1838 / 170 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

ju einer Dampfmuͤhle beschaͤstigt, welche no arbeiten wird. mam. e , mm, mr. 6 6 , 6 Wenn auch die Vorschristen Aber die Ausleihung ge— richtlicher und vormundschaftlicher Deposital⸗Gel⸗ der nicht den wechselvollen n des Geld⸗Verkehrs folgen durfen, sondern sich moͤglichst unabhängig davon erhalten sollen, so muß doch eine Ausnahme von dieser Regel bei we⸗ sentlichen Veränderungen im Geldwesen eintreten; insbesondere, wenn diese Veranderungen Papiere betreffen, welche, wie es vei Pfandbriefen der Fall ist, sich vorzugsweise zum Ankauf fuͤr 9 . 21 J ine solche wesentliche Veränderung ist in der neueren Zeit durch die ersolgte Aufkuͤndigung und damit verbundene 36 vertirung der Pfandbriefe in den Provinzen Preußen, Brandenburg und Pommern eingetreten. Zur Zeit der Abfassung der Deposital⸗Ordnung kannte man nur Pfandbriefe, welche vier und fuͤnf Procent Zinsen trugen und den landschaftlichen Kredit⸗Instituten gekuͤndigt werden durften. Die an deren Stelle tretenden, sogenannten „konver⸗ tirten Pfandbriefe“ konnen von dem Besitzer nicht gekuͤndigt werden; sie tragen auch nur 31a pCt. Zinsen. ö Mit Ruͤcksicht hierauf entstanden Zweifel daruͤber, ob die Vorschrift der Deposital⸗Ordnung, welche, in Uebereinstimmung nit dem S. 158 des Anhangs zum Allgemeinen Land Rechte, die Erwerbung der Pfandbriefe ohne alle Beschraͤnkung gestat⸗ tet, auf konvertirte Pfandbriefe Anwendung finde. ö. Die Allerhöoͤchste Kabinets-Ordre vom 27sten v. M. (Gesetz⸗ Sammlung fuͤr 1838. S. 280) hat diese Bedenken geloͤst. Sie gestattet den Ankauf der letzteren sowohl fuͤr die General-De⸗ posita, als fuͤr die Spezialmassen. Die Noth wendigkeit dieser Maßregel und die Zweckmaͤßig⸗ keit derselben läßt sich nicht verkennen.

Durch die fortschreitende Konvertirung der Pfandbriefe

wurden die Mittel, Depositalgelder sicher unterzubringen, un— gemein beschraͤnkt. Das Ausleihen auf Grundstuͤcke kann nur selten zur Anwendung kommen, weil nach Vorschrift des §. 46. Tit. J. der Deposital⸗ Ordnung Darlehen aus den General⸗De— positorien nicht über die Hälfte des Werths der verpfaͤndeten Grundstuͤcke bewilligt werden duͤrfen, die Ritterguͤter gewoͤhn⸗ lich schon bis zur Halfte ihres Werthes mit Pfandbriefen und die staͤdtischen Grundstuͤcke mit andern Schulden belastet sind, die Ausleihung auf laͤndliche und staͤdtische Besitzungen uͤber⸗ dem vielen Gefahren unterliegt, da die Pruͤfung des Werths derselben und der aufgenommenen Taxen an sich unsicher, die Einziehung der Zinsen und die Ruͤckzahlung des Kapitals aber haͤufig mit Weitlaäͤuftigkeiten verbunden ist.

Die Unterbringung der Depositalgelder erfolgt daher, wenn damit keine Pfandbriefe angekauft werden, groͤßtentheils bei der Bank. Diese zahlt den gerichtlichen Depositorien nur 21/ pCt., , . von dem Tage ab, wo ein Minorenner volljaͤhrig wird, und fuͤr abwesende Personen nur 2 pCt., fuͤr andere Pflegebefohlnen 3 pCt. Zinsen. Der so verminderte Er⸗ trag ist besonders fuͤr die Pflegebefohlnen empfindlich, weil ih—⸗ nen dadurch oft die Mittel zur Verpflegung und Erziehung ent⸗ , Eicherh h

egen die Sicherheit, welche die konvertirten Pfandbriefe re, . läßt sich nichts erinnern. Zwar k. sie 6 chuldnern nicht gekuͤndigt werden; es ist dazu aber auch kein Beduͤrfniß vorhanden, da die Zinsen puͤnktlich gezahlt und Pfandbriefe immer ein an der Boͤrse gesuchtes Papier bleiben werden. Nur unter besonders unglücklichen Zeit ⸗Verhaͤltnissen koͤnnte dieser Umstand von Erheblichkeit seyn; in solchen Fallen wuͤrde indeß auch bei zulaͤssiger Kuͤndigung die Realisirung zum vollen Werthe immer schwer zu bewirten seyn.

Die Herabsetzung der Pfandbriefs-Zinsen hat aber auch das Sinken des Zinsfußes der depositalmaͤßig sicheren Hy⸗ potheken⸗Kapitalien zur Folge gehabt. Nach der ausdruͤcklichen Vorschrift des 5. 499, Tit. 18, Theil II. des Allgemeinen Land— rechts sollen die den Pflegebefohlenen zustehenden Kapitalien, ohne besondere Genehmigung der dem Vormundschafts-Amte vorgesetzten Behörde, zu niedrigeren Zinsen als vier vom Hun— dert an Privatpersonen nicht ausgeliehen werden. Die Aus— leihung von Pupillar⸗Gener al⸗Deposital⸗Geldern an Privat⸗ personen zu einem niedrigeren Zinsfuße als A pCt. ist durch den §. 49, Tit. I der Deposital⸗Ordnung ganz untersagt. Die Vor⸗ mundschafts Behörden wuͤrden daher genoͤthigt worden seyn, die Kuͤndigung solcher Kapitalien, welche bisher mindestens 4 pCt. Zinsen gewährten, anzunehmen. Man hatte demnach nur zwi— schen zwei Alternativen die Wahl, entweder an der strengen de— positalmäßigen Sicherheit etwas nachzulassen, o der sich mit ei⸗ nem n, . Zinsfuße zu begnuͤgen.

s konnte keinen Augenblick zweifelhaft seyn, sich fuͤr die letztere Alternative zu entscheiden. Dadurch rechtfertigt sich die in der Allerhoͤchsten Kabinets-Ordre vom 2sten v. M. erfolgte Abänderung des vorangefuͤhrten §. 490 Tit. 18. Th. II. des Allgemeinen Land-Nechis und des §. 19 Tit. J der Deposital— 2 gn Art,

„daß die Vormundschafts-Behoͤrden ermaͤchtigt werden, Pu— pillengelder an Privat-Personen mindestens gege 31 h Zinsen auszuleihen.“ en, ,

Fuͤr die Wittwen und Vormuͤnder, welche aus den Zinsen der Kuranden deren Erhaltung zu besorgen haben, war . . ner besonders hart, daß die Vormundschafts-Behoͤrden die in Preußisch-Englischen Obligationen vom Jahre lsSzo

wenn gleich sie im Nachlasse der Vater der funden worden.

die Tilgung derselben Vorsorge getroffen. Das Kreditwesen der Kur⸗ und

ber 1822. Amtsblatt der Regierung 269 und von 1813 Seite 4 der Regierung zu Frankfurt von 1822 Seite 1357 geordnet und unter die Haupt-⸗Verwaltung der Staats⸗Schul⸗ den gestellt Die Schulden sind auf . Revenuͤen . dirt, fuͤr die Zinsen- Zahlung und Tilgung des Kapitals sorgt der Staat, der die Abgaben erhebt. Es schien daher fuͤr die Kuranden sehr druckend, wenn man diese Art der Dokumente, denen die Vater derselben alles Ver⸗ trauen geschenkt hatten, einziehen sollte, ohne den Kuranden einen Ersatz fuͤr den dadurch entstehenden Zins verlust gewähren zu koͤnnen, und darum muß die in der Ailerhoͤchsten Kabinets⸗ Ordre vom 27sten v. M. erfolgte Gleichstellung der Obliga⸗ tionen der Preußisch-Englischen Anleihe vom Jahre 1830 und der Kur, und Neumaͤrkischen staͤndischen Obligationen mit den Staats⸗Schuldscheinen als eine hoͤchst wohlthaͤtige Fuͤrsorge an⸗ erkannt werden.

Berichtigung. Im gestrigen Blatte der St. Ztg., S. 697 Sp. 3, 3. 7, statt: „200 Millionen Fr.“, lies: ö, do Fr

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Paris. In der Sitzung der Akademie der Wissen schaften am 11. Juni wurde ein Schreiben des Professor 6 c ginn über seine Beobachtungen mitgetheilt, die er neuerdings mit dem gro⸗ hen, Fernrohr der Berliner Sternwarte auf demjenigen Theile des Mondes angestellt hat, wo Herr Gruithuysen Wälle und künstliche Festungswerke zu sehen glaubte, die er für das Werk der Mondbe⸗ wohner oder der von ihm sogenannten Seleniten hielt. Die Kleinheit der Gebirgsketten und ihre vielfachen Verzweigungen machen die Beob⸗ achtungen in diesem Theile des Mondes, der dem Mittelpunkte der sichtbaren Mondoberfläche sehr nahe liegt, mit Instrumenten von mitt- lerer Stärke sehr schwierig. Mit Hülfe des großen Fernrohrs der neuen Berliner Sternwarte hat indeß Herr Professor Mädler sich überzeugt, daß von dem, was Herr Gruithupsen im Monde erblickt haben will, nichts vorhanden ist; er sah daselbst nur Bergketten, die geschlossene und in Form und Größe einander sehr n Thãler bildeten, namentlich war die Aehnlichkeit dann sehr groß, wenn der Schatten der wesilichen Bergkette die Thäler zur Hälfte bedeckte und somit die kleinen Unregelmäßigkeiten verbarg, die durch den Umriß des Fußes der Berge enisäehen. Von kfünstlichen Bauwerken ist jedoch nichts zu sehen. Herr Arago theilte Aus⸗ ß aus Briefen von Herrn Pentland aus Bolivien mit. Dleser Reisende machte beranntlich bei seiner ersten Rückkehr aus Sild-Amerika Angaben über die Höhen der dortigen Berge bekannt, die man für übertrieben gehalten hatte., () Er meldet jetzt, daß er unter günstigeren Umständen als im Jahre 1827 die Messung des Ilimam wiederholt und für die Höhe desselben 7278 Metres gefunden abe, ein Resultat, das von dem früheren nur wenig abweicht. Die untere Gränze des ewigen Schnees am Ilimani fand er an den ver⸗ schiedenen didhängen desselben zu A822, 736, Mᷓ82 und 778 Metres. Im Jahre 1827 hatte er sie an der Rordostseite weit höher gefunden. „Ba es von großem Interesse seyn würde, von neuem einen Me— ridian-Grad in der Nähe des Aequators und in großer Höhe zu messen, so hatte Herr Arago dieserhalb an den Präsidenten der Re⸗ pubtik Bolivien, General Santa Cruz, geschrieben, um zu wissen, in—⸗ wiefern man dabei auf die Unterstützuüng der dortigen Regierung rech⸗ nen könnt. Der Präsident interessirt sich zwar sehr für ein folches Unternehmen, indeß dürfte bei dem gegenwärtigen Zustande des Lan⸗ des die Ansführung desselben für jetzt nicht möglich seyn. Herr Peutland, der das Land untersucht hat, um sich zu überzeugen, in— piefern dasselbe sich zu einer solchen Operation eigne, sagte dar⸗ über in seinem Briefe: „Ich habe die Lokalitäten wieder be⸗ sucht und mich mehr als jemals überzeugt, daß kein Land in der Welt sich so gut zur Messung eines Meridian-Grades eignet. Ich habe eine Ebene durchstreift, in der man wenigstens eine Basis von fünf Lieues würde messen können, und von der aus man die höchsten Gipfel der beiden Ketten der Bolivischen Andes erblickt.“ Herr Gau übersand g der Akademie einige Details über das Erdbe— ben, welches am 7. November 1837 in einem großen Theile der Re— publik Chili stattfand.. In Rorden des Landes war es ziemlich schwach, dagegen im Süden, und namentlich in Valdivia und auf der Insel Chiloe, so heftig, daß es, nach Aussage der Bewohner, das Erdbeben von 1835 bei weitem übertraf. Das Schwanken der Erde war so gewallig, daß man sich kaum auf den Füßen erhalten konute und mehrere Personen zu Boden fielen. Sehr starke Stöße wieder⸗ holten sich mehrere Tage hindurch in kurzen Zwischenräumen. In Valdivia, Osorno, San Carlos u. s. w. wurden die Häuser mehr oder weniger beschädigt, aber nicht zerstört, ein Umstand, der nur der Bieg⸗ samkeit des Holjes, aus dem sie erbaut, so wie ihrer geringen Höhe zuzuschreiben ist; die steinernen Gebäude sind dagegen alle umgestürzt worden. Auf dem Chiloe-Archipel ging dem Erdbeben ein heftiges Ungewitter mit starkem Regen voran, das Meer war sehr aufgeregt und in einer halben Stunde erfolgte ein dreimaliges sehr heftiges

tionen zu ApCt. untergebrachten Kapitalien einziehen mußten, uranden vorge⸗

Alle Gruͤnde, welche die Ser e des Vermögens der a

. eumarkischen Stande i mit Allerhoͤchster Genehmigung durch die Minister des 2 und der Finanzen in den Bekanntmachungen vom 31. Okto—⸗

zu Pots dam von 1822 Seite 257,

den große Spalten, von denen einige bis 300

Breile haben, und sowohl hier als 8 dem uf der Cord

8 6 n * die große edeckten, und denen heftige

Getöse hörte man auch an kargen rere ei gen.

tet wurden und mit dem Erscheinen eines Rordlicht

auch in Chili bemerkt worden sind. Der Zustand e. ar

e, ee g, r, , l w, g ,, r egno las ein .

l,, , im i e . r Tri.

niges mit über Scoresby's Ber uche, sehr starke, künstl

anjufertigen. Herr Po in fot berichtete über if c wei he

zus Linge und do

trecken . En

Muͤndel auf Staatsschuldscheine, na ab sten Kabineis Srdre vom 3 Ma isz a e n , stürze n= wie auf mehreren Inseln des gha, e m, w . motivirt a bei den in 3 . 42 rms. 83 3 ve,, ichen * . n Dokumenten ein. Durch die Verordnu 5 ĩ er w sasse den Staatsschuldenwesens vom 1J. Januar 1820 k * 1 fenen ,, 16 di. fuͤr 1820 Seite 9) sind die Staatsschulden aller Klassen in eine Loch noch vollkommen die runde Gestalt de er . ist, daß zn Kategorie gestellt; allen ist gleiche Garantie und Sicherheit ge= bemerkt außerdem noch, daß die . Hanf * wahrt, fär' alle die Zinsenzchlung gleichmäßig geotönet ünd faͤr Magnernadel die n mr andes, Reovember 1837 in Paris beer

n *

talien. Serr Ara go theist.

Tagesmittel:

des Herrn Chasles, die den Titel führt: „Syntbeti an nm des Problems der Anziehung der . een Aufl fun Meteorologische Beobachtung. 1838. Morgens Nachmittags Abends Nach ei

18. Juni. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung. Luftdruc ..... 236 750 par. 336, 12“ par. 335,41 Par. Quellwarme 7.40 Luftwärme ... 4 185320 R. 20,70 R. 4 14460 R.] Flußwarme 1190 Thaupunkt .. 4 13,00 R. 4 18,20 R. - 10, 0 R. Bodenwärme 1190 Dunsisattigung So oct. 61 oct. 79 pCt. Ausdunstung Gan Wetter...... trübe. heiter. Wetterleucht. Niederschlag mn Wind E. Sw. SB. MWBarmerwec eln Wolkenzug ... SW. 14,10. 3

236, 1“ Par.. 22 16,90 R... ö 13,00 R...

73 Nachts 3 Uhr starker Regen. r

Imtlicher Fonds- und Geld- COure.-- Zettel

Berliner Bör ae. Den 19. Juni 1838.

2816.

do / g Span. 211/10. —. rr, , ,

Zinsl. 6. Neue

Span. Kente 221/86.

* r. 9 ö & nr , Ted. R Dan, n. Dr sr, fi i . e , free, r ir, srĩs *. Pr. Engl. Ohl. 2.4 1081/2 1027/12 do. do. dor PrhimSch.d. Sceh. 68*/ 679 Kur- u. Neum. do. 4 10039 ; Kurm. Obl. m.l. C. 4 10831. 1023, do. do. do. a) 1001. Nm. Iut. Seh. do. 4 1021. 18chlenlsehe do. 4 102 Berl. Stadt. ov. 4 1031/. 1023s., Ruck. C. uad z. ö Köuigah. do. sek. d. K. u. I. III] 901 Elbiuger do. 4 2 ; Dana. do. in Tn. A323, gold al mare 2182, 21m, Woentpr. Pfaudbr. 4 1013, Neue Ducaten 181, do. do. 3 991! / riedrichad'or 137. 131 Grosch. Pos. do. 4 1047, 1042/3. And. Goldmun- 1 Qatpr. Pfandbr. 4 10135, 2en à 3 Til. 137s 12 1m do. do. 1 99! 2 Dise outo 3 4 . Me ch sel- Cour. ul b 3g Brief. Amæaterdam............. 260 Fl. Kur⸗ 1411/2 Lil do...... . .. 20 PHI. 2 Mt. 1105 Hamburg * 88 6 1 z300 Mb. Kurs 15 1 1a 1951 do. k . 300 M. 2 Mt. 1505/4 180. Loudon........... ... .. 1146. 2 Mt. 6 27/9 6 215 Paris.... ..... 8222 200 FEr. 2 Mt. S0? / 6 Wien in 20 Tr. . ...... ..... 180 FI. 2 Mt. 1015, 10: Augaburg.......... .. 180 FI. 2 Mt. 1015. Breslau 5 100 Thl 2 At. 991 Land n S, , d,, , , d,. 100 Tnl. s Tage 1021 Wꝛ Fraukefurt a. M. W. .... ... ijis0 Fl. 2 Mt. 101 Peterahurg ...... . 100 Rhl. 2 Woch. 20g Auswärtige Börsen. . Amsterdam, 14. Juni. Niederl. wirkl. Schuld Sal s⸗. Sos9 do. 1011/9. Kanz. Bill

Passive Alz. 6. Ausg. Seh. . nul. Poln. —. Oesterr. Met. —. Antwerpen, 13. Juni. Anl. 211 /s. Paris, 13. Juni. z30s9 80. 15. 30, Nen 99. —. Mn .

Passive A789. 305, bartuk. 23

Rolle)

und in Kur- und Neumaärkischen stäͤndischen Obliga—

Steigen und Fallen desselben. Auf der großen Insel Chiloe enistan⸗

Mittwoch, 20. Juni. heroische Oper in 5 Abth., mit Ballets. Preise der Plaͤtze: Ranges 1 Rthlr. 109. Sgr. zc. Im Schauspielhause: deville en 2 actes. 2] Le mari et 'amant, comèédie en 1 acte et en prose, par Mr. Vial. Donnerstag, 21. Juni. 5 , , . in 1 Akt, von A. vom T Hierauf: Karl XII. auf seiner Heimkehr ir

spiel in 4 Abth., vom Dr. C. 1 e, ,,,

Königs städtisches ! . n , 6. 266 1 , , K. Hof⸗Opernsaͤnger vom Kaͤrntnert i 35 . k .

auspiele gleichen Namens von Friedri i von Karl Freiherrn von Braun, L Konradin Kreutzer. (Herr Schober: den Jaͤger, als vorletzte

Koͤnigliche Schauspiele.

Im Opernhause: Armide, große s. Musik von Gluck Ein Platz in den Logen des erstrn

1) Une Mariage sous l'Empire, wa.

Im Schauspielhause: 8 ale

Zum Benefiz des Herrn Schober, Wien: Oper in 2 Akten, nach dem bearbeitet

d Musik vom Kapellmeiste

In Vertretung des Redacteurs: Wen zel. mme

Gedruckt bei A. W. Hayn.

Bekanntmachungen. Ediktal⸗ Citation.

Am 21. Oktober v. J. starb zu Altwarp Louise Char— lotte Lenriette Küsel, geboren zu Rieth am 21. No⸗ vember 1825 anßer der Ehe. Ihr Machlaß beträgt ungefähr 83 bis 600 Thlr., und spsre Erben sind unbe⸗ tannt. Es werden daher die unbekannten Erben vor— geladen, sich im Termin den 28. De zemher d. J, Vormittags 10 Uhr, zu Rieth zu melden und ihr Erbrecht nachzuweisen, widrigenfalls sie mit ihren Erbansprilchen präkludirt werden und der Rachlaß als herrenloses Gut dem Fiskus zugesprechen wird.

Ueckermünde, den 10. März 1833.

v. Bülowsches Patrimontalgericht über Rieth.

epistolas mercede mis erint.

Berolini, d. XVI

Cum in Regio hujus urbis Instituto vaccinarum insitioni dicato materies vaccinosa ex ipsis vaccarum uheribus in Marehia Brandenburgica nuperrime desumpta et ante quatuor- translata optimo cum effectu infantibus insita sit mellieis tam indigenis quam extraneis, qui pupnice res medicas administraut, aut institutis pro vaceina. tione publica fundatis praesunt, si qui forte virtuti lxmhhae ah origine minus remotae fidem majorem tribüant, lubentissime de ea impertietur, si Instituto

Die seghzehnte Einzahlung von ßThalern aut die Leipazig-Dresdner Eisenbahn-Aetien Wird nach §. 8 der Allerhöchst bestätigten Statuten hiermit angeordnet. zahlung vom 23. Juli an

. Viadrum ecim dies huc

halt &

h agener) zu leisten.

publiei eursus prius soluta trans-

I. m. Junii a. c.

derholen wir,

dass die 185te Einzahlun ausser Leipzig am 1. schlossen wird.

Die Inhaber belieben diese Ein-

Wir erinnern, dass im Unterlassungsfalle der Ver- lust aller Rechte und aller früher geleisteten Ein- zahlungen nach S§. A der Statuten antritt.

Die Interimsscheine werden gegemneue auf 80 Thlr. lautende umgetauscht, und es sind am 25. August 4. L. nach 7 Uhr Abends, diejenigen der 18Sten Einzahlung, auf 78 Thlꝗr. lautend, null und nichtig. Unsern frühern Bekanntmachungen gemäss wie.

in J. eihzig am 21. Juli, uli, Abends 7 Ubr, ge-

ßischen Staaten.

in Leipzig bis zum 25. August d. J., Abends 7 Uhr, oder auch, jedoch spätestens bis zum 18. August d. J., Abends ? Uhr, bei den in unsern frühern Bekanntmachungen bezeichneten , , , lin Berlin bei Herren An

Die Inhaber der Interimsscheine werden gebeten 2zu den Einzahlungen ein Verzeichnifs der Nummem derselben gefälligst beizubringen.

Leipzig, den 9. Juni 1838.

Leipzig - Dresdner Eisenbahn - Comp? nie Gustav Harkort, Vorsitiender. PF. Busse, Be vollmãchtigter.·

2 X 2 Q e - --,, Literarische Anzeigen.

Bei uns ist so eben erschienen:

Ueher die Bäder nn n . de s C ön ige Württemb erg. Vom Dr Ram pold in Eßlingen. Velinpapier. Gr. svo. mit Tabellen. Brosch. 8 sor

Berlin. List & Klem aun, Burgstraße Rr.“

.

hen geruhrt.

Zeit u

Daß, wenn man dieselbe in Friedenszeiten auch beschraͤnkte, der

All

griurinur

preußischt Staats-Zeitung.

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nl mtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Ce. Majestat der Konig haben dem Kammerherrn, Wirk, Geheimen Rath von Humboldt, die Erlaubniß ertheilt, won Er. Königl. Hoheit dem Großherzoge von Sachsen⸗ eimar ihm verliehenen Falken⸗-Orden erster Klasse anlegen zu fen. Majestaͤt der Koni haben den Geheimen Justiz- und cer, ü he, sir gsm Clan in Koͤslin zum Vice— ssidenten des Ober Landesgerichts in Stettin zu ernennen

tt. ;

kes Koͤnigs Majestaͤt haben geruht, avne ist er zu Goͤrlitz in der Eigenschaft för Land, und Stadtgerichts zum Land—

nnen. 8 Tn Majestaͤt haben dem Justiz⸗Kommissar und

r fnkleben in Laͤtzen, bei Niederlegung seings Amts 36 Kommissar, den Charakter als Justizrath Allergnaͤ⸗ st zu verleihen geruht. ; . e Königs Majestät haben dem Geheimen Kanzlei⸗Direk⸗ Vithosius bei der zweiten Abtheilung des Königl. Haus— inisteriums den Charakter als Hofrath Allergnaͤdigst zu ver⸗

den Kriminalrichter als Mitglied des und Stadtgerichts⸗

ngs⸗Nachrichten. Ausland.

Rußland und Polen.

St. Petersburg, 12. Juni. Aus Reval wird gemel— t Am 28sten v. M. ging die Russische Escadre von hier 8 Sweaborg, 11 Segel stark, in See, um sich von Domes— s bis Stockholm in Stationen, zum Empfange Sr. Kaiserl. gcheit . Thronfolgers, zu rangiren. Es war ein imposan⸗ r Anblick!

Die Zarskoje⸗Selo⸗Eisenbahn ist seit Eroͤffnung der Fahr—

vom X. April bis zum Ende des April alten Styls von 3, 9ꝛ3 Personen id n worden; die durchschnittliche tägliche innahme in dieser Zeit betrug 95 Rubel. In den ersten Tagen des Mai alten Styls ist die Bahn schon von 7556 dersonen befahren worden, und die durchschnittliche tägliche

mahne auf 1578 Rubel gestiegen. Seit Eroͤffnung der Ab⸗ heilung nach Pawlowsk darf man wohl auf eine noch bedeu⸗ ndere Einnahme rechnen.

Die neue Chaussee nach Tauroggen an der Preußischen hräönze bei Tilsit wird seit dem J. Mai d. J. befahren.

Frankresich.

Pairs⸗-Kammer. Sitzung vom 14. Juni. An der agesordnung war heute die Berathung der einzelnen Artikel es Gesetz⸗ Entwurfes uͤber den Generalstab der Armee. Der dräsident verlas den ersten Artikel, wie er von der Depu— stten Kammer amendirt worden ist. Derselbe lautet folg ender— naßen: „Die Zahl der Marschaͤlle von Frankreich ist in Frie⸗ sengzeiten auf 6 festgesetzt und kann in Kriegszeiten bis auf 12 setelgert werden. Dieser Grad kann nur an General⸗ Lieute⸗ ants verliehen werden, die den Ober⸗Befehl uͤber eine Armee der uͤber ein aus mehreren Divisionen bestehendes Armee⸗ Lorps gefuͤhrt haben.“ Der Graf von Ambrugeac schlug in Amendement vor, durch welches diesen beiden Paragraphen oh ein dritter angehaͤngt werden sollte, worin gesagt wird,

das Amendement, indem er, mit der Sicherheit des Staates durchaus vertraͤgl Die Zeit habe die wer dne Sjährige Buͤrgschaft fuͤr die Achtung der ben habe, Herr von Tracy stets fuͤr Polen an den mer, als einen Beweis dement anzunehmen. ehrenwerthe Herr von die immer maͤchtig auf diese Versammlung wirkten; den Enthusiasmüs erinnert, reich fuͤr eine der glorreichsten Tag legte.

dem konne

Revolution an den Frage des Gefuͤhls

dere Pflichten zu den Edelmuth, nunft dieser

die zerstreuten Kinde

rung vor allen Din

Man spricht nur vo fuͤr Frankreich gefocht lebenden Polen sind gekaͤmpft hiesigen

ufenthalts etwa neue Revoluti

nachdem sie in gesucht hatten,

schon luͤchtlingen, die sich chwierigkeiten bei

rung der politischen gegeben wuͤrde. zeichnet habe

dem er (Herr Ara Namens Melloni, in sein Vaterland

Gesetz⸗Entwurf mit

gestanden hatte,

die Verminderung der Marschaͤlle durch Aussterben be⸗ wirt werden solle. Ber Kriegs-Minister bemerkte, daß die Wahl der Marschaͤlle der Krone zustehe und daß ihre Prärogative durch die Bedingungen, die man ihr vorschrei⸗ ben wolle, beeinträchtigt werde. as die Zahl der Marschaͤlle betreffe, so glaube er, daß dieselbe nicht uͤbertrieben sey, und

Reglerung ein Mittel geraubt ware nach einem langen Kriege aufgezeichnete Dienste wuͤrdig zu belohnen. Die Regierung lünne sich daher auch, weder mit der Verminderung der Zahl der Marschalle, noch mit den Bedingungen, die man zur Erlangung liner Wurde aufstellen wolle, einverstanden erklaͤren. Nachdem sich der Baron Du pin, der Graf Dejean, der Ba— ton Pelet und Herr Villemain entschieden zu Gun— stin hes Amendements ausgesprochen hatten, fand sich ber Kriegs, Minister veranlaßt, zu bemerken, daß er sich nicht weigere, einen Unterschied zwischen der Zahl ber Marschaͤlle in Friedens, und Kriegszeiten festzustellen, nur erscheine ihm die Jahl 6 zu gering. Mehrere Stimmen: „Schlagen Sie ein Amendement vor!“ Der Kriegs, Mi— nlster: „Wir schlagen die Zahl 8 vor.“ Der auf diese eise amendirte Paragraph ward, nachdem eine erste Abstim⸗ mung zweifelhaft geblieben war, durch 67 gegen 40 Stimmen ngen zmmen, Der zweite Paragraph ward verworfen und der urch den Grafen Ambruͤgeac hinzugefügte Paragraph 6 di Deputirten-Kammer. Sitzung vom 14. Juni. e Kammer . sich heute mit dem Gesetz Entwurf, urch welchen die Gesetze von 1832 und 1834 in Betreff der pit schzn Fluͤchtlinge bis zum Schluß des Jahres 1839 in draft bleiben sollen. Die Herren Saint⸗Marc⸗Girardin, von e, und Dufaure legten gemeinschaftlich ein Amendement sth⸗ wodurch dem Gesetze folgender Artikel angehaͤngt werden 8 „Indeß konnen diejenigen volitischen Fluͤchilinge, welche g ahrz lang in Frankreich gewesen sind, oder in dem Franzðͤ⸗ 5 Heere gedient, und keine gerichtliche Bestrafung erfahren en, ohne vorherige Erlaubniß der Regierung den Ort ihres

chen.

große jenem Mondes“ erklaͤrt daß sie in keiner stehe. „Man weiß dergleichen

Angriff auf die „Ch Organ des dolé im

die Meinung aus, dringen muͤsse. Diplomaten jenes

lautet folgenderma gen wird eines dann sehen, da

dies nur dadurch

stuͤtzt hat. den Frankreich ge kann, oder das ? iat von 1831 mit

schon fruͤher gesag

sind.

12 wählen. Nur fuͤr den Aufenthalt in Paris soll es soriwahrend jener Erlaubniß beduͤrfen.“ 1e. a. *

arc Girardin unterstuͤtzte mit einigen lebhaften Worten

dieser Beziehung es die Halfte der

Leidenschaft der

erinnerte an die Tag gelegt habe und beschwor die Kam⸗ I der fortwaͤhrenden Sympathie das Der Minister des Innern: „Der

sondern auch an die Versammlung zu wenden. r des ungluͤcklichen Polens verdienen moöͤ⸗

gen, so giebt es doch ein anderes

Ruhe und Sicherheit Frankreichs. ; glauben, daß nur von Polnischen Fluͤchtlingen die Rede sey. und zwar nur von Polen, die

eisten der jetzt in Frankreich aben sollten, und

die Gelegenheit dazu anbot. mehrt sich noch taͤglich. neue Fluͤchtlinge in

erschuͤttert? Nein, meine Herren! Amerika, England u sammtlich wieder nach die Erinnerung an unser großmuͤthiges nehmen hat sich nicht aus i ist wohl die beste Antwort auf setzes vom Jahre 1832. in der Art, wie

legt, und wo Strenge des Staates. Ich trage auf Verwerfung des Amendements Herr Arago bestritt es, daß die Regierung eine gute Auffuͤh⸗ daß deren Schicksal der Willtuͤr der Sub Er fuͤhrte in dieser Beziehung nen Deutschen Fluͤchtling, Namens

seinen Fleiß und .

und es doch nicht Stadt zu wohnen, wo sich eine gute Bibliothek befinde. anders habe sich dagegen der Fuͤr

Paris, 15. Juni. in der politischen Chronik der Revue des deu auf die Unterhandlungen in Betreff

und sich vielfach bespro⸗

der Belgisch⸗Hollaͤndischen Angelegenheit bezog, s hieß sogar, jener Herrn Mols geflossen, Wichtigkeit bei. Geruͤchte zu widerspre

Verleugnungen zu geben ist, Sprache der „Revue“ wissen Einfluß des Grafen Mols ju begruͤnden; denn sie enthaͤlt einen

ö wie man weiß, das besondere Nebenbuhlers des Herrn

Grafen Montalivet, des die „Revue“ auch

Conseil, ist. Außerdem kommt auf den Traktat der 26 Artikel zuruͤck; sie daß Frankreich auf die Ausfuͤhrung desselben

Aus der folgenden : Blattes, wenn sie auch von dem Belgischen 15. November

Kabinet die Unterzeichnung des Traktats vom daß Limburg und Luxem⸗

1831 erheischen, doch zu erlangen hoffen, burg dem Belgischen Staate einverleibt werden. ßen: „„Das Geheimniß der Unterhandlun⸗

heiten den Wuͤnschen wenn die Belgische Regierung diejenigen Gebietstheile behalt,

tikel des Traktats, welche die Dies ist der einzige, enwaͤrtig der Belgischen Regierung

handlungen in Betre Belgien fuͤr die Kosten in der Jjährigen Weigerung des s ist hierbei noch zu

wie er hier sagte, Fluͤchtlinge asg.

man wohl einige Erleichterung heilnahme, die

Tracy hat Erinnerungen herv

und der Theilnahme fuͤr un

schicke handelte, so wuͤrde gewiß nur eine Sti in diesem Saale herrschen;

aber die Regierung hat sich nicht

ruhige und Weiches Int

erfuͤllen; sie

Interesse, welches

gen im Auge behalten muß, n

n Polen, en haben. Die m

viel zu jung, als daß sie fuͤr

Frankreich angekommen. H Boden

onen den Aber jene Fluͤch

gut auffahren, werden so wenig

der

Fluͤchtlinge beruͤcksichtige, und

als Venedey, an,

verwendet und die erhalten habe.

Grafen Montalivet ward das Amendement verwo 193 gegen 12 Stimmen angenommen.

Vor 14 Tagen ward ein

und Die ministeriellen Blaͤtter

in ihrer heute

uͤbrigens“, sagt ein hiesiges Bla und noch Glauben

ganz geeignet, den

arte de 1830“, die,

sprich Stelle ist ersich

Tages aufhören, und man

ß, wenn sich die jenes Landes gemaͤß in Limburg

erlangt worden ist, finanzielle Frage dies ist der wahr

inisterium mußte entschlossen sey

Kanonenschuͤssen zu durchbohren. daß man neue Unter⸗

ff der Entschaͤdigung anknuͤpfen kann, welche

t und wiederholen es,

Anspruch nehmen darf,

sehr unguͤnstig fuͤr Belgien Staatsschuld tragen soll, obglei

esetze gege⸗

den diese Kammer und ganz Frank⸗ Epochen der letzten Polnischen Wenn es sich hier nur um eine luͤckliche Ge⸗

Zuvoͤrderst scheint man zu

andere haben sich wahrend ihres dessen sogar geweigert, wenn man ihnen

Die Zahl der Fluͤchtlinge ver⸗ Es sind seit einem Jahre 2

der benachbarten Laͤnder

nd Belgien eine Frankreich n, . und menschliches

hrem Gedaͤchtniß verwischt. die angebliche Strenge des Das vorgeschlagene Amendement liegt die Regierung das Gesetz anwendet.

Wahl ihres Wohnorts in den Weg ge⸗ stattfindet, geschieht es nur fuͤr die Sicherheit

altern Beamten preis⸗

der sich durch eine sittliche Fuͤhrung besonders ausge⸗ haͤtte erlangen konnen, in einer

st Metternich benommen, go) sich fuͤr einen Italiaͤnischen Flüchtling, Erlaubniß zur Ruͤckkehr Nach einigen Worten des

Artikel sey aus der man legte demselben deshalb eine

chen, und die „Revue des deux erschienenen Lieferung selbst, Verbindung mit dem Conseils⸗Praͤsidenten

Belgischen Angelegen⸗

ordnen, und Luxemburg die sie provisorisch besessen hat, daß man sich auf die Ar⸗ behandeln, ge⸗

Koͤnigs von Holland entstanden beruͤcksichtigen, daß der Traktat in

Berlin, Donnerstag den 21 sten Jun i

————ᷣ ——

dasselbe uͤhlt, und

ewaͤhren. rankreich

orgerufen, er hat an

hat an⸗ allein an kalte Ver⸗ eresse auch

die Regie⸗ aͤmlich die

Frankreich

undert aben denn

tlinge sind, uflucht

e⸗ Dies Ge⸗ Den als moͤglich an.“ a

behauptete,

Beispiel ei⸗

Ganz bei

rfen und der

Artikel, der x Mondes

Feder des beeilten sich,

tt, „was auf heute ist die an einen ge⸗

t neuerdings

tlich, wie die

Diese Stelle wird als⸗

daß,

hafte Schutz, verleihen n, den Trak⸗ Wir haben

die ihm aus

lautet, da

Augenblick ich halte. ö. Schuldenlast n. Auch in Bezug auf die

gien bei dem De tend machen. Ländern eben so gut

Amen⸗ genheit, die schaͤbigung anzusprechen.““

welche in der Kirche zu St. Agnon d Hautefort stattgefunden haben. Bauern, denen man waͤhrend des lichen Plaͤtze nicht einraͤumen wollte Ranges dieselben uͤberlassen hatte. mme hier sich dann ein Mordgeschrei gegen

Länder vereinigt wurden, eine weit Seestreit⸗ räfte des vereinigten Königreichs der Niederlande kann Bel⸗ nitiv⸗ Traktat noch einige Reclamationen gel⸗ Streitkräfte hatten zwischen den beiden etheit werden muͤssen, wie man die oͤffent⸗ at; und hier boͤte sich vielleicht die Gele⸗ Luxemburg als Ent—⸗

wo die beiden

Diese iche Schuld getheilt ebietstheile in Limburg und

ernsthafte Störungen, (Dordogne) nfangs bestanden sie in Drohungen der Gottesdienstes ihre gewoͤhn⸗

und Personen hoheren Lauter und lauter erhob die Priester und die Be⸗ hoͤrde, was endlich dahin fuͤhrie, daß man 200 Soldaten re⸗ quirirte und Verhaftungen vorgenemmen werden mußten. „Das letztere“, heißt es in einem Schreiben von dorther, „gab Anlaß, daß sich die Emeute ige , Die Bauern begaben sich zum Maire, dem sie den efehl zur Freilassung der Ver⸗ hafteten abzwangen. Mit dem Freilassungs⸗ Befehle versehen, gingen die Bauern, um die Verhafteten zurückzufordern, welche ihnen auch zugestellt wurden. Barauf drängte sich die Menge in eine benachbarte Gemeinde, und alsbald wurden die Bauern und Gendarmen ,, und Verwundungen fielen vor. Die Behörden und inien⸗ Truppen verfuͤgten sich auf die Straße von Perigueux. Ein bedeutender Haufen von Mannern, Weibern, Kindern, Greisen, mit Piken, Aexten und Stocken bewaffnet, fand die Behoͤrde versammelt. Der Maire von Hautefort war schon seit zwei Tagen fluͤchtig, um der Wuth der Bauern zu entgehen. Dle Aufwiegler, 7 bis 800 an der Zahl, kampiren zu St. Agnon; die Truppen quartieren zu e fn. Nachschrift. Der Korrespondent, der uns diese

inzelnheiten aus Perigueur mittheilt, fuͤgt hinzu; „Gestern war zu Perigueux von nichts Anderem die Rede, als von einer Empsrung der Arbeiter, die am Kanal, der gegenwartig bei Lalinde erbaut wird, beschaͤftigt sind. Die Zahl der Todten war schon groß, und die der Verwundeten noch großer. Man behauptet sogar, die Behoöͤrde sey Donnerstags in Zweifel 6 wesen, ob sie nach Lalinde oder , . sich begeben sollte. Es war auch ein Regiment von Bordeaux verlangt, um die Arbeiter wieder zurecht zu weisen.“ Heute begannen vor dem hiesi lungen des Prozesses in Betreff der Das Publikum hatte sich dazu in großer nge eingefunden, aber an Damen waren keine Billets vertheilt worden. Vor ei⸗ nem vor dem Praͤsidenten stehenden Tische lagen die mit Blut befleckten Betten des Ermordeten, der Korb, den Gaurin trug, als er sich bei dem Herrn Tessis einfand, und das Messer, mit dem er den Mord begangen. Der Angeklagte nennt sich Jacob Joseph Geurin, Schlosser⸗Gesell, aus Paris gebuͤrtig. Er ist Io Jahr alt, seine Zuͤge sind gewohnlich, er haͤlt den Kopf ge⸗ senkt und bei dem Anblick der vor ihm ausgebreiteten Gegen“ staͤnde bricht er in Thraͤnen aus. Nach Vorlesung der Anklage⸗ Atte trug der General⸗Prokurator darauf an, daß die Verhand,; lungen bei verschlossenen Thuͤren stattfaͤnden. Der Gerichtshof trat diesem Antrage bei, und der Sitzungs-Saal ward sogleich geraͤumt. Das . wird, da wenige Zeugen zu verhoͤren sind, wahrscheinlich schon morgen erfolgen.

Man 26. Nachrichten aus Tunis bis zum 29sten v. M. erhalten. Das Franzoͤsische Linienschiff „Jena“, an dessen Bord sich der Contre⸗Admiral Lalande befand, ging am 28sten Abends des Golfs vor Anker. Es befand sich auf dieser

ie hiesigen Blätter berichten uͤber

en Assisenhofe die Verhand⸗ 1 n des Herrn Tessis. Me

am Eingeng Rhede die Tuͤrkische Kriegs⸗Fregatte, welche kuͤrzlich einen Ge⸗ fandten des Sultans ans Land gesetzt hat. Dieser Gesandte

Ueberbringer des Firmans, durch welchen der Groß⸗ herr den neuen Bey mit der Regentschaft bekleidet, und einer Menge werthvoller Geschenke. er Franzoͤsische Admiral hat sich gleich nach seiner Ankunft mit dem Konsul in Verbindung efetzt und wird unverzuͤglich dem Bey einen Besuch abstatten. Fi vor Tunis liegende Tuͤrkische Fregatte erwartet taͤglich die Ankunft mehrerer anderer Tuͤrkischen Schiffe,

An der heutigen Boͤrse erreichte die 5proc— Franzoͤsische Rente beinahe den Cours von 111, und es scheinen sich jetzt die meisten muͤßigen Kapitalien auf. dieses Papier zu werfen, os en sind alle industriellen Actien fortwaͤhrend hr aus ge⸗ oten.

war der

Großbritanien und Irland.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Siz⸗ zung vom 14. Juni. Nachdem die Berichterstattung uͤber die Irländische Armen,Will bis zum Dienstag ausgesetzt worden war veranlaßte Graf Stan hope u , , , mehre⸗ rer Bittschriften gegen das neue Englische Armen⸗Gesetz wieder eine Debatte über diese Maßregel, die jedoch zu keinem Resul⸗ tat fuͤhrte. Graf Stanhope , dies Armen⸗Gesetz habe nur die Folge gehabt, daß der Ackerbau⸗Arbeiter in einen schlim⸗ meren Zustand gerathen sey, als fruͤher denn er muͤsse sich jetzt mit je⸗ dem Lohn begnůgen, welches ihm der ienstherr biete, widrigen falls er genöthigt waͤre, sich in einem solchen Gefaͤngnisse, wie die Arbeits⸗ 3. es seyen, einsperren zu lassen; so habe der Englische

rbeiter seine Freiheit ganz verloren und sey ein völliger Sklave geworden. Da der Redner einige spezielle Fälle nam⸗ haft machte, um seine Behauptungen zu belegen, so bemerkte der Herzog von Wellington, dergleichen gehöoͤre vor die Kommuisston, die sich jetzt mit Untersuchung der irkungen des neuen Armen“ Gesetzes beschaͤftige; wolle der edle Yin daher Anklagen nicht vor jenes Tribunal bringen, so wuͤrde der⸗ in dem Licht eines gewohnlichen Pasquillanten erscheinen. Unterhaus. Sitzung vom 13. Juni. Die Verhand⸗ lungen, die in dieser Sitzung vorkamen, waren nur von inlan⸗ dischem Interesse. Die zweite Verlesung der Irlandischen Zehn⸗

seine selbe

ch es in dem

ten / Bill wurde auf naͤchsten Montag angesetzt, bei welcher Ge⸗

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