1835 / 135 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

er, , , , , ,,, e . c ö 2 3 n , 1

/ J ö = 8

38

*

83

8

86

ö

—— **

2 K

vokatenstandes von Paris gegen die Verordnung vom 30. März beigetreten. . ö Herr d'Aure, den der Deputirte . Boissy⸗d'Anglas in sei⸗ nem Amte als Direktor der Kriegs Verwaltung ersetzt hat, ist zum Staatsrathe im ordentlichen Dienste ernannt worden. 2866. Die „Gesellschaft fuͤr christliche Moral“ hielt am 3. Mai unter deni Vorsitz des Grafen von Larochefourauld-Ligneourt ihre Jahres Sitzung. Nach den Berichten der Herren Appert, von Santeul, Thapes und Buhrel uͤber die Gefaͤngnisse, die Ge fangenen und die Waisen verlas, Herr Carnot die Resultate der von dem Vereine erdffneten Preis-Vewerbung. Die Aufgabe war: „Welches sind die Mittel, das Elend der arbeitenden Klas⸗ sen zu mildern und ihren Wohlstand zu vermehren?“ Zwei Ab— handlungen wurden eingereicht; der Preis wurde dem Herrn Emil Béres (Depart. des Gers) zuerkannt und eine andere Ab— handlung ehrenvoll erwähnt. . Seit einigen Tagen arbeitet man an der Wiederherstellung der Fazade der protestantischen Kirche in der Rue St. Honoré. Aüch das Journal de Paris giebt nunmehr, nach der Sentinelle des P—p̃renées vom 3. Mai, die den Karlisten guͤnstigen Berichte aus Spanien: „Wir theilen hier“, heißt es darin, „einige Details uͤber ein ungluͤckliches Gefecht mit, das am Isten d. M. bei Guerniea stattgefunden hat., Eine Kolonne von 4000 Mann, unter den Befehlen des Generals Iriarte, wollte sich jener von den Karlisten besetzten Stadt bemächtigen; diese aber, in den Häusern fest verschanzt und vor den Thoren durch, drei Bargillone unter den Befehlen von Simon Terre und Castor gedeckt, leisteten Widerstand. Der Kampf gehöoͤrte zu den blutigsten; zweimal ließ der General Iriarte das Zeichen zum Angriff geben und zweimal wurde sein Pferd unter ihm er— schossen; beim dritten Angriffe wurde er selbst am Schenkel ver⸗ windet. Die Truppen der Königin sind zuruͤckgetrieben worden und mußten sich mit einem Verluste von 8 bis oh Todten oder Verwundeten, worunter zwei Obersten und sechzig Offiziere, nach Lequeitio , ,,. Unsere Stadt ist voll von den Gerichten uͤber die Schlacht vom 22sten zwischen Valdez und Zumalacarreguy; denn eine Schlacht muͤssen wir den Vorfall

seyn sollen. Die Nachricht, daß die Karlisten gesiegt hatten, scheint sich zu bestaͤtigen. Alle Welt muß daran glauben, so lange die Behoͤrden der Christinos den Kopf haͤngen und im Schwei— gen beharren.“ ö.

Ueber die naͤmlichen Ereignisse liest man heute im Jour— nal des Däbats: „Ein Abendblatt erklart auf den Grund ei— nes aus Bayonne erhaltenen Privatschreibens, daß man das un— glückliche Auftreten des General Valdez bei der Nord-Armee nicht laͤnger in Zweifel ziehen konne. Er hat eine ernstliche Niederlage erlitten; zwar ist sein Verlust nicht so bedeutend, als die Karlistischen Buͤlletins ihn darstellen, doch stark genug, um die Hoffnungen, die man in ihn gesetzt, ein wenig herabzustim— men. Dasselbe Blatt bestaͤtigt die Nachricht von der Niederlage des Brigadiers Iriarte vom 1. Mai in der Umgegend von Guer— nica, und setzt hinzu, daß sein Geschuͤtz, seine Maulesel und sein Gepaͤck in die Hande des Feindes gefallen sind. Dieses eben so ernstliche als unerwartete Mißgeschick muß einige Besorgniß we— gen des Schicksals von Bilbao erregen.“ ̃

Der Messager erzaͤhlt von der Spanischen Gränze: „Valdez hat in Navarra den Befehl erlassen, daß seine Trup⸗ pen die Tragala nicht singen und nicht; „„Es lebe die Consti— tution!““ rufen sollten. Er ermahnt sie, gegen die Einwohner menschlich zu seyn, und sie weder durch Worte noch durch Thaͤt⸗ lichkeiten zu beschimpfen, unter Androhung von Strafen. Au— ßerdem sollten sie das Leben derjenigen Personen, die ihnen auf abgelegenen Wegen aufstießen, im Falle diese ihnen auch ver, daͤchtig schienen, schonen, sobald solche nur kein Feuergewehr bei ich fuͤhrten. Der von Valdez in seiner Proclamgtion bewilligte Aufschub ist am Iten d. M, abgelaufen. Valdez hat (nach einer Nachricht in der Sentinelle) den Offizieren und Unteroffizieren jede Art von Spiel bei Strafe der Degradation und Aussto— ßung aus der Armee untersagt. Er verbietet ihnen auch, etwas von Gepaͤck bei sich zu fuͤhren; diejenigen, die ein Pferd haben, sollen sich desselben bedienen, jedoch sich kein neues an dessen Stelle anschaffen. Sie sollen sich auch bestaͤndig an der Spitze ihrer Compagnieen befinden; alle, welche den Dienst auf diese Art nicht fortsetzen konnen, sollen sofort ihren Abschied erhalten.

Großbritanien und Irland.

London, 9. Mai. Die Herzogin von Kent und die Prin— zessin Victori⸗ kehrten gestern von einem Besuch bei Ihren Ma⸗ jestäten von Windsor nach Kensington zuruͤck, und die Herzogin von Cambridge begab sich in Begleitung des Prinzen Georg und der Prinzessin Auguste von hier nach Schloß Windsor.

Der Ottomanische Botschafter, Nuri Efendi, und der Dol— metscher und Legations,-Secretair, Fuͤrst Wogoridi von Samos, hatten gestern eine Zusammenkunft mit Lord Palmerston im aus— wärtigen Amte. Auch der Belgische Gesandte, Herr Vande⸗ weyer, konferirte daselbst mit dem Staats⸗Secretair fuͤr die aus— waͤrtigen Angelegenheiten. . .

Die Hof-Zeitung meldet nun in offizieller Form die Er— hebung des Herrn Littleton zum Baron Hatherton und des Ge— neral⸗Lieutenants Sir John Byng zum Baron Strafford.

Lord Granville geht am 15. 8d. nach Paris ab, und gedenkt,

wie der Morning Herald versichert, nur zwei Monate daselbst zu bleiben. ; 6 Times meint, ein Ministerium, von welchem drei der wichtigsten Mitglieder, namlich die drei Staats- Secretaire des Innern, der auswarligen Angelegenheiten und der Kolonieen, Tord John Russell, Lord Palmerston und Herr Charles Grant, keinen Sitz im Unterhause hatten, koͤnne unmoglich von Dauer seyn. Sie schreibt dieses Nesultat der Abneigung der Nation gegen den Whiggismus uͤberhaupt und insbesondere gegen dessen Allianz mit O Eonnell zu und sagt: „Der Whiggismus und seine liberalen Traditionen sind verschollen und die alten Kerzen der Familien Russell und Fox von dem neuen Gaslicht des Re, publikanismus verdunkelt, während die konservative Partei sich gleichzeitig an Macht verdreifacht hat. Möge daher Lord Mel— bourne seinem eigenen Gefuͤhle nachgeben und sich der letzteren Partei anschließen, mit welcher vereint er der H'Connell schen Faction und deren Untrieben Hohn sprechen kann.“ .

Lord John Russell soll, wie die Times wissen will, zu Totneß, einem der noch existirenden sogenannten verrotteten Burg— flecken, seine Zuflucht genommen haben und sich dort waͤhlen las⸗ sen wollen.

In Folge der Erwählung des Herrn Parker in Suͤd⸗-De— vonshire sollen hier 30, 00 Pfd. Sterl. durch Wetten verloren

rden seyn. 1 . Wiedererwahlung des Secretairs fuͤr Irland, Lord Morpeth, fuͤr die westliche Abtheilung von Yorkshike wird noch fur sehr zweifelhaft angesehen, obgleich die erste vorläufige Ab— stimmung durch Aufhebung der Haͤnde zu seinen Gunsten ausfiel,

bei Estella nennen, weil 000 Mann auf dem Platze geblieben

552 denn dies war auch bei Lord Russell der Fall gewesen. 636 stern wurden die Stimmlisten zu Wakesield, wo ir, . Akt vor sich geht, eroͤffnet. Es hatten sich über, J 3. schen eingefunden, und im Ganzen zaͤhlte man 16,000 B. hler. Von beiden Seiten herrschte große Aufregung, und der Gegner des Lords, Herr Stüart Wortley, Sohn des Grafen . eliffe, wurde mit Schmutz und Steinen beworfen. 2 99 didaten hielten die uͤblichen Anreden, die, wie die meisten Wah ö reden der letzten Zeit, vorzugsweise uͤber die Irlaäͤndische Frage und uber die Verbindung mit O „Connell handelten. 8rd Morpeth vertheidigte sich unter Anderem gegen die 36 leumdung, als sey er selbst katholisch geworden; er meinte, er ware besser, die tiefliegenden Gruͤnde des Mißvergnügens in 8. land wegzuräumen, als das hohle Geschrei w ö. gangener Jahrhunderte wieder zu erwecken. Auch spielte er a f den Namen Stuart an, den sein Gegner fuͤhrt, und äußerte, e trage derselbe das Gepräge des Absolutismus schon an icht, AUund er muͤsse als ungebuͤhrlicher Prätendent in seine Schottische Burg zuruͤckgewiesen werden. Herr Wortley erwiederte, micht 9. . seine Partei, sondern die bee gen . . O Conne terst als Demagogen und Revolutionnair verschrieen.

9 . Senn. 5 jetziges Parlaments⸗Mitglied fur die Stadt Stafford, wird in der suͤdlichen Abtheilung der . schaft Stafford, wo durch die Pair⸗Creirung des Herrn ritt⸗ leton ein Parlaments-Sitz erledigt ist, als kon servativer Kandidat auftreten; er hat bereits eine lebhafte Bewerbung um die Stim⸗ men der Waͤhler begonnen, und die Konservativen zweifeln nicht an seinem Erfolge. An Sir F. Goodricke s Stelle will sich Herr Holmes um den Parlaments⸗-Sitz fuͤr die Stadt Stafford bewerben.

In der Volks⸗Versammlung, welche am vorigen Donnerstag n der Dubliner Korn-Börse staͤttfand, hielt Herr O onnell eine lange Rede, die als sein neuestes politisches Slg ubens / Ae, keuntniß betrachtet werden kann, und wovon Folgendes das We— sentlichste ist: j ,,, . sagte er, „entstand in dem , g. blick, als dem Könige gerathen wurde, das Melbournesche . rium aufzulssen, und als Wellington den verzweifelten und, wie ich glaube, den letzten Versuch machte, die Grundsaͤtze des oligarchischen Despotismus obsiegen zu lassen. Wir vergaßen, was uns die Whigs angethan, wir gedachten nicht mehr der gehaͤssigen Zwangs * lie, wir sammelten uns um die Reform- Partei. Durch die Hemüͤbun— gen unseres Vereins erlangten wir eine starke Maioritat unter 3 Irlaͤndischen Parlaments-Mitgliedern. Diese Majoritaͤt warf sich

äürf ie Zei wo olgt war, aufldͤste, fo duͤrfte auch jetzt zie Zeit gekommen seyn, n o . uns, nach gewonnener Schlacht, zuruͤckziehen koͤnnen. Das Ka⸗

bang verdankt. Es muß alle Reformer unter seine Fahne rufen.

sein eigenes Parlament hat.

Prefessur wiedergabe, die er fruͤher in Oxford bekleidete.

ten wurde.

der K haben wuͤrde.

ruͤckhielten, zu befreien.

mit eingerechnet ist.

nada's entfernt a, , i er Brangda's nach Suͤden zu liegt in einem der staͤrksten Suͤd⸗Amerita's, den Flores, der hoͤchstens 700 Mann ann wuͤrde forciren koͤnnen, da

Heeresmacht Neu⸗Gra stadt Neu

kommandirt, nicht mit 7000 M ; 6 . Bolivar einst mit 6 7000 Mann durch eine sehr kleine Macht dort viele Wochen aufgehalten wurde und am Ende nur durch Auch haͤlt man es fuͤr ganz unwahr

scheinlich, daß Neu⸗Granada oder Venezuela sich in die inneren Haͤndel des Staats Aequator mischen sollten.

Niederlande.

28 j s 44 O Aus dem Haag, 9. Mai. Der heutige Geburtstag Ihrer oheit dẽr Prinzessin Albrecht von Preußen ist sowohl elen Familien der Residenz mit inniger Theil=

Bestechung durchdrang.

Koͤnigl. H bei Hofe als in . . k. von Oranien ist mit seinen beiden suͤngern Soͤhnen aus dem Holder zuruͤckgekehrt.

Der mit der Inspection der Kavallerie interimistisch bealf tragte General Baron von Balveren hat hier sein Hauptquartin genommen.

. Belgien. Bruͤssel, 9. Mai. In Bezug auf den Unfall, den (wit gestern erwoͤhnt) der Dampfwagen „la gIleche / bei der Ankunft am Kanal von Mecheln erlitt, sagt der Independant: die Reisenden nach Bruͤssel zuruͤckzubringen, war man genoͤthigt,

von Vilvorde zu holen. ößiese Hefüͤhle und Gesinnungen zugleich auch allen am Jubelfeste

Um Mittag war der Dieser Unfall darf inde erklaͤrt sich ganz natuͤrlich und kann

Die Schuld liegt nur am Conducteur, . Carhrung als

den „Elephanten“ „Elephant“ zu sen Niemand , er icht wiederholen. . * . die Maschine schnell genug zu hemmen, und die Unerfahrenheit dieses letztern erk stand, daß er bis jetzt nur den „Elep alten ist, als die „Fleche“.

Bruͤssel angekommen.

laͤrt man durch den Um anten“ gefuͤhrt, der leich Schon 61 fi 6 . etroffen, um in Zukunft aͤhnliche Vorfaͤlle zu verhn as er. hat uͤbrigens diesen Unfall richtig gewür= diget, das heißt: Niemand ist dadurch erschreckt worden. Convois sind Nachmittags abgegangen, sie wurden durch den Stephenson“ geschleppt, und man stritt sich mit großem Eifs ü. Mehr als 400 Personen konnten gestern den Plan, eine Dampfwagen-Fahrt nach Mecheln zu machen, nicht verwirklichen.“ ; . i . Mehrere Belgische und Franzoͤsische Kapitalisten orga nisten in diesem Augenblick eine Gesellschaft fuͤr die Anlegung einer Eisenbahn von Bruͤssel nach Paris. t . sellschaft vor Ablauf eines Monats gaͤnzlich gebildet seyn, ud die Arbeiten dieser Bahn dann unverzuͤglich beginnen werden.

am Geburtstage seines verewigten Vaters, am 2gsten April, im Schuͤtzenhause 200 Arme speisen, um ihnen den Tag, der ihnen stets sehr werth gewesen ist, auch jetzt in einen Freudentag zu

um die Plaͤtze. perwandeln.

eiste seit seiner Gruͤndung, auf der Silberburg begangen. Die schänste warme Fruͤhlings-Witterung, nach lange anhaltendem nuuhem Wetter, beguͤnstigte die Feier, bei welcher Musik, Rede ind Gesang wechselten. Die Festrede, von Hr. Hermann Hauff, bad von Herrn Maurer geschrochen. Eine ansehnliche Spende steiwilliger Gaben wurde für das Denkmal Schillers bestimmt, bozt von diesem Tage (Schillers Todestag), auch von auswärts her Beitraͤge eingehen werden, da in Kassel „Wallensteins Lager“ mit einem besonders dazu gedichteten Vorspiele auf dem Hof⸗— TNeater zum Besten des Denkmals gegeben werden sollte.

in di en Sieg. Jetzt sst kein Tory mehr in die Bresche und erkaͤmpfte den Sieg. Jetzt ist kein Tory

im Ministerium, und so Gott will, wird auch bald sonst keiner mehr angestellt sehn. Der Antt⸗Tory-⸗-Verein hat seinen Zweck erreicht, und wie sich der katholische Verein, nachdem die Emaneipaiion er⸗

Man glaubt, daß diese Ge⸗

Schweden und Norwegen.

In e , ,, , lie man: „Das schoͤne und betraͤchtliche Gut Hafslund, belegen in der Naͤhe von 1 beim Sarp⸗Foß Wasserfall), ist mit den dazu gehoͤrigen vortheilhaften Saͤgewerken, Waldungen im oberen Lande und schoͤnen Feldern und Herrlichkeiten von den Erben der verstorbenen Staatsraͤthin Rosenkrantz an Hrn. Benecke von Groͤditzberg in Berlin als Haupt Eigenthuͤmer in Gemein schaft mit einigen Norwegischen Kaͤufern fuͤr 133,069 Specits verkauft worden, gegen die Verpflichtung fuͤr die Kaͤufer auch die auf dem Gute haftenden Beschwerungen abzulosen, so daß die gesammte Kaufsumme an 205, 0900 Norwegische Species betragen Da dieses Besitzthum eines der bedeutendsten „mn Lande ist, wird die vernuͤnftige Verwaltung desselben durch Anwendung eines hinreichenden Betriebs-Kapitals, woran es den Kaͤufern nicht mangelt, großen und nuͤtzlichen Einfluß auf die ganze weitlaͤustig Landstrecke, mit der es in Verbindung steht, haben. Das Blau—= farbenwerk Modum bei Drammen, das gedachtem Hrn. Benecke von Groͤditzberg als Haupteigenthuͤmer, und Hrn. Benj. Wege ner, der auf Fossum bei Modum wohnt, als Miteigenthümer gehört, beweiset jetzt, daß solche Besitzungen mit Vortheil fut die Eigenthuͤmer und den Distrikt betrieben werden koͤnnen, wen Kraft und Sachkenntniß sich vereinigen.“

Dänemark.

Kiel, 8. Mai. Am ten d. M. hatte auf dem adeliches Gute Noer die vom Prinzen Friedrich eingeleitete Zusammens kunft der Abgeordneten des Herzogthums Schleswig statt, wel . cher auch ein oder zwei Holsteinische Abgeordnete beiwohnten.

In Toͤnning wurden, nach dem Ditmarser Boten ünf Haͤuser gerichtlich verkauft.

engebaͤuden versehenes Haus, welches sich! lannt, da Dr. Wiest sich noch nicht brieflich daruͤber geaͤußert

at. Es scheint aber aus anderwaͤrtigen Berichten, daß ihn die Gefahren und Beschwerden einer Reise in jene Gegenden zuruͤck⸗ geschreckt und veranlaßt haben, von den uͤbernommenen Verpflich— h ungen abzustehen. Folgender Auszug aus den Briefen des Hrn.

W. Schimper an die Direction des Reise⸗Vereins duͤrfte vielleicht

„Wir enthalten uns aller Bemern van öffentlichem Interesse seyn „Suez, 8. März 1835. Daß die Reise

unangenehm seyn koͤnse hrheit in diefem Han

binet Lord Melbourne's kann nicht bestehen, wenn es nicht den volksthüͤmlichen Grundsaͤtzen treu bleibt, denen es seine Erhe⸗ Christ ian ia, 3. Mai. Die Opposition ist zu stark, als daß die Minister sich unter nnr nenn Sie könnten aber nicht auf Unter—⸗ stuͤtzung rechnen, wollten sie abweichen vom Wege der Reform. Das jetzige Kabinet steht fest, wenn es nicht darauf ausgeht, sich selbst den Rücken zu wenden.“ Der Nedner entwickelte nun, wel⸗ che neue Zwecke man sich vorsetzen muͤsse, und gestand, daß 9. ganz gegen seine fruͤhere Ansicht, die Einfuͤhrung eines Armen ⸗Gesetzes in Irland jetzt für nöthig erachte, „Der Arme,, melnte er, „muß unterstützt werden, das ist das Erste; Salus pohuli suprema leꝓ; und kann dies nur durch ein Armen-Gesetz, das heißt durch gezwungene Beiträge, erreicht werden, so müssen wir auf andere Weise dazu schreiten. Der duͤrftige Bauer soll hinfort geschuͤtzt werden egen den Druck der Grund⸗Eigenthümer, die meist Drangisten sind Ferner ermuntert er den neüen Verein, die Ausdehnung des Wahl⸗ Rechts zu befoͤrdern und den vielen Mißbraͤuchen in der Muntzipal— Verwaltung entgegenzuwirken. Dann faͤhrt er fort; „Als ie n. letzt in diefem Ralme sprach, waret Jor Stlaven der Qrang; ien; jetzt sind die Minister des Königs Eure Freunde. Wenn man mir wieder mit dem Vorwurfe kommt, ich beraubte die Kirche, so werde ich antworten. Mag ein Jeder seinen Geistlichen unterhalten, will er dies nicht, so soll kein anderer ge⸗ zwungen seyn, es zu thun. Noch eines Gegenstandes muß ich er⸗ wähnen, den ich a,,, , . J i irland wird nicht ehe eihen, a n , , ,, Sollte ich cher . ö 2 . unserer Feinde spielen? Soll ich meinen Grundsatz jetzt durchfüh⸗ ö . die Orangisten es gerne saͤhen, wenn wir mit dem 6 bourneschen Kabiner zerfielen. Nein Wenn ich seher daß die M ; nister ein Jabr lang beiibeem Entschluß beharren, Irlan Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, so will ich ihnen elne längere Probezeit gewähren. Aber sie mogen es 1 gesagt seyn lassen: ich muß sehen, daß es ihnen wirklich Ernft ist. Ich will sie nicht äbereilen; allein, wenn sie uns hintergehen, so muß es uns klar werden, daß nur in der Authebung der union Heil zu finden ist, und daß Irland dann fuͤr sich selbst sorgen muß. Laut einem Briefe aus Dublin im Morning Herald hätte sich der Erzbischof von Dublin gegen die Verwendung des Kirchen-Eigenthums zu anderen als kirchlichen Zwecken erklart und versichert, daß, wenn die Minister darin beharrten, er sein Amt als einer der Commissaire der Unterrichts-⸗Kommission in Irland niederzulegen gedaͤchte. Er soll sogar gesagt haben, daß er seiner erzbischöflichen Wuͤrde entsagen wolle, wenn man ihm die

Reneigte und mit den erforderlichen Kenntnissen ausgeruͤstete junge Männer, die HH. W. Schimper und Hr. A. Wiest, von dem Buͤrttembergischen naturhistorischen Reiseverein zu einer Reise nach Arabien, namentlich in die hoͤchst interessanten und in na— turwissenschaftlicher Hinsicht noch lange nicht hinreichend erforsch—⸗ ten Gegenden des rothen Meeres und der Bergkette des Sinai Aigesandt wurden, und daß diese fuͤr die Wissenschaft schoͤne sruchte versprechende Unternehmung die huldreichste Unterstuͤtzung Sr. Majestaͤt unferes Koͤnigs und der Wuͤrttembergischen Re⸗ gierung gefunden hat. Nach dem Schiffbruch in der Bucht von Argostoli in Cephalonien, woruͤber fruͤher schon Be⸗ richt erstattet wurde, sind die Reisenden zu Ende Novembers in dem Hafen von Alexandrien gluͤcklich ans' Land gestiegen, haben sich wegen der dort herrschenden Pest sogleich weiter nach Kahira begeben, dort einige Monate theils mit Sammlungen von Natu⸗ alien, welche bereits in der Quarantaine zu Venedig liegen, theils mit Vorbereitungen zu der Fortsetzung der Reise nach dem Sinai beschaͤftigt, wohin Herr W. Schimper am 2. Maͤrz mit der noͤthigen Bedeckung und Ausruͤstung wirklich nun abgegan— zen ist. Seine letzten Briefe sind aus Suez am rothen Meere tom Sten und 19ten Maͤrz datirt, wo er am ten gluͤcklich hgekonmen, und also nicht mehr sehr weit von dem

Den hichtigsten Theil, ja auf das eigentliche Ziel der Reise zu ö erzichtn, und Herrn Schimper allein die Beschwerden und den . niit , Ruhm dieser Relse zu Überiafsen, ist noch nicht hinlaͤnglich be⸗ , Zustande befand, wurde fuͤr 50 Mark, ein anderes sit 6 30 Matk, ein drittes zum Abbrechen fuͤr 101 Mark, fuͤr welch! um Stehenbleiben nur 7 Mark 8 Schilling geboten waren, en ertes, welches freilich den Einsturz droht, fuͤr 12 Mark beh Das fuͤnfte Haus blieb unverkauft und wird demnt wohl bald von seiner Stelle verschwunden seyn. schließt mit den Worten: r gen uͤber obige Thatsachen, da sie nur Doch liegt eine ernste und tiefe Wa Verkauf, naͤmlich, daß das Städtewesen ganz und g fall ist Crichtiger ist es doch wohl, zu sagen: einige unserer , staͤdte, und daß demselben baldigst aufgeholfen werden muß, g es zu spaͤt ist.“

Am 23sten v. M. zogthum Lauenburg mit dem Kirche ab.

wach dem Sinai nicht allzu gesaͤhrsich ist, schließen Sic wohl daraus wUß mich das Kaiserl. 3 h r n, ; zichen läßt, was nicht geschehen wuͤrde, wenn augenscheinliche Gefahren obwalteten. Auch bin ich durch die guͤtige Verwen— dung des Herrn von Laurin (K. K. Oesterreichischer General⸗ . ) ge, , vom n, . und ; s . mpfehlungen an alle Behoͤrden der zu bereisenden Orte ver—

brannte die Dorfschaft Buͤchen im H scchen ingen an lg Vrh orden der; e Kirchthurm und einem Theile . s Fwedurch mir gewiß mindestens einige Sicherheit gegeben nrtabKßtonsuls und des Herrn Linant erhalten (Letzterer ist Inge⸗ meur en Chef in Aegypten und lebte 2 Jahre lang am Sinah, . ihtete ich mich folgendermaßen ein: Ich nahm den Beduinen mn Dienst, den mir Herr Ligant abtrat, der am Sinai zu Hause und ein erprobter redlicher Mann ist, meiner Sicherheit wegen.

Ein Brief aus Madrid vom 29. v. M. meldet, daß serer dan

Martinez de la Rosa sich aus dem Spanischen Ministerium zu— 3 habe und den Grafen Toreno zum Nachfolger erhal⸗—

.

Der Bayonner Korrespondent der Times meint, es werde sich zeigen, daß Mina's einsichtsvolles System, seine Truppen nicht zu ermuͤden und bloßzustellen, das zweckmaͤßigste gewesen sey, und daß der dem General Valdez von der Spanischen Regierung, deren Geduld sich erschoͤpft habe, ertheilte Befehl, die Insurgen⸗ ten anzugreifen, es koste was es wolle, die Vernichtung der Armee

. und ihrer Huͤlfsquellen zur unvermeidlichen Folge

Deutsch land. Nachstehendes ist die Adr engern Ausschusses der Ritter- und Landschaft an Se. Hoheit den Großherzog bei Anlaß des Jubelfes „Allerburchlauchtigster Großherzog, Allergn Am vierundzwanzigsten dieses neten Regterung Ew. Königl. Hol Fahren verflossen und mit frommem Dankeng Vorschung feiert das Mecklenbur ein schoͤnes, als das seltenste Fe solches die getreuen Staͤnde und ebendere Empfindung,

Schwerin, 12. Mai.

stes vom 21. Apn aͤdigster Fuͤrs Monats ist seit dem An

er mir seiner unbestechlichen unerschuͤtterlichen Treue wegen nuͤtz⸗ heit ein Zeitraum]

Wir haben uͤber Sydney Nachrichten aus Neuseeland erhalten, welche den gluͤcklichen Erfolg der Expedition melden, die von Sydney aus nach Neuseeland abgesandt worden war, um Mrs. Gerard (die Frau des Capitains Gerard vom Schiffe „Harrier“, welches bei Mataroa scheiterte), ihre beiden Kinder und neun Matrosen (deren 21 am Bord waren, von denen aber 12 ermordet wurden) aus den Händen der Wilden, die sie zu—

ilsc und Italiaͤnisch spricht, und welcher vorzüglich die Function es Dragomans und des Kochs hat. Alle 3 Personen haben

c Vaterland d . sch hauptsachlich den Zweck der Beschuͤtzung und der Arbeit in Ih⸗

Die Freude, mit w uÜnterthanen erfuͤllt, ist da sie es bejeugt, wie seh nen Verbande Deutschlands, we Alle mit heiligten engeren Verbindung an srem naͤchsten Vaterlande macht. alle treue Mecklenburger vereinigende Gefuͤhl jwar auf dem festen Besitze angestammter, geliebter Regent bewahrten eigentbümlichen Verfassung rühendes Gefuͤhl, türlich noch lebendiger an dem herrlichen Feste hery tiger, milder, jedes Recht und also auch die des ehrender und erhaltender Furst, ein halb durch, und zum Thell zu einer sebr verbangni in die se m en, . 5 erscheint daher gleichsam eine,

. erneuerte Erbhuldigung und wo

. angeschafft; fuͤr 4 Personen ist Proviant, namlich Zwieback, werde, Niehl, Linsen, Bohnen, Del, Essig, Lichter? Zucker, Ve, etwas Wein, eine Feld-Apotheke und anderes vorhanden,;

um so erh allgemei Seele zugleich auch der ge Die Ausgaben der Regierung der Vereinigten Staaten, die die Mecklenburg zu un im Jahre 18233 nur 9,784, Lä5 Dollars 39 Cents betrugen, be⸗

liefen sich im Jahre 1853 schon auf 22,713,755 Dollars 1 Cents, bei welchen Summen uͤbrigens die oͤffentliche Schuld nicht

nserviren, Weingeist und ander? Sarnmiel Heraͤthschaften (nebst

delten werd zeräths

ñ en Leute und Geraͤthschaften untergebracht; ma

erfassung seines ; hschaf 9 ht; man rhundert⸗

ßvollen Průfun

Feier des 23sten d.

hi nöch höher n

Die hiesigen Zeitungen halten die neulich aus Bo— halt in . a . gin, 3. General Flores die Truppen von hme Fer Ce üedᷣ geschlagen habe und gegen Quito, Caucg und Bo⸗ gota marschire, fur unglaublich, da derselbe sich viele hundert Stunden von den Provinzen Cauca und Bogota und von der

zung der

funfzigjaͤhr n n wiederholte Anregung, der schon vor zwei Jahren von der

hedeutungsvoller, als jene, beim Antritte der Re itkung gefeierte Huldigung, weil alles Dasjenige, was vor 356 . nur aut . dotfflünß und Srwartung der Zukunft sich darstellen konnte, sfitzt, s cine glücliche Erf ling und Wirklichkelt dasteht! “und. Ullergnadig ter Järst! = die es ' eben so' wagen rang tiefempfun dent dar care Bekenntuiß der getreuen Stande schließt in der hat das Höͤchste in sich, was ein gluͤckliches Land an einem solchen Feste auszusprechen vermag, und es enthalt sicher ju cinem so stolzen Bertrüͤnen erhebt uns die bewiesene vieljdhrige land esvbäterliche he! auch, Dae jenize, was Ew. Königliche Hoheit Aan slbigem, als die Stimnie des Vaterlandes zus vernchsnen, das Theu er e seyn wird. Diese allgemeine Stimme des Vaterlan? des auch im persoͤnlichen Vortrage ehrfurchtsvoll auszusprechen, ha⸗ ben wir, sowohl nach der verfassungsmiäßeigen Stellung unscres Kö. legiums, als auch nach dem besondern Auftrage der jungsten Land- tugs⸗Versammlung, eine feierliche Deputation aus der Mitte der tuimmten uniirten Staͤnde Abgeordnet. Zu Mitgliedern dieser Piyntation heglaubigen wir hierdurch ehrfurchtsvoll: den Landrath on Oertz en auf Kittendorff, den Landrath von Oertzen auf Großen⸗ Vielen, den Landrath von Bassewftz auf Schoͤnhof, den Landrath pon Oerhen auf Brunn, den Baton von Maltzahn auf Roten⸗ mor, von Leers auf. Schönfeld, den Bürgermeister Be Ga— nter aus Rostock, den Buͤrgermeister Hofrath Wusthof aus Harchin, den Buͤrgermeister Gehcimen Hofrath Luͤders aus Malchin, und bitten allerunterthaͤnigst, daß Ew. K. Hoheit gnaͤdigst geruhen wollen, diese staͤndischen Abgeordneten huldyöll zu empfan⸗ en und ihre ehrerbietigsten Vorträge als den innigsten und wahr— stn Ausruf der Freude und der Gluͤckwuͤnsche des ganzen Landes gnaͤdigs aufzunehmen, auch ihnen in Gnaden zu gestatten, daß sie

anwtsenden Mitgliedern des angestammten geliebten Regterhauses depot bezeugen. Gott erhalte den geliebten Fuͤrsten und Lan⸗ deter! Wir verharren mit treuer Liebe und in der tiefsten

Ew. Koͤnigl. Hoheit allerunterthaͤntgste Landraͤthe und Deputirte von Ritter= und Landschaft der Herzogthuͤmer Mecklenburg zum enge⸗ ren Ausschusse.

Rostock, den 15. April 1835.“

Altenburg, 11. Mai. Se. Durchlaucht der Herzog ließ

Stuttgart, 10. Mai. Gestern wurde das Schillerfest, das

Es ist bekannt, daß zwei zu naturwissenschaftlichen Reisen

auptziel seiner Reise entfernt war. Sein Reisegefaͤhrte Dr. iest ist in Kahira zuruͤckgeblieben. Was ihn bewogen hat, auf

esterreichische General⸗Konsulat dahin ab—

Nachdem ich den erfahrenen Rath des Oesterreichischen Ge—

eit laͤngerer Zeit habe ich einen jungen Berber im Dienst,

st; ferner einen Bann aus Gber-Aegypten, der etwas Fran⸗ Interesse. Brei Flinten mit Vorrath von Pulver und Blei

ses alles nebst dem Papier zum Pflanzen-Praͤpariren und irsonen) wurde von 16 Kameesen hierher transportirt. In

ne nämlich nicht lange Zeit einen zweckentsprechenden Aufent⸗

Karlsruhe, 8. Mai. In der heutigen funfzehnten Siz⸗ zweiten Kammer brachte der Abg. Posselt einen Antrag

Kammer lebhaft aufgenommen wurbe, die Abgeordneten, Diaͤten erleiden soll genommen. Sodan tion, das im 5. 37 dere Gesetz wegen wurde an die Abt

Darmstadt zaͤhlt, außer den Prinz men der ersten Geschlechter Deutschlar zur Groͤße des Landes kein anderer nenne hier nur die Solms, Isenburg, d schiedenen Linien. maͤnner und Geleh ßem Ruf in der d Deutschland.

In der Sitzun Mai erfolgte ein Erl sich des Gro Geschaͤfts⸗Ord girenden Staats ⸗Y des gegenwaͤrti die der Staat Versammlun tionen in E hieran ver richtenden

den Antrag naͤmlich, daß die hier wohnen, eine Verminderung ihrer en. Der Antrag wurde zur Berathung an⸗ n begruͤndete der Abg. v. des Buͤrgerrechts⸗-Gesetzes vorbehaltene beson⸗ der Buͤrger⸗-Einkaufs⸗Gelder. heilungen zur weiteren Berathung uͤberwiesen. Unsere erste Kammer der Stande so viele ausge nds, wie ver Deutscher Staat. Fuͤrstlichen und Graͤflichen Haͤuser von owenstein, Erbach, Stolberg in ihren ver— Dann erblicken wir darin Maͤnner als Staats— rte ausgezeichnet, und zum Theil von gro— iplomatischen Welt, und geachtet durch ganz

tie von Livadien, von Kalavryta, Vostizza, Trikkala u. s. w. Ti tel aber hat man nicht, kennt man nicht, und will man nicht keine Geiwohnheit, keine Tradition spricht dafuͤr; selbst der Ge nius der Sprache scheint sich dagegen aufzulehnen. Mexiko.

Nord-Amerikanische Blätter melden Folgendes aus „Der politische Zustand dieser Re⸗ meisten Maßregeln Vernichtung der libe— Wiedereinsetzung einer In einer geheimen Sitzung n, die Lokal-Miliz in allen zu vermeh⸗ San Luis, Duͤ⸗ zu koͤnnen, weil g gegen die jetzige Regie— aͤngig zu erklaren, kund ge⸗ In diesem Augenblick herrscht in allen Theilen des Landes eine heftige Aufregung gegen alle Fremden und namentlich gegen die Nord⸗Amerikaner. sich daruͤber, daß die Auslaͤnder seiner Industrie nachtheilig sind, daß sie sich aller Handelszweige bemaͤchtigen und einen schädlichen Einfluß auf die politischen und religiosen Institutionen des Lan— des ausuͤben. Am 19. Februar stellte sich ein Offizier der kleinen Garnison von Texpan im Suͤden des Staates Mexiko an die Spitze eines Pronunciamiento, worin das Volk verlangte, daß alle Buͤrger der Vereinigten Staaten aus der Republik vertrie— Als die Nachricht hiervon sich in den be— nachbarten Staaten und in der Hauptstadt Mexiko verbreitete, zeigten sich Symptome eines aͤhnlichen Pronunciamiento, allein die Regierung ergriff sogleich die noͤthigen Maßregeln, um die Aufruͤhrer in Texpan verhaften Und ahnliche Vorfaͤlle, so— wohl in der Hauptstadt, als in den einzelnen Staaten, fuͤr die Zukunft zu verhindern. Sogar der Bischof von Puebla erließ einen Hirtenbrief an die Geistlichen seiner Diöcese, worin er das Pro— nunciamiento von Teppan verdammt und sie auffordert, ihre Pfarrkinder zur Ausuͤbung derjenigen Gastfreundschaft zu ermah⸗ nen, die sie jedem rechtlichen und gewerbtreibenden Fremden schuldig sind. Die Bewohner von Reynosa, im Staate Chi— huahua wandten sich, um Schutz gegen das gewaltthaͤtige Betra— gen des dortigen Militairs zu erlangen, an den Häuptling eines in der Naͤhe befindlichen bewaffneten Indianer-Stammes, der 2300 Indianer nach Reynosa sandte, welche die 50 Mann starke Besatzung vertrieben und so die Bewohner von ihren Peinigern befreiten.“

mm are weer

scheppe seint Mo⸗

8

Der Antrag I0. Mai. Mexiko vom 14. Maͤrz:

publik ist keinesweges zufrie des neuen Kongresses scheinen die voͤllige ralen Institutionen des Landes und die Lentral-⸗Regierung zu beabsichtigen.

der Repraͤsentanten wurde beschlosse Staaten zu entwaffnen und die regulairen Truppen ren, um die Staaten Zacatecas, Tamaulipas, rango, Cohahuila und Texas im Zaum halten sich daselbst Anzeichen einer Verbindun rung und die Absicht, sich fuͤr unabh

en des Hauses eichnete Na⸗

denstellend. Die aͤltnißmaͤßig

g der zweiten Kammer der Staͤnde am 7. Geh. Staats⸗Ministeriums, daß Hoheit nach der landstaͤndischen 2 bewogen gefunden habe, dem diri— linister, Freiherrn du Thil, fuͤr die Dauer gen Landtags die gnaͤdigste Vollmacht zu ertheilen, s⸗Regierung vorzulegenden Beschluͤsse der Staͤnde⸗ g aus den Haͤnden der damit beauftragten Deputa— zu nehmen, wenn sich Se. Königl. Hoheit he, nicht weniger die jedesmal an ihn zu ammer uͤber die Allerhoͤchste Erlaubniß erzogs Koͤnigl.

er deshalb eing

e des Gr⸗ ßherzogs Koͤnigl. nung von 18:

geben haben. Das Volk beschwert

) in Anfragen der K hinsichtlich der sonst an de sendenden De hoͤchster Entse

Frankfurt a. Gesandte beim hohen ist aus dem Haag hie

oheit abzu⸗ eholter Aller⸗

Der Koͤnigl. Sardinische Deutschen Bundestage, Gzaf von Rossßi, r eingetroffen.

Oesterre ich.

(Nuͤrnb. Korr.) 62 Nummern aufzuweisen, worunter ft Daß unter dieser Zahl viel Manches, das man mit diesem in der Natur der Sache; und Landschafts-Maler)h aler), Waldmuͤller (Alpenbilder Kupferstechery, Ammerlin chitektur), F. R. Pett Maler), Schievoni (Portrait Dallinger (Thier⸗Maler), Ranftl (Genre⸗ kaler), v. Perger (Figuren⸗Maler), Portrait⸗Maler), der Aus wird dieselbe immer ein hoͤchst sehenswer— itten der Kunst Zeugniß gebendes Schau—

ben werden sollten. putationen nach vor u beantworten. M., 12 Mai.

Wien, 2. Mai. Kunst⸗Ausstellung hat 4 Bildhauerwerke. kommt, sogar wuͤrde, liegt wie Gauermann (T ter (Historien⸗M Maler), Stoͤber de Piau (in der Ar Runk (Landschafts den (Landschafts⸗ Maler), Fuͤhrich (Histor Kupelwiser (Historlen, und ihre Talente widmen, thes, von den Fortschr spiel seyn.

Unsere diesjaͤhrige

Mittelmaͤßiges vor⸗ Beiwort noch ehren so lange aber Künstler, „Direktor Pet— und Portrait⸗ g ( Portrait⸗Maler), Blumen ⸗Maler), Maler), Th. En⸗

,

Die Moldauische Gesellschaft fuͤr Me⸗ dizin und Naturkunde zu Jassy hat den Geheimen Hofrath und Professor Dr. Harleß zu Bonn zu ihrem auswärtigen Mit— gliede erwaͤhlt.

Man schreibt aus Stralsund unterm 4ten d. M.: „In Barth und der umliegenden Gegend hatte in neuerer Zeit ein Mann, dessen Herkunft noch nicht naher hat ermittelt werden koͤnnen, in weiblicher Kleidung und groͤßtentheils des Nachts, aͤrztliche Praxis getrieben, und als Wunder-Doktor großen Zulauf Er ist indessen verhaftet und spaͤterhin, da eine von ihm durch den Bauchstich operirte wasserfuͤchtige Kranke gestor— ben, zur Kriminal-Untersuchung gezogen worden.“

Ueber die Schifffahrt in den Ostpreußischen Hafen ist Folgendes zu melden: In Memel sind vom 22. 21. April d. J. 144 Schiffe angekommen. Davon waren 122 mit Ballast, 19 mit Steinkohlen, 6 mit Kartoffeln und die uͤbri⸗ gen mit verschiedenen andern Guͤtern befrachtet. geg 101 Schiffe, von welchen 87 Schiffe Holz, 2 Ballast uͤnd die uͤbrigen verschiedene andere Guͤter ge Pillau sind vom 26. M gekommen, und zwar 23 Schiffe mit Stuͤckgr ten und 14 mit Ballast.

Berlin, 15. Mai.

P or t u gal.

nthalten noch folgende Nachrichten „Die Vermaͤhlung der Koͤnigin chtenberg scheint wegen desfen u finden, und man spricht jetzt ours. Mit dem Marschall r uͤber die Annahme des Kriegs-Mi— Der Graf von Lavradio, ehemals ist definitiv zum Gesandten am at ein Dekret er⸗ ng der 6proc. Obligationen der ein⸗ al pari verfuͤgt wird. Einige d auslaͤndische Offiziere, ngen beschuldigte, aus dem Versuch gemacht, sich des Forts der jedoch mißlang.“

Griechenland.

(Allg. Ztg.) Der neulich gefangene Wunden gestorben, ohne ihm Bekenntnisse zu ent— ni sollen eingefangen seyn, bern gesaͤubert. in den Thermopylen wieder den Griechischen Gewaͤssern Doch sind unsere Schutzmaßre, um erwarten zu lassen, daß die⸗ e. Die Regierung beschaftigt hoherer Schulen, und ei— ! Doch soll der Plan so untauglich befunden wor— fts-Buͤreau ein neuer gemacht wer— politische Spannung, die Ungewißheit uͤber immer gleich groß. Alles ver— intriguirt; unterdeß setzt der Koͤ— Verhaͤltniß zum Praͤsidenten fort. is vierzehn Tagen eine so rauhe und un— sten Leute in dieser Jah⸗ In der vorletzten Woche Nordwind von dem Ge

Englische Blatter e aus Lissab on vom 29. Apri Herzoge Max von Le Jugend einigen Anstand z wirklich vom Herzoge von Nem Saldanha wird noch imme nisteriums unterhandelt. Don Francisco von Alt Hofe ernannt. Di lassen, wodurch die Konvertiru heimischen Schuld in 4 proc. mißvergnuͤgte Portugiesische un man sie Miguelistischer Gesinnu entlassen waren, haben einen St. George zu beinaͤchtigen,

gefunden.

Madrider e Regierung Maͤrz bis zum

Ausgegangen

laden hatten. In pril 55 Schiffe an—⸗ it, 18 mit Produk— Ausgelaufen sind 32 Schiffe, und zwar 8 Schiffe mit Getraide, 1 mit Holz-Waaren, 18 mit di— versen Guͤtern und 5 mit Ballast Von Braunsberg sind seewaͤrts ausgegangen: 270 Last 57 Stein leinen Garn und 16 Schock Dochtgarn. Danzig sind im Laufe des

aͤrz bis zum 25. A

Athen, 18. April. Raͤuber⸗Chef Kontobunisio daß man im Stande gewesen waͤre, locken. Auch die Gebrüder Chondrojan und so ist der Peloponnes von Rau sind an der Tuͤrkischen Graͤnze und Pluͤnderungen vorgefallen, Und in haben sich Seeraͤuber gezeigt. geln schon gut genug organisirt, sem Unwesen bald gesteuert werd sich jetzt ernstlich mit der Errich nige derselben duͤrften ehestens ins Le vom Ministerium vorgelegte den seyn, daß im Regentscha den mußte. das, was werden wi muthet, Alles forscht, Alles freundliches Wir hatten seit zwölf b freundliche Witterung, reszeit nie

s ist an seinen Flachs, 2750 Schock In den Hafen von Monats April 92 Schiffe ange— kommen; davon waren 29 Schiffe aus Hollaͤndischen, 13 aus Preußischen, 15 aus Schwedischen Hafen und die nu den Haͤfen verschiedener anderer Staaten. 533 Schiffe beballastet, l2 mit Haͤringen, 6 mit Stuͤckguͤtern und die uͤbrigen mit verschiedenen andern Guͤtern beladen. 9 davon 35 Schiffe nach Englischen, 13 nach Hollaͤndischen, 19 nach Franzoͤsischen, 7 nach Hanseatischen, 5 nach Preußischen, 5 nach Schwedischen, die uͤbrigen nach den aͤfen verschiedener anderer Staaten. chiffe mit Holz, 7 mit Weizen, 3 mit Ballast und die uͤbrigen mit verschiedenen andern Artikeln und Guͤtern b Elbing sind zur See? Schiffe angekommen, noversche und 1 Oldenburgisches; davon waren beladen: 1 mit Taback und 1 mit altem Eisen. Aus— iffe, von welchen 2 Schiffe We

brigen aus Von denselben waren

gangen sind 81 Schiffe; ben treten.

Von denselben waren 43

⸗— 4 a n,

rd, ist noch efrachtet. In naͤmlich 6 Han⸗ 5 Schiffe mit Dachpfannen, gegangen sind dieselben 7 Sch

1 Delkuchen und 1 Holz geladen hatten.

wie sie die aͤlte gekannt zu haben versichern ein schneidend kalter Boöotischen Graͤnze herunter, bedeckte; und kaum hatte das gemacht, so erhob sich derselbe uns mehrere Tage mit unablaͤssigem Regen. satzung, der fruͤher auf der Akropolis lag, unter Zelten kampirt,

vo birge an der dessen Gipfel er wieder mit Schnee einen Tag lang bessere Miene Wind wieder, und

Meteorologische Beoba uͤberschuͤttete Nachmitt. Ein Theil der Be— und jetzt vor der Stadt rthuͤmer verwuͤn⸗ Parthenon mit Inmitten in den Zeitungen Der Fuͤrst Georg Kan⸗ die, ich weiß nicht wodurch, sein das Abonnement mit Eclat aufkuͤndigen, erzeichnetes Schreiben: G. K. der Fuͤrst A. K.“ ist, glaube ich, Schreiber in einem rch eclatante Auf⸗ Publikum oder bloß en zu wollen, gab den Zeitblaͤt— sich nochmals auf das oldavischen Prinzlich⸗ gegen aristokratische Titel ist igen Griechen. indeß diese Aristokr sie beruht auf einem er sich auf Grund⸗Eigenthum und dadurch ver milie seit Generationen bekleidete Kommuna weitig geuͤbten Einfluß stuͤtzt. Von dieser Art ist die Aristokra⸗

Nach einmaliger

Luftdruck Luftwäͤrme Thaupunkt Dunstsdttg Wetter ... Wind . ... Wolkenzug

Tagesmittel: 8z1, 6“ Par.. 6,99 R 3,70 R..

330, 9e Par. 331,2 6 Par,

Quellwärme 7, 09

mag wohl oft die Alte schen, um deren willen sie die Saͤulenhallen de dem luftigen Zeltdache haben vertauschen muͤssen dieser Stuͤrme hat ein kleines Sturmwetter zur Belustigung des Publikums gedient. takuzenos ließ einer Zeitung, Mißfallen erregt hatte,

durch ein von einem se Im Namen des Fuͤrsten meines Gheims weite Fuͤrst (der Neffe) Ninisterien. Der ungluͤckliche Einfall, du kuͤndigung eines Abonnements, sey es dem dem Zeitungs⸗Redacteur, imponir tern eine erwuͤnschte Gelegenheit druͤcklichste gegen diese P keiten zu erklaren. Diese Abneigung

ein charakteristischer Zug bei den heut es Aristokratie genug im Lande, Englischen Gentry;

Flußwärme 11,5 2 N. Vodenwäarme 10,0 0 R.

halb heiter.

Lusdünst. O0, o 81

Niederschlag 9, 12 3 Nh.

iner Neffen unt

.

Aus würtige Börse r Amzsterdaln, 10. Mai. Kanz-Bill. 2033. 8

Aut werpen, 9. Mai Zins. 213. Darmst. 26. Frankfurt a. M., 12. Masi. Oesterr. 358 Metall. 1027. 1023. A Bank - Actien 1632. 1630. Loose zu 100 G. 214 Br. Anl. 985. G. oll. 53 Oblig. v. 70. 53 Span. Rente A7. 17.

Niederl. wirkl. Schuld 5 ban. S3 30 . Span. dz 93. Cortes 5360. j Neue Span. Anl. 673. anariotischen oder M z ort oz. *. Fart. Obiig. Preuss. Prüm. - Sch. 1832 1015 1013. 38 9. perp. 287 283. Paris, 9. Mai. 58 Rente pr. compt. 108. 38. tin cour. 108. 60. 32 S2. 10. fin eour. S2. 23. S8 Neap. pr. eompt. v3.

Freilich giebt 16 283 6.

atie gleicht der erbten Ansehen, das mittelte, von der Fa⸗ ⸗Aemter und ander⸗

oln. Loose 70.

br. compt.