Durchsetzung einer Maßregel bestehen; en einer gemischten und constitutionnel⸗ dann muß man sich auch den einer solchen Constitutson hier st mit Beziehung auf die Re Betreff der Felündischen Cor— ssenters und der Englischen Kir⸗ in fuͤr nathwendig e achtet wird. ll ich der künftigen Sesston vorbe— raf Speneer, dam
man auf der unveraͤnderten will man aber der Woblthat len Regierungsform theilha Hindernissen fuͤgen, welche die N und da in den Weg ungeschehen geblieben, namentlich vorationen, der Beschwerden der Di chen⸗Reform, die von allen Parteie Alle diefe wichtigen Fragen mi halten. Mein edler Freund (G hat am Schlusse der vorigen Sesst sprochen, und das jetzige Minsst ten, wenn auch dessen Vorsch So viel ist inde sen hinfuͤhro der populairen K Es fand darauf noch eine lange Un cher Herr Hume sich daruͤber beschwer der zerfleischten Corporations-Bill, dem ganzen Session erwachsen nden und sich auf Niemanden bei ein edler Pair (Lord Hill) ohne den Ministern sein sey es die Pflicht des Unter ie auch des hoͤchst sultate eines solchen Ganges erwägen. Wolle das Unterhaus diese Erw nen, so werde das Volk fuͤr sich selbst werde von einem Ende des ein reformirtes Unterhaus vo kein reformirtes Ober fortwährend Tories nichts uͤbrig, als ei Wie die Lords sich als er und Reform der alten Inst ren Umsturz fuͤhren. besseren Muni
ftig seyn,
mals Lord Älthorp) on eine Munizipal- Reform ver⸗ erum hat dieses Verspr laͤge ohne seine Schuld ssen erreicht, daß das Munizipal⸗We⸗ rgeordnet seyn wird.“ terredung statt, in wel⸗ te, daß, mit Ausnahme Lande nichts Vernuͤnfti⸗ sey; daß die Minister Hofe verlassen an der Spitze des H en Beistand
echen gehal e, wel verstuͤmmel worden sind. ontrolle unte
ges aus der huͤlflos dastaͤ konnten; daß res geblieben,
Unter diesen Ur wohl als des Volks, w Lande, die Re
u leihen.
en Individunms im Dinge wohl zu aͤßzung von sich ableh⸗ sorgen muͤssen. andern einsehen, daß Nutzen sey, so lange es Jahren habe man es bleibe daher jetzt iberaler hineinzuschieben. waͤren sie großere Revolu⸗ denn er wuͤnsche nur eine Lords durften aber zu de— Vorbehalt einer kuͤnftigen und er die vorliegende Bill gut— vor einer Spaltung unter den pfahl Einigkeit als das Losungswort zwischen d gemaͤßigten Whigs. t die Untersuchungs⸗ Kommission Juse auf sie gehäuften Beschusdigungen. e, er sey, seitdem er die Ehre ge so großen Verlegen
Landes zum n geringem haus gebe. ins Oberhaus geschoben, ne gleiche Anzahl bisher benommen, eine Freunde, itutionen, die Nur unter pal Reform wollte ge ner,, lusse warnte er den Raplkalen un
— Herr Blackburne perthei digte
wider die im Ober— Hr. T. Dun combe abt, im Parlamente zu eit gewesen; er begnügte damit, aufs Staͤrkste wider die „herab buͤrdi—⸗ elcher man jetzt fortschreite, e andere Mitglieder in glei⸗ (wie gestern bereits gemeldet) e Abstimmung angenommen. auch ein neues Wahlausschreiben an die Stelle des zum General⸗Pro— ernannten Hrn. O'Loghlin, an dessen Statt dem Vernehmen nach, General-Fiskal wird. onnell kuͤndigte fuͤr die nächste Session eine Motion als Corporations⸗Mitglied bei auf Söhne, Lehrlinge und den Stadtbuͤrger solle uͤberge⸗ eine Motion auf eine Adresse g von Pairs auf Lebenszeit an. rn. Hume von einem at in Bezug auf die erceval, diesen Lo⸗
sitzen, noch in keiner sich am Schlusse gende“ Weise zu protestiren. Sinne gesprochen, wurden die Amendements der Lords ohn In dieser Sitzung wurde fuͤr Dungarvan verordnet, kurator für Irland err Richards,
von Konzessionen, in w Nachdem noch mehrer
auf eine Bill an, daß das Recht, Parlamentswahlen zu stimmen, Schwiegersoͤhne der neu entstehen hen koͤnnen. Herr Ewart zeigte an Se. Maj. wegen Ernennun Auf die (gestern erwahnte) Anz Antrage auf eine Adresse an Se. Maje Mitglieder der Orangisten⸗Logen bemerkte Oberst Tagesbefehl des Lords Hist werde hinreichen, um gen im Heere ein Ende zu machen; sonst aber waren jene Ge⸗ sellschaften durchaus constitutionnell, und zwar eben so sehr, als der Anti-Tory⸗-Verein, dessen Mitglied Herr Hume selbst sey.
London, 8. Sept. Der Herzog von Nemours hat vor— gestern eine Reise in das Innere des Landes angetreten und wird am 15ten d. zum Wettrennen in Doncaster eintreffen. Sonnabend stattete er dem Grafen Pozzo di Borgo einen Ab— schieds⸗Besuch ab.
Der Courier halt jetzt auch schon eine Verfassung des Oberhauses fuͤr noͤthig, da terhause mehr in Einklang gebracht werde. Er weist darauf hin, daß der Kanzler der Schatzkammer, Herr Spring Rice, das mit den gegenwartigen Verhaͤltnissen zwischen Ober- und verknüpfte Unheil sehr scharf bezeichnet habe.
Lord Mansfield hat einen
j 9 . ö. ö. . 97 * ö 22 ö. 6 . . . *. 3. 1 ö * 4 . * * ö * 6 6. 3 1 41 * . 1
K
Modifizirung der mit dasselbe mit dem Un⸗
Unterhaus
Protest gegen die Annahme der formbill publizirt, ohne jedoch einen Grund dafuͤr
John Russell durch ein an Ihre Majestaͤten er⸗ dem Musikfeste in York abgelehnt.
ohn Russell wollen den Herbst in E welches der Vater des Lords, der
Munizipal⸗Ne anzufuͤhren.
Unterm 29sten v. M. hat Lord Schreiben im Namen des Königs die gangene Einladung zu
Lord und Ladh College bei Tavistock Herzog von Bedford, ihm gesch
Das Kapitel von Durham hat für 3,514 Pfund Kirchen— gut veräußert, um zur Errichtung einer Un beizutragen.
Nach der Mornin wärtigen Amte ein schiff „Pluio“, welches den Hofe, Herrn Ellis, nach Trapezunt bring rigkeit in Konstantinopel ertheilt word Dampfschiff nach Konstantinopel nach Odessa zu bringen, da es den Vertrag von 1849 untersagt ist, Sollte ein Russisches Dampfboot zur on Durham gestellt werden,
zubringen,
wwersitat in Durham
me, , , . .
g Chronicle waͤren Berichte im aus⸗ daß der Ferman fuͤr as Dampf—
Britischen Gesandten am
Persischen en soll, ohne Schwie⸗ Von da wird das zuruͤckkehren, um Lord Durham schen Kriegsschiffen durch den Bosporus hinaufzu— Verfuͤgung des so wuͤrde man, dem ge⸗ dieses Anerbieten achtungs voll ablehnen. chen darauf aufmerk⸗ y, und fuͤgen hinzu, einen Ferman fuͤr
damit nicht eine guͤnstigung andere Regie⸗
Grafen v nannten Blatt zufolge, Eben dieses Blatt Und sam, daß der „Pluto“ kein Kriegsschiff se daß die Britische Regierung schon deshalb ff nicht wuͤrde nachgesucht haben, Regierung gewaͤhrte Ver eichen Anforderungen vera orning Herald druͤckt sein Erstaunen daruͤber Frankreich eine Person, von der men Lord Calthorpe's reise, und iguel hielt, auf so unsicheren Verdacht hin da man noch dazu wisse,
Herr Calthorpe mit seiner Schweste selbe gerade um jene Zeit auf dem ch gewesen seyn muͤsse.
Portugal hat dem hiesigen Portugiesi
ilva wegen seiner großen Verdienste um Barons Lagos ertheilt. at das Großkreuz des Thurm⸗ er von der Koͤnigin zum Ge— in einer Korre
der Courier ma
ein Kriegsschi der Britischen rungen zu aus, daß man zu Aurillac in es hieß, daß sie unter dem Na die man fuͤr Dom M abe verhaften koͤnnen ord, aber und da der Toulouse befindli
schen Banquier da S ihre Krone den Titel nische Finanz · Minister Mend und Sch werdt⸗Ordens erhalten.
mahl erwählte Prinz soll, wie es Lissabon heißt, durch einen außerordentlichen Umstan
daß zwar nicht Frankreich Wege nach
Der Spa⸗
spondenz aus d katholischer
1016 .
Religion seyn, so daß ein Dispens vom Papste nicht erforderlich wäre. Die Portugiesische Regierung soll es nun wirklich rath⸗ sam gefunden haben, in die Absendung eines Huͤlfs⸗Corps von S000 Mann nach Spanien zu willigen, und es heißt, man warte nur noch auf Herrn Mendizabal, der am 22. August in Lissabon eintreffen sollte, um sich uͤber den Geldpunkt und uͤber das Kom— mando zu einigen. Wenn in dieser Hinsicht keine Hindernisse eintreten, so glaubt man, daß die Truppen zu Anfangs Oktobers die Graͤnze passirt haben werden. Der Portugiesische Pair Don Felipe von Souza-⸗Holstein, einer der Abmiralitaͤts⸗Beisitzer und
Bruder des Herzogs Palmella, ist mit Tode ab gegangen.
Das Lissaboner Diario vom Sten enthält eine am 25. Maͤr mit Frankreich abgeschlossene Convention, wonach die aus Not in die gegenseitigen Häfen einlaufenden Schiffe beider Nationen von allen Abgaben befreit seyn sollen. Ganz Portugal soll von einer furchtbaren Duͤrre heimgesucht seyn. ;
Die Times theist die Korrespondenz mit, welche vom 12ten
bis 31. August zwischen dem Britischen Commodore Lord Hay und dem Spanischen Karlisten⸗General Maroto uͤber die Gef hr⸗ dung eines Britischen 6h ft zwischen Bilbao und Portugalette gefuͤhrt worden ist. Der Karlistische General stellt dem Commo⸗ dore das parteiische Benehmen der Englaͤnder vor, indem diesel⸗ ben den Christinos erlaubten, sich der Britischen Flagge zu be⸗ dienen, worauf Lord Hay in sehr kurzem Tone antwortet, so daß der General Maroio zuletzt nur den Empfang des ihm von jenem uͤbersandten Schreibent anzeigt, ohne weiter etwas hinzu⸗ ufuͤgen. ö. 3 Neger auf den Kaimans-Inseln bei Jamaika sind jetzt hinsichtlich der Emancipation denen auf den anderen West⸗ indischen Inseln gleichgestellt worden, womit sie aber selbst gar nicht zufrieden waren.
Berichte aus NewYork vom 10ten v. M. reden fortwaͤh⸗ rend von großer Aufregung in den suͤdlichen Staaten und von der Besorgniß einer allgemeinen Sklaven-Verschwöͤrung. In Baltimore hatten die Emancipations- Prediger Unruhen veran— laßt und waren mit Lebensgefahr gerettet worden. In New⸗Yonrk waren 20 Neger angekommen, die sich aus der Sklaverei in Demerara losgekauft hatten und, auf der Koͤnigl. Britischen Brigg „Governor Temple“ nach Afrika zuruͤckkehrend, in New Port nur noch einige Ankaͤufe machen wollten. Die meisten derseiben waren seit 36 Jahren von Afrika abwesend und hatten ihren sfruͤheren Muhamedanischen Glauben beibehalten.
— — London, 8. September. In unseren Zeitungen vom; Sonnabend werden Sie die Veraͤnderungen, welche das Ober— haus abermals in der Corporations⸗Pill gemacht, und wovon ich Ihnen in meiner Nachschrift vom Freitag Abend den Umriß gab, naͤher angegeben sinden. Noch beffer in den gestrigen Blaͤt⸗ tern, die zugleich die Gruͤnde enthalten, welche die Mehrheit — durchaus ohne Zustimmung der ministeriellen Seite, — dafuͤr anzugeben fuͤr gut fand. Sie werden sehen, daß diese sowohl als alle Reden auf dieser Seite hoͤchst mäßig abgefaßt sind, aber diese Maͤßigung vermochte nicht den Unwillen zu dämpfen, welche ihr faktischer Widerstand gegen die Beschluͤsse des Unterhauses bei diesem so wie beim Publikum im Allgemeinen erregt hat. Sie werden aus dem Berichte uͤber die gestrige Privat— Versammlung der liberalen Mitglieder des Unterhauses bei Lord John Russell sehen, wie schwer es dem Minister wurde, die Gemuͤther so weit zu beschwichtigen, daß man sich die Annahme der wieder veränderten Bill gefallen ließ, und daß er auf einer Seite versprechen mußte, bei der ersten Gelegenheit die konservativischen Auswuͤchse und Einimpfungen wieder aus dem Staͤdtewesen zu entfernen und das Ausgeschnittene wieder einzusetzen, und auf der anderen drohen, abzudanken, wenn das Unterhaus nicht den reiflich uͤberlegten Vorschlag der Regierung annehmen wolle. Nach Hume trug auch eine Rede, welche Peel so eben bei einem ihm zu Ehren gegebenen Gastmahl zu Tam⸗ worth gehalten hatte, mit dazu bei, eine einmuͤthige Stimmung herbeizufuͤhren, indem er alle seine Hoffnung, ein Tory⸗Ministe⸗ rium zu bilden und zu erhalten, guf die im vorigen Sommer unter den Liberalen herrschende Spaltung gestellt zu haben schien. Peel wollte mit dieser Rede ohne Zweifel seinen Freunden be— weisen, daß er, trotz seiner eben bewiefenen Liberali⸗ taͤt, vor wie nach ein Tory sey, und zugleich den Nicht Tories den Glauben beibringen, daß, wenn man ihm erlaubt haͤtte, Mi⸗ nister zu bleiben, viele Reformen, welche die Whigs weit hin—
ausgeschoben, zur Zufriedenheit aller Billigdenkenden schon durch⸗
gesetzt waͤren. Ich glaube aber nicht, daß es ihm gelungen ist, die zwei Voͤgel mit einem Stein zu erlegen: die Tories wer⸗ den ihm sein Fahrenlassen der so einstlich vertheidigten Alder— men nie verzeihen, und die Reformer haben alles Zutrauen zu ihm, welches eben dieses Benehmen bei ihnen erregt haben mochte, wieder fahren lassen, da es ihm so sehr darum zu ihun ist, sich und seine Sache von den anerkannten Versechtern der Reformen zu trennen und mit denen, die sich eben erst so entschieden als Gegner derselben erwiesen, zu identifiziren. Diesem Umstande ist zum Theil die Heftigkeit mit zuzuschreiben, welche mehrere Mitglieder des Unterhaujes noch gestern Nacht gegen das Gber— haus blicken ließen, und daß die Behauptung, welche mehrere machten, das Oberhaus muͤsse, um mit dem Unterhaus in Ein⸗ klang gebracht zu werden, ganzlich umgestaltet werden, mit lau⸗ tem Beifall aufzenommen wurde, und Lord Sandon, indem er dasselbe vertheidigte, selbst nicht umhin konnte, das Verfahren desselben in einigen Punkten zu tadeln, sind bedenkliche Zeichen der Zeit. Nach dem, was sowohl Lord Russell als Herr Rice ge⸗ stern Abend sagten, wie aus zuverlaͤssigen Privat⸗Nachrichten, schließe ich zwar, daß die Minister die Mitwirkung oder doch gemaͤßigte Opposition dieses Zweiges der Legislatur ohne dieses gefaͤhrliche Mittel zu erlangen hoffen und ihrerseits wenigstens die Frage nicht angeregt zu sehen wuͤnschen. Die Frage ist aber, ob die Tory⸗Lords ihnen behuͤlflich seyn werden, diese Anregung und noch mehr die Verwirklichung der Aufgabe zu vermeiden. Frei lich scheint die um sich greifende Gaͤhrung einige der lautesten Oppositionisten etwas herabgestimmt zu haben, indem man sie bemuͤht sieht, das Volk zu uͤberreden, daß es mit der Verwer— fung oder Zuruͤcksetzung gewisser Maßregeln gar nicht böͤse ge⸗ meint war (man sehe z. B. die Motionen, welche gestern Abend die Lords Ellenborough und Westmeath im Oberhause gemacht haben); sobald aber die Nation sich wieder beruhigt — und Leute, die etwas zu thun und zu verlieren haben, werden des Stuͤrmens bald muͤde — so kommt auch die alte Hartnaͤckigkeit zuruͤck. Vieles jedoch wird dabei auf die Berichts ankommen, welche der Carlton Klub uͤber den Zustand der Wahl Registration zusammenbringen wird denn sollte dieser fuͤr die Tories guͤnstig erscheinen, so wird diese keine Ruͤcksicht zuruͤckhalten, sich im Laufe des Jahres noch einmal der Regie⸗ rung zu bemächtigen, weil das nächste Jahr in dieser Hinsicht wieder eine fuͤr sie unguͤnstige Wendung hervorbringen könnte. Daß Peel inzwischen, in der eben erwähnten Rede, der allge—= meinen Ansicht seiner Partei darin gefolgt, die Englischen Volks—
9
Schriftsteller, ihrem Rektor, im Na raͤsidenten der Guttenberg ⸗/ Kommi
n Bice⸗Präsidenten Pitschaft, autet also: „„Aus den Zei geboren Beiträge fuͤr das S ch mir, Ihnen beiliegend eine Preuß. Courant als den E ss'ren unserer Universitaäͤt veransta weck zu uͤb
Agen habe 1835.
Irlaͤndischen getrennt
vertreter als von den Schottischen und ; in jenen Landern n
betrachten, kann eben ihren Hoffnungen e sehr foͤrderlich seyn; und da man im Parlamente die St nicht wagt, sondern zählt, so wird eine Gesammt Mehrh Hauses die Tories vor wie nach von der Re wenn die Englischen Mitglieder allein ihnen au heit geben sollten. Vielleicht aber h seine Freunde vor si a die Ruͤckkehr zum Amte, sondern auch die versperten und sie auf diese Weise nachgiebiger Indessen ist die vielbesprochene Bill anger ommen; und uͤbm gn . , , 3 , chsteigener Person aufheben. 4. ö. ein paar Tagen zu Birmingham und deeds statt n den, haben wohl ihre Wirkung nicht verfehlt, und in Engm wenigstens wird es wohl fuͤr den H Wie es aber in
men der Corporation an ven ssion, Herrn Ober⸗Gerichts⸗ eingesendete Begleitungs⸗Schreiben tungen ersehend, daß Ew. uttenbergsche Denkmal anne Kassen⸗Anweisung von 50 rtrag einer unter den Pro— n Sammlung fuͤr jenen beizufuͤgen, daß dieses rsitäten, die noch nichts Breslau, 12. aͤt, Unterholzner.““
gierung ausschließ ch eine großere M. at Peel dies mit Fleiß gethan, ch selbst zu retten, indem er ihnen nicht“
Hoffnung da
erm achen und den Wunsch machen wol
denjenigen Deutschen Unive n. Nachahmung finden Der Rektor der Universit
Oe sterreich.
Ueber die Reise ardsberg sind der richten zugekommen:
ge und langwierige Sitzun Die großen Versamnin 6
Wien, 9. Sept. den Kreis Ober⸗Manh ende Nach Ihrer Reise Manhardsbe dem Besitzer der den gesammten Chuljugend, Nichbarschaft, kes, unter einer festlich dek lihsten Freudenrufe ehrfurchts voll begruͤßt. schaft Horn wurden Ihre rrschaft, Sr.
rer Masestaͤten durch iener Zeitung sol— „Ihre Majestaͤten, welche auf 1d. M. durch den Kreis Ober— beim Eintritt in denselben von reiherrn von Moser, Seelsorger, der ratieren aus der großen Anzahl herbeigerilten Landvol⸗ orirten Triumph Pforte
erbst und Winter still un rland gehen soll, wird uns O Conn welchen die Radikalen in vielen Schottischen und Nord⸗E u Gastmaͤhlern eingeladen haben, wohl bald vernehn as Ministerium inzwischen ist beliebter, als lange h gewesen ist. — So eben habe ich einen Brief vom Back vom 7. Dezbr. von Fort Reltance datirt gelesen, wo er bei guter Gesunöheit auf dem Ruͤckwege von seiner Reise der Kuͤste des Eitmeeres fuüͤr den Winter befand. bis auf etwa 89 Englische Meilen von dem Außersten Pun gekommen, welchen Noß in seinem Versuche, westwaͤrts vg dringen, erreichte; so daß diese Strecke immer noch unaufgem men bleibt. Boothia, welches Roß fuͤr eine Halbinsel hielt, sich als eine Insel erwiesen, was dann seine ungleiche Menn hoͤhe auf beiden Seiten noch vollkommener als einen Trat chungen des Unterhauses haben das Ci Kommando der Armee bewogen, sowohl die Bildung oder
tung von Logen in der Armee als die Gegenwart eines O oder Gemeinen in irgend einer nich zwar unter Strafe der Entlassung fuͤr Offiziere, zu verbien Hume aber hat bereits einen Vorschiag zu einer Adresse an Koöͤnig in der naͤchsten Session eingereicht, welche um ein ches Verbot in Bezug auf Civil⸗Beamte anhalten soll.
Deutschland.
München, 10. Sept. Se. Majestaͤt der König hat der schon fruher fuͤr die Stadt Orb aus der Koͤnigl. Kabm Kasse bewilligten Summe von 2060 Fl. noch eine weitere Unn stuͤtzung von 3692 Fl. zur Bekleidun und zugleich, um Erwerbsquellen zu eröffnen, den Bau ehen Straße von Orb nach Burgsinn, welche jene Gegend mit Kreis-Hauptstadt und den uͤbrigen Theilen des Kreises verbinden soll, genehmigt. . .
Es ist nunmehr bestimmt, daß Se. Maj. der König nit hrend der Oktober⸗Feste in Min
nach Teplitz am 1ster rg kamen, wurden errschaft Harmansdorf, mts⸗Personale, dem mehreren Beamten und Hono und einer mit dem herz⸗ An der Graͤnze des r Majestaͤten von dem Excellen; dem Herrn General— Grafen von Hoyos, s an das herrsch wo Allerhoͤchstdieselben ab lttagsmahl einzunehmen geruhten. thore in die Stadt, als an jenem in den S eschmackvolle Ehrenpforten errichtet.
rift: „Ferdinando I., reca tuenli. Poststationen zu Göoͤpfritz sestaͤten von der geistlichen Schuljugend und sten Amwzerungen der innig f der Station Krems, wo hause zum weißen Roß gange ein mit farbigen L und eben so war die
Gebietes der Herr BVesitzer dieser He Major und Ober, Jägermeister, chrfurchts voll empfangen und bi Horn begleitet, steigen und das l am Einfahrts⸗ chloßgarten waren Die erstere fuͤhrte die In⸗ Auch auf den naͤchsten und Schwarzenau wurden Ihre Ma— 1 und weltlichen Orts-Behörde, der
zahlreichen Volksmenge und Verehrung empfan⸗ Majestaͤten das zu nehmen ge⸗ ampen erhellter Reihe von Baͤu— arkt fuͤhrt, bis zur Allerhoͤch stdiesel⸗ ahllosen Menschenmenge, utsbesitzer, Beamte und sich befanden, mit wahrhaft ufe empfangen. Begleitung des Musik, Eorpt erie⸗Regiments Prin Ihrer Majestaͤten auf⸗ Morgen des naͤchsten r. die Mannschaft der höchstihre besondere Zu⸗
und geruhten der Regiments M. zu bewilligen. Majestaͤten die Reise nach chstdieselben auch usgange aus die⸗ , . . ahlreichen ö Graͤnzen Allerhoͤchst⸗
weist. — Die Untersi
t militairischen Loge, i
sten Liebe
chtquartier im Gast uhten, war am Ein riumphbogen errichte men, zwischen welchen der Weg durch den M g Ihrer Majestaͤten festlich beleuchtet en wurden von der hier versammelten norunter, nebst den Orts-Behoͤrden, Seelsorger aus der Nachbarschaft begeistertem unausgesetztem Jubelr lied: „Gott erhalte!“ toͤnte Unter Krems stationirten Infant woven eine Compagnie an der Woh gestellt war, wie aus Einer Brust. ages geruhten Se. Majestaͤt der Kaise ompagnie zu besichtigen, außerten Aller Haltung derselben gige Gratis⸗-Gage, n 100 Fl. C
g der Armen angems
Das Volks⸗
nach Teplitz igen , . waͤ en anwesend seyn werden. ö Am 7 84 war Ihre Kaiserl. Hoheit die Groß furt Helena von Rußland zum Besuch bei JJ. MM. aus Salzbu in Berchtesgaden eingetroffen. Die hohen Herrschaften besuchm die Reichenbachsche Soolenheb⸗Maschine in Ilseck und begaben s nach der Tafel in den Salzberg, wo eine Grubenbeleucht Abends kehrte die Großfuͤrstin mn
hmen nach, werden außer Hrn. Oberst⸗Lieutenn v. Lesuire und Lieutenant v. Baunach, welche, Ersterer als C neral und Kriegs⸗-Minister, Letzterer als Hauptmann und Aoesunj in Griechenland dienten und vor kurzem mit Abschied na Bayern zurückgekommen sind, mit Naäͤchstem noch mehrere Baperische Qffiziere aus dein Griechischen Dienste aus schein um in ihre sruͤhern Verhaͤlinisse in der Heimath wieder ein
Frankfurt a. M., 7. Sept. (Nuͤrnb. Korre sp. )] Anfang Oktobers werden die jahrlichen Urwahlen derjenigen Buͤrger stattsinden, welche aus der ganzen Ruͤcksicht auf Klasfen die 45 Mitglieder der gesetzgeben den M sammlung, die nicht zum Senat und zur staͤdtischen Burger praͤsentation gehören, erwaͤhlen.
schließen lassen, daß die fruͤͤhern Bestrebungen der verschiede Parteien vor den Wahlen diesmal wenig oder gar nicht bemu lich seyn werden, da man uͤberhaupt ven Parteireibungen s gar nichts mehr merkt. Nur ein Gegenstand nimmt noch allgemeine Theilnahme besonders in Anspruch; es ist dieses unj Anschluß an den Zollverein, und da es leicht moglich ist, daß! zu dem Tage, an welchem jene Urwahlen stattfinden, noch mm entschteden waäͤre, ob dieser Gegenstand noch bei der gegen wan gen gesetzgebenoen Versammlung seine Erledigung finden koͤmm so koͤnnte dieses die Gegner des Anschlusses, deren wir noch i mer einige haben, zu dem Versuche veranlassen, in dem neuen ; setzzebenden Koͤrper einen groͤßern Einfluß zu erlangen, als sie dem gegen warti en haben. Bei der großen Mehrheit der Freun des Zoll-Vereins wuͤrden indeß voraussichtlich diese Bestrebumf
Se. Königl. Hoheit
riedenheit mit der Manne eine zwoͤlfta laber ein Geschenk vo gehoͤrter heiliger Messe setzten Ihr Boͤhmen fort. Auf dieselbe Art wurd ten Station zu Schwarzbach am geistlichen und weltlichen O d ihren Lehrern, Oesterreich und Boͤhmen, mir Jubelruf empfangen, Segenswuͤnsche nachgerüfen.“
veranstaltet worden war. Salzburg
auf der letz sem Kreise von der der Schuljugend un Nenschenmenge aus sch daselbst beruͤhren, denselben die heißesten
und von einer
Prag, 11. September. Kafser in Budweis die dver ausfuͤh ruppen sehr belobt. ischen Schauspiel bei. gleitung des Fuͤrsten öefindlichen Artillerie⸗Dep Der gesammten in Budw tin Se. Majestaͤt eine säät die Kaiserin besuch nte den im Budweiser Armenh die Cholera verwaisten Kindern ein hren Namen eigenh 1 Budweis ein.
Am öten haben Se. Brigade, Baron Haͤring, musterhaften Auch die Kaiserin wohn Nachmittags nah
Maj. der mehrere Ma⸗ Bewegungen der te diesem militai⸗ c m der Kaiser, in Be— dischgraͤtz, den Bauhof und die dort ots und Laboratorien eis konzentrirten M dreitaͤgige Gratis-Loͤhn te die Piaristen-⸗ u. Seminar Kir ause untergebrachten, durch e betrachtliche Unterstuͤtzung aͤndig in das Buch der Schuͤtzen⸗ Am 6ten, fruͤh um 9 Uhr, ver— m Vivatrufen der E In dem Dorfe Czeschnow ssung des Frauenberger Amte Das Militair, berg waren
uͤrgerschaft oh ren lassen und die
Alle Anzeichen moͤchten dan n Augenschein. annschaft bewillig⸗ ung. Ihre
und zeichnete J Heselsschaft vor Ülßen Ihre Majestaͤten, vo tet, de Stadt. auf Veranla ; fang bereitet. denschaft von Frauen gestellt und eine pra Derf, so wie durch durch, ohne sich auf, nian zu sort.
Teplitz, 1. Sept.
inwohner beglei⸗ itz war Hoͤchstdenselben s ein besonders feierli⸗ die Zuͤnfte und die Ju— am Eingange des chtige Ehrenpforte errichtet Pistin, fuhren jede
Dorfs auf⸗ Durch dieses ch Ihre Majestäten nur
keinen Erfolg haben. uhalten, und setzten Ihre Reife nach Wob—
Frankfurt a. M., 11. Sept. Kurfuͤrst von Hessen welt jetzt wieder in unserer Stadt. M schmeichelt sich, es werde diesmal der Aufenthalt Hochdessehn zu Frankfurt von mehrmonatlicher Dauer seyn.
Der Fuͤrst Lieven, General-⸗Adjutant Sr. Majestäͤt des i sers von Rußland, ist vorgestern aus St. Petersburg hier j
(Allg. Ztg.) Vorbereitungen zu einem Si Denkmal in Eisenguß auf die in der S stermann gefallenen gniser Nitolaus da E ein schöner Pt ilitairische Aufste persteht sich. em hiesigen Begraͤbniß⸗ nen Russtschen Offiziere graben liegen, einẽ besondere us begangen werden wird, ist unger Ob wohl auch dabei Jeman der hier in einer eisernen Gußtafel Sominers in Rußland“ nan von der? herden temporaire ingt 300 Pferd Fremden meh aß nur Eingelade senthalt gestattet sey. besonders an Fut schraͤnken seyn. gegend eine anhaltende, Zum Gluͤck ist die Wie man hoͤrt, Metternich, en schoͤnen Saal hat, wo auf der bequemen untere t viel bauen und den Pa
Man hoͤrt, daß bei eges⸗Monument und chlacht bei Culm unter Russen getroffen und daß der zu selbst den Grundstein lege aͤhlt worden. llung und Evolutionen Ob aber auch
Bei dem zu Friedberg in der Wetterau in Garnison llegn den zweiten Bataillon des dritten Großherzoglich Hessischen fanterie⸗ Regiments ist eine Augenkrankheit ausgebrochen, die der Art um sich gegriffen hat, daß die gewohnlichen Herh Uebungen dieser Truvpen diesmal nicht stattfinden werden. Die hiesige Zeitung meldet: „l sere Monumentsache fuͤr Johann Guttenberg nimmt einen so ten Fortgang, daß Mainz seine im Februar 1832 vermittelst nes allgemeinen Aufrufs der gebildeten Welt gegebene Ver ßung treulich erfuͤllen wird, dahin gehend, daß im Jahre li durch die wirkliche Aufstellung eines welthistorischen Monum den Manen Guttenbergs das werden muͤsse, was ihm die naͤh Nachwelt nicht zu gewähren vermochte. Täglich reihen sich j Beitrage zu den bereits vorhandenen, und man kann mit Ra sagen, so weit die Civilisation reicht, fuͤhlt man sich dem gross Erfinder der Buchdruckerkunst zu Dank verpflichtet, und d edle Mensch laßt es nicht bloß bei diesem Gefuͤhle bewenbo sondern er ist auch werkthaͤtig, wenn es die Abtragung ein Eine neue Beurkundung der Wahrh es hat die ausgezeichnete Koͤniglich Preußische Un nnd Breslau, und zwar als solche in corpore, durch die und Weise, wie sie ihre Spende dargereicht, geliefert, und übt dies zugleich bewiesen, daß sie die len Unternehmens mit klarer und gruͤndlicher Auffassung so fuͤhlt, daß sie ihren gelehrten Mitschwestern in Deutschland 8 Beispiel zur Nachahmung empfiehlt. Das von dem beruhm
Daß dabei auch stattfinden muͤssen, wie Einige wissen wolle e, wo die in der Schlacht gefalle— in einer eigenen Abtheilung beisammen feter nach Griechischem Ri— viß, doch nicht unwahrschein— alten Fuß⸗Wanderers ein Denkmal hat, und Auf der Seite, wo Tuͤrstlichen Park, Der Kaiser allein daß vom 10ten d. plitz gegeben werden, rechteten der weitere Selbst wegen Mangel an Lebenzmit⸗ ter durfte der Andran Denn noch
atz dazu gew
Mainz, 7. Sept.
gedenken wird? Prager Straße herankommt, am Stallgebaͤude aufgefuͤhrt.
Es heißt allgemein, r Paͤsse nach Te nen oder Bevor
g der Unberufe⸗ immer herrscht hier und Alles versengende und wel— Korn- und Heu⸗A1erndte sehr wird der Kaiser
solchen Schuld gilt. dieses Sa versität zu n . wiebig gewesen uad im Hause des t und ein
zu Marien⸗ welches viele Raͤumlich⸗ hnen und von da nach n Straße fahren. rk durch Wiener Kunst—
Wichtigkeit unseres nation
101
gaͤrtner geschmackvoll anlegen lassen. Der Farst hat seine beson dere Kanzlei bei sich, mit der er in Teplitz 6 ie,
ankommen wird, als der Kaiser.
Schweiz.
Bern, 5. September. Der Kampf zwischen den weltlichen Behörden und der katholischen Geistlichkeit in den sogenannten regenerirten Kantonen wird mit jedem Tage heftiger und bedenk— licher, so daß jetzt ein Bruch zwischen der Noͤmischen Kurie und der katholischen Schweiz mehr als nur wahrscheinlich ist. Die Folgen eines solchen Bruches würden indessen weniger zu fuͤrch⸗ ten seyn, als diejenigen des Zwiespaltes, der dadurch uͤnter der katholischen Bevölkerung herbeigefuͤhrt werden muͤßte. Diejenige Regierung, welche sich am meisten durch ihre Entschiedenheit ge⸗ gen Rom auszeichnet, ist die von Aarau, wo eben jetzt der große Nath versammeit ist, um in dieser Beziehung energische Veschlüsfe zu fassen. Seinem Beispiele weiß ohne Zweifel auch andere Kantone folgen.
Luzern, 4. Sept. Die amtliche Bekanntmachung der Ba⸗ dener Konferenz⸗Veschluͤsse durch die Regierung von Luzern ist nun erschienen, unter dem Titel: „Bekanntmachung und Be— leuchtung der Badener Konferenz⸗Artikel, von dem kleinen Rath des Kantons Luzern an die Buͤrger desselben.“ Diese Beleuch⸗ tung hat den Zweck, das Volk zu belehren und gegen angebliche Verfuͤhrungekuͤnste zu sichern. Zuvorderst ist überall auf die alten Uebungen und Freiheiten der Schweizer in Kirchensachen hingewiesen, und eben so auf die neueren Anordnungen durch die Gesetzgebung oder Vertraͤge mit dem Bischof von Konstanz; es soll gezeigt werden, daß durch diese Konferenz⸗Artikel nur das schon lange vorhandene und unbestreitbare Besitzthum des Vol—⸗ kes und Staats geschuͤtzt werden soll. Diese historische Begruͤn⸗ dung wird dann ferner unterstuͤtzt durch die kirchen historische Beweisführung vermittelst der Berufung auf die altesten Kir chen⸗Gesetze und Konzilien.
Neuchatel, 5. September. Der eidgensssische Vorort ö. von dem Schweizerischen Konsul zu Rio' Janeiro, Herrn t. Terrisse, die Summe von 1978 Fr. 25 Cent., als Ertrag ei⸗ ner zu Gunsten der Opfer der vorjährigen Ueberschwemmungen in der Schweiz dort eröffneten Subseription, zugesandt erhalten.
Die Staöt Neuchatel hat kuͤrzlich von dem Franzoͤsischen
Minister des oͤffentlichen Unterrichts, Herrn G izot, ein Exem⸗
plar des großen und kostbaren Werkes ber Aegypten von Hrn. Champollion dem Juͤngeren als Geschenk empfangen. Sie ver⸗ dankt dasselbe der wohflwollenden Empfehlung des Herrn Rave⸗ nel, Unter⸗ Bibliothekar der Stadt Paris, dem bei seinem vor— jaͤhrigen Aufenthalt in Neuchatel von den hiesigen Behoͤrden alle moͤgliche Erleichterungen gewährt worden waren, indem ihm ag lag, gewisse Hanoschriften unserer Bibliothek zu durch— orschen.
Wallis, 1. Sept. Am 27. August hat zwischen St. Mau⸗ rice und Martigny ein Bergsturz stattgefunden, weicher die Ver⸗ bindungen fuͤr Wagen wenigstens auf 8 Tage gaͤnzlich unterbro— chen hat. Durch die Hitze des diessährigen Sommers war eine Gletscher⸗Masse erweicht worden; diese riß sich am 27. August los, schwemmte Schutt und Gesteine mit sich fort, bedrohte das Dorf Rasses, zerstoͤrte die Straße und schwellte die Rhone. Der Eilwagen vom Simplon mußte am Dorfe Evionnaz halten, und
die Reisenden konnten nicht einmal zu Fuß hinuͤber kommen;
eben so ging es auch am 2sten fruͤh dem Eilwagen von Genf und Vevay. Mit großer Muͤhe und unsaͤglicher . der Be⸗ wohner der Umgegend vermochte man endlich, einen Fußweg durch die wohl 39 Fuß dicke Schlamm ⸗Masse zu eroͤffnen und eine Bruͤcke für Fußgaͤnger zu schlagen, aber kaum waren (am 28. August, Morgens 7 Uhr) die RNeisenden heruͤber, als aufs neue eine Gletscher, und Schutt⸗Mafsfe herabkam, Alles wieder zerstoͤrte und die Haͤlfte der Haͤuser und Weingaͤrten von Rasses bedeckte. Die Reisenden begaͤben sich nach dem im Dorfe Evion⸗ naz wartenden Eilwagen.
Italien.
Turin, 5. Sept. Se. Majestaͤt der Konig ist vorgestern Abend von hier nach Genua abgereist, um daselbst in dieser Zeit des Drangsals und der Noth durch feine persoͤnliche Gegenwart feel zu verbreiten, und Huͤlfe zu leisten, so viel in seiner Macht
eht. h
Genua, 3. Sept. Gestern erkrankten hier, den amtlichen a r zufolge, an der Cholera 128, und starben 102 Per⸗ onen Y).
Mailand, 4. Sept. Auf dem ganzen Wege von Genf bis hierher spricht man von nichts als Cholera, und an allen Straßen ⸗Ecken hierselbst sieht man Mittel gegen die Cholera an— geboten. Die Gasthoͤfe sind mit Fluͤchtüngen aus Genua c. angefuͤllt. Hier denkt man zwar noch an keine Flucht, doch sol— len sich schon Viele mit Paͤsfen versehen haben. Indessen gehen die Vergnuͤgungen ihren Weg fort, und die Hoffnung, die Ma⸗ libran naͤchstens zu hoͤren, nimmt die Unterhaltung, nächst der Cholera, am meisten in Anspruch. Indessen hat auf immer dringender werdendes Ansuchen die Regierung einen Sanitaͤts— Cordon gegen die Piemontesischen und Toskanischen Staaten angeerdnet, jedoch zugleich in der hiesigen offiziellen Zeitung das Unnuͤtze aller Cordons⸗ Maßregeln in nicht- offiziellen Artikeln darzuthun versucht. Demnächst muß ein jeder Reisende bewei—⸗ sen, daß er 3 Tage vor seinem Eintritt in einer nicht angesteck⸗ ten Gegend sich aufgehalten habe. Sollte die Cholera nach Mai⸗ land kommen, welche Stadt zwar äußerlich sehr reinlich ist, deren aͤrmere Bewohner aber meist sehr schlecht leben und schlecht woh⸗ nen und hoͤchst unreinlich sind, so mochte sie Opfer genug finden.
Florenz, 4. Sept. Die hiesige Zeitung meldet nun— mehr auch den Ausbruch der Cholera in Pisa.
Rom, 25. August. Durch die vorgeschriebene Quarantaine von zwanzig Tagen aufgehalten, hat der Admiral Rigny seine Reise nach Neapel nicht fortgesetzt, sondern seine Mission, die von Wichtigkeit seyn soll, dem gegenwartigen Franzoöͤsischen Ge⸗
schaͤftstraͤger Ritter von Tallengy, in Abwesenheit des Franzoͤsischen
Botschafters Marquis von la Tour⸗Maubourg, uͤbergeben, welcher auch bereits nach Neapel abgegangen ist. Auch Se. K. Hoh. der Prinz Leopold, Graf von Syrakus, muß sich hier aufhalten, ob er gleich keinen Ort beruͤhrt hat, der durch Eholera verdaͤchtig
waͤre.
Don Sebastian ist mit seiner Gemahlin und Gefolge nach
Turin abgereist, um seiner erlauchten Mutter der Prinzessin von
Beira einen Besuch abzustatten. ) Da bis jetzt keine der uns zugehenden Itallaͤnischen Zeitun⸗
gn den Ted Paganin ts meldet, so ist noch zu hoffen, daß diese
achricht sich als ungegruͤndet erweisen werd;
Der Papst wird dieses Jahr stinen Eemmeraufent alt auf dem Quirinal früher als gewohnlich verlassen, nnd den Vatikan a n Man glaubt, die Luft sage ihm an lenterm Orte esser zu.
Spanien.
Marl d. 31. August. (GFranzssischs Blätter.) Dis Zusammensetzung des neuen Ministeriums ist nun entschieden und die Liste desselben amtlich publizirt; sie entspricht aber keines⸗ weges den Wuͤnschen des Landes und bietet nicht die noͤthige Buͤrgschaft fuͤr eine geschickte Verwaltung dar, die in den krüi⸗ schen Verhaͤltnissen, worin sich Spanien befindet, so wuͤnschens⸗ werth ware. Minister der auswaͤrtigen Angelegenheiten und Praͤ⸗ sident des Minister⸗Raths ist Graf Toreno; Finanz⸗Minister He rr Mendizabal; interimistischer Kriegs Minister Herr von Castro Toreno; Minister der Justiz und Gnaden Herr Garcia Her⸗ reros; Minister des Innern Herr Manuel de la Rida Herrera; Marine ⸗Minister der Escadre⸗Chef Sartorie. Man glaubt all⸗ gemein, daß der Herzog von Castro Toreno einen Posten der mehr Energie und Eifer erheischt, als man in einem so hohen Alter besitz, nur sehr kurze Zeit behalten werde. Diese Waht ö vorzuͤglich zuni Zweck, der gemäßigten liberalen Parte
uͤrgschaften zu geben, denn ihr gehört das neue Ministe⸗ rium an. an versichert, daß Herr Sartorio das Por tefeuille der Marine nicht annehme, dies Geruͤcht ist zwar noch nicht zu verbuͤrgen; waͤre es aber wahr, so wurde das Mi⸗ nist'rium sich gleich bei seinem Beginn unvollstaͤndig sehen. R Riva Herrera ist vielleicht der Mann, der noch ain besten fuͤr die jetzige age der Dinge sich eignet; diese Wahl ist gut; er gehort zu der gemäßigten liberalen Partei und hat . Jahre in Frankreich als Ausgewanderter gelebt, wo er die Fran oͤsische Repraͤsentativ⸗ Regierung aus dem Grunbe studirt hat. Er war einer der vier fuͤr die ice⸗Praͤsidentschasten der Prokuradoren⸗ Kammer gewaͤhiten Kandidaten, und dieser Posten wäre ihm nicht entgangen, wenn nicht der Präͤsident, Herr von Almobo— var, eine gang besondere und parteiische Vorliebe fuͤr Herrn Someruelos gehabt hatte. Herr Riva Herrera befindet sich jetzt zu Burgos, und es ist ein Eilbote an ihn abgefertigt worden, der ihm seine Ernennung ͤberbringt. Bis seine Einwilligung bekannt ist, soll Herr Vallejo, Unter- Staats, Secrctair im Depar⸗ tement des Innern, dies Ministerium verwalten. Das neue Kabinet hat seine Verwaltung mit zwei wichtigen Maßregeln begonnen, naͤm⸗ lich mit der Veraͤnderung mehrerer General Capitaine und mit der Erlassung eines Manifestes, welches die Absicht ankuͤndigt, der revolutiongiren Tendenz der Provinzial⸗Junten Widerstand zu leisten. Der General bꝛrlag⸗ behalt das Kommando über die Königliche Garde bei und soll, an die Stelle des zum General⸗ Capitain zu Saragossa ernannten General Latre, General / Capi⸗ tain von Neu⸗-Castilien werden. Manso soll, ungeachtet seiner Ernennung zum ,, von Catalonien, in Vallado⸗ lid, mit dem Kommando Über Alt-Castilten beauftragt, bleiben. Der Marquis von Rodil soll sich an feiner Statt al Befehls⸗ haber nach Catalonien begeben.
Türkei.
Das Jeurnal d'Odessa meldet Nachstehendes aus Kon⸗ stantinopel vom 14. August: „Der Englische Kutter Spit fire, welcher (wie bereits gemeldet) bel Kili auf den Strand gerieth, ist hier angekommen und wird, sobald seine Aus besse⸗ rung vollendet, wöeder seine Fahrten zwischen Konstantinopel und Trapezunt beginnen. — Es heißt, der Sultan . den Gregorianischen Armeniern erlaubt, sich in Pera eine irche zu erbauen. Sie hatten bisher nur eine Kapelle. — Die Pest nimmt hier zu; in voriger Woche wurden zwanzig Kranke in das Griechische Hospital und einige in das der Katholiken ge⸗ bracht. — Das aus Smyrna hler angekommene Dampfboot bringt die Nachricht mit, daß eine große Anzahl von Handels⸗ schiffen verschiedener Nationen in der Straße der Darbanellen durch den heftigen Nordwind zuruͤckgehalten werden. Auch hier liegen mehrere von der Spitze des Serails bis nach Bujukdere, die nach dem Schwarzen Meere bestimmt sind, und einig: Capitaine derselben wurden gern 160 schwere Piaster zahlen, wenn ein Dampfboot ihre Schiffe bis an die Muͤndung des Bosporus bugsiren wollte. Es waͤre zu wuͤnschen, daß die Dampfschiffe von Odessa, waͤhrend sie sich in Konstantinopel auf⸗ halten und die Vorbereitungen zu ihrer Abreise getroffen wer⸗ den, hierzu ermaͤchtigt wuͤrden; sie leisteten dadurch dem Handel einen sehr wesentlichen und fuͤr sie selbst sehr vortheilhaften Dienst.“
Konstantinopel, 21. August. Einem vor kurzem er⸗ schlenenen Befehle Sr. Hoh. zufolge, haben die bei der hohen Pforte, dem Seriasker und den aͤbrigen in Konstantinopel befindlichen Wesiren dienstthuenden Kawasse ihre bisherige Kleidung, dann die Waffen und Stoͤcke abzulegen ünd dafür ziemlich kurze Ueber⸗ roͤcke aus Tuch von bestimmier Farbe und? einen Regenmantel von schwarzem Stoffe zu tragen. Saͤbel und uͤbrige Bewaff⸗ nung sollen von Eisen und nach dem neuen Muster seyn. Um nun diese Verfugung auch bei den in den Osmanischen Provin⸗ zen befindlichen Wesiren und Autoritäten ins L-ben treten zu lassen, und in Erwaͤgung der diesfalls bereits gestellten haͤufigen Ansuchen, soll die obige Kleider⸗Verordnung auch von jenen Ka⸗ wassen beobachtet werden, welche uͤberhaupt im Dienste der We⸗ sire, der Divisions⸗ Generale, Mirimirane, Mutesseline und uͤbri⸗ gen Obrigteiten stehen, und zwar sollen die Kawasse der Wesire, Divisions Generale und Mirimirane dunkelzimmetfarbiges Tuch, jene der Mutesseline ꝛc. hingegen dunkelnaphtafarbiges zu ihrem Anzuge verwenden.
IFInland.
istand und iesen hatte, en der Ei— Vertheilung dreien Bewer⸗ Haas zu Ade⸗