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lch im ler ten Augenblicke Huͤlfe kam, und ein herbeieilender
chiffer⸗/ : ĩ Han fre, . faßte und ihn und die Uebrigen gluͤcklich ans
——
Literarische Nachrichten.
dem Bruck übergehen, *) die in diesen Blaͤttern um so mehr
Erwähnung heischen, als sie uber zwei Gegenstaͤnde handeln,
ad, uns eben so nahe als Preußen, wie die Deutsche Wissenschaft
r „haupt, berühren. Wir entlednen zu diesenm Zwege Liner bereits
. ruͤber (in den „Jahrbüchern fuͤr wissenschaftliche Kritik“) erschie⸗
ö . neige des Herrn Varnhagen von Ense den nachstehen⸗ e Uszug:
„Die erste der beiden Reden giebt eine gedraͤngte Uebersicht der wechselnden Gestaltung und Wirksamkeit der Atademie der Wissen⸗ schatten zu Berlin, wobei der geschichtkundige Meister besonders auch in der freien Billigleit zu erkennen ist, womit er das, was ei⸗ ner jeden Zelt gemäß und in ihren Verbäͤltnissen begründet ist, ein. sichts voll würdigt und gelten läßt, wenn auch für unsere Zeit laͤngst andere und entgegengesetzte Forderungen eingetreten sind. Da diese Rede, so wie die folgende, eine eigentliche Festrede ist, so darf gleich hier fuͤr beide gemeinsam auch der wuͤrdigen Haltung gedacht wer⸗ den, mit welcher das dem Anlasse Gebührende warm und elfrig ge⸗ leistet, alles , dagegen vermieden worden.“ .
„Die zweite Rede ist durch ihren Gegenstand und Umfang die bedeutendere. Das Andenken Friedrichs des Großen lebt herrlich anter uns auf. Immer neue Strahlen beleuchten sein Bild, das immer schoner hervortritt, je mehr der Besch auer sich von dem Unechten und Zufaͤlligen, das seinen Blick verwirren möchte, abwendet und das Wahre und Wesentliche herauserkennt. Wir sind dahin gelangt, auf einer Stufe geistiger und politischer Entwickelung, die in den meisten Stuͤcken zu der von Friedrich gekannten und gehegten einen entschiebenen Gegensatz bildet, den bohen eigenthuͤmlichen Werth die⸗ ser letzteren vollkommen anzuerkennen, und wenn wir nicht leugnen dürfen, daß das Gedeihen solcher freien Einsicht großentheils dem Geiste zu danken ist, welcher den Kbnig beseelte und von ihm aus—= ging, so spricht die Anerkennung gerade unserer Zeit fuͤr denselben ö das rdtzte Lob aus, das einem Fuͤrsten dieser Art gezollt wer⸗—
en kann.“
„Als Feldherr, als Gesetzgeber, als landesvaͤterlich er Walter, hat Friedrich durch die Ereignisse und Beispiele, welche nach ihm die Weltbühne erfuͤllten, so wie durch die gruͤndlichen For⸗ rng die in neuester Zeit uͤber seine Thaten und Wirksam⸗ eit von den Offizieren des Generalstabs, von Preuß und anderen verdienten Maͤnnern angestellt worden, nur steis gewinnen muͤssen. Zweifelhafter durfte das Ergebniß duͤnken, wenn es darauf ankam, rin unmittelbar geistiges Einwirken als Schriftsteller zu betrachten.
le Sprache, das gelehrte Wissen, die Ansprüͤche an Darstellung, haben uncrmeßliche Fortschritte gemacht. Zwar die Poesieen des Kö⸗ nigs, offenbar nur als anmuthige Spiele zur eigenen Geistes Erfri⸗ schung gemeint und gegeben, konnen wir außer Acht lassen. — wie⸗ wohl auch in ihnen vlel Herrliches und Denkwuͤrdigts fuͤr immer niedergelegt ist, — allein die geschichtlichen Arbeiten, welche wir von seiner Hand besitzen, haben einen zu wichtigen Zweck und sind durch Inhalt und Absicht . bedeutend, als daß es fuͤr die Beurthe lun
riedrichs gleichguüͤltig seyn koͤnnte, welchen selbststaͤndigen Wert wir ihnen beizumessen haben.“
„Herr Geheime Rath Wilken hat sich diese schöne Aufgabe ge⸗ stellt, und betrachtet Friedrich den Großen als Geschichtschrei⸗ ber. Wie andere 3weige unserer Gelehrsamkelt und Literatur hat auch die Geschichtschreibung in neugren Zeiten einen gewal⸗ lügen Aufschwung genommen, ünd bei vielem Großen und Dan⸗ kenswerthen, das sie geleistet, ihre Anspruͤche doch bei weitem höher gestelit, als sie selber solche bisher noch zu erfüllen im Stande war. Denn, wenn wir genauer zusehen und erwaͤgen, so mochte, in Betreff der Darstellung, nur sehr wenig von den ge⸗ rühmten Geschichts- Arbeiten unserer Zeit denen des achtzehnten Jahrhunderte unbedingt vorzuziehen seyn. Gleichwohl haben Duͤn— 71 und Cinbildung auch in diesem Kreise dem Hange nicht wider⸗ Fanden, auf das Früͤhergeleistete, und namentlich auf die Geschicht=
wirb mit dieser 6 m „das so oft gemißbrauchte große Wort n
felren 4m scht hervor, die ihm den Anti- Machigvell eingegeben Hatte, kon welchen: Buche hier sehr treffend bemerst wird, da eingevildeten Feind bekaͤmpft, sondern daß die Grundsaͤtze, denen es
ler wußte, und uͤberhaußt durch Stellung und Geist tig zu beurthellen wuß n, ,, .
H „Die drei Perioden der Kbnigl. Preußischen Alademie der , ,,. und „König Friedrich 1J. als Geschichtschreiber.“
Berlin, Duncker und Humblot. 0 S. 8.
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in angenommener Haltung zeigen muß. Doch darf der König nichts⸗ destoweniger auch durch Styl und Vortrag, im Ganzen n n, noch immer den besten Geschichtsschreibern nicht bloß seiner Zeit, sondern aller Zeiten, beigezaͤhlt werden, und in einzelnen Schllde⸗ rungen verdient er, wie hier mit Recht behauptet wird, den gröͤß⸗ ten Meistern des Alterthums, einem Thukydides und 6. ei⸗ nem Sallustius und Tacitus, ehrenvoll zur Seite zu stehen. Wir danken es unserm Herrn Verf., daß er diese gerechte Anerkennung ausjusprechen sich nicht gescheut, die aus eines Andern Munde leicht als enthusiastische Vorlicbe gelten koͤnnte, aus dem seinen aber sich . en. auf Kenntniß und Einsicht gegruͤndete Ueberzeugung ver⸗
Meteorologische Beobachtung.
18553. Morgens Nachmitt. Abend Nach einmaliger 18. Maͤrz. 6 Uhr. 2 Ühr. 10 Uhr. Crohn .
Luftdruck. 37, o ar. 38, s * Par. 333, 1 6 Par Iouelwarme 6,9 O R. Luftwaͤrme 4 53.6 90 R. 4 8, 2 R. -⸗4 8,90 R. jFlußwarme 38,8 9 R. Thaupvunkt 4 3,89 R. 4 A, 0 R. 4 4,5 0 N. Bodenwärme A, 1 o R.
Dunstsaͤttg. 88 pCt. 72 pCt. S3 pCt. Iusdünst. 0, os 1 Rt? Wetter. .. truͤbe. halbheiter. truͤbe. MNiederschlag 0, 1 1 “Rh. Wind ... .. NW. NW. NW. MNachmittagZs 8 — 8 Uhr Wolkenzug! — NB. — Regen.
Tagesmittel: 835,2 0“... 6,59 R. . . 4,29 R. ..
S8 pCt.
Berliner Börse. Den 16. Uärz 1834.
Amtl. Fonds- und Geld-Cours-Hettel. (Hrergse. Coe.) , de n I, De, Geld.
amm, e t t t St. · Schuld · Sch. A 1003 10 Ostpr. Pfundbr. A 10275 — Pr. Engl. Obl. 30.4 987 986 omm. do. A 1065 — Prm. Sch. d. Seh. — 6575 65 Kur- u. Neum. do. A 1065 — Kurm. Obl. m. . C. A 1014 993 Schlesische do. — 106 Neum. Int. Sch. do. A 1017 995 Rkst. C. u. Z. Sch. Berl. Stadt- Gbl. A 1005 109] d. K- u. N.öe — — 1'283 Königsb. do. 4 985 — ö Elbing. do. 4 97 99 Gold al mare — 216 215 Danz. do. in Ih. — — 38 Neue Duk. — 186 — Westpr. Pfandbr. A 102 — riedrichsd' or.. — 13 131. Grossh. Pos. do. A 1025 1621 MDisconto . .... — 3
Auswärtige Börsen.
; Amsterduin, 11. Mürz.
Niederl. Wirkl. Schuld 85s. 53 do. io.
Kanz - Bill. 26. AA 3 Amort. 950.
S934. Preust. Prüm. Scheine 11A. 37 28.
Auxg. Schuld 1 *.. 313 80. Russ. 99. Cesterr. do A§ Anl. —. Span. 53 AS.
Antwerpen, 10. Märæ.
Span. 58 As. 33 272. Linsl. It. Cortes A85. do. Coup. —.
. London, 10. Märæ.
Cous. 85 914. Hel. 108. Span. Cortes 60z. 58 v. 1835 65 z Prümie. Ziusl. 144. Ausg. Span. Schuld 23. rie ej v. 1825 33. 32. Holl. 233 5653. 5; 103. 108. Portug. 92. Engl. Russ. 109. Bras. 853. 85. Columb. v. 1824 37. 5. Mex. Alz.
Wien, 11. Hürz. 53 Met. 101. A3 9533 Baußk. Actien 13333. Neue Anl. 592.
Königliche Sch auspeele.
Dienstag, 17. n Im Opernhause: Die Belagerung von Corinth, lyrisches Brama in 3 Abih., mit Ballets. Musik von Rossini. (Dlle. Sabine Heinefetter: Pamyra; Herr Ver— sing: Mahomet, als Gastrollen )
Zu dieser Oper werden Billets, mit Dienstag bezeichnet, verkauft.
Im Schauspielhause: Spectacle demandèé: 1) La seconde représentation de: Une fille à établir, vaudeville nouveau en 2 actes, par Mr. Bayard. 2) Les vieux péchés, vaude ville en 1 acte, par Mr. Meleswville. .
Mittwoch, 18. März. Im Schauspielhause: Zum ersten⸗ male wiederholt: Die Schwestern, Lustspiel in 1 Akt, nach dem in. von L. Angely. Hierauf: Der reisende Student, mu— sikalisches Quodlibet in 2 Abth. (Hr. Ruͤthling: Tollberg.)
Donnerstag, 19. Marz. Im Schauspielhause: Zum ersten⸗ male; Kaiser Friedrich J. (erster Theil), oder: Friedrich und Mailand, historische Tragoͤdie in 5 Abth. und einem Vorspiele, von E. Raupach.
Freitag, 20. Marz. Im Opernhause: Das Schloß Candra, historischromantischs Oper in 3 Abth., mit Ballet. Musik von J. Wolfram.
Im Schauspielhause: Ahonnement suspendu. Représen. tation extraordinaire au bénésice de Mlle. Lancestre: Le spaclacle se composera de: 1) La sille de Dominique, vau— aville nouveau en 1 acte. 2) Estelle, on. Le pire et la sille, comédie nouvelle en 1 acte, par Scribe. 3) La Tem- éte, ou: Lile de bossus, imitation burlesque du hallet de
a Tempẽète.
Billets zu dieser Vorstellung sind von Mittwoch, den 18ten d. M., Morgens 9 bis Nachmittags 2 Uhr in der Wohnung der Dlle. Lancestre, Jaäger-Straße Nr. (8 zu folgenden Preisen 9 haben: Ein Billet zum Balkon und einer Loge des ersten
anges 1 Rthlr. ꝛc.
Da zu dieser Benefiz⸗-Vorstellung Abonnements nicht guͤltig sind, so werden die resp. Inhaber von Abonnements-Plaͤtzen
ersucht, bis Donnerstag, den 19ten d., Mittags 12 Uhr, bestim—
men zu lassen, ob sie die Plätze behalten wollen, oder ob diesel— ben anderweitig verkauft werden sollen.
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. Köniagstädtisches Theater.
Dienstag, 17. Marz. Julerl, die Putzmacherin, parodirende Posse mit Gesang in 2 Atten. Im Zwischenakt: 1) Rosa-Walzer, von Strauß. 2) Jagd-Galopp, von Lanner.
Mittwoch, 18. März. Zum erstenmale: Der Glockner von Notre⸗Dame, romantisches Drama in 6 Tableaux, nach dem Roman des Veetor Hugo, frei bearbestet von Ch. Birch-Pfeiffer. Die zur Handlung gehörige Musik ist von Herrn Cläpius. Die neuen Decsrationen sind von . Antonio Sacchetti gemalt. (Mad. Birch⸗Pfeiffer: Gervaise, als Gastrolle.)
Neueste Nachrichten.
Paris, 10. Marz. Gestern hatte der Marschall Soult eine Unterredung mit dem Koͤnige. Herr Guizot, der eine Zeit lang nicht mehr in den Tuilerieen erschienen war, fand sich eben— falls mit Herrn Duchatel ein. Auch alle uͤbrigen Minister wur— den nach einander zugelassen. Zaletzt traf auch noch der Mar—
lichem Interesse vorlegte, entschluͤPft sind. Der Monarch sin
schall Gerard ein, asd unterhielt sich lange mit dem Koͤnige.
Es unterliegt heute keinem Zweifel mehr, da Zusammensetzung des neuen Kabĩnets, Rn, ö. gie cent reits durch den Telegraphen nach Straßburg gelangt war 3. terhin wieder zerfallen ist, und daß dieses Ministerium f ⸗ ein solches war, das man in Frankreich un minisière ne. zu nennen pflegt. Jetzt ist wieder den Muthmaßungen der fentlichen Blätter ein weites Feld geöffnet. Das Journ des Debats versichert, die Krone habe nun gaͤnzisch auff ministerielle Combination verzichtet, an deren Spitze die in Soult und Mols gestanden. Dem Constitutionnel jun spricht man wieder ernstlich von der Reconstitution des bon Kabinets. Herr von Rigny allein, heiße es, wuͤrde sich zu ziehen und Marschall Maison das Ministerium der auswaͤrtm Angelegenheiten und die Praͤsidentschaft des Conseils erh an Im Publikum wurde dagegen ganz hestimmt versichert, da diesem Augenblicke wieder ein Versuch gemacht werde, die ren Dupin und Soult zu einer Combination zu vereinigen! welcher der tiers parti die meisten Glieder hergeben wuͤrde,. viel ist gewiß, daß Herr von Mornay, des Marschalls Schu gersohn, der bes dieser Unterhandlung der Vermittler seyn it sich heute im Konferenz⸗Saale der Deputirten⸗ Kammer la mit Herrn Dupin und dann mit Herrn Etienne unterhg! hat. Herr Dupin war sehr aufgeregt und lebhaft. Du ( schaͤfte an der Boͤrse waren auch heute nicht bedeutend. I eingetretene Steigen wurde durch die, wie es scheint, allgenm eberzeugung unter den Spekulanten bewirkt, daß das nu Ministerium wieder aufleben und Herr von Broglie Enn Prösident werden wuͤrde. General Schneider oder Herr Cin, minot, hieß es, wuͤrde die Stelle eines Kriegs-Ministers tthis ten. Die Gazette de France enthält heute in einer ii ten Ausgabe Folgendes: „Die Deputirten hatten sich stern Nachmittag sehr zahlreich im Konferenz⸗Saale 9 gefunden, um sich uͤber die gegenwärtige Ministerial-Kn zu besprechen. Diejenigen unter ihnen, die häufig im Sch erscheinen, waren der Meinung, daß jetzt nur noch ein rein n trinaires Ministerium unter dem Vorsitze des Herzogs n Broglie moglich sey. Die Freunde des Herrn Dupin fan dies, nachdem die Herren Soult und Molé wieder zuruͤckgen ten, ganz natuͤrlich, glaubten aber, daß eine solche Combinazyn kaum vierzehn Tage vorhalten wuͤrde. Nichts desto weniger zeichnete man die Herren von Remusat, Dumont und von z rante als Elemente zur Ergänzung des doctrinairen Ministeriun Inmitten dieser Krisis möchte es nicht uninteressant seyn, einn Worte zu publiziren, die dem Koͤnige gestern, wong Deputation der Kammer ihm mehrere Gesetz-Entwurfe von
„„Meine Herren! Ich schaͤtze Mich gluͤcklich, daß Ich eine legenheit finde, den Repraͤsentanten deꝰ n ü, . geben, wie sehr Ich die Behutsamkeit zu schaͤtzen weiß, mit n cher die Kammer am vorigen Sonnabend zu Werke gegam ist, als sie Interpellacionen aussetzte, die Ünsere Verlegen nur noch verinehrt haben wurden; diese Verlegenheit ist g Ich muß politischen Leidenschaften widerstehen, und zugleich! persoͤnlichen Bedenklichkeiten einiger Männer bekaͤmpfen, die s scheuen, die allzu schwere Last eines Ministeriums zu uͤbern⸗ men. Indessen hoffe Ich doch, daß Wir zuletzt alle Hindernn besiegen werden; jedenfalls aber koͤnnen Sie sich versschert h ten, daß das End-Resultat nur ein solches Minssterium sq wird, das die Majoritaͤt der Deputirten⸗ Kammer repraͤsentirt! Wenn diese Antwort uns getreulich berichtet worden, so m man daraus schließen, daß der Koͤnig die Dazwischenkunft d Kammer als ein neues Hinderniß betrachten wuͤrde. Es fraͤs sich hiernach, ob der Graf von Sade morgen in der Kamm mit seinen Interpellationen hervortreten wird.“
Auch heute fand wieder eine Versammlung mehrerer Dep tirten im Konferenz-Saale der Kammer statt. Um halb 4 lj konnte die Zahl derselben etwa 150 betragen; sie gehoͤrten verschit nen Nuͤancen, besonders dem tiers - parti und der Opposition, Die vorherrschende Meinung in der Wersammlung soll die sen man solle auf die direkten Interpellationen an die Minister i zichten und einen Adreß⸗Entwurf abfassen, um dem Kun die tiese Betruͤbniß auszudruͤckn, die den Repraͤsentanten Fra reichs die unerhörte Verlängerung der mintsteriellen Anatt— verursache, und ihn zu ensuchen, ihr dadurch ein Ende zu n chen, daß er sich an die parlamentarische Majoritaͤt wende. Hi mit stimmt die Ansicht des Tem ps uͤberein, welcher sagt: „M unabhangige Deputirte scheinen einstimmig die Absicht zu hah am Mittwoch eine Adresse an den Koͤnig zu beantragen, won die Frage gestellt werden soll, ob das Ministerium konstituirt s
Die Abreise des General Sebastiani nach London wird s auf den Donnerstag angekuͤndigt.
Der Koͤnig hat die Summe von 25,000 Fr. zur Unt ch zung der Cholera-Kranken von Marseille auf seine Schi angewiesen. .
Die Bordeauxer Blätter enthalten heute ktine u richten aus Spanien. Aus Bayonne wird vom Hien d. schrieben, daß das 2te leichte Infanterie-Regiment, das weh seiner Empoͤrung in Madrid Verzeihung erhalten, die Hoff gen, die man fuͤr sein kuͤnftiges Benehmen hatie, rechtfertigt habe. Es hat uͤber die Corps von Arrayo n Villalobos Vortheile errungen, ihnen 40 Mann getödtet und wie mehr verwundet. Die Einnahme von Los Arcos durch Zum lacarreguy ist fuͤr die Christinos nicht so nachtheilig ge wesen, i die Karlistischen Buͤlletins behaupteten. Die Zahl der constil tionnellen Truppen, die dort lagen, war nur gering und litt so si an Munition Mange!, daß sie den feindlichen Streitkiaäͤften k nen ausdauernden Widerstand leisten konnten; sie zogen sich de halb während der Nacht zuruͤck. Die Insurgenten zerstoͤrten Werke und entfernten sich dann, worauf die Constitutionnel— wieder von Los Arcos Besitz nahmen.
— Heute schloß 5proc. Rente pr. Compt. 106. 95. our. 107. 10. oh. d. Coup. Zproc. pr. compt. 79. 75. sin cour. 90. 5proc. Neap. pr. compt. 96. 40. in cour. 96. 60. 5pr Span. 474. Z3proc. 289. Cortes 473. Ausg. Span. Sch̃ 163 2 4. Neue Span. Anl. —. 2zproc. Holl. W. —.
Frankfurt a. M., 13. März. Oesterr. proc. Met 1019 1013 4proc. g5 nz. gõ ue. 2Iproc. 563. Br. 1proc. l CG. Bank Aeiten 1594. 1597. Part⸗9öl. 140 1393. Loose 190 Gulden 2135. Preuß. Praͤm.- Sch. 65 66 6. do. hh Anl 973. G. Holl. proc. Obs. von 1832 1001. 109. Pi ö. Ji. 70r. proc. Span. Rente 473. 47. Zproc. do. pt 273. 271.
Redacteur Cotte .
Gedruckt hei . 8. Hayn. Beilag
ergehen,
*
zos Beilage zut Allgemeinen Preußischen Staats-Zeit
2
e ᷣ
—
ung M. 76.
———— —
—
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.
Bekanntmachungen.
Bekanntmachung.
Das eine Meile von Potsdam, an schiffbaren Ge⸗ belegene Domainen⸗Vorwerk Fahrland mit und Brennerei, Schaͤferei, 728 Morgen Acker g 223 Morgen Wiesen, 198 Morgen Huͤtung, Morgen Gaͤrten, 22 Morgen Weinberge, S0 Mor= gen Rohrung c. soll von Trinitatis dieses Jahres b, im Wege der bffentlichen Licitation auf. 18 Jahre hecpachtet werden. Die naͤhere Bekanntmachung wird v
sobald die erforderlichen Vorbereitungen ge⸗ tröfen sind. Fur jetzt erfolgt diese vorlaͤufige Nach icht mit dem Bemerken, daß Pachtlustige, ich uͤber Umfang, Bedingungen Verb ltnisse ꝛe. het Pacht schon jetzt speciell unterrichten wollen, si Riesckhalb an den Departements; Rath des Amtz hahrland, Regierungs-Rath von Koenen, hierselbst,
waͤssern Hrau⸗ land,
su wenden haben. Potsdam, den Maͤrz 1838. König l, Reg ier ung.
Abtheil. für die Verwaltung der direkten en. eingetragene Creditoren, deren Aufenthalt unbekannt
ist, naͤmlich ö.
Steuern, Domainen und Forst
Avertissement.
Das im Thorner Landrath-Kreise belegene, dem Gutsbesitzer Gottlieb Ludwig Minklei, jetzt dessen Erben gehbrige Rittergut Lipnicki, welches landschaft⸗ worden, unter der Verwarnung vorgeladen, daß im Fall des und der Ausbleibens dem Messtbietenden nicht nur der Zu⸗ schlag ertheilt, sondern auch nach gerichtlicher Erle= gung des Kaufschillings die Loͤschung der saͤmmtlichen eingetragenen, wie auch der leer ausgehenden Forde⸗ rungen und zwar der letztern, ohne daß es zu diesem Zweck der Production der Instrumente bedarf, ver⸗ fügt werden soll.
sich auf 7385 Thlr W sgr. 8 pf abgeschaͤtzt 6 zur nothwendigen Subhastation gestellt, peremtorische Bietungs Termin auf
pen 30 Mai 1835, Vormittags um 10 uhr, vor dem Devutirten Heren Ober- Landesgerichts ssessor Hering hierselbst angesetzt worden. Hie Tage und der neueste Hypotheken⸗-Schein von Lipniqcki, so wie die Verkaufs Bedingungen, sind jederzeit in der hlefigen Ober Landesgerichts⸗Registratur einzusehen.
Marienwerder, den 17. October 1834.
Eivil⸗Sengt des Königlichen Ober—
Landesgerichts.
Su bhastations - Patent. Das im Greiffenhagenschen Kreise Hinterpommerns Jahre 1836 von der Landschaft auf v6 öl Thlr. js sgr. abgeschaͤtzte Allodialgut Hein⸗ richsdorff ist, im Wege der Exekution, zur Subastg; tion gesiellt und der Bietungs-Termin hierselbst auf dem Fler t gu des erke an gewöhnlicher Gerichts⸗
stelle auf
belegene, im
22. September dieses Jah
den . Vormittags 10 Uhr,
vor dem Deputirten, Ober-Langesgerichts⸗-Assessor
Sonnenschmidt anberaumt worden. Die Tage, der neueste Hypothekenschein
en werden. Stettin, den 19. Januar 1838.
gönigl. Dber⸗Landesgericht von Pommern.
Boetti
A vertissement. Die Erbyachts⸗Gerechtigkeit auf die Pitze Pfarr ⸗Lãnderelen, welche zur Concurs⸗Masse merherrn von Flotow gehört, wovon jedoch
im Jahre 1828 aufgenommenen Taxe die als Kanon u entrichtenden Ratural-Abgaben den Werth der
andereien um 188 Thlr s sgr. 8 pf. überst jur nothwendigen Subhastätion gestellt, Bletungs⸗ Termin auf
den 19. Seytem ber d. J, Vorm. 19 uhr, vor dem Deputirten, Ober⸗Landesgerichts⸗Assessor v.
Rohr anberaumt, zu welchem Kauflustige Vemerken vorgeladen werden,
schafen sind. Die Taxe,
der Registratur des Ober ⸗Landesgerichts werden.
Frankfurt 4. d. O., den 24 Februar 1835.
Königl. Preuß. Ober-Landesge
Averti ssement.
Das zur Eoncurs-⸗Masse des Kammerherrn von im Soldinschen Kreise gelegene Rittergut Pitzerwitz, welches aus vier Antheilen
1) dem Naulinschen, im Jahre 18260 auf dMiꝛ Thlr.
Flotow gehdrige,
26 sgr. taxirt, 2) dem v. Scheelschen, im Jahre 1827 Thlr. 6 sgr. gerichtlich abgeschaͤtzt, z) dem v. d. Boltzschen, im Jahre 1827
Thlr. 3 sgr taxirt,
) dein Kruͤgerschen, im Jahre 1828 auf 833 Thlr
11 sgr. 6 pf. abgeschaͤtzt, besteht, ist. zur notbwendigen Subhastatio und der Bietungs⸗Termin auf den 19. September d J, Vorm. ]!
vor dem Deputirten, Ober- Landesgerichts, Assessor von Rohr, anberaumt, zu welchem Kauflustige mit dem Bemerken vorgeladen werden, daß nur auf alle 4 Antheile zusammen als ein Ganzes ange⸗ nommen werden sollen, und daß die Taren, Kauf⸗ bedingungen und Hypothekenscheine in der Registra—
Behr nende, nich eingesehen werden koͤn⸗ Zugleich werden die unbekannten i rr.
tur des nen.
tendenten des ad 1. gedachten Naulinschen An aufgefordert, in dem anstehenden Termine ihre An⸗ er gen und nachzuweisen, widrigenfalls
die Ausbleibenden mit ihren etwanigen Real-An⸗ pruͤchen auf das Grundstuͤck werden praͤcludtrt und hnen deshalb ein ewiges Stillschweigen wird aufer⸗
spruͤche an
legt werden. Frankfurt a O, den 21. Februar 1838.
Königl. Preuß Ober⸗-Landesgericht.
0 1 a
Pr e m a. Das im zweiten Jerichowschen Kreise des Regie—
rungs⸗Bezirks Magdeburg helegene, unter
dietlon des Ober⸗Landesgerichts daselbst stehende, und dem Justiz Tommiffarius Georg Wilhelm Herzbruch zu Burg gehörige Lehn⸗Rittergut Schoönhausen zwei⸗
ten Antheils nebst der ersten Kavel des
n koͤnnen in unserer Registratur ein⸗ gese
daß die erforderlichen Gebaͤude und Inventarienstuͤcke vom Ersteher anzu⸗ so wie der Hypotheken⸗ Schein und die Verkaufs-Bedingungen konnen in
eingesehen
res,
und die
ch er.
rwitzschen des Kam- nach der
eigen, ist
und der
mit dem
richt.
auf ⁊6 832 auf 128383
n gestellt, o uhr,
ebote
eils
der Jurls⸗
theils, welche zusammen nach Abzug der Lasten und Abgaben auf ;
von Hppothek-Glaͤubigern im Wege der nothwendi⸗ gen Subhastation verkauft werden 1
nitz auf unserm Collegienhause hieselbst anberaumt, wo auch in unserer Concurs⸗Registratur die Taxe welche des Guts, welcher die fuͤr die Churmark Branden burg und namentlich fuͤr die Altmark emanirten Tax— ch Principien vom Jahre 1777 zum Grunde gelegt sind, nebst dem neuesten Hypotheken⸗-Schein und den spe— ciellen Kauf⸗Bedingungen eingesehen werden konnen.
mung ihrer Gerechtsame die unbekannten lehnsfaͤhi⸗ gn Defeendenten des Rittmeisters Friedrich Heinrich
Der erste Senat des Köͤnigl Preuß. Ober⸗
116,683 Thlr. 1 sgr. Opf., geschrieben Einhundert sechszehn Tausend Sechshundert drei und achtztg Thaler einen Silbergroschen neun Pfennig,
erichtlich abgeschaͤtzt worden sind, soll auf Antrag
Zu diesem Ende haben wir einen Bietungstermin auf den 22. Mai 1833, or dem Herrn Ober⸗Landesgerichts Rath von Kem⸗
—
Zu diesem Termine werden zugleich zur Wahrneh⸗ ernhard Alexander von Bismark, ingleichen folgende
a) . Henriette von Bismark, geborne von iltitz
b) die Sophie Catharine Charlotte von Bismark,
e) die Henriette Auguste Sophie von Bismark,
d) der Obrist⸗Wachtmeister Reinhardt von Krahn,
Magdeburg, den 8 October 1834. Landesgerichts.
Edietal-⸗-Eitation. Nachbenannte Personen: 1) der Schumachergeselle Franz Mowka von hier, welcher sich im Jahre 1807 auf die Wander⸗ schaft begeben, seitdem von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gegeben, und dessen
2) der Anton Waddenthal aus Lonkorz, welcher im Jahre 1807 beim polnischen Militair als Feei⸗ williger eingetreten, seit dem Jahre 1811 von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht n, und dessen Vermögen in 10 Thlr. be⸗ eht.
z) der Ludwig Rueinski aus Qmule, welcher im Jahre 1808 zum polnischen Militair ausgehoben, don seinem Leben und Aufenthalte seit der Zeit nichts hat hoͤren lassen, und dessen Vermdgen 16 Thlr. 20 sgr. betraͤgt.
2) der Einwohner Casimir Binnert aus Wonng, welcher im Jahre 1809 zum polnischen Militair abgeliefert nach Straßburg transportirt, und
Nachricht gegeben.
welcher im Jahre 1806 zum Preußischen Mili⸗ tair ausgehoben, mit diesem nach Danzig mar⸗ schirt und dort wahrend der Belagerung gestan— den und seitdem von seinem Leben und Aufent— halt nichts hat hbren lassen, und dessen Vermo gen in 17 Thlr. 18 sgr besteht.
6) der Thomas Marszewski aus Babalitz, welcher den Feldzug gegen Rußland im Jahre 1812 als Uhlan im 6ten polnischen Lancier⸗Regiment mitgemacht, seit dem Jahre 1813 von sich nichts hat hoͤren lassen, und dessen Vermoͤgen 2608 Thlr. betraͤgt ö.
) der Martin Wisnewski aus Gwisdzin, welcher im Jahre 1817 sich heimlich nach Polen begeben und seitdem von sich nichts hat hdͤren lassen, und bessen Vermoͤgen 25 Thlr. 24 fgr. 3 pf. be⸗
traͤgt.
8) e Ur uchmachergefel Jacob Beydacz aus Neu— hoff, welcher im Jahre 18096 aus Bischofswer⸗ der sich auf die Wanderschaft begeben, und von dort nach Gollub gewendet, seitdem aber von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht ge— geben, und dessen Vermögen 33 Thlr. 23 sgr. 1 pf. betraͤgt. ;.
9) die Theodora Klonowska von hier, welche sich im Jahre 1817 nach Thorn begeben, um dort einen Dienst zu suchen, seit der Zeit nichts von sich hat hoͤren lassen, und deren Vermoͤgen 8 Thlr. in , .
10) die Einwohner Andreas und Catharina, geborne Szezerbowska⸗Ruttkowskischen Ehelente, welche sich im Jahre 1807 unter der Angabe, daß sie in den Dobrziner Kreis, Großherzogthum Po⸗ sen, verziehen wollten, entfernt und seit der Zeit von ihrem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gegeben haben.
11) der Älbrecht Bukowski aus Lonkorz, welcher zur Zeit des ersten Einzuges der Franzosen zum pol— nischen Militair ausgehoben und seitdem von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gegeben, und dessen Vermoͤgen 43 Thlr. 16 sgr. 1. pf. betraͤgt.
12) die Geschwister Apolonig und Helena Zalewskag aus Radomni, welche sich im Jahre 1808 nach Polen begeben, und seitdem keine Nachricht von,
ich gegeben, und deren Vermoͤgen 13 Thlr ? sgr. S pf. betraͤgt.
13 der Schumachergesell Michael Wohlert, in Schlo⸗ dien gebuͤrtig, der sich im Jahre 1819 auf der Wanderschaft und zwar zu Landsberg an der Warthe befunden, von dort nach Meklenburg ge⸗ wandert und seitdem von sich nichts hat hoͤren lassen, und dessen Vermoͤgen 37 Thlr. 23 sgr. 8 pf. betraͤgt. J
14) der Franz Guzowski aus Kazaniee, welcher im Jahre 18607 zum polnischen Militair ausgehoben, mit demselben nach Spanien marschirt und seit
—
15) der Martin Stankiewicz aus Loebau, der im Jahre 1803 zum preußischen Militair ausgeho⸗- an Ort und Stelle im Gasthause zur nackten Henne ben worden, und mit diesem im Jahre 1806 bei Naumburg vor dem Deputirten, Herrn Landge⸗ nach Deutschland marschirt, und von seinem Le⸗ richts Rath Hunger, anberaumt, zu welchem alle ben und Anfenthalt keine Nachricht gegeben, a , welche die gedachten Grundstuͤcke zu
22) der Gottfried Thom von hier, welcher im Jabre . als Bedienter mit einer Herrschaft vou besteht, unter Praeelusion der unbekannten Erben oder Straßburg nach Magdeburg ging, im Jahre Erbnehmer . bei den Aeten bekannten schon legiti⸗ lletz: ; ! mirten oder sich noch legitimirenden Verwandten uͤber⸗ benachrichtigte, daß er bei einem preußischen . werden , J
Vermögen in 13 Thlr. 10 sgr. nebst zehnjaͤhri⸗ 23) der Fleischergeselle Christonh Drum,
gen Zinsen besteht. 24) der Baͤckergeselle Gottlieb Drum, beide aus dem
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seitdem von seinem Leben und Aufenthalt keine Termin
traͤgt 6) der Michael Graszkiewicz in Tinwalde geboren, welcher sich im Jahre 1817 nach Polen ?
Vermbgen 6 Thlr. 16 gr. Apf. betragt. b
cher sich im Jabre 1807 von dort entfernt, ohnest uͤber den Ort wohin er sich wenden wollte, und den Grund seines Weggehens Nachricht zuruͤch⸗ zulassen, von sich bis jetzt nichts hat boͤren las⸗ 1 . der zu Londzyn ein Bauergrundstuͤck itzt.
der Michael Melzer aus Neumark, welcher im Jahre 1810 zum polnischen Militair ausgehoben wurde, und den Feldzug gegen Spanien mitge⸗ macht hat, seitdem aber von seinem Leben und Aufenthalte keine Nachtricht gegeben, dessen Ver⸗ moͤgen s Thlr. 20 gr. Apf. betraͤgt.
9) der Buͤrger Jacob Klimmeßt, welcher vor 20 Jah⸗ ren, weil er mit seiner Ehefrau im Streit lebte,
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richt gegeben.
Jahre 1806 zum preußischen Militair ausgeho⸗ fe. dessen Vermoͤgen 6 Thlr. 3 sgr. 9 pf. be⸗ traͤgt.
Jahre 1812 zum polnischen Militair ausgeho— dessen Vermoͤgen 10 Thlr A sgr. 6 pf. betragt
1789 zuletzt aus Magdeburg seine Verwandten Grenadier⸗Negimente Dienste genommen, dessen
Vermoͤgen 62 Thlr betraͤgt.
Amte Lonkorreck, welche im Jahre 1808 hei ei⸗ nem polnischen Uhlanen⸗Regimente Dienste ge⸗
tragt; und der Jacob Drum aus Krotoschin, welcher noch im minorennen Alter, vor der Occupation des Michelauer Kreises durch die Franzosen, das el⸗ terliche Haus verlassen, im Jahre 1816 oder 1817 bei Zielon als Schaͤferknecht gewohnt, bald nachher aber verschollen, und deren etwanige unbekannte Erben und Erbneh⸗ mern werden hiemit aufgefordert, sich spaͤtestens im . , . Assessor Gerner, hierselbst, schriftlich oder versoͤn⸗ lich zu melden, widrigenfalls die gedachten Personen
nehmer aber mit ihren Anspruͤchen auf deren Nach⸗ laß werden praeeludirt werden.
Loebau, den 26. August 1834. Königl. Preuß. Land⸗ und Stadtgericht.
Bekanntmachung. Die, dem Brauer Rathmann Carl Schroeder ge⸗
und dessen Vermögen so Thlr. 5 sgr. 7 pf. be⸗ besi Abgabe ihrer Gebote hierdurch vorgeladen werden.
d) der . Michael Drzewieki aus Wonno, Vormittags um 9 Uhr, vor dem Deputirten, Herrn! gn
den 25. Mai d. 3. Vormittags 11 uhr,
.
tzen faͤhig und zu bezahlen vermoͤgend sind, zur
Wegen der zu diesem Grundstuͤcke gehörigen Per⸗
Jahre 1 ͤ egeben, tinenzlen, so wie der Bedingungen, unter welchen um sich der Militairpflicht zu entziehen, dessen dasselbe dem Meistbietenden zugeschlagen werden soll,
eziehen wir uns auf die fruͤhern Bekanntmachungen
7) der Bauer Gottfried Tepto aus Londzyn, wel⸗sin dem Allg. Anzeiger der Allg. Preuß. Staats⸗Zei⸗
ung Nr. 191, 225, Tag, 285, 317, 3435 vorigen Jahres. Naumburg, am 23. Januar 18355. Königl. Preuß Landgericht. Richter.
E die tn l⸗ Git ati o n. Der abwesende Johannes Nehaus, Sohn des bier
berstorbenen Mullermeisters Christian Nehaus, geboren am 18. Februar 1787, welcher sich im Jahre 1806 von hier entfernt, im Jahre 1811 von Wien aus ge⸗ schrieben, seirdem aber zwar keine weitere Nachricht von sich gegeben hat, jedoch im Jahre 1820 hier und
m Jahre 1823 in Linz als Oesterreichischer Militait
die hiesige Stadt, wo er ein Buͤrgergrundstuͤck betroffen worden seyn soll, so wie dessen Erben und und eine Huf Land hesitzt, verließ, und seitdem Erbnehmer, oder sonstige Praetendenten werden auf von seinem Leben und Aufenthalte keine Nach⸗ den Antrag der verehelichten Catharine Fritsch, ; ͤ Nehaus und Cons. hierdurch oͤffentlich vorgeladen, si
20, der Wilhelm Hesse aus Neumark, welcher im . spaͤtestenz 65 , . , . .
den 29. April 1855, Vormittags 10 Uhr,
ven wurde und mit demselben nach Dentschland vor dem Deputirten Herrn Landesgerichts-Director marschirte und seitdem von sich nichts hat hoͤren Grabe an hiesiger Landderichtsstelle anberaumten Ter—
mine personlich oder durch einen zulaͤssigen Bevoll⸗ naͤchtigten, wozu die Herren Justiz-Commissarien
21) der Casimir Jablonski aus Zielkau, welcher im Roetger, Reichard, Dr. Hadelich und Dr. Koch sen. . „ vorgeschlagen werden, zu melden, ansonst aber zu ge⸗ zen und na Gohlubs transzartirt wäre, seit vatrizen. daß der äbwesende Jöhnnnes Nehaks für der Zeit von sich nichts hat höͤren lassen, und todt erklaͤrt, und das von ihm jurückagelassene Vermoͤ— gen, welches in einem Depositalbestande von ciresg
1200 Thlr. und 21 Acker Landes, taxirt zu 1229 Thlr.,
Erfurt, den 20. Mai 1834. Königl. Preuß. Landgericht.
Edietal⸗ Citation. Auf Antrag der naͤchsten Verwandten des Johann
nommen und seit der Zeit von ihrem Leben Karl Gottlied Keil von Roenigshofen, geboren den und Aufenthalte keine Nachricht gegeben, deren 15. Maͤrz 1792, werden dieser Keil, der als Gemeiner Vermdͤgen zusammen 25 Thlr. 28 sgr. Opf. be⸗ des Königl. Bayer. 7Tten Linien-Infanterie⸗Regiments
zu Neuburg die Schlacht bei Leipzig mitgemacht, dortselbst blessirt in das Lazareth gekommen und ge storben sein soll, nebst seinen von ihm etwa zuruͤck⸗ gelassenen Erben und Erbnehmern hiermit offentlich dorgeladen, sich binnen 9 Monaten und laͤngstens Dienstag, den 22. December dieses Jahres; * Morgens 9 uhr,
beim Koͤnigl. Landgerichte dahier, vor dem Deputir⸗ ten Assessor Ehrlicher schriftlich oder persoͤnlich zu melden und daselbst weitere Anweisung zu gewaͤrti⸗ Sollte sich dieser abwesende Keil weder selbst, noch sonst Jemand sich in seinem Namen vor oder in diesem Termine melden, so hat Keil zu gewaͤrti⸗ gen, daß er fuͤr todt erklaͤrt, die bisherige Verwal⸗
fuͤr todt erklaͤrt, deren unbekannte Erben und Erb— tung seines Vermbgens aufgehoben und dieses den sich
gesetzmaͤßig legitimirten naͤchsten Erben zuerkannt und jugeeignet werden wird. Wassertruͤdingen, im Rezatkreis, den 9. Febr. 1835. König!. Bayer. Landgericht. (L. S.) Seggel, Landrichter.
Todes Erklärung. Da der mittelst Edietal⸗- Ladung vom 26. Januar
hoͤrigen, zu Friesack belegenen Grundstuͤcke: 1 eine Großbürgerstelle nebst Pertinenzien,
3) eine Wiese,
*) eine Viertelhufe,
5) eine halbe Hauswiese,
6) ein Garten Folio 183,
7) eine halbe Hufe Folio 200 b.,
8) eine Viertelhufe Folio 17* b,
9 eine halbe Hauswiese Folio 201 b
10) eine halbe Hufe Acker Folio 186 b,
11 eine Viertelhufe Acker ;
12 eine Achtelhufe Acker Folio 10 b.,
13 eine halbe Siebenruthe]!
14 eine Scheune — Folio 211 h.,
13) eine dito — Folio? des Hypotheken⸗ buchs verzeichnet, ;
zusammen auf 7106 Thlres sgr. A pf. gewurdigt, sollen
im Wege der nothwendigen Subhastation in terinino
den 22. September 1835, Vorm. 10 Uhr,
verkauft werden. ö
Die Taxe und die neuesten Hypotheken- Scheine
konnen täglich in unserer Registratur eingesehen,
und die Kauf⸗Bedingungen werden im Termine be⸗
kannt gemacht werden.
Neustadt a d. Dosse, den 15. Januar 1835, Das Stadtgericht zu Friesack.
Aver tissem ent. n Von dem unterzeichneten Königl. Landgerichte soll das dem Gastwirth Johann Christian Otto gehbrige, unter Nr. 80 des Hypotbekenbuches von Schellsitz, Meile von Naumburg a. S., an der Straße von Naumburg nach Merseburg und Freiburg liegende
1834 realiter vorgeladene Joseph Rießmann aus Bo⸗
2. eine Wiese⸗ den see, hiesigen Amts, sich in ternzins den 3. Ro⸗ vember iszd und auch bis jetzt nicht gemeldet hat; auch von dessen Leben nichts bekannt geworden ist,;
so wird derselbe angedrohetermaaßen fuͤr todt erklaͤrt, dessen Vermoͤgen den sich gemeldeten Erben über wiesen, und die etwa sonst noch vorhandenen Erben mit ihren Anspruͤchen an das Joseph Nießmannscher Vermdgen praͤeludirt.
Decretum Catlenburg, den 2. Maͤrz 1835. Koͤnigliches Großbritannisch⸗Hannover⸗— sches Amt Catlenburg-Lindau.
von Könemann.
Vorläufige Aussetzung des Termins zum
Verkauf der Braunschen Apotheke zu Marienburg.
Der zum 17. Maͤrz d. J. anberaumte Termin zum
im Gerichts- Locale zu Friesack bffentlich meistbietend Verkauf der Braunschen Apotheke zu Marienburg
wird eingetretener Umstaͤnde wegen hierdurch aufge⸗ hoben, und wird der anderweitige Versteigerungs⸗ Termin seiner Zeit in diesen Blattern bekannt ge⸗— macht werden.
Die General-Verwaltung der Feuer⸗ 8 , n, ,, des Phdnir zu arts
hat uns die Haupt-Agentur fuͤr Sachsen, Preußen und die angrenzenden Laͤnder uͤbertragen. Wir zeich⸗ nen demnach gegen Feuerg⸗ und Blitzstrahl⸗Schaden auf Gebäude, Waaren, Mobilien, Fabrikgeraͤthe al⸗ ler Art u. ⸗ w. zu den niedrigsten Pramien-Saͤtzen, worüber wir auf Verlangen jede naͤhere Auskunft ern ertheilen.
aus Wohn⸗, Wirthschafts⸗ und andern Gebäuden, nebst den dabei befindlichen und bewirthschafteten Gebaͤuden, Feldgrundstüͤcken, Gaͤrten und dergleichen, saͤmmtlich nach Abzug der Lasten gerichtlich auf 18,537 Thlr. 19 gr.
abgeschaͤtzt, im Wege der nothwendigen Subhastation versteigert werden und ist hierzu, da die Interessen⸗ ten in' den Zuschlag der Grundstuͤcke gegen das in dem am 18 Januar e. stattgehabten Termine abge⸗
der Zeit von sich nichts hat boͤren lassen, dessen
ersten An⸗
Vermögen à Thlr. 22 sgr. s pf. betraͤgt.
gebene Meistgebot an zusammen 4806 Thlr. nicht ge⸗ willigt haben, ein anderweiter Bietungs-⸗Termin auf
Gast⸗ und Schenkhaus . nackten Henne, bestehend g
Dic Gesellschaft des Phoͤnig besitzt an Kapital 24 Millionen Franken, wovon 4 Millionen baar einge⸗ schossen wurden, und hatte zu Ende 1834 an Reserve, die nach einem Beschlusse der Gesellschaft bis zu 12 Millionen gnzuwachsen hat, bereits 1 Million Fran—= ken. Die Praͤmien⸗ Einnahme belief sich im Jahre 1832 in runder Summe auf 3 Millionen Franken, und die Summe bestehender Versicherungen auf 2/600 Millionen Franken, so wie die Summe der bis dabin mit der groͤßten Puͤnktlichkeit und Rechtlich⸗ keit bezahlten Brandschaͤden auf 20 Millionen Fran⸗
. *
2X.