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ches noch nicht vollstaͤndig organisirt ist, so doch des Hru. Ma den Weg nach Badajog eingeschlagen. Die Division des — Man liest in der Breslauer Zeitung unterm 28. dizabal, der mit der Zusammensetzung desselben beauftragt Hlrals Latre setzt ihren Marsch nach Andalusien fori. Die September: „Der Halleysche Komet ist nunmehr dem unbewaff— auseinanderzusetzen und die Absichten desselben zu entwickes haftung einiger exaltirten Patrioten zu Manzanares konnte neten Auge sichtbar geworden. Gestern Abend nach 10 Uhr Der eine dieser Artikel lautet folgendermaßen; „Bie Darlegun., Division bei der Ankunft in Despenaperros kompromitti⸗ war der Komet zwischen Wolkenstreifen, und vielleicht gerade be, des Herrn Finanz-Ministers an shre Majestaͤt die Königin M wenn er nicht etwa schon seinen Marsch eingestellt hat, da guͤnstigt durch diefen Umstand, zum erstenmale mit bloßen Augen gentin . , . 4 1 von oM doch wahrscheinlich Gegenbefehl zugegangen sst. . Wa man 96 9 0 8 Fuhrmann ig. Castor, und oͤchsten Gewalt wohlwollend aufgenommen und genehmigt wa r 546 F r ie von ! im Fuhrmann nach dem Jupiter gerade Linien gezogen nischer fuͤr Frankreich bestimmter Blatter in der Schweiz moͤg— a g, sie umfaßt die fuͤr unsere gegenwartige Lage e H ,, 6 36 26 vorstellte, so erschien der Komet fast genau im Durchschnitts⸗ iichst zu hindern. Bisher ist noch keine solche Zeitting ange, digen und wesentlichsten Elemenie, nämlich, den Thn h und sind von den Dioist'nen unter Guhre!! Montes und Punkte dieser beiden Linien. Jetzt ruckt er aber immer mehr in kuͤndigt. r ella! II., die Grundgesetze, die Einigkeit der Span 9 von allen Seiten umzingelt. Es ist ein Treffen vorge, das Alignement von Castor und Pollux. Der Komet mußte Genf. 19. Sept. die Gleichartigkeit und Verantwortlichkeit des Ministeriumm in welchem beide Parten sehr gelitten haben; Sho Kar also bis zu einem Abstande von nur 13 Mill. M. uns nahe ruük— Fuße der Dent du Midi werden immmer beunruhigender. Der Das Ende des uns verschlingenden brubermoörderisßa warfen fich in ein Kloster gegen welches General Pastors ken, und 6ma! heller werden, als zur Zeit seiner ersten Wahrneh- eit acht Tagen in Menge gefallene Regen hat neüe Risse und Krieges ohne Anwendung anderer Mittel außer den Kräflen, detaschement mit 2 Kanonen alzgesandt hat. Aus den De, mung durch Fernröͤhre, ehe er mit bloßen Augen erblickt wer— Felsenstuͤre Leranlaßt, Am X. fruͤh gegen 4 Uhr hörte man ein Nation, bie Bewahrung der weifen Gesetze und der Net, . zweler aufgefangener Spione ersieht man, daß Don Ear, den konnte. Bis zur Zeit seines groͤßten Glanzes am 13. Okt. entsetzliches Krachen bei der Dent du Midi, und schon nach ei welche aus dem Wesen der Repraͤsentatv-Regierung selbsi . ö. Ruͤckk'hr seines Generals Guergus nach Navarra, Letz— wird nunmehr sein Licht noch beinahe 6mal staͤrker heranwach— nigen Minuten kam ein ungeheurer Strom von Schlamm und fließen und ihr zur Stuͤtze dienen, die definitive und ehrenp singegen Verstärkungen aus Navarra erwartete, widrigenfalls sen. Um einigermaßen beurtheilen zu koͤnnen, wie groß wohl großen, Felsendlöcten herab, und floß 'in großer. Wreite ins CEnkscheidung uübzr das Schicksal er den gerstlichn Ordens,; Kbäechl düͤrst. ergeben müsen. Der Gouverneur von Si, üngefaͤhr der Durchmesser des Kometen am 16. Okt, zür Zeüt Rhonebett, unweit von der Mineralquelle Lavey.́ Noch ist diese poratlonen angehörenden Individuen und die Begründung on Vincente Magrath, obwohl von der Junta ernannt, seiner größten Annaherung zur Erde, uns erscheinen werde, wurde erhalten, wiewohl die Rhone gewaltsam von einer Selte nach StaatsKreditz. Einige Personen haben gemeint, daß jene R ssch ihrer Botmaäßigkelt entzogen, was man geistlichen Be.“ der Durchmesser desjenigen Theils der Nebelhulle beilaͤufig ge— der andern getrieben worden ist. Der niedergegangene Gletscher legung nicht ausfuhrlich genug sey; aber reicht es nicht hin, n l en zuschreibt. Es sollen' von hier 2609 Mann mit Ar, messen, von welchem der Wahrscheinlichkeit nach sich vermüthen oberhalb dieser Quelle ist so angewechseg, daß von hier bis hin- eine allgemeine Erklarung die Tendenz und den Geist ang an g ein anderes Detaschement von Lampourdan dahin auf, läßt, daß er dann mit bloßen Augen wahrgenommen werden auf bis unter die Stelle, genannt Es Lex, die Rhonestroͤmung wovon sich die Regierung in ihren Handlungen leiten lassen ton . Heneral Pastors hat der Junta den Eid der Treue geleistet. koͤnne, und etwas uͤber 3 Minuten groß gefunden, was einem ganz unterbrochen worden ist und einen See gebildet hat. Eine Die Einzelheiten werden der Gegenstand der vorzulegenden m . den Anhaͤngern der koͤnstituirenden Eortes und denen wirklichen Durchmesser von 11,900 Meilen entspricht. Diese ungeheure Menge von Felsbloͤcken fuͤllen und erhöhen das Fluß. zu ersrternden Gesetze seyn, und sobald der Augen nst tution von 1812 ist eine Verschmelzung eingetreten, wurden uns dann, am 12. Okt., 10 Min. 37 Sek., also unge— bett; die Rhone ist aber jetzt zu klein und schwach, um sie weg. gekommen seyn wird, werden die darauf bezuͤglichen Angeln zpar zu Gunsten der Letzteren. Morgen soll die Junta fahr „3 im Durchmesser so groß erscheinen, als die Scheibe des zutreiben. Daraus konnen fuͤr kuͤnftigen Sommer, wenn der Fluß heiten bis in ihre kleinsten Theile analysirt werden. Man m . Volks, Depatationen wieder zusammentreten, und man Vollmon des. — auf einmal anschwillt, ungeheure Verwuͤstungen entstehen. erh. uüͤberhaupt den Zweck der Regierung von den Mitteln un terst, tet die Unverzuͤgliche Proklamirung der zu reformirenden — Am 2sten v. M., Abends um 9 Uhr, brach in dem Ge⸗ und kostspielige Arbeiten werden dringend nörchlg, um das Walliser den, deren sie sich bedient. Der Zweck muß offen und klar säution von 1862. Die Junta steht ubrigens auf sehr sindehause des Deminiums Ka sawe, der Standesherrschaft Mi, und Waadtlaͤndische Rhone-User vor diesen Gefahren zu bewahren. gezeigt werden, wie es geschehen ist, waͤre es auch nur, um bahn Füßen, und nur die Bürger- Miltz schützt die Stabt́ (ätsch zugehdrig, Feuer aus, welches in kurzer Zeit sowohl dieses Wird aber das, was man heute unternimmt, morgen nicht durch hen, die sich dem Minssterinm anschisßen sollen, das Zi der Anarchie? Gebäude als die Scheunen und Stallungen in AÄsche legte. Außer einen neuen Bergsturz zerstoͤrt und unnuͤtz gemacht werden? So bezeichnen, welches dasselbe sich vorgesteckt hat. Deshalb ist Noch dem Vorschlage des Vapor soll zu den wesentlichen mehrerem Bieh⸗ kamen bei diesem Brande leider auch die Frau ist ein großer Theil der provisorischen Straße von St. Maurice n Hästcationen, die mit der Constirution von 1812 vorzunehmen des dortigen Schaͤfers mit ihrer 10jaͤhrigen Tochter, so wie zwei
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genossenschaft im Jahre 1828 abgeschlossenen Vertrags aufmerk— sam gemacht habe, demzufolge die Franzoͤsische Regierung die Auslieferung gewisser Flüchtlinge verlangen koͤnne. Mamentlich wuͤrde von diesem Nechte Gebrauch geniacht werden, wenn ein der Theilnahme an Fieschi's That Verdächtiger in der Schweiz ein Asyl suchen sollte. Derselbe Geschaͤftsträger hat ferner von seiner Regierung den Befehl erhalten, das Erscheinen republika—
mannlich welblich
5,131, 355 5, 226,536 Gleichzeitig starben Uebervierzehnfährige . vor Vollendung des Gosten Lebensjahres. n . wornach uͤbrig blieben .... 4,391,684 4, 487, 08 In die hoͤhere Altersklasse gingen nach uͤberschrittnem 60sten Jahre uber waͤrend dieser 15 Jahre . nach deren Abgang noch bleiben Hierzu traten noch in dem mitlern Lebens⸗ alter zwischen 15 und 60 Jahren waͤrend derselben 15 Jahre a) durch die Erwerbung des Fuͤrsten— thums Lichtenberg b) außerdem durch Einwanderung oder sorgfaͤltigere Aufnahme
wodurch sich ergeben die durch die Zahlung zu Ende des Jahres 1834 gefundnen. ..
och sind zu Ende des Jahres 1819 ge—
zahlt worden Uebersechzigjaͤhrige
Dazu kamen in den folgenden 15 Jahren
durch Ueberschreitung des sechzigsten Le—
bensjahres nach vor stehender Berechnung
Summe ..
Davon starben gleichzeitig nach vollende⸗
tem 6hsten Jahre
wornach blieben Uebersechzigjahrige . .. Dazu kamen noch durch Erwerbung
des Huͤrstenthums Lichtenberg Uebersechzig⸗
jaͤhrige
Die Generale Rezniecki, Gillenschmidt, Mussin-Puschkin, Labanoff⸗Rostowski, Schilder, Read, Gortschakoff, Wlodek, Kos⸗ ecki, Berg, Rennenkampf, Hauke, Obrutschoff und Plautin, der Sohn des Fuͤrsten von Warschau, Faͤhnrich un Preobrazenski— schen Leibgarde; Regiment, die Mitglieder des Administrations— raths und die uͤbrigen hohen Regierungsbeamten sind von Kalisch hierher zuruͤckgekehctt.
glu den letzten Warschauer Markten zahlte man fuͤr den Korzez Roggen 12“ — 14 Fl., Waizen 18 — 29 Fl., Gerste 13 — 13“ Fl. und Hafer 7— 75 Fl.
Deutscchlan d.
Dresden, 26. Sept. Se. Kaiserl., Hoheit der Erzherzog Karl von Oesterreich stattete gestern von Teplitz aus einen Be; such bei Sr. Koͤnigl. Majestaͤt in Pillnitz ab, speiste Mittags daselbst an der Köoͤniglichen Tafel und begab sich sodann nach Teplitz zuruͤck. — Ihre Koͤnigl. Hoheiten der rinz⸗Mitregent und Gemghlin sind ebenfalls gestern Nachrzittag von Pillnitz aus nach Teplitz gereist le Nachrichten aus Teplitz zufolge, ist das Zusteoͤmen von Fremden dort noch keinesryeges übermäßig gewesen; doch wird sich der Ort heute und morgen sehr fuͤllen, zumal da der Eintritt nach Böoͤhmen unter den jetzigen Umstaͤnden eigentlich keinen groͤ⸗ ßeren Schwierizteiten unterliegt, als sonst. So verhaͤlt sich's wenigstens an unserer Graͤnze. Morgen wird ein nächtliches Leuchtfeyer auf dein hohen Milleschauer einen großen Theil Böh⸗ mens und das benachbarte Erz-Gebirge beleuchten.
Die Leipziger Zeitung enthaͤlt folgende nicht uninteressante Notiz: „Wenn schon auf hohen Bergen durch den verminder— ten Luftdruck das Kochen der Fiuͤssigkeiten in niederer Tempe— ratur als in den Thaͤlern erfolgt, dann kann jenes Kochen natur lich in solchen Nzumen, in welchen durch die Luftpumpe eine
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Programm der Regierung der Ernennung bes ganzen Min
Knaben von 11 und 4 Jahren in den Flammen um. ——
viel merklichere Verdünnung der elastischen Fluͤssigkeit bewirkt wird, in noch auffaͤlligerem Grade erreicht werden. So alt nun dies⸗ bekannten Thatsachen auch sind, so neu duͤrfte doch die An—⸗ wendung der Luftpumpe in großen technischen Anstalten seyn, wie jetzt zu Koͤnigsaal bei Prag, wo man naͤmlich beim Versie— den des Runkelruͤben⸗Syrups zu Zucker eine große Lustpumpe anwendet, welche duch eine Dampfmaschine von 14 Pferden Kraft in Umtrieb erhalten wird. Dadurch erlangt man nicht allein das Versieden in der geringen Temperatur von 9 und einigen Graden Réaumur, also eine wesentliche Ersparung an Brenn— material, sondern man verliert auch bedeutend weniger an Zuckerstoff als bei der gemeohnlichen srein Versiedung. Dieser doppelte Vortheil ist erheblich, Und soll mit dein Anlags-Kapital der gro⸗ hen Luftpumpen, Maschine in guͤnstigem Verhaͤltnisse stehen. — Da sehr wahrscheinlich in Sachsen bald Runkefruͤben⸗Zucker⸗Fa⸗ briken “*) entstehen werden, so glauben wir auf diesen Umstand Aaufmerksam machen zu muͤssen, der ohnehin jeden Gebildeten mit Freude erfuͤllt. Es ist die jetzige Zeit, in welcher die Natur, Wis⸗— senschaften nach allen Richtungen hin ihre Siege im buͤrgerlichen und Gewerbs-⸗Leben felern, und so konnte wohl auch laͤnger nicht der Gebrauch der Luftpumpe bloß fuͤr die physikalischen Apparate beschraͤnkt bleiben.“
Sigmaringen, 22. Sept. Ihre Hoh. die Frau Erbprin— zessin ist hꝛute früh üm 2 Uhr in dem SommerResidenzschloß Krauchenwies von einem Prinzen gluͤcklich entbunden worden. Sogleich wurde eine Fahne auf dem Burg⸗-Schloßthurme aufge— ste ct, mit allen Glocken gelaͤutet, und durch 101 Kanonenschusse dieses gluͤckliche Ereigniß den Einwohnern der Stadt und Um⸗ gegend bekannt gemacht, welches hierauf durch Boͤllerschuͤsse auf dem Josenhsberg his in die Nacht fortgesetzt, und von den be— nachbarten Ortschaften Laitz und Inzigkofen u. a. m. erwiedert wurde. Stuttgart, 25. Sept. Zu Ende Dezember v. J. zaͤhlte das Königreich Wuͤrttemßerg 775,374 maͤnnliche und 814 5653 weibliche Einwohner, zusammen 1,699,237 Seelen. Die Zahl der Geburten betrug im letzten Jahr 76,289; eingewandert waͤ— ren 71,703, ausgewandert 2233 Cein Beweis, wie viele Ueber— treibung den fruͤheren Berichten uber Auswanderung nach Ame— rika u. s. w. zu Grunde lag). Die unehelichen Geburten ver— halten sich zu den ehelichen wie 1 zu 9. Wie die Zahl der Geburten, so war auch die Sterblichkeit im Jahre 1837, au⸗ ßerordentlich groß.
Hamburg, 29. Sept. Der „Cuxhavener Neptunus“ mel— det, daß am 26sten d. M. Morgens um 109 Uhr 2 Minuten das Franzoͤsische Dampfschiff „Hambourg“, Capitain Baladier, und um 10 Uhr 30 Minuten das Englische Dampfschiff „John Bull“, Capitain Corbin, auf der Fahrt von Hamburg bei Tux— haven vorbeipassirt seyen, und erzählt, daß zwischen den Capitainen der beiden Schiffe bei der Abfahrt von Hamburg eine Wette in Betreff der Schnelligkeit ihrer Fahrzeuge abgeschlossen worden vey, in welcher denn das Franzoͤsische Schiff den Sieg davon ge— tagen haͤtte. .
O ester reich.
Wien, 22. Sept. Obgleich die neuesten Nachrichten aus Italien weniger Besorgnisse wegen der Cholera erregen, so ver— anlaßt dieselbe doch noch immer Manche zur Flucht. Unter die— sen befindet sich auch die Prinzessin von Beira mit den Insan— ten Don Juan, Don Ferdinand und Don Sebastian, welche zu Laibach angekommen sind. Man weiß hier noch nicht mit Be— stimmtheit, wohin diese erlauchten Personen ihre fernere Reise richten werden.
Der Ungarische Landtag wird nun in kurzer Zeit aufgeloͤst werden; schon ist der Allerhoͤchste Beschluß deshalb gefaßt, und es bedarf nur noch der gewoͤhnlichen Foͤrmlichkeiten, um den Koͤniglichen Befehl vollzogen zu sehen.
Ob die Armee in enn nach der Wendung der Dinge in Spanien jetzt noch reduzirt werden duͤrfte, ist zweifelhaft. Jeden⸗ falls wird es nicht uninteressant seyn, den ganzen Stand unseres Heeres kennen zu lernen. Er beläuft sich in diesem Augenblicke auf ungefahr 365,000 Mann, die Offiziere jedes Grades einge— rechnet. Die Generalitaäͤt betragt, ohne die unangestellten Gene⸗
nach Martigny, desgleichen die ganze Arbeit um den St. Bar— thelemh⸗Strom in sein altes Bett zuruͤckzudraͤngen vor einigen Tagen in wenigen Augenblicken zerstört worden. Die Walliser Regierung scheut jedoch keine Kosten, um die Communication zu erhalten. Das Haus links an der Straße, das schon die ersten Erguͤsse versandeten, ist von großen Felsbloͤcken ganz zerstoͤrt wor— den. Aehnliches ist fuͤr das Dorf Rasse zu fuͤrchten. — Waͤhrend so Unruhe und Ansst an dem oͤstlichen Ufer unseres Sees herr— schen, freut man sich in Genf eines neuen Beweises, wie die Regierung auf besonnene Verbesserung und Entwickelung ihrer Landes-Anstaten und Institutionen bedacht ist. Lange ward die Akademie wegen ihrer Einseitigkeit und wegen ihrer veralteten, nicht im Geist hoͤheren Unterrichts gedachten Einrichtungen ge— tadelt. Sie hat nun eine neue zeitgemaͤße Organisation mit Hin⸗ zufuͤgung mehrerer neuer Lehrstuͤhle bekommen und es ist nur zu bedarern, daß diese neue Gestaltung den Austritt unseres großen Botanikers De Candolle aus der Reihe der akademischen Pro— fessoren veranlaßt und herbeigefuͤhrt hat.
* Italien.
Mailand, 18. Sept. Herr Paganini, der sich in diesem Augenblicke noch hier befindet, will sich diesmal nicht bewegen lassen, in einem Konzerte aufzutreten, sondern begiebt sich nach ar, Landgute bei Parma, um seine zerruͤttete Gesundheit her— ustellen. ᷣ Livorno, 18. Sept. (Allg. Ztg.) Die Cholera ist hier nun merklich im Abnehmen, besonders sind in dem Innern der Stadt in den letzten Tagen nur sehr wenige neue Faͤlle vorge— kommen. Die Krankheit fing im Nordwesten der Stadt an und
zog nach und nach in suͤdoͤstlicher Richtung weiter, welche Rich— tung sie auch noch heut verfolgt, und fuͤr jetzt bis Montenero, einem 4 Italiänische Meilen entfernten Dorse, vorgeruͤckt ist. Gleichzeitig mit Livorno brach die Krankheit auch in dem 18 Mei— len suͤdoͤstlich entfernten Städtchen Rossignano aus. Mit dem Innern von Toskana sind die Communicationen ganz frei, nur die von hier abgehenden Briefe werden geraͤuchert. Dennoch sind weder, in Pisa, noch sonst in der Umgegend andere Eholera-Faͤlle, als von Liporneser Ausgewanderten, vorgekommen. Die Krankheit hat keine Volksklasse verschont, doch forderte sie in den groͤßern luftigen Quartieren nur einzelne Opfer, waͤhrend sie sich in den engern, schmutzigen Theilen der Stadt und Vorstaͤdte einheimisch machte. Das Herzogthum Lucca haͤlt auf seinen Kordon gegen Toskang mit großer Strenge. Modena, Parma, der Kirchen— staat, Neapel, alle haben Cordons gezogen, und ein Reisender, der jetzt durch Italien wollte, muͤßte sich gefaßt machen, mehrere Monate in den verschiedenen Quarantainen zuzubringen. — Die Dampfschifffahrt hat ganz aufgehört. Die Stadt ist noch im— mer todt und oͤde, die meisten Laͤden geschlossen. In Eivita vecchia hingegen ist die Schifffahrt mit Spanien lebhaft, sie be— reichert aber die Kaufleute nicht, denn die von dort kommenden Ladungen bestehen in Möoͤnchen und Nonnen. Darf man den Berichten Glauben beimessen, so sind noch Tausende dieser Un— gluͤcklichen in Italien zu erwarten. — Von Alexandrien in Aegypten lief gestern ein Schiff mit einer lebendigen Giraffe hier ein, welche fuͤr unseren Großherzog bestimmt seyn soll. — Das Wetter ist seit mehreren Wochen sehr veraͤnderlich. Bei niedrigem Thermometerstande haben wir häufige Gewitter, und jedes Gewitter wirkt nachtheilig auf die herrschende Krankheit.
Florenz, 22. Sept. In der Nacht vom 19ten d. hat man hier den Halleyschen Kometen zum ersten Male mit bloßem Auge wahrnehmen konnen, und zwar glich er fast dem Stern Kappa des Sternbildes Fuhrmann, dem er auch am naͤchsten stand. In Livorno sind am 18Sten d. 15 und am 19ten d. 23 Per— sonen an der Cholera erkrankt. In Genua waren bis zum 18ten d, 402 erkrankt und davon 2017 gestorben. In Turin macht die Cholera nur langsame Fortschritte und es erkrankten bisher taglich 3 — 4 Personen. .
Rom, 14. Sept. Heute Vormittag ist Dom Miguel mit dem Marquis von Lavrabio und einem Theile seines Gefolges von hier abgereist. Das Ziel seiner Reise ist, dem Vernehmen nach, Boͤhmen. . r
Spanien.
surgenten, gezen welche
riums vorangeschickt worden. Die unmittelbaren Agenten) hoͤchsten Gewalt muͤssen den Gang kennen, den man einschm will, und das Ziel, nach welchem alle Operationen auslaufen sollen, ehe sie daran Theil nehmen koͤn sie mussen wissen, welches der Gedanke des Throns ehe sie sich mit ihren Handlungen demselben eh im Stande sind. Dies liegt in der Natur der Reptös tativ Regierung. Man legt zuerst das System dar, und in wählt man die Manner, deren Ansichten mit dem Geist und n Tendenz desselben uͤbereinstimmen. Da es aber bis jetzt sis moͤglich gewesen ist, die Manner, welche das neue Minsstnün bilden sollen, und unter denen sich einer befindet, der ihsenn Sache in den Baskischen Provinzen ausgezeichnete Dienst lstt, alle zusammenzubringen, so kann man auch in die sem Autnhäch nicht ein abgesondertes Programm bekannt machen, noch kim man das Werk der ministeriellen Reorganisation jetzt beendigen, n selbst in den Laͤndern, welche auf der politischen Laufbahn ali Heitestt vorgeschritten sind, eine reifliche und unparteiische Prufung der R schen und der Umstaͤnde erheischt. Die Mittel zum handeln, das hei die Maßregeln und die einzelnen Gesetze, welche angenomma werden muͤssen, um das erwuͤnschte Ziel zu erreichen, könn nicht improvisirt werden und haͤngen nicht allein von der Reg! rung Ihrer Majtstaͤt ab; denn so sehr sie auch mit Zuversth hofft, daß ihre Vorschlaͤge die Zustimmung der Cortes erhal werden, so koͤnnten sich doch uͤber die Details, hinsichtlich dern man gerade eine Erklärung verlangt, Meinungs⸗Verschiedenheitt kundgeben, durch die sich die Regierung genoͤthigt sähe, dieselben wenn auch nicht wesentlich, so doch in ihren untergeordneten B stimmungen zu modifiziren. Und wie koͤnnte die Regierung diese Modificationen voraussehen? Sie darf sich also in ko Einzelheiten einlassen, sie kann nur das darlegen und behauphh was sie sicher erreichen zu konnen uͤberzeugt ist. Die Regiemnm Ihrer Majestaͤt ist fest enischlossen, ihr Programm zu verwirklichn dies muß denen genügen, die den Thron Isabella's li., die öffenllt Freiheit und die Wohlfahrt des Vaterlandes lieben. Die N tel zur Ausfuͤhrung werden sich nach und nach entfalten und n dem Ministerium auf seiner schwierigen, aber ruͤhmlichen (n bahn erortert werden. Der Kredit wird vor allen Dingen g bestaͤndige Ziel des Nachdenkens und der Bemuͤhungen bes He Mendizabal seyn, der mit den schwierigen Combinationen in traut ist, welche heutzutage die Basis der politischen Macht Nationen ausmachen; er hofft, daß es ihm gelingen wird, beweisen, daß er die zwöoͤlf Jahre, die er in England und Fich reich gewesen, nicht ohne Ytutzen fuͤr sein Vaterland bort ig bracht hat. Aber der Kredit fürchtet, wie ein schuͤchternes M chen, jeden Skandal und jede Unruhe; er kargt mit seinen 6 ben und vertheilt sie nur dann reichlich, wenn er Eintracht, Rn und Gehorsam gegen die Gesetze herrschen sieht.“
Der General Andriani ist zum Gouverneur von May und zum zweiten Kommandanten von Neu -Castillen erngh worden. .
In der Nacht vom 14ten zum 15ten wurde hler eit schwoͤrung entdeckt, welche die Proklamirung der Conf von 1812 zum Zweck hatte, und deren Heerd bie Kärassie serne war, woselbst zehn Quartiermeister verhaftet wurden, h denen man wichtige . fand.
— Das Journal des Dabats theilt folgende Auth aus einer Korrespondenz aus Madrid vom 18. September in ohne sich jedoch fuͤr die Unparteilichkrit der darin enthaltenen trachtungen verbuͤrgen zu wollen: „Mendizabal ist in dässs Augenblick der einzige Minister in Aktivitaͤt. Die allgemth Politik des Ministeriums wird bald vollständig bekannt sin aber im Voraus kann man wenigstens so viel saͤgen, daß die n nisterielle Politik sich hauptsaͤchlich auf folgende drei Punke tlg wird: Beibehaltung des Königlichen Statuts, Treue gegen g bella 1. und Bestätigung der Regentschaft Maria Christiheh Dann wird das Ministerlum, immer im Einklang mit din! Koͤniglichen Statut aufgestellten Prinzipien, seine ganze St auf. Folgendes richten: auf die Aufhebung der ver schiede⸗ Moͤnchs-Orden, auf die Vertheilung ihrer Guter und die ] stellung ihrer buͤrgerlichen Rechte nach dem Gesetze, auf Wir herstellung des bis jetzt nur zu sehr erschuͤtterten Krebits, au Einberufung der Repraͤsentanten der Natson, um ihnen die n tigsten Gegenstaͤnde vorzulegen, und auf die Vernichtung der,
fen, die Aufhebung des Artikels gehoren, durch welchen die holische Religion fuͤr die alleinige Religion des Landes erklaͤrt ö sede Ausuͤbunz einer anderen verboten wird; sie solle hin— so nur, insofern die Majoritaͤt sich dazu bekenne, als Staate— sgon angesehen werden.
Cadix, 14. Sept. Die Constitution von 1812 ist hier hanirt und eine provisorische Regierung von 7 Mitgliedern hibet worden. Der Gouverneur von Algesiras hat sich nach shraltar gefluͤchtet.
; Dortug al.
Lissabon, 15. Sept. (Englische Blätter.) In einer heime⸗Naths-Sitzung am gien d. ist mit A Stimmen gegen 2, des Marschall Saldanha und des Capitain Jervis, beschlos⸗ worden, alle Truppensendungen nach Spanien einzustellen, man der Militairmacht im Inlande beduͤrfe, um die Ruhe ftecht zu erhalten, obgleich man von einer Gefaͤhrdung dersel— nichts weiß. Herr Magalhaens soll bei dieser Berathung kauf aufmerksam gemacht haben, daß man doch fuͤglich nur klpben nach Spanien schicken konne, um gegen Don Carlos kämpfen; wolle man aber in die Provinzen gelangen, wo dieser ü seinen Truppen hause, so muͤßte man durch Provinzen ziehen, gleichfalls die Regierung der Köonigin-Regentin nicht mehr seikännten, und so wuͤrde man in das ungngenchme Dilemma mmwen, entweder mit den insurrectionellen Junten gemeinschaft— che Sacht machen oder gegen dieselben agiren zu muͤssen, was Eides gleich unthunlich sey. So wurde also das dreimal wie— rholte Gesuch des Spanischen Gesandten in Lissabon um eine saökte Intervention zuruͤckgewiesen.
Die Koͤnigin will Nalnalhao in der bevorstehenden Woche tlasen, um den Palast von Reeessidades zu beziehen, und die hudgin von Braganza gedenkt sich von Caxias nach Belem zu igen, indem, wie es heißt, die beiden erlguchten Frauen kuͤnf— Böntcht mehr zusammen wohnen wollen.
Der Mexikanische Gesandte, Herr Santa Maria, ist am len d. von Falmouth hier angekommen und am ten nach Ca— 3. gereist, von wo er sich zu Lande nach Madrid bege— en will. J
kord Seaford verweilt noch in Cintra bei seinem Schwie— sisehne Lord Höward de Walden.
Am Tien d. ist der neue Brasilianische General⸗Konsul direkt son Roo Janeiro hier angelangt.
Der Civil-Gouverneür von Porto, Vizconde S. Gil, ist hh Tode abgegangen, und man will wissen, daß Herr Mou— khso von Albuquerque, ehemaliger Präfekt von Madeira, an ie Stelle kommen werde. Die Unterhandlungen des Ministeriums mit der Bank uͤber de Konvertirung der inlaͤndischen Schuld haben wieder be— gönnen.
In Figueira sind die Hasengelder fuͤr Portugiesische Schiffe edeutender, als fuͤr Englische, weil letztere gewisse Sporteln an his Marine⸗Departement zu entrichten haben.
. e .
Von der Serbischen Gränze, 19. Sept. Die neue— Ein Nachrichten qus Albanien bis zum l11ten d. inelden endlich de in den ersten Tagen dieses Monats erfolgte Landung der auf ber Httoömanlschen Flotte aus Konstantinopel eingetroffenen Ex—⸗ peditions, Truppen, deren Anzahl C6669 Mann beträgt, bri Dul⸗ Eno. Gleichzeitig wußte man, daß die zu Land operirenden küßphen des Rumeli Valesst mit den aus Salonichi vorgeruͤck—⸗ tin Truppen bereits in der Nähe von Skutari eingetroffen wa— i, . Operationen, welche bisher durch den Uebergang al. Boyana (einen Fluß in der Nähe der Hauptstabt) ge— 1 . unverzuͤglich beginnen wollten. Hasiz Pascha ö. utari, der bie Festung unter allen Formen fuͤr die . iin wüßte, weird demnaͤchst schon entsetzt seyn,
3 ih man überzeugt ist, daß er nach Konstantinopel ge— ihm wird, so glaubt man doch nicht, daß die Pforte die von
zu Stand gebrachte letzte Capitulation anerkennen wird.
tz l d nh.
Derlin, 1. Okt. Am 23sten v. M. trafen Ihre Koͤnigl.
Neueste Nachrichten von der Bevoͤlkerung des preu—
— * m,
ßischen Staats.
Das Ergebniß der zu Ende des Jahres 1834 im preußi— schen Staate vollzognen Volkszaͤhlung und der uͤber Geburten, Trauungen und Todesfaͤlle im Laufe des Jahres 1834 gefuͤhrten Register ist nunmehr aufgestellt. Der Staat mit Ausschluß des Fuͤrstenthums Neufchatel enthielt zu Ende des Jahres 1834 hiernach Einwohner mit Einschluß des Militaͤrs, und zwar Kinder bis zum vollendeten vierzehnten Lebensjahre
Knaben 2, 125,563 2, A0 8, 579
Ueberhaupt ‚ 4, 834, 142
Uebervierzehnjaͤhrige bis zum vollendeten sechzigsten Jahre
3, 99l, 35 3 967 74
7 *ö7 , o
maͤnnlich
weiblich . Ueberhaupt Uebersechzigjaͤhrige
maͤnnlich
weiblich
Ueberhaupt ..
In allen Lebensaltern zusammen
maͤnnlich weiblich
des Jahres 1819 gezahlten Einwohnern maͤnnlich jedes Alters und Standes mit
in den 15 Jahren bis zu Ende des Jah— res 1834 hinzugekommen
Ue berhaupt. 13,510, 06360 Funfzehn Jahre fruͤher, zu Ende des Jahres 189, waren mit einer wahrscheinlichen Verbesserung der Zahlung vorhanden: Kinder bis zum vollendeten 14ten Jahre Knaben 1,953,589 1,910, 276 Ueberhaupt 3, S3, 85 Uebervierzehnjäͤhrige, bis zum vollendeten 6o6sten Jahre männlich weiblich Ueberhaupt .. Uebersech zigjaͤhrige maͤnnlich weiblich Ueberhaupt
316,794 1 697,696 In allen Lebensaltern zusammen männlich. 5, 59h, d? 3
weiblich N, on , 953
Ueberhaupt ..
Der Uebergang der Bevslkerung aus diesem Zustande in den am Ende des Jahres 1834 vorgefundnen hat sich wahr— scheinlich folgendermaassen gestaltet: .
Am Ende des Jahres 1819 waren ge— zaͤhlt worden männlich Kinder bis zum vollendeten 14ten Jahre 1,953,580
Dazu kamen in den folgenden 15 Jahren 3, 906, 5]
Geborne ; Summe .. 5,860, 124 Davon starben Untervierzehnjaͤhrige gleich⸗ zeitig blieben also uͤbrig Davon sind in denselben 15 Jahren durch Ueberschreitung des 14ten Jahres in die folgende Altersklasse uͤbergegangen . . . . 1,941,747 blieben also noch Untervierzehnjaͤhrige .. 2,419,013 Dazu sind gekommen durch Erwerbung des Fuͤrstenthums Lichtenberg Untervier—
weiblich 1,919,276
3, 68t, 173 5 dd. 7 v
1,301, Si4 e n,
1/199, 36] Jod ros
1, Spꝛ, 733 .
und ergeben sich die bei der Zahlung zu Ende des Jahres 1834 gefundnen ....
z91,3-ã A5, 415
Ueberhaupt sind also zu den am Ende . weiblich d, 59h, 7)
d, hn, 12h
a) durch den Ueberschuß der Gebornen nach Abzug der Gestorbnen
b) durch Erwerbung des Fuͤrstenthums Lichtenberg
c) durch Einwanderung oder sorgfaͤlti⸗ gere Aufnahme bei den Zaͤhlungen .
ö ö. — 2 — wornach sich ergeben die bei der Zaͤhlung ö. zu Ende des Jahres 1834 gefundnen. . . 6,718, 289 6,791,741
Zur Erleichterung der Uebersicht ist die vorstehende Berech⸗ nung so gestellt worden, als ob das Fuͤrstenthum Lichtenberg, welches jetzt einen landraͤthlichen Kreis des ,,, . Trier bildet, erst am Ende des Jahres 1834 an Preußen uͤber— geben worden sei, obwohl dieses schon einige Monate fruͤher ge— schahe. Es sind daher bie im Laufe des Jahres 1831 daselbst
; Gebornen 1, 360
wund Gestorbnen 824 hier nicht mit in Rechnung gebracht, dagegen aber die Einwoh— ner mit der Gesammtzahl von 35,255 so aufgefuͤhrt worden, wie sie die zu Ende des Jahres 1834, von den preußischen Behoͤr—
den vollzogne Zahlung ergeben hat.
Die Zahlungen der Einwohner im preußischen Staate wer— den jetzt von drei zu drei Jahren wiederholt: sie ergaben zu Ende der Jahre
t, 04, 006 17,706
139, 154
1834 1831 1828
1825
13,516,930 Einwohner 13,0938, 969 * 12,726,110 12, 256,725 1822 11,664,133 * 1819 11,084,993 *
Leztres ist nicht sowohl das Ergebniß der zu Ende des Jah— res 1819 vollzognen offenbar unvollstaͤndigen Zahlung, als viel— mehr das Ergebniß der zu Ende des Jahres 1820 verrichteten sorgfaͤltigern Zahlung, wovon der Ueberschuß der im Laufe des Jahres 1820 Gebornen abgezogen worden ist, um die Zahl der zu Anfange des Jahres 1820, oder — was gleichgeltend ist — zu Ende des Jahres 1819, wirklich vorhandnen Einwohner so genau zu erhalten, als es die gegebnen Huͤlfsmittel gestatten. Darin liegt die in vorstehender Berechnung erwahnte wahrschein⸗ liche Verbesserung der Zaͤhlung zu Ende des Jahres 1819.
Hiernach ergiebt sich als Vermehrung der Einwohnerzahl in den dreijährigen Zeiträͤumen:
i8z4, 1833, 1822 1831, 1830, 1829 1828, 1827, 1826 1825, 1824, 1823 1822, 1821, 1820
zusammen in diesem 18jäͤhrigen Zeit— raume uͤbereinstimmend mit vorste⸗ hung, 2, 425,037
ö / / — Insbesondre sind in den ebengenannten dreijährigen Zeit raͤumen geboren worden Festorben also Ueberschuß geblieben 1832 316,518 183 6 241, 664 1828 122, 208 1828 62,04 182, 1,491,525 Shg, 60g 592, 514 uberhaupt 7,593,017 5, 457, 299 2, I35, 808 Nun betrug nach vorstehender Uebersicht der Zuwachs in den
Jahren 1832 171,076 Davon kommen auf das Fuͤrstenthum Lichtenberdg⸗. 35, 256
wornach bleiben Der Ueberschuß der Gebornen war
471,079 312, SL) 469, 385 592,592 579, 140
1,574,729 1,258,211 1,183,286 1,24, G2 1,5 5, yz 1,93, 35? 1,527. 677 964. 773
rale, 239, Stabs⸗ und 9Ober⸗-Offiziere etwa 10,0056, Unteroffiziere Zl, 200, Beamte gegen 1590. Pferde 70, 000. „Madrid, 18. Sept. Der Infant Don Franzisco de Paula ist von Valencia hierher zuruͤckgekehrt.
Schweiz. Die Hof. Zeitün n G
. g enthaͤlt folgendes an Herrn Garcia
Zuͤrich, 21. Septbr. (Deutscher Cour.) Trotz der ö gerichtete Koͤnigliche ö. „Da een. in der strengen Aufmerksamkeit der Franzoͤsischen Regierung ist es dem auptstadt des ahne vollkommen wiederhergestellt ist und aus St. Pelagie entw. Henen April⸗Angeklagten Fournier gelun⸗ ich sehr zufrieden bin mit den Beweisen der Loyalitaͤt und Ord⸗ gen, Bern zu erreichein. Die dortige Polizei gab sich viel Mühe, nungsliebe, welche die treuen Und friedfertigen Einwohner mir ihn aufzuspuͤren i ihn jedoch nicht. onst Gutunterrichtete gegeben haben, so erklaͤre ich das Dekret vom 16. August, wo—⸗ wollen wissen, daß der Franzoͤsische Geschaäftstraͤger die Berner durch die Hauptstadt in Beiagerungs-Zustand versetzt wurde, Regierung vertraulich auf die Bestimmungen eines mit der Eid⸗ hiermit fuͤr aufgehoben. Im Prado, 16. September 1835. . (gez) Die Koͤnigin.“
Mehrere Artikel desselben Blattes scheinen darauf be— rechnet, die Lage, wenn auch nicht des neuen Ministeriums, wel⸗
Mendizabal alle seine Kraͤfte aufhuhth Willens ist, sobald die Juntas sich werden , haben. . g dies hat quch das vorlge Ministerium gewollt; aber Mendhä . e her S Vertrauen 9 6 en, Kraͤften und seinem Pin tismus, als Toreno, und hofft, den Karlisten das Garaus zu mach h . 3M
ohne einer Intervention zu bedurfen, . versprochen hu un . den Miiitgir- und Civil⸗-Behörden Audienz und verweigert, nicht wenig zu dem Sturze Toreno's beigetrage; md a4 einer halben Siunde die Reise inch Neingrz, Lewin Die große Frage, von deren Loͤsung in diesem Augenbl J eh fert. Se. Koͤnigl, Hoheit der Prinz Albrecht un— Schicksal des Ministeriums und bie Zukunft Spaniens abhäh ali von Landeck aus uͤber Habelschwerdͤt eine Reise nach ist, ob die Provinzial⸗Junten sich dem neuen Ministeriun zu 3 sgrund, uͤbernachtete daselbst und nahm den Wasserfall in schließen werden. Die Junta von Cadix, unstreitig eine det! n, traf am 24sten Morgens um 9 Uhr wieder in flußreichsten, hat sich unterworfen. z ein und seßzte die Reise uͤber Reinerz, von wo ab der
Die Kolonne ber Freital . . von Estremadura, welche nach Madrid marschirte, hat, abf än einem leichten Wagen die Heuschtuer besuchte, und st . ch M marschirte, hat, mil nach . i fene 9 e Heusch suchte,
Nachricht von der Ernennung des Ministerjums, Halt hai
6 550 6.377 Es sind also außerdem noch zugekommen
Der Zuwachs in den Jahren 187 ,½ 4 betrug .... Davon war Ueberschuß der Gebornen
kamen also außerdem noch zu
Der Zuwachs in den Jahren 182 betrug .... Davon waren Ueberschuß der Gebornen . ......
kamen also außerdem noch zu
Der Zuwachs in den Jahren 1825, betrug .... DF Davon waren Ueberschuß der Gebornen ... .... ⸗
kamen also außerdem noch zu .. . . . . . . ..
zehnjaͤhrige .. . wodurch sich ergeben die zu Ende des Jah res 1834 durch Zaͤhlung gefundnen ... 2,425,563
Ferner sind am Ende des Jahres 1819 gezahlt worden ebervierzehnjaͤhrige, die das 6oste Lebens⸗ jahr noch nicht vollendet hatten Dazu kamen in den folgenden 15 Jahren nach uͤberschrittnem 14ten Lebensjahre, ge⸗ maͤß vorstehender Berechnung.. ..... 1,941, 747
Summe .. Fp, ĩg , 58
. Aten die Prinzen Karl und Albrecht, von Kalisch Und Breslau mmend, in Glatz hein und machten sofort eine Reise nach Lan⸗ der Umgegend. Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz Karl
ck und lchrte Abends S!. Uhr nach Glatz zuruͤck, ertheilte im Gouver—
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2, 408, 579 241,654 a e d 2 ,
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