Das Journal de Fran e fort enthaͤlt nachstehende Mit⸗ „Da wir hier mehr
als wir fuͤr jetzt anstellen koͤnnen, so
theilung aus dem Lager des Don Carlos: Kavallerie⸗Offiziere haben,
ist daraus eine Leibgarde des Königs gebildet worden, ommando derselben, unter dem Befehl Sr. Majestaͤt, ist dem Brigadier Belangero, einem
ausgezeichneten Militair, uͤbertragen. Er diente fruͤher unter dem der, wahrend
Kavallerie
Oberst der Konig selbst ist. Das
Grafen von Villemur, unserem Kriegs⸗Minister,
des Üünabhangigkeits⸗Krieges die gesammte Spanische
und die Infanterie des fuͤnften Armee⸗Corps kommandirte, sehr zu statten,
zu Los Ärcos erbeuteten Flinten kommen uns um die täglich eintreffende fiziere, welche sich den Stand, kleine zen
von Navarra war,
die Hauptstadt indeß bis jetzt nicht ausgefuͤhrt werden.“ —
Aroyo aus Cervera vom royalistische Chef seinen Leon und die Provinz Santander, Aushebung der Rekruten, Militair ⸗ Effekten, von dem endliche Ankunft in Asturien er in dem Bericht, „kam ich in 66 ich auf meinem Wege Karl V.! Es lebe der Prinz von draͤngten sich die Ranges herbei, um unter den Es war indeß ein großer Uebelstand, eben konnte, ̃ Mi panier zufrieden zu stellen, als mich Oviedo s doch mußte ich, bei der geringen Anzahl meiner
Excellenz außerte, dem Befehl von Giro haͤtte ein leichtes gewesen, Oviedo einzunehmen, und
noch heute thun, stellt wird. Cauga de Ugnis und Riva der unguͤnstigsten Stellung,
Treue der Bewohner des Landes ist es den Engpaß, seit zwei Tagen den dem
wird.“ In
der Anzeige, daß der
Ein Bericht
einem Kampfe gegen eine el Manco's.
ter letztern befindet sich ein Capitain.
Inland.
Berlin, 20. Maͤrz. In der Arbeits-Anstalt zu Halle be— fanden sich am Schlusse des Jahres 1833 12 freiwillige und 22 Zwangs⸗Arbeiter. Im Laufe des v. J. wurden 175 Personen in diese Anstalt gebracht, aus derselben aber 171 Personen entlassen, so
bei dem Sammeln von en u Volke unterstuͤtzt wird, so wie seine aͤhlt. „Am 1. Febr.“, heißt es sturien an und seit dem zweiten nichts als den Ruf: „Es lebe Asturien!“ Von allen Seiten Bewohner ohne Unterschied des Standes und Fahnen der Loyalitaͤt zu dienen. daß ich ihnen keine Waffen und ich wußte kein anderes Mittel, diese loyalen u bemaͤchtigen, ruppen, diesen
Wunsch aufgeben. Dles hat mich noch mehr darin bestaͤrkt, daß man mir, wie ich oft in den Privat, Unterredungen mit Ew. 2000 Mann oder die dritte Brigade, unter mitgeben sollen. Dann waͤre es mir
Mannschaft zu bewaffnen. wieder mit uns vereinigt baben, setzen uns in Abtheilungen in die benachbarten Provin— zur Erleichterung des Aufstandes abzusenden. KRriegs⸗-Minister hatte, selbst als er Präaͤsident der Junta stets den Wunsch ausgesprochen, auf diese Weise die ropalistischen Bewegungen weiter auszudehnen und so gewissermaßen zu umspinnen. Dieser Plan konnte Das . de la Gupenne enthalt einen offiziellen Bericht des Kommandanten
; ; 12. 3 an den General Eraso, worin der kuͤhnen Marsch durch das Koͤnigreich und wie er uͤberall bei der Waffen und
ich
wenn diese Brigade zu meiner Disposition ge⸗ Nachdem ich in drei Tagen Asturien und die Staͤdte de Sella passirt war, traf ich am 5, in mit allen feindlichen Truppen von Astu⸗ rien, Leon und 200 Mann aus Galicien zusammen; aber durch die s mir gelungen, durch
der von Sobrefoz nach Uña fuͤhrt, das Koͤnigreich Leon wieder zu erreichen und ich erwarte jetzt hier (in Cervera) Brigadier . der sich, den . angenen Nachrichten zufolge, heute noch mit mir vereinigen e. 6. . Theil des Berichts sucht der Kom⸗ mandant noch die Nothwendigkeit darzuthun, ihm die verlang— ten 2000 Mann, Waffen u. s. w. zu senden, und schließt mit rigadier Villalobos so eben eintreffe. — des Brigadiers Villalobos an den Kriegs-Minister giebt Rechenschaft von seinen Operationen in Castilien und von uͤberlegene Macht unter dem Befehl
er Feind verlor 11 Mann und 2 Pferde, der Brigadier hatte dagegen nur 5 Todte und 3 Verwundete; un—
deren
Die Die Of⸗
Unser
kann dies
326
daß am Schlusse des Jahres ein Bestand von 38 Häuslingen verblieb. Die Verpflegung derselben ist in Entreprise gegeben, und betraͤgt fuͤr einen freiwilligen Arbeiter taͤglich 2 Sgr. 4 Pf., fuͤr einen Zwangs-Haͤusling aber 1 Sgr. 10 Pf. Beschäftigt wurden die ,,. mit Hand⸗Arbeiten bei Privat⸗Personen und fuͤr die Kommune mit verschiedenen, in das Fach der Hand⸗ werker und Fabrikanten einschlagenden Arbeiten, bei mehreren bedeutenden Reparaturen und veraͤnderten Einrichtungen des Hauses u. s. w. Reiner Arbeits / Verdienst hat sich ergeben 35 Rthlr. 19 Sgr. 5 Pf., und sonach hat jeder Haͤusling täglich 2 Sgr. 4 Pf. verdient. Die Einnahme der Kasse im Jahre 1834 betrug 2202 Rthlr., wozu die Kaͤmmerei 830 Rthlr, hergab.
— Um das Fortkommen auf sandigem Boden zu erleichtern, haben mehrere Gemeinden des Schweinitzer Kreises, im Re⸗ gierungs⸗Bezirk Merseburg, im verwichenen Herbste den An⸗ fang damit gemacht, die sandigen Wege in ihren Flur⸗Bezirken mit Lehm zu befahren.
— Am 4ten d. M. brach zu Poppelau (Regierungs— Bezirk Oppeln) im Königlichen Nentamte Feuer aus, durch wel— ches die Königliche Foͤrsterei, JL Kommunal-Gebaͤude, 17 Gaͤrt⸗ ner, 10 Haͤusler⸗ und 17 Angerhaͤusler⸗Besitzungen mit allem Zubehör und fast der ganzen Habe ihrer Bewohner eingeaͤschert wurden. 87 Familien sind durch den Brand verungluͤckt. Ein Familienvater und ein Kind fanden ihren Tod in den Flammen.
Das Lateinische und das Deutsche Verzeichniß der Vorlesungen der hiesigen Universitaͤt fur das naͤchste Sommer- Semester 1835, welche vom 27. April werden angefangen werden, sind von heute an bei dem Kastellan Schade im Universitaͤts-Gebaͤude, ersteres far 275 Sgr., letzteres fuͤr 2 Sgr. zu haben.
Berlin, den 19. Maͤrz 1835. . Der Rektor der Universitaͤt,
Steff ens.
Meteorologische Beobachtung.
Morgens Nachmitt. . Abends ] Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
338, Par. 39, Par. 310, S 6 Par oaueliwᷣrme 669 9 R. 4 2,1 9 R. - HO R. - 2,0 R. sFluüwärme 3,72 R. — 2,s R. — 1, 9 R. — 1,6 0 R. Bodenwärme 2, 99 R. 685 pCt. 63 pCt. 7A pCt. Ausdünst. 0), oa 1 Rh. truůbe. trůbe. truͤbe. Miederschlaa 0, o o Rh. N. NW. NW. Mittags 12 Uhr wenig Wolkenzug N. NW. — Schnee. Tagesmittel: 839,8 1“... 4 2,79 R. .. — 1,99 R. .. 67 pCt.
Der mittlere Luftdruck vom 18. Maͤrz war: 336,7 3.
1835. 19. Maͤrz.
Luftdruck. Luftwaͤrme Thaupunkt Dunstsaͤttg.
Berliner Börse. Den 20. März 1834.
Amtl. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Prersg. Co⸗.)
Z rie, eld. I I, Dre,, eld. St. Schuld - Sch. 04 GOstpr. Pfandbr. A 1023 Pr. Engl. 9bl. 30. Pbomm. 0. 4 34 Prm. Sch. d. Seeh. Kur- u. Neum. do. Kurm. Obl. m. l. C. Schlesische do. Neum. Int. Sch.do. Rkst. C. u. Z. Sch. Berl. Stadt- Obl. d. K.- u. N. Königsb. do. Elbing. do. Danz. do. in Th. Westpr. Pfundbr. Grossh. Pos. do.
4 A
Gold al marco Neue Duk. 101 . . 1623 Disconto
*
——
—
r , e R e , e .
Aus würti ge Börsen. Amsterdam, 15. Müäræ.
Loose zu 100 G.
53 Rente pr. 80. — fin Cour 97. 10.
Lond. 103.
Span. S3 483. Linsl. 17. Cortes A8. do.
Oesterr. M3 Metall. 1014. 101143. 13 215 G. Bank- Actien 1500. 1898.
Anl. 973. G. Holl. 53 Oblig. v. 1832 100. 100. Poln. Loose h 7oz. S3 Span. Rente MI. Mᷓ. 33 do. perp. 28. 27.
53 Span. Rente A8. ; Span. Schuld 18 à 19. 2383 Holl. 56. 30. Ardoinsches Anl. 6e
63 in Silber 1161.
Antwerpen, 14. März.
Coup. 26.
Frankfurt a. M., 1, ö
A8 M6. Br. 213 86 part. bh. iich. n
Preuss. Prüm. Sch. 65. 6A3. do.
213. C.
Faris. 1A. Mär.
Allgemeine
compt. 107. 20. sin cour. 107. A0. 33 pr. com) 80. 15. 3538 Neap. . compt. 96. 90. fin com 38 do. 2895. Cortes A8. un St. Petersburg, 10. Mär.
haris 112. 68 Bank- Assig. 1j Ser. III. u. IV. 99. ;
SI. ö
Hamburg 932. 38 Ser. J. 1003
von M. Beer. in 4 Abth., von
Köͤ
von Bellini.
Königliche Schauspiele. yr Sonnabend, 21. Marz. Im Schauspielhause:; Der stam, hafte Prinz Don Fernando von Portugal, Trauerspiel in 5 Abtz Sonntag, 22. Maͤrz. von Corinth, lyrisches Drama in 3 Abth;, mit Ballets. Mu m mm mmm m. von Rossini. (Herr Versing: Mahomet, Dlle. Sab. Heineftnn J Pamyra, als Gastrollen.) Im Schauspielhause:
Montag, 23. Marz. Im Schauspielhause: Zum erstenmah wiederholt: Kaiser Friedrich J. (erster Theil), oder; Friedrich imp Mailand, historische Tragöͤdie in 5 Abth. und einem Vorspitk von E. Raupach.
Sonnabend, 21. Maͤrz. Norma, Oper in 2 Akten. Musl
Sonntag, 22. Maͤrz. rende Posse mit Gesang in 2 Akten. Im Zwischenakt: P 3m erstenmale: Erinnerung an Berlin. Walzer von Joh. Strat 2) Jagd⸗Galopp,
Montag, 23. romantisches Drama in 6 Tableaux, nach dem Roman Victor Hugo, frei bearbeitet von Ch. Birch-Pfeiffer. (Ma Birch⸗Pfeiffer: Gervaise, als Gastrolle.)
—
nenten
Im Opernhause: Die Belagerun
r en ,,
. a. 266 . an ; ᷑ Piet etastasio, historische i / ĩ ö nr s um Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
bels“, Fabriken- und Bauwesens den bisherigen Geheimen Re— glerungs-Rath Westphal zum Geheimen Ober⸗-Regierungs⸗ Fath, und die Regierungs- Räathe Oesterreich und von Pom— ner⸗-Esche zu Geheimen Regierungs-Raͤthen zu ernennen, und die diesfaͤlligen Bestallungen Allerhoͤchst zu vollziehen geruht. Se. Majestaͤt der Koͤnig haben den Ritterguts-OBesitzer, gandschafts⸗Rath Niederstetrter zu Louisenhoff, zum Landrath des Heiligenbeilschen Kreises im Regierungs-Bezirk Koͤnigsberg su ernennen geruht.
Des Koͤnigs Majestät haben dem bei dem Kriegs-Ministe⸗ tium beschaͤftigten Regiments⸗-Quartiermeister Salbach, vom themaligen Dragoner⸗Regiment , den Charakter als Friegsrath zu verleihen und das Patent fuͤr denselben Allerhoͤchst
iu vollziehen geruht.
(Dlle. B. Stich: Agnola, als Gastrolle) ;
nig städtisches Theater. Julerl, die Putzmacherin, parnh
von Lanner. Maͤrz. Der Glockner von Notre⸗Dan
Zu Lande:
Zu Wasser
Das Schock der Centner Heu
Branntwein 25
Niederl. wirkl. Schuld 56. S3 1013. Kana- Bill. 25.
6 Pf; große Gerste 1 Rthlr.? Sgr. 6 Pf; kleine Gerste 1 Rthh 12 Sgr., auch 1 Rthlr. 5 Sgr.; 9 Pf. Eingegangen sind 2858 Wispel 10 Scheffel.
22 Sgr. 6 Pf und 1 Rthir. 13 Sgr. 9 Pf.; Roggen 1 Rthlt. h Sgr. 6 ph Hab 1 Rthlr. 10 Sgr.; große Gerste 1 Rtblr. 5
auch 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf. Eingegangen sind 1231 Wispel 6 Scheffel.
Das Faß von 200 Quart nach Tralles 3 pCt., oder 40 p Richter gegen haare Zahlun
24 Rthlr, auch 22 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf.
Der Scheffel 1 Rthlr., auch 20 Sgr.
Markt⸗Preise vom Getraide.
Berlin, den 19. Maͤrz 1835. Weizen 1 Rthlr. 20 Sgr., auch 1 Rthlr. 17 Eg
Zeitungs-⸗Nachrichten. Aus land.
Rußland.
St. Petersburg, 14. März. Das Journal de St. Pe—⸗ tersburg, welches (in seinem vorgestrigen Blatte) die Nach— ficht von dem Tode Sr. Maj. des Kaisers Franz von Oester⸗ reich mittheilte, ist mit einem schwarzen Trauerrande erschienen. Der Kaiserl. Russische Hof hat auf fuͤnf Wochen Trauer an— elegt. .
. Die St. Petersburgische Zeitung meldet: „Mittelstᷣ Alerhoͤchsten Gnaden⸗Briefes vom 23. Februar (7. Maͤrz) haben Se. Maj. der Kaiser Ihrem bevollmächtigten Minister in Per⸗ ssn, General⸗Major Graf Ssimonitsch, welcher sich des ihm er⸗ hellten Auftrages, in Uebereinstimmung mit der Englischen Ge⸗ indtschaft zur Beruhigung Persiens und zur Geltendmachung zer Rechte Sr. Majestaͤt, Mahomed⸗Schah, auf den Persischen Thron beizutragen, mit gluͤcklichem Erfolg erledigte, den St. An⸗ nen-Orden erster Klasse Allergnaͤdigst zu verleihen geruht.“
Der (gestern erwähnte) Plan einer Eisenbahn zwischen Pe— terßburg und Moskau scheint hier allgemeinen Anklang zu fin— den und beschaͤftigt bereits unsere Zeitungen, die sich ar iter in ausfuͤhrlichen Artikeln vernehmen lassen.
Die Dampfbote zwischen Luͤbeck und St. Petersburg ha—
Hafer 28 Sgr. 9 Pf., auch 23 En
Weizen , 1Rthlr. 26 Sgr., auch 1 Rthl⸗
; Hafer 25 Sgr., auch 23 Sgr. 9,
Mittwoch, den 18. Maͤrz 1835. Stroh 7 Rthlr. 15 Sgr., auch 6 Rthlr. 18 Sn 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf, auch is Sgr. Branntwein⸗Preise vom 13. bis 19. Maͤrz 182.
und sofortige Ablieferung: Kon
Rthlr., auch 20 Rthlr.; Kartoffel ⸗Branntw Kartoffel⸗Preise
vom 12. bis 18. Maͤrz 18385.
Redacteur Cotteæl.
Gedruckt bei A. W. Hayn.
—
ben im vorigen Jahre 2100 Reisende befoͤrdert. Der Netto—
) . 264 . gemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten.
All
Bel G. B. Schwig ert in Letpzig i = Bekanntma chungen. o and k en Kt, N Düm mler:
Der Verein der Kunstfreunde im Preußischen Staate versammelt sich Montag am 25. Maͤrz d. J) Vormittags um 10 Ühr, im Königl. Gewerbhause, Klosterstraße Nr. 26, Bebufs der Abstattung des Jah⸗ resberichts, so wie zur , . und Ver⸗ lo hm der erworbenen Kunstgegenstaͤnde.
Berlin, am 16. Maͤrz 1835. Direktorium des Vereins der Kunstfreunde im Preußischen Staate.
Literarische Anzeigen.
So eben ist bei der i, , erschienen und
bei derselben und in der Stuhrschen Buchhand⸗ lung, Schloßplatz Nr. 2, sowie in allen andern hie⸗
sigen nnd i , Buchhandlungen zu haben: Friedrich des Großen saͤmmtliche Werke
in Einem Bande, uͤbersetzt von Dr. 7. N. J 1ste Lfrg. sauber rosch. 7! sar.
Der Name des verewigten Königs genuͤgt, um jede Anpreisung dieses Werkes uͤberfluͤssig zu machen. Wir veschraͤnken uns daber darauf zu bemerken, daß die Nebersetzung eine sehr Je, fel. und die Ausstattung sehr sauber ist. Probehefte llegen in jeder Buchhand⸗ lung bereit und Anzeigen werden gratis ausgegeben. Saramler erhalten das 11e Exemplar frei.
Lewent's Verlags⸗Buchhandlung in Berlin, Koͤnigsstraße Nr. A.
1 .
Kaiser von Oesterreich und sein Zeitalter. Ein Charalterbild aus der Gegenwart von Dr. Herr mann Meinert, mit dem sehr aͤhnlichen Portrait des höͤchst seeligen Kaisers, in Stahl gestochen von C. Maß er. Geheftet 1 Thlr. 22) sgr. Seit Kurzem ist nun dieses Buch erf erschienen, als es das Hinscheiden des erhabenen Kaisers, wor⸗ ber die offiziellen Berichte dem Werke noch ange⸗ druckt worden sind, zum neuesten abgeschlofenen Cha⸗ rakterbilde macht, ünd das Interesse fr das mehr⸗ fach guͤnstig beurtheilte Wer aufs Hoöchste steigert Das Portrait des e, , g. Kaisers einzeln auf
feinem Velinpapier in Royal zto, 10 sgr Beides ist zu haben: bei Mittler, in Berlin
n Berlin dur
Curtius, hr. C. F.,
reiche Sachsen geltenden Civilrechts.
Theil. Dritte vermehrte und nach den neuesten
gesetzlichen Bestimmungen ergänzte Äusgabe. Besorgt von dem Stadt -Gerschts⸗Rath Phil.
rledr. Haänsel zu Leipzig.) gr. Svo.
1835. 323 Bogen. 1 Thlr. 18 j
Die dritte Ausgabe des zweiten Theils dieses Wer⸗
. 9. . ̃ pe Sachfen gültige Wechfel en, enthaltend das in Sachsen gültige Wechsel⸗
recht nebst Suppylementen zu dem be ?
das Ganze beschließen.
Leipzig, im Februar 1833.
eint. F
e er reh l nr, ger en u erlin bei Lud w eh mi Burg⸗ straße Nr. s, zu haben: ! ö. J
Memoiren des Marschalls Ney,
Herzogs von Elchingen, Fuͤrsten von der Moskwa ir. Herausgegeben von seiner Familie. Aus dem Fran⸗ zoͤsischen von L. G. Preis 1 Thlr. 8 sgr. Ney, der, als die Französische Nevolutlon ausbrach, gemelner Husar war, ward 1801 Reichsmarschall und Großkreuz der Ehrenlegion; 1805 ward er Herzog
tung, herausg. v. K. Buchner, r. A1. C.
Handbuch des im Kbnig⸗
Erstar Bel
Die Prinze
oder die Beguin e. Roman von
erscheinen, und ein Band⸗ 2 Thlr. ang ezeig
ten Bande, fo Zu bezleben durch die
Kaufleute.
ist stets vorraͤthig:
oͤrster. 1ster Band. Bvo. geh.
A. F. Mahn.
J. A. Mayer in Aachen ist so eben erschie nen und in allen Buchhandlungen zu haben:
Aus dem Englischen von Hr. P. H 3 Baͤnde, elegant geheftet. Prels 8 Thlr. (Irrthämlich wurde dieses Werk fraher zu
Nieolaische Buchhandlung in Berlin (Bruͤderstraße Nr. 13), Stettin und Elbing.
Hoͤchst wichtiges Werk für den Handels stand und nuͤtzliches Fesigeschenk fuͤr junge
Bei C. F. Plahn in Berlin (Jaͤgerstraße Nr. 37),
Allg em ein er Sch lůssel zur kaufmaͤnnischen Terminologie, oder vollstaͤndiges Woͤrterbuch aller wesentlichen, so⸗ wohl deutschen als aus fremden Sprachen entlehnten Kunstausdruͤcke, Wörter und Redensarten, welche im Land- und Scehandel (mit Einschluß des Buchhan⸗ dels), in der Schifffahrt, in Wechsel⸗, Waaren⸗ und
Jahrgang 1832.
ssin Lady Morg an. elling. Svo.
t.)
den verdiente.
von Elchingen, 18138 Prinz von der Moskwa. Da⸗ mals gab ihm Napoleon den Namen: „der Bravste unter den Braven.“ Das thatenreiche Leben dieses Mannes liegt hier in eben so interessanter, als histo⸗ risch treuer Erzaͤblung vor uns. Wir erblicken in ibr das. Bild eines tapfern, ungestüͤmen Kriegers. — Der zweite Band folgt in Kurzem.
Bei mir, Franzoͤsische Straße Nr. 11, ist erschienen: Lehrbuch der Englischen Sprache. sch erf: Theil. Die Ausfprache und Formenlehre.
2te Auflage 193 Bog. Sro. I Thlr. „Die ernen 31 Seiten enthalten die Formenlehre der Englischen Sprache; Scite z2—– 1 handeln von der Aussprache des Englischen, nach Winkelmann und andern Orthocpisten unz eigenen Forschungen, und ein Anhang von 16 Seiten enthält den Anfang von Goldsmithis Viear mit untergesetzter Aus sprache. Voll staͤndigkeit und Gedraͤngthefst, wissenschaftlicher Geist und geuͤbte Praxis machen dieses Werkchen zu einem
Stechbahn Nr. 8, sowie in allen deutschen Buch⸗ handlungen.
der besten Engl. Lehrbuͤcher, namentlich über die
Gelbgeschaͤften, in der Correspondenz und Buchhal⸗ tung, im merkantilischen Rechnungswesen und in der Muͤnz, Maaß und Gewichtskunde vorkommen. Ein enchklopäͤdisches Handbuch fuͤr Kaufleute und Geschaͤftsmaͤnner. Theils nach eigener Erfahrung, theils nach den bewaͤhrtesten Hilfsquellen bearbeitet von Professor Car! Courtin, broschirt o Bogen stark. Preis 3 Thlr.
Bei allem Reichthum der merkantilischen Litteratur an nuͤtzlichen und belehrenden Schriften glauben wir doch ohne Anstand versichern zu duͤrfen, daß die⸗ selbe bis jetzt noch nicht eines einzigen Werkes von ähnlicher Tendenz sich zu ruͤhmen hat, das, in Hin⸗ sicht auf erschöpfende Vollstaͤn digkeit des Gegenstandes, auf Gediegenheit und Zweckmäßigkeit der Ausarbei⸗ tung, 6 Zuverlaͤssigkeit der reichhaltigen Angaben, auf Deutlichkeit und Buͤndigkeit der Erklaͤrungen, auf Benutzung der besten und neuesten Hilfsquellen, auf scharfsinnige Beleuchtung bisheriger Zweifel, Irr⸗
Gewinn dieser Dampfschifffahrts-Verbindung betrug fuͤr die Ac— nen⸗Gesellschaft 283,360 Rubel 5 Kopeken.
Polen.
Warschau, 17. März. Vorgestern kam hier das soge— nannte Muselmaännische Kavallerie, Kegiment an. Es besteht aus Bewohnern der Transkaukasischen Provinzen und hauptsaͤch⸗ lich aus Kurden. Nachdem das Regiment auf der Krakauer Vorstadt und in der Neuen Welt aufmarschirt war, wurde es von Sr. Durchlaucht dem Fuͤrsten Statthalter gemustert, und defilirte dann vor demselben auf dem Saͤchsischen Platze im ge— streckten Gallop vorbei. Beim Anblick Sr. Durchlaucht brachen die Truppen in ein allgemeines Hurrah aus. Dieses Regiment besteht aus lauter Bekennern der Muhammedanischen Religion, sedoch von verschiedenen Sekten. Es ist vortrefflich bewaffnet mit Janitscharenflinten und Saͤbeln, alle Waffen mit Silber ausgelegt, und ein Theil desselben traͤgt Bogen und Pfeile. In wenigen Monaten hat es eine Strecke von beinahe 400 Meilen, aus der Gegend des Ararat her, ohne Zeichen besonderer An— strengung zuruͤckgelegt. Diese Leute haben eine braune Gesichts— serbe und scharfe Zuͤge. Die Aelteren unter ihnen tragen starke Bärte. Ihre Tracht ist Persisch-Tatarisch, Kontuschen und mit Pelz verbraͤmte Mützen. Alle haben herrliche Pferde. Viele sind nicht nur mit Ehrenzeichen, die sie im Tuͤrkenkriege erhiel—⸗ ten, geschmuͤckt, sondern tragen auch silberne und goldene Medail— len mit dem Bilde des Kaisers um den Hals.
Frankreich.
; Paris, 14. Maͤrz. Gestern arbeitete der Konig mit dem onseils- Praͤsidenten und dem Minister des oͤffentlichen Unter— richtfü. Abends empfingen Se. Majestaͤt den Marschall Mortier, hen Baron Pasquier und den Marquis Soult.
Das Journal des Débats enthalt folgenden Artikel: Das Ministerium ist unter der Praͤsidentschaft des Herzogs von Broglie rekonstituirt worden. Frankreich kennt den Herzog Und weiß, warum er vor ungefahr einem Jahre aus dem Mini— rium ausschied: der Nord⸗-Amerikanische Traktat, den er der ammer vorgelegt hatte, war mit einer Majoritaͤt von 8 Stim— nen verworfen worden. Herr von Broglie wendete mit einer 3. . in, . . die ö aber als ein qu⸗ Matz g, breipfts, ig n. Hlhfrabö Lp 6r Til as Beispiel betrachten, bie Grundsaͤtze der Repraͤsentativ⸗Re— 3 M* Tt igen! . . rin, 16 ., auf sich an, und reichte, da er die Majoritäͤt nicht er—
lbfröbö. neu. Ebpr. 63 Thlr. fär 3. Thir. MaM mälten hatte, seine Entlassung ein. Jetzt wird Herr von Broglie hamakodynamik. 2 Bde. Gießen, 1s2s. 3 Ih einer neuen Kammer den Amerikanischen Traktat , so wie eine Auswahl von guten medizinischen * digen, und wenn er diesesmal nicht die Majoritaäͤt erhält, so ken und Dissertationen, bilugst bei 1. nicht er allein, sondern das ganze Ministerium
9 A. Wolff ͤ muß sich alsdann zurückziehen. Dies erheischen die stren—⸗
Charlotten Straße Nr in Regein unserer Regierungsform, und es wird, wie wir hoffen,
ten Terminologie in gleiche Linie gestellt zu n
Alle Buchhandlungen haben dieses Werk vorräth JI Sch eible's Buchhandlung in Stuttzu
An zeig e. ᷣ Bei Duncker und Humblot in Berlin ist n vollsaͤndig erschienen und in allen Buchhandlun zu haben: ; ö i e Prinzess ss i n- Von Lady Morgan. nebersetzt von Dr. G. N Barm ann. 3 Theile. geh. 3 Thlr.
Dieses neueste Werk der geistreichen Lady ng ist theils Roman, theils elne Sklze von Belhu seinen Denkmaͤlern und Kunstschgtzen und seiner nen sten Geschichte. Zugleich gewaͤhrt das Ganze treues Bild von ven Sitten der höheren Stande England und Irland, und ist ohne Zweifel cint interessantesten Erscheinungen der neusten Literat
Rotteck's Weltgeschichte in 9 Baͤnden,
1831, gr Svo, weiß Papier, Freyburg, b. Herde ö. 85 Thlr. ö. gebunden gje nach der ki ganz der Einbände) 8 Thlr., 6 Thlr., 6. Th Thlr., ist stets vorraͤthig in der Buchhandlung J. A List, in Berlin, Burgstr. Ni.
Froriep, chirurg. anat. Tafeln, 0 Hefte Weim Ldhr. 20 Thlr. fuͤr 11 Thlr Hufelands Bibl. d. tn Heilt, 17 Bde. Ldpr. 16 Thlr. faͤr 3 Thilr J. P., de ö ir n , * Thlr. Schbnlein, Pathol. Wuüͤrzbg. A Bde. Ln 16 Thlr. fuͤr ð Ehir. Kern, uͤber klein eh we n Wien, 1828, m. R. Ldpr. 8 Thlr. für Thlr le 6 . . . 8 iognomik. e. rzbd. pr. 10 lu egen. Cuvier, d. e w , uͤbers. v. n
tbümer und Abweichungen, und endlich auf bequeme Einrichtung zum Au ehen gleich bedeutender oder
Aussprache, welche wir hesitzen.“ Literarische Zei⸗
sinnyerwandter Ausdrücke mit der hier angeluündig⸗
Starte und das Verdienst des jetzigen Kabinets darin liegen, din se
Beim Ablaufe des Quartals wird hiermit in Erinnerung gebracht, daß die Be ovinzen aber bei den Königlichen Post-Aemtern zu machen sind, und daß der Preis fuͤr den das Blatt am Vorabende seines Datums durch die Stadtpost frei ins Haus gefandt wird. pit bitten, die Bestellungen bis spatestens den z1sten d. M an unz j bes Blattes eine unterbrechung erleidet und nicht saͤmmtliche Nummern vom Anfange des
,
Des Königs Majestät haben bei der Verwaltung des Han⸗
Berlin, Sonntag den 22sen Maͤr z
ganzen Umfang der Monarchle auf gelangen zu lassen, indem so
.
en, am,
— — —— . ᷣ——
heilsamen Regeln stets auszuuͤben. Der Charakter des gegen— waͤrtigen Kabinets ist der, daß es vor 1 ein , . risches Ministerium ist. Von einem Manne praͤsidirt, der un⸗ sere Institutlonen mit der aäͤußersten Gewissenhaftigkeit beachtet, ist es aus Maͤnnern zusammengesetzt, welche zu Anfang der Session sich kuͤhn zu dem ganz parlamentarischen Grundsatz be⸗ kannt haben, daß ein Kabinet nicht bestehen kann, wenn es nicht die Zustimmung der Majoritaͤt hat; und in der That dankt es auch jetzt seine Wiederbelebung lediglich dem parlamentarischen Einflusse. Niemand kann in Abrede stellen, daß die in dem Ministerium stattgehabte Revolution, in ihren Ursachen wie in ihren Wirkungen nicht ganz zum Vortheil unserer parlamenta— rischen Institutionen ausgefallen ist. Man tadelt sehr lebhaft die Versammlungen, welche bei einigen Mitgliedern der Majo⸗ ritaͤt der Kammer stattgefunden haben; man bestreitet diesen Versammlungen ihr Recht, ihren Charakter, und besonders ei⸗ fert man gegen den Schritt, den einige Deputirte bei zwei Ministern gethan haben. Wir koͤnnen in dem Allen 'nur die uͤble Laune von Parteien sinden, die ihren Prozeß verloren haben. Was ist natuͤrlicher und was gesetzli⸗ cher, als sich zu versammeln, um sich zu unterhalten, vorausgesetzt, daß die Versammlung bei einem Privatmanne stattfindet, und nicht an einem offentlichen Orte, nicht in dem Palaste der Kammer, der nur der ganzen Kammer, und zwar lediglich zur Ausuͤbung ihrer gesetzlichen Functionen angehört? Was ist einfacher, als daß man die Minister von den Gesinnun⸗ gen benachrichtigt, welche man bei einer großen Anzahl von Mit⸗ gliedern der Kammer wahrzunehmen glaubt; und was ist end— lich natuͤrlicher, als daß eine solche Benachrichtigung, von gut unterrichteten Personen kommend, eine Wirkung auf die Mini— ster macht? Alle jene Schritte waren Privatschritte, welche keine oͤffentliche Autorität fuͤr sich hatten und auch nicht darauf An⸗ spruch machten. Es liegt in denselben keine Protestation, keine (. 9. . , . Adresse, nichts, was nach dem (ombterrendu röche. Und was die angebliche Erniedrigung d Kammer betrifft, die sich, wie einige . sagen, gans ger nisterium zu Fuͤßen lege, oder was die angebliche Erniedrigung des Ministeriums betrifft, das sich, wie andere Personen behaup— ten, den Befehlen einiger Mitglieder der Majoritaͤt fuͤge, so kann man unmoͤglich etwas anderes hierin erblicken, als hrenwerthe Maͤnner, die sich unter einander verständigen und sich versöhnen, ohne sich Einer vor dem Andern im geringsten zu erniedrigen. Alles ist daher naturlich, gesetzlich and auch eh⸗ renwerth in den Schritten, welche eine große Anzahl von Mit— gliedern der Majoritaͤt gemeinschaftlich gethan haben; und wir bleiben bei der Behauptung, daß jene Schrittè der Opposition nur wegen ihrer gluͤcklichen Wirkung und besonders auch deshalb anstoͤßig sind, weil sie dem erneuerten Kabinette augenscheinlich einen parlamentarischen Charakter verleihen. — Wenn wir mit einiger Aufmerksamkeit den Gang der Session seit ihrer Eroͤff⸗ nung betrachten, so werden wir finden, daß sich in dem Mini— stertum getreu die wechselnden Gestaltungen der Session abge⸗ spiegelt haben. Es haben Schwankungen in der Majoritäͤt statt— gefunden, das ist unbestreitbar. Das Ministerium erhielt davon den Gegenstoß, und wurde unmerklich in dem Maße schwaͤcher als die Majoritaͤt schwankte. Nicht etwa, als ob die Majoritai irgend eine bestimmte Abneigung gegen das Kabinet gezeigt haͤtte. Wenn dies der Fall gewesen waͤre, so waͤre auch ein anderes Ministerium moͤglich gewesen; die letzte Krisis hat aber augen- scheinlich bewiesen, daß, sobald man sich in dem Kreise der Ma— soritaͤt halten wollte, kein anderes Mlinisterium moglich war. Die Majoritaͤt hat sich niemals von dem Ministerium entfernt, um ein anderes aufzusuchen, welches ihr lieber gewesen waͤre; sie hat sich ohne Absicht, ohne eigentlichen Willen von demselben ent⸗ fernt, und oft auch, man kann es nicht leugnen, weil sie die Wirksamkeit und die Macht des Ministeriums, wenn sie solche suchte, nirgends fand. Das Ministerium schien kaum bestimm⸗ tere Entschluͤsse gefaßt zu haben, als die Majoritaͤt, und dies war von seiner Seite ein großer Fehler; denn von ihm mußte die Bewegung ausgehen. Der Marschall Mortier besaß durch seinen Ruhm und durch die von ihm geleisteten Dienste Alles, was man braucht, um an der Spitze eines Kahinets zu stehen; aber ihm mangelte jene Thaͤtigkeit des parlamentarischen Lebens, jene Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, deren ein Ministerium bedarf, welches ein Land, wie das unsrige, regieren soll. Dieser Mangel an Zusammenhang und festem Willen hat, unsers Er— achtens, das ganze Uebel veranlaßt und die letzte Krisis herbei— gesuͤhrt, — eine heilsame Krisis, wenn die Majorität und das Mi— nisterium sie sich zur Lehre dienen lassen, und sich immer an die Krankheit und ihre Ursachen, so wie an die Mittel zur Heilung derselben erinnern.“— Das Journal du Commerce ist der Meinung, daß die Deputirten, Kammer sich eher enischlie— ßen werde, die 25 Mill. fuͤr die Vereinigten Staaten unver— kuͤrzt zu bewilligen, als durch die Verwerfung oder Ermaͤßigung dieser Forderung ein Ministerium zu stuͤrzen, dessen Zusam menstellung so große Muͤhe gekostet hat.
Eine neue Oper von Donizetti! Marino Faliero“ ist
gestern auf dem hiesigen Italiaͤnischen Theater zum erstenmale
mit großem Beifalle gegeben worden.
Großbritanten und Irland.
London, 13. Maͤrz. Lord Melbourne, Graf Spen ; ; - cer und r n h en, zu , eine er gh er h afen Grey gehabt, von wo si l ĩ dri, gehabt, sie am Dienstag hierher Vor einigen Tagen wurde Herr De Vear von einigen Mit gliedern des Wahl. Eomite rs von Westminster pe a n, 199 ir.
stellungen auf diese Zeitung nebst Praͤnumeration hier am Orte bei der
Preußische Staats- Zeitung.
1835.
Redaction (Mohren⸗Straße Nr. 30), in den
en U er M ; 2 Rthlr. Preuß. Cour. vierteljährlich festgefetzt ist, wofür d i
Um jedoch die erforderliche Staͤrke der Auflage far das 94 . en hiesigen Abon⸗ , ft ich fer kommende Vierteljahr abmessen zu konnen, müssen
uartals an nachgeliefert werden kö
,, , haben, wenn die Zusendung
uͤber sich nehmen wolle, eine oͤffentliche Versammlung zu dem Zweck einzuberufen, an Sir F. Burdett die n er n zu erlassen, daß er seinen Parlamentssitz aufgeben moͤge, weil sein Benehmen bei seinen Konstituenten Mißfallen erregt habe. Herr De Vear aͤußerte die Ueberzeugung, daß Sir F. Burdett, wenn auch der Schein gegen ihn wäre, unveraͤndert erfunden werden moͤchte, und erbot sich, ihm aufzuwarten, um ihm die Besorgnisse einiger seiner Konstituenten in Bezug auf feine Gesinnungen vorzutragen, und dem Comité dann uͤber das Resultat der Un— terredung Bericht zu erstatten. Herr De Vear bemuͤhte sich daher um eine Zusammenkunft mit dem Baronet und erlangte die⸗ selbe. Folgendes war, nach der Times, der wesentliche Inhalt dieser Unterredung: Herr De Vear setzte dem Baronet die Gruͤnde der Unzufriedenheit der Waͤhler von Westminster mit seinem Benehmen auseinander, worauf Sir F. Burdett er wiederte; Ich kann die Art und Weise nicht billigen, wie die Opposition ihre Staͤrke zu erproben sucht. Es ist kein gerades und maͤnnliches Verfahren. Sie greift das Bein anstatt des Kopfes an. Ich billige es nicht, daß man durch Seitenwege etwas auszurichten oder zu gewinnen sucht. Wenn man männlich und geziemend zu Werke gehen will, muß man seine Stärke hei ei= ner Frage erproben, die ein Staats-Prinziv in sich schließt. Das Amendement zur Adresse war kindisch und be agte so viel als nichts. Warum wagte man es nicht, mit einem kͤhnen Vorschlage aufzutreten, wenn man einen Schlag ausfuͤhren wollte? Das Amendement war noch schlechter als selbst die Opposition gegen Sir Charles Manners Sutton. Herr De Vear: Ihre Konstituenten behaupten, Sie wollten die Torfes unterstuͤtzen, und meine Versicherungen vom Gegentheil werden sie nicht zufriedenstellen. Sir F. Burdett: Glauben sie dies? Nun, so moͤgen sie doch wenigstens warten, bis eine Frage im Hause zur Sprache koͤmmt, bei der es sich um ein Staats- Prinzip handelt; dann werden ste sehen, daß ich sprechen und stimmen kann; zum Beispiel die Frage uber die Irlaͤndische Kirche oder irgend eine andere Frage von wesentli⸗ cher Bedeutung. Herr De Vear: Man wilf eine oͤffentliche Versammlung veranstalten, um Sie zur Aufgebung Ihres Par— lamentssitzes aufzufordern. Sir F. Burdett: Wenn man dies auch hut, ich werde nicht resigniren. Haͤtten sich meine Gesin⸗ nungen geaͤndert, so wurde ich es den Waͤhlern schon fagen. Ich werde sie nicht hintergehen. Ich habe nur gesagt daß ich gute Maßregeln von jeder Partei annehmen warde und obgleich ich einen Mangel an Vertrauen zu deni Tory⸗ Ministertum aussprach, so wollte ich doch kein parteisuͤchtiges, factibses Votum abgeben. Ich denke, ich werde gegen die Tortes stimmen, wiewohl ich dies wegen der Art und Weise, wie mir die Frage vorgelegt wird, nicht gern geradezu versichern mag. Herr De Vear: Es versetzt mich, den Waͤh⸗ lern gegenuͤber, in eine unangenehme Lage, da, wie ich höre eine Aufforderung an Sie, zu resigniren, im Umlauf ist. Sir F. Burdett: Wohl, so moͤgen sie das thun; ein paar Namen machen noch nicht die Waählerschaft von Westminster aus. Die Zeiten sind so kritisch, daß man kaum weiß, wie man am besten handelt. Ich wuͤnsche mich nur von allen Parteien fern zu hal⸗ ten. Uebrigens, verlassen Sie sich darauf, werde ich meine di, , n, ö Waͤhler haben 866 den geringsten Grund, en besorgt zu seyn. i . . e in fn wren ich, bah gent ie Malz⸗Steuer, welche unter der Regi il⸗ helm und Maria eingefuͤhrt wurde, betrug ef inn * „ Shilling auf den Quarter; im Jahre 78 wurd sie auf 19. Sh 6 Pee, im Jahre 1504 sogar auf 38 Sh. 8 Pee. er! hoͤht und erst im Jahre 1817 wieder auf ihren jetzigen Vetra 1 nämlich 20 Sh. 8 Pee. fuͤr den Quarter, reduzirt. Bis 26 Jahre 1822 gehörte sie zu den Steuern, welche alljaͤhrlich durch das Parlament von neuem bewilligt werden mußten, von jener Zeit aber wurde sie eine permanente Auflage. Der X' blen; von Malz belief sich im Jahre 1833 in Großbritanien und Ir⸗ land auf 10 b 5 S0. Bufhel, was, den Bushel zu 8 Shim̃⸗ gerechnet, einen Werth von 16,030,506 Pfund ausmacht an „923, C Pfund Steuer entrichtet wurden. Die Gerst nimmt beim Malen um ungefaͤhr 1 pCt. an Maaß zu, so daß also zu der obigen Quantität Malz etwa 36,300,009 Bushel Gerste 4 braucht wurden, die, den Bushel zu 4 Shilling gerechnet, einen Werth von 7,533,500 Pfund ausmachen. Der Marquis von Chandos hat berechnet, daß ein Pächter, der 2560 Aeres Land besitzt, durch die Abschaffung der Malj⸗Steuer ungefahr 70 bis 80 Pfund jährlich gewinnen wuͤrde, waͤhrend der Gewinn, der 1a. 9 ö. 6. . j , , angedeuteten Abfchaffung Steuern hervorgehen durfte, ni 8 Pian gbr h . . an . , nin nie ,. ir R. Peel hat in seiner Rede gegen die Abs— Malz ⸗ Steuer folgendes Verhaͤltniß der ere r e n Steuern in England zu einander angegeben: die Malz ⸗ St . betraͤgt 59 pCt. vom Werthe, die Steuer von We l nd er. Kaffee 63 pCt., von Portwein und eres 75 péCt vo en 407 pEt, von Englischen Spirituosen 333 pCt von 8 2 e, 6 i. von ,,. 930 pCt. ⸗ . n den 7 Jahren von 1812 bis ist i 72,216 Personen vgn polizeilicher ur ein a. darauf folgenden ahren gö, äs, und in den ö * . 1826 bis 1832 nicht weniger als 131,818; unter . befanden sich 12, (060 Weiber, die wegen Trunkenheit 2 , , , en wurden. it vor die ie „liberalen. Damen der Stadt Linco ren , . und Phtpps bei Gelegenheit . , , ,. lhren ri 9 gezollt, indem sie eine Geld summe jusaimmenschossen