Prãäsident wünscht aufrichtig, daß sie auf
Behörden geh serung der fe? mitgetheilt und dem Geꝛichtshofe, genommen dessen Herr jetzt zu,
worden
Beise vor demselben fesigestellt ist.
welcher Kenniniß Mac Leod angeklagt über deren Gültigkeit zu entscheiden, sobald sie auf gesetzliche
st eine durch gesetzliche Beweismittel zu
usstellen möge. Wenn die Zerstõrung Handlung ven Personen im Dienst die den Befehlen der ihnen vergeletz⸗ diefe Tbatsache bisher der Re⸗
von keiner Per⸗ ; J ermächtigt war, von dem Verbrechen ist, kommt es
Der Präsident hält es bei dieser
Gelegenheit für geeignet, der Regierung Ihrer Britischen Majestät in
Erinnerung zu bringen, ber Aufmertsamkeit des Britisch
auswärtigen Angelegenheiten empfohlen wurde,
Tage seine Entscheidung hat. Es ist zu hoffen, daß wie wichtig es sey, die Regieru
daß der Vorgang mit der Caroline“ län ast
en ersien Staats-⸗Secretairs für die der bis zu diesem darüber noch nicht mitgetheilt die Britische Regierung einsehen wird, ng der Vereinigten Staaten nicht län⸗
aer ehne Nachricht über ihre Ansichten und Absichten hinsichtlich einer
Angeiegenheit zu lassen, welche
vorzerufen und zu so bedenklichen Folgen geführt hat.
diese Gelegenbeit ꝛc. Jobn F
natürlichtrweise große Erbutrung her⸗ Ich benntze or syth.“
Aus den beiden folgenden Noten des Herrn Fer vom 29sten,
und des Herrn Forsyth vom
31. Dezember ist zu dem, was dar⸗
aus schon mitgetheilt worden, nur noch eine Stelle der ersteren Note hinzuzufügen, in welcher Herr Fox seierlichst dagegen pro—
testirt, daß man die muthige Theils der Britischen Beamten und Unterthanen als
und Mord bezeichne, indem e
und loyale Handlungsweise eines Gewalt hat r sagt:
Ich hatte zuveisichtlich gehofft, daß die erste irrthümliche Ansicht von dem Charatier jenes Ereignisses bei der Regierung der Vereinigten Siaaten, die durch parteiische und übertriebene Darstellungen hervor— gebracht war, lange schon durch richtigere und genauere Erforschung
der Thatsachen enifernt worden
sey. Eine solche Untersuchung imuß
selbst jez noch, wie ich fest ber eugt bin, die Rezierung der Vereinig= len Siaaten zu derselben Ueberzenaung fübren, die sich den Britischen Behörden sogleich aufdrang, daß nämlich jene That im sirengste Sinne
eine Handlung der Selbstveriheidigung war,
den Umstände zur Sicherung um Majestät unbedingt noihwendig
die durch die sie begienten⸗ 1d zum Schutz der Unterthanen Ihrer geworden war und durch dieselhen
Motive und Prinzipien gerechtfertigt erschien, welche bei ähnlichen und
allgemein bekannten Beamten der Vereinigten Staat
Gelegenheiten die
Sandlungs weise berühmier
en geleitet haben. Das Dampsschiff
Caroline war ein feindliches Fahrjeug, im Seerãubertieg gezen die Unterthanen Ihrer Majestät begriffen, zu diesem Zweck seinen Eigen⸗
ihümern abgemielhet, . nicht der leiseste Zweifel darüber
und es war so bekannt, daß dem so war,
daß auftommen kann. Der Platz, wo das
Schiff verbrannt wurde, lag zwar, dem Namen nach, innerhalb des
Gebiets einer befreundeten Macht,
aber diese war durch übermächtige
seeräuberische Gewaltthat der Anwendung ihrer eigenen Autorität über jenen Theil des Gebiets beraubt.
Hierauf antwortet Herr
Forsyth ganz kurz, daß eine Eroͤr⸗
terunz dieser Umstaͤnde jetzt weder nützlich noch angemessen er— scheinen könne, da die vollständigen Beweise daruber der Briti,
schen Regierung vorlagen; es der Gesandte zu ei ier solchen
sey auch nicht vorauszusetzen, daß Erdͤrterung aufzufordern wuͤnsche,
und es würden von demselben jene Behauptungen gewiß nicht ausgesprochen werden, wenn er von allen auf die Sache bezuͤg⸗ lichen Dokumenten Kenntniß haͤtte.
Pe
Tabris, 12. Nov. (Morn. Chron.). wenig in den; Zustande der Dinge geandert. und die Regierung besitzt nicht die
sich in großer Aufregung, Mittel, um die Ordnung
herzustellen.
r sie n.
Es hat sich hier Das Land befindet
Als vor kurzem die Sol—
daten eines Regiments von Serbaz auf Urlaub in ihre Heimath
nach Urumig entlassen wurden, auf ihrem Wege lagen, und mißhandelten die Einwohner. besaß nicht die Mittel,
Gouverneur Beginnen Einhalt zu thun, sie bewegen sollte, ihren Weg ner nicht zu belaͤstigen; gen Tracht Schläge und der
pluͤnderten sie alle Dorfer, die Der sie zu bestrafen oder ihrem und sandte daher Jemand ab, der ruhig fortzusetzen und die Einwoh⸗
der Bote wurde jedoch mit einer tůchti⸗
Antwort heimgeschickt, daß, wenn
seine Koͤnigliche Hoheit geruhen wollten, selbst zu kommen, ihm
derselbe oder ein ahnlicher Empfang zu Theil werden konnte. einem Dorfe nahmen sie Semet Chan, e sie wuͤrden ihn so lange festhalten, bis
gefangen und drohten, ihnen der ruͤckständige Sold a
haupteten, der Oberst unterschlagen habe.
In den Vater ihres Obersten,
usgezahlt worden, den, wie sie be⸗ Gluͤcklicherweise gelang
es dem Gefangenen, zu entkommen, In Karadagh, an der Russischen Gränze, ist ein Mann
Namens Ady Dschusel als Banditen⸗Chef aufgetreten.
Jedem, der sich ihm mit e schließt, 60 Tomans (30 Pfd. Beute giebt, so hat er bereits sowohl auf Russischer, als auf bereien. Man erzaͤhlt, . geschrieben und verlangt habe,
und nebst seinen Anhaͤngern ein Ort angewiesen werde,
wohnen könnten, er verpflichte land zu rauben; schlage
so werde er zu den Russen gehen,
was er verlange,
den, Der Emir, voll Wu
sche nen. z hundert Mann abgesandt,
daß er an den hiesigen Emir y
inem Pferde oder einer Flinte an— St.) jährlich nebst Antheil an der einen starken Anhang und verübt Persischer Seite die gröoͤßten Naͤu⸗
Da er
208
es sehr zu bezweifeln, daß der Pascha die erforderlichen Mittel dazu besitzt. Es heißt, die Herater hatten Gorian wieder genommen.
Inland.
— — Magdeburg, 17. Febr. Zur Gedaͤchtniß⸗Feier des hochseligen Königs Majestaͤt wurde zu Magdeburg durch den dasigen Seebachschen Gesang⸗ und Orchester⸗Verein am 22. Sep⸗ tember v. J. das Requiem aufgefuͤhrt und die hierdurch verur⸗ sachten Kosten wurden nach einem Beschlusse der Stadt⸗Behör⸗ den mit 218 Rthlr. 13 Sgr. 11 Pf. unter der Bedingung auf die Kmmerei⸗Kasse uͤbernommen, daß der Ertrag zu einem wohl— thätigen Zwecke verwendet werden solle. Die Einnahn:e hat 330 Rthlr. 15 Sgr. betragen und es haben sich die genannten Vereine auf den Wunsch des Magistrats damit einverstanden erklart, daß durch diese Summe ein bleibender Wohlthaͤtigkeits⸗ Fonds gebildet und der ZinsenErtrag alljährlich am 3. August unter die besten Waisenkinder vertheilt wird.
Im Kreise Wanzleben des Regierungs⸗Bezirks Magdeburg giebt es jetzt 8 Zucker- Fabriken, welche der ärmeren Klasse fast das ganze Jahr hindurch Arbeit und Verdienst geben; außerdem sind im Kreise 7 Cichorien / Fabriken, welche im verflossenen Jahre a8, 000 Centner Cichorien, die einen Werih von 93,700 Rihle. haben, gedarrt und verpackt und uͤber 360 Menschen beschaͤftigt haben, eine Thonwaaren⸗ Fabrik, welche gegen 50 Menschen be— schäftigt und deren Ertrag auf 000 Rihlr. jährlich angenommen wird, eine Leder-Fabrik mit einem jahrlichen Absatze von 20900 Rihlr. und eine Zwirn⸗-Faͤrbe, und Bleick-⸗Fabrik, in welcher im verflossenen Jahre suͤr (ah, 400 Rthlr. Garn an Werth gebleicht und fuͤr 130,000 Rthlr. Garn an Werth gefärbt worden ist.
In der Stadt Aschersleben hat das Institut der Schieds⸗ männer im verflossenen Jahre einen erfreulichen Erfolg gehabt, indem von 949 bei den Schiedsmännern angebrachten Sachen 28M verglichen, 25 zuruͤckgenommen, Al an die Gerichte verwiesen sind und nur 2 gegenwartig noch schweben. Auf dem platten Lande findet dagegen dieses Institut weniger Eingang, was wohl darin seinen Grund haben mag, daß das Schiedsamt meistens an Personen von nicht ausreichender Bildung, Gesetzkenntniß und von geringem Enfluß gelangt.
Wissenschaft, Kunst und Literatur.
Die Zigeuner. Ich hade in der Einleitung meiner 1835 hier erschienenen Skizze von der Sprache, der Zigeuner den Wunsch ausge⸗ sprochen, es möchte dieser dürftige Anfang einer zum Ziele führenden Erferschung des räibselhaften Polkes von Kundigen eine glückliche Fort- setzung erfahren. Die Augsb. Allg. Zeitung vem 2aästen v. M. — vergl. Allg. Preuß. Staats Z. Nr. 28 = erszäblt, daß einige, unter günstigen limsilnden nach Eurepa versetzte Afrikanische Knaben neue Aussichten auf die Erweiterung unserer Kenntnisse von den Sprachen, der Ethno⸗ graphie und Geographie des inneren Afrika eröffneten. Nach Herrn Michel de Kogalnitchan, der in seiner Esquisse sur l'histoire, les mwoeurs st la jangue des Cigains, herlin, 1837 — übersetzt von Fr. Casea, Stuttgart 1810, — mir die Ehre erzeigt hat, hinsichtlich der Sprache der Zigeuner auf mich zu verweisen, leben in Europa 600,000 ihres Stammes, und es bedarf also nicht einmal, um sich ihnen zu nähern, so heroischer Unternehmungen, wie die neuen Reisen es sind, die man dem Herzen von Afrika zugedacht hat. In den Großbritanischen, Russischen und Oesterreichischen Staaten kann es an bequemer Gele⸗
Nisam
daß ihm der Titel Chan gegeben
wo sie das erfie Wort unfindbar.
sich in diesem Falle, nur in Ruß ⸗
man ihm dagegen seine Forderungen ab, die ihm gewiß gewähren wuͤr⸗ dann aber werde er Aserbidschan nicht
th uͤber dies Schreiben, hat sofort
um den Räuber zu bestrafen, allein
man zweifelt, daß sie erwas ausrichten werden,
er Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Mirsa Aly,
in Teheran, ist der Fälschung
des Russischen Botschafters von de
angeklagt und nur auf Verwendung Todesstrafe befreit worden;
doch hat er die Bastonade erhalten und muß 30,560 Tomans (Iö5, 000 Pf. St.) Strafe bezahlen.
Man spricht von einer ne
uen Expedition nach Herat, doch ist
genheit, die Sprache der Zigeuner zu studiren, und durch die Sprache hre Geschichte aufzuschließen, nicht fehlen. Um hierzu, wenn möglich, einen neuen Anlaß zu geben, erwähne ich, daß nach dem Urtheile des Herrn Prof. Bopp das Zigeunerische in vielen vergleichbaren Formen dem Sanskrit näher steht, als das Hindostanische, und in seinem anti⸗ feren grammatischen Bau durchgreifender, als dieses, mit dem Sans— frit sich vermitteln läßt. Aus der hiesigen Gegend sind die Zigeuner, in Folge nothwendiger, polizeilicher Maßregeln, entwichen; die Zigenner⸗ finder, die ich neuerlich gesehen, verstanden ihre Muttersprache nicht mehr. Vas letzte zigeunerische Wert, das ich gehört habe, war eine interessante Thaisache., Herr von Kogalnitchan nämlich führt unter Wörtern, welche die Zigeuner der Moldau aus der Landessprache entlehnt haben sollen, „everita — Eichhörnchen“ auf. Da nur hei Femeninen in der Zigeunersprache die Form iza, auch als eine Neben⸗ orm neben in, z. B. baschdardm und baschdardiza — die Wort— brüchige, begegnet war, so fragte ich bei erster Gelegenheit eine Zigeu⸗ nerin aus Friedrichslohrabei Nordhausen, wie das Eichhörnchen heiße, und sie antwortete: baveriza.
In Spanien sollte, nach dem Berichte der Allg. Augsb. Itg., vor Jahr und Tag ein Engländer, weil er unter den Zigeunern dle heilige Schrift in ihrer Sprache verbreitet hatte, Verfolgüngen erlitten haben. Es ist mir nicht gelungen mir ein Exemplar dieser Bibelübersetzung zu verschaffen; was zur Prebe davon die Zeitung mittheilte, war, so weit ich sehen konnte, reines Zigeunerisch nicht. In welcher Sprache Herr J. Crabb zu London vor kurzem. — f. Alls. Preuß. Staats Z, vom Föten v. M. — die heilige Schrift an Zigeuner ausgegeben, ist in der Nachricht davon nicht gesagt. Bei meinen Versuchen, Abschnitte der Evangelien mit Hülfe von Zigeunerkindern zu übersetzen, scheiterte ich an der Uebertragung geistiger Vorstellungen: die Speisungsgeschichte bot keine unüberwindlichen Schwierigkeiten dar; in der Bergpredigt war Graffunder. Erfurt im Februar.
— —
Dauer der Eisenbahn-⸗Fahrten am 17. Februar.
Abgang von Potsdam.
Abgang von Berl w.
Zeitdauer Zeitdauer
1. I M.
St.] M.
Um 8sę Uhr Morgens. ͤ Vormitt. .. 10 » Vormitt. ..
z um 7 Uhr Morgens. . Nachmitt. .
Rachmitt. — Abends. .. ö . 2 Abends ...
Meteorologische Beobachtungen.
1841. 17. Februar.
Morgens
Abends 10 Uhr.
Nach einmaliger
Nachmittags Beobachtung.
6 Uhr. 2 Uhr.
Luftdruck 33 Luftwarme Thaupunkt Dunstsattigung Wetter
2317 — Q 2 R.
*Iνι ar. 33 , Ss Par. z 35, 0 Par. Quellwarme 649 R. 4 2.20 R. Fluß wärme O, 00 R. — Q 8 Bodenwärme 0,90 R. 79 pCt. Ausdünstung O, 2“ Rh. trübe. Niederschlag CO. SW. Warmewechsel 4 3,19 0,80. R.. — 133 R.. S8 pCt. SW.
S7 vECt. trüb e. W.
— SW.
Eerliner Börse. DrX 18. FrERbUaR 1841.
8 Brief.
Fr. Cour. Fr. Cour. Geli. Briet. Geld.
St. Sehulil Seh. 4 Pr. Eusl. Obl. 20. 1 Prüm. Sceli.d. Se eh -
Kurm. gehuldv. Neum. Schuld.
Berl. Stadt- ll. 1 Dauz. do. in Th 1
8 Westp. Praudhi.
Grossh. Pos. do. 4 57 S*, Ost hr. Ptaudlir. 3 J
Pomm. do. * Kur- u Neun. d 43 Schlesische do. 3
Coup. unil Zius-
Scli. d. K u. N. —
1033, 1031/2
S0 9 s, 101 */, . 7 1013/3
Brl. Pots. Eis eub. 5 do. do. Prior. Act. 11 Mgd. Lha. Eiseub — h. do. Prior. A et. 4 Berl. Auli. Eiseubh. -
1 11 do. do. Prior. Act. 4
1271.
ö Neue Dukaten — h 3 * / Friedrielisd' or Aud. Goldmüu-
zeu à s Th- —
Gold al mare 1
Discouto
Ii e
Thlr. zu 3 Sgr.
c 45e - CO uur 6. Brief. Gelid.
Amsterdam.... do Hamhurg.. .. . do Londou
Augsburg.. Breslan. .. Leipzig WZ...
Frunktart a M. W. 90 Fl.
Peters re,
kö 250 FI. 13835, r. Alk. Mk. LSt. Fr. FI K 30 Fl. Thlr. Tlilr.
Kurz 2 Mt. — kùræ 1195 / Mt. — Mt. — Mt. — Mt. 1005s Alt. — Mt. 9h! /a Tage —
Mt ö. Wach. 1 21112
1371,
8890 0822
ö
22 2 0 D a n n ee, e,
SRhl.
2 3
A
Oesterr. So/9 Met. 108* / . Cz. Bank- Actien 19A. 194A. Pa tial - Obl. — Loose zu
1959 21 800 FI. Sch. 80! 2 G. do, Spaun. Aul. Elsenbanl
tes Ufer A25 G. do. linkes 320 G.
burg- Basel 250 Fank · Actie
50/9 Met.
Freitag,
Schloß Avenel, Oper in 3
Boyeldieu. Sonnaben
mann von Venedig, S Im Schauspielhause:
sice de Mr. Sai présentation de: en prose, du Ih
pas de deux Espagnol,
Billets zu
d. M. an von 9 Uhr
Wohnung des Treppe hoch,
Sonnabend bezeichneten
Sonntag,
tate, Lustspiel in 2 Abth., von Bertrand, pantomimisches Im Schauspielhause: nach Scribe, von A. Cosmar. Montag, 22. Febr.
Freitag, oder: Das li
13 14.
EB örscn.
Frankfurt a. M., 18. Februar. . A9 983 / Br. 21/29 382 / Br.
1s wärtig e
134i /s. Loose zu 109 Fl. — Preuss. Prüm. do. Ao, Anl. 1665/9 G; Poln Loose 73/3. 727 o- 23 sa. 23 / g. 2iszd / o Holl. a8 16 / iss, 18 3; n. Ketfen. St. Germain 710 &. Versailles rech- München- Auzsburg —. Strass-
Kösu- Aachen 92! /a G.
Br. Leipzig- Dresden 19 Br.
Ham burg, 16. Eehruar. n 1618. Engl. Russ. 106! a Wien, 13. Februar. U 1061. , . 570 — 8 Lal. de 183A 13413. de 1838 110. Schau spiele. Die Dame auf Tanz. Musik von
d, 20. Febr. Im Opernhause: Der Kauf⸗ Schauspiel in 5 Abth., von Shakespeare. Reprèsentation extraordinaire au bene- ni Außin. Abonnement suspendu. La premiere re- 1) Le Verre d'eau, comédte- nouvelle en S actes et éaire frangais, par Scribe. 2) Le Jaleo de Vers, exccutè par Dlle. Folin et Mr. Gasperini. dieser Vorstellung sind von Freitag den 19ten Morgens bis 2 Uhr Mittags, in der Herrn Saint“-Aubin, Zimmerstraße Nr. 2 eine zu haben, und bleiben die bereits gekauften mit Billets zu dieser Vorstellung guͤltig. Im Opernhause; Erziehungs⸗Resul⸗ C Blum. Hierauf: Robert und Ballet in 2 Abth., von Hog uet, Das Glas Wasser, Lustspiel in d Abth.,
21. Febr.
Im Schauspielhause: Egmont.
Theater. pacivagabundus,
ederlich mit Gesang in
3 Akten, von J. Nestroy.
Sonnabend, 20. Febr. Salvatore Cammerano,
von Donizetti. Alamir, als G
Sonntag, tantin. Posse Die Wiener in Holtei.
* K
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Bekanntmachungen.
Ste Der Schãaferknecht He evangelischer Religion, ; ist rechts fräftig wegen körperlich
Brodfrau zu einer dreimonatlichen Gefängnißstrase dische so wie die den Zollvereinsstaaten ange- Schließung desselben, hat sich durch heimliche Entfer⸗ hörenden , , n ,, ohne einige finden, bis zu 25 Thalern belegt., n
veruriheilt. Derselbe
nung aus selnem bisherigen Aufenthaltsort Buckowin, Beschränkung von Seiten der viesigen Innungen, öf⸗ fenilich hier feil halten und Firmen aushängen. 3. Gleiche Berechtigung haben alle andere aus⸗ und Handwerkern ist
Lautnburger Kreises
Nachricht zu geben. nicht gegeben werden. Neustadt, den 16.
Königl. Preuß. La
— —
der Vollstreckung entzogen.
Hlche Civil und Militair-⸗Bebörden werden er, ein m ger, Pudlitz Acht zu haben, jhn im Beire⸗ ländische Fabrikanten und Handelsleute.
verhaften und uns hiervon schlennigst n, *. Ein weiteres Signalement kann
anuar 1831. der F
er Beschädigung seiner
ndgericht.
Bekanntmachung.
ö J. Die diesjährige Leipziger Ostermesse beginnt 3 d
in rich Pndlitz, 28 Jahr alt, und endigt
aus Sorcho, Stolper Kreises, mit dem 185. Mai.
2. Wä t 12 ĩ n ei faufslokals wird ährend diefer drei Wochen fönnen alle in län- eines solchen Berfauf bises , Geldstrafe,
So Thalern verboten.
en 26. April der Zahlwoche gestattet,
7. Allen ausländischen, staaten nicht angehörig!
ußerer die Stelle Feilhalien der jüdischen Kleinh
4 o bleibt das Hausiren ) an, * ändler auf die
Die jüdischen
Belisar.
uͤbersetzt von Johann Haͤh Wild, K. K. Hof⸗Opernsaͤnger
Auf Begehren: Der Vater der Deb. von B. A. Herrmann. Hierauf: mit Gesang in 1Akt, von K. von
(Herr ast 21. Febr. in 4 Akten, Berlin. Posse
Verantwortlicher Redacteur Pr. J. W. Zin keisen.
Dedruckt bei A. W. Sayn.
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Stag 5. Jedoch ist zur Auspackung und Einpackung
der Waaren die Eröffnung der Meßle alien in der Woche vor der Böttcherwoche und in der Woche nach
3. ö Sröff o wie spätere Schließung . Jede frühere Eröffnung s . 3 . g eren
nach Be⸗
Zollvereintz⸗
n P rofessionisten nur während der eigentlichen
Meß woche ß vom Einlauten bis zum Auslauten
. Außer vorgedachter dreiwßchentlicher Frist der Ytesffe, mit lpren Artikeln, feil zu halten gestattet.
bleibt der Handel, so wie das Aushängen von Handels. firmen, auch aller und jeder sonn en ü rmen vertretender Merkmale des Verkaufs, allen WMeßwoche beschräntt,
tigen Verkäufern bei einer d n die Meßwoche fallen, werten durch Verlängerung , , — nnn, tu In, Verkaufszeit bis in die Zahlwoche ersetzt.
eder Art und das
Feiertage, welche
en.
as endlich den auch auswärtigen Spediteurs unter fe. Bedingungen allhier nachgelassenen Be⸗ trieb von Meß. Spedit jonsgeschästen betrifft, so ver⸗ weifen wir deshalb auf das von uns unter dem 20. Ofiober 1837 eriassene Regulativ, die Beireibunz des Speditionshandels allhier betreffend.
Leipzig, den 1. Februar 1841. Der Rath der Stadt Leipꝛjig. Otto.
2
au- e,, =. . 3
iterarische Anzeigen.
So eben ist erschienen und durch alle Buchhandlun⸗ gen zu beziehen, in Berlin durch Wm. Besser, Behrenstr. AA:
Chalpbüus, Prof. Dr. S. M. Phänomenologische
Blätter. geh. Preis 123 sgr. Schwers sche Buchhandlung in Kiel.
Prenßische
Berlin, Sonnabend den 20st Februar
Allgemeine
Staats⸗3
tung.
ei
1841.
— m r
—
Amtl. Nachr.
Frankr. Deput. Kammer. Verhandlungen über das Zollgesetz.— Besteuer. d. ausländischen Schlachtviehes. — Paris. Der „Commerce“ Über die Englische Politik im Verhältniß zu Frankreich. — Der Orien⸗ talist J. B. Gilchrist. — Vermischtes.
Großbr. u. Irl. Unterh. Lord Keane's Belohnung. — Ostindischer Rum⸗Zoll. — London. Armenwesen. — Irländisches Unterrichts- System und seine Gegner. — Noth in Irland. — Beschluß der Spa⸗ nischen Fonds⸗Inhaber. — Kunst⸗Ansßellung.
Nieberi. Saag. Prinz Friedrich leistet Verzicht auf die Admirals⸗ Besoldung.
Belg. Brüssel. Anleihe von 30 Mill. abgeschlossen. — Ordens ver⸗ leihungen. — Eisenbahnen in Belgien.
Dän. Kiel. Ständewahlen in Schleswig im Sinne der Verfechter der Deutschen Sprache ausgefallen. — Eifenbahn von Glückstadt nach Kiel. 9
Deutsche Bundesst. Reuß⸗Greiz. Nesultate des letzten Land⸗ tags. — Aus dem Lüneburgischen. 4
Schweiz. Solothurn. Sieg der Radikalen. — Zürich. Die au⸗ ßerordentliche Tagsatzung. — Wahlen im Aargau.
talien. Rom. Niederländisches Konkordat.
C pan.
IFrage.
Reg. Neuere Berichte aus Alexandrien.
Inland. Berlin. Beisetzung des Staatsministers Grafen v. Lottum. — Magdeburg. Resultgte der Operationen der dortigen Spar⸗
kasse bis zum Ende des Jahres 1810,
Wiss., K. u. CL. Aus der Pariser Kunstwelt.
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem bei Allerhoͤchstihrer Ge⸗ sandtschaft in Kopenhagen angestellten Legations⸗Secretair, Gra—⸗ fen Alphons Heinrich von Oriola, die Kammerherrn⸗Wuͤrde zu verleihen geruht.
Zeitungs-Nachrichten. A u s lan d.
ö 1 ch
Deputirten-Kammer. Sitzung vom 13. Februar. Bei der Fortsetzung der Debatte uͤber das Zollgesetz schlugen meh— rere Deputirte der linken Seite einen Zusatz⸗Artikel vor, wonach der Eingangszoll auf Schlachtvieh nicht mehr, wie bisher, nach dem Stuck, sondern vom Gewichte erhoben werden solle; aber
Madrid. Die „Hof⸗3eitung“ über die Erledigung der Douro⸗ einzuschuͤchtern oder anzugreifen,
bei der Gelegenheit des Traktats vom 17. Juli bildete, und unserem Lande einen Krieg zu errregen, der gleichzeitig Lande gefuhrt werden solle.
der Sitzung legte Herr Jollivet ein Amendement folgenden Inhalts vor: „Die Ausfuhr alles Bauholzes zur See, mit Aus— nahme des Fichten⸗, Tannen und Ulmenholzes, wird verboten.“ Dies Amendement wird am kuͤnftigen Montag zuerst zur Er— oͤrterung kommen.
Paris, 14. Febr. Ueber die Beziehungen Frankreichs zu England äußert sich heute das Commerce mit gewohnter Schärfe in folgender Weise: „Trotz aller der Englischen Politit gemachten Zugestaͤndnisse, oder vielmehr wegen jener Zugestand⸗ nisse, welche von unserer Schwache zeugen, ist das Londoner Ka— binet weit davon entfernt, in ein gutes Vernehmen mit dem Hofe der Tuilerieen getreten zu seyn. England, welches nicht einen Augenblick lang aufgehoöͤrt hat, unser eifersuchtiger Neben⸗ buhler zu seyn, haͤlt den Augenblick fuͤr guͤnstiger als semals, um Frankreich niederzudruͤcken und zu schwaͤchen. Man weiß in Lon⸗ don, daß die Maͤnner, welche gegenwärtig unsere Angelegenheiten leiten, sich weder des Vertrauens, noch der Sympathie des Lan⸗ des erfreuen. Sie haben selbst zu erklaͤren gewagt, daß sie das Inland mehr fuͤrchten, als das Ausland; sie wuͤrden bei jedem Fationalen Aufschwung beben, da die erste Wirkung desselben ihr Sturz seyn muͤßte. Die Gelegenheit ist daher einzig, Frankreich und England, welches diese Lage begreift, moͤchte Nutzen daraus ziehen. Lord Palmerston bemuͤht sich auf alle Weise, die Mächte in der Coalition zuruͤckzuhalten, welche sich
ur See und zu x England würde Alles von einem solchen Konflikte zu gewinnen haben; die Kosten und die Leiden des Krieges wurden den Kontinent treffen England hat zu allen Zeiten in unseren Zwistigkeiten das sicherste Element unserer Schwache und seiner Ueberlegenheit erblickt. Auch hat es stets
4 werden soll. * Guizot hat sich uͤber eine so ehren volle Aufforderung tief geruͤhrt gezeigt. Man liest im Journal du Hawre⸗ „Bei der Abreise einiger diesen Morgen von London in Havre angekommener Rei⸗ sender sprach man in der City von dem Befehle, welcher der Englischen Flotte gegeben worden waͤre, sich bereit zu halten, auf das erste Zeichen unter Segel zu gehen, Diese Maßregel waͤre, heißt es, durch die Nothwendigkeit motivirt worden, in welcher sich England befinde, rasch und energisch in den Ereignissen auf⸗ zutreten, welche durch die mogliche Verurtheilung des Herrn Mac⸗ Leod veranlaßt werden konnten.“ . . Ueber den am H. Januar zu Paris gestorbenen Orientalisten J. B. Gilchrist theilt ein Journal folgende biographische No⸗ zen mit: J. Borthwick Gilchrist war am 19. Juni 1739 in Edinburg geöoren, und durch seine Mutter mit dem alten Schot⸗ üischen Geschlecht der Borthwicks verwandt, Sein langer, Auf⸗ enthalt in Ostindien, wo er als Arzt angestellt war, hatte ihn von seinem Berufe, dem er ohnedies nicht zugethan war, ab⸗ und zum Sprachstudium hingezogen bei dem er sich namentlich mit dem Hindustan! beschaͤftigte, dessen Wichtigkeit fuͤr den Ver⸗ kehr der Englaͤnder mit den Eingebornen er schon fruͤh erkannte. Selbst der gelehrte Sir Wm. Jones ging auf seine Ideen ein, und billigte sie. Gilchrist wandte die zehn besten Jahre seines Lebens daran, das Hindustani allgemein zu verbreiten, und seine Anstrengungen wurden selbst durch die bedeutenden Kosten (10, 000 Pfd. Sterl), welche seine Bemühungen ihm verursachten, nicht geschwaͤcht. In morgenlandischer Kleidung und von gelehrten Muͤnschis (Schriftgelehrten) begleitet, durchreiste er alle Ge⸗ genden von Indien, wo das Hindustan in der groͤßten Reinheit geredet wird, unterhielt sich mit den Eingeborenen, befragte sie, und lernte so jene Sprache und ihre verschiedenen Mundarten auf das genaueste kennen. Im Jahr 1786 erschien der erste
Agenten unterhalten, welche beauftragt sind, uͤberall Haß und Anarchie auszustreuen. Wir werden daher auch Niemand uͤber⸗ raschen, wenn wir anzeigen, daß seit einiger Zeit von einer Reise des Herzogs von Bordeaux nach London stark die Rede ist. Lord Palmerston soll Eröffnungen in dieser Beziehung mit ungemeiner Freundlichkeit entgegengenommen haben; er hatte dem jungen Praͤtendenten eine sehr glanzende Aufnahme bei Hofe in Aus— sicht gestellt und die Britische Aristokratie wurde sich beeilen, ihn mir dem ganzen Pomp ihrer stolzen Gastfreundschaft aufzuneh⸗ men. Wir muͤssen hinzufügen, daß die „Gazette de France!“ kurzlich der Nachricht von der Neise des Herzogs von Bordeaux nach London widersprag. Wir wissen nicht, ob der junge Prinz wirklich seine Plane geaͤndert hat, jedenfalls aber werden uns die Ereignisse bald uͤber diesen Punkt aufklaͤren. Mittlerweile vernachlässigt England kein Mit— tel, uns jede Art von Allianz zu entfremder. Man kennt die Umtriebe, die es kuͤrzlich in der Schweiz versucht hat. Eine an— dere, noch wichtigere Thatsache gelangt jetzt zu unserer Kennt— niß; aber wir fordern das Publikum auf, dieselbe bis auf Wei— teres mit einigem Unglauben aufzunehmen. Es ist naͤmlich in den diplomatischen Salons das Geruͤcht verbreitet, daß der Koͤ— nig der Belgier sich mit England und Oesterreich verstaͤndigt
so daß durch den Zoll von 10 Centimen per Kilogramm der fetzt feststehende Zoll niemals uͤberschritten werden duͤrfe. Das Cen— trum, in welchem sich eine Menge reicher Gutsbesitzer befinden, erhob sich stuͤrmisch gegen diefes Amendement, welches den aus—
ländischen Viehzuͤchtern eine leichtere Konkurrenz darbieten wuͤrde.
Herr Clappier trat zur Vertheidigung des Amendements auf und
gegen den Einfuhrzoll auf Schlachtvieh erhoben worden. Vor befreit. Im Jahre 1816 wurde ein unbedeutender Zoll aufer— legt. Die 3 oder 4 folgenden Jahre waren schlecht gewesen, und es trat wieder eine Erleichterung bei Einfuͤhrung fremden Schla cht— viehes ein; aber im Jahre 1822 ward der Zoll beinahe um das Zehnfache erhöht. Im Jahre 1833 schlug die Regierung vor, den Zoll um die Hälfte herabzusetzen; aber diesem Vorschlage ward keine Folge gegeben. Im Jahre 18314 ernannte die Regierung, auf BVorschlag des General-⸗Conseils des Acke baues, eine Kommission ur Pruͤfung der Frage. Diese Kommission, statt, wie fruͤher, einfach die Herabsetzung des Zolles um die Haͤlfte vorzuschlagen, trug darauf an, den Zoll nicht mehr von der Stuͤckzahl, sondern von dem Gewichte zu erheben. Auch dieser Vorschlag blieb un⸗ beruͤcksichtigt. Seitdem kam die Frage noch zweimal, naͤmlich in den Jahren 1839 und 1840, vor Im Jahre 1839 sagte der Handels⸗Minister, der ehrenwerthe Herr Cunin-Gridaine, welcher jetzt wieder diesen Posten bekleidet, daß man die Art der Zoll— Erhebung andern und den Zoll selbst herabsetzen muͤsse. „ „Es ist dies““, bemerkte er, „„eine sehr wichtige Frage; ich werde mich mit derselben beschaͤftigen.“ (Bewegung) Im Jahre
1b druͤckte sich ein anderer Handels-Minister, Herr Gouin, in .
nicht minder entschiedenen Worten uͤber diesen Gegenstand aus. Er bedauerte, daß die Zoll -Erhebung noch nicht verändert und der Zoll noch nicht herabgesetzt worden ware. Die Kammer be— seitigte indeß die Bittschriften, die ihr zu jener Zeit vorgelegt wurden, durch die Tagesordnung. Es war dies einer derjenigen Entschluͤsse, der mich, um der Kammer halber am meisten be— truͤbte. (Lebhaftes Murren im Centrum) Der Gegenstand kann aber nicht länger unerledigt bleiben; die anhaltend hohen Fleisch⸗ — 3 sind eine wahre Grausamteit gegen das Volk; ich hoffe, . e, . seinen fruͤheren Erklärungen getreu, unser Amen ö ie een wird.“ = Herr Cunin Gridaine erklaͤrte, . . seine fruͤhere Ansicht zuruͤcknͤhme, daß man enn en, , ö. gehabt habe, jene Frage reiflich zu erwaͤgen gebe e, n,, und daß er glaube, die Kammer werde 6, er eine Frage zuruͤckweisen, mit der sich die er wn, ,. en ngich beschäͤftigt habe. Das Amende⸗ a , ir genommen und die Kammer votirte den ganz en Artikel des Gesetz Entwurfes, der die in Anregung gebrachten Einfuhrzölle regulirt. Man ging zu dem zweiten Ar— tikel in Betreff der Ausfuͤhrzölle über und die meisten Paragra⸗ phen desselben wurden ohne Ersrterung angenommen. Am Schlusse
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Krone zu erhalten. nicht ohne gegenseitige Verpflichtung gegeben werden kann,
zur ersten Bedingung gemacht worden seyn. 1h ng o schmerzlich sie auch ist, saͤgte: „Seit dem Jahre 1322 sind lebhafte und wiederholte Klagen ! v ben nicht alle unsere Verbuͤndeten, dem Jahre 1816 war das fremde Schlachtvieh von jeder Abgabe
haͤtte, um, im Fall gewisser Ereignisse, eine Buͤrgschaft fuͤr seine Man begreift, daß eine solche Buͤrgschaft und dem Koͤnig Leopold
Diese Thatsache, wurde vollkommen logisch aus dem Sy⸗ stem herzuleiten seyn, welches uns seit 10 Jahren regiert? Ha— in Amerika sowohl, wie in Europa, die traurigen Wirkungen unseres Schutzes erfahren? nd wird nicht Belgien, durch so viele Beispiele aufgefordert, sich anderswo wirksamere und zuverlaͤssigere Beschůtzer aufsuchen?“ Der Moniteur parislen enthält Folgendes: „Mehrere Journale haben zu verschiedenen Malen von dringenden Schrit— fen gesprochen, die die Englische Regierung bei dem hiesigen Ka— binet gethan hatte, um die sofortige Ratification des Handels— Traktaätes zu erlangen, der seit langer als drei Jahren Gegen—
der Bruch der Allianz mit Frankreich durfte
stand thätiger Unterhandlungen gewesen ist. Wir sind im Stande,
zu versichern, daß jene Journale sich foͤrmlich im Irrthum befin— den. Es ist kein solcher Schritt gethan worden, und Alles deu⸗ tet darauf hin, daß jener Traktat fuͤrs erste noch nicht wieder aufgenommen werden wird.“
Der Kriegs⸗Minister hat neue Kontrakte wegen Lieferungen von Pferden abgeschlossen.
Die Freunde des Herrn Thiers scheinen die Erdoͤrterung, welche bald in der Deputirten⸗-Kammer uͤber den Traktat von
Buenos-Ayres stattfinden wird, zu fuͤrchten. Herr Thiers beab⸗ schtigt, das Werk des Admiral Mackau zu vertheidigen; auch bon Herrn Guizot wird der Traktat gelobt und gebilligt werden; aber fast die ganze linke Seite will nichts von demselben wissen und wird die Richtratification verlangen. Die linke Seite duͤrfte
also bei dieser Gelegenheit gendthigt seyn, mit Herrn Thiers zu
brechen und daraus kann leicht eine voliständige Spaltung zwi. . e Die Freunde des Herrn Guizot würden alsdann ohne Zweifel diese Gelegenheit
schen ihm und der linken Seite entstehen. benutzen, ihre Majoritaͤt zu verstaͤrken.
Im Temps liest man: „Gut unterrichtete sichern, daß das Ministerium Anstalten zur Aufloͤsung putirten⸗Kammer trifft. Man will wissen, daß diese Maßregel auf den 15. October festgesetzt worden sey.“
Der erste Prozeß des National vor dem Assisenhofe wurde
Personen ver—
bis zur kuͤnftigen Session verschoben. fuͤhren.
Eine große Anzahl von Amerikanern, die in Paris wohnen, haben dem Herrn Guizot geschrieben, um ihm ihre dankbare Be= wunderung fuͤr fein Werk uͤber Washington auszudrücken, und ihn zu bitten, einem ausgezeichneten Amerikanischen Kunstler zu erlauben, sein Portrait zü malen, welches nach den Vereinigten
Staaten gesandt und in dem großen Bibliotheksaal des Kongresses
—
der De⸗
gestern, wegen Unpaäßlichkeit des verantworttichen Herausgebers, . . Derselbe Umstand duͤrfte leicht eine Verschiebung des Prozesses vor dem Pairshofe herbei⸗
Band seines Englisch⸗Hindustanischen Woͤrterbuchs das mehrere Auflagen erlebte), und der zweite im Jahre 1780; im Jahre 1796 seine Hindustanische Grammatik. Unter seinen populairen Werken zeichnet sich besonders der im Jahr 1825 erschienene ge⸗ nerul Fast jndin guide and vademecum aus. Ihm hat man die Gruͤndung des noch jetzt bestehenden Kollege in Kalkutta zu danken, bei dem er als Professor des Hindustanischen und Per— sischen angestellt war. Im Jahr 1803 kehrte er nach Europa zuruͤck. Die letzten Jahre seines Lebens brachte er in Paris zu, and war mit seinen Rathschlaͤgen fuͤr alle die, welche Indien be⸗ suchen wollten, stets bereit, unter denen der beruͤhmte Reisende Sir Aier. Burnes nicht vergessen werden darf.
Großbritanien und Irland.
Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus. Siz⸗ zung vom 12. Februar. B. H.) Der ministerielle Antrag wegen Bewilligung einer Pension an Lord Keane gab zu einer laͤngeren Debatte Veranlassung. Herr Hume brachte nämlich eine Angelegenheit zur Sprache welche in militairischen Zirkeln dem fruͤheren Befehlhaber der Indus⸗Armee viel zum Vorwurfe gemacht wird; sie betrifft die ohne Urtheil und Recht erfolgte Hinrichtung eines Soldaten vom 2ten Reiter⸗Regimente eingebo⸗ rener Truppen, eine Handlung, welche dem Lord Keane zur Last gelegt wird, und welche jenes Regiment so erbittert hat, daß es, als eine Untersuchung der Sache abgeschlagen wurde, seinen Un⸗ willen neuerdings dadurch kundgab, daß es in dem letzten Ge⸗ fechte gegen den Sohn des fruͤheren Chan von Kelat seine Offi⸗ ziere im Stiche ließ und Neißaus nahm, gerade in dem kriti—⸗ schen Moment, als ein Angriff der Reiterei den Feind uͤber den Haufen werfen sollte. Nach anderen Berichten ware Widerwil⸗ len gegen den ihm aufgedrungenen Saͤbel von Britischer Form die Ursache der Flucht des Regimentes. Das Regiment wurde aufgeldst, entwaffnet und nach Bengalen zuruͤckgeschickt. Herr Hume bat nun um Aufklaͤrung uͤber diese Sache und aͤußerte, daß Lord Keane keine Pension erhalten duͤrfe, wenn er an dem Vorfalle so entschieden schuldig sey, wie die Zeitungs⸗Berichte aus Ostindien behaupteten. Sir John Hobhouse, der Praͤsident der Ostindischen Kontrole, druckte seine Verwunderung darüber aus, daß man auf den Grund bloßer Zeitungs⸗Be⸗ richte eine solche grauenhafte Beschuldigung gegen einen Briti⸗ schen General vorzubringen wage. Als er, der Minister, die An⸗ klage in den Zeitungen gefunden, habe er es sich sofort zur Pflicht gemacht, Erkundigungen uͤber die Sache einzuziehen, aber sowohl in den Buͤreau's der Ostindischen Compagnie als in seinem eigenen Departement keinen Bericht erhalten koͤnnen. Da sey er denn weiter gegangen und habe bei Lord Keane und den der . schuld bezuchtigten Offizieren selbst Erkundigungen eingezogen, aus denen sich ergeben, daß der wahre Zusammenhang der Sache folgender sey: Lord Keane sey benachrichtigt worden, daß Soldaten des zweiten Kavallerie⸗Regiments sich sehr ordnungswidrig aufgefuͤhrt hatten und im Begriff ständen, die um das Lager herumliegenden Ortschaften zu pluͤndern, deren angesehenste Bewohner sich zu Lord Keane felbst verfuͤgten und ihn auf den Knieen baten, sie in dem Besitze ihrer Subsistenzmittel fuͤr das näͤchste halbe Jahr zu schuͤtzen. Er habe darauf den General-Profoß des Heeres kommen lassen und ihm befohlen, eine Anzahl Vedetten um die Kornfelder auf⸗ daß sie auf jeden Maraudeur,
zustellen und denselben aufzutragen, der die Felder pluͤndern wolle, zwar anfangs nur blind schießen, jedenfalls aber nicht zugeben sollten, daß das Getraide geraubt werde. Das - 2te Kavallerie-⸗Regiment ging dessenungeachtet zur Nachtzeit aufs Fouragiren aus und einer der Reiter wurde von den aufgestellten Posten ins Vein geschossen und soll an der Wunde gestorben seyn. Daß Lord Keane zur Ertheilung der von ihm gegebenen Befehle nicht nur berechtigt, flich⸗ tet gewesen sey, wer de Riemand leugnen wollen und ben s⸗
nig, daß er fuͤr die in Folge dieser Befehle ar n n, Töotung nicht verantwortlich gemacht werden öune. ö
ken sey uͤberdies noch, daß wahrend des n f.
Afghan istan nicht nur keine Todesstrafe, s
einzige körperliche Strafe an in end eine .
Eutopäer oder Eingeborner, vollzogen wer * un Auseinanderfetzung konstituirte sich das Haus z