12
Ant Fer enz 27 Dezember.
woͤhnlich, vollig unthätig und die Tribunale sind immer noch Span. S5 M2 33 265. Guebhard 2. Zinal. 133. Cortes M..
ö ; nicht eröffnet. Die beiden ersten Naten der von den drei Mäch— In Schangsyielhause:
Emilia Galotti, Trauerspiel in 5 ; von G. E. Lessing. Abt,
Allgemeine
ten garantirten Anleihe muͤssen fast schon ausgegeben seyn, und
döo. Coup. 28. Noap. So]. Belg. O6z3. Oesterr 101. Bras. ⁊ð.
es ist kaum irgend in wenigen Tagen
nem gemietheten Hause,
Lieutenants sind
sen Orden erhalten. Geschaͤfte beendigt;
Aufstandes sind erschossen worden.
8
Kriegs-Gerichts war, denn man versichert, daß
gierung wiederholt sehr strenge Instructionen zugesandt wurden, die er . ne Die Organisirung der irregulairen Griechtschen Truppen hat nirgends Fortgang.“
die er indeß zu seiner Ehre nicht beachtete.
Inland.
Berlin, 2. Januar. also:
ten nachgelassen, die Erlaubniß zum Beswuche
den Universitͤten zu ertheilen, welche unter dem unbedingten d s Dem Beschlusse der Deutschen Bundes-Versammlung gemaͤß bestimme Ich nach dem Antrage der betreffenden Minister, daß das unbedingte Verbot auf die Schweizerischen Universitaͤten zu Zuͤrich und Bern an— gewendet und der Besuch derselben zum Behuf seiner Studien keinem Meiner Unterthanen, sie moͤgen zu den Deutschen Bun— des⸗Staaten eder zum Koͤnigreiche Preußen und zum Großher— zogthume Posen gehören, gestattet werden soll. Verbote entgegen handelt, hat die in Meinem Befehle vom
Verbote namentlich nicht begriffen sind.
20. Mai v. J. angedrohten Strafen verwirkt.
Ministerium hat diesen Erlaß durch die Gesetz⸗ Sammlung zur
offentlichen Kenntniß
bringen. Berlin, den 18.
u e n. 1834. An das Staats. Ministerium.“
Friedrich Wilhelm.
etwas geschehen. Die Regentschaft wird sich nach 2. 3 , 33 in ( gem da noch kein Palast fuͤr ihn erbaut ist. Die Griechen verhehlen ihre Unzufriedenheit eh Das Mili⸗ tair beklagt sich, denn nur Bayern werden befoͤrdert, im Laufe einer Woche zu Ober, Lieutenants ernannt worden. Vor der Abreise der Fregatte „Madagaskar“ ging der Graf von Armansperg an Bord und überreichte dem Lapitain Lyons das Commandeurkreuz des Ordens des Erloͤsers. Auch Lord Nugent, Lord⸗Ober-Commissair der Jontschen Inseln, so wie Sir Edward Baynes und der Major Fraser haben die⸗ Das Kriegs⸗Gericht in Nauplia hat seine nur zwei von den Anfuͤhrern des letzten i es n Die Griechen konnen sich gluͤcklich schaͤtzen, daß der Oberst Gordon Praͤsident des
. Die im neuesten Blatte der Gesetz⸗ Sammlung enthaltene Allerhoͤchste Kabinets-Ordre wegen des Verbots des Besuchs der Universitaͤten Zuͤrich und Bern lautet
„In Meinem Befehle vom 20sten Mai v. J. habe Ich dem Minister fur die geistlichen und Unterrichts-Nngelegenhei—
Poln. 1373. Hope in Cet Engl. Russ. 102. Portug. S23. Frankfurt a.
und einige Loose zu 166 G. 2133. G. Anl. 9h. G. Holl. 53 Oblig. v. 68z3. 53 Span. Rente A434. 43.
5 423.
ente 106. 5.
3* 88 do. 33
Ham burg, 31. Dezemher.
Oesterr. 53 Metall. 10034. 1002. AS 9143. 9143. 218 Sul. Br. 18 25. 25. Bank- Actien 1530 18395. Fart. fig. 13653. Preuss. rüäm-Sch. 60. 603. do. A3
Faris, 27. Dezember.
273. Ausg. Span. Schuld 13.
. 36. gr,, . Präm. - Scheine 121. Schatz Oblig. 984.
pl.. 30. Der embem᷑ L. Angely.
Part. Gblig. zo. 1383.
1832 977. 97. Pain. Loose 8 33 do. perp. 253. 25.
ein buͤrgerlich 76. A5. 53 Nen. 93. 15. 58 Span. gGastr olle.
213 Holl. Sa. 40.
2D
Den 2. ]
ihm von der Re⸗
Berliner
Amtl. Fonds- und Geld- Cours - KHettel. (hreunsss. Cum)
Gen ée. Vor Montag,
Börse. anuar 1835.
ä, ,,, een
, ,,, gef.
Montag, 5. Jan. Franz Walter, Charakter⸗Gemaͤlde in 4 Abth., von Bauernfeln Hierauf: Der Roman, Lustspiel in 1 Akt, nach dem Franz., vnn
Crelinger, Königl. Hofschauspielerin: Lady Milford, als vors Dlle. Bertha Stich: Louise; Sophie, als Gastrollen.) ;
Sonntag, 4. Jan. Das Koͤnigreich der Weiber, oder: R verkehrte Welt, Bürleske mit Gesang in 2 Akten, von Fried
spiel in 4 Akten, von Ziegler. als fuͤnfte Gastrolle.)
Im Schauspielhause: Zum erstenmale
Koͤnigstädtisches Theater. Sonnabend, 3. Jan. Zum erstenmale: Kabale und Löeh̃
es Trauerspiel in 5 Akten, von Schiller. (Mu
lle. Klara S
her: A B C, Posse in 2 Akten. 5. Jan. Zum erstenmale: Die Mohrin, Scha (Mad. Birch⸗Pfeiffer: Ion
xi ra s O t , mm,, St. Schuld- Sch. Hr. Engl. Obl. 30. Präm. Sch. d. Seh. Kurm. Obl. m. I. C. Neum. Int. Sch. do. Berl. Stadt- Obl. Königsb. do. Elbing. do. Danz. do. in Th. Westpr. Efandhr. Grosshz. Pos. do.
160
7
— . D „
Kur- u. Neum. do.
Ostpr. Ffandhr. Pomm. do.
1 1014 1003 1066 106 (065 1064 106 734 73
Schlesische do. KRkst. C. d. K. u. X. zZ. Sch. d. K. -u. N.
4 4 1
21 73
25
Holl. voll. Duk. Neue do.
Friedrichsd'or ..
Disconto
174 16] 13 .
auch 1 Rthlr.
derjenigen srem⸗
1835.
Morgens 1. Januar.
6 Uhr. 2 Uhr.
Meteorologische Beobachtung. Nachmitt.
Sgr. 6 Pf.
Abends
Nach elnmaliger 10 Uhr.
Beobachtung. 20 Sgr.; der
Luftdruck. . Luftwaͤrme Thaupunkt Dunstsaͤttg.
4 602 R. 4 MSR. 82 pCt. halb heiter. SW.
Wer diesem Wolkenzug
z37, * 0 Par. 337, z 3 Par.
337,5 6 Par. . 6, 6 R. - 5,5 9 R. 92 pCt. Regen. SW.
Quellwärme 8,29 R. Flußwärme 2, 8 9 R.
Das Faß Bodenwärme 2, s 9 R. Richter gegen Ausdünst. 0, o 2 1 Ih.
Diederschlag 9, o s 3 Rh.
Das Staats⸗ Königliche
von Kotzebue.
AnBSwärti ge Ekörs-en.
3. Amsterdam, 28. Dezember. Rieder. wirkl. Sahuld Sz3. 58 903. 58 123. Cortes AI3.
Kanz-Bill. 21 M,. Span.
Sonntag, 4. Jan. 1 Akt, von C. Blum.
Sonnabend, 3. Jan. Im Schauspielhause: Zum ersten⸗ male: Jugend muß austoben, Lustspiel in 1 Akt, nach dem Franz., von L. Angely. Hierauf: Pachter Feldkuͤmmel, Posse in 5 Abth.,
Im Opernhause: Hierauf: Der Aufruhr im Serail, Ballet in 3 Abth., von Ph. Taglioni.
Sch auspiele.
André, Lustspiel in
auch 1 Rthlr. 5 Sgr.; Hafer Erbsen 1 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf.; (schlechte Sorte) 1 Rthlt. Eingegangen sind 721 Wispel ? Scheffel.
Markt⸗Preise vom Getraide. Berlin, den 31. Dezember 1834.
Zu Lande: Roggen 1 Rthlr. 13 Sgr., auch 1 Rthlr. 11 Sg kleine Gerste 1 Rthlr. 3 Sge, auch 1 Nithit. Hafer 2. auch 21 Sgr. 3 Pf.
Zu Wasser;
Sg *. 6 Eingegangen sind 144 Wispel 6 Scheffel. Weizen (weißer) 2
12 Sgr. 6 Pf; große Gerstẽ 1 Rthlr. 5 Sgr. 3 22 Sgr. 6 Pf., auch 21 Sgr. 33
—*
Mittwoch, den 31. Dezember 1834.
Das Schock Stroh 6 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf., auch 5 Ntsh
Centner Heu 1 Rthlr. 2 Sar. 6 Pf., auch 18 G Branntwein⸗Preise
vom 26. Dezember 1834 his 1. Januar 18335.
von 2090 Quart nach Tralles 5a pCt. oder A0 pl bagre Zahlung und sofortige Ablieferung: Kartof
Branntwein 24 Rthlr. 15 Sgr., auch 23 Rthlr. 15 Sgr.
Kartoffel⸗Preise
vom 25. bis 31. Dezember 1834.
Der Scheffel 2 Sgr, auch 17 Sgr. 6 Pf.
Redacteur Cotte!.
, e .
Gedruckt bei A. W. Hayn.
ü
Allgemeiner Anzeiger fur
Bekanntmachungen.
Bekanntm ach ung..
Das im Belgardtschen Kreise belegene Gut Wol— disch Tychow nebst Pertinenzien und Gerechtigkei⸗ ten, welches nach der unterm 28. Juli 1832 aufge⸗ genommenen landschaftlichen Tage auf 20,288 Thlr. 17 sgr 2 pf. gewuͤrdigt worden, ist zur nothwendi⸗ gen Subhastation gestellt, und zum oͤffentlichen Ver— kauf ein Bietungs- Termin auf
den 18. Juni 1835, Vormittags 10 Uhr, vor dem ernannten Deputirten, dem Ober- Landes—⸗ gerichts Rath Hendeß, angesetzt; welches hierdurch mit dem Bemerken zur bffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß die Taxe, der neueste Hypothekenschein und die Kauf⸗Bedingungen taͤglich in unserer Concurs⸗ Registratur eingesehen werden konnen.
Edslin, den 29. September 1835. Civil⸗Senat des Königl. Ober-Lan des⸗
gerich t s.
; Pr o cl a m a. 6 Wir laden Alle, welche als Eigenthuͤmer, Cessio⸗
ltaire, Pfand- und sonstige Briefs⸗-Inhaber ; an die verloren gegangene, unterm 53. Mai 1823 von der verwittweten Braueigen Kliper, Caro⸗ line, gebornen Witt, und dem Vormunde ihrer Kinder, Schuhmacher Johann Bogislaw Ziebell, fuͤr den Unterofficier Fiedler zu Ruͤgenwalde ausgestellte Schuldverschreibung uber 260 Thlr., Zwei Hundert Thaler, welche auf das im Hypo—
thekenbuche vom Jahre 1778 Fol. 65 verzeich⸗
nete Wuͤrdeland Nr. 316. zu Coerlin in Ru- hriea 111. Nr. 2. aus der Verfuͤgung vom 25. Mai 1823 eingetragen ist, Anspruͤche zu haben glauben, auf den Antrag der Interessenten vor, diese ihre Anspruͤche bis zu dem zur Erzrterung derselben auf den 16. Januar 1835, Vormittags 19 uhr, hier an der Gerichtsstelle angesetzten Termine oder spaͤtestens in demselben anzumelden.
Diejenigen, welche dies unterlassen, werden mit allen ihren Anspruͤchen an die bezeichnete Schuld— verschreibung praͤcludirt, es wird ihnen dieserhalb ein ewiges Stillschweigen auferlegt und dies Docu⸗ ment amortistrt werden. .
Coerlin, am 13. Septbr. 183.
Königl. Preuß. Stadtgericht.
Subhastations ⸗Patent.
Zum Verkauf des im Bromberger Kreise und Re⸗ gierungs⸗Oepartement helegenen, der Josephine Ca⸗ oline, dem Carl Franz Wilhelm und der Adelheid Clementine Emilie, Geschwistern von Loga und zur Franz Ludwig v, Logaschen erbschaftlichen Liquida— fions⸗Masse gehbrigen üllodial-Ritterguts Sienno Nr. 26, welches landschaftlich auf , 172 Thlr. 7 sgr. abgeschaͤtzt ist, steht im Wege der nothwendigen Sub hastation der peremtorische Bietungs-Termin auf
den 6, a pril , vor dem Herrn,. Ober⸗Appellations-Gerichts-AUssessor
Elsner, Vormittags um 10 Uhr, in unserem In⸗ steuctions⸗Zimmer an, zu welchem Kauflustige mit dem Hemerken eingeladen werden, daß die Taxe, der neueste Hypotheken⸗Schein von diesem Gute und die noch aufzustellenden besondern Kaufbedingungen in unserer Subhastations-Registratur eingesehen werden . Zugleich werden folgende Real⸗Interessenten nl:
die Erben des Kaufmann Abraham David Barrasch; die Erben des Abraham Dawid aus Bromberg, deren gegenwaͤrtiger Aufenthaltsort aus dem Hypo⸗ tbeken⸗Buche nicht ersichtlich ist, zu diesem Termine vorgeladen. = . Bromberg, den 5. August 1835. ; Königl. Preuß. Landgericht.
Zum Verkauf des im Inowraclawschen Kreise be— legenen, der Helena Pudicianna von Dziminska, geb. von Roznicka gehdrenden Ritterguts Branno, wel—⸗ ches gerlchtlich auf 19,025 Thlr. 9 sgr. 3 pf. abge⸗ schaͤtzt ist, steht im Wege der nothwendigen Süb— hastation der peremtorische Bietungs⸗-Termin auf
den 25. Mai 18354
vor dem Herrn Landgerichts⸗Rath von Ingersleben,
Vormittags um 8s Uhr, in unserm Instructtons⸗Zim⸗
mer an, zu welchem Kauflustige mit dem Bemerken
eingeladen werden, daß die Taxe, der neueste Hypo⸗ theken⸗Schein von diesem Gute und die noch einzu⸗ reichenden besonderen Kauf⸗Bedingungen in unserer
Subhastations⸗Registratur eingesehen werden koͤnnen.
Zugleich werden die ihrem Aufenthalte nach unbe— kannten Interessenten: .
1) die Eigenthuͤmerin Heleng Pudicianna von Dziminska, geb. von Roznicka; .
2) die Lebtags-Herechtigte Anna von Roznicka,
eb. von Wielezycka; ;
8) der Verkaufs⸗Berechtigte Theodor von Rozniecki, Behufs Wahrnehmung ihrer Gerechtsame, zu dem oben gedachten Termine hiermit oͤffentlich vorgeladen.
Bromberg, den 13. September 1833.
Königl. Preuß. Landgericht. Hevelk e.
ro c Ila m a,
Am 20. Maͤrz 1821 ist in dem hiesigen Bernhar⸗ diner-Kloster der Praͤfectur⸗Rath und Kammerherr Franz von Twarowski mit Tode abgegangen.
Sein Nachlaß betraͤgt ungefaͤhr 3660 Thlr.
Nach den hier vorhandenen Nachrichten hat der— selbe folgende eilf vollbuͤrtige Geschwister:
1) den Balthasar,
2) den Ambrosius,
3) den Daniel, ⸗
A den Mathias, welcher Franziscaner⸗Moͤnch ge⸗
wesen sein soll, U
3) den Joseph,
6) den Peter,
7) den Fohann, . ] ö.
8) die Theresia, verehlicht mit Andreas Scenkte⸗ wicz, von welcher die Marianna Imo. voto Paul Krynska und IIdo, vote Johann Krỹnska, der Felix Krynski und die Theresia, verehlichte Casimir Suchorzynska, abstammen sollen,
3) die Marianna, verehlichte Ruszezykowska, von welcher Johann, Woyciech und Lucia abstam⸗ men sollen, ; .
10) die Angela, verehlicht mit dem Stanislaus Bo⸗ rowski, von welcher Julie abstammen soll,
11) die Agnesia, verehlicht mit dem Michael Ur⸗ banski, von welcher die Eleonorg, verehlichte Johann Wierzbicki, abstammen soll,
und zwei halbbuͤrtige Geschwister:
1) den Casimir v. Twarowstt, und
2) die Antoning, verehlichte Moszewiez, geborne v. Twarowska
,
nicht zuverlaͤssig sind, andern Theils der Aufenthalt der meisten vorgenannten Verwandten des Erblaffers unbekannt ist, so werden dem Antrage des Nachlaß⸗ Curgtors Justiz⸗Comissarii Schoepke gemaͤß die an⸗ gefuͤhrten Personen, so wie uͤberhaupt saͤmmtliche unbekannte Erben des Kammerherrn Fran; v. Twa⸗ rowski, deren Erbnehmer und Cessionarien hierdurch aufgefordert, sich in dem auf den zweiten Sep⸗— tember 1835, vor dem Herrn Landgerichts-Rath Koehler im Instructions-Zimmer des hiesigen Land— gerichts anstehenden Termine einzufinden, und ihre Erb-⸗Anspruͤche gehoͤrig nachzuweisen, widrigenfalls sie damit werden praecludirt, und der Nachlaß als herrenloses Gut dem Landesherrlichen Fiscus wird zugesprochen werden. Sollte sich ein Erbe in dem Termine melden, so wird diesem der Nachlaß zur freien Disposition ver— abfolgt werden, und soll der nach erfolgter Praͤclusion sich etwa erst meldende naͤhere oder gleich nahe Erbe alle seine Handlungen und Dispositionen anzuerken— nen, und zu uͤbernehmen schuldig, von ihm weder Rechnungslegung noch Ersatz der gehobenen Nutzun⸗ gen zu fordern berechtigt, sondern sich lediglich mit dem was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden sein sollte, zu begnuͤgen verbunden sein. Denjenigen, welche sich zur Wahrnehmung ihrer Gerechtsame eines Bevollmaͤchtigten bedienen wollen, werden dazu die Herren Justiz-Commissarien Rafalski und Vogel in Vorschlag gebracht. Bromberg, den 3. Oetober 1834. Koͤniglich Preußisches Landgericht. Hevelke.
Guts ⸗Verkau f.
Es soll das im Grimmschen Kreise, unweit der Stadt Grimmen - belegene und daselbst eingepfarrte Allodialgut Grellenberg, — ein Gut mittlerer Groͤße, dessen Flaͤchenraum nach den Daͤhnertschen topogra— phischen Tabellen zu beinah 18 Pommerschen Hufen, also etwa 1385 Magdeburger Morgen, angegeben ist, und das sich in mancher Ruͤcksicht und besonders wegen der in den letzten 20 Jahren vorgenommenen bedeutenden Verbesserungen und des dadurch befor derten guten Culturzustandes empsiehlt, im Wege der Lizitation verkauft werden. Die Lizitations-Ter⸗ mine sind bestimmt auf den 20. d. M., so wie auf den 10, und auf den 24 Januar 1835, und es werden Kaufliebhaber ersucht, sich in denselben Mor⸗ gens 10 Uhr, in der Wohnung des unterzeichneten. einzufinden, ihren Both zu Protokoll zu erklaͤren und dem Befinden nach Bescheid zu erwarten. Das Gut kann uͤbrigens, so weit es die jetzige Jahreszeit er⸗ laubtz nach geschehener Meldung auf. dem Wirth⸗ schaftzhofe, zu jederzeit in Augenschein genommen werden, und die Kanf⸗Bedingungen werden sowohl auf dem Gute selbst, als bei dem Unterzeichneten eingesehen werden können.
Greifswald, den 1. Dezember 1831.
Buͤrgermeister Dr. Gesterding. Namens der Verkaͤufer.
Oeffentliche Aufforderung. Die im April 1833 dahier kinderlos verstorbene Anna Elisabetha Hergenroͤder, Wittwe von Daniel Bauer, hat vorliegendem Stammbaume zufolge, un⸗ ter anderen folgende aus Wuͤstwillenroth, in Kur— hessen, 5 Bruͤder gehabt:
eter
gehabt. Da jedoch diese Nachrichten eines Theile
von welchen die beiden Ersteren bereits vor di Schwester kinderlos gestorben seyn sollen, was jedoch noch nicht genugend nachgewiesen ist, so wie auch
des Dritten, welcher nach Polen ausgewandert spen soll, jede weitere Nachricht fehlt.
Es werden daher die Ohengenannten oder dete cheliche Nachkommen hiermit oͤffentlich aufgeforden
Nachlaß der erwähnten Erblasserin, binnen sech Monaten von heute an, bei unterzeichneter Behbrn persßnlich oder durch gehörig beglaubigte Beyol
Intestaterbin aufgetretenen Anna Margaretha Hit genrdͤder, verehelichten Weitzel von Wüstwillenrut jener Nachlaß verabfolgt werden wird. Darmstadt, den is. October 1831 Großherzogl. Hess. Stadtgericht. . 6 Strecker.
; Kunst⸗-Anzeige Es hat sich zu Stettin unter hö ein Kunst-Verein fur die Provinz drei Regierungs-Bezirken gebildet. Berselbe win alle zwei Jahre, in dem nach der jedesmaligen Be
im Jahre 1835, waͤhrend des Fruͤhlings, in hiesigz Stadt, eine aus Kunstwerken lebender Kuüͤnstler 1j hende Kunst-Aussellung stattfinden lassen, damit d Ankauf solcher Kunstwerke nach Maaßgabe seiner Gel
angekauften Kunstwerke unter die Mitglieder des Ve eins verloosen — Ein jedes Mitglied des Verein zahlt vom j. Januar 1855 ab zwei Thaler zur Vg eins Casse jaͤhrlich praͤnumerando ein, und erhaͤlt ft
Zerechtigung noch mehrere fuͤr jedes einzelne zu erwerben. Ein jedes Milgl
ist fuͤr das volle Jahr in dem es eingetreten ist u
fuͤr das naͤchstsolzende dem Verein verpflichtet.
In einer Zeit, in der die hohere Bedeutung all und unter ihnen auch der bildenden Kuͤnste ihre volt Anerkennung findet, und wo schon mehrere Kuns— Vereine im Preuß. Vaterlande eines so schnellen oh bedeutenden Erfolgs sich erfreuen, erscheint es Pflicht
Pommern, auch die hier in Rede stehende gute Sacht zu befoͤrdern sich bestrebe. Indem daher der Voh— stand des Kunst-Vereins fuͤr Pommern die Kunst Freunde zunaͤchst dieser, dann aber auch der uͤbriget vaterlaͤndischen Provinzen zur Theilnahme am Vereln hierdurch angelegentlich einladet, ist er berechtiget ein vielfaches fecundlich-thätiges Entgegenkommen vorauszusetzen. Die Anmeldungen zur Theilnahme am Vecein wird jedes der unterzeichneten Mitglie der des Vorstandes, in Berlin aber der dortige Kun— haͤndser Herr George Groptus, annehmen. Stettin, den 18. November 15341. Der Vorstand des Kunst-Vereins fuͤr ; Pommern. Die Ehoff, r. Hasselbach, Stadtrath. Gymnasial⸗Director. Lemonius, Ludwig Mo st/ Stadtrath und Kaufmann. Genre- u. Bild nißmalen⸗ von Neindorff, Remy, Obrist u. Brigadier der 2ten Artillerie Brigade.
Rath. Sachse, ö
Heinrich Scheeffer,
Lorenz ö s . ergenröͤder, 3) Pohann Nicolau ö
Rendant. Brauereibesitzer.
gin
w. Rthlr., auch 1 Rthlr !
uͤber das Leben ünd die etwaige Nachkommenschgf St. Petersburg,
Grafen Rehbinder,
sich zur Geltendmachung von Erbrechten an dan
maͤchtigte zu melden, widrigenfalls der als einzig
herer Bestaͤtigu⸗ Pommern in ihrn
liner Kunst⸗Ausstellung eintretenden Jahre, zue mittel verbinden, und nach heendigter Ausstellung )
jeden jahrlichen Beitrag ein Loos zu den alle zu Jahre stattfindenden Verloosungen, unbeschadet seinn tere Departement entschieden,
Lobse zu gleichem Prejs0
rang des „Moniteur“, bei der Behauptung,
daß eine zu alleni Guten so wirksame Provinz, al
men . wil, welche nicht Richter des Marschalls Ney waren,.““ . 8) Hofleute erschraken, wie man sich leicht denken kann, uͤber die
tönliche
Justiz Cammissions ⸗- Pon dem
Präsddenten der Pairgs⸗Kammer an Herrn Armand Carel gerich⸗
2
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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Post-Direktor Ritter
Ast⸗ Brandenburg den Roihen Adler-Orden dritter Klasse,
zem Prediger van der Werth zu Rees, im Regierungs- Be—⸗
irk Duͤsseldorf, und dem Landjaͤger und Ober⸗-Foͤrster Steppin
l schen, im Regierungs-Bezirk Gumbinnen, den Rothen den vierter Klasse zu verleihen geruht.
Masestaͤt der Koͤnig haben dem Seconde Lieutenant Stark der 2ten Artillerie⸗Brigade die Rettungs-Medaille mit dem Bande zu verleihen geruht. Des Koͤnigs Majestät haben geruht, dem Haupt-Ritter— schafts-⸗Ditektor von Bredow die von ihm nachgesuchte Ent— affung aus diesem Dienst⸗Verhaͤltnisse bei dem Kur- und Neu— märkschen ritterschaftlichen Kredit-Institute zu ertheilen, und die zuf den Geheimen Ober⸗-Justizrath, Domherrn von Voß, ge⸗ allene Wahl zum Haupt -Ritterschafts⸗Direktor in die Stelle des Ausscheidenden Allergnaͤdigst zu genehmigen.
Des Königs Majestaͤt haben den zum Direktor der Muͤn⸗ terberg⸗Glatzschen Fuͤrstenthums⸗Landschaft erwaͤhlten Landrath bon Wentzty in jener Eigenschaft zu bestätigen geruht. . Des Königs Majestaͤt haben die Justiz⸗Kommissare und Notare, Dr. Friedheim und Behrendt hierselbst, zu Justiz⸗ Kommissions⸗Raͤthen zu ernennen geruht.
. ö ie in Nr. 362 der Staats Zeitung vom vorigen Jahre ,, Abreise des Königl. Daäͤnischen Wirklichen Geheimen Konferenz⸗Raths, Grafen von Hardenberg⸗Reventlow, ach Hamburg ist erst heute (Zten) erfolgt. Die ,,, dung beruhte auf einer Verwechselung mit dem Koͤnigl. Daͤnischen hof ⸗Jägermeister, Grafen Theodor von Reventlow.
Zeitungs-⸗Nachrichten. .
Rußland. 27J. Dez. Se. Majestaͤt der Kaiser
Secretair des Großfuͤrstenthums Finnland, den Titel eines Minister⸗Staats⸗Secretairs
heigelegt und ihn zugleich zum Wirklichen Geheimen Rath er—
t. . bisherige General⸗Major Potier ist zum General⸗Lieu⸗ enant und zugleich zum Direktor des Instituts fuͤr Wege⸗Com⸗ municationen ernannt worden.
Vorgestern (am ersten Weihnachts Feiertage neuen Styls) atten wir hier eine Kälte von 10 Grad R.
Pole n.
rschau, 30. Dez. Am Sonnabend gab der Graf , tock in n Palast in der Krakauer Vorstadt
Fuͤrst Paskewitsch
haben dem Staats
Frankreich.
Paris, N. Dez. Gestern Abend hatten der Praͤsident der Pairs⸗Kammer und der Graf Montlosier Audienzen beim Koͤnige. .
Der aͤlteste der Franzoͤsischen Contre⸗ Admirale, General
amelin, wird, wie es heißt, am ersten Neujahrs⸗-Tage zum Vice ⸗Admiral befoͤrdert werden. Der Vicomte von Cormenin war im Monat Juni d. J. gleichzeitig in den Departements der Sarthe und der DYonne um Deputirten gewählt worden. Nachdem er sich fuͤr dieses hat das Wahl⸗Kollegium zu Le
ans ihm am 3. Januar einen Nachfolger zu geben. Als
Kandidat der Opposition tritt Herr Garnier-Pagäs auf. Der Messager bleibt, ungeachtet der vorgestrigen Erklaͤ⸗ daß der Baren Pasquier bei Gelegenheit der Vertheidigung des „National! durch Hrn. Carrel die Worte wirklich gesproöchen habe, welche die Geschwindschreiber des amtlichen Blattes nicht gehört haben wollen. „Es ist in den letzten Tagen“, sagt der Messager, „wiel und verschiedentlich von einer politischen Demonstration des Her⸗ zogs von Orleans in Bezug auf den Vorfall in der Pairs⸗Kam⸗ mer bei der Vertheidigüngs,-Rede des Hrn. Carrel gesprochen worden. Man hat uns daruͤber nachstehende Details mitgetheilt, denen wir allen Glauben zu schenken berechtigt sind. Sobald der Herzog von Orleans von der Protestation des Generals Excelmans unterrichtet war, sagte er lebhaft: „„Auch ich protestire; ich werde mich morgen in der Kammer ein⸗ finden, und daselbst die Worte des Generals Excelmans wiederholen. Ich werde niemals die Solidarität anneh⸗ die Herr Pasquier auf diejenigen Pairs waͤlzen
Heftigkeit und Bestimmtheit, mit welcher der Herzog von Orleahs sich aussprach. Einige Pairs begaben sich zu ihm, um den unvorsichtigen Worten des Praäͤsidenten eine mildere Deu—⸗ ung zu geben. Aber man bemerkte bald, daß es 6. die per⸗
inmischung des Königs unmoglich seyn wuͤrde, etwas Herzoge zu erlangen. Es wurde also in Gegenwart Sr. Majestaͤt' eine Unterhandlung eröffnet. Der Herzog beharrte aber auch hier bei seinem Sinn. Er verlangte, daß die von dem
diesen Artikel enthält, nennt
teten Worte uͤber die Solidarität saͤmmtlicher Pairs weder in den „Moniteur“ noch in das Sitzungs⸗-Protokoll eingeruͤckt war⸗ den. Es bedurfte dieses offiziellen Widerrufs, um den Herzog von Orleans an einer oͤffentlichen Protestation zu verhindern. Es ist unnoͤthig, zu bemerken, daß dieses Benehmen den Herzog, der alten Pairie und allen Denen gegenuͤber, welche noch an der Restauration haͤngen, in eine ganz neue Lage versetzt hat. Man versichert sogar, daß einer der Richter des Marschalls oͤffentlich erklaͤrt habe, daß er sogleich auf seine Pairs⸗Wuͤrde Verzicht ge⸗ leistet haben wuͤrde, wenn der Herzog oͤffentlich in der Kammer protestirt haͤtte.“ ö
Eine hiesige Zeitung enthaͤlt nachstehenden hoöͤchst belu— stigenden Artikel! „Der Brief aus Berlin, der die Krankheit des Koͤnigs meldet, erwähnt auch, daß die Herjogin von Berry sich incognito zu den daselbst zu Ehren des Kaisers und der Kai⸗ serin von Rußland veranstalteten Festen begeben, und daß sie waͤhrend ihres Aufenthaltes in Berlin von dem Kaiser Nikolaus und dem Kronprinzen von Preußen die ausgezeichnetste Auf— nahme gefunden habe. Dies erklärt uns, warum der Herzog von Orleans, der diesen Festen beiwohnen sollte, es ö hat, in Paris zu bleiben. . Bresson, unser Gesandter, hat ihm ohne Zweifel diesen Rath ertheilt.“ — Und das Blatt, das sich — le bon sens. .
In Toulouse cirkulirt gegenwartig eine Bittschrift an die Deputirten⸗ Kammer, welche bereits mit vielen Unterschriften ver⸗ sehen ist. Dieselbe lautet im Wesentlichen folgendermaßen: Die Gnade ist aus dem Rathe des Monarchen verbannt. Seine Minister haben laut ihre Abneigung gegen eine Amnestie aus— gesprochen. Die Unterzeichneten, Buͤrger der Stadt Toulouse, wenden sich an die Repraͤsentanten der Nation, um auf dem le⸗ gislativen Wege die Vergessenheit des Vergangenen zu Gunsten ihrer Bruͤder, die saͤmmtlich den Sieg der Freiheit mit ihrem Blute besiegelt haben, zu erlangen. Das Vaterland ist schon zu lange durch innere Zwistigkeiten zerrissen, die es schwaͤchen und zur Vertheidigung gegen das Ausland unfaͤhig machen. Depu— tirte Frankreichs! Ihr habt die Initiative der Gesetze. Pro— klamirt die Amnestie von der Rednerbuͤhne herab, und bei dem Tone Eurer Stimme wird der Haß verstummen. Wir verlan— gen Vergessenheit fuͤr alle politische Gefangenen, welches auch die Ursachen ihrer Verhaftung gewesen seyn moͤgen!“ ö
Man hat von Toulon aus 5000 Muͤtzen und andere Mili⸗ tair⸗Equipirungs⸗Gegenstaͤnde nach Algier abgeschickt.
Briefe aus Livorno melden den Schiffbruch des Franzoͤsi—⸗ schen Dampf⸗Paketbootes „Heinrich IV.“, Capitain Andrea, auf der Fahrt von Neapel nach Marseille. Dieser Unfall hat sich in der Nacht vom 12. zum 13. Dez. dicht bei dem Vorge—⸗ birge Argentaro ereignet. Gluͤcklicherweise sind die Passagiere, die Mannschaft und die Waaren gerettet worden.
Das Testament Dom Pedro's, dessen Eröffnung mehrere Journale zu voreilig angezeigt hatten, wird erst in einigen Ta⸗ gen von dem Praͤsidenten des Tribunals erster Instanz eroͤffnet werden.
Es wird vom 1. Januar an ein neues Wochenblatt in Pa— ris unter dem Titel „le Philantrope“ erscheinen.
Man schreibt aus Bayonne: „Ein Befehl des Kriegs—⸗ Ministers schreibt die Bewaffnung und Verproviantirung der Citadelle von Bayonne vor, wohin man gegenwartig Pulver und Lebensmittel bringt. — Der Spanische Konsul hieselbst hat den Schiffs⸗Capitainen, welche die Kuͤstenfahrt betreiben, angezeigt, 39. ihnen keine Erlaubnißscheine hierzu mehr ertheilt werden wuͤrden, wenn sie nicht Caution leisteten. Diese Maßregel hat den Zweck, das Einschwaͤrzen von Gewehren und Lebensmitteln zu verhindern, denn ungeachtet aller Aufsicht begeben die Kar⸗ listen sich fortwährend in die kleinen Häfen Biscaya's, wo Agen⸗ ten des Don Carlos sie erwarten. Die zu Bordeaux gebauten Schiffe, die man in aller Eile bewaffnet, sollen zur Verhinderung dieses Verkehrs beitragen.“ .
Im Vapor von Barcelona liest man: „Nicht mit dem Beneral Mina, sondern mit dem General Alava hatte Llauder in Aragonien eine wichtige Kenferenz in dem Augen blicke, wo Alava sich als Botschafter nach London begab. Beide besprachen die politischen Angelegenheiten Spaniens, und trenn⸗ ten sich, zufrieden uͤber die Gleichfoͤrmigkeit ihrer Ansichten und ihres gegenseitigen Eifers fuͤr die Sache der Königin.“
Großbritanien und Irland.
London, 27. Dez. Der Koͤnig ertheilte gestern fruͤh Herrn Charles Wynn zu Brighton eine Audienz und uͤbergab demsel⸗ ben die Siegel des Herzogthums Lancaster. Herr Wynn wurde darauf als Kanzler dieses Herzogthums vereidigt.
Die Hof⸗-Zeitung enthaͤlt in ihrer gestrigen Nummer die offizielle Anzeige von der Ernennung des Sir R. Peel, des
errn W. Hates Peel, des Grafen von Lincoln, des Lord
tormont, des Herrn Ch. Roß und des Herrn W. E. Glad—⸗ sto ne zu Kommissarien der Schatzkammer und des Herrn Char— les Wynn zum Kanzler det Herzogthums Lancaster.
Eben dieses Blatt meldet, daß Se. Majestäͤt dem Capitain Sir John Roß den militairischen Bath⸗Orden verliehen und zugleich das Tragen der ihm von dem Kaiser von Rußland und dem Koͤnig von Schweden verliehenen Orden, nämlich des St. Annen⸗-Or⸗ dens zweiter Klasse und des militairischen Schwerdt⸗Ordens, ge⸗ stattet haben. —
Zehn Tage der jetzigen Hoftrauer, vom 28sten d. M. an
erechnet, sind auch fuͤr den verstorbenen Landgrafen von Hessen⸗ . Geschwisterkind Ihrer Majestaͤt der Koͤnigin, be⸗
mmt. ö Der Griechische Gesandte Herr Trikupi, Lord Wharncliffe und Sir Howard Douglas besuchten irn den Herzog von Wellington im auswärtigen Amte. Lord Ellenborough hatte eine Unterredung mit Sir R. Peel. Der Graf von ton arbeitete im Kolonial⸗Amt.
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ts: Zeitun
Berlin, Sonntag den 4tin Januar
Unter⸗Staats-Secretair der auswärtigen Angelegenheiten, Lord Mahon, gestern nach Hertford abgereist. . ö Die Times kündlzt heute als ganz bestimmt an, daß die offizielle Anzeige von der Auflösung des Parlaments entweder Montags oder Dienstags in der Hof⸗-Zeitung erscheinen werde. Der Herzog von Wellington hat Umlaüf-Schreiben an die Städte Blandford, Bath, Wareham, Shaftesbury und an die Grafschaft Dorset ergehen lassen, worin er anzeigt, daß die van diefen Orten an den König gerichteten lovalen Adressen sehr huidreich von Sr. Masjestaͤt aufgenommen worden. Der Lord-Kanzler Lyndhurst wird dem neuen Praͤsidenten des Schatzkammer⸗Gerichts und den Richtern am 12. Januar das erste Dejeuner seit seinem Amts⸗A Antritt geben.
Dem Stand ard zufolge, wäre nun der Graf von Had— dington zum Lord⸗Lieutenant von Irland ernannt. Auch sollen kord Forrester und Graf Delaware Posten in der neuen Ver waltung erhalten. Vom Ersterem sagt der Standard, er ses allgemein beliebt und einflußreich, der Politik sehr beflissen und, wenn auch kein Ultra, doch ein eifriger und energischer Kon⸗ servativer; von Letzterem, seine Familie habe mehrere Genera⸗ tionen hindurch bereits hohe Aemter bei Hofe bekleidet, sein Va⸗ ter das eines Kammerherrn.
Sir James Kempt, der vorige Feldzeugmeister, ist zum Oberst des 2ten Infanterie⸗Regiments ernannt worden.
Der Times zufolge, ist es zweien Abgeordneten der Na⸗ tional / Provin a, K von England gelungen, an Bath eine Bank zu begründen.
Der Courier theilt auch einen zweiten und dritten Brief des „Vaterlandsfreundes“ an die Bahier von Großbri⸗ tanien und Irland mit, in denen dieselben auf das System des Sir Robert Peel, wie es sich jetzt entwickelt, aufmerksam ge⸗ macht und zur Einigkeit ermahnt werden.
Der Globe giebt, ungeachtet seiner Opposition gegen das neue Ministerium, doch wenigstens so viel zu, daß die richterli⸗ chen Stellen desselben mit ausgezeichneten Maͤnnern besetzt wor⸗ den seyen. „In der That“, sagt er, „ist die Ernennung des Lord den dhuls zum Lord⸗ Kanzler dem Lande eine Buͤrgschaft dafuͤr, daß, wenn die hohen richterlichen Aemter unter einem Tory⸗Ministerium nur unter Mitglieder dieser Partei vertheilt werden sollen, man wenigstens die faͤhigsten Individuen dazu auslesen wird. Man darf nie vergessen, daß die besten Ernen⸗ nungen fuͤr die Nichterbank, so lange wir denken konnen, unter der Verwaltung des Herzogs von Wellington stattgefunden ha— ben. Obgleich wir nicht ganz so gewiß, wie Andere, davon uͤber⸗ zeugt sind, daß Sir J. Scarlett als Richter eben so glaͤnzende Ei⸗
enschaften entwickeln werde, wie als Advokat, so kann es doch nicht kern werden, daß ihn die Stufe, welche er auf der Advokaten⸗ Bank erstiegen, dem gewöhnlichen Gange der richterlichen Be— foͤrderungen gemäß, zu den höoͤchsten Posten auf der Richter⸗ Bank berechtigt. Sir E. Sugden's Ernennung zum Lord— Kanzler von Irland ist in juristischer e n so bewunderns⸗ werth, daß wir die politische Unangemessenheit derselben daraͤber fast vergessen. Herrn Follett's Verdienste im Rechtsfach sind unbestreitbar, und wir hoffen, daß die Wähler von Exeter seinen Ruf als Juristen nicht durch Verwerfung seiner parlamentari— schen Anspruͤche e , . werden. Unser Kollege, der Examiner, nimmt von dem uͤbrigen Lobe, in dem er mit uns uͤbereinstimmt, die Ernennung des Herrn F. Pollock zum Gene⸗ neral⸗ Prokurator aus. Gewiß hat aber der Mann, der die richterlichen Geschaͤfte im noͤrdlichen Distrikt leitete, einen An⸗ spruch auf seine Beförderung, und sicherlich sollte kein Gesetz⸗ Reformer etwas an der Ernennung eines ,,, aussetzen, der den Bericht zu Gunsten der Lokal⸗-Gerichtshöͤfe unterzeichnet und die Bill, wodurch den Gefangenen ein An⸗ walt zugestanden wird, nachdruͤcklich vertheidigt hat.“
ie Korrespondenten der Times bedienen sich jetzt, wenn fie von ihr sprechen, gewohnlich des Ausdrucks: „Ihr bewun⸗ derngswuͤrdiges Blatt“, wahrend sie sonst: „Ihr mächtiges und einflußreiches Blatt!“ sagten. ö
In Portugal werden die Englischen Zeitungen jetzt von den
dortigen Post⸗Aemtern portofrei abgeliefert.
ie Gebruͤder Rothschild sollen wahrend dieses Jahres fast drei Millionen Dollars in Gold und Silber nach den Vereinig⸗ ten Gtaaten von Nord⸗Amerika versandt haben, nicht sowohl um unmittelbaren Vortheil davon zu ziehen, als um dem gedruckten Zustande des dortigen Geldmarktes aufzuhelfen. Es heißt außer⸗ dem, daß sie bereit seyen, unverzuͤglich allen etwanigen ferneren Anforderungen zu genuͤgen. Bekanntlich sind die Herren Roth⸗ schild, an Stelle der Herren Gebruͤder Baring, die Banquiers der Nord⸗Amerikanischen Regierung geworden.
In den Bombay⸗Zeitungen vom 21. August liest man folgendes Schreiben aus Canton: „Der Vice ⸗Koͤnig von Canton hat so eben die Rundreise angetreten, die er jahrlich unternehmen muß, um die Militair⸗Stationen seiner Provinz zu inspiziren. Vorher kam der neue Fa⸗yune zu ihm und fragte, wie er sich zu verhalten habe, wenn er etwa einen aus England kommenden Diener des Koͤnigs in der Abwesenheit seines Vor⸗
esetzten zu empsangen hatte. Der Vice⸗Koͤnig wollte ihm keine
ge er, darauf geben, allein der Fa⸗hune drang auf genaue In⸗ structionen und sagte: „„Ich weiß, daß der Koͤnigs⸗Diener, wenn er kommt, vielleicht nach Macao gehen kann, aber wenn er nun nach Canton kommt, was soll ich thun?““ Der Vice— König ließ ihm nun den Trost zuruͤck, er könne sich in diesem Fall ball gd, Hesehle aus Peking einholen.
Den letzten Berichten aus Mexiks zufolge, waren die Wahlen saͤmmtlich zu Gunsten Santana's ausgefallen. Der Geldmangel war daselbst so groß, daß eine freiwillige Anleihe von einer halben Million Dollars im ersten Augenblick vergrif⸗ fen war. In den noͤrdlichen Hafen hatte der Schleichhandel aus Nord⸗Amerika dermaßen uͤberhand genommen, daß die Re⸗ gierung den Beschluß faßte, in der Nähe von Tampico eine Rriegs/ Brigg aufzustellen. Als Minister der auswaͤrtigen An⸗ gelegenheiten bezeichnete man Don Lucas Alaman.
Der Graf von Aberdeen ist vorgestern von hier nach Hat—⸗
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sieldhouse zum Besuch beim Marquis von Salisbury und der