Minister auf, die Sache nicht zu der Aufstand unterdruͤckt scheine, bedeutende des Landes
Durham und forderte die leicht zu nehmen, obgleich sondern vielmehr penmacht zu sammeln, erlaubten;
in Kanada wie die Huͤlfsmittel denn nichts sey verderblicher, auf kleine Scharmuͤtzel muͤsse man sich leich mit imposanten Streitkraͤften daß die Rebellen viele Freunde und man muͤsse daher nicht chon sein Ende erreicht habe. Ministeriums und
daß es auf die e und Anarchisten zu gewinnen. Lord Glenelg edners zuruͤck und rechtfertigte Grafen Gosford und die unterlas— Der Zweck jener
als ein kleiner Krieg; gar nicht einlassen, sondern n; auch sey zu bedenken, in den Vereinigten Staate uben, daß der Krieg arneliffe tadelte die ganze Politik des selben besonders zum Vorwurf, Revolutionair
n hätten,
machte dem Zwecke und Gesinnungen der eingehe, um deren Unterstuͤtzung wies die Angriffe des vorige namentlich die Mission des sene Absendung vo Mission, sagte er, zosische ꝙ
eifrigsten An militairische
n Truppen⸗Verstaͤrkungen. habe hauptsaͤchlich darin bestanden, die Fran⸗ s einander zu bringen, und es hatten sich Folge der Politik des Lord Gosford me aͤnger Papineau's von diesem losgesagt so hätten weder die Civi
hrere der
l- noch die Besorgniß ge⸗ daß eine geraume 3 chbarten Neu⸗Schottland zu Ende Oktobers gesche—⸗ ruppen den Ausbruch der Em— uͤrden. Mit dem, was der H ezug auf die Vereinigten Staaten gesagt, daß die Regierung auf zufaͤllige Ereignisse beschraͤnken, ihrem ganzen Zusammenhange in er das voll— der Rechtlichkeit der Amer ikanischen kehrt ein Britischer Unterthan sich Benehmen gegen die Vereinigten Staaten zu so werde das Ministerium nicht An— u ziehen. Schließlich ver⸗ nstructionen fuͤr den Gra⸗ welche sodann ohne
rage betreffe, r Militair⸗Behörden Nieder⸗Kanada's die geringste on daraus hervorgehe, sie selbst aus dem bena ruppen verlangt; denn dies se hen; er glaube auch nicht, verhindert ha ellington in B mmte der Minister uͤberein und erklaͤrte, ihre Aufmerksamkeit nicht sondern die Sache in
Erwägung
kommenste
Regierung, ein unstatt Schulden
hegt, was sch ngen, ehe
Uebrigens
ertrauen zu und sollte umge
ommen lassen, stand nehmen, ihn zur Rechenschaft theidigte der Minister nochmals die fen Durham und die Kanadische Bill selbst, Weiteres zum zweitenmale verlesen wur Unterhaus. Si nglis brachte die K prache. Er wuͤnschte zu wissen, Caroline“ verhalte, und o weiterer Nachrichten sey, Blaͤttern erschienenen.
Februar. Sir Robert ollision mit den Vereinigten Staaten zur wie es sich mit dem Dampf⸗ b die Regierung im Besitz als die in den Nord-A Amerikanischen erner verlangte er von dem Staats— Secretair der auswaͤrtigen Angelegenheiten Auskunft uͤber die Stellung des Britischen Gesandten zu Washington, Herrn Fox, In Beziehung auf erstere F almerston, es waͤren keine offizielle Berichte olonial⸗Amte eingegangen. betreffe, so habe man im Laufe des Tages Depeschen von ihin bis zum 5. Januar erhalten. Herr Fox von Sir Francis Head ein auf die Vorfaͤlle auf Navy⸗-Island und auf den von Amerikanischen Buͤrgern auf Amerikanischem Grund und Boden den Rebellen geleisteten Auf eine Mittheilung des Herrn Fox an Herrn Forsyth,
tzung vom 2.
zu der dortigen Regierung. erklaͤrte Lord
daruͤber im Was Herrn Fox
v. M. habe
Schreiben erhalten, welches sich
Beistand bezogen. den Staats⸗Secretair der Vereinigten Staaten, habe Ersterer eine muͤndliche Antwort erhalten, welche durchaus den freundschasilichen Gesinnungen der dortigen Regierung und dem ehrenwerthen Benehmen der Union gegen auswaͤrtige Unterm 5ten v. M. habe er sodann eine Note von Herrn Forsyth empfangen, mit der Versicherung, daß die ganze constitutionnelle Vollmacht der exekutiven Gewalt ltung der Britischen Oberherrlichkeit in Kanada
verwendet werden solle, und daß die Amerikanische Regierung stets geneigt seyn werde, die Verpflichtungen der Vereinigten
Staaten gegen alle in einheimische oder auswärtige Kriege ver— Zu diesem Behufe und um je— Praͤsident
Staaten angemessen sey.
zur Aufrechtha
ationen zu erfuͤllen. dem kuͤnftigen Angriff vorzubeugen, ; am ten vorigen Monats eine Boischaft an den Kongreß er— lassen, des Inhalts, daß das Gesetz in seinem Zustande unzureichend sey, cher Vorfaͤlle in den Stand zu setzen, weiteren Ermaͤchtigung der vollziehenden Gewalt aufgefordert werde. An der hierauf erfolgten Diskussion haͤtten mehrere der Mitglieder des Kongresses Theil genommen Unterschied auf die freundschaftlichste Weise aͤußert, auch sich dahin ausgesprochen, daß halten und nöͤthigenfalls verschaͤrft
egenwaͤrtigen erhuͤtung sol⸗
die Regierung zur ; weshalb der Kongreß zur
ausgezeichnetsten und sich alle ohne gegen England ge die Gesetze streng aufrecht ge werden mußten. Bei so höchst zufriedenstellende zwischen beiden Staaten, meinte der Minister, wuͤrde das Haus sich uͤberzeugt halten, daß nichts stattgefunden, was die selben unterbrechen dürfte, wenn auch auf beiden Seiten einzelne Handlungen begangen worden, welche dem Gesetze und den Noch zeigte Lord John Russell den Head bis zum 28. 2. Januar
n Beziehungen
tragen zuwidersliefen. Eingang von Depeschen von Sir Francis Dezember und von Sir John Celborne bis zum an, wonach Letzterer alle kuͤnftigen Opergtionen gegen Navy⸗Is— Unter den weiteren Verhandlungen des Un— terhauses bemerkte man eine Anfrage des Herrn Plumtre, ob der Neuseelaͤndischen Gesellschaft ein Freiheitsbrief zur Anle⸗ gung einer Kolonie bewilligt werden solle, worauf Sir George Grey erwiederte, die Sache sey noch schwebend. Herr Maclean wuͤnschte zu wissen, ob die Britische Regierung sich fuͤr die in Portugal verhafteten Englaͤnder verwendet habe. Lord Pal— — desfallsige Bitischrift sey unter besonderer Empfehlung dem Britischen Gesandten fertigt worden und eine uͤberaus befriedigende, Antwort von demselben eingegangen. den eingegangenen Bittschriften waren mehrere, namentlich aus gen Zwangsmaßregeln in Kanada gerichtet, und 600 Einwohnern von Leeds unterzeichnete gegen das Lehrlings⸗System in Westindien, welches nur zu groͤßerer Grausamkeit gefuͤhrt habe und dem Britischen Interesse hoͤchst nachtheilig sey, waͤhrend die gänzliche Emancipation der ntigua und Bermuda durchaus keine nachtheilige Fol⸗ Die Bittsteller verlangten daher, daß bis jum 1. August spaͤtestens dem Lehrlings-System ein Ende ge⸗ Nachdem darauf die Irlaͤndische Muni schon gestern gemeldet) die zweite Vor sung erhalten hatte und ihre Ueberweisung an den Ausschuß Montag angesetzt worden war, vertagte sich das Haus um 11 Uhr.
London, 3. Febr. eute dem Lord Melbourne m Neuen Palaste.
land leiten sollte.
mer ston erwiederte,
vorzulegende
Edinburg,
gen gehabt habe.
macht werden m pal⸗Reform⸗Bill
Ihre Majestaͤt die Koͤnigin ertheilte udienz und gab Abends ein
—
166
Lord Lyndhurst ist mit seiner Gemahlin von Versailles wie⸗ der hier eingetroffen. 4
Die Tory-Blaͤtter meinen, das Ministerium duͤrfte nach den Resultaten der Berathung uͤber die Kanadische Bill große Muhe haben, seine Majoritaͤt im Unterhause zu erhalten; Sir R. Ke habe großere Autoritaͤt als je uͤber die Mitglieder des Unterhauses erlangt, und viele Gemaͤßigte, die sich dem Mini⸗ sterium zugewendet, als dieses die Allianz der Radikalen und O Connell's zu verschmaähen geschienen, wurden sich jetzt wahr⸗ scheinlich jenem Fuͤhrer der Konservativen anschließen.
Gestern Abend hielt der hiesige Handwerker ⸗-Verein eine Versammlung in Betreff der verurtheilten Baumwollen— Spin⸗ ner in Glasgow. Es wurden sehr rexolutiongire Reden gehal— ten und zuletzt beschlossen, Bittschriften zu Gunsten jener Un⸗ gluͤcklichen durch Lord Brougham im Oberhause uͤberreichen zu lassen. ; Den letzten Nachrichten aus Lissabon vom 2'sten v. M. zufolge, hat der Minister des Innern, Herr Sanches, seine Dimsssion eingereicht, weil er den Uebermuth der revolutionai⸗ ren Raͤdelsfuͤhrer, eines Franga, Mantas, Soares Caldeira und Anderer, nicht langer ertragen konnte und ihre Absetzung von ihren verschiedenen Posten verlangte. Indessen wollten der Tonseils-Praäͤsident und der Kriegs-Minister sich hierauf nicht einlassen, weil sie sich noch nicht stark genug fühlten, den Exal⸗ tades zu trotzen. Man sah indessen einer baldigen Kollisien zwischen beiden Factionen entgegen, und die Regierung hatte etwa 2500 Mann Truppen in Lissabon versammelt.
Aus Rew?; York hat man heute wieder neuere Nach— richten erhalten, die bis zum 10. Januar reichen, an welchem Tage das Schiff „Montreal“ von dort absegelte. Es scheint danach aller Grund vorhanden, zu glauben, daß das gute Ver⸗ nehmen zwischen England und den Vereinigten Staaten durch den Vorfall bei Navy⸗Island nicht gestoͤrt werden wird, wie
dies auch Lord Palmerston gestern im Unterhause schon erklaͤrte. Von der Niagara-Graͤnze und von Navy-Island hatte man zwar nichts Neues in New— York erfahren, doch wußte man jetzt ganz bestimmt, daß noch kein Angriff auf Navy⸗ Island von Seiten ber Englaͤnder stattgefunden hatte, und daß die Letzteren also auch nicht konnten ge— schlagen worden seyn. Man glaubte in New York im Gegen⸗ theil, daß die Rebellen ihren Schlupfwinkel auf Navy⸗ Island geräumt und sich zerstreut hatten. Die Ruhe schiene demnach in beiden Kanadas voͤllig wiederhergestellt und die Emporung ganz unterdruͤckt zu seyn. Der Praͤsident der Vereinigten Staa⸗ ten hatte am 8. Januar die vom hiesigen Courier gestern schon angekuͤndigte Botschaft in Betreff der Vernichtung des Dampfboots „Caroline“ an den ö eingesandt. (S. den Artikel Nord-Amerika.) Diese Botschaft besteht aus zwei verschiedenen Theilen; der eine bezieht sich auf die Bewilligung der für die Umstaͤnde erforderlichen Geldmittel; dieser wurde an den Ausschuß fuͤr die Mittel und Wege verwiesen; den anderen Theil uͤberwies man dem Ausschuß fuͤr die auswärtigen Ange⸗ legenheiten; letzterer hatte aber uͤber die erste spezielle Botschaft des Praͤsidenten, worin derselbe auf eine Verstaͤrkung der Mit⸗ tel zur Erhaltung der Neutralitaͤt antrug, seinen Bericht noch nicht abgestattet.
Im' verwichenen Jahre sind 2071 Schiffe in den Hafen von New-Hork eingelaufen, worunter 27 Hamburgische. Die Zahl der Passagiere betrug 35,0600.
In der ersten Jahres-Votschaft des Praͤsidenten Herrn van Buren an den Kongreß der Vereinigten Staaten waren bekanntlich die Verhaältnisse zu Texas auch nicht mit Leiner Sylbe beruͤhrt. Um so mehr muß es auffallen, ietzt ploͤtzlich aus dem Texianischen Blatts Houston Telegraph zu erfah— ren, daß schon am 21. Oktober durch das Erscheinen eines Ge⸗ schäftsträgers der Vereinigten Staaten, des Herrn Labranche, in den beiden Kammern des Texianischen Kongresses die Unab— haͤngigkeit dieses Landes von Mexiko durch die Regierung der Vereinigten Staaten wirklich faktisch anerkannt worden ist. Letz⸗ tere scheint dabei ihrem gewohnlichen Grundsatze gefolgt zu seyn, daß sie sich um die Rechtmaͤßigkeit einer bestehenden Regierung nicht kuͤmmert, sondern mit derselben in Verbindungen tritt, sobald sie dieselbe einigermaßen fest begruͤndet glaubt. Nach solchen Instructionen mag denn auch Herr Labranche gehandelt und sich nach Texas begeben haben, als er sah, daß Mexiko nicht die geringste Macht mehr daselbst ausuͤbte und keine Trup—⸗ pen mehr dort stehen hatte. Herr Wharton, der Praͤsident von Texas, richtete bei dem Erscheinen des Amerikanischen Ge— schaͤftstraͤgers eine Anrede an denselben, worin man die Worte bemerkt: „Im Namen und im Austrage des Kongresses un— serer Republik erhebe ich mich, um Ihre Ankunft unter uns auf das herzlichste zu begruͤßen. Diese Ankunft bestaͤtigt in je⸗ der Hinsicht unsere Anerkennung als eine unabhangige Regie— rung und ein unabhaͤngiges Volk. Der Augenblick ist der gluͤcklichste meines Lebens; er rust mir die theuern Erinnerun— gen des Vaterlandes und der Jugend zuruͤck und erweckt in mir Gefuͤhle, welche meine Ruͤhrung mich auszudruͤcken hindert. Mit Freuden erkennen wir es an, daß jenes Land, welches Va— terstelle bei uns vertritt, das erste war, welches uns, um mich 6 auszudruͤcken, bei der Hand nahm und uns in die große Voͤlker-Familie einfuͤhrte. Wir werden uns bemuͤhen, uns
nicht unwuͤrdig des uns erwiesenen Wohlwollens zu zeigen.
Meine Freude bei dieser merkwuͤrdigen Gelegenheit wird un— endlich vermehrt durch die sichere Hoffnung, daß die beiden Republiken durch die Gemeinschaft der Sprache, des Blutes, des Ursprunges und der Regierungsform durch Jahrhunderte stets in der vollkommensten Freundschaft und in den gegenseitig wohlthaͤtigen gesellschaftlichen und Handels-Beziehungen stehen werden, wofern nicht die Fahne mit den zahlreichen Sternen aufs neue über uns ihren geheiligten Schutz ausdehnt, indem ̃sie uns mit dem Lande vereint, 9 welchem wir durch unauf— loͤsliche Bande der Natur, des Nationalstolzes und der heili— gen Exinnerung eines gieichgefuͤhlten Ursprungs gehören.“ Herr Labranche entgegnete: „Mit der lebhaftesten Freude empfange ich als Geschaͤftsträger der Vereinigten Stagten bei diefer jungen und gedeihenden Republik die herzliche Auf— nahme von Seiten des Kongresses von Texas. Ich bin stolz, gewahlt worden zu seyn, Ihnen in meinem offiziellen Chargkter die Anerkennung der Unabhaͤngigkeit von Texas durch die Ver⸗ einigten Staaten zu bestaͤtigen. Sie haben, mein Herr, die Po— litik meiner Regierung bei dieser Anerkennung vom richtigen Gesichtspunkt aus betrachtet, eine Politik, welche bei gleichen Gelegenheiten die unveraͤnderliche Richtschnur ihres Benehmens gegen andere Nationen gewesen ist. Die Revolution von Texas ist ein schlagender Bewels dessen, was ein Volk vermag, wenn es fuͤr seine geheiligten Rechte kampft. Die ruhmreiche Schlacht von San Jacinto hat Ihren Kampf mit Mexiko geendigt, und ein neuer glaͤnzender Stern blinkt heute am Himmel der Frei⸗ heit. Moͤge das tapfere Volk von Texas unter dem Schatten feiner Lorbeern die Wohlthaten eines langen und dauerhaften
Friedens genießen. Sie koͤnnen, mein Herr, auf mei Beistand zählen, um die Bande der Freundschaft den Landern zu befestigen, denen die Nahe ihres Gleichheit der Interessen und des Ursprungs gegenseitig trauen und Achtung anempfehlen. auf Ihre Adresse endige, erlauben Sie mir, mein Herr um meine tiefe Bewunderun heute an der Spitze Ihrer Reg steht, und welcher durch seine Tapferkeit, seinen Muth und Vaterlandsliebe diese hohe Wuͤrde so vollkommen verdient
Deutschland. . Einem in der Leipz. Allg. 4 enthaltenen Schreiben aus Muͤnchen zufolge, sind hier einen Russischen Courier unguͤnstige Nachrichten aus Grin Folge deren Herr von Abel .
lied der Regentschaft in Gri zu Sr. Majestaͤt dem Koͤnige berufen worden ist. deren Schreiben zufolge, sollen diese Nachrichten nur anf g des Herrn von Rudhart und auf die A äckstaͤndigen Anleihe-Serie sich bezogen haben. In der Allg. Ztg. liest man dagegen: land schreibt man, daß der Koͤnig Otto, seitdem er seine verdoppelte Thätigkeit entwich, Uebrigens war in Grit eten sich unter dyn, Man schreibt aus cc Mittelmeers, daß bei den Englischen un dren große Thätigkeit herrsche, daß das; er dem Admiral Gallois, der an n durch mehrere Schiffe von hohen Die in Syrien fortwährend scheinen die Franzoͤsische Regierung van zu haben, sich auf jedes dort etwa eintretende Ereigniß
ach Portugiesi besonders den
Indem ich meine An
Gelegenheit zu ergreifen, Helden auszudruͤcken, der
Muͤnchen, 4. Febr.
land eingetroffen, in lich fruͤher ein Mitg betrug und daß wir un
nisterium allein vorsteht, viele Charakterstaäͤtke zeigt. Alles ruhig, und die Dinge gestalt en ziemlich gut. —
NMozambique ai
tenden Umstaͤnd den Haͤfen de zoͤsischen Esca sische Geschwader unt rischen Kuͤste kreuzt, vermehrt worden benen Ruͤstungen
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.
Washington, 8. Jan. Heute wurde dem Kongreß neuer ings folgende spezielle Botschaft des Praͤsidenter n „Bei der durch die Unruhen in Kanada veranlaßten greßen Auf⸗ war es zu befürchten, daß an der taaten von den Besitzungen Ihrer jestät scheidet, Veranlassungen zu Beschwerden entste⸗ Es wurde daher von unserer Seite jede durch die be— ene Vorsicht getroffen, und da die Trupren . auf der Kanadischen Seite zusammengezogen wurden, so war zu hoffen, daß keine ernstliche Verletzung der Rechte er Bereinigten Staaten statifinden würde. nen melden zu müssen, daß ein Verbrechen der ärgsten Art, begleitet on cinem feindlichen, wenn auch nur temporairen Einfall in unser Gebiet, verübt worden ist, welches bei unseren Bürgern in der Rach— arschaft und längs der ganzen Gräuzlinie den größten Unwillen erregt und Pö frühere Aufreaung auf beunruhigende Weise vermehrt hat. Um gegen die Viedetholung ähnlicher Handlungen gesichert zu seyn, habe ich es . Flich gehalten, einen Theil der Milij an jener Gränze auf⸗ Das beifolzende Dokument enthält das Nähere über das degangene Verbrechen, über die in Folge desselben ergriffenen Maß— egen, so wie über die Nothwendigkeit derselben. Es ergiebt sich zu— gleich daraus, daß die Sache sogleich dem hier beglaubtzten Briti⸗ hen Gesandten mitgetheilt wurde, und daß ron unserer Seite die zeeigneten Schritte gethan worden sind, um uns die gengueste Kennt— niß von allen Umständen, welche diesen Vorfall herbeigeführt und ihn begleitet haben, zu verschaffen, indem dies nothwendig der Forderung, is Genugthunnz zu geben, vorhergehen muß. nigen Bewilligungen, welche die Umstände, in die unser Land so un— erwarteter Weise versetzt worden ist, erferdern. M. van Buren.“ Nachdem die Botschaft im Repraͤsentanten-Hause verlesen worden war, wurde auch der Inhalt der erwaͤhnten Dokumente mitgetheilt, die aus Zeugen-Aussagen in Bezug auf die Weg— nahme der „Caroline“, aus mehreren vom Nlassenen Befehlen, aus der Korrespondenz mit Herrn Fox rc. be Herr Howard bemerkte, daß die Botschaft und ie Dokumente an die Kommission fär die Mittel und Wege serwiesen werden muͤßten, da es sich um eine Bewilligung handle. Herr Thompson behauptete dagegen, daß dies nur mit dem Theile der Botschaft geschehen solle, der von der Bewil— ligung handle, waͤhrend dasjenige, was sich auf auswaͤrtige BVerhaltnisse beziehe, der Kommission fuͤr die auswaͤrtigen An— ggllegenheiten uͤberwiesen werden muͤsse. lbrigens, wenn die an Wegnahme der „Carol Ttthrilung des Herrn Forsyt „Ich bin“, fuhr er fort. „ebenfall mit Großbritanien eines der groͤßten Uebel fuͤr die Nation waͤre, daß der Gegenstand sehr delikater Natur ist, und daß man des— halb mit der groͤßten Vorsicht zu Werke gehen muß. die uns mitgetheilten Umstaͤnde bei der Wegnahme der „Caro— line? wahr sind, so kann wohl Niemand vorhersagen, wie weit Tie durch ein solches Ereigniß erzeugte Aufregung fuͤhren koͤnne. Ich erklare hier, daß die von der Central? Regierung ergrif— fenen Maßregeln viel zu mild sind. Es ist ein furchtbarer Mord, durch die in unser Gebiet eingefallen sind und friedliche uarger im Schlafe niedergemetzelt haben. Wir wuͤr⸗ den die Achtung fremder Nationen verlieren und auch nichts Anderes hne die strengste Ahndung voruͤber— s die Britische Regierung auffordern, damit sie nach den Gesetzen unseres Wird diese Forderung abge— was auch daraus entstehen hen wird, den Krieg zu er— est hoffte, der Gedanke, Großbrita—⸗ m Hause nicht die ge— werde wohl Niemand reit seyn werde, die voll— Dieser Zustand der Dinge, sey übrigens vorherzusehen gewese
iten uͤbersandt:
regung an der nördlichen Gränze Linie, welche die Vereinigten S Britischen Ma ben möchten. stehenden Gre. geboꝛ
Munchen, 5. Febr. Se. Majestät der König hin! beiden Previnzen OberAppellatioöns⸗Rath Freiherrn von der Becke zum] sterial-Rath im Staats-Ministerium der Justiz ernannt selbe wird sich jedoch vorerst, und zwar in kurzer Fris, seine Function bei der Cennn
Ich bedaure indeß, Ih—⸗
Frankfurt begeben, um dort tersuchungs⸗Kommission anzutreten, wohin er delegirt is
Italien.
(Allg. Ztg.) Wie bekannt, sy Stadt Mainz fuͤr die Verfertigung des Modells der Cu berg's-Statue Thorwaldsen zu ihrem Ehrenbuͤrger ma Die Absicht, das daruͤber ausgestellte Diplom an den h der Enthuͤllung des Monuments hier in die Hande Thm sen's legen zu lassen, wurde damals durch Cholera und anderen Aufenthalt vereitelt. ⸗— folgte die Ueberreichung, indem die hier besindlichen zi , die Herren Heuß, Foltz, die Bruͤder Köbön ich in die Wohnung des Gefeierten begaben, nnn Namen ihrer Mitbuͤrger sich jenes ehrenvollen Auftrags q digten. Der allverehrte Kuͤnstler soll durch diesen Alt der! zeichnung, welche die aliberuͤ ruͤhrt gewesen seyn und die reiche Ausstattung,
Rom, 14. Jan.
Vor drei Tagen Cy aus Main Ich verlange diejt— Schmidt,
mte Stadt ihm erzeigt, tif rstaunen ausgedruͤckt haben! die schoͤne Kapsel, welche das R einschließt. Das Ganze ist aus vergoldetem Silber gestz Auf der einen Seite erblickt man eine rische Composition, eine schwebende Figur, die Stadt? dem Kuͤnstler den Lorbeerkranz darreichend, wä andern Hand der Buͤste Guttenberg's die e Die andere Seite zeigt das mit Geschmack hoͤngeformten Ornom
eneral Scott er⸗
voll gearbeitet.
rend sie nn Mauerkrone Haupt setzt. beitete Wappen der Stadt, von se umgeben.
Herr Thompson meinte geführten Umstaͤnde in Bezug auf die ine“ sich bestaͤtigen sollten, so sey die an Herrn Fox viel zu mild. s der Meinung, daß ein Krieg
Spanien. In der Sitzung der Deputh Minister einen Gesetz on A0, 600 N
Nadrid, Kammer am 25sten legte der Kriegs— wurf in Bezug auf eine der Graf de Fragen in Betreff des E Ausführung verlangte. In der Gelegenheit einiger an den Krieg in Bezug auf den tr und La Mancha zu sehr h ging in seinen Angriffen gege lich gegen den Conseils-Praͤsidenten so nung gerufen wurde. Galliano und der Gra
neue Aushebung v las Navas an die Minister c lliotschen Vertrages richtete und? Sitzung am 26sten kam s⸗Minister gerichteten sn stand der Provinzen eftigen Debatten und Herr ol en das Ministerium und nun weit, daß er zu! Sitzung sprachen g
aurigen Zu
Menschen veruͤbt,
. In der heutigen lmerikanische B
f von Toreno uͤber die Intervemninh der Letztere versicherte, dieselbe sey jetzt wahrscheinlichh
a habe gestern u y aber von seim fi
verdienen, wenn wir dies o gehen ließen. Gene Moͤrder auszuliefer ö n gerichtet werden koͤ
haber der Mn schligen, so bin ich der Erste, der
Kar istischen bi
an sagt, der Graf von Ofali Man mu
seine Entlassung einreichen wollen, se den daran verhindert worden.
Der General Narvaez ist zum Befehls ernannt worden, die z unter Basilio Garcia bestimmt sind.
mag, nicht einen Augenblick anste klaͤren.“ Herr Lilien —ᷣ nien den Krieg zu erklaͤre ringste Unter
Verfolgung des
n, werde in de terstůtzung finden. Uebrigens daran zweifeln, daß Großbritanien berei sändigste Genügthuung zu geben. meintẽ der Redner, ĩ allgemein bekannt gewesen, (nem Monat an der Graͤnze aber nicht weiter darum habe sich einer strafbaren ronson suchte dagegen zu sprechen und bemerkte, da rn lebten, Leeren, D aaten angewendet fiavn e chu Ver ern der Vereinigt dot „Caroline“ den shaft zugefahrt habe. die Saiten nicht
n, es sey welche Aufregung seit länger als geherrscht habe, man habe sich gekuͤmmert, und die Central⸗Regierung Nachlaͤssigkeit schuldig gemacht. Herk . dieser , iejenigen, welche in e nicht sofort bereit seyn sollten, mit Steinen ies koͤnne vielleicht auf das Volk der
gleich ein Schiff dahin abzusenden, was den genehmigt wurde. Sollten die Portugiesen dor beduͤrfen, so werden die Schiffe wahrscheinlich z denn so' fertig ausgeruͤstet und mit Proviant veiseh hier kein Schiff im Hafen, dem man heute den B koͤnnte, daß es morgen auslaufen sollte. Ungea tig alle Elemente in Brasilien vorhanden sind, deuten, daß sich die Provinzen nach und nach von ih letzt ein Fo
ü t eines Eh die Regierun
. Vereinigten werden, sobald es sich ergebe, daß die auf oder groͤßentheils aus Buͤr—⸗ aͤnden, und daß das Dampf— selben Waffen, Munition und Mann⸗
Aus diesem Grunde solle man doch Herr Rhett
sammelten gan en Staaten bes
derativstaat au ilien entstehen wird, so i z . sal zu hoch spannen. noch umstaͤndlichere Nachrichten ob die Wegnahme der „Caroline“ chiff Menschen und sland gebracht habe, so wuͤrde unter aben, wie die er erklärte, daß anien moge nun llene verantwort⸗
the er entschelde abwarten,
en der . sey; ition nach Navy nselben . J ruppen des Obersten M Rab. ⸗Regierung, en wie er wolle, daß er uͤberz Er ging dann au und sagte,
wenn aber dies
so gehandelt Herr Meni der Streit mit Großbri
allein fuͤr das Vorgefa eugt sey, die ganze Welt wuͤrde dieselbe f den Kampf zwischen Mexiko daß es in der eivilisirten Welt kein
Weine ausgeuͤbt ie Central⸗
tten sie ihteng und Texas uͤber
167 er Beispiel gebe von einer so schaͤndlichen und feigen Ver— etzung der Neutralitaͤts-Gesetze, wie in diesem Falle. Herr Thompson suchte dagegen das von der Regierung gegen Texas und Mexiko befolgte Verfahren zu vertheidigen. ler⸗ mit schloß diese Debatte fuͤrs erste, und man sieht mit gespann⸗ ter Erwartung den Berichten der Ausschuͤsse entgegen.
Nach offiziellen Berichten besteht die regulaire Armee der Vereinigten Staaten jetzt aus 1 Gene een 2 Brigade⸗ Generalen, 1 General ⸗Adjutanten, 2 General⸗Inspektoren, 1 General Quartiermeister, A Quartiermeistern, 1 General⸗om, missair fuͤr das Proviantwesen, 2 Commissairen, 1 General⸗Arzt, 15 Ober-Aerzten, 60 Unter⸗-Aerzten, ! General⸗-Zahlmeister, j Zahlmeistern, ! General Commissair fuͤr die Ankäufe, 2 Mili⸗ tair⸗Magazin⸗Verwaltern, 15 Obersten, 15 Oberst⸗-Lieutenants, 23 Majors, 116 Capitainen, 336 Lieutenants, L600 Unteroffi= zieren, 272 Hauiboisten, 168 Handwerkern und 5908 Gemeinen.
Inland.
Berlin, 11. Febr. Ven allen Seiten, aus den oͤstlichen wie aus den westlichen Theilen der Monarchie, laufen noch Be— richte uber die fuͤnfundzwanzigjährige Jubelfeier des Aufrufs der Freiwilligen zum Freiheitskampfe ein; so aus Culmsee, Po— sen, Wrietzen a. d. O., Muͤnster und Aachen. In Culimsee hatten sich dem Feste nicht allein die ehemaligen Freiwilligen und uͤbrigen Krieger, sondern auch viele Beamte und Bewoh— ner aus der Umgegend, so wie aus Thorn angeschlossen. Der Saal, in welchem die Feier stattfand, war mit der Buͤste Sr. Majestaͤt geschmuͤckt. Der Ober-Amtmann Donner verlas den Koͤniglichen Aufruf und der Ober. Amtmann Koͤnig hielt eine patriotische Rede. Bei der Tafel sprach sich die ungeheucheltste Liebe und Anhaͤnglichkeit für Koͤnig und Vaterlanð aus. — In Posen wurde das Fest von mehr als 100 Theilnehmern begangen, worunter einer der Koryphäen aus jener denkwuͤrdi⸗ gen Zeit, der kommandirende General des fuͤnften Armee⸗Corps, General-Lieutenant von Grolman. Die Feier fand in den gro— ßen und schoͤnen Raͤumen des Kasino im Dzialynskischen 5 lais statt, wo der Hauptsaal in militairischer Weise verziert war. Um 1 Uhr versammelten sich die vormaligen Freiwilligen in den Nebensaͤlen, und der Parole-Befehl wurde ertheilt. In einem anderen Saale hielt sodann der Regierungs-Rath Maron die Festrede, die mit einem dem Koͤnige darge— brachten jubelnden Lebehoch schloß, und welcher ein geist— licher Gesang folgte. Unter Anstimmung des Dessauer— Marsches begab sich hierauf die Gesellschaft nach dem eigentli— chen Festsaale. Die geladenen Gaͤste waren (außer dem Herrn General von Grolmän): der Herr Ober-Praͤsident Flottwell, der Herr General-Lieutenant von Hofmann, als erster Kom— mandant von Posen, und die Herren Obersten von Wedell und von Gruszczynski, als vormalige Fuͤhrer von Freiwilligen. Die bei der Tafel ausgebrachten Toaste galten zunaͤchst dem Koͤnige und dem Koͤniglichen Hause, dem Vaterlande und dem Anden— ken der Verstorbenen. Am Schlusse des Festes ward auch fuͤr die unbemittelten Freiwilligen reichlich gespendet. — Mit wah— rem Enthusiasmus wurde die Feier auch in Wrietzen began—
en, wo sie mit einem Balle schloß. — In Muͤnster hatten ich aus allen Theilen der Provinz ehemalige Freiwillige einge— funden, um mit den dort Angesessenen gemeinschaftlich das Fest begeisternder Erinnerung zu begehen. Der „gesellige Ver— ein“ hatte dazu sein Lokal bereitwillig hergegeben, und die Festordner hatten dasselbe auf das Geschmackvollste ausschmůcken lassen. Ein Programm ordnete das Ganze der Feier, die durch eine Anrede an die Versammlung eingeleitet wurde. Hiernaͤchst folgte die Vorlesung des Königlichen Auf— rufs. Bei dem 3 auf das Wohl Sr. Majestät des Koͤnigs kreisete an der Tafel ein Becher, der nach der Schlacht von Belle⸗Alliance in Napoleons Wagen erbeutet wurde. Bei Gelegenheit eines anderen Trinkspruchs auf das Wohl der vor 25 Jahren freiwillig eingetretenen Krieger, wurde der Gedanke ausgesprochen, daß es wuͤnschenswerth seyn moͤchte, nicht bloß die Wiederkehr so erhebender patriotischer Feste herbeizufuͤhren, sondern auch die erwachsenen Sohne jener ehemaligen Kaͤmpfer an denselben Theil nehmen zu lassen, damit sie, wenn das Va— terland einst ruft, nicht bloß die auf dem Exerzier⸗-Platze er⸗ worbene mechanische Fertigkeit mit in den Kampf braͤchten, sondern auch erstaͤrkt und erkraͤftigt wurden durch nachhaltigen Enthusiasmus, der noch heute, nach 25 Jahren, die Vaͤter versam⸗ melt und in der Erinnerung neu belebt. Dieser doppelte Vorschlag wurde angenommen und zur naͤchsten Versammlung der diesjährige 18. Oktober, als die ,,, Feier der Voͤlker⸗ schlacht bei Leipzig, um so mehr in Antrag gebracht, als durch deren unmittelbare Folgen die Provinz Wesiphalen dem fremd— herrlichen Joche entzogen wurde. — In Aachen waren S2 Frei— willige aus den Jahren 1813 bis 1813 zu derselben vaterlaͤndi⸗ schen Feier versammelt. Der Ober-Regierungs-Rath Bartels leitete dieselbe durch eine Festrede ein, an die sich ein mit hoher Begeisterung aufgenommener Toast auf das Wohl des allverehrten Landesvaters knuͤpste. Der zweite Trinkspruch, aus⸗ gebracht von dem Polizei-Direktor von Luͤdemann, galt „dem Helden, der naͤchst unserem Koͤnige die vaterlaͤndische Jugend zu Sieg und Ruhm fuͤhrte, dem unvergeßlichen Blücher, und denen, die einst in dem großen Kampfe fielen, mit ihrem Blute die Selbstständigkeit, die Freiheit Deutschlands vom fremden Joche erkaufend.“ Mehrere andere Toaste folgten und belebten die Erinnerung an eine schoͤne Vergangenheit.
— Im Laufe des vorigen Jahres sind in . Re⸗ sidenz uͤberhaupt 10,260 Kinder, und zwar 5289 Knaben und ä971 Maͤdchen geboren. Die 36 der , , . betrug da⸗ gegen 11,015 Menschen; mithin sind T8335 Menschen mehr ge— storben als geboren, hauptsaͤchlich in Folge der Cholera⸗Epide⸗ mie. Die Zahl der unehelich geborenen Kinder belief sich auf 1535 (79 Knaben und 719 Maͤdchen), sonach war von 6 bis Geborenen ! unehelich. Ven den unehelichen Kindern star— ben 776, also beinahe die Hälfte derselben. Es kamen 8] Zwillingsgeburten und 1 Drillingsgeburt vor. Kopulirt wur—⸗ den 1808 Ehepaare. — Eine Vergleichung mit dem Jahre 1836 bietet folgende Uebersicht dar:
1837 wurden geboren ...... ..... 10,260 Kinder ö g, o79 5
46 — — Mithin im Jahre 1836 weniger geboren Wi Kinder 187] star ken ... .... 11,0 15 Personen J ——
Sonach sind 1837 mehr gestorben .... 3,158 Perfonen.
— Fuͤr die armen, namentlich an der Cholera erkrankten Familien zu Lassan im Regierungs-Bezirk Stralsund, vor⸗ zugsweise jedoch fuͤr die hinterbliebenen, der fortdauernden Un⸗ terstuͤtzung beduͤrftigen Wittwen und Waisen ist von der Insel und der Stadt Usedom die Summe von 1134 Rthlr. zusammenge—⸗ bracht worden, und haben außerdem noch 19 Walsen ein Un⸗
terkommen gefunden. — Ein vor kurzem in Guͤtz ko w, dessel⸗ verstorbener Buͤrger hat r . . 3. ger hat dieser Stadt en Mittheilungen entnommen leichung über den Kohlen⸗-Vertrie 2 Ruhr — 4 — heine in den Jahren 182, zeigt, daß der Materials noch immer im Zun im Laufe des Jahres 1837 von titat diejenige des Jahres 1836 abermals um mehr als 3 Von Ruhrort aus wurden verschifft . den Sehr
168, 810 Ctr.
ben Regierungs⸗ Bezirks, ein Kapital von — Folgende aus amt
bsatz dieses men begriffen ist, indem die hrort aus versendete Quan⸗
uͤberstiegen hat.
nach oberhalb 6
Duͤsseldorf .... 1, 005, 65, .
h von Ruhrort bis zur Hollaͤn dischen Graͤnze * ; ? 26 K 3, 155, 415 ⸗
: x t , a:, e e e , uberhaupt 7,535, 57d Etr. jd oM Ttr. erfolgten Anlage des Muͤhlheimer ohlen⸗Ausfuhr auf 2 Mtllionen ntner berechnet, und ist also der Kohlen-Verkehr der Ruhr⸗ Gegend seit ungefaͤhr 10 Jahren um mehr als das Fuͤnffache ersendungen von den Gruben Aachen und Eschweiler haben uͤbrigens in ähnlichem Ver
ältnisse zugenommen und ist demnach die Erweiterung des zuhr-Verkehrs keinesweges auf Kosten anderer Werke erfolgt, vielmehr lediglich durch das gestiegene Bedürfniß hervorgerufen
— Die Rhein- und Mosel-Zeitung meldet aus Ko— blenz unterm 5ten d.! „In der Nacht vom z3ten auf den aten d. gegen Mitternacht wurde durch das etwas angewach“ sene Wasser die noch nicht starke Eisdecke des Rheins oberhaib dem Unkelsteine, unterhalb Remagen, welche erst sechs Tage bei gelinder Witterung dort gestanden hatte, wieder durchbrochen und fortgetrieben. Es ist somit der Rhein von der Lurley ober halb St. Goar bis unterhalb Koln wieder frei von Eis. Von da erstreckt es sich aber, wie wir bereits gemeldet haben, sehr weit nach dem Ober⸗-Rheine zu. Sorge enthoben, indem naͤmlsch bei fortgesetzter Kaͤlte der Rhein sich in etwa 6 bis 8 Tagen von Unkel bis hierher mit Eis zu⸗ zusetzen, und dann nicht eher aufzubrechen pflegt, bis die sehr beträchtlichen Eismassen der Mosel und der Lahn sich auf die Rhein-Eisdecke geworfen haben, wodurch Ueberschwemmungen der Stadt, so wie der Umgegend, das Zertruͤmmern der Schiffe, egend liegen, wie manche andere
683,265 Ctr. 1,926, 135 1,566, 810 1/137, 15
1,083,120 „, on, os
Bei der im Jahre afens wurde die jaͤhrliche
gestiegen. u Saarbruͤk⸗
Wir sind hierdurch mancher
deren jetzt viele in hiesiger Ungluͤcksfaͤlle veranlaßt werden.“
Wissenschaft, Kunst und Literatur. siatisches Pantheon. —ᷣ
Unter der großen Anzahl wissenschaftlicher und literarischer An⸗ stalten., wesche den Glanz der Hauptstadt des Oesterreichtschen Kaiser⸗ staates erhöhen, kommen häufig Sammlungen von höchstem Interesse vor, die durch inländische oder ausländische gelehrte Reisende da— hin gebracht werden.
Der Französische Reisende und Naturforscher, Herr Lamarre⸗ Piquot, befindet sich, nachdem er im Laufe von mehreren Jahren die Gegenden von Ost-Asien, die Inselgruppen und Eilande des Indi⸗ schen Oceans und einen Theil von mit einer Sammlung von Brahmanischen und Buddhischen Alter- thümern in Wien.
Von Seiten der Oesterreichischen Regierung wurde diesem ge⸗ lehrten Fremden ein Lokal in dem sogenannten Kaiserbanse (Unger⸗ gasse) angewiesen, damit er die Sammlung, diese Frucht sciner langen gen, einem aufgeklärten Publikum zur Be⸗
üd-Afrifa bereist, gegenwärtig
und mühsamen Wanderun sichtiaung aufstellen könne. .
Folgendes sind die Gegenstände, welche uns bei einem ku ser Anstalt gewidmeten Besuche besonders bemerkenswerth erschienen:
Der erste Saal ist dem Buddha-Kultus gewidmet. mach enthält eine schöne Reihe von Statuen dieser Gottheit aus Marmor, Alabaster, vergoldeter Bronze, Silber, Hol und anderen Diese von den Völkern jenseits des Ganges verfertig ten kesibaren Gegenstände bezeugen ihr hohes Alter; sie stammen von der Plünderung der Tempel im Birmanischen Reiche her, als die Engli⸗ sche Atmee in den Jahren 1823 und 1826 in dieses Gebiet einßiel. Man bemerkt unter diesen Denkmälern Basreliefs, symbolische Figu⸗ ren des Kultus der Talapoints (Priester des Buddha) vorstellend; eine etwa 209 Pfund schwere, driitehalb Schuh hohe und mit einer Inschrift in Birmanischen Schriftzügen äußerlich bedeckte Glocke von seltener und schöner Arbeit; ihr Auffatz ist cine reiche Ciselir⸗Arbeit, ine Allegorie von dem schönsten Effekie darstellend; man bezeichnet dieses Siück als einzig in Europa. kenswerthe Denkmäler stellen dar: das Eine die Geburt der götilichen Person, das Andere den Buddha, wie er die Huldigungen der Gott— heiten aus den acht Weltgegenden unter dem geheimnißvollen Feigen⸗ baume empfängt, und endlich einen die Gottheit tragenden und von einer mytholegischen Person geführten Wagen darstellend.
Auf verschiedenen anderen Punkten des Saales bemerkt man eine große Menge von Vasen, Statuen oder religiösen Gegensiänden des Chinesischen Volkes, so wie eine große Mannigfaltigkeit von Kunst= Gegenständen eben dieses Volkes. werden: eine sehr reiche Sammlung von Waffen, Gotiheiten, und Hausgeräthschaften der Völker von Afrika und des großen Austral⸗
Der den Dienst Brahma's besonders betreffende Saal enthält einigt Hundert größere und kleinere Statuen, dann Basreliefs und religiöse Gefäße aus Marmor, Bronze, verschiedenen Arten von Thi⸗ k aus vergoldetem oder gemaltem Holje, aus Backstei⸗ nen u. s. w.
Man fann übrigens keines weges in der Zeit von zwei Stunden, die ich Gelegenheit hatte, in diesem reichen, von Herrn Lamarre-Pi⸗ quot mit Recht das „Indische Paniheon“ zubringen, alle die darin enthaltenen historischen Schätze würdigen. Einen nicht minder kostbaren Thell desselben bildet eine große Menge iguren, welche alle Kasten der Völker des Ganges in den nat rachten der von ihnen bewohnten reizenden Gegenden darstel⸗ len. Ich habe alle merkwürdigsten Museen und öffentlichen Samm⸗ lungen in Europa entweder selbst gesehen, oder durch Beschreibungen kennen gelernt, und es scheint mir, daß man nech nirgends etwas BVollkonmmneres sah, als das Ensemple dieses den Kultus des Brahma und seine Völker betreffenden Saals, .
Ein, dritter Saal enthält eine Sammlung von naturhistorischen Gegenständen aus den nämlichen Ländern. fremd bin, so wage ich über ihre wissenschaftliche Bedeutun Meinung zu äußern; übrigens scheint sie mir sehr reich an ständen aller drei Naturreiche und vorzüglich an Säugeihieren, Fisch Reptilien, Seemuscheln, so wie an jenen aus den Flüssen Ost- Asien s.
Ich füge schließlich die Bemerkung hier bei, daß Hert Lamarre— Piquot, voll Dankgefühl für die huldvolle Ueberlassung des Lokales im Kaiserhause, es sich zum Vergnügen macht, denjenigen, welche sein Kabinet zu besichtigen wünschen, Eintritts Karten unentgeltlich aus⸗ Ritter Adrian v. Balbt.
(Viener 8tg.)
Dieses Ge⸗
Mehrere andere höchst bemer⸗
Es verdient noch angeführt zu
enannten Kabinette zu⸗
Da ich diesem
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