Arden verlieren, wenn sie durch ihren Ungehorsam verdienen, mit Strenge bestrast zu werden. 2) Der Kriegs -⸗Minister soll bas Gesetz über die Stadt⸗Miltz sefort in Äusführung brin- gen und die Einschreibungen in dies Corps eifrig betreiben und diefenigen Personen, welche nicht die nöͤthige. Sicher heit Kir ein fo wichtiges Institut bieten, abweisen. 3) Die General⸗ Cävitaine der Provinzen und die Gouverneure und Militsir- Kom. niandanten der Distrikte sollen aufgefordert werden, sobald sie hin⸗ reichende Gründe zu der Besorgniß zu haben glauhen, daß die Ruhe gestoͤrt werden konne, unverzüglich eine Militair⸗Kommission nieder⸗ zusetzen Die verhafteten Nuühestörer werden durch diefe Kammis⸗ lion verurtheilt, was sie auch zu ihrer Entschuldigung vorbringen mogen. A) Jede Behörde, die gegen diesen Besebl handelt oder Re Ruhe wiederherzustellen zögert, ist für alle daraus entstehende Felgen, verantwortlich, Die Beamten aller Klaffen versammeln sich, so pald Laͤrm entsteht, in ihren Burcaus. Sie werden als Verräther behan? delt went man fie un er den Ruhestßrern verhaftet. 3) Jeder Angeste lite, der in eine geheime Gesellschaft eintritt, verliert dadurch allein schon sein emt und seine sonstigen Würden und Ehrenzeichen, und wird nach der Strenge der Gesetze bettrast. Der Minister⸗Rath glaubt, daß diese Maßregeln für den Augenblick hinurcichend seyn werden, um den beabsichtigten Zweck zu erreichen, namlich den Freunden des Thro⸗ nes Vertrauen zu der Energit des Mlnisteriums Ihrer Mae stdt ein⸗ zufldßen und die Feinde der Rache des Zesetzes, welches sie umstür⸗ zen wollen, zu überliefern. Der Mreinisser Raih i nicht weniger wberzengf, Faß das wirksamste Mittel zur Befestigung unserer In⸗ Kitutionen ist, das Juteresse des Volks dafür zu erregen und Ihm alle die Wohlthaten, welche unsere Lage gestattet, zu Theil werden zu lassen, indem wir es durch wohluüͤberdachte Reformen
von den Lasten befreien, die eine sehlerbaste Verwaltung während mehrerer Jahrhunderte ibm auferlegt hat.
täten und darch die Ernennung von Provinzial. Depntattionen, wel⸗ che die Mißbräaͤuche zu untersuchen haben und durch ihre Lokal⸗ Kenntniß in den Stand gesetzt seyn werden, die geeigneten Mittel zur Abstellung der Beschwerden vorzuschlagen.
genblick verlieren wird, diefe so wichtigen Maßregeln, so wie meh—
rere andere nach und nach vorzuschlagende, in. Ausführung zu brint⸗ gen, lobald dieselben die Allerhoͤchste Genehmigung Ihrer Majestaͤt . ; .
— feil gewesen Jahre bis 2. September mit ihren Gaäͤsten unß Dienern für 20 Rthl. verzehrt, und dafür gehabt: 37 Mahlzeiten,
erhalten habek wt rden. ö Graf von Toreno, Herzeg von Ahumada,
Mannel Gareia Herreros, J. A. Gurren.“ Griechenland.
Nachrichten aus Athen, welche bis zum 28. Juni reichen, bestaͤtigen die jüͤngst uͤber Frankreich gekommene Meldung, daß futter / (S. 72). ,
an deren Spitze der Geheime Rath und Dom-Dechant, Valentin von Pfuel, stand, in zehn Wochen fuͤr 168 Rthl., in 35 Mahlzeiten,
Kolettl seines Postens als Praͤsident des Ministeriums und Mi— nister des Innern enthoben sey. Er wurde zum Staatsrath und zum Gesandten in Paris ernannt. Zugleich bringen sie Nach⸗ richt von dem Tode und dem Begräbniß des Admirals Miaulis. Dieser edelste Seeheld der Griechischen Revolution war seit laͤn⸗ gerer Zeit am Podagra leidend, und die Krantheit war ihm zu⸗ letzt in den Kopf getreten. Die Betrübniß des Königs und des Landes ist groß uͤber den Verlust, welcher der Nation unstreitig ihren groͤßten und tugendhaftesten Burger und eine der ersten Zierden ihres heroischen Kampfes raubt. Während seiner letzten Krankheit
imal den Besuch seines Koͤnigs, und dieser die letzten wan en. 6 . kommene Zugaben für
Ermahnungen und Wuͤnsche des Sterbenden fuͤr das Wohl des
Königs, das Wohl des Landes und den Schutz seiner Hydrioti⸗
schen Kampfaenossen. Nach dem letzten Besuche des Monarchen, der in tiefer Rührung von ihm schied, ließ er alle gegenwartigen Glieder seiner Familie, und mehrere der Seeleute, welche unter ihm gedient hatten, und in Athen gegenwartig waren, vor sein Lager rufen, nahm mit Fassung und Standhaftigkeit von ihnen Abschied, und werschied am Tisten mit der Ruhe eines Helden und Christen. Die Leichen-Feierlichkeit hatte den 26. Juni un⸗ ter großen militairischen Ehren⸗Bezeugungen statt, in Gegenwart aller Staats⸗Minister und andern höhern Beamten, saͤmmtlicher Offiziere, des diplomatischen Corps und unter dem Geleite der ganzen Bevölkerung von Athen und der Umgegend. Vachdem den Tag vorher der Leichnam aus der Wohnung des Verstorbenen in die Kirche der heiligen Irene gebracht, und dort wahrend der Nacht von Unteroffizieren der Linie bewacht worden war, ward er am Tage der Beerdigung von dem großen und feierlichen Zuge nach dem Piräus geleitet, um auf einem Vorsprunge des⸗ selben gegen die Gee hin nahe am Denkmale des Themistokles seine Ruhestaͤtte zu finden.
—— — ——
Literarische Nachrichten.
ibung und Geschichte der Marien- oder i,, . zu Frankfurt an der Oder. Ein Beitrag zur Kirchen- und Resormations, Geschichte der Mark le nen den, von br, Christ. Wilh. Spieker. Mit fuͤnf lithographirten Blaͤttern. Frankfurt a. d. O.
XVI. und 490 S. gr. 8. ö a . Beschreißungen von angesehenen Kirchen in größeren Städten pan , 1 * rein kel e gn f, weil in der Regel die sten Ereignißse aus der staͤdtischen Geschichte in iynen einen
ö i Tärigh it ih ret Chi lichen Mitte f punkt den, und weil die amtliche Thätigk. Hriglichen
diele Beschlässe und Sinrschtungen der Stadt. . ie So ließe sich an die
inden nicht ohne Einfluß geblieben iß. ; , k und Beschreibung des Doms in Köln die Geschichte der
t Koln im dreizehnten und vierzehnten Jahrvundert bedkem 2 und nach Bolsserse's bekanntem Werke noch Vieles äber Einrichtungen Sitten und bürgerliche Verhaͤltnisse in jener altbe-⸗
h en Stadt hinzusetzen. Denn nur die Einseltigkelt vernibchte ,, . 9. . Beruͤcksichtigung der politischen Zustaͤnde das Lirchliche Leben in einer Stadt, das zunächst an das Gottes baus zewiesen ist, richtig und genan geschildert werden koͤnnte. Welche rsprie liche Resultate aus einer solchen Vereinigung hervorgehen, wird don neuem durch die vorliegende Schrift dargethan. Her Superintendent Spieker, sest 26 Jahren Bürger und . ner des göitlichen Wortes in Frankfurt, ein Mann von vie seiti⸗ gen Kenntnissen, namentlich in der Landes, Geschichte wohl Ife hren, geliebt und geehrt von seiner Gemeinde, deren fuͤngere Mitglteder
— — * 2
Bekanntmachungtn.
Bekanntmachung. Die zur Kaufmann Grnst Ludwi Hohnfelbtschen erbschaftlichen Liguidattons⸗Masse gehbrigen, auf dem Langenmartt hierselbst unter den Servis⸗Nummern 287 und uss gelegenen und Ja 7 und 29 in den Hypotheken Bůchern verzeichneten, auf 6989 Thlr. erichtlich veranschlagten Geundstuͤcke, welche in zwei erde ausein, einem Hofraume und einem Hinter⸗ Gebaude bestehen, sollen in nothwendiger Subhasta⸗ tion verkauft werden. Hiezu ist ein Termin auf den 1. September 1835, vor dem n gion ata Herr Engelhardt in ober vor
dem Arrushofe angesetzt.
g Dieser Zweck wird größtenthells erreicht werden durch die Pildung neuer Munizipali⸗ Fleiß, an gründlicher Forschung und allseitiger Benutzung gedruck⸗ er und ungedruͤckter Hälfsmittel hat es der Verfasser nicht fehlen Der Miniger⸗Rath
ist so durchdrungen von diesen Grundfaͤtzen, daß er nicht einen Au— ö geliefert.
872
er in dem Befreiungs- Kriege als treuer Seelsorger gegen den Feind gefuhrt hat, hat in seiner Beschreibung der Oberkirche zu Frankfurt an der Oder ein sehr würdiges Seirenst ü c zu der Beschreibung, deren sich mehrere Kirchen in Deutschland, namentlich in dem bäe— nachbarten Berlin, erfreuen, geliefert. Die Stadt Frankfurt ver⸗ diente, in Betracht ihrer kirchlichen Wichtigkeit für die Mart Bran— denburg, schon seit langerer Zeit ein solches kirchenhistorisches Denk= mal, da naturlich ein Wann von des Verf. Geist und Talent sich damit nicht begnuͤgen konnte, bloß eine trockene Nomenklatur der an der Kirche angestellten Prediger und Kirchendiener, ein Verzeich— itz der Gebornen, Getrauten, Gestorbenen, eine KÄufßjählung der Kommunikanten und Nachweisungen über das Kirchen⸗Vermoͤgen zu geben. Dagegen bietet die kirchliche Geschichte von Frankfurt sehr dedeutende Momente fuͤr die Mark Brandenburg dar, als: die Kaͤm— pfe der Stadt mit den Bischöfen von Lebus, das väbttliche Fnterditt, durch welches sie mit dem Markgrafen Ludwig lange Zeit aus Der kirch⸗ lichen Gemeinschaft verbannt war, die Stellung der Universität zur Reformation und ihr beharrlicher Widerstand gegen Luther und Melanchthon; dann die muthige Erhcbung der Bärger für die sushrrische ehre und wieder die härten und peinlichen Kämpfe zwi⸗ schen der lutherischen und reformirten Kirche, die in Frankfurts Mauern statt hatten und nicht ohne großen Einfluß auf die uͤbri⸗ gen Preußtschen Kirchen blieben, da Frankfurt fast ein Jahrhundert lang der Sitz der General“ Superintendenten fuͤr die Mark war, und von den Pfarrern der Ober-Kirche, einem Musculus, Wenee⸗ ius, Praͤtorins, Cornerus und Pelargus, das kirchliche Leben der Provinz ausging. . — Alle die und viele andere Begebenheiten hat Herr Svieker in sechͤtehn Kaviteln und in einer eben so lichtvollen, als für die KRich⸗ kigleit der Sache erwärmten Sprache abgehandelt. Zunaͤchsi gebührt im dafür der Dank seiner Gemeinde, der Burger von Frankfurt; aber auch alle Freunde des kirchlichen Lebens und einer an großen Erinnerungen reichen Vorzelt werden sich diefer Gabe erfreuen. An
lassen und dadurch zugleich einen schatzenswerthen Beitrag zur Sit⸗ ten und Kultur Geschichte der von ihm geschilderten Jahrhunderte Wir geben uns jwei Einjelnhesten über den Kosten-Be— Gelegenheiten im sechzehnten und siebzehn— Es muß denn doch damals sehr wohl— denn nach der Kirchen- Rechnung vom die Herren Visitatoren vom 28. ö. .
8 Gr. 17 Mahlzeiten fuͤr die 24 Quart Rbeinwein, 155 Quart Ungerwein, 639 Quart Mumme, 39 Quart Bernauisch Bier, 35 Quart Frank⸗ urter Bier, 43 Scheffel Hafer und fuͤr drei Pferde Naͤchte Rauch⸗
trag bei feierlichen ten Jahrhundert. seyn,
13365 haben
*.
Knechte und Jungen,
Im F. 1609 verzehrte eine geiftliche Kömmission,
deren jede zu ! Nthl. 18 Gif. veranschlagt war; das andere Geld ging für, Rbeinwein, Feltliner, Landwein, Zervster und Bernauer Bier, Pferde-Futter, Holz und Lscht auf (S 477).
Der erste Abschnitt enthalt die ausführliche Beschreibung der Kirche, in ihrem seit dem J. 1830 hergesieüten Zuslande, zu deim sie auch ein namhaftes Gnaden-Geschenk Sr. Maj. des Königs erhal⸗ ten hat, so wie der Alterthuͤmer, Merkwürdigkeiten und Gemaͤlde derselhen, Eine fauber lithögraphirte Ansicht der Kirche, der Grunt⸗ riß, die Abbildung des jetzt leider! vermauerten Frontispizes, sind will⸗ ᷣ den, welcher nicht selbst Gelegenheit hatte, die Kirche zu sehen.
zum Schluß aber müͤssen wir der durch herzliche Eintracht und echten Buͤrgersinn sich auszeichnenden Zuschrift des Verf. an den Justiz⸗Kommissions⸗Rath Bardeleben in Frankfurt auch bier geden⸗ ken. Wohl der Stadt, die solche Burger hat! Sie wird sie nicht vergessen, selbst wenn sie heimgegangen sind J.
Meteorologische Beobachtung. . Morgens Nachmittags Abends Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
1833. 1. August.
. a e ,.
Quellwärme 7,40 It. Flußwärme 14,1 9 R. Bodenwärme 12.09 R. Ausdünstung O, O01 Rh. Niederschlag O, bon“ Rh.
Nachtfälte 7,2 R. 729 R. .. 60 pCt. 3,1 9 * 36 *
336 65“ Par. 11,2 0 R. 3.5 5 R. I6 vCt. heiter. W.
Tu sidruck. .. 33 6, 83“ var. 336, 32“ Par. Luftwärme .. K, 9 R. 167 R. Thauvunkt .. A6 e R. 6,7 9 R. Dunsisattig. 65 pCt. 7h pCt. Wetter halbheiter. halbheiter. Wind W. WK.
Rx
Welkenzug .. — W. . Tagesmittel', 81. Juli: 333,44 Par.. IAI 0 37... J. Auguft: 336,5“ 13.3382
Aus wärti ke tKHKörs -en. Anm sierdan., 28 Jali.
Vicæleri. wirt. Sehul z33 533 do. 1813. Ausg. Senhald. —. Kun- ij. 22. A483 Amort. Sar 333 795 Huss. 97 Gesterr. ane sü'reuss. frü- Sekeine 15. d. IS nl. 101, Spun. 5 A3. 25
. * n
Au werpen, 27. Juli.
zins. 165. Cortes 337 Caup. 233. Nene
Span. 53 Mk. Sun,. Anl 31M. ; Ham bur, 31. Juli. .
Hußl. Kn 1635. Itoe in Gert. 93. Hrents. rn. Sr hin 18! Felt. 138. Neue Hulu. Anl. 1723. Dhu. 7a. Hart. 83 67. ö London, 28. Juli.
Cong. 33 99z. Hel. —. Span. Cortes 501. 22. 253 Holl. dRaJ5. S3 do. 1015 Hort. 3*
As zinel. 14 Ausg. 223. ᷣ 353. 98141 33 615. Kl. Runs. kran. 85. Columpb. V. 1821 36.
Mex. 37. Heru —. Cini A5.
Ohl. v. 183
.
Die Tage und die neuesten Hypotheken-Scheine werden. Der Bietun koͤnnen in unserer Negistratur, fo wie bei dem Aue⸗ tionator eingesehen werden.
Danzig, den 10 Februar 1833.
Sabhastations- Patent.
Das dem ebemaligen Kontrolleur und Kaufmann Anton Kosson gehörige, hierselbst in der Louisenstraße suh No. 1158. Selegene, mit gelösten, wenn gleich im Hypothekenbuche noch nicht abgeschriebenen ᷣ 13 sgr. 83 pf. gerichtlich taxirte behdr soll in neęthwendiger
hien, 28 Juli. 63 Si. Neu Anl. 576]. Knuk.· Actien 1320
Königliche Schauspiele.
Montag, 3. August. Im Opernhaufe: Zur Feier des Aller⸗ höchsten Geburts-Festes Sr. Majestaͤt des Königs: Festmarsch, Sr. Majestaͤt dem Koͤntge zugeeignet von Spontini. Hierauf: Rede, verfaßt von A. Muller, gesprochen von Herrn Grua. Dann: Volks, Gesang, den Preußen gewidmet von Spontini. Und: Lodoiska, Hper in 3 Abth. Musik von Cherubini. (Neu einstudirt. Hr. Schäfer, vom Stabt-Theater zu Hamburg: Flo— resky, als Gastrolle.)
53 Met. 1142
. r
Billets nicht meh
Zu dieser Vorstellun
sind Parquet⸗ und Parquet, geg r zu haben. ;
In Charlottenburg. Zur Feier des Allerhoͤchsten Geb
Festes Sr. Majestaͤt des Koͤnigs: Rede, gesprochen von Herrn Stawin sky. Der Ball zu Ellerbrunn, Lustspiel in
verfaßt von A. Ma Hierguf: Zum erstenm 3 Abth., von C. Blun
Königstädtisches Theater—
Montag, 3. August. Festes Sr. Majestaͤt des Königs: mar, gesprochen von Mad. Laddey. Titus, Oper in 2 Akten. Vial: Sextus, als Gastrolle.)
Preise der Plaͤtze: Ein des ersten Ranges 1 Rthlr.
Ne
Paris, 27.
Feier des Allerhoͤchsten Gehn Prolog, gedichtet von A
ierauf; Zum erstenn Musik von W. A. Mozart. 3
Zur
Platz in den Logen und im zh ꝛc.
ueste Nachrichten. Juli. Der Koͤnig arbeitete gestern n
Tuilerieen mit dem Grafen von Rigny' und dem Conseils / )
denten.
Der König wird sich,
dem Vernehmen nach, in den
Tagen des kuͤnftigen Monats nach dem Schlosse Eu in der)
mandie begeben.
Der Minister des lich wiederhergestellt. Courbevoie nach Paris,
zu seyn.
Innern ist von seiner Unpaͤßlichkeit Er kam gestern von seinem Landstz um bei der Feier der Juli⸗Feste zu
Der Vicomte von Chateaubriand, der sich vor einigen
zum Gebrauche der Seebaͤder nach Dieppe begeben morgen oder uͤbermorgen von dort hier
hatte, ) zuruͤckerwartet. ;
Heute, als am ersten der drei Juli“ Tage, wurden die
chen um 6 Uhr Morgens geoͤffnet. im Zuge nach den Graͤbern der Opfer Regierung Katafalke in pyramidalischer
Wegen der heutigen Juli-Feier
Die Juli⸗Ritter begaby der Revolution, m Form hatte errichten l werden morgen die m
Pariser Zeitungen nicht erscheinen.
Den neuesten Nachrichten aus
lera dort um V
erkrankten nur noch letin aus Marseille vom
Die heute v enthalten nur seh
und diese sind obenein hoͤchst unwichtig.
Tolosa erwartete
Karlisten und dem Brigadier Jaureguy, der e noch der Ankunft der Englischen Huͤlfstruppen zu seinet h staͤrkung entgegen sah.
Ein Privat Folgendes: sernen konsignirt,
zu muͤssen. ruhig
lassen.“ — Heute
393. Frankfur
in Straßburg 28sten in Paris
blieben, obgleich
) Dem Ve ordentlichem We
221.
Bank⸗ Acti
— — —— — . 2
„Seit zwei Tagen sind die
voruͤbergegangen gefloͤßt, weil er war der Jahrestag der Allein wenn auch die Ordnung keinen Augenblick gestört wa so ist es nicht desto weniger
rung der Gemuͤther bemaͤchtigt
wenn es weniger Festigkeit entwickelte, ; 0 ve te di würde. — Man versichert, daß, um der Wiederkehr der Un fe Combination wie die obige,
nungen in Saragossa vorzubeugen, die Regierung einen n rier an die Reserve⸗Armee abgeschickt habe, der dieser den fehl uͤberbringt, einige Bataillone nach jener
5proc. Neap. 97. 30. Ausg. Schuld 17.
tungen geben nunmehr die eingetroffene telegraphische Depesche uͤber den
Ein furchtb großen Revue versucht worden.
Frankfurt a. M., 30. Juli. 1023. 4proc. 88 ne. B83. 2zpror. 573. Br.
zu 366 G. 1i6. 116. Dram. „Sch. 607. B. 2. 1. th. 69. proc. Span. Rente 393. 3503. 3proc. do 26.
Toulon zufolge, hat di ieles nachgelassen. Vom 2bsten auf den 3 17 Personen und es starben 12. Dag 2lsten berichtet von 41 Erkrankunjj on der Spanischen Graͤnze eingetroffenen nn wenige Nachrichten vom Kriegs- Schah Nach Berichmn an Treffen zwishn
man bei dieser Stadt ein zu diesem Vc
Schreiben aus Madrid vom Ü9ten ent Truppen in ihren
und es sind sehr strenge Befehle gegeben
den. Die Behoͤrde, durch ihre Emissaire gewarnt, glaubte d außerordentliche Vorsichts⸗Maßregeln die oͤffentliche Ruhe sit Der gestrige Tag, der, Dank diesen Maße
ist, hatte einige Besorgnisse an ungluͤckliche Vorfaͤlle erinnerte; dem Ermordung der Moͤnche (l
l. daß sich eine dumpfe at, und daß das Minispn sich bald verdraͤngt i
Stadt abgehen
schloß Rgroc. Rente 109. Fproc. Span. 413. 3proc. Port. zl.
Zproe. 27. ¶
ta. M., 31. Juli. Die heutigen hiesigen (bereits vorgestern von uns erwih
stattgehabten Vorfall. Dieselbe lautet also
„Paris, 28. Jult, 2 Ühr Nachmittag ares Verbrechen ist heute Morgen währem Der Koͤnig ist unberühn
sein Pferd verwundet wurde. Der Ma
Mortier ist getoͤdtet, und mehrere Generale, Adjutanten Um tional⸗Gardisten sind getoͤdtet oder verwundet worden. Du tentat wurde mittelst einer Höllenmaschine begangen, die einem Fenster losging. Die ganze Einiwohnerschaft hat sig Koͤnige in den Weg gestuͤrzt und ihn unter dem bel bis zum Kanzlei⸗Gebaude begleitet. hoöͤchst entruͤstet.““)
lebhaftesti Paris ist ruhig, n
rnehmeg nach ist heute hier in Berlin q ah ge die Nachricht eingegangen, daß der Eöätt
gegen den Koͤnig verübten Attentats entdeckt sey, und biß detss setn Verbrechen bereits eingestanden hahe.
Iproe. i
lprot. Part. Ob. 1403. 14064. * 2137. G. H
Poln. J
Vesten.
en 1621. 1619. Loose zu 100 G. do. 4proc. Anl. 98. Br.
NRedacteur G tt el. g r . Gedruckt bei A. W. Hay
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zeiger die
richts · Lokal auf
den 190
in unserer Registratur einzusehen.
——— —
Ausschluß der schon ab⸗
Braugerechtigkeit, auf 6387 Thlr. Wohhaus und Zu⸗ Sub hastation verkauft
Februar l vor dem ,,, n ig g. ih Dle⸗ der neueste Hypotheken-Schein si rmit , . w, Warnung vorgeladen werden, daß die Ni tze Landsberg a d. W., den 17. Juli 1833. Koͤnigl Preuß. Land⸗ und Stadtgericht.
Edietal-Citation. Nachdem uͤber das Vermögen des Buchhaͤndlers Heinrich Wilpelm Lachmann hierselbst per decretun! vom 6. Februar c. der Coneurs eröffnet worden, ist ur Anmeldung und Nachweisung der Ansprüche run ier Glaͤubiger ein Termin im hiesigen Ge⸗
Preußischen Staaten.
gs-Termin ist in unserm Ge⸗ xichts-Local vor dem Herrn Ober Landetgeritt⸗ r
1836, /
serendarius,. Justitiarius Hiegel
anberaumt, wozu alle diejenigen, welche An
3 9 ht sptů
aben glauben, hiermit ue
am 7 November e., Vormittag an die Masse zu
nenden mit ihren Forderungen an die Masse dirt werden kei n der denselben deshalb 7 ubrigen Ereditoren ein ewiges Stillschweigen legt werden wird. nir Den Abwesenden werden die Herren, Ju su missions Rath Heelschner und Justij. Comm Woꝛit , . ,,, s Vorschlag g Hirschberg, den 16. Juli 1835. Königi. Preuß. Lande and Stadbtg enn
dination und WMannszucht.
litik theilen muß, reibt man sich an Rußland,
10. 3proc. I.
Allgemrine
. k 8 rm rr rr - m m R , ,-. — r.
Zeitungs-Nachrichten. Nd
Frankreich. Paris, 27. Juli. Gestern Abend empfing der Konig den
Heine Präfekten, den General Bernard, den Vicomte Chabot
1d den General Flahault.
Der Kriegs- Mir ister hat sich unlaͤngst bewogen gefunden, lgenden Tages-Befehl zu erlassen: „Der Marschall und Kriegs⸗ . mit eben so vieler Verwunderung als Unzufreeden⸗ it die Bemerkung gemacht, daß Stabs, und andere Offisiere neutrer Zeit den Weg der offentlichen Blätter gewahlt haben, entweder Beschwerden anzubringen, oder um sich in Eroͤrte— ngen uͤber Dien st⸗Angelegenheiten einzulassen, oder endlich um gegruͤndete Behauptungen gewisser Zeitungen zu widerlegen. n solches Verfahren steht aber im Widersprüche init aller Sub— Jeder Militair, der sich in seinen ichten gekraͤnkt glaubt, muß bei seinem unmittelbaren Vorge⸗ ten Klage fuͤhren, unter Verbehalt des Recurses an die hoöͤhöre
ehoͤrde fuͤr den Fall einer Rechts oerweigerung. Eben so darf die Pu⸗
cation einer Antwort auf irgend eine Zeitungs⸗Nachricht und uͤber⸗ upt auf jede den Dienst betreffende Schrift, von einem Militair, n welchem Range er auch seyn möge, nur stattfinden, wenn die Genehmigung dazu von sei lem unmittelbaren Vorgesetz—
erhalten hat. Die Herren Corps-Chefs werden ersucht, de
sin Ut lergeordneten Militairs jeden Ranges einzuschaͤrfen, daß
Beobachtung dieser von der ganzen Existenz der Armee un— trennlichen Vorschriften eine Pflicht für sis ist, der sie sich jt entziehen koͤnnen, und daß der Kriegs-Minister sich genoͤ⸗ gt sehen wurde, diejenigen unter ihnen strenge zu bestrafen, sich eine Uebertretung derselben zu Schulden kommen lassen schten. (Gez) Der Marschall, Marquis Maiso n.“ In einem der neuesten politischen Artikel der Gazette de an ce kommt folgende Stelle vor: „Als die Allianz mit Eng— d der Juli-Monarchie einen voruͤbergehenden Beistand ge— hrte, beeilten wir uns, die Folgen einer so unnatürlichen Al⸗ zwischen zwei Nationen, die so lange Nebenbuhler gewesen ken, zu zeigen, und wir nahmen keinen Anstand, zu erklären, eine Allianz zwischen Rußland und Frankreich, unsers Er⸗ tens, fuͤr die Interessen des Landes die einzig zweck maͤßige sey. mju sener Zeit die Freundschaft Englands der Revolution gůͤn⸗ war, so verkannte die Presse unsere Warnungen und schrieb welche die politische Ordnung bloßen Partei⸗Ruͤcksichten im Orient die Englische und bemuͤht die Mittel zu entdecken, durch welche es diesem Reiche ge⸗ en ist, nach und nach, ohne Geraͤusch und ohne Aufsehen Macht zu gewinnen, die man ihm nicht mehr entreißen kann, e ganz Europa in Grund und Boden zu erschuͤttern. Man ert ein zum Mindesten seltsames Erstaunen über eine Reihe Ereignissen, die sich im Angesichte der ganzen Welt zugetra— haben, als ob von der unerwarteten Enthuͤllung eines großen eimnisses die Rede waͤre.“ Im Temps liest man: „Mit dem von den Ministern der süttweten Königin von Spanien entworfenen Plane sind De— hen des Grafen von Rayneval aus Madrid eingetroffen. Fol⸗ des sol im Wesentlichen der Inhalt derselben seyn: Herr Rayneval tadelt nicht durchgängig jene Maßregeln, die an ein System der Strenge sowohl gegen die revolutiongire gegen die Karlistische Partei knuͤpfen; aber der Botschafter sich aus allen Kraͤften der Bildung von solchen Provinzial⸗ Munizipal⸗Junten widersetzt, wie sie in dem urspruͤnglichen ichte angedeutet waren. Herr von Rayneval soll darin, wie sagt, ein Mittel erblickt haben, Spanien durch Klubs und tische Vereine zu revolutoniren. Um alle Interessen zufrieden len, hat man einen Mittelweg eingeschlagen, der darin besteht, ( Munizipalitaͤten und Provinzial⸗Deputatio nen zu bilden, um die sbraͤuche zu untersuchen. Junten bilden, hieß, nach der einung des Herrn von Rayn(val, in den Geist der Verfassung bttes von 1812 eingehen. ü
Europa zu begründen geeignet war, Jetzt aber, wo Frankreich auch
Wir haben es schon oͤfter gesagt, kr von Rayneval ist mit der eigenthuͤmlichen Lage Eurepäa's unvollstaͤndig bekannt. Wenn eine Nation fuͤr ihre Unab⸗ sigleit kampft, so darf sie, so kann sie nicht in dem gewoͤhn⸗ n Gleise einer festbegrün deten Negierung bleiben; außeror⸗ iche Lagen erheischen außerordentliche Mittel. Die Doctri⸗ 6 mochten, daß alle Verhaͤltnisse sich unter gewisse feststehende zen beugten; das ist in der Theorie sehr gut, aber wenn es uuf ankommt, sich einem Buͤrgerkriege entgegen zu stellen und fgroßen Gefahr ein Ende zu machen, so müß man fester
käftiger cuftreten, als in gewohnlichen Zeiten.“ Im Constitutionnel liest man: „In den hoͤheren diplo— ichen Zirkeln beschäftigte man sich gestern Abend lebhaft mit in Lissabon stattgehabten Ministerial⸗Veraͤnderung. Diese änderung ist an lich selbst nicht so bedeutungsvoll, daß ste diplomatische Corps ernstlich beunruhigen könnte; aber man sch besonders bei dem Üimstande aufgehalten, daß der Sturz tinisteriums einzig und allein dem Einflusse des Englischen afters zu danken sey. Es war allerdinas bisher eine allge⸗ elannte Thatsache, daß Portugal unter Englischem Ein— E steht; aber nie hatte sich dieser Einfluß auf eine so offene uf eine so vollstandig offizielle Weise kundgegeben. Es e, hin,, daß Lord Howard! de Wölden micht zum Handkuß . Königin eischien, um den Sturz des Portuͤgiesischen Ka Alber beizufshten. Durch den Vertrag der Quadru— tanz mit England verbunden, braücht sich Frank— . den Augenblick nicht über einen Einfluß zu h. n, der der gemein samen Sache von Nutzen ist; aber n guch hierbei wieder bemerken, wie sorgfaͤltig England treit zien, welche die allgemeine Politik des Kabinertes ine 8 . Hen zu ziehen weiß. Wenn das Englische Kabi⸗ ache Huͤlfe und Beistand leistet, so interessirt es da⸗
taats-Zeitung.
Dienstag den Aten Au gu st
22* e 23565.
bei auch sofort die Kapitalien, den Gewerbsleiß und die Bevoͤl— kerung des Landes, so daß das, was seiner allgemeinen Politik zusagt, auch zugleich seinem Handel und Gewerbfleiße zu Gute kommt. Man sehe nur, mit welchem Eifer in England? die Re— krutirung fuͤr die constitutionnelle Sacht in Spanien betrieben wird. Es geschieht dies nicht allein aus Theilnahme fuͤr die Grundsaätze: England weiß zugleich, daß, wenn es 10 bis 12, 066j Mann in einigen festen Platzen an der Spanischen Kuͤste ver⸗ theilt hat, sein Handel und fein politischer Einfluß durch diese Stellung nur gewinnen konnen. Frankreich geht weit aͤngst— licher, und doch fast immer leichtsinnig zu Werke; es leiht Geld und Menschen in der Regel nür aus einer sen— timentalen Politik, ohne daß sich das Kabinet auch nur im Ge— ringsten um die kommerziellen Interessen kümmerte Wir haben sehr viel fuͤr Griechenland gethan, und doch keinen Handels⸗Trak⸗ tat erhalten; Belgien scheint im Begriff, sich dem Deutschen Joll⸗Vereine anzuschließen, und selbst Spanien kann uns jetzt leicht entschluͤpfen, Englands zu beugen.“
Der General Rewbel hat sich am 19gten d. M. am Bord des Dampfbootes geschifft.
Der beruͤhmte Chemiker Berzelius ist in Begleitung eines seiner fruͤheren Schuͤler, des Herrn Dahlstroͤm, Professors der Chemie in Stockholm, in Paris eingetroffen. Beide Gelehrte beabsichtigen, sich bis zu Anfang des Monats September in Paris aufzuhalten, und dann nach Bonn zu gehen, um dort
r Versammlung der Naturforscher beizuwohnen.
ͤ Großbritanten und Irland.
London, 28. Juli. liche Artillerie und Marine zu Woolwich theilte der Koͤnig dem Commandeur der Marine⸗Truppen, Oberst M' Cleverty, mst, daß er den Befehl ertheilt habe, dessen Sohn, den Lieutenant M'Cle— verty, der seinen Abschted erhalten hatte, weil das Schiff „Castor“, während er die Wache auf demselben versah, mit ei— nem anderen Fahrzeuge zusammengestoßen war, wieder in seinen Nang einzusetzen. Ihre Majestat die Königin wuͤnschte dem Oberst Gluck zu diesem fur ihn so freudigen Ereigniß.
Nicht Herr Ellis, sondern Herr Edward Elllce, der ehe— malige Kriegs⸗Secretair, wird, dein Globe zufolge, den Grafen Durham nach Konstantinopel begleiten.
Die Times bemerkt, daß bei ker Abstimmung uͤber das Peelsche Amendement, zu sondern, von den Irlaͤndischen fuͤr, von den Schottischen 32 gegen und 16 hatten, so daß, da die Majoritaͤt, mit welcher das Amendement verworfen worden, nur 37 betragen habe, es offenbar durch die Gegner der herrschenden Kirche gestuͤrzt worden sey und Sir Robert Peel's Aeußerung sich bestätige, daß, wenn Vernunft und Recht im Unterhause die Oberhand haͤtten, seine Mo— tiön durchgehen muͤßte. Das genannte Blatt erklärt nun jene Abstimmung als das Todesurtheil fuͤr die Kirche in Irland.
Der Standard enthaͤlt tius Pilatus vergleicht. „Bei den Debatten fuͤr eine stand, den gewiß Jedermann als eine wichtige wird; wir meinen das Gestaͤndniß des Lord in dem Glauben, zu dem er sich bekannt, nicht wir meinen jenes schreckliche und ominose Gestaͤndniß des Ver— fassers der Bill, welches derselbe that, indem er zur Rechtferti—⸗ gung eines Antichristen und eines VerfolgungsGesetzes nach 1866 Jahren die Worte wiederholte, mit denen Pontius Pilatus in einen schmach vollen Tod des fleischgwordenen Gottes des Lebens und der Herrlichkeit einwilligte. „„Was ist Wahrheit ?““ sagte Pi⸗ latus zu ihm, und derselben Worte bediente sich Lord Morpeth. „„Was ist Wahrheit?““ sagte er, um es zu rechtfertigen, daß er die Kirche Christi der Verfolgung anheimgiebt, so wie der Heide Pilatus damit seinen Antheil an der Verfolgung des Stif⸗ ters dieser Kirche bemaͤnteln wollze. Waͤhler von West⸗Yorkshire, das ist der Mann, den ihr ins Parlament gesendet habt, der, die Verfolgung einer christlichen Kirche dankt beschönigen will, daß er nicht wisse, was christliche Wahrheit sey! Tertullian belehrt uns, daß Pontius Pilatus verdammt sey, nicht als der Feind Christi, sondern (ls ein Neutraler zwischen Christus und seinen Feinden, ein zwischen Wahrheit und Falschheit Schwankender, weil er in seinem offentlichen Amt nicht wußte oder sich nicht darum kuͤmmerte, was Wahrheit sey.“
Bei der Bill, welche der General? Prokurator ins Unter⸗ haus eingebracht hat, um bei Gelegenheit der Wahl des Herrn Salomons, der sich zum mosaischen Glauben bekennt, zum Sheriff von London alle Zweifel hinsichtlich der Vereidigung der She⸗ riffs zu beseitigen, soll es sich nur um die Weglassung der Worte: „auf den christlichen Glauben“ aus der Eidesformel handeln.
Die oͤffentlichen Blaͤtter theilen Auszuͤge aus den Aussagen mit, welche vor einem Parlaments / Ausschusse in Betreff der Orangisten⸗Logen gemacht worden. Nan ersieht daraus, daß der Orangisten⸗Verein im Jahre 1795 gestiftet worden, um die Constitution und das Koͤnigthum gegen rebellische und hochver⸗ rätherische Umtriebe zu schuͤäzen und das Land im Fall einer fremden Invasion, so' wie eines Büuͤrgerkrieges, zu vertheidigen. Er »st seiner Natur nach ausschließlich protestantisch, hat aber seitdem mehrere Modificationen erlitten. Seit 1829 sind den eintretenden Mitgliedern keine Eide mehr abgenommen worden; doch kennen diese einander durch geheime Zeichen und Symbole; auch sind sie alle mit Waffen versehen, und solche, die ein Jahr lang in dem Vereine gewesen, koͤnnen zu dem hoheren Grade der sogenannten Purpur⸗Männer gelangen. Die erklaͤrte Ten⸗ denz des Vereins ist das Uebergewicht der protestantischen Re— ligion; doch hat er durch seine Geldmittel auch auf die Wahlen zu wirken gesucht. An der Spitze desselben steht der Herzog von Cumberland als Großmeister, mit der Autoritaͤt, saͤmmtliche
um sich unter die industrielle Botmäßigkeit
„le Vautour“ von Marseille nach Algier ein⸗
niß nehmen werde und denselben Nach der Musterung uͤber die König⸗
die Irlaͤndische Kirchen-Bill in zwei Theile
Mitgliedern 64 gegen und 3.5 ( fuͤr dasselbe gestimmt . mando des Lieutenants Small, in aller Eile gesegelt, um den Ostindienfahrer „Lord Lynedoch“ noch einzuho⸗
noch 460 Mann vom einen gegen die Irlaͤndische Kirchen⸗ Bill gerichteten Artikel, worin er den Lord Morpeth mit Pon— — uͤber diese Bill,“ sagt das genannte Blatt, „kam ein Umstand vor, den wir fast estimmung der Vorsehung ansehen muͤssen, ein Um— Lehre betrachten Morpeth, daß er ganz sicher sey;
Mitglieder innerhalb beliebiger Zeit zusammenzuberufen. Men zaͤhlt 220,909 Mitglieder in 15065 Logen, welchè nicht! allein 1 der großen Masse der erwachsenen protestantischen Bevoͤlkerung Irlands besteht, sondern auch in der Armee Verzweigungen hat, sogar im Auslande, z. B. in Malta und Korfu. ‚
Die Regierung hat den Anfang mit der gerichtlichen Ver— folgung der ungestempelten Zeitungen zu Portsmouth gemacht. Zwei Verkaͤufer solcher Zeitungen wurden naͤmlich von Seiten des Stempel-Buͤreaus belangt Und zu unbedeutenden Geld Stün— fen verurtheilt, die der eine nicht bezahlen wollte, weshalb er verhaftet wurde.
Gestern fand im Ostindischen Hause der von der Compagnie angekuͤn digte Verkauf von Thee⸗-Vorraͤthen statt, die sie anfang— lich auf 187, 000 Pfund angegeben hatte, wovon sie aber nur Ob, 70h Pfund unter den Hammer bringen ließ, die, bis auf ungefahr 28,000 Pfund, ziemlich rasch weggingen.
Zur Uebernahme der Westindischen Anleihe sollen sich drei Compagnieen unter der Leitung der Herren Rothschild, der Ge—⸗ bruͤder Baring nebst Reid Irving und Comp., und der Herren Ricardo und Maubert gebildet haben.
Dem Vernehmen nach sind Commissionaire hier angekom⸗ men, um der von den Herren Willink auf die Amsterdamer Böͤrse gebrachten Anleihe der Buͤrger-⸗Bank von New⸗Orleans zu 9 Millionen Dollars auch hier Absatz zu verschaffen.
Der Globe erklaͤrt sich zur Widerlegung einer in einem Hamburger Blatte vom 11. Juli enthaltenen Behauptung er— maͤchtigt, nach welcher Herr Colquhoun, der General⸗Konsul der Hanse⸗Staͤdte in Großbritanien, erklaͤrt haben sollte, daß die Lů⸗ becker Regierung von keinem Gesuch wegen Eisenbahnen Kennt— in der That entgegen sey, und daß der Widerstand gegen dieses Mittel, den Weg zwischen Ln— beck und Hamburg zu verbeffern, nicht von der Daͤnischen Ne— gierung ausgehe. „Die jetzige Straße zwischen jenen beiden Staͤdten“, fuͤgt der Globe hinzu, „wenn es eine Straße genannt werden kann, ist mit voͤlligen Cyklopen⸗Steinen bedeckt und fur das Leben der Reisenden höͤchst gefährlich. Die nordischen Machte sowohl als Großbritanien haben schon Vorstellungen dagegen ge macht, denn sie gereicht dem civilisirten Europa zu Schande und Schmach.“
Zweihundert „Gentlemen“, die auf dem Dampfschiff „N val Adelaide“ eine Lustfahrt nach Duͤnkirchen machten, sollen die unerfreuliche Entdeckung gemacht haben, daß sich unter jener Be nennung auch eine Anzahl Taschendiebe in die Gesellschaft mir eingeschlichen hatten.
Vorigen Sonnabend ist ein Detaschement von Oberst-Lileu— tenant Kinloch's Britisch.Spanischen Lanziers, unter dem Komm die Themse hinab—
len, der sich nach Santander begiebt und nun zusammen ' über
I3h0 Lanciers, unter den Befehlen des Capitain Baker, und über 4359 Mann Infanterie vom 2ten Regiment, unter den Oberst⸗Lieutenant de Lancey an Bord haben wird. Ferner ind 2ten Regiment von Portsmouth abgegan— gn und der Rest, 500 Mann, geht morgen von dort ab' Zu Dublin hat sich das 7te oder Irlaͤndische leichte Infanterie ⸗ e⸗ giment in zwei Dampfboͤten eingeschifft, zuvor ader mußten die Rekruten von Kopf bis zu Fuß gebadet werden, worauf General Evans und Oberst Dickson eine Anrede an sie hielten. Es sind auch wieder einige neue Rekruten⸗ Depots fuͤr den Spanischen Dienst eröffnet worden, und zwar zwei zu Blackheath fuͤr Ma— rine⸗ Soldaten und fuͤr Artillexisten, und eines in Union ⸗Street fuͤr eine Jaͤger⸗Brigade. Um Chirurgen⸗Stellen bei der Eng lisch⸗ Spanischen Expedition sollen so zahlreiche Gesuche eingegan⸗ gen seyn, daß man allein aus diesen Bewerbern zwei Bataillone n, 9
aß viele Soldaten der Britisch⸗Spanischen Legion ich in St. Sebastian im Trunk übernommen und . n . übt haben, bestaͤtigt sich, doch fügt man hinzu, es sey kein Wun, der, da man diesen Leuten bei der Einschiffung 2 Pfund Hand⸗ geld gezahlt, während sie zum Theil Wochen lang vorher uber keinen Shilling zu verfuͤgen und wohl nie in ihrem . so viel Geld gehabt hatten. Am unbaͤndigsten sollen sich in Ply⸗ mouth und auf der Ueberfahrt einige der alten Soldaten auf )e⸗ fuͤhrt haben, die schon den Kriegszug in Portugal mitgemacht hatten, aber we en schlechten Betragens nach Hause geschickt worden waren. Ein Kerl uͤberfiel seinen Major in St. Sebastlan auf eine Weise, daß dieser nicht umhin konnte, ihn niederzuste⸗ chen, und durch ein Kriegsgericht, welches Gencral Chichester über ihn halten ließ, von aller Schuld freigesprochen ward.
Der Spanische Korrespondent der Morning Po st macht es dem Lord John Hay zum Vorwurf, daß er, als er den „Castor!“ vor St. Anders kommandirte, dem Christinischen Dampf⸗ boot „Reyna Gobernadora“, wie es den Befehl erhielt, jenen Hafen zu verlassen und Bilbao zu unterstuͤtzen, mit zweien von, seinen eigenen Verdeck-Geschuͤtzen und mit einer ziemlich beden⸗ tenden metallenen Kanone ausgeholfen habe. Hierauf entgegnete der Globe: „Angenommen, die Sache verhkälte sich so, ist es denn nicht allgemein bekannt, daß die Truppen der Königin schon seit einigen Monaten von England aus, mit Waffen und Munition unterstuͤtzt worden sindð, und zwar nicht nur von Lord Melbourne's Ministerium, sondern auch von dem Herzoge von Wellington, als derselbe Staats Secretain für die auswaͤrtigen Angelegenheiten war? e. Gnaden sagte noch dazu, er wolle auf die Bezahlung diefer Vorrathe nicht sogleich dringen. Wir haben Grund, zu glauben, daß Lold John Hay, wenn er irgend einen Beistand der Art leistete, so⸗ bald derselbe von ihm gefordert wurde, so handelte, wie er nach den ihm ertheilten Befehlen mußte. Wir glauben abe auch, daß er nichts, ute irgend wie mit den Kar, listen haͤtten in Koll gethan haben, sondern in dieser Hinsicht die strengste Neutralitaͤt beobachtet haben wird. Die kö . Nathschlaͤge und Bemuͤhungen
eidigen helfen, muß alse sed ie Hrn e n 9 muß also jedenfalls auf einen