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̃ des Herzegs Tage fruher uͤber die feindseligen Gesinnungen, nicht der uͤbri— , 2. gen Kabinette, sondern Hollands, geäußerten Besorgnisse bis zu einem gewissen Punkt zu verschwinden scheinen; sey es, daß man erwaͤgt, daß unsere Feinde nicht ernstlich daran gedacht
Ersten befunden habe, welche — J von Wellington nach der Entlassung der vorigen Mini— ster unterstuͤgt haͤtten, wodurch er gewissermaßen angedeutet habe,
aterhaus einen esaͤhrlichen Zustand der Dinge t n J h ara ,, n, Blatt , alle Reformer auf, haben, uns anzugreifen; sey es, daß sie augenblicklich darauf
stag den 19. Februar auf ihren Platzen im Unter, verzichtet haben. Wenn es sich foͤrmlich davon handelte, die a,, ee, ,. 6 3 , . Akt fey, Frage zu eroͤrtern, ob es dienlich sen, die Erhebung der zusätz 1 Ver n dig ung der Mitglieder stattfinde. lichen Centimes einzustellen, so glaube ich, daß ich mit wenig
Zugleich r . ul aß macht der Courier darauf aufmerksam, daß Herr Litiliton bei Muͤhe beweisen konnte, daß man dieselbe provisorisch beibehalten der letzten Sprecherwahl schon 31 Stimmen fur sich gehabt, eb
nüsse. Das patriotische Votum der Kammer hat den besten 16 ; er, H. . w as Ausland hervorgebracht, und vielleicht wuͤrde we ig, zinist rium h st r Sir C. Eindruck auf das ] d 9. J,. 1 ö nir. . K ö es eine große Unklugheit seyn, denselben in diesem Augenblick zu Der Marquis von Ehandes hat vor einigen Tagen bei
vernichten. ö ö 8 9 . z J * . j d . einem konservativen Diner oͤffentlich erklart, daß er deshalb kein schlag gemacht seyn wird. Aut habe annehmen i wen dee WMinister nicht geneig⸗ Nach einigen durch andere Redner gimachten Bemerkungen wären, die Malz-⸗Steuer abzuschaffen.
ward die allgemeine Ersrterung des Budgets geschlessen, und Die Morning-⸗Post sagt, sie sey ermaͤchtigt, der von ö
man schritt zu der der einzelnen Artikel.
w . Socher und Reroesen on dem Feldzeugamte z h / ,, ; ; . 4 ö habe nemme 33. Meinungs Verschtedenh it zwischen Sir Ro. Stockholm, 9. Jan. Professor Geijer ist neuerdings bert Peel und Sir George Murray stattgefunden, weder über zum Praͤsidenten der Koͤnigl. Akademie der Wissenschaften und die Ernennung des Privat, Steretairs Sir George's im Feid⸗ Professor Berzelius zum Virce⸗ Praͤsidenten der Akademie der zeug Amte, noch uͤber irgend einen anderen Gegenstand. schoͤnen Wissenschaften, der Geschichte und Alterthuüͤmer erwaͤhlt
3 ; ; 9463 n ) d
Der Observer meldet: „Wir bedauern, daß, wie wir hs, worden. . . . ren, Herr Philipps, U nter Staats. Seeretair im Departement Ses Zum Vorsitzer der Königl., Secietaͤt zur Herausgabe von Juneth, feind. Géesundhrit wegen wahrscheinlich fein Amt nie. Hanöͤschristen, die auf die Geschichte Slandingvns Bezug ha—⸗ Tirlegen wird. Sollte dies der Fall seyn, so wird er Herrn den, ist der Reichs, Marschall Graf Magnus Brahe erwaͤhlt
Gregson zum Nachsolger erhalten.“ . worden. 3. Richter Taunton ist in der letzten Nacht plötzlich ge⸗ k tot ben. . . ;
ö Der General Major Woodferd ist heut nach den Jonischen Hannover, 14. Jan. Bel der heute stattgefundenen nsein ( as Kom baselbf 'rneh men. Wieder Eröffnung der allgemeinen Stande Versammlung ist das Insetn abgereist, um das Kommando rbaselbst zu uͤbernehm- n. Wieder, ostnung der allgemeinen Stan lammlung Er wird, bis zur Ernennnz eines neuen Lord“ Ober Cormmis folgende Schreiben Sr. Koͤnigl. Hoheit des Vice-Koͤnigs und sairs, das Amt eines Civil, und Militair⸗ Gouverneurs interi, des Königl. Kabiners Min iter sums verlesen worden: ra tisch verwalten. Lord Nugent soll, wie wir hören, schon auf „Als Wir d dem Wege hierher seyn. 5
Sit Marine. Capitaine Heney Duncan und Edmund Lyons haben das Cemmandeur- Kreuz des Guelphen⸗ Ordens erhasten und sind zugleich zu Rittern geschlagen worden. /
Es sind Belefe und Zeitüngen aus Lissabon vom 3. Jan. ' ' . 1 hier eingetreffen. Die Cortes wurden am 2. Januar wieder nungsjahres noch hinzukommt, werden den häuptsaäͤchlichen Gegen—
e offn Sith Artikel Portugal) Die Oppositions⸗ Mit, stand der Verhandlungen ausmachen, wozu wir die löblichen Stände spitz ü eebffsnet. CSith; dez Artikel or tugaln) ö . weise zwar nur durch dit Klelder drangen, jedoch die Dam!
gegenwartig wieder einberufen baben. Ünter diesen enipfehlen Wir
glieder haben eine Auseinandersetzung ihrer ö ge⸗ Rächt. Ole Hauptstabt war ruhig, und in der Pelihei und an, erk nt dent läkü en e' deren Zweigen der Regierung fanden täglich Verbessertznzen , , , , , e . fiart. Das neue Geseß zur Regulirung der Presse ist bekannt so werden Wir ber Ecklaͤrung der soblich en Stande in mbglich i kurzer Zelt. gemacht worden und wirs als eine Beschrankung der Freiheit, frist entgegensehen därfen und haben Wir Unserm desfall sigen besondern deren sie sich bieher de fact erfreute, angesehen. Schreiben nur noch vit Bemerkung hinzuzufügen, daß die Verhalt- Aus Madrid hat man Nachrichten vom aten d. erhalten. nisse fortwährend erfordern, daß diese Angelegenheit nur in vertrgu⸗ In der Prekäradoren⸗ Kammer wurde noch uͤber das Gesetz in lichen Sitzungen behandelt werde. So wenig Wir die Schwierig-
*. inländis artirt, und. man erwartete, ktit verkennen, welche der Umfang und die Wichtigkeit der übrigen , . k i trerden wärke, äanngch vorliegenden, Gegen staͤndenderen schncller , entge⸗ daß der anf e n ,. — genstellt, so dürfen Wir doch hoffen, daß es dem Eifer der söblichen
mit der Bestunmung, daß die Zahlung der Sufsummen in hn , , zaͤhrktchen Terminen erfolgen solle, und daß Scheme der pas en den unverzüglich vorgelegt i erben wird, und ein gen andern minder Echwls an Zahlungt, Statt gegeben werden konnten. Auch wichtigen Sächen in? nzlichs kurzer Jeitfrist zu bern digen. Senn glaubte man, daß an Lente aus dir niedrigeren Volksklasse Lon, abgescken davon, daß dien lange Dauer der Sitzungen, weiche in den bereten zu 3 pt, immerwährender Grundrente, die sie jedech letz ten Jahren, ungeachtet der tögtigen , n der idblichen mnerhalo 10 Jahren abkaufen konnten, uͤberlassen werden wür“ Staͤnde, unvermeidlich geworden ist. Um die noth .
ken., Der Minister der Justiz und der Gnaden, Herr Gareli, den vielen unz wichtigen Geschaͤfte grundlich zu Kearbeiten,
x , . 3. ö zi. fur die Mitglieder der Stande nicht allein laͤstig, son⸗ wer zum Ptocer erhoben werden. Ein zur Unterstuͤtzung Mi kern guch insöfern nachtheilig hat werden mässen, als man⸗
nas bestininites Portugiesisches Hülfg⸗Cotps von 36690 . Ken gatglieh er, beren dE drltestakun der Cheslaahan, gleighni falt, wie es heißt, an der Gränze stehen und nur auf Geld aus von Wichtigkeit iß, für vie Bauer kaun im Stande feyn möchten, Madris warten, um in Spanien einzuruͤcken. den staͤndischen Verhandlungen regelmäßig eine so geraume Zeit,
Ats das Paketschiff „Pignon“, welches hier angekommen ohne erheblichen Rachtheil für ihré' fonsigen bffentlichen ober Pri
„Am
*** Pedros eingeiroffen. Dit Anhänger desselben wollten die Wahr zige Sitzung nicht allzu lange dauern möge,. Da Wir dem In Zu Bahia und Pernambues hat die Art des tung, stehen ßen Ersparungk plane bei der Eivii- Verwaltung bald—= Stanzen in ihrer nächstfolgenden Diät vorlegen zu koͤnnen. Um Am sterdam, 13. Januar. Landes und die Ausführung der Bestimmungen des Staats— eimigt und dadurch der ven den Generalstaaten in dieser Hin⸗ letzten Jahren, während der Vertagung der Staͤnde, uͤbrig geblie⸗ Bruüͤssel, 13. Jan. Der Herzog von Leuchtenberz ist am lung im Allgemeinen bemerklich gemacht haben, füͤr dasmal nur das— Nan brachte ihm eine Serenade, die 2 Stunden dauerte. Am auch ohne Unsere gegenwärtig? Mittheilung, der Erledigung der vor⸗ — x 2 . * 1 Domps. Jacht ö , th em fen geglaubt, Unsere des sallsuggen Wünsche offen auszusprechen, weil berselen ein, Und die Jacht stach gleich in See. Wir ic Hankober den o,. Janug? 1835) ele genhelten an der Tagesordnung. Herr Gendebien erinnerit Feuerebrunst sind in der Bergstadt Zellerfeld 7 Haäͤuser nieder— Hens geäußerten Besergnisse, an die beruhigenden Worte Sr. et en die jd zusstzlichen Centimes uicht mehr zu erheben, Der ist hauptsichlich hlerburch ein großer Theil der Stadt Zellerfeld n' zn am 1. Jankar gerichteten Rede gestrochenen Worte ser und Brigadier der Kavallerie. Aug. Wilh. Stünzner, im xichtet, gesprochen töerden; aber wie bein auch sey, so glaube ich, daß ler ⸗Akademie, Heinr. Naͤke, im 49. Lebensjahre mit Tode abge— Hieslge Blatter melden: In der Antwort an den Präsldenten der Kammer sich Stück gewänscht Mittwoch wird der eiste Hofball stattfinden. Es sollen während
s am 15. Nov. von Rio Janeiro absegelte, war dort so eben v ber j wi . , Eaglischen Schiffe die Nachricht ven dem Tode Dom tigen Beweggrund, welcher Uns wünschen läßt, daß gerade die jez 2 n 6 ̃ uhe teresse des Landes eutsprechend halten; daß die Regulative uͤber die 19 , . nicht glauben, dech konnten sis ihrt linr the Kosten der Hauptdienstzweige, und die damit in mehrfacher Bezle— nicht verbergen. h . nö . Auttausches der Kpfermuͤnze große Unzufriedenheit erregt. urhglichss' fe grstekt iwerbesf', fo wonschen Wie uns in Ken Eiand ir der lande gesert zu sehen, das Nesultat der desfallsigen Arbeiten den loͤblichen ** * Es heißt, der König habe be- die Erreichung dieses Zwecks, naben den Bi nn meh⸗ schlossen, daß die Kanzlei des Ordens vom Niederländischen Es, rerer anderer wichtiger Arbeiten, welche die Beduͤrfnlsse des ; . e . Iran ĩ rdens ver⸗ ! 2 ö f men vorlgustg mig der des mithitairgschen ihm K BIrund-⸗Gesetzes forderlich machen, einigerniaßen zu sichern, sicht geäußerte Wunsch erfüllt werden solle bedürfen Wir nothwendig einer gerdumigern Feist, als Uns in den 1 h 9 52 2X ) 8 9 e g e n ben ist; und Wir haben daher, in Uebereinsimmung mit demjenigen, 13216 ; was Wir den lbblichen Ständen bereits bei ihrer vorigen Versamm⸗— Jannor um 7 Uhr Abends zu Gstende angekommen und im senige zur 8 eliberation verstellt, was Uns unvernigidlich schien. — . abzestiegen, wo er dle Behörden der Stadt empfing. Obwohl Wir nun uberall nicht zweifeln, daß die löblichen Stände, . — ü . al. Enali liegenden Berathungs-Gegenstaͤnde mit gewohntem Eifer sich unter 36. um 9 Uhr Mergens ltef die bzwaffncte Kansgl Enslische ziehen würden, so haben Wir doch keinen Anstand nehmen zu dür⸗ mnend und bestimmt, ken Herzog an Vord zu nehmen, in dn Kir? berzeugt ind, daß die ißblschn Stande denfL(lben gern, fo Hafen. Um gs Uhr Aßenbs schiffte sich der Prinz an Bord eit sie ez vtrmgen, entsprechen werden. In der Sitzung der Repräsentanten- Kammer am 12. Der Vtee Kbnig und das Konig Kabtinets-Ministerin m.“ i de, war die Erhrterunz des Budgets der auswärtigen An, Durch eine am 13ten 8. Abends nach 5 Uhr ausgebrochene n. die zu Ende des v. J uber die Auftechthaltung des Frie⸗ gebrannt. Der hehe Schnee und die beschraäͤnkten Wasser-Zu— 6 füͤhrungsmittel gestatteten s nicht, das Feuer sogleich nach dem Maj, und verlangte, daß die Minister dieselben bestätigen. Dann, Ausbrüche zu unterdruͤcken. Erst durch die hinzugekommene kraͤf⸗ n,, würde zu untersuchen seyn, ob es nicht dienlich sen, von tige Unterstutzung von Clausthal wurde ditses möglich, und es 1 ö = . = . 2 . *. Rinister er auswärtigen Angelegenheiten erwiederte; gegen die sehr dringende Gefahr geschüͤtzt worden. — 359 . nicht, e die durch den Kögig in Beantwortung der Dresden, 11. Jan. Am 5ten d. ist hier der General⸗Ma— . 89 ö äristlich der Deputation ber Kammer uͤberreicht worden sind; 57. Lebensjahre, am ten d. der Hoft ünd Kapellsnger Benin— ich welß ebenfalls nicht, ob diese Worte, wie es der Moniteur be, ; 5 ? . Und sen s die sem Saale verneh, gangen. in den Worten Sr. Maj. und enen, die wir in die sem Saale gangen. nnen lie ßen, fein Tiderspruch liegt. Man muß bemerken, daß Se. Maj. Muͤnchen, 12. Jan. * hat, anzeigen zu können, daß die Besorgnisse, die einige Tage des Karnerals deren drei, so wie vier bis suͤnf Kammerbaͤlle rüher nicht ohne Grund statigefunden, verschwunden seyen. gehalten werden“
Seit der Zurückiiehung des Mänisterium Melbourne hatte ich Se. Königl. Hoheit der Kronprinz von Bayern besichtigte Cer Kammer erkirt, Laß die Reglerung keine Vesergnisse über kurzlich die Kaiserl. Hof-Stallungen in Wien, wo auf Befehl ie Eesinnungen Frantreichs und Englands in Bezug auf Bel, des Kaisers große Vorkehrungen getroffen waren. Alle daselbst jien Habe; Gesinnungen von der wehlwollendsten Art, die durch befindlichen Pferde, sowohl zum Fahren als Reiten, deren un— dag teur Englische Kabinet bestatiget tr orden sind. Seitdem gefahr 6069 sind, wurden int den prä htigsten Geschirren aufge⸗ sind neue Versicherungen bei der Regierung einge . und zaumt. Der Ober⸗-Stallmeister, die Stallmeister und Bereiter, sie sind in dem nämlichen Sinne abgefaßt; alle Mittheilungen, dann alle andern Bedlensteten, erschienen in großer Galla. Als bie wir aus England erhielten, lassen uns glauben, daß das neue der Prinz die herrlichen Pferde und Wagen alle besichtigt hatte, Kabinet den in einem m. Dokumente durch den Präsl, wurden ihm die vorzuͤglichsten Pferde in der Reitschule durch denten diefes Kabinets und kei Privat, Unterredungen eingegan, die Berelter vorgeritten, inzwischen aber alle Wagen angespannt genen Verpflichtungen getreu bleiben werde. Ich glaube und so dem Prinzen einer nach dem andern zweimal vorgefuͤhrt; daher, daß die Worte Sr, Möoes. sich auf diese Nach, die Schlitten wurden wegen Mangel an Schnee auf kleine Naͤ—
richten bejogen. Es ist ebenfalls wahr, daß die einige der gesetzt, Der Prinz wird am Kaiserl. Hofe sehr ausg ezeich⸗
Ich werde uͤbrigens warten, bis ein foͤrmlicher Vor,
vor Allem den loͤblichen Ständen die möglichste Beschlennigung des Da denselben, wie Wir vernehmen,
wendig zu besoraen⸗
vat⸗Angelegenheiten zu widmen, haben Wir selbst noch einen wich⸗ 9
(casa im 51. Lebensjahre und am 19ten d. der Profe ssor der Ma⸗
,. sitzt bei Tafel jedesmal zwischen dem Kaiser und an aiserin.
Stuttgart, 14. Jan. Dem Vernehmen nach, hat die jn Vorberathung von Gesetz-Entwuͤrfen uͤber Verwaltungs: Gegn staͤnde niedergesetzte Kommission der Kammer der Abgeordnun durch den staͤndischen Ausschuß bei dem Königl. Geheimen⸗-R die Bitte vortragen lassen, ihr, Behufs ihrer Geschaäͤfts, Einths lung, diejenigen Gesetz Entwürfe zu bezeichnen, deren Begutg tung vor Wieder-Eroͤffnung des Landtags ihr noch werde jugh wiesen werden, und hierauf die höoͤchste Entschließung dahin m getheilt erhalten, daß die Regierung außer den bei der Kammn der Abgeordneten während ihrer letzten Versammlung berg eingebrachten Gesetz-Entwuͤrfen noch weiter zur Verabsg⸗ dung bestimmt habe; 1) den Gesetz - Entwurf uber Gleichstellung der Markungs- und Steuer ring Gemeinden; 2) den Gesetz . Entwurf uͤber die Bij sung der einfachen fleischlichen Vergehen; 3) den Entwurf c Zusatz⸗-Gesetzes zur Gewerbe-Ordnung; 4) den Gesetz“ Enn uͤber die Volksschulen; 5) den Gesetze Entwurf uͤber das Mi wesen; 6) den Gesetz-Entwurf uͤber den Flußbau; 7) den 6. setz⸗Entwurf uͤber die Erhaltung der Flurkarten, und 8) n Entwurf eines definitiven Zoll-Gesetzes. Von diesen Gest— Entwuͤrfen sey der unter Ziffer 1 genannte der ständischen Kn mission bereits durch die Koͤnigl. Ministerien des Innern i der Finanzen zugestellt worden, und die Mittheilung der um Ziffer 2 — 7 aufgeführten Entwuͤrfe an jene Kommission wen wie nicht zu zweifeln, im Laufe der naͤchsten 2 — 3 Monaten folgen. In Beziehung auf den zuletzt genannten Entwurf ch Zoll-Gesetzes endlich konne der wahrscheinliche Zeitpunkt h Mittheilung an die Kommisston vorerst noch nicht angeghh werden.
Frankfurt a. M., 10. Jan. Nach einem Vorfalle schließen, der sich hier dieser Tage zutrug, moͤchte man sich s der Besorgniß hingeben, daß jene beruͤchtigten Monomanen, man zur Zeit Piqueurs nannte, und die vor etwa zehn g zwoͤlf Jahren zu Paris, wie auch in mehreren größeren Si
ien Deutschlands ihr Unwesen trieben, neuerdings wieder z 39h l ö 3 ,. ; Vorschein kommen durften. saässe annoch ausgesetzt seyn laffen. Die Erledigung dieser Angele⸗ Vorschein komtne f. genheiten, so wie die möͤglichste Weiterbefèrderung ber Berathungen
über vas Kriminal⸗(Gesetzbuch, denen daz Budget des naͤchsten Rech⸗ . . ; . Uh , ,. , ,, , n, . von einer Mannsperson angefallen, die derselben mit eit
Am Sten d. Abends naͤmlich mi um die Theaterzeit ein sehr anstaͤndiges Frauenzimmer, das il einen wenig besuchten Platz (dem Pfarreisen) seinen Weg nah
spitzen Instrumente drei Stiche beibrachte, welche gluͤcklich
so großen Schreck versetzten, daß sie bewußtlos 9. Boden sy Wieder zu sich gekommen, machte sie sofort ihre Anzeige deln wachthabenden Polizei⸗Behoͤrde, deren Nachforschungen sehn bis heute noch keine befriedigenden Auskuͤnfte uͤber den Urhch dieses buͤbischen Frevels geliefert haben. .
Oesterreich.
Wien, 10. Jin. (Schles. Ztg.) Aus Siebenbäng lauten die neuern Nachrichten wenig befriedigend. Dle Lan tags-Deputirten zeigen keineswegs jenen versoͤhnenden Geist, n zwischen den verschiedenen Bestandtheilen der Administration nes Landes herrschen muß, wenn ein guͤnstiges Resultat zu Tu gesoͤrdert werden solle. Leere Foͤrmlichkeiten geben Stoff zu n chenlangen Disputen, und so ist es wohl erklaͤrlich, wenn hi heute in einem Zeitraume von mehr als einem halben Jahre d Konstituirung des Landtags noch nicht einmal so weit vorgeschtih ten ist, daß endlich zu einer Berathung der wichtigern G6 Interessen des Landes eng verbundenen Fragen geschritten w den koͤnnte. Auch sollen wieder Unordnungen und Streitih ten zwischen den Magistraten und den Einwohnern mehre Oetschaften vorgefallen seyn, wodurch sich die Regierung ven laßt sehen duͤrste, mittelst Ergreisung strengerer Maßregeln i lichen Vorfällen suͤr die Zukunft vorzubeugen. Man spricht i von, daß einige Bataillone Ordre zum Marsch nach Sieben gen erhalten haben.
Das Vertrauen auf den Bestand des neuen Ministerin in England wird hier taglich sester. Man hoͤrt, daß der Host Baron Neumann in den naächsten Wochen schon nach Lom abgehen und daß ihm der Botschafter Fuͤrst Esterhazn zu En dieses Monats feigen werde.
Triest, 8. Jan. Vom Jien d. bis zum heutigen? sind hier in mehreren Griechischen Fahrzeugen einige Abtheilu der Baperischen Truppen angekommen, die sich in Griechen befunden haben. Dieselben haben saͤmmtlich den Weg nach rein Vaterlande eingeschlagen.
Schwetz.
Basel, t2. Jan. Unsere Zeitung schreibt aus Zur „Am zweiten Weihnachts-Feiertag versammelten sich in Mt am Zuͤrchersee ungesäͤhr 1060 fremde Handwerksgesellen, m welche sich auch einige Schweizer-Handwerker und Studehh mischten. Als Hauptredner figurirte abermals ein Schriftsch Moͤrderische Lieder auf Fuͤrsten und Aristokraten fehlten nich Wir waͤren uͤber diese vom Waldstaͤtter Boten gegebene M richt erstaunt gewesen, wenn uns nicht seit Laͤngerni mehrfach Ohren gekommen, wie wenig sich die Handwerksgesellen Kanton Zuͤrich in ihrem Treiben geniren, wie wenig ein sFl Verein sich um die Polizei, und wie wenig die Polizei dott um ihn kuͤmmert.“
Dieselbe Zeitung schreibt aus Bern vom 11. * „Außer den berests angelangten Noten von Oesterreich, Baye sollen auch dergleichen von Württemberg, Baden, Sardähh und so weiter unterweges seyn. Wie verlautet, besteht der halt der Oesterreichischen Note wesentlich darin: daß, der Kass Desterreichische Hof vererst versichere, welche Beweise austit gen Wohlwollens er ununterbrochen der Eidgenossenschaft ! Erfüllung der völkerrechtlichen Verbindlichkeiten und durch! rechthaltung der freundnachbarlichen Verhaltnisse gegeben hä Dann wird ein Blick auf die im Laufe des verflossenen res in der Schweiz vorgefallenen, fuͤr die Ruhe der Na Staaten so verletzenden Ereignisse geworfen, aber gezeigt,! wohlwollend ais Genugthuung für das Vergangene und Garantie fuͤr die Zukunft der Oesterreichische Hof sowohl Note des Vororts Zuͤrich vom 21. Juni, als vorzuͤglich jenige der Tagsatzung vom 22. Juli aufgenommen habe, welcher letzteren allein und in deren gleichmäßigen Erlln von Seiten aller Stände der Oesterreichische Hof die Gen lage der kuͤnstigen Fortdauer der sreundnachbarlichen Verhält! der Nachbar-Staaten mit der Schweiß finden konne. Die kerrechtlichen Grundsätze werden in dieser Note auseinandel setzt, mit Anwendung derselben auf den Handwerksburschen del, uͤber welchen die Nachbar- Staaten vergeblich bei der gierung von Bern Beschwerde gefuͤhrt haͤtten, und ee ih bei solchen Verhaͤltnissen der Frieden der Schweiz mit den) bar⸗Stagten nicht bestehen konnte. Daher hoffe der Hesterrten sche Hof, daß die Eidgenossenschaft Wort halten, keine El
schungen auf Schweizerischem Boden in die innern Angelegen⸗ heiten fremder aͤnder, gleichviel auf welche Weise sich dieselben lund geben, keine Verbreitung feindseliger Gesinnungen unter den sich in der Schweiz aufhaltenden Angehörigen fremder Staaten, leine feindseligen Aufretzungen und Beleidigungen gegen die Nachbar⸗ Staaten im ganzen Gebiete der Eidgenossenschaft gestatten und dulden werde, sondeen alle diejenigen Fremden und Flüchtlinge, welche sch dessen schuldig machen sollten, nicht bloß aus den Kantonen, ndern aus der ganzen Schweiz fortweise. Endlich soll der 5. Desterreichische Hof eine bestimmte, unumwundene Bestaͤti⸗ zung des Tagsatzungs Beschlusses vom 22 Juli von Seiten des stzigen Vororts Bern verlangen, als einzige Bedingung der Fort— hauer der freundnachbarlichen Verhäͤltnisse mit der Schweiz, welche Forderung uͤbrigens auch die anderen Nachbar ⸗ Staaten machen lwerden. — Die ausgesprengte Nachricht, es habe der Vorort diese Note unbeantwortet ad acta gelegt, scheint wohl bloße Iro— nie zu seyn. In der Sitzung vom Sten d. beschaͤftigte sich viel— mehr der vordetliche Staatsra:h damit.“
Spanien.
Madrid, 31. Dez. Die heutige Hof-Zeitung enthalt das aus sechs Artikeln bestehende Koͤnigl. Dekret, wodurch die— jenigen Titel und Wurden, welche oer König Ferdinand Vil. in dem Zeitraume vom 7. Maͤrz 1820 bis zum 39. Sept. 1823 er—
eilt hat, von Neuem bestaͤtigt werden. Vom 1. Jan. 1835
ab sullen die betreffenden Jadividuen auch die mit jenen Titeln und Wuͤcden verkundenen Besoldungen beziehen können.
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Lissabon, 3 Jan. Die Koͤnigin eroͤffnete die diesjährige Sessson der ordentlichen Cortes am 2. Jan. mit folgender Rede: „Edle Pairs des Koͤnigreichs und Deputirte der Porxtugiesischen Mation! Ich habe wieder die Genugthuung, die erlauchten Repräͤ— entanten der Nation hier versammelt zu sehen, welche durch das Hesetz zusammenberufen sind, um sich den wich igen Geschaͤften zu idmen, die ihrem Eifer und ihrer Weishelt anvertraut sind. Ich vuͤnsche Ihnen bei dieser Gelegenheit Glück dazu, daß wir durch e Versammlung der ordentlichen Cortes die Constitution in Wirk amkeit treten sehen, was durch ungluͤckliche Ercignisse so lange ver= lindert worden ist. Es war nicht zu erwarten, daß in der kurzen zeit zwischen der Prorogirung der außerordentlichen Session und ziser Versammlung der ordentlichen Cortez irgend eine wesent« sche Veranderung in dem Gange der öffentlichen Angelegenheiten sätte eintreten sollen. Ich kann Ihnen überdies die Versicherung ben, daß alle fruͤheren Aufregungen größtentheils verschwunden nd, und daß die nachtheilige Lage, der wir entrissen worden sind, in ruhigeres und friedlicheres Anseben gewinnt. Die Regierung ird sich bemuüͤhen, den Stand der Dinge zu erhalten und zu ver⸗ esern, indem sie das Gesetz achtet, uns dem Gesetz Achtung ver⸗ fhafft, wobei sie auf die Mitwirkung der Cortes hofft. Ein Mittel ir Erreichung dieses Zweckes ist ohne Zweisel dle Regulirung der heiden Hauptzweige der offentlichen Vetwaltung, nämlich der rich⸗ erlichen und der vorzugsweise sogenannten administrativen; weil von bnen die Vollziehung der Rechtspflege, die öffentliche und persdn— iche Sicherheit, das Interesse des Landes und des Volkes und die Echaltung des Eigenthums des Staates und der Bürger abhängen. Der Unterhalt der achtbaren Klasse der Weltgeistlichen ist schon ein egensiand der Berathung mit den Cortes gewesen. Die Regie⸗ ung hat die erforderlichen Maßregeln ergriffin, um die Wuünsche der Cortes zur Ausführung zu bringen. Der offentliche Kredit des Staats gewahrt eine guͤnstige Aussicht, und ich habe Grund, zu hoffen, daß die Regierung mit den von den Cortes schon bewillig⸗ en Summen im Stande seyn wird, diesen wichtigen Zweig der Verwaltung bedeutend zu verbessern. Die Pruͤfung der den Cortes porzulegenden Veranschlagungen wird ihnen ein richtiges Urtheil are und sie in den Stand setzen, solche Beschluͤsse zu fasfen, ils spaͤter nothwendig seyn moͤchten, um die oͤffentlichen Einkuͤnfte u dem höchsten Grad der Vollkommenheit ju erheben und zu«— leich hinlaͤnglich fuͤr die Ausgaben dez Staates zu sorgen. Das von der Regierung vorgeschlagene Gesetz uͤber die Verpfaͤn⸗ ung der Grundstüͤcke, ist mit diesim Gegenstande eng verbunden, a von demselben das gegenscitige Vertrauen der Buͤrger bei ihren eschaͤsten und die leichtere und sicherere Verwendung ihrer Kapi— alien zu ihrem eigenen und zum allgemeinen Nutzen zu erwarten Die Gesetze uͤber die Organisation des Ministeriums und die Berantwortlichteit der Minister und anderer Staats⸗-Beamten ver⸗ ien, ebenfalls die Aufmerksamkeit der Cortes, weil dadurch eine irößere Regelmäßigkeit und Erleichterung in dem Gange der oͤffent⸗ schen Geschäͤfte bewirkt und den Buͤrgern eine Garantie für lie Sicherung ihrer echte gegeben wird. Endlich haben die sortös noch die Starke der Land- und Seemacht, gemaͤß er Constitution, zu bestimmen. Hlerbei werden sie auf die sographische und politische Lage der Nation, auf unsere du⸗ keren Verhaͤltnisse und auf, die haufige Verbindung, welche vir mit unseren reichen und wichtigen uͤberseeischen Besitzungen un⸗ rhalten müässen, Ruͤcksicht nehinen. Ich babe das Vertrauen zu em Eifer, der Weisheit und dem Patriotismus der Cottes, daß fie ä diesen wichtigen Gegenstaͤnden, welche Ihnen vorliegen, auch ndere nicht üͤbcrsehen werden, die fuͤr die volstaͤndige Anwendung ker Grundsaͤtze der constitutionnellen Charte nothwendig sind, da—⸗ nit die Nation ihre Wohlthat anerkenne, und das von ihr aufge— elt System lieb gewinne. Unser Verhaͤltniß zu den frein⸗ den Nächten ist unverandert geblieben, und ich habe das olle Vertrauen, daß die innigen Verbindungen zwischen Portugal and seinmn Verbündeten fortbesiehen und allmaälig auch mit alfen inderen Nationen wieder werden angeknüpft werden. Deputirte zer Portugiesischen Nation! Es ist Ihr wichtiges Geschaͤft, die heegierung mit den jur Bestrestung der Ausgaben noͤthigen Fonds versehen. Verglelcht man die Einnahme mit der Auigase, so ⸗ietet sich auch hier Grund zum Vertrauen dar. Die Regierung rd die strengste Sparsamkeit beobachten und wuͤnscht, in Verein nit den Cortez, nuͤßzliche Reformien durchzuführen, in dem sie Über gt ist, in Jhrer Weisheit und Vaterlandsliebe entsprechende Ge— sunungen und wirkfamen Beistand zu finden. Edle Pairs des Kö⸗— ssdteich und Deputirte, der Portuglesischen Natlon! Ihr Geschäft mühsam und schwierig und verlangt Fhre fortwährende Aufmerk- amkeit und Ihre unausgesetzten Ansteengungen. Ich habe indeß is' Vertrauen, daß Ihr Eifer durch keine Schwierszkeiten erkalten bird und daß sie niemols den großen Preis aus den Augen verlle⸗ n werden, den Sie als das Ende Ihrer Anstrengungen erwarten der allein der Ruhmbégierde edler Scrlen würdig ist, — die ligung Ihrer Zeltgenossen' und die dankbare Anerkennung der
di Tach welt ⸗
re
. WVerichte aus Korfu enthalten folgende Nachrichten uͤber den Dtand der Dinge in Albanien, wodurch die vor einiger Zeit nGriechischen Zeitungen ausgestreuten Gerüchte von einer form, chen in dieser Provinz ausgebrochenen Revolution auf ihren kahren Gehalt zuruͤckgefhrt werden: „Korfu, 21. Dez. 1834. it geraumer Zeit haben in Epirus wieder einige aufruͤhreri—⸗ he Bewegungen, die von dem hekannten Albanesen Häuptling mail Bust geleitet werden, stattgefunden. Nach den letzten hier ungetroffenen Nachrichten scheint es, daß Mahmud Pascha von
ning weder den Willen noch hinreichende Streitkräfte besitzt,
n Tasil Bust aus Berat — dem Hauptsitze des Aufruͤhrers — swvertreiben. Tafil Bust s Partei würde Uulängst durch ungefähr . Individuen aus Dibra und Mattia verstaͤrkt, und im Ganzen
rfte sich seine Streitmacht auf hoͤchstens 15 — 1600 Mann belau⸗
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fen. Das Fort von Berat, das sich in den Haͤnden der Regierungs⸗ Truppen befindet, ist mit Lebensmitteln hinlänglich versehen und hat vor der Hand von den Drohungen Tafil Busi's nichts Ernstliches zu befürchten. — In Skutari waren Anfangs dieses Monats mehrere Beis eingetroffen, um, wie es heißt, mit Hafis Pascha, dem dortigen Gouverneur, uͤber die Mittel zur Wieder⸗ herstellung. der Ruhe und Ordnung in Albanien zu berathen. Unter den Eingetroffenen zählt man den Pascha von Pechin, die Bei's von Tirang, Kavasa und Elbassan. Die vereinten Streitkräfte dieser verschiedenen Befehlshaber dürften mehr als hinlaͤnglich seyn, um Tafil Busi, falls
die guͤtlichen Schritte,
die man versucht hat, um ihn zum Gehorsam zuruͤck ufuͤhren,
keinen Eingang finden sollten, mit Gewalt der Waffen zu be— zwingen. — Nachschrift vom 27. Dez. Der hiesige Oltoma— nische General⸗Konsul hat so eben Dr. vom Pascha von Ja— nina erhalten, welchen zufolge Tafil Busi den ihm gemachten
haͤngern Berat geraͤumt haben soll. in jenen Gegenden wiederhergestellt seyn.“ Vereinigte Staaten von Nord-Amerika— New-⸗York, 2. Dez. Von dem Schlusse der (gestern ab⸗
gebrochenen) Botschaft des Praͤsidenten, welcher von den innern
Verhaͤltnissen handelt, geben wir in Folgendem den wesentlichen von dar Bank der Vereinigten Staaten forderte, mit derselben
Inhalt: 4 Nach der Berechnung des Depgrtements des Schatzes werden die Einkuͤnste fuͤr das gegenwärtsge Jahr 20, 624,717 Dollars betra⸗
gen, was mit den am 1. Januar im Schatze gebliebenen Ueberschuß bon 11,712,960 Dollars elne Summe von 32, 327,923 Dollars ergiebt.
Saͤmmtliche Ausgaben, mit Einschluß der offentlichen Schuld, sind auf 2 891,880 Dollars angeschlagen. ͤ S835 Hierunter sind jedoch etwa 1,186,000 Dollars von demjenigen begriffen, was schon früher in diesem Departement als nicht effektiv bezeichnet worden ist⸗ ,
„Man kann annehmen, daß am Ende des Jahres noch eine Summe von 8,002, 935 Dollars im Schatze bleiben wird, und daß blervon nur 3inI,963 Dollars zur Bestreitung aller laufenden Be—= dürfnisse erforderlich seyn werden. Ein solcher Stand unserer Fi⸗ nanzen ist fur die Industrie und Unternehmungen aller Art höchst erfreulich; es ist ein glückliches Vorzeichen des Relchthums und Wohlstandes, welche die fernere Benutzung unferer Hülfsguellen rt warten lassen. Es wurde indeß nscht klug gehandelt seyn, für jetzt irgend eine ,. in den Abgaben vorzuschlagen; die Wir— kung der allmäͤligen Reduction einiger dieser Abgaben ist noch nicht . Anglich erprobt, um den Nutzen davon genau angeben zu
nnen.
„Ohne bffentliche Schuld, im Frieden mit der ganzen Welt, ohne verwickelte Interessen, in unseren Verhaͤltnissen zu den frem— den Maͤchten, können wir die gegenwärtige Zeit als diejenige be— grüßen, welche am geeignetsten ist, solche Grundsaͤtze in unserer inneren Politik festjustellrn, die die Festigkeit unserer Republik, und die Freibeit unserer Mitbuͤrger sichern. Ote Verminderung der öf⸗
3 , J Dies wurde am 1. Januar 18365 einen Ueberschuß von 6,736,232 Dollars ergeben.
an den Schatz und verlangt von der richterlichen Gewalt bie Be⸗ iti ung ihrer Forderungen. Dies darf nicht gedulßet werden. Ez ist ebenso wichtig fur die Sicherheit der in der Bank niedergelegten offentlichen Gel der, als fuͤr die Ehre des Amerikanischen Volks, daß Maßregeln ergriffen werden, um die Regierung ganz von einem In= stitut zu trennen, welches der bffentlichen Wohlfahrt so nachthellig ist und die Verfassung und die Gesetze verachtet. Die Ereignisse haben meine Ansichten bestaͤtigt, die, wie ich glaube, auch die Tez Ameri⸗ kanischen Volkes sind, sie haben dargethan, daß die Rachtheile und die Gefahren einer National-Bank deren Nutzen überwiegen. Das verwegene Streben der Bank, die Regterung zu beherrschen, das Unglück, welches sie leider hervorgebracht, die Gewalttbätigkeiten, welche sie in einer unserer Staͤdte veranlaßt hat, die sonst darch Beobachtung der Gesetze und musterhafte Ordnung bekannt it, sind
BVorjeichen von dem, was das Amerikanische Voll zu erwarten hat,
wenn es in die Fortdauer dteses eines dͤhnlichen willigt ing jenigen, welche bis jeßt noch davon getrdumt haben, die jetzig: Ban guͤtlichen Vorstellungen nachgegeben haben und mit seinen An. .
Die Ruhe duͤrfte demnach zu konzentriren.
tlonen der Regierung nicht nofhwendig ist.
es Einzelnen, und giebt allen Mitgliedern unserer glücklichen En-
dderation neuen Anlaß — ⸗ erthei⸗ j ö an,. f lnlaß, ihr Vaterland zu lieben und es zu verthei⸗ Insurrectionen zu unterdrücken, und ich freue mich, Ihnen anzeigen
digen. Die wichtigste Folge dieser Maßregeln wird jedoch der Ein— fluß seyn, den sie auf den Charakter unserer Regierung ausüben, indem sie ihre Handlungen auf diejenlgen Gegenstände beschränken, welche am geeignetsten sind, ihr die Licbe und den Beiffand unserer Mitbuͤrger zu sichern.“
„Die Umstaͤnde machen mir es zur Pflicht, die Aufmerksam keit des Kongressez uf die Bank der Vereinigten Staaten zu lenken. Zur Bequemlichkeit der Regierung gegründet, ist dies Institut eine Geitzel für das Volk gemorden. Ihre Bemühung, die Bezahlung
Anes Theiles der National⸗Schuld autzuschieben, um das hierzu be stimmte Geld zu einem politischen Zweck zuruͤckzuhalten; die' Aus—
dehnung und n, . ibrer den Bedurfnissen der Gesellschaft gewidmeten Functionen; dle
ten ertheilte undegraͤnzte Vollmacht, Schriftsteller in Sold zu neh— men und den Drück ihrer Flugschriften zu bezahlen; die Zuruͤckhal— tung der Pensions-Listen und des Geldes nach der Wahl eines neuen Agenten; unbegründete Forderungen wegen erlittenen Nachtheils durch die Weigerung der Franzdͤsischen Regierung; alle diese verschiedenen Beschwerden sind dem Kongreß mitgetheilt wor⸗ den. Gleich nach dem Schlusse der letzten Session Fat die Bank durch ihren Praͤsidenten angekuͤndigt, daß sie bereit sey, ein bei— spielloses System der Beschraͤnkung und Üünterbrechung des inneren Wechsel-Verkehrs, welches sie vom 1. August 1833 bis zum 390. Juni 1831 befolgt hat, aufzugeben, und ihre Vortheile auf ale Klassen auszudehnen. Dies zeigte, daß das bisher befolgte System fur die Sicherheit der Bank nicht nothwendig war, und daß sie nur des⸗ halb dabei beharrte, um den Kongreß zu bewegen, ihre Forderung ruͤcksichtlich der Ablieferung der bei ihr niedergelegten Gelder zu bewilligen und ihr einen neuen Freibrief zu verleihen. Es ergab sich serner daraus, daß die Uebel, welche das ganze Land und ein zelne Personen waͤhrend der letzten funf oder sechs Monate erduldeten, nur hervorgerufen wurden, um durch die Noth des Vol⸗ kes auf den Kongreß zu wirken. Wir koͤnnen uns Gluͤck wuͤnschen, daß der Kongreß und das Land dies hassenswerthe Mandver ertra— gen baben, daß die Energie unserer Mitbürger uber diese neue Ty— rannei triumphirt und schnelle Huͤlfsmittel in der Einfuhr edler
Metalle aus allen Theilen der Erde gefunden bat, und daß endlich
die Bank sich außer Stande sieht, ihre Feindseligkeiten fortzusetzen. Die Nation hat gelernt, ihre Angelegenheiten ohne den Beistand der Bank zu verwalten, und der Handel hat schon neue Huͤlfsquel⸗ len aufgefunden Am 1. Oktober sahen wir das unwbegreifliche
Schauspiel, daß eine Bank mehr als die Halfte ihrer Kapitalien muͤßig in
ihren Gewölben oder in den Händen sreimnder Banquiers zu liegen halte. Zu diesen dem Lande während der letzten Session des Kongresses unnuͤtzerweise zugefügten Uebeln muß man noch die gewaltsame Wegnahme der Zinsen von ͤffentlichen Fonds bis zum Belauf von 170,011 Dollars, rechnen, unter dem Vorwande, sich fuͤr die Ver— luste, welche sie durch die Weigerung der Franzoͤsiscken Regierung erlitten, zu entschaͤdigen Diese Summe bildete einen Theil der Ein kuͤnfte fuͤr das Jahr 1834, die fuͤr den offentlichen Dienst bestimmt waren. Man koͤnnte eben so gut erwarten, daß die Einnehmer sich der Zoll Einkünfte oder der aus dem Verkauf dffentlicher Ländereien geloͤsten Gelder unter den Vorwande bemächtigten, daß sie Forde—⸗ rungen an die Vereinigten Staaten hatten Wenn man den Grundsatz auf⸗ stellt, daß cin Jeder, der eine Forderung an die Regierung macht, sich, ohne
ann, so giebt ez auch keine Gewißheit mehr, daß die von dem Kon reß bewilligten Summen in den Schatz gelangen. Die Zahlmei— ster der Armee und der Marine koͤnnten dann die zur Besoldung der Streitkräfte der Nation beslimmten Summen zu ihrem Privat Gebrauch verwenden und das Land zur Zeit des Krieges ohne Ver⸗ theidigung lassen Die von der Bank angenommene Maßregel ist zerstbrend und revolutionnair; wenn sie Nachahmer faͤnde, fo wurde sie das Land in Unordnung und Angrchie stärzen. Ein Artikel der Versassung bestimmt, daß keine Geldsumme aus dem Schatz zu ei— nem anderen Zweck, als den das Gesetz vorschreibt, genonimen wer— den darf, um die Verwendung dieser Gelder zu irgend einem Zweck, der nicht zuvor von den Revraͤsentanten des Volks gebilligt ist, zu verhindern. Die gesetzgebende Gewalt hat allein das Recht, über die Verwendung der dffentlichen Einkuͤnfte zu bestinmen. Nich der Verfassung kann die Bank ohne Zustimmung des Kongresses keine Vorschuͤsse von der Regierung erhalten. Aber die Bank hat niemals einen Kredit ge⸗
fordert; sie versuchte, sich obne eine Kongreß⸗Akte Geld zu er he
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fen. Statt einen von beiden Kammern bewilligten und vom Pr sidenten hestaͤtigten Kredit nachzusuchen, wendet sie sich unmittelbar
Instituts oder in die Errichtung Ich hege daher die feste Hoffnung, daß die⸗
durch cine andere zu ersetzen, dies aufgeben werden; es ist offenbar besser, sich einigen leicht vorauszusehenden Unbequemlich keiten auszusetz en, als
die ganze finanzielle Macht der Republik unter irgend einer Form Gluͤcklicherweise ist es schon erwiesen, daß die Vermittelung eines ahnlichen Instituts fur die fiskalischen Opera Die Banken der ver⸗ schiede nen Stagten reichen vellkommen hin, um Alles, was man
Schnelligkeit und um einen eben so wohlfeilen Preis zu leisten. Sie haben sich erhalten und alle ihre Pflichten erfuͤllt, wahrend die Bank der Vereinigten Staaten noch maͤchtig und in einem Zustande offene Feindseligteit gegen sie war Es ist unmoglich, anzunehmen, daß sie mehr Schwierigkeiten in ihren Geschaͤften erfahren werden, wenn der Feind nicht mehr existirt“
„Der Kongreß wird seine Aufmerksamkeit ernstlich darauf rich⸗ ten müssen, die in den Staaten⸗Banken befindlichen Devosita durch ein Gesetz zu reguliren. Da diese Banken ihre Freibriefe nicht von den National-Behdrden erhalten haben, so werden sie sich niemals in die allgemeinen Wahlen mischen und sich nicht der Mittel bedie⸗ hen, woßurch es der Bank der Vereinigten Staaten gelungen ist, uͤber zwel Jahre lang das Land aufzuregen und zu zerrütten.“
„Die Fortschritte des Ausprägenz der Goldmünzen machen den Muͤnz-Beamten Ehre; sie versprechen, in kurzem das Land mit gu⸗= tem und leicht fortzubringendem Gelde zu versehen, wodurch sich die Unbequemlichkeiten, welche fuͤr die Reisenden aus dem Mangel eines allgemeinen Papiergeldes entstanden, wenn es den Staaten Banken unmöglich war, dergleichen auszugeben, sehr vermindern werden.“ .
„Der Bericht des Seeretairs im Kriegs-Departement und die dazu gehbrigen Dokumente werden Sie mit den verschiedenen Ge— . bekannt machen, welche dieser Verwaltung übertra- 3 n,,
„„Seit unserer letzten Session hat kein Ereigniß eine Bewegung unserer Armee nothwendig gemacht; nue ein Dragoner-Regiment wurde auf das Gebiet derjenigen wandernden Stamme, welche an unserer westlichen Graͤnze vom Raube leben, abgesandt. Diese Stämme sind uns hauptsaͤchlich durch ihre Lingrise gegen unsere
ö 9 9 ) ö ö t hu 9a j N ndi 1 ! senti n Lasten begünstigt in hohem Grade die ünterneßmungen Wütbürger und gegen die andern Inzianer, welche sich unter den
Schutz der Vereinigten Staaten gestellt haben, bekannt. Es ist fur die Ruhe der Graͤnzen unerläßlich geworden, diese eingewurzelten
zu konnen, daß dieser Zweck ohne irgend eine Feindseligkeit erreicht
; etii le Ausschließung ihrer Haupt- Vireltoren von der Kenntniß ihrer wichtigsten Geschäfte; die ihrem Praäͤsiden⸗
ist. Es ist zu beklagen, daß die in jenen Gegenden herrschenden Krankheiten dem Lande mehrere ausgezeichnete Manner geraubt ha— ben, worunter namentlich der General CLeavenworth, ein Rohlbe—= kannter und wegen seiner glaͤnzenden Verdtenste im letzten Kriege all gemei⸗ geachteter Offizler.“
Die Armee ist in einem vollkommen diszivlinirten Zustande. Sie reicht in ibrer gegenwa „igen Organ sation hin, die sothwen. digen Garnisonen an den Kuͤsten zu besetzen, die inneren Graͤnzen zu vertheidigen, die Ueberlieferungen der Kriegs⸗Wissenschast zu be⸗ wahren, und mit den bestaͤndigen Verbesserungen der neueren Zeit Schritt zu halten. Dies sind die Grunde, welche in unserem Va terlande eine sehende Militair⸗Macht rechtfertigen. Die Geschschte lehrt uns zwar die damit verbundenen Gefahren und das Bestreben derselben, sich zu vergrößern, allein die naturliche Wach samkeit des Publikums und seiner Repräͤsentanten im Kongreß kann allen solchen üebelstaͤnden vorbeugen. — In dem Zustande der Indianer hat keine wichtige Beraͤnderung stattgefunden.“
„Es sind vor kurzem Enideckungen gemacht worden, welche das Borhandenseyn beträchtlicher Betrügerelen bei Anwendung der Pen⸗ sions⸗Gesetze fuͤr die wahrend unserer Revolution geleistesen Dienste darthun. Es ist unmoglich, zu berechnen, wie viel auf diese Weisc dem National-Schatz entzogen worden ist.“
„Sie werden aus den dem Kongreß übersandten Dokumenten ersehen, daß das Budget des Kriegs- Mintsters, welches im Jahre 188i bis auf die Summe von 6,Ghz, 251 Deollars sileg, worunter noch nicht die 270,009 Dollars zur Equipirung der Miliz und die 10,900 Dollars fuͤr die Eivilisation der Indianer begriffen sind, im Jabre 18868 nur 3,778, 963 Dollars, also 3,224 287 Dollars weniger betraͤgt. Die Uesachen zu dieser großen Differenz sind teils zu⸗ faͤllig, theils permanent, und werden bei einer guten Verwaltung auch ferner auf die Verminderung der Ausgaben Einfluß haben.“
„„ „Aus dem Bericht des Staats-Seeretairs der Marine ergiebt sich, daß die Weisheit und Liberalitaͤt, womit der Kongreß stetz fur die allmäͤlige Vergrößerung der Marine besorgt war; durch einen gleichen Grund von Eifer ünd Treue von Seiten derjenigen, welchen die Ausführung der Gesetze oblag, unterstützt worden sind, and wir koͤn⸗ nen in kurzem eine Seemacht aufstellen, die fuͤr alle Fälle hinreichend seyn wird. Betrachten wir unsere Stellung zu anderen Rationen, so ist es offenbar, daß wir, im Falle eines 6 mit ihnen, haupt- saͤchlich auf unsere Marine rechnen muͤssen. Die weiten Meerc, welche uns von anderen Regierungen trennen, wurden nothwendtg
der Schauplatz seyn, wo ein Feind uns anzugreifen suchen würde,
und wenn wir nicht vorbereitet waren, ihm auf diesem Slemente zu begegnen, so durften wir nicht hoßen, die Mittel zur Zurückweisung oder Verhinderung des Angriffs zu besitzen Wir können daher au
die Vergrößerung dieses Vertheidigungs-Mittels nicht genug Sorg⸗
falt verwenden. Unsere Politik hat daber wohlweislsch beständt« eine hinreichende Macht zum Schutz unseres Handels und zur Herbeischaffung derjenigen Materialien, welche zum lusbessern der Schiffe und zum Bau neuer Fahrzeuge erforderlich sind, auf der See gehabt. Ich empfeble Ihnen in dieser Bezie⸗
bung die ven dem Sceretair der Marine vorgeschlagene Anlegung von einem neuen Schiffswerft und die Erbauungen von Dampf⸗ Batterieen. — Ich fordere Sie nochmals auf, Ibte Aufmerksamkeit n . Erlaubniß, an offentlichem Eigenthum schadlos halten
aus den mangeldaften Zustand des gerichtlichen Systems in den Ver= einizten Staaten zu lenken. Nichts ware wuͤnschenswerther, als
ein gleichfdrmiges Verfahren der richterlichen Beidrden in den ver=
schledenen Staaten. Sie haben, als Mitglieder der unson, gleiche Ansprüche an die Vortheile und Wohlthaten, welche die Gesetze derselben gewähren, allein die bestehenden Gesetze lassen ein Viertel der Staaten ohne Kreis-Gericht« Es isi die unerlaͤßliche Yfticht des Kongresses, alle Staaten in dieser Beziehung auf gleichen Fuß u setzen.“
. wird mich hoffentlich entschuldigen, wenn ich von neuem auf die Art der Erwäblung des Praͤsidenten und Vice-Praäsidenten der Vereinigten Stagten zurückkomme, Ich habe mich immer mehr uͤberseugt, daß es von der böͤchsten Wichtigkeit fuͤr das Land ißt, ei nen Plan anzunehmen, welcher unter allen Umständen dies wichtige Souverainetaͤtz-Recht der direkten Kontrolle des Volks unterwirjt. Lönnte man Lies erreichen und die Functionen des Präsidenten und Viꝑee⸗Praͤstdenten auf eine r von à oder 6 Jabren beschrän. ken, so würde unsere Freiheit dadurch eine neue Stütze erhalten. Fur jetzt ist zwar eine Verletzung der Verfaffung, snsofern sie die persbnlichen Rechte des Einzelnen betrifft, nicht zu fuͤrchten, aber