ist auf Verwendung des Prinzen be⸗ der dem Prinzen auf der Ha—⸗ end und hat einen hinterlassen.
war, erschossen zu werden, gnadigt worden. vannah zu Theil wurde, war bleibenden Eindruck auf der gedachten Üeber den mit vier Pferden bespannten Wagen, der gestern vor dem Justiz⸗Palast gehalten h schiedenarligsten Geruͤchle im Um Tribunaux und dem Droit zufolge, cher sich mit einer jungen, den hat, ein Betruͤger Mannes von Stande me Der heutige Moniteur enthaͤl Regierung und dem Uebereinkunft, die mi kende Befoöͤrderun In Folge dieses Besitzungen in der rensendung bis na auch, ohne irgend eine Porto⸗ Empfaͤngers abgegeben zogthums Toskana tritt vom 15ten d. Die National ⸗ Garde von Issy ist durch diejenige von Roy abgeloͤst worden. National enthält Folgendes: „ en Tagen das Geruͤcht verbreitet, 6ten leichten Infanterie⸗Regiments sse in Verbindung stände, airshofe verhandelt wird. namlich eine Coalition von 32 eine Verschwoͤrung ang Obersten zu bewirken. Mißhelligkeiten, die zwi Corps ausgebrochen w uͤchte nur ver Pairshofe verhandelt Wichtigkeit zu geben, haben wir t, und gefunden, daß, wenn ir bersten und dem Offizier⸗orps des ts weniger als politisch ciation dieser Art exi Commerce ent lches der Minister des
Der Empfan
at, sind noch immer die ver⸗ lauf. Der Gazette des ist der junge Mann, wel⸗ ame in der Chaise befun⸗ wesen, der unter der Maske eines rere Diebstähle veruͤbt haben soll.
t eine von der Franzoͤsischen von Toskana abgeschlossene t den Franzoͤsischen Paketboten Korrespondenz beider Laͤnder betreffend. ertrages kann die nach Algier oder u Levante bestimmte Korrespondenz oder Waa— ch dem Orte der Bestimmung frankirt oder Verguͤtigung, fuͤr Rechnung des ewohner des Großher—« ießen gleiche Vortheile. Diese Convention ab in Kraft.
schoͤnen D
Großherzoge zu bewir—
Choisy⸗le⸗
D Es hat sich seit eini⸗ Entfernung des von Paris mit dem Pro⸗ sem Augenblicke vor dem Im Schoße des Regiments soll bis 33 Offizieren stattfinden, die , um die Abs
als ob die
der in die
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ettelt haben rsache der
Man fügte hinzu, schen dem Obersten und dem Offizier⸗ eine politische sey. Ueberzeugt, daß breitet worden sind, um der wird, eine desto groͤßere denselben genauer nachge⸗ gend eine Differenz zwischen edachten Regiments atur ist, und daß
diese Ger ache, die
jetzt vor dem
besteht, diese ni durchaus keine
Das Journal du aus einem Circulare, we von Montalivet, an die Chefs der Ungeachtet einiger Versehen, ten geruͤgt gefunden habe, er Gendarmerie⸗
haͤlt folgenden Auszug Innern, Herr Gendarmerie ⸗Torps erlassen die ich in den mir eingesand⸗ kann ich nicht umhin, ei⸗ Offiziere meine Zufrieden geben, den sie in ihrem Dienst aber noͤthig, daß ich von al— nauesten zuverlaͤssigsten Nach⸗ und fuͤr sich noch so feste Stuͤtze der Si⸗
ten Berich nem großen Theil d dem Eifer zu erkennen zu Tag gelegt haben. Es ist len Seiten des Königreichs die ge richten empfange, der Gegen unwichtig seyn.
ch
Thaͤtigkeit soll sich uͤberall hin zelnen Fall wissen, ringsten verletzt mer moͤglich. lition der getäuschten Ehrge ihren verbrecherischen asse gegen die Regierun horsam zu verleiten, zeln, die ich zur S Wachsamkeit zu unter nicht genug, seine en Instructionen Geist der Sache durs t ansehen, bis in der gan eringste mehr zu thun bleibt.“ Herr Gudin,
stand mag an Die Gendarmerie, e und der Arm der Regierung. Ich muß seden ein— oͤffentliche Ordnung nur im G in so wenigen Worten, als nur im- icken der Krise, wo die C sse bedienen will, n, das Volk d die Armee
erstrecken.
und dies In diesen Augenbl igen sich der Pre offnungen aufzuhelfe aufzureizen, un st es ihre Pflicht, alle Maßre—⸗ des Staates treffe, durch ihre rzukommen. indem man die vor— der wahre Eifer chauen und sein Tagewerk zen Angelegen—⸗
zum Unge
stuͤtzen, ja ihnen zuvo Pflicht zu thun,
eschrieben treu erfüllt;
nicht eher fuͤr beend auch nicht das Der bekannte Marinemaler, sechzig Bilder zu ß von Versailles be sischen Marine
hat den Auf⸗ Diese Gemaͤlde, welche stimmt sind, werden die Groß⸗ zum Gegenstand hab aus Toulon vom Zosten v.“ eruͤcht verbreitet, daß das auf un— wader die Anker lichten ert Stopford
trag erhalten, für das Schlo thaten der Fra
Man schrei Morgen hatt serer Rhede
„Gestern e sich hier das G che Gesch der Admiral Sir Rob Anzeige zugehen lassen. Die un— Schiffe sollten am 3. J tracht der großen Zuvorkommenheit, beschloß er, seine olge dieser Zusage e, welches man dem mit großem Eifer be— raͤfektur keinen Saal enthaͤlt, der ge⸗ um alle Personen, die zu dem Balle ein— ist beschlossen worden, auf dem ßes hoͤlzernes Zelt aufzustellen, nd. — Die Rhede wimmelt in oße Menschenmenge begiebt u besehen, und Alle
liegende Englis In der That hatte dem See⸗Praͤfekten des fallsige ter seinen Befehlen stehen
Anker lichten, aber in Be Toulon aufgenommen worden
verschteben. dem großen Fest eben gedachte,
womit er in Abreise bis zum 9ten zu werden die Anstalten zu Admiral am ten d. zu Da die See⸗ raͤumig genug waͤre, laden sind, aufzunehmen, hamp des Batailles ein gro womit 300 Arbeiter beschaͤftigt diesen Tagen von Boͤten; eine sich hinaus, um die Englischen werden mit großer Zuv Wir haben Nachri erhalten. — Mouloud⸗ sind mit dem Paketboot angesehensten Maͤnner von der ihm begeben, um utzen gewesen sey. Aufnahme sehr zufrieden sey, er indessen nicht das Geringste berichtet. ch mit seinem kültivirten Boden, seinen nd seinen Strömen das beste Land das Reisen mit den Dampfboͤten ß er lieber 100 Meilen zu Pferde, sser machen wolle. Ben Aratch wird dem— Tekedempt mit dem ch eine Eskorte, die seinen Effekten durch die — Der Marschall Valse Der Courier aus Bona ist at dagegen Nach⸗ apatel bleibt an sein Gesundheits⸗Zustand hat sich mmt bedeutend zu. . Ochsen und uͤber 500 Hammel
orkommenheit emp chten aus Algier vom Zosten Ben-Aratch Ünd seine Reisegefährten Vautour“ hier eingetroffen. Partei der Mauren haben sich erfahren, ob seine Mission von en Aratch hat erwiedert, daß er uͤber den Erfolg der Sen⸗
mit seiner Er hat er—
kannt, daß Frankreich Staͤdten, seinen Straßen u der Welt sey, daß hingegen sehr ermuͤdend wäre, als 6 Meilen zu Wa nächst abreisen, um sich vereinigen; eyn duͤrfte, umherstreifenden A befindet sich jetzt vollkomm ausgeblieben. Das Dampfbo richten aus Oran der Spitze dieser sehr verbessert. Die Ausfuhr ni in wenigen Tagen mehr als 400 nach Spanien verschifft.
Greßbritanten und Irland.
Lenden, 8. Juli. Einige behaupten, die Herzogin ven zuge hicht den ihr zebahrenden nigl. Dohest, meinen sle, hätte, alg
zu Mascara oder er erwartet nur no hn mit allen raber zu geleiten
ot „Sphinx“ Der General
Kent habe im Krznun 1iinz zn5mmen hre
798
Wittwe des alteren Sohnes Georg s III. und als Mutter der Königin, vor den Herzögen von Sussex und Cambridge kom— men muͤssen.
Der Standard will wissen, die Minister hatten einigen Detailhaͤndlern die Versicherung ertheilt, daß die Bill, durch welche die Verhaftung wegen Schulden auf betruͤgerische Fälle beschränkt werden soll, in dieser Session noch nicht Gesetzeskraft erhalten wurde.
Vorgestern fand die Sheriffs⸗Wahl fuͤr das nächste Amts jahr in der City statt. Der Herzog von Nemours wohnte die— ser feierlichen Handlung bei. Gewählt wurden der Alderman T. Wood und der Alderman T. Johnson.
Die Morning Ehroniche erklart die Behauptung der „Times“, daß die Herren Hume und O'Connell am Kroͤnungs⸗ tage, als sie aus der Westminster⸗ Abtei zuruͤckgekommen, vom Volke ausgezischt und beschimpft worden seyen, fuͤr rein eclogen; dies Blatt versichert im Gegentheil, daß beide Herren, als man sie erkannt habe, zu wiederholten Malen mit Beifallsruf be— grüßt worden seyen.
Am Dienstage erschien vor dem Polizei⸗Amt in Bow Street ein Mann, Namens Fitzgerald, mit der seltsamen Klage gegen den jetzt als Kröoͤnungs-Botschafter der Koͤnigin von Por⸗ iugal in London befindlichen Herzog von Palmella, daß derselbe den Englischen 8956 um 306,000 Pfd. betrogen, die er zur Unterdrückung des Sklavenhandels in Brasilien empfangen, aber in seiner Tasche behalten habe. Er verlangte daher, daß die Englische Polizei auf der Stelle Schritte gegen den Herzog thun solle, so lange dieser noch in England sey, denn in weni— gen Tagen wolle derselbe wieder nach Frankreich zuruͤckreisen. Rebenbel behauptete der Klaͤger auch, der Herzog habe ihn um 1I, 000 Pfd. . oder wenigstens dazu e, ,, daß er um diefe Summe gekommen, die ihm als ntschadigung von Seiten der Portugiesischen Regierung fuͤr Verluste, welche er dort erlitten, gebuͤhrt habe. Diese zweite Beschwerde stellte der Klaͤger aber ganz in den Hintergrund und that, als liege ihm nur daran, daß die Englische Natien nicht um ihr Geld komme. Der Polizei⸗Beamte machte ihm jedoch bemerklich, daß er diefe Sache' vor dem Schatzamt zur Sprache bringen muͤsse, da es nur diesem zukomme, die noͤthigen Maßregeln zu ergreifen, um jene zoo, 6060 Pfd; zuruͤckzubekommen, wenn die Dinge sich so verhielten, wie Klaͤger behaupte.
Der Dechant von Westminster, Dr. Ireland, wurde am Sonnabend vom Schlage gerührt; die ermüdenden Ceremonien bei der Krönung scheinen ihm diesen Ungluͤcksfall zugezogen zu 6 doch befindet er sich schon wieder in der esserung.
agegen ist der Ober-Konstabler von Westminster, Herr Lee, wirklich ein Opfer der großen Strapazen geworden, denen er sich am Kroͤnungstage unterziehen mußte; er starb am Tage darauf im 63sten Jahre seines Alters.
Der Britische Naturforscher- und Gelehrten-Verein wird sich in diesem Jahre im August zu Neweastle versammeln; man glaubt, daß sich i700 Mitglieder dazu einfinden werden, naͤm⸗ lich 760 einheimische und soh0 auswärtige.
Das schoͤne Dampfschiff „Sirius“, welches sich jetzt auf seiner zweiten Reise nach New-NYork befindet, soll spaͤterhin dazu dienen, einen regelmaͤßigen Paketbootdienst zwischen Lon— don und St. Petersburg einzurichten Dem Vernehmen nach, wird es seine erste Fahrt nach der Russischen Hauptstadt am J. August machen. Man glaubt, daß sich der Personen⸗Ver⸗ kehr zwischen London und St. Petersburg dadurch sehr ver— mehren wird.
Niederlande. .
Aus dem Haag, 6. Juli. Die Prinzessin von Oranien hat heute Morgen die Residenz verlassen; in Cleve wird sie juerst uͤbernachten, und von dort aus die Reise nach Teplitz un,
estern war wieder ein großes Diner auf dem Lustschlosse im Bosch, dem der Großherzog von Baden und der Erbgroß— herzog von Sachsen-Weimar beiwohnten.
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 6. Juli. Der bisherige Oberstatthalter, Freiherr Sprengtporten, der in die hiesigen Blaͤtter einen Be⸗ richt uͤber die Ereignisse vom 20sten v. M. zu seiner Rechtfer⸗ tigung hat einruͤcken lassen, erhaͤlt von vielen Seiten Beweise des Bedauerns über sein Ausscheiden vom Amte. Unter An⸗ derem hat dies eine Deputation der Buͤrgerschaft ausgesprochen und, wie das Aftonblad pbehauptet, hatten sogar die Schiffs—⸗ rheder ihre Flaggen, zum Zeichen der Trauer, auf der halben Stange aufgehißt. Zum Andenken an die Amtsfuͤhrung des Freiherrn soll eine Medaille gepraͤgt werden.
Die Koͤnigl. Schwedische Akademie der Musik hat die Ton⸗ kuͤnstler Ole Bull aus Norwegen und Heinrich Wolff aus Frank furt a. M. einstimmig zu ihren Mitgliedern erwaͤhlt.
Deutschland.
Hannover, 7. Juli. (Hamb. Korr.) Se. Majestaͤt der König ist heüte nach Escherde abgefahren, um das dort be⸗ findliche Gut in Augenschein zu nehmen, welches Hoͤchstderselbe von dem Grafen v. Meerfeld kaͤuflich erstanden hat, Se. Köͤ⸗ nigliche Hoheit der Kronprinz begleitet Se. Majestaͤt auf die⸗ ser Excursion. ;
Der Ober-Hofmarschall v Wangenheim und der Kammer⸗ herr v. d. Decken sind von ihrer Sendung nach Kopenhagen zuruͤckgekehrt. Se. Masestaͤt der Konig von Daͤnemark ließ dem 3 von Wangenheim vor seiner Abreise eine kostbare Tabatl're mit dem Namenszuge des Koͤnigs in Brillanten uͤberreichen.
Hannover, 9. Juli. Die Hannoversche Zeitung theilt jetzt den Schluß der Berathungen der zweiten Kammer der Stände⸗Versammlung uͤber die einzelnen apitel der Ver⸗ fassungs⸗Urkunde mit. Das V. Kapitel, welches von den Land— staͤnden handelt, wurde, wenn auch mit vielen Aenderungen und Modificationen, angenommen. So beschloß die Kammer unter inderem, dem Paragraph des Entwurfs, welcher die Zulassung von Zuhörern und Schnellschreibern ,, den Antrag zu substüluiren, daß die Veroͤffentlichung der ständischen Verhand⸗ lungen unter den im Reglement zu vereinbarenden Bestimmun— gen stattfinden solle. Der Paragraph des Entwurfs, durch wel⸗ chen die Sitzungen der Kammer auf drei Monate beschraͤnkt werden, wurde ganz gestrichen, und überdies der Antrag, daß die Stände nicht alle drei Jahre, sondern alle zwei Jahre zu⸗ fammenberufen werden sollten, genehmigt. Dem Kommissions⸗ Vorschlage gemäß wurde die Einschaltunz folgenden Paragraphs beschlossen: „Die allgemeine Stände⸗Versammlung ist berufen, die verfassungsmäßigen Rechte des Landes zu vertreten.“ Pa⸗ ragraph G2, welcher den Standen nur ein Recht auf Zurathe⸗ . ung zuerkengt, wurde dahin abgegndert, daß sie so wohl wit e Prsylnziel⸗Ständt das Mech der Fustimmung zur Erlassung,
Die Maßregel fuͤr 3Zuruͤckrweisung der Gesandtschaft von in mil zwei 1 9 der n. Sitzungssaales ein ** 2 ache au t wurd l des Erscheinens zuruͤckzuweisen. zest rde, um sie im
Spanten.
Madrid, 29. Juni. Die Königin hat dem Franzoͤsischen berst Bory de St. Vincent, Verfasser mehrerer Werke uͤber anien, den Orden Karls III. verliehen.
In Cantavieja sind à6 National den Karlisten gefangen gehalten wurden, der Verbrennung des Hospitals Zeit die Truppen der Königin sich desselben bemachtig⸗ enommen haben sollen. . stellano meldet, daß der Pfarrer Merino sich am namstage in Cirat, einer kleinen Stadt am Ufer des befunden und bel diesem Feste als Priester fungirt
Abänderung und authentischen Inter pretatin und daß im Eingange der vom K, die Zustimmung der Sta welcher dem Könige allein da zuspricht, wurde ebenfall daß sie sich die Befugniß lauf Erlassung neuer Gesetze anzutragen, i rfe vorzulegen. Das hierauf zur ö es von den Gemeinden und Koͤrpen t der Masoritaͤt von einer S ? as von den Kirchen, Unterrichts /Anstalten um dagegen verworfen.
Von Weimar traf heute Nachmittag e Frau Großherzogin hier ein, stattet gin einen Besuch ab und fuhr sy um dort ihre Schwester, die Kren welche auf der Reise nach Ter
Wiederaufhebung, der Gesetze erhalten sollten, nige zu verkündenden Gesetze erwähnen sey. Der Paragraph, Recht, Gesetzes⸗Vorschlaͤge zu machen, von der Kammer dahin modifizirt,
chwyz bestand darin,
zuerkannte, sowoh auch Gesetz⸗Entwu kommende Kapitel, welch schaften handelt, angenommen, d milden Stiftungen
Gotha, 9. Juli. Ihre Kaiserl. Hoheit di Ünserer verwittweten Herz dann weiter nach Eisenach, prinzessin der Niederlande, begriffen ist, zu erwarten.
Oester reich. ; — — Wien, 8. Juli. Ueber den bevorstehenden Aufen
alt Ihrer Majestaͤten des Kaisers ruck, Mailand und Venedig
Eintheilung für die Zeit des Allerhöch ten
Aufenthaltes in Innsbruck 13 Einzug in In ang der Autoritäten. R Aug. Revue der Truppe
Gardisten, die dort von erschossen worden, weil von Chiva, als vor
wurde mi
ten, Theil
Frohnleich Misares,
Saragossa, 29. Juni. Der Christinische General Amor ch am 2äasten Morgens mit 1290 Mann Infanterie und llerie⸗Abtheilung von 200 Mann in Segorbe. der mit 2500 Mann in Basques stand, als ihm die Nachricht hinterbracht wurde, Amor uͤber Altura die Heerstraße zu erreichen suche, und wann demselben den Vorsprung ab. ngte, fand er die Stadt schon im Besitz der Feinde, und die Christinische Infanterie wurde bald umringt und genoͤthigt, die Amor selbst entkam mit der Kavallerie. ischen Generals ist nicht bekannt, man ᷣ 8 An demselben Tage verlor Borso di Carmenati 500 Mann in einem Gefechte, in dem auch sein erster Adjutant getöoͤdtet wurde.
Barcelona, 29. Juni.
einer Kava Karlistischer General, ruͤckte bis Holacan vor,
und der Kaiserin in Inn! ist folgendes Programm an
ls Amor in Altura an—
Freitag 10. un! achmittag Schloß Auras ; n. — Sonnt
Donnerstag 9. Aug. Vormittag Empf. suchen. — Sonnabend 11. 12. Aug. Huldigung. — Montag ]3. U paré. — Dienstag 14. ffentliche Anstalten ansehen und Audie Aug. Vormiltag Audienzen. — Freitag 17.
Waffen zu strecken. Der Name des Karli vermuthete,
Aug. Oeffentliche Ansiglten an Aug. Freischießen. — Mittwot
Aug. Abreis .
sehen und Ba derino sey.
l Nach Karlistischen Berichten soll der Aten Brigade der Thristinischen Truppen am 3 . den Karlisten unter den Befehlen des Generals Sarrasa eine Niederlage beigebracht worden seyn, worauf Letztere die Stadt Barbera angegriffen und eingenommen haͤtten. gefuͤgt, daß der Baron von Meer, nach Empfang dieser achricht, in Eilmaͤrschen von dem Lager bei Tarragona nach Alcover aufgebrochen, aber mit Energie zuruͤckgeschlagen und auf seinem Ruͤckzuge sehr beunruhigt worden ey. e iervon soll zu
Es wird hin—
e Die Kunde euß und Tarragona große Aufregung verur— cht haben, und wenn die Nachricht sich bestaͤtigt, so duͤrfte die Bewegung sich wohl auch auf Barcelona ausdehnen.
Spanische Gränze. In einer Korrespondenz aus Ba—
nne wird, auf Grund von Berichten aus Valladolid, die iederlage der Truppen der Koͤnigin unter Losada fuͤr vollkom— Der neu ernannte Kaclistische Ober— aber, General. Maroto, soll jetzt mit einer durchgängi— aller in den Baskischen Provinzen stehenden on Larlos beschaͤftigt seyn. Der Constitutionnel meldet aus Legroßo vom zosten v. M.; „Nachrichten aus Viang und Lodosa zufolge, er“ eifen die Karlisten abermals neue Maßregeln, um uͤber den u gehen; der General Espartero hat indeß die wirksam— orkehrungen getroffen, um sich dieser Unternehmung zu er General Guergus soll vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Don Carlos ist im hohen Grade erzuͤrnt auf n, und hat geschworen, der General solle die Niederlage von Peñacerrada mit seinem Kopfe bezahlen. sämmtliche Generale, außer Cabrera, das Vertrauen des Don Carlos verloren haben.
ruͤndet erklart.
n Musterun ruppen des
tags Abschieds⸗Au widersetzen.
abend. Abreise. . Tages⸗E
5. Oktober. Freitag. des Markusplatzes und der Sonnabend. Vorst
Aufenthal f Man versichert, daß
9 n h.
Fuͤrstenstein, 8. Juli. — Geburtstagsfeier und An kunft Sr. Majestät des Kaisers von . — Daß des gestrigen Tages ein hohes Fest begruͤße, hzeitig sichtbar zu werden, denn uͤberall in den Umgebungen des hiesigen Schlosses sah man geschaͤftige Perso⸗ nen in Prunk⸗Gewaͤndern mit fröhlichen Gesichtern dahin eilen. Auch die Morgen-Promenade unserer hohen Gaͤste war durch vermehrten Glanz ausgezeichnet und sowohl daran, als an den Vorbereitungen zu dem um 11 uhr staitfindenden feierlichen Gottesdienste in der Kaiserlichen Hof -Kapelle, konnte man wahr— nehmen, daß der Geburtstag des Kaisers von Rußland festlich J ᷣ n Fromme Wuͤnsche fuͤr den hohen onarchen entstiegen jeder Brust und belebten alle Kreise um so mehr, als die Erwartung, den erhabenen Gemahl unserer ochverehrten Königstochter recht bald an Hoͤchstihrer Seite zu hen, ihre nahe Erfuͤllung finden durfte. Was Vormittags nur ö frohe Hoffnung angedeutet wurde, ist Nachmittags um 3 * . auf die freudigste Weise in Erfuͤllung gegangen, indem des 'aisers von Rußland Majestaäͤt in Allerhöchstem Wohlseyn hier ie rt n * . der zre Majestaͤt die Kaiserin fahrt in gewohnter Art fort, die hiesige Gegend in ,, , ö , diesen Gelegenheiten uͤberall ö 6 , . zu begluͤcken. n Charlottenbrunn und Kynau sich dieses Vorzugs zu er— euen gehabt. Ihre Majestaͤt die Kaiserin e , ö Vw, tung unserer allverehrten aus Fischbach wieder hier eingetroffe—⸗ nen Kronprinzessin und aller hier anwesenden Hoͤchsten Herrschaf— ten die Burg Kynau in Augenschein zu nehmen und auf der in auf dem interessantesten Punkte der ganzen Gegend, Eharlottenbrunner Friedrichshoͤhe, zu verweilen. g. Gelegenheit genoß der als Geognost und Mineralog ruͤhm— ichst bekannte Apötheßer Beinert das seltene Glück, die hier in 1 Ferne dem Auge sich darbietenden Einzelnheiten nach 2 und Benennung besonders bezeichnen zu durfen. In der urg Kynau geruhten demnaͤchst Ihre Majestaͤt, das Mittags! mahl einzunehmen, . auch , die Hor stellunz des ynau, Rittergutsbesitzers Enger, und b 6. dem Ruͤckwege Charlottenbrunn nochmals mit Aller⸗ liheer Gegenwart, indem Allerhoͤchstsie die freundlichen nlagen der Gebruͤder Doͤring in Charlottenbrunn zu besichti— zen und daselbst den Thee an- und einzunehmen die Gnade hat— * Das schönste Wetter beguͤnstigte, wie Tags vorher bei dem esuche der Wilhelmshöhe, den Ausflug Ihrer Majestaͤt. Breslau, 9. Juli. Se. Königl. Hoheit der Prinz August e , y, 56 Abend nach 9 Uhr von ist ngekommen un i gerichteten Let , nn mn
erl. Hoheit die zeist vom Haag ha
der schoͤne Mor begann schon fr
begangen werden wuͤrde.
überfahren Besuch zaro degli Armeni. abend. Btsuch der den Patriarcha! wo eine Ausstellung
Bei der Vorüberfahrt nova im Palaste Trev ert. — 11. Oktober. Sonntag. dem Markusplatze zu Gunst Ball mit Beleuchtung Montag. Besuch des anstoßenden Entrepots der in St. Sebastiauo. Volks-⸗Fest am Lido. Vertheilung nd Besichtigung der fü alteten Ausstellung inl
Kirche St. Maria Seminariums, in Venedig befindlicher Metsterwerke st Besichtig ng der 2 kolossalen Statuen von es. Abends Oper im Theater della Fenice oi Staats Function. Tombola (Lol eu der Armen. Abends Cavalchis im Opern-Theater la Feni der Kirche St. Giorg ländischen Waaren, der Kir
Abends Staats⸗Geschäfte der Industrie⸗Prämien im diese Gelegendeit in demselbs ändischer industrieller Produ Nachmittags Besichtigung der Inseln t den dortigen Glasfa c. = I7. Dftober. Mltiwech. der Gallerie Manfrin, der, Kirche S i und des dortigen großen Archios. N er. Donnerstag. Abreise.“
Schweiz.
Luzern, 3. Juli. — Tagsatzung. Heute legte Erklaͤrung vor: nter heuligem D Holdener und Rechts-Anwalt Oe satzung die Erkiärung eingegangen, Juli über die Richtzulassung Rnordnungen getroffen habe, igert werden werde, so geben ttgehabte Abstimmun
döoͤchsten Herrschaf—
Allerhoͤchstihrer
. ki ; (8d. i. maskirter Vorgestern insbesondere
— 15. Oktober. is maggles
16. Oktober.
lazzo ducale u Lokale veranst Große Hoftafel.
und Murano mi Staars⸗
chtigung des Museums C Rocco, der Kirche achmittags Absthieds.
dien zen. — 18. Okto
sident folgende Eigenthuͤmers von
„Nachdem u Alt⸗Landammann sidenten der Tag Schlußnahme vom 3. schaft, von Schwyz er Eintritt in die Tagsatzung verwe gende Erklärung ab: 3. Juli nicht Stimmen zu i
atum unter der Adresse „an Hh hiker“ vom Mr daß in Fol
) Daß sie die sta e Schlußnahme betrachten, s ich seven; protestiren feierlich gar 1 ker , en d. b d sich bie ferneren Erflärungen ver Die Gesandien des Kantons Schwe
als gültig r hrer Ausschließung erforderl esnstweilen der angedrohten Gewal diefen unerhörten Akt; Regierung einholen un 8. Jult 1535.
entt un? Beit ar“
2) weichen
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3) werden Juli. Gester
bend um 8 Uhr traf Ihre rinzessin von m ihrer Teplltz unttr dem Namen einer
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42 hier ein und setzte heute fruͤh um 8 Uhr Ihre
Breslau, 8. Juli. — Sewerbe-Verein daselb st. — Bei dem zehnten Stistungsfest desselben ist über die am 2ten d beendete Geiverbe⸗Ausstellung, so wie uͤber die seit dem 3. Juli v. J. wirksame Buͤrger⸗Rettungs Anstalt Bericht erstattet wor⸗ den Die Ausstellung, welche 37 Tage gewahrt hat, wurde von 891 zahlenden Personen besucht, 1836 nur von 1560, 183 von 22368 und 1832 von 1000! Der ausgestellten Produkte wa— ren 805, im Jahre 1836 nur C90, im Jahre 1831 413 und im Jahre 1832 Bol Die Aussteller beliefen sich auf 168 und nur 3 waren aus Aber ⸗Schlesien. Von den ausgestellten Produkten wurde fuͤr die Summe von 1689 Rthlr. gekauft, im Jahre 1836 nur für 1313, im Jahre 18531 für 332 und im Jahre 1832 fuͤr 150 Rihlr. Sehr wirksam erwies sich wieder die höheren Orts gestattete Ausspielung von ausgestellten Produkten, indem 265 Loose abgesetzt und 684! Rthlr. geloͤst wurden. An Eintritts— geld und fuͤr Kataloge wurden 955 Rthlr. eingenommen. Die Einnghme des letzten Tages von 13 Rihlr. war fuͤr die Armen. Die Schlesische Gesellschaft verzichtete auf das Zehntheil der Einnahme, welches ihr fuͤr die vereinte Kunstausstellung zäkam, zu Gunsten des Gewerbe— Vereins auf das freundlichste. So spricht sich denn in allen diesen Thatsachen ein erhoͤhter Gewinn der hiesigen Industrie— Ausstellung aus und ist nur zu bedauern, daß die Ptovinzial⸗ stͤdte sie so wenig beschickt haben. Der Verein hat es an Einladungen nicht fehlen lassen; in 25 Lokalblätter wurden Ein- ladungen inserirt. — Die Burger⸗Rettungs-⸗-A Anstalt begann mit einem Fonds von 160 Rthlr. Ven den Ha Innungen und Mittel haben nur 9, zusammen 351 Rthlre, beigesteuert. Die Privaten waren dafur theilnehmender. Der Fonds erhob sich bis auf 1981 Rihlr. Zur Unterstuͤtzung meldeten sich 110 Per sonen, von denen 52 abgewiesen werden mußten, großentheils, weil sie keine rechte Bürgschaft fuͤr ihre Persönlichkeit stellen
sen und zwar nach Befinden = 39 Rthlr.; unter ihnen haben bis in 30. Juni 3 untegelmaͤßig und 13 ziemlich regelmaͤßig gezahlt, 12 sind oloß im Vückstande geblieben, Erwaͤhnenswerth ist es, daß gerade die Wittwen am puͤnktlichsten ihren Ver pflichtungen nachkamen. Nur 2 Buͤrgen mußten fuͤr die Ver— buͤrgten einstehen.
Muͤnstei, 7. Juli. — Gefängniß-Gesellschaft. — unbedingter als setzt ein großer Werth auf schnelle Zu⸗—
Diese, eine Tochter des Rheinisch-Westphaͤlischen Gefäͤngniß— nahme der Vevölterung gelegt wurde, die Sucht, sich bei den 1837 3160 Rihlr. durch Beitrage eingenommen, wovon 300 FZöeren belltbt zu machth, der auch die Fulgzt, lr ehen
Vereins, 1829 gegruͤndet, hat von da ab bis zum J. Januar
Rthlr. an die Gefängniß«-Gesellschaft zu Herford bei deren
Gründung abgegeben und etwas Über 2006 Rthir. 9 Zuschuͤs⸗
sen fuͤr die Zuchthaus-Geistlichen, Anschaffung von Gebet- und Erbauungs - Buͤchern und Unterstuͤtzung der Entlassenen, nicht ohne Erfolg fuͤr die Besserung moralischer Verderbtheit, ver— wandt worden sind.
Neueste Nachrichten von der Bevölkerung des Preußischen Staats.
Erster Artikel. Mit dem Jahre 1837 endete wiederum einer der dr eijaͤh⸗ rigen Zeiträume, an deren Schlusse verfassungsmaͤßig eine ) lung der Einwohner des Preußischen Staats erfolgt. hre Vollziehung liegt zunaͤchst jedes Orts Polizei⸗Behoͤrden ob, von welchen das Ergebniß durch die Landraäthe an die Regierungen gelangt, die dessen Richtigkeit pruͤfen, und die uͤbersichtliche Zu— sammenstellung fuͤr das statistische Buͤreau besorgen. Mit allen bis jetzt nachträglich eingegangnen Verbesserungen ergab die zu— letzt vollzogne Zahlung * den ganzen Preußischen Staat, je⸗ doch mit Ausnahme des Fuͤrstenthums Neufchaͤtel, 14, 098, 125 Einwohner mit Einschluß des gesammten Militaͤrs, welche fol⸗ gendermaaßen unter die acht Provinzen in ihren fuͤnf und zwan— zig Regierungsbezirken vertheilt sind:
. K ö „Fin. Einwohner
Namen der Provinzen Flächeninhalt Zahl der Ein 6 und nach geogra⸗ wohner mit gcogr api
. ; . phischen Qua. Einschluß des ; . Regierungsbezirke. dratmeilen. Militars. .
. Königsberg .*. 08,“ Tab, 162 18298 2. Gumbinnen... ..... 298,0 558, 192 1872 3. Danzig. ...... 152,23 349,218 2293 1. Marienwerder ...... 319,11 99, 001 1562
; — — — ö Provinz Preußen 118,0 2, 152, 813 1827 5. ö JJ 321, 03 788,578 2451 8 ne ng 214, 32 381, 128 1774
ö are a 2 x 2 c Provinz Posen 536, 1 1,169,706 2180 J. Potsdam mit Bellin .. 382,1 1,005,322 2628
8. ran süt.. 3418, 12 736,089 2112 Provinz Brandenburz 30, 1,741, a1 2382 ö 236, s 3 161,440 196690 19. Vöslin ..... . 258.39 365 a7 jalz 11. Stralsund 7,9; 6, 28 2 K / 79, o 160, 128 2030 Provinz Pommern 574, 20 voho, 285 1721 12. Breslau... ... 218,“ 1,027, 799 4112 13. Oppeln.... ... .... 213,06 So7, 393 3322 d 250, 3 an, 281 3370 ! Provinz Schlesien Til, 2,679, 173 3612 153. Magdeburg.. 210, 13 598,981 2850 16. Merseburg......... 188, 652,59 3457 J 6, 312.615 5063 Provinz Sachsen 150,83 1,551, 187 3395 1 , , ze, gz, he 1 95 ii7 275 1306 4 935, 03 17.2765 1361 i 110,11 503,916 3597 ö rolf Westfalen 2 , ghd kJ // J 0g. isl, o Kis 3 ö Hö i 131,12 M6, 796 3407 1 ⸗ꝰ) 75, 33 371,189 1911
) — — — k— Rhein⸗ Provinz 4187,11 2,775, 735 5orñd
Im ganzen preußischen Staate 5077, 1 14,098, 125 XT
Die preußischen Besatzungen don Rm und ; sind in der hier angegebnen Einwohnerzahl fuͤr die n, nen Regierungsbezirke Koblenz und Trier mit begriffen. Das Fire en, Lichtenberg, welches bei der Zaͤhlung zu Ende des Jahres 1831 noch abhgesondert als neue ö erschien bildet jetzt den andrarhlichen Kreis St. Wendel im Re lerunga⸗ beltefe Tfier. Der Flächeninhalt in géographischen Quasret—,
auch , Angaben der Einwohnerzahlen veranlaßt habe. Anderer 3
meilen empfängt fortwährend Verbesserungen, so wie die Ver vollkommnung der Huͤlfsmittel es gestattet: die hier dafuͤr ge brauchten Zahlen sind das Ergebniß der bis jetzt bekannt ge⸗ wordnen zuverläßigen Berichtigungen.
Nachdem der preußische Staat durch die Begebenheiten seit dem Jahre 1813 wesentlich seinen jetzigen Umfang a hatte, wurde zunächst am Ende des Jahres 1816 eine Zählung seiner Einwohner veranstaltet, —
welche dafür ergab.... .. 10,349,031 da nun zu Ende des Jahres 1837 gezaͤhlt iin 14, 098, 128 . ; rm er- , so sind waͤhrend der inzwischen verfloßnen ein und zwanzig Jahre . . ), 749, 00 hierunter befindet sich als dußerer Zuwachs das
Fuͤrstenthum Lichtenberg, welches zuerst bei der Zahlung zu Ende des Jahres 1834 zu— en nn,, ,,,, 35, 256
nach deren Abzuge bleiben innrer Zuwachs. 3,713, 838 der Ueberschuß der Gebornen uͤber die Gestorb⸗ J nen betrug in diesem Zeitraume . ...... 3, 038, 699
es bleibt also außerdem noch ein Zuwachs von b 75, 139 welcher nur dadurch entstanden sein kann, daß entweder die Anzahl der von auswärts Angezognen großer war, als die An— zahl der nach außen Verzognen; oder daß in die Zahlung zu Ende des Jahres 1837 Menschen aufgenommen wurden, die zwar zu Ende des Jahres 1815 schen im preußischen Staate lebten, aber in die Zählung, welche damals vollzogen wurde, noch nicht kamen. Wahrscheinlich haben diese beiden Ursachen gemeinschastlich gewirkt. Einerseits haben nicht blos einzelne Menschen mancherlei Veranlassung ihr Dasein der Kenntniß der Obrigkeit zu entziehen, sondern es besteht auch wohl in den Ortsgemeinden selbst eine Neigung, die Zahl der Octseinwoh— ner zu gering anzugeben, um an Leistungen, welche nach der
konnten. Es wurden an 38 Personen 1562 Rthlr, vorgeschos— Lin wehnerzahl berechnet werden, etwas zu. sparen die Sergfalt
der Aufsichtsbehörden kann aber nur allmalig diese Verheim— lichungen entdecken, und vollstandige Angaben der Einwohner⸗ zahl bewirken. Die Zählungen vervollkommnen sich unverkenn— bar fortschreitend in dieser Beziehung; es muß aber unbefangne Muße dazu vergoͤnnt werden, um nicht den entgegengesetzten Fehler zu veranlassen. Nicht ganz grundlos erscheint we⸗ nigstens die Besorgniß, daß vor vierzig Jahren, wo noch
uͤber die Ursachen vermeintlich allzu geringer Vermehrung oder wohl gar vorkommender Verminderung aufßuregen, zuweilen
An eits scheint es aber auch nicht zweifelhaft, daß der Preu— ßische Staat, wenigstens im Durchschnitt mehrerer Jahre, durch Anziehende mehr Einwohner gewinnt, als er durch Wegziehende verliert. Es ist hierbei nicht an Einwanderungen oder Auswan—
derungen ganzer Familien mit Kindern und Greisen, Hausge—
räͤthe und Wirthschafts-Bedarf zu denken, die zwar vlel Auf⸗ sehen erregen, aber viel zu selten vorkommen, um fuͤr das Ganze wesentlich erhebliche Veraͤnderungen in der Volkszahl hervorzu⸗ bringen. Wohl aber ist es die leichte Beweglichkeit junger Leute,
welche nach vollendeter Erziehung — wie man sagt — ihr Gluͤck
unter Fremden versuchen wollen, was einen im Einzelnen an⸗ scheinend unbedeutenden, im Ganzen aber sehr mächtigen Ein— fluß auf die Bevoͤlterung uͤbt. Der groͤßte Theil derselben hat seine Heimath gar nicht in der Absicht verlassen, nie wieder da⸗— hin zuruͤckzukehren, aber er findet auswaͤrts guͤnstigere Gelegen⸗ heit zum Erwerb, und endlich zur Niederlassung, und buͤrgert allmaͤlig so vollstaͤndig ein, daß er sich unter den Eingebornen verliert, und kaum noch etwas an sein Anziehen von Außen her erinnert. Die Mannigfaltigkeit der Erwerbszweige in gro— ßen Staͤdten, und die Leichtigkeit, seltene Anlagen, Fertigkeiten
und Kenntnisse ö zu machen, ziehen vorzuͤglich An—
oͤglinge dahin. Auch die größeren Staaten uͤben eine aͤhnliche Anziehungskraft auf die Jugend der kleineren aus . Gründen. Besonders auffallend zeigt sich dies in solchen Jah— ren, welche wegen Stockungen im Verkehr, Mißärndten und Seuchen der Volksvermehrung im Ganzen unguͤnstig sind: die Regierungen der groͤßeren Staaten haben mehr Mittel, die Un— gunst solcher Zeiten ertraͤglich zu machen, als die Regierungen der kleineren.
Es bleibt zwar unmoͤglich, vollstͤndig abzusondern, was von der Volks-Vermehrung, welche die . , dem Zuwachs durch den Ueberschuß der Gebornen, einerseits der genaueren Zaͤhlung, oder andererseits der Einwanderung angehoͤrt; indessen duͤrften die nachstehenden Betrachtungen doch dazu dienen, die Wirksamkeit eines jeden dieser beiden Ümstande einigermaßen zu schaͤtzen.
Es wurden Einwohner gezählt zu Ende des Jah—
J , 10,3 19, 031 dazu kamen in den sechs Jahren bis zu Ende des
Jahres 1822 durch den Ueberschuß der Gebornen 1,018,273
wodurch die Anzahl wuchs auf ... . .. ..... 11,397, 304 es muͤssen aber in diesen sechs Jahren außerdem noch . hin nge nnn, fil, // 266, S290
denn die Zaͤhlung zu Ende des Jahres 1822 ergab 11,664 TJ
In den folgenden sechs Jahren bis zu Ende M3 . Jahres 1828 traten hinzu durch den Ueberschuß , 985, 112
wodurch die Einwohnerzahl wuchs auf... . ... 2, 6 19, 215 es muͤssen aber außerdem noch hinzugekommen sein Ji, Sß̃õ
denn die Zählung zu Ende des Jahres 1828 ergab 12,726,110 In den hierauf folgenden sechs ö, bis zu * . des Jahres 1831 betrug der Ueberschuß der Ge— ,, . 558, 718 wodurch die n n ö 15, 8 *, S28 Hierzu wurde das Fuͤrstenthum Lichtenberg erwor⸗
n mii 35, 2535 außerdem muͤssen aber noch hinzugekommen sein .. 189, 843
denn die Zählung zu Ende des Jahres 1831 ergab 13,509, 92 In den folgenden drei Jahren bis zu Ende * n Jahres 1837 betrug der Ueberschuß der Gebornen 446, 596
wodurch die Einwohnerzahl wuchs auf . ...... 13,956,523
es muͤssen aber außerdem noch hinzugekommen sein al S5z
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denn die Zahlung zu Ende des Jahres 1837 ergab 11, 09686, is Außer dem Zuwachse durch den Ueberschuß der Ge— bornen und durch die Erwerbung des Fuͤrsten thums Lichtenberg, vermehrten sich nach vorstehen⸗
der Pertchnung die Einwehner des Pre n ; er ußisc;h en