén 38, eivzul'eier"- Die Verb": dium;
„liche bsi der Akademie zum Vehuf d-r PleiSbewnbur ' ' _ . 0 em e ar 0 *en Arbeiten nebst den dasuxeböqzen Zeiteln werkka ein Jab? Fan.? von
,faffer aufkewaint. Nui) Ablauf der b'xeichn-ten Frist sxebt ez dsr
Die Hamburger“
* andéUbank 168, : acific 1191“,
“Ycuoleum 583,
Navkkn'xre'n'g-mc', dym LanMv tbxmd bort" i7ckr P 101111an6 wen 0110 dem 211111111204 Hankclrv mu m:! 911011051 0111 (ie be111rch1eten (“5119399000011 für das Baxi- uxd Bankie-gswe-be und- die getuu-te (0110017110710 telx'g"api)'sch bei dem Reicbsnm Einspruch genen .die vom Da-Wtw'o-ckyuß ves Reichsmgs bejchlofftrie Erhöhung des Aktienumsaßftemvels eibovcn.
Leipzié, 4. IM. (“12.15.21“) *Der Vors*and der Leipzixier W::rtpap erbörse näbm bcut- gegen den Beschluß des HMM“ ausjcbuffes deo Reichskagx, ten Akttenumsatzstempel betrcfféyd- SLLÜUUJ- Er erklärte seinen Stampankt 111 Unxc anyfubtjickoen (Km- Kabc an den N“1ch01a', vachkcm 1chon 5075er telegravökilb WWT- UZTUÖ KEIM ki! (55:1eyes0crla.c erhcb :! worden var. Zn ähnlichem (“):-me hat auch bereixs die “Leiyxiaßr BaW-en- und Bavkiervereintgung Schriite in dieler Sache uvjernommm.
" Hamburg, 4. Juli. (W. T. B.) Die heute mittag in d:: VOF v-Zrsammelten Be'ouäjer dk: Hamburaer WsrTVapiex- bör e kßtkn den "Eesäp'uß, das Wxttpapxergesckyäfx drs ein1ch11eßltch Sonnabend diaser Woche r-aöcn su laffen, um :*.1 z:.izen, ml.: ernst 06 die Vexbandlungen fur das Weiterbcstkben der WerWapjexbörsen Deu1schlands betxachien. Es wird beabfiklnizt, am kommenvkn Montan da“? Geschän wiedkr a:;fzunebmen 1:1 der: Erwartuna, Faß W" Jeskßlck)?! Kökverscbafien dem steckten Vexkanaeu jämtllcher Mit- glieder aUer Wertpapierbötsen Feutscblznds Nschnuna irageu weiden.
Bremen, 4. Juli. (W. T. B.) Die am Werjpgpitrbandel Bek'riüaten Bank-n und Bankgeschäfte in Bremm iowis die Mitglikk'kk des (Eff-kt-"maklekvaekns beschlcffckn .," Sinkt ß-siem nac!)- mittag abgehaltenen SWuna, in eimer Enaabe an den Reicksstap, dyn Netchskanzler und Weucxe in Flags kommende Vshördm und Et-U-n Einspruch zu erheben aegen die nach Annahme der Anträge Gröbxr im Hauptausschuß kes Reichsta s drohende Erhöhuna des Aktien- ummßstemVels, in äbnli er Weise, wie dies von Berlm und Hamburg auch bereits 92161025! ist. Der 254er WUWapich sn:- verkebr wird auch hxute rub-n.
Bern, 5. Juli. (W. T. B.) Auf kik 5 0/011€ 50 NÖÜZOQEU- Anleihe der Schwkizer Bundxsbahnxn stud mm 19552 50 chxicrn 90 693 000 Franken gezekcbret woroxn.
Montreal, 25. Juni. (W. T. B.) Die BcMo-„innabmen der Canada-Pacific-Eifenbabn betragen in 051: brüten Juni- wocbe 2849 000 Dollak. Dao vedeulct ekne Ubuakms um 9.) 000 Dollar gegenüber dem gleichen Z.ikmum des Vorjahxes.
Börse in Ber'xin (Notierungcu dxs Bötsanorsiaudes)
_ vom 5 Juli vom 4. Juli fur Geld Brief «ext: Wxief .“ .“ .“ 016 .*)_er York 1 Douar - -- -- "- “ “Yllanv 100 Guiden 2801 281 278? 279 _“ -anemark 100 Kronen 1724 173 172€ 173 "Z Sodweden 100 Kronen 1913 1911 1901 101.12 Nongen 100 Ktonm 1741 174? 17351 1732 LZFMU 100 Rank:; 1401 1402 1404 140? Ekl-
Budqvest 100-Kronen 62,05 62,15 62,05 62,15 *Bulaarten 100 cha 79 791; 79 791 'Konstanti- _
1101721 100 Piasier 20,55 20,65 20,55 20,65 Madrid und
Barcelona 100 Pessias 109 110 108 109
M
- An der Börse war auch „beute von ein m rrgelniäßigen Wesäxäit x_keine Rede. _Soweßt “Kurie festgestxlnwurden,.waten sis meist etwas Fböher. Jm Freiverkehr kamen Umsäßc überhaupt 71!th zust-znxe. Renten wiesen bsbauptete Knie auf.
Kursbericbte von auswärtigen Wertpapiermärkte".
Wien, 4. Juli. (213. T. B.) Me Börse war dmcb fzste/ ;Hézsing _gékenpzeicbnet, gesjaliefe fich aber nm" 0n“anc.s lebhaster. (Gunfisge Anregungen-boten die vorkWiencr und Budapester beru- fe-xen Steklen ahaeöebe-xen ErklärUNgen gegen die das KZ.: servaar 53- treffenden böswilligen Gerüchte sowie der 501111131111): erlauf der :gestzigm Budapsstex Börse, fewer das Ya-fböccn Dc.- RKK-"erschfäge Und die verhältniSmaßig feste Stimmung des Berliner Maik:,s. Die ZKuxse festen durchweg böb-r ein, jvob-i die kc€t*nd'n Bankwntk 6,1, ZStaaneisenbabnuktien 5, Kwonenfal'r kswexie 81, T-baksak-ikn 10.1, Mctallwarenakjéen 7 und Un,„a11;sche Koblenaknen 14 Kronen ge- ngnnen. Die leßtetcn kraren auch im weite'cen Vexlmfc gefruzt, wahrend sich auf anderen Grbieten wiedcr Gesckäits1cs1«-ki1 (xelt-nd ;m2ch1e, da dke Vetxcbte von der b'culigen Bakav ster Böisc den (Er- éwaixx-ngm nicbt entjprachen_. Jm Sch aik-xn fa dan mix vxrxénzelte Umyaßs bei nicht gleichm0ßiger Kursvewegung 12011 Der Anlaß?- mcnkt bxieb ruhig.
( Wien, 4. Juli- (W-T-B.) Amtlieke Nwticrungxn der Devisenzentralmj Betlkn 160,90 (G, 161,20 W., Amiéerdam 449 G., "450 N.., Zürich 226.50 (G., 227,50 “Z., ch-vbaiien 278 25 (6) ," 279,25 W., Stockholm 307,00 (D., 308,00 W., Cbnstionia 279,50 (€*., 280,10 W., Konstantinopel 33 G., 33,70 B., M:!rknoien 16090 S)., 161,30 W., Rubelnoten _ G, -- 5 .
London, 2. J-xli. (W. T. B.) chßse! auf Amsterdam 3 Monate 9,30, Wechsel auf Amsterdam kurz -,-, Wexbsel auf Paris 3 Monate 27,56, Wechsel auf Paxis kurz 27,16, Wechsel auf Petersburg kurz -,-. -„ Privatdiskovt 317/39, Silber 480/15. London, 3. Julk. (W, T. B.) 2? % Engxtme Km::oxs 56, 50/9 Argentinier von 1886, _, 40/9 Braßliaxi-r yon 1889 56, 4 0/0 Japaner von 1899 701, 3 0/9 Portugjewn 571, 59/9 Rußm vou 1908 49,1, “U 0/9 Rußeu yon 1909 - Baxtimore and Ohio *, Cm-ayiau Pacific --, Erie -, Natkonai Railways of Mxxiko _,
"* ennsvlva'nta ---, Sou1bern Pacific -,-', Union aci c ---, „Ynüed States Éteel Cotpormion 110, Anaconda Co Zr 77", Rio Tinto 67, Chartered 15/0, De Beers def. 142, „oldfielvs 113,
*Nandmines 211/15. 50/o-skriegsanleibe 930/14, 41". Krk kanlekb- ] , ZF 0/0 Kriegßcxnleibe 8.72. *- Privatdiskont 317/39, SYlber 431153013 Paris, 4. Juli. (W. T. B;) Fondéböxre geichlgffen.
Am [1 e t. o a m . 4. Juli. (W. T. B.) “Flag, ausgenommen Os!- -werte. Weäxiel auschén 34,25, Wechse1 auf Wien 20.50, chbsel axxf Schweiz 48,90, Wechse! auf kopenhaaen 61.60, W:ch1el auf Stockholm 568,75 WoMo! aus New Yoxk 193, Wecksel aui London 9,20,
:W-apsel auf "Pata 33,95. -- 4,1 % Med-eläudiscbe Staatkan e
91-2“, Tbl. 3 (7/0 Niederländ. W. S. 681 Königl. Niederlä . Holland-Amerika-Linie 3681, Nieder!änd.-Indiscke ison, Topefa u. Saum F6 «. Rock aciüc -, -SoutbernNa_klwch 21, Unirn Y _ _ «Anaconda 131, United Skates Steel Corp. 90, ramöüscb-Umglisäse Ankeibe -, Hamburg-Amerika-Linie ". Kopenhagen, 4. Juli. (W. „T. V.) G1 ;wetbkei aus Berlin 57,25, do. auf Lwnetdm 166,25, do. auf oudou15,26
(W. x. D.) Si tweckpse! auf
“do- “aui .Party 56.75.
Sto'ckbolm, 4. “Juli.
Beflin 50,50, do. suf Amitadm 147,00, »» cms schw rrische M.“.-
71,75, do. “mf London 13,48, dn. auf-Warls 49,75.
New York, 3. Juli, (W. T;_B.) (SAWI Die Börse war *»b-ute wiederum sek): frst veravlagt. Im, ordergrunde “des Interesses standen Kupferwerte, die infolge der erhöko'kv Metanpreise kräftig im Kurse anpeben konnten. Auch Steels, Tabak, Minen- und andere Speakalwerle erfreutkn ßck) lebhafter KaquUst. Eisen- babuaklien warczt vernaäläifigt. Zaitweilig wurde die Teure?» in- folge von Geunmxcalifaltonen etwas sckwächcr, der Schlußverkebr
im Verein mit der Bayerischen Bankenvneiniguug, der Münchener
vollzog ßcb aber wieder in sehr fester Haltung. Umges-ßt wurden