1835 / 101 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

deten Klarheit (man möge es Kunst oder Si des angeborenen Talents nennen gbne alle Manier, obne in der Rolle lebend und waltend, onisch en Blick heroor nstler dieser Art in allen sein genebmes Geschaͤft seyn en angewiesene uheden, und wi

cherheit der Auguͤbung Und alles dies gd, nur ganz in sich selbst und er wir nur vorjzugs⸗ 37 , . . n Darstellungen zu begleiten, aber der dem Theater⸗ Artikel Raum nbthigt uns, nur die vorzüg wenden uns daher gleich zu seinem

gliche Schau spiele.

solche unmoglich haͤtte 36,000 Franken Im Opernh

chen der Verwunderung.) Laurence nur ein und daß das M daß ein solche hervorbringe. gelten lassen, und Herr Odilon— nister, daß er einen

Freitag, 10. April ingspiel in 2 Polterabend, komisches Ballet taͤnzer des Koͤni Campruvi, Mad. Dubinuͤon und Dlle⸗ ze ausfuͤhren.

se; 1) Rabelais, ou: Le bon curé, van-

ans Licht ause: Je toller, je besser Tüsik von Mehul.

von Hoguet. adrid, Hr. Font, Hr. Serral, werden hierin

Herr Thiers erklärt interimistisches inisterium der Mein s keine Veraͤnderung in der Lage

Herr Laurence wollte die Barrot bes gesetzlich gar nicht bestehenden U

Allgemeine

alle Effekt ja aus welch

weise den dam ung gewesen

gl. Hoftheaters zu M Spanische National⸗Taͤn Im Schauspielhau

deville en I acte.

in diesen Blaͤtte lichsten heraus

Preußischt Staats-Zeitung.

n Auffenbergschen Schauspiel dieses rauzbͤsischen dramaͤtisch⸗ romantischen Dich nige ihres Landes, die

udwig dem Gilften /, in der Die neuern ter wetteifern mit dem d

2) La gageure,. Comédie en 1 acte.

J zwischen temporaͤre ue, vaudeville en 1 acte.

n und definitiven Functionen ral Demar ai aͤußer

Uue passion romanti te, daß, nachdem er

durnasismus, die K

onnabend, 11. Ap katen, Schauspiel in 5 Abth. mann: Advokat Wellenberge

Im Schauspielhause: Die Advo—

waͤhlung des Generals Iffland. (Hr. Seydel⸗

ihm seyn wuͤrde, seines Kollegen L die Frage an eine besondere wiesen werde. Kammer noch keinen

Sebastiani verlangt, wenn er nicht auch fuͤr die aurence stimmte.

mit eigenem . unredlich

unbeschraͤni als blütduͤrsti .

stige TyvJannen bende gemeine Bpysewichter Wohlfahrt des La

So ist es denn auch Ludwi ge von Frankreich, monarchische Macht, tion von j?8o bestan den, ihm, alles Gemeinnüutzig

festen Willen, regiert baben, entweder oder als arglistige, auf Schleichwegen ge⸗ denen es nur darum zu thun ist, aͤuf ndes sich um jeden Preis zu erheben, g dem Eilften ergangen, dem man freilich nachsa dreihundert Jahre gegruͤndet hat.

von A. W. r, als Gastro

gstàdtisches Theater.

loͤckner von Notre⸗Dame, roman⸗ nach dem Roman des Victor

(Mad. Birch⸗

Herr Pelet be Kommission zur (Bei dem Abgange dieses Beschluß gefaßt.)

gen wird der Oesterreich sches Diner zu Lord Cowley, geben?

Durch eine Koͤni Graf Bastard, sidenten der P Mols diesen Posten abgelehnt.

In der Quotidienne liest man: Boulogne und die worden, die Herren Franzoͤsischen Boden Die „Tribune“ wurde sie den Wunsch der Vernich nopols, das auf dem Lande last

Das Steigen waͤhrte an de hoͤchsten Punkt noch nicht nicht, daß Sir Robert stimmung uͤber Lord r feste Stand der Staats Boͤrse, der dadurch noch me Schatzkammer⸗Sche noch mehr Geld an den Fonds— Papieren angelegt worden ist, einen guͤnstigen Einfluß aus

Der Moniteunr berichtet: lona vom 39sten, daß M dig wiederhergestellt ist, thäͤtig zu beginnen im Versuch auf Olazaguti allein bei der Annäherung der beiden ö in das Amescog-Alta zuruͤ Fortificationen von St. Estevan m schen Bataillonen, die nicht ge

Kosten der darjustellen. demjenigen 8yn daß er die zur Revoln Große an vder ganz verschwiegen. Selbst einen alten, lappischen, Tyrannen behandelt. rung unserz unsterblichen Geschichtss

. sein Rath war in seinem Kopf, este Minister ihm besser zeigen konne n zu benutzen waͤren, den iner Mittelmacht zu Amt betrachtete, Keaft und Bebendigkeit in die gemeinsamen Bobl zu bringen; seine ausgezeichneten Geistesg at er aber ein fach in seiner Klei roßen Menschen, mit de n gerichteten Vorsehun ; die alle eben so m List als Gewalt brauchte, = vergröbert, verzerrt und al rakters zur Schau gestellt wor och keinesweges des außerordentliche dem Walter Scottschen Ro Drama, meistens nur in engen Aberglauben und seine V genden Situationen. sich in dieser Mannig und wie reich und groß h t; seine Darstellung bewei der dichterischen ß er seinen Helden es nur irgend thunlich sst, idrer Majestdͤt erscheinen

Berlin, Sonnabend den 11 ten April

01. Berichts hatz gen,.

—ͤ ische Botschafter ein grast Ehren des neuen Englischen Botscha

—————— —— —————

l. Der G 6 Tableaux, harlotte Birch⸗Pfeiffer. tzte Gastrolle.)

Freitag, 10. Apri tisches Drama in Hugo, frei bearbeite Pfeiffer: Gervaise, als le

Alles Gute und e, was er bewirkt, wird entstellt Casimir Delavigne hat ihn nur als furchtsamen und aberglaͤubischen erscheint er in der Schilde⸗ chreibers Johannes von Muͤl⸗ nicht leicht haͤtte der n, wie die Zeiten fuͤr den Thron, den er allerdings als die Stellung, aber auch die Verwaltung und gen des Staats zum Berufopsticht weihte er en und sein ganzes Leben ung, ja nachlaͤssig war, weil er, wie lLer besondersten, weil er gegen seine er waren, n höͤchlich entstellt, schaft seines Cha⸗ Nicht ganz fo schlimm, aber n Mannes würdig, erscheint er man „Guintin Hur ward ch seine Klugheit als List, orsicht als feige Furcht reich und gro . faltigkeit der mimischen at es Herr Seydelmann 3 st ,, 7 le. eichnung gemaͤß aufgefaßt, son⸗= . studirt hat, und ö. Große durchblicken

3. April und an den folgenden Tagen, im großen Saale der Koͤnigl. Akademie die aus Rom und so wie von anderen, die erst nach rtig wurden.

Am Montag den 1 von 11 bis 3 Uhr, wird eine Ausstellung von Duͤsseldorf zu spaͤt ei der vorjaͤhrigen Ausstellung fe

Fuͤr die Kunstfreunde si

Zur Deckung der F Entrée à Person 5 Sgr.

Berlin, den 10. April 1835.

Koͤnigliche Akademie der Kuͤnste. Dr. G. Schadow, Direktor.

ohne nach den bestehenden Ge⸗ dem chirurgischen oder gen Universität widmen werden hierdurch en neuen Studien⸗ Franzoͤsische Straße Nr. 12 10 uhr mit Beibringung der eits gehoͤrte Vorlesun⸗ und haben, wenn sie hier—⸗ ls noch zu veranlassenden n werden, die Zulassung n Studium zu gewaͤrtigen.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestaͤt der Konig haben dem Kammergerichts-Se— unir und, Hypotheken⸗A Archivar, Bothen Adler Orden vierter Klasse rleihe .

Se. Köoͤnigl. Majestaͤt haben den bisherigen Ober Landes⸗ richt ⸗Assessoßy von Klewiz zum Ober- Lnandesgerichts-Rath sel dn Ober⸗Landesgerichte in Magdeburg Allergnaͤdigst zu er⸗

eruht. ng g ge at der Koͤnig haben den bei dem Kammergericht gericht in Stettin angestellten Justiz⸗ sommissarien Bauer und Cosmar den Charakter als bommissions⸗Raͤthe, dem Kammergerichts⸗Registrator Gr . Ey . in Stettin aber den

akter als Hofrath zu ertheilen geruht. ü 6. . ö haben die, auf die Professoren ard gefallene Wahl zu ordent— historischen Klasse der hie⸗

lllergnaͤdigst zu bestaͤtigen

gliche Verordnung vom Praͤsident des Cassations⸗Hof⸗ airs⸗ Kammer ernannt.

gestrigen Ta zum Vice, Bekanntlich hatte

„Es sind Befe

inie entlan

weichlichen,

Kunstwerken stattfinden Wie anders st stattfinden,

Neueste Nachri

Paris, 3. April. Der F licher Gesandter des Kai Koͤnige in einer be reichte Sr. Majestaͤt das

In der heutigen Si zunaͤchst die bereits vor ein Deputirter, dem ein einer neuen W

nd darunter bedeutende Werke.

Fuͤrst von Schoͤnbur . racht und anderer Unkosten beträgt das

sers von Oesterreich, wurde sonderen Audienz empfangen

außerordent⸗ gestern von und uͤber⸗ Schreiben seines Souverains.

tzung der Deputirten⸗Kammer wurde

Justiz⸗Rath Eckart, den

ganze Kuͤstenl zu verleihen geruht.

Tessin und Haber, so zu verhaften.“

gestern wegen eines Artikels, in ng des politischen und Civil / ausdrückt, in Be r heutigen Boͤrs erreicht zu haben. iner Niederlag Motion seine E

höchste, von ke

beschraͤͤnkende als das oberste

um Einheit in Unternehmun und diefer einigen Ta j oͤffentliche unterwerfen muͤsse, esabe war der Sebastiani, nachdem derselbe von worden, sich nothwendi und daß auch Herr fuͤgen sollen, als

Algier übertragen steren Falle angeht, daß ei ch Deputirte sind,

Ueherhaupt aber, och nie e

gen beruͤhrte Frage, inwieweit rtragen worden, sich wieder zur Sprache ge— daß der General ondon versetzt aͤhlung unterwerfen musse, diese Bestimmung hatte it ein oͤffentliches Amt in zot behauptete, was Wechsel unter den Ge⸗— die Wiedererwaͤhlung nicht fuͤgte er hinzu, sey uͤber fahren befolgt Nunques, als ai an den Koͤnigl. Ge— sich einer neuen Wahl affitte, als er vor einigen linister geworden, so we⸗ als dieser das waͤrtigen Ange⸗ Bizoin bemerkte, essen hätten, wenn indem solches bei moͤglich sey. Als nahm, dem Red⸗ em Augenblicke ehre zu geben, meinerseits die cht annehmen, mache ihm Unabhaͤngigkeit der Repraͤ⸗

Ein heftiger und dem

s Amt uͤbe schlag gengm

fort Und sia Alle diejenigen, welche sich,

setzen immatriculationsfäͤhig zu pharmaceutischen Studium bei der hiesi oder das schon begonnene fortsetzen woll sich beim Beginn des bevorstehend

m Glauben der 4 Gott fuͤrchtete, u chtig und reicher als sind alle diese Eigenheite le wesentliche Eigen

nd resp. deni Ober⸗Landes n,. nd resp. den

eapel nach L 5h ] der Wiedererw Peel nach e aurence sich in ihm vor einiger Ze vorden sey.

ntlassung nan] w Ober ⸗Landes Papiere an hr befestigt wurde, pCt. herabgesetzt Markt gekommen und in

ch auf die hiesige

„Man schreibt aus ing von seinen Anstrengunge und daß er seine Operationen pa Zumalacarreguy hat iu strikt von Andia, gemw Divisionen der C ckgezogen. Angesichte von 7 Kun wagt haben, ihn zu beunruhs

aufgefordert, Semesters bei Unterzeichnetem in den Morgenstunden von 8 uͤber ihre Schul⸗Kenntnisse gen sprechenden Zeugnisse zu melden, nach oder nach einer erforderlichen Fa weitern Vorpruͤfung geeignet befunde und naͤhere Anleitung zum betreffende Berlin, den 2. April 1835. Der Direktor des chirurgisch⸗pharmaceutischen Studiums bei hiesiger Universitaͤt.

daß der Zinn

95, F ĩ. Herr Gui worden und

jumpt, Steffens und Ger chen Mitgliedern der philosop

sgen Akademie der Wissenschaften

ine auf 25

oder uͤber ber n, die zuglei nothwendig mache. diesen Gegenstand n worden; so habe zwar allerdin er von dem Koͤni richtshof i unterworfe . nig geschehen, See Ministeri legenheiten vertauscht habe. daß die Waͤhler es sich sie in der Kammer nich der Wahl eines Gesand der Praͤsident es sich bei ner die Bemerkung zu m cht darum handle,

err Glais⸗Bizoin uͤber gute Lehre des Herrn vielmehr bemerklich,

sentanten des Lande l zwischen dem Redner Erwiederung. gab Herr Dug abs seine Mei des Herrn Sebastiani von 9 niaͤrer Hinsicht als eine foͤrmlich Herr von L General De neral Sebast noch einige abgegeben,

einen Glauben als scheint au

samkeit auspraͤ

uentes Ver gs Herr Degouve⸗de⸗ gl. Gerichtshofe in Dou n Paris versetzt worden,

n; dagegen sey dies mit Hrn. Praͤsident und Finaͤnz⸗R als kuͤrzlich mit Herr um gegen das

in konseg . 3 ietet, ; zu benutzen gewu er seine Inf es dern auch, da daher überall, und am Schluß in

Se. Königl. Hoheit der Prinz Albrecht ist von Duͤben serher zuruͤckgekehrt. —ͤ Begriff steht.

in der Ge ; Gese a, in dem Di

Bei der neuen Justiz-Organisation im Großher Dosen sind die Justiz⸗ Kommisstons/ R Pilas slotiewi cz zu Krotoszyn, der Justiz⸗Kommissarius und Notar, undgerichts-⸗Rath Gregor daselbst, die Justiz⸗Kommissarien nd Notarien Salbach und Douglas und der Justiz-Kom— ssarius Mittelstaädt zu Fraustadt, der Justiz⸗Kommissions Rath puͤnke zu Meseritz und der Justiz⸗Kommissarius und Notar Roöritz zu Schneidemuͤhl, nach Posen, mit Verstattung der hraris bei dem dortigen Ober⸗Appellationsgericht, Ober⸗Landes⸗ kricht und Land- und Stadtgericht; der Justiz· Kommissarius und tar Go lz und der Justiz⸗Kommissarius und Notar, Landgerichts⸗ zath Roquette zu Gnesen und der Schneidemuͤhl, nach Bromberg, 6 dem Ober-Landesgericht und dem sselbßst; ferner der Justiz

ilas ki und Pi— n von Rignh, n ; Ministerium der aus

err Glais⸗ lediglich selbst beizum t repraͤsentirt wuͤrden, ten nicht fuͤglich anders diesen Worten heraus daß es sich in die Waͤhlern eine gute „Ich kann 1

Berliner Börse. Den 9. April 1835. Amtl. Fonda. und Geld- Cours- Zettel.

w

rn.

t. Schuld- Sch Lr. Engl. Ohl. 30. Eriim. Seh. d. Scceh. K arm. Gh. m. J.. Nenm. Int. Sch. do.

erl. Stadi · Obi.

Zeitungs-Nachrichten. Aus lan d.

Frankreich.

Deputirten-Kammer. Nachtrag.) Ueber diese Nachdem Herr Pelet auf mission angetragen hatte, Laurence sich einer neue Thiers die Rednerbuͤh einverstanden

( Vrers ssu. Coum. Af. Hm re field. Ontpr. Pfundbr.

Aus Bayonne vom 30. Folge von Zwistigkeiten, die eingetreten sind, eringer Anzahl zu lugenblick naht, der Koͤnigin messen werden Stoß auszuhalten haben. gestellt ist, kann uͤber wenigstens lich zeigt sich auch der Schrecken at sich in die Amescoas ge Lorenzo mit hinreichenden Streitkraͤ slisten zu zwingen, diese Gegend fen zu bestehen. Amescoas stattge sen nur, daß die

Es ist hier Porto Unruhen ausgebro flor habe eine Guerilla⸗Schaar, ren Staͤnde bestanden, willigen angegriffen, und es sey ihr, elungen, die in dem Gef altenen Personen zu befr Real und anderen Staͤdten im Norden iguel's noch fortwaͤhren tigkeit von sich geben, und es soll in zu Zeit Geld erhoben und dem Don

Heute schloß 5proc. Rente 3proc. pr. compt. 81. pr. compf. 98. —. 3 proc. 30.

Maͤrz schreibt man: . wischen den Karlistischen ch Karlistische Soldaten in] / Koͤnigin uber. die Karlistischen Truppen mit werden einen fuͤrchterll der jetzt wieder ganz 27009 Mann verfuͤgen. N der Insurgenten. Zumnsg worfen, wo nun auch Gm ften angelangt ist, um di zu verlassen, oder ein? hat ein Gefecht in der Umgegen) Resultat ist uns unbekannt. Vir s Treffen unbedeutend gewesen ist. cht im Umlauf, diß Auch heißt es, in die aus Individuen der ss Pedroistischen h nachdem sie einen Fähn aͤngnisse von Ordaz in zh In Braganza, N Portugals sollen die! d Zeichen von ihrer ) diesem Distrikte von Carlos zugeschickt wenn r. gompt. 1607. 80. sin em 20. sin Cour. SI. 4. ht sin cour. 98. 25. Ausg. Schuld 19.

gehen taͤgli

dem Heere der

1

Kur- u. Neum. do.

Schlesische do.

Rknt. C. u. Z. Sch. d. K.- us. N.

Sitzung vom 3. April. Sitzung ist noch Folgendes zu melden: die Ernennung einer besonderen Kom— um die Frage zu entscheiden, ob n Wahl unterwerfen muͤsse, bestieg ne und erklaͤrte sich mit diesem Antrage selbst darum zu thun Frage schwinde. daß dieselbe Frage auch in astiani jener Kommission zur Ent⸗ der Praͤsident darauf hin⸗ Punkt bereits durch die Tages—⸗ rwiederte Herr B. Délessert, daß, dem Anderen billig sey, und daß es hier und Gewicht geben koͤnne. Als hierauf zu⸗ , wurde dieselbe ider Fragen an eine in den naͤchsten Tagen ach diesem Beschlusse gab sich in der e Bewegung kund, daß der Praͤsident : Viele Depu⸗

Justiz⸗Kommissarius Schu ltz

mit Verstattung der Praxis Land- und Stadtgericht Kommissarius und Notar Lauber Fraustadt an das Land und Stadtgericht zu Wollstein der Mistiz⸗ Kommissarius Lydtke zu Znin an das Land- und Stadt⸗ u, Schubin und der Advokat von Trembinski in seicher Eigenschaft an das Land- und Stadtge ] Außerdem ist der Friedensrichter Rüden 1b urg Jarocin zum Justiz-Kommissarius bei dem Land- und Stadt⸗ sricht zu Pleschen und zum Notar im Departement des Ober⸗ undesgerichts zu Posen, der FriedensgerichtsAssessor von Baczko zu Schoͤnlanke züm Justiz⸗Kommissarius bei dem Land⸗ ns und zum Notar im Departement richts zu Bromberg, der Friedensrichter No⸗ zacki zum Justiz⸗Kommissarius bei dem Land und Stadtgerichte nn Frotoszyn und zum Notar im Departement des Sber-Landes— herichts zu Posen, der Land- und Stadtge um Justiz-⸗Kommissarius bei dem L sowraclaw, der Referendar Strahler

de dr e e

Praͤsidenten ni daß sie die

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Wortwech⸗ Praͤsidenten war die Nach wieder hergestellter Ruhe daß die Versetzung ondon schon in pecu⸗ ung zu betrachten sey. Ansicht, waͤhrend der darauf antrug, daß der Ge— Wahl unterwer seinung fuͤr oder wider Abstimmung.

Gold al marco Veue Duk.,. Friedrichsd' ur.

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2

Danz. do. in Th. Folge dieser r. Pfandbr.

sirosabꝝ. Pos. do.

nung dahin ab apel nach L e Befoͤrder amartine bekämpfte diese

mar gay ausdruͤcklich iani sich einer neuen andere Deputirte ihre M erhob sich ein Zweifel Thiers hob denselden, in zur Tagesordnung schreiten Wiedererwaͤhlung in F Amt gegen ein anderes falls sie dagegen die T usdruͤcken wuͤrde. g entschied si Tagesordnung.

der bekanntlich der Derselbe erklaͤrte, daß er fuͤr da in Algier nur deshalb eine E weil er nicht auf seine eigenen

gens habe er dieses Geschaͤft nier chtet; auch habe er zuvor ke gier wieder abgereist, o u abzuwarten; bei Bedenken tragen, gegenuͤber zu stellen, insofer Der Graf Ja kaurence zu dieser Erkl u beweisen, daß Herr Laurence in gffentliches Amt bekleidet temporairen Mission die

indem es der Regierung muͤsse, daß jeder Zweifel uͤber jene Herr Renouard, General Seb

1

4

richt zu Pleschen verlangte aber Bezug auf den scheidung uͤberwiesen werde, wies, daß die Kammer diesen ordnung beseitigt habe, e was dem Einen recht nicht zweierlei M nächst über die verworfen, und dagegen die Prufung be besondere Kommisston verwiesen, die ernannt werden soll. N Versammlung eine so groß nur mit Muͤhe die Ruhe tirte verließen inde noch zahlreich gen der Tagesordnung war die D Kammer veraͤnderten Gesetz- Zoͤglinge in den M neral Jam in und die Obersten ließen sich daruͤber verne batte auf den folgende Die Sitzung vom Kammer eingegangenen Bi gung derselben wurde die obige Debatte wieder ffende Kommission hatte das Amendeme

Hreitũ. T,. abt. Das ersetzt worden.

ein unverbuͤrgtes Geruͤ

chen seyen. aber die Form der er erklaͤrte, daß, falls die dies so viel bedeuten aͤllen, wo ein Depu⸗ vertauscht, fuͤr uͤber⸗ rdnung verwerfen sollte, Bei der nun⸗ ch die Kammer mit gro— Jetzt kam die Reihe an Oppositions⸗ Partei ange⸗ 8s ihm uͤbertragene Geschaft g angenommen habe, habe reisen wollen; übri— mals als ein oͤffentliches Amt be— geleistet gehabt, und er ne irgend einen ministeriellen dem Allen aber wuͤrde er keinen sich noch einmal seinen Komittenter es fuͤr nöoͤthig halten eputirte, der Herrn atte) bemühte sich jetzt, ika ganz eigentlich ein und daß, wenn bloß von einer ede gewesen, die Regierung fuͤr eine

die Preuß

die dort befindlichen nd Stadtgerichte zu Lobse

ns Ober⸗Landesge

ö . 5

1 verwundet, Tagesordnung abgestimmt ward wahrsam ge

e .

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daß sie die tirter ein besoldetes fluͤssig halte, dies die entgegengesetzte Ansicht a mehr erfolgten Abstimmun ßer Masoritaͤt fur die Herrn Laurence,

ö

richts⸗Assessor Senff and- und Stadtgerichte zu zum Justiz⸗Kommissarius und Stadtgerichte zu Wongrowiec, der Referendar and⸗ und Stadtgerichte

J

100 nl. Krunkfurt n. M. W. .

haͤnger Dom M

wiederherstellen konnte. ssen den Saal, so daß die Versammlung kaum Berathung fortzusetzen. iskussion uͤber den von der Pairs— ntwurf wegen des Avancements der Drei Redner, naͤmlich der Ge— Paixhans und Garraube, hmen, worauf die Fortsetzung der De— n Tag verlegt wurde.

4. April war vorerst den bei der ttschriften gewidmet.

dem Land , Eillin zum Justiz⸗Kummissarius bei dem d Stadigeric der Referendar Schlacke zum Justiz⸗Kommissarius d- und Stadtgerichte zu Rogasen, der Referendar m Justiz-Kommissarius bei dem Land- und Stadt⸗

zum Justiz—

Lempen, der

ö

Warnehau

,

ug war, um die

hei dem Lan Kußner zu richte zu Fraustadt, der Referendar Salomon ssarius bei dem Land- und Stadtgerichte zu K um Justiz-Kommissarius bei dem Land reschen Und der Referendar Damke und Stadtgerichte zu

Auswärtige körscenm. Amsterdam, 4. April.

88 do. 102. Ausg. Schuld —. 898 80. Russ. S8. . do. A3 Anl. Span. dz A8.

18 a2 483. 2Iproc. Holl. 57.

Frankfurt a. M., 6. April. 4proc. 5 3. gö5 n . Bank⸗Actien 1596. 1594. u 109 G. 2124. Br. Preuß. Pr oll. Zproc. Obl. Loose 7064. Br. 5proc. Span. Re

, . . ilitairschulen. mort. 9. *

Raur · RBill. 28 Scheine 116.

Prounns. Pram. z a. proc. Mul 21proc. 567. B. Part. Obl. id. L465. 6 aͤm. Sch. G64. 645. do. ny von 1832 160. I00. i nte 473. 463. Zproc. do. In

erendar Bernhar und Stadtgerichte zu um Justiz-⸗Kommissarius bei dem Land Ste e mit Anweisung seines Wohnorts in Filehne; ferner Kommissarius Schultz zu Bromberg und der Land ath Biedermann zu Gnesen zu Notarien im De— des Ober-Landesgerichts zu Bromberg ernannt und iz Kommissarius und Notar Höpfner zu Fuͤrstenwalde in Eigenschaft an das Land- und S ersetzt worden.

sey von Al 1017. 1013.

Antwerpen, 3. April. Befehl daz Zins. 193.

Darmst. 27.

Span. 3g asz. Neus Span. Aul. vz.

l. Run. 1065. oln. 1403. Däu. 783. Port. 913.

. Wien, A. Ahril.

E. A3 99. Bank- Actien 13285. Neue Anl. 3863.

Cartes As83.

Coup. 29. Belg. 102.

Nach Erledi⸗ aufgenommen. nt der Pairs⸗ eine neue Abfassung Der General Schneider stimmte nun neuen Abfassung, der General Stroltz mendements der Pairs⸗Kammer, und der z fuͤr die Wiederherstellung des Gesetz⸗Entwur— rspruͤnglichen Gestalt. Fuͤr diesen letztern Antrag auch die Herren von Bricqueville und von l Delort und der interimistische ndement der Pairs⸗Kammer unter⸗ Marquis von Dalmatien, faßte n, worauf das neue Amendement Jetzt kam die Reihe an gegen welches sich der Ge⸗ chlusse dieses Berichtes die

n die Kammer nl. 97 . G.

ubert (derselbe D Die betre

Hreusa. Prim. Scheine verworfen, und an dessen Stelle

aͤrung veranla

Vorschlag gebracht. fuͤr die Annahme dieser fuͤr die Annahme des A General Vala fes in seiner u erklaͤrten sich Rancé, wah Kriegs-Minister das Ame Der Berichterstatter, hiernaͤchst die Debatte zusamnie der Kommission verworfen das Amendement der Pairs-Kammer, neral Valazs erhob, der bei dem S Rednerbuͤhne noch behauptete.

Paris, 4. April. Appony dem Koͤnige in ei das ihn als Kaiserlich schafter bei Sr. M

Der Adjutant

Redacteur Corς 8 Gedruckt bei A. W. Hann.

* Met. 101

tadtgericht zu Rawicz

meiner Anzeiger

die Zinksche

Bekanntmachung. * ner Uebereinkunft mit der Königlich Daͤnischen r- Post-Behoͤrde wird die Dampfschifffahrt zwischen Stettin Kopenhngen im laufenden Jahre zur Befoͤrderung der Kor—˖ enz zwischen Preußen und Danemark benutzt werden. as Dampfschiff „Dronning Maria“, durch welches die e Communication bewirkt wird, sitzaume von der Mitte des Monats t Oktober zwischen Stettin und Kopenhagen dreimal chen, und zwar nach folgender Uebersicht:

Uhr, Abgang von Stettin. Ankunft in Kopenhagen. Abgang von Kopenhagen. Ankunft in Stettin. Abgang von Stettin. Ankunft in Kopenhagen. Abgang von Kopenhagen. Ankunft in Stettin.

Abgang von Stettin. Ankunft in Kopenhagen. Abgang von Kopenhagen. Ankunft in Stettin u. s. w. ttiner Schnellpost in genauem

nF n In Folge ei rend der Genera

isch e

Literarische Anzeigen.

Aufsaͤtze uͤber wi hoffen wir, bei nehmendem W die Uebersicht wohl, als de Weise zu erlei

chtige Materien darbieten. Hieth dem großen Umfange und immet achsthüm der oeconomischen Litern des wissenschaftlich s practisch Brauchba chtern, wie dies bereits in andern r hh slescheben und mit Dank aufgenommen n e. zo

Leipzig, am 1. April 1835. Breitkopf u. Haertel.

Bekanntmachungen.

u g. hen Stralsundischen Zei⸗ en Ladungen werden auf v. Rußdorff zu Wotenick, ober 1833 daselbst verstor⸗ Yidrd die unbekannten naͤchsten Ver⸗ zu Liepen bei Anclam verstorbenen Paͤchters Sasse, denen von seinem Ir n n see hl. r g en Pflichttheil ausgesetzt worden sind ? i ö d. 27. April vor dem Königl. Hofgericht legitimiren und mithin ihre ten 100 Thlr. darzuthun, welche im widrigen durch zu publieirenden Praͤclusiv⸗ erkannt und vollzogen wer—

HPatum Greifswald, den 18. Maͤrz 1835. Königl. Preuß. *fg und Ru

rmordungs⸗

Anzeige Nr. 62 der Leipziger .

g betreffend. Neunes Journal r. Im Verlage der unte an und ist durch alle so

durch die Loͤblichen Po Central ⸗Blatt

für Landwirth schaft. zeichneten erscheint von heute lide Buchhandlungen, so wie st⸗Expeditionen zu beziehen:

für Landwirthschaft

nd verwandte Gewerbe,

Ur. Victor Jacobi, Privat-Docent 18d Staatswirthschaft an der Un idersität

. e welches

in Be chung anf bie ingcht die Fahrten, im

. e . April bis zum Schluffe den Antrag der Dorothea

als Ern ches. am 16 Oct

benen Paͤchters Sasse,

wandte des,

Interessanten

Belohnung werden mit ren auf dh

Justij⸗Ministersi demjeni s Rendanten 3 daß die unter n kann, oder die

Genehmigung Eines hohen en verheißen, welcher den hier, entdeckt, und suchung gegen ihn in der Bekänntma⸗ chneten, in der Kasse gen Landgerichts fehlen⸗ e. herbeischafft.

gerichts⸗Commissarius, Ober⸗ desgerichts ⸗Assessor Hade lich.

a n nt ma ch un n Königl. Eisengießere zwei Stockwerken, unter der chens, so wie des W 8 Schuttes, offentli werden wozu der Termi gs um 16 uhr,

bt Monats

Mittag 12 ' ö. 12 Gestern Mittag uͤberreichte der Graf ner Privat⸗Audienz das neue Kreditiv, erordentlichen Bot⸗

eingeleitet werde chung vom 10. und dem Deposito den Gelder und

Torgau, den 6. A

der Angabe nach redigirt edigirt von

vermacht und der Land⸗ u

Desterreichischen au e ; ajestaͤt dem Könige der Franzosen beglaubigt. des Koͤnigs, Vicbmte von No nach Wien abgereist, um dem Kaiser Ferdinand

Thron-Besteigung den Gluͤckwunsch seines Sou

onnerstag,

etwa nöͤthi hiermit ge d. I, Morgens 19 uhr, zu melden, Aan rechte au bei Strafe der den am 18. Mai sonst gegen sie

an⸗Chabot, ist wegen seiner verains darzu⸗

Bonn ist so eben erschigf ndlungen (in Berlin bei en Linden Nr.! Bericht uͤber eine Staaten Nordamertkas und, cin Aufenthalt am Missourt (in 7), in Bezug auf Augwan

Jahrganges ist 3 Thlr.

halben Jahrganges ist 1 Thlr. wird bei Bestellung pränumerirt. stimmt, aus deni ge ammten chaft und der damit häuftg das Neu este ungen, Er⸗ d Erfindun⸗ Publikum in gedräng⸗ Zu dem Ende wird 8s der saͤmmtlichen

Bei E. Web er in und in allen Buchha Dümmler, unter de

G. Duden ' s

Preis des 1 eis des ganzen aͤchs

Der Preis des 18 gr. Saͤchs, und Diese Zeitschrift Bereiche der Landwirths verbundenen technisch Bedeutendste an Erforschun ung en, Entdeckungen und E gen, dem landwirthschaftlichen ze fortlaufend vorzulegen. be hauptsaͤchlich Auszuͤge au und auswaͤrtigen Journal⸗ und neuen Büͤ— teratur, und nur ausnahmweise kurze Origingi=

Sonnabend,

9), zu haben

die obgeda Reise nach

raͤelnsion, ö. setzt täglich ihre Berathungen uͤber das

Sie gelangte in ihrer gestrigen Sitzung in der heutigen wird, wie man glaubt,

Die Pairs⸗Kammer Munizipal⸗Gesetz fort. im 50sten Artikel bstimmung erfolg

Der Baron Pasquier Temps ist der Meinung, waͤhrend der gan lichkeit ist wenigstens vorhanden, Praͤsident der Pairs⸗Kammer, zesse den Vorsitz fuͤhren wird.

e 3 f k 6 lin der hiesige oll ein al⸗ B tes Wohngebaͤud s ö Bedingung d der Materialien und Meistbietenden verkauft den 13. d. M., V auf dem Werke selbst anbera Berlin, den 3. April 183

König! Preuß. Eisengtießerei⸗Amt.

mehriaͤhrig Jahren 1821 rung und Uebervoͤlker der Vereinigten Sraaten und dessen 9 fur die häusliche und wolitlsche Zweite Original⸗Ausg! Correspon denz Nachrichis zen und einer C Preis 1 Thlr. 18 sgr.

en Gewerbe, ung, oder: das Sonnabend, lbe steht mit der Berlin⸗ mmenhange. Bei der Korrespondenz-Befoͤrderung nach und von Daͤne⸗ it dem Dampfschiffe kommen dieselben Porto⸗Saͤtze in adung, welche bei der Spedition uͤb erlin, den 6. April 1835. General Post⸗Amt.

ist seit zwei Tagen krank. ) diese Krankheit wuͤrde wahrscheinlich Die Moͤg⸗

icht von Pommern

mit den neuest

vielen andern Zusaͤ en Sitzung des Pairshofes dauern.

daß der kuͤrzlich ernannte Vice— Graf von Bastard, in dem Pro⸗

v. Möller, brass es

ark 9 H. s ö harte. gr. inwe er Hamburg stattfinden.

Man versichert uns“, sagt die Ga zette de France, „daß der Baron Pasquier, der sich 3 e, , hatte, den von dem Vertheidigungs, Comité der April- Gefangenen erwaͤhlten Advokaten den Zutritt zu den Gefaängnissen 3. gestatten, nach langen Unterredungen sich endlich entschlossen habe, die Autori— sation dazu zu ertheilen.“

Man versichert, die Frage, ob Algier aufzugeben sey, beschaͤf⸗ tige gegenwaͤrtig den Minister-Rath.

Seit mehreren Tagen sind die den Palast Luxembourg um⸗ gebenden Mauern mit Anschlaͤgen bedeckt, die das Volk zu mord—⸗ brennerischen Unternehmungen aufreizen. Ein en, wut, der Bon Sens, aͤußert sich hieruͤber in folgender Weise: Wir rechnen zu sehr auf die gute Gesinnung des Volkes, als daß wir glauben koͤnnten, es werde in diese Schlinge fallen und sich zu Thaten hinreißen lassen, welche die Willkuͤr der doctringiren Martei erst recht herausfordern und rechtfertigen wuͤrden.“ „allle Naͤchte“ heißt es weiter in diesem Blattes „ziehen zahlreiche Patrouillen durch die Stadt, die Posten sind verdop⸗ pelt, und die Befehle werden mit größerer Sorgfalt als gewöhn— lich ausgestellt. Vorgestern Mittag sah man den Kommandan⸗ ten der Tuilerieen den Unteroffizier begleiten, der mit der Abloͤ⸗ sung der Wachen beauftragt war. Er hoͤrte aufmerksam zu, ob der Soldat, der eben abgeloͤst wurde, seinem eintretenden ir, folger bestimmt genug die Parole gab, und fuͤ te selbst unter leb⸗ haften Geberden neue Anordnungen hinzu. Eine große Menge Neugieriger stand in der Naͤhe und gaffte durch das eiserne Gitter des kleinen Königlichen Gartens. Man schien uͤber die lebhafte Geberdensprache des Kommandanten zu staunen und fragte sich unter einander, ob die Bewohner des Schlosses etwa einen Angriff auf dasselbe besorgten.“

Einem Geruͤchte zufolge, beabsichtigt die Regierung, das kleine Theater des Luxembourg, das an das westliche Gitter des Gar— tens stoͤßt, zu miethen, um dort waͤhrend der Dauer des gro⸗ ßen Prozesses ein Truppen ⸗-Corps als Reserve einzuquartieren. „Dies waͤre“, bemerkt der Temps, „nicht das erste Mal, daß dieser bescheidene, dem harmlosen Vergnuͤgen der mittlern Klas⸗ sen gewidmete Musentempel in ein Zeughaus verwandelt wuͤrde. Bei Gelegenheit des Prozesses der Minister Karls X. traf man dieselbe Vorkehrung, nur wurden damals die Spiele nicht voͤl⸗ lig unterbrochen, wie es gegenwartig die Absicht zu seyn scheint.“

Man erzählt sich von einer Aeußerung des Herrn . uͤber den bevorstehenden großen Prozeß. Als Jemand diesen einen unmöglichen nannte, soll der Minister gesagt haben, es gebe gar keine , in der Welt, nur Widerstand und Hindernisse, „Die Königliche Verordnung über die Amtspflich⸗ ten der Advokaten“, fuͤgt die Gazette de France hinzu, „zeigt allerdings, wie die Doctrinairs es verstehen, Hindernisse he⸗ ben. Nur sollten sie doch an die Juli⸗Revolutlon denken!! Da— mals wurde, was Anfangs auch nur eine Verwegenheit und ein Hinderniß schien, eine radikale Unmoͤglichkeit. Hatte man dem Prozesse seinen gewöhnlichen Gang gelassen so wurde man dem

anzen Ereignisse, wie so manchem andern schon, ruhig zugesehen hahe, Statt dessen sind jetzt die Gemuͤther gespannt und gereizt.“

Es ist bereits erwahnt worden, daß der Minister des In— nern kuͤrzlich der Deputirten⸗Kammer einen Gesetz⸗ Entwurf uͤber die Anlegung einer Eisenbahn zwischen Paris und Havre vor— gelegt hat. Der Minister setzte bei dieser Gelegenheit das Waͤnschenswerthe eines solchen Unternehmens weitläuftig ausein⸗ ander. Nach seinem Anschlage wurde ein Fonds von 65 Millio⸗ nen Franken dazu erforderlich seyn; sein Vorschlag lauft nun darauf hinaus, daß der Staat den fuͤnften Theil dieser Summe beisteuere und also mit 12 Millionen bei dem Unternehmen in⸗ teressirt sey, um dasselbe durch einen Actien⸗Verein moglich zu machen. Die Discussion uͤber die Amerikanische Schuld⸗Forde⸗ rung, die bekanntlich am Sten d. eroͤffnet wird, möchte die Be—⸗ rathung uͤber das Budget schwerlich vor Ende des laufenden Monates beginnen lassen. Man fürchtet, daß das Budger die Thaͤtigkeit der Kammer bis zum Juni hin in Anspruch nehmen duͤrfte, und da die Deputirten gewoͤhnlich in dem genannten Mo⸗ nate Paris verlassen, so wird jener Vorschlag des Herrn Thiers schwerlich noch in dieser Session zur Berathung kommen.

Der Maire des 11Iten hiesigen Stadt-Bezirks macht öffent⸗ lich bekannt, daß fuͤr die Kinder der Bewohner des 11ten und 12ten Bezirks zwei Freischulen fuͤr Knaben und Madchen errich⸗ tet worden sind. Jede dieser Anstalten kann eine Anzahl von 400 Schuͤlern oder Schuͤlerinnen aufnehmen.

Man hat ganz kuͤrzlich in den Koͤniglichen Archiven unter einem Haufen ungeordneter Papiere eine ,. Korrespondenz der Königin Marie Antoinerte mit ihrem Bruder, dem Kaiser Leopold II.,, mit Burke und anderen bedeutenden Personen des Auslandes aufgefunden. Die Briefe sind aus dem Jahre 1791 kurz vor und nach der Flucht der Königlichen Famiste nach Va⸗ rennes. Die Wichtigkeit dieses unschaͤtzbaren Fundes leuchtet so⸗ fort ein, wenn man bedenkt, daß die Frage, ob und wie weit das Kabinet der Tuilerieen! die Huͤlfe der auswaͤrtigen Maͤchte damals selbst in Anspruch genommen, noch keinesweges zur Ge⸗ nuͤge eroͤrtert ist. Der Herausgeber der Revue rètrospective, dem einige Mittheilungen aus jenen wichtigen Papieren zugegangen sind, laßt dem Publikum seines Journals bereits die gewonnenen Einsichten zu gute kommen. Tan ist hier auf die Herausgabe des Briefwechsels außerordentlich begierig. Zunaͤchst sehen wir einer weiteren Veroffentlichung der Korrespondenz der Koͤnigin durch die genannte Revue entgegen.

Mit der zu eröffnenden Subscription auf die naue Pracht⸗ Ausgabe von . saͤmmtlichen Werken steht eine Ver⸗ loosung in Verbindung, die sehr verlockend ist. Jeder Unter— zeichner erhalt nämlich ein Loos und nach Schließusig der Suß— seriptions⸗Liste beginnt die Ziehung. Auf eine Nummer faͤllt der Gewinn von 100,000 Franken, auf jede der Nieten ein Exemplar der Ausgabe.

Der Vicomte von Santarem, der ehemalige Portugiesische Minister der auswärtigen Angelegenheiten unter Tom Miguel, befindet sich seit einiger Zeit in Paris und gedenkt sich hier nie⸗ derzulassen.

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