1835 / 98 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Po st meldet mit großer en zu dem in der Londoner 6ten Sitzung dessel

be mitgetheilten Schreiben aus Dublin Sir R. Peel eingebrachte Zehnten ist jetzt hier der Niemand billigt es, daß die Ruͤckzahlung der ihnen von der Pfund erlassen wollen. Die erste m Accise⸗Departement eingezogen, n recht gut eine halbe ntfernung Sir E. Sugden's, verlassen sollte, wuͤrde hier so— m sehr bedauert Der Kam⸗

Die Morning— daß die Unterzei konservativen K Erwartung zugenommen haͤtten

n einem vom Glo vom 2Z3sten d. liest man: Resolution in Haupt⸗Gegenst Minister den Nillion verab

Genugthuung, City gestifteten

seit der le ben, uͤber alle

n. Die von Betreff des Irl and des Gespraͤ Geistlichen die folgten 670, 909 Rate wird jetzt schon von de und ich zweifle zuruͤck erhalten wenn der wohl von

nicht, daß ma Million hatte selbe seinen Posten noch tsgelehrten als Amtsfuͤhrung fand großen Bei rten von Damen zuruͤckgewiesen , die bei den es nicht zugelassen werden

den Rech vom Publiku merherr hat g Ka Irlaͤndischen Cerel heren Gelegenheiten schon daran T Standard liest man: „Lord Ell kajestät mit einer auftragt, um fuͤrs kuͤnfti die in diesem Kriege au gekommen sind, zu verhi⸗ Aberst Gurwood, einem der Armee, als Secret Beziehung: Hauptquartie auswaͤrtigen Fondsma sey sowohl von s einen augenblickl streitenden Parteien zu Die Morni eines Konsuls in nichts gethan, stenthumer, und ihre besonder Der Globe Negierung sonen in A

sollen, obgleich sie heil genommen haben.“ ot ist von der Regierung lission an Don Carlos be—

inrichtungen der Gefangenen, Seiten bisher nur zu oft vor— Se. Herrlichkeit wird von dem tapfersten Offiziere

speziellen M

der Britischen Sun meldet in derselben Mission nach dem Reaction an dem eißt, Se. Herrlichkeit mit Vollmachten ver— zwischen den beiden

air begleite „Die Nachricht von L on Carlos brachte eine

ord Eliot s r des D rkt zu Wege. England als von Frankrei ichen Waffenstillstand ng Chroniele sagt: Durch Bucharest t als die abgesonderte ihre admini e Nationa haͤlt es fuͤr in diesem Augenbli lexandrien an der ungestoͤrt waumwolle für En wodurch die Krankheit so lei Nachrichten aus Pada naire, Eyman und M den wilden Batta's ermordet welche jene ihnen Taback und Tuch, te Waffen der Y Nord⸗Gewehre in durch die Brust sch den Leib rannten. gleitete, wurden beide ner aber entkam und an, wo er aus selben Abende, en verzehrt

die Einsetzung e Regierung weiter ung der beiden Fuͤr— keit von der Tuͤrkei

tive Unabhaͤngig l-Flagge anerkannt.“ unverantwortlich, ck, wo taͤglich an Pest sturbe gland und

cht eingeschleyp

daß die Englische Sh bis g6 Per⸗ hrere Schiffe dort chottland laden lasse, t werden koͤnnte.

ng zufolge, sind zwei Amerikani Insel Sumatra von worden, nachdem diese die Gesche⸗ , um sie zu gewinnen,

ansor, auf der

bestehend in cht zufrieden, auch Kaum waren die en eine Kugel gen durch cklichen be⸗

mitbrachter angenommen, aber, damit ni issio naire verlangt hatten.

ihren Haͤnden, als si ossen und dem Anderen einen der die beiden Ungluͤ ehauen, ein anderer il ge darauf in Tappanuli och waren noch an dem— é Morgen von den Kanni—

e dem Ein

inem Koch, Haͤnde abg

angte einige Ta Lyman und der K Mansor am folgender

Belgien.

Ihre Maj. die Koni Schlosse zu Laeken nehmen nach, ist der Gra sp. Gluͤckwuͤnsch erdinand J. nach W nter dem Titel

Bruͤssel, 1. April. wird am 14ten d. M. im Dem Ver bie Kondolenz staͤt dem Kaiser F Die bisher u nende militairische l'arm ee Belge

reichs, Deuts

gin der Franzosen

f von Merode beauftragt, e des Koͤnigs Sr. Mase⸗ ien zu uͤberbringen.

hier erschei⸗

Journal de

en und re

„Revue Militaire“ Zeitschrift wird jetzt den Titel. auch die Militair⸗ Literatur Frank⸗ Hollands kritisch umfaffen.

Guͤter⸗Lotterieen in Frank⸗ wie in Franzoͤsischen, so auch unter der Form von „Actien“ Verkauf solcher Loose dies⸗ so sind die Herausgeber der geladen worden, esetzes zur Verant-

annehmen und lands, Englands genten O furt a. M. haben

in Belgischen Blat öffentlich ausg seits als un hiesigen 3 um negen Ue wortung gezogen zu

esterreichischer seit einiger Zeit, ihre Loose Da jedoch ngesehen wird, en vor den Instruct ng des betreffenden

gesetzlich a

Deutsch land.

Seine Koͤnigliche M. dem Kaiserl. Deste Grafen Vincen e Allerhoͤchsten ben Sr. Majestaͤt de igung Sr. Majestaͤt des darauf hatte nz bei Ihrer K Person des G ist ein auße

Hoheit, der Groß⸗ rreichischen Kaͤmme⸗ Esterhazy eine besondere gungs⸗Schrei—⸗ aisers Franz, so wie Kaisers Ferdinand J. der Graf Esterhazy auch die iserlichen Hoheit der Frau roßherzoglichen Oberschenks, rordentlicher Gesandter von

Weimar, 4. herzog, hat am J. er und. General⸗Major Audienz ertheilt, um di ben von dem Able von der Thronbeste anzunehmen. Glei Ehre einer Audie Großherzogin. J Freiherrn von Vitzthu hier nach Wien abgegang

Hannover, 4. April. „Indem wir un Allgemeinen St senbahn vorge merken wir vorläufig, d das Koͤnigl. Kabinets⸗ M Eisenbahn nicht ohne den zu genehmigen. Sache selbst nicht wei bei Vorlegung Ministeriüm fu Versammlung au in der Lage seyn wird, sich zu verschaffen.“ ssel, 4. April. In der Si lung vom 1sten d. M. Regierungs⸗Rath Ko ch Gewerbsteuer⸗Gesetz b wegen der in diesen Ge Gesetz von der Staͤnde⸗ rungen, die auf Grund rung von Beginn der a if diese Gesetze jetzt ni staͤndigung daruͤber mit d zu hoffen sey, dem kuͤn Staͤnde⸗Versammlung li Es wurde erren Re oͤhung des en auf den geringsten? gung der hierzu Kasse auch auf die kath

enachrichti

hiesige Zeitung bemerkt: in der zweiten ng uͤber die An te im naͤchsten Bla die Kammer inisterium zu vorherige Com Es springt in ter geruͤckt ist, eines Expropriations⸗ r zweckmaͤßig

Kammer der lage einer Ei⸗ tte zu geben, be⸗ vereinigt hat, die Anlage einer muntcation mit den Staͤn⸗ die Augen, daß damit die unserer Ansicht ald solches vom e, die Staͤnde— n Kammer stets scheinende Auf⸗

ung der Staͤnde⸗Versamm⸗ Kommissar, Herr das Grundsteuer⸗ und ie Staats⸗ Regierung in dem Grundsteuer⸗ mlung vorgenommenen Veraͤnde⸗ ie Staats⸗Regie⸗ ersprechen muͤssen, und sie, da keine Ver⸗ enwaͤrtigen Staͤnde⸗Versammlung Landtag vorbehalten will. ch diese M dann auf den Beri

s vorbehalten, die ande⸗Versaminlu fallene Debatte sich dahin

indem na Gesetzes, sob erachtet werden sollt n Beschluß der zweite jede ihr erforderlich

uͤbergab der eine Mittheilung, effend, wonach d setzen, besonders

ruhten, denen d iskussion an habe wid t eingehen kann,

zur Nachricht errn Schuler llte Antrag, daß

ns der evangelischen 300 Rthlrn. geschehene schuͤsse aus der Staats⸗ en des Landes, deren

der von den

etrag von erforderlichen Zu olischen Geistlich

398 Besoldung diesen Betrag nicht erreicht, noch während der gegen⸗ waͤrtigen Finanz⸗Periode ausgedehnt werden möge, nach einer lebhaften Debarte genehmigit.

In der Sitzung vom 2. April verlas der Landtags ⸗Kom⸗

missar, Hr. Negierungsrgth Koch, eine Mittheilung, betreffend die . der serer n . in Bockenheini von der Staͤnde— Versammlung gewünschte Auskunft. Die Mittheilung wurde dem Rechtspflege⸗ Ausschuß uͤberwiesen, um sich daruͤber zu aͤu— ßern. Es wurde dann die Diskussion des Volks⸗Schulgesetzes beendet und die einzelnen Sz. desselben, jedoch mit verschiedenen Abänderungen angenommen? Der Landtags⸗Kommissar legte ge⸗ gen einzelne derselben Protest ein und bemerkte, daß die Staats⸗ Regierung darauf nicht eingehen koͤnne. ͤ

Gestern Abend um 7 Ühr hielten die Staͤnde eine vertrau⸗ liche Sitzung. Um 85 Uhr ward das Publikum zugelassen. Die Stande Versammlung bewilligte jaͤhrlich 10, 000 Rthlr. fuͤr die Kosten der Landes⸗Permessung und Rectifcation. Nan ging zur Diskussion des Landtags-A bschieds über. Nach laͤngerer De— batte, woran der Minister des Innern, Herr Hassenpflug, Theil nahm, beschloß die Versammlung, auf die Fassung der Landtags— Abschieds-⸗Urkunde in der Form eines landesherrlichen Erlasses gwie im Jahre 1833) nicht einzugehen, weil die Verfassungs— Urkunde die Unterzeichnung derselben auch von Seiten der Staͤnde erfordere. Der Minister des Innern erklaͤrte, es könne hier⸗ bei nur die Absicht seyn, daß der Landtag nicht zu Ende gehen solle; denn daß der Landtags Abschied hiernach nicht zu Stande kommen konne, sey klar. Der Praͤsident gab anheim, nach die— ser offiziellen Erklaͤrung des Ministers die von der Staats Re— gierung gewunschte Form zwar anzunehmen, jedoch Verwahrung dagegen im Protokolle niederzulgen. Herr von Hutten nahm diese Ansicht des Praͤsidenten als Antrag auf; der Antrag wurde verworfen. Der Menister verließ den Saal; ebenso verschiedene Staͤnde⸗Mitglieder. Es wurden dann die einzelnen §§5. des Land⸗ tags⸗Abschieds in der vom Ausschuß proponirten Fassung ohne 4 Diskussion genehmigt, und die Sitzung um 11 Uhr Nachts geschlossen.

Muͤnchen, 30. Maͤrz. Die hiesige politische Zeitung schreibt vom Ober⸗Rhein: „Das Zusammentreten des Baden schen Landtages wird, e Jenem Gestndniß zufolge, von den Franzoͤsischen Journallsten als Anlaß benutzt werden, Deutsch⸗ land, und namentlich den südlichen Theil desselben, den sie Fran⸗ zoͤsisch gesinnt zu seyn wähnen, wieder zum besonderen Gegen⸗ stand ihrer . zu machen; denn, sagen sie, die Presse

sey in dem armen Deutschland so gefesselt, daß durch sie die Wahrheit nicht mehr gesagt werden könne; die Franzoͤsische Journg⸗

listik habe deshalb die schoͤne und hohe Aufgabe erhalten, dĩe unter⸗ druͤckte gute Sache Germaniens zu vertheidigen; sie sey nur das einzige Werkzeug, wodurch die Welt noch Kunde erhalten koͤnne von dem, was bei uns geschehe, was des edlere Theil unserer Nation denke und fuͤhle. Deutschland muͤßte in der That tief gesunken seyn, und wuͤrde das Beiwort „arm“ verdienen, wenn es eines solchen Verbuͤndeten beduͤrfte, wie die dermalige Franzoͤsische Presse ist, und unser Volk wuͤrbe mit vollem Rechte Gegenstand der Ver— achtung von Europa seyn, wenn seine Gesinnungen nur noch in Pariser Zeitungen sich aͤußern koͤnnten. So weit ist es aber, Dank sey es dem Himmel, mit uns noch nicht gekommen; was uns wahrhaft fro]mmt und nuͤtzt, das konnen wir auf heimischem Boden sagen, und jeder echte Deutsche Gedanke braucht sich nicht in das Welsche Wort zu huͤllen, sondern findet seinen unverkuͤm— merten Ausdruck in der vaterlaͤndischen Sprache und Presse. Nur diejenigen Deutschen, deren Herz und Sinn entartet ist, die ihr Vaterland schmaͤhlicherweise gerne an das Ausland ver⸗ riethen und die nicht; Höheres kennen, als Affen und Knechte der „großen Nation“ zu seyn, muͤssen sich so tief erniedrigen, fremder Schrift und Sprache sich zu bedienen, um das eigene Vaterland herabʒuwurdigen und in demselben den Samen der Zwietracht auszustreuen.

Stuttgart, 3. April. Ihre Majestät die Koͤnigin von Wuͤrttemberg haben dem Vereine fur Schillers Denkmal, als einen Beitrag zur Errichtung desselben, die Summe von 300 Fl. zustellen lassen.

Karlsruhe, 1. April. Die erste öffentliche Sitzung der ersten Kammer eroͤffnete Se. 3e. der Markgraf Wilhelm mit einer kurzen Anrede. Der Minister des Innern verlas drei . Rescripte, wonach, außer den Mitgliedern des Staats Ministeriums, der Staatsrath und Direktor des Ministeriums des Innern, Rebenius, fuͤr dieses Ministerium, Geheimer Kriegs⸗ rath v. Reck und Oberst Frh. v. Lassollaye fuͤr das Kriegs⸗Mi⸗ nisterium, Geheimer Referendar Ziegler und Ministeria Rath Merk fuͤr das Justiz, Ministerium zu staͤndigen Regierungs⸗Kom⸗ missarien bei beiden Kammern waͤhrend der Dauer dieses Land- tags ernannt werden, vorbehaltlich der Beiziehung der betreffen⸗ den Direktoren der Centralstellen und der einzelnen Referenten zu den kuͤnftigen Berathungen des Finanz- Etats nach einer der Kammer hieruͤber besonders zu machenden Eroͤffnung.

Die zweite Kammer prüft heute in geheimer Sitzung die Wahl⸗Protokolle, und wird noch in dieser Woche die 96 oͤffent⸗ liche Sitzung halten. Als Kandidaten des Praͤsidentenstuhls der d, Kammier bezeichnet man die Herren Ministerial⸗Rath Merk, Regierungs-Direktor Rettig aus Konstanz, und den Ge— heimen Rath Duttlinger aus Freiburg.

Der General-Lüeutenant v. Stockhorn reiste vor einigen Ta⸗

gen von hier nach Wien, um als Abgesandter der hiesigen Re⸗

gierung Sr. Majestaͤt dem Kaiser Ferdinand die Beileids . Bezeu⸗ gungen wegen des Todes seines hoͤchstseligen Kaiserlichen Vaters, so wie auch die Gluͤchkwuͤnsche zu Hoͤchstseinem Regierungs⸗ An⸗ tritte abzustatten.

Darm stadt, 2. April. Die Großherzoglich Hessische Zeitung schreibt: „Zu den sprechenden Beweisen der wohlthaͤ⸗ tigen Folgen des Zoll-Vereins gehören die Messen zu Offenbach. Vor jener Vereinigung war Frankfurt a. R. der Haupt⸗Han⸗ delsplatz und Offenbach nur als Fabrik- Ort von Bedeutung. Anders gestaltete es sich nach dem , , zwischen Preü⸗ ßen und el im chr 1828. Die Frankfurter selbst muß⸗ ten nun Offenbach zur Niederlage ihrer Waaren waͤhlen, wollten sie Verkehr im Zoll⸗Vereine behalten, Die Großherzog. Regie⸗ kung gestattete unterm 18. August 1828 während der i. der Frankfurter Messe freien Marktverkehr in Offenbach und als der Erfolg hiervon alle Erwartungen uͤbertraf, unter dem 14 Febr. 1829 fuͤr die Zukunft eine foͤrmliche Messe. Es wurden, die zu Offenbach ansaͤssigen Kaufleute und Fabrikanten, ferner die Hau⸗ sirer und dergleichen Kleinhaͤndler nicht mitgerechnet, zu Offen⸗ bach Waaren auf den Markt gebracht: Herbstmesse 1828 von 132 Verkäufern 7187 Ctr.; Ostermesse sS2g von 219 Verk. 1064411 Etr.; H. M. 1529, von ze8 V. 14,282 Ctr.R, O. M. 1830 r. 379 V. 20,734 Et; H. Misz6 8. 26 V. 25, 89 Ltr.; 8. M. 1831 v. 14 P. 25372 Etrs; H. M. 1831 v. 363 V. 22,160 Ctr.; O. M. 1832 V. i235 V. 26,138 Ctr.; H. M. 1832 . 448 V. 37,593 Et; G. M. S335 v. 133 17. 35, 243 Ctr. ; H. M. 1833 v. 458 . 28,380 Ctr.; O. M. 1831 v. 519

in allen Industrie⸗ und ie Forischritte, w Wesen gemacht, gut und

9 V. 57, Sas Ctr. Preußische

und gemi

V. 38,799 Ctr.; H. M. 1834 v. 59 der sich 1828 und 1829 baumwollenen, Geweben, Metalle,

gut ꝛc.; dann auf He wolle, Wolle ꝛc. bes dem Handelsvertrage mit Ba Zufuhr der Preußisch und von Bayer men besonders Nuͤrnberger und Spiegel ⸗G auf den Markt. zum Preußisch-Hessischen diesem Lande gelohtes Leder, e Gewebe) hinzu. Um das dop hr im Jahr 1834

leses schoͤne Land sich ungestoͤrt

3 . mehr und mehr ausbilden. talien, namentlich die Lombardei, im Fa haben die Italiaͤn gegenwaͤrtigen Augenblicke ge⸗ en bereits in großen Quantitäten in vielen Industrie⸗ „den Rang ablaufen, das in der Schweiz uͤber⸗— rt und sich weiter ausdehnt. daß nach und nach manche po— nen und die Franzoͤsische Graͤnze hweizer-A Autoritaͤten nicht selbst das und die Verhaͤltnisse des Landes hren Gesichtspunkte betrachten wird er Individuen nicht viel gewonnen seyn.

Italien.

Rom, 24. Maͤrz. Die Regierun dem Kardinal⸗Staats⸗Secretair Bernet wärtigen Angelegenheiten, wi i⸗Verwaltung zu uͤbergeben. hheil dieser Verwaltung dem gen, hat keine befriedigenden zurch diese Maßregel mehr Kra gen der Regierungen zu bringe i r bei , man sich zu wenden

. han el , urin hier angekomme esonderen Auftrage

insbesondere Eisenwaaren, ssische Fabrikate in Leder, erweiterte sich im Jah vern und Wuͤrttemberg, en und Hessischen Fahr isch⸗Wuͤrttembergischer Seite k

und sogenannte Porzellan,

merkwuͤrdig. . in der Fabrication ästet. Ihre Erzeugnisse geh ins Ausland.

and, Baum

n, die Schwe weigen uͤbertroffen, und werden ihr voͤ das zwecklose politische Treiben, hand genommen hat, noch lange fortdaue Man erfaͤhrt freilich aus Bern, stische Fluͤchtlinge sich entfe suchen, allein so lange die S Beburfniß ihrer Mitbuͤrger ußen unter dem wa durch die Entfernung einig

ansehnlich

Kurhessens Beitritt ö. . ders grobe Eisen⸗Waaren, Leinwand, wollene und wollen ploͤtzlich der Verke dung des großen Deutschen Zoll: Fahrikanten des gewe auch die Bayerischen noch Frank ten Offenb ; der Frankfurter K in der Ostermesse anwesend 101 aus dem E aus Bayern und Wuͤrttem sen und Thuͤringen und den Staaten, besonders messe zaͤhlte man a Bayern und Wuͤrtt ringen 119 und aus den furt, 100, Summa 599. Frankfurt a. M., der Aufnahme von Homb: darf einer Berichtigung. Landgraͤflich Hessischen Am erfolgt. Nach einer vor ei publizirten Verordnun dieses Amtes an den derselbe kann jedoch, wie im besonderen Interesse des Vollzug gesetzt werden. Inde System mit den Grundsaätzen llcbereinstimmung zu bringen u nitiven Anschluß mo ren Fabriken im Ar Staaten bewilligte Ver lang dieses Monats an eine E und fabrizirtem Taba und Zucker betragt back 6 Fl. 49 Kr. vo von Frankfurt uͤber Obe die Erhebung der Abgabe

pelte aber sti luͤckliche Grin t erschienen die üringens, um ikanten, welch

durch die g

g soll beschlossen haben, ti, als Minister der aus⸗ eder die ganze Militair- und Der bisherige Minister des Inner Resultate gewaͤhrt. ft und Einheit in alle

rbreichen Sachsens und T und · Wuͤrttembergischen Fabt ießen nun dieses und besuch⸗ ltniß vermehrte auf der Offenbacher Messe. 9 auswaͤrtigen Verkaufe Hessen, 173 aus

berg, 36 aus Kurhessen,

93 aus nicht zum Zoll⸗Ver aus Frankfurt a. M.

ogthume 99a,

furt bezogen hatten, verl

n gleichem Verhaͤ Versuch, einen

Nan hofft, Anordnun⸗ streitige Punkte an welches Departement

Preußen, zz eine gehoren . n der Herbs⸗ t , Preußen iz, Kurhessen 34, Cachsen und Ihl⸗ Nichtvereins⸗ Staaten,

Großherzogthum n, da bisher oft n man nicht wußte,

Geschaͤftsträger, Mon n; er wird sich, dem n des Papstes als Nu

ore Gizzi, ist aus ernehmen nach, mit ntius nach Bruͤssel

is dem Großher emberg tz, amenilich Frank,

4. April. irg in den Deut förmlich tes Homburg ist bis j nigen Tagen in dem Amte ; war ein Vertrag wegen des Anf chen Zoll-⸗Verein aügeschlossen ingang der * Amtes Hombie ssen soll,

Die Nachricht in Betrtf schen Zoll-Verein he e Anschluß des

Spanien. jn der gestrigen Sitzung der er Bericht der nn fen uͤber ts und des Tilgungs-Fonds, mit z vorgeschlagenen Vorbehalte, swaͤrtigen Schuld wurde in ster ist ermaͤchtigt zahlen, wie ho raͤsident zeigte darauf an, d zunaͤchst an der Tages- Bericht geht hervor, daß S, zo), C00 Realen belief, d zu p. C. 46,200,905 daß 3838 Millionen Realen und durch den Ver— werden sollen. aͤrrcige Schuld haben wir bereits t, wobei zu bemerken ist, daß die Spanisch-Franzoͤsische, E An demselben ammern an, daß Stadt⸗Miliz ihre

Gonzalez Carvajal der Ermaͤchtigung, selbst zu waͤhlen, ernannt.

rm 17. Maͤr n den Spanischen Bot

rokuradoren⸗-Kammer wurde d de Konsolidirung des Budge Musnahme einiger von Herrn In Betreff der au zicser Sitzung nichts entschieden.

ne Zinsen der ganzen konsoli se sich auch belaufen mogen z uͤber die innere Schul pbnung sey. Aus dem angenommenen diese Schuld am 1. Januar ovon dir Zinsen und der

mngenommen. gen Der Mini

rrordnung besag, dirten Schuld zu

3 aicht sogleich in heils um das Abgaben s Zoll⸗Vereins schon jetzt in eint zunaͤchst erfolgenden def⸗ theils um die, mehr eiten der Zoll-Vereinz, g nicht zu unterbrechen, von Mn von Kaffee, Zucktt lbgabe von Kaffe fabrizirtem Vn auf der Straße zenheim erlaubt, und Großherzog

von dem Gros⸗ nudgraͤflich Hessischt

Anfang der heute schllt⸗ ine weichende, well

saß das Gese sich auf 92

lichst zu erleichtern glichst 3 h Tilgungs⸗Fon

Homburg von guͤnstigun ingangs⸗Abgabe ck erhoben werden. Fl., und die Abgabe von Die Einfuhr ist nur reschbach und Gon e einer mit der

sindig nd, consolidirt fulf. der National, Gr er Bericht uͤber die ausm) der Nachschrift mitg art angegebenen Zahle nd Amerikanische Sch eigte der M nigin dem Bestätigung erthe l gs-Minister hat den Don IJ ral⸗Zahlmeister der Nord⸗Armee ie sammtlichen Unter⸗Beamten

Der General Mina hat unte e' ein Schreiben a srichtet, womit er d perationen seiner Armee bei Depeschen, die er an den in Abschrift zusen „Der Fein

uld mit einbegriffen i kinister des Innern beiden Gesetz zur Organisirung der

von Paris und Lonòö

noch fiel die aus San Este⸗

chafter in London um ihm eine Uebersicht von den zum 17ten zu geben, ster in Madri Am Schluß dieses d hat seine. Artillerie verlo⸗ die ich aus den Plaͤtzen, welche er ist die Zahl seiner Todten und gewesen, als wir anfangs glaub⸗ u verstaͤrken, und ich denke, t annehmen wird.“ Der In— t von bekannten Ereignissen; die merkungen:

emselben, vom 11ten bis

Kriegs⸗Mini srtigt hatte, ens sagt der in, und nach etzt hatte,

berwundeten

den Berichten, eingezogen habe, bei weitem groͤßer Armee faͤngt sich a bald eine andere Ge Depeschen handel mit folgenden Be nde Dokument (die an die wird Ew. Exc welche ich zu er Lecaroz zu zuͤchtigen n an ihr auszuuͤben gegen jede gewaltthä die Einsicht von der n jetzigen Umstanden, um die drucken, und dem Krie en, als das einz

der Krieg lt der beiden fette schließt

y„Das beiliege bert gerichtete hh Maßregeln nn sn, um die Stadt frechte Reyressalie ihlchen Gefuͤhlel sich so jwingt mich doch aßregeln unter de

ntegralen 5 pCt. =

1 31. Marz von 6nn Beyblkerung von Na⸗

ellen von den energi= greifen gendthigt wor⸗ und fuͤr ihre Verbre⸗ und obgle e Handlun igkeit sol⸗

ig ein Ende zu ma= ige Mittel gegen das n macht. Meine Wunde derursacht raubt mich ganz ch aber trotz mei staͤt vortheilhafte Dienste ju en fortsetzen und mein Uebelb reellenz wollen Ihrer Majest

roclamation) unterrichten,

ch schon am 2 April trat hene ich meine

ant ließ viele Papiere in⸗ * pCt. entssand. Dlst e Lotterie Effekten lll⸗ ben offerirt.

des Gebraucht ner Leiden der leisten vermag, efinden tragen, dt Obiges mit⸗ daß ich keine Gefahr ver— scheuen werde, um die F. Espoz y

Schmerzen und b rmes; so lange i

ch die , .

sicherung hinzufügen, keine Strapazen und Königin und des Landes zu e

adrid vom al. worin die Noth⸗ staͤrkungen zur Nord— eserve / Armee ps unterstuͤtzen

Franzoͤsische Blatter melden aus M Es ist so eben ein De t gezeigt wird, jetzt, w bgegangen sind, in Alt⸗Castilien wenn es noͤthig waͤre, jenes Cor eine Uebungs⸗Schule dienen kön Divisionen Infanterie, einer Div Feld⸗Batterieen und Die Koͤnigin la Hera zuüm Mateo Ramire danuel Breton e, Armee ernannt.

kippen zurück; anderen Zwe greitkraͤfte n

Oe sterreich.

(Allg. Ztg.) Einen Bewels, wie vlh Stunden seines lebens be er erlassene Allerhoͤchst n den oͤffentlichen Blaͤttern und dessen Inhalt, dem Verneh⸗

Ich glaube, Dir noch geben zu muͤssen; be⸗ nichts in den Grund⸗

kret erschienen,

30. Maͤrz. o die Ver

aiser noch in sorgt war, mag das an se Handschreiben liefern, vo schon mehrfach die Rede men nach, folgender seyn soll:

geliebter Sohn Ferdinand! n in diesem Leben, ch darum. Verruͤcke regiere, und veraͤnder saͤtze mittelst deren cht nur duͤrch die Stuͤrme ch jenen Standp

den letzten inen Thron n welchem i

terlich der K

sion Kavallerie, zwei Ingenieur⸗Compagnieen Don Juan shaber, Don Manuel La⸗ len der Infanterie vallerie dieser Re⸗ en an saͤmmt⸗ nicht mehr dnung und isponiblen

at den Gen ber⸗ Befehl z zu Divisions⸗ Genera zum General der Ka General Valdez hat ein pitaine erlassen, worin er i ubehalten, als zur Aufrecht us nothwendig sind, indem alle d orden gesandt werden sollen. ffen, um im Fruͤhjahr eine und General Valdez a eine Verstaͤrkun Taͤglich gehen Truppen em Norden orps der Feuerleute Und das Bat welches hier Dienste tet man den General

„Mein viel eral⸗Major

einigen Rath, folge ihn, Ich bitte Di lagen des Staatsgebaͤu st auf die Grund die Monarchie ni sondern ihr au Welt einnimm Du gleich fest auf ten⸗Rechten gebuͤhrt. e sie als eines

steter Beachtun hnen besiehl

haltung der Or cken durcha ach dem N orbereitungen getro lag auszuführen, General Min

n entscheiden⸗ hofft, zu diesem von 40,069 Mann btheilungen auf ih⸗ Morgen wird uns n, gethan hat, verlassen. Se hat. Es chten Infanterie⸗Regimente eißt, des Beispiels we esandten werden die

den zu konnen.

DNarsgh nach d hier durch. zur Seite stehen, und und Anhaͤnglichkeit die⸗

die Nachrichten sehr befriedigend; n zu und der Genuß des Friedens

ind einige De— ier eingebracht en erschossen wer⸗ oͤnigin nach Aran⸗

dend erwar

d sie sollen, wie e Die fremden

399

suen begleiten. Herr von Nayneval hat schon Befehl gegeben, eine Wohnung fuͤr ihn einzurichten.“

Portugal.

Lissab on, 15. Febr. (Französische Blatter.) Die Franzoͤsische Regierung hat die Ernennung des Marschalls Sal⸗ danha zum Gesandten in Paris gern 3 weshalb derselbe Lissabon am 2bsten, an welchem Tage die Cortes geschlossen wer⸗ den, abreisen wird. Der bisherige diesseitige Gesandte in Paris, Chevalier de Lima, geht in gleicher Eigenschaft nach Rom.

Turkei.

In einem Schreiben aus Konstantinopel vom 4. Maͤrz werden aus der von dem Fuͤrsten Milosch den Serbiern verlie⸗ henen neuen Verfassun folgende Punkte hervorgehoben: „Alle in— direkte Steuern sind abgeschafft und statt ' deren eine direkte Ver⸗ moͤgens⸗ Steuer é welche von Z bis 6 Piaster variirt, eingefuͤhrt worden. Die Civilliste des Fuͤrsten ist auf 120, 000 Piaster fest— geseht; A0, 000 erhalt die Fuͤrstin, 60,000 der Erbprinz und 10,900 ein jeder Bruder des Fuͤrsten. Um den Senat der Kon⸗ trolle des Fuͤrsten zu entziehen, soll derselbe seine Sitzungen nicht an dem Orte . duͤrfen, wo Letzterer residirt. Die Minister sind in allen Dingen verantwortlich. Die Kanzlei soll kuͤnftig das Kabinet des Fuͤrsten heißen.

Griechenland.

Athen, 4. März. (Münch. pol. Ztg.) Se. Maj. der Koͤnig, der sich taͤglich in der Liebe des Volkes befestigt, besuchte vor einigen Tagen den Ort der National ⸗Belustigungen, die die Athenienser zum Schlusse des Karnevals in dei Naͤhe des The⸗ seus⸗Tempels begingen. Kaum vermag ich zu beschreiben, mit welch' freudiger Begeisterung der König von den Anwesenden begruͤßt, und mit weich hingebender Liebe er in ihrer Mitte be—

willkommt wurde. Jedem Seiner Tritte folgten Schaaren von

Griechen, die ihre Freude uͤber den unerwarteten Besuch des seeundlichen Königs nicht laut und oft genug aͤußern konnten. Se. Maj. besucht regelmaͤßig in jeder Woche das Haus des Gra—⸗ fen von Armansperg, wo der Sammelplatz dessen ist, was Athen Schoͤnes und Geistreiches hat.

Der General von Schmalz ist nun bereits nach seiner Be⸗

stimmung als General⸗Kommandant des Peloponneses nach Tri—⸗ polikza abgegangen; General Church, zum General⸗Kommandan⸗ .. . Rumelien bestimmt, ward demnaͤchst nach Missolunghi abgehen. . Die Gerichte haben nun fast uͤberall ihre Thaͤtigkeit begon⸗ nen und es hat sich das durch ihre Einsetzung begruͤndete Ver⸗ trauen bereits mehrfach auf unverkennbare Weise ausgesprochen. Noch ist die Einrichtung der Lokalitaͤten für die Gerichtshoͤfe Athens nicht ganz beendet; bei dem hiesigen Bezirks ⸗Gerichte es aber dessenungeachtet bereits Prozesse anhaͤngig gemacht.

Der Nurnberg er Korrespondent berichtet, offenbar

in der Absicht, um den unguͤnstigen Berichten anderer Blaͤtter uͤber die Wirksamkeit der Regentschaft in Griechenland zu be⸗ gegnen, unter Anderem Folgendes: „Unsere Nachrichten aus Griechenland vom Ende Februar lauten befriedigender, als man nach so manchen unguͤnstigen Ausstreuungen erwarten konnte. Wenn auch die Erwartungen, die man im Lande von dem Wir— ken der Regentschaft gefaßt hatte, nicht vollkommen in Erfuͤllung gegangen sind; wenn so manche Lebens-Institution des neuen Hellenischen Staates noch immer ihrer Einfuͤhrung oder Befesti⸗ gung harrt, so wird man doch bei unbefangener Beruͤcksich⸗ tigung der Verhaͤltnisse nicht in Abrede stellen, daß auch dasjenige, was waͤhrend der zweijährigen Anwesenheit der Negentschaft gegruͤndet oder fuͤr die Zukunft vorbereitet wurde, nicht gering geachtet werden darf, und daß kein Grund vor— anden ist, die Anspruͤche, welche die oberste Regierungs⸗Be⸗ oͤrde sich auf die Dankbarkeit der Griechischen Nation er⸗ worben hat, derselben streitig zu machen. Gewiß waͤre der Zustand Griechenlands ein ganz anderer, wenn nicht die tiefe Zerruͤttung aller Verhaͤltnisse, in welcher die neue Regierung bei ihrer An⸗ kunft das Land vorfand, die Anarchie und Zuͤgellosigkeit, die al⸗ lenthalben vorherrschte, die Machinationen und Umtriebe gegen die neue Regierung, die finn, Theil in offene Meuterei ausarte— ten, und an. als einmal mit den Waffen in der 6 bekaͤmpft werden mußten, das trostlose Versiegen aller Quellen des Wohl⸗ standes und der offentlichen Einkuͤnfte, die daraus erwachsenen finanziellen Schwierigkeiten, und endlich auch, was wir nicht leugnen wollen, einzelne Mißgriffe, herbeigefuͤhrt durch Unkennt⸗ niß des Landes und durch die in ihrem eigenen Schoße ausge— brochenen Mißhelligkeiten, den guten Absichten der Regentschaft haͤufig in den Weg getreten waren. Und dennoch wird dersel⸗ ben die Genugthuung nicht versagt werden, hei ihrem Abtreten das Land in einem nach Innen? und Außen verbesserten und e, Zustand in die Haͤnde seines jungen Koͤnigs nieder⸗ egen zu können.“

Aegypten.

Alexandrien, 21. Febr. Die Pest macht leider Fortschritte, und täglich wird die Zahl der Opfer, die sie dahin rafft, großer. Die Regierung beharft in lobenswerthem Eifer auf ihren ange⸗ ordneten Vorsichtsmaßregeln mit aller Strenge. Indessen kann man mit ziemlicher Gewißheit voraussagen, daß diese furchtbare Seuche sich im naͤchsten Monat noch weit mehr 6 wird. In Kahira kamen bisher nur wenige isolirte Pest⸗ Faͤlle vor. Es heißt, sie sey auch in Ober Aegypten ausgebrochen. Auf der Flotte ereignete sich seit laͤngerer Zeit kein Pestfall, weil sie gleich anfaͤnglich unter Quarankaine gesetzt wurde. In wenigen Tagen wird sie nach Suda absegeln, wo sie bleiben soll, bis die Pest hier gan lich aufgehört haben wird. Ibra— him Pascha kam am 22. Jan. von hrien in Kahira an, wo ihm zu Ehren mehrere Tage lang große Festlichkeiten statthatten. Er bereist nun Unter⸗Aegypten. Der Vice⸗Koͤnig hingegen reiste am 4ten d. nach Ober⸗Aegypten ab, von wo man ihn gegen Ende dieses Monats wieder zurück erwartet. Die Zuruͤckberufung Ibrahim Pascha's aus Syrien, zu einer Zeit, wo die Großherr⸗ liche Armee unter Reschid Pascha fortwaͤhrend bedeutende Ver—⸗ staͤrkungen empfaͤngt, was Mehmed Ali recht gut bekannt ist, liefert einen neuen Beweis seines Vertrauens auf die Erhaltung des Friedens, und seines Wunsches, in bessere Verhaͤltnisse mit dem Sultan zu kommen. Er scheint diefem und Europa zeigen zu wollen, wie entfernt er sey, neue Verwickelungen herbeizufuh⸗ ren. Er soll sich neuerdings gegen einen Europaͤischen Diploma— ten geaͤußert haben, er wuͤnsche die Erhaltung des Friedens, um seine ganze Aufmerksamkeit seinem Lande widmen zu koͤnnen; er werde gewiß nie der angreifende Theil seyn, aber auch zu jeder Zeit seine Rechte zu behaupten wiffen. = Wenn es den Groß— machten Europa's gelingen könnte, den Sultan nicht nur von sernern Truppen⸗Sendungen nach Klein⸗Asien n n. sondern ihn auch zu bewegen, seine Armee von den Grenzen Syriens zuruͤck⸗ zuziehen, so wuͤrde die Ruhe Syriens gesichert seyn; jeder Anlaß zu

neuen Verwickelungen waͤre entfernt, der Vice⸗Koͤnig konnte nach und nach seine Armee verringern und seinen Unterthanen die Lasten erleichtern. So lange aber jenes nicht geschieht, ist die 2Alegyptische Regierung gezwüngen, sich in einem Achtung gebie— tenden Vertheidigungs⸗Stande z halten, und der Europaische Handel muß , die Folgen davon fühlen. Am Iten d. ging der Großherrliche Gesandte auf einer Aegyptischen Fre— gatte nach Konstantinopel zuruͤck, er überbringt dem Sultan den ruͤckständigen Tribut von? 16 Millionen Aegyptischer Piaster (, 600,000 Fl. Conventionsmuͤnze). Am daten empfing der Englische General⸗Konsul in Kahira die Anzeige von der Ankunft eines Englischen Dampfschiffs von Bombah in Suez, nach einer Fahrt von 31 Tagen. Dasselbe brachte dem Vr Hönlz die er⸗ freüliche Nachricht, daß feine Truppen unter den Befehlen Ach⸗ med Pascha's die Stadt Hodeida erobert, worauf die Besaz— ung von Moka diese Staͤdt geraͤumt und die Aegyptier davon

esitz genommen haben. Man hofft nun, der Handel mit Yemen, welcher seit der Empoͤrung von Turki-Bilmes gaͤnz⸗ lich stockte, werde wieder seine fruͤhere Thaͤtigkeit erhalten. Die Insel Socotora wurde von Englischen Truppen in Besttz genommen. Die Ostindische Compagnie errichtet dort ein Depot von allen Erfordernissen für die zur Fahrt zwischen Indien und Suez bestimmten Dampfschiffe.

ni ghd.

Berlin, 7. April. Die Stadt Stettin hat dem Herrn General, Lieutenant v. Zepelin bei Gelegenheit seiner kurzlich erfolgten Bestaͤtigung zum ersten Festungs Kommandanten, in dankbarer Anerkennung seines, der Buͤrgerschaft stets bewiesenen Wohlwollens, das Ehren⸗Purgerrecht ertheilt.

ee

Haupt⸗Momente neuerer Finanz und Polizei⸗Gesetzgebung des Auslandes, se weit selbige den Handel der ff.

XIX. Berlin, 3. Mar; 183.

(Schluß.) . .

Rußland. unterm 29 Januar é. ist den Großbritanischen Schif⸗ fern erlaubt worden, statt dẽr ihnen bisher nur gestattet gewesenen Schiffs, Provision von 1 Pfd. Thee auf den Kopf der Schiffs-Mann⸗ schaft, künstig 13 Pfd. pr Kopf mitbringen zu dürfen. .

Laut der ain 19ten und 22sten v. M. publizirten Finanz⸗Mini⸗ sterial-⸗Befehle sind künftig zur Einfuhr zujulaffen?:

1) Metallsedern, sowohl ohne Stiele nals! hit Stielen von Hel, Horn und gewöhnlichen Knochen, ohne irgend eine Verzierung, unter dem Tarisz⸗-Artikel: Rasir- und Federmesser mit Horn- oder Hoölzst ie⸗. len, das Psund mit 80 Kop. S. belastet.

2) Dergleichen Federn mil Stielen von Elfenbein, Perlmutter und Schildpatt, mit verfchie denen metallischen Verzierungen oder ohne die⸗ selben unter dem Tarifs⸗-Artikel: Raste⸗ und Federmesser mit Stielen von,. Eifenbein, Schildpatt oder Perlmutter, in goldner und sisterner Einfassung oder ohne dieselbe, das Pfund mit 5 Rub. S. belastet.

) Jichtenharz und Baumrinde zum Raucher unter den, Tarifz⸗ Artikel: Räucherpulver und Kerzen, mit 1 Rub. S. das Pfoö. belastet.

A) Typographische Platten von gemachtem Metalle versertigt, zum Tarifs Artikel: Buchdrucher-Typen in allen Sprachen unb Matrizen, mit 25 Kop. S. das Pud belastet.

3) Rheinwein, moussirender, in Bouteillen angebracht, zum ,, ,, Champagner in Bouteillen, sede Bouteille mit 70 Kop elastet.

ä) Verschiedenfarbige seidene Tücher, aus Chenille gewebt, zum Tariss⸗ Artikel: Seidenzeuge und Waaren, durchsichtige und halbdurch⸗ sichtige, farbige, bunte, mit verschiedenfarbigen und aufgekleblen fern, mit echtem oder unechten. Gold und. Silber, oder ganz davon . mit. Stroh und dergleichen durchwehte; serner weißer und arbiger Marli, Filet, Kanva, init 12 Rub— S das Pfund belastet.

7. Allerlei aus Steinen, nicht aus Edelsteinen, verfertigte Sachen ohne Einfassung, zum Tarifs⸗Artikel: Nicht⸗Edelsteine, geschlissen und i , gravirt und nicht gravirt, mit 2 Rub. 16 Kop. S. das Pfund elastet

S) Kammlot und wollenes Barakan, mit Baumwolle gemischt, unter den Tarifs-A Artikeln: Kamlot und wollenes Barakan, einfarbig und schillernd, zu 1 Rub. S das Pfund; dergl. mit Figuren bedruckt, iu 1“ Rub. 20 Kop. S. und bunte, mit bunten Mustern gewebte und durchwehte zu 2 Rub. S. das Pfund. .

9) Schiefertafeln in ewöhnlichen, zu ihrer Einfassung dienenden höljernen Rahmen, zum . Schiefer, verarbeitet, das Pfd. mit à Kop. S. belaset.

10) Porzellanene, fayencene, gläserne und andere dergl. Töpfe, verziert, oder unverziert, mit weißer oder rother Schminke gefüllt, zum Tarifs⸗Artikel: weiße und rothe Schminke in Töpfen, das Pfd. Bru to mit dem Topfe gewogen, mit 2 Rub. 10 Kop. S. belastet. Es soll aber darauf geachtet werden, daß jene Topfe nicht zugleich statt irgend eines andern zur Einfuhr verbotenen Gefäßes gebraucht werden können.

Gleichzeitig wurden zur Einfuhr verboten erklärt:

I. Oesterreichische kupferne Kreuzer, zum Verbots-Artikel des Ta— rifs: alle gusländische Münzen von geringem Gehalte.

2) Tischtücher, Servietten und Handtücher, wollene, mit Baum⸗ wolle, Flachs ober Hanf gemischt, zum Verbots-Artikel des Tarifs: Tischtücher. Servietten und Handtücher, seidene und halbseidene, mit Wollen Baumwollen, Flacht- und Hanfgarn.

Auf,. Antrag des Finänz-Ministerilf hat durch Ukas vom 2lsten v. M. der dirigirende Senat verordnet, daß alle Behörden, wo Reichs⸗ schatz⸗Billets der drel ersteren Serien als Unterpfand sich deponirt be⸗ finden, selbige bis jum 1. Juli 1835, zur Auswechselung gegen Billets der Leihbank, an den Reichsschatz einsenden sollen. Auf Billets der letzten Serien bezieht sich die Verordnung nicht; viel mehr verbleiben diese im Gewahrsam der Behörden, wo sie etwa psandweise niederge⸗ legt wurden. Uebrigens ist bei dieser Gelegenheit das Publikum wie⸗ derholt darauf aufmerksam gemacht werden, daß jene Reichsschaz⸗Bil⸗ lets der ersten 8 Serien nach dem J. Juli d. J. nicht weiter zinßetra⸗ end sind, und also, zur Vermeidung alles Zinsen⸗Verlustes, vor diesem Eannsin⸗ bei dem Reichsschatze eingetragen werden müssen.

Ein in einem speziellen Falle über das der Krone gebührende Erb— schafts⸗Procent von ererbten Antheilen solcher Handlungen, welche vor⸗ per vom Erblasser und Anderen unter gemeinschaftlicher Firma betrle⸗ ben wurden, vorgekommener Zweifel hat ju der Entscheidung des diri—

irenden Senats Veranlassung gegeben, daß die Erbschafs-Abgabe von

inem Procent auch in dem Falle beizutreiben ist, wenn durch den Tod eines Mitgliedes einer Handels- Firma auch nur ein Thell des . jener Firma von mehréren Besitzern angelegten Kapitals vererbt wurde. Auf Gesuch der Taganrogger Kaufmannschaft, wegen Verlän⸗ gerung ihrer Zollzahlungs⸗Fristen, ward derselben durch Allerhöchst be⸗ Fätigten Minssterigl⸗Beschluß vom Sten und 19ten v. J. auf drei Jahre die nachfolgende Begünstigung verliehen: „Wenn der Termin ur Entrichtung der Zollgebühren fur auslandische Einsuhr⸗Waaren im , ,. Hafen nach dem 18. Oltbr. eintritt, so soll die Ethe⸗ bung jener Gebühren auf Verlangen des Zollpflichtigen bis zu 18. Mai gestundet werden. Fallt aber jener Zahlungs⸗-Termin in die Sommer— Mongte vom 18. Mai bis 18. Okt., so sind die Gebühren nach der ge— wöhnlichen Vorschrift unmittelbar nach— Ablauf des Termins zu er

ehen,“ h Ein anderer Allerhöchst bestätigter Ministerial-⸗Beschluß vom Sten und 19ten v. M. veroidnet zu Gunsten der aus der Moldau nach