mit Waffengewalt zu einer ande⸗ Uebrigens aber seyen, wie ge— land und den nteresse beider
bei einem gegenseitigen als daß man es um einer willen aufs Spiel setzen selbst, der von mar⸗ ch auch gewiß nicht tt aus seiner bloß deshalb, einer Pulver⸗ empfehle. daß auch
den König der Niederlande ren Entscheidung zwingen solle. sagt, deshalb keine Feindseli Vereinigten Staate Länder, und nament feindlichen Verkehr zu solchen geringfügigen Der Praͤsident, tialischen Gesinnungen g daruͤber wunde Botschaft eine Kriegs⸗ weil er die Errichtung Fabrik so wie eine bessere O Der Courier erklaͤrt das Linienschiff „Hastings“ Halifax bringen sollten, att, werde nur v Befehl zur Ueberschi etzt erst ertheilt, sondern d alifax beordert worden, welche von dort bereits nach Kana
keiten zwischen E n zu befuͤrchten, denn das lich Amerikas, sey sehr betheiligt, Angelegenheit
Herr van Buren, sey, werde si rn, daß ein Englisches Bla Erklarung herauslesen wolle, einer Kanonengießerei und anisirung der Mili ngabe der „Times“ zu den Schiffen gehöre, welche fuͤr einen Irrthum; die⸗ on Fregatten versehen ffung des 9ästen
Truppen nach ser Dienst, sagt jenes Bl Auch sey der Regiments Hochlaͤnder nicht Regiment schon fruͤhe Truppen zu ersetzen,
genen Schreiben aus
n einem der letzten hier e mitgetheilt
Montreal vom 1sten d. M, wird, heißt es unter Andere Ruͤckkehr hierher nach vierze Verlust von 3 Getoͤdte sammt ihren Wa hat unser ier bleiben. traßen von Montreal. die Notredame⸗, die St. Pauls⸗ Vorstadt sollen offen gelassen werden. eine starke Redoute tenant Gore wurde gestern mit des 2ästen und 1 des 8Sasten In vallerie⸗Division, 6 Feldgeschuͤtzen und St. Denis mit Sturm
lches vom Sun „Oberst⸗Lieutenant Wheterall s senheit, mit einem deten und mit 18 uͤtzen genommenen Gefan⸗ Er wird ohne rikadiren alle
St. James,
ntägiger Abwe ö is Verwun en und Freiheitsm wieder neu belebt. Fuͤnfhundert Mann verbar Nur die große und die Hauptstraße der St. errichtet worden. Oberst ⸗Lieu⸗ 3 Eompagnieen des 32sten, 2 fanterie⸗ Regiments, einer Ka⸗ einem Artillerie⸗ Train zu nehmen und ein— Abend oder morgen fruͤh gesche⸗ r als 400 — 500 Re⸗ allaghan halten beiden Letzteren mach⸗ ehe die Truppen dahin l Lieutenant bis er den ersten S Moͤgliche, um
Barron ist
abgefertigt, um zuaͤschern. Dies wird heute denn es stehen dort nicht me
Brown, Papineau und O
Charles fort, als Genera
noch immer ten sich von St.
Rebellen, hörte, dann zo Montreal in tuͤchtigen Vertheidigungs, daß die Rebellen sich in st Claire und in der Ge Gebirge versammeln und ruͤsten. seit einigen Monaten das Nest der en dort gehalten wurden. ch Ober⸗Kanada unterbrochen ode Meilen, durch die Man weiß,
und der Erstere, blieb auch nur so lange, er ab. Es geschieht hier alles Zustand zu setzen. Zahl zu Terrebonne, end des Sees der beiden ieser letzte Ort war schon Rebellion, indem die Ver— Auch fuͤrchtet man, daß die r, auf einem Umwege ereinigten Staaten daß General er zu Brule versammelten Lieutenant Eschambault das 20900 Mann, wohl bewaff⸗ Divisionen unter ihren Befehlen ha— daß sie im Winter einen kombi⸗ chen und es stuͤrmen wollen. es anlangten, hatten die das Sakrament schwoͤren ch ergeben wollten.“ chte aus Nord⸗Amerika hat, boot wird seit zwei Tagen schon erwartet — st Betrachtungen aber die Kanadischen Die Times und die Morning hnung der Kanadischen Er— denten zu Washington als Da der Praͤsident, meinen letzten Vorgaͤngen bereits unterrichtet ls er es aufrichtig und freundschaftlich einung offen aussprechen sich fuͤr die Buͤrger der Vereinig— Empoöͤrer warnen muͤssen. abe daher Amerika⸗ Die Britisch⸗Amerikanische Han⸗ 6⸗Gesellschaft in Glasgow hat den Staats-Secretair der ersucht, unmittel⸗ Aufstandes in und Gleichstel⸗ anada wird als
zu Brule Point
sammlung Posten na von 120 Englischen werden abgefertigt werden muͤssen. Scott der Ober-Befehlshaber d Rebellen ist, und daß General⸗ zweite Kommando hat.
net und equipirt, in drei ben, und es geht das Geruͤcht, auf Montreal ma ruppen in St. Charl Priester daselbst die Rebellen lassen, daß sie lieber sterben als si keine neuen Beri
Sie sollen
nirten Angri Ehe unsere
Obgleich man
— das letzte Packet sind doch alle Blaͤtter m Angelegenheiten Post sehen die eignisse in der eine schlimme Vorbedeutu sie, unzweifelhaft von gewesen, so haͤtte er, fa mit England meine, seine M eutralitaͤt aussprechen und ten vor Unterstuͤtzung der Das sey aber nicht geschehen, nische Intriguen zu fuͤrchten. dels⸗ Und allgemeine Schifffahrt eine Denkschrift an Lord Glenelg, Kolonieen, uͤbergeben, bar kraftige Maßregeln Nieder⸗ Kanada lung der beiden die nothwendige unvermeidli then, weil nur auf solche W Provinz vorherrsch wohner Franzoͤsisch konne. Der Courier ter General ⸗Major, nada gesendet werden solle, um efehl uͤber die ten. Sir George Arthur, Kanada, fruͤherer Gouverneur von gestern die letzte Unterredung vor nial⸗Minister, dem einzigen Minister, legen die Parlaments⸗Ferien au don anwesend und sehr beschaͤfti mit dem Oberbefehlsha fgefallen, daß, während Kanada sich in der schwierig— sten Lage befindet, beide Gouverneure, Sir Fr kord Gosford, ihre Stellen niedergelegt haben. Große Unruhe haben die Kangdischen Ereignisse unter den Holzhäͤndlern er— regt. Man befuͤrchtet, daß die Zufuhr des Kanadischen Bau⸗ s nach England gestoͤrt und vermindert und der Preis des zes unmäßig gesteigert werden wuͤrde. Uebelstandes wird eine Heruntersetzung des Bauholz aus der Ostsee vorge arlament in seinen er eine solche Maßregel ge
der Boͤrse verbreiieten seh
anzliche Nichterwa otschaft des Praͤsi
und man
worin sie ihn dringend zur Unterdruͤckung des Eine Vereinigun rovinzen Ober⸗ und Nieder⸗ che Folge des Aufstandes angera⸗ eise dem in einem Theile der blichen Uebergewicht der Be— en Ursprungs wirksam abgeholfen werden t, daß noch ein zwei—⸗ dacbean, nach Ka— „während Sir John Colborne den fuͤhre, die Civil⸗Verwaltung zu lei⸗ der neu ernannte Gouverneur von Ober⸗ Vandiemensland, hatte vor— seiner Abreise mit dem Kolo, der, wahrend seine Kol⸗ Lande zubringen, in Lon— t ist. Er hat fast taͤglich Kon—⸗ er des Heeres.
ergreifen.
enden verder
von gestern Abend wahrscheinlich Sir W.
Es ist allge⸗
Zur Verhinderung
schlagen, und man erwartet sten Sitzungen nach den
nehmigen werde. — Einem gestern an r zweifelhaften Geruͤcht zufolge, soll⸗ ten neuere Nachrichten aus Kanada in Portsmouth angelangt und durch den Telggraphen an die Admiralität berichtet worden
seyn. Ueber den Inhalt d růͤcht nichts. halt derselben meldet indeß auch das Ge⸗
Nieder lande.
Aus dem Haag, 30. Dez. Der Baron Mortler, außer ordentlicher Gesandte und bern ar e Minister e, gel, der Franzosen ist heute hier angekommen.
30
In Harlem ist am 265. Dez. der beruͤhmte Naturforscher Dr. Rartinus van Marum, Secretair der Holländischen Gesell⸗ schaft der Wissenschaften, im 8ðasten Jahre seines Alters verstorben.
Amsterdam, 2. Jan. Im Jahre 1837 betrug die Ge⸗ sammtzahl der eingelaufenen Seeschiffe 1933, mithin 239 mehr als im Jahre 1836 nur 1691 ankamen. Von jenen 1933 sind gekommen von:
Drammen (Holz) 221 London 30 Leer
Hamburg 192 Emden Norden New⸗Lastle 193 Bordeaux 3 Rostock Sunderland 96 Nerwa 33 Archangel Danzig New⸗ York Stockholm Bremen 3 Cuxhaven 26 Alexand. (Am.) Surinam 660 Cardiff 1 Charleston
Riga 565 Arendahl Liverpool
Java u. Sumatra 55 Bergen 22 Baltimore Königsberg avanna 21 Wismar
* 5 Stettin u. v. 167 and. Haͤ⸗ St. Petersburg 3 Memel z öfen zwischen 9 und 1.
Belgien.
Bruͤssel, 2. Jan. Der heutige Monite ur enthalt die verschiedenen Reden, welche gestern die Praͤsidenten der verschie⸗ denen hohen Dikasterien und der Repraͤsentanten⸗ Kammer an den König und die Koͤnigin, als Gluͤckwuͤnsche zum neuen Jahre gehalten, so wie die Antworten, die Se. Majestaͤt darauf er⸗ theilt haben. Der Praͤsident der Kammer sagte unter Anderem: „Das unbedingte Vertrauen zu Ew. Majestaͤt hat es bewirkt, daß wir die Nachricht von den Ereignissen, die uns zu drohen schienen, mit Ruhe, aber auch mit dem festen Entschluß, un⸗ sere Rechte zu behaupten, aufgenommen haben. Waͤhrend wir die Wohlthaten des Friedens zu wuͤrdigen wissen, hoffen wir, daß die gerechten Reclamationen Ihrer Regierung nicht verkannt werden; beseelt jedoch von Vaterlandsliebe, werden wir uns jederzeit beeilen, durch kraͤftige Mitwirkung die Be— muͤhungen Eurer Majestaͤt zu unterstuͤtzen, da wir versichert sind, daß sie keinen andern Zweck, als das Interesse des Lan⸗ bes und die Aufrechthaltung der National Ehre haben.“ — Hierauf antwortete der Koͤnig: „Das Jahr 1838 eroͤffnet sich Unter gluͤcklichen Auspizien; die Wolken, welche den politi⸗ schen Horizont verdunkelten, scheinen sich entfernt zu haben. Der Friede ist aller Welt wuͤnschenswerth, aber wir koͤnnen sagen, daß wir, um ihn zu erhalten, weder unsere Wurde noch unser Interesse zum Opfer gebracht haben. Unfere Stellung ist auf gleiche Weise eine edle, einfache und freimuͤthige gewesen. Die . welche die Kammer bei dieser Gelegenheit beseelten, haben von neuem bewiesen, daß sie aus Männern besteht, die ihrem Lande zugethan sind. Ich weiß, daß ich auf ihre Mitwirkung . kann; sie ist immer einmuͤthig zu allen Opfern bereit gewesen, wenn es galt, die Ehre und die Wuͤrde des Landes zu vertheidigen. Zugleich muß man aber bekennen, daß es keine loyalere Regierung als die unsrige giebt, und daß, wenn sie Ihnen Vorschlaͤge macht, sie auch immer glaubt, daß es im Interesse des Landes geschieht.“
Das „Echo du Luxembourg“ schreibt aus Arlon vom 30. Dezember: „Die durch die Regierung in die Provinz ge— sandten Truppen sind in ihren Kantonnirungen zu Marche Bastogne, Laroche und in der Umgegend angekommen. Dies ist gerade der aͤrmste 2h der Provinz, und es ist uns schwer, zu begreifen, wie der Herr Kriegs⸗Minister dort unsere Sold a⸗ ten kantonniren konnte, die nicht das finden, was sie noͤthig haben, die, oft schlecht logirt und schlecht genaͤhrt, uͤberdies eine große Last fuͤr die Einwohner sind. Es scheint uns, daß, wenn die Trüppen-Sendung nach dem Luxemburgischen noͤthig war, es dienlich gewesen wäre, sie ein wenig weiter in das Land drin⸗ gen zu lassen und sie nicht so sehr entfernt von unseren Fein⸗ den zu halten, daß, wenn man sich begnuͤgen konnte, sie bis Marche vorruͤcken zu lassen, nichts verhindert haͤtte, daß man sie zu Namur und Lüttich ließ, was fuͤr Jedermann von Nutzen gewesen wäre. Wie man versichert, so duͤrften unsere Soldaten nicht lange in der Provinz bleiben. Waͤre dem so, dann wurde es vielleicht unnuͤtz seyn, sie ihre Kantonnirungen wechseln zu lassen; waren aber im Gegentheile unsere Mißver⸗ staͤndnisse mit dem Bundestage nicht beendiget, dann geziemte es sich, daß man sie in Orischaften aufstellte, wo sie zweckmaͤ⸗ ßige Quartiere und die nothigen Unterhaltsmittel finden wuͤrden.
Die Eisenbahn von Tirlemont nach Loncin ist beendigt und von den Ingenieurs befahren worden. Die Eroͤffnung wird je⸗ doch erst in 14 Tagen stattfinden.
Bei der neuen Kirche zu Melle, bei Gent, ist der Thurm eingestaͤrzt und hat mehrere Menschen getoͤdtet.
Antwerpen, 2. Jan. Im Laufe des Jahres 183] liefen im Ganzen 1426 (im Jahre i836 12415) Schiffe mit 225,039 Tonnen Ladung im hiesigen Hafen ein; die Londoner Dampf⸗ schiffe machten in dieser Zeit 119 Reisen mit A006 Passagieren und 55,717 Tonnen Ladung.
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 26. Dez. (Ham b. Korr.) Da in den Norwegischen Blattern eine Uebersetzung des nachstehenden Schreibens Sr. Maj. des Koͤnigs von Schweden und Norwe— gen an allerhoͤchstdessen Sohn, den Kronprinzen Oscar, erschie— nen, und selbiges aus jenen Blaͤttern auch in Deutsche Zeitun⸗ gen uͤbergegangen ist, die Norwegische Version jedoch mehrere den Geist uͤnd den Styl uͤberaus entstellende Ausdruͤcke enthaͤlt, so duͤrfte eine treue Uebersetzung aus der „Schwedischen Staats⸗ Zeitung“ nicht unwillkommen seyn.
„Stockholm, den 3. April 1821. Mein lieber Oscar!
Ich habe mir vorgestellt, daß es Dir bei Deiner Äbrelse nach Norwegen nslcht gie git seyn würde, einige Mittheilungen von mir zu erhalten, welchz Dir zugleich als Richtschnur in den neuen Verhüitniffen dienen mögen, fu denen Du Dich bald befinden wirst. Du wirst in mancher Sinsicht Dich allein siehend, Dir selbst über⸗ lassen finden, ohne wie bis 1 Dich an das väterliche Herz stützen zu können, und indem Du Binge und Berhältnisse kennen lernst, wirst Du genöthigt seyn, die Menschen unaufhörlich zu siudiren, um Dich vor forer linbeständigkeit zu sichern. Ich habe mir, sage ich, dabei gedacht, daß Du von Deinem Freunde, von Dem getrennt, des⸗ fen Glück und Ruhm mit dem Exfolge Deiner Unternehmungen so nahe verbunden ist, auch einigen Rutzen darin finden würdest, Dei⸗ nen Blick auf die nachfolgenden Betrachtungen zu richten und Deine Gedanken dabei verwellen zu lassen. Diese Beirachtungen sind bei mir durch die Begebenheiten, welche sich vor meinen Augen ereignet, so wie durch Auffassung der Weltgeschichte und besonders der nordi⸗ schen Aunalen entstanden.
Der Charakter der Rormänner ist Dir bekannt, Du hast densel⸗ ben von Deiner Jugend auf kennen gelernt, Es ist ein redliches, gastfreses und edles Volt. Die geringere Bertihrung derselben mit beim übrigen Europa hat auch bre früheren Sitten und alten Ge⸗ bräuche rein bewahrt. Bei den Nordischen Völkern mehr als bei an
atur, und ibr Charafter ke Süden findet. Wenn sie al ben, se muß derig ch vi le Ungiückesn an ihn gänzlich erlöich die in desverisch um diese Bedeutung an che Und dort e a sogar der Tugend. alb Jabrdrn
oben und ist dadurch eft ins Lächerliche ge⸗ besonders in den dem Texte beigefügten er geschmacklos. Obwohl derselbe sich durch die er auffuͤhrt, in seinen dargelegten Mei— daß er sei⸗
wesen tliche hervorgeh fallen; nicht selten. Anmerkungen wird Dokumente, nungen geschuͤtzt nes Buches weger schall v. Beskow
deren ist die Gewehnheit die zreite N nicht die Beweglichkeit, welche man im eininal einem Fürsten ihr Vertrauen g viele Mißgriffe begangen, betroffen haben, bevor ihre Anh Mentesquieu hat gesagt, d uweilen sogar das Wort fehle, annt ist, in den Men in den Gesetzen, Rormänner während anderth ränkten Regierung so zugeben müssen, daß die Ebre z olitischen Glauben aus gemas gefunden, haben hri ibn. Mißverständnissen. h rrscher aufgelebm cher durch de bewaff auen azu bestimmte, und daß sie nach du
oder es müssen ihn au ãnglichteit
aß die Ehre, glaubt, so zweifelt man doch nicht,
vor Gericht gestellt werden wird. Hofmar⸗ goͤdie, „Birger und seine Lieutenant v. Ridderstad, ben, die geruͤhmt werden. chwedisches Taschenbuch mit
Staaten, wo zugeben, unbe Seele des Staatskörpers bilde; und doch haben die
hat eine neue Tra amilie“ und ein junger Offizier, „Zeit und Kriegsbilder Ruch erscheint von Mellin ein Beitragen mehrerer anerkannten
Freie Stadt Krakau.
Am 28. Dezember erfolgte die feierliche der Krakauer Repräsentanten⸗Kammer in Gegenwart der drei erlauchten Schutzmächte. Der Senator e mit 23 gegen 4 Stimmen zum Praͤsidenten der sentanten⸗Versammlung erwaͤhlt und eröffnete die Sitzung Rede, worauf er die Repraͤsentanten Anton Hoͤlzl
ipezynski zu Assessoren und den Repraͤsentanten
archieen vorherrs herausgege
weise der Treue gegeben, daß wir großen Theile diese Standhaftigkeit im p habe. Die Erschütterungen, die in Eurepa statt nie Wurzel gefaßt, und, abg ben sie sich niemals gegen i Da, wo sie sich gegen den König ven Schweden, wel Traktat von Kiel als ibr Monarch erklärt n war es der Dänische Thronselger, welcher sie d ibrer Eutschuldigung sind w Willen des Königs von Dänemark zu h rem Bortheile spricht, ist, daß die M achgiebigkeit der
esehen von einigen
hre unumschränktten He Krakau, 2. Jan.
Eroͤffnung
orden war
ir der Ueberzeugung, andeln glaubten. asse des Volkes, n dortigen Regicrung in R Ausschweisungen der Pa doch niem⸗
ö it einer serner zu ih . ö geachtel der großen N und Franz ahren is 15, is 18 1817, ungeachtet aller Gleichgültigkeit der verwaltenden Persenen,
an Ergebenheit und Treue gegen das neue Jürstenhaus
hilarius Mecis ewski zum Reichstags-Secretair ernannte und hnen den im
tatut vorgeschriebenen Eid abnahm.
Deutschlan d.
annover, 4. Jan. Heute Nachmittags 3 Uhr ist Se. Herzog von Braunschweig zum De— ren Majestaͤten hierselbst eingetroffen und im Fuͤr⸗ is abgestiegen, wo eine Ehrenwache mit der Fahne zusik-Corps der Grenadier-Garde aufgestellt war. chlaucht fuhren mit Pferden des Königlichen Marstalls dͤniglichen Stall⸗Offiziers, und wurden Sr. Königl.
Man sindet wehl auch
ürfen wir nicht vergessen. deren Leb hasugk
ten Gegenden gewisse Geister, ÜUribeilskraft begleitet ist, und dei der Han 1èAngelegenyveiten ist die Unbedachisa die Bosheit und die Jattigu Art Atistokratie sich! ort keinen Adelstand girh t hinlängliche An
weilen in diesen kal nicht von einer si habung der öffentlicher cher Leute nicht minder gefährlich, als Dir ist auch befannt, d eingewurzelt bat, obgleich es d überall, wirst Du Lente finden, die nich ch selbst davon leiten zu lassen, wel ermeinen, um Andere darum anzugehen, in dem Fürsten Rathschläge zu ermhe sindungen und Ideen z war reia hr daß ihr am Äbend gefaßter Mn menden Morgens im Einllang
cht der regierende
uche bei stenhofs⸗Pa
Rorwegen Dort, wie flärung besitzen, um si viel davon damit ihre
eitung eines K t hofe von Sr. Majestaͤt dem Koͤnige und oheit deni Kronprinzen empfangen.
Gotha, 1. Jan. bei Hofe, welche, an sich schon glaͤn die Anwesenheit der Preußischen
angensalza an Glanz gewi Herzog Alexand Antheil nahmen, wie durch ihre K zen aller derer gewonnen, welche ihr en. Unser Herzog ere ausgezeichnete
unter Begl m Fuͤrsten u haben v nsprüche vereinigen, Andere dagegen sind in Er tig, aber dabei fo wankelmüthi durchaus nicht mit dem des
Vertraue Dich u machen, ; arakters ist eine so große Eigensch nur wenige Menschen damit begabt sind,
aubt betrachtet, ibre Schw
(Fr. Merk.) Heute war große Cour end, an solchen Tagen durch eneralität von Erfurt und d spaͤter Tafel, an welcher Wuͤrttemberg nebst seiner Gemahlin
Die Letztere hat durch ihre Herablassung, enntniß Deutscher Literatur und Kunst die Her— u nahen die Ehre hat— ohen Verwandten meh⸗ Gelehrte unserer Stadt, namentlich Bret— Jacobi, mit denen sich die Herzogin auf das Abendz wird im Hof-Theater wo die Herzogin sich ei—
sie durchschauest. aft, daß, obgäach Menge der Men, ächen durchzeschaut n Geistern“, die im Allzem inen gros traue noch weniger. Sie sind é lusübung der öffentlich Wenn Hin
bemerklich keit des C
schen es für unerl haben. Den sogenannten „starken Geister genannt werd mehr gefäbrlich als n Geschäfte sind sie gewöbuli und Bischeidenbeit der Staaten bestimmt sind Dünkel der größte Fehler, len und noch mehr, die hohe Je erhabener der Verstar schläge seiner Umgebung. te Richtschnur des fen, bevor er sie annimmt o
en wollen, ver ützlich, und in der 2 1 gebrauchen. ugend bei denen, die zur R. angtseben wild so ist dagrgen ne der die Männer, welcht i n Aemier belleiden, rerun⸗ desto weniger verachg Die se Rathschlage aber därja Fürsten sevn; dirslbe muß itt der verwirft, und wen gung erlangt, ö genen Ansicht!
selbst stellte seinen
undlichste unterhielt, vor. Johann von Guttenberg“ gegeben, Sßeren Publikum zeigen wird.
Leipzig, 4. Jan. Jahres sind die amtlichen eipzig entworfen worden. beilenden Individuen belaͤuft nd 24, 103 weiblichen Geschlechts, so daß die Gesammtsumme ch auf 7,514 Seelen erstreckt. Darunter befinden sich 28 Per⸗ onen mannlichen und 63 weiblichen Geschlechtes, welche in dem en 80 und 90 Jahren stehen; Personen maͤnnlichen und 5 weiblichen Geschlechtes or. An Taubstummen finden sich 4 Personen männlichen und eiblichen Geschlechtes, so wie an Blindgeborenen der Haushaltungen belauft eligions⸗Verschiedenheit be⸗ ig 45,6 Personen evangelisch-lutherischer, 2i5 katholischer, 28 Griechischer Konfession, ahl der Schulkinder von 1 — 14 Jah— d 2532 weiblichen Ge⸗
aufgeblasene fentliche Ste zieren kann. er die Rath nicht die unbedin Gehalt genau pr er bei dieser
Dezember des verflossenen Bevölkerungs- Listen der Stadt Zahl der in hiesiger Stadt
lntersuchung die Ueberzeu Untersuchung eberz⸗ ö bia era n
Rathsckläge den Vorzug vor seiner er aben, fo darf er solche als seine eigene be Verdienst, dasjenige, was besenders weun man für den min umal darin ein kürner C üliche Meinung hingewon al Gelegendeil geha der zu begründen, Auch der Gescht euen Raihschläge anbören, als seine eigene, sobald er
Die Klugheit gebieiet dem Vieles zu hören.
mannlichen
ist es ein eben so großes nütz eich ist, an erkennen und anzunehmen, ücklichen Ausgang verantwortlich ist, z anke liegen kaun, der nur als ei wurde, obne daß der, welcher si dieselbe genauer zu überl teste muß selb rungen er geringer hält gebern aufgefordert hat. den, sein Vortheil aber, Nutzen von allen. Beurtheilungen;
weniger guten
KElter zwisch uͤber 90 Jahr alt
geäußert, cium anime,, 18 Personen w 2 weiblichen Geschlechtes. ich auf gig). In Bezug auf die nden sich in Leip ol 2 reformirter,
nd 162 Israeliten. Die en belaͤuft sich auf 2179 mannlichen un chlechtes; Gymnafiasten giebt es 195 und 890 Studirende.
Munchen, 2. Jan.
deren Eif⸗ selbige zu Nalk Fülrsten, wen Dadurch zieb⸗
rufen doch die bessen rcht können bei einem Regenten Es ist wobl wahr, daß der mim chtigkeiten und Graus ärsien kann auch Erschütterungen ver stehen bringt Verderben der Anwendung bestimm ;. benen Fällen, aus Furcht, cin Staaten, welche s Gerechte bei einn imer mit der unabläßlichen Strenge ühn moft an Ungerechtigkeit gränzen un erschieden werden, welche in mebn rvorgerufen mird. Wenn dig bt wird, so liegt uns ob, unerbint n für Gerechtigkeit, so wie eine wahre un auch dicjenigen ohne a usprüchen auftreten.
hervor. — Wankelmuth und Fu schlimmsten Folgen veranlassen Gewissenhafte zuwei aber die Schwäche des ͤ und Mangcl an Kraft zum Wide Diejenigen, melck und in angege stürzen nicht selten die hätten retten können.
len Ungere amkeiten bega
— Am Neujahrs-Abend gaben re Königlichen Hoheiten der Kronprinz ö. Prinz Karl , . oheit der Herzog Max im Odeon einen glaͤnzenden Ball. Am e selbst wollte Se. Majestaͤt der Koͤnig um 12 Uhr in Begleitung Sr. Königl. Hoheit des Kronprin— Dienste durch die gruͤne Gallerie in das und dort unter dem Thronhim— schen Corps, der n, der vorgestellten Fremden öffentliche Tafel, und Abends
das Allgemeine. Rechts- Grundsätze ehlgriff zu thun, wie sich selbst, Staäatsmanne ist nicht in ciustimmend. Diese letztere kan muß ja von der w ren Verhältnissen von für das allgeꝛneine Der edle S offene Seele gebieten, welche mit übertricbenen A um diese Gewohnheit. igen, welche bei der sie auch in dem Geiste Anusicht derselben wirke derjenige, welcher dem Ansichten darstellt, fe wirft den Unwi im Worte mit ihr ᷣ dern, besonders in den consti sindet man mehr selbige abzuhelfen si bgebers besteht dann in ren Tadel und in Wirks Allgemeinen Rutzen bringen. dicjenigen zu entlaryer f der Zunge, cine zü d mit nichts zu s
Neujahrsta
zen mit dem großen rste Kaiser⸗-Zimmer begeben, mel die Aufwartung des Adels, des diplomati Gesandtinnen und sonstigen Dame 1c. annehmen. Um 2,7, Uhr sollte Hof Akademie im Herkules-Saale seyn.
(Leipz. Allgem. Ztg.)
eisen Strenge unt der Rothwendigkeit he Beste ausgtü
lle Umschweife gbzumtt Bemübe Dia anzen Aufmerfsamkeit den um zu ergründen, andeln, uch der
Folge mit deiner g Regierung angesteut sind derselben denken und h d die Sprache derselben führen. handelt, aber nur sch vach sein Rechtschaffenbeit un deren Offend In allen Lü Unruhen stal ordnungen klagen, n Der Gerechtigkeit Handeln, in Verachtung gegen le ichtigen Gegenständen, die du Dieser Gerechtigkeitssinn bemüht in r, welche, mit dem Wehl des . ellose Ehrsucht, die von nichis ttigen ist, im Herzen tragen. das Rorwegische Volk dem uralten Haug zum her unsere Bemühungen dahin zung, hört, die jetzt so wichtig aat ohne eine geordnete Am
Stuttgart, 31. Dez. Etreitsache wegen des Nachdrucks der Schi Namens Kraft, veran
erschen Werke, den staltet hatte, naͤhert Als die Sache entdeckt wurde, ergriff achdrucker bekanntlich die Flucht, indem er alle verfüuͤgba— en Gelder mit sich nahm; er haͤtte es nicht noͤthig gehabt. Unsere Gesetzgebung uͤber den Nachdruck hat auch jetzt noch, nachdem man eine bessere Tendenz eingeschlagen, Jo viele Luk⸗ en und Maͤngel, daß die Verletzung des literarischen Eigen thums, zu Deutsch der Diebstahl, fast immer eine Hinterthuͤre raflos ausgeht.
chutz des Gesetzes
ein hiesiger Antiquar,
Rechte gemäß sich ihrer Entscheidung.
blt gegen die politische derer auf diejenigen Personen, er Kraft in der That übereinstimmt— tutionnellen und wo politische Leute, die über Un ch bemühen wollen. Der ohnedem
amkeit bei w ö erstreckt sich
twas knapp zugemessene 7 amlich nur auf diese oder jene Auflage, und wahrend um Beispiel die vierzehnte Auflage sogar durch ein Privile⸗ FBium gegen den Nachdruck geschuͤtzt seyn kann, ist die zehnte oder lfte, fur welche die Schutzfrist zufällig verflossen ist, dem Zu— griff jedes Freibeuters preisgegeben. dem seit einem Menschenalter bloß unveraͤnderte cheinen, wird demnach der sogenannte Schutz rein illusorisch, nd die Einrede, daß man nicht eine neuere, sondern etwa die ünfte oder sechste Auflage nachgedruckt habe, ist, obwohl eine reche Verhoͤhnung des literarischen E Gefetz, eine durchaus guͤltige und entscheidende. in der Kraftschen Sache ist noch nicht erfolgt, aber so wie die kten liegen, kann man mit Sicherheit einem Erkenntniß ent— gensehen, welches die Ausgabe des Nachdrucks von Schiller s 69 Die Cotrasche Buchhandlung hat, wie man mf, die Absicht, auch die kolossalsten Opfer nicht zu cheuen, um den Nach drucker dieses Vortheils nicht froh werden lu lassen, und will eine neue Ausgabe veranstalten, welche um die aͤlfte des Preises zu haben seyn soll, auf den der Kraftsche Tach druck berechnet war. In der That ist dies auch das ein— 6 Mittel, um diesem literarischen Faustrechte, das „vom 2. und Stegreif“ lebt, ein Ende zu machen, und von allen unte zen Versuchen abzuschrecken. Das Preußische Gesetz uͤber 33 Nachdruck bestimmt, daß nach einer festgesetzten Zeitfeist Jahre nach dem Tode des Autors), wie es auch in Frankreich der Klassiker der Nation gehoren und das spezielle nin In dem vorliegenden Falle aber tt noch ein besonde er Umstand ein, da bekanntlich die Cotta—
auch dann, kes sttts au rück zuhalten un langer Friede hat fenruhm entfernt; ten, daß Alles, ihnen klar entw ist in unseren T
Bei einem Klassiker, von Auflagen er—
wir haben da
was der Kriegskunst ge ickelt wird; denn ein St agen die Beute des ersten Eroberers.“ (Schluß folgt.)
; rechtes vor dem Die schreckliche Erfahrung en n näre ,, eitern in die Gefaͤngni Der Spruch rrt gehalten werden, hat in voduͤrch dieses verboten wih Kinder (woruͤber sich in dn
Wenn die Kinder ne sich selbst ernähren, ö.
Stockholm, 29. Dez. eine Menge Kinder jährlich ihre A gleiten und dort mit ihnen eingespe Eirkular der Regierung veranlaßt, mit Ausnahme der ganz Gesetzen bereits nicht das Alter wenn sie keinen Ur nen, sollen sie von
Der Contre⸗ nimmt, we den Prozesse zu einmonatlich
verurtheilt worden. Zu Weihnachten begi Schweden; unter den ne Assessor Crusenstolpe's Lebe as Buch erregte s aber bald einer gänzlichen Verfasser hat uͤberall nur das
erken freigiebt. ften befinden). , . erreicht haben, wo sie aterhalt von ihren Verwandte dem Armen-Kuratorium versorgt werden. Admiral Graf Cronstadt ist; wie man vet Schantz betreff seines Dienstes um
e eigentliche Buͤchermesse uerschienenen Werken usgeschichte Gustav Adolf! bei seinem Erscheinen große Enttaͤuschung Kleinliche und
en seines Benehmens in dem v er Suspension
var man
spannt und d gsrecht aufhoͤren solle.
sehen, welche
321
sche Buchhandlung ein in die Hunderttausende gehende Ho⸗ norar den Schillerschen, Goetheschen und Herderschen Erben fuͤr die neueren Auflagen . hat und noch fortwährend bezahlt, und namentlich für die Nachkommen Schillers aus diesem Er— trage ein Rittergut angekauft und zu einem Familien ⸗Fideikom⸗/ miß gemacht werden sell.
Schweiz.
Basel, 30. Dez. CEeipz. A. Ztg.) Die kleine Stadt Aarburg im Kanton Aargau, deren Beroͤlkerung nicht 1200 Seelen übersteigt, hat auf eigene Kosten binnen wenigen Mo⸗ naten eine recht huͤbsche Eisendraht⸗ Bruͤcke uͤber die hier zwi— schen ziemlich steilen Fels- Ufern eingezwangte ungestuͤme Aar geschlagen. Sie ist am 19. Dezember, nach vorhergegangener sorgsamer Erprobung ihrer Haltbarkeit, durch Aufladung einer Last von 56 ' Centnern und einer zweiten in einem vierspaͤnni⸗ gen beladenen Wagen von etwa 110 Centner Schwere bestehen⸗ den, dem Publikum eröffnet worden. Die Bruͤcke ist 170 Fuß lang, 10 Fuß breit und 40 Fuß uͤber dem Wasserspiegel schwe—⸗ bend. Es ergiebt sich dargus eine neue Verbindung zwischen den Kantonen Aargau und Solothurn, welche sich hier durch die Aar begraͤnzen, indem das rechte Ufer des Flusses auf einer Strecke von mehr als zwei Stunden zum ersten und das linke zum letzten gehort, die bisher wenig oder keinen Verkehr mit⸗ einander hatten. Es laßt sich nun mit Zuversicht voraus— setzen, daß Aarburg (uͤber dem die einzige ehemalige Festung der Schweiz auf einem schmalen, langgedehnten Felsen liegt) sich bald bemnerklich im Wohlstande heben werde, um so mehr, da die Regierung ihm sechs Jahrmaͤrkte zugestanden hat, die ge— rade auf solche katholische Feiertage fallen, wo die katholischen Solothurner sich gern zu vergnuͤgen pflegen. Der Erbauer der Eisendrahtbruͤcke zu Aarburg ist der Ingenieur Jeanrenaud, aus dem Traversthal im Kanton Neuchatel. Seit zwoͤlf Jah— ren sind schon mehrere ähnliche Bruͤcken von ihm unternommen und beendigt worden, nämlich die zu Serrieres, Beaueaire, Valence, Lagniau, Chazet und Pertuis in Frankreich und zwei Eisendrahtbrücken über die Saane im Kanton Freiburg. Die zu Aarburg ist bis jetzt die einzige in der ganzen noͤrdlichen, oͤstlichen und suͤdlichen Schweiz. Die westliche n deren drei im Kanton Freiburg, und drei (wovon zwei doppelte) im Kan⸗ ton Genf, die letzten jedoch nur fuͤr Fußgaͤnger.
In der letzten Winter-Sitzung des großen oder esetzgeben⸗ den Rathes vom Kanton Aargau in Aargu gegen Ende dieses Monats sind, naͤchst den neuen Begamten-Wahlen, Austauschun⸗ gen von Kollaturrechten zwischen Zurich und Aargau, wie die Veraͤußerung einiger kleinen Besitzungen Aargauischer Kloͤster, gelegen im Kanton Zuͤrich, genehmigt worden.
Zum Bau der Axenstraße zwischen Brueren und Fluͤelen, am BVierwaldstaͤtter See, hat die Regierung von Tessin 200, 00 Lire beizutragen sich erboten. Die Arbeiten sollen im nachsten Fruͤhlinge begonnen werden. Die Streitigkeiten wegen der Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstaͤtter See sind jetzt luͤckli⸗ cherweise beigelegt, und das Dampfboot, die Stadt Luzern, macht jetzt regelmaͤßig die Fahrt zwischen Luzern und 30 n. in drittehalb Stunden.
In der noͤrdlichen Schweiz herrscht seit etwa drei Wochen ein starkes Flußfieber, das, gleich der Grippe, ansteckend ist und woran selbst mehrere Personen gestorben sind.
Der sogenannte Schweizerische National⸗ Verein, der sich am 27. Dezember in Baden (Aargau) versammelt hat, ist we⸗ nig zahlreich gewesen und hat seine Verhandlungen auf ein gu⸗ tes Mittagsmahl beschraͤntt. Es geht mit ihm zu Ende, wie mit den uͤbrigen Schutz., Sicherheits- und anderen Vereinen, die als Ueberfluͤssigkeiten beim gegenwaͤrtigen Zustande der Dinge keine besondere Gleichstimmung mehr erwecken koͤnnen,
— Ein Schreiben aus der Schweiz im Schwaͤbischen
derkur enthaͤlt die Nachricht, daß nach und nach alle Kan⸗ tone, welche sich zu gleichem Maß unz Gewicht vereinigt ha— ben, diese Maßregel ausführen. Der Vorort verlangt, daß sie sich uͤber die Befolgung der UeVebereinkunft ausweisen. Ware dies (wird hinzugefügt) bei früheren Vergleichen uber diesen Gegenstand geschehen, so wurde die nuͤtzlicht Einrichtung läͤngst erfolgt seyn und einen großeren Einfluß erhalten haben, als sie jetzt erlangt hat.
Spanien.
Madrid, 21. Dez. Herr von Calatrava, fruͤherer Prasi⸗ dent des Minister-Confeils, hat an das Eco del Comer cis ein Schreiben gerichtet, worin er verschiedene Angaken uͤber die Ausfuhrung des Quadrupel-Traktats in der von Herrn Mar—⸗ tinez de la' Rosa in der Deputirten-Kammer gehaltenen (und in Nr. 349 der Staats Zeitung vom vorigen Jahre mitgetheil— ten) Rede berichtigt. Es heißt in diesem Schreiben unter Anderem: „Herr Martinez de la. Rosa sagte bei sei⸗ ner mehr eder weniger genauen Auseinandersetzung des Quadrupel-Traktats und des von unseren verschiedenen Ministerien in Bezug auf die Franzoͤsische Cooperation befolg ⸗ ten Verfahrens, daß „„die Ereignisse im August 1856 ine Aenderung in den Ansichten Frankreichs bewirkt und die Auf⸗ lssung des Corps herbeigelührt hätten, welches in Pau zu un⸗ serem Beistande versammelt worden sey.““ Herr Sancho, der in diesen Worten eine Anspielung auf die Ereig⸗ nisse von La Granja zu sehen glaubte, zeigte auf ent ⸗ scheidende Weise, daß die Franzoͤsische Regierung schon vor jenen Ereignissen ihre Ansichten geandert habe. Herr Martinez de la Rosa erwiderte hierauf in der Sitzung vom 4. Dezember, daß nicht die erwahnten Ereignisse selbst, sondern der Umstand, daß bereits vor dem 13. August viele Provinzen begonnen hatten, sich auszusprechen, die Auf loͤsung der Legien von La Grana herbeigefahrt hatten. Beide Behauptungen sind nicht der Wahrheit gemäß. Die Mani ⸗ festation der Provinzen vor dem 13. August hat keines weges die Franzoͤsische Regierung bestimmt, sich zurückzuziehen, sie hat sie vielmehr veranlaßt, zu Anfang desselben Monats die seit dem Monat Juli unserem Botschafter in Paris versprochene
Unterstuͤtzung zu vermehren. Dies beschräntte ch zwar vor
erst darauf, die Algierische Legion bis auf 6000 Mann zu ver⸗ starken, allein in Folge der Vorgange in Spanien bewilligte sie die Organisirung zweier Legionen, die zusammen aus 10, 00 Mann Infanterie, 300 Pferden und 2 Batterigen bestehen soll⸗ ten. Sie Kosten der Ausruͤstung uͤbernahm Frankreich. In der Sitzung der Franzsͤsischen Deputirten Kammer vom 11. Januar sagte Herr Molc, die Regierung habe Herrn Bois le Tomte nach Madrid geschickt, um in dem Augenblick, wo Herr Isturiz mit mehr Muth und Entschlossenheit als Noffnung kampste, eine ausgedehnte Cooperation vorzuschlagen. Nerr Passy, Mit⸗ glied des Kabinets, welches uns unterstuͤtzen wollte, sagte in der Sitzung vom 16. Januar: „„Die Ereignisse drängten uns vor wärts. Es war uns nicht unbekannt, daß in Spanien ein Un— gewitter sich zusammenzog und wir wußten wohl, daß es, um
nothwendig sey, einen Schritt dein Isturizschen Ministerium Herr Mar⸗ den Einfluß
seinen Ausbruch zu verhindern, der im Stande wäre, zu geben. la Rosa Bewegungen
Welche Geruͤchte auch die Fe die wir damals erlitten, verbreitet haben, der Parteigeist gemacht hat, um die L den, daß die Franzoͤsische Regierung gewissen was sie anderen zu bewilligen geneigt sey, daß die Ereignisse von La Granja und die vorher emonstration der Provinzen die Aufloͤsung der Legion Suspendirung der angebotenen Unterstuͤtzung Dies wurde dech geschehen seyn, wenn sich auch chts Neues ereignet oder das Ministerium vem 15. Mai nicht aufgehort haäͤtte zu existiren. Man kann mit der groͤßten Zuversicht behaupten, daß jenes Ministerium, wenn es der zwölf Tage langer am Ruder geblieben ware, Unterstuͤtzung gegruͤndete Hoffnungen hätte ver⸗ Die wahre, einzige und wohlbekannte Ursache daß die Mitglieder des Ka—
Man sieht, im Irrthum Provinzen inde der politischen Veränderung, welche Versuche auch eichtglaubigen zu uͤberre⸗ Ministern ver⸗ es ist abso⸗
tinez de
lut falsch, gegangene D von Pau und die veranlaßt haben in Spanien ni
noch zehn o alle auf jene schwinden sehen. der Aufloͤsung der Legion ist, Tuilerieen, einig gewesen Franzoͤsischer Truppen in Spanien, wollte 1 Majorität seiner Minister fuͤgen. Diese Minister haben, wie es jene Regierung auch seitdem er⸗ mung und selbst ohne Mitwissen des Kö⸗ n Allem, was diesen Gegenstand der Verstärkung der Algierischen Ich weiß vollkommen, daß derselben wahrscheinlich, die — erklärt hat, daß das Ka⸗
in La Granja in die Legion ven Pau eirere abzuwarten. Da die⸗ so zegen die Minister sich daß die Uneinig⸗ e jener Nachricht und in tellung des
gegen den Einmarsch sich niemals der Meinung der klaͤrt hat, ohne Zustim ehandelt, sey es nun i betrifft, oder nur ruͤcksichtlich Legion bis auf 6000 Mann. Thiers in einer Rede, — Martinez de la Rosa erwähnt, binet, nachdem es von den Ereignissen Kenntniß gesetzt worden sey, versch nicht aufzuldsen, sondern erst das W ser Plan nicht angenommen wurde, ck und dies gab zu dem Glauben Anlaß, keit im Kabinet erst nach dem Empfan Folge derselben begonnen h erlaubte ihm nicht, sich uͤber Alles, was aus zusprechen ö Deputirten⸗ Kammer e naͤmlich:
abe. Die errn Thiers
abinet vor⸗
vom 14. Januar hin⸗ „„Der Plan ist nicht ch achte die Freiheit der Krone sehr ir auch gestattet seyn, hinzuzufuͤgen, daß eniger nothwendige Freiheit, Minister namlich, gleichfalls achte.““ Stellung befinde, ich kann, letzen und ohne ein Geheimniß zu ver— geben und darthun, daß die Uneinig⸗ den Nachrichten aus La Gran erfuhr, daß man eine Truppen⸗Sendung iner stets gegen Spanien beobachteten Plan nicht ausgeführt werden solle. andern glaubwuͤr⸗ achdem die Frage
itzung der reichend sind. angenommen worden. hoch, aber es moge m ich eine andere, die Freiheit der der ich mich in einer ganz anderen ohne eine Pflicht zu ver mehr Ausschluͤsse
dem Lande nicht w
keit bereits vor a begonnen hatte und daß der Koͤnig, sobald er nach Spanien vorbereite, se Politik gemaͤß, beschloß, daß der Rach den bereits bekannten Thatsachen und digen Nachrichten kann ich versichern, daß, n über die Unterstuͤtzung zur Sprache gebracht worden, wischen dem Könige und Herrn Thiers statt⸗ daß der Letztere seine Entlassung h seit dem Abend des 12. August, sich foͤrmlich gegen den Plan des Ministeriums s am 17ten die Aufloͤsung des brachte der Telegraph die Nachricht von den am La Granja stattgehabten Exeignissen. Die ministe⸗ de suspendirt und Herr Thiers nebst der
Besprechungen z fanden, die damit endigten, einreichte. Dies Alles gescha wo der Kon aussprach.
schlossen war, 13. August in rielle Krisis wur Mehrzahl seiner bis man wisse, ster im Amte Allein der K
inisteriums be⸗
Dinge sich gestalten würden, die Mini—
und die Hülfstruppen versammelt bleiben sellten. nig und die Minister wollten die Auflssung des in Pau versammelten Torps, und da man sich nicht daruber wurde am Sten Sept. So haben also die Ereignisse von La cht das Thierssche Ministerium gestuͤrzt
Pau herbeigeführt, re noch vierzehn Tage
verständigen konnte, ein neues Kabinet gebildet. Granja nicht nur ni Aufloͤsung der sie haben vielmehr bewirkt, daß das Erste und die Letztere noch drei Wochen langer ver⸗ Unter der Constitution, wie unter dem Kenig⸗ Ministerien, die in Spanien auf ste Entschluß des Königs
langer im Amte sammelt blieb. lichen Statut und unter allen einander gefolgt sind, ist es stets der fe Philipp gewesen, keine Franzoͤͤsische Truppen, unter nach Spanien zu mit Geld zu unterstüͤtzen. Er hat sich che der Koͤnigin guͤnstig gezeigt und dem panischen Mlnisterium und selbst denen, die in den Tuilerieen mit unguͤnstigen Blicken angesehen wur— den, Beweise seines guten Willens gege Legion war kein Franzssisches pen, denen der König gestattete,
welchem Namen seyn moge, senden und uns nicht übrigens stets der Sa
einen oder anderen S
Die Algierische waren fremde Trup⸗ in den Spanischen Dienst zu iese Beweise, zu denen ich noch mehrere andere fuͤgen s hinreichend, zu zeigen, daß die auf die deutlich ste wie sie die Bestimmungen Niemand sich
Corps, es
konnte, scheinen mir mehr al sische Regierung sich von Anfang an Weise daruͤber ausgesprochen hat, des Quadrapul⸗-⸗Traktats verstehe, und daß daher einer Taͤuschung in dieser Beziehung hingeben kann. glaube nur nicht, daß ich den Regierung in den Quadrupel-T die Politik derselben vertheidigen will, völlig der von Herrn Martinez Meinung, daß Frankreich verpftichtet ist, terstuͤtzen, als bisher geschehen ist, und licher, als ich, daß es dieser testen Sinne nachkommen moge.“
Am 22sten gaben die Anhänger der Bewegungs dem General Cotdova ein glänzendes Diner um Geuverneur n Neu⸗Castilien, General
nun, welchen die Franzoͤsische at legt, billige oder daß i ich bin im Gegentheil Rosa ausgesprochenen uns wirksamer zu un— Tiemand wuͤnscht sehn— pflichtung in dem ausgedehn⸗
Madrid und der
Herr Soria Major Quiroga,
General ⸗Tapitain vo
zum General-Lieutenant ernannt worden. Es geht hier das Gerücht,
Ende des Jan?
Haupt ⸗Corvps der Kar⸗ ars einen Angriff auf Madrid Man arbeitet daher thätig an der De— Detaschements nach Segovia abgesandt worden.
Deputirten⸗Kammer am 22sten wurde Monre, daß denjenigen Soaniern, weiche nuellen Epoche die Waffen gegen die Vaterlandes erhoben, die Pen sionen nicht mehr llten, an eine Kommission verwiesen. Do⸗ „Minister einen langen Bericht Üüber den so wie uber die besten Mittel, dem Buͤrger⸗ Auf den Antrag des Herrn Ta—
listen gegen das unternehmen wurde. Hauptstadt, Infanterie und Kaoallerie
In der Sitzung der Antrag des Herrn in der letzten Freiheit ihres r ausgezahlt werden so dann las der Krieg letzten Feldzug vor, kriege ein Ende zu machen.
constitutio