1841 / 25 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

ustaͤnde der arbeitenden Klassen zu verbessern be rn fond ,, zu nehmen, der steigernden Armuth vorzubeugen. Die Versammnlung konnte sich mit dem Vorgetra— genen nur inverstanden erklären und beschloß, dahin . wirken, kaß sich zu diesem Zwecke ein Verein bilde, der seinen Wirkungs⸗

treis auf den ganzen Kreis ausdehnen solle.

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Berlin, 21. Jan. Die Bersammlung der Gesellschaft na— turforschender Freunde am 19. Januar eröffneie Herr Karsten mit ein er Darlegung der Resultate, welche sich aus der ven ihm wie⸗ kerbelten Analvse der Aachener Eisenm asse, die sich jetzt auf dem

ofe des Aachener Regierunge⸗Gebäudes besindet, ergeben haben. Von dl fen ward keine Spur gefunden, wehl aber zeigten sich starke Spu⸗ ren von Mangan, Schwefel und Phesphor. Der Gehalt an Silicium ermittelte sich zu Gos pCt. und der an Kohle zu 2.972 pCt. Die quantitative Beslimmung der letzteren erfolgte durch Kupfer Chlorid. Herr Karsten siellte die vermuthetgte meieorische Abkunft jener Eisen⸗ masse ganz in Abrede, indem die Resultate der Analvse die lünsiliche Entstebungsweise derselben nicht bezweiseln lassen. Herr Ehrenberg sibergab der Gesellschaft seine neuesie Abhandlung über noch zahlreich jetzt lebende Thierarten der Kreidebildung und legte ein ven Herrn Karl Ehrenberg aus Real del Monte mitgebrachtes Eremplar des von Herrn Blume aus Java zuerst gebrachten Polxporus Pisachabani, ei-

Fes Riesen⸗Pilzes, vor, welcher in Mexiko, in einem Stollen bei Real del Monte, sebr hnlich wie dort in Java sich entwickelt hatte. Herr

Angust theilte die Wahrnehmung nit, daß Wasser, welches durch Aus— kochen von abserbirter Luft möglichst befreit ist. verschlossenen Röhre bei 100 R, selbst unter lebhafter Erschütterung,

nicht zum Gefrieren kommt. Herr Link besiätigte das krxum ned. damense, welches Herrn Ehrenberg durch Herrn Ur. Itzigsohn mitge⸗ theilt worden war, als eine neue einheimische Art und legte Zeichnun⸗

2.

gen von Moot⸗Kapseln ver, verglichen mit Zeichnungen von den Früch— ten von Trichomanes.

sica und den Bau der Leucht-Organe mit;

bei den Weibchen die drei letzten aus zusammengereiheten gelben Kügelchen, cheenstämme verzweigen. und eben so wenig eine Verbindung mit dem Nerven⸗Spstem oder mit den Geschlechts-Orgenen aufzusinden. Außerdem war in Ten Tracheen ven diesem Thier, so wie auch bei Coccionella u. a., Flimmer ⸗Bewe⸗ gung beobachtet worden.

1 6 r a e. Den 23. Januar.

Bauchringe einnehmen.

i. Hr. Cour. S neict. geld.

Sch. d. K. u. N HSS 97

igen, Amen,,

2 Brl. Pota. Eiseub. 5 12712 0. do Prior Act. i sd. 1.x. Rica. 1131. do do. Prior Act Berl. Anh Eisenb 4 1081. do. do. Prior. Act 1021/2

Bt. Sehuld- Bch 4 pr. Engl. Ohl 30 41 Präm. Seh. d Seeh

Kurmk. Sehuld /

1005 1021/5 162!

126. 1021 1121. 102 1041/2

Nenmk. Schuldv. 3 Rerl. den, , 1 Danz do. in Th. - Warp. Pfandbr. .

6 1023. 1031, 288 47

10158 Grosah. Por. da 4 etpr. Pfandbr. 33 10917 gol al mareo 4 208152 PFomm. do. 1 103 1 1925/, Nene Dukaten

Kur. n. Naum. do a. 10325, 103 [. Friedriekad' or Schlealachk - do . 102 s4

And. Goldi as T. Coup. und Zins- Discount o 7

131 7114 3

in einer hermetisch

welche die größte Aehnlichkeit darlegten. Seir Pr. Perers theilte Bemerkungen uber das Funkeln der lLampyris ita⸗- Das Funkeln geht von be⸗ sonderen Organen aus, welche bei den Männchen die beiden verletzten, Sie bestehen in die sich bedeutende Tra⸗ Eine besondere Lufiblase ist nicht vorhanden,

98

H egc4ceIlI Cour -.

F T ThlI. zu 20 Sgr. Rriet. Geld.

Auaterdam FI. 40. Hamburs do Loudon

Wien ian W Hr, Augsburg

Breslau

Leipzig W. Z

Frankfurt a. M. W2z

Petershurg

3 7

22822 F 5FPF

Mt. Mt.

Mt

e de, e de, e, wo, e, ee.

Tage

Woch.

1373 1a9* / 141812 6 173 / 7A s. 100! 101 don.

orm,

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A usvürtig e

Niederl. wirkl. Schuld 3056. Neue Anl. 22! /.

esterr. S7, Met. 1 57/8 G. 19s, 242,9 G. 7211 500 FI. 1391/55. 1391/1 Sch. S0! , G. do. MM. 5/9 Spaun. Anl. 21*s5 211. 2 .*

Eisenbahn- Actien. tes Uter A05 G. do linkes 30 (.

8921S GE. Ram burg, 21. . Bank- ciieu 1675. Engl. Russ

Lond. 3 Met. 39 / 300 FI. 68. do è Su0

590 / Met. 1067/6. Mog v9? /g. 20 Eanukr Actien . Aul. de 1834 697! 2.

Bank- Actien 2010. 2008 Loore zu 100 FI. —. Aul. 1401! ., C. „eo, Holl. A95 / 196. A0 /

St. CGermain 675 G. München- Augsb. Br. Strafahurg-Basel 285 Er. Leipꝛig-Dresden 1001z Er. Köln- achru wahren Begebenheit, von Mr. C. Töpfer.

Börsen.

Amsterdam, 18. Jauuar o/ do. 977

Frankrurt a. M.. 20. Januar. 42. 99! 3 Br. 2 Hartial - Obl. .

anuar.

10tz ! /a= beter burg. 13. Jauuar. Hamb. 342 16

Wien. 18. Januar. e

h 1270 0

de 1839

Dauer der Eisenbahn-Fahrten am 22. Januar.

Poln.

Haris —.

Kauz - Bill. 22.

216, *, Iz Kr. Laos

Fräu. 73 (i.

Preuss. Lade

Versailles rech

PFoin. à Far.

ö 9 / 284 169

Abgang von , .

Zeitdauer

St

Abgang

von

Potsdam.

.

Zeitdauer

St. M.

Vormitt. . . 242 Nachmitt.. 35 Abends. .. 32 1

4 —— 54 w

Um s! Uhr 3 40

Um ? Uhr Morgens. 47 Vormitt. ... 40 Rachmitt. . 46

Abends .. 32

40

1841.

22. Januar.

Morgens

Nachmittags 6 Uhr.

2 Uhr.

Meteorologische Beobachtungen. Abends 10 Uhr.

Nach einmaliger Beobachtunn.

Luftwärme .. 3 . Thaupunkt .. 30 R. 3.6 R. Dunsisattizung 78S oCt. ct. 9 heiter. heiter. W. W. Woltenzug . .. W

Lustdruck....... jza8 ar, ar.

) pCt. dal heiter.

249 R. 20 R.

W.

Quellwärme 6,8 9 R. Fluß wärme O, 1 90 R. Bodenwärme 1.90 R. Ausdünstung O, 22“ Rh. Niederschlag O, 0a“ Rh. Wärmewe l sel 0, 8)

Tagetmittel: 33021 Par. 27 R.. 5 10 R.. 83 pCt. W.

6669.

77

Israel.

g 1 *

2 Str. 6 Pf. und 2 Rihlr.z Roggen 1 Rihir.

Köonisliche Schaul(riele.

Sonntag, 24. Jan. Im Opernhause: Mary, Max und Michel, komische Oper in T Akt. Musik von C. Blum. Hierauf, zum erstenmale wiederholt: Robert und Bertrand, pantomimisches Ballet in 2 Abth., von dem K. Balletmeister Hoguet. Musik von dem K. Hof⸗Compositeur H. Schmidt.

Im Schaͤuspielhause; Dit schlmische Gräfin, Lustspiel in 1 Att, von E. Immermann. Hierauf: Laßt die Todten ruhen, Lustspiel in 3 Abth., von E. Raupach.

Montag, 25. Jan. Im Schauspielhause: Egmont. Trauer⸗

spiel in 8 Abth., von Goethe. Musik von L. van Beethoven.

Dienstag, 26. Jan. Im Opernhause: Armide, große heroische Oper in 3 Abth. Musik von Gluck. Balleis von Hoguet.

Preise der Platze: Ein Platz in den Logen des ersten Ran⸗ ges: 1 Rihlr. 109 Sar. ꝛc. .

Im Schauspielhause: Franz sische Vorstellung.

Königsstädtisches Theater. Sonntag, 24. Jan. Die Jadin Oper in A Akten, nach dem Franzost chen des Scribe, von Friederike Elmenreich. Musik von Halevy. (Herr Wild, K. K. Hof- Opernsaͤnger zu Wien:

Eleasar, als Gast)

Montag, 25. Jan. Das bemooste Haupt, oder: Der lange Oriqinal Lästspiel in 4 Akten, von R Benedirx. Vor⸗ her: Ein Stündchen Incognito. Versspiel in 2 Akten, nach einer

Dienstag, 26. Jan. Des Herzogs Befehl Lustspiel in Akten, von Ur. C. Töpfer. Hierauf; Kunst-Vorsiellung der Gebhruͤder Graffina, athletische Kuͤnstler aus dem Circus franconi in Paris, in 2 Abtheilungen.

Markt ⸗-Preise vom Getraide. Berlin, den 21. Januar 1841.

Zu Lande: Weijen (weißen 2 Nihlr. öS Sar, auch 2 Rihlr. 1 Sgr. Pf. und 1 Nihlr. 20 Sgr;; Reggden 1 Rihir. 10 Sar. 8 Pf. auch Rihlr. ? Sgr. 6 Pf.; große Gerstie Rihlr.; kleine Gerste 1 Riblr. Sgr., auch 26 Sgr. 3 Pf.; Hafer 1 Ribir. auch 28 Sgr; Erbsen Rihir. 22 Sgr. 6 pf. auch 1 Rthlr. 13. Sgr; Linsen 2 Rthlr. Sgr. 6 Pf., auch 2 Rihlr. 6 Sgr. 3 Pf. Eingegangen sind 221

Wispel. Zu Wasser: Weljen (weißer) 2 Riblr. 8 Sgr., auch 2 Ribir. 1I1ẽ Sar 3 Pf., auch . RNthir. 8 Sgr. 9 Ps.; große Gerste 1 Rihlr.; kleine Ge. ste 27 Sgr. 6 Pf.; Hafer 28 Sar. 9 Pf., auch 27 Sar. 6 Pf.; Erbsen 1 Riblr. 17 Sgr. 5 Pf. auch 1 Riblr. 13 Sar. 9 Pf. (schlech'e Sorte). Ein⸗ gegangen sind 9lz Wispel 12 Scheffel. Mittwoch, den 20. Januar 1831. Das Schock Sirob 10 Rtblr., auch 8 Rihlr. 10 Sgr. ner Heu 1 Rtblr. 16 Sar. auch 25 Sar Branntwein-⸗Preise vom 15. bis incl. 21. Januar 1841. Das Faß von 2406 Srt., nach Tralles 5M pCt., nach Richter 0 pC.. gegen baare Zablung und sefortige Ablieferung, nach Angabe: Kar— soffel-⸗Branniwein 19 Riblr. 28 Sgr. auch 18 Rihlr. 15 Sgr. Kartoffel⸗Preise. Der Scheffel Kartoffeln 20 Sgr., auch 6 Sgr. 3 Pf.

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. Gedruckt bei AJ. W. Hayn.

Der Cent⸗

E

KRrim inalgerichtliche Bekanntmachung. sindliches massives Schloß. . k. zu

hinter den ent⸗ Fenerunz fast hinlängliche Holzbestände und rollständi.

wichenen Kausmann Davidson erlassene Steckbrief ges Wirkbschafts⸗Inventarium und ist bereits separirt

Fiszs für 2690 Thir. jährlich neben denen Erben zu wenden haben.

cherung des Nachlasses eine Versiegelung und wegen

Anort nung einer interimistischen Kuratel das fige wahrgenommen.

Derretum Freudenberg, den

Da der unterm 10. Dezember pr.

bisher ohne Erfolg geblieben ist, so wird derselbe bier⸗ mit nochmals in e,. gebracht. 1 6c 1 f

e f. geld verpachtet. Der unten näher signalisirte Kaufmann ünd Com⸗

Wechselfälschungen dringend verdächtig gemacht und

durch die Flucht sich entzogen. Alle verehrlichen Be⸗ K. hörden des In⸗ und Auslandes werden dienstergebenst mittags zwischen ersucht, anf den Entwichenen gefälligst zu vigiliren und im Betretungsfalle denselben verhaften, unter siche⸗ rer Begleitung hierher transportiren und gegen sofor⸗ tige Erstattung der Transportkosten an die Gefängniß⸗ Expedition der Stadtvoigtei abliefern zu lassen. Die verehrlichen Behörden des Auslandes versichern wir unserer Bereitwilligkeit zu rechtlichen Gegendiensten.

Berlin, den 13. Januar 1831.

Königl. Krininalgericht hiesiger Residenz. Signalement.

Vornamen: Moritz; Familiennamen: David son; Excellenz, nur s Alter: A Jahr; Geburisort: Ezin, Reg.⸗Bez. Brom⸗ berg; Religion; jüdisch; Größe; 5 Fuß Zoll; Haare: dunkelbraun; Augen: braun; Augenbraunen: braun.

Ein näheres Signalement kann nicht an gegeben werden.

Wann di geborne Gräfin Allodial⸗ Nachlaß

gebeten hat:

Bekanntmachung. Nach §. J. des Nachtrags zum Statut der Berlin⸗ in H Petedamer Eisenbahn⸗Gesellschaft sollen die im Wege Der Amertisation eingelösten Prioritäts- Acrien in Gegenwart zweier gerichtlicher Notare verbrannt und, daß dies geschehen durch die öffentlichen Blätter bekannt gemacht werden.

angewiesen, sich

Demzufolge ist am deutigen Tage die Verbrennung Bekanntmachung dieses Proklams an gerechnet, unter Produzirung der ihre erwanigen Ansprüche begründen⸗

der am 29. Januar v. J. durch das Loos gezogenen

und demnächst eingelbsten Prioritäts- Actien den Dokumente

No. 21. At. 187. 310. 32. 377. 207. A09. 830. 730. stellung eines procurataris 3d acta bei dem adelichen S29. S7. S6. 933. 10185. 1915. 191. 1197. 1206. Holsteinischen Landgerichts⸗Notariate hierselbst gehörig in zugeben und demnächst weitere Verfügung zu gewär—

1251. 1322. 1382. 1833. 1669. 1671. 1683. 1689. 1910. 1985. 1907 67 1. 1683. l689 z0 Stück? 200 Tbl. Sooo Thlr. mit den dazu gehörigen Coupens vom 1 Juli p. ab, erfolgt, was hierdurch öffentlich bekannt gem̃acht wird. Berlin, den 20. , . . 3

trection der Berlin⸗Potsdamer Eisen-Wil; 8. 23 bahn Gesellschaft. sen· Nr S)

Bekannt m ach u ng,

Das im Breslauer Kreise belegene Rittergut Sil⸗ menau soll aus freier Hand verkauft werden., sem Zwecke habe ich inen Termin auf den 2. Marz dieses Jahres, Rachmittags 2 Uhr, in meiner Kanzlei,

Insiegel. Gegeben im

ebot 2 28 6 geschlossen werden. Das

Gun ist anderthalb Meilen von Breslau unweit durch verablad der Chauffee nach Ohlau belegen, 23 AR. größtentheil zum Alderẽ, 101 Morgen 102 9

j

und seit Johanni anderen dedeutenden Leistungen zu zahlendes

Es kann jederzeit in Augenschein genommen, die missionair Moritz Da vidson hat sich betrüglicher Karte, der Svpothekenschein, der Pachikontrakt, dem.

zufolge die Pacht vor der Verhaftung wahrscheinlich schon im Äugust v. J. und die Verfaufsbedingungen können täglich in meiner Kanzlei Vormittags zwischen 10 und 11 und Nach⸗

Breslau, den 15. Januar 1841. Justij⸗Kommissarius und Notarius publ. e verwitwete Gräfin Ida Auguste von Holck

Konferenz. Raths Grafen v. Hardenberg⸗Reventlow

ten zu wollen er eines Proklams über den Nachlaß ermeldeten defuneti

So werden von Gerichtswegen in Deforirung dieser Bite Alle und Jede, welche an den Nachlaß des ver. storbenen Geheimen Konferenz⸗Raihs, Grafen v. Har⸗ denberg⸗Reventlow Excellenz, und namentlich an dessen olstein belegenen Gütern Claustorf, Görtz, irgend cinem Grunde Ansprüche zu haben vermeinen, mit alleiniger Ausnahme der protokollirten Gläubiger. bei Strafe der Ausschließung hierdurch befehligt und

tigen. Urkundlich unterm vorgedruckten größeren Gerichts⸗

Königl. Glüäckstadt, den 10. Dezember 1844. Veltheim.

E d

Zu die 6. . 9 . em unterzeichneten Amte eriheilten Auftrages wer⸗ itz den . Rizienigen., welche an . . . am ** . M. versiorbenen Frau Aebiissin Marianne Albrech tostraße Nr. 3, angesetzt. Sollte ein annehm⸗von Cornberg zu Stift Bassum als Erben, Gläubiger üher erfolgen, so kann der Vertrag als- oder sonst aus irgend einem Rechis grunde Ansprüche

hat 837 Morgen den ö. Veijenbau qualifijirien Vormittags 10 Uhr, in Persen oder durch genugsam Leipzig:; bei

R. an der Ohle belegener segitimirte Bevollmächtigte auf hiesiger Amtsstube zue bei Sdrn. Buchh. Derrm ann,

den Wirthschaftsgebäuden und der erscheinen, um ihre Forderung

Wiesen, ein nebst B l ka nntma ch Un 9 en. Frau, und Brennerei in gutem baulichen Stande be⸗

Pacht⸗

Ablauf desselben kündbar ist,

2 und 3 Uhr eingesehen werden.

Der Landgerichts⸗Rath Szarbinowstki,

führt,

v. Hardenberg? Reventlow . c. den ihres seligen Vaters, des Geheimen

b beneficio legis et inventarii antre⸗ flärt und deshalb um die Erlassung

3. Löhrstorf, Godderstorf,

Sotzewitz und Großenbrode aus 2

innerhalb 12 Wochen, von der letzten

in Ur und Abschrift und unter Be⸗

Holsteinschen Obergericht zu Schirach.

Pro vera copia Martens. int ta l⸗ Sad ung. Königlicher Justiz-Kanzlei zu Hanno— nebst

17. Februar f. J

auf welch

Verzeichnisse jeichnetem beg jeichneten und gut ge

zweiten Ver

melden und klar zu machen, einen schönen Park, zur daß widrigenfalls der Nachlaß als solchen legitimirenden Erben ausgeantwortet werde und etwaige Gläubiger sich

Königlich Hannoversches Amt.

Bekanntmachung. des hier anhängigen Lochmann

Die Umfänglichkeit ) hat die Nothwendigkeit herbeige⸗

schen Kreditwesens

vi. spec. commis.

von Schulzen.

den auf

den 27. 5 festgesetzten Publi thels aufzuheben. niß gebracht wird.

Dschatz, den 16. Januar 1841. Das Königl.

Bekanntmachung. In dem zum olle g

den

Kunst-Auction zu Dꝛesden. eandurch aufmerksam gemacht wird.

literar. Werken (2190 o. eichnisse von

einer

Buchh. Stahel,

10

anuar 1841.

ammlung der Blätter

Hrn. Rud.

demnächst an die verschie⸗ Uebrigens ist zur Si⸗

30. Dez. 1810.

ebruar d. J. . cations Termin eines Locations Ur⸗ was hiermit zur öffentlichen Kennt⸗

Sächs. Landgericht allda. Wilde.

a mar! s

hier anhängigen Kreditwesen ist auf Antrag des bestell⸗ Herrn Kontradtktors und der im Verhörstermine erschlenenen Interessenten der auf den 16ten dieses festgesetzte Inrotulations⸗Termin auf 18. Mär; dieses Jahres prorogirt, sowobl der auf den 13. F anberaumie Publie was hiermit zur öffentlichen K Dschatz den 11. J Das Königl.

ebruar dieses Jahres ir atjons⸗-Termin aufgehoben worden, und Reisland in Leipzig fortgesetzt. Es erschei⸗

enniniß gebracht wird

Säys. Landgericht allda. Wilde.

2019 Blt. von Dan. Cho. dowiecky, darunter fehr selene und gute Drucke, nd drühsir *r) ift so een erschtenen und in n n. auf portofr. Verlangen

ben in Augsburg b. Srn; und Forderungen machen zu können vermeinen, hier⸗ k . s an n! . . Linke, Bres⸗

et, am Mittwochen h. Ser agesimãä, 6. b. Hrn. Schul; n Cemp., * Düsseldorf: b. Hrn.

ür 8 gr. ! . Berlin;

Hamburg: bei Herrn Harzen, Weigel, n = Prag: b. d. Herren deutende Tichtung aufmerk- machen zu dürfen.

Allgemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten.

en und Ansprüche anzu⸗Borrach und André, Weimar: in der Hoff⸗ unter der Verwarnung, mann schen Buchhandlung. den sich meld enden und Dresden, den 18. Jannar 1811.

Carl Ernst Heinrich, Auctianater.

ö .

Literarische Anzeigen.

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Eine Komödie in füns Akten. ach dem Englischen des Jumen Sheridan Knowles. Metrischsür die eutsche Bühne bearbeitet von Dr. Käsnz20q1. Preis 18 3gr.

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ͤ . März d. J. bei Unter⸗ , . ö , . haltigen Jagdmagazin viel Neues und Interessantt⸗ haltenen Kupfersiichen, Radirun⸗ gen, Portraits⸗ Sammlungen ꝛc. werihvell Handzeich nungen und. d n, r n n,, . bestehen dieser Zeitschrift interessiren werden.

find en. Wir hoffen, daß die Herren Jagdliebbaber auch dem beginnenden dritten Jabrgange ihre Theilnahme schenfen und sich für Tie Verbreitung und das Fort⸗

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NWünchen. Wir glauben das gers mm ablifum auf, iese be⸗

Preußischt Staats -Zeitung.

Allgemeine

——

Berlin, Montag den 25sten Januar

Amtl. Nachr. 2 nba.

Frankr. Deputirt. Kammer. Protestation gegen den Frieden mit Buenos⸗Ayres. Die außerordentlichen Kredite zu öffentlichen Bau⸗

ten. Paris. Das „Journal des Debats“ uͤber die Taktik der

linken Scite in Betreff der Befestigung von Paris. Der „Courrier frangais“ über den Frieden mit Buenos⸗-Ayres. Haltung der Englischen Presse in Bezug auf Frankreich. Vermisch⸗ tes. Briefe aus Paris.

Geoßbr. u. Irl. London. Britische Wagren im La Plata. Expedit. zur Erforschung Australiens. Unglücksfälle.

Ni-derl. Haag. Baron de Mey van Streefkerk.

Belg. Schreiben aus Brüssel. (Die Stellung der Parteien in der Kammer.) Vertrag zwischen Belgien und Mecklenburg. Neu er⸗ fundene Lokomotiven.

Deut sche Bunde sst. Bapern. München. Rangordnung der mediatisirten Fürsten. Sachsen, Dresden. Münzwesen. Oertliches.

Desjter e. Wien. Beforderungen in der Areieren-Leibgarde.

Schweiz. Näheres über die Aufhebung der Kloster im Aargau.

Span. Privatmittheilung.

Türkei.

Aegypt. zugestandene Erblichkeit. Bestrafung von Türken aus Rho⸗

dus, die sich gegen eine christliche Kirche vergingen.

Aeg. Alerand. Schreiben Boghos Bey's an Admiral Stopford.

Peru. Bedingung der Erwerbung von Grundbesitz. ;

Inland. Eisfahrt im Rhein und der Roer.

Wiss, K. u. L. Berlin. innerung an Ottfried Müller.

Amtliche Nachrichten. Kroni f des Tages. Se.

zu verleihen geruht.

Se. Majestàaͤt der Kaiser von Rußland haben dem Gehei— men Regierungs-Rath und Professor hr. Bökh zu St. Annen-Orden dritter Klasse zu verleihen geruht.

Des Koͤnias Masestaͤt haben zu Eroͤffnung der Provinzial⸗ Landtage von Brandenburg, Pommern, Preußen, Posen, Schle— sien, Sachsen und Westphalen den 28. Februar d. J. zu bestim⸗ men geruht Wegen Eroͤffnung des Rheinischen Provinzial Land⸗ tages, welcher nach dem fruͤher von den Staͤnden geaͤußerten Wunsche zeither gewöhnlich im Monate Mai abgehalten worden, wird zu seiner Zeit die noöͤthige Bekanntmachung erfolgen.

Der Mmister des Innern und der Polizei. zon Rochow.

Zeitungs-Nachrichten. 9 n lan d.

Frankreich.

Deputirten⸗Kammer. Zu Anfang der heutigen stehendes Schreiben des Herrn druͤcklichen Mandat beauftragt, 12,009 unserer an den Uf Landsleute, die

Mermilliod:

durch den am 30. Oktober mit der Regierung

von Buenos-Ayres abgeschlossenen Traktat nicht allein in ihren Personen bedroht sind, zu welche mir eine solche Masion Angesichts einer vielleicht nahe bevorstehenden Praͤsident, der Kam⸗

sondern auch in ihren

Interessen, Pflichten durchdrungen,

aberreichen, und von den

bitte ich Sie, Herr

Ratification auferlegt, ̃ der noch schwache Zustand meiner Ge—

mer anzuzeigen, daß nur

sundheit und besonders das Entgegensehen gewisser Dokumente,

die mir angekuͤndigt worden sind, mich verhindern, unverzuͤglich ihre Aufmerksamkeit auf eine so wichtige Angelegenheit zu lenken, und daß ich ohne Zweifel noch in dieser Woche die Ehre haben werde, die Feststellung des Tages zu beantragen, an welchem es ihr genehm seyn wird, die Interpellationen zu vernehmen, die ich beauftragt wor—

den bin, hinsichtlich der näheren Umstaͤn de des in Rede stehenden Trak⸗ tats und der verderblichen Folgen seiner Ratification an die Herren Minister zu richten.“ Hierauf verlangte der Finanz ⸗Minister Regierung zu machen. Er Betreff der Regulari⸗ die Ringmauer gefallen,

das Wort, um eine Mittheilung der . an, daß er einen Gesetz⸗Entwurf in

rung der fuͤr außerordentliche oͤffeniliche Bauten verlangten Kre⸗— dite vorzulegen habe. wurf in folgender Weise ein: des Budgets für 1842 ist ihnen der Gedanke der Regierung in Betreff der großen oͤffentlichen Bauten mitgetheilt worden. An—

gesichts der Opfer, welche die Entwicklung unserer Land- und die Frage aufgeworfen, ob

See⸗Streilkraͤfte erheischt, hatte man es moͤglich oder passend sey, fuͤr jene Arbeiten eine eben so große Summe zu bewilligen, wie in den fruͤhern Jahren. Wir haben uns nach reiflicher Erwaͤgung enischlossen, bei einem System zu beharren, aus dem Frankreich schon so kostbare Vortheile gezo— gen hat. Fuͤr die Fahre 1816 und 1841 hat man allerdings aus Mangel an hinreichenden Huͤlfsquellen die Kredise beschraͤn⸗ ken muͤssen, die Sie fuͤr außeroͤrdeniliche öffentliche Bauten fest— gesetzt hatten. Da wir in unserer Combination fuͤr die fol⸗ genden Jahre freier sind, so haben wir ernstlich die Mittel ge⸗ praͤfst, Um die Erfordernisse unseres militamrischen Zusiandes mit jenem Beduͤrfnisse materieller Verbesserungen, welches eine der gebieterischsten Leidenschaften unserer Zeit ist, in Einklang zu bringen. Seit 16 Jahren m. H. sind wir täglich weiter vor geschritten auf jener Bahn nuͤtzlichen Unternehmungen. Von 1830 his 1832 wurden en ernstesten Verlegenheiten unge⸗

Derselbe über die

r . In Bezug auf die Art, Beschwerd. über die Griech. Regierung. Centralpunkt der Chartisten.

Näberes über die neue

genen allgemeinen , zugesellt zu werden. 3 ö ; S 251 Millionen Fr., welche das Kriegs⸗Departement Bericht des „Journ. de Smyrne“ über die dem Pascha von Summe be n, . r. e , . 9 we d, x

pascha ven fur außerordentliche Bauten verlangt, bilden 92 Millionen Fr. k Paris. 75 Millionen welches wegen dieser 1 R K vollstaͤndigen. Goethe's Egmont neu einstudirt. Cr⸗

Masjestat der Konig haben dem Prediger Adam zu Schlawin bei Ruͤgenwalde den Rothen Adler-Orden vierter Klasse

Berlin den

ren, die keine anderen Graͤnzen hat,

Sitzung vom 18. Januar. Sitzung verlas der Präsident nach— „Mit dem aus. der Kammer die Protestation von ern des Plata Stromes wohnenden

verloren hat.

Herr Humann leitete den Gesetz Ent⸗ Meine Herren! Bei Vorlegung 2 . gung . ö ; Verleumdung der Regierung den abscheulichen Gedanken unter—

faͤhr 260 Millionen jahrlich fuͤr außerordentliche Bauten bewilligt. Von 1833 bis 1856 belief sich diese Ausgabe im Durchschnitt jahrlich auf 30 Millionen, von 1837 bis 1840 auf durchschnittlich 3h Millionen; sie wird im Jahre 1811 die Summe von 60 Mil— lionen uͤbersteigen, und der Gesetz Entwurf, den wir Ihnen jetzt vorlegen, hat zum Zweck, jene Summe von 1812 an auf sechs nacheinander folgende Jahre bis auf 75 Millionen zu erhohen. die Komptabilitaͤt der außerordentlichen und die ihnen ausgeworfenen Mittel

sind die Rathschlaͤge der Erfah—

Wir schlagen Ihnen

Bauten zu regularisiren, und Wege zu sichern, rung benutzt worden.

Dotation fuͤr Anleihe realisirbar, zugewiesen wird. sind diejenigen, welche die Verwaltung der Bruͤcken und Chaus⸗ seen betreffen, und figuriren in dem Entwurfe nur, um dem ihnen vorgeschla⸗ Von der Total⸗

den die Befestigung von sind bestimmt, den Vertheidigungs⸗Zustand und des Innern von Frankreichs zu ver— Das See Departement verlangt 44 Mil

die Arbeiten an den Deichen und dem See⸗Arse⸗

Ergaͤnzungs⸗Kredit fuͤr der Graͤnzen

lionen, um nale von Cherbourg zu vollenden,

langer Zeit von den Kammern anerkannt worden ist. Einige an⸗ dert, eben so nuͤtzliche Bauten, die auf 8 Millionen Fr. geschaͤtzt

werden, erhoͤhen die Summe der von diesem Departement ver⸗ langten Kredite auf 52 Millionen Fr. Die Bauten, au! die sich der

vorliegende Gesetz Entwurf bezieht, erheischen also die Verwendung einer Total⸗Summe von 331 Millionen Fr. um 84 Millionen diejenige uͤbersteigt, welche

eine Summe, welche durch eine Anleihe herbei zu schaffen, Ihnen vorgeschlagen worden ist. Es ist leicht zu erklären, warum wir uns enthalten haben, den Betrag der Anleihe mit den Bedüͤrfnissen, die sie befriedigen soll, auf gleiche Höhe zu bringen. Wenn man einen Aufruf an den Kredit er— gehen läßt, so muß man es vermeiden, mehr von ihm zu verlangen, als die Krafte der Kapitalisten vermoͤgen. Die Anleihen haben ihre Graͤnzen, und die Ausgaben fuͤr öffentliche Bauten haben daher auch die ihrigen. Indem wir in unsere Combinationen einen Zeitraum von 6 Jahren umfassen, und 75 Millionen jaͤhr⸗ lich fur außerordentliche Bauten bestimmen, geben wir denselben eine Entwicklung, die sie bisher noch nicht erreicht hatten; die gegenwärtige Lage unserer Finanzen erlaubt nicht, groͤßere An—⸗ strengungen zu versuchen. Wenn wir die vorgeschlagenen Bauten bis zum Belauf der Anleihe ausgefuhrt haben, dann wird es an der Zeit seyn, uns mit Herbeischaffung der noͤthigen Huͤlfsquellen zur Vervollständigung derselben zu beschaͤftigen; es nicht daran fehlen. Wenn die Aufrechthaltung des Friedens fort⸗ faͤhrt, die Fortschritte des National ⸗Reichthums zu beguͤnstigen, so werden wir in den Reserven der Amortisationss-Kasse alle Mittel finden, um die in der Ausfuhrung begriffenen Unternehmungen zu vollenden, und auf jener Bahn der Verbesserungen zu behar— als die der sozialen Ent— wickelung selbst.“ Der Finanz⸗Minister verlas sodann den be, treffenden Gesetz⸗ Entwurf, der zum Druck und zur Vertheilung an die Deputirten verordnet ward. Der Minister des o f⸗ fentlichen Unterrichts legte hierauf den schon längst verkuͤn—

deten Gesetz-Entwurf uͤber das literarische Eigenthum vor. ——

Den Schluß der Sitzung fuͤllte die Berathung uͤber den Gesetz⸗ Entwurf wegen der gerichtlichen Verkäufe der Immobilien aus, welche in dieser Sitzung beendigt ward. Das uͤber den ganzen Gesetz⸗ Entwurf eroͤffnete Scrutinium mußte annullirt werden, weil sich nicht die gesetzlich nothwendige Anzahl von Stimmen vorfand.

Paris, 19. Jan. Das Journal des Débats sucht heute die linke Seite von den J Entwurf uͤber die umzugestalten. Selte den Fortifirations-Entwurf so an,

men ihn an, ohne Enthusiasmus, ohne Illusion,

zu beruhigen, die bei dem ersten Kriegslaͤrm den Feind schon in Paris sahen. Wir neh— men ihn an, aber die linke Seite nimmt ihn nicht an. Sie hat schon zwei Amendements vorgeschlagen, durch welche sie den Entwurf theilen will. Sie laßt sich aber sie verwirft oder vertagt wenig— stens die Forts, deren Nothwendigkeit die Kommission anerkannt hat. Und warum thut dies die linke Seite? Weil eine alte

gen ängstlichen Gemuͤther

legt, daß sie sich der Forts bedienen wolle, um noͤthigenfalls Pa— ris zu bombardiren. In Bezug auf diesen Punkt hat der be— wundernswuürdige Bericht des Herrn Thiers die linke Seite nicht überzeugt, oder vielleicht will sie nicht auf das Vergnuͤgen Verzicht leisten, die Regierung dem gehäͤssigsten Verdachte preis⸗ zugeben. Seit 7 Jahren verlangt die linke Seite die Ringmauer. Die Regierung hat geiagt: Wohlan! Errichten wir dieselbe, denn Paris muß befestigt werden; wir wollen der Mauer nur diejenigen äußeren Werte hinzufuͤgen, welche fuͤr die Vertheidigung unum— gaͤnglich nothwendig sind. Man hat verlangt, daß die Regierung, der groößern Sicherheit halber, sich verpflichte, kein Fort naher als das Fort von Vincennes zu errichten. Die Regierung ist darauf eingegangen. Das ist aber nicht genug; das Mißtrauen der lin— ken Een geht noch weiter. Da sie es nicht wagt, auf die Ver⸗ werfung der Forts anzutragen, so verlangt sie wenigstens, daß man erst nach gänzlicher Vollendung der Ringmauer mit der Er— richtung der Forts beginne. Man moͤge daraus ersehen, ob wir es sind, die den Gesetz⸗ Entwurf hinterlistig angreifen, und ob es

vor, die die offentlichen Bauten vor allen Eventualitaäͤten dadurch sicher zu stellen, daß ihr ein bestimmtes Kapital, mittelst Unter den Ausgaben, wel⸗ che in dem gegenwärtigen Gesetz-Entwurfe aufgefuͤhrt worden, selben an, schon fruͤher von der Kammer genehmigt worden, treu befolgt und geschickt ausgefuhrt hatte. einmal gemacht, und die Zustimmung gegeben, das Kabinet, welches die Instructionen ertheit,

schen Interesse,

deren politische Wichtigkeit seit Frage wegen

wird uns-

dee abzubringen, den Gesetz⸗ Befestigung von Paris durch Amendements Es sagt in dieser Beziehung: „Nimmt die linke wie ihn die Kommission vorgelegt hat? Was uns betrifft, wir nehmen ihn an; wir neh⸗ aber aufrichtig; wir nehmen ihn an, als ein Mittel, unserer großen Stadt jenen Zauber wieder . geben, den sie durch zwei siegreiche Invasionen ir nehmen ihn auch an, als ein Mittel, diejeni⸗

die linke Seite ist, die ihn mit dem reinsten Eifer und mit der vollkommensten Uneigennuͤtzigkeit vertheidigt! In unsern Augen giebt es nur einen Entwurf, und das ist der Entwurf der Kom⸗ mission. Die Regierung wird, wir sind es uͤberzeugt, keinen an— dern annehmen. Ihn veraͤndern, heißt seine Verwerfung her bei⸗ fuͤhren. Der gegenwartige Entwurf ist das Refultat einer Trans⸗ action. Wenn es der linken Seite, den Vertrag brechend, gelin⸗ gen sollte, die Forts verwerfen zu lassen, so wurde die Kammer, wie wir nicht zweifeln, das ganze Gesetz verwerfen.“

Der Courrier français enthalt Folgendes: gewiß, daß das Ministerium entschlossen ist, den von ral Mackau abgeschossenen Traktat zu ratifiziren. Man wird hinreichende See⸗Streitkraͤfte vor Buenos⸗Ayres lassen, um über die Ausführung desselben zu wachen. Von dem Augenblick an, wo das Ministerium den Vertrag ratifizirt, eignet es sich den— und wird dafuͤr verantwortlich. Es war seine Sache, ob der Admiral Mackau seine Instructionen ge⸗ Ist diese Pruͤsung so verschwindet und der Unter— haͤndler, welcher es auf sich genommen hatte, den Streit zu beendigen Es bleibt nur das Ministerium uͤbrig, welches zustimmt, und Zustimmung den Kammern Rechenschast Wir underfuchen daher nur in einem rein histori⸗ ob der Traktat vom 31. Oktober den Instructio⸗ nen gemäß ist, welche das Ministerium vom 1. März dem Ad⸗ miral Mackau ertheilt hatte. Im Monat April v. J., als die der Blokade des Plata-Stromes in der Kammer angeregt wurde, erklärte Herr Thiers unter dem Beifall der gan⸗ zen Kammer, daß er Frieden machen und die Ehre Frankreichs fuͤr zufriedengestellt halten wurde, wenn die Regierung von Bue⸗ , zwei Punkte bewilligte: 1) eine Entschaͤdigung für die

„Es scheint dem Admi⸗

zu untersuchen,

schuldig ist.

Gewaltthaͤtigkeiten, unter denen mehrere Franzosen gelitten hat⸗

ten; 2) die Gleichstellung mit den beguͤnstigtsten Nationen. Wir glauben zu wissen, daß die im Monat Juli von Herrn Thiers abgefaßten undldem Admiral Mackau uͤbergebenen Instructionen mit großer Bestimmtheit die Erklärungen wiederholten, die er auf der Rednerbuhne abgelegt hatte. Es ward nur noch der Punkt hinzugefügt, daß vor jeder Unterhand lung unsere Verbuͤndeten benachrichtigt werden sollten, daß wir unterhandeln wurden, und ihnen angeboten werden sollte, sie mit in das Arrangement aufzunehmen, falls es ihnen konveniren wuͤrde. Wir wissen nicht, ob die Absichten der Fran⸗ zoͤsischen Regierung in Betreff der Verbuͤndeten, deren Mitwir kung Frankreich angenommen hatte, erfuͤllt worden sind; Ader wir bleiben dabei, zu glauben, daß man sich, indem man. sogar den Betrag der Entschaͤdigung von Schiedsrichtern abhängis macht, und den Rechten, welche die Franzosen in Buenos⸗Ayres genießen sollen, eine beschraͤnkende Klausel anhaͤngen läßt, von den Instructionen des 1. Maͤrz entfernt, und einen gefährlichen Traktat unterzeichnet. Es war auch noch dem Admiral Mackan vorgeschrieben worden, eine Amnestie fuͤr die Argentinischen Proscribirten festzustellen. Der Admiral Mackau hat eine demü thigende Gnade erlangt, die gewiß von Vielen nicht angenommen werden wird. Wir haben im Obenstehenden die Aufschluͤsse ge⸗ geben, die uns zu Gebote stehen. Das Ministerium allein kann mehr thun, indem es die offiziellen Aktenstuͤcke publizirt. Die Kammer wird ohne Zweifel uber jenen Gegenstand Alles wissen wollen, was sie zu erfahren ein Recht hat.“ Bie Ersrterungen in den Englischen Journalen, die seit eini— sse fast ganz unberuͤcksichtigt gelassen dem Courrier fran gais „Es hat sich zwischen der „Mor

zu fol

„Times

ning Chronicle“ eine Pol Belehrung fuͤr uns ist. der preiswuͤrdigen Absicht, 33 Millionen F Allianz zu bekehren, jeden Morgen die Muh, gegen die

gung von Paris, gegen Herrn Thiers, gegen Herrn Barrot und gegen noch viele Andere zu eifern. Die „Morning Chronicle“, der vor allen Dingen an der Allianz Englands mit Herrn Sui zot gelegen ist, hat sich plotzlich daruͤber ereifert, und dem Tory⸗Blatte darzuthun gesucht, daß es ein verderbliches Handwerk triebe, indem es Frankreich beunruhige und reize. Ader die Times“ halte sich nicht fuͤr geschlagen, und gebrauche sogar Repressalien; sie erinnere das Journal des Lord Palmerston an gewisse Artikel, in denen es keinen Anstand nahm, uns zu sagen, daß, wenn Frankreich mit seinen Ruͤstungen fortführe, Europa dies als eine Kriegserklaͤrung betrachten, und den Krieg beginnen wurde. Die „Times“ ist der Meinung, daß man dergleichen Worte hatte niemals aussprechen muͤssen, wenn man nicht enischlossen aewesen waͤre, demgemäß zu handeln. Jetzt aber dauerten die Rustun, gen fort und Lord Palmerston habe nichts gethan. Wahrend die „Times“ so im Zuge ist, sich zu rechtfertigen, eroͤffne sie uns seltsame Dinge. Zuvoͤrderst raum sie ein, daß der Zustand der Gemuͤther in Frankreich der Art sey, daß Herr Guizot den Berbuͤndeten keinen andern Frieden, als einen bewaffneten versprechen konne. Dies ist aber noch nicht Alles: der Konig Ludwig Philipp selbst theilt der „Times“ zufolge, die Ansichten seines Ministers, und soll gesagt haben: „„Ich wurde eher das Arsenal und den Hafen von Brest an England abtreten, als (in Regiment oder ein Schiff zu entwaffnen.““ Die „Times“ setzt diefer Erklaͤrung Ludwig Philipp's ein anderes Wort entgegen, welches Napoleon beim Abschluß dem Friedens von Amiens aut⸗ gesprochen hatte. „Ich wuͤrde England eher eine Vorstadt von Paris geben, als die Insel Malta und das Fort, welches die selbe vertheidigt.“ Die „Times“ erinnert daran daß die Englaͤnder seit dem Frieden von Amiens nichts destoweniger in den Besitz von Malta gelangt wären. Sell dies etwa . daß Lord Palmerston und Sir Robert Peel, troß der . .. ten Aeußerung auf die baldige Entwaffnung Shen c auf . Die „Times“ kann nicht umhin, uns eine Antwor zese Frage zu ertheilen.“

Es heißt, daß Herr Martigny, Franjosischer eneral· Konsu