ausstleßen und einige
12. Nov. iff sogleich diejenigen ß
— Als a von Hambur halb Witten r Eapitain desselben das setzten Richtung kommend usteuern und ließ daher,
(Mag d. Ztg.) — De schädig⸗ M das Magdeburger
kommend, sich Morgens 6 Uhr eine erge in der Fahrt befand, bemer kie Hamburger Dampsschiff gerade auf das eine Gefahr vorhersehend, sein daß das eine Rad be⸗ rfand einschlug, während dem Steuermann des Schiffes zugerüfen wurde, seinem Schiff eine an⸗ u geben, da an der Stelle das Fahrwasser fuͤr reit genug war. Das Schiff fuhr aber dennoch Magdeburger Schiff ein, zertrümmerte dessen ch die Kajuͤte des Capitains befand, dessen Gelder uͤber Bord gingen, und riß einen Nades und der Schiffsbekleidung mit fort, während Spitze eine unbedeutende Der That⸗Bestand dieses Unfalls wurde rt und Stelle durch die von Wittenberge requirirte ichtlich festgestellt, und ist zu hoffen und zu wün— uleitende Untersuchung das Resultat ergeben ser Wille, sondern nur Ungeschicklichkeit ab⸗ mannes des Hamburger Schiffes diesen Un— wie wir hoöͤren, dieses Schiff sich schlecht Das hiesige Schiff traf in Folge des⸗ gewohnlich, nmlich am Sonnabend nachdem solches schleunigst ent⸗
Magdeb nur es Damp DBampfschiff,
Stunde unter
suchte indeß das Englische Haus das st nach den Verhaͤltnissen d d namentlich auszumitteln,
Avisobriefe er sich doch vorer zu erkundigen un daß er wieder in den Besi Herr B., Chef des hiesigen
Italiaͤnischen Grafen Ital sich, des Italian ischen unkundig aus Italien gekommen. langte nähere Beweise wirklich der sey, fuͤr
darauf ein an ihn ange Kaiserlich Oesterreichischen Minist ierselbst, worin der Her Grafen Gluͤck wuͤnscht, seiner Guter komme.
g des Geldes bereit, nächsten Morgen wi er ihn nur warten).
Freiherrn von Handel, erfuhr, daß das Schreiben ein nun alsbald zur Arretirun welcher ein schon lange Ze beruͤchtiater Betruͤger aus in Paß und d
en stiften oder das geriagste ich mich durch die mir per⸗ gekränkt fühle, eweggruͤnde auf ch mit demselben Schiff, wieder umkehren muͤssen, denn jene mich im Parlamente begann schon Englische Kuͤste verließ. ck, und aus diesen allein: das Ministerium beipflich⸗ Provinz alle moralische hat dieseibe zu einer vollziehen⸗ elne ihrer Maßregeln von weiges der Reichs Legisla⸗ tlich wird die hiesige Regierung jetzt von ihren Plätzen
Ich kann es aber mit dem dieser Provinz und meinem cht in Uebereinstimmung brin usgehen, und die mir,
als höchst nachtheilig fuͤr Ihre anftigẽ Wohlfahrt erscheinen, Unter so unerhörten und u würde es weder Ihnen noch mir zum ich hier bleiben wollte. vertheidigen, Ihre Beduͤrfnisse und die Unklugheit und Grause während sie nur zu
gen, daß sie aus persoͤnlicher schaft entsürungen sind, auch Kolonieen und die Fortdauer aufs drohendste gefaͤhrden lauben es mir nicht,
n einzugehen Aufmerksam denn Sie werden in
wart hier noch den mind Uebel abwenden könnte.
onlich im Oberha kehre ich nach Eng mich einzuwirken vermocht, welches mich hierher brachte, systematische Verfolgung gegen in dem Augenbli aus folgenden Gruͤn Das Verfahren des Oberhau hat der Regierung dieser und Autorität genommen. t den Null herabgesetzt und jede ein der vorherigen tur abhängig gemacht. von zwei oder drei Pairs ehandhabt.
m Sten d.
ob es wahr sey, seiner Guͤter kommen könne. auses, redete den angeblichen allein dieser entschuldigte zu feyn, da er schon als K B. bekam Verdacht, und ver⸗ von dem angeblichen Grafen, daß er den er sich ausgegeben. Dieser brachte blich gerichtetes Schreiben von dem er- Residenten, Freiherrn von r Minister ⸗Resident dem an ⸗ daß er wieder in den Besitz erklärte nun sich zur Auszah⸗ bat aber den angeblichen Grafen, den kommen (nach Anderen ließ ab sich Herr B. zu dem us kunft zu erhalten, und fabrizirtes sey. Natuͤrlich wurde ngeblichen Grafen geschritten, m Vaterlande entfernter Zu bemerken ist
use wider fahrene Behandlun land zuruͤck. Hatte
so hatte i von der ent
iänisch an, Magdeburger
chnell so weit ans Land steuern, anz in Uf
ck, wo ich die den kehre ich zurn
8 ere Richtun Dampsschisfe
kasten, worin een. und
. m Verbot zuwi Handel h sofort vor das gewöhnliche Kr
ö enehmigung nehmer an einer Zusammenrot
ea, verurtheilt.
ĩ i 1 im Parlamente ntonio Quiroga.
was ich den harakter schul⸗ gen, fuͤr Maßregeln, meiner innigen Ueber⸗ jetzige Ruhe und machen zu erhaͤltnissen
* mburger Schiff nur an der Journ.) Bei meiner Rut 1 h nd ich die Gemuͤther in ga
st in permanent
Unterdessen b um nahere
dig bin, ni die von An eugung nach,
st aus seine Bayern seyn soll. ie ubrigen Briefe ganz in und man ist also um so begieriger,
mich verantwortli nregelmäßigen Vortheil gereichen, wenn ich Ihre Rechte
aber, daß se seyn sollen, rung zu erhalten.
um unversehens alles glauben läßt, 7 Uhr habe ich gro zu zelangen. Ich fa mengerottet, den ununt welche sich in der deten. Am Ende Salve; in einem Augenblick wa davon. Ich vernah den Ruf erhob: E und sich sch Infanterie der Rach Hause zuruͤckkehrend, Quiroga, der von einer
Königin Regentin umgeben war. ll wieder aus, .. Alle Laͤden sind duͤstersten Anblick dar. starke Abtheilung In Alle anliegend
Im Parlamente kann und Wuͤnsche auseinand mkeit von Maßregeln dar— sehr dem Vorwurf unterlie⸗ nimositaͤt und Partei⸗ Leiden⸗ die Wohlfahrt dieser wichtigen dung mit dem Bri— Die engen Graͤnzen in eine Erörterung der „die während meiner hiesi— keit beschaͤftigt haben; auch der heute von mir die ich an die unter meiner Regie⸗ ikanischen Provinzen gerichtet habe, e Ihr Wohl beruͤhrende daher nur noch die Ver— inem letzten Athem⸗ ebensten Freund finden wer⸗ aͤrksten Banden des öoͤffentli⸗ ch Hochachtung und Dankbar—
O est erreich.
10. Nov. (Sch les. Ztg. Berichte ein neuer Verfuch des Don Carlos
thun, die, Bonntag fruͤh, wie nit voller L uf welche Weise
ahrten eingetreten ist.
Duͤsseldorf, 12. Nov. Gestern Abend gegen 9 Uhr traf hre Königl. Hoheit die Frau Erbgroßher Schwerin, von Paris kommend, feige ⸗Auartier im Breidenbacher
aus Spanien auf Madrid fremden Of⸗ Heere befinden, sehen sich in n meistens betrogen, ͤ Möglichkeit geschont Fremden selten eine
melden, daß Alcala⸗ und
bis zum kuͤnftigen Frühja welche sich im ihren Hoffnung das National ⸗ Aus diesem Grun wie sie ihre Th auch ihre Geschicklichkeit, daß sie nach kurzer Zeit S jetzt eben der Fall mit zwei Fuͤrsten Schwarzenberg und Ba der Sache des Don Es aroto sie zuruͤcksetze,
der Paͤpstlichen welche der getroffenen Uebereinkunft wird vermuthlich erst mit
hmen, jedenfalls aber im n
ihrer Verbin
arlistischen en und Erwartunge Gefuͤhl der Spanier nach de erreichen die aͤtigkeit und Ergebenheit verdiente, und die panien wieder verlassen. Oesterreichischen Edelleuten, dem Josica, welche aus reiner Carlos ihre Dienste widmeten, im Begriffe sind, nach
tischen Reiche dieser Antwort er verschiedenen Maßregel gen Verwaltung meine ist dies nicht noͤthig, erlassenen Proclamation, rung stehend die vollstaͤnd Gegenstände antreffen. sicherung hinzuzufuͤgen, n mir den treusten und erg fesselt an Sie durch die chen und des Privatlebens, dur
Wie es heißt worden, daß in Jahrestages der des Towers abge
m, daß eine s lebe die Freiheit, Gefecht zwischen diesen Tr Linie an der Puerta del Sol en begegnete ich dem General— Eskorte des Regiments de Ich hoͤre den Generalmarss neue Erkundigungen einp, geschlossen, die Stadt bietet d r Aicala⸗ Straße fand ich ein Ich mußte zurll der bewaffneten einzelne Flintenschuͤsse. en Deputirten V Martinez de la Rosa, die er ni er behauptet, sie, mi Er glaubt, d sondern auch zn Spannung hat sich ile achrichten aus den Provinm Scenen von Va
uppen und M
d ogin von Mecklenburg⸗ tsponnen hann ö. ö
Stellung, in und nahm das Ab— iervon ist,
en Nor damer igsten Aufschluͤsse uͤber all
Ich brauche
daß Sie bis zu me Wissenschaft, Kunst und Literatur.
In der Versammlung des nissenschafilichen Kunust— erelng am 18ien d. M. vollendete Herr 8e n. unst
heilnahme jetzt aber, weil M Desterreich zuruͤckzuk Die Räumung
fanterie aufgestellt.
; eidel seinen Bor⸗ g: über das Leben und die Werke Schlüter. Den Freun— en der vaterländischen Kunstgeschichte wurde die Zusicherung gemacht. Herr Dr. Seidel diese sehr schätzbare Monographie de mnãchst u wünschen wäre, daß von den vielen eeffichen Stulpiuren, welche Berlin von der Meisterhand S lilter's dem Werle Abbildungen beigegeben würden. — Unter den eichnete sich brsonders ein Blatt ven De la erzogs von Guise, aus, welches sich in der Obaohl nur in suihr ehalten, machen sich dennoch die Figuren durch Aus⸗ ö lung eben so geltend, als ob sie lebensgreß wälen. n derselben Handlung bestndet sich gegenwärtig ein größeres Oel
en Straßen Entfernung hoͤrte ich meiner Wohnung traf ich d en Isturiz und ohnungen gefunden hatte; staͤnden auf den Proscri icht bloß das M
Legationen und Ankona's, emäß am 20sten beginnen nde dieses Monats ihren äachsten Monat vollendet
Blaeas zeigt sich ehne Aufenthalt etreten wur de. lyriens eine schnel⸗
ist von der Regierung der Befehl erlassen alven mehr zur II. vom Geschuͤtz
Martello⸗Thuͤrme an der
besorgt we
in ihren Dem Drucke übergeben wird.
Anfang ne
Der Zustand des kr so entschieden besser, beschlossen und Patient erwart lere Wiedergenesung.
kunft keine S Restauration Köͤnig Karl's feuert werden sollen geht das Geruͤcht, daß die Ostkuͤste von England unverzuͤglich in Vertheidigungs⸗ gesetzt werden sollen.
Die Fonds de die letzten Wahlen und
schoͤpft seyn.
anken Herzogs ven Reise nach Görtz stern Mittag schon an et von dem milden Klima
ausgelegten Aguarellen Roche: der Tod des Kunsthandlung des Herrn fleinem Maße druck und Han
die Aufwiegler n 'inisterium, Cortes stuͤrzen wollen. Gemuͤther bemaͤchtigt. sind ebenfalls nicht lencia haben sich zu die Kunde von jenen man mit etwas mehr Foͤrmlichkei Cordova und die
zachse befindet. beruhigende Murcia und Alicante erneuert, Schreckens-Auftritten eintraf. Nur nahm t die Niedermachung der G Generale Oraa und Quiro manenten Ministerrathe beschieden worde daß die von der Regierung getroffen in Respekt halten werden. Wie q Mit der näͤchsten Post weiteres u die uns ziemlich lang wird.
6 Toryistischen Carlton Klubs sollen durch
Wahler,⸗Registrirungen fast ganz er— Italien.
A. 3.) Gestern Nachmittag ist der nd in der
zimälde von einem jungen Wiederiändischen Künsiler, de Kegser in niwerpen, die sogenannte Schlacht der goldenen Sporen bei Cortryk m Jahre 1302 vorstellend, in welcher der Graf äititr von den Bürgern von Gent erschlagen wurden. Das Bild und nach der Versicherung der Herren kürzlich den jungen Künstler in Ant⸗ ortschritte seit jener Zeit sehr bedtu— tvollen Urtheile der genannten beiden nsilet, Rubens in Hinsicht des Kelorits von keinem späteren Meister j: mals ieder so nah errelcht wurde, wie von de Kevser.
Mailand, 4. Nov. ( Russische Großfuͤrst Thronfo Vella Reale abgestiegen, w Radetzky, und mehrere e. Kaiserl. Hoheit un fuͤrsten zu begruͤßen, welcher den burg zuruͤckerstatt Kirchenparade. Corps der nach geendetem hier ein taktisches Infant Mandͤver stattfinden.
fangenen vor. von AÄrtois und seine sind zu dem per Man hofft noch immer, Maßregeln die Aufwiegler wird dies alles enden?
das Resultat dieser Nacht,
Deutschlan d.
Nov. (A. 3.) Gestern Abends 7 Uhr staten der Küinlg und die Königin mit den e Koöͤnigl. Erzgießerel, um das bei Beleuchtung in Augenschein sich in hellen S uͤberging und der S lühendem Erz. Das Bild ien wie eine ätherische Gestalt, emporgestiegen in der sie gegossen wurde. Herrschaften in das Lokal, vergoldeten Fuͤrsten ⸗ Statuen, Maximilian J. und Friedrich der Beide Standbilder, vorzuͤglich letz⸗ Beleuchtung eine grandiose Erscheinung des Schillerbildes den d doch so prachtvollen
seit acht bis zehn Jahren be⸗ Frequenz der hiesigen und durfte nament⸗ o gestiegen seyn. Höchst Unwersitaͤt war der während der Jubel begruͤßte Be⸗ Der Monarch untersuchte die s geringste Detail, und es mit dem Resultate zufrieden tzt hat dieser Besuch die gesuchten
lger hier angekommen u ommandirende, en. Bald darauf Konig den Groß— eich in der Hof⸗ affenplatze Messe spielten die vier M ier Treffen aufgestellt war, und Morgen wird avallerie⸗
o ihn der Offiziere empfing ser Erzherzog Vice⸗ Besuch sogl Heute war au Waͤhrend der Garnison, welche in v Gottesdienst zweimal defilirte. erie⸗ und Dienstags ein
Munchen, 11. besuchten Ihre Maje Prinzen und vollendete Standbild zu nehmen. nenschimmer, das Ansehen gab,
des Dichters ersch autz dem Schacht der Dammgrube, Darauf begaben sich die Hoöͤchsten
wo die beiden kolossalen, fuͤr den Thronsaal bestimmt, Siegreiche, aufgestellt sind. teres, machten bei Lampen⸗ so daß selbst die magische goldenen Statuen in ihrer ruhigen un Wirkung keinen Eintrag that.
Tübingen, 8. Nov. Die deutend (von 900 auf 600) gesunkene Universitaͤt fangt wieder an, sich zu
inter ⸗Halbjahre auf ð0
ide schon 1835 gemalt Ragnus und Begas, welche verpen besuchten, end, so daß nach dem gew
6 . 2
Prinzessinnen di Schiller s Das Dammerlicht verwandelte der in Purpurfener als sei sie von g
er Telegrapb.) Seit einer kurzen e die interessanteste Ausführung ei— en in kleinem Maaßstabe be obach— der Apotheker Lehmeper und der . ch den Entdeckungen und Grundsätzen eines olta, Derstãde, Gang und Stetaheil über Wechselwirkung zwischen Ragnetißzmus und Galvanismuß, einen Telegraphen nach eigenen . Ideen ausgeführt baben, und durch diesen, in dieser Beziehunz in Schlesten ersten wissenschaftlichen Bersuch, von ihren
cinander entfernten Wohnungen aus, vermtttelst einer und galvanisch⸗-ma espondenz führen
(Ein ele ctre⸗ mag netis eit können wir hier in Rei es electro⸗ magnetischen Telegraph n, indem zwei Privat aufmann Schimmer, na
General Narvaez t den Anfuͤhrern der Nationa
Spanien.
3z. Nov. (Jour. du Commere Man wußte,
ch in jener
ergiebt sich jetzt Capitain von die tere hat, wegen diese eingereicht, worden ist. Frias und seine Koll ig erwarteten, acht hatte
e.) Seit ge⸗ daß die Ruhe inister sind die ganze Nacht ruppen stehen seit gestern in i Zeichen zu marschiren, . efehl erhalten, sich und in Getase und Pinto General Aldama wurde vallerie zu versammeln und die je⸗ s de las Amarillas durch die ver⸗ um Aufsehen zu
Madrid, ern herrscht hier große eute gestört werden wurde, versammelt gewesen. Kasernen bereit, hatte der Marquis init seiner Brigade Madrid zu naͤhern weitere Befehle zu beauftragt, alle disponible Ka nige der Brigade des Mar qui schiedenen Thore in die Hauptsta Tordova, Oberst de tin“, und der General- Capitain esetzt worden. Maßregeln getroffen. Morgen einige Gruppen, zu beabsichtigen. eicher und stuͤrmisch la Montera fuͤllten sich mi Um 7, Uhr hoͤrte Puerta del Sol Ver zig National⸗Gardisten, u Montalvo, waren die Er heit! Tod den Ministern wird in allen sind geschlossen. Theil der Nationa melten Truppen. gung angestiftet hatten, die Auflösung der Cort zano soll zur Praͤsidentsch sedoch wissen, das neue Mini esetzt seyn: Vadillos, apaz, Mar ine⸗Minist Innern; Mateos, Finanz⸗ Ministeriums der Justiz und General Oraa ist in das Minister⸗Conseil berufen worden. arvaez wird mor
Aufregung.
cinlich von rabtleitung netischer Kräfte, eine genaur und schnelle Kor⸗ özunen. — Der kleine zusammengedrängte, auf je= er Siation in einem Parterre-Zimmer aufgestelie Telegraph, hat fur einen Flächenraum von 2 Quadratfuß, und bestebt aus 3 höljer⸗ en mit beweglichtn Scheiben versehenen Säulen, auf welchen Mul. tiplifatoren befestigt sind, d. b. höljerne, vierkantige Rabmen, deren übersponnenen in deren magnetischen
um auf das erste
de las Amarillas den die jedoch (wi
In jener denkwuͤrdigen egen groͤßtentheils in daß man ihnen die Ke die Polizei den Befehl erhalte die es wahrscheinlich machten, Die Alkalden der einze derem Sinne.
Nacht, welche der H dem Palast zubrachten,
erwarten, und der hle abschneiden wurde
lich in diesem erfreulich und wichtig fuͤr die rien unvermuthet erfolgte, uch Sr. Majestaͤt des Königs. nstalten und Gebaäͤude bis in da macht Alle gluͤcklich, zu seyn schie die Ausmitte
dt zu fuͤhren, daß eine) Regiments „Königin, Quiroga waren davon in Kennt⸗ daher alle nöͤthigen Vorsichts⸗ uerta del Sol bildeten sich am Feindliches sie jedoch immer San Geronimo
Seiten mit serdraht mehrere Mitte Magnetnadeln auf stählernen Spitzen Erd⸗Weridian schweben; dann aus einem gätvanischen Erregungs—⸗ KAbparat von verdünnter Sure, Kupfer und Zint-Cylinder, und udlich an einem kleinen Apparat, Kemmutaior genanut, welcher r . Sirom . nach links, ewegung augenblicklich in die entge⸗ s gengesetzte Bewegung von links nach 0, . um hier. urch die Magnetnadeln bald nach Osten o Die Leitung von einer Wohnu rück gerechnet, circa 2000 bei dem Rathsihurme vorbei,
einem mit
mit großem bundertmal
ver meiden. umwunden
darauf hin, Sonntag zu Und diese Partei,
Man hatte
An der P allein sie schienen nichts Uhr Abends wurden er. Die Straßen Alcala, t Neugierigen und Uebelgesinnten. ere Füntenschuͤsse und die an der zuruͤck. Ein
daß derselbe lge gehabt, austelle fur Gebäude fuͤr naturwis⸗ roßen Schritt weiter zu bringen. ) In voriger Woche eeschiffe von Holland loͤschen zu se⸗ tain Vissen rt vom Ca⸗ ußerungen e Anblick ge⸗
n. Schon je lung der lange vergeblich ein Universitaͤthaus und zwei senschaftliche Zwecke um einen Harburg, 9. Nov. hatten wir hier zweimal direkt hier anlangen und hen; am 30. Otiober ein Schiff, aus Delfzyl, und am 3. Novemb Willers aus Harumer Siehl. wuͤrde uns dieser erfreulich wenn nicht so wenige Seeschiffe daß sie durch die gelangen können. Es drängt die so viel besprochene
dazu dient, den erregten durch eine kleine will kürl
der Westen abzulenten. zur anderen, welche, hin und zu— i P i, den 6 nahe . ti rch da ezogen ist, hat nur die Dicke einer schwachen Rabenfeder und — 16 ö. mit Sesde übersponneuen und übersirnißten Messingdrähten, welche wegen ihrer Leichtigkeit nur eines ein punktes in einer Rolle bedurften, um ö. adigun zen wieder leicht in eine der Wohnungen zurück
en werden zu können. — Soll von einer Seite eine Mitt id enn, so wird durch den in den feinen Drähien fortgeleiteten galvanischen Strom, algbald auf dem anderen Ende ein in einem stab in Schwingung gejetzt, welcher
bierdurch soglelch einen sta r, i Antwort zurück, daß It 63 ien l gr etre,
der Mittheilung gewärtig scy. zwei andere mit S ehen
man mehr sammelten zogen sich nter Anfuͤhrung des en, welche riefen: „ In diesem Augenblick, Generalmarsch geschlagen; Das Ministerium rechnet je -Garde, so wie auf Man sagt, daß die um durch den Sturz es herbeizufuͤhren. aft ausersehen sterium wer Praͤsident;
die Freunde, an unserem Kaushause gefuͤhrt vom Capi er ein Schiff, gef Nach den
sebe die Frei⸗ um 10 Uhr, alle Läden noch auf einen in Madrid versam⸗ Exaltirten diese Bewe⸗ des Ministeriums Herr von C seyn; Andere wollen de folgendermaßen zu⸗ Narvaez, Kriegs⸗ er; Beltrain de Lys, Minister des Minister; uͤber die Besetzung des der Gnaden verlautet nichts. Madrid angekommen und in
gen, schwachen Aufbänge⸗ ei etwa vorkommenden Be⸗
ber Schiffs ⸗Lapitaine wiß recht oft zu Theil werden, von so kleiner Bauart waͤren, Brücken bis nach dem Kaufhause sich uns aber doch die Hoffnung auf, Anlage hierselbst recht bald realisirt zu Sondersh ausen
sen Tagen durch einen Hoheit des Großher indem Höchstderselbe (wie unter Weimar gemeldet wurde) Sr. Durchlaucht haͤndigen Handschreibens die Insig Großherzoglichen Hausordens Frankfurt a. M., 10. Nov. (Hann ov. zählt sich hier, natuͤrlich in verschiedenen Beschichte. Seit einigen Wochen hält si hiesigen Gasthaäͤuser ein angeblicher Italiänischer Graf auf, der, aus England kommend, auf der Reise nach Italien begriffen seyn wollte, um als amnestirter politischer Fluͤchtling wieder Besitz von seinen Guͤtern zu nehmen. ̃ wurde hier in die ersten Familien eingeführt, unternahm Rei⸗ sen in den Rheingau, um daselbst Gäter zu kaufen, und alle Welt hielt ihn fur den reichen Herrn, fuͤr den er sich ausge— n. Der angebliche Graf praͤsentirte aber in den letzten nagen bei einem hiesigen Handelshause einen Wechsel von 150 Pfund Sterling, welchen er von einem Englischen Hause erhalten und der auch ganz in der Ordnung gewesen. In dem
Offiziere der National⸗ ren, sie zu uͤbersehen, mi Narvaez befahl auch, die ganze Nacht offen zu den davon in Kenntniß zu versucht gelassen, um eine ßen herbeizuführen.“
Schl d i t Kugeln
lassen, ohne die Multiplikator schwebender Maguei
arst wurde in die— Wohlwollens Sr. Koͤnigli⸗ ogs von Sachsen⸗Weimagr erfreut, bereits in Nr. 312. der Staats-⸗-Ztg.
chört und gesehen habe und n h , 1 ige r, ü . daß e versehene Magncetst en in einem gt Multiplikator in schwingende Wc elf gesetzt werden, damit sie an Glasglocken von verschsedenem Tone anschlagen und nach ei— nem verabredeten Plane leicht verständliche Zeichen, als Worte, Buch— . n gr g. . n g beg i,
En weben in einem dritten Multsplitator ebenfalls zwei We anf r n gehe, aber an den ein⸗ en Enden kleine Löffelchen haben, die durch einen Tropf ö beständig mit Wasser gespeist werden, und durch den galva— ischen Strom ebenfalls bewegi, an einem langsam und nabe rorbei— Elta den Papierstreifen ohne Ende (welches aus einem Papier ange⸗ engt worden, das durch Wasser schwarz wird) anschlagen und da—⸗ a einen Punkt machen, der, nachdem er bald schwarz geworden, ie bei den Glocken zur verständlichen Sprache wir
Heweis des törung der Ruhe und Blutven
mittelst eigen⸗ roßkreuzes des weißen Falken uͤbersendete. 3.) Man er⸗ Versionen, eine kuriose ch in einem der ersten
Jnlan d.
(Bresl. 3 ellschaft. — rch einen feierlichen Gott Nach dem S mts⸗Predigt, errn Senior Berndt! schen Bekenntnisses, schulen katholischen Be anzen Bibel und 153 Exemplare Gliedern des Vereins die S Ganzen 57 Rthlr) in Empf. ein Beweis von de ssen beider christlichen Kirchen
staben oder gan 7 — Schle sisc P felgt .
Diese feierte hin
11. Nov.
Breslau Sibel Ges
Pro vinzial⸗ ihr 21stes Stiftung Fest du der Haupt ⸗ Pfarrkirche St. vom Herrn Diakonus Kruͤger ge theilte die Bibel⸗Gesellschaft durch S Elementar- und 7 Freischul wie an 8 Pfarr und 2 Frei 211 Exemplare der g Testaments, wäh der Gemeinde (im Auch diese Feier ist tracht, in welcher die Gens
gen die Hauptstadt verlas⸗
Der General N Ereignisse dieser Nacht ihn bestimmt
nn nicht etwa die seinen Entschluß zu aͤndern. Es sind bereits 125 Deputirte an wartet morgen die aus sidentschaft de Herrera und Arguelles und
Madrid, 4. Nov. Folgendes. „Die Ruhe der Haupist Nach dem E clamation bildeten sich an ver
Elisabeth. gekommen, und man er— haltenen A Kandidaten fuͤr die Praͤ⸗ sturiz, Manoel Riva
ie Herren
Galicien. Die sind die Herren J Mon von der gemäßigten Partei, und d Olozaga von Seiten der Opposition.
Die heutige Hof⸗Zeitun adt ist in dieser einer aufruͤhrerischen Pro⸗ schiedenen Punkten Gruppen von
Der angebliche Graf. en evangeli
rend von (Schl. Zig.
ng genommn r jchhnen Cl
stoͤrt worden.
Breslau mit einander leben und wirken.
1313
Geschichte des Preußischen Staates im siebzehn⸗ ten Jahrhundert; mit besonderer Beziehung auf das Leben Friedrich Wilhelm's, des gro— ßen Kur fur sten. Aus archivalischen Quellen und aus vielen noch ungekannten Original-Handschristen von
Leopold von Orlich. Erster Theil, mit einem Plane
6 e, . bei Warschau und zwei Karten. Berlin, — * gr. 5 *
Seitdem durch einen mehr als zwanzigjährigen Frieden dem Preußischen Beere die Gelegenbeit, neue zorbeern ö — — ge⸗ nommen ist, bat cine uicht. unbedeuien de Zahl seiner Osstziere einst⸗ veilen den Degen mit der Feder vertauscht und der sirebetnden Kraft in der Muße des Garnison- Lebens eine edle, würdige Richtung ge— geben. Bald waren es allgemeinere, bistorisch geographische oder sia⸗ tistische Forschungen, welche in den Schriften von Rühle von Lilien— stern, Pritmm tz, Brandt und Benninglen-Förder hervorgetreten sind, bald bat sich eie Liebe zum Baterlande in Unterfuchnngen zur Ge— schichte deffelben und seincs Heeres glänzend berhätigt, wie in den Monozraphieen ven Valentini, Beprn, Fougué, Grolman und Dre⸗ witz, Dankdahr, Schöning, Hat uke, Gansauge und Tyzla. Gleich nie diele Arbeiten ist die vorliegende des Herrn ven Orlich ans cinem Ddeln Natienal-Gesüble und aus der Begeisterung für die Größe des Fürsten, welcher der Begründer der alten Preußischen Monarchie ge⸗ worden ist, hervorgegangen. Ven des Verfassers rastlosem Eifer fär die Erforschung der oben bezeichneten Periode hatte derselbe schon im Jatzre 1836 durch die Biograpbie des großen Kurfürsten und im Jahre 1837 durch die von Fr. von Raumer bevorworteten Gesandt= schafts-Berichte des Minssiers Tito von Schwtticn an denselben Fürsten genügende Beneise abgelegt.
Mit derselben Anspruchelssigteit, wie früher, tritt Herr von Orlich jetzt mit einer neuen, vielfach erweiterten Biographie des gro⸗ zen Kuarsürsten auf. Zu dieser ÜUmarbtitung sah er sich namentlich durch die vielen Dokumente und Urkunden veranlaßt, weicht ibm aus dem geheimen Staats-ÄArchive zu Berlin und Königsbeig, aus den Archiven zu Dessau und Walsleben und aus dem Besitz von Pri⸗ vat⸗Personen mügerheilt werden sind. Unter diesen, welche der dritte Band in möglichster Vollständigk eit nach deim Porgange des um die Preu⸗ ßische Geschlchte, und auch um diese Werk hechoerdienten Preuß um⸗ fassen wird, sind die eigenhäudigen Briefe des Kurfürsten, seiner treff⸗ lichen ersten Gemahlin Louise Henriette, seiner Schwiegermutter Amalie von Oranien, einer Für win von greßer Einsicht und sicherem politischen Blicke, dann die Briefwechsel der Siaithalter in den ver— schiedenen Previnzen, als der Fürsten Moritz von Oranien, Johann GSeorgt von Deffau und Radziwill, des Serzogs ven Croy, des Gra— fen Christian Albrecht zu Dohna und Anderer, mit dem Kurfürsten und deffen Minister Silo von Schwerin dem Lelteren, endlich die Ge⸗ sandischafts⸗-Berichte Schwerta's des Jüngeren. Brand's, Jena 't, Oo⸗ derbecke s. Somnitzen's und Anderer aus Paris, Frankfurt, London, Köln, Warschau und Münster. Du ch dieses reiche Material, wel⸗ ches der Verfasser nicht ohne große Mühe und Schwierigkeit sich ver⸗ schafft und in feinem Buche zur Benutzung gesiellt hat, sind in die⸗ sem ersten Theil namentlich die diplomatischen Verhandiungnn zwischen den Brandendurgischen und anderen Höfen in der Periode von 160 bis i560 fehr adtgetlärt und die wichligsien Punkte aus der inneren Landesgeschichte nud Verwaltung der einzelnen Provinzen ausführ— licher, als bisher erörtert worden. Wir rechnen dabin die Angghin über die Einrichtung der Justiz- und Administrationg⸗Bchörden, über Domaine n, Steuern, Accise und Zölle, siändische Berbandlungen, reli= giöfe Perhältnifft, Kriegswesen, lsierarische Bildung des Landes, Bo⸗ den-Kultnt, Beschaffenheit der Städte und ähnliche statistisch-topo⸗ graphische Angaben.
Außer diesen handschrsftlichen Hülfsmittein hat Herr von Orlich auch die bereits gedruckten Werke über die Geschichte des großen Kur⸗ fürsien benutzt und verglichen, unter denen wir nur , . Preu⸗ ßische Geschichte vermißt haben. Muthmaßlieg ist aber diese gelehrte und sachtundige Schrift unserem Berfasser eist während des Druckes seines Buches zugegangen und konnte also nicht zu Rahe gezogen werden. Pufendorf's durch Treue, Glaub würdigieit. Ven sn n und Schönheit der Darstellung ausgezeichnetes Werk ist von Herrn von Orlich fleißig und mehr als in seinem früheren Werke be⸗ nutzt worden; wünschenswerth wäre vielleicht eine ausführliche Cha= ratleristik dieses musterhaften Reichs- Hisloriographen gewesen, dem selbst der Sesttrreicher Wagner, der ven ganz anderen pelitischen Grund⸗ ⸗ nr in seiner Historia Leopoldi Magni ausging, das Lob eriheilt
(T. J. p. A753), daß er mehr die Gesetzle der Geschichte als den Ruf seines Fürsten beachtet habe.
Der Inhalt des eisten Bandes läßt sich unter drei Hauptgesichts. punkte bringen, deren erster die öffentlicheg Angelegenbeiten bis zum Frieden von Oltoa enthält, also den Zustand des Landes bei Frie⸗ drich Wilbelm s Regieruné-Auiritt, Re Friedens Verbandlungen zu Stettin, Stockbelm und Muͤnster, die Felgen des Wesipbälischen Frie⸗ dens, die Streitigkeiten mit Pfalj-⸗Neuburg, die Belebnung mit Preußen, den Brande aburgisch⸗Sch vedischen Krieg gegen Polen und die Schlacht bei War chau, die Verbältuisse mit den übrigen Euro—⸗ päischen Staaten, e, . mit Polen und Oesterreich, endlich den Krieg gegen Schweden. Uen Jateresse sind bier besonders die diplo⸗ m nischen Berichte Leuchtmate, Jenas, Brand's und Schlippenbach's, so wiRe die fehr deutliche Bescheessung der Schlacht bei Warschau (18. und 20 Juli 1666), versinnliäht witd. Die diplemarischen Berichte, namentlich die des Gebeimen Rath oon Jena, zeichnag die Laugsamkeit der Berhandlungen, die List Und Zurückhärtung, den MangQil an Aufrichtigkeit gLegen Bran. denbäarg, und auf der anderen Sene die Treue und Unverdtossenheit der Kurfürstlichen Staatsmänner auf zas anschaulich z. So ichreibt Jena aus Wien, wo er wegen der Besitzergreifung des Markgraf⸗ sdums Jägerndorf, wegen der freien Relig ons Uebung der evangeli⸗ schen Schlesser und an serer Angelegenheiten unterhandelte, unter dem 15. November 1656: „Die wahre Bewandniß der Sache, warum man mich zuräkhält, ist, daß sie meinen, S. K. D möchten zu groß werden. S. X. D. werden nichts dello weniger ihre Sache, wir sie angefangen haben, auch ferner beobachten, ihre Armee vor allen Din⸗ gen zu konserviren suchen und dahin alle Kräfte und Consilia an⸗ wenden. Man will nieder S. K. D. antworten, noch auch mig ün Namen Sr. Majestät Resolution geben: mit mir wird weder Kon. serenz gehalten, noch sonst etwas Rechtes kommuntziret. Ich habe Alles gethan, was ein Mensch thun fann, ale gralus zerationis qus. gestanden, in der Hoffnung, es würde endlich eine Antwort folgen müssen, aber vergebens.“ (Sz. 168). Wir bedauern, durch den Raum an Mütheilung äbnlicher Stellen verbindert zu seon.
Der zwestt Gesichts punkt sind die inneren Angelegenheiten und die Verwaltung des Landes. Da Pufendorf menr die äußeren An⸗ gelegenheiten und was er dahin rechnet, im Auge gehabt, Sten zel aber vermöge des Planes seiner Geschichte nicht Alles gleich ausführ⸗ lich bebandeln konnte, so sind die von Herrn von Orlich zusammen⸗ gebrachten Materialien von besonderem Interesst. Dieselben sind nach den einzelnen Provinzen geerdnet. Im Herzegthum Preußen wer—⸗ den die langdauernden Differenzen des Ker enen mit den Sian⸗ den, ihre Widersetzlichkeit gegen bie ihnen als willkürlich erscheinende Besteuerung, die Faltung eines stehenden Heeres und andere Son⸗ verainitäts. Rechte des Kurfürsten geschildert, und wie derselbe bei sei⸗ nen äuzerst schwierigen Verhältnissen zu Polen alle Mittel der Klug⸗ heit und List, endlich auch, als die rechte Zeit gekommen war, der Ge— walt in Preußen anwenden mußte. Auf das Einzelne können wir hier nicht eingehen, aber man ersiebt wiederum aus diesen Erörte⸗ rungen, wie der Kurfürst, der in vielen Stücken seinem Volke über—⸗ legen war und dessen Absicht war, sein Volk glücklich zu machen und dem Staate Kraft, Einheit und Achtung lin Auelande zu verschaffen, fo besonnen in seinen Entwürfen und so schnell in der Au sfübrun derselben, gewesen ist. Mit Recht sagt der Verfasser, daß Friedri Wilhelm's Sieg über Prenßen und die enge Verkindung dieser Pro— vinz mit den Brandentzurgischen Staaten die Gründung des König: reichs gewesen ist, welchem die Krone nur den Namen gab. (S. 270. In hnlicher Weise werden die übrigen Landestheile, die, Mar Brandenburg, das Ferzozthum Cleve mit der Grafschaft Mark, Raven =
die durch einen saubern Schlachiplan noch mebr
berg, Minden, Jülich und Berg, das Fürstenibum Halbersladt, da rrogtbum Magdetura, das Herzogthum — —— — ürstentbum Kamin beschrieben, ihre Statibalier genannt und imit iograpbischen Notizen begleite wie dit Famil: von Dot na S. Mn bis 167), die ständische Verfasfung, die Einrichtungen für Jun und Arumlnistrailen, die landesherrlichen Demainen und Monepele, der Stand der wissenschaftlichen Bildung, der Anbau und Ertrag des Bodens ausführlich bebandelt, was um so verdiensticher erschemt, da die genannten Provinzen bisber in den meisien Schriften binter Preußen und der Mark Brandenburg zurücksieben muß en. Ueber dle Einrichtung der höchsten Staats-Bihörden ist das Eifor⸗ derliche beigebracht, eden so zur Schilderung der bedeutendsten Staate⸗ männer und Feldherren aus der Periode von 1610 — 1660, eines Leucht⸗ mar, Pfucl, Waldeck, Burgdorf und vor allen des Grafen Otto Schwerin des Acltern. (S. 216 — 286.) ⸗ fis den dritten, hervorstebenden Gesichtspunkt bezeichnen wir die Relationen über Friedrich Wilhelm's amilienleben. Die erhabene Perfönlichkeit des grogen Kurfürsten, sein gebüideier Sinn, seine echte Frömmigkeit, die sich unter Anderem sehr charakteriflisch in dem Schrelben an den Präsidenten von Kleist, der zur fatbolischen RNeli⸗= gion übertreten wollte, auf S. 823 f. aus spricht, seine Lebtns weise und Jagdlust, die Einrichtung des Hofes und des Familienlebens. werden in ihren verschiedenen Bezügen geschildert. Nicht minder an⸗ lithend sind die Berichte über die unvergleichliche Kurfürstim Luise Fenrietie, deren Werth ihr Gemahl so boch zu schätzen wußte, daß er ibrer, iretz aller Liebe und Aufmertsamfein 1 zweiten Gemab⸗ lin, bekanntlich nie vergessen hat. Die hinterlassenen Papiere und Tagebücher der heiden Schwerin's haben bier viele merkwürdige Ro⸗ tijen geliefert. Aus denen des jüngeren ist auch das Testament des Kurfürsten vom 16. Januar 1686 welches ibm seine zweite Gemahlin . Guusien ihrer Kinder abnöthigte (S. 383 — 60), mitgetheilt wor⸗ en, von dem Herr von Qrlich ganz richtig urtheilt, daß dasselbe nicht bloß den alten Familien Berirägen, sondern auch allem dem entgegen war, was Friedrich Wilhelm in den fünf und vierzig Jahren seines Regentenlebens erstrebt hatte. Die Handschriften des ästeren Schwe⸗ rin haben dem letzten Abschnitte über die Erziehung des Kurprinzen Karl Emil und der Prinzen Friedrich und Ludwig wesentliche Berti⸗ cherungen verlieben. Dieses Journal (aus den Jahren 1663 — 1672) geht in die kleinsten Dinge ein und giebt ein sehr ausführliches Bild einer Fürstlichen Hausordnung gegen das Ende des siebzehnten Jahr⸗ bunderteẽ. Die Lebensart lst einförmig, der Aufwand gering, die Prinzen werden stireng erzogen, zur Frömmigkeit, Verträglichkeit, Gehorsam gegen Aeltern und Vorgesetzte, zu guter Behandlung ibrer Untergebenen gewöhnt und fleißig züm Lernen angehalten in der Regel ven ? kis siund ven 2 bis 5 Ühr. Dabei beweisen die Fürstlichen Aeltern die wärmste Tbeilnabme. „Unter den zeitlichen Sorgen“, beißt es in der vom Kurfürsten selbst für Schwerin n, ,, Instruction womit Wir brei der schweren Regierungslast nicht wenig beladen sind, geht sins fast kein mehr zu Gemüth, als wie Wir Unsers Kurprinzen Bestes hterunter beobachten und demselben einen solchen Hofmeister vorstellen und . mögen, welcher diesen Unseren Zweck mit treuem Eifer befördere“ (S. 36). Und die Kunfürstin erllärt mehr⸗ mals in ibren Briefen an Schwerin, daß sie keine größere Freude babe, als wenn ihre Kinder sich wohl erhalten, wenn sie rechtschaffene Menschen und gute Christen würden, und daß sie Gott danke, der ihnen zur ,, shrer Kinder einen solchen Mann gegeben habe= Sie würde niemals undantbar seyn (S. 557 und 368). Aber Schwe⸗ rin hatte mit dem Kurprinzen, der von sebt hitzigem Charakter war und dem die ernsten Studien bald anefelten, da es ihn mebr in die Welt hinaustrieb, oft einen schweren Stand und es bedurfte seines ganzen Ernstes und Einflusses auf den Prinzen, um größere Unan⸗ nehmiichkeiten zu verbüten. Namentlich wollte Karl Emil kein La⸗ tein lernen, wie streng dies anch der Vater geboten hatte, er sev ja fein General der Studenten, und es sey gar nicht nöthig, daß ein Prinz studire (S. 622 f. 681). Auch schlug er seine Untergedenen, drohte sie mit der Flinte zu erschießen und waif seinem Erzieher in der Hitze vor, daß er ihn verderbe, daß er ibn weichlich machen wolle, daß er kei⸗ nen Hefmeister mehr haben wolle, und daß er selbst besser wüßte, was ihm gut wäre; (S. 628 632, 634.) Rach solchen Auftritten kam er gewöhnlich hald wieder auf andere Gedanken, gelobte Besse⸗ rung und bat den . um Verzeihung. Viele interessante De⸗ tails müsfen wir jetzt Übergeben. um Schlufft unserer Anzeige, die nur beabsichtigt, die Aufmerk⸗ samkeit auf eine neue Bereicherung der vaterländischen Geschichte zu lenken, gedenken wir noch jweier Karten des fleißigen Verfassers, von denen die eine den Preußischen Staat im Jahre 1620, die andene im Jahre 1688 darstellt. Und indem wir hiermit unseren Bericht schlie⸗ Fen, hoffen wir bald über den zweiten Band berichten zu können. ker uns den großen Kurfürsten in erneutem Glanze landes väterlicher und kriegerischer Tugenden jeigen wird. .
Ber liner Börse. Den 16 November 1838.
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Aus vwüärtige Börsen. Amsterdam, 11. November.
Ant werpen, 10. November. Zins. di .. Neue Aul. 177/49. ;. . 9 e, , n,. 566 esterr. 10 et. 2. G. 9 so 99 / = 2 2 J 89. G. 109 21. G. Bani. * Actien Ir. 1E3. Pari] Gb. 15116 G. Loose zu G9 Fl. 1321/6. 1321/5. Loose zu 109 FEI. 276. 6. Preuss. Präm. Sch. 6813. G. da. a0, Anl. 103! /g, Br. Poln. Louss 66? / = 68 */. S0 / Span. Anl. A7. 43/4. 216. 09 Hon. S8! / . daz / .. issen bahn Aatien. St. Germain 680. Br. Versailles rechtes Ijfer 580. G6. do. linkes Ufer 809. Br. Strassburg- Basel 838. Br. Bordeaux. Teste — Sambre- Meuse 451. Br. Leiprig- Dresden — Köln- Aachen 96. Br. Comp. - Centralg. — . nrg 11. November. enk - Actien 1268. 163 Engl. Russ. l1071s6. Soo Port. — do. zu, —. Neue Anl. —.
Königliche Schauspiele.
Sonnabend, 17. Nov. Im Schauspielhause: Hamlet, Prinz von Danemark, Trauerspies in 5 Auffuͤgen, von Shakespeare nach Schlegel's Uebersetzung. (Herr Devrient: Hamlet; Fraͤul. Ch. v. Hagn: Ophelia)
In Potsdam: Lebende Bilder. Hierauf: Froͤhlich, musi⸗ talisches Quodlibet in 2 Abth. Und: Solotanz.
Sonntag, 18. Nov. Im Opernhause: Kenzert von Miß Clara Novelld. I) Ouverture. 2) Recitativ und Arie aus Norma,
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