—
ken genesez . Ded en Offiziere, wurde ohne Vorsicht vermindert und der Soldat,
Königlichen Armee von Großbritanien gegebene
uch d — n mngste ———
der i uff un Sn, W er
*
Bes Indus und in
vdenmacht unterh unalũcksf Sanzen
die außer sich vor En disches Rrieg
fuͤr ihre künftige gehen des so viele h
Ifghanistan besteht. Jetzt, Zeit da, nen, was wir ohne rechtfertigende Gründe mit Krieg überzogen, und dessen Eroberung nur rei und an Verlusten von Geld und
Wie schon erwahnt, aus China die Theepreise
terworfen, ist die
trägt volle 25 pet., Vorraths lanten ausmacht. Als
ren eintrat, stiegen die Congo⸗Thee s der Compagnie Pence auf 3 Schilling zwischen 2! und 2 Schilling, die Hoffnung auf eine Handels mit China geschoͤpft hat, sie wieder auf 1 Sh. 7 Pee. Da aber zu diesem Preise kein Thee ohne Ver—
ling 7 denen man
herabdruͤckten.
lust eingeführt werden kann, so ist vorauszuseh en, wieder steigen werden,
kauf gezwungen sind, Die in
geregte Verzichtleistung auf geistige jn Glasgow wohnhaften tige Mäßigkeits⸗Verein Woche einen Umzug mit Fahnen und Musik
welche in voriger
durch die Stadt veranstalteten, woran etwa ber und Kinder Theil nahmen. Es herrschte die g'ͤßte Ordnung
während des Zuges.
die Bestrebungen des Pater ẽꝗ anfänglichen Einfluß auf die Umstand, daß vor wenigen Dublin in Verhaft genommen worden, sich 40 im Zustande der Trunkenheit befanden, und daß während der letzten zwei Monate der wegen Trunkenheit verhafteten um
die Anzahl stiegen sey⸗ die Veranderung, thew in dem Hinsicht eingetreten, ihre Dauer
veranlaßt
theiligen Einfluß auf
Zu Birmingham ist dieser Jerufalem genannt, eroͤffnet, gow dabei angestellt worden. Chor sang mehrere Chartisten Hymnen. Die
ein stark besetzter
Chartisten beabsichtigen die
zen Lande.
achahmen wollen * der de genwartig in Ostindien men afre würde zeigen, Auckland, der j: tige Gouverneur,
dem Chinesiischen Meere haben von den achtbarsten Autoritãten sagen gehört g nwärtige Schwäche unserer
Lad daß es ohne einn gungen sowohl fuͤr die gewöohnlichsten Dienst in Indien, dem Mütelmeere und Nord⸗ Amerika ju ve 6er. Das Gläck, welches wir in Afghanistan gehabt haben, ist keine „auf deren Dauer
sichere Mittel, uns gegen — en ei zeiten hammed zu sichern, de br dacin, daß wir bestaͤndig eine Trup— alten, die glle uͤbert'iegen. . n die raschen Operationen gegen nicht umhin, zu bemerken: „In Bezug auf Afghanistan konnen wir in das , der Chroniele
ö. Entzücken uͤber Reich ausgedehnt und * war in allen seinen Pha oolitisch, als in der That ohne alle Veranlassung. dische Herrschaft ist bereits so ausgedehnt, daß die beste Chance Stabilitt und undert Meilen entfernten Kriegstheaters in
einen Verlust von 1250, 000 Pfd. St. suͤr die Speku⸗
Irland durch den Pater Mathew so erfolgreich an⸗
die in Folge der Bemuhungen des Verhalten der vtel zu plötzlich erfolgt sey, als daß man an haͤtte glauben können. seyen nicht aus religisser oder moralischer Ueberzeugung hervor⸗ gegangen, sondern als das ven einer e m .
Wunder betrachtet worden. der Rückfall nach so hochgespannter
Der Globe erklärt die richt, daß der deportirte Chartist Frost zu Port Arthur in Au⸗ strallen einen einträglichen erdichtet und setzt hinzu
folgten Ankunft in Van 58 ans Land gehen zu durfen, gebracht worden sey, wohin man deren Berührung mit der großen
nur die Zahl der einheimischen Truppen, Gnade und
als ob Kraͤfte angestrengt.
2 befindlichen effek⸗ in welcher Verlegenheit Lord in der letzten Zeit gewesen muß, aft fur die doppelten Operationen jenseits aufzutreiben. Wir daß die ge⸗ Militairmacht ohne Beispiel sey, bedeutende Vermehrung der Veranschla, Seemacht unmdalich sey, den
uber
Land⸗ als die
wir rechnen konnen, und das einzig das Erscheinen eines zweiten Dost Mo⸗ uns in eine Lage bringt, wo nicht die „Auch der Courter, wenngleich er im China lobt, kann doch
nicht mit einstimmen, die Aussicht ist, daß unser In⸗ . sey. Der Afghanische en eben so unuͤberlegt und un— Unsere In⸗
Sicherheit in dem baldigen Auf⸗
sich un⸗
nachdem Dost Mohammed kön⸗
wo wir ohne Schande aufgeben
ch gewesen ist an duͤrren Lorbeeren Menschenleben.“
in Folge der letzten Nachrichten die Differenz be⸗ Gesammt⸗Thee⸗
sind betrachtlich gesunken; was auf den Werth des der Brüch mit China vor anderthalb Jah⸗ von 1 Schil⸗ 3 Pence und schwankten spaͤter bis die neuesten Nachrichten, aus baldige Wiederersffnung des
daß die Preise sobald die Spekulanten, welche zum Ver⸗ ihre Vorraͤthe abgesetzt haben.
Getränke hat auch unter den
Irlaͤndern Eingang gefunden. Der dor⸗ zahlt schon nahe an 10,000 Mitglieder,
zh00 Männer, Wei⸗
Andererseits behaupten Tory⸗Blaͤtter, daß Mathew in Irland bereits ihren Massen zu verlieren schienen. Der Tagen unter 109 Personen, die in
60 pCt. ge⸗ die Dublin Mail zu der Bemerkung, daß Pater Ma⸗ Irlaͤndischen Bevölkerung in dieser Mäßigkeit und Nüchternheit
erson bewirkte Auch muüͤsse man jetzt besorgen, daß Aufregung einen hoöͤchst nach— die öffentliche Wohlfahrt ausüben werde.
Tage eine Chartisten⸗Kirche, Neu⸗ und ein Kaplan O Nein aus Glas— Die Kirche war gedrängt voll, und
Errichtung ähnlicher Kirchen im gan—
von Tery⸗Vlättern gegebene Nach⸗
Posten erhalten habe, für durchaus daß Frost bei seiner anfangs Juli er⸗ semensland, ohne nur in Hobart Town sogleich nach der Halbinsel Tatman jene Sträflinge zu senden pflege,
Tagen hier angelangten
vernagelte. h ga. ; ten erklärt, sie wurden den ungleichen Kampf mit Englischer
Masse der Veruriheilten fuͤr den
Frieden und die Ruhe gefährlich erschlenen.
Bruͤssel, Wichelon ein
gen des von Bruͤssel
Sobald der Aufseher
mit verschiedenen ba abgegangenen Eisenbahn Convois in Brand.
Belgien.
19. Jan. Am Iten d. gerieth auf der Höhe ven
brennbaren Artikeln beladener Wa—⸗
des Eonvois dies gewahrte, ließ er Halt ma—
chen, und nach 25 Minuten setzte das Convot, nachdem man alle
entzündeten Gegenstände entfer. t hatte,
seinen Weg fort. Die Ur—
face dieses Ercignisses, welches das erste dieser Art auf unseren
Eisenbahnen ist, kennt man noch nicht.
sagen, der mit Pech,
zwischen Termonde und Mecheln
— Die Genter Blatter und Fett beladene Waggon habe Feuer gefangen; man sey gendͤ—
Baumwolle
ihigt gewesen, denselben vom Convoi abzu dsen und ihn den Flam⸗
men
len
362 6 geben. te Einnahme des Mauth⸗Vüreaus von Antwerpen hat im Jahrẽ 18 * 3360s ö . Jah re 1839, betragen.
Frs. 16 E., also 68, 000 Frs. mehr, als
?
Deu tsche Bundes staate n.
Dresden,
stantischen 2*
nch lr, Oirrichte
ehe Schulen des Auslandes, insbesondere auch die Universitãt zig, besuchen sen zu durfen.
vom heutigen Tage
*
Prag / 1 Jan
5. Jan. (8. Ztg.) Nach einer amtlichen Mit He Se. Pre iat ber , , Studirenden beider
Kaiser von Oesterreich den prote⸗ Konfessionen aus Ungarn und
benbirgen die Erlaubnis zu ertheilen geruhet, außer der Uni versitat Berlin auch noch andere durch Gründlichkeit des Unter⸗ it und Diszirl n
sich vortheilhaft aus eichnende
oO ee ; Im Am tsblatte det Prager Zeitung befindet sich eine Kundmachung des Böhmi⸗
reich.
62
schen Landes / Guberniums vom 19ten v. M, wodurch der Be⸗ schluß der Deutschen Bundes ⸗Versammlung ven 9. November 1837 in Betreff der Aufstellung gleichför:niger Grundsaͤtze gegen den Nachdruck zur öffentlichen Kenntuitz gebracht wird.
Gleichmäßig wird durch Kungmachung vom löten v. M. angezeigt, daß die Päpstliche, die Modenesische und die Lucchesi⸗ sche Regierung der zwischen Hesterreich und Sardinien abgeschlos⸗ senen Convention wegen Beschuͤtzung des artistischen und literari⸗ schen Eigenthums beigetreten seyen.
Triest, 5. Jan. Nachrichten aus Athen zufolge, ist Se. Ksoͤnigl. Hoheit der Kronprinz von Bayern glücklich dort einge— troffen und von seinem Bruder, dem Könige von Griechenland, im Piräus empfangen worden.
Schweiz. Vorgestern ist im Kanton Aar ⸗
Zürich, 1 Jan. (A. 3.) gau die neue Verfassung vom Volke mit der geringen Meh heit von 15,316 Stimmen, gegen fI,453 Stimmen, die sie verwar— fen, angenommen worden. Fast durchgaͤngig haben die reformir⸗ ten Kreise angenommen, die katholischen verworfen, doch geschah in jenen die Annahme meistens einhelliger als in diesen die Ver⸗ werfung. Nächsten Sonntag findet die Abstimmung im Kanton Solothurn statt.
Solothurn, 8. Jan. (Schweizer Bl.) Die Lage der Dinge in diesem Kanton ist ploͤtzlich eine höchst bedenkliche gewor⸗ den. Folgendes entnehmen wir einem Bulletin zum Solothurner Blatt vom J. Januar: In den letzten zwei Tagen wurden meh⸗ Tanton vorgenonimen. In Solothurn
rere Verhaftungen im selbst wurden am 6ten Rathsherr Gugger und Theoder Scherrer Der Letztere be⸗
durch den Amtsgerichts⸗Praͤsidenten verhaftet.
merkte, durch seine Verhaftung konnte großes Ungluͤck im Lande geschehen, er wollte vorher noch mit Praͤsident Munzinger reden. Aus aufgefundenen Papieren soll sich, nach dem Solothurner Blatt, ergeben haben, daß ein bis zur neuen Ordnung der Dinge als permanent erklärtes Eomitsé aufgestellt worden war, das eine Vorstellung an die Regierung verfaßt hatte, worin sie verantwort—
lich gemacht wird fuͤr die aus der Weigerung einer Verfassunas⸗ änderung entspringenden Folgen. Der kleine Nath faßte auf An⸗ trag einer Spezial Kommission folgende Beschluͤsse: 1) Zur Sicher⸗ heit der Stadt und Aufrechthaltung Herr Oberst Wyser, Platz Kommandant, Militair⸗Kommission, bevollmächtigt eine hinreichende Anzahl Milizen aller Waffengattungen nebst Buͤrgergarden einzuberufen. 2) Der Vorort, Bern, Aargau und Baselland sollen zu eidge= nossischem Aufsehen gemahnt werden. sich fuͤr permanent und hat seine Sitzung in die Kaserne oder ins Zeughaus zu versetzen beschlossen, so wie daß auch weniger als 3 Mitglieder Beschluͤsse fassen können. — Seitdem ist vor⸗ gestern und gestern bewaffnetes Volk eingeruͤckt. Verhaftungen sinden fortwährend statt. Einem Privatschreiben entnehmen wir
noch Folgendes: Auf Sonntag erwartet man einen allgemeinen
Aufstand. Solothurn und Olten sind im Vertheidigungszustand. Für e. Konstantinopel, 23. Dez; (A. 3.) Seit der vor sechs
! Nachricht von der erfolgten Unterwer⸗ fung Mehmed Alis haben sich die Divans⸗Versammlungen und die im auswärtigen Departement mit den Repraͤsentanten der al⸗ lürten Mächte gepflogenen Konferenzen so gehäuft es wurden an einigen Tagen zwei, ja einmal drei Sitzungen abgehalten — daß kein Zweifel uͤbrig bleibt, es herrsche uber die neu gestalteten Verhaͤltnisse eine bedeutende Meinungs⸗Verschiedenheit zwischen der Pforte und der Europaͤischen Diplomatie. Während letztere sich mit großer Wärme fuͤr einen Akt der Großmuth erklärt und von dem Sultan Gnade fuͤr den reumuͤthigen Pascha erwartet, scheint der Divan, uͤber den langen Widerstand, den Aegypten geleistet, ungehalten, Bedenken gegen eine foͤrmliche Begnadigung Meh⸗ med Alis zu tragen. In dem ganzen Benehmen des Ex-Vice— Königs sey nicht Reue, sondern ein boͤser Wille zu erkennen, der ihn gebindert habe, eine Annäherung in versöhnlichem Sinne zu versuchen, bis die Ereignisse ihn gelehrt hatten, daß er auf dem eingeschlagenen Wege einen unvermeidlichen Untergang entgegen gehe. Mehmed habe erst nachgegeben, nachdem ihm kein ande— ihm kein anderer Ausweg mehr übrig geblieben. Immer werde er, ein Feind der Regierung, auf die Gelegenheit lauern, ihr zu schaden, sich an ihr zu rächen. Zugleich scheinen die ö Stopford's Benehmen nicht viel zufriedener zu seyn, als sie es fruͤher, mit dem Vergeben Napler's waren. Bei dem Erschei— nen der Englischen Cscadre vor Alexandrien sey die Entmuthi— gung der Anhänger Mehmed's so weit geaangen, daß man, als wäre die Stadt bereits erobert, die Kannen in den Batterieen An manchen Stellen hätten die Aegyptischen Solda—
Uebermacht nicht wagen, und beim ersten Schuste, der gegen die Stadt falle, sich zurückziehen. Die Mehammedanmsche so wie die Fran zoͤsische Ber ölkerung von Al xandrien jey enn“ schlessen gewesen, mit aller Kraft gegen Mehmed Ali aufzu— treten, um die Zerstorung der Sradt zu verhindern. Aber selbst in dieser Verfassung noch habe Mehmed Ali sich geweigert, eine bundiae, klare, unzweideutige Unterwerfung auszusprechen; ei habe vielmehr seine Zuflucht zu ausweichenden Phrasen, zu unbestimm⸗ ten Erklärungen der Rankesucht genommen. Umsoenst juche man bei Durdtesung des von ihm an den Reis- Efendi gerichteten Schreibens eine aufrichtige Gesinnung, einen klar ausgesproche⸗ nen Willen zu entdecken. Diese zweideutige Art des Betragens, diese Unbestimmtheit des Ausdrucks, habe sich Lord Stepferd in einem Augenblicke gefallen ssen, wo es ihm ein Leichtes gewesen wäre, von Mehn gd All ailes zu erhalten, was . nur irgend im Interesse der Pforte und ihrer Aegyptischen Unter—
thanen hätte fordern mogen. Die Pforte wendet sich daher theilt ihnen das
selbst an die Repräsentanten der Machte, !
Schreiben des Vicz⸗ Königs mit und fragt: Hat sich Mehmed All unterworfen? Ist uberhaupt diese Erklärung, die ich euch vor⸗ lege, dieselbe, welche man vermoöge der Instructionen, die am 1 Nobember von London nach der Aegyptischen Kuͤste abgegan⸗ gen, und worauf die Unterhandlungen Siopfords mit Mehmed Ali veruhen mußten, zu erwarten berechtigt war? Mehmed Ali verlange einen Befehl von Seiten der hohen Plorte, um zu Rückgabe der Osmanischen Pforte zu schreiten. Dies klinge wie Hohn, indem jener Vefehl schon mehrmals gegeben, von, ihm bel doch hie beachtet worden sey. Jadessen wolle die Pforte, . . , in Frage stellen tonne, auch die, es letzte thun und einen üzenen Abgeor h eg n,, ,. e , gn, e, e,, mne dee, gerische zu benehmen, das uͤber allen Verhaͤllnessen mit Y chme Alt von jeher liege. — Sie sehen aus diefer Sprache wenigstens so viel, daß die Unterhandlungen n der orientaschen Sach. ihrem
Ende nicht so nahe sind, als man vielleicht geglaubt haben mag und
von Gesetz und Ordnung ist im Einverstaͤndniß mit der
3) Der kleine Nath erklärt
Tuͤrken mit
döneten nach Aegypten schik⸗
daß die Pforte allein ein kompe des Pascha's seyn kann, da wir
selbst verst
und Religions⸗Genossen besser zu be
stand groß letzten beri
Truppen gegen die
Im
ben.
in Folge mehrere
faßte man
darunter Achmed Pascha, iere, nach Syrien zu entsenden, damit sie die
Stabs⸗Offiz . iederherstellen und sie mit militairischer
plin in der Armee w
Strenge h
Von
durch den Nachricht
lungen uber die nun von der dauerten bis ohne daß ein bestimmtes Resultat
an und
Dez.) fort,
ehend annehmen, was dem Orientalen er Besorgnisse bleibt. — Ich chtet, daß das gewaltthaätige Einwohner in Syrien Divan ward jener
Anlaß Uebelstand mit Er
den Beschluzßz, mehrere Generale von andhaben.
der Tuürkischen Granze, Gleich nach
1. Jan. (A. 3.) Briefen aus Konstantinopel herrschte daselbst eine
diplomatische Thaͤtigkeit. der am
tenter Richter uber die Politik Europäer manches als sich von
der seine Lage
urtheilen weiß, ein Gegen— habe Ihnen in meinem Verfahren der Tuͤrkischen
zu Klagen gege⸗ nst erörtert und
r Berathungen, die daruͤber gepflogen wurden,
hohem Range,
Hussein Pascha, so wie eine Anzahl
Dis zi⸗
Laut
merkwuͤrdige 16. Dezember
Großbritanischen Schiffs- Capitain Fanshawe erhaltenen
von Mehmed Ali's
zum Abgange der
Unterwerfung fingen die Verhand⸗ Pforte zu ergreifenden letzten
Maßregeln Post (25.
daraus her⸗
vorgègangen wäre. Es scheinen große Meinungsverschieden⸗ heiten zu herrschen, nicht nur im Divan und im Serai, sondern auch unter den fremden Gesandten. Namentlich soll Lord Ponsonby in einigen Punkten von den Ansichten
der ubrigen divergiren,
daher die Konferenzen
D partement unausgesetzt fortgeführt werden.
eilt nach jeder Sitzung mit herrliche Palais, zwischen dem
haupt soll
sich immer mehr entfalten, Theilnahme an den
den Tag t
die naͤchsten Ergebnisse der
Tach
einem angesehenen
Konstantin
Sultan und den die Thätigkeit des jungen Padischahs
Regierungs⸗Angelegenheiten — Mit gespannter Erwartung Konferenzen.
reten. schrift: So eben
opel zugekommen,
im auswärtigen
Neschid Pascha
den schriftlichen Protokollen ins Groß⸗ wo dann gewöhnlich Alles Punkt fuͤr Punkt Ministern besprochen wird. Ueber⸗
seit einiger Zeit
und die wohlthatige Wirkung seiner
immer klarer an sieht man auf
ö ist auf außerordentlichem Wege Großhandlungs hause die sichere Nachricht aus daß in Foige der in der Tuͤrkischen
Hauptstadt gepflogenen Unterhandlungen die Pforte am 17. De⸗
zember hat:
Verzeihung
theilt, u tigt. nunmehr
geworden, Verraͤther
Pforte eir
mit Mehmed Ali die Willen und die letzten gen vom 14.
zu setzen.
speziellen Akt der Alexandrien vornehmen. willig in Alles ergiebt, was
von
zweifelte
folgende Beschluͤsse gefaßt uud sogleich 19 Dem Pascha Mehmed Ali wird die Großherrliche bisherigen Verirrungen er⸗
füuͤr seine
nd ihm ein Großherrlicher Ferman d
sind direkte Verhandlungen mit dem da er von diesem Augenblick an nicht
angesehen werden kann.
in Vollzug gesetzt
aruͤber ausgefer⸗
Das letztere ist an dem genannten Tage geschehen und
Pascha möglich mehr als Hoch⸗
2) Es wird von der hohen
eigener Abgesandter nach Alexandrien geschickt, um
Mittel zu besprechen, von London ausgegange
3) Admiral Walker soll als Pforten Uebernahme der Osmanischen Wenn Mehn ihm vorgeschrieben nicht, daß
—
man in Konstantinopel
den Großherrlichen
nen Bestimmun⸗
November in Syrien und Aegypten in Vollziehung
Kommissar den Flotte im Hafen ed Ali sich nun werden soll, so
ihm wenigstens die
Stalthalterschaft von Aegypten auf seine Lebensdauer werde ver— liehen werden.
Bon Churuk S aberglaͤubi
Premier⸗Ministers und seines Sohnes,
wurde.
seines Vaters durch
men. M schit Sing
anerkannter
den Thron
sinnigen Maharadscha Chürruk Sing ö Wege erfolgt, sondern sein Sohn No
Partei habe dazu mitgewirkt. auf dem vom Begrabniß dem neben ihm auf dem Elephanten sitzenden
zuge sammt ĩ ; Sohne des Radschah Gulab Singh, durch einen
Singh, einem
unter der Balken d des neue
pagnie noch
gezogene
des Pendschab zum augenblicklichen
ö Die Indi rung viese
konne, we
O st ind ie n.
1bay, 1. Dez. ing, galt fuͤr einen sehr schen Regenten, der gaͤnzlich durch die Der Letztere ist bekanntlich einen Ungluͤcksfall zit ihm erlosch die legitime Nachkom und ein von seinem Bruder Churruk Sings, von Lahore gelangt. Er soll ein
8,
aber ebenfalls ein sehr ausschweifendes Leben gefuͤhrt haben. glaubte uͤbrigens in Lahore ziemlich allgemein,
der nicht
2
seines Vaters zuruͤckk
darauf stehenden Zuschaue
Menge der . erschlagen.
er Thor woͤlbung n Herrschers, Schere nicht bekannt waren, so blieb Englische Beobachtungs- Corps schen Blatter haben es kein Hehl, s wichtigen Reichs auf alle Falle nich un gleich einige versichern, durch No
be sich der Stand der Dinge in Lahore wieder
England gestaltet, wie er unter Rantschiet Sing
wird beigefügt, man wisse jetzt, daß
che Dost sondern v
hergerührt häten, und dieser we
die Geldunt
Da die Sing, gegen die
an der Einschreiten h daß die
Der verstorbene Fuͤrst von Lahore, schwachen, ausschweifenden und
Intriguen seines
No Nehal Sing, geleitet beim Leichenbegaͤngnisse ums Leben gekom—
menschaft Rund⸗
Vater nie als rechtmaäͤßiger Sohn Schiri Sing, ist jetzt auf Mann von Talent seyn,
Man Tod des schwach⸗ auf natuͤrlichem
ehal Sing oder dessen Er wurde, wie schon erwähnt,
ehrenden Leichen⸗ Udan
r herabstuͤrzenden Gesinnungen Coni⸗ das zusammen— Graͤnze bereit stehen. Mediatisi⸗ t mehr fern seyn Nehals Tod ha— so freundlich fur
gewesen. Auch erstuͤtzungen, wel⸗
Mohammed aus Lahore erhalten, nicht von den Sikhs,
on dem daselbst lebenden
wiesen werden.
In
Elliot aus dem Golf von Petscheli
Admiral, sen, die
Indischen Blaͤttern wird das Zuruͤckge zum Theil scharf getadelt; der EChinesischen Hof uͤberlisten las⸗ das
sagen sie, habe sich vom
Chinesen wuͤrden nicht ermangeln,
Britischen Geschwaders an der Peihomůndung
gung der
leicht weiter von ihrem
gewesen,
Ma den Engl der Can
ein als ei Stanten,
wird, am
aber ohne
„Angeleckt vermn n Gefangen nehmung von. Engländern ausgesetzten B
von Macao aufgefan der das Britische Blokade⸗ sich darauf an den Portugießsschen Gouverneur von und dieser bewirkte, daß ein Chinesischer Beamter, ird, II. August von Macas nach Canton abging, um missatr ernstliche Vorstellungen wegen Freil
zu machen. Der Taenige kam am 17. Angusi nach Macao zurück,
Expedi
Barbaren darzustellen, und die arbaren darzustellen, ail sie
Zwecke entfernt, wo sie von Macao absegelte.
China. cao, 6. Okt. Ueber das Gefecht bei ändern und Chinesen und
ton Preß vom 29. August Folgendes
n schlechtes Subjekt bekannter Chinese einer der in Macao
Herrn Stanton, und brachte feine andere
rde nun aus dem
als Britischer Kaplan fungirte, gen und nach Canton abgeführt. Geschwader ver Canton kommandirt, hatte
Bruder des abgesetzten Chans
Pendschab ver⸗ hen des Ad mirals Erscheinen des als eine Huldi—
tion sey jetzt viel- es am 27. Juni
Macao zwischen
dessen Veranlassung wird in
berichtet:
ihlich durch die von dein Commissair Lin auf die
elohnungen, hatte Theologen, Herrn in der Nähe
Capitain Smith, Macgo gewandt.
der Tabutae genannt.
dem Cem⸗
affung des Hern Stanton
Antwort, als daß
k
, 8 86
* 87 .
n,
S
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dessen Freigebnng nicht möglich sed, da. er nicht auf Portugiesischem Grund und Boden verhaftet worden; er fügte hinzu, daß er der Tan tae, eine Abtheilung Soldaten mitgebracht habe, um den Pertugiesen bei Vertreibung der Engländer aus Macao beimnstehen. Es war schon vorhe bekanm, daß die Verschanzungen an der Barriere und die in derselben befindliche Garnison verstärlt worden, und man sab am 18. Au— gust eine Menge mit Soldaten angefüllte Böte durch den inneren Ha⸗ fen nach der Barriere zu rudern, wo auch nech acht Kriegs -Dschunken Anker warfen, die früher der Stadt Macao gegenüber vor Anker gelegen hat— ten. Das Dampfschiff der Ostin dischen Compagnie, Enterprizen, ver. ließ die Rhede von Macao, bald nachdem die Rückkehr des Taontae bekannt war, und kehrte am 18ten in Begleitung Ler Britischen Fre⸗ gate „Druid und des Transportschiffs „Nussaruth Shah“, mit den Freiwilligen ven Bengalen am Bord, zurück, Aus der Antwot des Taoutae ging klar hervor, daß Lie Chinesen feindliche Absichten gegen die in Macao residirenden Engländer haiten, und es schien nur die Alternative zu bleiben, entweder den Angriff ruhig abzuwarten oder demselben durch eignen Angriff zuvorzukemmen. Am 19. August Mor⸗ gens sah man die Britischen Kriegeschiffe „Hyacinth“ und „Larne“ unter Segel gehen und die Richtung nach der Fischer⸗Bai nehmen, auch wurden die Bengalischen Freiwilligen am Bord des Dampfschiffes
eingeschifft, während üeue Böte, mit Marine⸗Seldaten und Matresen bemannt, von dem „Druid“ abstießen und dieselbe richtung wie der Hvacinib“ und der „Larne“, einschlugen. Das Wetter war günstig,
ö
und eine südliche Kühlie trieb die Schiffe sehr bald in eine günstige gerade vor der Barriere un? den dortigen BVerschan zungen Entfernung von nur 600 NJards von ihnen. Ungefähr um 11 2 Uhr begann der „Hvacinth“ die Kanonade, welche die Ehinesen von ihrem Fort oder vielmehr ihrer aus einer Poramide von Sandsäcken bestehenden Brustwehr beantworteten, die auf einer 9 Jards ins Gevierie breiten Grundlage ruhte, auf welche die 32⸗Pfünser wenig oder gar leinen Eindruck machten. Die Chinesen hatten im Ganzen 21 Geschütze in den Schanzen dieser Befestigung, von denen 15 gezen die Schiffe ge⸗ richter, aber sehr bald durch den „Hyacinth“ und den „Larne, nach dreimaliger Abfeurung ihres Geschützes zum Schweigen gebracht wur⸗ den. Die Landenge, auf welcher die Barriere errichtet ist, hat gerade dort eine Breite von nur ungefähr 1609 Nards, und ganz nahe am Lande, auf der innern Seite derselben, lagen die schon erwähnten acht Dschunken vor Anler, von denen, von den Schiffen aus, nun die Masten gesehen werden konnten, während der Rumpf der Schiffe fast ganz burch das Land gegen Schüsse gedeckt war. Außerdem befand sich auf der nach Macao zu gerichteien Seite der Barriere, auf einem Gebiete, welches bisher immer als der Portugiesischen Jurisdiction unterworfen an⸗ gesehen worden ist ein Götzenhaus oder Tempel, auf welchem mehrere Ka— nonen aufgepflanzt waren, die ein lebhaftes Feuer auf die Schiffe unterhiel⸗ ten, und man bemerkte, daß diese Kanonen weiter trugen, als die der Dschun⸗ ken, deren Schüsse größtentheils zu kurz waren. Obgleich indeß meh⸗ rere Schüsse selbst über die Schiffe hinausgingen, so erlitten dieselben doch im Rumpfe keinen Schaden; nur einige Kugeln gingen durch die Zeltverdachung und die Segel des „Hvacinih.“ Nach dem Beginne des Gefechts wurde die Besatzung im Tempel durch etwa 06 Chine⸗ sische Soldaten verstärkt, welche aus Macao dorthin zogen. Außerdem befand sich unmittelbar hinter der Barriere noch ein beirächtliches mit Soldaten angefülltes Lager, das von einem Sandhügel gedeckt wurde, und man glaubt, daß im Ganzen ungefähr 2000 Chinesische Soldaten an Srt und Stelle gewesen seyn müssen, von denen ein bedeutender Theil mit Flinten bewaffnet war. Da die Entfernung von Macao bis zur Barriere kaum zwei Englische Meilen beträgt so wurde das ganze Gefecht von der Stadt her mit angesehen, und zahlreiche Zu— schauer, sowohl Chinesen als Portugiesen ünd andere Fremde, befander sich auf den naheliegenden Hügeln. Von 113 bis zi, Uhr unterhiel⸗ ten die Schiffe ein lebhaftes Feuer auf das Fort und die Dschunken hinter demselben; letztere beantworteten es am Ende nur sehr schwach, lebhafter dagegen wurde es von dem Tem⸗ pel aus erwiedert. Man sah Truppen-Abtheilungen zwischen der Barriere und dem Tempel hin und herlaufen, oft in ihrem Laufe durch die Über sie hinsausenden oder den Boden in ihrer Nähe aufwühlenden Kugeln bedroht, vor denen sie fich dann zu bücken pflegten oder denen sie durch Hinwegeilen auf allen Vieren zu entgehen suchten. Zweimal sah man sie die Todten und Verwundeten wegschaffen. Un eiwa 21j Uhr begannen die Englischen Truppen an der Küste zu landen, in enl⸗ niger Entfernung vom Fort und auf der Chinesischen Seite desselben. Einige Chinesische Soldaten, von dem Terrain begünstigt, krochen heran und feuerten auf die Landenden, aher ein Feldgeschütz wurde ans llfer eschafft, auf einer Höhe aufgepflanzt und bon demselben ein scharfes Feuer auf das unten liegende Chinesische Lager, auf die Yschunken und Indlich auch auf den Tempel gerichtet, welcher bis dahin auf ausdrücklichen Befehl des Capitain Smith verschont worden war da man glaubte, er liege auf neutralem Portugiesischen Grund und Boden; als aber das Feuer von demselben unausgesetzt unterhalten wurde, fiel natürlich alle Rück⸗ sicht auf die Reutralität weg, und man sah denn auch sehr bald eine Menge Soldaten aus demselben herausflüchten und nach Macao zurückeilen. Als kurz nach 4 Uhr alle Truppen gelandet waren (sie bestanden aus 180 Sepvops, 125 Marine Soldaten und S0 Matrosen, unter dem Befehl des Capitain Mee von den Bengalischen Freiwilli⸗ gen), rückten sie auf das Fort zu, fanden dasfselbe aber verlassen; indeß wurde von den Dschunken und dem Tempel noch auf sie geschossen, aber bald brachte das Kleingewehrfener der Freiwilligen die Schützen zum Schweigen, und die noch in den Döichunken befindlichen Ehtnefen versuchten sich dadurch zu retten, daß sie sich ins Wasser war⸗ fen, wobei Viele von ihnen umgekommen seyn sollen. Zwei der in dem Fort gefundenen Kanonen waren sehr groß und schwer, dem Umfange nach unseren zweiunddreißigpfündigen Karronaden gleich, doch nur als Achtjehnpfünder gebohrt; beide waren demontirt. Alle übrigen Kano⸗ nen in dem Fort wurden vernagelt und Alles zerstört und verbrannt. Als die Engländer schon von dem Fort Besitz genem inen hatten, flog ein Pulverfaß in die Lust und verwundete zwei Brilische Soldaten. Demhnächst wurde das Chinesische Lager ver ut und überbaupt Al— les, was man auf jener Seite des Forts fand, vernichtet, mit Aus— nahme der Dschunken, welche daronkamen, weil es an Böten fehlte um zu ihnen zu gelangen, Indeß ihnen so star von Kugeln durchbéhri, daß sie schwerlich je wi ⸗ werden önnen. Der Tempel, von dem aus das heftigste Feuer un alten werden war entging der Zerstörung, weil er auf neutralem Grund und Boden lag. sehr zur Unzufriedenheit der gelandeten Truppen, die nur durch dre strengsten Befehle des Capitain Smith verhindert werden konnten mit bein Säbel in der Hand in denselben einzudrizgen. Die Chi sen sol⸗ len in dem Gefechte mehr als 300 Mann verlsren haben; der Verlust der Engländer war ganz unbedeutend.“ . — Die Bombay Times enthaͤlt folgendes Schreiben ei— nes Enalaͤnders aus dem Hafen von Tsch üsan, am Bord des Dampfboot „Madagaskar“ vom 29. September, uͤber die Ex⸗ pedition nach dem Peiho⸗Flusse, — aus welchem namentlich her⸗ vorgeht, daß Admiral Elliot, wie man gleich vermuthen konnte, nicht direkt mit dem Kaiser von Ching, sondern nur mit einem 6 Mandarieen unterhandelt hat, — und uber die Vor⸗— fälle guf der Insel Tschusan und in der Umgegend: k anbei einen slüchtigen Bericht üb. meinen Ausflig a in n . Peiho oder Peling-⸗Flusses hinauf. Wir hat⸗ 1 36 hr schönes , . und langten am 3. August am nn, . an; , n . bestand aus den Schiffen Herr, mit dem Centre⸗Admiral G. E lliet am Bord, „Blonde“, 3. e, Volage“, „Pylades“, dem Dampfboot „Madagaskar“, den
riß
ver
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schwader besuchte nun die verschiedenen Inseln im Petscheli⸗-Golf, um
Wasser und Schlachtvieh einzunehmen. Im Golf war das Weiter lar und falt, das Thermemeier fiel unter G Fahrenheit. Man ver⸗ schaffte sich reichlichen Proviant, und am 27. August, als dem festge⸗ etzlen T- ge, kehrte man auf den ursprünglichen Ankerplatz an der Mün⸗ dung des Peibo zurück. Am . August hatte dann eine Zusammen⸗ funft statt, zwischen Caipitain Elliot und dem Kaiserlichen Commissair Che⸗Schan, welcher ein Mandarin erster Klasse mit dem rothen Knopf und, der Rangordnung nach, der dritte Mann im Reiche ist; seitdem bis zum Tage unserer Abfahrt von der Peiho⸗ Mändung, d. h. bis zum 15. September, waren Unterhandlungen im Gang. Nach Allem, was man hört, glaubt man allgemein, daß der Englische Bevollmächtigte sich uach Canton verfügen wird, um dort mir Che⸗Schan wieder zusam— menzutreffen und, wo möglich, die Angelegenheilen in Ordnung zu bringen. Ein Theil der Truppen bieibt, bis zur Ausgleichung des Strei: es, hier vor Tschusau. Axis cbige Unterredung am Peiho stätt= hatte, gab Che-Schan den Englischen Offizieren ein glänzendes Früh⸗ stück. Schöpsen⸗ und Rindfleisch, Wildpret aller Art. gedämpfte Enten mit Aepfeln und Eingemachtes aller Art war im Uebersluß vorhanden. Die zahlreiche Tischgesellschaft m te sich nach Chmesischer Weise siatt der Messer und Gadein böljerner Stäbchen bedienen, was spaßhaft ge⸗ nung war. Auch die Mannschaft der Böte erhielt ein reichliches Früh⸗ stück, und dem Admiral, der nicht mit am Ufer war, wurde sein An⸗ lbeil' in Englische Meilen weit zugescheckt. Als die Tiplematie ab⸗ gemacht war, kehrten wir, fehr ver nügt mit aden ieuer, auf unser Damrfbegt und Ldiesem zu dem Ge⸗ schwader zurück. Die Chinessche Regierung ist sehr beunruhigt wegen unserer Occupatien der Infel Tschusan; sie sieht uns nicht gern so nahe an ihrer Hauptstadt und möchte üns weiter südwärts haben. Man spricht ven der Insel Lintao, an der Küste der Previn; Huang⸗si gelegen, an welche im Süden die Prorius Suang-⸗1on (Canken) an⸗ gränzt (andere Angaben neunen Lena bei Macao), die uns im Aus—⸗ tausch für Tschusan zu einer Englischen Niederlassung angeboten wer⸗ den soll; am liebsten möchten sie uns aber gar nirgends Fuß fassen se⸗ ben. Was den Sber-Commissair Lin betrifft, so will die Chinesische Regierung, nach vorhergängiger Prüfung seines Benehmens, die Be⸗ strafung desselben ganz von dem Ermessen der Engländer abhängig machen. Tschusan hat ein sehr ungesundes Klima, durch welches un— sere Truppen viel zu leiden haben. Seit der Occupatien sind 69 Europäische und 19 Indische Soldaten gestorben, indem der schnelle klebergang aus einem heißen in einen vergleichsweise kalten Himmelsstrich mit sehr veränder⸗ licher Witterung und der zeitweilige Mangel an frischem Fleisch viele Krankheiten, besonders Dosenterie, veranlciten. Am meisien leiden die Schotten. Capitain Anstruther, von der Madras-⸗-Artillerie ward, als er in einiger Ferne von der Hauptstadt Tschusaus mit Skizziren be⸗ schäftigt war, von einer Chinesischen Streispartie zum Gefangenen ge— macht und nach Ningrpo weggeführt, wo er jedoch gut behandelt wird. Die Behörden dieses Orts ließen hierher sagen, sie hätten mehr als 20 Englische Gefangene, und wenn wir Tschusan heransgäben, so wollten sie dieselben freilassen! Der „Alligator“ hatte einen kleinen Strauß mit ihnen in Amoy. Die Chinesen fuchten nämlich dieses Schiff zu über⸗ rumpeln, wurden aber mit Verlust mehrerer ihrer Kriegsdschunken zu⸗ rückgeschlagen. Am Tage nach dem kleinen Gefecht wurden A9 Ki⸗ sten Opium 1184 Dollars die
1 m zu einem sehr hohen Preis — Kiste, wie man sagt — verkauft, und die Chinesen kamen auch hierher um Spium zu kaufen, indem sie nämlich mei⸗ nen, wir hätten Tschufan bloß zu diesem Zweck okkupirt. Den Schmugglern ist der Kriegszustand ganz willkommen, und sie wünschen, daß er recht lange daure. Das Transportschiff „Indian Dak“ ist bei der Insel Formosa gescheitert, die ganze Mannschaft aber ward durch den Nimrod gerettet. Als ich den Peiho⸗Fluß, zwei Englische Meilen weit binauf mit ging, wurden die zwei Eingangsferts, zwei elende Nesier mit drei alten Kanonen, die stait der Laffetten auf Sandsäcken liegen, mit Truppen bemannt. Sie glaubten, nicht daß wir mit unseren Böten über die seichte Barre des Flusses zu fahren wagen würden; wir thaten es aber und können sagen, daß wir die ersten Europäer waren, welche jemals den zur Hauptstadt des himmlischen Reichs führenden Strom befahren haben. Auch besuchten wir vom Petscheli⸗Golf aus in Gesellschaft des Admirals die berühmté Chinesische Mauer, welche hier eine halbe Englische Meile in die See aus⸗
unserem Aben⸗
mit
. = Am Ende steht ein großer Thurm, gegen 30 Fuß hech und eben so viel in Umfang, und ähnliche Wachtthürme er⸗
heben sich in Zwischenräumen von je einer Meile üher der Mauer welche sich, so weit das Auge abreichen kann, zum Theil über 30665 Fuß hohe Berge hinzieht. In Bezug auf die polifische Lage der Dinge säßt sich nichts mit Gewißheit voraussagen, aber allgemein glaubt man, daß die Chinesen Vernunft annehmen werden: die völlige Hemmung ihres Handels, die Wegnahme Tschusans und der Barriere ⸗ Forts von Ma⸗ fao, das bringt nachgerade die Chinesische Regierung bei ihren eigenen Unterihanen sehr in Mißkredit, und der Hof ist in großer Angst, es möchte eine Empörung ausbrechen. Alle Dschunken der Ghinesen wer⸗ den angehalten, wurden jedoch in einigen Fällen wieder herausgegeben; die ganze Küste ist vollkommen blofirt, die Einwohner von Eschusan aher kehren allmälig zurück. Diese Insel wird, wenn England sie he⸗ hält, in Folge der Zeit den ganzen Küstenhandel an sich ziehen. Das sieh! der Hof in Perg wohl ein, und darum wird er sich lieber Man⸗ ches gefallen lassen, als es auf einen langen Krieg wagen. . Weitere Berichte melden, daß Captiain Elliot im Begriff stand, nach Ningpo zu segeln, um den Capitain Anstruther und die uͤbrigen Gefangenen zu befreien, unter denen sich, hieß es, auch die Mannschast der Brigg „Kite“ befand, welche, während sie die Kuͤste besichtigte, von den Chinesen — man wußte aber weder wie noch wo? — genommen worden. An Bord derselben befand sich auch die Gattin eines Englischen Offiziers, Mrs. Noble. Die Besatzung von Ninapo drohte, sich einer Landung zu wider— setzen. In Folge der Wegschleppung des Capitains Anstruther auf Tschusan und des Kaplans Staunton in Macao erschien ein Tages bef hl, der den Enalischen Truppen untersagte, sich einzeln oder in kleinen Gesellschaften von ihren Corps zu entfernen. Tretz der Ungesundheit von Tschusan glaubte man, daß die
Chinesen gelungen sey,
als ruͤckkehrende Einwohner einschlichen, die Engländer aus Tschu— san zu vertreiben und zugleich den „Melville“ und zwei Trans⸗ portfahrzeuge zu verbrennen. Das Geruͤcht scheint aber ganz grundlos zü seyn. . . . Ueber das Verfahren mit den gefangen genommenen Englaͤnder, Herrn Stanton, in Canton theilt der Bombay Cou⸗ rier folgendes Naͤhere mit: . SHSerr Stanton kam am Freitag, den 7. Juli, frühmorgens i Canton an und wurde der Aufsicht des 5 , ,. gleich man nun glauben sollte, die Gefangennehmung eines ein zelnen Fremden, dem man kein Vergehen zur Last legen könnte, als daß er ein Engländer ist. wäre ein höchst unwichtiges Ereigniß, so wurden doch so⸗ gleich große Vorbereitungen zu seinem Verhör in der öffentlichen Halle des Palastes des Vice-Königs getroffen. Gegen 2 Uhr erschien ein der Kwag⸗tschufu, der Pwanvum, Ramhepynm und vier andere Beamte von hohem Range und nahmen, der Erstere in der Mitte neben ein ander auf Stühlen mit Scharlachtuch Platz, während sie die bei sol⸗ chen Gelegenheiten üblichen Tische vor sich hatten. Hinter den Stil h len dieser Beamten befand sich eine Scheidewand, welche den Vice⸗Kö⸗ nig Lin vor den Blicken der Profanen verbarg. Alle Song Kaufleute und Dollmeischer waren zugegen und sianden 6 rend des ganzen Verhörs, das von 2 Uhr bis nach 9 Uhr dauerte Auch eine Anzahl niederer Beamten waren da, als Herr Stanton mit zwei Dolmetschern ver das Gericht gebracht wurde, mit Ketten an deñ bloßen Filßen, nur im Hemd und weiten Beinkleidern das erstere be⸗ sieckt mit Blut ven einer Wunde an der Schulter, die zwar nicht ticf par, aber von einem scharsen Instrumente herzurühren schien; Kopf und Gesicht waren an einer Seite jzerschlagen. Trotz seiner offenbaren Mattigkeit mußte Herr Stanten vor diefer erhabenen Versammlung
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knieen, doch durfte er sich während des Verhörs dersetzen. Auch gab man ihm etwas zu essen, ehe das Verhör begann, das von dem Kwangischufun geleitet wurbe. f die ersten Fragen, wer er sey, wie er heiße und welcher Nation er angehöre, antwerrete der Gefangene, daß er Stanten heiße, in. Marge wehne nnd ein Engläader sey. „Wie fannst. Du ein Engländer san !. fuhr der Kwang⸗ ischufu auf. . da es Lelannt ist, daß seit langer Zeit allen Eagländern befohlen wurde, Macao zu verlassen, und wir die Versicherung von nnseren Beamten haben, daß alle sich ent. fernt haben?“ Herr Stanton antwortete, daß wenigstens noch hundert seiner Landsleute jun Macao lebten. Diese Antwort schien die Richter in große Verwunderung zu versetzen, une der Kwang-ischufu flüsterte mit dem Nachbar zur Rechien und zur Linken, die dann die Bemerkungen ihren Nachbarn mittbeilten, was den viel gravitätisches Nicken und Kopfschütteln veranlaßte; auch stand der Kwang - ischufu auf, um mit seinem Vorgesetzten hinter dem Schirme sich zu kesprechen, von we er bald zurücktam. Dieses leife Flüstern unter den Richtern und die Konferenzen zwischen dem Vice König und den Kwang⸗ischufu famen, sebr häu ver, und jwar immer, wenn der Gefangene etwas sante, das ihnen unmgewöhnlich erschien. Wahrscheinlich, weil inehrere Chinesen, die das Englische vollkommen verstauden, zugegen waren er= füllte der Dolmeischer seine Pflicht mit ziemlicher Treue, was selien vorkommt, da die Chinesischen Dolmeischer in der Regel den Manda⸗ rinen statt dessen, was wirklich gesagt wird, die Sache so darstelle . wie diese es wünschen. Deshalb hörten denn auch die Mandarinen mehrere Dinge, die sie nicht wenig in Erstaunen gesetzt haben müssen. Der Kwang=tschufu fragte darauf Herrn Stanton, . er die Precla⸗ matienen nicht lenne, welche Belohnung für die Gefangennehmung und Tödtung von Engländern versprächen; dies wurde bejaht, und der Erstere fragie weiter, warum er dann aus Macao gegangen sey. Da entgegnete Herr Stanten, er sey friedlich nach dem Strande gegangen. 6 sich z, baden, sey da von Chinesen überfallen und in ein Boot gebracht worden. „Obgleich ich aber jetzt Gefangener bin, fuhr er fort, so rathe ich Euch doch, mich unverzüglich in Freiheit zu setzen, denn ich bin überzeugt, daßbinnen 3 Tagen meine Landsleute meine Ausliefe⸗ rung verlangen und, wenn diese nicht erfolgt, ihre Kriegsschiffe Euch beschießen werden.“ Diese kühne Sprache erregte neues Staunen. Der Gefangene wurde weiter gefragt, was er treibe und we er lebe, worauf Herr Stanton antwortete, er sey ein Lehrer und in dieses Land mit Herrn Turner's Söhnen, als deren Führer, gekemmen, er treibe durch⸗ aus keinen Handel und wohne in Herrn Turner's Sause. Dagegen wurde ihm eingewendet, daß Herr Turner todt und dessen Frau mit ihren Söhnen, wie man erfahren habe, nach England zurückgekehrt sev. Ferner fragte man ihn, wie viel Kriegsschiffe an der Küste von Ching angekommen wären, wie viele Truppen; der Gefangene antwortete, daß etwa 45 Schiffe nach dem Norden gegangen und y vor Macao geblieben wären; daß diese 5009 Mann an Bord hätten, und daß eine gleiche An⸗ zahl nächstens erwartet werde. Weiter wurde gefragt, warum die Eng⸗ länder eine Flotte geschicht hätten, um die Chinesen zu bekriegen, und der Gefangene antwortete, die Engländer wollten die Chinesen nicht bekrie⸗ gen, sondern nur Abhülfe ihrer Beschwerde erhalten. Man entgegnete darauf, warum sie, wenn sie nicht Krieg führen wollten, auf die Forts von Amor geschossen und Tschusan genommen hätten. In Amev, lauteie die Antwert schessen die Chinesen zuerst auf ein Beot mit einer Friedeneflagge, und die Engländer zerstörten darum die Forts; Tschusan sey genommen wer⸗ den, weil man das Schreiben nicht angenommen habe, das die Enzlän⸗ der an den Kaiser von China schicken wollten, um sich bei ihm ilber die Be⸗ handlung zu beschweren, die sie erfahren. Wäre der Brief angenommen, und befördert worden, so würden keine Feindseligkeiten statigefunden haben. Die Engländer hielten schusan nur so lange besetzt bis sie eine genügende nntwort von dem Kaiser erhalten, dann würden sie die Insel der Chinesischen Regierung zurückgeben. Der Kwang⸗tschufu fragte auch, warum die Engländer, wenn ihre Absichten so friedlich wären, so viele Salz⸗ Dschunken weggenommen hätten; darauf antwortete Herrn Stanton, die Salz-⸗Dschunken, als Eigenthum der Regierung, wären weggenom⸗ men worden und würden behalten werden, bis Enischädigung für das Eigenthum der Engländer gegeben wäre, das durch die Chinesen ver⸗ nichtet worden. In den sieben Stunden wurden noch viele unnütze Fragen gestellt. Herr Stanton blieb in Haft bei dem Namhoyvum, später soll er der Aussicht der Hong⸗Kaufleute übergeben worden seyn, und ven diesen wird er wohl gut behandelt werden.“
auf den Boden nie
Brasilien. Rio Janeiro. 15. Okt. Es werden hier bereits große Vorbereitungen fuͤr die Kroͤnung des Kaisers Dom Pedro II. ge—
troffen, die auf den Monat Mai festgesetzt ist. Unter Anderem wird ein Gebaͤude dazu errichtet, welches 5000 Personen sassen soll.
Kirche, welche bis gegen 2 Uhr
Jing
Königsberg, 13. Jan. Der Schneidergeselle Ki
hat unerwartet schnell den an den ö 3 6 an dessen Haushälterin begangenen Mord eingestanden. Mit einem Beile bewaffnet, angeblich, um mit demselben nur zu drohen, klopfte er an die verschlossene Thuͤr des bischös—⸗ lichen Pallastes. Die alte, die Thuͤre oͤffnende Haushaͤl⸗ terin, mußte ihn, durch die fuͤrchterlichsten Drohungen ge—⸗ zwungen, in das Zimmer des Bischofs begleiten, und als sie hierauf sich zur Thuͤre wandte, gab er ihr mehrere Hiebe mit dem Beile in den Arm, und trotz der flehentlichen Bitten des Greises, seine alte, vieljährig treue Dienerin nicht zu ermorden streckte der Boͤsewicht sie mit einem Hiebe auf den Kopf nieder. Hierauf erklaͤrte der Bischof sich bereit, dem Rauber Alles auszuliefern, was er besitze, mußte aber feierlichst schwoͤren, den Raub geheim zu halten. Der bedrohete Greis fuͤhrte den Boͤse⸗ wicht . das Nebenzimmer und behaͤndigte ihm dort seine Dose, Uhr, Boͤrse und die Schluͤssel. In das Wohnzimmer zuruͤck⸗ gekehrt, bemerkt der ünmensch, daß die Haus hästerin noch lebt und da versetzt er ihr den toͤdtlichen Hieb in das Gesicht und offnet dann erst den Geldschrank. Dem sich abwendenden Bi— schofe entfaͤllt der Wachsstock und nach ihm sich backend seufzt er laut: „Ach Gott!“ Der Raubmoͤrder hält dies fuͤr einen Hfe⸗ ruf und streckt den würdigen Greis mit einem Hiebe in den Kopf zu Boden. Der Vater des Moͤrders ist Schneider⸗Meister und Eigenthümer in Frauenburg, der Moͤrder, 27 Jahr alt, ist katho—⸗— ,,. Konfession. Die ermordete Haushälterin hieß Rosalie , . und war 71 Jahr alt. Vor dem Geständnisse hat der 6 den Versuch gemacht, sich mit der Kette zu er—
Frauenburg, 11. Jan. (Elbing. Anz. eute fand das Leichenbegängniß des verewigten Bil fs . ö Herrn von . mit allen, der hohen Wurde des Verblichenen an⸗ gemessenen Feierlichkeiten hier statt. Ueberaus groß war die Zahl der Leidtragenden, die sich aus der ganzen näheren und enk, ernteren Umgegend zur Theilnahme an dieser erhabenen Trauer Feierlichkeit versammelt hatten. Se. Excellenz der Geheime Staats⸗/ = minister Herr von Schön, mehrere hohe 1 Offiziere, die gesammte katholische Geistlichkeit der Didzese, auch mehrere der benachbarten evangelischen Herren Geistlichen, die Schiller des . Braunsberger Gymnastums befanden sich in dem Zuge, dem 6. sast unabsehbare Menge folgte. Der mit violettem mme de kleidete und mit in Silber gearbeiteten Insignien reich ver ierte Sarg wurde von den Seminaristen des er, Seminars
auns berg : tr Der Feierlichkeit in der getragen und ward, nach n Nhe, in der Kapelle des Domes bheigeseßt. In stiller entfernte sich hierauf die ungeheure Volksmenge. .