„»...-. „„...... “:“-ck“*“.MBMW „. ...-„_ „.„
K 3. an dé: url?! BFrÜZÜÖNZMZ ker szkaN Bär mslkc'r'"; Ötixcu
???; Bunnswffe m““ „577,27 ZLMPÖ- 2§€1111:11*“89"ÉY2 (“::-12.- FH). BMU]!
.. „
de' Yk-werécky'x- L* *“!1-7 (**?) .:::.5 ? !*: (31 k'kkx n :.“!cwr Amtllcko“ NUUUUUJZÜSUM, 59 ?*1 7.“ .::"- ;13c :::)“2 U:!“tückxex: Verdevs-ZSÜÄÖSU Mäldxkarten Iiszs€7 den:
4. an !*721 Liesxrer TZI MleIYTéckxtixsn, Vesx-“Ut d:? M ? _-- pfléchtise bsi karexr- Likkuérx, 1'471'1 ar“. j-kkr Li-féxxr “:“-1x? KW.???- Melkekart: zu tiÖtkU. V-xstth rr bei 617.521: Lés'éxer Br-mser auI mehreren HexkanSg-ékiejen, 7"; er ?: ki-ssm Liéferr sc: 13221 Kart»- eianréicb'n tr'ie &ck&-14.211159 Ln FQ;- krrvchp. FÜr dis OM einsm km Axslanke Usbrenke: ““NRW 11ar ttzä'car b-zkg-nen bébmf- süden chlkn smd die Mé-dek-rt€n récbt an dcr. zu;!änUsÖsu Lekferer, sondern ()*OWeil es fick) um nü-bx km KS ?,“.r-sécb B;;“ern g-lx'a-ene Be- ttiebk bauxelt) «n rc,-. KykxccaUÉgl-scb .":ern (171ka ?: 6, Ziffer 7) zu )endkn, 1171 „na: r.;it ker AUfsckri't: „T::Olavdxkobke". Für Betrxebr, dtk im Köni.xei-“1) BWM. [!kgkn, fink diese 2111813?- karten mit 5871-15-31 Auksch1ift a?“. die Amxllckx Verei'ungöx'nü: Münkdkn (§ 6,9) zu sendku.
11. Außerdem Haben Mkkcvaicbtkg-x, denn B*rkraUekssé-JUe 1a? Absaßgkbiet dec Rbeinichen Kyklenkauk-lx- Und Re-dereigesLUscka*t ließt, ekne be'oxder», n;;cb H 7: zu brsc'kaäenke Einzelmslxekarxs cm den „Krblknanngch, DÜLkUÜLTLU' zu ?CUTLR.
111. SämtT-cbe M?*d-karxkn smd sle§cblant€nd QUkzmxüUen. Auch MW: mxkzme Ka:]sx an v-kschMMr *Ym1likke Vett-ilupgé- steüen oder v::sÖiekkne 53127328: ;:1 714“an smk, müssen 1äyt1lch Karten in aUen TUM ZZ-(M ,.IeiÖ 1:111'7'. *T-j-s bßziebé 7111) (mc!) ayf die Bezxicbmwg Ur Soxlxx. Un; YkWJTN 1:71? tie Namen drr Lleferer.
11'. Für (&cka ist“ 11.- UUtsr Tbs-y 1, Zxker Z g.»:anntz, cx: ki“ Amtlich? Vk11€11-;!gést*U“ zu r cktknde *Ukkskékakke an di- Adreffs: „RkiebxkrnMiff-ar für (te Kobe»vext8*lu:*g, Abteilung ?, Gaékoks, - in Berlin“ zu senken.
§ 6. AmtliÖS Vsrteilungsstellen. Auxllktbe VST1211UU..S1'LÜM find:
1. Für Steinkcblr *) an; Ikcr- xm?! Nökd 'sch1kfi?n:
Amtliche Üxéx.r1€ilu1“x.5s;el-'L für *ch12s11che Stéinkoe 17- Berlin K*. 8, Unter den Linken 32.
2. Für Nubrkoble *): -
Das Rhstnikcko-Weséfäliscb: K?hlen-Syndikat in Effen.
3. Für Steinkohle *) aus dem Aachener Revier:
Amtliche Verteilunsssteüe für die Stcinkoblergxuben kxs Aachener Reviere tu Kohlscheid (Bez. A.:h-n). 4. Für die Steinkohle*) aus dem Saartevier, Lothringén :.:-.d
der bayerischen Pfalz:
Amtliche Vertsilusgéstelle für das Saärrévier in Saak- brückeu 2.
5. Für die Rmunkoble?) aus dem Gebiet rechts dk! Elbe mit Auknabme von sächfi1cher Vraarkoblex“):
Amtliche Berteilungsstküe für die Braunkoblkuwerke rechts der Elbe in Berlin R17. 7, Unter den Linden 39.
6. Für die mitteldeutsche Braunkoblkk) (links der Exbs), mit AuSnabme der unter 7 genannjen:
Amtliche Verteilunqsstküe für den mitteldeutschen BMU.- kohlenver..bau iv Halle (1. d. S., Landwebun. 2.
7. Für Braunkokxlo'f) .*.us kem Königreicb Saclsen und dem Herzogtum Sachsen-Ylk-nkurg sowie für böbmifobe, nacb Deatfcblanr (außer Bavkrn) kingefübrte Kohle und für yächfische Steinkohle“)
Koblenausczleich Dresden, LinkenkommaMwur 11, Drexden.
8. Für *be-mxche BtaunkobleX“), Braunkoblc 31") de: len-be Wustav bei Dsttingen ur-d Braunkohle aus dem DiÜgedt-t, dem Wes1er«»al** und dem Großbkrzoxztum H-ffen: *
Amtliche Verteüuvakstéüx für den !!)-in. Bmunkoblsx- bergbau in Cöln, Untxr Sacbn-nbausen 5,7.
9. Für Stein-*) u-d Bxaunkoblef) aus deux rxckf§chbeknischxr Bayern (wbne (Gxubs (HUM?) bei Dettingen) und fkk. böhmixch“, nach Bayern eing-fübtte Kohle *+):
Amtlickze VertrilungsséeU-Z für den Koblenbxrgbau im rechis- rb-tn. Roykrp, VéünÖen, Ludwigsjr. 16.
10. Für Steinkohle'“) des Heiners uno seiner Umgeburg (Obern- kirchen, Barsinghausen, Ibbenbüren usw.):
Amxltche Verterlunasmüe für die St=1r|kx§blckpgrxxkkn dex Deißers und 181117! Uma-bung, VarfingbaMen a. Duster. 11. Für Gaskoks fizve § 5, [U.
§ 7. Art der, Meldung.
1. Die Mxlvung-n, die mit deutlicher rech*sve271ck1nd11cher Nomenk- unt-rschrtft (Firmenunterscbrift) des Me!?epflfckptigen vexscben sein müffen, dürfen nur auf am1lécheu Nugus'meloekamn erstattet wsrd-n, die jeder Melderflkcbtige bei der zuständtgen Orts. odkr Bemks- koblenstelle, beim Fehlen einer solckoen bei de: xusjändkg-n Kriege- wirtscbaflsstelle, wenn auch disse f-hlt, bei der zustänkigku Krieaßan t- stelle geaen eine Gebühr von 0,25 „16 für ein Hesl in 4 Karte.; be- ziehen kann. Auch die etwa noch Weiter erforderlichen Meld ertsx- (fixve § 5, 1,3 und 4, § 5, 11mm) § 9,7) fänd dort für 0,05 „jz das Stück exbältlicb.
2. Hat ein Meldepßichxiger Betricbe an verscbéedenen Orkc-n odkr ia V1.sch7edrnsn To-tlen res ßleickpen Ortes, so müffea für jeden Bétkkkb die Meldung?" gesondert erfolgen.
3. J-der Meld-Pfltchtige bat die für ihn in Fmge komme.".re Verbrauchergrnvv" (Verde s-ite Pe! Kaxte) durÖ Ourckokr-uzen kenntlich zu machen. Falls ein Meldepflichtiaer nach der Art seines gewerb- lichen Betriebes zu meb*eren V.'rbr1-*chergruppen gehört, ist maß- gkbend, zu MW., V rb auchergruppe der wri-ntlichste T-il ssinys Betri-bes a-börf. Ist ibm vom 91e1chxkobx=,nko.1;nnffar eme Vex- kraucbergtuppe angewiesen _w-zxksn, so hat er M13 zu durOkreuzen. Es ist unzuläsW, mehrckck Bexbrauclysrgrnppen zu duxchkrruzen.
§ 8. Meldung im Falls der Annabxnevérweigerung der Meldekarten durch LieferSk.
Wynn cin MeWePfltcbtkger keinen kafkrer zur Arnobme sei-ér Me'dekarte ber„it findet, so hat er n-ben der für den Reiässkommißar in Berlin bkstimmt.n Meldekarte auch die 1ür den Lrefeler bestimmt? dem :)Te'chskoumisax ia BerUn mit emrm Vegleilscbrriken einzusenlen, in dem «;.-zu,.ebsn 111, warum d?» Meldekcptx nicht an einen Lieferer Weitergqu'ben wmde, und 1Vklchkt Lief-rrr vorgssch1agen wird.
§ 9 Weitrrgnbe der Me1dunaen dutch diy Lieferer.
1. Je-er Li-f-ret, Dem eine 'Mt'lvekUje zugagang n i“, bat in dkr dazu beiximmten Svaltx der Vorderserte der KMU? “t"e eigen- Fun:;- uud die Firma des V-„vlieférw-s einzutraaen u.ad d1e Karxe ohwe Ver- zuq seinem ei,;en-n Liefern: wettermsxebyn, bis fie zu 05111 „Haupt- liefkrer“ a-lanax. Haup'l*eferer ist das lixferde Werk (Zeche, Koks- anstalf, Brikettwbrtt) oder, wenn es einem Dritten (Verkaufskartsxl? oder Handelsfirma) den A(leinmrtrxeb )einer Produktion überxassen bat, di-ser Dritte.
2. Fzüs ein Lieferkr (Händler) die in einer M-ldekarte auf- geführten Brennstvffk vor; mehxeten Vcrlieferern bkzkebt, so (1th er nicht die urschr1f111ch-'Meldkkarte wetter, sondern Verteilt deren Inhakt auf so viel n-ue Meldekakten, wic “.kxorlie'ferer in Fraße komm-n. Letztere 'bat er an die einzr1n-n Voxlikferer Weitersageben. Dte Mengen kkr neusn auf,:-tei!ten Yéeldkkaxtkn dürfen :u- sammen nicht mehr ergeben 0.19 die dsr Utschsiftlichen Karte. IWS neue :Uéeld-karte bat
9.) dx: auf di s- Kart- en'faUer-de Mengk, b“ dre anf *i- an*e en K.;rten verteii'tyn ResiMngen der ur schri'*lich7n Kür": mri N 11ng der Lkefexer und ker ro.- jsoem b-zogenen Ejr'zkln-en xn uvd Swrtcu 3» enthalten. Oke- neuen 'Ux'eédekaten find m-t d-m Vsrmerk .AUMUU!“ Und dem Nxmen Oer au1121161;d-“11 Fi-ma zu versehen. 3.1? u71chrt'11 che Karte ist bas znm 1. Januar 1919 sorg'ämx.“ aufzubxkr-avken.
') “Elch Ske'inkOblcnkrikcktx, Sch1ammkvhlo und Koks. “11 Auch “O'1.111111'01211'11111110115, Naxxvrchwxnc und Grudef'okö.
71. [“I-dx: “3255.“x-r 15.2.2157), T:“! xist ::UlÜJCTMMLgM Vér- ßxaycbéc Bczxns'érff ;bx€.cé»-x '.:„k, (kne d.))“; cém" ordunßzémäßs: “111-12-ert: 1»: id» ?ixx. knickt xpd Zsmxk § 9,3 ron 112712 kr-“ikkksC-Ü'W (er'kn 197, **“. jm: “(:-7711711 zx: Uklkéxé. T:. (Finxélkeét-n M5?"
„24.1.1' UkuäÉ-Uk-ß, kxt: F?r.x 171711211.) ke:
.*“? O.:“. KK:», KIZZ U::Bx k-"Li-Z xxrch M MMM“,
. 915(,;5:1é§4n;k'.;.-:“ N". 143) ;.:“xkF-Jkt. _
Lac'ers- 'Hänxl-ZN, dxr W.". ewem 1:3“. AUZlmvk .'7 x ??éNsx-x 15123171." ka-Nn bl-szx, bst Liz b-t7xfsc;k-“T? M- [1111 cm re.". .::;léx. TITEL“. I(C-kor, '"o-kcxn, 1311st 17-3) um M's k-TNZSU OMNI, 5:2 vst; im Kö.i.;;x-;ch BMM"- g-'Z(gsnen Sexriekén bxr :“:b*(1', .::“. r': NMLW-x V-tss1x,rxsxxe1]e :))-.".UITÖSU (§ Z,"), aNdkrnfa-IS ;.". kén kal-nquleécb Tr.?xezs („H 6,7) „1116110613. Die Karten sÜr sO'ck" (4115151731'Éé1! Bxefxxxxnden fiZ-t; mit T:; AU- 1chr1ft ,AuSlandskoblé xxl ksxkekxn.
§10. Unjulässigkéit LOT! Yokamsid-«zex.
Meldungen derselben Bedaerxnge bei ZULÖTASÜ Lxsförkrk. Na)
reröoten. § 11. Wirkung untexlassene7 Meldurxg.
ESU Meldepßkcbthxer, ker seiner Meldkv-Mcbj nécbt (M? 711.21 fréßgereckpt genügt oder falsche odsr unVoÜs1ändkg* 2'1;g:9-n_ m.".äx, bat !“".LÖSU der Besvafung gemäß §14 3:1 gewättlg-n, x.y; 15-1 p:“.- R-Wskkmwiffar odcr rte Amtlkche VrtteilUNZSÜLUL 731211 üer By- lxkferung auéschüeßt.
§12. 5I'Cnfrcxgen und Anträgé.
Akfrag-cn und Avträ-ge, die diese Békanntmacbung («rxre-ffsn, 77.1? AUSUSÖML des im §2,3 gekochtem; Zxxkckcs, find. a:". den RexÉkamaüffak fÜr die Koblenvuteilung, BMW, M réchtsn.
§13. VTTWSUÖUTTQ Von aewk1blichen Kohlen 1ür andkre Zwecks.
(Fs 1,11 dexbotsn, BTer-nser, kik für M1 Bétrixb eknx-“z 46723871?- T'sch-xn Vérbraucb-rs bew,xen find, obne EenebNigU-g OLS RAW?- lommMaxs kn din Handkl z:: bxiwgen oder für H;;UZk-rarxrzéxecks cxbzvgeberx.
§14. Strafen.
1. Zuwidbendümg-Zn gegen disse? Bekaxmimacbmng &??de naa) H 7 der B.-M. Ww 28, Februar 1917 mit Gefängxés bis 3-2 eiUcm Jahr und mit Geldstrafe 1311! zu zehntausend Mark xder mit 81an :xese: Slrxfep, bst FahrlässLF-kit c-ewäß ?; 5, Abs. 2 Tc.- wardnun; UZ VYUdeSrats Vom 12. Juli 1917 mit Géldstrafe bis zu 3000 Mark Öyeras .
2. Nebén der Strafe kann km FaUc *OLS korsäZLZÖ-m Zurrkker- ban'oslkxs auf EiWie'ÖUPK her Bxenmtsffe exkannt wsrdey, cm? 1328 sta“) d'r ZUwidethc-nklung bezich, ohne Unterschied, ob fie DEM Täker gsöören
oder mexx § 15. Inkrafttreten. Diese kaa2*ntmachwng Lrikt am 1. August 1918 in Kxcft. Berlin, 10. Juli 1918. Der ReichskommiffaZfür die Kohlenverteilung, «tuxz.
Bekanntmackynng.
NufGrund der Verordnung, betreffend die zwang sweis e Verwaltung und die Liquidation des inländische?! Vermögens ausaebürgerter Landesf1üchtiger, vom 12. Juli 1917 (REVL. S. 603) ist für die folgenden Unter- nehmungen die Zwangsverwaltung angeordnet worden.
786. Ltße.
GekamWUmögsn: Das g-Isamte im Jnkanxe ÖLJMUÖÉ V?x- möxen d-ß dmc!) (5,11sz vom 30. iäy1k'xl1918 xxußg'bÜkMU-„v landeéflücbiigen Arotdekerz Mask? Fl.:cnz WKN:?) Josef KWK aws Lb.:ßbnheim (ZwanNSVeraltee: Amtsgeciäzxsfeksetär chxkor in Obsrsbnbsim). Duxä; die ZPanUOVetrraltung nicht (exübkt wird der Granb-ßß des Axtsg-büraertep, f:“:r MWM die An- ordnung der Liq-idaxion bkautragt wird.
Straßburg, den 10. Juli 1918. Ministerium für Elsaß-Lotbringen. Abteilung des Innern. J. A.: Dittmar.
»“ Vekanntmacßung
Gemäß Besäyluß dek- Kreisayséxbuffes Vom ?. Iv'li 1918 wérd Jakob Hormel VM Lollar wiexxer zum Handel mit 2-3):- gennänden des täglickzkn Bedarfs zuge:a7sen.
Gießen, den 3. Juli 1918.
Großb. KrelSamt Eikßsn. I. V.: Langermann. !""-
Bekanntmachung,
Der Lkbknsmittäkleinbändleün Ehefrau Gilbert MMU" Klojdjld- geöorsnekGeorq eS,n1Albersch weiler,J:k*1?vstr-,xßr 2117194, 111 an? Grurd der Vkrordnung des BundéSratß zu: FM hakung ur-zu- [)(-716171921: §Yexsonen vom Handel Vom 23. SLVT*“-x:.bkr 1915 un?) dxr blem: irlaUenen YußsübyungSVesjimmxmgen ?Utcb Beschluß Vom heutigen Tage dsl" Hanwel mit LcdenHmiUexn und Lösex-“p- Uänden des !äqlicben Bedarfs für das ?FüUbIgebi-é uutet- sagt worpkxn. - Die EHCJrau C-ilbzrt Matt): Z.";t die Kosken rer chöffentltckoung zu tragen,
Saaxburg ?. L., den 2. Juli 1918.
De: Kaiserliche Kreisdirekwr res Kteises Saarburg i. L. I. V.: Karcher.
Königreich Prcuszek.
Seine Majestät der König haben “Al]eraträdigst geruht:
dem Oberföxster dex Oberförstkrei antm-Wßst im Kreise
FreTnikhenberg Anthes m Haina den Titel Foxstmeistkr zu vere en.
Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.
Der Privatdozent in der philosopßischen und naturwissen- scbgftlrchen Fakultät der Westfälischen WilhelmH-Univkrfität in Munster Dr. SchmiZ-Kallenberg ist mit Allerhöchster Genehmxgung Seiner Majestät des Königs zum ordent- lichen Honorarprofeffor in derselben Fakultät,
' der Oberlehrer a. D, Professor Dr. Winkler in Brsslau mxt AÜerhöchster Genehmigung S einer Majestät des Könias zum ordentltchen Honorarprofessor in der philosophischen Fakultät der Univetsiiät Breslau ernannt worden.
„De_m Privatdozenten in der mpdizinisckxcn Fakultät der YmverftZät' m (Göttingey Dr. med, Walter F1§cher, z, Zt. :n Shangm, [st das Prädtkat Profeffor beigelegt worden.
Justizministerium.
Dem Landgerichtspräsidenten, GLHeimen Phex'usxk rat Münch in Posen, dem Amtherichlsrat, GeheimCe/n J1UstiZkat
»anmälxe: Tr. FrZZ Kaliscber bei dym Kämmergxri-„H?
„Hennes in Trixi“ „und 5111) Amié-geYichSML .séifklé - „Hermsdorf 11.51. i): di: :jaxéßgczjücéxlü Tiexxxtentlaséumx 7711! Dr 7,171 gehalt «12111. » „„,qu;
Verseßt sind: dé! Amfsqskickssxat Tr. Nibbenx. . OW nac!) Hilosßßcim, d-xr AmlchkU-zr Müller in M)„ aZS.LanOrichker Uch) KömigIdsrg *„ PQ, DS? Am-ÜW" “ ' ' ' “ 0 ' . *Zklck-tér Jsenbart 111G01€nhmmchen (11;- „andrrcHter WQ NM burg a. S., dsr Amtsrichter von Prg5ch in KSMHNLWF EläfLUHUUichkn und der Nmésrichtsr Wießand 111 NMZUY. nach Gardelegen. * » .tem
In der Lisée der Nech1§anwälte sind gélösckzt :*Z-Z Necbtg- Thiexke 1321 dem AmtSaexicdt und dem Landgemxn in ck.... ' Claußen bei dem Athericht jn Zch5-1eveck imd “';-YM bei dem Ntheriäzt in Grimmen, » [er
In die Liste der ?)??cht-Sanryälte „sind exkxgetyqun; de' fxühere Amtßrickztex Tr. Baltenttn 1)?! dem KMM?" „,-„4 * - ,. /_» -- . . *g*-UU?
der Ncckxtsanwult Claaßen aus :Öonebeck [7910-3771 Äm's; _aN'icZU i:! NLUHQLDexxßLebcn und ds? GNWLSNWFN ijhxfm Engélhard 'r-ei DLM OberlaUdeSgeer in Cäffkl. '
Berichtignng.
In der in Nr. 158 dks StMTZanzxéxer am 8.1).911 wsr- öffentlichten Bekanntmacixnng der HIUPWLXWÜUUUN dcr ZHW; schulden Vom 3. Imi 1918, betreffend die Verloéurxc: und Einlösuna vnn KöthemBexnburger Eiser-bnhna'ktjen ist ein. Druckfehler richtigzustellen. :Die (?ckstqu der, KapikalbétcäM erfolqt nicht bsi der Staaksschuldx-UÜUUUQZ- kommission, forche7n 5615er StaatssCukdentUgunaEkä'ssém Berlin W. 8, Taubenstraße 29. “ '
BekaUntma-lhunxx.
Auf Grund dé: Vekanntnxacbaxg zur Fe-rxbalxuna unz*,:v-:rläs1"xg,r erkonkn vom Hxndxl vxm 23. Skpxembe: 1915 (ROLF. SWI) box.“? (ck DET Frau Marie: (HQLÖÖCTI, „»seh- Hénse, in BérUn WUZ-Mkvnryaxinxß? 47 (KlsiUkUndel 11111 Knxz- und Woßwxxxn' und WWW), BUNT) Vexfüxxng vom kx-qui-gen TKZ“! 12:1 .;)Zadel Mit (556981: stände7: 585 :äalichxn Bedarf; xxx.;m U:. qucréäsfizksjt in bezug an déysep .Das-.Helkbktriéö unterjägr,
ExtLin-“Säpöneßsrß, den 7. Juli 1918.
DST Poiijkipsäfikkkkt zu Bsrlin. K.*1L'ZÖWUchITC1WT. I. V.: Dr. Falck.
Bekanntmacikyuna.
Aas Yrund d.?r VunékÉmxkk-Zwrdrwya 1:04: 23. S Plewbér 1915, thxkffcnd die F?rnbalt'ung UMUOSÜÜÜWL' Dkrlonxn vom ÖMdei, (R-M-Bl. S. 603), ??"? dem KF-ebmxéräébter Nobert M11 1 c-12r und der Jxxbabe'in d-s ??(xffeeKrmp;inj, me Svsannä “.'-.)ésxéslex, geb. Habx:, 171Tbom:, BthrestraFe, wobxhaét, j-dkx HQRTLZ mit Megenständen drs täßliézen Bsdarfs, 'txxsbefox-Qers jHDt Ab. gabe Von Speixkn und (thxänken unterfox. Di? von Vorsiebend-m chbot B:!xoffxnm baden di? Kosten d1€s€é Bekxunt- machung zu tmgexr.
THM, den 10. JUN 1913.
MS Polézéivsxwalxung. Stachowkß.
YichfamilicszeS.
Deutsckes Reich.
Preußen, Berlin, 15. JUli1918.
Von Seiner Majestät dem Kaéser und König ist, „W. T. B.“ zufolge, dém StaatHJekretär des Reéchsschaßcxmts, Staatsminister Grafen von Roedern nachst€hendes Tele- gramm ZUthgangen:
„3er Mädumg vyn der Verabscbieduncx des Etats, MM- wkxÜZZUnz "'“-Zr Kctkgskrodxt-Z un') Wm AIschlusZ des STTUUOWZUMMZ ÖM!) den RAF.;JTJL [*,-t Muh Ms (Fxxwfxxr Gxx.ugtx,e1mg érfüvt. I?.“; T'Mk' JTDM." 7111 ':i: scxylzrekäx-x Ärbekt. Die Yrmxs WM in 17:11 131: ch1ck115n dén B.,:w;15 Dax'üc srb1éckzn, “IIZ 1118 ;).-Tum en;- 1ch17777N Ö'lkik-YL" Un L.Eil W289," 51551, das; "&ck&: W118 7113 tmrsr 3chfu:1f--:1“'1.nkckch-r*1chf. Deutkcßianx- W175 arnlédexrvmdlick) 121!“- MW és Ruh 5.152": 161an (Hiärke 55121113: blsivt umd “M 5:11 Gon
v::kraa.“. Wklb811111.1!.
DLL“ Landjaq der LivländisÖen Ritter- um,?) Lgnsd“ Mask [)ak an Seine Majestät den Kaisér unk) Konlg WchMeldung des „W. T. B.“ folgendes Telegramm gerlckUUL
'An das K*.isUs w.!» Königs M-Ijestät, («5157013175 Hauptauaxüex. _ Aüéxduréolawcbtizster, Aßergnäd'xgéixr Hercöxxk .. „ NUÉÖ-m d«1ch (Eurer Majestäk Mochtspruck) die »Ich SWW" 1361501171121; MirN-„li-d-x DLT [iwiändisch R;“tte'r- und LandW-ss m die Hsimat ledückgste§rt sixty, Vexmmmelt di:". Niit-zr- und LMU- [ckck fick) ZUM LMM MU: nacb dsr Bxfreiaxng ESS LMU? wtedek VIUZÜÖlig zurn [:rdkxchbcn Landtag. Das :xcfäbi üvemxxnzsndén *La-"ck» „*an (55911 VLF! Hkkrn, dsr um": al]: aus aU-n SWM“ Ökk'7-S 111792ko aexüb", der den ur-Vcrxwiäßbäkcn dex-mckxcß Waffen ken S*.cg wxraieb an*. („43411 Quel“,- für LZVTMO “me Wikal-UISUUM 1ch1a߀n !iksx. Wbivdxt 11.1) mtt däm Empfinyep, daf; wer Ulskxk FÜHRUNG nakb ?cm SÜW des AUerböÉ-Uen dsr 19:111313ol1cn1GMZ'k EMS; MAYER zu danken“ babkxv, i:;dern wir, aaf Eurer Mai??!“ Gebets; unter dm m;“.cbtigen chUZ kes OLUUÖSU ÉÖMULÖ AM“ k“ nunmehr Meder Ordmma U11!) Ruhe in unser Land e1nzieb_enteben- Abu O_a:ü13ec 51mm! öff-xe? 9ch uns der Auxöxick tn eme licht? Zukunft. NSÄZSM EUTC M.:jsstät 1318 Bitte un1ekls LULU; "3,11 LU??? anlieOerung an kak- große WNW: Vatcrxand LUKAS ex- gkaen zu n_€5men (xerubt dakén, bOffSn wir vextxaux-„nsvvll- an M welibißoYix-F-sn Yufggbz :xe dejsckzcn Volks mjjaxbetlzn ""Yibxn im KüUlT-se für RIM u.ad E31?- Treue und S11111ckklxsiU7_O§kch-e trsjen x_n dürfkn, Und qiélcbcn fciexlxäo, Gut und Blut fur D“"U lands Gföße, 21111“- Rubm f::udiu hingeben zu onen. ; . in E')" 1971313? EU? Yxüikstät UUJ- lasse Deuxsclxlaxkd Kkkk-bkn SUL “FWkskekk- Refidierender Lanxrat Baron Stafflek-rg' Landmarscbal] L“"azon Pilar von PMW!"
Seine Majestät hat darauf nach dérfelben Queue dem Landtag folgendßcz Antworttelegramm zugehen [affen- czxxoß-s Oauptquzxtiek, det; [[I-111915“ 941-114). d::r livkäcxdinksn Ritter- uno Lanoschaft- e1n1k" _ WUZUMM-Lgkuß und Treuaézlöbnis der MM L,:ydtüß v.“:y-sen. Ritter- wd LaWschaft find Mir eine b-rjUÖe Freuds,“
' ck Ja) 597517118? MÜ) mit dem Landtag im Dank gkgen Gott, d'éß
r und den fieqte'kcb-n deitkschM 973071111 vkrgönnt MWE'sk-t ist, „5,5 Blut an: Verbannung und &,ochgefabr ju c-rrctten, alte ke ische Kultur vo; drohendem Untenang zu bewahren und freie Bab" zu neuer Blute zu schaff-n- UW dem starken Schuß und SWW des Mutterlandes wird, tvie «;ck zuverfichtltch vernaue, emcinsame zähe unkZ zielbewußte Axbeit durcb batte Zeit zu heller, Ylück1jchek Zukunft fnbxcu- Wilhelm 1. 11.
Mi deut
Ueber die EYnstellUng von Anwärtern für die aktive Seeoffizterlaufbahn f?r")? von Réserve- offizieranmärtxrn des Seeofflzwrkorps sind nach- stehende neue Kabmettsorderg “" dM StaaLSsekretär des Reichs: marineamts erlaFsen woxden; ' "
1) Die Anwalt“ fur die Üklwe Seeofstzxerlaufbahn find , fortab wiederglg “*SeekadLÜU“ zu beze1chnen.
An der blsherrgen Art 'hrer„Einstel1ung und Ein- kleidung sowie an ihren (??bübrniysen wird während des Krieges dadurch nichts geandert.
2) Fiir die Dauer des Krieges können junge Leute der LandbevslferMW-WUM die Reise für die Unterprima "WW" habe"“ 1"? styrfsfalt auch solche mit der Be- rechtiqung zum Emj“?UK-eriwiljigendienst, zur Aus- bildung als„Reserveofftzieranwärter des Seeoffizierkorps Meiner Mart",E „zugelassen wexden. Sie sind als „Kkieoö- ReserveSWW“*r-Antvärter“ Zu bezeichnen. Sie haben die MWM Bestimmung?" Weißen dxr Ausbildung zu treffen. Die EinsteÜuna Hon Reseweoffizieranwärtern nach den bisherigen Vorschr1ften bleibt daneben bestehen,
Meldungen von Seekadetfenanwärtern sind wie bisher zu richten an die Seekadetten-Nynabme-Kommission in Flensburg- Mürwik; Meldungen 11er „KrteqLF-Zkeserve-Seeoffizier-Anwärter“ (12th an dte J'yfpektton „des Bt1dungswesens (Kriegs-Reserye- Seeoffizier-Anwarter-Abtetlung) m Kiel, die den Zeitpunkt für die Einstellung bekannt geben wird.
Das Kriegsministerium hat eine „Mannschaftsver- sorgungs- und Fursorgeübersicht“ heraußaegeben, die das Wesentlichste auf diesem Gebiete in gedrängter Kürze und gemeinversiäniZlicher Form enthält. Sie wird nicht nur eine richtige erschopfende und sachgemäße Belehrung der zur Entlaysung kommendxn Mannschaften gemäß Ziffer 35 der Pensionierungsvorschr1ft für das Heer D. B. E. Nr. 119 - aewährxeisten, "sondem auch den schon entlassenen Mann- schaften em wrÜxommener Wegweiser sein und dazu bei- jragen, in der Oeffentltchkßit aufklärend zu wirken und manche ixrige Auffassung zu beseitigen. Die Schrift erscheint im Ver- lage von Mixtler u. Sohn, Berlin ZW., Kochstraße 68/71; sie ist sonzohl betm Verlage selbst wie im Buchhandel zum Preise von 20,53 zu haben. Den Versorgungsämtem geht die von den steüvertretenden Generalkommandos angemeldete Anzahl Hefte unentgeltlich zu. 'Im übrigen kann der für den Dienst- gehrauck) im Heimatgebtet erforderliche Bedarf aus amtlichen Mttteén beschafft werden.
Die 'aus feindlicher Gewalt zurückkehrenden Angehörigen des SanttätSpersonals dürfen, wie „W. T. B.“ erinnert, nach derx geltenden völkerrechtlichen Abmachungen als solche xmbxschrankx, also guck) an der Kampffront, wieder verwendet werden, wexl ste ledtglich zur Fortseßung ihrer durch die (Ge- fangennabxpe unterbrochenen Tätigkeit auSgewechsxlt wurden. Nachteilekonnen 13cm Einzelnen für den Fal! erneuter Gefangen- nghmx umsowenxqer erwachsen, weil mit den Regierungen der ereqfubrenden femdlichen Staaten nach besondere Abmachungen in dieser Beziehung getroffen sind.
D'te großen Verbände des Einfuhr- und Binnenhandeks von Fischen und Heringen und der Fischindustrie haben für die Beratung der. Fragen der Uebergangswirtschaft und der kommenden thedensswirtschaft in Berlin eine „Zentralstelle Lex Verbande für Einfuhr und Verwertung von 711schen unh Hyringen“ gegründet. Das Arbeitszkel der ZentralstZUe rst dre aUSreichende und preiSwerte Versorgung dex deutjchen Bevölkerung mit Fischen und Heringen. Das ZYX dLLJr ?]eétralstelle befindet sich in Berlin R0. 18, Elisabeth-
Oefterreich-ngarn. 1" „W. T B.“ meldet aus Wien, daß die Regierung in Ukzester Fxxst dem Reichsrat den Entwurf eines Finanz- "EUER? fur das Verwaltungsjahr 1918119 vorlegen werde. émsikvetlen solle für die Führung des Staatshaushaltes durch Emi Vudgetxrovisorium Vorsorge getroffen werden. Der banvakf sßl auf die Dauer von sechs Monaten aufge- MZ- Sem Inhalt, decke fich mit dem lthen, derzeit [ck „WM BUdZetprsmsorium. Auggehend von dem wahr- e'kmckW Kreditbedarf der nächsten sechs Monate, spreche die deßglerung die Ermächtigung an, die Mittel für die durch Kredinrieg verursachten außeror'dentlichen Außgaben dnrch w spekulionen bis zum Betrage von zmölftausend MiÜionen ein FU JU béschaffen. Da für das Verwaltungsjahr 1917/18 iche Janzgeseß "„icht'zustande kam, muß nackträglich die recht- ahr grundlagx fur den Rechnungsabschluß dieses Verwaltungs- ?er JLschaffen werden. Diesem Zwecke werde eine durch der ÉtnUng des Gefamtministeriums zu erfassende NufsteUung 111 EU? SausQabvn und Staatseinnahmen dienen, die sich auf dieses §Ywurf des „StaatSvoranschlageS samt den Nachträgen erwaltungswhres aufbauen solle.
* UU“ Führung von Mit - gliedern der deuischen gewetk 1éeatfxlxchchn Vereinigung des Abgeordnetenhauses sprachen Ber- 11 t' er deutsche'n Arbeiterverbände und der deutsch- Arbettergewerkschaften beim Minister- ,Seidckxez "Eri? Zl?) der ??esprÖchunZ nahnßen “ ' ' - LW er en a nminiter ann ans, er ZY'YWWU Wieser, der Minister Paul und der Sektions- laufe de; * m Vertretung des Finanzministers teil. Im Ver- MiUisterP ““Um, die Ernährungsfragen galt, sagte der Mittelzent alUl zu, daß er die Verstaatlichung sämtlicher Lebens- Amts fürrJYeU unk), deren Umwandlung in Unlerstellen des Gete olkSekWh'éung in kürzester Frist durchführen werde. e rrn fUUdLn beim Ministerpräsidenten Dr. von vorn“MUM Besprechungen mit den Obmännern candFLLYWHSZrenk)auses und d?) LllbgfeßrdeeFL- ' er en voraust tl en er an er e :-
gung Klarheit schaffen soUtetTch “h
_ _. Die 5111111161“ melden aus Prag: Am Flirilaa [10.1 die Grunduugsjißung des tschech11ch0n Nationalaus schlxsseß stattgefunden, in ver Kramarcz zum Präsidenten gewahlt wurde. Der Natioucxlaussckmß beschloß, Linen Auf- If!) (ß? das tfchechisch-slowakische Voxk zu richten, in dem
e1 :
Dre Axxfgaöe des tsch_echo-s[oW0késchen Volfs UMt TU der Aide“ zur Errxéchung des SelbßbeUixx-m'.n,;ßr-xchts in civem sklbstän'ciaep, demokratxjcben, tfchecho-1lowcktschen (“Staat? mi: kaxéncr Ver- waltuxa jm eigenen Hause und 111118); eigener Oderkecxscköaft.
- Hie „Wiener Sozäaldemokratische Korrespondenz“ meldet: Unter Fuyrung des Abg. Sever sprach am Freitag eine Ab- ord_t_,1u.ng des Verbaudeéz dcr Hilwgruppen der An- axehortget) _Uon russischen Kriegögefangencn beim thegsmmzstex von Stoeger-Steiner vor und über retcbte „ibm eme m einer Versammlung einstimmig beschlossene Entschl1eßuxnx unter Bekanntgabe der Wünsche und Beschwerden der „Angehorrgcn d_er K:iegczgefang211en. Der Kriegsminister erklarte,_ daß er mn ganzem Herzen an der Heimbeförvernng der Gexangenxn Ant-_i1 nehme, alle Voxgänge in Rußland guss kgerxauxsste versnge Und nichts unvxrsucht lasse, dte Zyrucksuhrung so rasch als mögliä) zu bk“ werksYeUtaen. Allerdingß sei zu berücksichtiaen, daß die nyc!) m Gefangepschaft Bennd1ichen zum großen Teil in Sibirien sezen, von wo eme regelrechteZurückbeförderung infolge der noch mght géklz'jrten Zustände in Rußland derzeit unmöglich sei. Es bamxde s1ch aber eine Abordmmg deS Kriegsministeriums in Rußland, deren Aufgabe ck sei, die Gefangenen mit Göeld zu uniexstüßen ynd ihre Rückförderung raschestens zu bemerk- stethen. ".Diese Abordnung habe die volle Unterstüxzung der russischen Regierung gefunden.
Großbritannien mr!- Irlauv.
Der Vqrjtand des englischen Reichshandelsrats nahm, nch) emex Reulexmeldung, eine Entschließung an, in der er 'm1t Rückscht auf den Wert der wirtschaftlichen Waffen als, Mittel„ um England und seine Verbündeten während des Krteges' kme auch nach dem Kriege beizustehen, die Vorschläge der Rexch9konferenz zu dieser Frage willkommen heißt und die Regternng ersucht, sobald (1143 möglich ihre Zustimmung dazu zu erklären.
__ Sir Walter Raleigh rügte in einer in Millbill am 3.Ju!1 gehaltenen Rede, d_aß die englischen Zeitungen über deutsche Greueltat'en 1chrieben, als ob sie 1312 Regel, nicht dle Angmahme seien. .
„Ist es zu glauben,“ sagte 1er Redner laut „W. T. B.“, „daß unser Volk nur unter der Bedingung seine paitéotikcbe Pflicht tat, daß man ihm eknredet, wir kämvxten gegen Oravg-Ukams?“ Der Remer iübrxe Weiter aus, es s-i höchst bedauexlt'cb, daß man n1ckt die Wahrheit über die Niedexlagen zu 6131an besomme, noch die volle Wabkbeit über das Verbaltan der Feinde. Man könne zu- verläsfige Nachtichten 'carüber nur von brinscben Soxdaten exhanen. Y_kéexxmnd könne dem einfacßen deutscbeu Soldaten", der für sein Lawd xawpfe, Vornebmh-it abxprkcber'. Man bab: surrbtbme GFesch1chten uber deut1che Behandlung von KriegSgefavgenen gkböTt und (Engxand babe. fax.,lcs ewe (ck91): Recbnvnq a-aen Dkußsebland. Aber die du.chschn11t11che Behandlung briüscber Offiziere sei anständig, und in d?! Mehrzahl der Fälle würden die Krisgßgefangmcn an:,ändig be-
handelt. , Fraukreiäo.
„Tempk,“ zufolge beläuft fich das Erträgnis der in- direkten Steuern und Monopole Frankreichs im Juni 1918 auf 357 040 700 Franken. Es bleibt hinter dem Voranschlag um 39 063 700, hinter dem Erträgnis des Jahres 1917 um 48309 500 zurück und steÜt aegenüber dkm lthen Friedensjahr einen Mehrertrag von 42 806 1300 dar.
-- Der Vollzuqsausschuß der sozialistisch- radikalen Partei empfing Kerenski, der noch dem Berchxt des „Agence Havas“ erklärte, er betrachte Rußland als noch immer im Kriegszustand mit Deutschland befindlich. Er fordere alle Völker der Entente auf, Rußland zu xhelfan, ihm eine kleine Anzahl von Truppen zu senden, und vor allem ihm Schießbedarf zukommen zu lassen. Nur so könne das Land aus seiner peinlichen Lage gerettet werden. Doch heiße es eilen. In drei Monaten werde es vielleicht zu spät sein.
Rußland.
Die Moskauer Presse meldet, daß nach einem Tele- pramm aus Petrosawodsk die Befehlshaber der Ententetruppen an der Murmanküste: der englische Admiral Kemp, der Franzose de Laaoveraut und der Kommandeur der amerikanischen Streitkräfte, gemeinsam mit den (Hebietssowjets Kundgebungen erlassen Haben, in denen die Beseßung des (Hybiets durch EnTentetrnppen mit der Notwendigkeit des Schußes des Ententeemcnwms gegen Deutsche und Finnen, mit der Bitte der Einwohner um Hilfe gegen finnische Angriffe und mit der Absicht, die EiSmeer- gebiete dem zurzeit ohnmächtigen Nußmnd zn exhalten, begründet wird. In der Kundgebung wird die Murmanküste als Gebiet der Sowjets, das unter dem SMW der Entente stehe, und jede Aktion gegen diese als feindlicher Akt gegen die Entente erklärt. '
- Pressemeldungen zufolge soüen englisch-ameri- kanische Truppen den ganzen nördlichen Teil der Murmanbahn einschließlich Kem besLHt haben und versuchen, bis zur Station Soroki vorzurücken.
- Nach Meldung der „Peterßburger Telegraphen-Aaentur“ Hat das Kommissariat für die Auswärtigen Angelegen- heiten an den Vertreter Groß-Britanniens in Moskau eine Note gerichtet, in der die unverzügliche Zurück- ziehung der englischen Abteilung verlangt wird, die in Murmansk gelandet ist. Gleichzeitig erneuert das Kommissariat seinen Einspruch gegen den Aufenthalt englischer Kriegsschiffe in Murman.
- „Daily Mail“ etfährt aus Charbin vom 12. Juli, daß der russische General Horvet zum Provinzial- vorstand von Sibirien ernannt worden ist mit dem Auf- trag, die Verträgé der Entente wieder in Geltuna zu bringen, eine geordnete Armee dort zu errichten und die Eigentumßver- hältnisse wieder herzusteüen.
- Der Aufstand der Sozialrevolutionäre in Petersburg ist beendet. Einzelne Gebäude haben schwere Beschädigungen durch Artilleriefeuer erlitten.
Italien.
Laut Meldung der „Aaenzia Stefani“ wm'den die Generale Cadorna, Porro und Cappella zur DiSpofition gesteUt und ihres Grades und “ihrer Pension verlustig erklärt. Der General Diaz erhielt m besonderer Anerkennung seiner mili-
tärichwm nnd orxm1isatorischen Vcrdwxxstc 5221 [Uderna'lxtyß ßes Oberkommandos die höchste AUszcichmnz de?- Lmlilartschen
Savoyenordens. Niederlande.
Die Königin hat am Sonnavxnd, wie da?- „Korresponöenza büro“ ans dsm Haag Meldet, dM Monsignore Dr. W. H,- Nolens, Mxtglieo Oer Zweiken .Ramnxkc der Genera11t_aaten, mit dex Bildmag eines neuen Ministeriums bsmmxragf.
-- Tax» „Korrespoxxdenzvüro“ meldst ferner, daß in der VérsammLtmq d-Zr nißdealändisch9n Bereiniguna für inter- nationales Recht am Sonnabxud ein Antrag eingebracht wurde, in dem dsr “117721111911an ver AUstmg erte'xlt Wixd, bei der niederländisckyen und anderen ncutraien Regierungen daxauf zu dringen. Haß schon j-IZ? Schritte znr Wiedergutmachung OLE von Z'éyntralen “im Kriege erlijt-xnen Unrechts gLTanm-xrden, und wen Vräsidsnxen der VLreiQigten »“ZtUatsn somée die Nagienxngen dkranderen Seemäcßte zu €rsachm, daß die Ab- sch1i4s3ung (*.*-Lk defür Neutrale so rasch wie möcx11ch am'gczßoben mexdy, form 1" die dafür 17: Betracht komm-anén 9.95.0112 zu NRW"- die HindsrmFL für 0211 S€Loerkehr mit 17211 Kolonien und mit a:;dercn “_Ueunal-xn aufoHL-ZM. Dkk “11an :Mrde der Leitung der Vere'migung zu emgeheuderem qudium“ der F age über- wiesxn. “
Belgien.
Der im März 1918 zusammengetretene besondere Aus- sckmß znr Vertethiaung Walloniens 7111111111 laut „W. T. B.“ in 911187 Erkxärunq die jüngste KUndgebung des Rates von Flandern zum Anlaß, um auch vom wanni- schsn Standpunkte aus ernem die: Notwendigkeit zu be- ionen, zwischen Flandern und WaUc-men eine weitgekxende kulturelle und politische Scheidung duxckßukÜHren. Unter dem Hinweis auf die gegenseitige Abhängigksit, ins- besondere wirlsxbaftlicher Art, müsse aber das Ergebnis der Trennung nicht die Schaffung zweier yöUig voneinander loSge- [öfter Staaten, sondern die Bildung eines Föderativ- staates sein. In internationaler Beziehung hätLen Wannien und Flandern das gleéclx Interesse daran, den Gedanksn an den WirtschaftSfrieg nach dem Kriege zurückzuweisen.
Söhwüz.
Nack) Meldung der „Schwei;erischen Depeschsn-Agentur“ ist zwischen Italien und der Schweiz ein Ueberein- kommen getroffen mokdxn, demzufolgs dieitalienischxé112gier11ng sick) damit einverstaUden erklärt hat, daß in tetlmeiser Abweichung vom Gotthardvertrage: “Die gegenwärtigen für 13211 Verkehr zwischen Italien und der Schweiz Über die Gotthard- linie für .NET)-Inde und Gepäck geltenden Tarife mn dieselben vorübcrachckxden Taxzuchläge erhöht wexden, die, von den schweizerischen Bundssbahnen im inneren 5chmeizerischen Ver- kehr erhoben werden. Die Festsctzungen gelten [M ein Jahr nach dem FriedenOfchluß. Von diesem „Zeitpunkt an treten wieder die frühersn Bestimmungen in Km t.
Griechenland.
Um AuflehnungSversuchen unter den Truppen vorzubeugen und rückschrittlicbe Elemente zu unterdrücken, haben, wie die „Agence HavaH“ auI Athen meldet, die “ inister beschloffen, eine gxÜnNich-z Reinigung der Zivilbevölkerung durch- zuführen und aÜe oexdächjigen uno unerwünschtm Elemente zwangsfbeise nach den Inseln abführen zu laffsu.
Rumänien.
Wie bereits kurz gemeldet wurde, hat in der rumänischen Kammer der Deputierte Stroici am Freitag unter stürmischem Beifall 11911 aus der Eütschlikßung des Parlaments hervor- geganaenen Antrag auf Exhebunq der Anklage? gegen die Regierung vcrießen, die Rumänien in den unheilooüen Krieg verwickelt habe. Der Antrag ist von 20 Ahgsordnxten untsrzeickmet Usäd wurde gemäß dem Gcseß Über die Minister- vemntmortlickXeit UKV den Wesnmmuvgen der Geschäf1sordnung den Abteiluxgen der Kammer überwiesen. Dem Geseß ent- sprechend wird die Anklage nach 5 Tagen, a11o am kommenden Mittwoch, auf die Tagesordnung der Kgmmer geseßt werden. . _. '
Die Anklage stüst fich, une „M. T. V.“ meldet, auf dcs Verleßung des Artikels 122 der Verfaffung und auf die Artikel 1-4 des Gesexzes über die Minjstervxrantmorxlichkeit. Sie wurde erhoben gegen“ den ehemaligen Ministerpräyidenten Jonel Bratianu, der vor Ausbruch des:; Kxisges gleichzeitig KriegSminister und später Minister des Aeuszern war, sowie gegen die Minister Vintxia Bratianu , Emil Costknescu, Alexandru ConstantineScu, V. (53. Morßun, VictorUAnwneScu, Dr. C. Angyelech und den ehemaligen Vizeprändenten dLH Ministerrats Take Joneöcu. '
Die Anklagspunkte find folgende:
1) VerfaffungSwidrig wuxde dcr Einmarsch r111si7cher Truppen iusjrxxéäniscöes Staatkgebici obne Zustimmung te: Voüwmretung : (1 et.
9 2) Die Rcaierung bat fakukdbafterwekfe die Vorbereitung dcr Armee vernach1äsfigt, txosdem ihr reichlich Zeit uud Geld zur Ver- fügung stand.
3) Die Armee war in Unordnung, 11:81! die vckcherektenB€n Arbeitm nur wenigen unfäkigkn Hä11den anvetUaut waren und der General- stab und die anderen ngeßUMn Dienststcüen ordnungswidtig au!- geschaltet tvarxr.
4) Oxffentliäze Intereßcn wurkkn daduxä) geschädigt, daß ge- wissen Personen Auéfubrem.ächkigunßrn für E*etteide, Benzin ujw. xuc Erztelung unbertkgcQ: Gewmne und zum Schaden des Staates bewiUigt Wurkkn.
5) Unqes Jsickperweäse wmdcn der StaatLTÖaZ, Depots Von Pxivmen sowis öff ntlicbe Uxt.'-nren und Archive 1115 Uusxaud geschafft.
6) Ctsxnbzbnzüge und Transpommitiel Wurden mtßbräuch11ch zur Rettung der wecsönllchén Habe der Minisier 11110 Günstlinge avstalt tur Bexöxdexuna von Be Wundeten, Truppen und Munition Verwandt. AUS diesem Grunde ging ein großer Teil des Kxiegsbexaxfs und -Geräts im bkssßken Gebiet verloren.
7) Bei der Räumung Us ?päler besc'ßien Gebiets wurdkn U11)“;- bräuchliä) Knab?" von 15-18 Jahren mitgesÖUpW, von denen eim gxößece Zahl infoxge Fabxläjßgkeit und voüstävklge» Manßels an Fürsokgs aes10;k911 111.
8) Em awfxxr Teil _de! öffent1ichen und Privat:“n Vermögkns wmde auf erbl d5r RégietUng dmch Brandsjiftuna und anrere Mixtrl xersWt, ohne daß dies zur nationalen erlcidigung erWder- lich aewe1en wäre.
9) Mt'glxeder des Parlaments wurdkn kurcb Bestechung veran- laßt, tbr RUM Nicht auswäkcn. Me Volksoextrktung wur“: über die wirklich? Laar der Sioatsapgelrg-nbkiten getäu=cht. Einzelne für Führung rer Staaisae1chäfte unexläßlkche AnsFaLt-n wurden unzu- lässta-rweise ins Ausland *.*-erlegt uud "offentkikbe Braune durch un- gesetzl-ckse owungen zur Durch7ülnvna dicser Vekeblx (.ezwunqen.
10) Die Rexxiexuna hat, ohne :ie Zustimmuv der Volksrerjr-tupg eknzubolsn, gek-ßwidrixcnve'xse die ramänisckxe loite rem :usßchen Staat abgeéreten, der fi? Unter seiner Flagge vkrtrandt hat.
.4
* “* .*.»- ..
„ -«"--- «..-«“"" "_n- . - ““M“-"**“