Allgemeiner
Bekanntmachungen.
Bekann um ach ung.
Folgende, dem verstorbenen Kaufmann Fohann Gott—
hilf Roschke gehoͤrigen, zusammen auf 11,953 Thlr. abgeschaͤtzten Grundstuͤcke:
a) Niederstadt auf dem Steindamm, Nr 3 des Hy⸗ potheken⸗Buchs und Nr z79 und 380 der Ser⸗ vis⸗Anlage, mit 2 mit einander verbundenen Vorderhaͤusern, Speicher und Malzhaus, nebst Pferdestall, Brandhaus, Maststall, Brandweins⸗ . und Roßmuͤhle, geschaͤtzt auf S772 Thlr.;
b) das Holzfeld Niederstadt vorlaͤngst der Mottlau auf dem ersten Steindamm, Nr ? des Hypo⸗ theken⸗Buchs, geschaͤtzt auf 2329 Thlr. 1 sgr.;
e) Niederstadt in der Schilfgasse, Nr. 28 des Hy⸗ potheken- Buchs, bestehend aus einem mit einem Dielenschoppen bebauten Platze, abgeschaͤtzt auf 853 Thlr,
7341
Anzeiger für die Preußischen Staaten.
hekannt, dass derselhe gern bereit ist, schriftliche Aulträge zur Besorgung von Logis bei Bestimmung der grrwüuseliten Birden und ungefährKzr Angabe der Mirthspreise, sosgleich und zur mäöglichsten Zu— rie denheit auszuführen.
Zoppot, den 28. Juni 1835. Der Bade- Comité.
Vente publique d'objets d'art et de curios it. Le grefsier Ter Bruggen vendra publiquement à
Anvoers, vers a fin de Septemhrée du au commen— cement d'OQetohre prochuin, le magnisique cahinet, dèlaissé par feu Mänsieur le Comte Clemens. Wen- ceslas de Renesse Breidbach, comprenant une su— perbo Collection de iédailles, antiques et moder. nes, tableaux, gravures, diplomes, livres, manu— scrits, armes eb autres curigsités,
Des annonces ultérieures indiqueront, époque
ser wo wir konnten; zum Beispiel: — —
nen wollen, so wollen wir es dieses Mal bei dem Androhen des Versprechens bewenden lassen, und machen blos auf die Leistungen ver Theater— 2 Zeitung bis jetzt aufmerksam und auf die ausgezeich⸗ neten Mitarbeiter, die sie besitzt. wir noch auf die Schnelligkeit unserer Mittheilung uͤber Theater, Kunst, Literatur u. s. w., aufmerksam, eine Schnelligkeit, die fast die Schnelligkeit unserer verehrten Praͤnumeranten noch uͤbertrifft! Correspondenz von allen bedeutenden Punkten ist auch kein unbedeutender Punkt. Fuͤr den humoristischen Theil des Blattes haben wir die Herren Castelli, Langer, — hier errdthe ich ein wenig — Saphir u. a. m. — ich bitte zu lesen: „und andere Meh⸗ rere,“ aber nicht etwa: „und alte Manuseripte“ — gewonnen.
Wir wollen bloß zum Schlusse dem verehrten Le⸗ selgen, was wir versprechen konnten, wenn wir lten, und was wir halten wollten, wenn
Jedoch nein, da wir nicht „zum Beispiel“ die⸗
Zugleich machen
Unsere
Wesen des Torpors von L. A. Kraus,. gr. Sy geh. à 1 Thlr.
Herbart, Umriss pädagogischer Vorlesungen
Sro. à 10 sg. ; Hogarth's Kupferstiche mit ausfuͤhrlicher Erkli, rung von Dr. le Petit, herausg von K. Guß. kow. 1Ate Liefrg. 2 1 Thlr. 15 sgr. Libri symbolici Eeclesige Catholicaè. Conjum atque notis, prolegomenis indicibusque instr. G. Streit wolf. Fasc. J. br. à 22 sgr.
, n ee i g . Im Verlage von Daneker d. Humblot, Fry
züsische Stralse No. 20 a., ist vor kurzem erseln nen und in allen Buch- und Kunsthandlungen haben:
architectonischer Ent wür von Sehinkel, enthaltend theils Werke welche ausgeführt sind, theils Gegenstänq deren Ausfüsirung beabsichtigt wurde, bearhe
Sammlun
4 4 ⸗ * * 3 2 84 . 9.
es m g n, m, gn .
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem praktischen Arzte, Hof— rath Br. Steinruͤck, den Charakter als Geheimer Hofrath zu verleihen und das diesfaͤllige Patent Allergnaäͤdigst zu voll—
,. wurde Zumalacarreguy mit in die Proscriptions-Maßre— geln. einbegrissen welche man gegen die Royalisten erließ; er ver— lor sein Kommando, weil er in den Jahren 1822 und i823 ge— gen die Constitutionnellen gefochten hatte, Man beschuldigte ihn sogar⸗ daß er die Absicht gehabt habe, Karl V. bei Lebzeiten Fer⸗ dinand s proklamiren zu lässen. Er wurde in Madriß vor ein Kriegs⸗Gericht gestellt, welches ihn aber freisprach. Der Koͤnig
Die Quotidienne enthaͤlt folgenden Nachruf: „Der Schlag, der Karl V. seinen ruhmgekroͤnten Feldherrn entrissen hat, wird lange in Europa nachhallen; er verwundet zugleich aufs Tiefste die Herzen aller Royalisten, deren Sache der Verstorbene mit einer Energie und einem Talente vertheidigte, die selbst bei seinen politischen Gegnern gerechte Anerkennung ge⸗— funden haben. Jetzt, wo jeder Parteihaß schweigen muß, wird
jene Anerkennung noch um so einmuͤthiger und glaͤnzender seyn. In der That kann man, wenn man Zumalacarreguy als Militair betrachtet, nur volle Gerechtigkeit dem unbekannten Ofsizier wi⸗ derfahren lassen, der, aus den unteren Reihen der Armee her— vorgegangen, ohne Geldmittel und ohne Kriegs⸗Material ein Heer gebildet hat, das er nur noch zum Siege zu fuͤhren gewohnt war. Aber auch als Staatsmann wird sein Name eine glaͤn⸗ zende Stelle in den Jahrbuͤchern der Geschichte einnehmen, und wie groß wird nicht erst, in dieser Zeit der Feigheit und des po— litischen Verraths, der Navarresische Held dastehen, wenn man erfahren wird, welche Proben er zu bestehen gehabt, welchen Verfuͤhrungen er ausgesetzt gewesen. Wir wollen es uns nicht verhehlen: die Sache des Koͤnigs hat in Spanien einen herben Verlust erlitten, und wie groß auch der Wunsch der Waffenge⸗ faͤhrten Zumalacarreguy's seyn mag, diesen Verlust zu rächen, nimmermehr kann er einen Ersatz bieten fuͤr den Einfluß, die Geistes- und koͤrperliche Thaͤtigkeit des Verstorbenen; nichtsdesto⸗ weniger wuͤrde es der heiligen und gerechten Sache, die er ver— theidigte, unwuͤrdig seyn, wenn man glauben wollte, daß sie von der Existenz eines Mannes abhinge. Dies moͤchte vielleicht der Fall seyn, wenn hier von einer Partei ohne Grund saͤtze und ohne Zukunft die Rede ware; nicht also aber ist die Lage derjenigen, die Karl V. um sich gesammelt hat. Menschen vergehen, die innere Ueberzeugung aber bleibt, und jene Krie⸗ ger, die schon 18 Monate lang unter abwechselndem Gluͤck einen ungleichen Kampf bestehen, werden sich durch die harte Probe, die ihnen neuerdings aufgelegt worden, nicht niederbeugen las— sen. Zumalacarreguy hinterläßt ubrigens mehrere Generale, de⸗ ren Hingebung und Bescheidenheit sie allein vermocht haben, sich unter seinen Ober-Befehl zu stellen. Außer dem Grafen von Espagne, der wohl hauptsaͤchlich in Catalonien auftreten wird, nennen wir Murillo, einen der ausgezeichnetsten Feld⸗ herren unserer Zeit; Iturralde, der gleichzeitig mit San⸗ tos Ladron, unmittelbar nach dem Tode Ferdinand's VII., das Panier der Legitimität aufpflanzte; Villareal, einen tuͤchtigen Praktiker auf jeglichem Terrain; Eraso endlich, der, eben so thaͤ⸗ tig als beliebt, schon seit 5 Monaten ausschließlich die Operatio⸗ nen in Biscaya leitet. Alle diese berühmten Manner werden be⸗ muͤht seyn, die durch den Hintritt Zumalacarreguy's entstandene große Luͤcke auszufuͤllen, und wer auch dessen Nachfolger im Ober⸗Kommando werden mag, alle werden unter einander wett— eifern, an seiner Gruft den Lorbeer zu erringen, den er selbst so oft davongetragen hat.“
Großbritanien und Irland.
Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus. Siz— zung vom 27. Juni. Eine von Herrn Grote uber— reichte Bittschrift aus Great JYJarmouth, worin über die Um— triebe bei der letzten dortigen Wahl geklagt und um Schutz gegen ahnliche Faͤlle durch Genehmigung der geheimen Abstim— mung gebeten wird, gab zu einigen Debatten . Herr Wa⸗ son behauptete unter Anderem, daß die Stimmen fuͤr eines der ehrenwerthen Mitglieder bei der Wahl mit drittehalb Guineen auf den Mann bezahlt worden seyen; dieser Behauptung wurde zwar von anderen Seiten widersprochen, Herr. Wason machte sich aber anheischig, naͤchstens auf Ernennung elner Kom—⸗ mission zur Untersuchung dieser Sache antragen zu wollen. Ei— nen beträchtlichen Theil der Sitzung fuͤllte wieder eine Verhand⸗ lung in Bezug auf die Ipswicher Wahl. Es wurden naäm— lich die Hwerren Dasent und Pilgrim, die eine reuige Petition eingereicht hatten, vor die Barre des Hauses gebracht und mit [60 gegen 141 Stimmen von ihrer Haft in Newgate, wohin sie bekanntlich wegen ihres Benehmens bei jener Wahl und wegen ihrer Widersetzlichkeit gegen die Aufforderungen des Hauses ab⸗ gefuͤhrt worden waren, befreit. Ein ahnlicher Antrag zu Gun⸗ sten des Herrn Sparrowe, der aus denselben Gründen in Rew— gate sißzt, wurde dagegen mit 168 gegen 127 Stimmen verwor—⸗ fen. In der Diskussion uͤber diese Angelegenheit zog Herr Harvey sehr heftig gegen Herrn Kelly, eines der ausgestoßenen Mitglieder fuͤr Ipswich, her, und Herr Gisborne erklaͤrte, er werde noch auf eine weitere gerichtliche Verfolgung des Herrn Dasent durch den General“ Prokurator antragen. Nachdem sodann ein Wortwechsel zwischen dem Oberst Perce⸗ val und Herrn O Connell stattgefunden hatte, indem der Er— stere sich gegen einen ihm von Letzterem gemachten Vorwurf zu reinigen suchte, und nachdem Herr Shaw, der sich auch noch in die Sache mischen wollte, von dem Sprecher mit dem Be— merken, daß diese rein persoͤnliche Debatte nicht weiter fortgesetzt werden koͤnne, zurechtgewiesen war, wurde zur Tagesordnung geschritten, und Lord Morpeth erhob sich, um angekuͤndigter maßen auf, die Erlaubniß anzutragen, seine Bill in Be— zug auf die Zehnten in Irland ünd in Bezug auf die Regulirung der Irlaͤndischen Kirchen Einkünfte einbringen zu duͤrfen. Er schlug vor, die Abloͤsung der Zehnten durch einen fuͤr jede 106 Pfund derselben von dem Guta besitzer zu zahlenden Grundzins von 70 Pfund zu bewerkstelligen. Mit Hinsicht auf den zweiten Theil feiner Bill wollte er diejenigen Kirchspiele in Irland aufgehoben wissen, wo sich weniger als 56 Scher Kirchspiele,
ziehen geruht.
Ihre Koͤnigl, Hoheiten der Prinz und die Prinzessin Karl sind nach Hamburg abgereist.
elbst erklarte, daß der Oberst Zumalacarreguh ihm immer mit Eifer und Treue gedient habe, und befahl dem General⸗In⸗ spektor der Infanterie Quesada und dem Kriegs-Minister, ihn unverzuͤglich wieder anzustellen. Der Erstere setzte ihn auf halben Sold. Zumaͤlacarreguy Teschwerte sich daͤr— über bei Quesada, welcher die Unverschämtheit hatte, ihm zu lagen: „„Sie haben Truppen der Glaubens-Armee in Navarra kommandirt, Sie sind deshalb der Regierung verdächtig, und ich muß Sie daher aus dem aktiven Dienste streichen.““ — Zumalacarreguy erwiederte dem General⸗Inspek⸗ tor: „„Sie werden mir erlauben, mein General, Ihnen eine ein— fache Bemerkung zu machen: Wenn ich Strafe verdiene, weil ich im Jahre 1825 Bataillons-Ehef in der Glaubens- Armee ge⸗ wesen bin, wie geht es denn zu, daß Sie, der Sie damals mein Divisions⸗ / General waren, jetzt so gluͤcklich sind, das Vertrauen der Koͤnigin zu genießen, und daß Sie die Macht haben, mich nach Willkuͤr eines Grades zu berauben, den ich mir mit meinem Blute erworben habe .und der mein, meiner Frau und meiner Linder einziges Vermoͤgen ist. Meine Familie hat keine andere Stuͤtze als mich, und ich habe wiederum keine andere Stuͤtze, als meinen Degen und einen tadellosen Lebenswandel.““ — Diese Antwort war dem General Quesada zu logisch, und setzte ihn so sehr in Verlegenheit, daß er statt aller Erwiederung mit gewohn— ter Heftigkeit dem Obersten die Thur zuwarf, und ihm nachrief: „„Ich kann nicht anders handeln, als ich handle.““ — Que— sada. blieb aber dabei nicht stehen; der tapfere Oberst wurde mit einer Pension von 12600 Fr. verabschiedet; davon sollte er nunmehr Frau und Kinder ernähren. Zumalacarreguy, im hoͤchsten Grade gekraͤnkt und entruͤstet, vertraute einigen Freun⸗ den den von ihm entworfenen Plan, Karl V. nach dem Tode seines Bruders zu proklamiren. Er verstaͤndigte sich mit denje— nigen Offizieren, die, wie er, Opfer ihrer fruͤheren politischen Gesinnungen geworden waren, und forderte sie auf, ihren Ab— schied zu nehmen, und sich nach Staͤdten in der Naͤhe von Pam⸗ pelona zuruͤckzuziehen. Bei dieser Gelegenheit ließ der Infant Don Carlos den Don Thomas in das Zimmer der Prinzessin von Beira rufen, und sagte ihm: „„Ich betrachte Dich wie ei— nen Freund; Du hast diejenigen zurzzgewiesen, welche Dich zu einer Verschwoͤrung gegen meinen Bruder verleiten wollten; Du hast Dich benommen, wie es einem loyalen Spanier gebuͤhrt; ich werde Dich nicht vergessen.““ — Zumalacarreguy erwiederte, daß er nur seine Pflicht gethan habe, und daß er dieselbe auch bei dem Ableben Ferdinands thun werde, indem er der Erste sehn wurde, Don Carlos als legitimen König von Spanien zu pro— klamiren.— Zumalacarreguy suchte bei Quesada um die Erlaub— niß nach, sich nach Pampelona, dem Geburtsorte seiner Frau, zu⸗ ruͤckziehen zu durfen. Der rachsuͤchtige Quesada verweigerte ihm dieselbe; aber durch einen Befehl Ferdinand's wurde ihm sein Gesuch bewilligt; er reiste vier Monate vor dem Tode des Köͤ— nigs ab. Don Thomas fuͤhrte in der Hauptstadt Navarra's ein sehr zuruͤckgezogenes Leben, um sich den argwoͤhnischen Blicken der Polizei zu entziehen. Eines Abends auf einem Spazier— gange erfuhr er die Nachricht von dem Tode Ferdinand 's, die er beim Nachhausekommen seiner Familie mittheilte und hinzu— fügte, Karl V. sey jetzt Koͤnig von Spanien. Zumalacarregup verließ gleich darauf Pampelona, und holte die Befehle des tapferen Santos-Ladron ein, welcher, wie im Jahre 1831, die erste Koͤnigliche Armee in Navarra organisirte. Nach dem be— kannten traurigen Ende des Generals Santos-Ladron trat der Oberst Eraso an dessen Stelle, und als dieser durch eine Krank— heit gezwungen wurde, sich nach Frankreich zu fluͤchten, folgte ihm Zumalacarreguy im Kommando, und begann von nun an die glänzende und ruhmvolle militairische Laufbahn, wel— che seinem Namen einen so großen militairischen Ruf er— worben hat. Als Eraso's Gesundheit wiederhergestellt und es ihm gelungen war, aus Frankreich zu entkommen, kehrte er zur Armee des Don Carlos zuruͤck. Seine Ankunft gab zu einem Akte des Edelmuthes und der reinsten Vaterlandsliebe Anlaß, der beiden Generalen gleiche Ehre machte. Zumalacarreguy, be⸗ scheiden, wie alle wahrhaft großen Maͤnner, wollte dem fruͤhe⸗ ren Ober⸗Befehlshaber das Kommando wieder abtreten; dieser wei⸗ gerte sich aber, es anzunehmen, indem er sagte, daß Don Tho— mas den Posten so wuͤrdig ausgefuͤllt habe, daß er ihn zu be— halten verdiene, und daß er (Eraso) es sich zur Ehre anrechnen wuͤrde, unter seinen Besehlen zu stehen. Karl V. sandte Eraso das Patent als Brigade-General und an Zumalacarreguy das als Maréchal, de⸗Camp. Bei der Ankunft des Koͤnigs in Na— varra wurde Letzterer zum General⸗-Lieutenant und Ober-Befehls— haber der Koͤniglichen Armee ernannt. — Zumalacarreguy war von gedrungener Statur und fing an, etwas stark zu werden; seine Physiognomie war sehr ausdrucksvoll, sein Blick lebhaft und durchdringend. Sein starker, schwarzer Schnurr- und Backenbart gab ihm ein hoͤchst kriegerisches Anse⸗ hen; seine Thaͤtigkeit und Lebhaftigkeit waren eben so bewun— dernswerth, als sein Gedaͤchtniß. it einem einzigen Blick machte er die Soldaten zittern, deren Vater und Abgott er ubri— gens war, da Jeder wußte, daß Zumalacarreguy, trotz seines bar⸗ schen Aeußern, der beste Mann von der Welt war, einfach in seinem Wesen, großmuͤthig, edel, uneigennuͤtzig, Sklave seines Worts und im höͤchsten Grade bescheiden. — Wenn er, was zu den Seltenheiten gehoͤrte, an seine Frau schrieb, so geschah es immer auf eine sehr lakonische Weise. Folgendes war feine ge— wohnliche Formel: „„Ich befinde mich wohl; sey ganz ruhig. Ich, sende unserer Tochter zwei Kuͤsse.““ — Unter Zumalacabre— guy's Tugenden Tapferkeit und Muth in allen ihren Formen anzufuͤhren, halten wir fuͤr überfluͤssig. Ueber die naheren Um— staͤnde seines Todes ist bis jetzt noch nichts bekannt,“ —
sollen in nothwendiger Subhastation verkauft wer⸗ den. Hiezu ist ein Termin auf den 13. Oktober c. a., vor dem Auctionator Herrn Engelhardt, in oder vor dem Artushofe angesetzt. j ⸗ Die Taxe, die neuesten Hypotheken -Scheine und die besonderen Kauf⸗Bedingungen koͤnnen in unserer Registratur, so wie bei dem Auctionator eingesehen werden, und es wird noch bemerkt, daß dem Meist⸗ bietenden ein Drittheil der Kaufgelder zu 5 pCt. Zin—⸗ sen auf den Grundstuͤcken belassen werden soll. ( Danzig, den 9. Maͤrz 1835. r füͤr Kunst, Literatur, Musik, Mode und Kdnigl. Preuß Land- und Stadtgericht. geselliges Leben. 3 ö. Acht und zwanzigster Fahrgang. Zweite Haͤlfte, Juli bis Ende Dezember 18535. Bekanntmachung. „Alles wiederholt sich nur im Leben, Das zur Kaufmann Johann garl Gnuschkeschen erb Ewig jung ist nur die Phantasie!“ schaftlichen Liquidations-Masse gehörige Gut Leg. Wenn sich Alles wiederholt, warum sollte si stries Nr. l von 2 Hufen 9 Morgen 169 IR. eull⸗seine Praͤnumerations-A Ankuͤndigung nicht wiederho⸗ misch Land nebst saͤmmtlichen Wirthschafts Gebaͤuden, len? Eine Praͤnumerations⸗-Ankuͤndigung bleibt ewig Gartenhaus und Kunstgarten, auf 1374 Thlr. 29 sgr. jung, denn eine Praͤnumerations-Ankündigung ist die 11 pf. gerichtlich veranschlagt, soll in nothwendiger Phantasie, die schoͤnste Phantasie des Ftedaeteurs; Subhastation verkauft werden. eine Phantasie, die er vom Blatte wegspielt, und Hierzu ist ein Termin auf zwar à quatre mains. denn er spielt in der Phantasie JJ dabelt auch noch mit den beiden Haͤnden der Praͤ— vor dem Herrn Kreis-Justiz⸗Rath Martins an der numeranten! Gerichtsstelle angesetzt worden. ⸗ Es giebt nichts Einladenderes auf der Welt, Die Taxe, der neueste Hypotheken⸗Schein und die als einen Redaeteur! Zweimal im Jahre laͤßt er seine besonderen Kauf⸗Bedingungen koͤnnen in unserer Re⸗ Einladung ergehen, nicht eben an Diesen und Jenen, gistratur eingesehen werden. an Einzelne; nein, an die ganze Menschheit, an das Die Kaufgelder muͤssen baar eingezahlt werden. Universum, an die belebté und unbelebte Natur, Danzig, den 20. Maͤrz 1835. wenn sie nur Geld hat zu praͤnumeriren! Konig! Preuß. Land⸗ und Stadtgericht. Es giebt zwei selige Empfindungen im irdischen Leben: Pränumeranten zu haben, und Praͤ— numerant zu seyn; welche Empfindung von bei⸗ den die suͤßere ist, kann nur der entscheiden, welcher es weis, ob es suͤßer ist, selbst zu lieben oder geliebt zu werden. . Es ist eine unbegreifliche Erfindung — das Praͤ— numeriren! Der Mensch legt 10 Fl. C. -M. nieder, und bekommt dafuͤr sechs Monate lang oder viel⸗ t : mehr, alle Woche fuͤnfmal Gelegenheit, sich zu freuen, Preuß. Staate diene Folgendes zur besonderen Nach⸗ oder, was noch erbaulicher, zu bereuen. Freilich ist richt. Da viele den heurigen ersten halben Jahrgang der Augenblick schmerzlich, in welchem man 16 Fl. der Wiener Theater-Zeitung zu besitzen wuͤn⸗ C. ⸗M. hingibt, allein, schen so wird ihnen folgende Proposition geboten. Kurz ist der Schmerz und ewig ist die Freuße! Sie praͤnumeriren naͤmlich auf cin gguzes Jahr mit Es rouliren vicle schoͤne Bonniots durch das 21 Fl. C. M, entweder vom J. Jaͤnner bis Ende Weltall, das elassischste Bonmot ist das: Praäͤnu⸗Dejember 1835 oder vom 1. Juli 1835 bis Ende Juni merirt! Aber zu einem classischen Bonmot gehöb⸗ 836. Im ersteren Falle werden dem Abonnenten ; ren elassische Hoͤrer, und diese giebt es nur ünter alle, seit Entstehung der theatralischen Costume⸗Bil⸗ der Classs der Praͤnumeranten; däs sind die wahren der (vom Jahre 1833 bis Ende 1835) erschienenen Edietal⸗ Citation. Classiker und noch erscheinenden wirklich meisterhaften, groͤß⸗ Der am 6. Mai 1789 geborne, und im Jahre 1810 Der verehrliche Leser, der den Eingang dieser Ein⸗ tentheils in Stahl gestochenen und fein eolorirten von Breslau aus verschollene, zu Altendorf, Ratibe⸗ ladung gelesen hat, glaubt nun währscheinlich fuͤr Portraite und Darstellungen der größten deut— rer Krelses, gebuͤrtige Fohann Kiesch, dessen Deposi⸗ gewiß, nach diesem Vorberichte wird die Redactionsschen Buhnen kuͤnstler in ganzer Figur (in Groß⸗ tal-⸗Vermoͤgen 33 Thlr. A sgr. 2 pf. betragt, oder im dieser Blatter kommen, und wird zur Praͤnumeration Quart auf franzoͤsischem Velinpgpier abgedruckt) Fall er nicht mehr am Leben sein sollte, seine etwa auf die Theater-Zeitung einladen, denn wir kennen gratis und portofrei zugemittelt, oder im zwei⸗ zuruckgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmer den verehrlichen Leser, als ob wir den verehrlichen ren Falle bei einer Praͤnumeration vom 1. Juli 1835 werden hierdurch aufgefordert, sich binnen nenn Leser gelesen hatten; und warum soltten wir dem bis Ende Juni 1836 wird die aus 130 Nummern Tert Monaten, und zwar laͤngstens in terining verehrlichen Leser die Freude nicht goͤnnen, uns er⸗ bestehende Haͤlfte des Jahres 1835 der Wiener den 26. März 1836, rathen zu haben? Also blos deßhalb, um dem ver⸗Theater⸗-Zeitung portofrei uͤbermacht Es muß je— fruͤh um 19 Uhr, in hiesiger Gerichts⸗-Kanzlei ent⸗ ehrlichen Leser diese Freude zu goͤnnen — fuͤr welche doch der ganzjaͤhrige Praͤnumerations-Betrag von 21 weder persoͤnlich oder schriftlich, oder durch einen Freude gar keine Praͤnumergtion angenommen wird Fl. C. M. oder 16 Thlr. Saͤchs direkte und baar mit gerichtlichen Zeugnissen von ihrem Leben und — kommt die Redaction dieser Blatter, und ladet oder in einer Anweisung an das unterzeichnete Ausenthalt versehenen Bevsllmaͤchtigten unfehlbar zu zur Praͤnumeration auf die Theater-Zeitung ein. Bureau, gesendet werden. melden, ausbleibenden Falls aber zu gewaͤrtigen, daß Es ist vielleicht nicht zum erstenmale, verehrlicher Bei dieser Gelegenheit stellt die Redaction der die Toödeserklaͤrung erfolgen und das zuruͤckgelassene Leser, daß du diese Tone aus unserm Munde gehört Wien er Theater⸗Zeitung an die verehrlichen Sch rift— Vermögen den naͤchsten, sich legitimirenden Erben, hast, und wenn uns unser zartes Gedaͤchtniß nicht steller im Koͤnigl. Preußischen Staate eine ausgefolgt werden wird. ; truͤgt, so hat die keusche Luna kaum sechsmal die bleiche besondere Bitte. Wohl ist es diesem Journal schon Schloß Ratibor, den 16. Juni 1833. Wange gewechselt, als du eben diese Toͤne von uns gelungen, bedeutende Verbreitung in Preußen zu ge⸗ Herzoglich Ratiborsches Gericht der Guter hoöͤrtest, und wahrscheinlich wirst du, bevor die keusche winnen; es wuͤnscht jedoch seinen Eingang noch mehr Binkowitz und Altendorff ze. Luna noch sechsmal die bleiche Wange gewechselt hat, zu befestigen. Sie bietet demnach sechs Dukaten wiederum eben diese Tone von uns hoͤren; allein das in Gold fuͤr den gedruckten Bogen des Formats ist es ja eben, was uns diesen unwiderstehlichen Reiz ihrer Zeitung fuͤr jeden Beitrag an, der den In⸗— roc la ma. . verkeiht, diese eiserne Conseguenz, diese liebenswuͤr⸗ teressen und Wuͤnschen der Bewohner des Die hierselbit unter der Jurisdietion des Graͤflich von dige Ausdauer, diese Beharrlichkeit, mit welcher wir großen Preuß. Stagtes angemessen und dabei Kayserlingschen Patrimonial-Gerichts der Neustaͤdter das Wohl der Menschen ihnen auf dieselbe Weise der Tendenz dieser Zeitung entsprechend ist. Vor Guͤter bei dem Gute Schmechau, im Neustaͤdter stets unermuͤdet anbieten. zuͤglich wuͤnscht sie Berichte aus allen bedeutenden Landrathkreise belegene Wasser⸗, Mahl⸗ und Schneide, „Guten Morgen!“ das kann man alle Tage sa— Staͤdten' Preußens, Nachrichten uͤber Leben, Litera mühle, bestehend aus zwei Wohnhaͤusern, zwei gen, und Niemand wird sagen: Der hat schon gestern tur und Kunst, Correspondenz-Artikel des Theater, Schneidemuͤblen, einer ouschlaͤgtigen Korn⸗Mabl- guten Morgen“ gesagt;: gutes Hrot kann man alle aber nur die wichtigsten Erscheinungen des Muͤhle, einem Backhause, einem Stahlgebaͤude, ei. Tage essen; essen kann man, wie wir aus Buͤchern Theaters betreffend, sodann Inserate uͤber Tages nem Scheunengebaͤude, einer Wagenremise, einem hören, oft dreimal im Tage; und wenn man die Ereignisse und wichtige Begebenheiten, kurz, Bei⸗ Gemuͤsegarten von 15 Morgen Magdeburgisch und Vogel jeden Fruͤhling hören kann, warum soll man trage, welche dem geistvollen Preußen Antheil und aus eirca? Morgen eulmischen Wiesen und Acker⸗ einen Redaeteur nicht zweimal im Jahre hoͤren koͤn⸗ Würdigung abzugewinnen vermögen. Doch ist auch land, welche die Hesitzer, Gebruͤder Ferdinand Boy⸗ nen? Ist denn ein Redacteur nicht auch ein Vogel? jede andere werthvolle Mittheilung der Redaction sen Klein und Reinhard Boysen Klein zu erbpacht⸗ Ein Vogel, der sich jaͤhrlich um die Praͤnumerations⸗- willkommen. Sig hezahlt fuͤr jede gut geschriebene lichen Rechten besitzen, und welche auf 588 Thlr. zeit zweimal mauset, um welche Zeit ihm Federn aus-Original⸗Erzaͤhlung, fur jede interessante No⸗ s sgr. A vf. gerichtlich abgeschaͤtzt, ist zur nothwendi fallen, oder ihm neue Federn wachsen, wie's eben velle, fuͤr jeden pikanten hum oristischen Auf⸗ gen Subhastation gestellt und der peremtorische Bie⸗ kommt. . ssatz basselbe Honorar und noch mehr (schließt aber tungs⸗Termin auf ⸗ Die verehrlichen Leser werden uns also entschul⸗Alyrische Beitrage aus) und berichtigt ihre Hongraxre deh 9. Fan ar 1836, Vormittags 11 Uhr, digen, daß wir sie wieder zur Praͤnumexation einla⸗ immer haar, jedesmal nach dem Abdruct eines Bei⸗ im Stadtgericht hierselbst angesetzt worden. den, dafuͤr werden wir den verehrlichen Leser auchs trages, der er n, mag nur bestimmen, auf wel⸗ gi s rf n nr, so . . erf fich , ne nn aer , 68. u . man e F e . ö. , nn soll. 566 ausges , ren, 2ypothekenschein sind taglich in unserer Registratur ja auf der Welt, um sich gegenseitige Schwaͤchen zu sichtli er Zusendung werden alle groͤßere Beitrage „Es nicht zu verwundern, daß dieses M r ĩ 5g ag,. , . n ein zusehen. . vergeben. Die Schwaͤche ches, unfern Pränume: an- durch Buchhändler - Gelegenheit erbeten, Gorrespon- schon in dem Purzem Zeitraum, welcher seit di n nn n. . Dieser n, bescheiden genug, zu erwie—, Reustadt, den 21. Juni 1835. ö . vergeben, ist unsere Staͤrke. denz · Artikel durch die Briefvost. Erfcheinen versiossen ist, in der paͤdagogischen n, daß dies dem Eifer des Oberst⸗Lieutenants Zumalacarreguy Adeliges Patrimonial⸗Gericht der Neu⸗ as wir Alles in den naͤchsten sechs Monnten Bureau der Wiener Theagter⸗Zeitung. großes Interesse erregt hat. Die Reichhaltigkeit e danken sey. Der Konig fragte, warum er noch nicht Oberst ey, worauf man ihm antwortete, daß er noch nicht die gesetzlich
staͤdter Guter. leisten werden, kannst du, verehrlich er Leser, freilich (Wien, Wollzeile Nr. 7860.) Voüstaͤndigkeit seines Inhalts, die mit Scharßß ; Sch ueß er. nicht wissen, denn wir wissen es selbst noch nicht, i. enn rn und dem entsprechender Wahrheit vorgeschriebene Zeit gedient habe. „„Wohlan““, entgegnete der
und dee fg fr ndern lc ghet nnr, mut. eutlichkeit gufgestellten Erfahrungen, die vi König, „„da thun mir dis militältischen Regleinents diesesma n . praktisch brauchbaren Winke, die es enthaͤlt, so leid, denn sie werden Unrecht , e, n, n , kraft e , wissen, ist uns sehr lieb, denn desto eher können wir die Klarheit und Uebersichtlichkeit, mit der s i Königlichen Gewalt, den? Son Themis zum Ober ken; ie nun dem Leser Außerordenflichts versprechen. Wir fußt (ic müsfen es nothsöendig für jeden gr will nicht, dahh ern so vortrefflcher Offer von der ; versprechen aber gar nichts, höchstens wollen wir ver und Lehrer zu einer hbchst beachten swerthen de , Trwarte, was er jetzt sch dient.“ 1 hebe guhe . spr'chen, künftig nichts inchth gl wer sprecheh ? wir 6 machen, und koͤnnen den, der diese Vorjh Commandeur d 21 schon verdient, Zumalacarreguy wurde wollen aber nicht versprechen, daß wir das Verspre⸗ zu schähen weiß, für das Werk und den Berfs egi GJ
giment in der Armee als ein Muster der Mannszucht und
chen halten werden. Da bist du, verehrter Leser, nicht anders als günstig stimmen. Wir empfeh d ; 1 ᷣ
besser daran, du brauchst nichts zu versprechen, du es daher Allen, welche sich mit Erziehung theoret er militatrischen Bildung. — Zur Zeit der Ereignisse von la brauchst nur zu halten, das heißt: die Theater⸗ oder praktisch beschaͤftigen, als ein sehr lehrreiches
Zeitung. brauchbares Werk zum eifrigen Studium“
tet und herausgegeben von Sct'inkel. 236 Helt, enthaltend Entwürfe zu dem Schlo Kurnik im Grolslierzäogthum Posen, zu den Palais des Grafen Redern in Berlin, und n dem neuen Wachthaus in Dresden. Koy— Thlr.
Die früher in unserm Verlage erschienenen Hlesf enthalten: Hett 19: Entwürfe zu einem PDenkmol Friedrielis des Grofsen. 3 Thlr. — Heft 20: En würle zu der neuen Bauschule in Berlin. 3 4h — UHest 21: Entwürfe zu dem neuen backhofs- G bäude in Berlin und der Kapelle im Kaiser]. Garle zu Peterhof bei- Petersburg. 3 Thlr. — lest 2 Entwürse zu der St. Niedlai- Kirche in Potsden den Kirchen vor dem Rosenthaler höre, in Moab auf dem Wedding und auf dem Gesundbrunnen
3 Thlr.
Die Modenbilder, die wunderschoͤnen, theatrali⸗ schen, praͤchtig illuminirten Costume, Bilder und zylographischen Beigaben erfreuen sich eines stets ge⸗ steigerten Beifalls, ein Beifall, dessen Steigerung uns sehr hoch kommt, mit einem Worte, wir sparen keine Kosten, um die Leser zu befriedigen, jedoch ein befriedigter Leser allein macht noch keinen be⸗ friedigten Redaeteur; aus dem befriedigten Leser muß auch ein befriedigter Pran umerant werden. Wenn es der verehrliche Praͤnumerant dem verehrli⸗ chen Leser nicht wieder sagen will, so wollen wir ihm gestehen, daß uns im Grunde ein unbefrie⸗ digter Pꝛraäͤnumerant lieber ist, als zwei be fr ie⸗ . Leser. Darum wuͤnschen wir im Grunde nicht sowohl, daß der Praͤnumerant der Theater⸗ Zeitung auch die Theater⸗Zeitung lese, als wir viel⸗ chlmehr wuͤnschen, daß der Leser der Theater-Zeitung auf die Theater-Zeitung praͤnumerire.
Wir kommen also wieder auf die interessante No⸗ vitaͤt des Praͤnumerirens zuruͤck, und zwar nicht so⸗ wohl zum Besten der Leser, als zum Besten der Re daction. Dieses qufrichtige Gestaͤndniß allein ist w. enthaltend) ist eben erschienen und versandt. Pm
werth, daß man praͤnumerste! jeder Lieferung 10 sgr. Dei ;
Also, ohne Furcht, mein geliebter Praͤnumerant, Aug. Hirschwald. Der General-Major, außerordentliche Gesandte und bevoll— „nur naͤher, nur ganz nahe!“ fortan soll uns nichts maͤchtigte Minister am Koͤnigl. Sardinischen Hofe, Graf zu ö , . . so fordere ich e fn , ,,, Waldburg. Tru seß, von Koͤnigsberg in Pr.
ein Jahrhunde zie Schranken! er sehnlichst erwartete 2Tte Theil von: er General-⸗Major und Comm ĩ Kadetten⸗ ⸗ Nun noch eine Kelcinigkest für unvorhergesehene Jaeböbi, hr. E.. Handwörterbuch der Grichl ten ö . i ö. ö mmandeur der Kadetten-A,nstal— Faͤlle:; Man praͤnumerirt bei den loͤbl. Post-⸗Aemtern schen und Roͤmischen Mythologie / 6. ; = des In, und Auslandes, vorzuͤglich in Berlin, Achen, ist so eben fertig geworden und wird sogleich h Koͤnigsberg, Breslau u. s w und im ganzen Königl. sandt. Das Werk kostet jetzt (2 Bde. 55 Bog Preuß. Staate, bei weichen jedoch bis jur Desterr Kexiconfoörmat 23 Thlr. und ist in jeder Vuchhahn Graͤnze mit freier Zusendung die Theater Zeitung lung, in Berlin in der Stuhr schen, Schloßph halbjaͤhrig 12 Fl. C.⸗M. kostet; ferner in allen soli⸗ Nr. 2, zu bekommen. den Buchhandlungen Deutschlands, oder im Bureau. Coburg und Leipzig, 1835. Juni.
. . Wien, Wollzeil, Nr. 780, im Sinner'sche Hofbuchhandlung.
2ten Stock.
Die Redaction der Wiener allgemeinen Thegter⸗Zeitung. ö
Den verehrlichen Zeitungsfreunden im Khbnigl.
sixe et l'ordre de la vente de chaque elasse, ainsi= que les endroits. o l'on pourra se procurer les ca- talogues. . —
Literarische Anzeigen.
Saphirs Präͤnumerations-Ankuündigung der Wiener allgemeinen
Theater-Zeitung und Originalblatt
Mit Bezug auf die fruͤheren Bekanntmachungen wird hier—⸗ mit in Erinnerung gebracht, daß 1) der Besuch der Königlichen Pfauen-Insel dem Publikum nur Dienstags und Donnerstags gestattet, an jedem andern Tage aber durchaus nicht erlaubt werden kann; daß 2) Speisen und Getränke auf der Pfauen-Insel weder ver— langt noch dahin mitgebracht und dort verzehrt werden duͤr— fen, und daß 3) Kaähne und sonstige Wasser-Fahrzeuge, welche nicht zur In— sel gehoͤren, nicht bei der Pfauen-Insel, sondern nur bei dem derselben gegenuͤberliegenden Ufer anlegen duͤrfen. Berlin, den 17. Juni 1835. Die ate Lieferung des Preuß. Staates in alle w ö seinen Beziehungen (das Volk, dessen Gewerbe u.
Angekommen: Se. Durchlaucht der Fuͤrst Wilhelm Radziwill, von Dresden.
Zeitung s-⸗Nachrichten. el u 8 19 n d
Frankreich.
Paris, 28. Juni. Gestern versammelte sich der Minister— Rath in dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten.
Der Constitutionnel will wissen, daß Herr Thiers binnen kurzem eine Reise nach der Schweiz und nach Italien unterneh⸗ men werde.
Der Praͤsident der Deputirten-Kammer begiebt sich mor— gen nach Vichy (Dept. des Allier) zum Gebrauche der dor— tigen Bäder. Er hatte schon gestern seine Abschieds-Audienz beim Koͤnige.
Das Journal des Débats sagt in Bezug auf den von Lord Palmerston in der Sitzung des Unterhauses vom 21. Juni gehaltenen zweiten Vortrag uber die Spanischen Angelegenheiten s'siehe Nr. 182 der St. 3.): „Mit Bedauern haben wir aus der Antwort des Lord Palmerston an Sir Robert Peel ersehen, daß jener Minister auch den uͤbrigen Europaischen Maͤchten das Necht zugesteht, dem Don Carlos Beistand zu leisten; wir hof— fen noch, daß die schließlichen Maßregeln der Franzoͤsischen Und der Englischen Regierung den Folgen dieses sonderbaren Zuge— ständnisses vorbeugen werden, das wir fuͤr sehr gefaͤhrlich halten, denn es muͤßte ganz einfach dahin fuͤhren, daß Biscaya und Na— varra das Schlachtfeld von Europa wuͤrden.“ — Ein anderes Blatt erwiedert hierauf, man muͤsse sich wundern, daß das Jour— nal des Debats, bei seiner großen Vorliebe fuͤr eine sogar di⸗ rekte Intervention, dies erst jetzt einsehe.
Die Gazette de France enthalt folgende Notiz uͤber Zumalacarreguh: „Don Thomas Zumalacarreguy wurde im Jahre 1789 zu Ormaisteguy, einem Dorfe in der Provinz Gui⸗ puzcoa, geboren. Seine Familie ist eine der angesehensten in der Provinz. Zur Zeit der Franzoͤsischen Invasion studirte er die Rechtswissenschaften in Pampelona; aber Zumalacarreguy hatte zu edle, zu großherzige Gesinnungen, um gleichguͤltig zu bleiben bei dem Ruhme jenes erhabenen Kampfes eines ganzen Volkes, das sich wie ein Mann erhob, um einen ungerechten und treulosen Angriff zuruͤckzuweisen. Der junge Mann ver— ließ seine Studien und stellte sich zur Vertheidigung des Vater— landes. Kurze Zeit darauf kämpfte er bereits unter den Befeh⸗ len Minas. Später hat der Schuler den Lehrer uͤbertroffen. Im Jahre 1821 kam sein Regiment nach Pampelona in Gar— nison. Der Widerwille Zumalacarreguy's gegen das neue con— stitutionnelle Regierungs-System war allgemein bekannt, auch mußte er deshalb manche Verfolgung erdulden, was ihn zuletzt so verdroß, daß er aus seinem Regimente ausschied, und in die von Quesada konnnandirte Glaubens,Armee eintrat. Man machte ihn zum Bataillons, Chef und er bewies bald durch seine Ta⸗ pferkeit und seine militairischen Talente, daß er des Grades, zu dem man ihn befördert, wuͤrdig sey. Nach dem Kriege von 1823 wurde er Oberst- Lieutenant in dem Regimente der*„mili— tairischen Orden“. Eines Tages bei einer Revue fiel Ferdi— nand VII. die gute Haltung und die Praͤcision in den Bewegun— gen jenes Corps auf und er machte dem Regiments⸗Commandeur
Nothwendiger Verkauf
Das der Marianng von Czyszewska gehörige Erb⸗ pachts⸗-Vorwerk Gwisdzyn, Kreis Loebau, abgeschaͤtzt auf 5719 Thlr. 16 sgr. 4 pf. ; zufolge der nebst Hypo⸗ theken⸗Schein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe, soll am ö .
—ͤ d e e m beg e,, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. )
Alle unbekannten Real⸗-Praͤtendenten werden quf⸗ göboten, sich bei Vermeidung der Praͤelusion spaͤte—= ens in diesem Termine zu melden.
Loebau in Westpr., den 15. Mai 1835.
Königl. Preuß. Land- und Stadtgericht.
So eben ist erschienen und in allen Buchhandlu⸗ gen zu erhalten:
Fünf Bucher .
deutscher Lieder und Gedicht
. Von . A. von Haller bis auf die neu estz Zeit Eine Mustersammlung mit Ruͤcksicht auf den G brauch in Schulen Herausgegeben von Güstav Schwab. Prels: Gehunden 1 Thlr. 15 sgr.
Das Publikum erhält hier auf 738 eng gedruckt Seiten uͤber fuͤnihundert Gedichte von etwa hung funfzig neuern deutschen Dichtern, ausgewaͤhlt n einem Dichter.
Leipzig, Juni
1835. Weidmann sche Buchhandlum
Neue schoͤnwissenschaftliche Schriften, welche im Verlage von F. A. Brockhaus in si ig erschienen, und vei E. H Schroeder (vorn- züderitzsche Buchhandlung) in Berlin, Kön straße Nr. 37, zu haben sind: .
Aleris (W, Das Haus Duͤsterweg. Eine her, aus der Gegenwart. Zwei Baͤnde. ö Thlr.
Faust. Eine Tragoͤdie von B. v. B. 22 sgr.
Gaudy (Franz, Freiherr), Kaiser⸗-Lieder. der Todtenmaske Napoleon 's. S9. Geh. 2
Koͤnig Edugrd's Soͤhne. Trauerspiel in drei g zuͤgen. Nach Casimir Delavigne fuͤr deutsche Buͤbne bearbeitet von Dr. G. Ritter
rank. 8Svo. Geh. 35 sgr.
Luise Strozzi. Eine florentinische Geschichte“ dem 16. Jahrhundert vom Verfasser der No von Monza (Giov. Rosin i), Nach dem] lienischen bearbeitet. Zwei Theile. Svo. ATh
Walch (Heinrich), Das Geluͤbde. Nor Zwei Theile. Svp. 3 Thlr 15 sgr.
*, (S.), Drei Trauerspiele. Svo. 17 18 sgr.
Bei E. S. Mittler in Berlin (Stechbahn! gail erschienen und in allen Buchhandlungen aben: Erziehungs- und Unterrichts-Lehre. Von Dr. F. E. Beneke, Professor an der Universitaͤt zu Berlin. Erster Band. (Erziehungslehre.) ger. Svo. Preis: 21 Thlr. In der Berliner Liter⸗Zeitung Nr. 21 J. ist folgendes urtheil über dieses L
Syvo. G
, 6 , befinden. sagte er, eyen nicht weniger als 864, und es würden durch d
Aufhebung 50,000 Pfund gespart werden. Die , , fallenden Prediger⸗Gehalte so wie die Abzüge von zu hohen Ge⸗ halten an anderen Orten sollten zur Ausbreitung des offentlichen Unterrichts angewandt werden. Der Minister suchte zu ent— wickeln, daß die auf diese Weise beabsichtigte gli oknt⸗ statt den Untergang der Anglikanischen Kirche in Irland herbeizuführen, vielmehr durch die Abstellung schreiender Miß⸗
(L. S.)
Neu erschienene Bücher der Dieterieh' schen Buchhandlung in Göttingen, in Berlin bei F. Düm m- ler zu erhalten; .
Beseler, G., die Lehre von den Erbvertraͤgen Ir Thl. die Vergabungen von Todes wegen nach 5 aͤlteren deutschen Rechte. gr. Svo. à1 Thlr. 10 sgr.
, . Ph. von, der torpide Croup, die gefahr- vollste Art der häutigen Bräune, Mit Zusätzen und phisiolog, nosolsg. Betrachtungen über das
Seebad Zoppot hei Danzig.
Die Landung der Russischen Hohen Kaiser- Ha- milie und eines Corps Kussicher Garden, welche zu Danzig, ganz in der Nähe Lappois. Ansangs Au- gusts stalt inden wird, dürfte Für viele resp. Herr- schalten eine Veranlassung seyn, dieser Ereignisse wegen, den Badeort Zoppot zu wählen.
LHer unterzeichnete Comité macht daher ergebenst