ein neues und im Voraus von ihm kombinit⸗
n will. Entschieden an diesen neuen
General Bugeaud tes System versuche zog von Orleans nicht Aigien Theil neh Die meisten auünzenden Um uten unternom Montpellier, we tlakeit ist, heben bei eren sehr und muͤsse Wenn sich nun auch steeut haben, so ist; Zustand eingetreten, Vertrauen zu erwarten. aber die gute Anlage wird schwierig. daß die Befestigungs, Arbeiten weit großere Summen als das Gesetz solche von der Tammer angeschlagen. blicklich guͤnstige Folge der Annahme dieses Ge— daß die Regierung alsbald gegen 40,009 Arbeitern da— Dies ist fuͤr die Pariser
st dagegen Militair⸗Operationen in n Paris verbleiben wird.
hmungen befanden sich in wenig oßen Opfern von Privat⸗ en, wie die Eisenbahn von Cette nach dliche Frankreich von großer Wich⸗ litischen Befuͤrchtungen ihre Course zu 200 verkaufen.
Actien⸗Unterne Selbst mit gro mene Anlag sche für das st
n Actien von 5090 Fr. die keiegerischen Besorgnisse einigermaßen edoch noch immer kein gesunder Normal ch von den Kapitalisten kein rechtes Seltsam genug ist Geld im Ueberfluß Eben so befuͤrchtet
kosten werden, Eine augen
he Beschaͤftigung verschaffen wird. Beyölkerung von Wichtigkeit, wenn auch andererseits die Annahme des L Herbetteschen Vorschlages, daß die Stadt nie ohne ein spe— zielles Hesetz in Belagerungs⸗Zustand erklärt werden könnte, de— nen mißfaͤllt, welche die Befestigung gegen die inneren Parteien als Schreckniß benutzen wollten.
Großbritanien und Ir!
Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus. Sitzung vom Herr Shaw wuͤnschte von dem Sekretair far Icland einige Aufschluͤsse uber die Zehnten-Ruͤckstände zu er— welche die Irläͤndlsche Geistlichkeit noch zu fordern hat. „Das Gesetz“, sagte er, „wonach diese Ruͤckstaͤnde zahlbar sind, ging im Jahre 1838 durch, und ich mochte nun wissen, ob den Geistlichen eine groͤßere Summe als 6 Sh. 10 Pee. auf Pfund von den Pächtern gezahlt werden wird, da u: mier⸗Minister die Zahlung von 15 Sh. er tens, ob wirksame Maßregel g von den saͤumigen
zom 2. Februar.
warten ließ; um jenen Theil der Grundherren einzutreiben, da mir nos daruber Klagen zugehen, entrichtet worder⸗ orbenen Geistlichen 400 Pfund der unbillige Verzug in der Erhebun
etroffen sind, RNuͤckstande aus allen Gegenden Irla immer bedeutende Summen nicht Fall hat die Familie eines verst zu fordern, Rückstaͤnde lichkeit sehr bitter empfunden, da sie, ständen, schon ansehnli Morpeth antwortete, 16 Pee. auf das Pfd. von den ingen koͤnnen, daß aber, was treffe, von Seiten der Kron-Juristen alle den, um die Rückstaͤnde einzutreiben, und daß auch bereits erhoben seyen. . wann die Union der beiden Kanadischen ten werde, erwiederte Lord General- Gouverneurs gewesen, diese M nuars oder zu Anfang Februars diesen Fall beschlossen worden sey, den Rathes der Kolonie die nö ots nach dieser Proclamation zu suspendiren. Erledigung der orientalischen Frage ob die Verleihung der erb—⸗ eh:ned Ali unter der Sanc⸗ worauf Lord J. Russell zath und das Gutachten der v ĩ o kurator seinen neue Rich⸗ ne fuͤr das Schatzkam⸗
abgesehen von diesen Naͤck⸗ chen Geldverlust erlitten daß die Pächter nicht mehr als 6 Sh. zu zahlenden Ruͤckständen hätten die saͤumigen Gutsbesitzer be— Mittel aufgeboten wor—
Auf eine Frage Sir R. Peel' s, Provinzen in Kraft tre— J. Russell, daß es die Absicht des aßregel gegen Ende Ja—⸗ zu proklamiren, und durch eine Verordnung des ge— Erlassung der neuen Wahl⸗
Ausschreibe sodann derselhe Minister die angezeigt hatte, fragte lichen Regierung von Aegypten an tion der vier Maͤchte geschehen sey, erklärte, sie sey auf den Nun entwickelte der General- Pr wonach zwei,
Herr Hume,
schon erwähnten Antrag, nicht drei, terstellen geschaffen werden sollen, die ei mer, die andere füͤr das Kanzle „Dieser Beorschlag“, sagte er, Re Einige derselb fal Gerichten, auf die Ref Abschaffung der Billigkeits⸗ Wiederaufhebung des Revistonshofes, Zweck nicht entsper jetzt dem Hai erzusch 1jpichtigen Theils der Rechtspflege, gemein bekannt, daß, unge Eleißes der Richter, welche che Menge von ü ungemein verzögert werden. kerung in den letzten jabme des Reichthums, womit na⸗ rung der Rechtshän hrung der Richterzahl statt. fast unverändert daraus ersehen, 1792 von 18 auf A1 daß die Verhandlun⸗
in nur ein Theil der beabsichtigten zei werden auf die Bildung von Lo— chatzammer⸗Gerichtshöfe, Jurtsdiction dieses Gerichts der dem damit Die Maßregzel,
nnd auf die 16
d befunden worden. zlagen habe, beirifft die Berwalt dit Billigkeits. Gerichte. achtet des großen Eifers und angestrengten diesen Tribunglen präsioirtu, doch Rückstand sind und daß die Dles rührt nicht nur von Jahren her,
außerordentliẽ Prozessen im Verhandlunge = dem bedeutenden Zuwachs der Bens ven der noch größeren Zur ehnliche Vermeh chende Berme n Zeiten Eduard s III.
sondern auch fürlich auch eine aus ist. Dagegen hat keine entspre
die vielmehr seit de
Die Zunahme der Geschäfie läßt sich men, um welche prozessirt wird, sich seit
Die Folge davon ist, zehen und daß in diesem Angenblick am Kanzle ständig sind. Gewöhnlich geken hängig gemachte Sache zu! Ver⸗ he sie beendigt ist bei, nämlich, daß durch Win⸗ wischen den Parteien zu Stande gebracht oßes Unrecht erleidet und grausam bes Uebel sind die gewaltigen Ko⸗ sacht werden, und die Pian könnte glauben, Gerlchtsböfen, azer kei⸗ weil sie in F Ich lemme hat doppeste Functtonen d die des Billigkeits⸗Rechts;
d. erhöht baben. igsam vorwãrtz richt nicht weniger als 12 - drej Jahre darübe f handlung kömmt, und oft fünf zgerungen führen ein Any vekaten Vergleiche werden, durch welche die eine oft gr Ein anderes ichreien ug den Parteien verur ft. jäbrlich belaufen.
r hin, ehe eine an
anderes lle
betrogen wird. sien, die durch jenen Berz sich zuweilen auf 0, 309) dics sey ein Gewinn für die Advokaten an den nesweges; diese leiden vielmehr oft sehr darunter, Verzugs auch ihre Liguidationen ni nun auf das Schatztammer⸗-Gerxicht. zu vereichten, die des zemeinen Rechts un aber seine Entscheidungen in (letzterer Kinsicht leid weil feiner der Richter im Stande ist, Sachen zu widmen, da die Richter genöthigt sind, Rund— und sich mit den Angelegenbeiten des zemm inen Nechis Es ist daher die Absicht die Billigteits Juriediction mmer Gerichts ganz abzuschafsen und sie an den Kanzlei⸗ gen; zu diesem Zweck muß aber ein neuer Rich⸗ und auch ein Richter als Lissistent des Lord« Man könnte sagen, dies heiße nur einen em anderen Namen ernennen; aber es daß am Kanzlei⸗Gericht ein neuer Rich⸗ les alse ver der Uebertragung der Billig⸗ kammer an dieses Tribunal uötihig war, so können, daß jetzt noch ein ernannt we . weite Richter perm ei der Ausführung der n wollte, daß diese Ma überhäufen
denn sehr selten hat in Pfd. handelte, vor ewesen seyn, un wollen;
cht einreichen können.
sich ganz den Billigkeits⸗ reisen zu machen zu beschäftig des Schatzka Gerichte kof zu übertra ter an diesem Tribuna ers ernannt werden. Vice⸗Kanzler unter ein eingeräumt worden orderlich sey; keits⸗Sachen wird man nicht besi für letzteres vorschlagen, Parlament Wenn man Gerichtshof mit Proze Menge von werden, so g dei der es sich Gerichte gebracht; mal er jetzigen Einrichtung
von der Sch x weiter Richter
3 brigens nicht nent seyn solle, wenn das Bill dazu Anlaß findet. regel den Kauzlei⸗ rde, weil nun eine lben würden gebracht an eine Sache, die Bllligkeits⸗
so konnten also
nicht selbst eiwa einwende ssen ungeheuer
laube ich ö. f
m wen 60 P ö ö. ärde wahnsinnig dieser Gerichte dies
166
diejenigen, welche um niedrigtre Summen prozessiren wollen, bis jetzt gar keine Hülfe bei den Billigkeit Gerichten finden; diesem llebelstande wird aber kun ahgehelfen werden, wenn man diese Gerichte durch mehr Richter verstãrkt.“
Sir E. Sugd en wollte es nicht fuͤr angemessen halten, daß man sogleich zwei neue Richter anstelle; man sollte, meinte er, es erst mit einem versuchen; die Angahen des General⸗Prokurators über die Ruckstande hielt er fär sehr übertrieben, indeß wider, setzte er sich doch der Bill auf dieser Station nicht. Herr Lynch unterstuͤtzte die Ansichten und Vorschläge des General⸗ Prokurators, und dieser erhielt denn auch vom Hause die Er⸗ laubniß zur Einbringung seiner Bill.
London, 3. Febr. Nicht nur aus den Franzoͤsischen Blaͤt= tern, sondern auch direkt durch Depeschen des Admiral Stopford, welche der Englischen Regierung zugegangen und die aus der Mar morizza! Bai vom JJ. Januar datirt sind, hatte man vor. gestern hier schon die Nachricht von der Erledigung der orienta⸗ lischen Frage. „Wie aus diesen Depeschen hervorgeht“, sagen die ministeriellen Blätter, „traf Commodore Napier, der Mar⸗ morizza am 6. Januar verlassen hatte, am Sten zu Alexandrien ein. An diesem Tage segelte auch Admiral Walker von Marmo⸗ rizza ab und langte am 19ten zu Alexandrien an. Commodore Napier scheint die Verhandlungen mit solchem Erfolg betrieben zu haben, daß der Pascha sich am tien dem Sultan vollstaͤndig unter⸗ warf und die gesammte Tuͤrkische Flotte dem Admiral Walter uͤber⸗ lieferte. Mehmed Alt übernahm es zugleich, ihr Aegpptische Of⸗
fiziere und Matrosen mitzugeben, welche sie nach der Marnio⸗ rizza⸗ Bai bringen sollen. Es ergiebt sich ferner aus diesen De⸗ peschen, daß Ibrahims Armee unverzüglich Syrien räumen und nach Aegypten zurückkehren sollte, und daß man übereingekommen war, Transporischiffe nach Kaiffa zu senden, um die Weiber, Kin⸗ der und Kranken der Armee an Bord zu nehmen, falls sie da⸗ hin gelangen können. Zugleich erhält man uͤbtr Paris die Nach« ciner der vier Taufpath seyn. Der regierende Herzog von Sachsen⸗Kobu nach London heute noch hier erwartet. er, der sich auf Urlaub hier befand, ist uruͤckgekehrt.
welche die Franzoͤsische Die Pferdehandler eine Bestellung auf 300
richt, daß der Sultan unterm 13. Januar seinen Bevollmachttg⸗ ten in Aegypten die Weisung ertheist hat, Mehmed Ali anzuzei—
gen, daß der Sultan ihm, da seine Unterwerfung jetzt vollkom⸗
men sey, das Paschalik Aegypten erblich verleihen wolle.“ Die
Bemerkungen und Friedenshoffnungen, womit die „Morning
Chronicle“ diese Anzeige begleitet, sind bereits mitgetheilt worden.
Die Königin hat dieser Tage ein Schreiben des Sultans empfangen in welchem Ihrer Mäjestät zu der Geburt der Kron⸗ prinzessin Glück gewuͤnscht wird. Dieser Brief erregt durch seine
Originalitaͤt in den Hoöfzirkeln großes Interesse. Das Schreiben
selbst ist ein wahres Meisterstück der blumenreichen morgenlaͤndi⸗ scher Beredsamkeit; seine Form ist aber noch merkwuͤrdiger, als
der Inhalt. Bei drei Fuß Länge ist das Schreiben à bis 5 Zoll brei; die Schriftzüge sind sehr schͤn und, obwohl klein, doch außerst deutlich. Am Rande befindet sich die eigenhändige Unter⸗ schrift des Sultans, der eine Aufzählung aller seiner Titel folgt. Das Papier ist feiner und schoͤner als Belinpapier und auf der
Oberfläche mit schönem Email verziert Das Schreiben lag in einem Umschlage, der mit des Sultans Wappen versiegelt war, und das Ganze steckte in einem reichen mit Golb und Silber
verzierten Beutel von Purpur ⸗ Atlas. ö
Eine der , , . in Betreff der oͤffentlichen Ein⸗ nahme ist das Sinken der Zucker ⸗Einfuhr, wodurch ein Defizit in den Eingangs“ Zöllen entsteht. Nach offiziellen Berichten hat der Zoll für Ji fich um mehr als eine illion Pfd. Sterl. gegen fruͤhere Jahre verringert. .
Ein hiesiges Blatt will wissen, der Admiral Elliot sey zu seiner schnellen Ruͤckkehr aus dem Meerbusen von Petscheli nicht allein durch die Besorgniß vor den Monsun⸗Winden, sondern
auch dadurch bewogen worden, daß die am Bord seiner Flotte
befindlichen Soldaten, aröͤßtentheils Hindus, unruhig zu werden anfingen, weil sie des Lebens auf den Schiffen uͤberhaupt unge⸗ wohnt waren und noch dazu religisse Bedenken gegen die Schiffs⸗ kost zeigten. ; Wie es heißt, ist Herr Barclay, ein Milglied des Versamm⸗ lungshauses von Jamaika, in London, um eine Auswanderung von Eingeborenen der Kuͤste Sierra⸗Leene nach Westindten ein⸗ zuleiten. Er soll im Begriff stehen, mit Genehmigung des Ko⸗ sontal! Ministers nach Sierra⸗Leone abzureisen, um eine solche Maßregel in Ausführung zu bringen.
Die hiesigen Blatter sind angefuͤllt mit Betrachtungen Aber die neuesten Nachrichten in Betreff der Lage der Bank der Ver⸗ einigten Staaten, welche nahe daran seyn soll, einen totalen Van⸗ kerott zu machen und alle uͤbrigen Banken der Union mit fort— zureißen. Die Lage der Bank der Vereinigten Staaten hat sich in dem letzten Jahre sehr verschlimmert; ihre Bilanz am 1. Ja— nuar ergibt ein Defizit von T6366, 61 Dollars,
Nach der Malta Times haben die drei Linienschiffe „Prin⸗ zessin Charlotte“, „Bellerophon“ und „Asia“ Befehl erhalten, hach England zurückzutehren, um am !. Mai ausbezahlt, d. h⸗ vorläufig in Ruhestand versetzt zu werden, Contre⸗ Admiral Om⸗
räaney soll angeblich den Oberbefehl der Britischen Seemacht im
Mittelmeer auf ein Jahr erhalten.
An der Borse beschweren sich seit 14 Tagen die Kapitalisten, da nach ihrem Gelde wenig Nachfrage ist und sie sich geringere Zin— sen gefallen lassen muͤssen, um es nur anzubringen.
Pas Königliche Opernhaus ist fur 150, 0656 Pfd. verkauft worden.
Gestern früh um 10 Uhr brach in der großen Moͤbel / Fabrik
der Herren Paynter und Compagnie durch das Ueberlaufen von Firniß, der auf einem Speicher gekecht wurde, ein gewaltiger Brand aus, der trotz aller Anstrengungen erst gelöscht werden konnte, nachdem das ganze weitläufige Gebäude ein Ruinenhaufe war. Mehrere anstoßene Häuser wurden, obwohl beschaͤdigt, kreise stimmte di
durch die vereinte Kraft der Maschinen gerettet.! . Der Times wird jetzt von einem ihrer Pariser Korresponden⸗
ten sehr ausführlich der Plan des unterdrückten Lustspiels von Leon
2
Gozlan mitgetheilt, woraus hervorgeht, daß dasselbe ein ganz fa⸗
des, wiloses Machwerk war.
Nieder lande.
Aus dem Haag, 5. Febr. Herr Luzac, Mitglied der zweiten Kammer, der, wie kürzlich erwahnt wurde, zum Staats rath ernannt ward, hat, wie das Handelsblad meldet, diese Würde abgelehnt, weil er die Fuctionen desselben mit denen eines Deputirten nicht für vereinbar hält. Sę. Majestat hat darauf die Ernennung so modtfizirt, daß Herr Luzac nur Staatsrath im außcrordentlichen Dienst ist, was derselbe auch angenommen hat.
Belgien. .
Brassel, 3. Febr. In der Preępinz Hennegau ist mn (lo, genannten i e 3 ö ons, unter den 9 w. arbeitern ein Aufruhr ausgebrochen. Anlgß dazu gab die Ver⸗ ordnung, daß jeder Arbeiter mit einem anderbüche versehen seyn müsse. Viele schafften sich zwar ein solches Wanderbuch an, diirften jedoch keinen Gebrauch davon machen, weil ihnen von
wurde, sie auszustoßen. Am 1. Februar Dezember erlassene Verordnung wegen Ausfuͤhrung gebracht werden. herab 7 — 866 Arbeiter, groöͤßtentheils nätteln bewaffnet und mit drei Tommeln an kommandirte den Zug, bei welchem sich auch und Kinder befanden. Dieser Haufe begab sich nach Umzug hielt und aufruüh⸗ sich noch etwa 300 Leute n nach Hornu und Frameries haftliche Sache
ihren Kameraden sollte die bereits am der Wanderbuͤcher in Mittag kamen von D mit Hacken und K der Spitze. eiche Weiber Brussu, wo e rerisches G ihm anschlo zogen, wo die dortigen mit den Aufruͤhrern machten. sammenrottungen beorderte merie⸗ Corps und mehrere ein Detaschement Jager zu Pferde, Gouverneur selbst und der Königl. Prokurator be Es fand ein Zusammentreffen mit de derselben verwundet und die Nadelsfů hofft man, wird die Ruhe der Gegend
sonders grundlos sind und keine andere Quelle haben als die Ein⸗ welche diese Anstalt besuchen. Dr. Reuchlin hat man keinesweges den Besuch der schneiden wollen, sondern der Bibliothekar hat nur entschieden er⸗ daß er an der Anregung längst vergessener Streitfragen Gunsten noch zum Nachtheile der Kirche Freude habe. Persoönliche Ruͤcksichten haben dabei so wenig ob⸗ gewaltet, daß man sich noch heute freuen wuͤrde, wenn er den Vatican zu besuchen noch ferner fortfahren wollte. daruber gemuthmaßt hat, ist also eitel Argwohn und unnütze Bangigkeit. Neuerdings beschaͤftigt ein ähnlicher Vorfall die hie⸗ sigen Deutschen. Dr. Keller aus Tübingen arbeitet hier seit meh⸗ reren Monaten uͤber Altfranzoͤsischen Dichtern. Unter dem Vorwand Exzerpte zu machen hatte er eine umfangreiche Handschrist zu kopi⸗ ren begonnen und zu diesem Zweck einen anderen jungen Gelehr— ; nor Dies hat zu Eroͤrterungen zwischen ihm und den Bibliothekaren Veranlassung gegeben, und nach dem oben beruͤhrten Systeme hat man dies für ein Verbot angesehen, was mit seinem Verhältnisse zu Reuchlin, mit Zeitungs⸗ Artikeln 36. in Verbindung stehe. Von allen den eingebildeten Intriguen und Behinderungen existirt auch nicht das mindeste. gentheil ruͤhmt man täglich den Fleiß der Deutschen, namentlich denselben von Nutzen seyn zu koͤnnen, Maͤnner der Wissenschaft zu uͤberzeugen, daß man diese von kirchlich-politischen Zwistigkeiten zu trennen Diesmal geht dieser Eifer, Anderen eher zu nuͤtzen als hinderlich zu seyn, sogar so weit, daß Dr. Keller einladen ließ, doch wieder zu kommen und seine Zwecke ungestoͤrt zu verfolgen. Das Einzige, woruͤber man sich beschwert und woruͤber man zu klagen ein Recht hat, ist, daß wer einen Coder zu benutzen wuͤnscht, nicht gerade und offen erklaͤrt, welche Absicht er damit verbinde.
bildung der Gelehrten,
Aber gegen Bibliothek ab⸗
(Jansenismus) weder zu
r auf dem Markte einen eschrei vernehmen ließ, ssen und Alle zusamme Arbeiter ebenfalls gemeinsch Auf die Nachricht von diesen Zu⸗ der Gouverneur sogleich das Gendar— Compagnieen Infanterie, so wie nach dem Borinage.
Was man
gaben sich eben—
i sich Huͤlfe genommen. n Aufruͤhrern —
falls dorthin. statt, bei welchem zwei verhaftet wurden. Damit, hergestellt seyn.
Der Minister des Innern aus dem Borinage empfangen, welche ihm Vor der Wanderbuͤcher machte. jedoch, daß diese Maßregel eine nichts Ehrenruͤhriges fuͤr die Arbeiter in sie sich auch vollig beruhigen mußten. diesen Bescheid zufrieden gestellt und Rückkehr im Hennegau eine
In der Repraͤsentanten⸗ es Grafen Baillet von Latour, als eitere Gegenrede, ausgesprochen werden.
Der Koͤnig wird morgen nach London abreisen, Montag erwartet wird. en der Kronprinzessin v
hat eine Deputation der Arbeiter stellungen wegen Der Minister erwiederte den ganz allgemeine sey und durch aus Borinage habe, weshalb Die Leute schienen durch so, hofft man, werde ihre en Erfolg haben.
Kammer ist vorgestern die Zulassung neugewaͤhltes Mitglied, ohne
Ganz im Ge⸗
der Preußen, freut sich, und thut Alles, um die
nsignore Laureani den
wo er zum d bekanntlich on Großbritanien rg wird auf der
Se. Majestaͤt wir Spanien.
1. Die Waͤhler setzen ihre Versammlun⸗ gen fort, und man verfichert, daß mehrere Kandidaten der Exal— tados, z B. Herr Mendizabal, von der Wahlliste gestrichen wor—⸗
Reise von Deuischland Madrid, 28. Jan.
Herr van de Wey
auf seinen Posten nach London z
Es werden hier 600 Pferde erwartet
gierung in Holland hat aufkaufen
in Gröningen haben außerdem noch Pferde erhalten.
Schweden Stockholm, 29. Jan.
Man schreibt aus Gua dix, daß das Frei⸗Corps von Malaga sich empört, auf seine Offiziere geschossen und mehrere derselben 139 von diesen Soldaten sind in Berge von Diese Empoͤrung scheint durch die von der Re⸗ gierung befohlene Auflöͤsung der FreüCorps veranlaßt worden
verwundet habe. Ronda geflohen. Norwegen.
Das Reichsgericht, welches Aber en Staatsrathe Recht sprechen soll, h r Praͤliminarfrag or kurzem einen Bericht uͤber fakturen im Jahr 1839 her⸗ Die Zahl der (oder 659 mehr der Gesammtwerth der Fa— der 507,702 Rthlr. mehr als Tuchfabriken, deren woyon 3,032, 719 Diese Angaben betreffen den Zuͤnften oder in irgend spection des Kollegiums unter w Hausfleißes, die weit bedeuten⸗ vie möglich
at schon drei
die angeklagt en vorkamen.
Sitzungen gehalten, worin jedoch nu
Das Kommerz⸗-Kollegium hat v abriken und Manu sich folgende Angaben befinden: die der Arbeiter *, 361
H orten g al. . (Morn. Chron.) rigen Boche der Deputirten Kammer vorgelegte Bericht des Fi⸗ nan Ministers umfaßt dle Veranschlagungen fuͤr das Jahr vom 30. Juni 1841 bis zum 30. Juni 1833. Die Veranschlagungen fuͤr die gewohnlichen Ausgaben uͤbersteigen die des vorhergehenden Jahres um 500 Contos de Reis (etwa 150,000 Thaler), und fast alle ubrigen Posten sind hoͤher, als im letzten Budget; so sind in diesem Jahre mehr angesetzt: Kriegs⸗Ministerium .... Justiz ⸗Ministerium Marine ⸗Ministerium Ministerium des Innern ... Ministerium des Auswaͤrtigen
Im Ganzen also im Jahre 1841 — 42 mehr als im Jahre 1810 — 11 ..... 495,780 Milreis. 513 Reis.
ster Daß die gegenwartigen Einkuͤnfte,
auf etwa 8, 630,25 Milreis A* Reis beliefen, zur Deckung der gewohnlichen Ausgaben voͤllig unzureichend seyen, und daß man das System der Anleihen durch gemischte Operationen nicht bei— behalten konne, man muͤsse daher andere Mittel ausfindig ma⸗ chen, um die Einkuͤnfte zu vermehren. In der obigen Einnahme⸗
Summe sey der Zehnte mit 1,600,000 Milreis veranschlagt, und
dies sey das Hoͤchste, so lange das gegenwaͤrtige System der
ibehalten werde. Die Zölle brächten 121,254 Milreis
s die Veranschlagung im vorigen Jahre betragen habe,
Durchschnitt aus den beiden vorhergehenden Jahren
Man konnte, fuͤgte der Minister hinzu,
sich zu dieser Verminderung der Zoll Einnahme Gluͤck wuͤnschen,
wenn sie eine Folge der vermehrten Thätigkeit ber einheimischen
Fabriken wäre, leider sey dies aber nicht der Fall, und sie sey
nur durch den zunehmenden Schleichhandel veranlaßt worden.
Der Minister schlagt vor, die Zoͤlle auf gewisse rohe Artikel so
nde Manufaktur⸗Waaren nicht so
hoch besteuert waren, wie jetzt. Dadurch glaubt er eine Vermeh— fte um 140 Contos zu bewirken; aber dann fehlen immer noch mindestens 600 Contos. Der Zehnte kann, seiner Aussage nach, nicht mehr als 1900 Contos eintragen, also
300 Contos mehr als die gegenwärtige Veranschlagung, und es muͤs⸗
sen daher noch 00 Contos auf andere Weise aufgebracht werden. Die
Erhebung der Verbrauchs⸗Steuer wuͤrde große Schwierigkeit sinden,
Volk bereits mit der MunizipalSteuer so schwer belastet
ist; der Minister schlaͤgt daher vor, das Dekret vom 13. August
1832, wodurch die „Foraes“ oder Grundherrn⸗Rechte aufgeho—
ben wurden, zuruͤckzunehmen und dieselben, in etwas modifizirter
6. Dies wuͤrde eine Einnahme von
280 Contos ergeben, so daß man mit den von dem Zehnten und
anderen Abgaben zu erwartenden Summen wohl im Stande
seyn wurde, die Ausgaben zu decken. chen Kredits habe hinreichende Mittel in Handen, um ihre Ver⸗ pflichtungen zu bestreiten. In dem Jahre 1831 — 1842 musse sie in Folge des Gesetzes vom 30. Oktober 1840 eine außerordent⸗ liche Ausgabe von 389,713 Milreis O5 Reis fuͤr verschie dene Bri⸗ tische Forderungen machen. Eine neue Anleihe wäre allerdings das beste Mittel, um die Ausgaben zu decken, würde aber neue Ab⸗ gaben noͤthig machen. Der Verkauf von National⸗Guͤtern wurde
im Jahre 1841 — 1842 etwa 120 Contos eintragen,
äbrigen außerordentlichen Veranschlagungen will der Minister
durch eine temporäre Besteuerung aller Gehalte und Pensionen vom nächsten Juni an, erheben, bis die erforderlichen Summen
; Dieser Bericht des Finanz⸗Ministers hat
wegen des Vorschlages, das alte System der Grundbesitz-Aufla—⸗
gen wiederherzustellen, greßes Aufsehen gemacht, indem dadurch ganzen Lande
Lissabon, Der in der vo⸗
den Zustand der F ausgegeben, worin Werkstätten war 2097, als im vorhergegangenen Jahre) brikate war 15,090,089 Rihlr. o Das wichtigste Gewerbe waren die tion sich auf 4,045,987 Rthlr. allein auf Norrkoͤping kamen. aber nur solche Erwerbszweig Hinsicht der In Produkte des Schwedische Landmann so viel r Westgothland r aͤrtige Con⸗ Waaren in
15,728 Milreis. ' Reis.
einer andern sind, also nicht die der sind, weil der selbst anfertigt. auch die Bauer sumtion, und es beliefen Lan allein auf 5,8 Zur Hemmung auf dem Ritterhause zwei LEowenhjelm, Dampfschiffen zur Bewa von Herrn Prytz, worin ten und erhohte Besoldung f schlagen werden, so daß der bisherige für diese und andere dazu gehoͤrige
M. hat der Ade er Constitutions⸗Ausschuß, Memorial Nr. 68 uͤbergab, welches die e über die Repraͤsentations⸗Veraͤnde⸗ n Beschluß des Adels, die Prüfung bis der Ausschuß die fruͤher an ihn gehindert, in der Repraͤ⸗ ntsteht daraus le beabsichtigt scheint, einen ähn— die so lange dauern kann, sgaben been assen werden, ehe noch den Vorschlag so daß man
In gewissen Distrikten in n Wollen? und Leinenzeuge fuͤr ausw sich solche abgestempelte 837, 088 Ellen.
Der Minister sagt, der Schmuggelei wurden h
Anträge gestellt: der eine vom Grafen Menge von kleinen der andere nisation der Zoll⸗Anstal⸗ aͤr die unteren Zoll⸗Beamten vorge⸗ Anschlag von 562,900 Rihlrn. Ausgaben auf 1 Million er—
worin die Errichtung einer M suͤdlichen K eine neue Orga
Einziehung be weniger ein, al die nach einem angenommen worden sey.
höoͤht wurde.
Am 20sten d. Aufsehen erregt. D des vorigen Jahres das SFortsetzung seiner Vorschläg rung enthalt, ist durch de desselben aufzuschieben, verwiesenen Fragen beantwortet habe, sentations⸗Frage fortz wenn auch der Priesterstand, w lichen Beschluß faßt, eine Verz bis die Unterfuchung uͤber die außer nnte der Reichstag entl Ausschuß einen zusammenhaͤngen tande gebracht hätte,
leinen Beschluß gefaßt, der der noch am Ende
zu erheben, wie fruͤher, als fren
rung der Einkuͤn ordentlichen digt ist; dann ko der Constitutions über die Repräͤsentation zu S am naͤchsten Reichstage von neuem beginnen d
Deutsche Bundesstaaten.
— — Detmold, 6. Febr.
Preußen haben Allergnaͤdigst zu dem Gipfel des Teutoburger Waldes dem errichtet wird, einen neuen Beitrag von
Se. Masjestät der Koͤnig von Denkmale, welches auf einem Deutschen Helden Hermann hundert Friedrichsd'or
Gestalt, wiederherzustellen.
Die Junta des oͤffentli⸗ Schweiz. 1. Febr. (3 ür ich. 3.) Ink e Majorität der Anwesen in drei Wahlkreisen kam mit Zurechnung kümmerliche Mehrheit dafür zu Stande. Maͤnner bei der Wahl der Wir gehen einer t daß unter den befinden, so
einem einzigen der 25 B den fuͤr Nichtrevision, bwesenden eine rall wurden die s uͤbergangen, ja ruͤben Zukunf fuͤr Revision Stim⸗ darf man sich nicht Partei einen glaͤnzenden cht so zu traͤumen wagte. Aargau bedeutenden An— Waffe in den
bisher geachtetsten mit Hohngelaͤchter verworfen. 4 Mag man a menden noch viele Freisinni verhehlen, daß die 8 errungen, den n die jaͤngsten fhebung der Leuen⸗ Partei. n, um die Wahl des zu hoffen, daß nur die n diesen gewahlt werden, ät derselben im Verfassungs—⸗
uch annehmen,
C Jesuiten ) sie selbst wohl ni Vorgaͤnge im Kloͤster war die maͤchtige Am 22sten d. tritt der große Verfassungs⸗Rathes anzuordnen; es Tüchtigsten und Besten der frei⸗ geschweige daß eine be⸗ Rathe sich bilden
Daran habe aufgebracht worden. heil; die Au
Händen der seinen Fugen
Man versichert, der Finanz-Mi— diesen Vor
Kollegen daruͤber zn d es gemacht, bereits so große Un
sinnigen Partei i
deutende Minorit und derselbe hat
ᷣ zufriedenheit erregt, daß man glaubt, er werde ihn zurücknehmen. Der Vorschiag, das Geid zur Befriedigung . . sie in * durch geschlossenen Convention festgestellt a , . durch eine Steuer auf die Gehalte und e, aufzubringen, hat der revolutiongixen Presse bereits wieder zu
zu nehmen,
der Forderungen Britischer
t alien. 8 den Marschall Saldanha a
r konnen jetzt mit zuver schiedenen Geruͤchte uͤber ibliothek sammt und
Rom, 22. Jan. wißheit melden, daß die ver
sichtlicher Ge Benutzung der Vaticanischen B
die erschwerte
167
hestigen Aussaͤllen gegen England Anlaß gegeben, auch laßt sich nicht einsehen, warum gerade dieser Punkt Gegenstand einer neuen und noch dazu so verhaßten Auflage gemacht werden soll. Da die Kosten fuͤr die gegenwartigen Ruͤstungen nicht mit in Anschlag gebracht worden sind, so sind die obigen Angaben fuͤr den wirklichen Betrag der Ausgaben des nächsten Jahres von wenig oder gar keinein Nutzen, und es geht nur so viel daraus hervor, daß sie, abgesehen von allen außer ordentlichen Ausgaben, 500 Eontos mehr betragen, als in diesem Jahre.
Türke i⸗-
Ein noch vor Abgang der letzten Nachrichten (Nr 38 der St. Ztg.) geschriebener Bericht aus Konstantinopel vom 12. Januar Tin der Allg. Zig.) enthalt Nachstehendes: „Verlaͤssige Berichte aus Damaskus reichen bis zum J. Januar d. J. Am 25. Dezember hat Ibrahim wirklich und definitiv den Ruͤckzug nach Aegypten angetreten, und zwar auf der neulich genannten Straße über Mefrich und Erbad an dem Jordan. Vier Tage voraus ging Soliman Pascha mit 3060 Mann, Außer der ge— sammten Civil⸗Administration und einer Unzahl Knechte und muͤßi—
ger Maͤuler sind im Gefolge noch überdies 12,0090 Weiber und
Iö5, 09 Kinder, wie die Leute aus Damaskus hierher berichten. Das Alles zufammengerechnet giebt vielleicht die 65, 0 Kom battan— ten, die Herr Ratti⸗Menton in seinen amtlichen Berichten, mit welchen sich das Purtitkum feit 8 Tagen hier ergötzt, noch beim Aegyptischen . zählt. Herr Ratti⸗Menton ist uͤberhaupt ein vpenetranter Mann. Verwichenen September, kurz vor Ibrahim's Ungluͤck um Beirut sah er 5000 Tuͤrkische lleberläufer aus Bagdad, die aber außer dem ehrenwerthen Diplomaten Niemand sah, unter seinem Konsulatsfenster in Damaskus voruberziehen, und berich— tete das faetum ex offfeio an, Staatsrath Cochelet in Alexan⸗
drien. Letzthin meldete er an dieselbe Autsritaͤt, am 3. Dezember, wo bekanntlich mehrere Insurgenten durch Aegyptische Reiter⸗An⸗
griffe umkamen, sey der neue Drusen-Emir mit seinem ganzen Corps (ähh Mannz, bis auf drei Individuen, in einer Schlacht vor dem Damascener Wald geblieben, und sogar 600 Gefangene haͤtte man nach dem Gefecht, aller Interzession des Feldherrn
ungeachtet, dem Rachegefüͤhl Aegyptischer Krieger uͤberlassen. Zu—
dem stuͤnden noch 5000 gute Soldaten bei einem trefflich einge— richteten Militair⸗Lazareth in der Wuͤste („), und 10,0909 Vetera—⸗ nen bei Ghasa, und im Libanon selbst wolle jetzt Alles wieder
Aegyptisch seyn. Im Ganzen zaͤhlt Herr von Ratti⸗Menton,
alle Verluste abgerechnet, im Dezember noch So, 660 wohlgeruͤ⸗ stete, gesunde und kräftige Soldaten im Heere Ibrahim 's. In Paris, und, wie es scheint, auch anderswo, glaubt man solche Mährchen, und regulirt darnach, wie Cäsars Gallier, die wich⸗ tigsten Beschluͤsse. — Auf Tuͤrkischer Seite ist man, nach satt⸗ samer Rast, doch auch wieder in Bewegung gekommen. Zekeriah
hat endlich Damaskus besetzt, und folgt, wit die Tuͤrken be⸗
haupten, dem Feind auf dem Fuß. Jochmus mit 20 Bataillo⸗ nen Tarken und Maroniten steht bei Hasbeia in der rechten, und Scheibll el Arian, der Drusen⸗Chef, im Hauran auf der linken Seite der Aegypter. Omer Pascha mit mehreren Bataillonen ruͤckte von Akke längs dem Meere nach Ghasa vor, um sich des Durchgangs zu bemächtigen und den Lokal⸗Widerstand zu organisiren. Wie viel nun diese Leute alle unter unter einander autzrichten, wird man, versteht sich mit Uebertreibungen von beiden Theilen, nach und nach erfahren. Der Anfang indessen war fuͤr Ibrahim nicht gaͤnstig. Das Artillerie⸗ Regiment Nr. 3, das in der Nach⸗ hut stand, ging am ersten Tag mit fliegenden Fahnen und sammtlichem Geschuͤtz zum Sultan uber. Ein nachgesandter Haufe, um die Fluͤchtigen einzuholen, folgte ihrem Beispiel, und gegen die anzieh ende Garde⸗Kavallerie richtete es seine Kanonen. Funfzig bis sechzig Offiziere desertirten am zweiten Tag, und viele Artilleristen mit eiwa 300 Linien-Soldaten versteckten sich noch vor dem Auszuge in Damaskus. Mancher fand sogar in den mitleidigen Haärems der Stadt ine Zuflucht. Scherif Pa— scha, der Generab Gouverneur, des Abfalls verdächtig, wurde in Fesseln abgefuͤhrt. Nach einer anderen Version hatte man ihn bereits hingerichtet. Nach Angaben aus dem Tuͤrkischen Haupt Quartier hatte Ibrahim noch an 24,0090 Waffentragende, aber aller Contributionen ungeachtet, sey die Infanterie dennoch nicht gekleidet, auch nur aͤrmlich verpflegt und voll Kranker. Nur die Reiterei, etwas uͤber 2000 Mann, scheint gut gehalten und treu, weil puͤnktlich bezahlt und mit aller Nothdurft reichlich
versehen. Aus derselben Quelle will man auch wissen, Ibrahim
habe den Ruͤckzug durch die große Wuͤste an das Nothe Meer
im Sinn gehabt, und nur bel lautem Murren der fuͤr Weiber,
Kinder und Raub besorgten Offiziere, aber erst nach vielen Hin⸗
richtungen, dem Vorsatze entsagt. Von Damaskus bis Ghasa
rechnet man 18 Tagemärsche, die auch bei unzusammenhaͤngenden
und planlos geleiteten Angriffen des Feindes unmoͤglich ohne be—
deutenden Verlust zuruͤckzulegen sind. Hier, wo man Alles in
bestimmte Zahlen bringt, rechnen sie wenigstens auf den Unter—
gang des halben Heeres. Uebereinstimmend, und vermuthlich
auch ganz wahr, sind die Berichte nur uͤber Einen Punkt: daß
sich Ibrahim täglich in Branntwein berausche und seit dem Un—
. in Syrien noch jäͤhzorniger und blutduͤrstiger, als fruͤ—
er sey. ;
Aegypten.
Alexandrien, 6. Jan. (Times.) Der Pascha denkt bereits auf Maßregeln, um die großen Ausgaben zu vermeiden, welche die bedeutende Zahl von Truppen, die er auf den Beinen haͤlt, ihm verursacht. Sie ganz auseinander gehen lassen will er nicht gern; er hat daher beschlossen, sich des Rathes zu bedienen, den ihm der Marschall Marmont in den Jahren 1834 und 1835 machte, nämlich seine Truppen auf den unbebauten Ländereien Aegyptens als Militair-Kelonieen anzusiedeln, nach dem Plan, wonach die ähnlichen Etablissements an den suͤdlichen Graänzen von Oesterreich eingerichtet sind.
J nian
Berlin, 9. Febr. Bei dem lebhaften Interesse, welches die beabsichtigte Wiederherstellung des Königs stuhls bei Rhense bereits uͤberall gefunden hat, wird man nicht ungern folgende uns zugesandte literarische Nachweisung uͤber dieses historische Denkmal lesen; In Johann Daniels von Olenschlager erläuterter Staatsge⸗ schichte des Römischen Kayserthums in der ersten Helste des vier⸗ ,. Jahrhunderts, worinnen die Regierungen der Kayser
lbrecht's des J, Henrich's des VII., Ludewig's des Bayern und der Anfang Karls des IV. pragmatisch beschrieben werden; Samt einem Urkunden⸗Buche, Frankfurth am Mayn bey Heinrich Lu— dewig Broͤnner, 17585, in 4to., befindet sich gleich vor der Ein— leitung ein Kupferstich, der die merkwuͤrdige Rhein⸗Gegend um den Köoͤnigsstuhl bei Rhense und diesen selbst darstellt. Er ist uͤberschrieben: Prospektus der Rheinischen Gegend vom Köͤ— 3 Stuhl angesehen sammt den Qber⸗-Lansteinischen Feldern den Rhein hinunter; und unter dem Kupferstiche sind die dargestell⸗
Der Koͤnigs⸗Stuhl bei Rense, im XIV. Jahrhundert zu⸗ t worden. 2) Nuß⸗ 3) Der Rheinstrom. wo König Edward von E einienses, wo Kayser Lan⸗ Fluß.
ten Gegenstaͤnde also bezeichnet: 1) worauf die Churfuͤrste sammen kamen und Karl
baͤume so um den Koͤnigs 3) Das Städtgen Ober⸗ land 1349 gewählt worden. Wenceslaus an.
n gemeiniglich der IV. gewaͤhl Stuhl stehen.
5) Campi Lonst 1400 abgesetzt worden. G6) - gend von Coblenz. 8) Das Dorf Nieder⸗ Lanstein.
. Febr. (Rhein- und Mos. Ztg reren Jahren schon hatten sich einige Freiwi 1813 1815 hierselbst am 3. Fe den und Kameraden zu einem Erinnerungs—⸗ große Freiwilligen Fest im Jahr 1838 in Koͤl Feier dieses denkwuͤrdigen Tages, gab hierzu ung. Die edle gute Sitte ward nun von Jahr behalten, und in diesem hatte sich der Kreis von schon bis zur Zahl von 84 ältere und juͤngere Männer aus allen Ständen, hatten si konmmandirende Gesellschaft Vorsitz hatte der, beiwohnende Excellenz⸗
) Seit meh⸗ den Jahren leichgesinnten Freun⸗ Fest versammelt. Das n, zur 23jährigen die erste Veranlas⸗ Jahr bei⸗ heilnehmern
Ehemalige
Koblenz.
bruar mit g
Mitgliedern erweitert. Militairs, vaterlaͤndisch gesinnte ch im Saale zum Rie— Herr von mit seiner ebenfalls als ehema— Herr Ober⸗Mraͤ⸗ übernommen.
zum Gedaͤchtniß im Jahre 1813 sein Volk Treue und der höͤchsten Koͤnigs Majestaͤt.
Freiwillige,
versammelt.
Freiwilliger s Bodelschwingh , deutungs volle des erhabenen Koͤnigs gesprochen, der zu den Waffen rief, so wie Verehrung für des jetzt regierenden reihten sich Toaste, der Feier des Tages und seinen gro Alte Kriegslieder versetzten die hatenreichen Jugend zuruͤck, und
Worte der
innerungen geweiht, an. raden in die schoöͤne Zeit ihrer t so wurde das Fest heiter und kameradschaftlich becangen Schlusse einstimmig festzesetzt, daß selbiges nicht unterge damit es den noch Lebenden aus jener großen 3 gende Erinnerung, der heranwachsenden Jugend aber eine freu— dige Mahnung sey und bleibe, dem Könige und dem Vaterlande Blut und Leben zu opfern, wenn es gilt.
Se. Masestaͤt unser gnaädi⸗ fuͤr das Wohl seiner Un— lichen Ge⸗
. (Trier. 3.)
ger Konig, in unermuͤdeter Sorgfalt so eben einen neuen Beweis dieser vaͤter Allerhoͤchstdieselben durch Kabinets⸗ erlassen geruht haben. General⸗ Direktor der Steuern n denselben an des Königs Ma—⸗ wird vom Lande
terthanen, hat sinnungen gegeben, in die Weinsteuer pro 1840 gaͤnzlich zu Gnadenbezeugung, die Weingutsbesitzer auf eine vo e Vorstellung benachrichtigt hat, Dank fuͤr den guͤtigen Monarchen aufgenommen
wovon der Herr
jestaͤt gerichtet mit innigem
Dissenschaft, Kunst und Literatur.
z und der Golf von Peztsche-li.
ung eines Britischen Geschwaders nach dem Norden ; den neuesien Nachrichten, erfolgte Rückkehr des⸗ selben von dort läßt unsere Aufmerksamkeit auch auf jene fernen Ge— genden richten, auf die eigenthümliche Lage derselben, aüf die Gründe, durch welche die Engländer bewogen wurden, einen Theil ihrer in den Chinesischen Gewässern befindlichen Kriegsschiffe dahin abzuordnen, mit dem Eintreten der schlechteren Jahreszeit aber von dort wieder sofort zurückzuziehen.
In den, bei den Chinesen gewöhnlich mi aufgéführten Golf von Petschell (Pe-ee-lee, nachdem man vom en Kontinent
Die Absend China's und die, nach
t dem Namen Puh ⸗hae ef. Gützlaff Chimese Hii- Süden nach und der Halb⸗ eine Wendung nach edeckt ist, wie ein Binnenmeer. enstriche der äußerst sandigen Peh⸗chih⸗le oder on 28 Mill. in sich faßt. ser Provinz beruht aber nicht in ihrer sondern vielmehr darin,
dem Chinesisch gebildete Straße passirt, Westen, so daß der Busen fast eben so Derselbe wird eingefaß und wenig fruchtbaren Chih⸗le), die trotz Seelen, also fast der Die Hauptwichtigkeit die oder in dem Umfange ihrer Bevölkerung, in dem nördlichen Theile derselben, in elner Ebene, die etwa 230 he Lienes füdsich von der großen Mauer entfernt ist, die die Hauptstadt des himmlischen
alich Kublai, der Enkel Dschin⸗ Ort Ta-tu (große Hauptstadi). an residirten daselbst von 1280 — 367. hieß dasselbe Cambalu (Kaisersitadt). Jahrhunderts an hörte es auf, Re⸗ A21 jedoch schon verließ
Rorden die insel Corea
t durch die K Provinz Petscheli (Pe⸗che⸗lee, ihrer Unfruchtbarkeit eine Bevöikerung v Deutschlands oder Frankreichs gleich,
Kaiserliche Residenz Pe⸗ king,
9
Als Gründer Pekings wird gewöhr als Chans, angegeben; er nannte Die Nachkommen von Dschingis⸗Ch Als Marko Polo Peking besuchte, Ven der zweiten Hälfte des 1aten Im Jahre! dritte Herrscher von der Nan⸗king (Hof des Südens), und ches im Gegensatze zu dem alten Wohnsitze P benannt wurde, vorzüglich weil von hier aus Tartaren mit größerer Leichtigkeit zu unterdrücken im Jahre 1614 erfolgten wählten die Beherrscher des siegreichen ihrem Wohnsitze, dess Mandschu und durch die zu ihrer Partei gehörenden gebildet wurde. Im Uebrigen ist zu bemerken, zielle Name in der Reichssprache nicht Peking, ssi, welches bedeutet: Stadt ersten Ranges (fu), unterworfen dem
Joung lo der bisherige südliche Residenz verlegte dieselbe nach Cambalu, wel⸗ e⸗king (Hof des Nordens) die häufigen Einfälle der
die Mandschu er⸗ Volkes gleichmäßig Peking zu vorzugsweise durch die Mongolen und Ch daß der eigentliche offi⸗ sondern Chun⸗Chian⸗fu
Ming⸗Dynastie, die
Eroberung China's durch
sen Bevölkerung von nun an
welche also erst seit der ersten
Das ungeheure Arreal der Stadt, Residenz und
ahrhunderts ununterbrochen Kaiserl. eichs gewesen ist, zerfällt in zwei mit einan—⸗ aber auch wiederum durch Wälle von einan⸗ Sechzehn große Thore verbinden sowehl ie diefe selbst mit den sie umgebenden Vor⸗ ein länglichtes Viereck bil⸗ und wird allein von den heil, wie ein breiteres, heißt Vai⸗tsching, oder Chinesen. von Backsieinen erbaut und sind fast 11 Fuß hoch und oder Auffabrten f in vollsiändiger hinaufreiten dür⸗ adt sind viel niedriger und springende kleine viereclize mmengenommen die ungefähr ?
Hälfte des 15ten J Hauptstadt des ganzen R der zusammenhängende, der geschiedene Haupttheile. beide Theile mit einander, w Der obere, nördliche Haupttheil, dend, trägt die Benennung King⸗tsching, Manzschn bewehnt; — der untere, südliche T aber kürzeres Biereck vor Ling tsching geschoben, Vai te⸗tsching und ist der Anfenthalt der Die Mauern der Mandschu⸗Stadt, mlt Zinnen von mehr als 8 Fuß Höhe mehr als 20 Fuß dick. angebracht, durch welche die Kava Rüstung neben einander auf der Mauer P Die Mauern der Chinesischen St d wieder durch vor h imfang beider Städte znsa würde nach Chinesischem Maße etwa 71 Li betragen, sischen Lienes entsprechen. . ing⸗Tsching (Raiserhef, Kaiserstadt) lich Tataren⸗Stadt genannt, besteht nen Städten, die sich gegenseitig einschließen, s der mittleren, diese aber wiederum von Umwallung, mit s Thoren verseben, Bevölkerung und ist oder mittlere Einfassung
sind Rampen llerssten, deren zwöl
einfacher und hin un Thürme gedeckt.
von den Enropäern
e innersie von
der dußersten um ist. Die dußere
umschließt die ges Kaifersl. Truppen b der Kaiserstadt h n und die dritte oder innerste, welch alast umschließt, trägt, weg amen Tsu⸗king⸗isching (heili untere ober Chinesssche
en der rothen Mauern, den — Bai⸗lorisching, die e rothe 3 — hae