1835 / 329 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Delst, Gereum, Hoorn, Alkmaar gezthlt zu sehen. Die Art. 19 dem Gesehz vorbehaltene ruͤckwirke rere unvereinbar mit der Niederlaͤndi des gemeinen Nutzens wegen fuͤr not weinbrennern zu bewilligende Befre ten. Einige wollten einem fe getragenen Skala geben.

nde Kraft hielten Meh⸗ schen Rechtlichkeit, Andere hwendig. Die den Brannt⸗ iung erregte Bedenklichkei⸗ sten Zoll den Vorzug vor der an—

Durch Königl. Beschluß vom ten d. sind die Statuten errichteten Gesellschast fuͤr Vieh⸗Versich e⸗

Die Aufmerksamkeit der Spe⸗ Papieren ist auch wahrend diefer Woche wieder ends gerichtet gewesen, und zwar, da ationen nach nunmehr ehöͤrt hat, wurden in chaͤfte gemacht, in den ersten nach dem Vorgange der Bör⸗ vorgestern trat aber unversehens weil man an letzterem Orte schlechte Nach⸗ doch der hierdurch ent⸗ bei den wieder höher verwischt, und die Course üheren hohen Stand wie⸗ so wie die passive, daß der Umsatz in Ardoin⸗Obligationen hatten Stand von A7 * à 87 pCt. 511 pCt., worauf dieselben estern wieder von 16p6Ct.

in Middelburg rung bestaͤtigt worden

Am sterdam, 21. Nov. kulanten in Staats⸗ bauytsaͤchlich auf S der Handel in Perpetuellen ur gelgufenem Umtausch⸗Termin fast ganz a rdoin Obligationen erhebliche Ge Tagen bei immer sieigenden Preisen, n von Pgris und Antwerpen; wieder ein Rückfall ein, richten aus Spanten erh

anische an f 9 Cortes Obli

alten haben wollte, standene ungünstige Eindruck wurde gestern ommenen Noötirungen wieder vb der Ardoin⸗ Obligationen nahmen de alte und neue aufgeschobene Schuld, em Gange jener Sbligationen, obne iesen Papieren von Wichtigkeit war am verwichenen Sonnabend schon den erreicht und stiegen ferner bis 50 u vorgestern 135.5 6. 11 um eben so viel he auf 173, 161. difsered 25 , 2 15 und gestert

s pCt. heruntergingen und sich sserten; alte aufgeschobene Schuld i und endlich auf 74 pCt. gegangen; neue oder 2*4 pCt., passive Schuld 149, er Umsatz in Hollaͤndischen Effekten und da wenig oder keine inlaͤndische Rechnung s Weichen der Preise; pCt., Sproe. 1 n e pCt, Kanz. Blllets onen behaupteten sich auf ie bisherige eifrige Frage nach Actlen der hie⸗ schaft blieb anhaltend, und es ward dafür der Is pCt. vorgestern angelegt; gestern aber wur⸗ usgeboten, worauf der Cours um z pCt. nach chischen und Russischen Fonds war bei unerheblich wechseinden Scheine erfuhren eine kleine Preis⸗Verbe spaͤter ließ Von den Suͤd⸗

5 und zuletzt au 1 147 pCt. D Ganzen von geringer Bedeutung, fand, verurfachten die wenigen uf angedotenen Stucke ein geringe tegrale zwischen 55 ld zwischen 10917 und 16 Syndikat⸗Obligati

Frage statt zum Verka so schwank wirkliche Schu 25 und 211353 Fl.: 95 à 951 pCt. sigen Handels ⸗Gesen hohe Preis von 122 den einige Actien a ließ. Der Handel wieder so still, wie gewöhnlich Preußische Praͤmien⸗ indem selbige bis man sie aber zu 1066 und 1055, Amerikanischen Obli silianischen im Prei Columbjen um ein st auf 311, 6 Woche läßt sich nichts ibre kleinen Bedurfnisse spannt auf den Erfolg, d Generalstaaten haben wir

s und 551,

in Oesterrei

zu 166, Fl. abgenommen wurden; FI. wieder ab. ationen haben sich bei kleinem Umsatz die Bra—⸗ behauptet und AQbligatlonen auf P ges gebessert. Der Held⸗Cours erhielt sich ä 4, pCt. Vom Getraide-Handel dieser Interessantes melden, da nur Verbraucher ngethan haben; die Erwartung bleibt ge⸗

en der neue Korn-Gesetz⸗Entwurf bei den

Belgien.

Gestern und vorgestern setz Entwurf uͤber die bei der Bank sogenannten Loos Renten diskutirt

Bruͤssel, 21. Nov. ist in unse⸗ rer zweiten Kammer ein Ge

in Bruͤssel eingetragenen

Schweden und Norwegen. Gestern hatte der Koͤnigl. Preuß. Brockhausen, die Ehre, Sr. Majestàt dem gungs -Schreiben zu überreichen, und dar— so wie dem Kronprinzen und

Stockholm, 17. Nov. Gesandte, Herr von Könige sein Beg auf Ihrer Majestaͤt der Kronprinzessin vorgestellt zu iw

In dem Königlichen Theater wurde

der Koͤnigin,

gestern zum ersten male einer Schwedischen Uebersetzung aufgefuͤhrt. r z und die Kronprinzessin hrer Gegenwart. .

Dänemark.

Itzehoe, 25. Nov. Die neunte Nummer der „Staͤnde⸗ Zeitung“ liefert die Sitzungen vom 3. und 5. November, in de— nen die beiden Gesetz Entwuͤrfe wegen des H eines gleichmäßigen Volljaͤhrigkeits- Termins zur foͤrmlichen Ver— andlung kamen, und nach Beendigung derselben, usschuͤsse mit den betreffenden Gutachten beauf Zwei von den Abgeordneten Kammerjunker d' Aub von Bandissin gemachte Propositionen, die in d Sitzungen von dem Praͤ gebracht wurden, betra die im September d. Ausgaben des Staat der Finanzen.

Schillers Fies ko in Die Königin,

gin, so wie der Kronprin heehrten diese Vorsteliung mit i

ausirens und wegen

die respektiven tragt wurden. ert und Graf er ersten dieser sidenten zur Kunde der Versammlung sen beide denselben Gegenstand, namlich J. publizirte Uebersicht der Einnahmen und s und den sich daraus ergebenden Zustand

Polen.

Majestaͤt der Kaiser oͤnigreich Polen dem z und dem Postillon Franz Czarto— ßedaille mit der Inschrift: „fuͤr Lebens— Der Letztere hatte einen Knaben aus der chsenen Mann aus dem Bug

g der Großfuͤrsten Michael einen Festgottes⸗ aft bei dem Fuͤr⸗

Warschau, 22. N haben wahrend Ihres Aufenthalts im K Zollwaͤchter Anton J ryski eine silberne Y rettung“ verliehen. Narwa und der Erstere einen erwa vom Ertrinken gerettet.

Gestern wurde hier der Namensta Michael Nikolajewitsch durch dienst gefeiert, und Abends war große Gesellsch sten Statthalter.

f. den letzten Warschauer Markten zahlte man suͤr den Weizen 13 155 Fl., Gerste 8

Pa wlowitsch und

Roggen 9— 10! Fl., l. und Hafer 5 6 Fl.

Deutsch lan d.

Cuxhaven, 21. Nov. Unser Land ward in der Nacht vom 18ten auf den 19ten von einem betroffen. Abends erhob sich ein Stur gen Mitternacht immer Erdbeben glich. Die H bebten; vielen schlu an der Nordersteinstraße buͤßte über 10 einer Kalkbrennerei ward sehr start Sturm in den erreichte die Hoͤhe von 1825, so daß nur noch waͤre uͤber den leider zu bereits die Wellen hinsch mehr nach Norden Schiffe gingen im Wasser au

fuͤrchterlichen Ungewitter m aus WM W., der, ge⸗ nehmend, fast einem Orkan, ja einem user am Hafen und der Sturm Loͤcher

in Ritzebuͤttel er⸗ in die Dächer; ein O Ziegeln ein. Das Der plotzlich

bescha digt. Wogenschwall

Hafenpriel hineingetriebene 21 Fuß, also nur Fuß niedriger als ein halber Fuß fehlte und das Wasser niedrigen Deich getreten, uͤber welchen

lugen. Gegen Morgen ließ der Sturm,

etwas nach. Zwei Blankeneser runde, weil sie bei dem hohen

Leider ist ja un⸗

dten Kosten, so elend bestellt, daß

g taugt. Es waren bei dem Sturm

luppen in See, von welchen 39 glück⸗

afen zu G s die Sturmpfahle ; ser Hasen, trotz aller aufgewan er seibst als Nothhaf 40 Helgolander Fischer⸗Scha

u sitzen kamen.

1216

lich zuruͤckgekehrt sind, und eine mit 4 Mann verrngluͤckt ist. Diese unghuͤcklichen Leute gingen vor den Augen ihrer Freunde unter, waren aber bei dem fuͤrchterlichen Wetter unmoͤglich zu retten. . ;

Göttingen, 29. Nov. Von unserm Landsmann, Herrn H. Velthusen in London, einem Neffen des in den Braunschwei⸗ Aschen Landen als Theologe und Geistlicher ruͤhmlichst bekannten Johann Caspar Velthusen, hat die hiesige Universitaͤts⸗Bibliothek eine Anzahl von ihm selbst in Canton gekaufter Ehinesischer Buͤ⸗ cher zum Geschenke erhalten. Eine sehr große und genaue Charte des setzigen Chinesischen Reichs ist eine wichtige Zugabe dieses werthvollen Geschenks. .

hat der hiesige Gewerbe⸗Verein einen gedruckten Plan zu einer permanenten Kunst⸗ und Gewerbe ⸗Ausstellung in Dresden aus— gegeben. In einem Vorworte zu demselben spricht sich der Vor⸗ stand des Vereins uͤber die Veranlassung aus, welche die Ver— oͤffentlichung dieses Planes schon jetzt bewirkte. Das Saͤchsische Gewerbewesen vereinigt alle Elemente in sich, um Ausgezeichne⸗ tes zu leisten; nur die Lebenskraft, welche andere Volker schon zu diesem Ziele geführt hat das gemeinnützige Zusammenwir⸗ ken, fehlt uns noch. Wer moͤchte es bezweifeln, daß ein Plan, wie er hier projektirt wird, ein neuer Schritt zur Erreichung dieses Zweckes sey? Eine billige Beurtheilung wird dem Gan⸗ zen von den meisten Seiten wohl nicht fehlen.

Der 21. Novbr. war fuͤr unsere Residenz ein Tag allge⸗ meiner Theilnahme und Trauer. Die irdische Huͤlle des am 17. d. M. sruͤh 10 Uhr, heiter und sanft entschlafenen, in mehr als einer Hinsicht verdienstvollen Hofraths Karl August Boͤttiger, wurde auf dem Elias-Kirchhofe beerdigt. Am Grabe hielt der erste protestantische Geistliche, der Geheime Kirchenrath und Oberhof⸗ prediger lr. von Ammon, nach der Einsenkung des Sarges, eine ehaltvolle Weihe Rede; nach ihm sprach Se. Excellenz der Lear e ne. im Gesamint⸗Ministerium, Here Staats-Minister von Lindenau, tiefempfundene Worte der Anerkennung und des Dankes, indem er die Verdienste des Verstorbenen uͤm die Wissenschaft und Kunst im Allgemeinen und um die Ju⸗ gend⸗ und Volks-Bildung seines Vaterlandes im Besonderen hei vorhob und endlich andeutete, wie so manche schoͤne Idee zur Verschönerung von Dresdens Museen von Boöͤttiger ausgegan⸗ gen und von der höchsten Behoͤrde beherzigt und angenommen worden sey. Nach dieser kurzen, aber den tiefsten Eindruck hin⸗ terlassenden Rede schilderte Hofrath Hase, der ihm in amilicher Beziehung seit 15 Jahren am naͤchsten gestanden hatte, den Ein⸗ sfuß, den der hochgebildete Mann nicht nur auf die vergeistigte Kritik bei dem Studium des klassischen Alterthums, sondern auch

, wahrend seines 76jährigen, segensreichen Lebens ausge⸗ bt hat.

München, 20. Nov. Herr Joseph v. Baader, Koöͤnigl

Bayerischer Ober⸗Bergrath und Professor an der Ludwig⸗Maxi⸗ milians / Universitaͤt, i763 in Munchen geboren, als Ingenieur und Mechaniker beruͤhmt, ist diesen Morgen init Tode abge⸗ gangen. Vei der Wiedererrichtung des Benediktiner Stiftes zu St. Stephan in Augsburg war bestimmt worden, daß dieses Stift ein Priorat in Ottobeuern begruͤnden folle. Am 12. No— vember hielten der Pater Prior an. Waibel und Pater Wolfgang Scheiber, Ersterer aus Einsiedeln, Letzterer aus Met⸗ ten, den Einzug in das Kloster Gebaͤude, welches seit der Auf⸗ iösung der großen Reichsabtei Ottobeuern seine schoͤne Kirche und seine prachtwollen Gebäude vor der Zerstoͤrung bewahrt hatte. Sie wurden von den Königl. Beamten, den Gemeinde- Ver wal⸗ tungen und der Schuljugend feierlich empfangen und durch den Koͤnigl. Landrichter installirt.

Augsburg, 21. Nov. Der Oberst Gustafsson hat neuer⸗ dings folgende Berichtigung in die Allgemeine Zeitung ein / rücken lassen: „In Nr. 514 der Allg. Zeitung vom 10. Mov. d. J. wird unter der Ueberschrift „Frankfurt vom 5. Nov.“ gesagt: „Aus dem Haag erfährt man, daß der ehemalige Koͤ⸗ nig von Schweden, Oberst Gustafsson, sich wiederholt an die Generalstaaten mit einem Gesuch, in Betreff seiner in Holland angeblich erlittenen Mißhandlung gewendet hat.““ Ohne be— merken zu wollen, was diese Nachricht fuͤr die Koͤnigliche Wuͤrde Unpassendes hat, beschraͤnke ich mich allein darauf, zu berichti⸗ gen, daß ich Unterzeichneter mich nur wegen mir geschehenen verfassungswidrigen Verfahrens an die Generalstaaten gewendet habe. St. Gallen, 12. Nov. 1835. . . Oberst G. A. Gu sta fs son.“

Stuttgart, 28. Nov. Unsere Zeitungen publizirten ein Königliches Edikt vom 16ten d. M. in Bezug? auf die nach dem Beitritte Badens zu dem Deutschen Zoll⸗Vereine nothwendig ge⸗ wor denen Veranderungen in der Festsetzung der Haupt / und Neben⸗Zoll⸗Aemter. u den ersteren gehoͤren jetzt in Wuͤrttem⸗ berg: Friedrichshafen, Üülm, Stuttgart, Kannstadt und Heilbronn.

Oe ster reich.

Wien, 18. Nov. Der diesseitige Gesandte am Koͤniglich Bayerischen Hofe, Graf von Spiegel, ist wieder auf seinen Posten abgegangen. Der bei der hlesigen Königl. Baperischen Gesandtschaft angestellte Legatlons⸗Secretair, Baron Berger, hat dieser Tage seine Ernennung zum Legations-Rath erhalten. Durch Reisende, welche aus 5 acedonien kommen, hoͤrt man, daß die Pest in Veleß (Tuͤrkisch Koͤprilik) noch immer fortdauert, und daß diese Stadt fortwährend gesperrt ist, so daß sie dieselbe nicht passiren durften. Man hatte jedoch alle Hoff⸗ nung, daß diese strengen Vorkehrungen das Uebel bald ersticken werden. n

Berichten aus Kragujevatz zufolge, wird Fuͤrst Milosch, welcher die Ruͤckreise zu Land Über Adrianopel macht, in weni— sen Tagen daselbst erwartet. Die Familie des Fürsten soll Wil⸗ lens seyn, ihm bis auf die Graͤnze nach Alexinatz entgegen zuge⸗ hen, und das Volt trifft Vorkehrungen, seinen Fůrsten mit Freu⸗ denbezeugungen zu empfangen, wahrend einige der bei den letz ten Aufregungen zu Gunsten der Constitution am meisten kom⸗ promittirten Personen sich aus dem Gesichtskreise des Fuͤrsten zu entfernen trachten. Ein mit Erlaß der Constitution beauf⸗ tragt gewesener, beim Finanzwesen angestellter Secretair befin⸗ det sich seit einigen Tagen aus gleichem Grunde in der Kontu⸗ maz von Semlin. Herr Davidovich aber, dessen Austritt man nach dem Erscheinen des merkwürdigen Artikels in der Serbi⸗ schen Zeitung als gewiß annahm, wird den Serbischen Staats,

darüber einig, daß Fuͤrst Milosch sich während seines Aufenthal⸗ tes in jener Hauptstadt allgemeine Zuneigung erworben hat.

hen Bedingungen aufjuge— ß die hiesige Regierüng die Franzö⸗ stian durch Frankreich freundschaftlichen Ver⸗ al und Mendizabal. uͤber die Anerkennun Suͤd Amerikanischen Staaten setzt ihre

Sie versammelte sich heute in ber der sehr leidend ist und erst nach Paris abreisen wird. H diesseitigen Gesandtschaft in bgehen, um Herrn Vaso zu ontag hier an⸗ gemacht; doch

BPVegen, seine Sache unter e (73 Ein Beweis, da che nicht fuͤr die Reise antwortlich macht, ist die Fortdauer der ltnisse zwischen den Herren von Raynev ssion zur Prufung der Frage

Spanten.

dlung en. Proceres⸗Kamm er. r dem Voersitz Die Kammer sch Die Wahlen der vas und den Marg ida Blanca), Dann beschaͤftigte sich aus 5 Mitgliedern beste r Proceres⸗ Titel. Um 2

Voibereitende Sitzung y des Alters⸗Präsidenten Ho sammelte sich um halb 12 Uhr;)! Der Graf von Almodon r und jetziger Kriegs Minister,

Als die Sitzung eroͤffnet h daß es angemes

wie im vorigen Jahre Gouverneur von Man ters-Präsidenten den Vorsitz fuͤhren zu las ag ward einstimmig angenommen, und ) Jahr alt nzunehmen.

Cortes⸗Verhan des Don Seba tende Sitzung vom 12. November unte Bischofs von Majorca. ihrer beiden Secretaire.

g fielen auf den Herzog von Ri Tiraflores (ehemaligen Grafen von Flor ch aus Paris angelangt war.

Kammer mit der Ernennung einer den Kommission zur Verifizirung de wurde die Sitzung aufgehoben,

Prokuradoren⸗Kammer. November unter dem Vorsitz Die Kammer ver zählte 116 anwesende M voriger Präsident der Kamme stieg den Praͤsidenten⸗Stuhl. der Graf von Almodovar auseinander, seyn möchte, in dieser Session nicht, der vorbereiteten Sitzung den Civil,“

Herrn Vallejo, zur Ernennung r Unabhaͤngigkeit der ichtigen Arbeiten foct. Bohnung des Generals Alava er völligen Wiederherstellung ampuzano, Geschaͤftstraͤger bel der haris, wird heute Abend dorthin a Don Domingo de Tor An der Boͤr

ld Alles von dem Ga

( Die All hhert, es se

res ist am M ; ; se werden viele Geschaͤfte Dresden, 22. Nov. (Leipz. Ztg.) In diesen Tagen Campillo. nge der Diskussionen in den Kammern Man ver⸗ ne Anleihe von 25 Millio—

zu welcher Summe das

gemeine Zeitung berichtet: y fuͤr Don Carlos ei n Franken zu Stande gekommer weiste in Italien subscribirt w sgenwärtigen Augenblicke, held am druͤckendsten fuͤhlt, seine Operationen ni Von den Punkten der diesfalls getro ß nur das bekannt, daß mnmt Zinsen erst nach Er ndererseits hefft man,

MRundizabal s sich vielleicht arlos befinden koͤnn es Letzteren, als jener der K özblb sich die Gelegenheit eine

wo Don Carsos das Beduͤr sondern den Al Dieser Vorschl Campillo, Praͤsidenten⸗ Stuhl ei macht war, wählte zu ih glied der Kammer. ter im istischen Praͤst 533 Stimmen faͤr Don Ochoa, 8 fuͤr Don Antonio U fur Herrn Ferrer und 1 ward demnach zum cretairen wurden so

cht gehennnt zu Uebereinkunft er zur Ruͤckzahlung die oberung des Thrones verpfli nd Mann

eingeladen, Foͤrmlichkeit a zog der Kriegs Minister sich zuruͤck. Die Kam Herrn Kindelar, als das juͤngste ierauf wurde sogleich zur Wahl einef denten aeschritten.

daß unter den hunderttause ein Drittheil heimlicher Anhänger des ffnung eher der Sache i statten kommen duͤrfte, s gefahrlosen Ueberganges darbie⸗

rem Secretair d deren Bewa Als Resultat erg oͤnigin zu Xavier Isturiz, 51 fuͤr Hu Gonzalez, 2 fuͤr Herrn Arguͤl Herrn Ulloa. Praͤsidenten der Kammer proklamirt. 3u dann die Herren Caballero und Polo v My ernannt, worauf die Kammer (um 2 Uhr) sich vertagte. Franzosische Quellen geben folgende Nachri⸗ adrid vom 12. November? Kammer hat eine vorbereitende Si den Artikel „Cortes Verhandlunge ßem Interesse die Herren gegen welche sich der aber dennoch hörte Mißfallens, und selbst die ihr achtungsvollen Schwe rungen, die man sich ge ner etwa erlauben wollte. denten wird von den verschiedenen Die Exaltirten verhehlen nich den sie noch vollstaͤndig zu erreichen hoffen ßigten schon die wahrscheinli neue Praͤsident fuͤr die Me werde, der er angehoͤrt.

Don X. Isu 9 Griechenland. (Aus dem Briese eines Griechen in der 8.) Das Stillstehen unserer Geschaͤft⸗ fache Unmuih hat zwar sagen, daß die schwerfaͤllig erwaltung in einer Regel ber die Meinung hat eine gen durch die Nachricht be⸗ seinen großen Wohlthaͤter, m geliebten und beschutzten s-Kanzler, als er sich von hen, und die wachsende ch mit dringenden n gewendet, und Huͤlfe nach Grie⸗

f die Zukunft. f dte . wer⸗

nungslosen ihre Hoff⸗ Wohlthaͤter der mt, sondern sein verlaͤßt, um uns

Athen, 13. Okt. llgem einen Zeitun no der aus ihm herv icht aufgehört, und kei emachte Maschine dieser verwickelten ehe und die Angelegenheiten foͤrdere; a esame Ablenkung von dem Gegenwaͤrti bmmen, daß Hellas sich schmeicheln soll, nKönig von Bayern, auf seinen von ih sluren zu sehen, weil der Herr Staat chwierigkeiten umringt lbneigung gegen die Fremden wahrgenomm Koͤnigl. Mas. von Baher Ihren Rath und Ihre Person seibst herbeizub gen des Volkes wieder au

orgegangene viel 3 9. e 9 ung stattgefunden. 1 Ern, Man bemerkte mit Martinez de la Rosa und Tn Parteigeist mit solcher Wuth erhoben hrem Eintritte kein Zeichen offentlichen Tribunen protestirten igen gegen jede Art von Einscht gen Riese beiden so ausgezeichneten Wahl des provisorischen M Parteien verschieden beurl t ihre Freude uͤber

ner vermochte zu

nan bei i mer gröͤßern

Botstellungen an die Bie beschworen habe,

henland in allerhoͤchste then sich die Hoffnun

Dse Bedruͤckten vergessen ihren Druck, en von sich ihre Betruͤbniß, und die nungslosigkeit, da sie hoͤren, Hhtiechen nicht zu seiner E hn verehrendes Bayerische u rathen und zu helfen, zänzliche Aufenthaltszeit u vill. Welche Hoffnungen Finanzen geordnet werden von her ein Muster kluger Staats Da wird die Gerechtigke chlegen nach seinem Wahlspruch Fissenschaften werden Ehusen, die Kunste Da ist Niemand

h betruͤben, daß nich get Atropolis Fortgang hat welcher Helebung oder Aufmunterung von Sr. M Thätigkeit erwarte, und ich erkenne me s noch hoffen kann, getaͤuschten mit n

ihren Triun waͤhrend die Gn che Parteilichkeit tabeln, welche inungs-Nuͤance der Kammer zu Die Kammer war in dieser S noch nicht vollzählig, denn es waren nur 116 Prokun ahl den Exaltirten angehl chen Sitzung noch eine gih Partei beiwohnen wa in der Kammer praͤsp ge haben, daß die icher hervortreten. S zwischen der Oppost zirung der verschieß Kammer trennen. D bei der Wahl zum Prgstden de las Navas, Kandidat der

auf die Besoͤrderung aller Zwecke einer reinen und wahren Hu⸗

daß jener Ko rgöͤtzung zu uns kom s Reich in der Ferne und daß er auch darum beinahe seine nter uns hier in Athen sind da wach geworden!

dem Monarchen, Haushaltung in seinem Reiche it ihren Sitz unter uns auf— e: „gerecht und beharrlich!“ Die saͤumte Ordnung der rch Weisung und Aufmunterung bis auf diejenigen herab, welche fraͤumen der Ruinen auf eine Anordnung, eine ajestäͤt Weisheit und in Vaterland wieder, und sich der neuen Heffnung nach so euem Vertrauen hingiebt,

Denn vor des Koͤnigs offenem Blick wie könnte lungen ihre Falschheit und Absicht ie Unfähigen ihm die wahre die tiefen Gruͤnde unserer M ennen sind, damit uns zu fremden Throne seine Gru Wohlfahrt der Griechischen

Bere in ig te Staaten von Nord-Amerika.

haͤlt folgendes Privat Schreiben Oktober: „Der „Globe“

wovon die Mehrz doch glaubt man, daß der Königli Anzahl von Mitgliedern de Herr Isturiz hat schon im Jahre 1823 Seine jetzige Erwählung wird zur Fol schiedenen Parteien in der Kammer deutl läßt eine scharf gezogene Scheidungslini und der ministeriellen Partei die Klassifi Meinungen wahrnehmen, welche die Mitglieder, die Herrn Istur unterstuͤtzten, rguelles, Chacon. gemäßigten Opposition, Ochoa, wurde von Riva H reno, Arango, Martinez de ia Rosa und Somer . sich aus diesen ersten Vorfällen, n sich der gemäßigten Opposh e ehemalige exastirte Oppost ird, welche die Reform des Doch laßt sich suͤr jetzt noch nt Einige Alarm

ren zugegen, r gemaͤßigten . a werden

durch zu lange ver

t einmal das Au

die fruheren anschließen werden, waͤhren sich mit denjenigen verbinden w niglichen Statuts verlangen. uͤber den Gang dieser verbreiten absichtlich das Tagen gendͤthigt seyn werde, sey, aufzuloͤsen. Die Kammer wird sich Session wi: d um so kuͤrzer seyn, sagt, nicht das Budget vorlegen abal sich auf Maßregeln zur

und mit Recht. n da die Par⸗ verhuͤllen, oder wie konnten Gestalt der Schwierigkeiten und ißlage verhuͤllen, welche genau zu m Besserwerden geholfen und dem ndlage in dem Vertra Nation gesichert werde.

ion vorhersagen. ruͤcht, daß Mendizabal in wen weil sie zu gewals s zu fruͤhzeitig. hlgesetze beschaͤftigen, und da das Ministerium, wie Man glaubt allgem Befestigung des ͤs

Die ministeriellen Entn und was noch mehr auffaͤllt stgestellt ist, obgleich uͤbrig sind. Sell und man fuͤrchtete so Person eroͤffnen können. ) herstellung ihr gestatten i n des Landes

die Kammer, se Furcht ist wenigsten uen und der

nur mit dem Wa

daß Mendiz lichen Kredits beschraͤnken werde. sind bis jetzt noch ein Geheimniß, daß die Thron⸗Rede noch nicht dei noch drei Tage bis zu der Königl. Sitzung Tagen ist die verwitwete Königin unwohl, sie werde die Session nicht in hofft man, daß eine in der Mitte der Bevollmaͤchtigte Auf ihrem Wege wird die National- Garde deren Organisirung sich das Ministerium Die Nachrichten der General ⸗Capitaine der Ueberall wird die Aushebu

Die Times ent ladelphia vom 15. oministrat on zugethane Journ mit dem Franzöͤsischen Ministerium bgar eine Adresse,

aus P hi⸗

und andere der rechen sich sehr unzufrieden aus; indirekt mi die von einigen Amerikanern bei ttentats vom 28. Juli dem K keicht worden ist; sie beklagen sich g, wenn nicht Weigerung, iehung zu bringen; kurz, sie usfall in der naͤ e Regierung

sbilligen sie Gelegenheit oͤnige begluͤckwuͤnschend uber⸗ uͤber seine fortwaͤhrende Ver⸗ den Indemnitaͤts⸗Ver Alles zu einem sidenten gegen Welchen wohl⸗ ge Nord ⸗Ame⸗ in fruͤheren Zeiten wegen seines enossen haben mag, so viel wird seine fruͤhere Tuͤch⸗ ahre alt und sehr schwach; Opfer der Selbsttaäͤu— n Paris war, wurde gemacht, daß, wenn seiner Botschaft an e fuͤhren wuͤrde, die⸗ sischen Kammern ma⸗ en veranlassen wuͤrde. Depeschen, und es ist gen Einfluß auf te, die aber be⸗ ward. Hieruͤber sprach er genten, uber In Folge die⸗ ructionen des reise aus Pa⸗ der ie Sache noch ranzoͤsischen Regie⸗ ackson habe durch⸗ rohen, während er Gefallen, eine viel it nothwendi terrichteten

Veraussetzung

ch seine Zu⸗

schnelle Wieder nachlissigun

chsten Botschaft des Praͤ vorbereiten zu wollen.

err Livingston, der vormali rankreich,

seiner Talente g klar seyn, ist uͤber 70 J

eifrig beschaͤftigt Provinzen laulen ng auf das Thli⸗ inisterium habe die Nich Cordova schon vollyaͤhliz zen suchen einander an Eifer und Enthis Der Englische Gesandtschafts⸗ Seen welcher von seiner Sendun Andalusien einen höchst ki Das Bataillon der Freiwilligen! dem, zwei Lieues von hier entsm en und wird sich in einigen Das Ministerium hat der Nord mn sandt, da es nach den Briesm Es hat sich hilt stlichen Erkrankung des Generals Cath jedoch versichern, daß der Regierung Anderer seits außer n hinsichtlich der Folgen, welch funfzehn Karlistischen Bataillone auf bi

Allein man weiß bestimmt, ; Belagerung wagen ihn ausgefallen ist, ir de, welcher die Pläne güm einiger Zeit viel

verdienten Ri nilanische Ge

arfbliekes und

eh, die ihn ken niglei überlebt hat. Er atur leichtglaͤubig, wurde er oder Intrigue. urch unbekannte der Praͤsident de

friedenstellend. betrieben. Es heißt, das Kriegs ⸗M erhalten, daß das Kontingent von Die suͤdlichen Provin mus zu uͤbertreffen. Henry Southern,

zuruͤckgekehrt ist, sagt aus, d schen Anblick darblete.

Estremadura ist gestern i Dorfe Ballecas angekomm nach Navarra begeben. fuͤnf Millionen Realen aupt· Quartier dort a t von einer ern verbreitet; wir koͤnnen Nachricht dieser Art eine uͤbertriebene Furcht Angriff der

haben koͤnne. Feind von neuem eine

schon einmal nachtheilig fuͤr denselben Widerstand stoßen wuͤr carreguy s vereitelte. Man s der Ankunft des Infanten Don Sebastian tier des Don Carios und versschert, daß er beträchtlich Ch Die Regierung hat die offizielle An den politischen Zirkeln unter hrscheinlichen Folgen und die Ursa Man glaubt, er sey beauftragt, den Don

daß er diese

9g nach Wahrend er noch Hand in ihm die Idee reg r Vereinigten Staaten in eine etwas geharnischte Sprach n Eindruck auf die Franz ewilligung der 25 Million inne berichtete er in seinen weisel unterworfen, daß dies ni der Botschaft rankreich sehr Verwickelun

In diesem S n Geid fehlte. des Praͤsidenten hat uͤbel aufgenommen ugegangen ist. scht, und neue mit gewissen, ohne Zweifel jetzt werde ein in Verbindu

gen voraussehend, be nicht offiziellen A zuschlagen haben. ung mit den Inst er wenige Tage vor seiner Ab zu seyn, jenen Brief, er einen Seite, der erklärt er darin, General Frankreich zu bed Praͤsidenten zu bei der Gelegenhe den am besten un unter der bestimmten wenn der Praͤsident oᷣffentli

en Weg, den er . Konferen

dazu autor mmer machte. Auf d g zu Gefailen, aug nicht die Ab

der 21 Se

prache fuͤhrt, als behauptet h n

geschrieben . daß,

men mitgebracht habe. hiervon erhalten. In viel uͤber die wa

dienst nicht verlassen. Alle Berichte aus Konstantinopel sind

134:

friedenheit mit dem Benehmen des Gesandten erklaͤren sollte, dies von Frankreich als eine hinlaͤngliche Genugthuung angese⸗ hen werden wurde. Als nun Herr Livingston in Amerika m traf, wurde der Secretair suͤr die auswaͤrtigen Angelegenheiten autorisirt, demselben anzuzeigen, daß sein Verfahren gebilligt werde; dagegen weigerte sich der Praͤsident peremtorisch, irgend eine Mittheilung dieser Art an die Franzosische Regierung zu machen. Sind alle diese Angaben richtig, so handelt es sich also setzt nur noch um eine kleinliche Frage der Etikette, und doch koͤnnte diese die wich tigsten Folgen haben. Der Praͤsident bil ligt das Verfahren Livingston's, weigert sich aber, dem Franzoͤsi⸗ schen Kabinette davon direkte Anzeige zu machen (man fehe dagegen den Artikel aus dem Amerikanischen Globe im gestri⸗ gen Blatte der Staats Zeitung); dies letztere, heißt es, werde sich jedoch nur mit einer direkten, nicht mit einer indirekten be— gnuͤgen.“

3 28. Berlin, 26. Nov. Der Pfarrer Heydes in Leipe, Jauer⸗

schen Kreises, Regierungs- Dezirks Liegnitz, hat ein neuetz chul⸗ . welches uͤber 1239 Rihir. gekostet hat, erbauen lassen, und

elbiges darauf der dortigen katholischen Gemeinde geschenkt.

Königliches Schauspiel.

Das nach dem Italignischen des Aberto Nota von Herrn Carl Blum fret bearbeitese Lustspiel: „Ich bieibe ledig“ macht Gluͤck auf der Bühne, und verdient es even fo sehr wie seln fruͤheres, even falls nach Alberto Nota bearbeitetes: „Der Bali zu Ellerbrunn“, von dem wit in der Nr. 131 der St. Zig. Bericht erkattet haben, ja vielleicht noch mehr, sowohl durch den eigenen Gehalt desfelben, als durch die treffliche mimische Darstellung, an der wir zwar auch das rasch in einander grefende Ensemble, aber doch vorzüglich den charakte— ristischen Werth der einzeinen Darstellungen preisen mussen. Was man auch von (inem güten Ensemb e Rübmens macht, bel Ftiei= nen, nur wenig Personen aufstellenden Stuͤcken ist es gar leicht zu erreichen und, ohne di; unverantwortlichste Nachlaͤssizkeit bei den Proben und hei der Aufführung selbst, kaum zu verfeblen; aber der⸗ gleichen Stuͤcke, noch fo gelungen hui Ganzen und Einzelnen dar— gestellt, haben noch niemals eine Deutsche Buͤhne in Ruͤf gebracht, oder wenn dies auch augenblicklich der Fall war, ihr kein dauern“ fes Ansehen verschafft. Immer sind es nur ile hervorragenten Ta— lente einzelner, von Natur beguͤnstigter, maͤnnlicher und weib⸗ licher Schauspieler gewesen, die, gleichviei, ob sie ihr Talent“ mit reiner Kunst wahrheit oder Manier in Ausuͤbung brachten, die Menge angelockt und die Aufmerkfamkeit und resp. Achtung der Kunstkenner gewonnen haben. Schon aus diesem Grunde allein 1st Aues, waz man, besonders in unserer neuesten Zeit, über den Verfall der Deut⸗ schen Bühne zu sprechen und zu schrelben beliebt, lecnes Gerede und Geschreibe, wobei wir übrigens gar nicht ein mal die Frege auswer⸗ fen wollen, ob irgend jemand uber den Verfall einck Buͤhne spre⸗ chen duͤrfe, der die gute Zeit vor dem Verfall gar nicht gekannt hat und wenig stens den terminum a qu des Verfalls nicht anzugeben weiß. „Es ist“, um hier ganz am rechten rte Goethe's Wort anzuführen: „Es ist“, sagt er, immer und ewig die alte Frage, dle sich we⸗ uigstens alle zehn Jahre wiederbolt? ob Literatur und Kunst im Auf. und Atzsteigen, im Vor- oder Rückschritt begriffen sey; eine ine. woruͤber sich Alte und Junge, Angebende und Abtretende elten vereinigen konnen. Dessenungeachtet ist es gut, daß die Fu⸗ gend obne Scheu vor der Erfahrung der Kiten und obne Sorge vor Trivialität niemals aufhört, 3. Frage zu wiederbolen; sie mußz zu aller Zeit sich frisch bewegen und das Alter die Haͤnde nicht in den Schoß legen“ Zwar zeigt sich in dem eben vorliegenden fan kein kleiner Widerspruch der Jugend mit sich selber; sie achtet In ibren Anfechtungen gegen das Theater die Meinungen der Alten fuͤr nichts, und doch nimmt sie die oft ammenhaften Erzählungen . Alten van der golden n Zeit der Bühne für ern? unanju⸗ echtende Autorität an, ok ne je sich einfallen zu laffen, daß die i⸗ ten wie die Neuen Kinder des Augenblicks waren, wie sin es sind, und hne in seiner Lichtseite das herrliche Wort Goethe's im „Faust zu empfinden?

Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht,

. Es findet uns nur noch als wahre Kinder“ 6 n nun von biesem Allgemeinen, wozu das Besondere des eben in Rebe stehrnden Lussspiels uns zwar abgeleitet, aber doch nicht unzettig verführt hat, da eben jedes Lusfpiel im Allgemeinen ein immer wech seln des, veraͤnderliches Ding ist, das nach Zeit und Sitte gemelniglich mehr durch seinen Inhalt den Beifall der Menge, als durch seinen Gehalt das gaͤnfstige ürtheil der Kenner gewinnt Was braucht es daruͤber mehr Beweises, als daß gegenwartig in Italien, dem Vaterlande der sogenannten Commedia def arte, das heißt, der augen blicks improvistrenden Mimik, eine Nachahmung der Beut? schen Iflandschen Familien- Gemälde, wie sie Ällberto Nota liefert, woblgelitten ist. Aber wenn nun ein Deutscher Bübnendichter aus bt“ sen dem Deutschen Idiome nachgebildeten Italidnischen Bildern wieder Ain ansprechendes Deutsches Bild machen will, so muß er sich doch wie⸗ der in seine Heimath zurüͤckbegeben, und namentlich den Italiaͤnischen Schauplatz der Scene, die melstens an pffentlichen Orten in Wirths baͤusern und dergleschen, spielt, mithin auch den Ton der auftreten den Petsonen, verandern. Dies ist das Unerläßiiche bei eincr Beun— schen Bearbeitung; Herr Blum hat die Nothwendigkeit deffelben wohl gefuͤhlt, und seine Veranderung zeugt von Kenntniß der Deut schen Buͤhne; aber er hat auch noch etwas darüber eleistet, und auch das beweist cinen Mann von Kopf, der sich in seiner Gegen⸗ wart umsiebt, und wenn er auch nicht immer das Beste sieht, diel⸗ leicht gar absichtlich übersieht, doch dasjenige wohl auszuwählen weiß, was eben mundrecht und gerade so ist, wie es das gewdöhn⸗ liche schauspiellustige Publikum denkt und denken kann. Insbesondere aber muͤssen wir die , einzelner Personen herausheben, erstlich des alten, unverändert im alten Deutschen Römischen Reiche lebenden Barons, jweitens des weisen, immer betrogenen, aber nie belebrten Menschenkenners und drittens der jungen Tochter bes Er? steren, die, fromm und glaͤubig erzogen, im Streis mit ihren er⸗ wachenden jungfraͤulichen Gefuͤhlen' efn fo anmuthiges Bild wabrer Vatvetdt giebt, daf wir wohl wissen möchten (Referent lennt das

talignisc e Original nicht), ob es dem Italiaͤnischen Dichter oder em Deutschen Bearbeiter gehort. Und diefe drel Charaktere, so wie auch der vierte, der abgekühlte Lebemann, werden von den Herren Weiß, Stawinsky, Cräͤsemann und der trefflich dargestelt, besonders von der libr mit Recht ein Haupt⸗Antheil an den dies Lusssplel grbalten, jugeschrieben wer en, daß Herr Blum zu diesem We

st er nur ein Spanergang, aber soll den seyn r? ö

Vermischte Nachrichten.

Errichtung eines Blitzableiters auf dem Muͤnsterthurm in Straßburg. Da der Straßburger Muͤnsterthurm uͤber alle Gebäude der Stadt und des umliegenden Landes emporrggt, so ist er hauptsaͤchlich den Verheerungen des Blitzes und den haufigen Gewittern an, sftzt. Sting böchsten Thelie befinden sich im Wickungztreise ber elektrischen Wolken, ehe diefe auf die übrigen Gebäude wirken kön- nen, und wenn ein Streich fallen soll, so steht der Münster mit seinem gotbischen Thurme ba, um ihn zu empfangen. Auch dient eh M ünsteriburm Linigermaßen selbst der Stadt, deren Rubm und ostbarste Zierde er ist, zum Blitzableiter, und seit Jahrhunderten be⸗ sitzt er das traurige Vorrecht, vor zug gweise vor Fir ubrigen Stadt

vom Blitze getr und ber Erdbeb dieser riesen haft hin die Macht de

Die Höhe des die die Blitz schlaͤge minder gefaͤhrliche. Er fen und ist ganz mern mit ein rechte eiserne

offen zu werdet. Aber trotz der zahllosen Gem ltter en, die ihn schon umzu wertes geöroht haben, sicht Thurm immer noch stolz da, und verkun det welt⸗ s Menschen. ; . Thurms sst nicht die einzige Ursache der Unfallt, uziehen; seine Bauart ist eine zweite, nicht eht von oben bis unten dem die durch innere eiserne Klani⸗ ander verbunden sind; alle Oeffnungen sind durch senk⸗ Diese Stangen und Klam⸗— sondern sie stecken auf allen eine lange Reihe von einzelnen und die die Elektrizitaͤt aus den herun= n. Da der Blitz nothwendig und Lauf und die Bewegung der elektrischen Materie Widerst and antrifft, so zerschmettert er die Steine, einer (isernen Stange zur andern hemmen, und ie Verheerungen, die dieses prächtige Gevaͤude

Windzug oft aus Steinen gebaut,

Stangen durchschnitten. fen nicht an einander fort, ten im Stein und bilden so abgesonderten leitenden Korpern nabenden Gewitterwolken anziehe überall, wo der unterbrochen wir die seinen Lauf von verursacht dadurch d schon allzu oft erlitt

dem Muͤnst mals waren Entwuͤr atte Barbier de Tinan, K Kdͤniglichen Akademie zu S diesen Vorschlag gethan.

der W ssenschaften dem A die Art, wie der Thurm mit einem Blitzableiter versehen we migung. Da ein einziger Ableiter, auf die Erde herab, ni

von die Rede gewesen, auf Blitzableiter zu errichten, und fa on mehr⸗ Im Jahre

schiedenen Zeit n war schon da erthurm einen fe zu diefem Zweck gepruft worden. ciegs Kommissarius und Müstgli d iion, dem Straßburger M gab die Königl. Akademie u satze, den er ihr vorgelegt hatte, über übrigen Theile deses Gel audes rden koͤnnten, ihre volle Geneh⸗ vom Gipfel des Turmes bis dern selbst gefähr⸗ Art äußern K. fig ßen würde, und den der eine Stite des Gebäudes Vorschlag blieb ohne Folge, weil man die zu

Das Fournal der Niederrheinischen Gesellschaft der Wi und der Kuͤnste vom Fahre 1827 ent alt eine tiz uͤber den naͤmlichen G Meuniers, welche Notiz zum Thä des gelehrten Ga hatte das Monur Ganzen und in Staunen bezeug dieses Wunder zen, ver idumt hatte. Vor und na Munizipal⸗ wurde immer nichts vesch . ten, die die Errichtung eines Bltz hause anfaͤnglich gelitten hatte, regeln erst getroffen werden digkeit beweist. Aber die st 1833 durch den Blitz verursacht wurden, neuen Untersuchung und einem endlichen X. age wegen der Errichtun eranlassung gegeben. Durch einen Beschluß vom 19. Oktober 1833 ernannte der ausgezeichneten Gelehrten bestehende ob es zweckmäßig seyn moͤchte, auf Ableiter zu errichten, ferner, was ei noͤthig waren, und endlich, auf Schon am 9 Januar

Im Mai 1780

t allein ungenügend, son lich waͤre, so hatte Barbier vorgeschlagen, ein. zu machen, der das ganze Gebäude einscht— Blitz nicht verfehlen konnte, auf was für er auch siele.

große Ausgabe scheute

des Ackerhaues . sehr interessante No egenstand von Herrn . l' auf den Vorschlag y⸗Lussae veroffentlicht worden ist; dieser Letz ter nent, welches die Stadt Straßburg schmuͤckt, im seinen einzelnen Theilen bewundert, aber dabei sein t, daß man die so einfachen und sicheren Mittel,

Wirkungen des Blitzes zu schuͤz⸗

ch der Veröffentlichung dieses Aufsatzes hatle der Wünsche hierüber geäußert; aber es icht wegen der Schwierigtei⸗ ableiters auf dem Schauspiel⸗ oder weil uberhaupt Vorsichts⸗Maß⸗ ,wenn ein neuer Unfall ihre Nothwen⸗ arken Beschädigungen, die am , baben endlich zu einer eschluß uber die wichtige g eines Blitzableiters auf dem Muͤnsser

der Kunst vor den

Rath mehrmals lossen, vielle

Maire von Straßburg eine aus um zu uniersuchen, dem Muͤnsterthurm einen Blitz⸗ fuͤr beson ere Einrichtungen dab wie viel die Ausg 1834 legte diese ihrer Arbeiten vor. der. Kommission einstimm so wie er sich in seinem jetzigen Zustande, Regionen der elektrischen Wolken er⸗ ebauten Apparates hat, daß, staͤndige Einsaugung der schen Materie durch Commu⸗ ulirte, man dadurch zugleich das um—⸗ nster⸗Gebdude selbst bewahren würde das man beschůtzen ondere Bauart des⸗

Kommission,

abe sich belaufen würde. ñ ; Kommission dem Munizipal-⸗Rath das C gebniß Der Bericht des Professors Fargeau, der von immig angenommen wurde, bezeugt, daß der mit so viel Ei⸗ sen und Blei besetzt, in die bebt, alle Nachtheile eines schlecht g wenn man hingegen die langfame u durch den Thurm angezogenen elektri nicationen mit dem Boden re liegende Quartter und das Münf

Was nun die Art betrifft, wie das Gebaude, n soll, so schlen die ganz bes lich einige Schwierigkeiten dar, ewdhnlich nehmen, rt der Blitzableiter

wl, bewaffnet werde selben anfaͤn Gang, den dle lich, auf was fuͤr cine Wirklich kommt der Blitz meistens erreicht mehr oder weniger schnell den Glockenth das Uhrwerk und nimmt darauf seine Dach des Schiffes, auf welchem er nen Rohren zu erreichen, Seminariums hin ableiten. Die Kommission hat Ganzen angenommen un kugelldrmige Stange von der Hoͤbe eine von Platina, aufrichten zu laff n; . kaum sichtbar seyn und den Lnbli merklich veraͤndern. Von dem Fuße die 8 Centimetres ins Gevierte haden wird, ehen von 3 Centlmetres i rmen des Kreuzes durchgehen und nothig ist, um die Krone und die und so his oben an die acht Wendel sich darauf in den mit d Zwischenrdumen hinabzuzieh Schnecken sich

zeigte schon hinlaͤng⸗

eingerichtet werden der Nordseite her, urm, faͤhrt durch Richtung gegen das kupferne dann hinlaͤuft, um die metalle⸗ die das Regenwasser auf die Seite des

den urspruͤnglichen Entwurf Barbier's im auf dem Thurmknopfe eine s Metres, mit einer Spitze diese Stange wird von weitem des oberen Thurmes nicht Stange, die wenigstenz werden vier Leiter auz⸗= messer, die zwischen den vier sich so viel biegen werden, als aterne ringsum einzuschließen, treppen zu reichen; en vier Schnecken korrespondirenden und auf der Höhe an dem aͤußersten Theile

aber an den der den ganzen Thurm um rden. Alle vier werden dann ein aͤhnlicher Ring sie mit die vier Leiter, den Grund⸗ ehen, und. da die Erfahrung as Dach des Schiffes fbr, Platz umringen wird, und Dache und dem Boden eine an indessen bemerkt hat, daß so hat die Ko mmis⸗ laufen zu lassen bis hinter der ersten Bube, in ade Communieation zwischen chen Materie einen leich⸗ enz folgen wird; man mußte den er gewöhnlich nimmt. ch daher, nach seiner Ver⸗ f. den Gebel des Dachs des Abtheilungen, die an it diesem Dache ver⸗

d beschlossen,

m Durchmesser, sie werden

wieder biegen, einer jeden derselben hin adzulaufen; werden sie durch einen eisernen Ring, geben wird, mit einander verbunden we auf den Platz hinablaufen, wo wieder einander verbinden wird. Von da sollten direkt auf den Boden hinabg daß der Blitz sast immer auf d so haͤtte man bloß zwischen dem Leiter, d dem Dache des Schiffes und zwischen diesem enge Verbindung anzulegen gebraucht. Dam ugs weise die nördliche Schnecke den Leiter dieser Schnecke gerade sort r in einem kleinen Hofe, ein Brunnenloch gehen wird. Diese fast ger dem Thurm und dem Boden wird der ten Weg darbieten, dem sie vermuthlich mein ihm aber dennoch auch den Weg bereiten, Der Leiter der oöͤstlichen Schnecke wird si einigung mit demjenigen des Platzes, au Schiffes hinabzieben, um durch mehrere Kupferplatten befestigt werden mussen, eng m Endlich werden alle Metalldaͤcher mit einander aphen verbunden werden, Flaͤche darzubteten, die durch drei verschleden den in Verbindung gesetzt werden soll; der e rade in den Brunnen der Werkstaͤtte hingbgehen, Winkel des Hofes der Sakristei, oben bezeichnete Loch auf der N . Es ist noch binzuzusetzen, daß schon dei der Stadt⸗Budgets fuͤr das Jahr isz34 der Muntzipal= dit von 15, 600 Fr. votirt hatte, auf schätzung der Kommission, die Aus Leiter werden im Ganzen eine La und etwa 7000 Kilogramme wiegen.

n

Schnecken

säͤtzen nach,

der Hlitz vo sion besch lo hinunter, wo e

2 m m .

bunden zu werden.

und mit dem Telegr um eine große leiten de Leiter mit dem Bo⸗ rste derselben wird ge⸗ jweite in einen Brunnen im aͤußern und der dritte endlich in das weiter Erdrterung des Rath einen Kre⸗ welch, Summe, nach der gabe sich belaufen wird.

nge von 9ꝛ0 Metreg begreifen

utsche Blatter )