ö . .
Bekanntmachungen. Cdictal⸗8Sadun g.
3 z Vermögen des Kaufmann Jehann Daniel — in ie ne, der Kenkurs⸗Pro⸗ zeß zu Tröffnen gewesen ist, so werden alle bekannte und unbekannte Gläubiger desselben hiermit öffentlich
waagen, 6e, 22. Juni isss
6 Strafe des Ausschlusses ihrer Forderungen und 3 S* der Rechiswohlihat der Wie dereinsetzung in den vorigen Stand, zu rechter früher Gerichtszeit, n Liquidirung und Bescheinigung ihre Ansprüche,
ann auf den 1a Aaugunst 1Is8s38
ju Bekanntmachung eines Präclusip⸗Kescheids, und auf
den 7. eptember 1838
ur Bergleichs-Unterhandlung in Person und resp. ge⸗ oöͤrig — —— durch zu Abschließung eines
3141 Allgemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten.
Summen einzahlen zu lönnen. Der Wetibetrag zu entsprechen und dem Blatt immer erhöhten W. cines Wettenden, der tie Wette rerliert, fälit bal dem, der die Weite gewinnt, halb den Bock⸗ Vrämien zu.
Die Prämien⸗-⸗FKWeträge fallen mit 1 dem ersten,
Vergleichs hinlänglich instruirte und legitimirte und, — Aun en betrifft, mit gerichtlichen Bellmach⸗ ten versehene Bevollmächtigte an Gerichtssielle hier— selbst einzusinden, gililiche Unterhandlun o e und, wenn in dem angesetzten Verhörs-Termine ein
Mit dem 1. April beginnt das neue teljährliche Abonnement, auf das du
zu pflegen resp. Postämter und Zeitungsexved
Allgemeine
Preußische Staats⸗-Ztitung.
Bestellung gemacht werden kann. beirägt in Sachsen vierteljährlich 2 Tblr. und n im Auslande nach Belligteit etwas erhöht. Juserate aller Art, für deren schnelle und an meine Verbreitung Leipzigs Lage besondere Vorth darbieten möchte, werden in die Zeitung selbst au nemmen, und der Raum einer 3
mit J dem jweiten Sieger ju. Schlägt der Be⸗ sitzer des siegenden Boces die Geid⸗Osserte aus, so geht der Preis mit Abzug ven 235 Prozent, welche er in diesem Falle als Prämie erhält, an den nächst folgenden vesten Beck über. ; Zäblen aber inehrere Böcke gleich hech, sind alle des Preises gleich würdig befunden, so wird die Prämien-Summe unter d ese gleich veriheilt. Für den Zweig⸗Verein der Pommerschen ökonomischen Gesellschaft für die Distrifte Stelp, Rummelsburg und Schlawe der zeitige Direlter S. v. Kleist — W. Tvchow.
leich nicht zu ermitteln wäre,
a. d an,, ,. der Inrotulation und Versendung der Akten nach recht⸗ lichem Erkenntniß, und endlich
dien 6. De zember 9 der Publicatien des eingehenden Locations-Urtels sich zu gewärtigen. ; Auswärtige Gläubiger haben zu Annahme künftiger Verfügungen bei 5 Thlr. Individual-Strafe procura- tores in loco judiecii zun bestellen. Olbernhau, den A. Januar 1838.
Gräflich Loßische Gerichte daselbst.
Beim Ablanfe des Quartals wird biermit in E prorinjen aber bei den Königlichen P nien das Blatt am Vorabende seine nien die Bestellungen bis spätestens d ßlattes eine Unterbrechung erleidet un
eile wird mit 1 ost⸗Aemtern zu mach
Die im Jahre 1838 neu hinzugetretenen Abonm em
len können das erste Viertel
jember 1837, ne bst vollst.
und Titel, zu dem Preise von 23 Thlr. beziehen Leipzig, im März 1838.
ahr vom Oktober bis ändigem Sach regis
. 8 — — —
Berlin, Dienstag den 20 Marz
rinnerung gebracht, en sind, und daß de durch die Stadtpest frei ins S en z31sten d. M. an uns g d nicht sämmtliche Rummer
daß die Bestellungen auf diest Zeitung neb r Preis für den ganzen Ümf
r
FJ. A. Brockhaus.
swt Dränumeratien bier am Orte Umfang der Monarchie auf 2 Rthlr. P aus gesandt wird. Um jedech die erforderlicht Stärke der Aufa ngen zu lassen, indem so
J nsi die Interessenten es fich se n vom Anfange des
D 14 V nagrials
reuß. Cour.
1838.
bei der Redaction (Mohren-Straße Rr. 3, in den . vierteljährlich festgesetzt ist, wofür den hiesigen Abon⸗ das kemmende Vierteljahr abmessen zu tönnen, müssen wir
e hst juzuschreiben baben, wenn die Zu sendung des an nachgeliefert werden können.
Gnstar Herrmann, Ger.⸗-Dir. Bei Schlawe, am 13. März 138.
Bei Ludwig Oehmigke in Berlin, Burgsmm
No. 12707. EDITIT C.
di Prima Istanza sedente in Venezia.
Viene col presente Editto notificato al nobil uomo
Giovanni Pisani figlio del nobil uomo Franc, sani seniore, la cui esistenza e il di cui domicilio sono ignoti, ehe dal suddetta nob suo padre venne prodotta in questo Tribun istanza nel giorno 23 giugno eorrente, onde dirialmente dichiagrata la mort di esso assen uomo Giovanni Pisani.
Si notifiea parimenti al suddetto nobil uon vanni Pisani, che per l'effetto sopraindicato, fesa dei di lui diritti il suddettò Tribunale nominò in di li curatore l'avvocato signor LZennari asfinchè in suo confronto, e a tutto] e apese di esso nobil uomo Giovanni Pisani i luoko gli atti di regola, e possa emanarsi il giudi⁊ꝛio. .
Locchèe viene col presente notificato ad ess uomo Giovanni Pisani all' effetto che in og o comparisca, o in altra maniera dia notizia lodato Tribunale della sua esistenza entro il] di un anno, sotto coumninatoria che non comp nel termine vuespresso, e non dando nel t stesso legale notizia di sua esistenza, il Tri procederâ alla sua diehiarazione di morte.
Gio. Co. Welsperg, Presidente.
Dall' Imperials Regio Tribunale Civile di Iatanaa.
Venenia, 28 giugno 1828.
Giuseppe Gattin
Segretario.
NB. Easendo morto nel 22 luglio 1836 il
Almorò terro detto Francesco Pisani seniore
dello assente, la tutela dell' altro figlio Almorò Giovanni Giuseppe obbe ordine dal suo Trih in Padova di riprendere la procedura di mor tale ripresa fu intimata al curatore ay vocato naro eon istanza Rl aprile 1837 del Tribuna
Vonezia No. 123611.
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Der Justiz-Kommissarius und Notarlus v Goldapp ist in gleicher Eigenschaft nach d ihm die Praxis bei den Untergerichten nen, Pillkallen, Sch
Rr. 8, ist zu haben: ; Botanik, für Freunde und Kenner derselben!
N ach ri ? betreffend die Königl. Preuß. staats- und landwirthschaftliche Akademie
20 208 1442
Bekanntmachung
f i io Tribunale Civile von Seiten des Kaiserl. Königl. Civil-Gerichts erste Fer parte dell' Iinperial Kegio Tribunale Civile 8.
aegenmärtia⸗
on der Osten Stallup onen versetzt zu Goldapp, Gum— irwindt und Stallupoöͤnen gestattet worden.
Angekommen: n Artillerie⸗Inspection, Der Ober⸗Peasident der
Der General⸗Major und Inspecteur der von Bardeleben, von Koblenz.
Provinz Posen, Flott well, von
Zeitungs-Nachrichten. Aus lan d.
Frankreich. Deputirten⸗ Kammer. dachtrag.) Es ist bereits (im vorgestri en Blatte der daß in dieser Sitzung die wichtige Regierung verlangten [ü, Mill. Fr. zeilichen Ausgaben begann, von deren Be— nz des Ministeriums abhangt. wider und Herr Meilh
Sitzung vom 12.
tung) erwaͤhnt worden batte uͤber die von der den geheimen poli igung die Existe r Gauguier ng gesprochen hatte, selbe bemerkte, als um die eites handele, indem n stzige Ministerium das Ve Er halte es seinerseits fuͤr n daß die Mini und indem er also die So n, gewandteren Rednern uͤberlasse, eroͤrtern, ium unumgänglich digkein“, sagte der Redner, „ist bishe ungen vorgegeben, von keiner aber
Nachdem eurat fuͤr diese For⸗ t ergriff Herr Teulon das Wort. daß es sich hier nicht sowohl um eine finan— Erledigung eines großen politischen entschieden werden solle, ob rtrauen der Kammer verdiene berfluͤssig, noch beson⸗ ster sein Vertrauen nicht haͤt⸗ Abneigung zu moti— wolle er bloß den Vor⸗ Fonds dem „Eine solche Noth⸗ r noch von allen Re—
zu erklaren, rge, diese
verlangten noͤthig seyen.
.
Bekannimachung
egen der General⸗Berfammlung der Pon schen dkonemischen Gesellschaft und einer am 21. d. J. in Stelp in Hinterpommern zu halte
Thier schau
Da die Pemmersche sfonomische Gesellschaft nächlle General Bersammlung am 20. u. 21. A d. J. in der Mitte des unterzeichneten Zweig eines ju Stelv halten wird, so er suche ich die wärmigen Herren Theilnehmer, ihre Bestellungen w LFLegis für die gedachten Tage dem Ressourcen⸗W Berrn Albrecht in Stolp vorher aufzugeben und denmselben gewärtig zu seyn, daß er allen Wüns
uu entsprechen sich beeifern wird. Am 21. April . 9 Stolp bei die ser Gelegenheit eine Thierschau ucht werden. Der Zweck derselben ist bauptsãc
ittheilung, Berichtigung und Festsiellung von sichten über den Werih und die nothwendigen ? wllnschengwerthen Eigenschaften der Thiere und de reduste, so wie über die hieraus hervorgehen in, , Tel, Es wird daher eine Sch
usstellüng aller verschiedenen Thierarten mit H weisung auf besondere Eigenschafien oder Ragen wo'ünscht und gebeten, die Anmeldungen an den Unt paeichneten zu richten. Mit der Bockschau soll gleich eine Sieg Entscheidung durch Richter, so ! eine Preisbewerbung durch Ausspielung der bein Sieger, verbunden seyn, in sofern Böcke von mindesie sechẽ verschiedenen Personen konkurriren und zn Augspielungg⸗ Prämien von mindestens 150 Thlr. in 100 Thlr. für den ersien eder zweiten Sieger zu l willigen sind. Das Regulativ zur Schaaf⸗Aussi⸗ lung 2c. liegt bei dem Unterzeichneten, so wie bei dr Direktoren der Zweig-Vereine der Pommerschen ök
nemsischen Geselischaft zu Regenwaide, Lauenbur Stettin und Pyritzschen en fn, jederzeit zur ᷣ
werden. Vorläufig wird in dieser Hinsicht bemerkt:
IL. Es konkurriren nur Tuchwollbẽcke, nicht Kamm⸗
wollböcke. . t II. Eg fonfurriren Böcke aller Länder.
Ill. Die Anmeldung muß bei dem Unterzeichneten vor dem 9. April d. J. pesifrei eingegangen seyn, mit der Bersicherung, daß die Konkurrenz Thiere wirkliches Eigenthum des Anmelders sind. Sie
muß enthalten:
a) die Rummern der zu gestellenden Böcke;
b) das Alter;
ej den Tag oder wenigstens die Woche der Schur; dj ob der Bock gesprungen hat und wann zu⸗
letzt, ob viel oder wenig; e) ob eigene Zucht oder wo gezüchtet.
1. Die Böcke werden in der verdeckten Reitbabn des dien Hechlöbl. Husaren⸗Regiments zu Stolp jeder in einer besondern durch das Loos bestimm⸗ ien Rummer-Äbtheilung aufgestellt, die wirk⸗ lichen Rummern aber, so wie die Besitzer, nicht veröffentlicht, vielmehr bis zum Richter⸗Aus—⸗
spruche geheim V. Eine 564 der Kommission von
,.
haben, übernimmt das Richter⸗ Amt.
gehoͤrig erwiesen worden. Zur Beaufsichtigung der Re— litischen Fluͤchtlinge, und Republikaner uͤberall be—⸗ Provinzen ge— sich durch ei— u Wozu also Bewachen vor der Amne— vor der Schlacht und nach dem H., daß ich, zur Ehre der Re— er geheimen Polizei keinen un— Und wenn wirklich noch eine so de herrscht, daß eine stete Beaufsich— r Negierung allein beimessen, die beklagenswerthe Weise entfrem— wenn jene geheimen Fonds eine ganz an⸗ sene Bestimmung erhielten, wenn
wecken, zu so schimpflichen Ucber— man sie offen nicht einzugestehen ziehung freilich mit einiger Be— ich kann nur von Hoͤrensagen reden, Meinung berufen. ie sich so be em Gewichte se aͤre es z. B.
zu sollen jene Fonds dienen? skaner, der Karlisten und behauptet man gleichzeitig, daß die daß die Unruhen in den pft waͤren, und da Geist der Ruhe Welt noch polizeilich bewachen! nd nach der Versoͤhnung, Gestatten Sie mir, in. ng, der Nothwendigkeit jen gien Glauben schenke. öselige Stimmung im Lan g Noth thut, so muß manf Gemüther auf eine so at. Wie aber, als die ihnen sie zu so unmoralischen 'anften verwendete, daß Ich muß in umkeit auftreten, denn nur auf die oͤffentliche oͤffentliche Meinung, d richt, nicht von einig selbst entscheiden. atsdiener, deren Gehälter von den K den, die ihnen abgezogene Summe au wiesen erhielten? Ware es wahr, ch andere Erziehung enem Fonds gezahlt
in, westlichen ß die politischen Fluͤchtlinge
und Ordnung auszeichneten.
dieser Be
Sollte indessen harrlich und einmuͤthig on? Hieruͤber moͤgen wahr, daß mehrere ammern herabgesetzt f die geheimen Fonds daß außer den gesetz⸗ sgelder fuͤr Soͤhne vor— nem Fo t wurden? waͤre es end⸗ dinisterium aus diesem Fonds einen Theil subventionirte?“ —
Art
Stipendien no er Aeltern aus j wahr, daß das M deriodischen Presse in seiner Rede zunaͤchst den S gthum, um sich in dem Kreife folgreich bewegen zu koͤnn der Buͤrger umgeben, t ausgestattet seyn muͤsse end andrerseits das L 8 als des Typus der Erblichkeit swaͤrtigen Institutione ugen muͤsse, wodurch nun wohl,“ fragte von der Art, daß sie Garantieen bietet und Ich raͤume ein, befriedigenden An and in Abrede stellen, g vorhanden sind, die si n, und bei einer Una ren bereiten konnten. er Gemuͤther beme
nigen, weiche mehr eder minder dabei beiheiligt sim ein entschiedenes Interesse darbieten.
Die große Bahnstrecke längs dem einen Ufer ic Rheins, die sich den schon bestehenden, so wie den e reits begennencn und proöjektirten Babnlinien anrehhn soll und dadurch einen der wichtigsten Bestandtl⸗⸗ des greßen Bahnnetzes über, das Europäische si land ausmachen wird, gewinut in genenwärth Augenblick noch eine erhühlere Bedeutsamkeit dadn daß zu gleicher Zeit im benachbarten Frankreich h äbm'iches Unternehmen zur Reife kemmt, das auf Mn jenseitigen Ufer des Rheins in Konkurrenz trin.
Es werden über die eingehenden Besteilungen gegenwärtige Verhandlungen nur wenige Eren weiter gedrückt und die vrrchrlichen Juieressenten J beten, recht bald ihre Benellungen rin zusch gn, Alle Buchhandlungen nehmen Bestellungen darauf ih in Berlin E. S. Mit iler (Siechbabn N
Herr Fulchiron atz auf, daß einerseits das einer verfassungsmäßigen en, mit der Achtung und und zugleich mit der erforderlichen „ohne die sie nicht bestehen koͤnne; so nothwendig des Koͤnig⸗ und des Schlußsteins der n Frankreichs beduͤrfe, mithin Allem h dasselbe irgend erschuͤttert werden konnte. „„die Lage des Landes und der dem Koͤnigthume alle wuͤnschens⸗ Frankreich felbst vor jedem Un— daß Frankreich in diesem Au— blick darbietet; und doch wird Gaͤhrungssteffe im Lande d wieder Luft zu machen der Regierung uns leicht ch nicht eine gewisse Lau— t diese Kammer selbst noch ter Meinung? b sie die ihnen zu Theil ge—
zen Umfange erkennen, nicht vielleicht hin und ) auftauchen? Es leidet tillen noch viel komplottirt wird;
uri ger Vronung. Ger. vo. Geh. Preis 29 sgr.
Dieses NRoih- und Hülsswörterbuch der Rechtschrei. bung und Wertfügung in allen jweifelbaften Fällen ist nicht nur sür alle diejenigen bestimmt, welche nusere Deuische Sprache richtig sprechen wellen, sondern auch für Alle, welche Briefe und Aufsätze jeder Art frbler⸗ frei zu schreiben wünschen. Mau darf in auen selchen weifelhaften Fällen nur das betreffende Wort nach⸗ chlagen und wnd stets die gewünschte Belehrung finden.
Quedlinburg, bei G. Basse.
—— — — —
Leipziger Allgemeine Zeitung. Motto: Wahrheit und Recht, Feriheit und Gesetz! Wenn diese Zenung gleich nach ibrem eriten Er— scheinen sich der größten Theilnabme ersreute, so bat sich die e sein dem Anfang d. Jabres nech bedeutend Er ch vermehrt und der Abfatz seitdeim fast verd. ppelt. Es werden die Fortsetzungen regelmäßig auf wird allgemein anerkannt, daß die Leipziger All, Wege geliefert. Direkte meine Zeitung in freisinniger und unvarieiischer ürdigung der Zeltereignisse und vollständ ger Mit— theilung der parlamentarischen und ständischen Per ba nn, von . . ö, . daß troffen wird. ie Zarl der Korrespendenten und Wu— ö , , . in uud Theisen Eurepas und Dentichlande mnsbesondere vermehrt sich täglich, und die Vertags— vandlung finde ch durch di ünterstützung, die mar ihrem schwier gen Uuternebmen ven allen Selten ja euki. nur um so m. hr aufgefordert und ermuntert; nichts zu veräumen, um den Erwartungen des Publiccns
Saeed uu) vir vieifenmigne unwendung g 10) Die Rage — Electoralwolle wird vor der ven ge- mischtem und reinem Infantado- oder Negritti— Blute bevorzugt, bei ihrer größeren Dehnbar⸗ keit mittelst der dünnereren Haarröhren-⸗Wände.
VII. Bei jeder der vorstehenden 10 Woll⸗Eigenschaften bezeichnet der Richter die Vorzüglichkeit durch 1, oder es fällt die l der nicht preiswürdig befun⸗ denen Eigenschaft ganz aus. B ; rirenden Bocke werden daher die neun Richter Stimmen über jede der zehn Woll Eigenschaften addirt. Es siegt also derjenige Beck, welcher unter allen Konkurrenz⸗Thicren am höchsten zählt. Beispiels weise besiegt das Thier, das 90 zähli, ein anderes, das nur 89 zählt.
VIII. Es werden Actien⸗-Loose à 1 Thlr., bei dem Un— terjeichneten und bei den Direktorien der Zweig⸗ Vereine zu Regenwalde, Lauenburg, Stetim und Pyritzer Kreises subskribirt, sind auch an der Kasse in Stolp am Schau⸗Tage zu erhalten. Wer ein Actien Loos beim Eingange präsemirt, wird zur Schau zugelassen.
IX. Nach dem Richler⸗Aussp
infcht bereit, kann auch auf Verlangen abschriftlich mitgetheilt
and eben
Bei jedem konfur—
en franco erbettl⸗
ö riefe weid Karlsruhe, Februar 1838.
Artistisches Institut.
Fr. G
chtsam keit
rklich, ist nich dasse von Fragen getheil die Amnestirten, o at wohl in ihre Reue empfinden, und ?ob strafbarsten Hoffnungen
n n, Bei Carl Heymann, Posistraße Rr. 26, ist si
eben er chienen:
Spstem. Repetitorinm des Allg. L init vollst. Vergleichung des gem von L. Schroeier. üiifsb reitung für die Ae und z3te jurist. Prüft Lieferung: Verträge. Svo. Gehestet.
ene Wohlth
so viel WRummern, als Loose genommen sind, in ein Gefäß gezählt und dann zwei Nummern nach einander ausg X. Es wird ferner ein
andrecht⸗ ch r noch die
einen Zweif
gen werden. el, daß im«
ettbank⸗Comptoir auf Schauplatze errichtet sen, um Privat-Wetien auf konkurrirende Böcke annotiren und die Weti⸗
eneral⸗Bersammlung gewählte ꝛ utun Sachverständigen, welche selbst keine Böcke zur Preisbewerbung gesiellt
Ein Bülfsbuch ; ten,
? — —— — —————— — 3
ist es unter diesen Umstaͤnden wohl gerat die Mittel zu verweigern, jenen Um kommen? Ich stimme fuͤr die Bewilli dem Herr Corne sich in dem entge sprochen, bestieg der Graf Jaube Wort abgetreten hatte, die Re ven allen Seiten die lebhaftester
gaben.
„Meine Herren“, hob derselbe fragte mich der Herr Präsident, o Entwurf zu srrechen gedächte. Es die göiheimen Fends zu bewilligen. sechs Jahre gedauert, wo w Weil (bare que) bewilligt anderen Derise: kungen verzulegen der Kammer, dem ich die E einen außeich steben des hal solches noch ar Gelächter. Grad ven S werden schein Gedanke, eini Wie dem aber
fönnen.
späteren
vorbehalten ist. großer Einfluß noꝛhwendiger
wäre auch ge Verbindlichkeit gigen uns ein auch sey, wir haben es an un fehlen lassen; und wir haben vielleicht das man mit denselben gemacht hat. noch, aber ich sebe nicht, daß der ten gesicherter wäre. Zeit verurtheilt seyn ber zu schwanken. Gebe Gott, daß dieses der Legislatur einwirkt. sammelt; und, ich frage Sie sind uns viele Gesetz-Entwür mübhsam in die Länge, reaus und den Kommissionen vorgeht,
hen, der Regierung trieben auf die Spur zu gung derselben.“ — Nach gengesetzten Sinne ausge⸗ rt, dem Herr Roul das dnerbuͤhne, worauf sich sofort Zeichen der Neugierde kund—
an, als ich das Wort verlangte, b ich für eder gegen den Gefetz giebt nun aber zweierlei Arien, Es war eine Zeit, und sie bar ir die gehtimen Fonds Unter der Derise: en. Ich gedeuke jetzt in dem Sinne der Obgleich (audique), der Kammer einige Bemer— Seit dem Bezinn diese- Session hat der Theil hre habe anzugebören, dem Ministerium tigen und uneigennützigen Beistand geleistet; aber wir bei ihm nicht mehr in Gunst wie früher, wie Sie is den heute Morgen erschiencnen Blättern entnehmen Es rührt dies daber, chmiegsamkeit fehlt, der täglich mehr verlangt zu ĩ unmöglich, ugehen, lästig wird. eren Stimmen nicht Recht, zu fragen, was
Das Ministerium lebt allerdings Gang der öffentlichen Aagelegenhei— Ich fürchte, daß die neue Kammer nsch lange wird, unter einer schwaͤchen Leitung hin und Unglück uicht auf die Tauer Wir sind seit beinahe drei Monaten ver— was haben wir bis jetzt gethan? Es fe vorgelegt worden, aber sie ziehen sich und nach dem zu urtheilen, was in den Bu— r fürchte ich sehr, daß bei den Abstimmungen jedem der Minister eine erustliche R Niemois w
jener
daß der
ie derlage ar rielleicht eine feste Leitung und ein Statt dessen ist das Schau⸗
spiel; welches wir vor Augen haben, das der Shnmacht und des
Mißkredits. Seiten des Ministeriums vorliegt, der so zur Verweigerung der geh ist im Gegentheil unsere tel zu bewilligen, um sein wünsche die Prebe mir sehr
verwendet wird. (Hört, hört!) weiß es, meine Herren; die
steht darin, spiel den „Moniteur,“ von Presse einzulassen. dabei Alles gerade uns offen zugcht.
gen, Herr Emil von Girardin, war en langte eine wehlfeile Presse, um der Opposition eine furchtbare Kon⸗ kurrenz zu erschaͤffen. Ich billige diesen Plan nicht; vor der ivohlverstandenen Freiheit der Presse zei nepol, welches seine Gefahren hat. Das zweile subrentionirte Journale zu baben. wenn man in blicken wollte.
treff der materi vollkommen ehrenvoll sind. nets baben die Subventionen für gewisse stiegen. Man ist Meinnng auszur ten 800,009 Fr. gegeben zeugt, wenn
„Wir würde
Dieses S
als irgend Jemand. die Ansprüche werden? Es wäÿ hier der Ort, von dei zu gewissen Journalisten zu sprechen. „Reden Sie! Reden Sie!) wenn sie mit Wännern v geknüpft werden. die Organe der der Bedingung, Herren M
die Habgier
inister nicht Berwaltungs Geschäft Es wäre auch zu wüuschen, daß ma nicht alle die Zuvorkemmenheit erschöpfte, schafter bewillsat. (G zwischen den Ministe nen; aber man läuft wenn man das Minister,
e wenig oder g
Gefahr, Zwietracht im Publikum veranlaßt, und ein anderes Journal
Bei dem Allen räume ich ein, daß kein neuer Aft von wichtig wäre, daß wir uns eimen Fonds veranlaßt sinden müßten. Es slicht, dem Ministerium die nötrhigen Mit— Sostem vollständig zu entwickeln. P so vellständig als möglich; aber man hätte, was n empfindlich gewesen wäre, mein Stinschweigen als nine voll— ständige Zustimmung anfehen können, un des Innern: stimmung ausgelegt Sie, Herr Minister,
Ich
Der Minister n Ihr Stillschwe gen nicht als eine Zu— haben.“ — Herr Jaubert: „Entschuldigen ich habe nicht verstalden.“ — Herr von Mon— talivei: „Ich werde die Ehre haben. Ihnen auf der Rednerbübne zu antworten.“ — Herr Jaubert: Stillschweigen als eine vollstandige Zꝛst und ich
an hätte, sagte ich, inein immung auslegen können, wellte daher die Pflicht erfüllen, die ich keim Beginn dieser Session übernommen habe, nämlich ein; lämpfen, die sich an die Verwend Ich lasse die für die P
ge der Mißbräuche zu be⸗ ung der geheimen Fonds knüpfen. olizei bestimmten Gelder unberührt, üm mich nur mit demjenigen Theile der geheimen Fonds zu beschäftigen, der auf die Presse Es ist cin zarter Gegensiand, ich Presse ist die heilige Arche; wehe dem, der sie antastei! Ich gehöre durchaus nicht zu denen, die die Roth— wendigkeit einer Kegierngs-Presse bestreiten. Allgemeinen noch so sehr gesunken seyn, sie m sehen verloren haben, so fann sie noch immer eint fluß auf die Regierung äuße Regierung das Recht, zu bedienen; sie muß Majorität, eder wird wenigstens d die Majorität, und die Majorisät g Anwendung dieser Waffe gibt es zwei Spsiense cingestandenes Organ,
Die Presse mag im ag noch so sehr an An⸗ n sehr großen Ein- in; daraus folgt ganz natürlich für die sich desselben Mittels zu ihrer Vertheidigung es sogar, denn sie jst der Repräsentant der für angesehen; sie vertheidigt also iebt ihr das Gel Bei der das erstere be⸗ wie zum Bei⸗— und sich mit keiner anderen vstem gefällt mir, Einer unserer vormaligen Kel— och weiter gegangen.
weil
Er ver⸗
meine Achtung at mir darin ein Mo— Spstem bestebt darin, Es würde sehr ungerecht seyn, der Art von Subvention etwas Beschimpfendes er— Ich begreife gewisse Uüeberein fünfte, wie z. B. in Be— ellen Kosien eines Journals, die von beiden Seiten Aber seit der Bildung des jetzigen Kabi— Journale alles Waß über— all gemein überzeugt, und es dürfte schwer seyn, diese otten, daß die im vergangenen Jihre meht bewillig⸗ größtembeils für dergleichen S. boentjonen aus— bin perfönlich davon fester über— wundern,
rege
1èVerhältnissen der Minister
(Mehrere Stimmen: Ich begreife dergleichen Verhältnisse, on Talent und anerkannt gutem Ruf an— Sie sind nützlich; aber unter der Bedin Oeffentlichkeit fleckenles sind; und besond daß die Handbabung der Presse die Sorgfalt der so sehr in Anspruch nehmt, daß ihnen für die ar keine Zeit mehr übrig bleibt. Journalisten gegenüber die man kaum einem Bot⸗ elächter. Ich begreife, daß gewisse Höslichkeiten rn und den Journalisten gewechselt werden fän— Kahinette selbst zu stif⸗ dieses Journal diesem einem anderen
gung, daß ers nnter
Minister
zuzuschreiben. ¶ Gelächter.)
getrieben werden,
mit seinen tausend Fäden. siand der Dinge aufmerkt es mir Dank wissen
Pressen subventionirt. rung nur in willigt worden, und dein Publikum
rechten, die Andern, da
wenn man, statt zu beruh Bon den Grundsätzen zu
Lob der Herren Minister!
pfannen, die man tä ihnen häufig Uebelkeit
(Gelächter. )
sendern der Regierung.
die jetzige Majoritaͤt in
sen, von der das Minister, aͤußer
Majorität, wie Sie, schon jetzt gegenseitig die
Wie sollte ein solcher Zust auf die gesammte
Staatsmänner be jeden Tag
schwaͤchen gesucht habe,
lerieen geblasen,
beguͤnstigt ner fragte, ministeriellen System die
— — —— —
Und wenn jene Höslichkeiten so
daß man sich aan Schriftsieller wender, lang auf den König geschmäht haben; wenn man derglei⸗ Hen Leuten Gunsibezeigungen aller Art zu Theil werden läßt, wie soll man eine solche Nachgiebigkeit wohl nennen? Aus Allein, was das Ministerium geth
. dau hat, geht berver, daß die Presse dem Mint— sterium nicht dient.
endern daß sie dasselbe beherrscht. Man sprach Tor 18590 viel ven der Cengregatien. Wehlan, m. F., ein geibisser Journalismus ist für die Juli⸗Revolnticn, was die Cengregation für die Restauratien war. Duůsser Journalismus amsrinnt die Regierung Ich habe geglaubt, Sie auf diefen Zu⸗ sam machen zu müssen, und hoffe, daß Sie eden. (Beifall im rechten Centrum.) Die Autgaben sind noch aus einem anderen Grunde so dedeutend gewe— sen; man hat nämlich siatt e iner Presse, zwei rerschiedene Arten von Das Recht der Subpyention ist der Regie— cinem öffentichen, in einem secialtn Interesse be— um die Anarchie der Meinungen ü dekämpfen bestimmte Richtung zu geben. Es eine der Regierung würdige Aufgabe. Uber dazu isi vor allen Dingen nothwendig, daß man ein politisches Spstem habe; man muß sich nicht rübmen, an einem bestinnten System terschide; man muß nicht so zweideutiger Natur seyn, daß man sich täglich dem Uebelstande aussetzt, daß Journale, die gleichmäßig suh⸗— ventionirt find, dem Ministerlum nachtühmen, die Einen, daß es dem ß es dem linken Centrum angehörc. (Allgemei⸗ nes Gelächter) Man verlängert also nur die Anarchie der Meinun—⸗ gen, die die Regierung bekämpfen soll, wenn man verschiedene Jour⸗ nale bezahlt, um ganz entgegengesetzte Ansichten ju rerihesdiacn, igen, gleichsam noch Oel ins Feuer gießt. den Personen übergehend, bin ich war a— lerdings der Ansicht, daß die Regierungs-Prtsse die Oppositien be— lämpfen muß; aber ich meine, es sollte dies immer auf cine gemä— ßigte und schickliche Weise geschehen; sie sollte in dieser Beziehung den anderen Journalen stets mit gutem Beifpiele vorangehen. Wenn aber eine subventisnirte Presse links und rechts um sich schlänt; wenn sie alle Welt init maßloser Heftigkeit angreift, so dürfte die Majorität nicht so gut— müthig seyn, noch dafür zu bezahlen, daß man sie schmähe. Die füb— ventionirten Blätter sind nur über einen Punkt einig: über das Der Beifall der bezahlten Klatscher ist aber eine sehr fade Sache, und ich bezweifle nicht, daß die Räucher— glich unter den Nasen der Minister anzündet, en verursachen. Ich weiß nicht, meine Herren, ob das jetzige Ministerium die Fonds, die wir votiren werden, selbst ausgeben wird. ͤ wünschte ich, daß es unsern Rath und unsere Klagen nicht unbeach—
damit die geheimen Fonds mit Würde und mit Nutzen and verwendet werden. Man will das bevorstehende Batum ais ein Vertrauens- Votum betrachten. Ich nehme diese Auslegung Ich bewillige die geheimen Fonds nicht dem Ministerum, Ich will ihrem Gange kein Hinderniß in den Weg legen, sondern sie bloß auf die Gefahren des Weges, den sie verfolgt, aufmerksam gemacht haben.“
Dieser Rede folgte eine sehr lebhafte Aufregung, und die Kammer trennte sich auf eine ziemlich tumultuarische Weise. In der Sitzung vom 13. März wurde die Debatte Herr Chapuis-⸗Montlaville bekaͤmpfte den be⸗ treffenden Gesetz⸗Entwurf. nisterien befolgte Politik eine unmoralische, und behauptete, daß voller Aufloͤsung begriffen sey. Dieser Auflöͤsung muͤsse man auch die Ohnmacht der Kammer beimes⸗ Ministerium das traurige Ebenbild sey. „Die te der Redner, „sitzen hier auf ihren Baͤnken, ohne irgend eine bestimmte Politik, wie Sie, ohne irgend eine t, wie ein wahres Bild des Jammers, waͤhrend andererseits die beiden Parteien, die dasselbe anfeinden, sich zu hoffende Erbschaft streitig machen. and nicht einen nachtheiligen Einfluß Gesellschaft uͤben? Die ganze Politik unserer steht darin, die Wahrheit zu verdraͤngen, und
daß man sich gerade durch den Mangel von asten siüheren Berwalinngen un—
Wenn dem aber so seyn sollte, so
Er nannte die von den letzten Mi—
*
eine andere Maske vorzunehmen, se nach— dem die Umstände es erheischen. Das jetzige Ministertum ist nichts als eine Fortsetzung des vorigen; nur der Form nach unterscheidet sich Herr Guizot von Heirn Molé; der Fond ist Man wird mir vielleicht einwenden, daß das gegen⸗ waͤrtige Kabinet manche bedeutsame Handlung begangen, daß es z. B. die Amnestie ertheilt habe? Ich gebe dies zu, muß aber die Ehre dieser großen Maßregel fuͤr die liberale Partei vindiciren, die sie seit 3 Jahren unablaͤssig verlangte, und zwar nicht als einen Akt der Gnade, sondern der Gerechtigkeit Die Amnestie ist keine Trophäe faͤr das Ministerium, sie ist ein Sieg fuͤr die Opposition.“ die Restrictionen, unter welchen die 2 kam der Redner au Behauptung fuͤhrte
Nach n, Bemerkungen uͤber mnestie ertheilt worden,
f die letzten Wahlen zu sprechen, die ihn zu der n, daß das Ministerium sich zweideutig gegen die doctrinaire Partei erwiesen, und das rechte Centrum zu in der Voraussetzung, daß es diese Partei wuͤrde entbehren koͤnnen. Nach Eroͤffnung der Session habe sich indessen bald das Gegentheil gezeigt, so daß das Ka— binet abwechselnd dem linken und dem rechten Centrum ge⸗ schmeichelt habe. Allmaͤlich habe der Wind, der aus den Tui— die Minister immer mehr dem rechten Cen- trum zugefuͤhrt, das seinerseits ihnen auch entgegen gekommen sey, fest entschlossen, sie zu stuͤrzen und sich an ihre Stelle zu setzen, sobald ihnen jeder Rückschritt abgeschnitten worden. Hieraus sey nun das seltsame Verhältniß entstanden, daß die⸗ selben Manner, die in den Wahl⸗Kollegien von dem Ministe⸗ rium verdraͤngt waͤhrend diejenigen Manner, die es damals jetzt seine Gegner waͤren. Der Red diesen Umstaͤnden noch von einem Rede seyn konne; das Ministerium
ihm jetzt das taäͤgliche Brod
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