1835 / 156 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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mer del hastzs; zu gleicher Zeit aer ist as ktwa

une“, Ihnen dasselbe sagen wird. Wir brauchen Sie

d in Kenntniß zu setzen, weshalb wir die Unterschriften injugefügt haben: das ist unser Geheimniß. Wir nahmen ie hriften, welche sich stereotypirt in unserer Druckerei fan⸗ a und setzten ie auf unsere eigene Verantwortung unter den Brief. ißt die Thatsache. Ihr Gesetz heißt Sie nicht uber das zu rich⸗

In, was in den, Junern unseres Gewissens vorgeht. Wir haben nicht geglaubt, irgend Jemand zu kompromittiren, indem wir Dinge abbruckten, die weit unschuldiger sind, als Alles, was wir bisher gesagt haben.“ ö . Jetzt kam die Reihe an Herrn Armand Carrel, der sich

in folgender Wei „Die Verthe

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zorschlage und unserer Vorladung vergangen ist,

wäre, üm die Authentieitaͤt der Unterschriften dar⸗

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achtet, weil man sich fuͤr nan einen herrschend man ohne Zweifel gl verlangen alle

und ich beste

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w * * 1 1 * gehen geben kann, we 22 89 6. n Be 83 das es begründet wir . kolis k- eilden belte nr, d

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werden geladenen jedem Einzelne aufe der Deb zer Angeklagten erhob, stimmte der Vicomte Du bou— fr, daß man den Prozeß bloß gegen die beiden Her— „Tribune“ und des „Réformateur“ fortsetze, alle angeblichen Unterzeichner des inkriminirten Schreibens u lasse. Der Graf von Bastard erklaͤrte es da— ien großen Irrthum, wenn man das Original bens allein als das Carßus dekicti betrachte; das as dalicti wären die beiden in Beschlag genommenen man demnach forsche, ob die Un—

atte, die sich uͤber diesen Antrag in Ge—

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der darauf erf Herrn Carre

ren Carrel mit der Frage wandte, ob er das ange— oder an der Veroͤffentli⸗ bekaͤmpfte derselbe

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sßt, daß ü Personer f beleidigt hätten, hier Verhandlungen Einer lebh f diesen Ausfall, daß, wenn er bei der letzten erathsch Angeklagten nicht entfernt habe, solches bloß z dem Grunde geschehen sey, weil er geglaubt, daß keine tte stattfinden würde; jetzt sehe er wohl sein Unrecht ein, irrel aus den Aeußerungen der Herren Dubouchage Veranlassung genommen habe, sich in eine Eroͤr— die ganz außerhalb seiner Befugnisse liege. . Präsident die obige Frage zum dritten Male an Herrn Carrel, uf dieser sich also äußerte;

„Inzem der Here Praͤsident wicderhotentlich dieselbe Frag- an mich zichtet, giebt er zu verstehen, daß er sich an Maͤnner von Shre wende. In dieser Hinsicht hat er mich vor keinem der übrigen An—

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auszeichnen wollen; denn an jeden von uns richtet er die O50 wir den infriminirten tzeß unterzeichnet hätten oder Dient Verfahren hat für unz, als Privat⸗Personen, etwas

ganz in eues in men analen unsereg Landes, daß man slngetlagte nor eis ro, erblickt, welch, aufgefordert weten, auf hre meren, e? sie ich niyig flu oer nicht. Wle Si sehen, grun lid Ieicht ,,. unt aug der Sach- herauz⸗

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- uns: Eekläret Erd Unschuld und Ihr sollt käetrachtit werden! Wehlan! weil wir über unser— haben, weil wir an Stahde waren, obschon Sie

tigert e Aprd⸗A Angeklagten vor jhren Schranken zu e men wirr Anand, wir Manner vyn Muth, Män⸗ ven Gömissn, ich darf es sagen, wir aufgeklärte

s als Unschuldige zu proklansiren, um uns außer⸗

: siellen und die drohende Verurtheilung von

n aetumenden. Ditses (gefühl, m. H., Ste werden würdigen wissen. Noch einmal, was hier sich er⸗

Jauss unezhbrt in den Annalen der Justizpfsege, nicht em Lanbt, sondern in allen civilisicten Landern. Ich en, aber auch nur ein Heispiel stellt sich jeht mei—

s, ar Ich entlehne es der Geschichte der traurigsten

zen Revolution. Es war im Sevtember, in dem

sse ber er, in den Tagen, wo das Blut stromweise ver⸗ e, ais (ignis Manner sich zu einem Gerichtshoe ver⸗ , es TpysFee tei sich vorüberführen ließen, Man Gin enen zu „„PIist Du ein Aristokrat ober nicht?““ gärn, guf bie bioße Erklarung, sie wären keine Aristo⸗ 8 si, w zren Unschuldige, losgesprochen und feei⸗ begneen unz in einer fast 4hnsichen Lage, (All ge— an saat uns, Erklärt Euch als Richt-Unter

ze, und Ihr seyb unschuldig; im entgegen

schulbig. Wenn Sle ein billiger (Gerichts—

allt Höfe Les Königreichs es seyn müssen, o kann ul nicht hinlaugtich erwiesen seyn, wenn wir sie selhsi ch melne, kurch daz bloße Faftum meiner Erkldrung 3 Ihr Erkenntnitz entschfeßen. Indem Sie sich an nhen, srtzen Sie uns emer Versuchung aus, wohurch

. Da es nun aher sich ein,

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zeichner angegeben haben,

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mal so verhalt, so glaube ich auf Ehre und Gewisstn, und ohne daß ich damit eine Billigung oder Mißbilligung des inkriminirten Schreibens ausgesprochen haben will, erklären zu dürfen, daß ich es nicht unterzeichnet habe. (Anhaltende und lebhafte Sensa⸗ tion.) Hiermit will ich aber keinesweges meine Unschuld erwiesen haben, noch soll mir die Kammer auf mein Wort glauben: sie wird nach ihrem Ermessen handeln und ich harre ihres Urtheils. (Neue Bewegung.)

Der Prasident antwortete hierauf Folgendes: „Die Pairs⸗ Kammer verwirft den Vergleich, den Herr Carrel sich erlaubt hat, und der eben so wenig zu der Zeit, in der wir leben, als fuͤr die Versammlung paßt, zu welcher der Redner spricht. Es kann Niemanden in den Sinn kommen, die September-Tage der Revolutions-Zeit mit demjenigen zusammenzustellen, was sich hier in diesem Saale zutraͤgt. Ein großer Staats⸗-Körper ist gröͤblich beschimpft worden; er ladet diejenigen Personen vor seine Schran⸗ ken, die in den Augen des Publikums den Schimpf begangen haben, um von ihnen zu erfahren, ob sie die Unterzeichner des angeschuldigten Aktenstuͤckes sind oder nicht. Hierdurch aber gehen wir jedoch keinesweges schon im Voraus die Verpflichtung gegen Sie, m. H., ein, Sie nach Maßgabe Ihrer Antwort fuͤr schul— dig oder nicht schuldig zu halten; wohl aber wird Ihre Antwort von großem Gewichte bei unserer Entscheidung seyn. Ganz anders verhielt es sich in der Revolurions-Zeit: man fragte die Leute, ob sie Aristokraten wären oder nicht, und auf ihre Antwort erfolgte sofort die blutige Entschridung. Ich konnte jenen eben so ungerechten als beleidigenden Vergleich nicht ungeruͤgt lassen.“ Herr Carr el antwortete zu seiner Recht- fertigung: „Ich wollte durch diesen Vergleich bloß andeuten, wie unregelmaͤßig das ganze Verfahren ist, dessen man sich gegen uns bedient, obgleich dasselbe uns, als Privatmaͤnnern, nur schmei— chelhaft seyn kann. Der Praͤsident hat mich falsch verstanden, wenn er meinen Worten irgend einen anderen Sinn unterlegte.“ Herr Antony Thouret, der jetzt befragt wurde, erklaͤrte, daß er das inkriminirte Schreiben weder unterzeichnet noch publizirt habe, daß er aber den Inhalt desselben billige. Der Praͤsident verlas darauf den bereits bekannten, an ihn gerichteten Brief der Herren Trélat und Michel, worin dieselben sich als die alleinigen Unterzeichner jenes Schreibens angeben und die moralische und gesetzliche Verantwortlichkeit desselben allein zu ubernehmen sich bereit erklaͤren. Die beiden anwesenden Ange— klagten bestaͤtigten auch jetzt noch diese ihre Erklaͤrung. Von den uͤbrigen Angeklagten aber sagten auf Befragen dreißig aus, daß sie jenes Schreiben weder unterzeichnet noch an Veroͤffentlichung desselben Theil genommen hatten. Bemerkenswerth war dabei noch die Vernehmung Ras— pail's. „Was ist Ihr Gewerbe?“ fragte ihn der Praͤsident. Raspail: „Ich habe keins; Ihre Regierung hat mich * Grunde gerichtet.“ Der Präsident: „Welches ist Ihr Wohnort?“ Raspall: „Ich habe keinen.“L Der Praäsident: „Was haben Sie uns zu sagen?“ Raspail: „Nichts; das Land kennt un— sere Redlichkeit; Sie können leicht denken, daß Sie es nicht mit Thoren zu thun haben; wir aber wissen, daß Sie unsere Feinde sind. Sie haben die Spitzfindigkeit des Gesetzes fuͤr sich, wir haben die Wahrheit fuͤr uns. Auf Ihre Frage diene Ihnen zur Antwort, daß ich mich in demselben Falle besinde, wie Hr. Car— rel. Fuͤr die Publication sind die Herausgeber verantwortlich.“ Der Präs.: „Sie haben also das Schreiben weder unter— zeichnet noch publizirt?“ Rasp.: „Nein.“ Der Redacteur der „Revue eneyelopédique“ Herr Reynaud sagte: „Ich habe die Beschimpfung lebhaft empfunden, die der Pairshof uns zu— gefuͤgt hat, als er uns verhinderte unser Defensoren⸗Amt auszuuͤben, und als er uns die Thore der Gefaͤngnisse verschloß, in denen die Angeklagten unseren Beistand verlangten. Der Pairshof hat unsere Rechte verletzt; wir sind zu er st beleidigt worden, und ich erkläre daher, daß die in dem Schreiben ausgedruͤckten Ge— sinnungen die meinigen sind, wenn gleich ich, um der Wahrheit die Ehre zu geben, hinzufuͤgen muß, daß ich das Schreiben nicht unterzeichnet habe.“ Der Haupt-Redacteur des in Poitiers erscheinenden „Echo du peuple“, Herr von Thiais, verweigerte jede Antwort. Die Sitzung wurde um 6 Uhr aufgehoben.

*

In der Sitzung vom 39. Mai wurde die Vernehmung der zoch uͤbrigen 73 Angeklagten fortgesetzt. Alle erklaͤrten mit mehr oder weniger Wortgepränge, daß sie das angeschuldigte Schreiben

nicht unterzeichnet, auch zu dessen Veroffentlichung nicht mitge⸗

wirkt hatten. Es scheint hiernach, daß außer den beiden Heraus— gebern der „Tribune“ und des „Räformateur“ hauptsaͤchlich nur die Herren Tralat und Michel, die sich als wirkliche Unter— zur Verantwortung werden gezogen werden. (Das Verhoͤr dauerte bis zum Abgange der Post.)

Paris, 30. Mai. Der Koͤnig hatte vorgestern eine lange Unterredung mit dem Fuͤrsten von Talleyrand und arbeitete ge— stern mit dem Justiz⸗Minister. Der Prinz Leopold von Stei— lien besichtigte in Begleitung der Herzoge von Orlsans und von Nemours das Invaliden⸗-Hotel.

Lord Granville hatte heute Morgen eine Audienz beim Könige.

Die heutige Sitzung der Depusirten-Kammer war zu— nächst den bei derselßen eingelaufenen Bittschriften gewidmet. Hierguf entwickelte der Czeneräl Delort eitze von 43 Beputirten (worunter auch er selbst) unterzeichnete roposition wegen Aus— zahlung der ruͤckständigen Gehälter der Ehrensegions⸗-Ritter. Hr. Dupin der Aeltere stimmte fuͤr die Verwerfung dieses Antrags, indem aus der Bewilligung desselhen neue Lasten fuͤr die Stener— pflichtigen erwachsen wuͤrden.

Die Bayonuer Zeitungen enthalten heute keine wichtige Nachricht aus Spanien. Alt Gerücht galt in Bayonne, daß Zumalngcarreguy damit umgehe, die Ehro⸗-Linie anzugreifen; in ging allgemein die Rede von einer rückgangigen Bewegung de Heeres der Königin, dessen Insubordinations-Geist täglich mehr um sich greife. Ein Privat-Schreiben aus Bayonne vom 2tzsten enthält Folgendes: „Zumalacarreguy ward durch die Truppen unter Lopez gendoͤthigt, die vortheilhaften Stellungen am Ebro und bei Pampelona zu verlassen. Am 21. Mai zog er nach St. Estevan; doch schon nach einigen Stunden wandte er sich nach Estella zu und faßte Posto zwischen bieser Stadt und Puenta la Reyng. Diese ganz unerwartete Bewegung hinderte bie Division Oraa nach Urdach zu kommen, wo sie Proviant holen sollte. Sie verließ Maya und nahm die Richtung nach Estevan. Doch war da kein Bleiben, denn Eraso und Sagasti— belza hatten das Corps abgeschnitten. Oraa sah sich an die Gränze gedrückt, Er hatte kaum eine andere Iahl, als einen ungleichen Rampf anzunehmen oder auf Franzoͤsisches (Gebiet zu entweichen. Doch entkam er noch burch ein künstliches Mansver aus der Falle und floh nach Pampelona zu. Urdach und die anderen (Hränzorte werben nun wohl in bie Hände der Karlisten kommen.“

Der (General Mina ist am 20sten d. M. in Begleitung bes Ir, Lallemanb, der ihn von seinem Blasenübel zu befreien suchen will, in Montpelller angekommen.

Großbritanien und Irland.

ten wieder nach Windsor zuruͤck.

Gestern wurde der Geburtstag William Pitt's von e zendes Diner gefeiert, wobei der Viscount Mahon den Vun fuͤhrte und der Herzog von Wellington als Vice-Praͤsident ; girte. Der Praͤsident brachte den Toast auf Pitt aus, und unter Anderem: „Meine Herren! Wenn Pitt noch lebte, so⸗ ich uͤberzeugt, daß seit seinem Tode nichts seinen Unwillen m erregt hben würde, als die Weise wie seine Grundsftz J als illiberal und engherzig dargestellt worden sind. Niemals war eine Beschuldigung unbegruͤndeter. der Liberalität wurde, wie wir Alle wissen, den ten Jahren von der revolutionnairen Partei mit dens, 3 g ü 5 iltn Rechte und aus denselben Gruͤnden angenommen, gh fruͤherer Zeit das der Freidenkerei, naͤmlich die geh Freiheit des Gedankens, von denen angenommen u welche die wahren, wenn auch nicht oͤffentlich erk laͤrten der Religion sind. Aber wie das Englische Volk gezein t daß es sich nicht durch den Namen blenden läßt, und nic jenigen, welche sich Freidenker nennen, deshalb fuͤr Freunden Religion haͤlt, ebenso wird es dennoch die Konservatlven, n auch die Feinde derselben sich prahlerisch den Namen lin geben, fuͤr seine Freunde erkennen. (Beifall.) Wenn man su welche von den beiden Parteien, die jetzt im Unterhause in Sir Robert Peel und Lord Stanley einerseits (lauter Ves und durch Lord John Russell und Herrn O'Connell anderzn repraͤsentirt werden, wenn man fragt, sage ich, welche vo) den so repraͤsentirten Parteien am meisten auf die Benem „liberal“ Anspruch hat, so stehe ich keinen Augenblick an, z gen, es ist die konservative. Was die auswärtige Politik he so frage ich, was kann zweckmäßiger und liberaler seyn, al Ansichten, welche wir hegen? Betrachten wir nicht die Bestefn von Spanien und Portugal ohne irgend eine selbstische, enn zige und habsuͤchtige Politik? Was kann auf liberalere Min pien gegründet seyn, als unsere Begriffe von alten Rech Wir wuͤnschen nicht, Streit uͤber den Ursprung des Besihthtn zu fuhren, sondern unser Zweck ist, allem Eigenthum Schi, verleihen. Ist dies nicht liberal? Oder ist es etwa lihen nichts fur fast bestimmt zu halten, eine immerwährende Aufresh zu erhalten und beständig Zweifel uͤber die Besitzer von thum, sey es kirchlich oder buͤrgerlich, zu erheben? Giebt es ner etwas, das auf umfassendere und liberalere Prinzipien gruͤndet wäre, als der Begriff einer herrschenden K che? Ist sie nicht ein religioͤses Institut, das von Reichen zum Besten der Armen unterstuͤtzt wird? Gesth dies Institut wuͤrde vernichtet, wer wuͤrde Vortheil davon ben? Etwa der Landmann, welcher seine Kirche, oder der Gu besitzer, der seine Einkuͤnfte verliert? Kann es irgend etwas ben, das weniger auf den Ruhm des Liberalen Anspruch ht als das sogenannte freiwillige Religions-Prinzip, welches i Geistlichen alle Wuͤrde, alle Unabhaͤngigkeit Und in demseh Verhältniß natuͤrlich auch alle Achtung von Seiten der Gemen raubt? Wir, meine Herren, sind dagegen uͤberzeugt, daß h herrschende protestantische Kirche ein Haupt-Hebel der Indi des Charakters und der Wohlfahrt unseres Vaterlandes ist, n daher sind wir bereit, sie mit unserer ganzen Kraft zu vert digen. (Lauter und anhaltender Beifall. Wir wollen, die Unnt) kommenheiten des Instituts verbessern, aber wir wollen dasselbe in Gefahr bringen, oder seine Wirksamkeit schwaͤchen. Wenn wir der Muͤhe werth hielten, uͤber Worte zu streiten, so wurde ohne Zweifel ergeben, daß wir die wahren Liberalen sind, n eine genaue Pruͤfung der Grundsaͤtze der Quasi-Liberalen kin zeigen, daß sie unter der Maske einer seyn wollenden Liberal Herzlosigkeit und Ungerechtigkeit verbergen. (Lauter Beifal“

testantismus in Großbritanien und Irland aus und sagte: weiß, daß Sie Alle mir darin beistimmen, die protestat Kirche aufrecht zu erhalten, mag sie in England oder g rer verwundbarsten Stelle, in Irland, angegriffen wegn (Lauter Beifall.) Ich rechne hierbei auf nicht gert Beistand von Seiten einiger protestantischen Dissenn Ich kenne die Gesinnungen derselben und bin uͤbenßeh daß Viele, obgleich sie in manchen Lehren abweichen, doch! unschätzbre Wohlthat eines nationalen Religions- Instituts erkennen. Ich nenne nur die Quaͤker, die, nach Paley's Erklit

sie unterstuͤtzt.“ Der Redner brachte nun noch folgenden? auf Sir Rob. Peel aus: „Obgleich wir uns nicht der Ga wart des ausgezeichneten Staatsmannes rühmen koͤnnen, s er unseren Gedanken doch nicht fern. Ist Einer hier zugt der die neueren Vorgange im Unterhause mit Aufmerksan betrachtet hat, und dessen Herz bei Erwähnung des Namens? Robert Peel nicht lauter schlägt? (Großer Beifall. Ich

daß dieser ausgezeichnete Mann heute zu einem Diner bei)

Koͤniglichen Hoheit, der Herzętzin von Kent, eingeladen um

ihm daher unmoglich ist, ung mit seiner Gegenwart zu erfrell⸗

Die Times glaubt, daß uber die zu Wolverhampton der Wahl des Sit F. Goodricke vorgefällenen Unruhen, he nen es so weit kam, daß der Magistrat das Militair zu R rufen mußte, eine gerichtliche Untersachung eingeleitet den wird. .

Dem Publie Ledger zufolge, will Herr Montague? bei der Wahl zu Tiverton als Gegner des Lord Palmtn auftreten. 6

Der Courier widerspricht der in der Times enthält Behauptung, daß Herr Kennedy, der in Tiverton fuͤr Lord, merston Plaz gemacht hat, zum Ober-Richter in Mads nannt werden solle. .

Eine von der Times mitgetheilte Depesche des Grafen Aberdeen an den Gouverneur von Kanada, Lord Aplmer, vom 11. Februar dieses Jahres, veranlaßt dieses Blatt 6. genden Bemerkungen: „Dieses offizielle Dokument wird allen besser denkenden Mitgliedern von beiden Seiten bes, terhauses Genuͤge leisten, so sehr auch das Partei-Gefuͤhl etwas, was einem politischen Gegner Ehre macht, gerelj den mag. Die Depesche muß die Bevölkerung Enge zufrieden stellen, wie sie auch von dem unzu friebil oder Franzoͤsischen Theil der Kanadischen Bevölkerung aufgenommen worden seyn. Sie muß die Ueberze gut gruͤnden, daß das Ministerium Sir R. Peel's keine Mühe schont haben würde, um wirkliche Beschwerden abzustellen gerechte Erbitterung zu versöhnen, so weit es mit der Erh Kanada's in seinem jetzigen Zustande als Britische Kolon⸗ träglich gewesen wäre. Die wohlwollende Gesinnung, in n

blese Depesche entworfen worden, leuchtet von Anfang bi

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London, 30. Mai. Gestern Abend kehrten Ihre Majes

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3590 Personen des hoheren und niederen Adels durch ein 6 .

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durch. Lord Amherst wuͤrde jetzt schon in Quebek seyn, R. Peel am Ruder geblieben waͤre.“

Schweden und Norwegen.

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Stuͤtze der großen konservativen Partei in England, z aj

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ssehenden Macht, zu unterstuͤtzen. iet, Alles, wa— . ; doch einzig und allein auf dem Wege, welchen die Ge— ichnen und nicht in Folge momentaner Eingebung. Die

ben, Meiner Ueberzeugung nach

om Uebereinstimmung mit der Mir nach dem Grundgesetze

u un Alles, was das letztere ge— was die Rothwendigkeit erheischt, soll eingefuͤhrt

g und die Wohlfahrt der Gesellschaft erheischen Ord— aterlandsliebe und Eintracht, die alle auf Gerechtigkeit welche wiederum selbst auf die Kraft der Vernunft sich e Alles ausgleicht und ordnet.“

er Königl. Kundmachung vom 165ten d. M. zufolge, ist

ie zwischen Schweden und Rußland unterm 12. Mai 1828 böeschbsene Convention wegen gegenseitiger Auslieferung von zunbtnden, Bettlern und Verbrechern bis zum Jahre 1840 erkzngert worden.

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n t ,, nchen, 29. Mai. (Schw. Merk.) J. K. Hoh. die von Leuchtenberg ist von Hechingen zuruͤck hier einge—

und wird sich demnaͤchst mit ihrer Tochter, der Prin—

eodolinde, nach Florenz begeben. Sicherem Vernehmen

ich wird der Herzog Max von Leuchtenberg gegen Ende des

hler nach Lissabon abreisen, um seine Schwester, die

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Der Nedner brachte dann den Toast auf die Herrschaft des n

nur in einem Lande existiren koͤnnen, wo eine herrschende Ki

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nwollenen Waaren sind aber, wenn sie mit

d th e beg aubigten Ursprungs-Zeugnissen der Fabrikanten . von 18231, wenn sie mit Ursprungs-FZeugnissen der enten versehen sind, gleich nach der Zustimmung der Staͤnde

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zollfrei. Diese Beschraͤnkungen fuͤr kurze Zeit sind ge denn das Baumwollengaen (weißes ungezwirntes) zahlt

Kr. Zoll. Die Artikel 2 3 und die uͤberserischen

backe zetor 331. 64 ö . 2 . ziehen wir nicht aus den Bereinsstaaten, unsere ans ätter, sind grsßtentheils verkauft, und was noch auf

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, liegt, kann die Tugrantainezelt wohl aushalten; der h, ist mit den alten Weinen. Kurze Waaren und d Halbseidene Wagren sind also die einzigen Artikel,

welche der s⸗. ) '! 3 22 i em der hohe Zoll während des provisporischen. Zustandes „wellig wirken duͤrfte, weil diese aus den Vereinsstaaten be⸗

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den EG ˖ 91 1 w poem ir ksi rde; können und zum Theil wirklich bezogen werden.

duͤrfte Bor S3, R . . . ; ez dber mehl unserer Regierung ganz freistehen, sie waͤh⸗

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ö S. Trovisoriums gegen die alten Zoͤlle oder ganz den Dereinsstagten eingehen zu lassen. Bei diesen

ha . isso 9 jn ua blick if. ); zatnissen ist kein Augenblick zu zweifeln, daß auch die Be—

; Erstattun von Seltem dor S* x ö rden ore ng bon Seiten der Stande moͤglichst beschleunigt

Ath il .

Griechenland. An, 12. April. Der Bischof von Hydra ist von der

ligen S) node rr . 3 ö —hnode auf drei Monate suspendirt worden, weil in

nem S vrengesf eite 342 * 9 brech, ein Priester eine Ehe geschlossen, ohne zu wis—

doß hlichen ie Ehe rd der rachmer

i e ul. ein rk sey, und der Oberhirt fuͤr die . J intergebenen verantwortlich ist. Reeg g fc 4ufgelöst. In der genannten Zeitung . . geäußert, daß die Anleihe von 12 Millionen welche der Hr. B. Sina in Wien den Bewohnern

637

der Argolis gegen Hypothek ihres Grundbesitzes um 8 Procent anbietet, auch auf andere Provinzen ausgedehnt werden moͤchte.

Die Angelegenheiten der Griechischen Gesandschaft in Kon— stantinopel (bemerkt die Ethniki) sind immer noch auf demsel— ben Fuße und die Bemuͤhungen des Herrn Zographos haben die Lage der Unterthanen Sr. Maj. des Koͤnigs Otto unter den Tuͤrken noch um nichts gebessert. Daruͤber besteht große Betruͤb— niß unter ihnen. Ein Theil hat sich unter den Schutz des Fuͤr⸗ sten von Samos begeben, ein Theil sind Tuͤrkische Unterthanen (Rajas) geworden, und Griechenland verliert auch dadurch mehr und mehr einen Theil seiner Bevoͤlkerung. Auf Befehl des

Sultans ist in den Dardanellen eine Quarantaine gegen die aus

Aegypten kommenden Schiffe eingerichtet worden. Zum Ungluͤck sind die zwei dabei angestellten Aerzte Türken, d. h. unwissend

und sorgslos, und so wird die Maßregel wenig helfen.

A e gypten.⸗.

Alexandrien, 22. April. (O. P. A. 3.) Unter den Opfern, welche die Pest zu Kahira dahinrasste, befindet sich auch die Wittwe des berühmten Defterdar-Bey, einzige Tochter des Paschas, die noch uͤbrig gewesen. In seinem eigenen Palaste zu Seinbra ist ein Fraͤnkischer Garde-Oberster gestorben, so wie auch in der Residenz Ibrahim Paschas mehrere Pestfaͤlle statt— gehabt haben; zu Kahira stieg die Sterblichkeit bis zum 15ten d. auf 1350. Die Todesfaͤlle unter den Arabern vermindern sich taglich, waͤhrend die Franken immer mehr von diesem Uebel uͤberfallen werden. Die Schifffahrt befindet sich in beklagens— werthem Zustande, alle Segel fliehen diese verpestete Kuͤste. Der Vice⸗-Koͤnig ist vor einigen Tagen unversehens nach Kahira zuruͤckgekommen, da neuere Nachrichten von aufrüͤhrerischen Be— wegungen aus Syrien eingelaufen sind, welche die Anwesenheit Ibrahim Paschas in jenen Provinzen nothwendig machen. Gleich— wohl haͤlt man diese neueren Aufruhr-Versuche von keiner Be— deutung.

In Briefen aus Wien heißt es: Die Pest hat bereits ganz Mittel, und Ober-Aegypten ergriffen, ohne in Nieder⸗Ae— gypten nachgelassen zu haben. Alexandrien ist beinah eine Einöde, es hat durch Krankheit und Auswanderung uͤber zwei Drittel seiner Bevoͤlkerung verloren. Mehmed Ali, der große persoͤnliche Furcht vor der Seuche zeigt, soll Willens seyn, das Land auf einige Zeit zu verlassen. Die einzeln in Konstantinopel noch vorkommenden Pestfaͤlle sind sporadischer Natur, und man hegt keine Besorgniß mehr wegen neuer Verbreitung. Der noͤrdliche Theil der Europaͤischen Türkei ist ganz frei, besonders erfreut sich die ganze Straße uͤber Adrianopel, Sophia und Belgrad des besten Gesundheitszustandes. Dagegen zeigt sich in Bosnien Und in dem angraͤnzenden Theile von Serbien eine boͤsartige Blattern-Epidemie, die besonders viele Erwachsene hinrafft. .

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. Berlin, 5. Juni. Die oͤssentliche Sitzung der Koͤnigl. AkademiFe der Kuͤnste zur Erstattüng des Jahres-Berichtes und zur Ertheilung der Prämien fand vorgestern von 121 bis nach 2 Uhr im großen Vorsaale der Akademie vor einem zahl— reichen Auditorium statt. Dieselbe wurde durch eine An— rede des Direktors Dr. Schadow eroͤffnet, und zu An— fang, am Schluß und in den Pausen zwischen den Vortraͤ— gen und der Ertheilung der Praͤmien wurden mehrere von Ele— ven der akademischen Schule fuͤr musikalische Composition com— ponirte Musikstuͤcke ausgefuhrt, namentlich ein Symphonie⸗-Satz, von Adolph Stahlknecht komponirt, eine Hymne, aus Chor, Solo und Fuge bestehend, von Ernst David Wagner, ein kuͤrzeres Stuͤck mit Chor und Solostimme' von Julius Weiß, ein Quartett⸗Satz fuͤr Bogen-⸗Instrumente von Friedrich Wilhelm Rehfeldt und ein Chorgesang von Karl Eckert. Die Schule fuͤr Musik wurde erst im Oktober v. J. eroͤffnet, und man muß sich freuen, schon nach so kurzer Zeit die Resultate einer ernsten und gruͤndlichen Kunstleitung hervortreten zu sehen. Nach been— digter Sitzung wurden die anstoßen Saͤle der Versammlung eroͤffnet, wo die Probe Arber und der Kuͤnstler⸗Ateliers, de Zeichenschule, so wie der hiesigen und der“ und Gewerk⸗Schulen aufgestellt sind. Bis M

ten sam: r Klassen der Akademie 5 Elever Dienstag den gten d. M. bis z Uhr den Besuchen ; Handwerker des Festes. Aus dem Jahres-Bericht s der Akademie, Professors n, entnehmen wir folgende Nachrichten uͤber d rend des letzten Jahres verstorbenen Mitglieder derselben; : „Die Verluste der Akademie

ihrer letzten oͤssentlichen Versammlung am 3. Junt v. J. waren zahlreich und unersetz— lich. Zwei ordentliche, drei hochverdiente Ehren-Mitalieder feh— len in ihren Reihen. Am 23. Januar starb zu Dessau Kar Wilhelm Kolbe, welcher mit der Ausuͤbung der Kunst al Landschaftszeichner und Ki

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tpferstecher eine seltene wissenschaftlich Bildung vereinigte. Seine schriftstellerischen Arbeiten waren der Deutschen Sprachforschung gewidmet und fanden verdiente Anerkennung, so daß Kolbe als Berfasser der bekannten Werke: „Ueber den Wortreichtkum der Deutschen und Franzoͤsischen Sprache und Beider Anlage zur Poeste“ (2 Bande 1805); „Ueber Wortmengerei“ (1G; „Ueber Sprachreinheit“ (1815) u. a.ů, welche in einer verhangniß

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Ruͤcksicht, noch hoͤhere Stu Voll Tatur-Betraͤchtung war Kolbe gluͤcklich in Erfindung landschaftlicher Darstellungen mit ausfuͤhrlichster Behandtung verschlungener Kraͤuter Und Pflanze eren naturgemaße chaoö— tische Gruppen er mit unendlicher Sorgfalt bis dicht vor das Auge bringt, indem er sie in miöͤglichster Nähe zu zeichnen pfegt, wie man dies mit lebhaftem Vergnuͤgen in den mit derselben Liebe von ihm radirten Blättern wahrnimmt. Es sind gleich am artistische Beobachtungen des Hösanzenlebens. Wenige Graͤser und Krautbuͤschel geben ost den ganzen Inhalt einer ausfuͤhrli— chen Darstellung. Bereits im Jahre i795 am 25. November, vor bald vierzig Jahren, zum ordentlichen Mitgliede der Akade— mie gewaͤhlt Und durch gelehrte Würden ausgezeichnet, erreichte er ein hohes ruͤstiges Alter, das bis zu Ende der Kunst gewid— met blieb. Und nach seinem Tode zu Anfang dieses Jahres wurde ihm die Aerkennung, daß die von ihm hinterlassenen ra— dirten Platten in einer bereits begonnenen Folge und mit ange messener aͤußeren Ausstattung irt werden ), so daß wir sein Andenken auf die ruͤhmlichste Weise sich verjüngen sehen. Nicht ohne ein wehmuͤthiges Gefuͤhl wende ich mich zu einem anderen Kuͤnstler, dessen unerwartetes Ende mitten in der Bluͤthe des Ruhmes und kuͤnstlerischer Wirksamkeit der Welt ein Raͤthsel blieb, und seine Freunde mit tiefster Trauer erfuͤl— Sie erscheinen bei Reimer in Berlin; das erste Heft ist be⸗ reits ausgegeben.

len mußte. Leopold Robert war geboren zu La Chaux de Fonds, in einer der malerischen Gebirgs-Gegenden des Neucha— teller Jura, dicht an der Gränze von Frankreich, wahrscheinlich im Jahre 1.95. Sein Vater war ein Uhrgehäusemacher, doch nicht ohne Mittel, seinen Soͤhnen Leopold und Aurel eine sorg⸗ faͤltige Erziehung zu geben. Leopold, der aͤltere, von Natur zur Schwermuth geneigt, welche hemmende Gemuüthsstimmung bei jenen sabrikfleißigen Bergbewohnern öfter vorkonimt, wurde fruͤh der Kunst gewidmet, fand aber erst spaͤt, oder schuf sich vielmehr die fuͤr sein ernstes tiefes Gefuͤhl geeignete Gattung. Nachdem er in Paris jahrelang mit unsqäglichem Fleiß sich der Kupferstecherkunst, worin er 1814 einen Preis crhielt (allein nicht den großen, welcher zu einer Reisepension berechrigt), ge— widmet, ber David gezeichnet, in seinem Vaterlande Portraits gemalt hatte, ging er 1818, von einem Freunde mit sehr mäßi⸗ gen Geldmitteln unterstuͤtzt, nach Rom. Die Anmuth und gleich⸗ am antike Natuͤrlichkeit und Einfalt des Italiäͤnischen Volksle— bens ergriff sein tiefes Gemüth mit ganz neuem Zauber. Und so entstanden jene reizenden Darstellungen einer alltaägli— chen Wirklichkeit, jene tiefsinnigen Genre- Bilder, welche durch poetischen Gehalt und gleichsam vsychologsschen Ernst vor allen ähnlichen sich auszeichnen und so leicht nicht wieder er— , ,, Nobert s Gemälde sind weder zahlreich noch von sonderlichem Umfang oder durch blendende Farben anlockend. Ihr Inhalt scheint wie von selbst gefunden. Zwei Maͤdchen von Procida sitzen am Meeres-Ufser; eine Frau steht neben den Teuümmern einer Huͤtte; ein schlafender Näuber wird von seinem Weibe bewacht; Schnitter kehren von der Erndte heim; Fischer fahren aufs Meer hinaus. Allein in diese einfachsten Gegen⸗ stande legt Robert eine Naturwahrheit, die his ins Kleinste sich auf eigne Beobachtung stuͤtzt. Es sind nicht bloß Kostüͤme nd National⸗-Physionomieen; wie zahllos waͤren dann seine Vor— gaͤnger! es sind gleich sam elegische Idyllen eines liebevoll auf— gefaßten fremden Volkslebens; Bestalt, Haltung, Geberde, Ve⸗ schaͤftigung, alles in jedem Bilde gehort einer bestimmten Pro— vinz Italtens an, wahrend die Wahrheit und Tiefe de Aus⸗ drucks einen wehmuͤthigen Blick in das Innerste des menschli— chen Herzens aufthut, und doch Alles ungesucht, voll Anmuth und Einfalt vor uns hintritt. Eine neue Gattung nationeller Seelenmalerei ist dadurch eingeführt, welche die mannigfachste Anwendung auf alle Voͤlker und Zuständ allein nur Ein Haupt⸗Erfordernif Menschlichkei

e zulaͤßt, ĩ

aͤnglich wird.

die wider Alle

gezogene Schloß seines Ge—

Lauf, so daß keiner, ohne

w kann, Allein neben ihm sitzt ein

. Herlorene wie er, verwilder und sonneverbrannt,

die angstlich für ihn wacht, und ihren Blick in die Ferne sendet, daß kein Ueberfall dieses schlummernde Raubchier der Berg

reichen soll. Hunderte haben sich in Nach B

versucht; man koͤnnte eine Gemaͤlde-Galler

sammenbringen; nirgend zeigt sich ein Widerschein

Weihe, dieser menschlichen Versoͤhnung, wenn cken darf, welche selbst in jenem Tieger, der

ausgestreckt dalieg ins einen Menschen er

8 . * * Jachtommenschaft . 8 * K

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* . ö 5t; detischer ins Dasey ging * den ersten

⸗— j ahmungen zeigen

erfunden 89707 Tor abgeschlossen. 11211551 * Unerreichbarkeit

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eine endlose XM von Studien. Erst in Rom

pel und den zauberischen Umgebungen dieser Stsödte, J. Venedig, lebte er versunken in künst

im Kampf mit ei 41 . 2 Schwermuth, w Trauer, rende Bedeutsamkeit giebt. Ein bescheide fte machte ihn geneigt zu jer j eifalles ( nen noch tiefer ev Gefuͤhls,

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suchen sich gedrungen sah. Ein

bals hinweggeraäͤumt werde, ließ

Gemälde, worauf er den Fleiß mehrerer Bader in Paris aus Geringschätzung von der R

vor? ve 1 1 2281 W353 —=—3 118 1. 16 L 8m V. 8 2 8 s.

ein nüuhm breitete. wurden auch zeichnungen zu The Jahre Ehrenlegion. starb fast in demselder Nach dieser dem seltenen Talent jener hochverdienten Männer Erwähnung den hoͤchsten Staats-Aemtern bekleidet Mank 3

Verhaͤltnissen, die Angelegenheiten

nach einander in dem Laufe Eines

1834 am 17

des Innern, Freiherr F

zigjährigen Alter, da

lenburg; Schwerin gebor

chef der Abtheilung fur den Kultus und Staats-Minister des 8

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