legenheit sie genau zu betrachten. 3 re 170 Fuß Sie ir dunkelblauer Farbe
Tonne, Schwanz hin bedeutend verminderte. dentlich klein. den Lorenzo⸗Strom hina
staͤtigen.
Meriko. Die Biene von
ist zum Diktator ernannt und kurzem Kaiser oder Protektor seyn.
verbunden werden. —
Der Kongreß laubniß zur Errichtung
hat dieser
ist sehr trocken, und es ausfallen wird.“
Während der Praͤsident seine Autoritat in Zacatecas wie— derherstellte, ist in Durango ein Aufstand ausgebrochen. große Unzufriedenheit unter den
In Matamoras herrscht Frerden, weil zwet Amerikan. krament tragenden
von dem Volte insultirt einschritten.
Snland.
Berlin, 31. Juli. bei Danzig: Fregatte „Palas / nach see wieder auf die hiesige htesige Kommandant den Offizieren derselben ein chem die Gesundheit Sr. Majestat des Kaisers
mit 25 Kanonen⸗Salven von den Wällen der Feste Weichselmuͤnde Vorbereitungen zum Empfange der K. nach, den 1. August auf sind noch nicht getroffen Personal schon mehrere Truppen, auf der Sstsee
bis 11. Juni d. J. zu Lands ber 8. abgehaltenen Haupt⸗Wollman tes sind uberhaupt 15,79 Ctr. S3 Pso. Szolle eingebracht und kis auf eine kaum nennen tz⸗ Im vorigen Jahre betrug das zu Markte gebrachte Quantum nür etwa die Haͤlfte, naͤm⸗ Gesammt · Quantum be⸗ feine Wolle, 70900 Etr. Pfd. feine Mittrl⸗Wolle, 2006 Ctr. Mittel, Wolle, welche zu den Preisen von resp. S5 — 105 Rthlr., 79 = 8), Rthlr., 50 — 70 Rthir, wurden.
salutirt wurde. Besondere Russischen Truppen, die, der Angabe der hiesigen Rhede erwartet werden, erden; doch soll das hiesi Tage vorher, und bis stationirt werden.“ — Waͤhrend des am 9. 0. d. W.
e Lootsen⸗ zur Ankunft jener
werthe Kleinigkeit verkauft worden.
lich 79351 Ctr. Unter dem dies aͤhtigen fanden sich: 1100 Ctr. Wolle, 32638 Ctr. S8 Wolle und 2490 Cir. ordinaire
45 — 69 Nthlr. und 40 — 45 Rthlr. verkauft — nere,
Zufelge einer von Saarbruͤck uber
ron Straßburg aus bestaͤtigten Nachricht,
der von dei Könige am 28sten d. zu Pari vue das Pferd desselben durch dai Zerspringen
Länge schätzte er auf mit braunen Flecken und um die Mitte des Körpers etwa von der Dicke einer Mehl⸗ von wo aus sich der Durchmesser nach dem Kopf und Der Kepf war außeror⸗ Sie blieb funf hen Minuten sichtbar und schwamm
b. Dit Mannschaft des Fahrzeuges und drei Passagiere sind bereit, die Aussage des Capitains zu be⸗
Neu- Orleans enthaäͤlt ein Schreiben aus San Felipe vem 13. Mat, worin es heißt: „Santana wird nun ohne Zweifel binnen yn. In diesem Falle würde je⸗ doch die Provinz Texas bestimmt mit den Vereinigten Staaten
einer Bank mit einem Kapital von 1 Million Dollars bewilligt. — Das Land ist mit Fremden uͤber⸗ schwemmt, und an jedem Tage kommen neut an. Y Das Wetter sreht zu befuͤrchten, daß die Aerndte schlecht
che Kaufleute, die einem das Sa— Priester begegneten und demselben nicht die gebührende Thrfurcht bezeigten, auf Anstiften worden sind, ohne daß die Behörden
Man schreibt aus Neufahrwasser „Am 21 sten d. M. kehrte die Kaiserl. einer tägigen Nebungsfahrt in Rhede zuruck, und am AWMsten
Keblenz auf tele⸗ graphischem Wege hier eingegangenen und auf dem selben Wege ift bei Gelegenheit s abgehaltenen Re⸗
V 864
Maschine verwundet worden. Der Marschall Mortier und meh⸗ rere National ⸗Gardisten sind getoͤdtet, außerdem noch andere Ge⸗— nerale und Adjutanten theils getoͤdtet, theils verwundet, die in der Begleitung des Köoͤnigs gewesenen Prinzen aber nicht beschaͤ⸗ digt worden.
Die ganze Bevölkerung hat den falle mit dem Ausrufe: „Es lebe der ren Unwillen zu erkennen gegeben.
Paris ist ruhig.
von König!“ begleitet und ih⸗ 9
Dann:
Meteorologische Beobachtung. Morgens Nachmittags Abends Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
e
Quellwärme 7,40 R. Flußwaͤrme 15,2 09 R. Bodenwärme 13,9 9 R. heiter. Ausdünstung O, O0 Rh. W. Niederschlag O.
— Nachtkälte 930 R. 8.52 NR. . 74 pt.
1835. 30. Juli.
336,1“ Par. 10,662 R. 8, F 90 N. S5 vCt.
Luftdruck... 333 * var. 336, 01 Par. Luftwärme.. 10,20 3. 17,2 0 R. Thauyunkt .. 800 R. 9.099 R. Dunstsattig. 83 ot. a yt. Wetter. . . ... trübe. heiter. W. W.
Provinz die Er⸗
Wind Wolkenzug . 28. Tagesmittel: 3335, os“ Par.. 18570 R. ..
Festes Sr.
—
1 4 6
Berlin er Börse. Den 31. Juli 1833. Amtl. Fonds- und Geld. Cours. Zettel
K, 1
St. Schuld . ð cn. Esipr. I Hfandhr. 4 hr. Engl. Ohl. 30. bomm. do6.
Pri. n. Sch. d. Soe. Kur- u. Neum. do. Kurm. 9hl. m. l. C. Schlesische da. Neum. Int. Sch. do. Rkst. C. u. Z.. Sch. Berl. Stadt- Ohl. d. K. u. N. Königsh. do. — Elbing. do. Gold al marco .. der Ost · Hanz? do. in Th. Neue Duk. . ... gab der Westpr. Pfandhr. kriedrichs d'or. Diner, bei wel ⸗ Grosehz. Pos, do. Hisconto ......
ausgebracht und *
Hrernss. Cc. e
1612
dieses Priesters
Nussische
— — — —
103
Auswärtiges Börs em. Amater dam, 26. Juli.
Vorspiele in 1 Aufzug, genannt: H. v. Kleist, fuͤr die In Charlottenburg: Der Wollmarkt, H. Clauren. Vorher: Akt, von Th. Koͤrner. König nach diesem Vor⸗ Montag, 35. August. Im Opernhause: höchsten Geburts- Festes St. Masestat des Sr. Majestaͤt dem Könige zugecignet von Rede, verfaßt von A. Müller, Volks⸗Gesang, den Und: Lodoiska, Oper in 3 einstudirt. Hr. Schaͤfer, vom resky, als Gastrolle.)
Die Meldungen um Billets ruͤcksichtigt worden, und wird ersucht, selche bis Sonnaben h 1. August, Abends 7 Uhr, im i ; pfang nehmen zu lassen, widrigenfalls dieselben anderweitign kauft werden muͤssen.
In Charlottenburg. Zur Feier des Majestaͤt des Koͤnigs: Rede, Jesprochen von Herrn Stawinsky. e Der Ball zu Ellerbrunn, Lustspiel in 3 Abth., von C. Blun.
Könt
Sonnabend, macht, Lustspiel in 3 Akten, nach einer Deutsche Bühne bearbeitet von Albini. tige Frau, Lusispiel in 2 Atten, Sonntag, 2. August. oder: Noch einmal jung, mit Gesang in 2 Akten, von Edlen von Marinelli. Jugend“ vorstellend, ist von Decorgtionen des Stuͤcks sind von Herrn Pohlmann gemalt) Montag, 3. August. Zur Feier des Allerhoͤchsten Gebu Festes Sr. Majestaͤt des Königs: Prolog, gedichtet von A. 0 nnr, gesprochen von Mad. Laden. Titus, Oper in 2 Akten. Vial: Sextus, als Gastrolle.) , Preise der Plätze: Ein Platz in den Logen und im Bahg des ersten Ranges 1 Rthlr. ꝛc.
Das heimliche Gericht, v. Holbein.) Lustspiel in 4 Abt Der gruͤne Domino, Lustspiei in
Buͤhne bearbeitet von F. v.
Zur Feier des Koͤnigs: F Spontini. gesprochen von Herrn Grn
taats.
— —
Abrh. Musik von Cherubini.
tadt⸗ Theater zu Hamburg: 1 än dieser Vorstellung sind,
Billet⸗Verkaufs⸗Buͤreau in
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der König haben geruht, dem bisherigen Ge— imen Ober, Finanzrath von Stülpnagel die erledigte Stelle nes General-Kommissarius fuͤr die Kurmark Brandenburg, mit im Amtstitel eines Regierungs-Praͤsidenten, Allergnaͤdigst zu
erleihen. ͤ
Der bisher ige Ober⸗Landesgerichts⸗Referendarius Schroͤder nannt von Schirp ist zum Justiz⸗Kommissarius im Bezirk s Land- und Stadtgerichts zu Limburg, mit Anweisung seines bohnortes daselbst, bestellt worden.
Zur Feier des Asllerhoͤchsten Geburtsfestes Sr. Majestaͤt des oͤnigs wird die Koͤnigliche Akademie der Wissenschaften am jonnerstage den 6. Augst, Nachmittags um 4 Uhr, eine oͤffent—⸗ he Sitzung halten, zu welcher auch diejenigen Perfonen, welche cht durch Karten eingeladen worden, ten Zutritt haben.
Allerhoͤchsten Gehn verfaßt von A. Mul Hierauf: Zum erstenmn
8stadtisches Theater.
1; August. Endlich hat er es doch gut Engltschen Idee fuͤr Vorher: Die eiferss von Kotzebue.
Die Goldgrotte des Geisterbannn romantisch⸗komisches Ori inal⸗Zaubers J. E. Gulden. Musik von Fi (Die neue Decoration: „das Land Herrn Sacchetti, die übrigen nel
Hierauf; Zum erstenm! Musik von W. A. Mozart. ¶ A Bekanntmachun g.
— Der Anschluß der Preußischen Post an die zwischen Luͤbeck d St. Petersburg fahrenden Dampfschiffe, welcher bisher von
eifswald aus in Istadt stattgefunden hat, wird von jetzt an,
Niederl. wirkl. Schuld 855. Kanz. Bill. —. Antwerpen, 25. Juli. Span,. S5 AI. Ziusl. 173. Cortes 371
Span. Aul. 31. Frankfurt a. M., 28. Juli. Genter. 53 Metall. 1023. 1023 13 o98 re 9s, 218 573. B 13 255 B; Hank - Actien isz7. 1625 art, OQhng. 1163. Ja;. Loose zu 500 G. 1163. 16. Loose zu io 6. 2133 G. l'reunn. l' cim. - Sch, 60. 5863. do. M3 Anl. os. Br. lHioln. Loose 693. 692. 55 Span. RKento A0z3. A0. 33 do. porp. 233. 24. Pari, 25. Juli. 88 Kente 109. 20. 33 do. 79. 15. 5d Neap. 97. 38. Z 3 Span. 14. 35 26. Ausz. Span. Schuld 155. Cortes 16 Coup. 26.
Königliche Schausptele. Sonnabend, 1. August. Im Schauspielhause: Der Verraͤ⸗ ther, Lustspiel in 1 Akt, von Holbein. (lle. Clara Stich: Claͤrchen, als Debuͤtrolle.) Hierauf: Mulier taceat in ecclesia, oder: Die kluge Königin, historische Tragikomodie in 3 Abth., von E. Raupach. Und: Der Spiegel des Tausendschoͤn, Bur— leske in 1 Akt, mit Gesang, nach der Idee des Arago, von C.
Blum. 16, August. Im Schauspielhause: Das Kaͤthchen
Sonntag, 2. von Heilbronn, großes Ritter ⸗Schauspiel in 5 Abth., nebst einem
Span. 33 26. Coup. 283. Neue
6 gschiech Wispel 22 feinste Mittel⸗
einer Hoͤllen⸗
Markt-Preise vom Getraide—
Zu Lande: Weizen (neuer) 1 6 Sgr., auch 1 Rthlr. 4 Sgr.; auch 1 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf; kleine Gerste 28 Sgr. 9 Pf. Eingegangen sind 121
Zu Wasser: 1 Riölr. 20 Sgr. und 1 Rthlr. 15 Sgr.; Roggen I Rthlr. 12 E 6 Pf, auch 1 Rthlr. 10 Sgr.; Hafer 8 te Sorte) 1 Rthlr. 20 Sgr. Scheffel.
Das Schock Stroh 6 Rthlr. 26 Sgr., auch 3 Rthlr; Centner Heu 1 Rthlr. 10 Sgr., auch
Das Faß von 200 Quart nach Tralles Richter gegen baare ; Branntwein 18 Rthlr. 15 Sgr., auch 20 Rihlr. Branntwein 18 Rthlr.,
— n Stralsund aus, auf der Insel Ruͤgen in der Naͤhe des Wit— wer Posthauses bewirkt werden. ;
Reisende, welche diese Verbindung zur Reise nach Rußland
benutzen beabsichtigen, muͤssen sich also nach Stralsund bege⸗ en, und sich bei dem dortigen Post⸗ Amte melden.
Die fruͤher bekannt gemachten Abgangs Tage sind unverän⸗ ert geblieben.
Berlin, den 30. Juli 1835.
Gen eral⸗Post⸗Amt.
Berlin, den 30. Juli 18253. Rthlr. 20 Sgr.;
Roggen 1 Rsst roße Gerste * n
1 Rthlr. 2 Sgr. o) 26 Sgr. 3 Pf.; Hiß Wispel 14 Scheffel.
Wetzen (weitzer) 1 Rthir. 28 Sgr. 9 Pf. a 25 Sgr. auch 22 Sgr. 5 7 Eingegangen sind in
**
Zeitung s-Nachrichten. Ausland.
Rußland.
St. Petersburg, 25. Juli.. Se. Majestaͤt der Kaiser Fahen dem Koͤnigl. Wuͤrttembergischen Gesandten am Königl. Preußischen Hofe, General⸗Lieutenant Grafen von Bismark, n St. Annen-Orden erster Klasse verliehen.
Der bisherige Bischof der Slobodischen Ukraine, Innocenty, zum Erzbischof von Irkutst, Nertschinfk und Jakutsk ernannt orden und hat bei dieser Gelegenheit den St. Annen-Orden
Mittwoch, den 29. Juli 1835.
20 Sg. Branntwein⸗Preise
vom 24. bis 30. Juli 1835.
da pCt. oder 40 pi
Zahlung und solortige Ablteferung: Korp
l5 Sgr; Kactof⸗
auch 19 Rthlr.
Redacteur Co tte. —
Gedruckt bei A. W. Hayn.
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TD *
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Bekanntmachungen. Obrig keitliche Bekanntmachung.
Alle biejentgen Personen, welche von dem ehema⸗ ligen Hauknecht, jetzigen Pferdebändler Michael Feichrich Karte ünd dessen Ehefrau Fohanne Sophie, eborene Pommer, baares Geld, gesßiwerthe und an⸗ ere Doacumente, Hold und Silbersachen, Juwelen, Kleinodien, Mobilien, Hausgeraͤth, Leinenzeug, BVet⸗ ten, Kleidungenücke, Wagen⸗ und Vferdegeschirr, ober sonfige Effceten hinter sich haben, werden hier⸗ mit aufgefordert, davon dem unterzeichneten Crimi— . ungesdumt schriftlich oder in dem auf den 3. Au gu st d. J., Vormittags 11 uhr, vor dem Herrn Fustijrath Grabow, Molken markt Nr. 3, , , Nes 12, an beraumten Termine mündlich Anzeige zu machen, widrigenfalls sie sich der Gefahr aussetzen, zur Criminal⸗untersuchung ge⸗ zogen, zu werden. Kosten werden dahurch nicht vernrsacht. Berlin, ben 25. Juli 1833. — Die Criminal⸗-Deputation des Stadtgerichts.
—
Nach r i ch t⸗/ die Königl. Freu ßische staats? und land wirthschaftliche Akademie Elvena bei Greifswald betreffend. ꝛ
Den 25. Mai dieses Jahres wurde die staats, und lanzwirthschaftliche Akademie erdffnet. Gtgenwaͤrtig ift die zahl der Akademiker 22, wovon 19 der Land⸗ wirthschaft und 6 der Staatzswirthschaft siih widmen. Die Dorlesungen im naͤchsten Winten halb sahre wer⸗ zen den 26. Octoter beginnen und vorzüglich auf folgende Gegen staͤnde sich heziehen: 1) die al emtine Landwirthschaft: 2) die Viehzucht, be ondeng Schaaf⸗ uicht; 3) die landwirthschaftliche Te nologie; A die Het. und Feichnenkunst; 5) die Thie heilkund ;; r die oczonamische Naturgeschichte; z bie Staars= wiethschaft , ,. und Gewerbspolitik). Ker an dieser Austalt Theil nehmen will, hat sich bei dem Direßtor zu melden. ; Eldena bei Geelfäwald, am 29 Jullus 1833. Friedrich Schulze, orden licher Professor der Staants⸗ wicthschaft zu (öreifswald und Hi⸗ rector der Königl. staats⸗ und land⸗ wirthschaftlichen Aladem ie Eldena.
Königlichen
n den mehrseitig ausge prochenen Münschen zur Béesimmung cines festen Tages der Woche fär die KReisen des Dampfschiffes Deonning ö. , Strttjn und Cevpenhagen, und zun n bj. Messen hen bi5 zur Stadt iheg
lgemeiner
Literarische Anzeigen. Eine hohe General-Verwältung fur Domainen uns Forsten im Ministerlum des Königl. Hauses hat sich veranlaßt geseyen, die Herausgabe eines Wer— kes uͤber Forst⸗Fnsenkten anzuordnen und den Unter
zeichneten mit. der Ausführung zu beauftragen. DOieses wird mit dem Bemerken vorlaufig hier ange⸗
ger für die Preuß
schiffung in Travemuͤnde gelangen zu konnen, zu entsprechen, hat sich die Dircktjon der Stettin ⸗Co⸗ venhagener Damwpfschiffahrts⸗ Gesellschaft veranlaßt gefunden, die Fährten des Dampfschitfes Dronnin Maria, Capitain Louis, und die daruber ergangenen Bekanntmachungen dahin abzuändern, daß vasselbe vom zten August dieses Fahres an; ee n Montag Mittag von Copenhagen nach U deck, an jedem Dienstag Nachmittag von Lubeck nach Co⸗ penhagen, an iedem Donnerstag Mittag von Copenhagen nach Stettin, und an jedem Sonnabend Mittag von Stettin nach Co⸗ venhagen fahren wird Stettin, den 25. Juli 183.
Obstbau wichtigsten Insekten Preußens und der be—⸗ nachbarten Lander auf z6 Kupfertafein coiorirt dar, siellen und auf 30 Bogen beschriehen wird, und daß es in 6 Heften in Quarto (doren jed Thlr. Ladenpreis zu stehen kommt) erscheinen und spaͤteßens in 3 Jahren beendet seyn soll. Berlin, den 25. Juli 1835. Dr. Ratzeburg, Professor an der höheren Forst⸗-Lehr⸗-AUnstalt zu Neustadt Eberswalde.
———— —
Anfangs August werde ich, vielseitig dazu aufgefor⸗ dert, eine praktische Anleitung Über bie bon nir! c= fundene Dachbedeckung im Bruck erscheinen lassen, um auch dieienigen, welche noch nicht speciell mit meiner Verfahrungsart datet bekannt ind, voöt un! richtiger Ausfuhrung derselben zu sichern, und zu⸗ gleich Gelegenheit zu geben, einer lurzlich hier er⸗
Lemonius.
—
Dampfschiffahrt zwischen St. Petersburg und Lübeck im, Fahre 1835, mit den beiden privllegirten schönen Damp schiffen A ico lay J. und Ale gan dra.
Abgangstage Abgangstage Fon Lübeck, von St. Petersburg: d. 6, 13, 235. August, d. 5, 15., 22. August, 1, 19, 17, 265. Seyt , * 24, 9., 19, 26. Sept., 6. 18., 22. October, 7, 14. 24., 31. Octhr.
2 Uhr Mittags von neuen Styls. Travemünde.
Preise der Platze, und Waaren Jahre
An ieldungen geschehen im Comptoir der Dam pf sch if fahrt s Gefeitschaft in Lubeck.
——————— — —
Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur Kenntniß der gn haber von Aerien der Letpz g⸗Deesdner Eisen bahn Compagnie acoracht, daß unser Bevollmaͤchtigter und unser Cas⸗ sirer, Herr . F Bader, zur Erleichterung der Ge— schaͤñte von uns beauftragt wo den sind, dic Quittun⸗ gen äber geschehene Ratenzahlungen auf den Inie Fimssche nen zu bewirken, auch ea in Bebinderungz. faͤllen ein Dicectorigs- Mitglied anstatt des Bevoll⸗ maͤchtigten unter eschnen wird. Leivzig, den 26 Zul 1838. Im Ve lage der Unterzeichneten ist so eben erschie⸗ Leipzig Dresdner Cifenbahn⸗ Compagnie nen und durch alle Buchbant lungen zu erhalten, in Guttav Hartott, Vorsihender. Bffuin or C. F. ume lang, Brüprstraße Rr 1:
digen. Dorn, Königl. Fabriken⸗Komisstongrath.
—
Preussischer Volksgesang: „Borussia-s von Sp ontini,
wird alljühelich zur Feier des Geburtstages S. I. des K snigs in Bersin u. 2. 6. aufgelüsirt; derselhe jet ersahienen: in Partilur 3 Thlr., im Vo- alqunrtett 7 Sgr., feine Stimme mit Char o. Begl. s. . 185 336; dito ohne Chor 7 sgr., f. Bffe, art 8 sgr., lür Pste. zu A Händen, arr., van lähns, 17 837. — Die A Charstimmen einzeln z 9p. Grosser Sieges. und Fest 1E Sell, comp.
so wie Frachten fuͤr Contanten ind die naͤmtichen wie im vergangenen
74 6sr., f. Pie. za A Hünden, arr. von Jälns, 273 53. 8Sehlegingersche kuch. und Musikhandl. in Berlin., unter den Linden No. 34.
. eit für fer. im⸗
é M. T. Cicero nie pro Sexto Roscio Ame- Carl Zenner, Beyollmaͤchtigter ring orati p. Reconzuit, omendavit, oeriptn·
jeigt, daß das genannte Mert dee für den Holz- und
GS pontins, in FPurtitur 3 Fält., art. f. Hit.
Staaten.
es auf zwei schriftliche
htenenen Schrist über diesen Gegenständ zu wur
ster Klasse erhalten.
Der dirigirende Senat hat eine Verordnung zur Regulirung s Handels⸗-Verkehrs zwischen dem Russischen Reiche ünd dem troßfuͤrstenthume Finnland zur öffentlichen Kenntniß gebracht. dieselbe enthält die Bestimmungen uͤber gegenseitige Ein- und usfuhr, und soll sofort nach eten. ̃
rae varietatem, Vet. Scholiastam, selectas n rigrum annotationes suasque acliecit Dr. 6uj lelmus Btzächner. superiorum ordd. in gu . . nasio Eridericiano Suerinensis liraccezntor, la In Bezug auf das Verhältniß der Fabrikherren zu ihren nig ue, bibrliolliecue Sucr. praeff et us. rbeitern hat die Regierung sich veranlaßt gefunden, ein eigenes Velinpapier 22 Bogen. Sry, 1 Thle. gement zu erlassen, welches vorerst ver sucht weise in den bei, .. . . , , . s . ö 9 ü r l een eingefuhrt werden soll. abe der Rede Pro läoscio Amerind ist laͤngst fu . ße idli ö. geworden. Der Herr ,, , hat din lerj H ,. Seidlitz und Scholtz ist s bisher cht 'nen Codd. nit 3. . JJ rade bei dieser Rebe das schon früher benutzte ha deren Orten zu bilden. Es sollen zu diesein Zwecke 500 e Material am genügendsien sei und n Leten, jede zu foo Rubei, ausgegeben werden. gehbrig benutzt zu werden braäche, um auf wess Die Industrie⸗Aussteilung in Moskau hat bei dem dortigen iche Tertegverbesserungen zu fuͤhren, alle handschts Hublükum ein ungewoͤhnlich lebhaftes Interesse erregt; in den lichen Lesarten und die dͤlterer Herausgeber n ssten Tagen der Eroͤffnung wurde dieselbe von 5000 und in den sorgfaͤltigen Prüfung unterworfen und Fvollsthi Kzten sogar von 14,60 Personen taͤglich besucht. In der Bucht von Aichmetschet, an der Nord ⸗West⸗Kuͤste der Taurischen Halbinsel, ist versuchsweise auf vier Jahre eine eue Quarantaine⸗Anstalt errichtet worden. .
Polen.
War schau, 28. Juli. Der Fuͤrst Gortschakoff, Chef des Kö der aktiven Armee, ist von hier nach Rußland abgereist.
Bestern langte die AvantGarde einer Abtheilung der Kai⸗ Erlichen Garde ⸗Kavallerie von St. Petersburg hier an. Diese Abtheilung wird auf ihrem Durchmarsch nach Kalisch einige Zeit n hiesiger Hauptstabt Nast inachen.
Frankrei ch. Paris, 25. Jult. Der Commandeur der 1sten Militair⸗
zusan mengestellt. In den Anmerkungen hut vorerst die Annotatinnes der alteren Editozen, dl An ter Lie der wichtigsten und Wenigen zug dn glithn wie des Garatoui,. fam mtlich wiedergegeben, J dieselben durch seine eignen erganzt irnd bericht, Seine Ausgabe bietet also neben einer neuen, cotlet⸗ ten Tegtesrecension allen krütifchen und her— m encutischen Apparat zu dieser Rede dar, wl cher bisher nur durch Zusammenfuchen der betreff den einzelnen Ausgaben in größern Bibliothefen nr erhalten war. Matzrtalign und Disvositionen zu Kah— zelvortraͤgen bei desondern Fällen. Van I. Th. Ro sen müller, Pfarre? zu Belger hayn. 15 Bogen. gr goo— 263 sar. In diesem Werke sind meist solche Falle beruͤcksch
tigt worden, üher welche auch die erfahrenbdfsen Hin, digetzgernz, zumal in Heange der Gesch fe, Wit Diplston fordert alle in Paris befindlichen Stabs / Offiziere Suite des Königs bei Abhaltung der
and Andeutungen von Andern benutzen. Die in die uuf, sich am 28sten der ser Hinsicht hier gegebenen Hülfsmittel sind na Rey . ; zy. den einzelnen betreffenden Fällen geo dnet und beße oh, nzuschlteen, und, sich zu diesem Ende um H'ühr Mor— hen thells in ausfüͤhrlichern Entwürfen, wol 99 Hofe der Tutlericen einzufinden. ; ; namentlich werthvolle, bisher noch nicht verbffemn ua dem heutigen Blatte des National liest man: „Die lichte Predigten des verewigten Superintendent t Sergeanten, welche gegenwaͤrtig auf dem Wege von Neuilly Ro sen müller und anderer ausgejcichneter Kang nch Paris , sind, haben den 3, erhalten, Alles, redner vom Herrn Herausgeber benutzt worden fee. nas auf die ser Straße vorgeht, genau zu beobachten, und beson⸗ iheils in mehrecen cinfachen Dispositionen mit ans ders auf alls Gegenstande Acht zu haben, welche etwa gezogenem Text. Ab Höͤln, Maschine dienen koͤnnten. So sah man heute Ss num gung aug erl esengr , ,, Hest ehrere Stadt, Sergeanten einen Mann anhalten, handlungen für Wun daͤrzte. Zte fässer auf einem Karren fuhr; derselbe konnte
Syn. b 15 sgr. s⸗ J ;
une werfe e et sic nachücbendes bicht ö äen, stedem man sich zberzengt htte, daß dn gz fn ür wichtige Werk far Rechtsgelehrte: hi uche Ein Beweis, daß die Polizei von dem gestern mit⸗ Reßertorium über die in den Jahren 1, r hichellten, gegen die Person des Könkgs gerichteten Mord⸗Ver⸗
aner, i , m. irn ,,. dice e ll nnn, Kenntniß erhalten haben mußte.) lufsaͤtze und rechtlicher Entschesbun Royal Eurzlich aus dem Gefängnisse Ste. Pélagle äntl ener Advokat Robert Sickel. 2 Bde. gr. Sro. fiovalist sendet der , 9 ende . re es juste. milieu erzaͤhlen adele daß, wenn die Aßril⸗
Leipzig, im Just isäö. cute d waͤren, es nur geschehen sey, weil die Po⸗
zu einer Morgen der drei kleine seinen Weg erst
Ghehrüder Reich en bach, Befangenen entwichen
Preußen gewidmet von Spohn — 4 ö. . Ber
r n, , s r 3. .
ihrer Bekanntmachung in Kraft
eine Actien Gesellschaft zur
— ——— — — —
lin, Sonntag den 2te Au
— .
Zeitung.
K
—
— — — 122 1835 25e * . . a 1 8 , 2 8
2 8 — ——
lizei es zugelassen habe; daß sie noch nicht wieder verhaftet wä⸗ ren, sey nur ein Beweis, daß dem Herrn Gisquet nichts daran siege, und daß die Regierung eben so froh sey, wie der Pairs— hof, ihrer entledigt zu seyn. Das heißt nun allerdings, gute Miene zum boͤsen Spiel machen; aber ez heißt auch gegen die Wahrheit fehlen. Die Polizei hat keinen Antheil an der Entweichung
der 28; sie ist, wie schon bei mehreren wichtigen Gelegenheiten, so
auch dieses Mal, hinters Licht nun dem Herrn Thiers geheime weder den Entweichungsplan, noch die Art der Ausführung. Da ich Felbst zu jener Zeit Gefangener war, so befand ich mich mehrere Tage larig mitten unter allen Arten von Polizei⸗Beam⸗ ten. Ich habe ihren Zorn und ihr Erstaunen bei der ersten Nachricht von der Entweichung ganz in der Nahe gesehen. Niemand dachte daran, seinen isnwillen und seine Ueberraschung n verbergen, und ich hoöͤrte einen der verschlagensten Polizei⸗ agenten ausrufen, die Mystification sey vollständig und der Streich bewundernswuͤrdig ausgefuͤhrt.“
Der Temps sagt: „Man hat jetzt einen trefflichen Vor— wand gefunden, um die Fremden ⸗ Legion nicht nach Spanien zu schicken, und man sagt, daß der Herzog von Broglie über diesen Punkt eine sehr lebhafte Erklaͤrung mit dem Herzoge von Frias gehabt habe. Diesen Vorwand erraͤth Jedermann; es sind die letzten Ercignisse in Afrika. Man fürchtet die moralische Wir⸗ kung der Niederlage des Generals Trezel, und es sey, sagt man, nicht der Augenblick, um an eine Verminderung unserer Streitkräfte in Afrika zu denken. Diesem Einwande setzte der Herzog von Frias die Unterzeichnung eines foͤrmlichen Traktates entgegen, durch wel⸗
gefuͤhrt worden. Da gebe man Fonds. Die Polizei argwoͤhnte
chen die Fremden⸗Legion ay Spanien abgetreten wird. Man hat darauf
entgegnet, daß jeder Traktat, um bindende Kraft zu haben, ra—⸗ tifizirt seyn muͤsse, und daß diese Ratification von Seiten der beiden Regierungen noch nicht erlangt sey; ferner sey man auch uͤber den Geldpünkt noch nicht ganz einig. Spanien kann die Fremden⸗Legion nur mit dem Beistan de Frankreichs unterhalten, entweder mittelst einer garantirten Anleihe, oder mittelst eines von Frankreich selbst bezahlten Soldes. Es ist also aller Anschein vorhanden, daß die Fremden Legion nicht nach Spanien geschickt werden wird, so lange ihr Dienst noch zur Erhaltung unserer Afrikanischen Besitzungen fuͤr noͤthig erachtet wird. Man ver— sichert, daß der Herzog von Frias große Unzufriedenheit daruͤber zu erkennen gegeben und ganz laut gesagt habe: „„Die Fran⸗ zoͤsische Regierung will also bei uns Alles verhindern, und fuͤr uns nichts thun?“ “
Großbritanien und Irland.
Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Sitzung vom 24. Juli. Der Graf von Harewood und der Mar— quis von Salisbury uͤberreichten Doncaster, Maidstone und Essex gegen die Munizipal-Resorm— Bill; Letztere baten, ihre Klagen gegen die Bill durch einen An— walt vor der Barre des Hauses anbringen zu duͤrfen, und der Marquis zeigte an, er werde am Dienstage beantragen, daß man die Klagen dieser Bittsteller anhoͤren solle. Lord Brougham legte dagegen Bittschriften von den Armen Aufsehern, Kirchen⸗ Vorstehern und vielen anderen achtbaren Einwohnern der Stadt Bath, so wie von der Corporation von Bridport zu Gunsten je— ner Bill vor; auch uͤberreichte er eine Petition aus Thornley in der Grafschaft York, worin um gaͤnzliches Verbot des Bierschanks in Bierhäusern gebeten wird. Viscvunt Strang ford zeigte au, daß er am Dienstage eine Bittschrift der Stadt Coventry gegen die Munizipal⸗Reform-Bill vorlegen werde. Der Graf von Abingdon uͤberreichte eine solche von Seiten der Stadt Ox— ford. Am Schluß der Sitzung wurde noch der Bericht uͤber die Matrosen⸗Anwerbunge⸗ Bill eingebracht und angenommen.
Unterhaus. Sitzung vom 23. Juli. Der Ausschuß, welcher von dem Hause ernannt ist, um die Mittel zur Anwei— sung und Einrichtung von Plätzen fuͤr Damen auf der Gallerie zu untersuchen, erhielt die Erlaubniß, uͤber seine Verhandlungen und uber die von ihm vernommenen Zeugen⸗Aussagen Bericht zu er— statten. Capitain Pechell uͤberreichte eine Bittschrift von den Land⸗Eigenthuͤmern und Paͤchtern in West⸗Sussex, worin diesel⸗ ben uͤber eine Entscheidung des Schatzkammer ⸗ Gerichts klagen, welcher zufolge der Zehnten auch in Ruben erhoben werden kann. Diese Petition war von 63 Landwirthen unterzeichnet, die 38, 000 Stuͤck Schafe besitzen, und der Capitain Pechell meinte daher, man koͤnne es so annehmen, als ob 38, 909 Schase das Haus baten, ihren so wichtigen Nahrungs-⸗Artikel, die Ruͤben, nicht durch Vermengung mit dem Zehnten zu beflecken. (Gelaͤchter.) Der Gen ergl-Proturator brachte sodann eine Bill ein, deren erste Lesung er zugleich beantragte, wodurch alle Zweifel und Bedenken uber die ven den Sheriffs der Grafschaften und Siaädte abzulegenden Eide und Erklaͤrungen beseitigt werden sollen, eine Maßregel, bemerkte Sir J. Campbell, die in Folge der Wahl eines Juden zum Sheriff von London nothwendig geworden fey. Die Bill wurde zum ersten Male verlesen und die zweite Lesung auf den naͤchsten Dienstag anberaumt. Herr Law erklaͤrte sich vollkommen einverstanden mit dieser Maßregel und hoffte, daß sie rasch durch beide Par— lamentshäͤuser gehen werde. Auf eine Frage des Oberst Sibt; horp, ob die Regierung noch die zweite Lesung der Bill in Betreff der geistlichen Gerichtshoͤfe beantragen wolle, erwiederte der General-Prokurator, er werde dies allerdings thun, denn die Maßregel sey eine sehr wichtige und bezwecke unter Anderem die Aufhebung der jetzt jenen Gerichten zustehenden Jurisdiction über die Fehnten, worauf Jener erklaͤrte, daß er sich dieser Bill aufs entschiedenste zu widersetzen beabsichtige. Herr Roebuck uͤberreichte eine Petilion gegen die Unmaͤßigkeit und fuͤr die Anordnung vernuͤnftiger Volis? Vergnuͤgungen an den Sonntagen. Die Frage über die Freilassung eines Herrn Clipperton, der wegen Verletzung der Privilegien des Hauses, weil er nämlich auf die an ihn ergangene Aufforderung nicht als Zeuge vor einem Wahl Ausschufft erschien, nun bereits sechs Wochen in Newgate gefangen sitzt, wurde auf den Antrag Lord J. Russelk s, den derselbe darauf begruͤndete, daß einige sur Beurtheilung der Schuld des Verhafteien noͤthige Zeugen⸗
Petitionen der Freisassen von
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Aussagen noch nicht haͤtten gedruckt werden koͤnnen, mit 83 ge— gen 54 Stimmen auf den nächsten Montag verschoben. Ber
Ueberreichung einer auf die Zehnten bezüglichen Petition sprach
Sir E. Knatch bull die Ueberzeugung' als, daß eine Verande⸗ rung in den Englischen Zehnten Gesetzen durchaus nothwendig sey, und er hoffte daher, daß der edle Lord, der das Departe⸗ ment des Innern leite, dem Parlament irgend eine Maßre⸗ gel der Art vorlegen werde. Lord John Russell sag— te, dies sey auch die Absicht der Regierung, und der einzige Zweifel, den die Minister noch darüber hegten, sey der, ob es nicht raͤthlich wäre, die Sache erst vor einem beson⸗ deren Ausschuß des Haufs zu verhandeln, damit die verschiede— nen Beziehungen der Acker zan Interessen des Landes vollkommen erwogen werden koͤnnten; jedenfalls aber werde er zu Anfang der naͤchsten Session vorbereitet seyn, eine dies fällige Maßregel einzubringen. Auf den Antrag des Sir R. Inglis wurde dann auch im Unterhause, so wie vor einigen Tagen schon im Aberhause, die Vorlegung des Protestes eines der Munizipa!⸗ Corporations⸗Kommissarien, Herrn Hogg, gegen den von seinen Kollegen uͤber das Corporationswesen erstatteten Bericht von dem Minister bewilligt. Sir R. Bate son fragte den Sęeeretair für Irland, wie es sich mit der Freilassung gewisser Gefangenen verhalte, die wegen eines Aufruhrs in Derry von den⸗ Assisenhofe zu langerem und kuͤrzerem Gefaͤngniß verur— theilt und von denen einige, wie verlaute, in Folge el⸗ ner Bittschrift an Lady Muligrave, die Gattin des Lord⸗ Lieutenants von Irland, ohne daß man sich weiter an das Assi—⸗
sengericht gewandt und nach en näheren Umstaͤnden erkundigt
habe, in Freiheit gesetzt worden seyen. Lord Morpeth antwor⸗
tete, die Sache stehe so: Der Praͤsident des Assisenhofes habe
von den wegen des Aufruhrs u Derry angeklagten und schulðdig
befundenen Individuen die Katholiken zu sechsmongtlicher, die
Protestanten aber nur zu zwei bis dreimonatlicher Gefaͤngnißstrafe
verurtheilt; als nun die Gefangenen drei Monate gesessen, hätten
saͤmmtliche Geschworene, die das Berdlkt gefaͤllt, und worunter sich 11 Protestanten befunden, eine Petition an den Lord Lieute⸗
nant, nicht an dessen Gemahlin (hoͤrt! hört!, nterzeichnet, wor⸗
in sie darum gebeten, den Katholiken die noch uͤbrige Strafzeit
zu erlassen; diese Petition habe auch der Mayor von Derry un—
terstuͤtzt, und das Gesuch fey von dem Lord Lieutenant gewährt
worden. (Hört, hört! „Der ehrenwerthe Baronet“, fuhr Lord
Morpeth fort, „hat den Namen der Lady Mulgrave genannt,
und ich muß gestehen, daß ich daruber sehr erstaunt bin. Ich wundere mich nicht uͤber die Angriffe, welche in den Irlaͤndischen Partei⸗Blaͤttern auf diese edle Dame gemgcht worden sind, denn die Parteien sind in der Auswahl ihrer Schlachtopfer nicht eben skrupuloͤs. Jene Angriffe haben aber keinen andern Grund, als den, daß sie eine Bitte um Unterstützung von Sesten der Frau eines der katholischen Gefangenen schéiftlich beantwortet hatte.“ Hort! Sir R. Bateson entschuldigte sich nun und ver— sicherte, daß er keine Verleumdung der Lady Mulgrave beabsich⸗ tigt habe, indem er gewiß der Letzte wäre, der sich eine Unhoͤflichkeit gegen das schoͤne Geschlecht erlauben wuͤrde; er habe sich, sagte er, nur daruͤber beschwert, daß die Ge= fangenen auf einen bloßen Befehl des Lord, Lieutenants, ohne daß man das Gericht, welches fie verurtheilt, zu Rathe ge— zogen habe, in Freiheit gesetzt worden seyen, woraaf der Ge⸗ neral⸗Fiskal fuͤr Irland, Herr O Loghlen, Hemerkte, es fey gar nichts Ungewoͤhnliches, daß Strafen erlaͤssen würden, ohne mit den Richtern, die sie diktirt, daruͤber Ruͤcksprache zu neh— men. Sir R. Bateson kuͤndigte nun noch an, daß er an ei— nem Tage der naͤchsten Woche auf die Vorlegung des von dem Mayor von Derry an den Lord Lieutenant gerichteten Gesuchs um Freilassung jener Gefangenen antragen werde. Die Papiere in Bezug auf die Bewilligung eines Vorschusses zur Fortsetzung des Tunnel⸗Baues versprach Herr T. Baring, auf eine Frage des Herrn Walter, dem Hause am Montage vorzulegen. Herr S. Eraw ford erinnerte die Minister noch' einmol an die Noth in der Irländischen Grafschaft Mayo und meinte, nian wörze sich nach anderer Huͤlfe umsehen muͤssen, wenn das Haus nicht bald in dieser Sache etwas ihun wolle. Lord Morpeth ver— sicherte, daß die Regierung das Elend sehr wohl kenne, wel— ches in einigen Distrikten von Irland herrsche, und daß sie alles Moͤgliche thue, um demselben abzuhelfen. Der uͤbrige Theil der Sitzung wurde mit den Ausschuß-Verhandlungen über die Bill in Bezug auf die Verhaftung wegen Schulden hingebracht, nach—⸗ dem ein Amendement des Herrn Law, diese Verhandlungen koch bis zum Montage auszusetzen, auf die Bemerkung Lord J. Rus— sells, daß an jenem Tage keine Zeit dazu seyn wuͤrse, weil an demselben die Ausschuß-Verhandlungen uͤber die Irlaͤndische Kir⸗ chen-⸗Bill beginnen sollten, mit 56 gegen 14 Stimmen verworfen worden war. Die erstgenannte Bill passirte noch an diesem Abend den Ausschuß, und es wurde auch der Bericht daruͤber er stattet.
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London, 25. Juli. Ihre Majestaͤten begaben sich gestern um halb 11 Uhr in Begleitung der Herzoge von Cumberland und Tambridge und vieler hohen Personen in 14 Kutschen nach Woolwich zu der schon vor einigen Wochen angekuͤndigten gro— ßen Musterung. Die versammelten Truppen bestanden aus einem Garde⸗Infanterie⸗Regiment, zwei Linien⸗Regimentern, einer Bet— terie reitender und 4 Batterteen Artillerie zu Fuß, einem Sa⸗ peur- und Mineur-Corps und mehreren Marine Compagnicen. Erst um 8 Uhr Abends trafen die Königlichen Herrschaften wie⸗ der im St. James-Palaste ein, wo großes Diner bei Sr. Ma⸗ jestaͤt war, bei welchem man die Gesandten von Desterreich, Preu⸗ ßen und Sachsen, mehrere Herzoge, Marquis, Grafen und Ge— nerale, aber von den Ministern nur den Marquis von Lans downe
bemerkte.
Lord Howard von Effingham hatte gestern eine Unterredung mit Lord Melbourne.
Der Königlich Großbritanische Konsul zu Rotterdam, Herr Alexander Ferrler, ist von Sr. Maj. bei dem letzten Lever zum
Ritter ernannt worden.