1835 / 295 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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BVerschickung der Aeten zum rechtlichen Verspruche,

Inland.

j j das Bessere, wenn er wählen darf, als daß er si K 1 66 . setzte nach eingenommenem ken ö. de um . i, ,. . Die Preußische Haupt⸗ Bibel Gesellschaft beging gestern im ,, . 6 Stk . g 6 .

in der hiesigen Dreifaltigkeits⸗ Kirche ihre 2l st

u welcher der zeitige Mit-Direktor der Gesellschaft, durch ein besonderes Programm eingeladen . Der

der bei dieser eine Geschichte der Briti⸗ schen und auswaͤrtigen Bibel⸗Gesellschaften , . giebt zunaͤchst

öl Ich

v unterstützt wird, und wenn sie zum volstommenen?! 5. d. . e. und 148 neuen Testamenten. Zur Deckun Jener gelangt sind, was Dichter . g n nf men der se nl id, ü ehr⸗Ausgabe ist der am 3]. Dezember 1833 verbliebene len, In kleineren Partieen, in solchen, bei denen das Publikum seine baare Bestand von 436 Rthlr. hinzugezogen und aus der Ansprüche nicht so steigert, wild ihm die Sangerin gewiß ganz ge⸗ Kasse ein Vorschuß von 200 Rthlr. geleistet worden, wonach sich nuͤgen, und wir wuͤrden ihr daher rathen, sich bei fernerem A uftre⸗

die Einnahme auf 10, 082 Rthlr. stellt, der Ausgaben von 10, 075 Rthlr., am 31. D Bestand von 7 Rthlr. verblieb. Den Druck wiederum der Geheime Ober⸗Hof⸗Buchdrucker 237 unentgeltlich geliefert. An verslossenen Jahre 10, gz] Exemplare, 2 Exemplare und an plare ausgegeben worden.

die der neuen Testamente S6, 362. macht eine tabellarische

Prinz Adalbert traf am

Papier einer Stereotyp Auf⸗ apier zu einer Auflage von 2012 Exemplaren; und 1913 Rthlr. fuͤr den Einband ven

und mithin, nach Abzug ez. v.

Deut schen Bibeln sind im an Schwedischen Bibein Deutschen Neuen Testamenten 779 Exem⸗ ) Die Gesammtzahl der seit der Stiftung der Gesellschaft bis Ende 18353 vertheilten Bibeln betraͤgt 152, 64,

elegenheit

e der Ge

neue Testa⸗

J. ein baarer des Berichts hat Decker, als Bei—⸗

am 21 sten land am 17ten d. „B s neh

. sie sich er. hatte, fur ste offenbar noch eine

Partie gefallen war; d

esan der Deelamatton. 33 allem dsesen blieb die

1204

Königliche Oper. Dem. Karoline Beutler, on. Juan.“! Die

in ist men, kaum ein

Jahr deim Theater; deshalb war di ir wollen nicht mit ihr rechten, enn wer

ruhigen Momenten sehr hatten wir daher gewuͤnscht,

empfing die Saͤngerin mit dieser fehlte auch ihrem Gesange nicht, ne sie Stlmme zu seyn schien

die Mis ge Bühne als „BVonna inna“ in M Saͤnger ;

e Aufgabe zu schwiergẽ⸗

. die junge geleitet worden, eine an= e zu ihrem ersten Äuftreten zu waͤhlen, diese, . der , die n n,, Saͤn egen, und an welche sie sich oft er paͤt wenn ihr Talent von Erfahrung und Uebung in l gh

Juan“ erhielt dadurch noch ein n= . . Pie ,n, , ,. von einem Ur⸗ r Rolle der „Zerling“ zum ersten wieder erschien. Das Publikum , . uns nicht Am Schlusse der

welche sich in den

ozart s wie wir ver⸗

ter Bibel, Gesellschaften, die im letztverflossenen Jahre 17219 J

Bibeln und 94545 Neue Testamente von diesen Geseilschaften seit ihrem

und 234,270 neue Testamente vertheilt worden

Summe n dem Hafen zu Köln sind während nats angekommen: zu Berg 131, beladene Fahrzeuge; dagegen sind abgefahren: Thal 59, zusammen 119 beladene Fahrzeuge.

zeugen kamen von Holland 9 Schiffe derlandischen Dampfschiffe brachten Tentner. Von Holland kommend fuhren Mannheim, Frankfurt und

Es sind also mehr angekommen 4s vorbei gefahren 7988 Etr.

Ctr., durch Dampfschiffe 5726 Ctr., sind also 10, 971 C

Verladen wurden aufwärts: Main 13 Schiffe mit 26,503 im Ganzen 32, 229 Ctr. Es Berg af enen g, als angekommen.

Berichtigung. In Nummer 283 der

lese nman im Artikel Berlin Zeile 5? statt „Eisenhandel „Ei⸗

genhanöel“.

.

3772. G. 10, 25. Br. Bank- ctien itz. og Fart. Gb tr. weniger zu Br. Loose zu 3500 Fl. 1147, 1115S. Loos zu 100 FI. 2 HErꝑuns, r- Seh. S0. SS3,. do. stü Anl. 9833. Er. Pojn, Loche

A Niederl. wirkl. Schuld 55 d. 30½ do. I01 is, 22M 28. Kanz- Biss. 25 . 7d So, Span. 31.

3 YM Span. 01. Oesterr. d oh

do y Rente br. oompt. 168. 63. compi. Rente 336,

3 Y Port. S5 1.

mater dam, 17. Oktober.

. Oæsterr. 987... preis. Prüm. Scheine - do. 309υ 183. Antwerpen, 16. Oktoher. Zinsl. 14. Cortes 2914. Krank furt a. Bi. 19. Oktobor. Meral. Joos n, 1903, ro, os e. 98 5,

Faris, 16. Oktober. ? fin cour. 108. 80. tin eour. 82. 15. So Neap. 99. 50. 396 do. 2016. Ausg. Seh. 1416.

82. 15).

13 Ausg. Schuld a. rad Amort. 9s i. zo) 795. Rusz. O do. o. AnI.

Neue Aul. 1216.

2 n Yo 1391. 3. Br.

30,½ pr. do, Span. Cortes 38.

wa Met. oo s,

Wien, 17. Oulaher- * Huank Action 13537, 5.

w i ct e r o n n,, ,, ,,

k er liner EB ö rg e. Den 22. Oktoher 1835.

——

e, e , Teer,

der:

Akten. hierin als Sonntag, 25. Oft. ten, Oper in 3 Akten. ; . 26. Okt. dur, Schauspiel in 1 Att, nach dem Franz. des Paucer. Hierauf: Zum erstenmale: 5 l ] 2 in 2 Akten, nach dem F

in 3 Abth., frei nach (Fraͤulein . ee , egg ir in 3

e hiesige Koͤnigl. ne eingerichtet Dlles. Therese e n Oper zu Paris. (Dlle.

Dlle. Beckaͤr: Giulietta.) Sonnabend, 24. Ott. Das liederliche Kleeblatt,

(

r. Cour. z & Brie ' Ged. & Ene. Fm e eh nl een, , ion , wi, , re, rr Pr. Engl. Ohl. 39. 4 100 Die Ipomm. 40. 41927 Prän: Geh. d. gSech. 6014 393 Kur. u. Nenm. do. 4 102 95 Kurm. Obl. m.. G. 4 101 1 101 Behlenisehe do. 4 Nm. Iut. Goh. do. 1 here, 100 Rückat. O. und Z. er Staat. On. 1017, 1013. gen. 3. K. a. NM. 841 Königsh. do. 4 23 . lbiuger do. i 3 GUWold al mare 2161 Dana. do. lu Tu. 3. 2 Nene Ducaten 183, Wentpr. Efaudhr. 4 192 5 Friedrlehad'or 138 3 Lrosah. Pat. do. 4 1e. Diae onto . 3* me ćSS7- F er. 7a 6 ! * O 2 7 S. 2 Brief. ] Amaterdam ...... . 26 n Rur 7 ,, n ,,,, ,. 250 FI 2 Mt. 1 Hemhurͤnl ,, 2D Uk. Kur- 13273 1 n , 300 M. 2 Mt. 182, 1 London J ., 1128 3 Mt. 6 . z300 Fr. 2 At. 81 . 160 FI. e t. ] ,, 150 Fl. 2 Mt. I ,,, . 100 Th 2 Mt. 99 Leihe , , , ,, 100 TI. S Tage 1 Frankfurt a. M. Wwzp)). 169 FI. 2 nt... J etemnbe n, nne, , ,. 100 Rhl. 3 Woch. 30 1. Königliche Schau spiele. Freitag, 23. Okt. Im Opernhause: Mirandolina,

Goldoni s ocandiera, von E. agn: Mirandoling.) Hierauf: Blauban Abth., von A. Vestris. z und in Scene gesel Elsler, erste Taͤnzerinnen der Fanny Elsler: Ismela. Dlle.

A. v. H

und Fanny

. Beifall erwarben, hervorgerusen. i. hh eh. il . 96 n en ,. t en Beschluß des Berichts Im kbielhause: 1) Toujours, vaudeville en 2 Uebersicht von der Wirksamkeit der Toch⸗ Meteo rologische Beobachtung. bar Jeribe. 3) Les premitres amours, vaudeville en] S J. Morgens Nachmittags Abends Nach einmaliger Pal Scribe. ? ausgegeben haben. Da nun 21. Dtzebet. & lthr. 2 uhr. 10 uhr. Beobachtung. Sonnabend, 24. Okt. Im Schauspielhause: Die Bestehen 256, 952 Bibeln ; nm, . == = GEduard's, Trauerspiel in 3 Abth,, nach Delavigne, von 3h. sind, so belief Luftdruc.... Kaz6 4 Par. öh 6 Par. 336, 216 war. Quellwarme 760 R. ö Sonntag, 25. Okt. Im Opernhause: Das eherne h Preußischen Haupt Bibel, . * . 6 ö 3. Vos. Flußwarme Ga 0 R. Zauber Oper in 6. Abth., mit Tanz. Musik von Auhber z ö ze 6 c 9. ,, ne, ion g r e ge e, Dig Lichtensteiner, dramatisches Wetter.... iribe. trabe. (nk ct. Autdunstung OM Rh. maälde in 5 Abth.,, nebst einem Vorspiele: Der Weihnachts 2. Juni d. J. Kind.... B. . , , Oercherschiag . von Bahrdt. Pestel hat den Armen des ki Wolkenzug . 2. W. dia Reagkkalte 170 a von 300 Rthlr. zugewendet. Tagesmittel: zz6 o Pat.. 480 9. 190 , . ; Kön ig staͤ dtisches Theater. des vorigen Mo⸗ . Freitag, 253. Okt. Die Familien Capuleti und Mont zu Thal N, zusammen ö A uswärti ge Börsen. Oper in A Akten. Musik von Bellini. (Die. Hahne. Mh

Der boͤse Geist Lumpacivagabu Zauberposse mit Gesang,

r. Schmelka wird, von seiner Krankheit he . Zwirn wieder auftreten.) . ö

Moses, oder: Der Auszug aus

Musik von Rossini. Zum erstenmale: Die Familie Ri

ranz. von Th. Hell. . uin

——

Rebacteur Cote.

Gedruckt hei A. W. Hann.

Bekanntmachungen.

Sub ba st ati ons -Patent. Das im Buqcker⸗Kreise belegene adelige Gut Trzigka, aogeschaͤtzt auf 26781 Thlr 6 sgr. 33 pf, soll im Wege nothwendiger Subhassation im Termine den 18 April 1836, an Gerichtsstell. verkauft werden Die Taxe, der neneste Hypothekenschein und die Kaufgelder⸗Bedin⸗ gungen können werktaͤglich in der Regifiratur des Gerichts eingesehen werden Posen, den 8. August 1835. König! Preuß OQber⸗Landesgericht 1. Abtheilung. gez. Billefeldt.

Awvertissement.

Da, nach dem anher beschehenen Antrag, und resp. zu Folge höchsten Befehls, zu Regulirung des hin⸗ terlassené Vermögens der unter naͤher beschriebenen abwesenden und verschollenen Personen, in Gemaͤßheit s höchsten Mandats vom 13. November 177? nit Eröffnung des Edictal⸗ Prozesses zu verfahren ist; so werden Amts⸗ und beziehendlich Commissionswegen diese abwesenden Personen, so wie eventuell deren Erben und Glaͤubiger, hiermit öffentlich vorgeladen,

den sechszehnten Maͤrz 1836 zur gehörigen Gerichtszeit und vor Nachmittag fuͤnf Uhr, unter der Perwaärnung, daß außerdem die Ab⸗ esenden selbst fuͤr todt erklart und das Solchen zu⸗ lonmende Vermögen den sich anmeldenden Erben nnd Gilubigern vergbfolgt, diese aber im Fall. des Außenbleibens von ihren Rechten am Verm gen der Berschollenen ausgeschlossen und der ihnen etwa zuste⸗ henden , der Wwiedereinsetzung in den vorigen Stand fuͤr verlustig werden geachtet werden in Person oder durch gehörig instruirte Be ollmaͤchtsgte an biesiger Amtsstelle zu erscheinen and sich ausreichend zu legitimiren, so wie die betreffen⸗ den Anspeuͤrhe und Forderungen gehörig zu beschei⸗ nigen un) nachzuweisen, auch darkter mil dem! Yer uff ichteten Contradietor in abg wechselten Schriften techtlich zu verfahren, und es wird hiernaͤchst der achtzehnte Mai lszs als Tag des Acten beschlusses und, nach Besinden, der

1 1 e Allgemeiner Anzeiger fuͤr Bescheides oder einzuholen den rechtlichen Erkennt⸗ ubrigens aber den entfernter woh— nenden und auswaͤrtigen Interessenten noch aufer⸗ legt, zu unnehmung kuͤn tiger hiesigen Orte oder in deffen Maͤhe Sach

nisses anberaumt,

von Auslaͤndern

ugleich ten zu versehen

ind, bei Königl. Ver

Sohn des Beyer dasigen Ortes, im geboren den 21. Juni]

zeugt, in der

selbe, . der gangenen letzten Nachrich Das Solchem als .

Vermögen bestehi in do Mfl', odm Jährd life]! an mit vier Procent zinzbar, und ist zu Piegel hppothecarisch versichert 2) Andeegs Krobitzsch, gebäctsa au; Staͤntsch, und ein Sohn des , ,, . Kro⸗ at als gemeiner Soldat in dem Königl. Saͤchs. Ei rassfer Meß nern von Zastrow in und 18313

land mitgemacht und seit dieser Zeit von seinem Le—

bitzsch dasigen Ortes, den Jahren j 12 ben und Ausenthalt keine mit vier Geschwistern, ni kin bel e call das

Sschocher daselbst,

wie ; der siebenzehnte August 1835

hunderts als Sch

als Termin zur Publication dez abzufassenden Amts⸗

Jußslizamt zu Pegau, den Saͤchf besfaͤllter Justiz⸗ Imtmann daselbst, als

zeichniß der verschollenen Personen 1 Carl Gottfried Beyer, aus Piegel gebuͤrtig, und 5) vormaligen Nachbarn Johann Christian st

17s als Tischlergeselle vom Dorfe Schnaudertieb ni aus auf die Wanderschaft gegangen terhin in einem Dorfe Röcken bei gemacht, auch . ki verehelicht und Kinder ge J olge aber Keiegsdienste geieistẽt und im Jahre 1899 den zu gegen Oesterceich mitgemacht, auf von Solchem im Jahre 1819

Beim Ableben dessen Vaters stuͤck von einem Acker Fel

3) Johann Rudoloh 3schocher

Sohn des vormaligen ih , in n f, geboren den 8s. bereits in den achtziger Jahren des vorigen umacher Geselle auf die Wanderschaft gegangen, und etwas von sich hören fa en, soll inde

rer Zeit in Berlin versiorhen seyn.

Deo sito

16 gr. 3

Ausfertigungen im ) ; t Zach walter, die mit gerichtlichen Vollmach⸗ 8 Thlr. Strafe zu bestellen. I. October i835.

Cristian Gotthold Richterz

Soldat unter mit solchem nach Spanten n ; dieser Zeit an ommissarins Causa.

S ufse. an mit 4 Procent

er Sohn des vormali

thel dasigen Ortes, un

hiesigen Amtsdorfe Piegel, bereits im Jah e im J

9. im 62, ist

Bremen ansaͤssig Sein Vermogen

als Hollaͤndischer Husar Feld n der⸗ ; etuge⸗ von Levetzow zu Löhnitz, t., Fnvalld geworden ist. Rauten gewendet und rliches Erbtheil zugefallene G e

8) Rosalie Witzoeuf,

auf einem Gute isla diefen

aͤhnliches Engagemen vorhanden, und in

em Feldzug nach Ruß⸗ ter mit allem Grund

Nachricht gegeben.

ist Solchem, zugleich weiter als ein Grund-; gemein schaftlichen

1s gr 1 pf. und befindet si. waltung

.

chts eld zum

in ahre . 3 . eldzug nach Rußland mitge und hat sich spaäͤ⸗ r einige Nachricht uͤber 959. Leb

besteht in 30 und 8 Thlrn. väterlichen Erbtheil' dem Geburtsorte und der Abkunft nach unbekanut, vormals und bis zum Jahre al aböduverngnte bel dem verstorbenen Honsperrhst hat sich um diese Zeit nach hen dort bei dem vo roß Kaufmann Prenzel als Gouvernante ten, gesanden, jedoch 'schon

rt wieder verla bunaͤchst bei einem Herrn von Major bei der Königl. Sach genor ferneren Lebens Verhaͤlinisse

ch unter

nacht,

die Preußischen

Daz Solchem zugefallene und im hiesigen Amts⸗

befindliche Vermögen betraͤgt 12 Thlr. umtausch besorgt

4) Carl Friedrich Richter aus Zeschwitz, ein Sohn will J dasigen Ortes, gefaͤhr n Jahr alt, ist im Jahre 1807 als das Isenburgsche Corps gega n marschirt, von sich keine Nachrich

Das Solchem als aͤlterliches Erbt Vermögen betragt 450 bir, vom 2 jaͤhrlich zinsbar, Richterschen Gute zu Zeschwitz hypothe Jebann Friedrich Barthel, aus en Auszuͤgler

heil zug fallene 9. August. 18233 ind ist auf dem egrisch versichert Zeschwitz, jung⸗ s Andeeas Bar⸗ Jahre 1792 geboren, hat

Sächs. Leibgarde den ohne n,. 6 fin en zu ertheilen igen Coupons versehe ö

, n. seben seyn muͤssen, und daß i

maligen n Dien⸗ zu Anfage des Jahces ssen, und soll nachher B Römer in Leivzig, der soliden s. Armee gewesen, ein H

mmen haben. Von deren n sind keine üuͤorigens deren über 70 Das Solcher aus der devetzo zugefallene Ver mögen betrͤat de

Nchrichten gegenwaͤrtiges Al⸗ Jahr zu vermutben

wschen Coneursmasse rmalen noch 181 Thir besonderer Ver

—— *

Die . e,. welchen von mie wird, werden gewiß Feden a chen, welcher asser Wer erf gell ß C e hn,

Berlin, den 17. October 1835

jetzt ohn Arens Wolff . Linden Nr. M. hat . 9 Die in Nr. 291 diefer Zen ung hal gut Die . (ler Zeitung enthaltene mt t gegeben. in Betreff der bei gone nrg der ausw

Spanischen Schuld mit einzureichen den Coupons n dahin erlautert und berichtigt, daß: e., 1) die Cortes Obligationen mit den am 1. M und 1. November i833, 2) die 3 pCt. Sbligattonen mit den am IJ. cn und 1. Detober isäz, 3) die 3z pCt. Königlichen Obligationen und paz petuelle Rente mit den am] 1. Juli 183) in 1. Januar 1836

zwar andere Nummern konnen, aher auf keine Termine lauten duͤrfen

als die Obligationen sihnn andere als die angegehng

ö. mn —— . Literarische Anzeigen.

33 Thlr. Der wuͤrdige hat auch die dritte Ausgabe de selsnl rl wecnkh

nach her fur 30 Thlr. ver⸗

e

Johann Christian Februar 1737, ist Jahr⸗ von Leipzig aus at seitdem nie en vor laͤnge⸗

n! den Conversion der den Interessenten die

ten zu besorgen, und von jetzt an taͤglich hej mir

i

e

z A n z 9 e

die Uumschreibung der ausw? “tt schen Schuld betreffend. Bei der bis zum 16. November d.

gen Sp a⸗ Verleger gesorgt zu haben.

F. stattsinden⸗ ) „der Spanischen - und 3 procentigen Obligationen bin auch ich im Stan 9. Umschreibung geda hter E koͤnnen solche

de den betre

ffec⸗ und Moskau, und F,

chen Verbesserungen und Zusg estattet, so w ach ' glg ens gend zuse eh nns eßtaren

Englische DTaschenböücher. Pictures que Annnal, Ansichten in St. keiesstun

andscape Annual mit Stahl

zu diesem Behufe Holzaiichen, Spunisch Gegenden, , ne ehen eingereicht werden. Spunische Gegenden, empfing

A. Asher, Linden No, M.

Se. Masjestäͤt der König haben dem Arnsberg das Allgemeine Ehrenzeich

Nachdem des Koͤnigs Majestaͤt durch . die am 1. August

——

8.

——— 8 . ——

——

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

nets⸗-Ordre vom 11. September e.

efundene Wahl des Professers M m Rektor der hiesigen Friedrich-Wil ichste Universitaͤts⸗Jahr,

estätigen Allergnaͤdigst geruht hatten,

ßen Hoͤrsaale des Univer ebergabe des Rektorats stat zrofe f ger Rektor, eroͤffnete die Handlung mit einer Lateinischen

Polizei Diener Schmitz

en zu verleihen geruht.

die Allerhoͤchste Ka—⸗

.

edizinal⸗Rath Hr. Busch helms⸗Universität fuͤr das vom Herbst d. fand am 19ten d. M. im sitaͤts Gebäudes die stalutenmaͤßige t. Der Professor Steffens, als zei⸗

J. bis dahm 1836, zu

ede,

welcher er von den wichtigsten die Universitaͤt betreffenden keignissen des verflossenen Universitaͤts- Jahres Nachricht gab.

rch den Tod hatte wahrend desselben rluste an Lehrer erlitten, dagegen war Ferordentliche Professor der philosophischen Fakultät, Ir.

die Universitaät keine auf seinen Antrag der Zeune,

geschieden, und der bisherige Privat-Docent der philosophi⸗

hen Fakultät, Dr. Ambrosch, zum außerordentlichen jannt, bei der Universitäͤt zu orden.

Durch die

Professor

Breslau als solcher angestellt Fuͤrsorge des vorgeordneten hohen Ministe⸗ iums hatte das Lehrer-Personal durch die Berufung des Pro⸗

ssors r. Twesten zum ordentlichen Professor der theologischen nd des Professors Hr. Gabler als ordentlichen Professor der hilosophischen Fakultaͤt einen erfreulichen Gewinn erhalten; des⸗ leichen durch die Ernennung des Geheimen Ober⸗Regierungs⸗

iaths Dr, Dieterici zum ordentlichen Professor pphischen Fakultaͤt und des Ober-Ber um außerordentlichen Professor der ph rdentlichen Professoren waren be

Immatrikulirt wurden in diese hende, davon 214 der theologischen,

mizinischen und

.

Di Gesammtzahl der hiesigen Stud

wan Semester 1651.

Sowohl die Universitaͤt im Allgemeinen, i zu derselben gehdrenden Institüte hatte ufenen Universitaͤts-Jahre

8 2

sich der vorzuͤglichen

in der philo—

graths hr. von Dechen ilosophischen Fakultät. Zu foͤrdert worden, die bis herigen von Henning und Hein—

13

in Summa 1351

m Rektorats⸗Jahre S82 Stu— 308 der juristischen, 117 der 183 der philosophischen Fakultat angehoͤren. irenden betrug im abgelau—

als auch ein jedes auch in dem abge— Fuͤrsorge des

nrgeordneten hohen Ministeriums zu erfreuen.

6

lirende mit einem Freitisch bedacht wurden.

Zu außerordentlichen Unter rende wurden von dem vorgesetz begriff des den stellvertretenden Re

zustehenden Fonds Ja63 Rthlr. isch genossen 22 Studirende,

stuͤtzungen fuͤr beduͤrftige Studi⸗ ten hohen Ministerium mit gierungs-Bevollmächtigten bewilligt. Sen Prinzlichen Frei— den allgemeinen 45 und den

In⸗

malzeschen 18 Studirende, dergestalt, daß uͤberhaupt 5 Stu⸗

Außerdem flossen

m. Studirenden noch bedeutende Unterstuͤtzungen aus! dem

nds des Kurmaͤrki Milologischen Semin

berth, nur drei Studirende wur Kunsiliums bestraft. Strafe, von denen nur Einen Verweis erhielten Nach diesem beendigten Vortrage Rektor die Mitglieder des neue Rektor Professor Busch, dem linversitäts Richter und die fur Nuhr erwaͤhlten und unterm 61. porgesetzten hohen Ministerium bestaͤtigten die theologische Fakultaͤt der ge der Professor Rudorff Müller und der

kungs⸗-Rath Boe ulVersammlung aller ordentlichen ten Senatoren, naͤmli sssor Marheinecke und der Rath Heffter, Professor M Hierauf wurden dem neuen Re rkunden der Universitaͤt näßiger Eidesleistung die Insi

erwaͤhl

die if

schen Stipendiums, des theologischen und ars und aus einigen Privat-Stiftungen zu.

Das Betragen der Studirenden war im Allgemeinen lobens⸗

ats uberreicht,

l

Angekommen: Se. Excellen hraͤsident der Haupt ⸗Verwaltung

Neun Studire

den mit der Unterschrift des nde erlitten eine Karzer— zwei die Hoͤhe von 6 Tagen erreichten. 39 Studirende.

proklamirte der abgehende

n Senats, welcher, nebst dem Prorektor Professor Steffens, dem das beginnende Universitaͤts—⸗ September d. J.

von dem Dekane, naͤmlich suͤr

Professor Twesten, für die juristi⸗ der medizinischen der Professor

philosophischen der Professor Geheime Regie⸗

ckh, noch bestehen wurde aus Professoren am 17ten d. M. ch des Ober⸗Konsistorial⸗Raths Pro— Professoren Gans, Geheimer Justiʒ⸗ itscherlich und Toelken.

ktor von seinem Vorgaͤnger eben und nach vorschrifts—

uͤberg gnien und Attribute des Rekto—

den in der Gene⸗

werauf der Rektor Medizinal-Rath Professor usch die Verhandlung mit einer Lateinischen Rede schloß—

der Seehandlung und der Verwaltun

Dauwesen, Rother, aus Schlesien.

otdentl

ö

st

iche Gesandte und bevo hefe, Freiherr von Münchh

z der Wirkliche Geheime Rath,

P

der Staats⸗Schulden, Chef g fuͤr Handel, Fabrik- und

Der Königl. Hannoversche Geheime Kammerrath, außer— llmaͤchtigte Minister am hiesigen au sen, von Dresden.

Zeitungs-Nachrichten.

1

ern die Ehre,

Paris, 17. Ottbr.

Aus la Frankre

dem Koͤnige in einer

Der Tuͤrkische

n d.

i ch. Botschafter hatte ge⸗

Berlin, Sonnabend den 24sten Oktober

Allgemeine

(Staats- 3

——

eitung.

wuͤnschungs-Schreiben des Sultans in Bezug auf das Attentat vom 28. Juli zu uͤberreichen. . Der Freiherr Alexander v. Humboldt wurde Abend vom Könige empfangen.

Der Koͤnig und die Königin der Belgier werden morgen hier erwartet. ; Dem Vernehmen nach wuͤrde der Graf Sebastiani in diesen Tagen wieder nach London zuruͤckkehren. Die Fuͤrstin Lieven ist von Valengay wieder in Paris ein— getroffen.

Der heutige Moniteur publizirt das Budget der Stadt Paris suͤr 1836, wie daffelbhe von dem Praͤfekten des Seine De⸗ partements dem Stadt-Rath vorgelegt worden ist. Es belaͤuft sich auf 121 19,225 Fr. Die Thor, Aecise allein tragt 27,713, Ih Fr. und die Spielpacht G, oß, 101 Fr. ein.

Der (gestern erwähnte) Artikei im Journal des bats über die Lage der Dinge in Eataloniesl lautet folgendermaßen: „Wir werden eine Uebersicht der militairischen Ereignisse in Ca— talonien geben, wie wir es fruͤher mit denen in Navarra gethan haben, und ohne uns im Geringsten um die uͤbelwollenden Aus— legungen, um die laͤgenhaften Versicherungen und um die Abge⸗ schmacktheiten aller Art zu bekuͤmmern, die durch unsere Worte noch einmal hervorgerufen werden könnten. Auf die von den Generalen der Koͤnigin selbst publizirten Aktenstuͤcke, auf un⸗ ser Studium der Topographie des Landes und auf unsere ei— genen Kenntnisse der Lokalitaͤten gestuͤtzt, schreiben wir nicht unter dem Einflusse irgend eines Dritten, und haben denen nichts zu antworten, die uns Verrath und Karlismus vorwerfen, wenn wir mit Unparteilichkeit Thatsachen zusammenstellen, die zu Je⸗ dermanns Kenntniß gelangt sind und nicht bestritten werden kön⸗ nen. Sobald die Regierungs-Junta von Barcelona Nach⸗ richt von der Annäherung der Navarresischen Division erhielt, wurde der General-Capitain Don Pedro Pastors aufgefor⸗ dert, mit einen Theile der Linien-Truͤppen ins Feld zu ruͤcken, um sich nach der Graͤnze von Aragonien zu begeben und die Provinz vor einer so gefährlichen Invasion zu bewah⸗ ren. In den ersten Tagen des September aufgebrochen, mar— schirte der General nach Tervera, und ruͤckte von da bis an den Llobregos und an den Segre vor. Eine Straße, die von Seu dUrgel nach Lerida fuͤhrt, laͤuft laͤngs des Segre; deshalb war es angemessen, an diesem Flusse die Navarresen zu erwarten, und dies that der General Pastors. Aber er hatte auf die be—

vorgestern

net, und bei seiner Ankunft fand er alle diese Puntte ohne Be— fehl gerͤumt, die Festungswerke demolirt, die Behoͤrden und Mi— lizen auf der Flucht, und zwar auf die bloße Nachricht von dem Anmarsch der Navarresen, welche gleichwohl noch ziemlich weit entfernt standen. Die Linie des Llobregos war gleichfalls ver— lassen und die Forts demolirt, was den General der Gefahr aussetzte, seine Verbindungen imst Barcelona abgeschnitten zu sehen, wenn er den Segre bis nach Seu d Urgel hinaufgehen wollte. Schon befand sich Guergus in der Umgegend dieses Platzes, er hielt ihn sogar blokirt, als die dreifache Bewegung

sich durch das Thal Aran in die Gebirge Na, varra's zu werfen. Nachdem der General Pastors von Guergus befreit war, und die Forts von Urgel wieder in gehoͤrigen Stand gesetzt hatte, theilte er am 15. Sept. sein Corps in zwei Kolonnen, um die Chefs Ros⸗d Eroles und Orteu anzugreifen, deren vereinigte Streitkraͤfte sich auf 1500 Mann beliefen und die sich auf dem rechten Ufer des Segre hielten. Die erste Kolonne des General Pastors, von dem Obersten Sebastian kommandirt, war einen Tag fruͤher abgegangen, weil sie zur Ausfuͤhrung der kombinirten Operation einen langern Umweg zu machen hatte, und der General Pastors war auch eben im Begriff von Seu d Urgel abzugehen, als ein Karlistischer Deserteur, der zur constitutionnellen Armee gehort hatte, ihm plotzlich die Nachricht mittheilte, daß die Navarre si⸗ sche Division zum zweitenmale in Catalonien eingedrungen sey, sich nur noch zwei Stunden von Urgel befinde, und auf eine Vereinigung mit Ros und Orteu manoͤvrire. Nichts konnte dem General Pastors unerwarteter und beunruhigender seyn, als eine solche Nachricht, weil er glauben mußte, daß die Navarre— sen, durch seine Anwesenheit am Segre eingeschuͤchtert, und von Montes und Gurrea verfolgt, sich im vollen Ruͤckzuge befaͤnden. Guergus bewirkte seine Vereinigung mit Ros und Orteu, wo— durch ein Corps von 4500 Mann gebildet wurde, wahrend Pa⸗ stors nur 3000 Mann hatte, und zum Unglück konnte die Halfte seiner Division, die Kolonne unter dem Obersten Sebastian, nicht zeitig genug zuruͤckberufen werden. Auch wurde diese Kolonne abgeschnitten, kehrte uͤber den Segre nur mit großem Berluste zuruͤck, und ihre Truͤmmer demorasisirten den uͤbrigen Theil der Division, wahrend die Karlisten, durch den Sieg angefeuert, fort— fuhren, sich im Lande auszudehnen, und sogar als ein Haupt— Depot den Flecken San' Llorens de Muralles besestigten. Indessen rechnete der General Pastors noch immer auf die Mit— wirkung Gurrea's und auf die der Fremden Legion, von der er sogar ein Bataillon in seiner Division hatte. Aber bestimmte und wiederholte Befehle gingen Gurrea zu, sobald als moglich zu der Armee in Navarra zu stoßen, und der Fremden Legion, sich nach Nieder,Aragonien zu wenden, um sich den Fortschritten des Quilez zu widersetzen. Die Stellung des General Pastors wurde dadurch im hoͤchsten Grade kritisch. Da er die Linie des Segre nicht mehr halten konnte, so retirirte er bis auf die des Llobregos, um die Straße nach Barcelona zu decken. Aber der Llobregos war auch schon von den Karlisten besetzt, die sich von Pons nach Calaf zwischen Manresa und dem Segre ausdehnten. Von einer anderen Seite ging Guergus mit assen seinen Streit⸗ kraͤften gerade auf ihn los. In dieser verzweifelten Lage blieb dem General-Capitain nichts anderes uͤbrig, als sich in die Berge oͤstlich vom Segre zu werfen, und die Festung Cordova zu gewinnen, von wo aus er, immer durch das Gebirge, und genoͤthigt, außerdem einen bedeutenden Umwe 3 machen, Cer⸗ vera wieder erreichte. Am 1. Okt. langte er dafelbst an, und hatte

General zwang,

Privat Audienz ein Gluck

zwei Kolonnen, jede von 1000 Mann, nach Agramunt und nach

festigten Punkte Talarn, Tremß, Pons, Artesa u. s. w. gerech⸗

der Gemrale Pastors, Gurrea und Montes den Navarresischen

Quisonna detaschirt. Dies ist eine Generalellebersicht der Ope⸗ rationen, die seit dem Eindringen der Navarresen in Catalonlen stattgefunden haben. Es ist zu bemerken, daß jene beklagens—

werthen Ereignisse unter der Herrschaft der Regierungs⸗/ Junta

stattfanden, als Barcelona von enthusiastischem Geschrei wider—

hallte, als die Straßen Bataillone von Miquelets zu gebaͤren

schienen, als man uͤberall in der Stadt Bewafnungs⸗ und Equipirungs⸗Werkstaͤtten erblickte, als das Geräusch der Waffen in ailen Stadtvierteln erklang, so daß ein Journal jener Stadt uns damals sagte, Barcelona gliche dem beruͤhmten Trojantschen Pferde. Eben so ist zu bemerken, daß die Junta den General Pastors durchaus ohne Unterstuͤtzung gelassen hat. Er hat eit seinem Ausmarsch aus Barcelona keinen Schritt gethan, der nicht durch die Umstaͤnde gerechtfertigt gewesen waͤre, und der nicht die Beschuͤtzung der Provinz zum Zweck gehabt hatte; aber in Barcelona hegte man Verdacht gegen ihn; man erklärte ihn fuͤr einen Verraͤther, der sich dem Ministerium Toreno verkauft habe. Dies sind immer die verderblichen Thorheiten der Volks-Herrschaft. Man hat den General- Capitain, den man doch zu jenem Posten erhoben und dem man den besonderen Auftrag gegeben hatte, sich dem Marsche der Navarresen zu wi⸗ dersetzen, ohne Beistand, ohne Mittheilungen, und ohne irgend eine Art von Verstaärkung gelassen. Das ist das schoͤne Resultat jenes blinden Mißtrauens, jenes laͤrmenden und unfruchtbaren Patriotismus. Guergus ist in die Cerdagne eingedrungen, hat die zerstreuten Karlisten⸗Haufen gesammelt, der Insurrection ei⸗ nen Haltpunkt gegeben, und jetzt haben die Karlisten im Norden Cataloniens eine Streitmacht, die man ohne Uebertreibung auf 19,9900 Mann schaͤtzen kann, wahrend andere zer streute Haufen in dem uͤbrigen Theile der Provinz unaufhoͤrlich die Garnisonen beunruhigen und die Verbindung abschneiden. Da wir es ge⸗ wohnt sind, unsere Worte entstellt, und unsere gewissenhaftestem Versicherungen in Zweifel gezogen zu sehen, so glauben wir, einige merkwuͤrdige Steuen aus den Berichten des General Pastors an die Junta von Barcelona woͤrtlich anfuͤhren zu muͤssen:

„. Da ich nicht mehr auf Guͤrrea noch auf die Fremden⸗ Legion zu zaͤhlen hatte, so wurde meine Lage hoöͤchst gefaͤhrlich. Ich hatte nuͤr noch unbedeutende Streitkräfte dei mir, und war von Feinden umringt. Es fehlte mir außerdem, wegen des sen Willens der Einwohner, an zuverlaͤssigen Nachrichten, waͤh⸗ rend der Feind durch sie Alles erfuhr, was seinen Plaͤnen förderlich seyn konnte,. Da ich wenigstens meine Divist on, die einzige dispö= nible Streitktaft der Provinz, zu retten wünschte, so faßte ich den Entschluß, mich auf Ehrdovg zurck zujlehen, und es gelang nett enn lich, nach den muͤhsamsten Maͤrschen und Gegenmaͤrschen bei Tag und bei Nacht durch ein uͤber alle Beschreibung unwegsames Ge⸗ birge, mich in Agramunt und Cervera festzusetz en wo sch die Be⸗ fehle der Junta abwarten will. Es ist aus der Erzählung, die ich so eben gemacht habe, leicht abzunehmen, in welchem Zustande sich Tatalonien jetzt befindet, und wie dringend nothwendig ez ist, un⸗ sere Streitkraͤfte im Verhaͤltniß zu den so plötzlich angewach senen unserer Feinde zu vermehren. Ich hahe die Einwohner des Gebirges, welches ich passirt habe, in der schlechtesten Stimmung für uns gefunden; Alle sind erklärte Anhanger des Proätendenten. Ein sehr wichtiger mstand it mir kei den Maͤrschen und Gegenmaͤrschen der Navarresischen Division in Catalonien be⸗ sonderz aufgefallen. Diese Division, durch die Truppen. Gurreg's und durch die meinigen gedraͤngt, entfernt sich, zieht sich in Eilmaͤrschen nach QOber-Aragonien zurück und verzichtet auf ihren ersten Ver⸗ such. Dann kehrt sie zuruͤck, und in demselben Augenblick, wo sie wieder am Segre erscheint, erhalten Gurren und die Fremden⸗Leglon aus Madrid den Befehl, Catalonien wegen einer anderen, vielleicht nicht weniger dringenden Bestimmung zu verlassen. Konnte man daraus nicht schließen, daß der Pr tendent in den Buregus der Staats-Kanzlei Agenten hat, die ihm die Gehesmnisse der Deyeschen an unsere Generale verkaufen? Ich wage es nicht, meine Meinung auszusprechen, aber das angeführte Zusammentreffen hat etwas Außerordentliches. Seit dem Beginn meiner Operationen habe ich nicht aufgehört, der Junta durch jeden Eourser Bericht über die selben abzustatten, ohne jemals irgend eine Antwort zu er⸗ halten. Aller Verbindungen mit der Regierung der Provinz be—= raubt, bin ich inmitten der größten Schwierigkeiten mir selbst üͤber⸗ lassen gewesen, ohne Verstaͤrkungen zu erhalten, deren ich doch zur Rettung der Provinz so sehr bedurste. Man hat meine Ebre, meine Anhaͤnglichkeit und die der Handvoll Tapferen, die ich befehlige, angegriffen. Man hat gefagt, daß ich mich weigerte, mit Barke? long zu korrespondiren, und daß ich nach Madrid geschrieben hätte, um mich mit der Regierung zu verstaͤndigen. Ich protestire gegen solche Behauptungen; ich fordere die Versenmder auf, den gering⸗ sien Beweis dafuͤr beizubringen. Ich erklaͤre allen Spaniern, daß ich während des Laufes meiner Sperationen keine Depesche aus Bgreelona bekommen, daß ich durchaus keine Verbindungen mit Ma— drid unterhalten habe, und daß alle meine Augenblicke dem treuen Dienste und der Vertheidigung dieser Provinz gewidmet gewe— sen sind. . . .

„Man sieht aus diesem wegen seines aufrichtigen Tones so merkwuͤrdigen Berichte, daß Barcelona aus leerem Mißtrauen den General, der fuͤr dasselbe kaͤmpfte, im Stich gelassen hat. Wenn sich wenigstens die Anstrengungen nach einer anderen Seite hin gerichtet haͤtten, wenn ein General, der das Zutrauen der Junta und der Einwohnerschaft besaß, mit hinreichenden Streitkraͤsten in den Bezirk von Gerona gesandt worden wäre! Aber wir sehen nicht, daß dies geschehen. Die Karlisten haben im Gegentheil ohne irgend einen Widerstand in die Cerdagne und in die Ebene von Figueras eindringen koͤnnen. Wir hoffen, daß man sie vertreiben werde; aber welche Uebel, welche Verhee⸗ rungen würden nicht unter einer regelmäßigen und festen Be— horde, welche alle Maßregeln mit jener Uebereinstimmung ange⸗ ordnet haͤtte, die allein den Erfolg militairischer Operationen sichern kann, vermieden worden seyn!“ .

Die Nachrichten des Moniteur aus Spanien lauten fol⸗ gendermaßen: Man hat Zeitungen aus Saragossa bis zum 1Iten de erhalten. Die Ruhe ist in dieser Stab wiederhergestellt. Der Traktat wegen des Einruͤckens der Portugiesen in Spanien ist am 21. Sept. in London unterzeichnet worden; 10, 009 Mann werden die Spanische Gränze uͤberschreiten. Die Christinos hof⸗ fen viel von der Pacification der suͤdlichen Provinzen und von den Verstaͤrkungen, welche die Regierung ihnen ank ndigt. Ein

Schreiben vom 12ten d. meldet, daß de las Navas sich noch im⸗

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