denselben zustehender Gelbgahlungen, Vermögen, Kapitalien und Dokumente festgesetzt sind. Namen ⸗ Register derjenigen Personen des Wilnaer Gouvernements, deren beweg⸗ liches und unbewegliches r definitiv konfiszirt 3 worden ist: Adam kowiez, Matheus, Feld⸗ Niewiarowicjz, Ludwig, Guts⸗ . aus ben Zawileyschen besitzer⸗Sohn aus dem Zawi⸗
eise. leyschen Kreise.
Wy so e ri, Nikolaus. Plater, Emilie, . unver⸗
Werey ko, Julian. 2 aus dem Wilkomir⸗
Beren ko, Eduard. chen Kreise. ů26
Waszklewiez, Ernst, Student, Rym kiew ie zewa, Marianne, aus Wilna gebürtig. hefrau des beim letzten Auf⸗
erer Her, Kastmir, Edelmann, rubr betheiligten Joseph Ryni⸗ aus dem Trocker Kreise. kiewicz.
Zatkiewie ;, Johann, Edel⸗ 8 n n . Ignatz, aus dem mann, aus dem Rosienschen Kr. Wilkomirschen Kreise.
Zaliw ski, Joseyh, aus dem Siemaszko, Anton, aus dem Flecken Jurburg gebuͤrtig. Wilnaschen Kreise.
Zam brzycki, Ludwig, Gütsbe⸗ Chmarzynski, Josceyh, sitzeræ im Bilnaschen Kreise. dem Wilkomirschen Kreise.
Kasperowlez, Anastasius, an⸗ Szowman, Johann, chemali⸗ geblich Edelmann aus dem er Kameral⸗Pachter von Wilnaschen Kreise. odopurnie im Wilnaschen
Kubderswskt, Franz, Sohn reise.
Joseph's und Maria's, gebür⸗ Szancillo, Juri, Edelmann tigen Sobolewska. . aus dem Oszmianschen Kreise.
Laudan ski, Juri, Gutsbesitzer Szantyr, Dominik, aus dem Sohn im Wilnaer Kreise. Szawelschen Kreise.
Milosz, Anton, verabschiedeter Igeewiezo wa, Rose, Ehefrau Offizier der ehemaligen Pol⸗ des beim letzten Aufruhr be⸗ nischen Armee. theiligten Onufrius Jacewiez.
Nieto got oder Nieszokoi, aus Jacunfki, Vincent, Gutshe⸗ dem Dorfe Pokopurnie im Wil⸗ sitzer⸗Sohn aus dem Trocki⸗ naschen Gouvernement. schen Kreise.
aus
n ont in er Den 21. Oktober 18235. m Ir en gr Ee n de u m d Geld- Cour e- Zett.
1212
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24
kt. Sohuld- geh. Er. Engl. Obl. 20. Präg oh. d. Zoeh. Kurm. Obl. m. I. C. Nm. Int. Goh. do. Berl. Stadt. Obl. Königab. do.
Elbinger do.
Danz. do. In Th. Wertpr. Pfandbr. EGrosah. Ros. do.
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Geld.
Fr der Erlef. Geld. 2 .
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TF 12 s PFomm. od / Kur. u. Neum. do.
1003, Rückat. C. und z. 101358 geh. d. K. u. N.
102 M Diaconto
Oatpr. Pfandbr.
Frankfurt a. M., 21. Oktober.
Loose
Bank- Act. 1501. iSd.
. esterr. ð M5 Metall, ois s. 101 . A c½n 981. 983, ar,, rr. d. Io, Wals,, Br. Hd 19 e , , g, 6. Er. Logse zu S560 FI. 115. 1127. Preuss., Pr. Sch. S9. S836,
zart. Hbl. jj zu 106 H. 213
do. M, Anl. 982, Br. Poln. 685,ο. Br. S0½9 Span. Rente 28. 275. z0, 1616. 1615.
do.
gehlenigche do. 106 3
215), 13 g A
Gold al maroeo Nene Ducaten
ꝛ ahrdt. Friedrichad'or von B h
Montag,
He ches eI-
Cos.
Fr ?- Geld.
Wien in 20 Er. Augshurg
Breslau
Leipzig
Fraukfurt a. M. Wæ. Petersburg
100 ThI. 150 FI. 100 KRhl.
283 von Kleist. 14133 In 1525 1517 6 281,
Kur 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 8 Tage 2 Mt. 3 Woch.
1031 103. 102 Vz 1063 *
A uswvürtig
Amsterdam, 19. Oktober.
Nied erl. wirkl. Sehuld Sn l/.
125,29. Kanz-Bill. 2513. Al Amort. da,. z iC 792,53. Russ.
Freuss. Prüm. Scheine —. do. 30 18566.
98.
Oesterr. 987. So Span. 305,6.
e Börs cu.
59 do. 10179. Ausg. Schuld
do. AM Aul.
Sonntag, 25. Oft.
Im Schauspielhause: mälde in 5 Abth., nebst ein
Im Schauspielhause: von Heilbronn, großes Ritter⸗Schauspiel in 5 Abth., nebst eim —— Vorspiele in 1 Akt, genannt: „Das heimliche Gericht“, vnn
Lustspiel in 1 Att, n
Potsdam: Der gruͤne Domino Laßt mich lesen, Schw
Th. Korner. Hierauf: Zum erstenmale: in 1 Akt, vom Dr. C. Toͤpfer. spiel in 4 Abth., von Leitershofen.
Königstädtisches Theater.
Sonntag, 28. Okt. Moses, oder: Der Auszug aus Aan ten, Oper in 3 Akten. Musik von Rossini. tische Buͤhne eingerichtet von Fr. Genée.
Montag, 26. Olt. bourg, Schauspiel in 1 Akt, Peucer. Hierauf: Zum erstenmale: Der lustige Rath, un in 2 Akten, nach dem Franz. von Th. Hel.
Königliche Schauspiele.
Im Opernhause: Das eherne
er, ,. in 3 Abth., mit Tanz. Musik von Auber. herese und Dlle. Fanny ElsÜler werden hierin tangen.) Die Lichtensteimer, dramnatisches G
em Vorspiele: Der Weihnachts ahn 3
26. Okt.
Und: Der
Zum erstenmale:
Redacteur Co tte.
Gedruckt bei A. W. Hahn,.
nach dem Franz.
.
Das Kath
Kammerdiener, zh Fuͤr die Konig
Die Familie iu des Scribe, n
.
4
. ,
1 Min
preußische Sta
Allgemeine
124
—
amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Jö Berlin, den 25. Oktober.
Se. Majestaͤt der König haben vorgestern dem zum Koͤnig⸗ Gaächsischen außerordentlichen Gesandten und bevollmaͤchtig⸗ Minister an Allerhöoͤchstihrem Hoflager ernannten Staats— ster und General-Major von Minckwitz die Antritts— enz zu ertheilen und das Beglaubigungs-Schreiben dessel—
m entgegen zu nehmen geruht.
Ge. Majestaͤt der Koͤnig haben den Legations⸗Rath de la
(roix II. zum Wirklichen Legations- und vortragenden Rath
j
Bekanntmachungen.
RNothwen diger Verkauf Das dem Baͤcrermeister Ernst Philipp! Krueger ugehbrige, auf dem Kassubschen Markte in den . en Kreuzen unter der Servis⸗Nummer 889 und 850 und Nr. 12 und 13 des Hypothekenbuchs gelegene Grundstuͤck, abgeschaͤtzt auf 65 1 Thlr. 13 sgr. 3 pf, zu folge der nebst Hypothekenschein und Bedin⸗ gungen in der Registratur einzusehenden Taxe, soll am 31. Maerz 1836 vor dem Lrtushofe verkauft werden. Königl. Land⸗ und Stadtgericht zu Danzig.
Edietal⸗Citation.
Von dem unterzeichneten Gericht werden alle die⸗ jenigen, welche an den, von dem hiesigen Kaufmann Franz Weiner unterm 23. September 1834 auf die , Schummel & Hinkel zu Breslau an die
rdre des hiesigen Kaufmanns Ludwig Michaelis uber dog Thlr. Courant gezogenen, und von diesem nach erfolgter Acceptation unterm 28. October pr. an den Kaufmann Moritz Liltenhayn allhier girirten, nach 2 Monaten zahlbar gewesenen, jedoch in Ber⸗ lin abhaͤnden gekommenen Wechsel, als Eigenthuümer, Cessionarien, Pfand⸗Inhaber oder sonstige Anspruͤche zu haben glauben, auf den Antrag des ic. Lilienhayn hierdurch aufgefordert, sich in dem auf
den 21. November e., Vorm. 11 uhr, errn Assessor Fischer in dem Stadtgerichts⸗ Gebaͤude hierselbst er, . Termin entweder per⸗ soͤnlich oder durch legitimirte Bevollmaͤchtigte zu melden, ihre Ansprüche an den gedachten Wechsel anzuzeigen und . widrigenfalls ihnen die⸗ ,. ein ewiges Stillschweigen auferlegt und ge⸗ achter Wechsel amortisirt werden wird.
logau, den 31. Juli 1835. Königl. Preuß. Land⸗ und Stadtgericht.
Literarische Anzeigen.
Bei uns ist erschienen und durch alle gute Buch⸗ handlungen zu haben: Repertorium esetzlich er Bestimmungen u. Verfügungen, ch a das evangelische Kirchen⸗ und Elemen⸗ tar⸗Schulwesen, uͤber die Amtsfuͤhrung und Pflichten, so wie uͤber die Einkuͤnfte und Gerechtsame der Kir⸗ chen⸗ und Schulbeamten des Piꝛreußischen Staats ergangen sind, ein Handbuch fuͤr Geistliche, Schul⸗ een und demnaͤchst auch fuͤr Kreis- und Ortsbe⸗ hoͤrden, welche auf das Kirchen⸗ und Schulwesen einwirken, hergusgeg eben von Joh. Christop gerek ich Seger, Koͤnigl. Schul⸗Inspektor in der Superintendentur Potsdam u. Prediger zu Wustermark u. Hoppenrade. gr. A0. 253 Bogen. Preis 11 Thlr. Dieses Werk wird einem gefahlten Bedurfnisse im Preuß. Staate abhelfen, und allen Consistorien, an⸗ dern geistlichen Behoͤrden, allen Kirchen, Schulen und deren Beamten höchst willkommen sein, auch in Bezug auf hohe Ministerial⸗Verfuͤgung, wegen all⸗ 7. J rg eder Pfarr⸗Registraturen ersprießliche enste leisten. 333 Herr Verfasser hat bei seiner Arbeit das All⸗ gemeine Landrecht, Matthis juristische Monatsschrift, die Gesetzsammlung, die Amtsblaͤtter der dnigl. Regierungen und nichũbem die Kegelschen Auszuͤge, die Sammlungen von Rumpf, Haupt, Bavenroͤth u. s w., die aͤltern und neuern Cireular⸗Verfuͤgun⸗ gen der geistlichen Provinzial⸗Behörden, auch die v. e cke. Jahrbuͤcher benutzt, und so ein Werk eliefert, welches im Manuscript schon von hohen ersonen im geistlichen Ministerium sehr guͤnstig beurtheilt und dessen Zweckmäßigkeit in einem Re⸗ seript des hohen Ministeriums der Geistlichen⸗ und Unterrichts⸗Angelegenheiten anerkannt worden ist. Um dasselbe recht gemeinnuͤtzig zu machen, haben wir den Preis dafür, bei guter Ausstattung, moͤg⸗ lichst billig gestellt.
ö Stuhr che Buchhandlung in Berlin, Schloßplatz Nr. 2.
vor dem letzten Jahre.
det werden.
Velinpapier ist: ken neh 20 sgr.
stralse No. 37.
Svo.
Afrika enthalten.
Rußland,
1 G. Ba sse in Quedlinburg ist so eben erschie⸗ . in e Gare ne e, fin . hei E. S. Mittler (Stechbahn Nr. 3), zu haben:
zu haben:
Subs cribenten- Sammler e
Exemplaren eins frei! Eine französische Uebersetzung ist hei uns vor- bereitet und erscheint davon nächstens das erste Hest. Carlsruhe und Leipzig, im Kunstverlag,
brosch.
So eben haben bei F. Kup die Presse verlassen, und i
Allgemeiner Anzeiger
Wie soll das Kindlein heißen? Oder: Die Bedeutung der Tausnamen. fuͤr jeden Familienvater, besonders auch fuͤr Lehrer. Bearbeitet von F. Atzerodt und H. Kaiser. Sy
geh. Preis 19 sgr. Eltern ist bei der Wahl der Taufnamen die Kennt⸗ niß ihrer Bedeutung von besonderem In teresse. Die Mehrzahl dieser Namen enthalt ein Lebens Motto zur Staͤrkung der sittlichen Kraft; sie stellen dem Traͤger gleichsam eines wuͤrdiges Ziel seines Han— delns vor's Auge.
Semilasso's Weltgang. Neuestes Werk aus den Papieren des Verstorbenen.
So eben ist erschienen: Vorletzter Weltgang von Semilasso. Traum und Wachen.
Aus den Papieren des Verstorbenen
rster Theil An Europa.
Stuttgart, im Oktober 1833. Hallber Zu haben in saͤmm
r.
Su hseriptions-Einladung. So eben ist erschienen: Die Klassischen Stellen der
Schweiz
u nid deren Hauptorte in Original-Ansichten dargestellt.
gezeichnet von Gustar Adolph Müller, auf Stahl gestochen van Henry Winkles und andern ausge- zeichneten Englischen Künstlern. Ait kErlzuterungen von Heinrich Zsehokke. Erste Lieferung. Als Bürgschaft für den hohen literarischen Werth des Werkes; nennen wir nur den Namen Zs ch akke, er machte die Bearbeitung des Textes zur Haupt- arbeit seines literarischen Wirkens während cer
Nur im festen Vertrauen auf allgemeine Theil- nahme des deutschen Publikums konnten wir diese Unternehmung wagen; wir belürchten nicht in un. sern Errvartungen getäuscht zu werden! Das Werk wird sämmtliche Cantone der Schweiz umlassen und in 216 monatlichen Lieferungen vollen- Der Preis der Lieferung in, Royal. 2 2 28 * getay, mit 3 Stahlstichen und 1 Bogen Text aul 10 sgr.; der Pracht- Ausgahe in unart init Abdrücken auf chinesisch Papier:
rhalten bei 12 beꝛalilten
Septbr. 1835.
7 Creuzhauer. Bestellungen nimmt an: die Buch- und Kunst-
handlung vo. E. H. Schroeder in Berlin, König.
Erste und zweite Abtheilung. A Thlr. 20 sgr. Der geistreiche Verfasser, ausgezeichnet durch die glaͤnzendste Darstellungsgabe, pikanten Witz, Reich⸗ thum der scharfsinnigsten Beobachtungen, keit und hohe Eleganz, 1 neuesten Werke in fo reichem Maße vereinigt, wir dasselbe als eine der
Freimuͤthig⸗ hat dies Alles in . a ) interessantesten Erscheinun⸗ gen in der neuern Literatur . bezeichnen keinen Anstand nebmen. Wuͤrdig schl Weltgang an die Briefe eines Verstorbenen, als deren verheißene Fortsetzung Jeder es anerkennen wird Die ersten zwei, elegant ausgestatteten Baͤnde, denen der dritte binnen wenigen Wochen folgen wird, brin— 9 des Verfassers Gang durch Europa, ande werden dann seine Denktwürdigkeiten in
eßt sich Semilasso's
ger sche Verlagshandlung. tlichen Buchhandlungen der i, ,, . Monarchie, Deutschland, Kurland, chweden, Daͤnemark u.
w., in Berlin bei Ferd. Dum mler, Linden gie ;
19.
ferberg in Mainz n allen Buchhandlungen
Beurm ann, E., Frankfurter Bilder. 1 Thlr. 18 sg
Ein Buch
Spaͤtere
Syd. geh.
fuͤr die Preußischen S
Graff, G. die Peltgeschichte. Ein Compen⸗ dium zunaͤchst fuͤr die mittlere Bildungsstufe der Gymnasien und anderer hoherer Lehraͤnstai⸗ ten. gr. Syg. 22 sgr.
Heße, W, die Anfangsgruͤndr der Formenlehre fuͤr den wn fehr fan und Elementar Un terricht fuͤr Lehrer an Volksschusen. Ir Theil Mit neun Steintafeln. Auch unter dem Titel: die Anfangsgruͤnde der Formenlehre fuͤr Real⸗ und Buͤrgerschulen. Zweite ganz umgearbeitete Auflage, gr Sys. 1 Thlr.
Heße, W., Rheinhessen in seiner Entwickelung von 1798 bis Ende 1831. Ein statistisch⸗staats= wirthschaftlicher Versuch. Mit 1 Karte von Rhein hessen und 1 lithog. Tafel. gr. Svo. geb.
1 Thlr. 10 sgr. Huben er, J. W. 9. Dr., theoretische Anfangs⸗ ruͤnde der wissenschaftlichen Pflanjenkunde. Als nleitung zum Selbststudium fuͤr Anfaͤnger. 1Ir Band. Handbuch der Terminologie und Orga⸗ nographie des Pflanzenreichs. Neöst den Grund⸗ zuͤgen zum Eingehen in die Wissenschaft, den
und die Kunst sie zu beschreiben. Svo. geb. 1 Thlr
Jakobi G. A, Beschreibung des gegenwaͤrtigen Zustandes der Europaͤischen Feld⸗Artillerieen 18 Heft. Beschreibung des Materials und der Aus⸗ ruͤstung der gin Ther Feld⸗Artillerie. gr. Sryo
geb 26 sgr. . . Len z⸗Kuͤhne, J. St, Lustspiele 2 Baͤnde. 8 vo. gr.
2 Thlr. 22 s Ir Band enthaͤlt: 3 Die Nacht der Irrungen 18 sgr. 25 Katharina II. und ihr Hof. 13 sgr.
35 Die vornehme Welt in der Bedientenstube.
* sgr. . Y Carl II. oder: Ein fuͤrstliches Abentheuer in der Taverne. 10 sgr. 2r Band enthaͤlt: ; 1) Margaretha von Valois und die Mlßvergnuͤg⸗ ten im Jahre 1879. 20 sgr. 2) Hochmuth kommt vor dem Fall. 183 sgr. Möhler, J. A. Dr., neue Untersuchungen der Lebrgegensqaͤtze zwischen den Katholiken und Pro⸗ testanten. Eine Vertheidigung meiner Symbo⸗ lik gegen die Kritik des Herrn Professors Baur in een. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. gr. Syo. 2 Thlr. . Steudenmaier, F. A Hr, der Geist des Chri⸗ stenthums, dargestellt in den heiligen Zeiten, in den heiligen Handlungen und in der heilgen Kunst. 2 Theile. Svo. geb. 2 Thlr. 3 sgü. In Berlin in der Enslin schen Buchhanölung (F. Muller), Breitestraße Nr. 23, zu haben.
Bei G. F. Heyer, Vater, in Gießen ist von jetzt an in alleinigem Verlage zu haben, und bei E. E. Mittler in Berlin (Stechbahn Rr. 3), so wie in allen reellen Buchhandlungen zu erhalten: ; Wissenschaftliche a r nnn, des geistli⸗ chen Berufes, nach den neuesten Zeitbeduͤrf⸗ nissen entwickelt von Robert Haas, 2 Baͤnde, gr. Syp. 1833. 2 Thir Der geistreiche Verfasser dieses zeitgemäßen Werkes hatte es auf seine Kosten sehr anstaͤndig drucken lassen und der J. Ricker schen Buchhandlung dahier in Commission gegeben. Indem ich hiermit anzeige, daß es mit allen Verlagsrechten in meinen Verlag uͤbergezangen ist, glaube ich mich durch mehrseitige gunstige ürthelle geistreicher Sachverstaͤndigen fuͤr berechtigt zu halten, dieses Werk als eines der wichtig sten neuen Erzeugnisse im Felde der theologischen Wissenschaften zu empfehlen.
Fur Lateinschreibende und Lateinlern ende
Unter allen bis jetzt vollendeten Woͤrterbuͤchern hat noch keines bei so billigem Preise die Vollstaͤndigkeit zugleich in Bogenzahl und innerer Guͤte erreicht als folgendes: 2 ͤ
Deutsch⸗lateinisches Handwoͤrterbuch. Nach dem größeren fuͤr Gymnasien bearbeitet von F. K. Kraft und M. A. Föͤrbig er. . 90 Bogen gr. , , vn Thlr., Schreib⸗ papier: 33 Thlr.
Unbestritten und ohne Nebenbuhler ist der Werth des groͤßeren Werkes, dessen jetzige zte, wieder um 12 Bogen vermehrte Auflage sich vorzuͤglich durch
taat en.
tische Regeln auszeichnet.
Aus den roͤmischen Klassikern z
Gesetzen, uͤber die Benennungen der Pflanzen,
Dr. 2 Bde. 171 Bogen gr.
Schon durch die vierte Werth der
F. K. Kraft. 23 papier: 1
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An ze i
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jedoch öster als bisher mit Jahrgang (üher 60 Bogen) zu von 23 Thlr. — Wie hbekani ztg. dio beste und vollstindi das ganze Gebiet der neuen
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folgen, von Neujahr an; Die angewan
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t, gewährt die
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Sie ist lür alle 6
lur lortgehen wolln,
Um den Wünschen mehrerer neuen Ahonuenlen welche die Lit. Lig. schon vom October d. J.]
gen zu kommen, Vll Jalirg. 1835 eine!
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weisung
r das praktische
hre von Kastheh von . 1
berein et
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3. Barz ch uhaendim;
antaine beendigt. Narantaine bis zum . Richelieu, welches er bewohnt, und a
0. ⸗
ih. unter dem Schu igt
sttdẽ war seit laͤngerer
hichtt hatte, daß sie solche strafbare Umtriebe leiteten, 1 welchem sie wußte, ,. bihunj
atige Rente zu konvertiren, .
n ve sweifse sch uhm seines Namens zu gruͤnden gedachte, und daß er des“ birde uns ni t wundern. lane des h geste ind pohl beseitigen, die er vergeblich mit einer eines befferen Erfolges 6. cher sor 1 nutzt ssen . 36 ckjahlung ol dte Chemie, i wd aus der immmer steigenden Befestigung des d
n Ministerium der auswaͤrtigen Angelegenheiten Allergnaͤdigst ernennen und die daruͤber ausgefertigte Bestallung Allerhoͤchst⸗ öst zu vollziehen geruht.
Angekommen. Der General-⸗Major und Commandeur
Mn öten Landwehr-Brigade, von Hedemann, von Ruppin.
Der Bischof der evangelischen Kirche und General-Super— hiendent der Provinz Pommern, Dr. Ritschl, Abgereist: Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath,
von Erfurt.
rordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister bei Sr
Majestt dem Koͤnige der Franzosen, Freiherr von Werther, ch Wuͤrzburg.
Zeitung s-Nachrichten.
Aus lan d—.
Rußland.
Odessa, 6. Okt. Lord Durham hat am 3ten seine Qua—⸗ Ein Kosaken⸗ Piquet begleitete ihn von der
dem eine Ehrenwache mit einer Fahne aufgestellt war. Bei m Eintritt in die fuͤr ihn bestimmten Gemaͤcher wurde er dem hiesigen Kommandanten, dem Brigade⸗General der Gar⸗ em Poligeimeister und dem Stadt Aeltesten empfangen. Darauf erschlen der General- Gouverneur, Graf Woronzoff, weitung des G eurs der Stadt, Herrn Lewschin, um ö 3 Lord Durham stattete noch an demselben Englischen General-Konsul, Herrn Jeames. Am fol⸗ Tage machten die fremden Konsuͤlm dem Botschafter ihre tung, der auch die hier wohnenden Englaͤnder empfing. besuchte derselbe das hiesige Institut für adliche Damen, e Ihrer Majestaͤt der Kaiserin steht,
e unsere Feuer⸗ . und wohnte nach dem Di—
her del dem General- Gouverneur einer Vorstellung von Belli⸗ nis Norma bei. ;
Frankreich.
paris, 19. Okt. Der bisherige Griechische Gesandte, Fuͤrst Kania, hatte gestern die Ehre, dem Könige in einer Privai—⸗ luhlenz sein Abberufungs⸗Schreiben einzuhaͤndigen. Unmittelbar wauf uͤberreichte der heimer bisherigen Eigenschaft ersetzt, im machte demnächst der Koͤnigin ünd nnen des Königlichen Hauses seine
eneral Colettis, der den, Fuͤrsten Caradja dem Koͤnige sein Kreditio, den Prinzen und Prin— Aufwartung. Der neue Russische Botschafter, Graf von Pahlen, ist vor— in hier angekommen. Im Journal de i liest man Folgendes: „Die Be⸗ eit davon unterrichtet, daß einige poli—⸗ Fluͤchtlinge an der Verbreitung auswärtiger geheimer Ge— hhaften arbeiteten, und ließ sonach diejenigen, die sie 1 Ver⸗ renge Gestern Abend wurde demgemäß ein Haus umzin— daß hier Fluͤchtlinge sich versammeln und man fand deren in der That 15, die gerade eine hielten. Auf dem Tische, um den sie saßen, fand man wichtige Briefe und fast alle Papiere der erwaͤhnten Ge⸗
chen.
en,
hiele saschaften.
Das Journal du Commerce enthaͤlt uͤber die schon
inge beabsichtigte . . sprocentigen Rente nachste⸗ e
auptet, daß der Plan, die 5pro⸗ hoͤhern Orts Schwierigkeiten finde, ren Humann entmuthigten. Man fuͤgt sogar hinzu, daß
emerkungen „Man
eine Operation zu Stande zu bringen, auf die er
auf dem Punkte stehe, seinen Abschied zu nehmen. Dies Die Schwierigkeiten, die sich dem Herrn Humann entgegensetzen, schreiben sich nicht von in her; schon vor einem Jahre haben wir sie angedeutet; wenn Herr Humann sich jetzt zurückziehen will, so mag er die Unmöglichkeit eingesehen haben, politische Ruͤcksichten
nigen Beharrlichkeit bekaͤmpft hat. Die Konvertirung ist dennoch eine Rothwendigkeit, der die 4 nicht Ehen kann, es mag geschehen, was da wolle. as Recht
ückzah ttten. Was die
Zweckmaͤßigkeit der Anwendung desselben ft, so geht sie aus
der allmaäͤligen Vermehrung der Kapitalien — entlichen Kredits Dr. Die Herabsetzung des Zins fuß es ist eine Thatsache, die sich m Privat ⸗Verlehr ailigemeln geltend macht, und von der der oͤf⸗ liche ** ebenfalls Nutzen ziehen muß. Man erinnert sich, daß erste Vorschlag zur Reduzirung der Fprocentigen Rente im re 1825 von Herrn von Villöle gemacht wurde; aber die
uration schlug diese an nur vor, um die Milliarde chiluhringen, die sie far die Cmigrirten berlangte. uͤngluͤck⸗
Thatsachen und e , .
dem General⸗Gouverneur ab und speiste
pari wird von Niemanden mehr ernstlich
auf 11 Millionen Spanier gestuͤtzt
licherweise, und zum die damals herrschten, man die Milliarde votirte.
Politit. Was die Regierung schen Zwecke vo rschlug, das verweig ert die jetzige Regie⸗ rung, und zwar ebenfalls zu einem politischen Zwecke, der ihr aber eben so wenig Ehre macht. Die Restauration mollte ihre Anhaͤnger belohnen, indem sie ihnen eine Milliarde zum Ge— schenk machte; die Doctrinairs wollen ihre Anhaͤnger belohnen, indem sie ihnen die 35 Millionen erhalten, welche durch die Re⸗ duction auf dem Budget erspart werden würden. Es ist immer dieselbe Taktik. Glaubt man aber, daß das Land ohne Murren eine solche Last noch länger tragen werde? Gewiß nicht. Die öffentliche Meinung ist seit ĩz5 aufgeklarter geworden. Die gehaͤssi⸗ gen und schimpflichen Benennungen, mit denen damals viese Rentiers in der Kammer den Konvertirungs⸗Plan belegten, werden jetzt nach ihrem wahren Werthe ist gegenwartig unter sich einig, die Verwirklichung einer Er spar⸗ niß ut e en, die Um so vortheilhafter ist, als dadurch in keinem Verwaltungs- Zweige eine Verlegenheit herbeigefůührt wird. Es zeigt sich täglich mehr, daß es den Doctrinairs un⸗
wurde die Redaction verworfen, während Gegenwärtig herrscht eine andere
moͤglich seyn wird, die zur Entwickelung unserer materiellen In⸗ .
teressen nothwendigen Skonomischen Neformen zu hintertreiben. Unser Budget ist mit ungeheuren Ausgaben zur Ünterhaltung des Effektiv Bestandes der Armee uͤberladen; aber nicht genug an den Summen, die wir bezahlen muͤssen, um unsere Armee auf dem Kriegsfuße zu erhalten, müssen wir auch noch jahrlich z35 Millionen geben, um den Eifer der Pariser National- Garbe nicht erkalten zu lassen, die die Hauptstuͤtze der jetzigen Regierung ist. Was soll man von einem Systeme fagen, welches nur Vertrauen zu- der materiellen Staͤrke hat, und nur durch solche Mittel be— ö ö 9. er Messager sagt: „Herr Pasquier halt es fuͤr gewiß,
daß man die Debatten des gar i Prozesses am 16. No⸗ vember werde eröffnen konnen. Diefer Prozeß wird allerdings hoͤchst anziehend, aber doch nicht in dem Maße interessant seyn, als er es geworden waͤre, wenn er sich an eine Partei geknuͤpft haͤtte. Die Instruction beginnt mit dem Gestaͤndnisse, daß sie nichts Entscheidendes ermittelt habe, und daß man nicht uͤber Herrn Pepin hinauskomme, wenn man einigermaßen positive Einverstaͤndnisse finden wolle. Um ene, es sich? Um etwa 500 Fr.,
Sous auf jeden Flintenlauf, kurz, irgend eine politische Bedeutung. Das Merkwürdige in den Debanten . Fiesch s beschränken, um so 65 als er verspricht, sein
uditorium durch Aufschluͤffe in Erstaunen zu setzen; und in der That gestehen alle Leute, welche Gelegenheit haben, Fieschi zu sprechen, ein, daß seine Antworten etwas Ueberraschendes und Bundiges haben, was den oͤffentlichen Debatten viel Pikantes geben durfte.“ — Der Bon Sens glaubt den Prozeß nicht so nahe bevorste⸗ hend, und mißbilligt die Art und Weise, wie jener abscheuliche Verbrecher behandelt werde. „Es ist unmoglich“, sagt das ge— nannte Blatt, „sich einen Begriff davon zu machen, löie zuvor⸗ kommend und aufmerksam Fieschi behandelt wird. Seit dein 28. Juli hat man ihm noch nicht ein einziges Mal gesagt, daß er ein Elender sey. Im Gegentheil, alle e, one! die ihn umge⸗ ben, . den Auftrag, den Geist, die Entschlossenheit und Kuͤhnheit anzuerkennen, deren es bedurft habe, um fein Verbre⸗ chen guszufuͤhren; man macht ihn fast zum Helden!“
Morey, der muthmaßliche Mitschuldige Fieschi's, hat sich endlich entschlossen, Nahrung zu sich zu nehmen, so daß man nun⸗ mehr gegruͤndete Hoffnung hat, ihn zu retten.
Der verantwortliche Herausgeber des „Réformateur“ ist heute abermals, wegen zweier in den Nummern vom 13. und 14. Okt. enthaltenen Artikel, von dem hiesigen Assisenhofe in con- tumaciam zu zmonatlicher Haft und einer Geldbuße von 5000 Fr.
welche erbaͤrmliche Summe um eine Speculation von um eine Verschwoöͤrung, ohne
verurtheilt worden.
Die Zoll⸗Einnahme in Marseille 2, 785.218 Fr. betragen.
Im Moniteür liest man: „Wie hatten, so sind die Grafen Almodovar und Las Navas am gten d. in Madrid angekommen. Am 11Iten wurde die ganze Natio⸗ nal⸗ Garde gemustert. Die Division Gurrea ist wieder in Na⸗ varra eingeruͤckt; man erwartet daselbst auch die Fremden ⸗Legion, die am 185ten in Barbastro stand. Am 16ten hatten Don Ear los und Cordova noch immer ihre fruͤheren Stellungen inne, ge— trennt durch die Arga, welche sehr angeschwollen ist. Eordova hat die Bruͤcken von Mendigorria und Belasquari abbrechen, und, die von Larraga befestigen lassen. Am l15ten ist Graa mit A900 Mann nach Pampelona marschirt, um diesem Platze Pro⸗ viant zuzufuͤhren.“
„, Wir hatten gestern“, sagt das Journal des Débats, „die Unterwerfung des Grafen de las Navas angekuͤndigt, da seine Anwesenheit in Madrid uns dieses hinlaͤnglich anzudeuten schien. Ein Madrider Schreiben vom 19ten besagt aber, daß Herr de las Navas, nachdem er 48 Stunden in erfolglosen Konse enzen mit den Freunden des Herrn Mendizabal hingebracht, in Begriff stehe, nach seinem Hauptquartiere uruͤckzukehren. Sollte dies gegruͤndet seyn, so waͤren die Sachen noch nicht so weit vorge⸗ ruͤckt, als wir es Anfangs glaubten.“ =
In einem von hiefigen Blättern mitgetheilten Schrei⸗ ben aus Madrid vom ichen d. liest man unter Anderem: „Die gemaͤßigte Partei hat sich von ihrer Ueberraschung erholt, und wird sich dem Herrn Mendizabal anschließen, befonders da sie sieht, daß die Anstrengungen dieses Ministers zur Bestegung der Karlisten Erfolg zu versprechen scheinen. Wenn aber diese An⸗ strengungen fruchtlos bleiben soliten, so muß man darauf gefaßt ęyn, daß die der Intervention unstige Meinung die groͤßte
usdehnung erlangen und daß die Majorität der beiden Kammern, sich kräftig far eine Maßregel aus⸗ n werde, deren Zweck es seyn soll, dem Karligmus durch einen
hat im verflossenen Monat
wir gestern gemeldet
spre
entscheidenden Schlag ein Ende zu 2 Die scharfsichtigsten Per⸗
sonen scheinen uͤber die Gesinnungen rankreichs in Bezug auf uns
Theil wegen der ztonomischen Vorurtheile,
der Restauration zu einem politi⸗
gewuͤrdigt; und die liberale Opposition .
Berlin, Montag den Z6tten Oktober
Schleichhandel gar fehr erleichtern;
dieser Antwort eben nicht zufrieden gewesen,
wird sich lediglich auf die
herum von elegant geputzten Damen besetzt,
chen Charakter die groͤßten Tugenden gezeigt, die
ben schmuͤcken, und Sie bieten allen mung dar.“
⸗
—
g.
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1838.
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getheilter Meinung zu seyn: man fuͤrchtet und man hofft. Hr. Men⸗ dizabal hat den Verdruß nicht verheimlicht, den ihm mehrere Artikel des Journal des Debats verursacht haben; indessen hat er sich einigermaßen beruhigt, als er bemerkte, daß der Moni— teur“, das anerkannte offizielle Blatt des Franzoͤsischen Ministe⸗ riums, jene Artikel nicht wiederholte. Aber die Ungewißheit, welche die Betrachtungen des genannten Franzoͤsischen Blattes in den Gemuͤthern zuräcklassen, wirkt sehr nachtheilig, und man moͤchte gern vor dem Zusammentreten der Cortes bestimmt wissen, woran man ist. Besonders unzufrieden ist die Englische Gesandi—
schaft uͤber die Artikel des Franzoͤsischen ministeriellen Journals.“
Der Herzog von Frias soll sich vor einigen Tagen nach Ein— gang einer Depesche des Herrn Mendizabal bei dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten uͤber die geringe Wachsamkeit der diesseitigen Zoll geh' h an der Spanischen Graͤnze amtlich beschwert haben. Der Herzog von Broglie (so erzählt man sich) habe geantwortet, daß von Seiten Frankreichs nichts verabsaͤumt worden sey, um die Graͤnze gehörig zu bewachen, die Polizei allein habe seit dem 1. Januar d. J. einen Kosten Aufwand von 150, 9090b Franken verursacht, ohne die außerordentlichen Ausga⸗ ben fuͤr das Gbservations . Eorps und die Zoll-Beamten in An— schlag zu bringen; das Gebirge aber und der in den Spanischen Gränz⸗ Provinzen rn. Gemeingeist, verbunden mit der Gewinnsucht aller raͤnz⸗ Bewohner, muͤßten natuͤrlich den indessen werde die Negie⸗ rung noch einmal die scharfsten Befehle ergehen lassen, daß jede Verbindung mit den Karlisten moͤglichst unterbrochen werde. Man will wissen, der Koͤnig fuͤr seine Person sey mit da er den äͤußersten Widerwillen gegen die Wendung, welche die Spanischen Angele⸗ genheiten in neuerer Zeit genommen, hege, und daher der Mei— nung sey, daß Herr von Broglie zu viel versprochen habe Herr Thiers soll diese Ansicht theilen.
Briefe aus Genua vom 10ten d. M. lauten uͤber den dor— , Zustand ziemlich befriedigend. Die Cholera nahm taͤglich ab, und man hoffte, daß sie bald ganz verschwinden würde. Der Portugiesische Konsul war, obgleich er' seine Paͤsse erhalten hatte, noch nicht abgereist, und man schmeichelte sich daher, daß die zwischen dem Turiner und dem Lissaboner Kabinet entstandenen Ir⸗ rungen in einer fuͤr beide Theile befriedigenden Weise beseitigt werden wuͤrden. .
Großbritan len und Ireland.
London, 20. Ott. Gestern bot die Stadt Oxford einen Kaͤußerst belebten Anblick dar; die Straßen waren schon am fruͤ⸗ hen Morgen mit Menschen gefüllt, die sich nach allen Richtun⸗ gen hin bewegten, indem ein Jeder sich einen Ort aussuchte, von wo aus er den Einzug Ihrer Majestät der Königin am besten zu sehen hoffte. Eine große Menge stroͤmte auch auf die Land⸗ straße hinaus, auf welcher die Königin ankommen sollte. Im Gasthof zum Engel waren die glaͤnzendsten Vorbereitungen zur Aufnahme Ihrer Majestaäͤt getroffen. Die Behörden der Stadt und der Universität hielten sich dort auf, um darauf zu sehen, daß nichts verabsaͤumt wuͤrde. Ein Corps reitender JYJeomanrh zog der Königin bis Benson entgegen. Um 12 Uhr langte der Bagage⸗Wagen . Majestäͤt vor dem Hotel an, und eine halbe Stunde später fuhr die Königin selbst, voran das Kavallerie⸗ Corps und ein Trompeter, langsam zur Stadt herein, uͤberall vom freudigsten Jubel empfangen. Die Herzogin von Sachsen— Weimar saß zur Linken Ihrer Majestaͤt. Im folgenden Wagen befand sich der Prinz George von Cambridge. Die Königin war kaum abgestiegen, als sie sich schon auf dem Balkon dem Volke zeigte. Nachdem sie sodann ein Fruͤhstuͤck eingenom⸗ men hatte, erschienen der Mayor und mehrere andere Beamten, um Ihrer Majestaͤt ihre Huldigungen D,, . Die große Aula der Universitaͤt war aͤufs geschmackvo ste dekorirt und rings . die der Ankunft der Königin harrten. Die Studirenden brachten unterdeß mehrere Vivats und Peregts aus, theils im Ernst, theils im Scherz. Mit rauschendem Applaus wurden die Namen Herzog von Wel lington, Sir Robert Peel, Lord Eldon und Lord Lyndhurst auf⸗ genommen, eben so die Lebehochs auf die Kirche und den Konig, auf die Majoritaͤt des Oberhauses und auf die Damen. Großes Gelaͤchter erregten Vivats auf die Jungfrauen, auf Lord Radnor und seine Jagdhunde und auf den Koͤnig der Kannibalen⸗Inseln. Mit Zischen ünd Murren wurden die Ramen der Minister und besonders Lord John Russell's begleitet; dem Lord Brougham und den Dissenters brachte man geradezu ein Pereat. Um 3 Uhr erschien die Koͤnigin und wurde mit schallendem Jubel begrüßt. Als Ihre Majestät und die Herzogin von Sachsen-Weimar sich niedergelassen hatten, schritt der Herzog von Wellington, als Kanzler der Universitaͤt, in die Mitte der Kula vo und verlas eine Adresse an die Königin, worin, naͤchst dem Dank fuͤr den Besuch, womit Ihre Masestät die Universitaͤt beehrt, folgende Aeußerungen enthalten sind:; „Das Haus Braunschweig hat sich der Britischen Nation theuer gemacht durch den Eifer, womit es stets deren constitutionnelle Prinzipien zu behaupten gesucht Lange . hindurch hat es diesem Reiche den voll— kommenen Genuß seiner buͤrgerlichen Rechte und verfassung smaͤ⸗ ßigen Freiheiten bewahrt; und diese Universitaͤt hat allen Grund, dessen unablässige Bemuͤhungen zu Gunsten des Unterrichts und der wahren Religion anzuerkennen. Wir können auch hinzufuͤ⸗ gen, daß wir unter den Vorgängerinnen Ihrer Majestaͤt in der .. en Stellung, welche Sie setzt einnehmen, einige der eifrigsten
nnerinnen dieser Universität hatten, welche dieselbe zum Ge⸗ genstande ihrer Koͤniglichen Gunst machten. Ew. Majestaͤt aber haben auf dem hoͤchsten Platze im Königreich in ihrem personli⸗ : das Privatle⸗ nicht nur Ihrem Hofe, sondern taͤnden des ganzen Landes ein glaͤnzendes Muster zur Nachah⸗ Ihre Majestaͤt dankten in den huldreichsten Aus⸗ druͤcken. Hierauf nahm der Herzog von Wellington den Kanz⸗ ler⸗Stuhl ein, und es wurde mit den ublichen Formen dem Prin⸗ zen von Hessen, Philippsthal⸗Barchfeld, dem Grafen Howe, dem