neros und Partidos Seltos
Die Kavallerie beläuft sich auf mit einem Park von 16 Kanon
Moͤrsern und 2 Haubitzen.
taillon Guiden, als Leibwache Obgleich in Bilbao eine sehr starke Garnison steht, ben doch hier schrecklich , , Dreimal in der Woche ha⸗
welche die Vor⸗ g fuͤhrten sie glaͤnzende
ben wir Theater; die Itali
stellungen giebt, ist nicht uͤbel; am le die „Cenerentola“ auf, wozu
Versammlung eingefunden hatte faltigkeit der fremden Unifor Kinloch vom 1sten Lancier⸗ Regiment war in voller Unifo
wesend.“
„Bilbao, 17. Oktober. Wie ich hoͤre, schwaͤrmen die Kar⸗ listen noch immer in der Umgegend umher.
ruͤckte die Armee in Marsch⸗
lich wird sie zur Uebung ein paar
mich nicht wundern, wenn ich hoͤrte, kommen hatte, ehe sie wieder hierher me ich von einem Ritt um die Vorp
haben ganz in der Naͤhe ein auf den Feld⸗Offizier Major
machte. Ich war vor einigen Tage hier nach Portugalette auf dem Flusse ist uͤber alle Beschrei⸗ Major N., auf dessen Urtheil viel zu geben ist, sich im trefflichsten Zustande befinde, daß die Leute sich maͤßig und gut auffuͤhrten, und daß die Mei⸗ Seine Schilderung von dem er Espartero, wo sie ngriffen, gereicht ihnen, zur Ehre und verspricht Gutes fuͤr
Ich schrieb Ihnen 6 daß die
von bung schoͤn. sagt mir, daß die Legion
sten schon tuͤchtig eingeuͤbt se
Benehmen der Briten in dem Treffen unt die Karlisten zweimal mit dem Bajonnett a
als jungen Rekruten, sehr die Zukunft.“
„Bilbao, 19. Ott. Truppen zur Uebung ausger
. ohne auf den Feind gestoßen zu seyn.
z macht 21 400 Mann Infanterie. 600, die Artillerie auf Zo Mann en verschiedenen Kalibers, Don Carlos hat außerdem ein Ba— und eine Compagnie
nische Gesellschaft, sich eine zahlreiche
yen.
uͤckt seyen. Sie ke
irten vier Regimenter unter General Evans 1000 Spanier unter Espartero von hier ab; die
sich mit einer anderen Truppen⸗Abtheilung vereini so eben, daß die Truppen einen Karlisten gefan Als heute fruͤh die Piquets abgelöst wu heranzukommen und Feuer noch ein Theil der abzuldsenden Von beiden Seiten wurden hne Erfolg, und damit war die ff geschah auf dasselbe Piquet, gestern meldete, auf den die Runde Kaxlisten geschossen wurde.“ — Dasselbe Blatt giebt auch folgenden kurzen Auszug aus einem Schreiben des General E
haben. Karlisten Trupp kuͤhn genug,
ben, weshalb fuͤr den Nothfall uruͤckbehalten wurde. einige Schuͤsse abgefeuert, aber o Sache abgemacht. Dieser Angri
Piquets
bei welchem, wie ich Ihnen
machenden Feld⸗Offizier von den
Oktober 6 Uhr Morgens:
stande; Sie wuͤrden sich freuen, Und was Mendizabal anbetrifft,
Triumph, den seine Einsich
haben,
jetzt 15 Bataillone unter mei es wohl nicht werden. blick mit dem 4ten Bataillon fuͤnf anderen zu vereinigen nach Orduña und Quincoces dann zuruͤckkehren und sich mir anschließen wird. Ich
einem anderen Wege von hier aus, um! die
Balmaseda zu decken, werde ruͤck seyn.“
st goͤttlich () nennen. ich weiß nicht, wo ich die Worte
t und
ruͤcke ebenfalls
Turkei.
Konstantinopel, 7. Oktober.
Milosch von Serbien trifft
vernimmt, gedenkt er bis zum Demetri— ujewatz, seiner Residenz, einzutreffen. Hinsi . Serbiens soll der Fuͤrst die
uͤnschen und Ansichten
haupt aͤußerst zufrieden seyn. Es verlautet sogar, daß der Sul⸗
zugaͤnglich gefunde
(Schles. Anstalten
ellebardiere. ist das Le⸗
tzten Donnersta
die sich vermoͤge der men sehr gut ausnahm.
Heute Nachmittag 3 von hier aus; wahrschein⸗
eilen machen, aber es sollte daß sie etwas zu thun be⸗ zuruͤckkehrt. So eben kom⸗ osten zuruͤck; die Karlisten ige Piquets stehen, die heute fruͤh King feuerten, als dieser die Runde n in Santander. Die Fahrt
rten am Abend eute fruͤh mar⸗ und ungefaͤhr Letzteren sollen gen. Ich hoͤre gen genommen rden, war ein
vans aus Bilbao vom 19. „Die Legion ist im schoͤnsten Zu⸗ sie zu sehen. Ailes geht gut. so moͤchte ich den blutlosen
sein Genius davon Ich wuͤnsche Ihnen Gl dazu finden soll. nem Kommando, und mehr werden Espartero begiebt sich
Ich habe
in diesem Augen⸗ nach Balmaseda, um sich dort mit und einen mehrtaͤgigen Streifzug hin zu unternehmen, von wo er auf meinem Marsch nach Vittoria augenblicklich auf se Bewegung nach aber auf den Abend wieder hier zu⸗
Ztg.. Fuͤrst ur Abreise. Wie man ag (7. Novbr.) in Kra⸗ chtlich der kuͤnftigen Pforte allen feinen
n haben, und uͤber⸗
1244
tan die Absicht habe, einen Distrikt von Bosnien mit dem Ser⸗ bischen Fuͤrstenthume zu vereinigen, um einerseits das Serbische Volk und seinen Fuͤrsten zu belohnen, und andererseits die Dauer der Ruhe an der Serbisch-Bosnischen Graͤnze zu begruͤnden. Doch sind dies Alles bis heute noch Geruͤchte. — Die Unord, nungen in Samos nehmen einen ernsthaften Charakter an. — Dieser Tage ist der Griechische Patriarch ploͤtzlich seiner Wurde enthoben worden. Man erzaͤhlt sich allerlei Sagen als die Ver— anlassung hiervon, ohne jedoch weder die eine noch die andere verbuͤrgen zu koͤnnen. — Die Pest macht mit jedem Tage be⸗— deutende Fortschritte.
Fnland.
Berlin, J. November. Man schreibt aus Soe st unterm 27. Qktober: „Vom 17. 0ktober bis heute war die erste West⸗ phaͤlische Provinzial Synode hier versammelt. Der General⸗ Superintendent uͤnd wirkliche Ober⸗Konsistorialrath Dr. Roß er⸗ oͤffnete dieselbe als Königlicher Kommissarius und wohnte ihren Verhandlungen bei. Diese wurden geleitet von dem, nach der fruͤhern Orͤͤnung von der Gesammt- Synode der Grafschaft Mark zu ihrem Praͤses erwaͤhlten Pfarrer von der Kuhlen. Gegenstande ihrer Verhandlungen waren vorzuͤglich die von des Koͤnigs Majestaͤt unterm Ften Maͤrz d. J. erlassene Kirchenord⸗ nung, die Allerhöͤchsten Orts genehmigte Agende fuͤr die Provinz Westphalen und die Unions Angelegenheit. Es gab sich in der Versammlung eine enthusiastische Liebe und Verehrung fuͤr Se. Majestaͤt den Koͤnig zu erkennen, welcher durch die neüe Kirchen— ordnung saͤmmtliche evangelische Gemeinden der Provinz zu ei⸗ ner großen und sich auch aͤußerlich als wuͤrdig und ansehnlich darstellenden Provinzial⸗ Gemeinde vereinigt hat. Es wurde von Allen mit Dank und Freude anerkannt, daß durch die am Osterfeste dieses Jahres stattgefundene allgemeine Einfuͤh⸗ rung der Agende fuͤr die Provinz Westphalen der litur— gischen Willkuͤr ein Ziel gesetzt sey. Die groͤßte Einigkeit herrschte bei den Berathungen, an welchen mehrere weltliche De— putirte auf eine ausgezeichnete Weise Theil nahmen. Ein neues festes Band umschlingt alle evangelische Gemeinden der Provinz; der in derselben herrschende kirchliche Gemeinsinn ist von Neuem belebt worden, und wenn alle kuͤnftige Provinzial⸗Synodal Ver⸗ sammlungen sich nach dem Vorbilde dieser gestalten, so geht die evangelische Kirche unserer Provinz einer schoͤnen Zukunft entge⸗ gen. Die Synode waͤhlte vor dem Schlusfe ihrer Verhandlun⸗ gen den Pfarrer Nonne zu Schwelm, einen allgemein geachte⸗ ten und geliebten Geistlichen, zu ihrem Praͤses.“ = Berichtigung. Im gestrigen Blatte der Staats Zei⸗ tung S. 1237, Sp. 1, Z. B statt „denselben Orden“ lies „den Stanislaus⸗Orden“.
Wissenschaftliche Nachrichten. Zur Erklärung der Kometen⸗-Schweife. Auszug aus dem Artikel. . Cometen in der Encyclohêdie moderne, 1 von dem Pariser Astronomen Nieollet.
In beiden Hypothesen uͤber die Natur des Lichtes, sewohl in der Hypothese der Unpulgtionen, nach welcher ein leuchtender Koöͤr— per Schwingungen, die sich successiv fortpfianz n, err t, als auch in der Hypothefe der Emanation, die ben leuchtenden Körper mate— rielle Theile ausstromen läßt, darf man sich erlauben anzunehmen (wenn gleich ganz entscheidende Beweise bis jetzt noch fehlen), daß die Sonnensfrahlen faͤhig sind, eine fortsto ende Kraft auf einen so leich ten Dunst auszuüben, als der ist, der die Kometen gewohnlich umgiebt. Die Maͤrme dehnt uͤberdem alle Körper aus und verandert bei sehr vielen den festen Zustand in einen flůssigen, den flüssigen in einen gasförmigen. Bei der großen Verschiedenheit des Abstandes von der Sonne, in welchem jeder Komet, waͤhrend er seine Bahn durchlaͤuft, sich he— sindet, muß er große Wäͤrme⸗Aenderungen erfahren.“ Go wuͤrde der Komet von 16865, wenn die Erregung der Wärme durch die Sonne eben so zunaͤhme, wie die Starke der Erleuchtung, eine Hitze zu er⸗ leiden gehabt haben, die mehr als 1000 Mal stärker gewesen waͤre, als die des gluͤhenden Eisens, staͤrker als jede Hitze, die wir hervor⸗ bringen koͤnnen, und so stark, daß sie wahrscheinlich die meisten ir⸗ dischen Substanzen verfluͤchtigen wurde. Hiernach nimmt man Fol⸗ endes an. In der Sonnenserne, in deren Nähe die Kometen lange
eit sehr entfernt von der Sonne bleiben, verdichten sich alle Theile ihrer Oberfläche. Bei der Annaherung an die Sonne faͤngt die ausdehnende Kraft der Waͤrme an zu wirken und bringt den dunst⸗
förmigen Nebel hervor, der die Kometen umgiebt. Eine groͤßere
Allgemeine
Bekanntmachungen.
— Avertissement.
Das in Hinter⸗Pommern im Schlaweschen Kreise belegene Allodigl⸗Rittergut Carwitz, abgeschaͤtzt auf a6, 12 Thlr. 8 sgr. I pf., wovon der neueste
thekenschein nebst Taxe und K
der Registratur eingesehen werden können, soll im
Termin
den ? Mai 1836, Vormittags 16 Uhr,
an ordentlich er Gerichtsstelle su Kaufliebhaber hierdurch eingela
Cöslin, den 7 September 1833.
Königl. ODber⸗Landesgeri
Civil ⸗ Senat.
Su b ha st at ien s⸗-Pat ent. Dorfe Pehritzsch un⸗ Stuͤcten g sgr. 8 pf Erzeugnisse Gerischerschen Erben sicht genommen derselben nen Stoffes und der Theilung wegen das religiöse und sittl lieht werden könnte, und endlich die, den. Texte hin⸗ zugefuͤgten erklaͤrenden und wissenschaftlichen Noten, die, ohne gerade so mager zu seyn, wie sie in den meisten äbnlichen Werken angetrbffen werden, doch dem Lernenden eigenen igt und Selbstdenken nicht uͤberfluͤssig machen: die dieses Lesebuch vortheilhaft auszeichnen, daher es auch n den meisten kritischen Blättern als das vorzuͤg⸗ lichste unter allen bis . erschienenen franzoͤsischen 11 Lesebuͤchern anerkannt wird.
Das im Delitzscher Kreife im
ter Ne. 10 belegene, auf 7550 Thir 18
abg schaͤtzte 1 Hufengut der und zine in Groitzscher Aue lie 182 Thlr. 20 sgr. tarirt, ollen in dem auf
den 16. Mai 1836, Vor
im Gutswohnhaufe angesetzten Termine subhastirt werden. Taxe, Kaufbedingungen und die neuesten Hypothekenscheine sind in un serer Registratur ein⸗
zusehen Eilenburg, den 21. Oktober Königliches Ger
gende Wiese
Hypo⸗ auf⸗Bedingungen in
— ——
r Anzeiger für die
dig öffentlicl- in Blätter bekannt gemacht wer- erlin, am 1. November 1835.
durch den.
Literarische Anzeigen.
Im Verlage der Crem erschen Buchhandlung in Aachen ist erschienen und in allen Buchhandlungen
Anndberung bewirkt eine noch siaͤrkere die Duͤnste werden uͤbermaͤßig ausgedehnt und
Leichtigkeit von fortbewegt. Sie dieser Hypothese
am staͤrksten entwickelt erscheint, naͤhe gegangen ist, wie es im Allgemeinen auch die ,. r
stͤtigt. Zugleich len ,, ausstroͤmen, und
mittlere Richtung in ihrer Bewegung annchmen,* di beiden urspruͤnglichen Richtungen zufammensetzt.
den Sonnenstrahken in
theilen aber auch die feinen von den Sonnen n Duͤnste die Bewegung des Körpers, von de
mussen so, der zwiefachen Einwirkung zufolge,
sich aus
beschreibt eine hyverbolische Kurve, und die Folgereihe aller sich solchen Kurven bewegenben Theilchen laͤßt den Schweif nicht 9 der Sonne gegenuͤber erscheinen, fon dern giebt ihm (ine Nel nach der Seite hin, die der Komet waͤhrend seines Laufes um
Sonne eben verlassen hat,
scheint, je laͤnger Fluͤchtigkeit und Verschiedenheiten Breite der Schw
wobei die Neigung um soo staͤrker der Schwelf ist. Die verschiedenen Grade in Dichtigkeit bei den einzelnen Theilen muͤffen g in den Kurven und der Gestalt, Laͤnge eife bewirken.
Waͤrme⸗ Entwickeln werden bel ih betraͤchtliche Entferm bilden den Schwelf oder den Lichtstreif, der n immer abwärts von der Sonne liegen sollte, wenn der Komet durch die Sonn
Jedes Theil
Preußische Staats-Zeitung.
;
g IItgenteihe
Berlin, Dien stag den 3ten November
Diese Erklaͤrung genügt den besbachtenden Thatsachen im! . gemeinen; doch lassen sich einzelne Abweichungen daraus nicht
dutern ö dium der Natur erwarten.
und vielleicht durfen wir
der Gase eine vollstaͤndige Auflösung des Probl
erst von einem genaueren 6
A
Nied erl.
12823. uss. 97 .
wirkl. Schuld 53s. Sa, do. 12159. Kauz - Bill, 2473. Gesterr. 9).
u s würti ge Börsen. Amsterdam, 27. Oktaber. Ausg. 4M d, Amort. 985... zi, Gh '? hreuss. Präm. Scheine —.
Anl. 86 d Span. 201. do. 320, 185, 8.
sYo Span. 30. Zinsl. 2953. Cortes 2h éü. Neus Anl. A1, Gesterr. ð cυίoy Metall. 1015316. 10 ,, g. A, 9876 9813, 9. 21,
Antwerpen, 265. Gktohber,
Frankfurt a. M., 29. Gkther.
S8 /s, 196 253, G. Bank 1Etien 165. 1628 1J'artial- Obi. 18
r. Loose zu 56 I. hräm -·SCh. 587. SoM Span. Rente 27.
hreuss. 68 ö, . Br.
Eugl. Russ.
Cons. 306 ln Belg. 103. 1834 A216. Zins. I0 HM.
10601.
11531 115. Looae zu 109 do. A0,
Hamburg,
1065 !. Hope in Cert. 973 London, 27. Oktober.
Engl. Russ. id.
Sar. Colamb. 31). Mex. 38.7 pern 2560.
53 9½0 Rente 1 Span. 3413. Fort. 581.
wc Miet. 102532. 10,9 So? 0. Bank, Aetien 1366. Neue l
sos /
3 6 20313. Ausg. Schuld 141. Neue An]. A3 3,
Paris, 26. Oktober. 08. 80. 3 09,6 do. 81. 70. J G, Neap. 99. 33.
Wien, 27. Oktober.
Königliche Schauspiele.
Montag,
2. Nov. in 1 Akt, von E. Devrient. Musik von
Der reisende Student, musikalisches Quodlibet in 2 Abth.
zu sde lers ö stellung, werden Schauspielhaus . Bilets,
Sonntag bezeichnet, verkauft.
In Potsdam. Zum Erstenmale: Orig inal, Lustspiel in 2 Abth., von Ahrbeck. erste Schritt, Lustspiel in 3 Abth.
Dienstag, 3.
gen Sohne des Koͤniglichen Musik- Di Drei Frauen und keine, Posse i
auf: Dann:
Hierauf: Nov. Im Opernhause:
Karl Moͤser. H 1 Akt, von G. K.
Barcarole nebst Variationen fuͤr die Violine (mit
gestimmter G-Saite), von Mazac, vorgetragen von August;
ser. Und: Die Maskerade, komisches Ballet in 1 Akt, von He
(Dlles Therese und Fanny Eller werden hierin tanzen.) Im Schauspielhause: Franzoͤsische Vorstellung.
Königstädtisches Theater.
Montag, 2. Nov.
Moses, oder: Der Auszug aus A
ten, Oper in 3 Akten. Mustk von Rossini.
Redacteur Cotte . —
— — y —
2 mn , d , 2
— —
Preuß
Anhalt und Wagener, Das Verzeichniß einer
Brüderstrasse No. 5. ; Wissenschaften alter
verkauft werden sollen.
bhastirt werden, wozu zu haben, in Berlin bei T. Trautwein, Breite l.
den werden. cht von Ponmern.
mittags uhr,
1833. icht s⸗Amt. Sch ulz e.
Pie Inhaber von Cerfisikaten der Russ. Holl. An-
*
leihe liei 11 ope Co p., die am 13. Hezbr. d. 9. Berlin zu erheben üvüns.« lien, gelurdert, die hetrefsenden Ce
den 285ten d. M. bei den Unierzeichnelen⸗
zeigen und mit dem erforderli 8 2: * hen zu lassen. — Der Einlös 1 2 X diese Weise angemeldeten C
vorzu- lien Vermerk verse- ungs- Termin der aul
uapons wird s. Zig. s ehr günstig beurtheist
Straße Nr. 8. . . Aßn, Dr; Fe, franzbsisches Cesebuch in drei Kur sus, mit Anmerkungen und Wbrterverzeichniß erte, mit einem poetlschen Anhang vermehrte beziehen Preis 13 sgr Allmaͤliges Fort , rern; Mannigfaltigkeit des Inhalts, indem außer den us fruͤhern Schriftstellern auch auf die neuesten franzöͤsischen Literatur Ruͤck⸗ st; genaue Sichtung des vorhande⸗
Bei F. W. z3te Serie, welche E. S. Nitile käilig werdenden Linsen in
Orte in Erfurt ist erschienen und be
dessen Ilandlungen zu Posen und Bromherg zd Werden hiermit au- haben:
bons bis spätestens - (6 rasf ander, Königl. Regiernngs. Schulratli zu Ligeuner. Eine tenden Voriheis, ve'ss er danaeh auzusertigende Oxhst Rum nicht theurzr zu stehen kömmt, ass
in
Erfurt), üer die Sprache der, grammatische Sizx. Ato Ist in „Gersdor keępertorium 1835 No, 13 der Königl. Preuls. Zoll,
ist erschienen und
Der Zimmer⸗ schreiten vom Leichtern zum Schwe⸗ Fenstern ziehen, pflegen und
r sung alles dessen, wodurch
che Gefuͤhl im Geringsten ver— den Gewa
Vermehrt dur
sind die Vorzuͤge, welche mehrte Auflage, Thlr. ĩ
zu beziehen. &
III 8gr.
In der Nau ckschen Buchhandlung in Berlin durch alle Buch handlungen zu
und Fensterg arten, oder kurze und deutliche Anleitung, die beltebtesten Blumen- und Zlerpfianzen in Zimmern und überwintern zu 3 önnen, nebst einer Lihweisung zur Blamentrc berei und zu einer fuͤr alle Monate geordneten i der in diesem Werke vorko mmen—
hse ch einen Anhang: Betrachtungen uͤber die Stadtgaͤrten, oder An⸗ weisung zur möglichsten Benutzung der Raͤume ö hinter und zwischen Gebäuden. in Stdadten. J Von Peter Kart Bouché, Instituts— Gaͤrt⸗ nr der Königl. Garten Lehranstait und Mit lied der Gartenbau⸗Gesclschaft . Staaten. Sechste verbesserte und ver 8 Preis Studium es erfordert.
stelungen ist von 1783 auf ken fegen, und saͤm lich sind sie statt in Steindru stich ausgefuhrt.
27 Bogen in gro.
9 in Era Die neueste Rum-Fahrication r in Berlin (Stechbahn No, 3), so wie ist in Anweisungen à 5 IhIr. Gold hei mir zu ver- kaulen und dureh alse Buchliundlungen von mir
22 2
8
in den Königl. Werks . Geburtshuͤsfe und zwar in der n, wie
Diese Vorschrist gewälnt dadurch einen . demselben und Therapie, 3 Bde. bekannte Herr Verf. hat in diesem
dals er so leicht und di schwer angefertigt werden kann, als es der alni· di
nach dieser Methode sahricirt.
er gleich verkäussich ist, sieh lange Leit hält. Zur Fahrication kann jedes gn aber aueh eben sa eimn ganz kleines Lokal hen Ferden und gehören dazu qurchaus keine heson Kenntnisse und kosisnielige 6 Aphbarate: ein Arkꝛeiter js hinreichend in ei
—
Staaten.
Bei Duncker und Humblot in Berlin (Fran- kant will. als es der Habrikant will, dals er. ga zoͤsische Straße Nr 29a, ist zu haben: ? 34 l Sammlung ge⸗s8— bundener Buͤcher aus allen Faͤchern der ft und neuer Spra⸗ chen, belletristische Werke, Schriften für die Jugend, Schulbuͤcher, Freimaurerschriften, Meck⸗ lenburgiea und Mustealien, welche am 7. Deehr 1865 u f Tage in Rostock öffentlich meistbietend
noch an feinem!
limack den amerikanischen übertrifft und sich
*
Thee ete. qualisicirt und! aber eben so
rzüglich zn Punsch,
Geritischasten
lunde mehrere Orhofte ohne Bes iissation und o
vjele Mühe anzalertigen, weshalB auch ein rei * 2 3 2 2. cher Gewinn zu verlissig zu erwarten ist.
F L. W. Ungnad in Berli Alexanderstr. No. 37a,
Bei F. A. Herbig in Berlin ist erschienen weite ganz umgearbeitete und sehr hi
mebrte u,tage der Äboilsdungen! aus
G6 esammt Gebiete der theoretisch⸗praktischen Geburtshuͤlfe
nebst beschreibender Erklarung derselben, von Hr. E EC. 7
— v. Sie bold; 3098 Seiten auf fi mperial· Velin⸗Maschinen⸗ Pay. un. II Kun
tafeln. Sauber carton. 8 Thir. 3 far. Binnen A Jahren wurde die erste Auflage di vergriffen. Es liefert eine vollständt
Die Zahl der bildlichen
in sauberem Kup
Die lebendige Natur von Dr. Karl Georg Neumann. gr Sy 5 Thr
15 Thr. Der zurch seine fruͤheren Werke namentlich! Verlage erschienenen Pat holt ju 171 Thlrr, ruͤbml seinem hen
etiefsten Forschung en niedergelegt! Es verh
Span. Cortes A3 ½. ob Ausg. 183,9. 21 , Holl. S5 i. 36, do ort. 886. do. do Sz, j
Cortes 34,3.
Im Schauspielhause: Die Kirmes, 0 W. Taubert. Hiern
; Adagio und Rin fuͤr die Violine, von Meyseder, , dem 81,
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. Se. Koͤnigliche Hoheit der Prinz Wilhelm Adalbert
38 i von Schloß Fischbach in Schlesien hier eingetroffen.
ö ( Das 22ste Stuͤck der Gesetz Sammlung, welches heute aus⸗
gegeben wird, enthält unter Nr. 1657. den Tarif zur Erhebung des Faͤhrgeldes fuͤr die Fahr⸗ Anstalt zu Blumberg. Vom 30. Juli d. J. ;
1658. den Faͤhrgeld- Tarif fuͤr die Weichsel⸗-Ueber fahrt bei Kurzebrack. Vom 31 sten desselben Monats;
1659. die Erklaͤrung wegen gegenseitiger Aufhebung des Abschosses zwischen saͤmnitlichen Landen; der Königl. Preußischen und Kaiserl Oesterreichisch en Monarchie, in Betreff des von Militair-Personen hinterlassenen Vermögens. Vom 8. September; die Allerhoͤchste Kabinets O. dre vim 23sten desselben Monats, wegen des Rechts Verhaͤlteisses der Eigen⸗ thüͤmer von Stromfahrungen zu den Führern der— selben und der Schiffe fuͤhrer zu den Schiffsknechten; die Allerhoͤchste Kabinets Ordte vom 29sten desselben Monats, das Verfahren bet den gerichtlich aufzu⸗ nehmenden Taxen adlicher Guter mn Großherzog⸗ thume Posen betreffend; und
1662. die Erklaͤrung wegen der mit der Königl. Säͤchsischen Regierung verabredeten Maßregeln zur Verhütung der Forst, Frevel in den Giäaͤnz Waldungen. Vom 12. Oktober d. J.
Berlin, den 3. November 1835.
Gesetz-⸗ Sammlung s, Debits-Comtoir.
Abgereist: Der Bischof der evangelischen Kirche und Beneral-Superintendent der Provinz Ponimern, Dr. Ritschl,
nach Stettin. Die Gemahlin pro Fo 1 h
Zeitung s-Nachrichten.
Aus lan d. Frankreich.
Paris, 27. Okt. Der Koͤnig hielt gestern einen dreistuͤn⸗ igen Minister⸗Rath. Gegen 4 Uhr wurde der, wenige Stun— en zuvor in der Hauptstadt eingetroffene Fuͤrst von Talleyrand
bon Sr. Majestaͤt empfangen.
Die Ankunft des Fuͤrsten von Talleyrand in zu mancherlei Geruͤchten und An der Börse wollte man wisse wei dringenden Aufforderungen
Gedruckt bei 4. B. Hayn.
„Jour⸗
Er hatte sich nichts
sonen geruͤhmt, daß das
die Spanischen Angelegen⸗
und aus seinen Notizen den Artikel in em
bats“ zusammengesetzt habe, und seine Un⸗
r so weit gegangen, dem Herrn Sarrans
f einzuhaͤndigen, in welchem er' die Gegen ⸗Er⸗
lurungen des „Journal de Paris“ Lügen straste. Herr Sar—
ans bewies durch mehrere Zeugen, daß er durch Herrn Latapie
etäuscht und durch das Vertrauen auf die Ehre eines Offiziers
diesen . verwickelt worden sey. Zu gleicher Zeit aber
peigerte er sich, einige fuͤr Herrn von Broͤglie als Mainister be⸗
idigende Aeußerungen, die er dem fruͤheren Schreiben des Herrn
atapie hinzugefügt hatte, zuruͤckzunehmen, weil er darin nun ein
riheil übtr die politischen Handlungen eines Staatsmannes
Inden wollte, das der Presse erlaubt sey. Sein Advokat, Herr
edru, Rollin, ging noch weiter und gab zu verstehen, daß sich
as .. des Generals Latapie' aus seiner Abhaͤngigkeit
„on dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten erklaͤren sasse,
nd daß es Leute gebe, die ihre Ehre ihrem Vortheile aufopfer⸗
en. Die beiden Beklagten wurden schließlich von der Jury fuͤr
shuldig erklaͤrt, und Herr Latapie zu zweimonatlicher Gefaͤngniß,
u 206060 Fr. Geldstrafe und dann zum Verluste seiner burgerli—
ö. Rechte während 2 Monate, Herr. Sarrans aber nur zu ua ger . 2000 ö. Geldstrafe verurtheilt.
zeäurnal de Paris liest man; „Es hat sich gestern
Abend das Geruͤcht verbreitet, daß der i ner, Hehl sel ge
959 . r enn, erlassen habe, und
achen, die o is lte
hr ess en , . dem vor den Assisen verhandelten
ö. Der Constitutionnel widerspricht auf bestimmte Weise
von der „Gazette musicale“ gegebenen Nachricht von dem
e Beachtung des Naturforschers wie des Arni ode des Herrn Alexander Dumas
Oberst Sch
acht chten aus Algier vom IHten zufolge, haben die Fran⸗ 1osen am ten abermals eine kleine Niederlage erlitten. 63. den ed auenburg hatte namlich den Auftrag, den neuen Bey edeah, Mohammed ben / Hussein, nach seiner Residenz zu
begleiten, als der Vortrab seines aus etwa 2000 Mann bestehen— den Corps an dem Gebirgspasse bei Tenia plotzlich von zahlrei⸗ chen Schwaͤrmen von Arabern angegriffen wurde. Der Oberst gab zwar sofort das Zeichen zum Ruͤckzuge, indessen traf der Befehl dazu zu spaͤt ein, so daß der Vortrab, bestehend aus mehreren, Zuaven-Eompagnieen und der 4en Schwa⸗ dron der Afrikanischen Jaͤger, schon von allen Seiten Liber— fallen waren. Dem Seccnde⸗Lleutenant Bro, Sohn des Gene— rals dieses Namens, der den Vortrab kommandirte, wurde sein Pferd unterm Leibe erschossen und er selbst wurde gefaͤhrlich ver⸗ wundet. In dieser kritischen Lage, und nachdem in seiner Um⸗ gebung mehrere Leute gefallen, wurde er von den Seinigen ver⸗ lassen, und bald sah er sich von mehreren Arabern umgeben, die ihm den Kopf abhauen wollten. Er vertheidigte sich tapfer; endlich stuͤrzten mehrere seiner Kameraden hinzu, und es gelang ihnen, den schwer Verwundeten zu befreien. Bim Peloton, das den Lieutenant Bro in seiner Noth verlassen, Verwets zu Theil, mährend der Oberst laut erklärte, daß der Lieutenant Guillard (Bro's Freund) und der Quartiermeister Maas mit einigen Anderen die Ehre des haͤtten
Ein hiesiges Blatt sagt« mehreren diplomatischen Salons, . Expedition sich nicht bloß auf einen Angriff gegen Abdel Kader beschraͤnken wurde. von Constantine heabsichtigte Felszug sey keinesweges auf gege⸗ ben worben. Auf diese Weise wollte man die persönliche Theil—
„Man behauptete
nahme des Herzogs von Orleangs an der Expedition erklaren. Denn, sagte man, wenn man sich bloß an Abdel Kader raͤchen wollte, so wuͤrde man den Herzog gar nicht nach Oran gesandt haben, indem es ja moͤglich sex, daß inan die Nomaden ⸗ Stamme, aus denen Abdel-Kader s Streitkräfte gröͤßtentheils bestaͤnden, gar nicht antreffe. Der Marschall Clauzel soll gewunscht haben, daß man uͤber den Plan einer Expedition gegen Constantine bis zu dem Augenblick der Ausführung das tiefste Stillschweigen beob⸗
achte, treffen veranlaßt werde.“
Man liest heute im Moniteur: „San Sebastian wird los nach der Provinz Alava gefolgt;
züglich diejenigen an der e jck⸗ von Larraga,
Thatsache, verbunden mit
Die se Espinosa, der sich gleichfalls von der
nerals giebt uns einen hinlänglichen Begriff von
gegen jene . sich nun noch bis zur Eröffnung der Cortes,
gung seyn.“ —
neral Espinosa, nachdem er von (die bei dieser Gelegenheit der staͤndniß machen wollte) lusien, zugleich aber von der Gentral-⸗Junta von jar zum Ober-Befehlshaber der Armee nannt worden, dieses letztere Amt vorgezogen, erstere verzichtet habe. — Das Mémorial Bordelais vom 2ästen sagt: „Wir hatten immer erklaͤrt, daß wir Andalusien so lange als im Zustande der Rebellion betrachten wurden, bis die Central⸗Junta von Andujar sich unterworfen habe; und wir hatten recht, denn es leidet jetzt keinen Zweifel mehr, daß die meisten der dortigen Provinzial⸗Junten nur bedingungsweise dem Systeme des Herrn Mendizabal beigetreten sind.“
Das Spanische Dampfboot „Balear“ ist am 20sten in Port-Vendres angekommen, um den General Mina nebst Ge⸗ folge an Bord zu nehmen und nach Barcelona zu fuͤhren. Nach Briefen aus dieser Stadt vom 19ten war dort Alles ruhig, und es hatte seit der Affaire bei Olot kein neues Zusammentreffen mit den Karlisten stattgefunden. Mittlerweile erhaͤlt sich das Geruͤcht, daß Don Carlos die Absicht habe, in Castilien vor, zudringen.
Das Mémorial des Pyrené es, das von den Vorfaͤllen an der äußersten Graͤnze am Besten unterrichtet ist, äͤußert sich über die der Franzoͤsischen Regierung zur Last gelegte Sorglosig⸗ keit in Betreff des Schleichhandels mit den Karlisten folgender⸗ maßen; „Mehrere Zeitungen wieberholen einen Artäkel der Mor— ning⸗ Chronicle, der in der böoͤslichsten Absicht, zugleich aber auch mit den entschiedensten Vorurtheilen gegen unsere Re— aterung abgefaßt ist. Man beschuldigt diese letztere, daß sie ihre Theilnahme faͤr Don Carlos gar nicht mehr ver— hehle und daß sie den Transport der fuͤr ihn bestimm— ten Waffen, Munitionen und sonstigen Kriegs- Effekten dulde oder gar begünstige. Uns gebührt es, die Stimme zu er heben, um biese verleumderischen Beschuldigungen zuruͤckzuweisen. Wir erklären, daß die Graͤnze strenger als je bewacht wird daß die Zoll-Posten und die Gendarmerie verfuͤnffacht worden sind, und daß man gewissermaßen bei jedem Schritt auf einen Polizei⸗ Commissair stoßt. Gewiß ist es nicht die Schuld aller dieser Agenten, wenn der Schleichhandel noch thaͤtiger und erfinderi⸗ scher wie sie ist, und sich durch die engen ünd unheimlichen Eebirgsschluchten der Pyrenäen einen Weg zu bahnen weiß. Das Unmögliche darf man nicht verlangen: hierher gehort aber eine völlige Verhinderung des Schleichhandels Zu anderen Zeiten hatte man blutige Gesetze erlassen, um diesem ÜUn—
liberalen Partei ein Zuge—
Andu⸗
heben. . daß unsere Freiheit noch mehr beschraͤnkt werde, indeß die Po—
wurde ein derber ; u nwiß zu fuͤhren. : ö ꝛ ꝛ die sich uͤber eine allzu große Nachsicht der Regierung beschwe Regiments gerettet cen; nur wer das wahre Verhältniß ganz und gar nicht kennt, ᷣ und bloß in den Tag hineinschwatzt, kann solche Klagen fuͤhren. . gestern in daß die nach Oran bestimmte Es hieß, der schon fruher Legen den Bey tung soll (wie der Prospertus besagt) dazu dienen, chim lichen Trugschluͤsse, wodurch man die öffentliche Meinung irre lei ten will, zu bekämpfen, die Rechte des Don Carlos zu verthei—
damit der Bey jener Provinz keine Vorbereitungen zu eingetroffen.
zum General-Capitain von Anda
sener Provinz er⸗ und auf das . handelte er nicht unter Sr. Königl. Höh. und Ihren Befehlen?
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wesen zu steuern, aber eben so vergeblich Um ihre Ver— pflichtungen zu erfuͤllen, hat die Regierung sogar eine Verord⸗ nung erlassen, die uns als gesetzwidrig erscheint, und wo⸗ durch dem Handel in den Graͤnz - Provinzen ein empfindlicher Stoß versetzt worden ist. Ja, die ser Handel liegt gewissermaßen gänzlich darnieder, waͤhrend dieselben Umstaͤnde, die ihn vernsch tet, den Handel Englands neu belebt haben, denn von dort aus gehen der Karlistischen Armer die meisten Schiffe, Waffen und Fonds zu. Die Englische Regierung hat nicht das mindeste gethan, um dies zu verhindern, und wollte sie es thun, so wur den die dortigen Zeitungen gewiß nicht unterlassen, gegen einen solchen Eingriff in die Handelsfreiheit laut ihre. Stimme zu er⸗ Wie können dieselben Zeitungen nun vollends verlangen,
lizei hier schon allzu sehr regiert, und ihr geringster Verdacht hin⸗ reicht, um , Ungluͤcklichen, der sich und die Seinigen allein durch den Schleichhandel zu ernaͤhren vermag, ins Gefaäng— Auch sind es gewiß nicht die Gränz-Bewohnck,
Es ist hier der Prospektus einer neuen amtlichen Zei tung des Don Carlos eingegangen, die vom Asten d. M. ab, leden Dienstag und Freitag in Onate erscheinen wird. Diese Zei die schimpf⸗
digen, und Alles aufzunehmen, was der heiligen Sgche der Le⸗ gitamitaͤt foͤroerlich seyn kann.
GSroßbreitanten und Iriand.
London, 27. Okt. Die Herzogin von Kent hält sich fort— während zu Ramsgate auf, wo die Prinzessin Victoria noch im— mer wegen einer heftigen Erkältung die Zimmer huͤtet, doch lau— ten die Nachrichten uͤber das Befinden der Letzteren jetzt guͤnstiger.
Der General Sebastiani ist am Sonnabend aus Paris hier
Herr James Dawkins, der ehemalige Britische Minister⸗
aufs neue von den Karlisten blokirt Cordova ist dem Don Car- Resident in Griechenland, dessen Nachfolger der Capitain Lyans er hat eine Division an der Arga zuruͤckgelassen, um Die dortigen Festungsbauten, vor, x die betrachtlich sind, zu beschützen. Es fehlt den Karlisten an Waffen für die von ihnen ausgehobenen neuen Rekruten; viele dieser Letzteren desertiren. Die Eentral⸗Junta behauptet sich in Cadix, Granada und Malaga.“ — Die Kuotidienne fuͤgt dieser letzteren Mit⸗ theilung hinzu: „Was das amtliche Blatt nicht sagt, ist, daß; auch in Sevilla eine neue Junta an die Stelle derer zusammen ⸗ getreten ist, die sich der Madrider Regierung unterworfen hatte. dem Betragen des Ge⸗ Regierung losgesagt hat, um der Central Junta von Andujar zu dienen, der wahren Lage der Dinge; es erhellt daraus offenbar, daß die Madrider Regierung Junten nicht das Mindeste vermag; behaupten sie so sind wir neu. gierig, auf welche Seite sich diese schlagen werden.“‘ Nach den bisher gemachten Erfahrungen dürfte es die Seite der Bewe⸗ Auch das Journal des Débats bezeichnet es als eine Thatsache von der höchsten Wichtigkeit, daß der Ge- der verwittweten Königin l und Wales, Lord Kenyon, einen Brief geschrieben, in
geworden, ist am Sonnabend uͤber Deutschland und Frankreich von Athen hier eingetroffen.
Lord Carrington, jetzt das a teste Mitglied des Oberhauses, hat sich in Begleitung seines Enkels des Ford Mahon, von hier nach dem Kastell von Deal begeben, wovon er Capitain ist
In einem zu Sheffield erscheinenden Blatte wird angezeigt, daß während der Abwesenheit des Herzogs von Cumberland Großmeisters der Orangisten Logen des Vereinigten Königreichs, o wie des Herzogs von Gordon und Lord Roden 's, der Vice— Großmeister von Schottland und Irland, die Verwaltung inte⸗ rimistisch auf Lord Kenyon, den Vice Großmeister von England Und Wales, übergegangen sey. Sodann wird in einem von dem Großmeister ausgehenden und von dem Aberst Fairman unter— zeichneten Cirkular angezeigt, 32 Logen ⸗Meister von Voꝛkshire und Derbyshire seyen aus der Verbindung ausgeschlossen wor den, weil sie in einer im August gehaltenen Versammlung Reso— lutionen gefaßt hatten, durch welche das Benehnten des erlauch⸗ ten, hochsinnigen und unheugsamen Großmeisters getadelt und Erklaͤrungen abgelegt wurden, die mit der Pflicht eines treuen Hrangisten unvereinbar seyen. Einer der Ausge— schlossenen, ein Herr Heymood, hat, wie die Morning⸗ Chroniele erzaͤhlt, dem Vice Großmeister von England welchem folgende Worte vorkommen: „Wußten denn Se. Königl. Hoh. als Großmeister, und Ew. Herrlichkeit, als Vice. Großmeister, nicht, was Ihr Missionair, der Oberst Fairman, auf seiner ersten Reise durch England im Jahre 1832 gethan? Oder vielmehr,
Und war er nicht durch diese Befehle unter anderem dahin in struirt, die Bruͤder zu sondiren, was wohl ihre Gesinnungen seyn wurden für den nicht unwahrscheinlichen Fall einer Absetzung König Wilheim's JIV. wegen seiner Billigung der Parlaments Reform, da es doch in einem solchen Falle die Pflicht eines je den Hrangisten seyn wuͤrde, Se Königl. Hoheit zu unterstuͤtzen, die dann aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Thron berufen werden wurde.“
Der Graf von Winchelsea hat an die durch ihren kirchlichen Eifer sich auszeichnende Synode von Aberdeen ein Schreiben ge richtet, worin er die Orangisten Logen vertheidigt und gegen das Treiben der Whigs zu Felde zieht. Er sagt darin, da er die vereinigte Gewalt des Papismus, Socinianismus, Stepticismii und Atheismus bekaͤmpfen wolle. Der Brief ist von des Gra fen Landsitz Aberystwith vom 21. Oktober datirt. Indem der Graf die Orangisten⸗ Verbindung und die Wellingtonsche Ver⸗ waltung gegen die von dem General⸗Prokurator Sir John Camp bell in seiner Edinburger Rede beiden gemachten Vor wuͤrse vertheidigt, behauptet er in Bezug auf letztere, daß der un zluͤck⸗ liche Zustand, in welchem sich das Land allerdings im Jahre 1839 befunden habe, nicht, wie Sir J. Campbell meine, der Fa— maligen Tory Verwaltung zur Last falle, sondern der Auf regun q, durch welche die jetzt regierende Partei dieselben zu sturzen be⸗ muͤht gewesen sey. Die aufruͤhrerischen Schritte der Whigs zur Erlangung der katholischen Emancipation, der Pat lame n i Re⸗ form und der Abgaben -Erleichterung, sagt er, haͤtten das da malige Ungluͤck uber das Land gebracht. In Bezug auf den ersteren Punkt, die Orangisten Verbindung, leug⸗ net der Graf, daß derselben politische Zwecke zu Grunde laͤgen, und behauptet, sie sey durchaus nur zur erh öl der An⸗ glikanischen Kirche gegen die ihr in Irland drohenden Gefahren gestiftet. Als diese , . bezeichnet er die von den Whigs durchgesehte Parlaments- Atte, wonach die geistlichen Pfrunden der Anglikanischen Kirche in Irland aufgehoben werden sollen. wenn in der dazu gehoͤrigen Kirche erweislich seit drei Jahren kein Gottesdienst gehalten worden ist; denn die durch die Whia⸗ Verwaltung bewirkte Aufhebung der far den Religious. Unterrich: