1835 / 343 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

. . . Der nannte Herr Casimir Péerier ist vorgestern hier eingetroffen. . * i n, esandte, Sir Edward Cromwell . we, wird täglich hier erwartet. Der . Gesandte in Lon⸗ don, Herr S. Dedel, wird dieser Tage die Reife nach England antreten.

Bei der Untersuchung des Entwurfs wegen Fortdauer des Besetzes zur Bestrafung von Umtrieben u. s. w. ward in einer der Sectionen der zweiten Kammer die Meinung geäußert, es sollte nicht bloß auf ein Jahr, sondern auf unbestimmte Zeit verlangert werden. Von Seiten der Regierung ward darauf geantwortet, dies wuͤrde einen unerfreulichen Eindruck machen, indem es scheinen konnte, als würden die gegenwartigen Umslande jedenfalls noch langer als ein Jahr dauern. Es sind in Folge dieses Gesetzes im Jahre 1830: 16 Verurtheilungen; 1831: 17; 1832: 5; 1833: 5; 1834: 2 und 1835 nur eine erfolgt.

Amsterdam, 5. Dez. Wahrend der letzten acht Tage sind die Course der Spanischen Fonds wieder bedeutenden Sch wan⸗ zungen unterworfen gewesen, wozu deren Stand an den drsen zu Paris und Antwerpen hauptsaͤchlich Veranlassung gegeben hat . am verwichenen Sonnabend fitlen Ardoin⸗Obligationen ploöͤtz * um wei pCt. bei ungewöhnlichem Andrang zum Verkaufe, wei . limme Nachrichten aus Spanien haben wollte; da aber deren . stdtigung ausbiteb, so stieg der Preis jener Obligationen am . tag wieder bls A8 ““ à M3 pCt., und behauptete diesen 53 auch noch am folgenden Tage; doch am Mittwoch wiederholte 5 der panische Schrecken; allerlei Gerüchte begleiteten die von . werpen eingegangenen niedrigen Notkrungen, und. ein aberma 3 Weichen von 2 vCt. trat ein, so daß bedeutende Partieen zu At 6 3 n pCt. umgesetzt wurden. Die Hauptursache dieses neuen . les an den aun e lle in Maͤckten schien aber in . ö Termine vom 1sten d. zu liegen, weshalb nach Untervringung der Kverflüssigen Stuͤcke an naͤchster Boöͤrse eine Verbesserung von 1 . eintrat, doch diese erhielt sich gestern wieder nicht, indem der 384 der Ardoin⸗ Obligationen bis zs 3 71½ pCt. herunt eging; . übrigen Spanischen Schuld⸗Dokümente folgten mehr oder wenig diesen Schwankungen, ohne daß eben erhebliche Geschaäfte darin 5 macht wurden; alte ausgesetzte Schuld variirte zwischen 17 . 185 pCt., und blieb gestern 18½ pCt.; neue ausgesetzt (di 2 zwischen 254 und 235 wechselnd, vebauptete sich vorgestern e,. gesfern auf 5s pCt.; vassive Schald hatte den böch gen Stand mi 14, den ntedrigßen mit 133 und blieb gestern 133, pCt. Das Zur weichen an der Mittwoch⸗-Böoͤrse machte auf Hollaͤndische Staatg⸗Papierc, namentlich auf Integrale und Kanz-Billets, einen nachtheillgen Eindruck; erstere waren einen Augenblick etwas unter 33 pCt., zu haben, Kanz-Billts galten 217 3 Fl. und Synditat⸗ Obligationen u pCt Zwar erholten sich die Preise nachsten Ta⸗ fes wieder ein wenig, aber die mit gestriger Post von London ange⸗

ommenen niedrigeren Notirungen bracht n die Course auf den vo⸗ rigen Stand zurück. Actien der Handels⸗Gesellschaft erreichten 12a vCt, wurden jedoch gestern auf 1285,J p Et. durch einige 2. bebsiche Verkaufe zurückgedrangt. Der umsatz in Russischen und Oesterreichischen Fonds bleibt sehr unbedeutend; 6proe Russische In⸗ scrivtio nen sind dabei von 6874 auf 6773 pCt. zuruͤckgegangen; da⸗ gegen blieben Wiener Metalliques auf 983, pCt. stehen; in neuen Wiener Loosen ist etwas gemacht, anfangs zu 71 Fl., spaͤter zu 214. Fl.. Preußtsche Praͤmtenscheine fanden maßigen umsatz zu 10875 Fl; gestern ließ man zu 105 ab. Mit Süd m Obligantonen ist es ebenfalls etwas flauer geworden. Der . Cours steht 32 A pCt. - Der Stand des hiesigen Getrai ö Marktes sst ohne erhebliche Veraͤnderung geblieben; bis jetzt daz neue Korn⸗Gesetz noch nicht zur Verhandlung bei den General⸗ staaten gekommen. t

Belgien m el, 4. Dez. Am 1. Dezember fand (wie bereit ß Löwen r fang Eröffnung der von Mecheln dahin verlegten katholischen Universitaäͤt statt. Nach der . chen Feier, wobei der Erzbischof von Mecheln das ,, as und der Vice, Rektor, Abbé de Cock, eine merkwürdige Rede über die Verbindung der Religion mit der Wissenschaft hielt, fand auf dem i nur ein splendides Gastmahl statt, wobei unter Anderem folgende Trinkspruͤche ausgebracht turten. . Erzbischofe: „Sr. Majestaͤt dem Könige! Möge die katho ; he Universität, indem sie ihre Zöglinge lehrt, dem Kaiser zu ge . was des Kaisers, so wie Gott, was Gottes ist, den Thron . besten der Koͤnige sichern Von einem Mitzliede der Repraͤ⸗ sentanten⸗ Kemmer: „Allen Mitgliedern des Kongresses ö 6 fuͤr die Freiheit des Unterrichts gestimmt!! „Der . Uni⸗ versitaͤt Löwen!“ von einem ehemaligen Zöglinge dersel ö. Fortwährend laͤßt sich eine een, Anzahl Zöglinge bei . ni⸗ versitaͤt einschreiben. Man bemerkt darunter mehrere junge Leute aus Holländischen Familien, besonders aus dem katholischen Brabant. . gestrigen Sitzung der Nepräsentanten⸗ Kammer legte der Finanz⸗Minister das Budget der Einnahme fuͤr das Jahr 183536 vor. Unter mehreren andern Veraͤnderungen dieses Bud gets gegen das bisherige machte der Minister auf diejenige aus— merksam, wonach die Branntwein⸗Steuer von 22 auf 36 Cent. erhöht worden.

Dänemark.

Kopenhagen, 3. Dez. Gestern ist in Sachen des Gene— . en mts wegen eg, den Professor Dr. N. David das Hoͤchstengerichts Urtheil dahin gefällt worden, daß das Ur—⸗ theil des Hof- und Staats-Gerichtes in Kraft bleibe. Als Sa⸗ larium fuͤr den General Figkal beim Hoöͤchsten⸗Gericht bezahlt der Beklagte 100 Rbthlr. Silber.

Deutsch lan d.

annover, 7. Dez. Se. Durchlaucht der regierende Her—⸗ . Braunschweig sind gestern Nachmittag von Braun schweig hier eingetroffen und im „British Hotel“ abgestiegen. Yun chen, 3. Dez. Heute ist der Tag, an welchem Sæ. Majestät der Koͤnig von Bayern sich in Ankoöna zu Ihrer Reise nach Griechenland einschiffen werden. Diesen Morgen um 16 Uhr wurden deshalb auf Veranstaltung des Stadt/ Magistrats in der St. Peters-Kirche Gottesdienst und Gebete fur die gluͤck— liche Reise und Wiederkehr Sr. Majestaͤt, und eben so des Nach mittags in der protestantischen Kirche gehalten. Auch in den Volks⸗Schulen wurden, dem Vernehmen nach, Gebete zu diesem vecke veranstaltet. . . M. A. von Rothschild und Soͤhne in Frank⸗ ürt haben bekannt gemacht, daß die Actien⸗ Summe 9 den , „Kanal der Dongu mit dem Main nunmehr kom— plettirt und die Subscriptions-Liste geschlossen ist. Die nach dem Juhglte des Programms zu beweikstelligende erste Einzahlung von 10 pCt. für den substribirten Antheil ist auf den 15. De— ember anberaumt. . . k 3. Dez. (Nurnb. Korr.) In der Siz— ung der Kammer der Abgeordneten vom 2. Dezember entspann ch, eine Diskussien aber die Bemerkung des Abgeordneten Schott, daß der ständische Ausschutz auf die Anfragen einzelner Mitglieder über den Bundes beschluß 43 der 6 keins Antwort ertheilt habe, wobei die Aoögesrdneten v. Hmeimn und Freiherr v. Hornstein den Außschuß vertheidigten, Uhland,

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1106

tts waren der König ig

. n ott's waren. Freiherr ] auf die Krone gewesen zu seyn scheint, konnen g ö vi i s ; er er⸗ Zu : h , . k , oder weniger gegruͤndete Gerüchte uͤber die Ausfuhrung ;

. ö . die betzten Ereignisse grö ib 2 * tragsteller. Der Geh. Rath und Quadrupel-Traktais, der sich durch rj ere, ,,,. 7 nr 1 dle e . habe die Schwierigkeiten entgegenstellen. An der Boͤrse gingen din 5.

r; ; ihre i s ; s zwei illone ine ie Aeußerungen ihrer Mitglieder schaͤfte etwas besser. Es hieß naͤmlich, daß zwei atai

. w , , . sey . 4 einverstan⸗· listen . zu den Truppen der . 6 s ö. In allen Parlamenten wurden nur die berathenen Mo⸗ und daß in ranada ,, . rsche. tionen gedruckt. Es handle sich hier nicht von inneren Angele⸗ erste Nachricht bedarf natuͤrlich der est g ; 9. 4 genheiten allein, sondern von einem delikaten Gegenstande, der In einem von der Times mitgetheilten Privgt e ; auch andere Regierungen betreffe; die Regierung habe auch Pflich ben aus Madrid vom 21. November heißt es unter Ann ten gegen den Bund, und er glaube, daß der Druck der Mo— Es ist sehr ergötzlich, zu sehen, wie jetzt der Mar quis tion die Sache allerdings sehr verwickeln wurde Er wolle nicht Navas selbst in der Kammer die Gesellschaft Toreno's auf

drohen, sondern bloß im Interesse des Landes sich den Warnun⸗ Sie nennen sich gegenseitig entthronte Regenten und plan

erer Mitglieder anschließen. Konnten die Abgeorhneten, und lachen mit einander, als haͤtten sie fruͤher stets im

n ö, * Antragstellers ständen, die Angelegenheit so Vernehmen gelebt, und boch hielt noch vor zwei Monaten übersehen, wie er (9. Schlayer), so wurden sie gewiß von Hhrem den Andern fürs Schafft reif. Mendizabal et ie uin l Deäangen,chstehen nn es wäre sznst zu fürchten daß de Sach? auch der velßbittweien Königin einen Theil der ihrigen wieder eine Wendung nehmen möchte, wie im Jahre 1833. Bei verschafft zu haben, und obgleich diese Dauptstadt ihre alle der Abstimmung wurde mit 56 gegen 29 Stimmen beschlossen, munstzl von Eonferiptionen in Anspruch nimmt, fo werzn den Druck der Pfizerschen Motion bis zur Erstattung des Kom— Aushebungen gegenm artig hier doch durchgesetzt, ohne da missionsberichts auszuschen. . Popularität des Ministers und der Regierung dadurch 3 In der heut gen Sitzung beschaftigte sich die Kammer ein⸗ Let wird. Auch stellen sich die jungen Leute feen u mi

zig, mit Fortsetzung der BVerathung des Söesetz Entwurfs, be— größten Willfährigkeit. Den Frauen, die sich er . z treffen Abänderungen der allgemeinen Gemerbe, Ordnung. die Kleidungsstuͤcke fuͤr die neuen Konskribirten zu nahen, Auf die von dem Präsidenten mitgetheilte Nachricht von dem Anzeige gemacht worden, daß sie das Jeug dazu aus den D Ableben Ihrer Königlichen Hoh. der Prinzessin von Montfort, erhaͤlten könnten. Der Bischof von Santander hat einc Anziger Schwester Sr. Maj. des Königs, beschloß guch die zwene willigen Beitrag eingesandt, Und sein Aufruf an den h Kammer, Allerhöoͤchstdemselben ihr Beileid in einer eigenen Aoresse seines Sprengels, worin er diesen zu. Dubseriptionen auff auszusprechen. Zur Abkürzung des Geschäftsgangs ward dein ist nebst kem Dankschreiben der Königin an ihn in der hn Praͤsidenten anheimgegeben, fuͤr Abfassung der Adresse nach sei⸗ Hof ⸗eitung abgedruckt worden.“ ner Wahl eine Kommission von drei Mitgliedern zu n = Die letzten Korrespon dem- Bericht: des Cour ier Es geschah dies in der Person der Herren Feuer lein, Hufnagel, Briviesca vom 17. November enthalten nichts Reuth und Menzel. Die Adresse selbst wurde, dem Gebrauche gemäß, Wichtigkeit. Es wid dar it gefagt an di Vr tische h in geheimer Sitzung verlesen und unverweilt uͤberschickt. Dem Ferhnb e scr lange in. it aon keen ' riir ebnen r en,

Vernehmen nach væersammelt sich die staatsrechtliche Kommission Verstäͤrkungen, welche ihr noch sortwährend aus Englam

heute um ginen 3 n 8 . en flossen, unmittelbar 9 a . J . n, 26 der e n, n, ein fehr huld volles Dankschreiben we⸗ 3 . 6. . Eest zuin lchʒenh . gen dern e r , Tr. der Kammer über den Tod der Prin— den . Arbeiten fuͤr geschlossen erklärt, obgleich sie mch lan zessin von Montfort Koͤnigl. Hoheit eingegangen, das folgender⸗ nicht hien een fern sscu? n ger ien 3 . ö , Wir bab sEuerer Adresse vom gesirigen jenen Briefen unter Anderem, , absi 4

J , 5 verbreiten lassen, daß er seinen Weg nach otia

F icht von dem Ableben unserer viel ; . ar, ,, , , , Fürstin von Montfort Kbnigl. Hobeit und Liebden an einge⸗ e, . ,,,, wei den Antheil ersehen, welchen Ihr an len nachzukommen und jede z j fich n unn ö. ui rn Tin h lch, lee le 9 trgurigen Ereignisse Karlisten, auf jenes Gerücht bauend, ihre ganzen Streitkt nehmet und den Ihr als die derzeit versammelten Abgeordneten Un⸗ 14 Bataillone stark, laͤngs der Hauptstraße nach Vittoria zu seres getreuen Völkes uns ,, . mengezogen und die von De Cel ann n e g, ih, abt. So lebhaft Wir von Eurer und Unseres ganze besetzt' gelassen hatten. Daß die Vorst ; 1E . Theilnahme an allen Ereignissen, welche Uns und Unser Koö⸗ 66 w . war, bemies di. Ermüdung, die

igli l frichtig ) n, ,, J . roßen Theil der noch ganz ungeuͤblen und besonders an z : ü dieser Gefühle bei dem schmerz⸗ groß : 3 J im u hch . ,, unerforschlichen Tragen der Tornister nicht gewohnten Soldaten selbst

t ĩ i den ne und, bleiben Euch im kleinsten Tagemärsche verursachten. Uebrigens fanden

n ,,, nn, beigethan. Gegeben die meisten Marodeurs unter den neu nan, Sur ert, gan! Der 1835. Wil helm.“ gimentern, von denen 150 mit chronischen Fiebern . fete ältere Soldaten und uͤber 200 junge Leute von li ö te den Veretre wen 'em he er, me enn, , e,.

an , me , sowohl von der y. Len jun ven der Infanterie der Bririschen Leghn ) auischen Regierung, als den eidgensssischen Repräsentanten, macht, wogegen sie die Kavallerie, die jetzt ebenfalls n ehe ac Creisitchenz, welthe den d noch nicht gefchworen, Nähe pon Driwicsca konzentrirt ist, sehr bewundern, ) estern denselben geleistet, mit Ausnahme von einigen Wenigen, haben doch viele Speanische Soldatin den Wunsch geiußes . sich als krank meldeten. Ein Theil der , Britischen Infanterie zieren. ee . E, 6h . ü ; . the. für Pes durch Li zuthentische schluß gefaßt worden, zeüem Walallon eins Eo nie En Auf diese Nachrichten hat n ,, hauptsachlich Guiden / Dien ste ver ichen s der Vorort die eidgenössischen Repräsentanten ihrer Mission ent, Furs erste macht die Witterung alle misstairische Operatzont lassen, so wie auch die eidgendssischen Truppen in ihre Heimath per Naͤhe von Vittoria unmöglich. Der Schnee im ehen lassen. Nach dem Berichte der Aargauischen Regierung Regengüsse haben die Straßen fast unwegsam gim . diese auch ihre Truppen in wenigen Tagen wieder aus Sobals das Wetter es gestattet wird sich' der loch 9 freien Amte wegziehen und entlassen zu konnen. Somit Santander befindliche Theil der Legion, 890 Mann 69. sind alle Besorgnisse fuͤr die Ruhe der Schweiz, welche schon Haupt ⸗Corps anschließen, welches dann sogleich zu dr de aufgekommen waren, wieder beseitigt. Truppen in Vittoria stoßen soll. . 366 , , hatte, der iche förmig ub lan feen den Schreien; ligten Armee bilden, während die Reserve⸗Truppen lan f ee, wehe e nfrage mn, , ne, d, , . Ebro aufgestellt werden sollen, um den Karlisten den Ueh folge des hohen großräthlichen Beschlusses der Eid nun zu nichts, ner diesen Flug zu wehte, falls Ceeterr na denn e as der katholischen Religion, den Rechten der Kirche oder den vorzudr ngen suchen sollten. Einer von den Aojntentsn n kirchlichen Gesetzen, die ja im Staate anerkannt seyen, zuwider 1. t. e, s, der Major Hull, dessen Cordorl Un ssenm! bind ich die Erlaubniß ertheile, den Eid zu leisten. ner« er, Yin ister ijter 6e Ferch nen len ile 3 de Erlaubniß auch Ihren hochw. Mitbrübern . . 63 be. zu welcher Zeit der Masor sth . machen. Solothurn, den 29. Nov. 1835. Hochach/ Dyar hen Han iauartie⸗ esend; Hrendol ee telen, fare ihn bereitwilligster Freund: j Joseph Anton Ep. B. H , , . Orden trhallen. gen en h 68 panien ist von seiner Unpäßlichkeit wieder hergestellt. Die .

Madrid, 25. Nor. (Franz. Blätter Die Verlesung 65 i n ,,,, ,, , , . a. ; 3. erst Kinloch, J

der Adresse der Prokuradoren⸗Kammer zur Beantwortung Das Journat des Deb ts theilt fehzendes

de findet in diesem Augenblicke statt und man lann 16 he e,. . Ie, iar, u Bestimmtes daruber wissen. Nur ben aus Barcelona vom 27. Novbr. mit: „Am Avben

ĩ n im hi ĩ Tumult stattgefun den. iel i die mit Entwerfung dieser Adresse beauf⸗ hat im hiesigen Thegter ein großer ö . nr , , unge in ln sich . ge, . aer . , n,, Fr ĩ ie man wenigstens glaubt, lig tuch: „Die In . t i ie, nden mn m d, ,, k 1 i olitischen Anspielungen von der Menge m ; ö mmen ist. Auf, gen einiger poli ; sijt 6 m , , 6. zi Beifall aufgenommen worden. Es sollte am daß die definitive Abfassung nicht den Figem r t keien . und Jaln', Maͤnnern von aus⸗· Abend wiederholt ,,. dr, ,,, geyeichneten Talenten, n, e, gin n y , . . eee en 2 . ö. vielmehr eines der am wenig ö ekannten Mitglieder, e i g vorher gehen dẽ n Abenð angekundigie C ; ü an versichert, daß die Adresse gen wurde, ĩ ͤ . a. Dur ie . e er e e e ger nene gn ĩ ĩ ird 27sten eröffnet, und damit gruppir eat c north , e Session. gen Personen ein, welche sich im Theater befanden. Die Unorn beginnt das wahrhaft dramatische Interesse der Sessian. En ale nahm immer mehr zu, ünd man droh tẽ sogar h Der Entwurf zu einem Wahl-⸗Geseßz, welchen das Min isterium reiß d sie in die Loge der Munisipal, den, Baͤnke loszureißen und sie in 9 . 3 n , m ,,, 1 . ; Der Direkt welcher vergehens durch die ñ tiken das⸗ zu wersen. Der Direktor, erg 2 und es ist bemerkenswerth, daß die strengsten Krititen über t ber esten C auszie ant , is j t den Cor⸗ digung, daß einer der ersten p , ,,, 89 sion die zu beschwoͤren gesucht hatte, erklaͤrte sich endlich zu der tes angehören. Man kann vor dem Beginn der Diskussio i. 6. dne hren Gesel ent, ch erer in hn, Meinung der einflußreichsten Mitglieder beider Kammern hin ö llt war. Haͤtte die Behoͤrde nicht nachgeghh schtli ichti Hesetz angeregten Fragen wiederhergestellt war. H n ,, , . iesen Zeitpunkt laßt Alles glauben, daß das Publikum in seiner Erb nicht kennen; allein bedeutende Männer haben die 9 itpunkt 3 ö ede e hn dir gag. dig! Man nennt Theater angezuͤndet haben wuͤrde. Ich nicht abgewartet, um sich daruͤber auszusprechen. . nren ir wn afeste green, Wld ei, ee unter Anderen den Britischen Botschaster, Herrn Villiers, der ha zn d rend ien fich en fal tren, . dem Gesetze nicht Werthe von 139 000 Franken, 95 II. ,,, Welt ienen stücke mit den Bildnissen Karls II. und Ferdinand? Kenntniß gehabt, ehe es in der . erschiene ) ssencn Perfsonen nicht die einsige ĩ . ißfallen den glaubt, daß die ergriffer l : bar sey. Das Ministerium hat mit großem m . Deinister Wechsel in, Partugsl vernommen. Nert ö dig zu machen. Der Generals Cap ; . bar ergriffen. Eine ] schuldigen ausfindig nah zabal ist von diesem Ereignisse sicht in militairi, J die Besizungen des Erzbischofs von Saragoffa, der nag r Koͤniglichen Praͤroggtive und ein militairi, e g ö ö. ,, 35 Art, . bei jenem Schritte nicht ohne Einfluß J reich e,, ist, mit Beschlag helegt.

7 .

Die Manchen

hen aus Athen vom 28. Oktober, wori

einer fuͤr die eh K Dann heißt es in

er Organistrung der Hellenischen Eliten⸗Phalanz mitgetheilt wird, emaligen Marine⸗Offiziere Fuͤrsorge treffenden enem Schreiben weiter: „Ein

vor einigen Tagen stattgehabtes nächtliches

wegen seiner betrubenden Folgen in Furcht und Schrecken gesetzt. mit Hagel begleitetes Gewitter folg ; ten Verwuüͤstung nur wenige der in großer Mehrzahl hoͤchst leicht kanstruirten Atheniensischen Wohn ne eben selbst angefangen, me idlichen Gewaͤssern zu retten, n allen Theilen meiner Nach nächtlichen Beschaͤftigung e

Ich hatte kaum das Fenster geöffnet, als

hen Geschrei ein Rauschea, vernahm. Ich warf mich s die Straße, um Zeuge einer die heftigen Regenguͤsse

alais aus seinem znigl. Stallungen,

sturzien, Bahn in die

die unter der Gewalt

Theil derselben einen neuen Lauf gesucht. Der

Wassersnoth gehort

immer zu den schauer

ders aber ist dies in Athen der Fall, wo

schlechten Bauart der Haͤuser seine r, n Der durch diese Zerstöͤ

beden lend; mehrere

bert . in Folge der Umwuͤhlung der star. Das Traurigste ist, daß meistens

lngluͤck heimgesucht wurden. Einige Personen waren in sichtlich er

Töbesgefahr; ein Knabe wurde von einstn

en. Man ersaͤhr . Gesandte, Baron Rouen, und durch Hrn. v. Lagréné, sei

t nunmehr mit Gewißheit, daß der Franzoͤsi⸗ von seinem Posten abberufen ist therigen ersten Secretair der Ge⸗

andtschaft in Petersburg, ersetzt wird. Murnalen erschienenen, von einem ganz

A dies seither der Fall war, geschriebenen Artikel uͤber die Räu⸗

ber in Griechenland uͤberheben mich der M

äber nähere Details

sehung derselben mit de

mitzutheilen. Ich werde Ihnen eine Ueber— m in einigen Tagen von Patras abgehen⸗ dn Packetboote schicken. Vor der Hand hat sich leider der trau⸗ rie Zustand der Graͤnz / Provinzen nicht wesentlich gebessert, und es

mird wohl auch die nach Zeituni abgeordn in Einfangen der Raͤuber nicht gluͤcklicher

Gordon. Man hoͤrt ubrigens a Ungeschicklichkeiten gemacht hat.

beunruhigen und ausrauben können. *

gauferei zwischen Griechen und

funden, wobei auf beiden Seiten mehrere Der Schwäbische Merkur her

27. Nov.:; „Es wird als gewiß behauptet, daß der Reichs kanz⸗ kr Caf Armansperg, mit Sr. Maj. dem König von Bayern üch Deutschland zurückkehren wird. Dagegen wird, wie man : Mieg, der sich im Gefolge des Koͤnigs be⸗ n, um dem jungen Koͤnig als Rath⸗ nachdem nun bald alle uͤbrige Bayer⸗

sichert, Herr von

sndet, in Griechenland bleibe ber zur Seite zu stehen,

he Staatsmänner das kand veriassen ha

wartung der Ankunft des

Griechen ruhig. Jedoch scheint im Lande

ung zu herrschen. An v der Zehnten verweigert.

weil die Ausbezahlung der dritten Serie muthete Schwierigkeiten gefunden habe.

Griechenland verbreitete Gerü

Rite, so wuͤrde dies ein Zeichen seyn, daß

ngen nach einer gin Folge zu geben gesonnen sey. Die m Mittelländischen Meere b.

shen Kriegsschiffe naͤhern sich, dem Vernehmen nach, den Grie⸗ tzischen Gewässern, ohne Zweifel,

findlichen Fra

bei der Hand zu seyn.“

Vereinigte Staaten von Nord Amerika.

Die Times enthalt wieder ein Schreiben aus Ph ila⸗ 16 vom 8. November, worin ihr dortiger Korrespondent n Bezug auf den Stand der Verhaͤltnisse zwischen Frank hei und den Vereinigten Staaten unter Anderem Folgendes

del ĩ he

det: „Seit meinem Briefe vom 1sten

mehrere duf den Franzosischen Entschadi ungs⸗Traktat bezuͤgliche Aktenstücte mitzutheilen begonnen. Dien. Dokumente nebst den n der Deputirten⸗- Kammer über die Sa n wurden vorigen Winter im Staats Nington aus dem „Moniteur“

kretairs zum Gebrauch der Regierung in Pamphlet Form ed dem ko

ötuckt., Es wurde spater auch] Fimplar davon zugestellt. Icht sollen sie

etwaltungs Blattern des

‚däauternder Bemerkungen abgedruckt werd

weck davon ist, dem

z vbschweben den Fragen genau he Grund aber ist,

zohl ein kriegerischer

dem sich nun eine mehr oder minder ffenbart, wird die Botschaft des Präͤsidenten an den Kongreß

Volke eine Gelegenheit zu geben, sich uͤber zu unterrichten. Der eigent⸗

daß man ermitteln

Geist unter dem Volke erwecken laͤßt. Je fein dselige Stimmung

eftig eder gemäßigt feyn. In meinem Sch hte ich Ihnen, die Partei- Blätter wuͤrden igen . eine guͤnstige Nachricht aus

Gemů

her des Volks a at dies bereits gethan.

mnwiderleglich. Die dr der Zusaimmenkunst des

er daraus zu Verwaltung hat alle

nbugreifen. Ich habe schon meine Ansicht

den Charakter der diesjährigen Botschaft ausgesprochen. Der braͤsident wird triumphirend auf den unvergleichlichen Wohl . auf die Lage des öffentlichen Schatzes hin,

sen. In dem vorigen Jahresberichte des Chef die ses De⸗

and des Landes und artement⸗ schaͤtzte der

elbe den Netto, Ertra

einen großen Theil der Stadt Auf ein ungewöhnlich heftiges, ten Strome von Regen, von de⸗

gebaͤude verschont wurden. Ich ne wenigen Effekten aus den als ein allgemeines Huͤlfsgeschrei barschaft mich in meiner waͤfferigen s war noch nicht zwei Uhr stoͤrte.

wie das eines maͤchtigen Stromes, chnell in meine Kleider und eilte auf traurigen Verwuͤstung zu seyn. Durch hatte sich das Wasser oberhalb des Koͤnigl. Bette gedraͤngt, durch den Bau der neuen

Stadt gebrochen und sich durch einen großen

ganze zerstoͤrende Gewalt aus⸗ rung angerichtete Schaden ist Haͤuser stuͤrzten augenbhecklich zusammen, an⸗

Ugemein, daß Letzterer manche Das Schlimme bei der Sache ißt daß die freundnachbarlichen Tuͤrten den Räubern wirklich ei⸗ nen Theil der Eparchie von Agra Piese nun ein sicheres Asyl besitzen und die Griechischen Ünter⸗ thanen, wenn nicht die ganze Graͤnze geschůͤtzt wird, ungehindert

ppi eingeräumt haben, womit

Bayerischen Soldaten stattge⸗

Köoͤnigs von Bapern verhalten sich die

ielen Plätzen werden die Steuern oder Im Ottober fehlte es sogar schon an Hel, um die Truppen zu bezahlen. In dieser Noth kamen 2 Millionen Drachmen (80, 09 Gulden) aus Bayern an, welche,

wie es heißt, der König don Bayern seinem Sohne geliehen,

cht, daß der ehemalige beliebte Mi⸗ sister Koletti von Paris zuruͤckberufen worden sey, bestaͤtigen

um fuͤr alle mögliche Faͤlle

che gepflogenen Debat⸗ Departement zu Wa⸗ ubersetzt und auf 34

Landes mit Hinzufuͤgung sogenannter

uf ere jen anfangen, und der, Globe

Kongresses zu bewerkstelligende Aus⸗ seichung mit Frankreich aufgegeben. Sie hat also das offizielle

glatt autorisirt, die Franzoͤsische Regierung, anfangs noch mild,

Griechentan d. er politische Zeitung enthalt ein Schrei⸗

n ein weiteres Dekret

Gewitter hat besonders

ich aus dem verworre—

des Wassers zusammen⸗ Anblick einer naͤchtlichen

lichsten Scenen; beson⸗ dieses Element bei der

Fundamente den Ein⸗ arme Leute von dem

rzenden Balken erschla⸗

Die in den neuesten andern Standpunkte,

uͤhe, Ihnen selbst hier⸗

ete Uhlanen⸗Eskadron seyn, als der General

In Aegina hat eine

verwundet wurden.“ ichtet aus Tri est vom

ben werden. In Er⸗

eine allgemeine Gäͤh⸗

des Anlehens unver⸗

Wenn sich das in der König dem Ver⸗ nzoöͤsischen und Engli⸗

d. hat der „Globe

ehl des

ngreß⸗Miigliede ein in den verschiedenen

en. Der angebliche

will, inwieweit sich

reiben vom 30. Sept. „wenn nicht in we⸗ Frankreich einginge,

iehende Schluß i 3. auf .

uͤber den muthmaß⸗

1407 im Jahre 182383 wahrscheinlich aus den Sollen iiaben und Tonnengeld) eingehen würden, auf 16 Millionen Dolfars Die Einnahme aus dieser Quelle wird aber, wie man glaubt, mehr als 22 Mill. Dollars betragen. Der Gecretair veranschlagte die Summen, welche in demselben Zeitraum aus dem Verkauf oͤf⸗ fentlicher Landereien in den Schatz fließen wuͤrden, auf 3, 500, 00 Dollars, und sie werden sich auf mehr als 6 Mill. Doll. belaufen. Die oͤffentlichen Landereien werden nur gegen baare Zahlung verkauft. Der Secretair glaubte ferner, daß er am 1. Januar 1856 einen Ueberschuß von 6. Millionen Dollars in Haͤnden haben wurde, und es ist jetzt gewiß, daß dieser baare Ueberschuß am 1. Januar 1836 nicht weniger als 15, vielleicht 16 Millio⸗ nen Dollars betragen wird. Hierzu koͤmmt der Antheil, welchen die Regierung an dem Kapitak der Bank der Vereinigten Staa— ten hat, und der am Geldmarkt nahe an 8 Millionen werth ist. Das Resultat von diesem Allen wird seyn, daß der Amerikanische Schatz am 1. Jan. 1836 e in en baarenüeberschuß von 23 Mil⸗ lionen Dollars uͤber alle von der Regierung zu befriedigende Forderungen enthalten wird. Dies ist ein in der Geschichte der civilisirten Welt unerhoͤrter Fan. Die ungeheuren Geld summen, welche man auf diese Weise in Haͤnden haben wird, ohne daß irgend ein wesentliches Beduͤrfniß vorhanden ist, worauf diesei⸗ ben zu verwenden wären, ist natuͤrlich sehr dazu geeignet, die Spekulanten zur Unterstuͤtzung der Verwaltung in den etwani⸗ gen von ihr zu empfehlenden feindlichen Maßregeln aufzumun⸗ tern. Sie werden ein Langes und Breites von Patriotismus, National / Ehre, National Gerechtigkeit, National ⸗Wuͤrde und dergleichen sprechen, während ihr fit ger Zweck dahin gehen wird, ihre Haͤnde in den öffentlichen Schatz zu stecken, um sich zu bereichern. Jedes Land ist mit solchen Charakteren belastet. Revolutionen und Kriege bringen sie ans Licht, wie der Ocean, vom Sturm aufgewuͤhlt, Schlamm und Koth aus wirst. Ich theile Ihnen

maßliche Verfahren des naͤchsten Kongresses bilden knnen. Man wird ihn an die Unbilden erinnern, welche das Land erlitten, an die Geduld, womit es diestlben getragen, an die Geld-Opfer, welche die Unterhandlungen uͤber den Entschaͤdigungs⸗ Traktat gekostet, an dit gröoͤbliche und unverantwortliche Verletzung dieses

raktats von Seiten Frankreichs, an die Schmach, welche der Amerikanischen Nation zugemuthet worden, indem von ihrer Exe⸗ kutive wegen ihrer Sprache, die sie in ihrer Anrede an einen anderen Regierungszweig bei der Darlegung des Zustandes der auswär⸗ tigen Verhäͤltnisse des Landes gefuͤhrt, eine Entschuldigung ge⸗ fordert wurde. Man wird die Sache so darstellen, als handle es sich entweder um schimpfliche Unterwerfung oder um ehren⸗ volle Selbstvertheidigung. er verbesserte Zustand der Marine und. ein uͤberfließender Schatz wird nicht vergessen werden. Die ganze Macht der Popularität des Praͤsidenten wird gebraucht wer⸗ den, um auf einen Kongreß einzuwirken, in dessen einen Zweig, das Repraͤsentanten⸗ Haus, neuerdings eine große Majorität be= kannter und verbuͤrgter politischer und persoͤnlicher Anhänger des Gentrals Jackson gewaͤhlt worden ist. Dazu koͤmmt noch der Einfluß der Lieferungs⸗ Kontrahenten fuͤr die Armee, von Leuten, die in verzweifelten Ümstaͤnden sind und Beschaͤftigung suchen, und von all dem Volke, das hier wohl nicht erst näher geschil⸗ dert zu werden braucht. Die Frage, welche sich unter diesen Umstaͤnden darbieten wird, ist die Wind der Kongreß im Stande seyn, jenem maͤchtigen Einfluß die Stirn zu bieten und dem Lande den Frieden zu erhalten? Oder wird er sich der Ansicht des Präsidenten anschließen und ihn zur Bewilligung von Ka— perbriefen und zu Repressalien ermächtigen, was in der That eine Kriegs Erklaͤrung ware? Ich denke, man wird sich nicht uͤbereilen. Der Praͤstldent wird seine Mittheilung am H. Dez. machen. Dann ist ein neuer Sprecher zu wählen. Wahrschein⸗ lich wird die Wahl auf einen kriegerisch Gesinnten fallen. Dieser ernennt sodann alle stehende Ausschüsse des Hauses. Vor dem 13ten d. M. werden dieselben schwerlich bekannt gemacht werden. Die vielbesprochene Sache wird dann vor den Ausschuß fuͤr die auswaͤrtigen Angelegenheiten kommen. In diesem Aus schuß wird vermuthlich Herr Camberleng den Vorsitz fuͤhren, der wohl seinen Bericht ganz nach den Wuͤnschen des Herrn Van Buren abfassen duͤrfte, und Herr Van Buren macht sich ein Vergnuͤgen daraus, dein General Jacksen zu schmeicheln. Es ist uͤbrigens nicht Sitte, daß der Kongreß vor den Weih⸗ nachts/ Feiertagen etwas Wichtiges vornimmt, das heißt vor Ab⸗ lauf der ersten Woche des Januar. Ich glaube daher, daß die Franzoͤsische Frage nicht eher als in der Mitte Januars foͤrmlich zur Erörterung kommen wird, ja, wahrscheinlich noch spaͤter. Indeß waͤre es möglich, daß der Gegenstand mittelbar in Anre⸗ h gebracht wuͤrde, naͤmlich vermittelst eines Versuchs, eine

umme von 5 bis 10 Millionen Dollars zur Verfuͤgung des Praͤsidenten angewiesen zu erhalten, die er, wenn er es fuͤr nöͤ⸗ thig erachtete, das Land in Vertheidigungs ⸗Zustand zu setzen, zur Bemannung der Marine, zur Bespickung der Forts mit eschuͤtzen und uͤberhaupt zur Anschaffung don Kriegsbedarf verwenden konnte. Ein solcher Vorschlag mochte im Repraͤsentanten. Hause wohl r,, duͤrfte aber auf der Tafel des Senats Wochen, wo nicht Mo nate lang liegen bleiben. Meine jetzige Ueberzeugung ist, daß por dem ersten Februar nichts Entscheidendes ge sch e⸗ 6 wirdz und dies glaube ich deshalb, weil ich, so lange rankreich klug und vorsichtig handelt, die Cre er migung einer großen Aufregung unter dem Volke der Vereinigten Staaten nicht fuͤr möglich halte. Doch bei dieser Ansicht trage ich zu⸗ gleich kein Bedenken, zu behaupten, daß die leiseste Bewegung von Seiten der Franzoͤsischen Regierung, die als eine Drohung oder Beleidigung gegen die Vereinigten Staaten ausgelegt wer⸗ den koͤnnte, augenblcklich einen Sturm erregen und den Krieg unvermeidlich machen wurde. Ein Geist der Zerrissenheit und Umwalzung herrscht im ganzen Lande; ein Luͤftchen brauchte nur die Asche anzufachen, und sie würde in helle Flammen aufschla⸗ dann wuͤrde die Frage der Praͤsidentenwahl einen maͤchti⸗ gen Einfluß ausuͤben; der Friedens Kandidat wuͤrde ver spottet werden, und Alles wurde fuͤr den Krieg seyn. Bei so bewand— ten Umstaͤnden hängt sehr viel vom Zufall ab. Was auch die verschiedenen Parteien sagen moͤgen, der Erfolg ist immer sehr ungewiß. Wer sich anmaßen will, den Lauf der inge nur ei⸗ nigermaßen zuversichtlich vorherzusagen, dem fehlt es, glaube ich, entweder an Einsicht, oder er hat die Sache nicht gehorig durch⸗ dacht. Die bevorstehende Session des Kongresses wird in meh— reren Beziehungen von großer Wichtigkeit seyn. Ich werde mich noch vor Beginn derselben nach Washington begeben und dort so lange bleiben, bis die großen und interessanten Fragen, welche zur Sprache kommen muͤssen, alle entschieden sind.“

Jnland.

. Berlin, 10. Dez. Die im heute aus egebenen 2östen Stuͤcke der Besetz⸗ Sammlung enthaltene Aller oͤchste Kabinets⸗

g der Einkuͤnfte, die

diese Bemerkungen mit, damit Sie sich ein Urtheil über das muth⸗ 3

Obgleich Hesetze und Dienst ueti d Beaniten Hache l eng uber 5 *.

Pflicht machen, so r

Berlin, den 21

An das Staats⸗Mi

ve di

Con land zuruͤckzuscha durch die Gesetz

Art, in Gemaͤßheit

Berlin, den 8.

bessert entlassen 3;

1054 Rthlr., wozu 785 Rthlr. beitrug; war auf 9590 Rthir. erspart wurden.

nuar 1834 befanden Hospitaliten in der Anfang des

auf 1254 Schule,

erdre, die Amtsverschwiegenheit der öffentlichen Beamten betref⸗ fend, lautet also; .

*

ihr fuͤr die F

1

habe

acht, daß diese Pflich

unnagchsichtlich zur Verant nd Mir anzuzeigen, nach, neben der verwirkten Dienste entfernt werden. Ich Ministe⸗ rium, die gegenwaͤrtige Or lung zur allgemeinen Kenntniß zu bringen.

November 1835.

gen. Friedrich Wilhelm.

ute, namentlich die

eben so der unmittelbaren

als des Geschaͤftsbetriebes Coupons, bei Vermeidung

en Lotterieen gesetzlich bestimmten Diejenigen Personen oder Corpora⸗ en und Coupons bereits besitzen, von der Bekanntmachung Vermeidung der

dneten Strafen, ins Aus⸗

Ihnen, diese Verordnung

9g zur allgemeinen Kenntniß zu brin⸗

gen, und ermaͤchtige Sie zugleich, in kuͤnftigen Fallen derselben

des von Mir aufgesteliten Grundsatzes, das

Verbot der Theilnahme an diesseitige Unterthanen mit geseghli er Wirkung n n. ergehen zu lassen. J r n

November 1835. Fried rich Wilhelm.

An den Staats- und Justiz⸗Minister Muͤhler und die Wirk lichen Geheimen Raͤthe Rother und Grafen v. Alvensleben.“

Berichte vom Jahre 1834 n

zelnen, aber doch in einem

in Muͤhlhausen bestehenden

stalten folgen: Im Kran kenhause wurd S8 Personen im Jahre 1854 behandelt, welche zusammen mit 1071 ganzen, 1337 halben und 2218 Viertel⸗Portionen verpflegt worden sind. Von diesen verstarben nur 16 Personen, geheilt wurden 159 und ge⸗

es verblieben ain Schlusse des Jahres 10

Kranken in der Anstalt. Die Verwaltungs ⸗/Kosten betrugen

die vereinigte Stifts, und Armen ⸗Kasse der etatsmaͤßige Zuschuß aus dieser Kasse berechnet, daher gegen den Etat 174 Rthir.

Das Hospital ist mit einem Kosten⸗Auf⸗

wande von 1509 Rthlr., excl. der Naturalien an Holz ꝛc., ver⸗

waltet worden. Hierzu hat die Stifts⸗ und ,,

Rthlr. beigetragen; der Etat ließ 1939 Rthlr. zu, es sind also

. den Etat 538 Rthlr. weniger verbraucht worden. Die erpflegungs⸗Kosten eines Hospitaliten betrugen, excl. des Brod,

tes und kalten Getraͤnkes, f Sgr. 4 Pf. pro T

sse 1401

sich 490 und a . Anstalt. Da Arbeits haus zahlte zu sse desselben 27 Einhaäͤus⸗ n gefostet. Der Haupt⸗ verwilligte einen Zuͤschuß sind aber nur 431 Rthlr. Die Wai sen⸗ An st alt ller Sparsamkeit kostete die Verpfle⸗ rchschnittlich jahrlich uch, die Kinder au⸗

unterstuͤtzt, cher fuͤr ar

Vermoͤgen

nahme zu⸗

mögen von

zerms, 43 Rthlr. Die Zinefußes von 21, auf 31 pt. daß diese nuͤtziche Anstalt von hner kuͤnftig mehr, als bisher, tifts-, Armen, ünd Sonn?

aben sich onntags⸗ nicht geleistet hat, was von scht wird. - Der Pr iy at⸗