Antwerpen, 20. Januar,
Spaun. 58 A. 33 27. Guebhard AX. Ziunel. 189. Cortes M0.
. London, 17. Januar. Cons. 33 92. Span. —. Cortes S6. Lort.— Engi. Runa. — Columb. 323. Mex. A1.
Wien, 21. Januar.
6 Met. 10077. A3 923. Bank- Aetien 12805. Neue Anleihe v.
Eerliner Börse. Den 26. Januar 1835.
St. Schuld- Sch. Pr. Engl. Obl. 30. Prüm. Sch. d. Seh. Kurm. Obl. m. I. C. Neum. Int. Sch. do. Berl. Stadt- Obl. Königsb. do. Elbing. do. Danz. do. in Th. Westpr. PFfandbr. Grosshz. Pos. do.
Oxtpr. Pfandbr. Pbomm. do.
Kur- u. Neum. do. Schlesische do. Rkst. C. d. K. -u. X. Z. Sch. d. K. -u. N.
Holl. vollw. Duk.
Neue do. Friedrichsd'or . Dis conto
2 . 1
Meteorologische Beobachtung.
Morgens Nachmitt. Abends I Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Bobachtung.
, 337, 3 par. zb, Par. 338, Sr Par Quelhbrme 7, o 0 R
uftwaͤrme 2,7 5 R. . A, 0 O R. ö .
n . 1 0 5 . 2, 33 lußwärme 1,40 R. Bodenwärme 1,6 R.
1833. 25. Januar.
d8 pCt. S9 pCt. trübe. truͤbe. SW. SW. SW.
SW. Königliche Schau spiele.
Dienstag, 27. Jan. Im Opernhause: Fanchon, das Leyer— mädchen, Operette in 3 Abth. Musik von Himmel. Nach dem ersten Akt der Oper: Große Phantasie fuͤr Violine, neu kom— ponirt und auigefuͤhrt von Herrn Lafont, Ritter der Ehren-Le— 46 und ersten Kammer⸗Virtuos des Kaiserl. Russischen und
oͤnigl. Franzoͤsischen Hofes. Nach dem zweiten Akt: Duett fuͤr Fortepiano und Violine, komponirt von Herz und Lafont, vorgetragen von den Herren Taubert und Lafent. Am Schlusse der Oper: Variationen fuͤr Violine, auf ein Favorit⸗Rondo der a. „Emma“, von Auber, komponirt und ausgefuhrt von Hrn. afont.
Im Schauspielhause: 1) Les Charmettes, vaudeville en 1 acte, par Mr. Bayarq. 2) Michel Perrin, ou: L'espion sans le savoir, vaudeville en 2 actes, par Mr. MẽBlesville.
Mittwoch, 284. Jan. Im Schauspielhause: König Lear, Trauerspiel in 5 Abih., von Shakespeare, uͤbertragen und fuͤr die Buͤhne bearbeitet von Kaufmann.
Königstädtisches Theater. Dlenstag, 27. Jan. Der boͤse Geist Lumpacivagabundus, 3 Das liederliche Kleeblatt, Zauberposse mit Gesang in 3 ten. Mittwoch, 28. Jan. Lestocg, oder: Intrigue und Liebe, Oper in 4 Akten, von Scribe. Musik von Auber.
Niederschlag 0, o oO 9 Rh.
Neueste Nachrichten.
Paris, 20. Jan. Der Koͤnig ertheilte vorgestern Abend dem Fuͤrsten von Talleyrand wieder eine Audienz und arbeitete
Holl. 238 Sa. 53 1003. 11 pz ez. 97
Ausdünst. 0, o 29 Nh.
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gestern mit den Ministern der Justiz und der auswaͤrtigen An⸗ gelegenheiten.
Herr von Talleyrand hatte vorgestern eine lange Konferenz mit dem Herzog von Broglie.
Hiesigen Blättern zufolge, wollen Personen, die auf die Bewegungen in der Diplomatie aufmerksam achten, eine An⸗ näherung zwischen dem Fürsten Talleyrand und dem Grafen Pozzo di Borgo bemerkt haben. Der Besuch, den der Fuͤrst dem Grafen Pozzo di Borgo am Russischen Neujahrstage ab— gestattet, hat Sensation gemacht; Einige nennen ihn den offiziel⸗ len Bruch des Herrn von Talleyrand mit England.
Der Pairshof beendigte in seiner gestrigen Sitzung seine Berathungen uͤber den Geschaͤftsfuͤhrer des Blattes „le Dau— phinois“, Herrn Creput, und entschied, daß auch in Betreff des weiten Punktes, der ihm in dem Requisitorium des General⸗
rokurators Schuld gegeben war, kein Grund zur Anklage ge⸗ gen ihn vorhanden sey. Dasselbe erklärte der Gerichtshof in Be⸗ zug auf acht andere Individuen. Nur gegen einen Inkulpaten s dem Pairshofe in dieser Sitzung die Anklagegruͤnde ge⸗ nuͤgend.
Der Graf Pers, Pair von Frankreich, ist in einem Alter von 85 Jahren zu Tarbes mit Tode abgegangen.
Seit mehreren Tagen beschaͤstigt sich die Deputirten⸗Kam⸗ mer in ihren Bureaus mit der Ernennung der 36 Budget⸗Kom— missarien. Das vierte Bureau hat die Herren Bessieres, Odier, Strolz und Lepelletier d'Aulnay, das sechste die Herren Karl Dupin, Gouin, Desjobert und Salvandy, das siebente die Her— ren Pelet von der Lozière, Gillon, Franz Delessert und v. Bé— rigny, und das achte die Herren Calmont, Prunelle, Laplagne und J. Lefebvre ernannt. Die uͤbrigen Bureaus haben ihre Er— nennungen noch nicht beendigt.
Galignani's Messenger enthaͤlt Folgendes: „Da taͤg⸗ lich Berichte uͤber das Verhältniß des Gefandten der Vereinig— ten Staaten zur Franzoͤsischen Regierung verbreitet werden, so haben wir uns um genaue Aufschluͤsse dieserhalb bemuͤht, aus welchen sich ergiebt, daß Herr Livingston auf die Erklärung, seine Paͤsse ständen zu seiner Verfuͤgung, geantwortet hat, er werde dieselben ohne den Befehl seiner Regierung, welcher er allein zu gehorchen habe, nicht verlangen und nicht auf seine eigene Hand die Verantwortlichkeit fuͤr die ernsten Folgen uͤbernehmen, die aus einem solchen Schritt, wenn ihm derselbe auch von den Ministern Sr. Majestaͤt vorgeschlagen wurde, hervorgehen koͤnnten; wenn es aber ihre Absicht sey, ihm zu be⸗ fehlen, daß er das Franzoͤsische Gebiet verlassen folle, so wurde er dies nach Empfang se.ner Paͤsse augenblicklich thun.“
Das Journal des Déhats meldet: „Die Zahl der Englischen Wahlen war vorgestern (den 17sten) 498, worunter 3153 Reformer und 185 Tories. In der Grafschaft Perth hat Herr Maule, der Kandidat der Opposition, nach einem sehr leb— haften Kampf uͤber den jetzigen General- Feldzeugmeister, Sir G. Murray, gesiegt. In Hampshire kennt man bis jetzt nur das Resultat des ersten Wahltages. Lord Palmerston hatte 100 Stimmen weniger als sein Gegner, aber eine große Anzahl von Waͤhlern hatte ihre Stimme noch nicht abgegeben. Bei drei neuen Grafschaftswahlen hat die Tory⸗-Partei den Sieg davon⸗ getragen. Zu Dublin hat Herr O Connell die Majoritäͤt wie⸗ der erlangt, die Wahl sollte jedoch noch drei Tage dauern.“
Aus New-York sind Zeitungen vom 27. Dez. hier einge⸗ gangen. Alles war jedoch noch in derselben Lage, wie beim Ab— gange des letzten Packet Bootes. Die Amerikanischen Blaͤtter fahren fort, ihre Muthmaßungen uͤber die Folgen der Botschaft des Praͤsidenten zu aͤußern. Der Senat hat in seiner StCung vom 2ssten beschlossen, den letzten Tag des Jahres dem Anden ken an den Tod des Generals Lafayette zu weihen und eine Na— tional-Feier zu diesem Zwecke anzuordnen; Herr John Quinch Adams sollte an dem genannten Tage vor beiden Haͤusern des
Kongresses eine Rede über das Leben und den Charakter des
verstorbenen Generals halten, und es sollte kein legislatives Ge schäft an demselben vorgenommen werden.
In einem Schreiben aus Madrid vom 7. Januar he es: „Ein Infanterie-Bataillon der Koͤnigl. Garde geht morgn nach Aragonien ab. Man versichert, der groͤßte Theil unf Garnison werde die Armee verstaͤrken; seit dem 1. Januar sch besetzt die Stadt⸗Miliz mehrere wichtige Posten. Der Infn genten⸗-Chef Valles und sechzehn der Seinigen, die in der gend von Tortosa gefangen genommen worden waren, sind schossen worden.“
Spaͤtern Briefen aus Madrid vom 11ten d. zufolge, sprn
7
Allgemeine
Preusisg Staats. titung
man in der Spanischen Hauptstadt noch immer von der setzung Mina's durch den General Lauder und von dem R 28 tritte des Marquis de las Amarillas in das Ministerium 1 M 0 des Letzteren Stelle. sa Im Journal de Paris liest man: „Man ht nnn (19ten) an der Boͤrse viel davon gesprochen, daß ein Bata ln der Koͤniglich Spanischen Milizen von Erazo uͤberfallen won sey. Dlese Nachricht war in der That zu Bayonne verln tet; sie hatte aber ihren Ursprung in einem jener Karlististn Buͤlletins, in denen die Insurgenten so erfindungsreich sind, .. so oft ,, 3 dies . genug um Kronik des Ta g es. eigen, daß sie no er Bestätigung bedarf.“ er s . dagegen sagt: „Es scheint jetzt nur zu e n Deß Koͤnigs Masjestaͤt haben den bei der Staats Schulden das Bataillen der Milizen von Granada sich am 5. Jan, n Lllgungs,Kasse angestellten Ober⸗Buchhalter Buch zum Hof⸗ nicht zu Medina de Pomar, aber doch bei dem Wirthes n ath Alergnaͤdigst zu ernennen geruht. von Roboro, zwischen Villesang und Medina, von Erco ,,, . überfallen lassen. Das Karlistische Bulletin behauptet, d Zur Feier des Jahrestages Friedrich s II. wird die König sich nur der Oberst Marquis von Campoveroe mit 18 Ren (e Akademie der Wissenschaften am Donnerstage, den 2osten gerettet, alles uͤbrige sey in Stuͤcken gehauen worden, n M., Nachmittags um 4 Uhr, eine oͤffentliche Sitzung halten. 160 Mann, die man zu Gefangenen gemacht. Diese j fangenen werden in dem Bulletin mit Namen aufgesls es fuͤgt zwar nicht hinzu, daß man sie habe uͤber die Ka springen lassen, nach Privat⸗Briefen aber scheint dies leider zu gewiß zu seyn.“ Der Messager theilt darauf einen M zug aus der Madrider Hof⸗-Zeitung vom 10ten d. mit, hu von diesem Einfall Erazo's in Castilien und den dagegen gel 3 t ich fenen Maßregeln die Rede ist, welchen Auszug auch das In k nal des Döbats enthält. Dann faͤhrt das erstgenannte Blatt ss Paris, 21. Jan. Die Herzoge von Orleans und von „Nach Briefen aus Madrid vom 11ten hat jene Nachricht 1 Nemours haben heute in Begleitung des General, Lieutenants einen sehr tiefen Eindruck hervorgebracht, weil man die Anh Haiol und des Obersten des 5isten Regimentes mehrere Kaser— lichkeit eines großen Theils des Adels von Alt Castilien n en der Hauptstadt besichtigt. . namentlich der Bevölkerung von Burgos an Don Carlos in In der heutigen Sitzung der Deputirten/ Kammer, in und daher große Besorgnisse fuͤr diese Provinz hegt; uͤbr s] welcher man die Abwesenheit der Legitimisten bemerkte, die sich scheint es, daß Erazo die Baskischen Provinzen nur in der I m Sterbetage Ludwig's XVI. aller Geschaͤfte zu enthalten pfle—⸗ sicht verließ, um das Terrain zu sondiren, wer weiß aber, en, war die Berathung uͤber die Proposition des Herrn Anisson⸗ er sich nicht in Folge seines Sieges versucht fuͤhlt, weiter U Duperron wegen der Urbarmachüng der Waldungen, die be— zudringen.“ its in der vorigen Session von dieser Kammer angenommen Gestern ging r. das Geruͤcht, Zumalacarreguy habe orden war, aber der Pairs-Kammer nicht mehr hatte vorgelegt die Generale der Christinos einen großen Sieg davongetra ] erden koͤnnen, an der Tagesordnung. — Zuvor verlas jedoch Mina, hieß es, befinde sich sehr schlecht, und es sey ihn er Praäsident ein Schreiben, mittelst dessen der Minister der Ober⸗Befehl desinitiv genommen worden. wärtigen Angelegenheiten der Kammer verschiedene auf die — Heute schloß 5proc. Rente pr. compt. 107. 20. Bord-Amerikanische Schuldfor derung bezuͤgliche Aktenstuͤcke mit cour. 197. 30. proc. pr. compt. 76. 95. sin cour. J. Peilte. Herr R oalier⸗ Dumas wollte, daß man ein genaues sproc. Neap. pr. compt. — —. sin cour. 93. 809. In] Verzeichniß der in Beschlag genommenen Amerikanischen Schiffe Span. 437. Zproc. do. 275. Cortes 42. Ausg. Span. St] nd ihrer Ladungen anfertige, um danach den Betrag der 153. 21 proc. Holl. 55. 15. f bewilligenden Entschaͤdigung abmessen zu koͤnnen. Der Frankfurt a. M., 23. Jan. DOesterr. sproc. Nel Minister bemerkte, daß ein solches Verzeichniß sich bereits unter 10013. 100 4. 4proc. g35 93. 21proc,. 559 Br. lproc. A Nen von ihm vorgelegten Papieren befinde, daß er auch gegen die 2 Bank⸗Aetien 1563. 15661. Part. „Oblig. 1399. Br. böofl Veröffentlichung derselben durch den Druck nichts einzuwenden 100 Gulden 214. G. Preuß. Praäͤm. Sch. 62 62. oo. dot habe, wenn gleich er nicht unbemerkt lassen konne, 65 dadurch Anl. g: Br. Holl. sproc. Obl. von 1832 973 975. Pol ein großer Zeitverlust herbeigefuͤhrt wuͤrde. Herr Odier unter—⸗ Loose 06. —. proc. Span. Rente 423. 423. Zproc. do. aM stützie den Antrag des Herrn Réalier, Dumas. „Wenn wir 253. 251. icht“, äußerte er, „alle einerseits von der Zoll-Behoͤrde, dem See, Ministerium und dem Staats-Rathe, andererseits von der Regierung der Vereinigten Staaten gelieferte Nachweise ver Augen haben, so ist es uns unmöglich, die Entschaͤ— digungs-, Summe festzusetzen.“ „Also verlangt man den Druck saͤmmtlicher Aktenstuͤcke?“ fragte der Praͤsident.
— —
Amtliche Nachrichten.
Zeit ungs⸗Nachrichten. Aus land.
Redacteur Corel. — r
Gedruckt bei A. W. Hayn.
— — ö ꝛ 2
Bekanntmachungen.
Subhbastation?⸗ Patent.
Zum dientlichen Verkaufe der zur Vietor Graf v. Sjsoldrokischen Coneurzmasse gehörigen, im Großher zogthum Pesen und dessen Kostner Kreise belegenen Herrschafi Eiempin, hestehend aus der Stadt Eiem—
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Sta aten.
Y die Charlotte Friederike Wilhelmine Kuͤhlbrunn, geborne Koͤhler. 31 8 , n n fn, romberg, den 25. Juni 1834. ö ö . Bei Fr. Gerhard in Danzig ist so eben erschie sowie auch noch einige andere Sorten farbiger E Königl. Preuß. Landgericht. nen und in allen Buchhandlungen zu haben (zu ganz echt , 3 den neuesten an n
Au f
pin und den dazu gehörigen Dörfern Piechanin, Tar—⸗ nowo, Borowko, Grzybno und Kraykowo steht ein per⸗
Locale vor dem Deputirten H
mit dem Bemerten eingeladen werden, daß die Taxe
eurs⸗Registratur eingesehen werden koͤnnen.
] ö 3 h sah poena praeclusi et ö g . . ö. ö lich der auf Sß63 Thlr. 25 sgr. 38 pf. geschaͤtzten per— Wohle len hrach J, ö. Her len ber req id dn fuͤr alle Staͤnde zu schreiben, trefflich erfüllt; das
soͤnlichen und gewerblichen Abgaben, auf 66 48 Thlr.
h fag vs, Lardbhndderf är zrctl r fes s, iger oMinigcht zu meiden und,. baselbst iore Erkan. Wa goltterin kel sies Prentn Hau fehlen
Griybno auf 21, 8ᷓ3 Thlr. 9g sgr. sz vf. und zKeraykowo ,, . so wie ihre kfundamenta er elliti . : mit Inbegriff Ser Kubergkischen z'rug-Nahrung auf zn er'hibiren, widrigenfallz selbige nach fiblauf dieses bestehen, Und seber Band ehr ihertzzsat Niauer, und Holzschwamm, sowie Feuchtigkeit in zisnsz, hir. 21 ir säberhhaupt also anf ll är dit zlend ichen ernie, inden weite eine heclam̃m eech Bd. doch e ,
. inn, , , nn Stadt , , . . 26 * srensburg auf der Insel Qesel, werden auf eurato⸗ 4 . . Herr r nn risches Ansuchen hiermittelst und Kraft diefes dffent= . errn Landgerichts⸗Rath 6 . ier nenn lf 7 welche an ö , 8 ige den Nachlaß des kuͤrzlich hierselbst verstorbenen, aus Grafen von Posazowski hierselbst an, wozu Kauflustige dem Ämt Buͤtow, in Königreich Preußen gebttigen von hr.
Volkes,
erpetui silentit bei diesem
5 Kr. 27 pf. gad mit Hinzurechnung der gew erbstchen tionen ergehen werden, mit ihren Erbanspruͤchen und ein Heft, und da jehes Hef nur?;
* . 3 ! Angaben nicht weiter gehört noch admittirt, sondern * i 4 und bersd lichen Abgaben der Stadt Ejempin au ö fe ra pr iel e sch i ch 3. die, Anschaffung dieses tůeflichen
den solches angeht, sich zu richten, vor Schaben uns Ninder beg uͤterten leicht möglich. Nachtheil aber zu huͤten hat.
Gegeben auf, dem Rathhause zu Arensburg auf der Insel Oesel, am *. November 1831.
140 193 Thlr. 4 sar. 101 pf. gewürdigt worden. Fraustadt, den 7. August 1834. Königl. Preuß Landgericht. Neigebaur.
— —
Subhbastations⸗Paten t. Zum Verkanf des hieselbst in der Friedrichs, Straße ub No. 68. belegenen, jur Kaufmann J. J. Kühl= b runnschen Coneurs⸗Masse gehörigen, in der frühern
(L. 8.)
Wonach ein Jeder, Neujahr 18335 beginnt die
2 . ad mandalum fuͤr die
A Dreßler,
Thlr.
Sunhastat on dem Kaufmann Marg ad udieirten, Grund, stücks, welches gerichtlich auf 73891 Thlr. abgeschäͤtz.
termin auf den 25. Februar 1835
— ) : 1 Th ; Die Herren Aktionairs der Berlinisch Feuer- il, steht, da die Kaufgelder nicht berichtigt worden im yorsic hl erunga. nei . 3, . n, Wege der Resubhastation der peremtorische Bietungs⸗ rannten jĩꝛuhrlichen General- Vers amm
herson der durch legitimirle Beroliumicti h ächtigte,: Mittwoch den 4. . . iehtigte, am
lung zich in
, V ittas vor dem Herrn Landgerichtsrath Köoͤhler, Vormittag Uhr, in dem Lokal der e Berlin zu häben:
um Y Uhr, in unserm Insteuetions⸗ Zim ner an, ju dauer Strasse Ro. 81. welchem Kauflustige mit dem Benictien eingeladen Verhandlungen präicise 11 ü
werden, daß die Taxe und der neuesße Hypotheken- schein von diesem Grundstucke in ki e , tions⸗Registratur eingesthen werden koͤnnen.
Zaaleich werden folgende, ihrem Aufenthalte nach unbekannte, Real⸗Interessenten, als:
1) der Kaufmann Samuel Engelmann und
Berlin, den 20. Januar 1835. versicherungs-Anstalt.
F. G. van Halle.,
gesulligst einaufinden, dat die lir beginnen werden,“
J. H. B3zse,
Literarische Anzeigen.
J in 6. 71 sg r. 83
Berlin, Schloßplatz Nr. 2, in der Stu hrschen): Das er ste Heft der
Geschichte des Preußischen Staates und
fur , re n,
. Fduagar Ddeinel. ⸗ 8 n Amt „im; ĩ ᷓ Geistreiche, höͤchst anziehende Darstellungswei laͤndische und hamburger Art zum Schreiben See gönn, weil, hiesigen Bürgers und Kupferschmiede- NMeisters „Geil 4 gllungsweise, ri
n ,, . n 1 66 Michael Friedrich Muͤller Erbanspruͤche oder Anfor— . Ainnedlern' lit Sh verbunden mit einem J — 9 zu jed ö in unserer Con⸗ derungen ex dquocunque capite haben möchten, auf⸗ l
Rach Le: gerichtlichen Ter vom sh und resp. A', Kefordsrtz und, angewiesen, sch binnen, ahrenfrist ü zs unn. len 'in uf ähh end allen r 23 26. und 27. Juni b. J, ist die Stadt Eienipin ,, nn e welche eins gute her sei des ö nebst den Dörfern Borowkto und Piechanin, gusschließo 31 83 Jahres sitzen wuͤnschen. Der Herr Verfasser hat seinen Zweck, tet und mit Zusatzen vermehrt. Rit 1 Tafel l
gemein versiandlichen Bortrage, zeichnen das vor— egende Werk, vor hundert aͤhnlichen ruͤhmlichst aus,
zaterlandes zu be⸗ Von James Perry. Nach dem Englischen bett
Das Werk wird, auf schoͤnem Maschinen-Velin⸗ papier sauber und correkt gedruckt, aus 5 Bänden
h j / 'scheint Gebaͤuden uberhaupt zu verhuͤten und zu vertlh e n , , n, i r, Fuͤr Hausbesiher, Bauherren und Bauleute.
Werkes auch dem
Juristische Zeitung
ge n d e r n, en Staaten. 6 6, zaer, hren vierten Jahrgang. Der Praͤnumerations-Preis Civit. Arenshurg. Syndicus et Secr. fuͤr 80 ,,,, irn ,. ist e
Man praͤnumerirt bei allen resp. Post⸗Aem— tern und Buchhandlungen, in Berlin bei
Eduard Brandenburg, Charlottenstraße Nr. 29.
Bei Basse in Quedlinburg ist erschienen und bei Ludwig Oehmigke, Burgstraße Nr. 8, in
Das Tintenbuch.
Oder Anweisung, alle Arten guter und ordinaͤrer Schreibtinten, als schwarze, rothe, blaue, gruͤne u Die Direktion der Berligisehen Feuer- ⸗ w, sowie gute Drück und Zeichnentinten, sowohl alle Literatur- Freunde recht angelcgentlich aufn , ,,, k . ft en zum eigene edarf zu berei⸗ ßeren sehr werthvollen Werken, meist gute un Benecke. Gröditzberg. W. Brose. H. l otho.sten. Herausgegeben von H. Friedberg. un er. suchte Bucher, namentlich 33. viel Ich üg liches vermehrte Auflage. Svo. geh. Preis 7 sgr. .
„Ja, ja!“ erscholl es von mehreren Seiten, worauf alle von dem Grafen von Nigny vorgelegte Papiere zum Drucke verwiesen wurden. Dieselben bestehen im Wesentlichen aus folgenden Piecen; einem von Herrn Caulaincourt an den Kaiser abgestatteten Bericht; mehreren andern Berichten aus den Jahren 1811, 1812 und 1813; zwei Berichten an Karl X. aus den Jahren 1825 und 1830; drei Berichten der Speeial— ommission, die im Jahre 1831 die Nord-Amerikanische Schuld⸗ forderung zu pruͤfen hatte; endlich einer Abschrift des Traktates pon 1832. — Jetzt begann die Debatte uͤber die Eingangs er— waͤhnte Proposition des Herrn Anisson⸗Duperron, deren erster Artikel also lautet: „Kein Grundbesitzer darf hinfuͤhro seine For— sten urbar machen, wenn er nicht zuvor dem Maire der Ge— meinde und dem Unter -Präfekten des Bezirks, worin jene Forsten liegen, davon Anzeige gemacht hat.“ Der General Valazé verlangte, daß man die Urbarmachung der Forsten an der Landesgraͤnze von der Autorisation des Kriegs-Minssters ab— Ungig mache. Herr Mauguin war der Meinung, daß Herr alagẽ hierin zu weit gehe, daß es indessen allerdings gut seyn möchie, der Regierung in dem Interesse der Vertheidigung des landes ein gewisses Beaufsichtigungsrecht zu sichern, namentlich auf dem Grund und Boden in der Umgegend fester Plaͤtze. Er verlangte demgemäß, daß das Amendement des Herrn Valazs bei dem 4ten Artikel wieder zur Sprache gebracht werde, worin die Kammer willigte. Der 1ste Artikel wurde darauf unver— ändert angenommen; eben so der 2te, der von einigen zu beob— achtenden Foͤrmlichkeiten handelt. Dem 3ten Artikel zufolge, der gleichfalls unveraͤndert durchging, soll innerhalb dreier Monate nach der im 1sten Artikel erwahnten i von Seiten der betreffenden Gemeinde oder des Unter-Praͤfekten Einspruch gegen die beabsichtigte Urbarmachung gethan werden können. Der 4te Artikei lautet also: „Dieser Einspruch darf nur stattfinden, wenn er durch die Nothwendigkeit motivirt wird, dem Boden einen Widerhalt zu geben, oder ihn gegen Triebsand, ergstroͤne und Lavinen zu ihnen oder die Quellen zu erhal— ten, die irgend einer Gemeinde das noͤthige Wasser zusuͤhren.“ k Hier schloß sich nun die obige Proposition des Herrn Valazé Buch er- Auktion s- Katalo an, die von Herrn von Tracy bekaͤmpft wurde. (Das Resul— In, alien. Buchhandlungen bes In⸗ 6 Aut 6 Debatte war beim Abgange der Post noch nicht be— des ist gratis zu haben: ñ n m , ener vorzüglichen San Die Kommission, der die Pruͤfung des Gesetz⸗ Entwurfes lung von 3809 gebundenen oder i über die außerordentlichen und Supplementar-Kredite fuͤr 1834 schirten, gröͤßtentheils noch nicht gebraut aufgetragen worden ist, hat gestern einen sehr wichtigen Beschluß werthvollen Werke aus allen Fächern, . gefaßt. Sie hat naͤmlich enischieden, daß sie, in Gemaͤßheit en r mr, ; n , . ö. äiner in das vorige Finanz-esetz eingefuͤhrten Bestimmung, ,,,, ,,. * n Darmstadt keine Gelder fuͤr die in das Konkordat von 1802 nicht begriffe gluf 9 Büͤcher-Sammilung erlaubt man M den Bisthümer bewilligen werde. Da die Ausgabe fuͤr 1834 ü 6 nun aber schon gemacht ist, so wuͤrde die Kammer, wenn sie auf die Ansichten der Kommisston einginge, die Mittel aufzusuchen haben, um ihrem Votum Kraft zu verleihen, und den Staats⸗ Hatz wirklich von einer ungefetzlichen Abgabe zu befreien. Bei neueren Franzdsischen und Englischen Litcratüt, dieser Gelegenheit (so meint ein hiesiges Blatt) duͤrfte die Kam— mer sich von der Nothwendigkeit einer buͤrgerlichen Verantwort⸗
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Berlin, Mittwoch den 28ttn Januar
— —
lichkeit, der sich Herr Persil immer so lebhaft widersetzt, uͤber⸗ zeugen. .
Herr Hyde de Neuville, der unter der vorigen Regierung Franzoͤsischer Gesandter in Nord⸗Amerita war, hat ein Schrei
den Traktat wegen der 25 Millionen angreist, und der Kammer die Verwerfung desselben anraͤth.
Der Pairshof hat neuerdings 6 ihm uͤberwiesene Inkulpa— ten von der Anklage freigesprochen und 7 andere in Anklage— stand versetzt. w
Um die schwebende Schuld zu decken, wurden bisher Schatz. kammer⸗Scheine auf drei Monat Zeit zu 2 pCt., auf 6 Monat zu 23 pCt., und auf ein Jahr zu 3 pCt. ausgegeben. Dieser Diskonto ist jetzt fuͤr die Scheine zu 5 Monat auf 2 pCt. und zu einem Jahre auf 2 pCt. ermäßigt worden, wahrend Schatz— kammer⸗Scheine auf 3 Monate gar nicht mehr ausgestellt wer⸗ den sollen. ;
Der Moniteur enthaͤlt eine vom 19. d. M. datirte Koͤ—⸗ nigl. Verordnung, wodurch der Zinsfuß fuͤr die bei der Deposi— ten⸗Kasse niederzulegenden Gelder von 3 auf 2 pCt. herabgesetzt wird. Indessen soll diese Bestimmung keine ruͤckwirkende Kraft haben, so daß die bereits belegten Gelder noch 3 Monate lang gegen 3 pCt. bei der , . Kasse stehen bleiben koͤnnen. Zin⸗ sen koͤnnen hinfuͤhro uͤberhaupt nur gefordert werden, wenn das Kapital mindestens 60 Tage bei der Kasse gestanden hat. Die , , nnn desselben erfolgt erst 45 Tage nach der Auf⸗—
ndigung. ie Herren August und Karl von Kersabiec, welche der Theilnahme an den Ereignissen von 1832 in der Vendée beschul— digt und in gontumaciam zum Tode verurtheilt waren, sind von dem Assisenhofe zu Orleans freigesprochen worden.
Die hiesigen 4 legitimistischen Blatter werden wegen des heutigen Todestages Ludwigs XXI. morgen nicht erscheinen.
Die vorgestrigen Nummern der France und der Quoti— dienne sind auf der Post in Beschlag genommen worden.
Das Journal de Paris enthaͤlt Folgendes: „Dem Kar— listischen Buͤlletin zufolge, von dem wir gestern gerochen ha⸗ ben, haͤtte das Bataillon von Granada sehr vom Feinde gelit⸗ ten, und der Oberst, Marquis von Campo⸗-Verde, haͤtte nur wenige seiner Leute retten koͤnnen. Wenn auch in diesem, wie in allen Karlistischen Buͤlletins, augenscheinlich viel Uebertreibung herrscht, so scheint es doch in der That gewiß, daß jenes Ba— taillon von Eraso überfallen worden ist und daß es ziemlich be⸗ deutende Verluste erlitten hat. — Mina hat 19 Bataillone or⸗ ganisirt, um die aktive Armee zu bilden; man hofft noch immer,
daß er bald das Kommando wieder werde uͤbernehmen koͤnnen.“
Ein Schreiben aus Bayonne vom 15ten d. sagt: „Ge— neral Mina hat dem General Harispe geschrieben, daß er in einigen Tagen wieder im Stande seyn werde, den Befehl uͤber das Heer zu fuͤhren, und daß er hoffe, die Spanische Regierung werde seinem Verlangen, ihm den General Valdez beizugeben, entsprechen. — Die Truppen der Koͤnigin, die am 11ten in der Nahe von Pampelona stationirt waren, bereiten sich zum Marsche gegen Zumalacarreguy vor. — Die Kolonnen der Generale Lo— renzo, Lopez und Oraa haben Huerta und Villaba verlassen, um den Karlisten⸗CThef Eraso vereint anzugreifen.“
Die Regierung hat in diesen Tagen sehr guͤnstige Nachrich⸗ ten aus dem Oriente erhalten. Die Verwickelungen, die einen neuen Bruch zwischen der Pforte und Aegypten besorgen ließen, sind gaͤnzlich beseitigt worden und es scheint sich endlich der Frie— den in der Levante zu befestigen. Demzufolge sind Befehle nach Toulon abgeschickt worden, die Flotte folle von den Hyerischen Inseln, wo sie bis zum Eintreffen der Besehle der Regierung mit Evolutionen beschaͤftigt war, in den Hafen dieser Stadt zuruͤck— kehren. Die ganze Flotte wird demnach zwischen dem 2östen und I0sten dort wieder eintreffen. Drei Kriegsschiffe sollen in der Levante bleiben, um die Inieressen der Franzoͤsischen Untertha— nen zu beschuͤtzen.
Großbritanien und Irland.
London, 21. Jan. Der Herzog von Leuchtenberg speiste am Donnerstag in Gesellschaft der Herzoge von Wellington und von Richmond, des Marquis und des Lords Camden bei Ih— ren Majestaͤten in Brighton. Der Atlas erzaͤhlt, daß der König bei diesem Diner die Gesundheit der Koͤnigin von Por— tugal ausgebracht, und daß der Herzog von Leuchtenberg diese Hoͤflichkeit sogleich mit einem Toast auf die Koͤnigin von Eng— land erwiedert habe; darauf haͤtten Se. Majestät auch auf das Wohl der Koͤnigin von Spanien getrunken und mit heiterer Laune hinzugesuͤgt: „Wir wollen ein Glas auf die Gesundheit der drei , en leeren“, ein Toast, der von den anwesen— den Gaͤsten mit dem groͤßten Enthusiasmus aufgenommen wor— den sey. Am Sonnabend beehrte der Herzog von Leuchtenberg ein von dem Portugiesischen Gesandten, Herrn von Moraes Sarmento, gegebenes Diner mit seiner Gegenwart. Außer den vier Begleitern des Herzogs, dem Marquis Ficalho, dem Gra— fen Mejean, dem Visconde Bandeira und dem Baron Billing, waren der Herzog von Wellington, Vitcount Mahon, der Unter-Se— eretair, Herr Backhouse, der Belgische, der Daͤnische, der Bayerische, der Griechische, der Brasilianische und der Spanische Gesandte, der Oesterreichische, der Franzoͤsische und der Schwedische Ge— schaͤftstraͤger, Lord Adolphus Fitz-Ciarence, Sir A. Barnard und die Herren Jabat, Mendizabal und Vanzeller bei dem Diner ugegen. Sir Robert Peel ließ sich entschuldigen, weil er, seiner 6 wegen, an diesem Tage von London abwesend seyn mußte. Abends fanden sich mehrere vornehme Portugiesen im Gesandt— schafts Hotel Ihrer Allergetreusten Majestät ein, um dem Her— zoge ihren Respekt zu bezeigen, und sich ihm zu empfehlen. Vor⸗ mittags hatte der Herzog bei Herrn Mendizabal ein Dejeuner eingenommen, welchem auch mehrere fremde Gesandte, die Lords Seaford und Holland, Oberst Fox und der ganze in London an— wesende Portugiesische Adel beiwohnten. n demselben Tage besuchte der Herzog von Leuchtenberg in Begleitung des Baron
Billing und des Herrn von Mendizabal das Bureau der Times,
ben an den Redacteur des „Echo frangais“ erlassen, worln er
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und nahm alle Theile der Dampf⸗Maschinen und des ganzen Druck und Redactions⸗ Apparats in genauen Augenschein. Sonntag fruͤh begab er sich, in Gesellschaft von Sir A. Barnard, nach Windsor, wo er das Schloß hesichtigte. Die Nacht darauf wollte er in Salisbury zubringen, und vorgestern wurde er auf seinem Wege nach Falmouth, wo er sich einschiffen wird, in Exeter er— wartet. Der Portugiesische Gesandte ist am Sonntag direkt von London nach Falmouth abgereist, um dort Alles zur Fahrt nach Portugal fuͤr den Herzog vorzubereiten. Letzterer sollte ge⸗ stern dort eintreffen, und von dem daselbst vor Anker liegenden Portugiesischen Geschwader nach Lissabon begleitet werden. Der „Monarch“, auf dem der Herzog die Ueberfahrt machen soll, ist bereits vorgestern von London in Falmouth angelangt.
Der Courier gab vorgestern Abend die Gesammtzahl der bis dahin bekannt gewordenen Wahlen auf 561 an, wovon 3318 auf Reformer und 213 auf Tories gefallen seyen. — Die Ti⸗ mes, die bis jetzt noch niemals die Zahl der Gewählten zusam⸗ mengerechnet und auch die Farbe der neuen Parlaments⸗-Glieder nicht naͤher angegeben hat, sondern die sich damit begnuͤgt, bloß ihre Namen aufzufuͤhren, fuͤgt gestern und heute noch ungefahr 27 neue Wahlen zu den am Montag Abend bekannten hinzu, so daß sich die Gesammtzahl also jetzt auf etwa 588 belaufen wuͤrde. Lord Palmerston und Herr Staunton sind in Sud⸗Hampshine durchgefallen und die beiden konservativen Kandidaten J. Fleming und H. C. Compton an ihre Stelle gewahlt worden. In Dublin, Edinburg und Glasgow haben dagegen die Oppo⸗ sitions⸗Kandidaten gegen die ministeriellen gl eg es wurden namlich zu Dublin die Herren O Connell und Ruthven, zu Edinburg die Herren Abereromby und Sir John Campbell und zu Glasgow die Herren J. Oswald und Dunlop gewahlt. Dem Globe zufolge, verhielten sich bis jetzt die reformistischen u den konservativen Wahlen in Schottland wie 5 zu 1 und in Keren wie 3 zu 1. — Der Stan dard sagte am Sonnabend: „Die Wahlen haben immer noch einen guten Fortgang, und wir gewinnen in Suüͤd⸗Leicester 1, Turner, an die Stelle von Dawson; in Durham 1, Trevor, an die Stelle von Chaytor; in Stockport 1, Major Marsland, an die Stelle von Lloyd; in Herdfordshire 1, Smith, an die Stelle von Cawert. Wir hof⸗ fen auch, Herrn Hume heute Abend aus dem Parlament ver— draͤngt zu sehen.“ (Letztere Erwartung hat sich bekanntlich nicht bestaͤtigt. — Vorgestern fuͤhrte eben die ses Blatt folgende fuͤr die konservatlve Partei gewonnene Wahlen auf: Siad⸗Essex 1, Bramston, an die Stelle von Lennard; Cambridgeshire 1, Eaton, an die Stelle von Childers; West⸗ Surrey 1, Barclay, an die Stelle von Leech. „Außer diesen klaren Vorthei— len aber“, fuͤgte es hinzu, „die durch die Entfernung von Gegnern und die Wahl von Freunden gewonnen worden, haben wir auch mehrere Faͤlle zu erwaͤhnen, wo diejenigen, wel⸗ che sich unter den Anhaͤngern von Lord Grey's Ministerium be— fanden, ihren Ton ganz veraäͤndert haben. Lord Stanley's Sprache ist die Sprache sehr vieler von denen, welche in den täglichen Listen des Globe und des Courier als Gegner von Sir Robert Peel's Verwaltung aufgeführt werden. In diese Klasse gehören die Herren Harcourt und Weyland in Oxford— shire, die Beide auf den Wahlgeruͤsten ausdruͤcklich ver sprachen, dem jetzigen Ministerium zu bewilligen, was es einzig und allein verlangt, namlich, daß man es ungestoͤrt gewaͤhren lasse, um es erst zu erproben; dessenungeachtet werden beide Herren in den Whig⸗Blaͤttern fuͤr Reformer ausgegeben, und auf einer an⸗ deren Spalte wird man kommen und sagen, daß die ganze Masse, zu der sie gehoͤrten, eine Phalanx bilde, der es vorbe— halten sey, die Regierung Sir R. Peels zu stuͤrjen! Durch solche Verblendungen suchen sich die Whigs ihren Muth aufzufrischen.“ — Im gestrigen Stan dard endlich heißt es: „Wir haben heute einige Verkuste aufzufuͤhren, namlich in der Grafschaft Galway: Bodkin, an die Stelle von Daly in Waterford: Wyse, an die Stelle von Christmas; in der Koͤnig's Grafschaft: Westenra, an die Stelle von Oxmantown; in Perthshire: Maule, an die Stelle von Murray; in Glasgow: Dunlop, an die Stelle von Ewing. Aber dieser Verlust wird durch folgenden Gewinn mehr als aufgehoben: In Hantshire Fleming und Compton, an die Stelle von Palmerston und Staunton; in Cheshire: Egerton, an die Stelle von Grosvenor; in Denbighshire: Bagot, an die Stelle von Biddulph; in Carlow: Bruen, an die Stelle von Vigors; in Kinsale: Thomas, an die Stelle von Stawell; in der Grafschaft Edinburg: Clerk, an die Stelle von Dalrymple; in der Grafschaft Stirling: Forbes, an die Stelle von Fleming, so daß sich in den heute bekannt gewordenen Wahlen eine Bilanz von Z zu unseren Gunsten ergiebt. Aber weit wichtiger sind die Erkla⸗ rungen, welche fortwährend uͤberall von Seiten derjenigen, welche An⸗ haͤnger der Verwaltung Lord Grey's waren, und die bloß deshalb in den Whig-Zeitungen als Gegner des jetzigen Ministeriums figuriren, in Betreff ihrer gemäßigten Ansichten abgegeben wer— den. Folgendes moge als eine Probe von den Gesinnungen und Absichten vieler derjenigen dienen, die in den Spalten einiger unserer Kollegen als Reformer aufgeführt werden, und die man deshalb fuͤr Gegner von Sir R. Peess Ministerium ausgiebt. 9 der . in , aͤußerte sich Herr Charlctz
arch illipps folgendermaßen: .
h , r ge, re,, ich wieder vor Ihnen, um mich um Ihre Stimmen zu bewerben. Ich glaube kaum, daß man von mir fordern wird, ich solle nach einem so un n Zeitraum von neuem eine Wahl⸗Rede an Sie halten. Sc. Majestaͤt haben es für ange⸗ messen erachtet, das Parlament aufzulbsen. An der Praͤrogative des Königs werde ich nie etwas auszusetzen finden, denn sie bildet einen Theil der Brrfasung des Landes. (Beifall. Es ist eine andere Reibe von Maͤnnern zur Verwaltung dieses Landes berufen worden, und ich hege die saesht⸗ Achtung gegen diese Individuen. Ich kann de Waͤhlern versichern, daß ich mich so lange gedulden werde, bis mir bie von der Regierung eingebrgchten Maßregeln zur Erwägung vor⸗ liegen werden, und wenn ich dieselben biüigen kann, so werde ich sie von Herzen unterstůtzen, wo nicht, mich ihnen aufs entschieden ff n, ,. Ich luͤmmere mich, wenn der Strom rein ist, nicht darum, aus welcher Quelle er entspringt, denn 9 sehe auf die Hage n, nicht auf die Personen. (Beifall.. Es ist ein wilder und unhar⸗= diger Geist im Schwange, der gern die Kirche und die Verfaffung
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