tigen
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len, Weitzer, Kinder, die dort aus port nach der Stadt gegen das Im Pirzeus soll ein großes Handels, Depot Täglich kommen Gesuche an daͤz Ministerium gen Abtretung von Ban⸗Plaͤtʒz en.
Ein außerordentliches Kriegs Gericht in Nauplia, aus Grie— ĩ zusammengesetzt, hat die Grie⸗ dischen Majors Sounis und Deligiorgopulos, zwei mit Narben bedeckte Capitaine, zu einem Jahr Ge— Jener war angeklagt durch den General im Gefechte mit den Mainotten seine Stellung
chischen und fremden Offizieren
aus dem Freiheitskriege föngniß verurtheilt. chmalj, daß er ohne Noth verlassen, und dadurch den Ruͤck beigefuͤhrt habe; dieser, daß er mit einer darmen in Arkadien, hatte entwaffnen laffen. Gelegenheit, dem Fran das Grie
ug
oͤsischen steht, den et nicht kennt, ische üͤbersetzt worden sey.
Inland.
Bertin, 6. Januar. Gisellschast am Zten d. M. trug Herr über einzelne Punkte des Pin
ph
vor. Herr Ingen. Geogra olff sprach
ihm entworfene Karten vom Schwarzwald und Württemberg, nebst dazu gehörigen Profilen in eigenthümlicher Darstellungz— nsicht vorgelegt wurden. Herr Prof. Zeune theilte mehrere Beisplele von Einsenkungen des Bodens in mit, und knuͤpste daran Bemerkungen uͤber die In— zu anderweitigen Herr Prof. Rit⸗ ter las darauf eine Abhandlung über die Malayen, und legte dann
weise, welche zur Schwaben Ln und die Rennbahn des Achilles, welche Mitzheilungen über den Gegenstand sabrten.
ein Probeblatt einer nruen autführlichen Karte
Schedixs vor, uͤber deren Bearbeitung er Erläuterungen gab. eine Zeichnung des Jupiters mit seinen jetzigen Flecken, und erläuterte dieselbe. Als Geschenk ging ein:
der Atlas du voyage autour du monde, Sitilit⸗, zur Reisebeschreibung des Capit. t Ferner von dem Herrn Ver fasser: Rische Karte von Nord Deutschland von Herrn v. Clemens⸗
Herr Dr. Maler gad
vom Herrn Mindin deesins par Mr. de Lutke gehörig.
Ve il witrz. — „Wir berichteten vor einiger Solberg in J 5 sey. s des beruͤhmten, bekanntlich im Friedrich Leopold zu Stolberg wär. des letzten Sommers auf dem Gute Sach sen, auf.
Thron Spaniens er fuͤr gerecht hielt. sehr gut aufgenommen.
Franzöͤsische Dorf Sare gebracht, wo er nach kenlager im Z5sten Jahre seines Alters starb. seine Geschwister und viele Freunde trauern um
— In Königsberg in Pr. wurden im chenjahre 2071 Kinder und
maͤnnlichen und 1213 weiblichen Geschlechts. mehr gestsrben als geboren. Unter den Geborne
18 Zwillings paare und ä0ß uneheliche Kinder, so daß fast jedes
eschifft werden, bis zum Trans⸗ ezemberwetter zu schuͤtzen. —
btheilung von Gen— von den Insurgenten umringt, seine Leute Die Journale beklagen sich bei dieser daß das Griechische Militair unter einem Codex, da er gar nicht in
In der Sitzung der geographischen ind ing Bemerkungen gaues und seine Seitenthaͤler
Zeit nach Franzoͤsischen z'rüm. Blattern,“ sagt die Kölnische Zeitung, „daß ein . von rankreich im Departement ber Nieder Pyrenäen Die Achener Zeitung meldet nun, daß der Ver— chene der Graf Ferdinand Alfred von Stolberg, ein Sohn Jahre 1819 gestorbenen Grafen Er hielt sich einige Monate seiner Mutter, Brauna in Im August ging er nach Spanien, Dienste dem Don Carlos anzubieten, deffen Anspruͤche auf den Er ward von demselben Nach 2 Monaten aber ward er von einer entzündlichen Krankheit befallen, und bald seindlichen Ueberfalls wegen uber die Gränze in das naͤchste 1214ägigem Kran⸗
verflossenen Kir⸗ zwar 1954 Knaben und 1017 Maͤd— chen geboren; dagegen starben 2517 Personen, worunter 1391 Es sind also 446
ten fuͤnf ein Alter
errichtet werden. uͤber 100 Jahr alt. Getraut
des Innern we⸗
noversche,
gen, Thran u. s. w., der Division her⸗
Hanf, Hanfheede, Wicken (nach England),
24 mit Salz, 22 mit Eisen, und 22 mit verschiedenen Waaren. Schiffen waren 79 mit Ballast; von den andern gingen 86 nach Holland, 75 nach England, 39 na land, 10 nach Hamburg u. s. w. welche ausgeführt wurden, waren: Asche Rußland), Borsten, Erbsen und Boh England), Flachs, Flachsheede, Federn, Garn, Gerste, Häute und Felle, Leinsaat, ten, Mehl (nach Rußland), Oclkuchen (nach E
28
wurden 563 Paare.
24 Englische, 7 Hamburger, 4 Russi⸗ Von diesen 359 Schiffen wa⸗ Stuͤckgut, 100 mit Heerin— Stahl u. s. w., Unter den ausgegangenen
faͤnfte Kind ein uneheliches ist. Von den Gestorbenen erreich⸗ von 91 bis 100 Jahren und zwei wurden
— n verflossenen Jahre sin) in Pillau 359 Schiffe mit 3 . 24,2360 Last eingekommen und Z6ß Schisse mit 25, 355. Last aus⸗ r gegangen. Von den eingekommenen Schiffen waren 122 Preußi⸗ sche, 71 Niederlandische, 61 Nordische, 21 Daͤnische, 15 Schwedische, sche, 2 Amerikanische, 11ñ, diverfe. ren 270 beladen und zwar 102 mit
21 Han⸗
ch Norwegen, 35 nach Ruß⸗ Die bedeutendsten Waaren, Branntwein (einzig nach nen (diese letzten nur nach Hafer, Leinwand, Mat, ngland), Roggen, Waizen und Knochen (nach England).
183835 5. Januar.
ùͤber einige von Morgens
6 Uhr.
Meteorologische Beobachtung.
Nach mitt. 2 Uhr.
Abend z 10 Ubr.
Nach einmaliger Beobachtung.
Luftdruck. Lustw arme Thauyunkt Dunstsaͤttg.
4 0,“ R. k Sa pCt. heiter. OSD.
Wolkenzug von Ungarn von
3 MA, 6 * var. a, Var. 3AM, 8 Par
Auellwärme 7,5 * R. BFlußwärme 0, 90 R. Bedenwãrme 2, 0 90 R. Ausdünst. 0, o 33 Nh. Hꝛiederschlag 0.
die geogno⸗
St. · Schuld · Sch. A 100) Hr. kn Obl. 30. A 967 ch. d. Sch. — Kurtn. Ohl, m. l. C. Neuui. Int. Sch. do. Berl. Stadt - Obl. Königs. do.
Elbing. dc.
Dauz. do. in Th. Westpr. Pfundhr. 0lt ,. os. do. A 102.0 1023
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Berliner Börse. Den 6. Januar 1835.
Amtl. Fonds- und Geln - Gours. Zettel. (Prere/se. Core.)
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Kur- u. Neum. do. ðchlesische do. ta kat. C. d. I. u. X. T. · Sei. d. K. -u. M.
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Auswärtige Eörsen.
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Antwerpen, 31 Dezember. Span. S3 2 33 265. Guebhard AI. Zinal. 133. Cortes 1 Frankfurt a. M., 3. Januar. Q oterr. 53 Metall 10900 10606. A8 921. 92. 2183 u. 16 262. 233. Bank- Aetien 1838. 1824. Hart. Oblig. iz. in Loose zu ioo G. 21. G. Preuas. Hriüm -Sch. 61. 60. a Aul. 9a. G. Holl. S3 Oblig. v. 1832 9733. 977. Holn. Loon 68. 83 Spau. Rente rz M23. 33 do. perp. 2853. 25. Paris. 31. Dezember. 58 Rente 106. 65. 33 do. 76. 90. 38 Nenp. 93. 60. 88 8 38 27. Ausg. Span. Schuld —. 213 Holl. 83. 25.
21.
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 7. Jan. Im Schauspielhause: Torquato Vj Schauspiel in 5 Abth., von Goethe.
In Potsdam. Der reisende Student, oder: Das Donn wetter, musikalisches Quodlibet in 2 Akten. Nach dem ern Akt vom reisenden Studenten: 1) Pas de Shaw, aus gess von Mad. Taglioni, Dlle. Galster und Herrn Taglionl. Pas de deux, ausgefuhrt von Dlle. Amiot und Herrn En muͤller. Zum Schluß: Amors Triumph, anakreontisches Ji tissement, (im Kostuͤme der Zeit Ludwigs XV.) von Herrn Taglioni. Musik von H. Schmidt.
Königst dtisches Theater.
Mittwoch, 7 Jan. Der boͤse Geist Lumpacivagabundut q Das liederliche Kleeblatt, Zauberposse mit Gesang in 3 An
Donnerstag, 8. Jan. Zum erstenmale wiederholt: Sayn Trauerspiel in 5 Akten, von Grillparzer. (Mad. Crelinger, . Sappho; Dlle. Bertha Stich: Eucharis. H
lara Stich: Melitta, als letzte Gastrollen.) ö. N n. 9. Jan. Norma, Oper in 2 Akten. Musil n ellini.
*
Markt⸗Preise vom Getralbe.
Berlin, den 3. Januar 1835.
Zu Lande; Weizen 1 Rthlr. 27 Sgr. 6 Pf., auch Nil 16 Sgr. 11 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 12 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rt 2 Sgr.; große Gerstée 1 NRthlr s Sgr., auch“! Rthlr. E kleine Gerste ! Rtylr. 6 Sgr., auch TFtthle.; Hafer 27 Sgr. 6] auch 29 Sgr. 8 Pf; Exbsen 1 Rihlr. 7 Sgr. 6 Pf.
Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Rthlr., auch 1 Rthlr! Sgr. und 1 Rthlr. 1J7 Sgr. 6 . Roggen 1 Rthlr. 15 6 auch 1 Rthlr 12 Sgr. 6 Pf; große Gerste J Rthlr. 6 Sgr. auch 1 Rthlr. 8 Sgr.; Hafer 22 Sgr 6 Pf., auch 21 Sgr. z Erbsen 1 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf.; eschlechte Sorte) 1 Rthlr!
Sgr. 6 Pf. Sonnabend, den 3. Januar 1885. Das Schock Stroh 6 Rithlr. 13 Bar., auch 5 Rthlr. Id Ci der Centner Heu 1 Rthle. 2 Sgr. 6 Pf., auch 13 Sgr. —
Redacteur Ca ztæl.
Gedruckt bei A. B. Hahn.
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Allgemeiner Anzeiger
Bekanntmachungen.
1114 n n
Alle dieienigen, welche an dit Verlassenschaft des unlaͤngst zu äheniad nr, verstorbenen bisherigen dor⸗ redigers A. A. Hennings, die von den Kin— dern und Erben desselben nur eum beneticin sezgis It inrentsrii angetreten ist, aus irgend einem Grunde Rechtens Forderungen und Änspruͤche haben, wer— den auf den Antrag der Benefteial⸗Echen hiermit geladen, solche am js Dezember d. J., oder am 3. oder aber ant 20. Januar k. J., Morgens 10 Uhr, vor dem Königl. Hofgericht speciell anzuzeigen und ? verisiciren, bei Strafe der am 26. Februar k. J onst gegen sie zu erkennenden Praͤcluston.
Daum Greifswald, den 19. November 1sz34. Köoͤnigl. Preuß. HSofgericht von Pommern
; und Rug en.
(I. 8.) v Möͤͤller, Praeses.
Bekanntmachung.
Das Etablissement des Kerstorbenen? Kaufmanns
lacke im alten Theile der Neustadt, bestehend in
ohn, Fabrik-, Wirtbschafts⸗-Gebaͤuden, Hofraum und Garten, welches zum Betriebe eines Fabrik⸗ Geschaͤfts oder auch zur , geeignet und nach Abzug der Lasten auf z0, 090 Thlir Courant ge— richtlich abgeschäͤtzt ist, soll in dem Termine
den 17 Juni 1835, Vormittags 1 uhr, vor dem Herrn Kammergerichts-Assessor Nelz an hie⸗ siger Gerichtsstelle in meistbietend verkauft werden.
Zugleich werden die von Köpkenschen Erben, welche ibrem zlufentbalte nach unbekannt und fuͤr weiche zwei Greschen Erbenzins von einer Worthe, nebst Lebnsqualitaͤt im Hypotheken-Buche eingetragen sind, bierduech zur Warnehmung ihrer Gerechtfame zu diesem Te inine vorgeladen ;
Die Taxe und Kauf⸗Bedingungen, so wie der neneste Hypotheken- Schein liegen in der Registratur zur Einsicht bereit.
Magdeburg, den 19. November 183.
König! Land- und Stadtgericht.
ẽ die ta! TTTat ion. Der Grnst zriedrich Heinrich Gottlith Rahleunhbeck
art hirsigtr Stadt gebürtig, Sehn der vertzol bene;
Ehr lerte Johann Entert Rahleubec und Sibilla Ma⸗ ria Eilsabeth, gehotne Raplrn eck, hei seit sangen Jah- zeis und zwar srit dem 17 Febtuar 1857 von seinem Lehen Uat Aufenthalte kein Fach, icht zege ben. Den sesbe hat unter dem Namen F iedrich Pfiunzfe her in ber letzten Zeit gröebt, und der Verschellene sowrhl, als auch dessen etwã zur ckgelassene unbelannte Erben und Echnehmer werden dase auf den Antrag der Geschwi⸗ ster Rahlenbeck hierburcz auf esordert, sich bis ju dem am 16. Abril 1835, Vormittags 19 Uhr, anstehen⸗ den Termine bej dem untere neten Gerichte schrist⸗
nothwendiger Subhastatlon
* 9 J . lich oder prrtdnlich zu melden, widrigenfll; die To deserkigrüng ausze sprochen und der Nachlaß den siʒg slegitimirenden Erben überlassen wird. Schwelm, den 3. Juni 183534. Königl. Land- und Stadtgericht.
Bekanntmachung.
Zum weitern Verkaufe der auf j0, 85K Thlr. 17 sgr. „vf landschaftlich abgeschaͤtzten, der Landschaft abfu⸗ dieirten, im Graudenzer Kreise, belegenen, adligen Skurgiewschen Guͤter, haben wir einen öffentlichen Lieitations⸗ Termin auf
den 28. Februar iss d, um 11 uhr Vorm. , auf dem hiesigen Landschaftshause angesetzt, zu wel⸗ chem wir Kauflustige mit der Versicherung hierdurch einladen, daß, sobald ein annehmliches Gebot ver⸗ lautbart worden, auf Nachgebote weiter keine Ruͤck= sicht genommen werden soll. .
Die Fare, und die Lieltations Bedingungen köͤn⸗ nen taͤglich in den Dienst-Stunden in unferer Re= ginrratuür eingesehen werden.
Marienwerder, den 21 Decbr, 183.
Koͤnigl, Pro vinzial-Landschafts-Direction.
Edietal⸗ Citation. Der im Jahre 1777 geborne und seit 1805 ver schollene Hans Christoph Frueh von Romnitz, sowie seine etwa zurůchgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmer werden hierdurch aufgefordert, sich inner⸗ halb 9 Monaten, spaͤtestens aber auf den 109. Oetober 1835, Vormittags 11 uhr, in unserer Kanzlei hierselost schriftlich oder perföͤnlich zu melden und weitere Anweisung zu erwarten, wi⸗ drigenfalls Hans Christonh Fruch fuͤr todt erfiaͤrt und sein Nachlaß dem Königl. Fiscus als hercenloz zugesprochen werden wird. Jauer in Schlesien, den 6. December 1834. Gericht s⸗Amt Romnitz. ; Martini.
E diet al⸗ Ladung. Im Jahre isis ist der Großherzogl. Equipagen⸗ Ehefrau Margaretba Barbara, ohne Leibrzerben und mit meinschaftlichen Testamentz, so wie verschiedener von . zu demsclben gefertigter Nachtraͤge ge—
Da die vorliegenden letztwilli den hierorts bekannten Erben ö. guͤltig anerkannt worden sind! und zur Verihellung der Masfe ge⸗ schritten werden soll, so werden alle diejenigen, welche Erb- oder sonstige Ansprüche an gedachten Nachlaß en, wollen, hierdurch aufgefordert, solche um so gewisser
ne n rg, den 16. Februar k. J., Bor mittags 11 Uhr,
geborne Bamhach, Hinterlassung eines ge⸗
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Inspector Geiß dahier, und im Febrüar d. J. dessen b
missiousstuhe
Der von Gro cial⸗Senat bestellte
Daß die
No. 55, 727 zu 1090
uns reite Halbjahr
daß der Coupon
and 121,833 rhne Coupe
Daß die Pfandbriefe den Coupons aufs erste der Judita Bergsohn zu jeder zu 10900 Flè, 143, 8i3, jeder zu thum des Janatz gangen sein sollen. den
innen eines
ten Pfand cigenthümern augaehänd!
wen
end den Maj -wekischen
Endlich daß die Pfandbr
222, 3083 62 136, 865 538] C. No. 63 231 und 1935797
gt.
* ö ; 5 . . r 5 . ö
die Preußischen Stgate bei dem unterzeichneten Commissair, in der Com⸗ Großberzogl. Hefgerichts dahier anzu⸗ zeigen und rechtlich zu begründen, Rücsicht auf sie der Nachlaß unter die Erben vertheilt werden wird.
Darmstadt, den 22. December 1832.
ßherzogl. Hofgerichts⸗ Extra⸗Judi⸗
B al s e r, Hofgerichts⸗ Seeretair.
Warschau, den 134. April 1834. Die Gene ras⸗Viteetion des Vereint im Königreiche Roölen des landschaftlich⸗ n Credit Gesetzes bekannt: - Pfandbriefe Lit. B. No. i557 und S6 384, ieder u SoM Fi, so wee auch der Pfandbrief Litt. C. ö. . . Coupons fuͤrs erste 3 1 MG, en,. 1534, färs erste und o ie auch färs erste Halbjahr
Commissair
urs
uplieate ausgestellt und der
Der PVraͤsident und Staat?⸗Rath J. Morawski.
landschaftlichen Crebit⸗ macht zufolge Art. 123.
zweite Halbjahr 1832. 1853, und außerdem, d. lum Pfandtriefe Liti. C. No. s, 727, Ar? erste Halb ahr 1829, gehören als Eigenthum de: Geistlichen Stanislaus Glidiust ki wahrend de letzte: Reiege virbrannt sein sollen. — Daß die Msandorie fe Lütt. C. No. 13 289, 117. 9685 ne, jeder auf 1009 Fi, gehü⸗ end den R WMinorennen, waͤsrend der Krirars in die Erde veraraen, vernichtet wurden. — Liu. B. No. 943, 1215, 1255, jeder iu 5h00 Fl., Litt. „eder zu 1000 Fl., mit aldjahr 1835, als Eigenthum ällig verbrannt fein sollen. dbrit fe Lit. C. Ne. 6606, 14 393 Litt. E. No. 137, 0993, 143 812, 209 Fl, ohne Coupon; Godlewekl durch Zufall verloren ge⸗
Da die Eigenthůumer ebenbenan ater P sandbriese) er-
lausen, Duplieate der verlor iti su belommen, diejenigen Eigenthümer, die zu sol nen
fen einiges Recht haben lönnten,
Bekanntmach , uf . 6
r achung an, mit ihren Forderu agen oder Ein ̃
wendungen an die General- Direction enn War sch u nn kerne rr, z e nb, be, , Siet sf
schriftlich lar wen; . werden die gedach⸗ iefe für verscheollen erklaͤrt und anf d Stelle die verlangten D 6
en Verfuͤgungen von E
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sungen „über die hoch t mögliche körperlich und geistige Ausbildung des NRenschen“ innen; die erste Vorlesung „über Deu tsch lan! ationale Bildung mit besonderer Bene hung auf den Preußischen Staat“ Zum H sien der Wittwen und Waisen der im Jahre löh bis 1315 gefallenen Vaterlands⸗-Vertheidiger Billete, Friedrichsstraße Nr 186, 3 Treppen.
— .
Literarische Anzeigen.
Kunst⸗ Anzeige. Das Faesimile der vorhandenen Original⸗ Entwurf Zeichnung von der eignen Hand König Friedrich i Großen Majestat zur Anlage von Sänssouci, bei dem Unterzeichneten 2 1 Thlr das Exemplar s
haben. Jean gabanis, Lindenstr. Nr. 61.
als sonst ohne
Testaments⸗
erst? und zweire
Das ste (letzte) Heft der sechsten sehr ver besselsn Auflage von
F E. Petri Handbuch der Fremdwoͤrter
in deutscher Schrift- u. Umgang sprachelt ist nun erschienen und in den Buchhandlungen i Alle, die früher Bestellung darauf gemacht? hahn, noch im ersten Praͤn. Preis von 2 irn. 20 sgr ll bekommen. Der nunmehrige zweite Praͤn. Preis be traͤgt 3 Thlr. 18 sgr. bis Ende dieses Jahres Dll spaͤtere Laden⸗Preis ist Thlr. 18 sgr. — fuͤr 60 Bo ö ar Druct und schoͤnes Papler, in Pappe ge unden. Dresden, den 20. Septbr. 1881. Arnoldische Buchhandlung—
(Vorraͤthig in Berlin bei Duncker & hlot Franzöͤs. Str. Nr. 260 5. ᷣ Ham
als Eigen⸗
so wer den Pfandbeie⸗ auf iesordert, sich Vuolication dit ser
Von der im Verlage der unterzeichneten Buch handlung ö ,.
Allgemeinen Garten-Zeitung erscheint jetzß der dritte Fahrgang und wötß heute die erste Nummer . Alle Buch bandlungen des In, und Auslande, Zeitungs Eꝑpe⸗ ditionen und Post⸗Aemter nchmen auf diesclbe Yu stelungen an. Auch sind noch einige Erempiare aj ersten und zweiten Jahrganges vorraͤthig.
3 pro Jahrgang von 5ꝛ Nummern in gr. At
Drew now oki. Rhlr
8 14. Am 9. Januar wird der Professor Dr. stein im Gaale bez Hölel de Kuss
Berlin, den 3. Januar 1838.
Ed en⸗ Nau cksche Buchhandlung.
seine Vorle⸗
vrensisoe Stuar
— —— — — —
— —
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Zeit ungs⸗Nachrichten. 8 9 9 n d.
Rußland.
St. Petersburg, 31. Dez. Se. Maj. der Kaiser haben durch einen am 19. November zu Kowno erlassenen Ukas Aller— höchst zu befehlen geruht, daß der am 1. September 1833 aus— gefertigte und bis zum J. Januar 1835 guͤltige Utas wegen zoll⸗ freier Getraide⸗ Einfuhr aus dem Auslande ngch allen Europaͤi— schen Hafen und Zoͤllen des Kaiserreiches, in Beziehung auf die Häfen des Schwarzen Meeres, der Donau und des Azowschen
geres, noch fuͤr das kuͤnftige Jahr (1835) in Kraft verbleibe.
Sonntag den 28sten d. M. haben der Fürst Suzzo, außer⸗ ordentlicher Gesandte und bevollmaͤchtigter Minister Gr, Mal des Koͤnigs von Griechenland, und Hr. Wilkins, außerordent⸗ licher Gesandte und bevollmächtigte Minister dear Vereinigten Staaten von Nord Amerika, die Ehre gehabt, Sr. Kaiserl. Ho⸗ eit dem Cesarewitsch und Großfuͤrsten Thronfolger vorgestellt zu werden.
ü Die Professoren an der Universitàt Dorpat, Staatsraͤthe pon Moier und von Struve, sind zu Wirklichen Staatsraͤthen befördert und der Kammerherr, Graf Bobrinski, ist zum Cere— monienmeister des Kaiserl. Hofes ernannt worden.
Am LZasten 8d. M. starb hier zum allgemeinen Bedauern der Ober⸗Hofmeister des hiesigen Hofes, Praͤsident des Hof-Inten— dantur⸗LKomtoirs und Ritter verschiedener Orden, Dmitry Mlko— asewitsch Durnoff. . .
Aus den fünf Bezirken des Jenißejstischen Gouvernements, dem Krasnojarst'schen, Minußinsk'schen, Atschinst'schen, Kansk'schen nd Jenißejst'schen, wird in Beziehung auf die diesjaͤhre Aerndte n der Landwirthschaftlichen Zeitung Folgendes berichtet: In diesen 5 Bezirken, wo die Zahl der Einwohner aus 59, 70 nännlichen und Go, 139 weiblichen Geschlechts, zusammen aus ig,509 Individuen besteht, belief sich die Winter Aussaat auf zr,662, die Fruͤhlings-Saat aber auf 123,941 Tschetwert. Ge⸗ zrndtet wurde in diesem Jahre von der Winter-Saat 221,727, hon der Sommer-Saat aber 586,548, uͤberhaupt S08, 275 Tscheiwert; Heu wurden gegen 15,738,737 Pud eingesammelt and an Kartoffeln erhielt man 19,676 Säcke. Die von unge— ahr 3000 Seelen bewohnte Gegend von Turuchanst, wo wegen des rauhen Klimas und des Bodens selbst kein Ackerbau ge—
jehen wird, erhält ihre Korn-Vorraͤthe theils durch Privat⸗ Unternehmer zu Wasser, auf dem Jenißej⸗Flusse, theils aus den Kron ⸗Magazinen.“
Odessa, 19. Dez. Se. Maj. der Kaiser haben dem Ge— eral⸗ Gouverneur von Neu- Rußland und Bessarabien, Graf Woronzoff, erlaubt, den ihm von dem Koͤnige von Sardinien verliehenen und durch den Sardinischen General-Konsul zu Odessa, Herrn Milanta, eingehäaͤndigten St. Lazarus- und Mau— ltius⸗Drden erster Klasse anzunehmen und zu tragen.
Am 15ten d. begab sich der General-Gouverneur Graf Wo— onzoff in Begleitung des Vice⸗Admirals Lasareff, des Gouverneurs won Odessa und mehrerer anderen Personen an Bord des Dampf— chifs „Peter der Große“, dessen Ankunft aus England, wo es gebaut wurde, bereits gemeldet worden ist. Die Pruͤfung und Besichtigung desselben in allen seinen Theilen erregte die größte Zufriedenheit, besonders von Seiten des sachverstaͤndigen Admi— rals. Man erprobte auch die Schnelligkeit des Schiffes und fand die davon gehegten Erwartungen vollkommen gerechtfertigt, denn es legte 10] Seemeilen in einer Stunde zuruͤck. Am Abend desselben Tages reiste der Vice⸗Admiral Lasareff von hier wieder nach Nikolajeff ab. 3
Das hiesige Journal liefert nun auch eine detaillirte Beschreibung des zweiten der beiden, in einem neuerlich bei Kertsch aufgegrabenen Huͤgel gefundenen Sarkophage; er war dem ersten vollkommen aͤhnlich; man fand darin zwei große
truskische Urnen und eine Amphora zu Häupten des Todten, inen goldenen Lorbeerkranz, zwei Halsbänder und kostbare Ohr— gehünge, so wie eine Goldmuͤnze, auf deren einer Seite der Kopf des Königs Philipp und auf der anderen eine gefluͤgelle Victeria mit der Umschrift: Bäntkbtas dudnnur,., Der Ver sasser des Schreibens, in welchem uͤber diesen Fund berichtet wird, ist der Meinung, daß dies nicht Koͤnigsgräber seyen, wenn die Leichname auch Kronen auf dem Haupte truͤgen, sondern daß nur Sieger in den Olympischen oder andern Griechischen Spie— len, die anfangs natuͤrliche Lorbeerkränze, spaͤter aber goldene Als Preis empfingen, darin bestattet lägen. Diese Meinung gruͤndet der Verfasser auf die zu einfache Beschaffenheit dieser
arkophage in Vergleich zu andern, die man in derselben Ge— gend entdeckt hat. Die Zeit des Todes jener Sieger glaubt er n das dritte Jahrhundert vor Christi Geburt setzen zu konnen, was er sowehl autz den Muͤnzen als aus der schoͤnen Form der Urnen und Amphoren schließt'
In der ferneren Umgegend von Odessa liegt schon hoher Ichnze; hier aber hat es nur geregnet, was fur das Erdreich Ehr erwunscht war. Die Temperatur ist hier noch fast wie im Fruͤhlinge.
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Paris, 31. Dez. In der gestrigen Sitzung des Pairs ho⸗ zeigte der Präsident an, daß es der Kommisston an Zeit ge⸗ t habe, um die ihr aufgetragene vorbereitende Arbeit zu allen den, indem ihr nicht sogleich sammtliche Aktenstuͤcke, deren e bedürfe, von dem General-⸗Prokurator zugestellt worden seyen. Diese Arbeit wurde aber am 35. Januar vorgelegt werden köͤn—⸗ * u, . Tage demnach der Pairshof zusammenberufen 1 en , ä Der Finanz⸗-Minister gab gestern bei der Vorlegung des Fabgrts fuͤr das Jahr 1836 eine allgemeine Uebersicht uber die anzösischen Finanzen. Er erklärte zunächst in Bezug auf das ats Jahr 1831, daß im Laufe de e ben mehrere unvorherge⸗ ene Ausgaben nöͤthig geworden wären, weshalb er auf einen
Allgemeine
s-Zeitung.
Berlin, Donnerstag den Sten Januar
Nachschuß von 11,429, 000 Fr. antragen muͤsse; andererseits wa⸗
ren dagegen verschiedene dem Ministerium eroͤffnete Kredite un, benutzt geblieben; da diese nun 12, 170, 00 Fr. betruͤgen, so stelle sich hiernach noch eine Ersparniß von Jö, 000 Fr. heraus. „Bevor ich Ihnen“, fuhr der Minister fort, „das Budget fuͤr 1836 vorlege, sey es mir erlaubt, eine Vergleichung zwischen den Ausgaben vor und nach der letzten Revolution anzust'llen, um Sie in den Stand zu setzen, die feitdem eingetretenen Verbesserungen nach Gebuͤhr zu wuͤrdigen. Es ist überdies wesentlich erforderlich, daß das Land uͤber das vorgeblich stets im Wachfen begriffene De—⸗ fieit aufgeklaͤrt werde, das man ihm taglich vorhält. Ohne Zwelsfel kommen die Revolutionen den lebenden Geschlechtern theuer zu ste⸗ hen. Diejenige von 1839 erheischte die Entwickelung einer impo—m santen militairischen Macht; man. mußte die National⸗Unabhaͤngig⸗ keit und den Sieg der Ordnung sichern; die guten Bürger haben die hierzu erforderlichen Opfer willig gebracht; indessen ist auch die Regierung beharrlich bemüht gewesen, das Maß derselben allmaͤlig zu mindern. Die gewöhnlichen Äusgaben, die sich im Jahre 1831 auf 1221 Millionen beliefen, sind im Jahre 1832 auf 173, im Jahre 1833 auf 11852 und im Jahre 1834 auf 1031 Millionen re⸗ ducirt worden. Fuͤr 1835 werden sie sich wieder um 12 Millionen und fuͤr 1836 um 17 Milltonen vermindern. Was die außer⸗ ordentlichen Ausgaben betrifft, so haben dieselben seit 1830 un— sere Einkünfte um oi7 Millionen uͤberstiegen, die durch außeror⸗ dentliche Einnahmen, namentlich durch den Verkauf von Wal— dungen und die, Erdffnung von Anleihen, gedeckt worden sind. Durch diese beiden Mittel ist allerdings eine Verminderung in der Einnahme und eine Vermehrung der Ausgaben entstanden« Beides zusammen laͤßt sich auf 2 Mill annehmen, welche Summe den gewohnlichen Lasten hinzutritt. Nichtsdestoweniger beträgt das Budget von 1836 weniger, als das letzte Budget der Restauration; denn im Jahre 1829 beliefen sich die Ausgaben auf 10921 Mill, waͤh⸗ rend wir von Ihnen fuͤr das k. J. nur etwa 1002 Mill. verlangen, ungeachtet der Effektiv⸗Bestand der Armee um 5,000 Mann und 9000 Pferde starker ist, als im Jahre 1829, und ungeachtet ver⸗ schiedene andere Verwaltungs⸗Zwelge um 25 Mill. besser dotirt wor⸗ den sind, als fruͤher. Aehnliches laßt sich von der Einnahme sagen. Im Jahre 1829 erklaͤrte der Finanz-Minister, daß die Einkuͤnfte fuͤr die gewohnlichen Ausgaben nicht mehr ausreichten, während nach der Revolution die Steuern um 38 Mill. ermaͤßigt worden sind und die Aufhebung, der Lotterie eine andere Minder, Ein⸗ nahme von 10 Millionen erwarten laßt. Durch die Erhdhung der Personals, Mobjliar- und Thuüͤr- und Fenstersteuer ist die Ein nahme allerdings wieder um 22 Millionen vermehrt worden; indes⸗ sen ergiebt sich hiernach doch immer noch ein Steuer-Nachlaß von 23 Millionen. Also in der Ausgabe sowohl als in der Einnahme faͤllt der Vergleich durchaus zum Vortheile der jetzigen Regierung aus. Auch unser Kredit befestigt sich je mehr und mehr. Die Rente erhaͤlt sich auf einem hohen Stande, und die Kapitalien fließen dem Schatze in solchem Ueberflusse zu, daß ein sofortiger Bedarf von 100 Millionen uns gar nicht in Verlegenheit fetzen wurde.“ Der Mi⸗ nister kam hiernaͤchst auf das Budget von 1sz6 zu sprechen. Nach einigen Bemerkungen uͤber die bffentliche Schuld, und namentlich uber die schwebende im Betrage, von 51s. Millionen, bie der Minister allmaͤlig zu konsolldiren vorschlug, ging er die einzelnen Etats der verschiedenen Ministerien durch. Fuͤr das Justiz-Ministerium werden nicht unhedeutende Zuschuͤsse verlangt, z. B ein Zuschuß von 72,006 Fr. fuͤr den Staats⸗Rath, ein zweiter von 172,00 Fr., um das Gehalt der Raͤthe beim Caf— sationsbo e wieder von 12,000 Fr. auf 15, 000 zu erhöhen. Eine gleiche Gehalts-Zulage sollen auch die Raͤthe beim Rechnungshofe erhalten. Fuͤr den Kultus wird ein Zuschuß von 608, 500 Fr. be— gehrt. Die beantragten Ersparnisse belaufen sich dagegen bei diesem Ministerium nur auf etwa 13,790 Fr. Das Ministerium der aus— wärtigen Angelegenheiten ,, bloß einen Zuschuß von 25,000 Fr. zur Besoldung eines Konsuls in Manilla. Der Etat des Ministeriums des offentlichen unterrichts ssiellt sich um 700000 Franken hoher, als für 18335, jedoch wird hier⸗ durch keine eigentliche Mehrausgabe herbeigeführt, da eine gleiche Summe von dem Budget des Ministeriums des Innern aäbgesetzt werden soll. Dieses letztere Budget wird dagegen wieder mit einer Summe von 220,006 Franken fuͤr einen Bruͤckenbau und eine milde Stiftung belastei Der Etat des Han— dels⸗Ministeriums bleibt unverdndert. Der des Kriegs-Mi⸗ nisteriums soll um etwa 188,900 Fr. ermaͤßigt werden, so daß er noch 230 Mill. betrüͤge. Die Ersparniß wuͤrde großer seyn, wenn nicht für das naͤchste Jahr außerordentliche Ausgaben im Betrage von 5,796,700 Fr. hinzutraͤten. Einmal ist das Jahr 1838 ein Schalt⸗ iahr, wodurch eine Mehrausgabe an Loͤhnung von 317,900 Fr ent- steht. Es sollen 3 Feldlager errichtet werden, welche 23,600 Fr. kosten werden. Die Garnison von Ankona soll von dem Friedens auf den Kriegsfuß gebracht werden, was 219,600 Fr. kostet. Der Inaktivitaͤts Sold erlordert nach dem Gesetze vom 19. Mal v. J. einen Zuschuß von 300,900 Fr. Fuͤr die Regiments⸗Schulen soll eine besondere Dotation von 135,060 Fr. ausgesetzt werden. Fuͤr die Remonte wer— den 890,000 Fr. und fuͤr die Equipirung der Armer 581,500 Fr. verlangt. Fuͤr die Kolonisirung von Algier will man im Jahre 1836 2,670,000 Fr., d. i. 1,185,000 Fr. mehr als im l. J. verwen⸗ den, wahrend die Verwaltung der neuen Kolonie noch einen ande— ren Zuschuß von 16,182,000. Fe. erfordert. Alle diese außerordentli— chen Mehrausgaben sollen indeß durch anderwejtige Ersparnssse ge— deckt werden, so daß, wie gesagt, nur ein Zuschuß von 188,060 Fr. verlangt wird. Das Budget des See⸗Ministecktunss ergiebt ein Minus von 600,000 Fr. im Vergleich zu dem diesjährigen, wofür es Il8 Schiffe mit einen Effektiv Bestande von 1490 Mann in See haͤlt. Was endlich das Budget des Finanz ⸗ Ministeriums be⸗ trifft, so soll auch hier eine Ersparniß von 287,000 Fr. bewirkt wer⸗ den. Das gesammte Ausgabe⸗Budget fuͤr 1836 beläuft sich auf 1,901, 904,933 Fr. Was die Einnahme betrifft, so sind derselben die 11 ersten Monate des Jahres 1831 zum Grunde gelegt worden. Die Grund— steuer wird auf 252 Millionen, die Personal- und Mobiliar ⸗ Steuer auf 327 Millionen, die Thuͤr- und Fenstersteuer guf 26 Millionen, und die Patent- Steuer auf nahe an 30 Milllonen berechnet. Die Einnahme bei dem Einregistrirungs- und Hypothekenwesen schätzt der Minister auf 1623 Millionen, und den Ert ag des Stempels auf 31 Millionen. Von den Domainen erwartet man nur noch eine Ein⸗ nahme von MM20,000 Fr. und von den Waldungen 189 Millionen. Die Zölle hatte man pra 1834 auf 109 Millionen veranschlagt; da sie jedoch nur 101 Millionen eingetragen haben, so werden sie fur 1836 bloß mit 196 Millionen in Ansatz gebracht. Der Minister ließ sich bei dieser Gelegenheit ziemlich ausführlich über den Eingangs ⸗ Zoll vom fremden Zucker vernehmen, der von den Kolonieen fuͤr zu hoch befunden wird, — eine Ansicht, die Hr. Humann nicht theilte. Die Salisteuer wird auf a Mill. veranschlagt. Was schließlich die indirekten Steuern betrifft, so werden sie guf is? Millionen berechnet. Die Gesammt⸗Einnahme betruͤge hiernach 99n,oss, Sg? Fr. und
wurde also gegen die Ausgaben ein Minus von 6,919, 0ss Fr. hi— ten, was hauptsäͤchlich dem Ausfall von 10 Millionen bei der Lot— terie zuzuschreiben ist Der Minister machte daher den Vorschlag, diese 10 Millionen aus dem Reserve-Fonds von 1833 zu entnehmen, so daß nach Abzug des obigen Minus noch ein Fonds von z 080 O2 Fr. übrig bleiben würde, üm die etwa zu hoch veranschlagten Ein— nahmen zu decken Herr Humann schloß seinen Vortrag mit fol— genden Worten: „Der Finanz⸗Bericht, den ich Ihnen hier abstatte, meine Herren, scheint mir ganz dazu geeignet, Ihnen die Ueberztu⸗ gung aufzudringen, daß von unserer Seite nichts verabsaͤumt wor⸗ den ist, um den Beduͤrfnissen und Wuͤnschen des Landes zu entsyre⸗ chen, das, der Revolutionen muͤde, sich endlich nach einem festen Zustande sehnt, und sehr wohl einsieht, daß die Ordnung in den Finanzen die nothwendige Bedingung eines solchen Zustandes ist. Wir daben diese Bahn der Ordnung und der Sparsamteit betreten; ahlreiche Verbesserungen sind bereits erzielt worden, und mit der . werden wir deren noch wesentlichere erreichen, wenn das wach⸗ sende Vertrauen des Landes auch ferner den Staats-Kredit erhöht und die Quellen der offentlichen Wohlfahrt befruchtet.“ ;
Es fällt allgemein auf, daß der Praͤsident des Conseils, Marschall Mortier, weder der vorgestrigen noch der gestrigen Sitzung der Deputirten-Kammer beigewohnt hat.
Ueber die letzte Unpaͤßlichkeit des Fuͤrsten Talleyrand giebt der Courrier frangais felzende, angeblich aus guter Quelle geflossene Details: „Als der Fuͤrst das Ende seines Urlaubs heranrüͤcken sah, und sich uͤberzeugte, daß sein Gesundheits, Zu— stand ihm die Ruͤckkehr nach London nicht gestattete, wollte er wenigstens selbst seinen Nachfolger bezeichnen, und schlug den Grafen v. Rayneval als den Mann vor, der am geeignetsten ware, ihn zu ersetzen. Er war nicht im Entferntesten auf Wi— derstand gefaßt; um so größer war sein Erstaunen, als man ihm eine ganz entschiedene Abneigung entgegensetzte. Eine etwas ausweichendere, aber eben so unerwartete Weigerung setzte man seinem Verlangen entgegen, den Herrn Bacourt, welcher seit mehreren Monaten als Geschaͤftsträger in London fungirt, zu befoͤrdern. Eben so gereizt als uͤberrascht durch diese doppelte Niederlage, verließ den Herrn von Tallevrand sein gewöhnlicher Gleichmuth, und seine Aufregung war so stark, daß er sich nach der sehr lebhaften Unterredung, die er gehabt hatte, so unwohl befand, daß er nur mit Muͤhe seinen Wagen erreichen konnte. Zu Hause lag er lange Zeit in Ohnmacht, und fieberte darauf sehr heftig. Durch ärztliche Huͤlfe sind zwar die Symptome, welche seinen Freunden Besorgnisse einflöͤßten, in wenigen Ta gen beseitigt worden, aber man ist noch nicht ganz ruhig uͤber die Folgen, die in seinem Alter eine so heftige Aufregung ha— ben kann.“ =
Ein Privat-Schreiben aus Marseille vom 25sten d. M. meldet den Tages zuvor erfolgten Tod einer Frau an der Cho— lera. In einem spaäͤtern Schreiben werder zwei andere Sterbe— faͤlle angezeigt.
Nach Berichten aus Lyon ist man dort wegen des Aus- bruches der Cholera in der groͤßten Bestuͤrzung; eine große An⸗ zahl Familien schickt sich an, die Stadt zu ' verlassen.
Aus Baponne schreibt man vom 36. Dezember: „Mina erhalt taglich so viele Verstaͤrkungen, daß es fast schmachvoll fuͤr ihn waͤre, wenn er nicht mit dem Anfang des Fruͤhlings seine Arbeit beendigte. Es kommen ihm nicht nur viele Truppen aus dem Innern zu, sondern man wirbt auch hier in Frankreich fuͤr seine Rechnung alle Franzostn, die der Sache der Koͤnigin die⸗ nen wollen, an, und bezahlt ihnen täglich 30 Sous; das Geld fließt aus dem Hause Ardouin in das Hauptquartier zu Pam⸗ pelona. Im Laufe des gegenwartigen Monats sind mehr als 14 Millionen dorthin gesandt worden, obgleich Herr Toreno keinen Anstand genommen hat, vor den Cortes zu versichern, daß die Anweisung fuͤr die Nord-Armee nicht Millionen uͤbersteige. Alle Summen der schon bewilligten Anleihe können nur bis zum naͤchsten Mai hinreichen. Eraso ist nach der großen Niederlage, die er bei Carascal erlitten haben sollte, mit seinen drei Bataillonen in das Bastan⸗-Thal zuruͤckgekommen, wo er das Fort von Elisondo enger, als je, blokirt. Die telegraphischen Berichte von Bayonne uͤber die Ereignisse an der Graͤnze sind eine wahre Spoͤtterei; denn Alles steht im Widerspruch mit dem Sinne desjenigen, was man uns von den Orten selbst, wo die Ereignisse statthaben, berichtet. Zumalacarregun scheint nach der herben Lectlon, die er am 15ten den Generalen Cordova und Oraa gegeben, einen neuen Angriff so wenig zu fuͤrchten, daß er seine Streitkraͤfte getheilt und eine Kolonne nach der Provin Alava, eine andere aber nach der Provinz Guipuzcoa gesandt hat. Diese htztere hat den Auftrag, sich der kuͤrzlich aus Eng land fuͤr die Regierung der Königin angekommenen Flinten zu bemächtigen. Herr Burgos, der in der Kammer der Procerks so schimpflich behandelt wurde, ist seit einigen Tagen hler.“
Großbritanien
und Irland. London, 31. Dez. Die Hof-Zeltung enzhielt
Abend, wie zu erwarten war, die Preclamationen, wodurch das Parlament aufgeloͤst und neue Wahlen angeordnet werden. Außerdem meldet diese Zeitung nunmehr in offizteller Weise die Ernennung des Grafen von Haddington zum Ford, Lieutenant von Irland, des Viscount e ,, zum Vice⸗Kammerherrn, an die Stelle des Grafen von Belfast, des Viscount Herefotb zum Capitain des Gendarmerle- Corps, an die Stelle des Lord Foley, des Herrn H. Corr zum Controleur des Königlichen Haushalts, an die Stelle des Lord R. Grosvenor, und des Grafen von Chesterfield zum Ober Jägermeister, an die Stelle des Gra, fen von Lichfield, so wie die Bereinigung des Letzternannten und des Grafen De Grey als Mitgliedern des Geheimen Rathes.
Der Kabinets⸗Rath, welcher gestern Nachmittag im aus war⸗ tigen Amte gehalten würde, dauerte über zwei Stunden. Der Graf von ge sien o, der noch während dieser Sitzung von Brighton hierher zurückkehrte, mit einigen Mistern.
Der zum Lord Lieutenant von Irland ernannte Graf von Haddington, fruͤherer Lord Binning, soll, den Oppo sitions Blaͤt⸗ tern zufolge, weder einen bedeutenden Einfluß, noch ein großes Vermögen besitzen. Graf De Grep, der jetzt an der Spitze der
* 15957 9etee!
hatte bald darauf Unterredungen