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der besser anwenden koͤnnte. Wenn man nur schnell zu Werke gehen und einen Ausschuß zur Untersuchung der Sache ernennen wollte, so koͤnnte wenigstens ein betraͤchtlicher Theil des schon vorgeschossenen Geldes noch gerettet werden. Ehe ich schließe, will ich dem Hause noch eine Mittheilung vorlesen, die ich von einem Herrn erhalten habe, der fuͤr den Bau der Londoner Bruͤcke großen Antheil nahm, und der fest uͤber— zeugt ist, daß der beabsichtigte Tunnel niemals zu Stande kom— men wird. „„Man ist“ “, sagt derselbe, „noch nicht zu dem schlimmsten Theil des Flusses gelangt. Bei dem Bau der neuen Bruͤcken, der Londoner und Southwarker, machte man die Erfah⸗ rung, daß der Boden der Nordseite des Flusses sehr elastisch, voller Triebsand und in jeder Hinsicht gefaͤhrlicher und schwieri⸗ ger fuͤr einen solchen Bau ist, als die Suͤd oder Surrey⸗Seite, wo das Werk angefangen wurde. Wenn man sich eine vernuͤnf— tige Aussicht auf Erfolg haͤtte sichern wollen, so haͤtte man den Tunnel um mehrere Füß tiefer anlegen muͤssen. Ohne Koffer—
daͤmme kann der Bau gar nicht vollendet werden, und kein Bau⸗
holz ist lang genug, um es zu den in jenem Theil des Flusses erforderlichen Pfaͤhlen zu benutzen. Die groͤßte Laͤnge, zu der man Stamme bekommen koͤnne, ist 385 bis 60 Fuß, und es war schon sehr schwer, zu den Kofferdammen beim Bau der neuen Londoner Bruͤcke hinreichend lange Pfaͤhle zu erhalten. Die Kofferdaͤmme wuͤrden das ganze schon vorgeschossene Geld kosten und die Passage auf dem Fluß unterbrechen, wo nicht ganz un— möglich machen.““ Wie gesagt, das Schwierigste ist noch zu thun. Der Tunnel naͤhert sich einem Theil des Flusses, welcher tiefer ist, als der, unter dem er bis jetzt fortgefuͤhrt worden, und wo also noch weniger Boden zwischen dem Wasser und dem Tun⸗ nel bleiben wird.“ Sir R. Peel stimmte auch dafuͤr, daß eine reifliche Untersuchung angestellt werde, ehe man fernere Summen zu diesem Unternehmen bewillige, und er hielt daher den Antrag des Herrn Walter, daß dem Hause, ehe es sich in einen Subsidien⸗ Ausschuß verwandle, die auf die Bewilligung eines Vorschusses von Ao, 000 Pfd. zu Gunsten jenes Baues bezuͤglichen Papiere vorgelegt werden sollten, fuͤr ganz angemessen. Herr Spring Rice, der Kanzler der Schatz⸗ kammer, erkannte dem Hause das Necht zu, die Verwendung des Geldes, so wie die Aussicht auf die Zuruͤckzahlung desselben und auf die Vollendung des Baues zu untersuchen, und hatte gegen die Vorlegung der verlangten Papiere nichts einzuwenden; nur meinte er, es waͤre besser gewesen, der Antragsteller haͤtte sich seine heutige Rede bis nach der Genehmigung seiner Motion varbehalten; auch bezeichnete er es als ganz unangemessen, daß . die Motion als ein Amendement zu dem Antrage auf Verwandlung in den Subsidien⸗Ausschuß gestellt habe, und er hoffte daher, das ehrenwerthe Mitglied werde in dieser Form nicht darauf bestehen, sondern seinen Antrag am Schluß der Sitzung vorbringen, in welchem Fall er (der Minister) sich demselben n, widersetzen wolle. Uebrigens, fuͤgte er hinzu, sey die Be⸗ oigigung des besagten Vorschusses, die jedoch in jeder Hinsicht zu rechtfertigen ware, da sie in der Form eines gewoͤhnlichen offiziellen Aktes geschehen, und da man ein so großes oͤffentliches Unternehmen nicht unvollendet lassen duͤrfe, schon zu der Zeit gemacht worden, als Lord Althorp noch Kanzler der Schatzkam— mer gewesen. Herr Walter nahm hierauf seine Motion vor— laͤufig zuruͤck, Und das Haus ging in den Subsidien-Aus—
schuß uͤber.
London, 11. Juli. Der König ertheilte gestern im St. James⸗-Palast dem Großsiegelbewahrer, Lord Duncannon, eine Audienz. Abends war großes Diner und Konzert bei Sr. Maj.
Der Königliche ehr er niet hielt gestern eine Versamm⸗ lung, um eine Petition der Insel Guernsey, worin um Verbes⸗ serung der dortigen Pfarren gebeten wird, in Erwaͤgung zu ziehen. J Der (gestern erwahnte) Artikel des Standard, aus wel— chem man auf einen nahe bevorstehenden Ministerwechsel schloß, lautet folgendermaßen: „Wir koͤnnen zu unserer großen Freude unseren Mitbuͤrgern versichern, daß der Konig noch immer fest ist. Lord Melbourne koͤnnte, wenn er wollte, mit vollkommener Wahrheit erzählen, daß die letzte Unterredung, die er mit seinem Souverain hatte, dem er so schnoͤde Zumuthungen macht, nichts weniger als befriedigend fuͤr ihn ausfiel. Alle Versuche Sr. Herrlichkeit, die Sacrilegiums-Bill und die Irläͤndische Corpo⸗ rations-Bill in Gunst zu bringen, verungluͤckten. Auch im Ka— binet sind die Meinungen uͤber die letzigenannte Bill eben so getheilt, wie im Geheim⸗Zimmer des Königs. Es befinden sich unter den amtlichen Nathgebern Sr. Majestaͤt mehrere, die Herrn O'Connell's Macht nicht durch das Vermögen der Cor— porationen noch zu vergroͤßern wuͤnschen. Vielleicht duͤrfte um den 21sten August herum (dies ist der Geburtstag des Koͤnigs) Lord Melbourne die Gelegenheit und Freiheit haben, seine auf— gehobenen Erklaͤrungen mitzutheilen.“
Die Times sagt, es gingen jetzt aus dem Verfahren der Whigs und ihrer Verbuͤndeten zwei Dinge sonnenklar hervor: 1) daß dem Unterhause das abstrakte Appropriations, Prinzip der Grundsatz, wie die Einkuͤnfte der Anglikanischen Kirche in Irland verwendet werden sollen) von den Whigs als ein bloßes Partei⸗Geschrei aufgedrungen worden sey, um eine faktioͤse Ma— jorität zu erlangen und die Konservativen vom Staatsruder zu vertreiben; 2) daß dieses Prinzip den Whigs wiederum von den Repealers aufgedrungen worden, und zwar nicht als ein leerer, nichtsbedeutender Klang, sondern als eine wesenhafte, fuͤhlbare, praktische, gegen die Irländische Kirche zu veruͤbende Abscheu— lichkeit, indem die Repeal-Politik der Reglerung so gestaltet sey, daß jedenfalls ein Ueberschuß herausgebracht werden muͤsse, wenn auch dies bezweckte Resultat nicht anders zu erreichen ware, als dadurch, daß man die ganzen Einkuͤnfte der Kirche fuͤr einen Ueberschuß erklären ließe.
Der Albion meldet, Lord John Russell habe vorgestern den Befehl gegeben, daß die „Morning Post“, der „Morning He⸗ rald“ und der „Albion“ im Ministerium des Innern nicht mehr gehalten werden sollten. ͤ
Die Portugiesische Regierung hat in den hiesigen Zeitungen eine ausfuhrliche . in Bezug auf die zum Verkauf gestell⸗ ten National⸗Guͤter bekannt gemacht. An ahlung werden an⸗ genommen: 5pCtige Portugiesische Obligationen al pari oder 20 pCt. baar und die uͤbrigen 80 pCt. in ren jaͤhrlichen Termi⸗ nen, jedesmal zu 5 pCt. Von der ausgesetzten Schuld hat der Kaͤufer 2 pCt. Zinsen jahrlich i entrichten; man zahlt der Kaufsumme, z bleiben zu 5 pCt. Zinsen stehen und werden in 56 Jahren abgetragen. Bis zu Ende Jult's werden Kaufgebote augenommen. Die Verkaufs- Gegenstaͤnde sind meist Kloster⸗ Guͤter. Man ersieht aus der Liste derselben, daß die geistlichen Orden in Lissaben und anderen Städten viele Haͤuser, ja ganze Straßen mit Laden besaßen, die sie vermietheten. Die Liste nennt folgende fruͤhere Eigenthuͤmer: 1) Die Canonici von St. Jehann; 2) die Barfuͤßer vom Orden des heiligen Augustinus (diese besaßen Häuser und Magazine zum Taxatilons⸗Werth von
Gotha, 15. Juli. Ihre Durchlaucht die Herzogin von Sachsen-Koburg, Gemahlin des Kaiserl. Desterreich Feld-Marschall-Lieütenants und komn Boͤhmen, Grafen von Mensdorf⸗P FSten zum 9ten d. M. in P Durchlaucht, eine Schwester unsere am 19. August 1778 geboren.
Se. Koͤnigl. Hoheit der Großherzog von Sachsen ist heute, von Weimar kommend, hier durch nach Bader gereist, wo sich in diesem Au
26 Millionen Reis); Mill. Reis);
3) der Orden vom heiligen Geist (14 Orden (11 6) die Fran⸗ kill; 7) die Congregation von St. Bruno zu Laveiras (6 Mill); 85 das Kloster St. Vincenz 3 Mill); 9) die Karmeliter (9 Mill.); 16) das Minimen? Kloster (10 Mill.); 11) verschiedene andere geistliche Guter zum Belauf von 8 bis 9 Mill. Reis; 12) mit 35 Haͤusern, zum Werth von 9 Mill. Reis taxirt
Die Zeitungen aus New-Orleans vom 9. Juni wider— sprechen dem Geruͤcht, daß die Cholera in dieser Stadt herrsche; es seyen zwar unter der Schiffsmannschaft im Hafen einige Er— krankungen vorgekommen, aber die Sanitaͤts von 3 Todesfaͤllen erfahren.
Belgien. Juli. Ein Belgisches Blatt (der Politique) meldet, daß der Posten eines Belgischen Gesandten der seit der Ruͤckkehr des Generals Goblet erle achteten Senator werde uͤbertragen werden, de kratie von Bruͤssel gehoͤre und mit R staͤndigen, gebildeten und faͤhigen
Schweden und Norwegen. Auch diesesmal wurde,
4 die Barfuͤßer vom Karmeliter⸗ Mill.); 35) Die Bernhardiner-Nonnen (13 Mill.); ziskaner zu Lissabon (46 2
mandirenden General buillh, ist in der Nacht rag mit Tode abgegangen.
s regierenden Herzogs,
ein Grundstuͤck zu Belem
dies genblicke Hoͤchstdessen erlauh gerin, die Prinzessin von Oranien, Kaiserliche Hoheit
Behoͤrde habe nur Muͤnchen, 11. Juli.
Hessen⸗Darmstadt ist zum Gebur nigin in Bruͤckenau eingetroffen. wurde gleichfalls erwartet.
Das heute kanntmachung, kreise betreffend.
Darmstadt, 14. Juli. sisch Regierungs die Zoll- und Hande Baden betreffend: „In Folge einer ßen Deutschen Zoll-Ve vom 19. Juli an bis zu lossene Vertrag uͤber den Beitri vollstaͤndig zur Ausfuͤhrung kommt, heit bei den Waagren-nebergange aus den Großherzogthume Baden und umgeke den Vereinslanden fuͤr
KG. SH. die Erbprinzessin m tstage Ihrer Majestaäͤt der 9 Seine Hoheit der Erhm 5
Bruͤssel, 11. erschienene Regierungs blatt enthaͤlt ein
B ili 29 . z zu Berlin, fuͤhrung der Binnen-Kontrolle im
digt ist, einem ge⸗ r zur hohen Aristo⸗ echt des Rufes eines ver— Mannes genieße.
Das heutige Großherzoglich Blatt enthält folgende Bekanntmachn ls-Verhaͤltnisse mit dem Großherzogth
Verabredung zwischen den Staaten des eins und dem Großherzogthum Baden z wo der am 12. Main t Badens zum 3011 ⸗Vcen fig schon die Zoll-⸗z Vereinslanden nach
Stockholm, 7. Juli. am 18. Juni in Gothenburg auf seiner He gliede des Bauern-Standes Anders Daniels Volksfreundes und Repraͤsentanten“ von eine achtungswerther Buͤrger eine oͤffentliche M Verse abgesungen würden und er Toasts wurden, außer dem fuͤr Sr. Maj. dem Koͤnige;
und zwar imreise, dem Mit— on „zur Ehre des r betraͤchtlichen Zahl ahlzeit gegeben, wobei eine Rede hielt. den Gast selbst, ausgebracht: Sr. K. H. dem Kronprinzen; dem Koͤnigl. „den Königreichen Schweden und Norwegen; Schwedischen Buͤrgern; dem Best Bank); dem inlaͤndischen Wechselgesetze; einer praͤsentations-Aenderung; der Aufhebung der fugniß (der Zeitungen);
Aus Norwegen wird gemeldet, daß laut K vom 15. v. M. zwei Artillerie ⸗Offiziere die Ver ten sollen, sich auf einer zweijaͤhrigen Reise im niß von den Einrichtungen, Waffen u. s. w. fremder verschafsfsen, zu welchem Zwecke 500 Sps. aus der durch Einsch vorigen Jahre ersparten Summe, auß len reglementsmaͤßigen Gage nebst E Abwesenheit, werden soll.
Es scheint nun ausgemacht, angekuͤndigte Dampfschifffahrts⸗V beck dieses Jahr nicht zu Stand
Bei der diesjährigen Versteigerung von E auf der Stamm⸗Schaͤferei Naͤs (die stets vortr liefert) wurden die besten Widder Schaafe zu 15 bis 2 Rthlr. Sch wie voriges Jahr, groͤßtentheils für besitzer angekauft.
dem Zeitpunkte,
Baden nach anderen Vereins nach stattfinden. Y) unbedingt ausgeschlossen: Gewuͤrze, Reis, Thee, W Weine von 1834
Gegenstaͤnde nur folgende Artikel Garn, Zucker, Syrup, mit alleiniger Ausnahme junger Herbste von 1833, Weine von diesem h vorgeschriebenen Bedingung), T backs Fabrikate ohne Unterschied, ganz seidene und halb seidene beglaubigte Urspr ten der beidersei lene Wgaren, Baumwollene 1835. Gewaͤchs. — folgende Anordnu Uebergang aus dem biet, und aus dem Zoll nen auch in der Periode, auf welche sich fuͤr den Waaren- ueber ordnungsmaͤßigen Vor uͤber die an den beider henden Zoll⸗Aemter, Neben⸗Zoll⸗ selben gestattet.
Viehzucht sind jed Tarif ganz abgabefreien Gegenstaͤnd Aemter und Zoll⸗ Straßen nicht gebunden. che sofort gegenseitig gleich den tarlfmaäͤß
stealisation (bei der Baum wol zweckmäßigen Re⸗ Einziehungs⸗Be⸗ dem Wohle Gothenburgs.
oͤnigl. Resolution guͤnstigung erhal⸗ Auslande Kennt— Heere zu jedem eine jaͤhrliche Zulage von g der Exercir⸗Uebungen im er der Fortdauer ihrer vol— molumenten waͤhrend ihrer
Kaffee, Kakao, und nach z ; rr unter e , . abacksblaͤtter un tenge ö kurze Waaren QQ chm en ff, dankbar, ehrend und feiernd die Verdienste der großen Reforma— hozrnur gegen ohrigkels hren um das erhabene Werk der Geistes-Befreiung an. Auf abrikanten oder Produn seuerfrei eingehen: M. Waaren, junge Weine
Zur Ausfuhrung dieser en verabredet worden: roßherzogthum Baden nach dem Zo Vereins ⸗ Gebiet na
ungs-Zeugnisse von F tigen Gebiete koͤnnen von 1831 y Vereinbarung ss dem Wunn⸗ ll⸗ Verein h⸗ ö ch Baden muͤssen im All. diese Verabredung bezich t stẽhen den j er ist daher n en noch forth n. 1, gungsBefugnisse Lan dwirthschaft und! Maße, wie die nach dem 3 Einhaltung der 2) Gegenstaͤnde, h hen konnen, und insoweit sie sind, von den Eingan raͤnz⸗Bezirk mit Beg deren abgabenfreier! ungs⸗Zeugnisse Zoll Aemter und Zoll ⸗Aemtern j tern abgefertigt ia a) von den Fahrlkan sicherung, an Eidesstatt dahin Fabrikat (Erzeugniß) sey: Verwaltungs⸗Behn s⸗ oder Landraͤthen, in Vl vorgaͤngiger Prufung begl a ist bei jungen Weinen, n Produzenten beinden, eine su
Ursprungs⸗-Zeugnisse auch! ͤ (i . jedoch i , 1. r seyen entschlossen, frei zu bleiben. Die Liberalen treffen, wie es
daß die im Werk gewesene und erbindung zwischen hier und Luͤ— e kommt.
ang aus dem Auslande be christen befolgt werden; seitigen Graͤnzen einstweil mit Einhaltung der Zoll⸗ Aemter nur innerhalb der Abfertz Rohe Erzeugnisse de och, in gleichem
lectoral⸗Schaafen efflichere Produkte zu 50 bis 120, die Mutter— Banco, also weit hoͤher Rechnung Finnischer Guts— abg abenfrei igen freien behandelt, Legitimationsschein⸗Köntrolle unterworfen Aemtern zum weiteren Transport im G mationsscheinen versehen. 3) Ge nur auf obrigkeitlich beg
Deutschland.
Das Comité des Kunst-Vereins r hat folgende Aufforderung an „Das unterzeichnete Comitè ral⸗Versammlung ermaͤchtigt, es Oel⸗Gemaͤlde bei einem durch Deutschen Kuͤnstler zu bestellen. religioͤsen Inhalts oder aus der Diejenigen Kuͤnstler,
Hannover, 13. Juli. fuͤr das Königreich Hannove Deutsche Maler er ist durch einen Beschluß der Gene fuͤr den Verein jaͤhrlich ein großer fruͤhere Leistungen bewaͤhrten Der Gegenstand muß entweder rschen Landes-Geschichte seyn. stellung fuͤr naͤchstes Jahr zu erhalten wuͤnschen, 1836 stattfindenden Ausstel⸗ in Oel⸗Farben und von der sichtigten Gemaͤldes seyn welche ausgefuͤhrt wer⸗
aubigte Urspr konnen nur uͤber Haupt- bei einigen, besonders zu bezeichnenden Neben Klasse eingehen und nur von solchen Zoll-Aem den. 1) Die Ursprungs-⸗Zeugnisse sind: oder Produzenten unter der Ver zustellen, daß die Waare eigene muͤssen sodann von der betreffende (in beiden Hessen von den Krei von den Bezirks-Aemtern) nach bigt seyn. Von der Bestimmung zu che sich nicht mehr im Hesitz der nabme in so weit zulaͤssig, Haͤndlern ausgestellt werden können, Bescheinigung eine sorgfaͤltige Pruͤ vorausgehen muß. 5) Hegenstaͤnde bedingt ausgeschlossen sind, werde Vorschriften fuͤr den
Großherzogthume Baden n Verkehr des einen oder des anderen Gebietes genstaͤnden auf jenen Strecken des Rheins findet, wo nur ein Ufer zum Zoll-Verein um Großherzogthume Baden gehort, n den 58. 2, z, A und 5 eine Transpo wendung, daß die Waarensendungen des Transports jederzeit mit einem der Einladung und das Eingangs⸗A geben ist, versehen seyn muͤssen. Schiffsladungen, welche mit Mani Waaren, welche der Ursprungs-Sch und beziehungsweise Ursprungs-Sch 7) In Ansehung der schein⸗Kontrolle aus dem eine das andere nach dem Auslande gehen, sind Anordnungen fortwährend zu befolgen. des Transtt⸗ Zolls bestehenden Anordnun waͤhnten Verabredungen keine Abaͤnderun Zoll-Direction ist mit der Ausführung de gen beauftragt. Die Großherzogl. K auf die Bestimmungen der §. 3. und gung, besonders aufmerksam gemacht. — Großherzogl. Hessisches Ministeri
Schweiz. . Die neuen Wahlen fuͤr die gi ganzen Fuͤrstenthume been zufolge, gehoͤren von den 266 sistischen Meinu zweifelhaft, und endlich end angesahen werden.
Der Wberst⸗Lieutenant von Meuron Ter des ersten Militair⸗Depar
gehen lassen: gestattet ist,
welche eine Be n Bezirks werden ersucht, zu der im Februar lung eine Skizze einzusenden, welche Groͤße wenigstens eines Viertels des beab muß. Die Auswahl derjenigen Skizze, geschieht durch das Schiedsgericht. Naͤhere Auskunft wird von dem Secretair des Vereins, Herr gern ertheilt werden.“
Leipzig, 16. Juni. Saalfeld: „Die Porzellan⸗ Innern des Thuͤringer Wal Jahrhunderts nicht allein an Zahl Ausdehnung gewonnen. Dies kommt b der Zunahme der Porzellanmalerei, Hause ist, als in unseren Gegenden. zählt man in einem Umkreise von dr und 500 Porzellanmaler. verdienter Celebritaͤt treiben, bis jetzt weder eine Schule zur geregelten ger, noch viel weniger irgend eine innungaͤhnliche Ver alter oder nicht selten erblindeter Maler, Doch auch hierin soll und wird es besser wer— 60 Kuͤnstler zu⸗ welche den zeitherigen „Thuͤringischer Küunstler⸗ sind nun entworfen und einigen Her— zoglich Saͤchsischen, so wie den Fuͤrstlich Schwarzburgischen Re⸗ gierungen zur Bestätigung uͤbergeben worden; denn nur dur kraͤftige Unterstuͤtzung derselben lassen sich die vor erreichen. — Zu den Vortheilen des Deutschen Zo der Freund der Humanitaͤt, und des Schleichhandels. Laͤnder und Bayerns hatte derselbe steig zeugt, und nicht leicht duͤrfte ein Gewerbe, dessen man Negel nicht schaͤmt, die Moralitaͤt so untergraben, Die Klagen des Verlustes desselben, wohl kein sonderliches Mitleid
n B. Hausmann, fung der beglaubigenden Behl welche vom frelen Verkehr n in jeder Beziehun gang aus dem Auslände beh. zwischen dem steuerlich frt⸗ befindlichen
8 und Mains nägebiet — das andere findet neben den Vorschrs rt- Kontrolle in der Art zu ihrer Legitimation waͤhl Scheine, in welchem der mt des andern Staates q Ausnahmsweise vertreten festen begleitet sind, unn / . zeduͤrfen, diese Man eing die Stelle der Tranhu welche unter Bil as andere, oder Kt die desfalls bestehing wegen der Erhehh gen erleiden durch di gen. Die Großherzoght zer vorstehenden Anordm reis- und Landraͤthe weh zu ihrer genauen Be den 9. Juli Ii um der Fin an zen ⸗
hiesige Zeitung schreibt aus Fabriken Thuͤringens, besonders im haben im Laufe des jetzigen sondern auch fast jede an esonders auf Rechnung welche wohl nirgends so zu Nur allein bei Wallendorf ei Stunden zwischen 406 Obwohl Einzelne derselben ihre freie so existirte denn doch Heranbildung der Juͤn—
Waaren⸗ Ueber
und dem
Kunst mit
oder sonst ein gemein- h sames Band. fine bedr den. Am 21. vorigen Monats kamen hier uͤber sammen, und stifteten eine Gesellschaft, Maͤngeln abhelfen will; sie nennt sich: Die Statuten
Gegenstaͤnde, n Gebiet in d
gesteckten Zwecke llverbandes zaͤhlt zwar nicht zuletzt, den Wegfall Herzoglich Saͤchsischen ernd viel Unwesen er— sich in der als gerade der aus Coburg
im stadt, An der Gränze der Darm tadt
Neuchatel, 9. Juli. gebenden Korper sind nunmeh dem hiesigen Con stitutionnel waͤhlten Mitgliedern 18 der roya als vermittelnd oder
Partei gehoͤr
Schleichhandel. und anderen Orten, werden daher . ; ng an, 3 köm̃ „Wie wir so eben in 5 als zur radi⸗
In der selben Zeitung liest man: schen Magdeburg und
Erfahrung bringen, ist der Trakt der zwi n Eisenbahn von ersterem Orte bis an die Saͤch⸗ sische Graͤnze von einem Ingenieur und einem Mitgliede des dortigen Comité juͤngst bereiset und einer vorlaͤufige unterworfen worden. Das E
Leipzig projektirte tements ernannt worden. n Untersuchung rgebniß derselben soll hoͤchst guͤnstig und das Direktortum der Leipzig-Dresdener Bahn messung und das vorlaͤufige Ni— r Preußischen Graͤnze bis Teipzig — Die Wahrscheinlichkeit, d in Eisenbahn⸗Verbindung hr zur Gewißheit, so wie uͤrfte, daß der großartige bindung zwischen Hamburg, B schweig unter sich und mit Magde⸗ g, in der naͤchsten Zeit ebenfalls sei⸗ de entgegengefuͤhrt werden.“
In der vorgestrigen zweiten Sitzung den die Kreditive gepruͤft und dann Br. Gongzt bach als eidgenoͤssischer Staatsschreiber fuͤr 1836 und 1837 bi tigt. In der gestrigen Sitzun Entwurfes uͤber Revision des Il, welcher alle Titulatur starken Widerspruch von Wallis, welches Beibehaltung des Titels E verwendete; allein bei der fuͤr Beibehaltung der bish
Der große Rath von Gr Herrn Bossi nicht als Dopp
Bern, 9. Juli. ausgefallen, Tagsatzung wur veranlaßt worden seyn, die Ver vellement des Terrains von de emoͤglichst in Betracht zu ne Magdeburg und Halle mit Leipzig bal steigert sich sonach immer me es kaum einem Zweifel unterliegen d Plan einer gleichen Ver Celle, Hannover und B burg, folglich auch mit Leipzi ner Ausführung wer
g fand bei Berathung des Gest Tagsatzungs⸗Reglements der en außer dem Titel: Herren, abscht ch hachdrucklch xcellen;z und Hochgeachtete Abstimmung ergaben sich nur 21 erigen Titulaturen.
aubuͤndten faßte den Beschluß,
el⸗Bischof von Chur⸗St. Ga
nzuerkennen, ihm aber die Anerkennung nicht mehr zu versa—
cht . wenn das Doppel-Bisthum aufhoͤre und Herr Bossi bloß
Bischof der Churer Dioͤcese bleibe. . Die Lehner-Rhode, bie groͤßte der Inner-Rhoden, worin der Flecken Appenzell liegt, hat beschlossen, keine Steuer mehr an die Geistlichen und Kloͤster abgeben zu wollen, bis man ihre ulen verbessere. Der Erzähler giebt die Nachricht, daß der Thurgauische goße Rath, die Beseltigung des Galgens beschlossen, und fuͤrs . den Advokaten Gräͤflein zum Praͤsidenten ge— t hat. vlht Die Allgemeine Zeitung schreibt vom Genfer See, 6 Juli: „Es scheint beschlossen zu seyn, daß unsre arme Schweiz nie Ruhe haben soll. Kaum neigte sich nach langem aber die radikale und diplomatische Differenz in Bern zum Ende, so waren auch die religidsen Wirren, die katholischen, zrotestantisch- katholischen und protestantisch-methodistischen We— hen, die uns jetzt plagen, an der Thuͤre. Unsxe Ufergegenden aben daran ihr redlich Theil. Waͤhrend, wie neulich berichtet
wurde, die Katholiken die Genfer protestantischen Bethaͤuser
stören, und ihre Pfarrer mißhandeln, erwiedert ein Theil ber Waadtlaͤndischen, unter methodistischem Einflusse stehen⸗ den Geistlichkeit, auf Genfs freundliche Einladung zum nahen Reformations-Jubilaͤum, sie koͤnne nicht kommen, denn Genfs Geistlichkeit habe sich von Calvin's Protestantismus entfernt, und bekenne also keine reine Reformation mehr. In Deutschland, der Wiege des Protestantismus, und in andern Schweizer Kan— onen denkt man nicht so eng, so unbruͤderlich und so ganz un—
protestantisch; dort weiß man recht gut, daß die Genfer Kirche hrt aus dem Großherzogts zu der Einfalt der Christenkirche in ihren ersten und schoͤnsten alle im sieuerlich freien
gebietes besindlih
eiten ohne die spaͤter erfundenen Konfessionen und Symbole zu—
rüuckgekehrt ist, daß sie allein auf Christum und seine Lehre schwoͤrt,
nicht aber auf alle Grundsaͤtze Caivin's, der wie Wiklef, Huß, Zwingli, Luther und Melanchthon ein Mensch war, sich zuwei⸗ len irrte, und dies in hellen Momenten selbst bekannte. Die Genfer National-RKirche protestirt bekanntlich gegen die Unfehl— arkeit aller Menschenlehre und Menschensatzung, erkennt aber
dem andern Wege ist vom protestantischen Methodismus zum Romanismus nur ein kleiner Schritt, und es haͤtte sich kaum der Muͤhe verlohnt, mit so ungeheurem Blutvergießen gegen Rom zu protestiren.“
Spanien.
Madrid, 29. Juni. (Times.) Der neue Minister des Innern hat mehrere Dekrete erlassen, deren eines den Civil— Gouverneuren befiehlt, in jeder Provinz, in jedem Distrikte und in jeder Stadt genaue Untersuchungen über den Zustand dersel— ben anzustellen und in jeder Woche Berichte uͤber die Maͤngel und die Mittel zu ihrer Abhuͤlfe einzusenden. Ein anderes De— kret verfuͤgt, daß von dem Schlusse des jetzigen Kursus an, der hoͤhere Unterricht in den Schulen nicht mehr den Moͤnchen und Nesuiten uͤberlassen werden soll, indem ein neues Unterrichts⸗ System vorbereitet wird.
Unter den Personen, welche man als Kandidaten fuͤr den Botschafter⸗Posten in London nennt, befindet sich auch Herr Cam- puzano, bisheriger Spanischer Gesandte in Wien, so wie der Herzog von Ossung. Man glaubt, daß die Wahl auf den Erste—
en fallen werde, da der Letztere jung und unerfahren ist. (Vergl.
Nr. 195 der Staats-HFeitung, Art. Spanien.)
Die heutige Hof-Zeitung enthält die Ernennung des Ge— neral Saarsfield zum Ober⸗Befehlshaber der Armee. Man sagt, daß die Königin ihn in einem eigenhaͤndigen Schreiben um die Annahme dieses Postens ersucht habe.
An den Abenden vor dem 21. und 29. Juni, welche hier Als Festtage mit Tanz und Belustigungen gefeiert werden, fan— gen die Bewohner von Madrid auf allen Plaͤtzen die Tragala und die Hymne Riego's. Sie sangen beide Lieder auch unter Martinez de la Rosas Fenster, als ob sie ihm sagen wollten, sie
heißt, große Vorbereitungen fuͤr den Fall, daß Don Carlos sich der Hauptstadt naͤhern sollte.
Die Kavallerie der hiesigen Stadt-Miliz suͤhrte gestern in ihrem Quartiere auf der Plaza Mayor eine Abend-Musik aus.
Das Bildniß der jungen Koͤnigin war in einer geschmackvoll ver-
. Nische aufgestellt. Der Platz war erleuchtet und das olk stroͤmte . um die Musik zu hoͤren, welche den groͤ— heren Theil der Nacht hindurch aus patriotischen Liedern bestand.
Es ist jetzt offiziell bekannt, daß Valdez das Kommando der Armee an den Brigadier Tello abgetreten hat. Die Veranlas⸗ sung dazu ist folgende: Zwei Regimenter, welche sich dadurch entehrt fuͤhlten, daß der Ober⸗-Befehlshaber den tapferen Verthei⸗ digern von Bilbao nicht zu Huͤlfe eilte, begaben sich in das Haupt-⸗Quartier und verlangten den Kopf ihres Ober-Generals Kar Strafe fuͤr seine Verraͤtherei. Sie trafen auf den General St. Miguel, den Chef des General-Stabes, der ihnen sagte, Valdez liege krank, worauf sie zu ihrer Pflicht zuruͤckkehrten. Valdez war wirklich, um sein Leben zu retten, gezwungen, sich wahnsinnig oder krank zu stellen und er uͤbertrug das Kommando dem Brigadier Tello, dem nächsten im Range. General Breton beeilte sich jedoch, es zu uͤbernehmen, sobald er von dem Ent— schlusse des General Valdez Nachricht erhielt. General Cordova, welcher Mitglied des Klubs der Agitatoren war, aber vor sechs Wochen die Armee und sein Kommando in der Provinz Alava verließ und nach Madrid ging, um dort, wiewohl ohne Ersatz, für die Botschafter-Posten in London und Paris, und endlich für das Ober, Kommando der Armee zu intriguiren, erhielt den bestimmten Befehl, sich auf seinen Posten zur Armee zu begeben, wohin er denn auch, nach einigen Zoͤgern, Vorgestern Abend abgegangen ist. Die Freunde von Valdez ver⸗ sichern, daß er das Gpfer der treulosen Politik Frankreichs ge⸗ worden sey, welches die Bekanntmachung seiner Depeschen ver— anlaßte und vor einiger Zeit dreierlei Vorschlaͤge empfahl, wo⸗ durch er mit seiner Armee in eine so mißliche Lage gerieth, naͤm⸗
risse ist zum . ö lich das Zuruͤckziehen der Garnisonen aus den kleinen Staͤdten,
zus Aufschieben des Angriffs und der Ruͤckzug bis an den Ebro. Seitdem diese Vorschlaͤge befolgt worden sind, haben die Insur—
genten große Fortschritte gemacht.
Den 40 Englaͤndern, welche in Bilbao eine Batterie bedien— ten, wird großes Lob ertheilt. Sie feuerten nicht, wie die Spa— nier, als der Feind noch eine halbe Meile entfernt war, sondern rarteten ruhig, bis zwei Bataillone sich bis auf 100 Schritte naͤhert hatten, und vernichteten dieselben dann durch ihr Kar⸗ o schen⸗Feuer. Bei dieser Gelegenheit soll Zumalacarreguy, der den angriff, leitete, verwundet worden seyn.
Die Abneigung des Volks gegen eine Franzoͤsische Inter⸗ vention wird taͤglich groͤßer. Die Liberalen hoffen, daß die Bri—
chen Hulfs⸗ Truppen baid eintreffen und die. Ankunft ihrer achbarn uns ersparen werden.
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— Die Morning Chroniele aͤußert sich uͤber die Mitglie⸗ der des jetzigen Spanischen Ministertums folgendermaßen: „Der neue Kriegs-Minister, Marquis de las Amarillas, hat schon ein⸗ mal in dieser Eigenschaft fungirt und bedeutende Faͤhigkeiten ent⸗ wickelt. Der Minister des Innern, Alvarez Guerra, ist voll⸗ kommen vertraut mit denjenigen gesetzlichen Reformen, die Spa— nien Noth thun, und trifft schon Vorbereitungen, um sie so⸗ gleich auszufuͤhren. Mendizabal's Geschicklichkeit im Finanzwesen ist durch das, was er fur Portugal gethan, allgemein bekannt, und es ist keinem Zweifel unterworfen, daß, wenn er sich nicht der Portugiesischen Angelegenheiten angenommen haͤtte, Dom Miguel heute noch auf dem Throne säßt. Der Antheil, welchen Mendizabal an der Revolution von 1526 genommen hat, ist wohl nur Wenigen bekannt. Wir haben Grund, zu glauben, daß er damals der Hauptleiter der Bewegung war, und wir fuͤhren dies in diesem Augenblicke als eine Buͤrgschaft dafur an, daß jedenfalls unter seiner Verwaltung die Freiheiten Spaniens nicht werden beschraͤnkt, sondern im Gegentheil so weit als moͤg⸗ lich ausgedehnt werden. Wir sehen seinen finanziellen Anordnun⸗ gen mit einem solchen Vertrauen entgegen, wie dies selten bei einem Minister, der sich mit diesem in Spänien so schwierigen Gegen⸗ stande beschäftigte, der Fall war. Garcig Herreros, der Justiz⸗ Minister, hat sich als ein Rechts-Konsulent des ersten Ranges ausgezeichnet. Er hat dies Amt schon zweimal bekleidet und der Name keines Staatsmannes ist populatrer in seinem Vaterlande, als der seinige. Ueber den neuen Marine⸗Minister, General Alava, ist es kaum noͤthig, ein Wort zu sagen. Er ist in Eng—⸗ land eben so gut bekannt, wie unter Feinen besten Freunden in Spanien, und beide Nationen stimmen in der hohen Achtung, die seinem Charakter gebuͤhrt, uͤberein. Von solchen Maͤnnern, welche das gesunde Urtheil' des Grafen Toreno in das neue Ka— binet berufen hat, lassen sich mit Vertrauen kraftige Maßregeln erwarten, und zwar zunäͤchst ein zweckmaͤßiges Verfahren in Be⸗ zug auf die Baskischen Provinzen, Sparsamkeit in allen Zwei⸗ gen der Verwaltung, finanzielle Anordnungen, die, auf sicheren Grundlagen fortschreitend, den hohen Rang, welchen der Kredit Spaniens einst behauptete, wieder herstellen werden, eine Gesetz⸗ gebung, im Geiste der Freiheit und der unbeugsamme Entschluß, alle Hindernisse zu uͤberwinden, welche sich dem Frieden der Halbinsel entgegen zu stellen suchen.“
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Konstantinopel, 2. Juni. Am 19ten d. M. hat uns endlich Fakir Achmed Pascha, ernannter Botschafter an dem Wie⸗ ner Hofe, mit seinem zahlreichen Gefolge verlassen. (Er ist be— reits in Belgrad eingetroffen, wie die neuesten Berichte von dort melden, und die Quarantaine⸗Zeit ist ihm auf Befehl aus Wien von 26 Tagen auf 7 herabgesetzt worden.)
Bitoglig, 24. Juni. So eben eingehenden Briefen aus Praͤstini vom 19. Junt zufolge, war alldort die erfreuliche Nach⸗ richt eingetroffen, daß die Mißhelligkeiten des Pascha mit den Einwohnern von Scutari ausgeglichen waren. Die Hoffnun⸗ gen, welche die Insurgenten auf den beruͤchtigten Tasil Busi ge⸗ setzt hatten, waren durch die trefflichen Maßregeln der benach⸗ barten Pascha's, vorzüglich des Pascha von Banat, gaͤnzlich ver⸗ eitelt worden. Tasil Busit wurde von seinen eigenen Leuten ver— lassen, und hat sich diesem Pascha unterworfen. (Nach anderen Berichten ist er auf fluͤchtigem Fuße.) So viel ist gewiß, daß sich sein ganzes Corps zerstreut hat. In Praͤstint würde demzu— folge bekannt gemacht, daß der Jahrmarkt unverzuͤglich eroͤffnet, und daß die Kaufleute von Scutari denselben besuchen wuͤrden, woruͤber Alles erfreut war. — An der Griechisch⸗Tuͤrkischen Graͤnze war die Gegend noch durch Kleften aus Griechenland und Albanien beunrühigt, allein Koͤnig Otto soll mit Einver— staͤndniß der Tuͤrkischen Graͤnz-Kommandanten deren baldige Vernichtung beschlossen haben.
Smyrna, 15. Juni. Die Pest zeigt sich, dem Himmel sey Dank, so gelinde, daß die Besorgnisse nach und nach ent— schwinden. Seit dem 10ten d. M. weiß man von keinem neuen Pestfalle mehr.
Aus St. Jean d'Aere lief ein Schiff in 11 Tagen ein, und brachte die Nachricht, daß Ibrahim Pascha um keinen Preis die Englische Dampfschifffahrts Expedition am Euphrat weiter lassen wolle. Der hiesige Englische Konsul foll aber geaͤußert haben, daß England schon Mittel finden werde, es zu erzwingen.
Vereinigte Staaten von Nord ⸗ Amerika. Boston, 12. Juni. Die Kuratoren der Staats⸗Universitaͤt Columbia (Suͤd⸗Karolina) haben den in Amerika durch mehrere in Englischer Sprache herausgegebene Werke ruͤhmlichst bekannten Dr. Franz Lieber aus Berlin einstimmig zum Professor der Ge— schichte und Staats-Oekonomie ernannt.
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Berlin, 17. Juli. Im vergangenen Jahre wurde in meh— reren öffentlichen Blattern Lauch in der Staats⸗Zeitung Nr. 296) die Zusicherung gegeben, daß statt des abgetragenen, mit dem Wirthshause auf dem Brocken verbunden gewesenen Thurms ein neuer, getrennt vom Hause, erbaut werden solle. Letzteres ist im Laufe dieses Jahres im der Hauptsache geschehen, der neue Thurm ist bereits so welt vollendet, daß man darin, ge— schuͤtzt vor dem Winde, auf sehr bequemen Treppen, die Galle rie desselben, ungefaͤhr 50 Fuß uͤber dem Plateau des Brockens erhaben, ersteigen und von hier sich der unbegraͤnzten herrlichen Umsicht, welche diese Hoͤhe gewaͤhrt, erfreuen kann.
— Man schreibt aus dem Mag debu rgischen: „Die nun⸗ mehr beendigten Wollmaͤrkte in Berlin und Magdeburg haben in die Tuch-Fabrication neues Leben gebracht und diese in die groͤßte Thaͤtigkeit versetzt, so daß namentlich in den Burgschen Tuch-⸗Fabriken ein Tuchmacher-Geselle woͤchentlich 2 Rthlr. 20 Sgr. bis 3 Rthlr. Lohn verdient. Waͤhrend des vorigen Monats sind zu Burg 2233 Stuͤcke Tuch verfertigt und 26235 Lentner 44 Pfund rohe Wolle daselbst eingefuuͤhrt und auf der Rathswagge verwogen worden.
— In Zoerbig im Regierungs-Bezirk Merseburg ist im vergangenen Monate der Grund zu einem neuen Pfarrhause ge⸗ legt worden.
— In diesem letzten Fruͤhjahre sind im Schweinitzer Kreise des Negierungs-Bezirks Merfebnärg an den Wegen innerhalb der Dorffluren 4433, in den Gaͤrten 9696 und auf den Stra⸗ ßen und Communicationswegen 7366, zusammen 21,495 Baͤume angepflanzt worden.
— Vom 27. Mai bis 27. Juni d. J. sind bei Halle auf der Saale stromaufwärts gefahren 53 Elbkähne und zwar 8 mit Guͤtern, J mit Effekten, z mit leeren Tonnen, 15 mit Stabholz, 1 mit Brennholz, 1m mit Mauersteinen und 24 leer; 106 Oder und Saalkähne, als mit Guͤtern, 5 mit Ge— traide, 9 mit Steinkohlen, 7 mit Bruchsteinen, 1 mit Kalkstei⸗
nen, 1 mit Glas, abwärts fuhren Getraide, 18 mit und zwar 26 mit Getraide, Steinen, 5 mit Braunkohl Vorbeigefloͤßt
“ mit verschiedenen Steinen, 35 leer. Strom⸗ als 1 mit Guͤtern, 12 mit 92 Oder⸗ und Saalkähne 1 mit Guͤtern, 10 mit verschiedenen en, 4 mit Salz, 1 mit Brennh 3 Stuͤck Baustaͤmme, chock 40 Stuͤck Bretter, 216 Stuͤck Latten.
ieder⸗-Thomaswaldau, tz, eine unverheirathete Per⸗ zusammengewachsenen, estehende Mißgeburt weibli⸗ 3 unsthuͤlfe entbunden. — Die— dessen Korper sich erst zwei Zoll unter dem stbeins aneinander gewach⸗ n Gesicht gewendete Kopfe,
41 Elbkähne, Salz, 19 leer;
und 45 leer. Schock 34 Stuͤck 5 Schock Schwart
— Am 10ten d. M. wurde Kreis Bunzlau des Re son von einer do
: wurden 42 Zaͤngelbaume, 54 S en und 42 Schock
g. Bez. Liegni ppelten, aus zwei aber völlig ausgebildeten Korpern b chen Geschlechts, und zwar ohne Ku Zwillingspaar, Nabel absondert, ist mittelst des Bru Dasselbe hat zwei, Gesicht gege lrme (von denen zwei um Ru ng geschlungen, so daß auf jeder Schulter ein wodurch das Ganze einen wa ferner vier Fuͤße, zwei P Erst nach Verlauf von illings⸗ Mi
nigen Umarmu Haͤndchen liegt Anblick darbietet) einen Leib. —
merkwuͤrdige Zw
hrhaft lieblichen osteriora und nur Stunden starb diese burt, welche auf Veranlassung des piritus nach Bunzlau gebracht, g an die Koͤnigl. Regierung
Kreis⸗Physikus, Pr. und von dort zu Liegnitz ges.
zur weitern Verfuͤgun ndt worden ist.
Len 17. Juli
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Amtl. Font, und Geld- Cours Zettel.
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Os tkr. I fandhr.
(rer es. Coeur.) //
VI,, Bree, scaeldl.
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Kur- u. Jeum. do. Schlesigoh Hkat. ¶ . n. Z. Sch.
d. K.- u. M. —
RKurm. OhI. m. l. C. Num. Int. Sch. do.
Gold al maro Reue Luk. Frisdrichsd'or ..
Hanz. do. in Th. Westyr. Pfandhr. Gro sehꝝx. Hos. 49.
R ,, e , e, ee, e. * 2
Aus würtige Börsen.
Amsterdam, 12 Juli.
Kanz - Bill. 253. Ant werpen, 11. Juli.
Cortes 36
Frankfurt a. M., 1A. Juli.
Metall. 10243. 102 A8 985. 981. 21
Kank - Actien i629. 1628.
Niederl. wirkl. Schuld 56. Span. 3 3 277
Span. dz A4]
Oesterr. S3
18 255. G
Loose zu 500 G. 1171 Erüm. - Sch. 603. B. do. AS Anl. 983. 68. Span. Rente A1. AE. 38 do. perp. 25.
H üri n
53 Rente pr. compt. 108. 55.
buri. Gbiig. Fab. 1307. Loose zu 100 G. 215. G. l'oln. Loose 693. 683. 33
kin cour. 109. 10. 33 pr. compt. 53 Neap. pr. compt. 97. 5. Rente A1z. 33 do. 273. Cortes A03. Coup. —. Ausg. Schuld 173.
gische Beobachtung. Nach einmaliger Beobachtung.
Meteorolo Nachmittags
Luftdruck. . .. 336, 62“ Par.
Quellwärme 7,30 R. Flußwärme 16,29 R. Bodenwärme 135,0 0 R. Ausdünstung O, O94“ Rh. Niederschlag 0. Nachtkälte 11,29 R.
336,61“ Par. 336,77“ Par.
Tagesmittel, 15ten:
Königliche Schau spiele. Im Opernhause: Oper in 3 Abih.,
dad. Fischer: Nezia, als Gastrolle. ) Platz in den Logen des ersten Ran—
Kein Schauspiel.
Im Opernhause: Zum erstenmale wie⸗ Oper in 3 Abth., nach dem Scribe, von dem Freiherrn v.
Erloschene Liebe, Lust ! Hierauf: Die r Gesetze, Lustspiel in 1 Akt, von Broͤ—⸗ Posse in 2 Abth., nach
Sonnabend, 18. Juli. der Elfen, romantische Feen von C. M. v. Weber.
Preise der Plaͤtze: Ein ges 1 Rthlr. 10 Sgr. ꝛc.
Sonntag, 19. Juli
Montag, 20. Juli. derholt: Das eherne Franz.: Le cheval de bronze de Musik von Auber.
In Charlottenburg. Zum erstenmale: spiel in 1 Akt, nach Theaulon, von L. buchstaͤbliche Auslegung de Die Familie Melesville und Caramouche, von L. An gstädtisches Theater.
Nach Sonnenuntergang, Lustspiel in f: Judith und Holofernes, Luͤstspiel
Oberon, Koͤnig mit Ballet.
Pferd, Zauber
Lichtenstein.
Hellbrandt,
Sonnabend, J 2 Akten, von Lotz. H in 2 Akten, von L. Angely.
Sonntag, 19. Juli. Kein Schauspiel. zuli. Das Königreich der Weiber, oder: Die sang in 2 Akten, frei nach Die Musik ist vom Musik⸗Di— eifersuͤchtige Frau, Lust⸗
Montag, 20. verkehrte Welt, Desnoyer, von Friedr. Genée. rektor Kugler arrangirt. spiel in 2 Akten, von Kotzebue.
Burleske mit Ge
Vorher: Die
Markt-Preise vom Getraide. Berlin, den 16. Juli 18335. Zu Lande: Roggen 1 Rthlr. 15 Sgr. gr. 6 Pf. Hafer 1 Rthlr. 5 S sind 88 Wispel 22 Scheffel. 3 Wasser: 1 Rthlr. 20 Sgr. und 1 Rtihlr. 13 Sgr., auch 1 Rthlr. Sgr. 9 Pf., auch 1 Rtihlr. auch 26 Sgr. 3 Pf.
Große Gerste 1 Rthlr. gr, auch 1 Rthlr. Eingegangen
Wetzen (weißer) 1 Rthlt. 28 Se 17 Sgr. 6 Pf.; Roggen große Gerste 1 . Hafer 28 S Eingegangen sind 12090 Wispel 4 Mittwoch, den 15. Juli 1835. Das Schock Stroh 9 Rihlr,, auch 6 Rthir.;
1 Rthlr. 10 Sgr., auch 20 Sgr. Branntwein-⸗-Prei
12 Sgr. 6 Pf Sgr. 6 Pf.
gr. 9 Pf.,
der Centner Heu
Das Faß von 200 Quart nach Tralles Richter gegen baare Zahlung und Branntwein 20 Rthlr., auch 21 Rthl Rthlr. 15 Sgr, auch 21 Rthlr.
5M pCt. oder 10 pCt. ige Ablieferun r.; Kartoffel ⸗Bran
g: Korn⸗ ntwejn 19
Redacteur —
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Gedruckt bei A. W. Hayn.