sich noch nicht unterworfen; aber er war auch nicht weiter vor⸗ geruͤckt, und man zweifelte nicht, daß die zuletzt erlassenen De, krete ihn bewegen würden, seine halbfeindliche Stellung aufßu— geben. Die letzten Nachrichten aus Cadix waren vom 23. Sept. Die Junta hatte unterm 25sten ein Dekret erlassen, wodurch sie ihren Deputirten verbietet, der Versammlung der gewohnlichen Cortes beizuwohnen. Die Herren Isturitz und Galiano . ren zur Zahl dieser Deputirten. Man hoffte, daß der von Men⸗ dizabal eingeschlagene Weg diesen Beschluß ruckgaͤngig machen Farde. Uebrigens verspricht Andalusien seinen Beistand zur Be⸗ impfung des Don Carlos. Auch Galizien verspricht, Truppen zu diesem Zwecke abzusenden. Der Handelsstand ven Madrid hat dem Herrn. Mendizabal, zu dem er volles Vertrauen hegt, sinanzielle Anerbietungen gemacht. ebrigens verhehlt man sich die Fortschritte des Don Carlos nicht, und sieht die Nothwendigkeit energischer Maßre— geln sehr wohl ein. Man sagt, Don Tarlos könne vor Ende Oktober eine Armee von zo, Mann organisirt haben. Ein anderer Gegenstand der Besorgniß ist die jweideutige Stellung des Franzöͤsischen Kabinettes. Herr von Rayneval kann in Ma⸗ drid nichts Gutes mehr bewirken, und man wuͤnscht, daß ihm ein Nachfolger gegeben werde, der nicht, wie er, in dem Ver⸗ dacht stehe, zu allen Maßregeln, wodurch eine so schwierige Lage herbeigeführt worden, die Hand geboten zu haben. Las Amaril⸗ las und Martinez de la Rosa , sich ganz in das Privat⸗ ben zuruͤckgezogen, wo man sie auch wender nicht beunruhigt. Der oͤffentliche Haß ist ausschließlich auf Herrn von Toreno ge⸗ richtet, der sich seit der Ministerial Veranderung nicht gezeigt hat. Man sagt, er wohne in dem Hotel der Franzoͤsischen SGesandt⸗ schast, und dieses Geruͤcht ist nicht geeignet, die öffentliche Mei⸗ nung fuͤr Herrn von Rayneval guͤnstiger zu stimmen.
——— Paxis, 11. Okt. Im Verfolg meiner letzten Mit theiläng kann ich nicht umhin, Sie auf den im vorgestrigen Blatte des „Journal des Debats“ befindlichen Artikel aufmerk⸗ sam zu machen und demselben einige erläuternde Bemerkungen hinzuzufuͤgen. Zuvoͤrderst einige Betrachtungen uͤber die Stel⸗ lung des Journal des Dabats im Allgemeinen. Es unterschei— det sich von dem ministeriellen Abendblatte, dem Journal de Parts, wesentlich dadurch, daß es nicht geradezu eine Unterstuz⸗ zung an baarem Gelde von der Regleruͤng erhalt, sondern in dieser Beziehung ganz auf eigenen Füßen steht und also eine ge⸗ wisse Unabhängigkeit behaupten kann. Dagegen sind die Ver—⸗ hältnisse des Haupt-Rebacteurs zu den Ministern, und nament⸗ lich zu Broglie und Guizot, im höchsten Grade vertraulich, und Die en fee, n in dem Salon des Herrn Bertin de Vaux, die den Doctrinairs einst den Namen der Sopha ¶ Politiker las, gen, haben öfter entscheidender auf die Entschließungen des a⸗ binets eingewirkt, als manches Minister / Conseil. Wenn, was sich in den letzten Jahren haͤufig ereignete, die Minister uͤber ir⸗ gend eine Frage getheilter Meinung sind, so bedienen sich die Dottrinairs sogleich ihres Organs par excellenee, theils um den disnorrenden , . zu imponiren, theils um die of⸗ fentliche Meinung fuͤr ihre Ideen zu gewinnen, und einige Male waren die Artikel der Däbats so heftig, daß sie Angriffen auf die Regierung g. sahen, zu Geruͤchten von Spaltungen im Ministerium Anlaß gaben, und oft auch sehr herbe Recriminationen im Schoße des Kabinettes hervorriefen. Ich Trinnere hier nur an die Art und Weise, wie das Journal tes Débats auf eine bewaffnete Intervention in Spanien drang. In der Regel wird das Journal des Debats dazu gebraucht, sogenannte ballons d'essai keen zu lassen, d. h. bei irgend eier wichtigen Wendung der Politie die oͤffentlich Meinung zu sondiren und besonders der Boͤrse und dem Mittelstande an den Puls zu fühlen. Daher die Aufmerksamkeit der uͤbrigen Blatter auf den Ton und auf die Aeußerungen der Debats, und daher auch die allgemeine Sensation, die der Artikel uͤber die Opera⸗ tionen der kriegfuͤhrenden Parteien in den Baskischen Provinzen erregte. Nachdem das Journal des Debats den Oppositions— Blättern zwei Tage Zeit gelassen hatte, ihre Glossen über jenen Artikel zu machen, tritt es nun vorgestern mit einer Erläuterung desselben hervor, die fast noch bedeutsamer ist, als der vielbespro⸗ cheite Artikel selbst, und die eher eine Fortsetzung als ein Kom⸗ mentar zu demselben genannt werden kann. Das doctrinaire Journal stellt sich daruber entruͤstet, daß man die Vermuthung ausspreche, es wolle offen fuͤr Don Carlos Partei ergreifen. Es habe nur die strategischen Fakta erzählen und seine Leser über die militairische Lage der Dinge aufflären wollen. Dann fuͤgt es hinzu, seine Schuld sey es nicht, daß die Sache der Königin in den y”ürdlichen Provinzen so verzweifelt stehe, und leugnen wolle es auch nicht, daß es zu dem Sostem Mendlzabal s gar kein Zutrauen habe. Wenn sich Kas Journal des Debats, oder sagen wir lieber, um die Dinge bei ihrem rechten Namen zu nennen, wenn das Mi— pistertum sich wirklich nech, wie zu Toteng's Zeiten, fur die Sache der Königin interessirte, so wurde es sich bei der Schilde— rung der Kriegs-Hperationen weder des ironischen Tones gegen die Generale der Königin bedient, noch uͤberhaupt die vortheil— hafte Stellun; des Don Carlos so markirt hervorgehoben haben. Wenn auch das Journal des Debats in diesen Angelegenheiten üblich, so unpartetisch geworden wäre, wie es bisher nicht ge— resen ist, so giest es doch eine gewisse Art von Darstellung, woran man den Freund erkennt, und noch nie hat es sich ein aufricht ger Berbäriderer zum Geschäft gemacht, die Schwachen Liner Partei in ein delles Licht zu stellen und die Vortheile des Gegners ahsichtlich hervorzuheben, Wer das thut, ist abgefallen oder will abfallen, und deshalb . die Darstellung des Journal des Debats allgemein als eine Demonstration zu Gunsten des Don Carlos betrachtet worden. Wenn die Minister gegen eine so entschitdene Gesinnung protestiren, so thun sie nur das, was sie ihrer Stellung und dem noch zweifelhaften Zustande in Spa, nien schuldig sind. Uebrigens hat auch noch Niemand behauptet, daß die Französische Regierung den Ab olutismus, als dessen Re⸗ präͤsentanten man Don Carlos zu bezeichnen gewohnt ist, in Spa⸗ nien wieder einzuführen wunsche, sondern es kann immer nur die Frage seyn, welchem Systeme wird Frankreich den Sieg wuͤn⸗ sche'n, dem Spsteme der Spanischen Ultra- Liberalen, odir dem des Von Carlos? Wenn diese Frage fruher oder spater zur Entsqeidung kommen, wenn Frankreich alsdann ein Gewicht in die Waagschale zu werfen haben sollte, so wuͤrde der Absolutis— mus, wo 6 der aufgeklaͤrte Absolutismus, auf den wenig⸗ ens pafsipen, und wenn es irgend seyn kann, auf den aktiven Zeist ard Frankreichs zahlen koͤnnen. Das hat das Journgl des Débars in seinem ersten Artikel andeuten wollen, und das stimmt auch vollkommen mit der Aeußerung eines einflußreichen Mini⸗ Ters überein: „PFliutt mille fois Don Carlos, que le gon. wernement Ges Juntes 3 Madrid.“ Wenn dies nun allerdings der innerste Gedanfe des Ministeriums ist, so läßt sich doch die Art von Widerruf im vorgestrigen Journal des Debats auch noch auf andere Weise erklären. Wie ich namlich aus ziemlich uverlässiger Quelle erfahre, lauten die lezten Depeschen unsers
1180
DVetschafters in Mabrid etwas zufriedenstellender. Herr Mendizabal soll, so sagt man, dem Herrn von Rahneval versprochen ha⸗
ben, sich, so viel es die Umstande nur irgend erlauben, dem To ⸗
reno'schen System zu naͤhern und in diesem Sinne auf die Cor⸗ tes einzuwirken. 3 Folge dieses Versprechens soll unser Bot⸗ schafter mit der Regierung der Königin einen Traktat abgeschlos⸗ sen haben, kraft dessen Spanien auf eine offizielle Dazwischen⸗ kunft Verzicht leistet, dahingegen sofort die Erlaubniß erhaͤlt, in Frankreich 36, 00 Mann anzuwerben, welche Anwerbung statt⸗ finden wuͤrde, sobald die Spanischen Finanzen eine solche Kraft⸗ anstrengung erlauben. Ich habe diese Nachricht, wie gesagt, aus glaubwürdiger Quelle, und mag sie Ihnen deshalb nicht vorent⸗ halten. Ich zweifle aber, daß die Nachricht so glaubwuͤrdig sey, als die Quelle; denn man warde wirklich nicht wissen, was man von einem Diplomaten denken sollte, der auf Grund“ eines sol⸗ chen Versprechens, unter solchen Um anden gef: ben, und dessen Erfuͤllung so wenig von dem Willen ? dendizabals abhaͤngen wird, sich zur Unterzeichnung eines Traktats entschloͤsse. Doch wenn auch nur irgend eine Unterhandlung mit dem jetzigen Ministe⸗ rium der Königin neuerdings angeknuͤpft worden ist, so findet sich darin ein hinreichender Grund, um die momentane ruͤckgan⸗/ gige Bewegung des doctrinairen Journals zu erklaͤren.
Großbritanien und Irland.
London, 10. Okt. Se. Majestaͤt werden morgen er g r des Jahrestages der Schlacht, die im Jahre 1797 unfern Lam⸗ perdown zwischen der Hollaͤndischen Flotte unter Admiral de Win⸗ ter und der Britischen unter Lord Duncan stattfand, beiwohnen. Die Veteranen aus dieser Schlacht, die noch am Leben sind und im Greenwicher Hospital verpflegt werden, sollen Sr. Majestaäͤt bei dieser Geiegenheit vorgestellt werden.
Der Standard wundert sich daruͤber, daß Lord Brougham so still ist, und daß auch die Haͤupter des Ministeriums gar keine oͤffentliche Reden halten, waͤhrend diese Partei doch sonst so laut gewesen sey. „Hat der edle und gelehrte Lord“, sagt das ge⸗ nannte Blatt, „etwa Befehl erhalten, die Rednerbuͤhne fuͤr Herrn QTConnell frei zu lassen? Wir koͤnnen uns in der That das Stillschweigen Lord Brougham's nicht erklaͤren; er muͤßte denn, wie wir vernommen haben, dem Lord Melbourne einen Waffen⸗ stillsttnd gewährt haben, waͤhrend dessen der Premier⸗Minister das ihm von dem edlen Lord kuͤrzlich zugesandte Ultimatum! in Ueberlegung zu ziehen haͤtte. Dem Gerücht zufolge, hat naͤm⸗ lich Lord Brougham Vorschlaͤge gemacht, die Lord Melbourne, wenn er es auch vermochte, nicht geneigt, und, waͤre er auch ge⸗ neigt, nicht im Stande waͤre, zu bewilligen. Muͤssen aber diese Vorschläge abgelehnt werden, dann wehe den Ministern!“ Die Times will wissen, daß das Ministertum den Ex ⸗ Kanzler fuͤr den Verlust des großen Siegels durch die Ernennung zum Praͤ⸗ sidenten der jetzt aus 520 Mitgliedern bestehenden literarischen Gesellschaft in Southwark zu entschaͤdigen beabsichtigte, da der Herr, der dies Amt gegenwaͤrtig bekleidet, es zu Anfang des kommenden Jahres niederzulegen gedenke. Dieser Verein wird von der Times als ein Klub von Herren der Vorstadt bezeichnet, die sich von den ermuͤdenden Arbeiten des Hutmachens, des Fell⸗ gerbens und des Seifesiedens durch gelegentliche Galanterie mit den Musen zu erholen wuͤnschten, und dieses Blatt macht sich daruͤber lustig, daß das O Connellsche Kabinet den ehemaligen Lord⸗Kanzler mit einem solchen Praͤsidentenstuhl befriedigen zu konnen glaube. .
Dem Erzbischofe von Cannerbury ist durch ein Königliches Schreiben der Auftrag geworden, der Geistlichteit in England und Wales die Veranstaltung von Kollekten zur Unterstuüͤtzung der Gesellschaft fuͤr die Verbreitung des Evangeliums in srem⸗ den Laͤndern anzuempfehlen, und zwar diesmal insbesondere zu dem Zweck, um durch Erbauung von Kirchen und Kapellen den Religions- Unterricht unter den emanzipirten Negern auf den Britisch⸗Westindischen Kolonieen zu befördern.
In Irland befinden sich jetzt, nach dem Bericht der zur Untersuchung des oͤffentlichen Unterrichts daselbst ernannten Kem— mission, 5653 Schulen, die lediglich durch das Schulgeld, und 4004, die ganz oder theilweise durch Vermaͤchtnisse und Sub⸗ scriptionen erhalten werden. Die Zahl der in diesen Schulen unterrichteten Kinder betraͤgt zusammen 633, ga, also beinahe SpCt. von der Bevölkerung, die sich im Jahre 1834 auf 7, 954, 160 Seelen belief. .
Der erste Bericht der zur Untersuchung des Irlaͤndischen Armenwesens niedergesetzten Kommission ist 1100 Folio⸗Seiten stark und enthalt eine Beschreibung bes Umfanges der Armuth und Bettelei, so wie der vorhandenen Mittel, die Armen u er⸗ halten, welche, auf dem Lande wenigstens, fast ausschließli aus der Milde der fast eben so beduͤrftigen n, dn, herflie⸗ ßen. Es heißt in diesem Berichte unter Anderem: „Ein großer Theil des Volkes, bei welchem und uber welches die untersu⸗ chung angestellt werden sollte, schwankt immer zwischen Bettelei und freiwilliger Beschäaͤftigung hin und her. Oft sindet sich weit und breit in einer Gegend kein einziger von den vermögenden Pächtern, welche in England so allgemein sind. Kleine ansaͤssige Eigenthuͤmer vom gebildeten Stande giebt es nur wenige, und wohlhabende Handelsleute, wie in England, trifft man auf 2 bis 3 (Engl.) Meilen weit nicht, da sich nur wenige Städte mit hin⸗ reichendem Handel finden, die sie herrorrufen konnten. Die Geist⸗ lichkeit und die ansässigen Grundherren sind gewohnlich aus poli⸗ tischen Ursachen so sehr untereinander oder mit den arbeitenden Klassen entzweit, daß es der größten Vorsicht bedurfte, wie oder wie weit wir uns ihres Beistandes bedienen möchten. Aehnliche Anstande gab es mit der Polizei, in Folge der häufigen Kampfe, in die sie mit dem Volk gerathen.“ Ueber die Schwierigkeiten, ein Heilmittel vorzuschlagen, saat der Bericht Folgendes: „Von allen Seiten drang man uns die Theorleen von Personen auf, welche im Lande geboren waren oder lange in demselben gelebt hatten, und von denen folglich zu pe m then war, daß sie gute Gelegenheit gehabt, die Richtigkeit ihrer Meinungen zu erproben. Ein Theil schrieb alle Armuth und Elend des Landes dem, ihrer Darstellung nach, uͤbermäßigen Genuß von geistigen Getränken zu und schlug vor, auf welche Weise gesetzwidriges Branntwelnbrennen und Schmuggeln zu verhindern und der Gebrauch von Bier Und Kaffer zu befbͤrdern sey. Ein anderer Theil sah die Ursache in den Verbin⸗ dungen unter den Arbeitern, und schlug strenge Gesetze gegen Handwerker⸗Vereine als Hülfgmittel vor. Hinwieder waren An— dere überzeugt, der Anbaͤu der Suͤmpfe und anderer unbenutz⸗ ten Laͤndereien sey das einzige wirksame Heilmittel, Ein Vierter behauptete, das Verhaͤltniß zwischen den Gutsherren und Paͤch— tern ser der Srund alles Uebels. Und so wurden der Reihe nach Pfand zAnleihen, äbergroße Bevölkerung,. Mangel an Ka— pitalien, besondere Glaubens punkte und religioͤse Streitigkeiten, politische Bewegung, Mangel an Erziehung, die schlechte Ber— waltung der Gerechtigkeit, die Behandlungsart in den Gefaͤng— nissen, Mangel an Manufakturen und Binnenschifffahrt u. s. w. als die Haupt-Ursachen des Uebels dargestellt, und hiernach auch die Heilmittel vorgeschlagen,.“
berrliche Hof · er und aufrichtiger 1820, dem Organisirer der live⸗ Diplomaten, der noch es Ruhms eines be terung ⸗ Gewalt anver⸗ en reiht sich w. EGreellenz politischen Freiheit Sya⸗ hat Ihre glaͤnjenden Eigen—
den mehr oder gen würden, zu n alten Kollegen b, den gehieteri⸗ on vor Stürmen aurs herzlichste begrüßt, einen erhabenen Posten Die Junta n; sie glaubt, daß die athschlaͤge eingegeben hat, aber dies reicht und gefaͤhrliche Verblendungen und die Junta u treten, wenn sie meint, on kann, ohne seine Grund⸗ echtliche Absichten aufhören, die Ew Excellenz koͤn⸗ der Hoffnung des er Weise die Lage
gruͤßen, dessen fruͤberes Leben so viel
Die Morning Chroniele be mit lebhaft
gierung habe waͤhrend des verflossen aus Spanien erhalten, fragt, ob Herr von nach Paris gesandt, faͤhrt die Chronicle f die uns veranlassen, und feindseliger Han beschuldigen. des Quadrupel⸗⸗ Traktat ben, daß der Armee gesandt werden. dies zu verhindern, haben sie Grund wird sogar geglaubt, genten der Rebellen Waffen Aus Allem, rieen im vorigen Monate aus dieser oder jener Ursache die gin fuͤr unmöglich hielt und de nien weiter nichts uͤbrig, los zu unterwerfen. die große Masse des Franzoͤsis Gesinnungen ihrer abtruͤnnigen darf Spanien versichert seyn, pen jzur Unterdruͤckung seiner F Die Doctrinairs wagen wissen sehr wohl, olke gemeinschaftliche reich eine neue ie die Alternat
hauptet, die Franz alle Nachricht s genannte Bla unrichtige Depesch leiben solle.
ch nicht die einzigen Regierung
Mann zu be igen einfloßt. rende dem eifrigen Pafrioten von len Streitkräfte von 1830, euerlich zur Befestigung der Wohlfahrt und d schbarten Königreichs beigetragen, die R An diese schmeichel haften ersten Jahre,
Wiege der
en Monats verfaͤlscht, und da Rayneval, der folche dem berubmten noch länger in Madrid b rt, „dies sind no die Franzoͤsische dlungen gegen
Wir klagen . Doctr 56 gebrochen zu haben, des Don Eur
auen sehen.
If diesem Boden, enz, zugebracht; aber die Junta etracht gezogen, u
eines Treubru
die Spanische Regierung ] die Stip lation indem sie e os Zufuhren uͤber die hatten sich durch jenen Traktat ver und indem sie diese
hre aufgeop daß die Fra
inairs an m daraus au Gang, den Sie verfo w. Excellenz zugleich eine
haften nur in B inder sicheren u chließen, indem sie in C m einen Repraͤsentante te Umstaͤnde ans Rude sschätzen. Die Junta i Ihr Rame der chlacht, eine Buͤrgscha
tt Loyalitãt btlche Sie Ihrer icht hin. Ew, Exzegllenz a
n der liberalen Partet sa r beriefen, um die Nati hat Ew. Exgcellenz Partei, die Ste auf ft fuͤr die Zukunft se
Verpflichtung Nicht ohn nzöͤsischen ¶ Arsenz und Munition gierung der T geht deutlich hervor Fortdauer der Regi r Meinung war, es als sich der Herrschaft ssen ubrigens, daß di en Volks an diefen Minister keinen Th daß nie wieder reiheiten werden a einen solchen Versu daß diese Truppen mit Sache machen und am Constitution proklamiren und der ive stellen wuͤrden ndern oder einer anderen Platz;
Nieder lande.
Vorgestern gab d lich und Lottum, Mitglieder des dipl Niederlaͤndische Minister, auch in der hiesigen Residen ij dieser Gelegenheit die Koͤniglich und die hiesigen Gymnasten unh
Frankreichs E
; yn mußte. was die Re 9g nicht leichtsinnig duder Ew. Eteellen; die R Majestaͤt der Koͤnigin tbmen jetzt die unreine ie vefinden sich am Hofe und sind den 3 Begeisterung der Jugend lahmen Excellenz nicht zu nahe ande ungenügend seyn
gethan hat, ertheilten;
Doslust ein; S
des Do
e Armee in und ahnlich eil hat. Alt ösische Try gesandt my ch nicht, den dem Spanischn Ende in Fran dortigen Dyn n entweder
of man dem Vaterl ße zu aͤndern, und ohne daß r Heundlage ber Regierungs⸗Maßzre en weder dem Vertrauen Ihrer Maje wenn Sie etwa ungluͤcklich zweideutig daruber urtheilten. derholen ünaufhoͤrlich,
landes entsprechen, nsselben nicht begriff ; gelungett der Hauptstadt wie en in den Provin altirten Minoritaͤt ge Folgen fuͤr Spa äider Bewegung dieser Provinz beitra ölltungen, die Kaufleute, die Eigenthuüme etbteeibenden und die Jugend nen in ihrem Namen und a e lieber die Mauern Ginsen mit Leichen bedeckt sehen, e se den konstituirenden Kon n Majestaͤt fordert. n Cadiz nicht brechen wird. bize Kratt und Energie besitz en, n zu stellen, so bitten Ihre begierungs⸗Gewalt niederzuleg nd ins Unglück stüͤrzen wo Fott behüte Ew. Excellenz.
die Bewegun⸗ einer schwachen und erthum kann sehr trau⸗ Nicht einige Schwaͤrmer sind es, so ndern die Hdupter der Ver⸗ r, die Familienvater, die Ge⸗ Junta erklaͤrt Ih⸗ nnungen der P istürzen und seine n niederlegen will, den sie von J Eid, den die P reellenz nicht die nö⸗ um sich an die Spitze der P Ste flebentlich, sogleich die en und die Maͤnner, die ihr Vater— hrem Schicksal zu überlassen. 24. Sept. 1833. (geß) Raphael Hore, Präsident. J. Garetla de Villakta, Sech⸗
9. Sept. enthalte Mancha, daß die welche auf Madrid zu 20sten Manzanares und Nur etwa suegra und Madridejos der constitutionnellen 9 onsuegra, welcher sich zanares gebracht. enthalten Felgen⸗ es peñaperros sind erten Truppen be⸗ n Vega und Ren⸗ schiren nach Des—⸗ Jaen und Cordova ruppen von Cadix und Sevilla und nz Andalusien eilen nach der Sierra welche die offentlichen Freiheiten sichern
en seyen nur dem Antrieb
ihr Benehme zuzuschreiben; dieser Fert
n machen.“ nten haben.
Aus dem Haa Preußische Gesandte, bei welchem sich saͤmmtliche so wie mehrere
Professor Thiersch nige Tage aufgehalten und bei Bibliothek, das Munz ⸗Kabinet Armenschulen besucht.
ls Organ der Gesi von Cadix eir als die Waffe greß erlangt hat, Es ist dies ein freiwilliger Wenn Ew.
raf von Wy
M daß s
Selgien.
Maj. der Koͤnig hat seine Ren choben; heute wird Se. Maj. vn
zu der naͤchsten stath Gewerbe Ausstellun
Bruͤssel, 12. Okt. Paris auf den 17ten vers⸗ nach Bruͤssel kommen. Ihre Majestaͤ findenden Verloos unterzeichnet. er Franzoͤsi
— Madrider Blatter vom 3 ehendes: „Man schreibt aus der r Andalusischen freiwilligen arschirte, Halt gemacht und sseit dem se benachbarten Ortschaften nicht verl allerie haben sich nach Con um dort den Stein ella zu errichten. iesen Vorhaben widersetzte,
Briefe aus Murcia vom es: „„Die militairischen St on tapferen und t. Die Kolonn
ten haben fuͤr 600 Loose eines Theils der
sche Minister Thie seinen Schwieger Gent angekommen um
Patrioten
rs ist am Sten mit seinet Aeltern und einem zahlreichen G' nd am 10ten nach Antwerpen ch
Gemahlin, Mann Kap
Der Alkalde von C wurde nach 23. September ellungen bei D fuͤr die gute Sache begeist en unter den Befehlen vo R aren an 16ten in Bailen und mar pihetroz, wo schon die Kolonnen von
r der Provinz Henne einde⸗Behoͤrden an de die groͤßte Wachsamkeit hinsichtlich der in d Fremden anempfohlen.
mangelhafte Einrichtung Fall vorgekommen ist,
worden sind dem Inner
gau hat neuerdings da Franzoͤsischen Graͤn⸗ as Land kommendll ge gefuͤhrt uͤber di da schon zuweilen de der Graͤnze zugelass der Legitimatlonen gewiesen werden mußten. chiffe, sammtlich aus dem Norbhen Getreide, ꝛc. beladen, Seit langer Zeit sin
Der Gouverneu staͤdtischen und Gem
Es wird haufig Kla unserer Polizei, daß Auslaͤnder an jedoch späterhin wegen fehlen g des Landes w
Am 9. Okt. sind 32 kommend und mit Bauhostz, Antwerpen eingelaufen. Schiffe auf einmal angekomm dle Furcht vor dem Winter beschleunigte
Dänemark.
Die dritte Nummer der Stäh cht von den folgenden 6 in deren jeder der K Entwuͤrfe vorlegte. und n die Versammlung fuͤr jenn entweder von drei oder fuͤnf eit der Sache, zu deren wo 68 Mitglie
untkommen sind. be National- Miliz von ga Marg, um die Armee, soll, u verstäͤrken.““/
Der Graf von Almodovar, General at an 22. September folgende merkwüuͤr nr „) Jede Ermordung von unbewaff wird durch Hinrichtung in dem Devot zu Peniscol daß man so Viele von der die dann uͤber die Klin weder zur National⸗ den naͤchsten acht und ng dieser Verordnun Nach Verla e bestraft. Praätendenten oder den n gegen die Freiheit oder die ossen werden. welcher aufruͤhrerische S Welse zur Emp n korrespondirt, ihnen Waffen, . 5) Jeder National⸗Gardist eneral⸗Marsche
in die Bassins d nicht so viele Wind war guͤnstig und
die Expeditionen Capitgin von Valencia,
dige Verordnung erlas— neten Personen durch die ppelten Anzahl a befinden, g Bande habe, zu ge springen Garde, noch vierzig Stun⸗ g ihre Waffen uf dieser Frist
3) Wer den icht weniger
Fusurgen ten mn Rebellen, icht, es sey denn, huldigen gehoͤrten, 2) Alle Personen, die se Armee gehören, muͤssen in in nach der Bekanntmachur unizipalitaͤt zuruͤckliefern. Tontravention init dem Tod ff „viva zu Ehren des irjaßten Nuf mugran* nnen erhebt, soll ersch het derjenige, gend eine
Kopenhagen, 10. Ott. dischen Zeitung zungen der Versammlung in Roeskil nigliche Kommissar mehrere Gese Gruͤnde dazu entwickelte, worau Entwurf eine Kommisston, dern, je nach der Wicht Am z3ten d. betrafen die Entwuͤrfe: Kuͤnstlern gegen Nachmachung ih uͤber Diatgelder und Befoͤrderun dommere); 3) naͤhere Bestim Eigenthum versehenen B 1769 verliehenen Freiheit zu test
Am 6ten d. M. wurde Sporteln⸗ Reglement fuͤr die F Betreff kuͤnftiger Suͤhnung (Abloöͤ sen anderen Geld⸗-Verpflichtungen; Betreff dessen, was in d. M.: 1) zu einem Plakat w dungs⸗Rechts; 2) zu einem Plakat in Bet in Waldfrevelsachen; 3) dene in den Jahren 182 Anordnungen auf Island kat in Betreff der Aufhe 1776 uͤber Zaͤune, Ebenung des Bodens und bau in Island betreffende Gegenstaͤnde.
Deutschland.
Hamburg, 14. Okt. Vorg das Ableben des Koͤnigl. P. Godeffroy, achsamkeit der hiesigen Polizei is Fabrication aus waͤrtigen
enthalt den Beri
Pruͤfung ch der anwesend waren, Anordnung zur Schuͤtzung vnn rer Kunstwerke; 2) ein Plaln g fuͤr einstweilige Richter (Säle
der den mi ) Dieselbe Strafe er⸗
chriften verbreitet, auf den Insurgen⸗ er Munition lie⸗ halbe Stunde nach iner Compagnie und Wer diese heilige Ver mmandeur, der Jede Versammilung m General Marsche, die bewaffnete Macht richtlichen Verfolgung vorzugreifen. vird als eine Ver— über die verschiede⸗ brechen behalte ich mir on vor, die aus einer er National-Garde und der Ar— ehörden sind, unter der usführung dieser Prozesses u sie sehr summarisch
ld hinreichende Beweise ehung des Urtheils geb wird alle gute Buͤrger Beispiel zu geben,
möngen in Betreff
urch Verordnung vom 13. Ml reizt, mit
Lebensmittel oder muß eine sich in die Reihen se efehle seiner Offiziere stellen. ung vernach la sigt, wird von atwafftet und verhaftet. 6) jen, eine halbe Stunde nach he nmaliger Aufforderung, durch „ohne damit der ge welche verhaftet worden n von drei
n. Entwuͤrfe vorgelegt: z 2) zu einer Verordnung in sung) von Bußen und gewis
3) zu einer Verordnung in gs fällen zu beobachten; am ten erung des Auspfaͤn⸗ reff der Prozeßform g, wodurch verschie— Danemark ergangene 4 zu einem Plt⸗ ng vom 13. Mal andere den Land
1) zu einen
dem ersten Co nn begegnet, er den Stra kö, nach ei
egen Erweit
u einer Verordnun 1831 incl. fuͤr ausgedehnt wurden; bung der Verordnu
hen dtejen ig: sam menste he mnlung angesehen. dieser Vero
Personen r 7) Zur Eantscheidung rdnung bezeichneten Ver nung einer besonderen Kommissit zahl von Offizieren d
sere Stadt durch Konsuls, Herrn itbuͤrger verloren. st es gelungen, ein Papiergeldes auf o ganzen darauf bezuglichen Appan⸗ zeigte sich hierbei, daß nur noch wenig fehlt zur Ausgabe geeignet zu machen. elche sich in Haft befinven, ist bereits ein in der sie bald zum Gestaͤ den, und die außerdem mehrere bedeuiende seiten Jener ergeben haben soll.
Spanten.
Madrid, 2. Ott. Das (gestern ches die Junta von Cadir an Herrn ist in den Zeitungen von Sevilla abgedruckt und
dermaßen: „Ereellenz nta Königin das Finanz⸗Ministerium nen zugleich aufgetragen hat Sie woäͤͤnscht sich Gluͤck zu ei
nmntwor lichkeit, mit der A
it. Bei der J .
esstrafe werden
ztheil fällen, soba
l zur Voltzi
estern hat u
9 Verordnung beauf⸗ Preußischen Genera
nd der Anwe verfahren und vorhanden sind. e ich, und die befriedigen; denn um die Feinde der d um jeden Peeis die oͤffentliche Ruhe
De Junta von Saragossa ittel, die Bed
ustruction des einen ihrer ehrenwerthesten M
hier versuch Spur zu kon zu konsieziren. Es um jene Papiere Thaͤter, w chung eingeleitet,
imen und den mn entschlossen, ein zu schrecken un
adniß gebracht wur⸗
Muͤnz Vergehen ab⸗ hat, zur Verme
uͤrfnisse des Landes kenne Petitionen ei
erwaͤhnte) Schreiben, wel⸗ Mendizabal gerichte hat,
. Malaga ernannten De— lautet solgen
Junta in Sevilla sind schon General Espinosa, Ober- hat am 24sten eine Mu— illz und andere Truppen, f dieselben die Stadt ver⸗
daß Ihre Majestaͤt die hren Haͤnden ,, und 7. ein neues Ministersum zu bilden; ner so glücklichen Wahl und beeilt sich⸗
Junta hat erfahren, ndalustschen Armee, er die National, M lla besinden, worau
Rantonnirungen zu be
gehalten uͤb
n, um ihre
1181 — Das Journal des Débats hebt aug Madrider
Privat. Mitthellungen vom 2. Okt. Folgendes hervor: „Unsere
Hauptstadt hat wieder eine der Regierung ven den Wunschen des Landes diktirte Maßregel durch ein patriotisches Fest gefeiert. Kaum war das Dekret, wonach die Stadt-Miliz von nun an National⸗Garde heißen soll, bekannt geworden, so beschlossen die Offiziere der hiesigen Miltz einmuͤthig, ihre Kasernen Abends zu illuminiren. Wirklich fa man um Uhr Abends eine große Anzahl von Haͤusern wie durch einen Zauberschlag erleuchtet; vor dem Thor der Miliz⸗Kaserne las man die transparente Inschrift: Quartier der National⸗Miliz. Waͤhrend die Bevoͤlkerung, welche herbeistroͤmte, um dies unerwartete Schauspiel zu genießen, sich in den Straßen dräͤngte, wurden von dem Mußt Corps der Na⸗ tional, Garde unter den Fenstörn des Herrn Mendizabal und des Brigadiers Seoane Serenaden gespielt, und Enter die Toͤne der Instrumente mischte sich der wieder⸗ holte Ruf: Es lebe Die Freiheit! Es lebe WRendizabal! Der Premier⸗Minister hatte sich namlich am Morgen dieses Ta⸗ ges als schlichter Freiwilliger in die Listen der National / Garde eintragen lassen, weil er den Grad und die Functionen eines Aberbefehlshabers derselben mit seinen übrigen Amtsgeschäften suͤr unvereinbar hielt; dies veranlaßte am Abend diess enthusia⸗ stischen Freudenbezeigungen von Geiten der National⸗ Garde. Die beiden seit Erlaffung des die National- Garde betreffenden Dekrets ernannten Ober; Offiziere sind die Herren Seoane und Narciß Lopez. Zur Aufklaͤrung der eigenthümlichen Lage, in welcher Spanien sich setzt befindet, kann die Thatsache dienen, daß das Dekret in Bezug auf die Einberufung der Cortes unter dem Couvert des nglischen Kon fuls in die Provinzen abgefertigt worden ist, um die Auffangung dieser Depeschen, von de⸗ nen man sich so gluͤcklichen Erfolg verspricht, durch die Armee oder richtiger Truppen / Abtheilun g des Grafen de las Navas, zu verhindern. Die National Garde und die Garnison von Madrid scheinen nicht geneigt, sich von den Andalusiern und von Herrn de las Navas Gesetze vorschreiben lassen zu wollen, und man weiß, wie stark in Spanien die Antipathie der Provinzen gegen einander ist. Die Mitglieder der Faltirten Opposition scheinen dagegen nicht abgeneigt, auf die Bahn der Mäßzigung zuruͤckzukehren, und man bezeichn Galiano als ganz ausge⸗ shnt mit dem fr ten Spstem, wel Mendizabal anae Aber Herr Galliano
einer von den D
C an . Koͤnigin l llste Ver⸗ dem aufgekl Mendiza⸗ bal nhinpfohlen. Na l und Herr Ea⸗ rasco durch ihren t hatten, gingen sie am 80. Septe 3 e Junta sich eben⸗ falls mit Bezeigu mus fuͤr die Re⸗ gierung unterwarf.“
— Franzöfische Blätter enthalten noch folgende Privat⸗ Nachrichten aus Madrid vom 2. Otte ber: „Eine Thatsache, a. die Verwaltung des Herrn Mendizabal charakterisirt, und die Niemanden entgehen kann, ist, daß Herr Villiers, der Re⸗ praͤsentant des Englischen Kabinets, sich einer ganz besonderen und fast unumschtänkten Gunst bei Hofe und Hei dem dirigi⸗ renden Minister erfreut, während Herr von Rayneval sich ge⸗ flissentlich fern zu halten scheint. Die ser Kontrast bedarf keines weiteren Kommentars. Der Eindruck, den die Artikel des „Jour nal des Debats“ vom 21sten und 22sten hier gemacht, war we⸗ nig oer nn, Man moͤchte gern die Wuͤnsche des Franzoͤfi⸗ schen abinets kategorischer kennen lernen. Der General Aiava ist endlich angekommen, Sein Eintritt ins Ministerium ist noch sehr problematisch.“
Inland.
Berlin, 17. Ott. Aus Breslau geht solgender Bericht aͤber den Aus fall der diessaͤhrigen Aerndte im dortigen Neg. Bez. ein; „Die mit Ausnahme einiger Tage anhaltende trocken? Witterung beguͤnstigte die Bestellung der Felder zur Wintersaat, welche zur größten Haͤlfte eingebracht ist. Die zeitige Saat ist bei der warmen Witierung gut aufgegangen. Mit der Kartoffel, Aerndte ist angefangen worden. So weit sich bis jetzt über den Ertrag urthellen säßt, wird derselbe im Ganzen mittesmaͤßig ausfallen, wogegen das Kraur und Gruͤnzeug wegen der Dürre nicht gerathen ist. Der Raps war gut aufgegangen, hat aber an vielen Orten durch den Erdfloh und Raupen sehr gelitten. Die Grumt⸗Aerndte ist aͤußerst geringe ausgefallen. Der Klee hat durch die trockene Witterung gelitten. Ueber haupt fehlt es fuͤr den Biehstand an genügender Werde und Grünfutter, so daß schon das Rindvieh mit Stroh gefuͤttert werden muß. Es sind daher die Preise des Heues hoch, und die des Sirohes in den letzten Wochen gestiegen. Die Getraide⸗ Preise . dage⸗ gen niedrig. Nachdem die Aernd te vollendet ist, ergiebt es sich, daß die beiden fruchtbarsten Kreise des Departements, der Fran⸗ kensteinsche und der Nimpische, mit Ausnahme des überall vor— züglich gerathenen Roggens, in den ' aad eren Getraide⸗ Sorten, eine weniger gute Aerndte hatten, als andere in der Fruch tbarkeie des Bodens ihnen weit nachstehende Kreise. Dies kommt daher, weil gerade in den Gegenden von Nimptsch und Frankenstein in die- sem Jahre eine besonders anhaltende Trockenheit herrschte. Der Ausdrusch des Getraides fand bisher vorzüglich nur fuͤr das Saat Beduͤrfaiß statt. Dabei zeigt es sich, daß der Roggen uͤber⸗ all sehr gut, der Weizen wenigstens mittelmäßig köͤrnert. Wo Hafer schon gedroschen wird, zeigt sich auch rl Getraide⸗ Art als vorzuͤglich koͤrnerreich.“
W In tem Hasen zu Memel sind vom 21. August bis zum 22. September 25 Schiffe angekonimen, und zwar: 2 Schiffe mit Steinkohlen, 4 mit Haͤrlngen, 8 mit Stückzut und [a mit Ballast. Ausgegangen sind z6 Schisse, von welchen z Schiffe Betraide, 1 Schiff Knochen und 41 Holzwaaren geladen hatten. In dem Hafen zu Pillau sind vom 26. Auzust bis zum 25. September angekommen 4 Schiffe und zwar: 24 S hiffe mit Stuͤckgut, 2 mit diversen Produkten und 19 mit — 66 Aus⸗ 2egangen sind 32 Schiffe und zwar: 14 Schiffe mit Getraide, mit Holzwaaren, I3 mit diversen Gütern und 1 mit Ballast.
— —*unnnemmmmer
Landtags⸗A bschied
fuͤr dte 36 dritten Provinzial⸗ Landtage versammelt gewesenen
rovinzial/ Stände des Großherzogthums Posen.
Kir Fredrich Wilhelm, von Gottes Gnaden, Konig von Preußen z . Entbieren Ünsern zum dritten Provinztal⸗Landtgge des Großberzogthums Posen versan melt gewese nen getreuen Staͤn⸗ den Unss'n gnädigen Gruß und erthelten? in n! nuf wien,. ebe nen Erklaͤrungen und angebrachten Petitionen fo lgende Beschelde⸗
r a über
en.
Folge der Erklarung des Landtags die Köͤhr⸗ Ständen in Antrag gebrachten Abande= m Ministerio des Innern für Gewerhbe— n, das weiter Erforderl
Zirke zu er hierzu bis j
ehr Sorg fa 3) D
joritaͤt des Provinzial⸗Land⸗
rten zur Berathung der in
geordnung im Interesse der Propinz e mn, und Modisieatlonen ertheilen
e Genehmigung. zur gedachten Berathung, unter dem Praͤsidenten, wozu es der vorgäͤngigen Erklaͤ⸗
rung der Kreis- Staͤnde nicht bedarf, wird zu seiner Zeit veranlaßt, auch eventuell das Nesultat derselben noch dem naͤchsten Provinzial. Landtage zur Begutachtung vorgelegt werden.
2) Auf die Erklaͤrungen Unserer
ung einer Irren⸗Anstalt für
) daß die in den, der
baäuden und Garten
rbundenen he⸗ bestaͤtigen die
so weit solches, o beschraͤnken, geschehen kan beilbar zu haltenden Individuen
solches das rb
e zu verso der in der Ansta
h
der Gebaͤ
stalt nach dem ürthen Sach⸗ st, bet der Einrichtung, unter wandes, gewaͤbrt werden muß, delhen der Anstalt haupt fach lich Geschicklichkeit und Thaͤtigkeit der daben abhängt, die Gehaste so zu bestimmen eirte Maͤnner erlangt werden koͤnnen. Verpflegten zwar den ge⸗ wohnten L n angemessen, aber doch immer so e 8 nach dem Ermessen der Aerzte rung ihrer Heilung noth= wendig ist
) Die Kosien der Einrichtung der Yrovinzial⸗ Irren - Anstalt, so
wie der laufenden Unterhaltung derselben, in dem Umfange, wie solcher Ünsern Provinzial⸗-Staͤnden aus dem ihnen mitge⸗ theil en Etat bekannt worßen, sollen vorläuß Wund bis zur Ermittelung anderer von Uunsern Ständen in kintni zu brin⸗ genden Fonds, aus dem sogenannten Departemental⸗ Fonds ge⸗ deckt werden. Dem Antrage, die dem Kloßter Owinzt ut — digen Kompetenzen, Naturalien und Leistungen zur Unterhai⸗ tung der Irren-Heil-Anstalt zu überweisen, laßt sich dagegen Ficht nachgehen, da diese Revenüen bereits fär and!“ der ro vinz wohlthäcige Zwecke bestimmt sind. Schließ lich
z) haben Wir Unfern Ober⸗Prdsidenten ermächtigt, mit dem o den
unter h. erwähnten Ausschmsse schleunigst zusammenzutreten, um wegen der speziellen Veranschlagung der Baukosten' so wie wegen der Ausführung des Baues und der innern Einrichtung der Anstalt nach den bereits genehmigten und durch Ünfern Minister der Geistlichen, Unterrichts und Medizinal · Angele⸗ genheiten noch zu genehmigenden Planen, das Erforderliche zu beratben und sonst zu veranlassen, wobei' auch zur Erdrterung zu bringen ist, in wiefern die bei den Schlesischen Frren⸗ An⸗ stalten unter Vorsitz eines Beauftragten des Ober ⸗ Praͤsidenten bestehenden staͤndischen Verwaltungs Kommisstonen“ die dort mit sehr gutem Erfolge die Angelcgenbeiten der Irren ⸗Anstal⸗ ten fuͤbren, auch auf die Pofenscht Provinzial Irren ⸗ Anstait zu üͤpertragen sind.
3) Die Bereitwilligkeit Unserer getreuen Stande, zur Einrich⸗ tung einer mit dem Schullehrer⸗Seminar zu Polen in Verbindun zu bringenden Taubstummen- Schule, auf Kostẽn der Provinz, reo bs⸗ gefaͤllig anerkennend, bestimmen Wir zugleich, daß:
) die Kosten der ersten Einrichtung der Linstalt und deren nter
baltung, letztere nach dem, den Provinzial ⸗ Standen aus dem mit Uunserer Proposition zugefertlgten Promemỹo ea bekannten Betrage aus dem sogenannten Departementa . Fonds, so weit solcher, nach Berichtigung der Schulden und anderer darauf schon ggwiesener Ausgaben, hinreichend ist, entnommen unt dann erst durch jaͤhrliche Beitrage, welche nach dem Mahl⸗ Schlacht⸗ und Klassensteuer⸗ Fuge in der Provin; zu revartiren, aufgeb acht werden sollen. Bir genehmigen ferner, daß
ing Devutatign, welche für jetzt aus bern ro Unsern getreuen
Stsnzen gewahlten, in der allezunterttaͤni. sen Schrift vom 7 Maͤrz iz n namentlich gufgefühßrten Abgeordneten besteen