1838 / 158 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Breslau, 28. Mai. (Bresl. Ztg.) Se. Fuͤrstbischoͤfliche Gnaden hat gestern in der r dem von Sr. Paͤpst— lichen Heiligkeit zum Bischof von Diana in part. präkonisirten, zum Weih- Bischof von Breslau ernannten Dom⸗Kapitular,

errn Daniel Latussek, die bischoͤfliche Weihe ertheilt, unter ssistenz der beiden Pralaten, des Dom-Dechant Dr. von Mont⸗ marin und des Dom⸗-Kapitular Neander.

Breslau, 3. Jmuni. (Schles. Ztg.) Alle erfahrenen Geschaͤftsmänner waren darin einverstanden, daß wir nur auf eine kleine Preis, Erhöhung gegen 1837 hoffen durften, und man würde noch in der Mitte des vorigen Monats dazu sehr bereit— willige Verkäufer gefunden haben. Um so freudiger war die Ueberraschung, als schon vor dem karkte ein großes Verlangen nach hochfeiner Schlesischer Wolle sich aussprach, wozu zwar eines der größten Belagischen Fabrik-Etablissements zuerst den Impuls gab, aber auch bald viele Gleichgesinnte in den angese— hensten Fabrikanten der Rhein-Provinzen und mehreren unver— zagten Spekulanten fand. Alle berühmten Schäfereien, von denen wir wegen Mangel an Raum nur Camenz, Chrzelitz, Carlshof. Dambraus Manze, Niklasdorf, Ober⸗Glogau, Pisch⸗ kowitz, Raudnitz, Simmenau nennen, kamen kaum zum Abla— gern, und ihnen folgten dann die vielen anderen feinen, gut be⸗ . Schäfereien, deren wir in unserem schoͤnen Schlesien so viele besitzen. Die Erhohung bei ersterer kann auf 12 bis 13 Rthlr. und bei letzterer auf 8 bis 10 Rthlr, angeschlagen werden. Weniger lebhaft ging es mit der mittelfeinen Wolle, zu 75 à S5 Rthlr., doch wurde ein sehr großes Quantum der— selben mit 6 à 8 Rthlr. Über die vorjährigen Preise verkauft, und nur die weniger gut behandelten Partieen mußten sich mit einem noch maäͤßigeren Avance begnuͤgen. Das bis zum 2ten d, zum Markt gebrachte Quantum Schlesischer Wolle belief sich auf

circa 32,000 Ctr. Schlesische Wolle, (

, 0909 . Wolle aus dem Herzogthum Posen, ö * Königreich Polen, 2,000 * v Desterreich und Galizien, . 4,500 * » alter Bestand,

rer. r 2 2 ·¶Q—uůäͥ

zusammen 47, 000 Ctr,, und wurden noch

2, 000 . Schlesische und;

4,000 Polnische Wolle erwartet. Ueber drei Viertheile der Schlesischen Wolle sind schon vorige Woche bereits verkauft, und auch die Lager der hiesigen Haͤnd⸗ ler sind stark gelichtet worden. Die Preise stellten sich beilausig: fuͤr Elektoral 126 110 Rthlr, fuͤr hochfeine 105 -= 115 Rthli., fuͤr feine 99 160 Rthlr., fuͤr mittelfeine 75 83 Rihlr., fur mittel 65 70 Rthlr, fuͤr feine Zweischur 70 75 Rthlr., fuͤr mittel 60 55 Rihlr., für geringere 50 65 Rthlr., für hoch— feine Pellwolle 73 80 Rthlr., faͤr feine Pellwolle 65 70 Rtihlr., für weiße Zackelwolle 201! 231 Rthlr, für schwarze Zackelwolle 16! . 187 Rthlr. Mehrere große Schaͤfereien aus dem Herzogthum Posen, welche sorgfaͤltig behandelt waren, wurden fast in gleichem Verhaͤltniß wie die Schlesische verkauft. In Wollen aus dem Königreich Polen fand bis zum 2ten d. kein selcher Umsatz statt, um ein bestimmtes Preis-Verhaältniß

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angeben zu koͤnnen; es war Jedoch vorauszusetzen, daß auch auf diese das gute Resultat des Wollmarkts nicht ohne Einwirkung bleiben und deren Preise um 2 Rthlr. fuͤr mittel, 3— 4 Rthlr. fuͤr feine und 5 —6 Rthlr. fuͤr hochfeine hoher als voriges

Fruͤhjahr stellen wird.

Solingen, 28. Mai. Der Buchhaͤndler F. G. Amber⸗ ger hat fuͤr die kleinere der beiden hiesigen evangelischen Ge— meinden, nach unablaäͤssigem Bemuͤhen und mit Huͤlfe nah und fern gesammelter Gaben, unter denen auch Gnaden⸗Geschenke Sr. Majestaͤt des Koͤnigs und mehrerer Glieder des Königlichen

Hauses, eine Waisen g aus⸗Stiftung gegruͤndet, welche 1836 un⸗ ter dem Namen der Ambergerschen Stiftung die Königl. Genehmigung erhielt, und der er schon 1833 ein neu erbautes

Wohnhaus nebst Hof und Garten, welches von ihm erkauft

worden war, uͤberwiesen hatte. Am vergangenen Himmelfahrts— tage wurde die Anstalt, in der vorerst 3 Waisenkinder Aufnahme erhielten, feierlich eingeweiht und bei dem darauf folgenden Mahl dem Stifter, im Namen seiner Mitbuͤrger, ein silberner

Ehrenbecher uͤberreicht.

a 29. Den 7. Juni 1838. mtl cher Eon ds- un d eld - Cu s- Zettel.

j F Ter

1 r. Cour. 1 & Rriet. Geld. & Brief. geld. St. Sekald- Sch. / 1 1023/4 162 Isa Hou. HPfaudbr. 233 1001 /, vy * / Pr. FEnꝶl. Obl. 20. 4 103 , 12 1027 / 12 Kur- u. Ne am. do. 4 1003, . prnhuuSch. d. Seer. 651 än // do. do. do. a4 1001/2 1090 R urin. Ohl. u.l.c. 4 1031 1622, 8culenisohe do. I 1032 Nm. Iut. Sch. do. 1023. MRückæt. C. aud 2. r kerl. Staudt · Oel. 193 1021/. 8k. d. R. . N. 2016 Königsh. da. Filinger do. 4. * old al inareos 21852,, 212*/, Dana. do. a T5. 432, Neue Dacaten 1816. e, , . 1 1007, Friedriehad'or 137/12 1316 Grosohk. Pos. do. 4 1013,,. Aud. Goldinun- s tpr. Pfandhr. ü 1002), en 3 3 Til. 137, 131,2 Pomm. do. 11 ö DPleconto . 3 A * g 4. 5 Me ch Sell - Cours. unn, e w g. Amaterdanm . ...... 2 2 260 F. RK ur- 141 J * F. Me 10 amburg ...... 2 20 lw. Rurs 1511) 181 k ... 200 Mu. 2 Mt. 1305/5 1802 /. t , . nnn. 2 Mt. 6 217, —. Farllna· 3 201 Fr. 2 Mt. S0! / Wien in R nr., .. ho ni. 2 Mi. 1013, 1013 Angar... 10 n. 2 Mt. 1017“ rrasau ...... 2 100 ThI. 2 Mt. 9919 . Lelpriꝶ 2 . 100 Thl. 8 Tage 102 Fraukfart a. M. Wæ. ...... .. i850 Fi. 2 Mt. 101, 1012, Petersburg... ....... .... 100 RbI. 3 Weehbh. 23019

Aus nwürtig e Eörs-gen.

Amsterdam, 2. Juni. . Nie esl. wirl. Schuld s/s. Doo do. 101. Kanz- Nill.

235164 80 /o Span. 21112. Passive I/ 19. Ausg. Seh. —. Linsl. Preuss. Präm- Sch. Poin. —. Gesterr. Met. 1023.

Antwerpen, 1. Juni. Zinsl. 6. Neus Anl. 21! . Br. III 3. G. Frankfurt a. M., A. Juni. 212010 Iloll. 3a /2. Bank- Aetien 1739. So /. Span. Anl. 122 Poln. Loose 79. Taunusbahn. 4Actien 291. Agio. ainbre. Meuse 4 , , 3. Juni. . Bank- Actien 1410. 1138. Engl. Russ. 1081/6. doso Port. 9 30 —. Neus Anl. 19. =

Paris, I. * 3 . zo, Rente 109. 70. 399 8I. 388. a Neap. 101. . Span. slente 221523. Passive —. 20/9 Hortug. 231. den Wien, 2. Juni. 3 do / g Met. 107116. Wo 1007sa. 30 Sasa. 21s.0/09 10 2853/.. Bank Actien Neue Anl. 6821/4. 0

4 6 elch reitag, 8. Juni. m Opernhause, au efehl , . Oper in 2 Abth. Musik von Donizetti. ö Der Geburtstag, Divertissement in 1 Akt, von Hoguet. Im Schauspielhause: 1) Arriver à fropos, vaude rille 1 acte. 2) La preimière reprèsentation de: Le cabaret de Lnfhuen vaude ville nouveau en 1 acte. 3) Le Parrain, comèdie en 1 zu par Scrihe. . : Sonnabend, 9. Juni. Im Schauspielhause: Grisendt, dramatisches Gedicht in 5 Abth,, von Fr. Halm. (Herr döf ler, vom Stadttheater zu Breslau; Percival, als Gastrolle) Im Opernhause. Mit Allerhoͤchster Genehmigung: Gry ßes Vokal- und Instrumental⸗Konzert, zum Besten, und zwy zu gleichen Theilen, der hiesigen Stadt-Armen, des vaterlaͤm, schen Vereins fuͤr erblindete Krieger aus den Jahren 1813, und 15 und der Orchester⸗Wittwen⸗-Kasse, gegeben vom Hern de Beriot und der Dlle. Pauline Garcia. Dlle. Lowe un Dlle. Botgorschek, so wie Madame Erlanger, Pianistin au Amsterdam, werden bei diesem Konzerte gefalligst mitwirken Die nächsten Zeitungen werden das Konzert- Programm bekann

Die Abonnements und freien Entreen sind ohne Autnahn. nicht guͤltig. .

Freitag; 8. Juni. Der Glockner von Notre-Dame. Re

mantisches Drama in 6 Tableaur, von Charlotte Birch Pfeiffer *

Sonnabend, 9. Juni. Zum erstenmale wiederholt: Wih

d Bis frei bearbeitet von Theodor von Haupt. Musik von YM ie J Mad. Ernst⸗Seidler, K. K. Oesterreichische Kammer,

. ö und erste Sängerin des Natignal⸗Fheaters zu Frankfurt 4 M.

Mathilde, als Gastrolle. Herr Schober, K. K. Hof⸗Opern⸗ i,. vom Kärntnerthor-Theater in ien: Tell, als zwoͤsse Gastrolle.

. . 10. Juni. Der Vater der Debuͤtantin. Poss in A Akten, von B. A. Herrmann. Vorher: Rataplan, der kleine Tambour. Vaudeville in 1 Akt, von Ferd. Pill witz.

In Bertretung des Redacteurs: Wentzel. Gedrudt bel A. W. Hayn.

—— * 2 8 * ' C * * t t Allgemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten. ; . ü l a, r; t sti j kn ĩ und erfah renp Weihnachten 1838 gekündigt wurden, so bleiben ven a dato vor der unterzeichneten Behörde zu sistiren und liehen Pu ikum als ein gebildeter une ahn B e k anntm ach u ngen. e ,. cid eren eki ausgeschlessen: das dem J. M. Zimmermann gehörige, unter , Sehon rübmliehst Lekannt ist, einen . i,. Bekanntmachung IR alle von den Inhabern bereits ehr i g konver- stebende Vermögen in Empfang zu nehmen, widrigens haren Heitrag zur gehörigen ,,,. r, der Pommerschen Landschaft. tirten Pemmerschen Knrant-Pfandbriefe; falls der Abwesende, da er bereüs das ?70ne Lebens- Wirt samheit er Hleilque . 1 t ies 66 kee. Die Pemmersche Landschaft bat zwar schon durch 2) ebenfalls auch die, welche ven den Juhabern bis jahr überschritten hat, für tedt erklärt und das Ver- welche, obne dei , ,, n, mn . ras Publlfat vom 28. Tejember 1527 die fämmtlichen jum 13. Dkteber er. der Landschaft annech zur mögen desse ben nach Maßgaße der Vererdnung vom zu sen, jetzt ugeh . 1 , . w. von ihr emansrten mit pCt. pro Ann verzinslichen freiwilligen Konvertirung werden eingereicht wer- 21. Mai 1781 seinen darum nachsuchenden Geschwistern Hülfe leisten; web , ,,, . . 4 Kurant-Pfandbilefe den Inhabern derselben resp. zu den, für welche Convertirung jedoch, vem 1. Juli uünd Geschwister, Kinde n, se wie dem an die Sielle gesucht wurde. Die Suiums der Erfahrungen,

ohannts und Weihnachten 1838 aufgekündigt, sofern; er, ad, keine Prämie mehr bewilligt werden kann; e . nicht eine freiw llige Konvertirung, durch welche; 3) allt auf Gold lautenden Pemmerschen Pfandbriefe.

der Zinsfuß auf 3] und resp. 31 pCt. berabgesetzt und; Stettin, den 1. Juni 18335. Eigenthum übergebe. werden sell.

ͤ -Brfugniß Seitens Släub: f- Köni reuß re i J I i el. reich als dureh eine Reihe auderer Mi. Kündigungs-Brfugniß Seitens der Gläubiger auf⸗Königl. Preuß. Pommer che General-Laud- zaldbretibach? den 18. April 1835. eben s lehrrei, hen turn ch ein

3 a , es hat sich ö er⸗ schafts: Direction. ; Fürstlich Wiedisches Justiz-Amt . 4 n, , ,

geben, daß einige der zu Johannis er. gekündigten, v. Eickstedt⸗ Peterswalde. Neuerburg. * . ant e . ,, , ,

von den Inhabern nicht freiwillig konvertitten Pfand Kalt. 2 . 4 . ges chm J

briefe, bis jetzt, unserer Aufforderung dazu ungeachtet, 3 ; zeichnet werden.

weder ad Depositum eingeliefert, oder auch nur zur Oeffentliche Bekanntmachung Ein Rittergut

baaren Realisirung zu Johannis bestimmt angemeldet der Pommerschen vandschaäft. in der fruchtbarsten Gegend Schieftens, zwischen FKannover. Im Verlage der Sahnschen Hes—

sind, und es ist anzunehmen, daß mitunter eine gleiche Am 25. Juni dieses Jahres und in den nächsifol— Unachtsamkeit auch bezüglich auf, die zu Weihnachten genden Tagen werden, gegen Zurlicklieferunz der De⸗ er. gekündigten Pfandbriefe stattfinden dürste. positalscheine und beziehungsweise gegen Einreichung

Uin nun unsererseits nichts zu verabsäumen, was der Pfandbriefe und Zinsscheine in kursfähiger Be— dazu beitragen kann, von solchen säumigen Pfandbriefs⸗ schaffenheit in Berlin, m der Wohnung des Pemmer—

eines der Geschwister, durch Anfanf dessen etwa ger ieh zänrlieh an dieser auelle machen sãser, ist gros⸗ Erbansprüche, getretenen Friedrich Lux zu Mieuwied, als und der Inhalt dieser zeitgemässen Schrift aher in

nathologiseher und therapeutischer Hinsicht für Aeme

Liegni4z und Breslau, met der zünesicht auf die e. Küchbandlurg tss'fo eben erfcienen und an alle uch,

birgskette vom Zebten- bis Gräditz⸗BWerge, welches ĩ andt, in Rerln (Sicchbahn Rr. 3, 2 lber ein halbes Jahrbundert in der Familie ißt, ,,, z y.

und dessen Ertrag jihriich zwischen 5 6006 Thlr. he⸗ X. ; trug, soll a e , uhr wegen für 100. 000 Til. Die Allocution des Papstes Gregor XVI.

Posen, Bremberg an E. S. Mittler:

esitzern die gesetzlichen Nachtheile des Verzuges im schen Landschafis-Agenten, Banqujer M. Borchardt e. , vom 19. Dezember 1837.

. n n ,, der ah i der ge⸗ jan ir f , . . ö . J ö *r i ar, .

kündigten Pfandbriefe abzuwenden, ie Kapitalbeträge und fäuigen Zinser . ö. 6 sär: Me K. . über . wir . wiederholt alle und jede a) der von der Landschaft zu Ir nn er. gelündig⸗ rr n rn? reien Briefen, adressirt: MI. R, zu E. egnit Görres g nn a si nt. bis zum 1. Januar 1838 emanirte mit A FEECt. pro ten, nicht freiwillig konvertirten. Vommerschen JJ Gr. Sto. Bepestet. 19 g. Anno verzinslichen, nicht freiwillig kenvertirten Kuraut. Pfandbriefe welche in Berlin depeniri, . Bekanntmachung. Mir lurm Melo: Pommierschen Kurant-Pfandbriefe, ohne alle und oder deren Zinsscheine dort angehalten sind, oder Zufolge Allerköchater Genehmigung Lollon naeb n nern, , , mu, jede Ausnahme den . . ö 3 . Berlin ausdrücklich beantragt 6 i er ,n. General. Verdauung üer Actio. n, f, dr, .

ergestalt auf, daß sie die Kapital-Valuta dieser st, und überhanp . 4 , . , ie ,, Fer dle mit den bis darm fälligtn Zinsen am b) Aller von der Landschaft zu Jehannis gekündig— ,, n ,, , (Augustinus. 2. Jannar 1839 und in den unächsifolgenden Ta— ten nicht konvertirten Pommerschen Kurant⸗Pfand⸗ . geleisteten TFinrahlungen ö . gen, entweder bei der Kasse desjenigen Deyarte⸗ briefe mit Ausnahme derer, welche bei den Depar an mit Freren. jährt Verrinst werüen und ici. In unserm Berlage erschien so eben und sst dun ments, dem das Gut, auf welches der gekündigte tements Drectionen oder bei der General Direc- , eit den binstigen ginscasssengen zun 1. Gets alis iz! ublichen Pfandbrief eingetragen steht, angehört, oder auch tion in Stettin deponirt worden, und daher an P J , nns enn ; e, . e , gi,

r de ! , ,. ,. Steiti sefen O F isi sind k; er und J. Ahril jedes Jahres bestimn erden. Die Religions⸗Syst me der Hellenen, bei der Kasse der General-Directien in Steitin diesen Orten zu realisiren sind. . d , h. gen, prompt in Empfang nehmen. Wir sordern zu. Wir fordern daher die Juteressenten auf, die inen gen guf hre Actien geleistet haben oder leisten in ihrer geschichtlichen Entwickelung bis au gleich die Inhaber solcher Pfandbriefe hierdurch zukommenden Kapital- und Zinsen-Reträge prompt in J . die ma cedo nz sche Zeit. ausdrücklich auf: bis zum 15. Tfteber iszs die Empfang zu nehmen, damit sie nicht von den Kosten— J , Dargestellt von P. F. Stuhr.

von uns vorstehend gekündigten Pfandbriefe misnnd Zinsen-Verlusten betreffen werden, welche die den Zinsscheinen, eder wenn diese von der Land- Verabfäumung „der rechtzeitigen Empfangnahme der schaft angehalten worden, mit den in Stelle der-Zahlung unerläßlich herbeiführen würde, Zur Ver. Alben eriheilten Recegnitionen, in kursfäbiger Be- meidung von Irtlhümern demerfen wir übrigens, daß schaffenheit zum Depesitorio des betreffenden Der die Zahlung der Zinsen aller konvertirten, so wie der

Actien Anspruch machen.

macht weren.

partements oder der General-Direction in Stettin, erst zu Weihnachten er. gekündigten und der auf leipzig, den 23. Mai Iss.

gegen Empfang von Deposital-Scheinen, einzu⸗Gold lautenden Pemmerschen Pfandbriefe in den De—

liefern und anzuzeigen, Ch. die Empfangnahme der partementsstäbten so wie auch in Steinm und Berlin

Kapital. Valuta üͤnd der fälligen Zinsen am 2. Ja-Junverändert in der bisherigen Weise erfolgen wird,

nuar 1839 bei der Kasse des betreffenden Depar, auf diese also die obige Bekanntmachung, wesche nur

tements oder bei der General⸗Kasse in Stettin, die . Johannis gelündigten, nicht konvertirten Pom— wen Knrant-pfaudbriefe betrifft, leinen Bezug hai.

Sollte wider Erwarten auch diese wiederholte Kün. Stettin, den 28. Mai 1838. digung unbegchtet bleiben, so haben die säumigen Königl. Preuß. Pemmersche General-Land— Pfandbriefs⸗-Inhaber sich dann selbst die Nachiheile schafts⸗ Direction. v. Eickstedt⸗Peterswalde.

oder auch bei der Agentur in Berlin gewünscht wird. mmer

und Kesten des gesetzlichen Verfahrens mit der nicht abgebebenen Valuta und den daraus unerläßlich er—

wachsenden Zinsenverlust allein beijumessen. ; in So wie ö. e ö. einerscits Edittal- Ladung. von? en Winhäng, ir menische , e, n, ie alle und jede, nicht freiwillig konvertirlen, bisher mit Der am IJ7. Januar 1765 zu Lurie geborne Dr. Gustav Heinrich Richter, ausführliches Re, ister über den eisten Band,

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dCt. . Anna zu verziasenden, der Kündigung auch Johann Matihiäs Zimmermann, welcher vor 2 Jah—

Seiten

23. Dezember 1537 bereits zu Johannis oder ersi zu

des Gläubigers unterworfenen Pommerschen ren als Tischler ausgewandert ist, seirdem aber von ei zer Tue Knrant-Pfandbriefe, ehne alle und jede Ausnahme seinem Leden und Aufenthalt keine Nachricht gegeben, Mit einer Ansicht, von Wiese nen und einer Titel. zu wellen, gratis nach. Cen. betrifft, unange ehen, ob sie durch das Publikat vom oder fesne etwaigen Leibes oder Testaments⸗-Erbe'n wer⸗ Vignette, sauber brosgbirt. 1 Thlr. 15 sgr. Berlin, Junt 1838. Velt &

den hiermit aufgefordert, sich innerhalb drei Vonaten

je doch nur auf gleiche HLinszahlung mit allen ührigen Als

seber die Jeit und die Madalitüt hei Ausgabe der Tinsscheine wird das Nöthige noch bebaunt ge- So st eim ef di rf en! sf lie Tir) * fad

Leipzig - Dresdner Eisenbahn- Compagnie. AJ. 9 6. R ölfer⸗

; , ,. Svpsteme der Aegvypier, der Itakischen Völft i l ß ,, , schaften, insbesendere der Röm er, endlich die dll z nordische und Germanische Mptholegie abzu

Literarische An zeigen. sanmie Cöksus der HMellgiens. Sbsieme aller h sterisch

Fei Th. Chr. Fr. Enslin in Berlin ist so eben er- * n zpuli eisen ; ten, daß die Literatur kein ähnliches Werk aufzume schienen und durch alle Buchbanalungen zu beziehen: ö ö. , ,,,, Be ehnng auf Bellslãn,

Viesba den digkeit des Malerialz und ge die gene Klarheit der nebst seinen Heilzuellen u. Umgebungen, Darstellung gleichkemmt.

4 * . . che n rakt. Arzte und Wundarzte in Wies baden, M'esgliede wir den Besitzern desselben, die wir btermit ersu ö mehrerer gelehrten Gesell-ciüaftrn. den Anhang von den resp. Buchhandlungen verlangen

Es zFtellt diese Schrit deren Verfasser dem üärzt-

34 Bogen. 23 Thlr. zweiter Band der: Allgemeinen Ge= schichte der Religions formen derheidnischen Völker, ven welcher der ersie Band, die n,, ei erschienen ist. Eine sich beiden Werfen anschließende dritte Abtheilung ist bestimmt, die Religions

handen. ö dieser künftigen Abtheilung ist alsdann der ge=

gewerdenen Völker beschlessen, und wir dürfen b. baup⸗

Allgemeine

che Staats-Zeitung.

4 158.

tet hatte, eine Frau vor einer Franzoͤsischen Kammer erschien und jagte: Ich bin die Schwester Napoleon's; und daß Sie ihr darauf erwiederten: Wir kennen dich nicht!“ Beifall) Der Conseils⸗Praäsident eikl es sich von Seiten der Gräfin Lipona d Recht handle, sondern daß d diglich als ein Akt der National Groß Nicht fuͤr die Wittwe ster Napoleon's verlange n Kammer drang hierauf so daß Herr Dupin, der de um an der Erörterung Theil zu nehmen, auf der Rednerbuͤhne stehen mußte, bev Er sagte, oder für die Wittwe Muͤrat's v willigung widersetzt haben wür beschraͤnke, dem Andenken Nap wollen, so stimme er unbeden ward hierauf mit 213 Die Kammer ging demnaͤchst zu de far das Ministerium des offentlichen

Paris, 3. Juni. beiden mit der Republik Ha in der Weise, wie sie bereits

Der General von Pirs oult als Adjutant nach London begleiten. Der General Haxo ist

Amtliche Nachrichten.

Allgemeiner arte hierauf, daß urchaus nicht um ein Pension le⸗ muth betrachtet werden Murat's, sondern fur die Schwe— nan eine Pension.

lebhaft auf den Sch

Kronik des Tages. Mi 1

Des Koͤnigs Majestaͤt haben dem beim General-⸗Auditortat gestellten Ober- Audtteur und Wirklichen Justzrath Toll den harakter eines Geheimen Justizrath⸗ zu verleihen und das dicefäallige Patent fuͤr denselben Allerhöͤchst zu vollziehen geruht. Se. Majestat der König haben den Land- und Stadtrich— Lauer in Sonnenburg zum Justizrath zu ernennen geruht. Se. Majestat der König haben geruht, den Ober-Landes— gerichts⸗Deposital⸗Rendanten Roestel in Feanksurt a. d. O. kum Rechnungs Rath zu ernennen.

lan ie ihr zu bewilligende

Ein Theil der luß der Debatte, erlassen hatte, eine geraume Zeit or man ihn zu Worte kommen daß, wenn man die Pension als ein erlangt hätte, er sich der Be— Da man ' sich aber darauf oleon's eine Ehre erweisen zu klich für den Entwurf. Derselbe und Naturgeschichte des Menschen, und 3) auf die Unzulaͤng⸗ gegen 137 Stimmen angenommen. . r Ersrterung des Budgets Unterrichts uͤber.

n Praͤsidentenstuhl v

Berlin, den 7. Juni. Se. Majestaͤt de' Katser von Rußland sind gestern bend ven hier nach Stettin abgereist.

̃rIIhre Königl. Heheiten der Prinz und der Erbprin machen Mon Dranten sind nach Schlesien abgereist.

Abgereist: Se. Durchlaucht der Fuͤrst Karl zu Schwar—

Köoöͤnigsstädtisches Theater. Jen berg, nach Wien.

. . . oniteur publizirt heute die Der Kaiserl. Russische General-Major Belewtzeff, nach Heth

yti abgeschlossenen Verträge ganz fruͤher mitgetheilt worden waren.

Der Kaiserl Russische Ober⸗Stallmeister, Graf von Schu— heißt, den Marschall

. wird, wie es ( . waloff, nach Karlsbad.

helm Tell. Heroisch-romantische Oper in z Akten, nach Jon ; jetzt so weit wieder hergestellt, daß

. zustand durchaus keine Besorgniß mehr einfloͤßt.

Ein hiesiges Blatt meldet, daß der Marschall Valse

y, weil er sich dem Plane, in

ein Vice⸗Koͤnigthum zu errichten,

Zeitungs-⸗RNachrichten. 5 1 4 nm d.

r .

Deputirten⸗ Kammer.

se Debatte uͤber die der Graͤfin von L e Pension von 166,060 Fr. ward durch Herrn von Mar— ier eroͤffnet, der darauf antrug, die verlangte Summe, da z sich von der Schwester Napoleon's handle, ohne weitere Er⸗ Als die Kammer auf diesen Antrag icht einging, besties Herr Salverte die Rednerbuͤhne, und utzerte sich im Wesenilichen folgendermaßen: „Die Graͤfin von ipona behauptet, daß die Besitzungen, die ihr von Napoleon tauschweise gegeben, ihr durch den Gang der Ereignisse wieder Enemmen worden wären, und daß sie deshalb mit Recht auf eine nischädigung antragen konne. Diese Forderung tiaͤgt in meh⸗ fren Beziehungen den Charakter einer Civilsache an sich; die hung derselben muß daher auch in dem Civilrechte gesucht Man hat bald einen geheimen Traktat, bald einen ontrakt und endlich einen im Jahre 1808 in hlossenen Vertüag, dem Frankreich uͤbrige blieben war, angeführ̃.

gaͤnzlich in Ungnade gefallen se den Afrikanischen Besitzungen aus allen Kraͤften widersetze.

Man hat gestern den Bericht des Herrn Dufaure uͤber die außerordentlichen Kredite fuͤr Afrika an die Diese Kredite belaufen sich, dem Gesetz-E 16,671,108 Fr.

Deputirten vertheilt. ntwurfe zufolge, auf Die Kommission hatte sich anfaͤnglich fuͤr eine Reduction ausgesprochen, indem sie verlangte, daß die etwa nothwendige Vermehrung der Truppen in Afrika aus dem Ef— fektiv-⸗Bestand der Armee genommen werden solle. Nach einer Konferenz mit den Ministern hat die Kommission diesen Vor⸗ satz aufgegeben, und in dem Berichte wird demnach auf die Bewilligung des verlangten Kredit daß einige Mitglieder der Kommission den früheren Be— schluß amendementsweise einbringen werden. bewilligt gleichfalls einen Kredit von 1,B509, 000 Fr., der für . . , in Algier ver⸗ angt wird; sie macht dabei nur zur Bedingung, daß in der Ze! ; ; b K. nächsten Sesston uͤber die Verwendung . besonders Grundzins enthaltend, beschraͤnken wollten, als eine Verzicht Rechenschaft gegeben werden soll.

beiden Kredite wird wahrscheinlich am kuͤnftigen Montag be— , ,. wisigt in hie or geschiagelt ehrten uͤnn e,.

lung, weil es fuͤr den Geistlichen angenehmer seyn muͤsse, bei Erhebung seiner Einkuͤnfte mit den Grundherren in Beruͤhrung zu kommen, die meist Protestanten, als mit den Pächtern, die meist Katholiken seyen; er hatte auch nichts dagegen, daß den Grundherren die Abloͤsung des Zehnten moglich gemacht werde, und . den Plan, daß die von den Grundherren empfange— nen Abloͤsungs⸗Kapitale in Staats-Papieren angelegt wurden, schien er nicht ganz zu verwerfen; nur die Art der Ablösung, welche die Minister vorschlagen wollten, hielt er far unbilltz und zu verwickelt; endlich war er auch keinesweges abgeneigt, in eine Reform der Irlaͤndischen Kirche zu willigen, nur soll ihr nichts von ihren Einkuͤnften entzogen und zu weltlichen Zwecken bestimmt, sondern alle ihre Revenuͤen sollen zur Ver— besserung ihres eigenen Zustandes verwendet werden. Wie lassen hier die Hauptstelle seiner Rede uͤber die Zehnten- und Kirchen⸗-Angelegenheit folgen:

Sitzung vom 2. Juni. pona zu bewilligen—

rterungen zu bewilligen. angetragen; man versichert

Die Kommission

Bayonne abge—⸗ ns ganzlich fremd Letzterer liegt besonders der Recla— htien zum Grunde und da es sich hier um Koͤnige und um znigthum handelt, so hat man geglaubt, daß die Frage durch 1s politische Recht entschieden werden koͤnne.

hinister aber, so wie der Berichterstatter, raumen zlitische Recht aus dem Spiele bleiben muͤsse, da sich kein po— nischer Akt in dieser Sache vorfinde. Beide gestehen auch ein, U das Cixilrecht eben so wenig angerufen werden koͤnne. Mu— 1 war der Hand die hoͤchste Stufe Dies genügte ihm

Aus dem uber das Budget des Kriegs-Ministers abgestat⸗ teten Bericht geht hervor, daß die Franzoͤsische Kavallerie 3037 Pferde unter 5 Jahren, 6337 Pferde von 5 bis 7 Jahren, 87! Pferde von 7 bis 10 Jahren, 17, 102 Pferde von 16 bis 15 Jahren und 2211 Pferde über 15 Jahre alt hat. Da die noch nicht 5 Jahr alten Pferde fuͤr unfahig gehalten werden, die Strapazen einer Campagne auszuhalten, und dies bei zwei Drittheilen der beiden letzten Kategorieen ebenfalls der Fall seyn durfte, so behauptet man, daß von 33,558 Pferden kaum 18,069 zu einem Feldzuge geeignet seyn wuͤrden.

Die mit Pruͤfung der Eisenbahn-Entwuͤrfe beauftragten Kommissionen setzten ihre Arbeiten init großer Thaͤtigkeit fort. Die Kommission der Eisenbahn nach Orleans hielt gestern eine Sitzung, die nicht weniger als sechs Stunden dauerte. Casimir Lecomte, dem die Konzession ertheilt werden soll, hatte allein eine dreistuͤndige Konferenz mit der Kommission. Lecomte gab die ausfuͤhrlichsten Erklaͤrungen uͤber den von der Compagnie entworfenen Plan und uͤber die Mittel zur Aus⸗ Man glaubt, daß der Bericht der Kommis⸗—

Der Finanz⸗ ein, daß das

. ein Tapferer; Ur Schwester Napoleon's würdig; er hatte Reicht, die ein Soldat erklimmen kann.

ber nicht; er wollte auf einem Throne sitzen und sich Napo— Warum mußte er sich aber spaäͤter, am 11. anuar 1813, mit Oesterreich und England gegen Frankreich reinigen? Die unerbittliche Geschichte w e Unihuigkeit Muͤrat's im Jahre n äkreichs beigetragen hat. Leiden des Vaterlandes nicht gesehen haben. nug, um das Andenken an

on gleich stellen.

ird es bezeugen, daß Fl viel zum Verderben Glücklich diejenigen, die damals Ich war alt so viele Greuel zu bewahren, und ne Erinnerung, die mich nie verlassen wird. Aber, teman, es handelt sich hier um die Schwester Napoleon's; daß dieser Name eine Widerlegung fuͤr Alles t s eines be⸗ Seine Schwester

fahrung desselben. sion guͤnstig ausfallen wird.

Das Journal des Debats enthlt heute unter der Ueber— Pflanzen⸗ Garten“ Clarin des hlanies) nachstehende Bemerkungen: „Unter den Supplementar- Krediten, die der Minister des oͤffentlichen Unterrichts fuͤr das Jahr 1839 ver— langt, befindet sich einer, der sich sowohl durch seine Geringfü— gigkeit, als durch seinen Nutzen empfiehlt, namlich der fuͤr das hiesige naturgeschichtliche Museum. tut betrachtet, hat der Pflanzen-Garten keinen Nebenbuhler zu Nirgends existiren so vollstandige und fuͤr das Stu⸗ dium so gut eingerichtete Sammlungen aller Art. Man braucht nur die Namen Gay-Lussac, Brongniart, Geoffroi St. Hi— laire, Dumeril, von Jussieu, Coldier, von Mirbel, Che— vreul, Blainville, Flourens, Valenciennes, Audouin, Frie— drich Cuvier zu nennen, um die Ueberzeugung zu verschaf— fen, daß es unmoͤglich ist, eine großere Sorgfalt auf den Unter— richt in allen Theilen der Natur-Wissens naften zu verwenden. Ein von Ludwig XIII. im Jahre 1625 angelegter Pflanzen-Gar— ten und ein einfaches Naturalien-Kabinet waren der Ursprung jenes Instituts, welches in diesem Augenblicke fast alle Pro ductionen der Weltkugel in sich vereinigt. Buffon's gab es nur drei Lehrstuͤhle, und die Oberflache des Gartens betrug nicht mehr als 43 Morgen. hat sich jetzt verdoppelt und die Zahl der Lehrstuͤhle verfuͤnsfacht. Seit 40 Jahren, aber besonders unter der Verwaltung Cuvier's, hat das Museum eine ungeheure Entwickelung und eine, man kann wohl sagen, Europaͤische Beruͤhmtheit erlangt. Nicht allein, daß man von allen Theilen Frankreichs zur Bereicherung des Instituts bei⸗ traͤgt, so beeifern sich auch in ganz Europa alle durch ihr Wissen, durch ihr Vermoͤgen, oder durch ihre gesellschaftliche zeichneten Maͤnner, den Pflanzen⸗Garten immer mehr zu ver— esehen, daß es ihre eschuͤtzen und auf eine

Uhmten Akts, des

l Testaments Napoleon's in demseiben n

. icht genannt. Liegt in dieser Aus llassung nicht Alurtheilung? (Bewegung. Herr Emanuel Lasca— „Ich verlange das Wort.“) Und ubrige ein National? 2 fuͤr die Kinder t ward und daß gers der Freih eise, wie mal an sich großmuthi echte zu vertheld; nanuel Lasgcases: n den Vorschlag gelte

wenn es sich lndenken handeln soll, so erinnern Sie sich, des Generals Fey eine Suhscription eroͤff Frankreich die Kinder jenes berühmten Ver— eit mit einer Million ausstattete. heilige Schulden abträgt und nicht, indem g zeigt auf Kosten der Steuerpstichtigen, de— Zen wir geschworen haben.“ Herr „Eines der Argumente, die man ge— nd gemacht hat, besteht darin, daß dem Kaiser Napoleon n verleugnet worden Das Testament des Kai— amen seiner Schwester in langen Zwischen räumen ar das erstemal in den ruͤhrendsten Ausdruͤcken. blicke, m. H., wo eins Ration Herz und Ge— finden uns in einer solchen Lage. em Napoleon 15 Jahre lang siegreich gewesen r mit Bewunderung aus. Armeen zweimal verheerend auftraten, habe en sehen, in welchem Napoleon dargestellt hn immer mit Beifall uͤberschuͤttete. Was Sie den Ihnen vorlie—

Als wissenschafiliches Insti⸗

in seinen genblicken gewissermane isache ist durchaus falsch. ? nennt den N eimal und zw

iebt Augen

aben muß, und wir be ropa, in welch pricht seine reußen, wo unsere ein Stuͤck auffuͤh rde und wo man i Geschichte

Unter der Leitung

Diese Oberflache

n Namen nu

sagen, wenn Ge(ctz⸗ Eniwurf * zur ůuͤckwiesen d dem Tode

tellung ausge⸗

vollkommnen.

Napoleon's,

Regierung hat ein uchzen der Nation seine Statuen aufgerich—

Pflicht sey, eine so kostbare Erbschaft zu

in unter dem Ja

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würdige Weise zu unterhalten; auch ward der von den Kam⸗ mern bewilligte Kredit während der letzten Jahre bedeutend vermehrt. Die Galerien waren uberfuͤll' und die warmen Ci? waͤchshaͤuser unzureichend. Jetzt sind große und schoͤne Gebäude far die geologischen, mineralogischen und botanischen Samm- lungen errichtet worden, und man kann in den neuen Treib—

haͤusern Baͤume von 10 Fuß Höhe in die Erde pflanzen. Es

ist indeß unumgaͤnglich nothwendig, noch einige kleine Verbesse⸗ rungen anzubringen. Die Verw tung verlangt zu dem Ende eine Vermehrung des Kredits, welche von der Kammer gewiß nicht verweigert werden wird. Es handelt sich darum, den fen⸗ heren Kredit von 19, 009 Fr. fuͤr das Jahr 1839 auf A72, 359 Fr. zu erhoͤhen. Diese Vermehrung gründet sich auf verschie⸗ dene Ursachen: 1) auf die Errichtung eines Lehrstuhls fur die auf die Naturgeschichte angewandte Physik; 2) auf eine Er, gäͤnzung des Gehalts fuͤr den Professer der vergleichenden Phy⸗

siologie; 3) auf die Errichtung einer Galerie für die Anatomie

lichkeit der angewiesenen Summen zur Vervollständigung der

Sammlungen.“

Der AÄssisenhof von Caen hat in drei Duellsachen, die ihm

von dem Cassationshofe zugewiesen worden waren, die Ange—

klagten saͤmmtlich freigesprochen. t Der General Tacon, vormaliger Gouverneur der Insel Cuba, ist auf dem Spanischen Schiffe „Union“ von der Ha— vannah in Bordeaux angekommen. ;

Seit ungefaͤhr einem Monate kommen eine Menge Kar— listischer Offiziere, die die Sache des Don Carlos aufgegeben haben, nach Frankreich. Die Franzoͤsische Polizei beaufsichtiat sie sehr strenge, um sich vor ÜUmtrieben von ihrer Seite zu sichern. Indeß will man doch wissen, daß kurzlich in der Naͤhe von Pau eine zahlreiche Versammlung von Karlisten stattgesun⸗ den habe, bei welcher auch der Baron Los Valles zugegen ge— wesen sey.

Bei Grenoble hat man am 22. Mai ein ziemlich heftiges Erdbeben verspuͤrt. Es fanden innerhalb 15 Minuten 3 Stöße statt, von denen der erste so stark war, daß die Haͤuser erbeb—

ten und die Mauern an vielen Stellen Risse bekamen.

Großbritanien und Irland.

Parlaments Verhandlungen. Unterhaus. Siz— zung vom 29. Mai. Was die naheren Einzelheiten dor don Sir Robert Peel gemachten Eroͤffnungen über seine Absichten in Bezug auf die Irlaͤndische Zehnten- und die

Irlaͤndische Munizipal-Bill anbetrifft, so betrachtete er die

Erklaͤrung der Minister, daß sie sich auf eine einzige Zehnten Resolution, die Umwandlung des Zehnten in eien

ie g uber diese leistung auf das Approprtattons-Prinzip und wollte ihnen daher Die Erorterung über diese durch entsprechende Nachgiebigkeit von seiner Seite entgegän—

„Wenn der Zehnten abgelöst ist, wird natürlich die nächsie Frage

seyn, wie man die auf diese Weise erbaltenen Fends am vorihehnlbaf— testen und sichersten anlegen könne. Die Irläudische Kirche in eine große Grundbesitzerin zu verwandeln und sie ihr Eintemmen aus Ländereien ziehen zu lassen, scheint mir ein sebr mißlicher Plan. (Hört, hört!!“ Alles, was sich gegen die Verwaltung von Giünd; eigenthum durch greße Corporationen sagen läßt, würde hier noch ol mehr gelten, weil der Giundbesttz der Iländischen Kirche, im Ver gleich zu dem der Englischen, von ganz neuem Ursprung wäre; und ich fürchte, daß aus mehreren Ursachen, welche durch die eigenthüim!!⸗ chen Verbhältuisse Irlands bedingt sind, in selcher Versuch nicht glůf⸗ ken würde. Judeß will ich damit nicht ctwa den Ankauf von fleinen Grundstücken b kämpfen, die von dem Pfarrer unter seiner tigenen Aufsicht verwaltet und bewirthschafict würden, sondern ich frech: uur gegen die Anlegung bedeutender Summen in großen, von Ke n— missarien im Ramen der Kirche zu verwaltenden Gütern. Wenn man nun das Geld nicht in Länder ien anlegte, so würden die Staat?“ papiere die nächstbeste Sicherbeit seyn, und wenn auch Gennde len ihum für sicherer gebalten werden könnte, als Staats papiere, so ist es dech ncht so einträglich. Gesetzt nun den Fin, den 1009 Pfd. jährlicher Zebnten für 1600 Pfd. Kapital“ verkauft und daß diese 1600 Pfd. in Staat parieren angelegt den, so sieben die 3proc. Conseols jetzt 93, und 19 Pfund, n! zprec Censels zu diesem Course angesegt, würden nicht einmel z Xsd. à Sh. jährlichen Zins tragen; ich will jedoch 3 Pfd. 4 Sh. annéeh— men; dann würden die 1600 Pfd., zu 9a Pfd in den zprec. Fends angelegt, jäbrlich 51 Pfd. A Sh. eintragen. Zieht man diese 35 pf. A Sh. von den 1060 ͤfd. des jäbrlichen Zehnten-Betrages ab, so er— hält man uz Pfd. 16 Sh. als Belauf des Abzuges, den auf diefe Weise das Einkommen der Irländischen Geistlichkeit erleiden würde. Dies wäre der absolute Veriust, und die Folge des auf die Ablösung bezüglichen Theils der ministeriellen Resolutionen würde also nic t ein Abzug von bloß 30 pCt. von dem Zehnten der Irländischen Gein— sichkeit sen, sendern nach dem Äussterten der jetzigen Pfründen-JIn. baber würde ein Abzug von 48 fd, 16 Sh. auf jede 100 Pfd. Tes früheren Zehnten eintreten. (Hört, hört! Ich habe daher ohne das geringste Bedauern vernommen, daß der edle Lord (J. Russell) diesen Vorschlag aufgeben will, der sich in der Praxis als ein höchss ver wickelter Ablösungs-Medus erwiesen haben würde. Da sch j doch freiwillige Ablösungen für vortheilbaft und in einzelnen Fällen auch die Verwandelung des Grundzinses in Landbesitz für wünschengwerltz