1841 / 53 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

8. Jedoch ist jur Auspackung und Ein packung der Waaren die Eröffnung der Meßlokalien in der Woche vor der Böttcherwoche und in der Woche nach der Zahlwoche gestattet. . 22

6. Jede frühere Eröffnung so wie spätere Schließung eines solchen Verkaufslokals wird, außer der sofortigen Schließung desselben, mit einer Geldstrafe, nach Be⸗ finden, bis ju 25 Thalern belegt.

7. Allen ausländischen, den Zollvereins⸗ staaten nicht angehörigen Professionisten und Handwerkern ist nur während der eigentlichen Meß woche, also vom Einlauten bis zum Auslauten der Messe, mit ihren Artikeln feil zu halten gestattet. S8. Eben so bleibt das Hau siren jeder Art und das Feilhalten der jüdischen Kleinhändler auf die Meßwoche beschräntt. Die jüdischen Feiertage, welche in die Meßwoche fallen, werden durch Verlängerung der Berkaufszeit bis in die Zahlwoche ersetzt.

2. Was endlich den auch auswärtigen Spediteurs unter gewissen Bedingungen allhier nachgelassenen Be⸗ trieb von Meß⸗Speditionsgeschäften betrifft, so ver⸗ weisen wir deshalb auf das von uns unter dem 20. Oktober 1837 erlassene Regulativ, die Betreibung des Speditionshandels allhier betreffend.

Leipsig, den 4. Februar 181.

Der Rath der Stadt Leipzig. Otto.

Desfentliche Handels⸗Lehranstalt in Leipzig. Da zu Ouern in der öffentlichen Handels-Lehranstalt ein neues Schuljahr anfängt, so können die Anmel⸗ dungen neuer Zöglinge im Alter von 114—16 Jahren bei dem Unterzeichneten statthaben.

Leipzig, 15. Februar 1831. Schiebe, Direktor.

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Literarische Anzeigen.

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und verbesserie Ausgabe. Svo. Preis z Thlr.

ch

für Saushaltungen aller Stände,

von F. SHauptner, Hof⸗Küchenmeister Seiner Königl. Hoheit des Prinzen 6

216

U aussprechen kann. Zweite, gänzlich umgearbeiteten und sehr vermehrte Auflage. 8. broch.

ist so eben das zweite Heft ausgegeben worden. Das dritte und vierte Heft, womit das Werk beendigt seyn wird, werden bis Ende dieses Jahres erscheinen. bis wehin der 9 von 1 Thlr. 15 sgr noch be⸗ stehen wird. Der spätere Ladenpreis wird 3 Thlr. be⸗ tragen. Auf 10 Exemplare wird ein Freieremplar ge⸗

geben. Arnoldische Buchhandlung in Dresden —⸗ und Leipzig. Zu haben in Berlin bei Wm. Besser, Behren⸗ straße Nr. .

2 2 92 2 2 . Desterreichische militairische Zeitschrift. 1810. 198 Heft.

Dieses Heft ist so eben erschienen und an alle Buch— handlungen versendet worden.

Inhalt: J. Des Römischen Königs Marimilian von Oesterreich Krieg gegen Karl VIII., König von Frankreich, und die Rebellen in den Niederlanden. Feldzug 1588. II. Der Feldzug 17068 in Spanien und Portugal. Vierter Abschnitt. III. Allgemeine Betrach⸗ tungen über Detaschirungen. in Italien (Fortsetzung). Mit dem Plane von Piag— cen ja. V. Beiträge zur Geschichte des Feldzugs 1812 in Rußland (Fortsetzung): VI. Empfindungen und Wünsche des Sesterreichischen Heeres bei der Kunde von Friedrich's von Oesterreich glänzender Waffenthat im Sturme auf Saida am 26. September 1849. Vil. teratur. Vlil. Karten-Ankündigung. 1X. Neueste Militair-Veränderungen. K

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Wien, den 23. November 1840.

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Als Marsch für vollständige Kavallerie. Musik 135 8gr. ö Der überaus glänzende Doppelsieg, welchen die Lenz⸗ sche Composition des Rheinliedes in zwei Konturrenz⸗ Konzerten errungen, legt ihre Gelungenheit auf da— vollkommenste an den Tag. n In dem von mehr als 1009 Personen des in mus— kalischer Bildung sehr hoch stehenden Breslauer Pubi kums besuchten Konkurrenz⸗Konzerte trug dieselbe über 5h der vorzüglichsten einheimischen Compositionen dieses Liedes einen so entschiedenen Sieg davon und erregte bei Künsilern wie bei Dilettanten einen solchen Enthu⸗ siasmus, daß dieselbe nicht nur sofort mehrmals wie⸗ derholt werden mußte, sondern auch das von der Macht des Liedes ganz hingerissene Publikum in den Gesaug einstimmte. Um nun eine Feststellung zu erreichen, welche der in mehreren Hauptstädten gekrönten Compositionen dieses Liebes wohl am würdigsien und geeigneisten wäre, allge⸗ meiner Deutscher Volksgesang zu werden, wurde von allen Seiten das Bedürfniß gefühlt, das Lenzsche Lied mit den jetzt bekannt gewordenen Preis-Compositionen ver— gleichen zu können. In dem zu diesem Zwecke veran⸗ stalteten zweiten Konzerte war nun der Sieg unseres Liedes bei dem zahlreich versammelten Publikum noch entscheidender, indem die anderen Preis⸗-Compositionen nur sehr wenig Stimmen, die Berliner 27, die Leip- ziger 17 ꝛc. erhalten. Dies ist wohl der schlagendste Beweis für seine Ge⸗ diegenheit; Jeder, der es kennen lernt, wird sinden,

.

Belg.

————

Pteußischt Sr

Allgemeine

Berlin, Montag den 22ssen Februar

aats⸗-Zeitung.

Amtl. Nachr. 3 n batt.

Frankr. Pairs-⸗Kammer, Streit über die Wahlen zur Kommission, die mit der Prüfung des Gesetzes über die Befestigung von Paris beauftragt ist. Der Prozeß des „National“ wird verschoben. Dep. Kam. Verhandl. über das Zoll⸗Gesetz u. s. w. Paris. Die Büreaus der Pairs⸗Kammer und der Gesetz-Entwurf über die Befestigung von Paris. Vermischtes. Privat⸗-Brief über den Stand der Befestigungs⸗Frage.

Großbr. u. Irl. Oberz. Austrockn. von Gebäuden. Unterh. Debatten über Pensions⸗Bewilligungen. Rum⸗Zoll. London. Adm. Elliot's Rechtfertigung. Franz. Zoll⸗-Gesetzgebung. Ame⸗ rikan. Streit⸗Frage. Westind. Nachrichten.

Niederl. Haag. Staatsr. Willink umd Prof. Stratingh . Privat⸗ Schreiben. (Hoffnungen, die sich an die ersten Schritte der neuen Re⸗ gier. knüpfen.)

g. Brüssel. Rechte der kathol. Universität. Die Gen. Soe. will ihre Güter in Holland verkaufen. Segelschifffahrt nach Rio⸗

Janeiro. Privatbrief. (Das Budget des Kriegs⸗Ministeriums; 6 Stimmung; neues Aufleben der Partei⸗Streitigkeiten im

Deutsche Bundesst. Bavern, München. Klöster. Baden, . Notiz , me, , de, , ,. des Professor

zogt. Weimar. Widerlegung eines Geri in B die Jen. Studirenden. ö. , . 16 , än, ,, ,. Neuchatel. Königl. Schreiben un e ;

Span. Madrid. örrml g h ,

6 3 Dom Miguel.

(kei. Konst. Nachr., aus Syrien, nach Smyrnaer un me,. Blättern. Investitur⸗Ferman für . Ali 363 .

Afghanistan. Handels⸗Resultate des Engl. Feldzuges

Wiss., F. u. CL. „Die Haupt⸗ u. ga rr fen in ö Haupt⸗ u. Residenzstadt Königsberg in Pr.,

Amtliche Nachrichten.

ner Ansicht nach nur dann eine dritte Abstimmung stattfinden muͤsse, wenn sich gar kein loͤöbares Resultat ergeben habe. Die Ernennung des General Tirlet habe auch zu keiner Reclamation in dem Buͤreau Anlaß gegeben. Der Graf von Nos war der Meinung, daß das, was in den Buͤreaus vorgehe, nicht Gegen⸗ stand einer öͤffentlichen Eroͤrterung seyn könne. Der Herzog von Broglie sagte, daß das Reglement deutlich genug waͤre, und daß es die Pflicht der Kammer sey, dasselbe aufrecht zu er— halten. Der Graf Mols meinte, es wuͤrde im hoͤchsten Grade unpassend seyn, eine einmal vollzogene Wahl, die bona side ge— macht worden sey, zu annulliren. Alle Mitglieder des Buͤregus hatten es naturlich gefunden, daß man nicht zu einer dritten Ab⸗ stimmung geschritten waͤre, da dieselbe kein anderes Resultat er— geben haben wuͤrde. Nachdem noch einige andere Mitglieder ihre Meinung abgegeben hatten, ging die Kammer zur Tages— ordnung uͤber, so daß also der Generat Tirlet Mitglied der Kommis⸗ sion bleibt. Die Kammer beschaͤftigte sich hierauf mit dem Prozesse des „National“, der zu heute angesetzt war. Die Herzoͤge von Orleans und von Nemours verlassen den Saal. Der P raͤsi⸗ dent zeigte an, daß er zwei Aerzte zu dem Herrn Delaroche gesandt habe, um ein Gutachten uͤber seinen Gesundheitszustand abzugeben. Dieselben haͤtten erklaͤrt, daß der verantwortliche Her— ausgeber des „National“ außer Stande sey, zu erscheinen. Da nun aber das Gesetz bestimme, daß die Zeitungs-Redaktoren, die wegen Preßvergehen vor den Pairshof geladen wuͤrden, sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen koͤnnten, so trage er dar— auf an, daß der Prozeß des „National“ nur bis zum 24sten d. M. vertagt werde, und daß Herr Delaroche sich alsdann, wenn er persoͤnlich noch nicht erscheinen koͤnne, durch einen Be— vollmaͤchtigten vertreten lasse. Dieser Vorschlag ward angenom- men und die Sitzung um 3 Uhr aufgehoben.

Deputirten-⸗Kammer. Sitzung vom 15. Februar. Das Amendement des Herrn Jollivet uͤber die Ausfuhr des Bauholzes, bei dem die Kammer am Sonnabend stehen geblie— ben war, wurde heute nach einer kurzen Eroͤrterung verworfen, . der vorgeschlagene Zoll von 25 Fr. pro Ster angenommen. Einige andere Artikel des Gesetz-Entwurfes, die genehmigt wur—

xinzen schwäche, das Siegel aufdrücke. Herr Barthe, der Graf von Flahgaut und Herr Girod vertheidigen den Gesetz⸗Entwurf mit gro⸗ sem Eifer. Nach drei Abstimmungen wird der Graf Lam boissi ere mit 14 Stimmen zum Kommissarius ernannt. Der General P elet erhielt lz. Viertes Büreau. Der Graf Mols und Herr Me⸗ rilhou suchen die Nutzlosigkeit der Ringmauer darzuthun und halten die detaschirten 6 flir vollkommen zureichend. Der Graf von Ar⸗ gout und der Graf von Montalivet vertheidgigen den Gesetz Ent wurf. Die Stimmen theilen sich auf gleiche Weise zwischen dem Gra⸗ sen Mols und dem Grafen Argout; Jeder von ihnen erhält 18 Stimmen. Der Graf Mols wird, als der Aeltere, zum Kommissa⸗ rlus ernannt. Fünftes Büreau. Der General thalin, Herr Villemain, der Graf Darn und der General Dede de la Bru⸗ nerie vertheidigen den Gesetz- Entwurf, der von dem Vicomte de Hou⸗ detot, Herrn de la Pin gönniere und Herrn G. Lussac bekämpft wird. Der General Tirlet, der an der Erörterung keinen Theil ge⸗ nommen hat, wird nach der zweiten Abstimmung, als der Aeltere, zum Kommissarius ernannt. Er und der General Dode de la Brunerie erhielten Jeder 13 Stimmen. Sechstes Bürean. Der Herzog von Broglie, der sich entschieden zu Gunsien des Entwurfes aus⸗ spricht, wird mit 16 Stimmen zum born e n ernannt. Seine Gegner, die Herren Portalis und Biennet, erhalten 12 Stimmen. —Siebentes Büreau. Herr Persil spricht für, Herr Karl Du pin gegen den Entwurf. Ersterer wird durch 17 Stimmen zum Kommissarius ernannt; Letzterer erhält 9 Stimmen:

Nach obigen Angaben ergäbe sich also, daß trotz der fuͤr den Entwurf unguͤnstigen Ernennung der Kommissarien eine Majoritaͤt von 16 Stimmen fur den Gesetz⸗ Entwurf vorhanden waͤre⸗ Der Constitutionnel stellt dieses Verhaͤltniß noch etwas guͤn— stiger, indem er folgende Zusammenstellung giebt:

Fuͤr den Entwurf: Gegen den Entwurf: Stimmen. Stimmen. General Reille 8

Marschall Molitor

General Pelet

Herr von Argout ...

General Dode

21 von Broglie. err Persil

Baron Mounier Vicomte von Cauxr Graf Lariboissiere Graf Mols General Tirlet Verschiedene

Herr C. Dupin

Man sieht, daß das Gesetz fortfährt Widerspruͤche hervorzuru ö die Majoritaͤt ist fuͤr den Entwurf, und es fuͤgt sich 2 zufällige Zusammenstellung der Bureaus, daß eine dem Gesehz— Entwurfe feindliche Kommission ernannt wird. Da indeß durch

die Stadt. Ein allegorisches Mährchen. Peter daß dasselbe durch Energie der Auffassnng, durch scharfe Paul und Paul Peter. Novelle. Die Belage Rhythimisirung und leichte Faßlichkeit und Sangbar—

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den, gaben zu keinen besonderen Bemerkungen Anlaß. Am Schlusse der Sitzung erklaͤrte Herr Merm illod, daß er seine Interpella— tionen uͤber den Traktat von Buenos Ayres noch um einige Tage zu verschieben wuͤnsche, da der Abgeordnete der Franzoͤsischen Ein⸗

Kronik des Se. Majestaͤt der Köͤnig haben dem Koͤnigl. Sächsischen

Tages.

positionen des Rheinliedes entschieden hervorragt, daß ihm allein der Preis gebührt.

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Durch die Gelegenheit, welche hierdurch dem Publi⸗ kum geboten wird, sich die Schriften dieses beliebten und bis jetzt durch keinen Anderen ersetzten Theater dichters in einer so schönen Ausgabe und für so äußerst billigen Preis anzuschaffen, glaubt man dem Wunsche Bieler zu entsprechen.

Leipzig, im Jan. isa. Eduard Kummer.

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hn ler s allgemeinem Wörterbuch der A A. , e, d, . , Harstellungen der Oper Lateinischer, Sebräischer, Portugiesischer Spanischer, V Französischer⸗ Englischer, Italiänischer, Schwedischer, hier inden, machen aufmerksam auf die in den mu- äanischer, Niederländischer, Ungarischer, Polnischer, ikal. Zeitungen Sehr gerühmten Compositionen Böhmischer, Russischer, Persischer, Arabischer Per- tür Fiang über Ließlingsmelodie en aus der

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sonen⸗ Länder⸗ Slädte⸗ und anderer Namen au allen Theilen der

4

e, mit deren Hülfe man auch e, , eg j 3 n! Duvernoxy. Fantaisie brillant. Op. 70. 18 sgr.

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ist die Frucht der Ersahrung eines sehr lange leidend gewesenen und völlig geheilten Mannes.

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Berlin, im Februar 1841. Karl Heymann.

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nalgeschichte. Drei komische Gespenstergeschichten.

Der Blinde von Clermont. Eine einfache Ge—

schichte. —Asmolan. Ein Mährchen. Ein muth⸗

williger Jugendstreich. Skizze aus dem Leben.

Die Kirche zum Glas Wasser. Sage.

V. Band. Tas letzte Mittagsmahl Eine kleine Erzäh⸗

lung. Der Altar des Künstlers. Legende.

Die Heilung. Humoristische Erzählung. D

Iite Kamin. Eine Italiänische Sage. Das Re

sedastöckchen. Gemälde aus dem Leben. Die

rächende Maske. Novelle. Das Bild. Eine kleine

Novelle. Der Christinos. Historische Noelle.

Zwei Nächte in Rom. Novelle. Die Zau⸗

berbrille. Ein Mährchen. Das letzte Opfer des

Spiels in Paris. Eine Tagshegebenheit, Der Spottname. Tragi⸗komische Erzäblung. Geschichte Rustan's, Napoleon's Leibmamelucken. Aus dem Französischen. Die Wahrheit; Ein, Indisches Mährchen. Ein Mittagsmahl bei Beethoven. Eine phantastische Erjählung. Das blaue Sack⸗ tuch. Eine rührende Geschichte. .

VI. Band. Begriffe von Gott. Ein Mährchen. Die

Verlassenschaft des Pflanzers. Erzählung. Bier

feine rührende Erzählungen, und zwar; 1. Lieber

sterben! Eine einfache Geschichte. 2. Die beiden

Mütter. Wahre Begebenheit. 3. Der Kunstretter.

Eine fleine Novelle. 1. Der Bettler. Die Ber—⸗

wandten. Ein Mährchen nach dem Französischen.

= Die Physiognomisten. Ein Mährchen. Fünf

Tage auf dem Lande. Ein, Lebensbild. . Die

Pantoffeln des Sultans. Orientalische Erzählung.

Die Eroberung von Ivre. Skizze aus. dem

Italiänischen Feldzuge. Wie stiftet man Reira⸗

hen? Ein Gemälde aus dem Leben. Der Räu⸗

ber Kara⸗Alv. Zanubio und Teana. Eine JIia— siänifsche Novelle. Künstlerzerstreuung. Eine

wahre Begebenheit. .

Die im vorigen Jahre erschienenen ersten

z Bände enthalten:

J. Band. Der große Rittmeister und das kleine Min⸗

chen. Erzählung aus dem Leben. Der Sarg⸗ macher. Nachtstück Oberst Graf Chabert. Militairische Novelle. Der Dichter. Traum eines Griechischen Philosophen. Acht verninf⸗ tige Tage. Anekdote aus dem Leben eines nst⸗ lers. Der Grundsatz. Oebenestinz Die drei Riesen. Allegorische Mährchen. - Die rothe Rose. Gräuelgeschichte aus dem Vendéer Kriege.

II. Band. Die schöne Jüdin von Willeika. Noelle aus dem Russisch⸗Polnischen Kriege,.—= Fra Dia⸗ volo. Eine Räubergeschichte. Meine Frau ist ein Engel. Meine Frau ist ein Satan. Zwei Lebensbilder. Das Nothwendige. und das Ueber⸗ flüssige. Ein Mährchen. Eapitain Rabe. Scene aus dem Militairleben. Der ersie und letzte Kuß. Wahre ,, Der Unbekannte.

imnißvolle Geschichte. . ;

. . VH a aus der Provinz. Einfache Ge⸗ schichte aus dem Englischen. Zwei Dornenkronen. Geschichtliche Novelle. Die heiden Freunde, oder die Reise nach Mekka. Mährchen. Die Schauspielerin eines einzigen Abends. Erzählung aus den Zeiten Ludwig des XVI. Eine Nacht in der Disigence. Komische Skizze aus dem Leben eines meiner Freunde. Das Parkgitter. Näu⸗

Da die Instrumentalbeglestung dieses Liedes zugleich einer der glänzendsten Militair⸗WMärsche ist, bereits von mehreren Militair⸗Musit⸗Chören als Marsch gespielt wird und außerordentliches Furore macht, so sat vie⸗ len Anforderungen zufolge die Verlagshaudlung unter⸗ nommen, denfelben in Partitur sowohl für Infanterie als Kavallerie Musik herauszugeben, worauf wir ganz besonders aufmerksam zu machen uns erlauben. F. E. C. Leuckart.

Zur Nachricht.

Häufige Nächfragen veranlassen mich zu der Erklä⸗ rung, daß schon am 15. August vorigen Jahres die Schlußlieferung (Bogen 191 113) von der in meinem Verlage erschienenen Geschichte des Kaisers Napoleon,

illustrirt von Horaz Vernet gra tis versendet wurde und man sich bei etwaigem Nicht⸗Empfang derselben an die betreffende Buchhandlung, durch welche man die früheren Lieferungen bezogen, zu wenden hat. Unterzeichnung auf die .

Neue Auflage 9 dieses Werkes, wovon die beiden ersten Lieferungen bereits erschienen sind, nimmt an die Gropiussche Buchhandlung in Berlin, Kgl. Bauschule Nr. 12.

Leipzig, den 8. Februar 1841. J. J. Weber.

Kunst- und Musikalienhandlung von

Ecke

In der Buchs, Eq. BRGte & G. Bock, Jägerstrafse No. M, der Ober- Wallstrafse, ist so eben erschienen:

Schmidt, H., Robert und Bertrand, panto-

mimisches Ballet, Kl. Auszug 185 sgr. Hieraus einzeln Polonaise 8 sgr. Walzer 74 sgr. Galopp sgr. Mazurka 5 sgr.

In der Walther schen Hofbuchhandlung ist so eben a,, und in allen Buchhandlungen, in Berlin bel E. S. Mittler (Stechbahn 3) zu haben:

Die ins Deutsche übersetzte Rheinfrage der

ranzosen oder der umgekehr 1 3. Prosa und drei Liedern. * Lied? auf den Kölner Dom. Von Ad ol ph Peters. 8. brosch. Dresden, Walth er—⸗

sche Hofbuchhandlung. 5 sgr.

Bei Otto Model in Braunsberg ist in Kom⸗ mission erschienen und in Berlin in der Plahn⸗/ schen Buchhandl. (L. Nitze), Jägersiraße Nr. 37 zu haben:

Dittersdorf, Dr. von (Regens und Professor in Braunsberg), Bericht äber die Ern ann! und das Leichenbegängniß des Bis . . von Ermland Herrn K. St. v. . Dr. der Theologke und Ritter dead . -. Adler-Orden s erster Kiasse, nebst 2. * der feierlichen Bestattung gehaltenen Trauerrede. 8. geh. Preis gr,

(Der Ertrag ist zur Unterstützung für arme

kinder bestimmt.)

Schu!

bergeschichte. Canovas Jugendliebe. Eine Künst⸗

26 à 185 689r.

lernovelle. Der rothe Mantel. Ein Nachtstück.

*

] . als der aͤltere der beiden Kandidaten, zum

der General Tirlet und der General Dode de la

Hofrath Zerener den Rothen Adler-Orden dritter Klasse und dem Geheimen expedirenden Secretair im Ministerium des In— nern und der Polizei, Kriegsrath Tiemann, den Rothen Adler— Orden vierter Klasse zu verleihen geruht.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben, an die Stelle des durch Krankheit behinderten Fuͤrsten zu Putbus, den Oberst,Lieu— tenant a. D., Grafen von Bismarck-Bohlen auf Karlsburg zum Landtags⸗Marschall fuͤr den am 28sten d. M. zu eröffnenden siebenten ,, ,, des Herzogthums Pommern und Fuͤrstenthums Ruͤgen zu ernennen geruht.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben den Kammerherrn und Le— gations-Rath von Usedom zum Wirklichen Legations⸗ und vor— tragenden Rath bei der politischen Abtheilung des Ministeriums der auswaͤrtigen Angelegenheiten Allergnaͤdigst zu ernennen und die . ausgefertigte Bestallung Allerhoͤchstfelbst zu vollziehen geruht.

Der Koͤnigliche Hof legt morgen am 22. Februar die Trauer auf vier Wochen fuͤr Ihre Koͤnigl. Hoheit die Frau Churfuͤrstin von Hessen, Tante Sr. Majestaͤt des Koͤnigs, an. Die Damen erscheinen die ersten 14 Tage in schwarz seidenen Kleidern, schwar— zem Kopfputz, schwarz seidenen Handschuhen und schwarzen Faͤchern; die letzten 14 Tage in weißem Kopfputz, weißen Faͤchern und weißen Handschuhen; aber nur in den letzten 8 Tagen in Blonden.

Die Herren erscheinen, insofern sie nicht Uniform tragen, die ersten 14 Tage mit schwarzen Schnallen und Degen, die letzten 14 Tage mit weißen Schnallen und Degen.

Berlin, den 21. Februar 1841. ;

Der Ober⸗Ceremonien⸗Meister Graf Pourtales.

Zeitungs-⸗Nachrichten. . .

. Frankreich.

Pairs-Kammer. Sitzung vom 16. Februar. Zu Anfang der heutigen Sitzung verlas der Präsident die Namen derjenigen Pairs, welche in den Bureaus zu Mitgliedern der Fortifications-Kommission ernannt worden waren. 6 ver⸗ langte Herr Persil das Wort und griff die Ernennung im 5. Bureau wegen einer Unregelmaͤßigkeit in der Form an. Das ed engt Ferlang⸗ namlich, daß, wenn sich die Stimmen auf gleiche a. zwischen zwei Kandidaten theilten, drei Abstimmun⸗ gen ir nen und daß erst bei der dritten das Alter entschei— den solle. Der General Tirlet sey aber bereits nach der zweiten itglied 9 ich . daher auf .

räsident forderte den Marquis 1 ie. 2e. fuͤnften Bureau praͤfidirt hatte, auf . Fam . ge Erklärungen zu geben. Der Marquis von Pange * e, daß sich bei der ersten Abstimmung die Stunmen auf mehrere Kandidaten zersplittert hatten; bei der zweiten hatten ,, we, , g, . 2 . er den aͤltern der beiden edl 9 als 3

der Kommission ernannt word en. rung der Wahl an. Der

wohner in Montevideo noch nicht in Paris eingetr s getroffen sey. Herr Maurat-Ballenche erklaͤrte, daß er am kuͤnftigen Sonn⸗

abend den fruher von Herrn Remilly gemachten Vorschlag, we—

gen Ausschließung der Beamten aus der Kammer, wie . men werde. (Sensation.) wieder aufneh

Paris, 16. Febr. Die Pairs-Kammer hat sich gestern in ihren Buͤreaus mit dem Fortifications⸗Entwurfe . und die Kommission zur Pruͤfung desselben ernannt. Es hatten schon in der vergangenen Woche zwei vorbereitende Versammlungen bei dem Herzoge von Broglie und dem Herzoge von Fezensac stattgefunden, wo die Mitglieder der Kammer sich uͤber die Kan⸗ didaten zu Kommissions-Mitgliedern zu einigen gesucht hatten. In der ersten jener Versammlungen zeigten sich die Mitglieder dem Gesetz⸗Entwurfe guͤnstig; in der zweiten, die zahlreicher war, und aus ungefaͤhr 50 Mitgliedern bestand, waren drei Viertheile der Anwesenden der Meinung, daß der Gesetz' Entwurf durch ein Amendement modifizirt werden muͤsse. Die Buͤregus waren ge— stern sehr zahlreich besucht; es hatten sich uͤber 200 Mitglieder eingefunden; der Herzog von Orleans, der Herzog von Nemours und alle Minister, die zu gleicher Zeit Pairs sind, waren zuge— gen, und die Erörterung dauerte in einigen Buͤreaus uͤber drei Stunden. Die Debatten waren besonders lebhaft in dem drit— ten Buͤreau, weschem der Herzog von Nemours praͤsidirte, und in dem sich 11 General⸗Lieutenants befanden, und in dem vier— ten Buͤreau, wo der Graf Molé, der entschiedenste Gegner des Gesetz⸗Entwurfes und der Graf Montalivet, der erklaͤrte Anhaͤn⸗ ger desselben, vereinigt waren. Dit Ernennung der Kommissa— rien ist gegen den Gesetz Entwurf ausgefallen; denn von den 7 Kommissarlen sind nur 3, der Marschall Molitor, der Herzog von Broglie und Herr Persil fuͤr den Gesetz⸗ Entwurf, und 4, namlich der Baron Mounier, der Graf Lariboissisre, der Graf Mols und der General Tirlet gegen denselben. Letzterer ist zwar nur als der ältere ernannt worden, indem sein Gegner, der Ge— neral Dode de la Brunerie, die gleiche Stimmenzahl erhielt, aber die Beschluͤsse der Kommission werden nichtsdestoweniger von den Gegnern des Entwurfs veranlaßt werden. Ueber die Berathung selbst giebt das Journal des Débats folgende kurze Notizen: Erstes Büreau. Der Herzog von Noailles eröffnet die Er⸗ örterung, indem er die Aufmerksamkeit auf die sinanziellen Schwierig⸗ keiten des Entwurfes lenkte. Der Marschall Soult antwortet ihm. Der Graf von Castellane, der Graf Tascher und der Baron Mou nier bekämpfen den Entwurf. Der Letztere wird durch 18 Stim⸗ men zum Kommissarius ernannt; sein Gegner, der Graf Reille, er⸗ hält 12. Zweites Büreau. Der Marschall Molitor erörtert die militairische Frage auf eine dem Entwurfe günstige Weise, und der Vicomte von Caux im entgegengesetzten Sinne. Der Marquis von Brézsé bekämpft sodann den Entwurf aus dem finanziellen Ge⸗ sichtspunkte, und wird dabei von dem Marquis von Audif fret un⸗ terstützt. Der Herzog von Hrleans vertheidigt den Entivurf mit einem Takt und mit einer Mäßigung, die allgemeinen Anklang finden. Der Marschall Molitor wird durch 18 Stimmen zum Kommissarius ernannt. Sein Gegner, der Vicomte von Caux, erhält? Stimmen. Drittes Büreau. Der General Pelet, die politische Frage be⸗ seitigend, beleuchtet den Gegenstand nur aus dem militairischen Ge⸗ sichtspunkte; er giebt bestimmte und authentische Aufschlüsse über die Ansicht der Vertheidigungs-Kommission, deren Mitglied er war, und spricht sich sehr lebhaft für den Gesetz Entwurf aus. Der Marquis von Laplace erklärt sich zwar gegen die Ringmauer, fügt aber hinzu, daß er das Gesetz, so wie es bestehe, doch einer unbestimmten Vertagung, welche Folge eines Amendements seyn könne, vor⸗ ziehe. Der Graf von Lgriboissisre bekämpft die Ringmauer als unwirksam. Der Graf Montalem bert wünscht Paris befestigt zu sehen, erklärt sich aber gegen den politischen Geist des Gesetzes, indem derselbe dem verderblichen Spstem der Centralisation, welches die Pro⸗

die Eroͤrterung leicht noch einige Mitglieder fuͤr die Meinung der Kommission gewonnen werden konnten, und dadurch der Er— folg im hoͤchsten Grade zweifelhaft gemacht wird, so soll sich die Regierung entschlossen haben, alle im Auslande befindlichen Mit⸗ glieder der Pairs-Kammer, auf deren Stimmen sie zaͤhlen zu koͤnnen glaubt, schleunigst nach Paris zu berufen. Die Befehle sollen mit dem Telegraphen abgegangen seyn. Auch spricht man von einer Pairs-Creirung; aber eine solche Maßre— gel ist unwahrscheinlich, da sie leicht ihren Zweck verfehlen könnte, denn es duͤrften viele Pairs, die jetzt fuͤr den Gesetz⸗Entwurf sind, abspringen, wenn sie sähen, daß man der Kammer Gewalt . 1 (. 5 er Marschall, Herzog von Belluno, war gestern = stenmale seit dem Jahre o in der n, erf , Er hatte sich eingefunden, um in seinem Buͤreau zur Ernennung eines Gegners des Entwurfes beizutragen. Der Moniteur parisien erklart heute das Geruͤcht von

einer in Konstantinopel ausgebrochenen Empoͤrung fuͤr ungegruͤndet.

Da aber dieses Blatt seinen halbamtlichen Charakter verloren hat, und der „Moniteur“ seine Erklaͤrung nicht wiederholt, so erhalt sich das Geruͤcht, trotz seiner Unwahrscheinlichkeit.

Eine telegraphische Depesche aus Toulon vom 12ten d. meldet, daß die drei Linienschiffe, Jena“, „Neptune“ und „Tri— ton“ am 30sten in Cagliari eingelaufen waren, wohin der Sturm sie verschlagen hatte, und daß sie dort mit Ausbesserung ihrer be⸗ , e , beschaͤftigt waͤren.

Die hiesige Sparkasse hat in der abgelaufenen Wo neuen Zuschuͤssen die Summe von . 9 .

Gestern Abend hat das Comits des Théatre frangais defini—

Ruͤckzahlungen beliefen sich auf 551,009 Fr.

tiv beschlossen, daß das Engagement der Mademoiselle Mars nicht wieder erneuert werden solle. Man hat sich sodann mit den For⸗

derungen der Mademoiselle Rachel beschaͤftigt. Dieselbe verl

wie es heißt, ein jährliches Gehalt von o Fr. 6 gage Das Comité hat diese Bedingungen zuruͤckgewiesen. Mademoi— selle Rachel hat, wie es heißt, nur auf diese Entscheidung gewar— tet, um einen ihr von St. Petersburg zugesandten Kontrakt zu , , . ihr fuͤr ein Jahr ein Gehalt

250, Fr. bewilligt, ne ĩ diem,, . gt, st Equipage und einer Tafel von

tt Paris, 15. Febr. Ueber das Schicksal des Gesetz— wurfs in Betreff der Befestigung von 6 ist man 9 2 hoͤheren Kreisen noch nicht ganz ohne Besorgnisse. Eine Ver— werfung des ganzen Gesetzes fuͤrchtet man wohl zwar nicht; aber man moͤchte gar zu gern die Wiederholung laͤngerer Verhandlun— gen vermeiden, bei welchen namentlich die verschiedenen strategischen Ansichten von der Sache sich abermals schroff entgegentreten duͤrften. Marschall Soult hat freilich auf seine fruͤheren persoͤnlichen Mei—⸗ nungen und Bedingungen ausdruͤcklich Verzicht geleistet; es konnte aber doch seyn, daß unter den zahlreichen Generalen in der Pairs⸗Kammer ei⸗ ner oder der andere aus militaͤrischen Gruͤnden auf dieselben zuruͤckkom⸗ men und so den Marschall aufs neue zu Erklaͤrungen noͤthigen koͤnnte, welche fuͤr das Gesetz eben sowohl wie fuͤr das Bestehen der jetzigen Verwaltung höchst gefährlich seyn wurden. Fuͤr die Ge⸗ e , und Wuͤnsche des Hofes in dieser Sache scheint unter nderem auch der Umstand zu sprechen, daß die Pairs selten so zahlreich und so oft in die Tuilerieen eingeladen worden sind, als in der vergangenen Woche, wo man bei zwei großen Diners fast nur Pairs an der Koͤniglichen Tafel sah. Die gegen den Natio⸗ nal gerichtete Anklage mag auch zum Theil nur die Absicht

haben, die Aufmerksamkeit der ersten Kammer etwas zu zerstreuen; wenigstens ist sie in diesem Sinne von 2