1841 / 289 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

: Wird Jemand ihre Dauer oben erwahnten Arbeiten geworden seyn? Wird Jemand und ihre Existen; auch nur fuͤr ein Jahrhundert zu verbürgen wagen? Man kann also nicht zugeben, daß 24 1 6

: i erbaut worden sind, sondern w . n e ,,, ohne auf ihre Entstehung oder

ani sese Arbeiten betroffen haben, . i n n,, ,, , Ruücksicht zu nehmen. Haͤtté man ferner nicht auch die Werke der Römer hier anführen miüssen, die 18 Jahrhunderte überdauert haben, obgleich sie durch die Regierung ausgefuhrt wur⸗ den? Hatte man nicht auch von den Belgischen Eisenbahnen sprechen follen, die von der Regierung ausgefuͤhrt wurden und einen so be⸗ wundernswuürdigen Erfolg häben? Und endlich, um vollkommen un⸗ parteiisch zu seyn, waͤre es billig gewesen, mehrere Amerikanische Ka⸗ naͤle, die von Gesellschaften unternommen wurden, aber wieder ver⸗ schuͤttet werden mußten, da sie gaͤnzlich unprodukttiv waren, so wie mehrere Eisenbahnen zu erwaͤhnen, die wieder zerstoͤrt wurden, weil sie die Verwaltungskosten nicht deckten. Wir konnten diese Citate noch vermehren, aber die gegebenen reichen hin, um zu zeigen, wie viel Absprechendes und Uebertriebenes die Tabellen des Herrn Cordier enthalten. Wir glauben, daß fuͤr jetzt die Gesellschaften in Frank= reich unfähig sind, etwas Großes und Dauerndes auszufuͤhren, selbst wenn man ihnen alle die Vortheile gewaͤhrte, die der Verfasser der Memoiren fuͤr sie verlangt. Der Assoeiationsgeist ist zu schwach bei uns, um große Anstrengungen von ihm zu verlangen, auch steht ihm uͤberdies das Boͤrsenspiel und die Habsucht der Banguiers im Wege. Die von Gesellschaften unternommenen Eisenbahnen liefern den deut— lichen Beweis des oben bemerkten.

Wir haben gesagt, daß Herr Cordier mehr oder weniger aus— führliche Detgils uͤber alle Kanaͤle in Europa giebt. Ueber die Ka— nale in Preußen sagt er: „In dem Königreiche Preußen und den dazu gehörigen Polnischen Provinzen sind viele sehr nuͤtzliche Ka— nale angelegt und in kurzer Zeit vollendet worden, weil sie in an— gemesenen Dimensionen entworfen und durch Zusammenwirken der Provinzen und der Grundbesitzer ausgefuhrt wurden.“

„Die Koͤnige von Preußen haben durch Zuschuͤsse und ehrenvolle Belohnungen die Anerbietungen der Provinzen und der Grundbe sitzer ermuthigt und unterstuͤßzt.“ ö

„Es ist in Frankreich zu wenig bekannt, daß die Verwaltung Preußens seit dreißig Jahren sehr verbessert worden ist. Die Centralisation ist dort modifizirt, und das System der Er

1282

Metres s Centimetre betragt, so wird, wenn das in der Ueberfahrt von Lyon durch die Widerlagen und Pfeiler der Brücken, durch aus⸗ gedehnte und zu enge Quais , . Wasser auf eine Hoͤhe von fuͤnf, sechs oder sieben Metres steigt, das ganze Gefaͤlle von Lyon bis Chalons und Gray aufgehoben und die Ufer Ebenen der Saone wer⸗ den in kurzer Zeit üͤberschwemmt. Da das Steigen der Saone über den niedrigsten Wasserstand seit dem Jahre 16456 sich zwischen den Graͤnzen von 6 Metres 20 Centimetres und 7 Metres 2Centimetres ge⸗ halten hat, so ist es wahrscheinlich, daß die außerordentliche Ueber— schwemmung im Jahre 1840, wobei das Wasser bis auf 7 Metres 96 Centimentres stieg und die groͤßte bekannte Ueberschwemmung seit 200 Jahren fast um 1 Metre üͤberstieg, nur der großen Anzahl der seit 25 Jahren in dem Laufe der Saone und Rhone ausgefuͤhrten 15 —. Werke zu verdanken ist. :

Wir koͤnnten noch weit mehr merkwuͤrdige und lehrreiche That— sachen aus den Abhandlungen des Herrn Cordier anfuͤhren, allein

do. 43 Aul. 102 6. Holl. 503. 5053.

do. linkes —.

Hamburg, 1 London, 9.

Engl. Russ. —. Faris, 11. 0 79. 40. 5 Neoapl. Wien,

Eisenbahn- Actien. St. München- Außgsburg —. Dresden 1005 G. Köln- Aachen 98 Br.

Passive 47. Ausg. Sch. 10. Bras. 574. Columb.

11. Okt. Bauk- Actien 1557.

Poln. Loose 74 6. 53 Span. Anl. 18. 173. 25

Ufer . Leipzig-

Germain —. Versailles rechtes Strassburg - Basel 215 Br. Bank- Actien 1575. Eugl. Russ. 1085.

Cons. 35 88. Bel. Neue Aul. 206. 255 Holl. 513. 55 Port. 29. 35 18. 20. Mex. 233. Peru 1143. chili —. kt. 55 Reute gu eour. II4. 75. 33 Reute sin eour. sin eour. 105. 553 Span. Rente 203. Passive 5

Sg ner. 106 5. 45 967. 35 233 Aul. de 1831 27215. d 1839

1. Okt. Okt.

Meteorologische Beobachtungen.

der Raum verbietet es, und wir verweisen daher unsere Leser auf das

Werk selbst. Außer den hier im Auszuge mitgetheilten Nachweisun⸗ na.

1841. 15. Oktober.

gen finden sie darin den Plan zu einer neuen Gesetzgebung uͤber die

6 Ur. 2 vir 10 ht.

Nach einmaliger

Re ohachtung.

J gens Nachmittags Abends

öffentlichen Arbeiten, die Angabe der zu gruͤndenden Institutionen und der zu ergreifenden Entscheidungen, um die Ausfuhrung der pro— duktiven Arbeiten zu sichern und die dͤffentliche Wohlfahrt zu ent— wickeln, ohne die Abgaben zu vermehren. Obgleich wir nun nicht in allen Punkten mit Herrn Cordier gleicher Meinung sind, so lassen wir doch seinen ausgebreiteten Kenntnissen, feiner großen Er= fahrung und den oft geistreichen und neuen Ansichten, die sich in fei⸗ nen vier ersten Abhandlungen finden, Gerechtigkeit widerfahren.

Lust ( lruele 335, Luft wärme ... 32

Dunstsättiguns

Wind Wolkenzug. .. Tagesmittel:

k s e.

Den 16. Oktober 1841.

Pr. (our.

Geld.

ö. . Pr. (Cour. Actien., 8 Brief.

Fonds. el.

Rrief. f . * Venedig, musikali

1 1025 110 109 102 102

BrIl. Pots. REisenb. do. do. Prior. Act. Mad. IL. pz. Eisenb. - O. do. Prior. Act

101 102

103

101 von Hoguet.

St. Schuld- Sch. Pr. Lug. Ohl. 30. Sch. der

spiel in 5 Abthl.,

Prüm.

Seehandlung.

haltung der Landstraßen und der Ausfuͤhrung der Eisenbah nen ist den Prinzipien der National-Oekonomie weit angemessener und den Provinzen weit gunstiger, als die excessive Centralisation Frankreichs. In Preußen deckt der auf den Landstraßen erhobene Zoll die Unterhaltungs⸗-Kosten, und man unterstuͤtzt daselbst die Un— ternehmung von Kanalen und Eisenbahnen durch Gesellschaften. Noch wenige Jahre, und Preußen wird von einem großen Netze von Eisenhahnen durchzogen seyn, welche alle Provinzen unter sich und die großen Staͤdte mit der Hauptstadt verbinden.“

Wir schließen unsere Analyse mit der Angabe der Ursachen, denen Herr Cordier die Ueberschwemmungen des Rhone-Thals im Jahre 1840 zuschreibt. Nach seiner Ansicht strebt die Verwaltung ungus⸗ gesetzt dahin, theils durch zu sehr genaͤhrte Eindeichungen, theils durch Quais oder Bruͤcken, welche den Durchschnitt der Fluͤsse ver— mindern, das Bett der Fluͤsse zu verengen. Er sagt uͤber diesen Ge genstend: „Wir hatten den Plan zu der Bruͤcke von Fleurville an der Saone gezeichnet und ihr zwischen den Widerlagen die ganze Breite des Flußbettes gegeben, damit sie in dem Fluüsse keine Ver stopfungen oder Wirbel verursache und kein Hinderniß zwischen der Saone und dem Kanal von Pont de vaux bilde. Die Verwaltung, jhrem ausschließlichen Einschraͤnkungs-System getreu, hat einem Plan zu der Bruͤcke den Vorzug gegeben, welcher der elben 50 Metres weniger Oeffnung giebt, wodurch, bei einer Wassechdhe von sieben Metres uͤber dem niedrigsten Wasserstande und einer mittleren Ge⸗ schwindigkeit von 2 Metres in der Sekunde, 60,900 Kubik -Metres Wasser in 24 Stunden weniger abfließen Ekdnnen. Es darf daher nicht uͤberraschen, wenn schon bei einer Wasserhohe von nur 6,569 Me tres uͤber dem niedrigsten Wasserstand, oberhalb und unterhalb der Brucke von Fleurville ein Unterschied von 35 Centimetre stattfand. Es ist wichtig, zu bemerken, daß diese Stauungen sich summiren, und Pnuß, wenn sie fuͤr eine Bruͤcke 35 Centimetres betragen, dies fuͤr vier einander sehr nahe Bruͤcken 1 Metre giebt, und daß man zuletzt die sen Einen gungs-Arbeisen an der Rhone und Saone das. ungewohn liche Steigen dieser Fluͤse und größtentheils jenes linglůck zu sch rei ben muß, welches im Jahre, 1819 in den Becken der Rhone und Saone so viele Familien zu Grunde gerichtet hat.“ . ö

Da das Gefaͤlle der Saone zwischen Lyon und Chalons nur 5

* 3 27 . 3

Bekanntmachungen. Berlin Nothwendiger Verkauf.

Das hierselbst in der Neuen . No. 38 belegene, im Hypothekenbuche des Kammer

Vorlaͤufiger Tarif

Fracht und CGilgüter. 1

1063 102 93 103 93

BrI. Anli. Eisenhb.

o. Io. Prior. Act.

162 1063 99

Kurm. Schuldv. Kerl. Stadt- Ohl.

HEibinger do. = Diss Elb. Eisenb.

3 actes. (Mad.

o. 0. Prior. Act.

R hein.

Danz. do, in Ih. Eisenb.

Westpg. HPsandbr. 3 * 101

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gerichts Vol. II. pag. 36. No. 76, verzeichnete, dem Kaufmann Johann Heinrich Kupsch gehdbrige Grund Von stuͤck nebst Zubehor, welches auf 49, 0s Thlr. 13 Sgr. 47 Pf. gerichtlich abgeschaͤtzt worden, soll an den nan

Erstes Ilest, Aachen Benn. Den besten Beweis sür die sorgsältige Bearbeitung und die zweckmöälsige typographische Einrichtung die- ses Taschenhuchs wird das erste Ilest geben. Die

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Meistbietenden in dem auf

ö Februar 1842, Vorm. um 1 11 hr, im Kammergericht vor dem Kammergerichts Rath Herrn von Drygalski anberaumten Termine bͤffent— ich verkauft werden. , ö der neueste Hypothekenschein und die Kaufbedingungen koͤnnen in der Kammergerichts-Re— gistratur eingesehen werden.

Berlin, den 5. Juli 1841.

Koͤnigl. Preuß. Kammergericht.

Großbeeren Ludwigsfelde Trebbin 3 . Luckenwalde .. Juͤterbog Zahna .. Wittenberg Köswig , Deßau Köthen. . Magdeburg Halle, Leipzig

Auf, Antrag des hiesigen Handarbeilers Johann Christian Muͤnnich wird dessen abwesende Ehefrau, Johanne Christiane Muͤnnich geb. Freund, hiermit aufgefordert, zu ihrem Ehemanne zuruͤck zu kehren und die Ehe mit ihm fortzusetzen, spaͤtestens aber in ftermino den 19. Ignuar 1842, Vormittags 9g uhr, an Gerichtssielle vor Herrn Oberlandesgerichts Re—

dem 1. Münnich oder ihrer anderweitigen Erklaͤ—⸗

u melden, widrigenfalls die Ehe auf ferneren griffen. . ö zung z ; gen un den genannten Orten seine Guͤler selbst nach oder von dem Bahnhofe schafft, erhaͤlt 6 Pf. pro Centner verguͤtigt. ü . 60 Cent, n

Wer in Berlin mehr als 30 Centner auf zezte , , ,. einmal selbstnach dem Bahnhofe schaffisstitute von Interesse seyn.

Antrag des Letzteren getrennt und die ze. Muͤnnich für den schuldigen Theil erklärt werden wird. Zeitz, den 24. Juni 1841. . Königl. Preuß. Land- und Stadtgericht. Rosenfeld.

oder an ihr

. . , n Gans z Centner 4 Pf. verguͤtigt.

D das Vermoͤgen des hiesigen Kaufmanns Ce Pf. verguͤti . Da iiber 3 t . Das vollstaͤndige Reglement uͤber Fracht- und Eil m. ! . g n, n, Befdrderung ist bei den Herren Herrmann eröffnet, derselbe sich aber vor einiger Zeit wider gut g ist bei den He H . und, erhffnet derse bz sich Meyer ( Werderschen Markt Nr. 4) und auf unse—

Wilhelm Rosenthal der foͤrmliche Konkurs erkannt

rem Bahnho

rechtlich und heimlich von hier wegbegeben und fluͤch Berlin, de

tig geworden ist, als wird der gedachte Kaufmann ginn, Rosenthal hiermittelst aufgefordert, sich un⸗ verzüglich und spaͤtestens im Termin am 12. Vo⸗

; 0 ö ö ö. . 2 964 . C. Haushalter. gr. 8. geh. Preis 123 Sgr.

Bei den Versendungen nach Magbeburg ü ; ; ] und Leipzig sind in vorstehenden Tarifsaͤtzen 14 Sgr. Zweck und Absicht des wissenschaftlichen fuͤr Abholen der Guͤter nach . Bahnhofe, Auf

s ĩ ñ ö Hinschaffen derselbe „das Haus ferendarius Plesch ! Forts der it ünd Abladen und Hinschgffen derselben vor das Hau ferendarius Plesch, sich zur Fortsetzung der Ehe mlt des Empfaͤngers oder nach dem Packhofe mit inbe

ührigen IlIeste werden in kurzen Jwischenräumen solgzen, so dals das ganze VWerk binnen Jahressrist in den Iländen der Abnehmer seyn wird.

inel. 6 Pf. pro Cent Leipzig, im September 1841. F. A. BrOckhaus.

ner fuͤr Auf- u. Ab

(laden und 6Pf. fuͤr

das Abholen der Guͤ

ter nach dem Bahn hofe.

Bei E. S. Mittler (Stechbahn 3) ist zu haben: Civil und kriminalgerichtliche Abhandlungen

aus dem gemeinen und Preußischen Rechte. Von

9

2 * . w .

6 In allen Buchhandlungen ist zu haben: FS hin rü.

Halle

Unterrichts für das weibliche Geschlecht. Eine päͤdagogische Abhandlung. Berlin bei Wilhelm Besser. Pr. broch. ? Sgr. Diese Schrift kann, außer ihrer Tendenz zuͤr Lo— sung einer paͤdagogischen Aufgabe, auch wegen ihrer Bejiehung zu dem von dem Verfasser geleiteten In—

essirte mt pue . wadressirte abholt, bekom pro e , , , nr e Leides er

cher A. Asher C Comp. à Berlin: . des

Montag, 18. Okt. 3 von Homburg, Schauspiel in 65 Abth., von

In Potsdam: 1) La Marquise de Senneterre, comdie en Mad. de Senneterre.) 9 Okt. Der Guitarrespieler, Oper in 3 Abth., nach dem Fran— oͤsischen des Scribe, bearbeitet von Gruͤnbaum. Musik von Ha— 3 e.

Im Schauspielhause:

dirende Posse mit Gesang in 3 Akten, von J.

iy 8. n Montag, 18. Okt. (Italienische Opern-Vorstellung.) (Der Liebestrank.)

Forconi, Signor Rossi und Signor Paltrinieri werden Oper zum letztenmale auftreten.)

Dienstag, 19. Okt. oder: Ursachen und Wirkungen.

Rataplan, der kleine Tambour.

Verantwortlicher Redacteur Dr.

5 332,61 Par. 332, 10 har. GQuellwäürme S,0 * R. 19 R. 12, 87 R. 4 S, 10 R. Fluss wärme 10,2 n.

rhaupunkt ... 4 S,o R. 4 S,37 R. 4 7,7 m. Rhodenv rue 10,67 R.

1 pCt. Aus dũnstung M„onas, Rb. Niederschlag 0,059 Rh. Würme wechsel 13,02.

6,47.

79 pCt. regnisg. reguig. W. W.

ͤ w.

333, 26“ Par. 4 10,0 R... S, o n... S8 pct. w.

Rönigliche Schauspiele.

Sonntag, 17. Okt. Im Opernhause: Der Kapellmeister aus J

sches Quodlibet in 1 Akt, von L. Breitenstein.

Hierauf: Robert und Bertrand, pantomimisches Ballet in 2 Abth. Musik von H. Schmidt. Im Schauspielhause: Werner, oder: Herz und Welt, Schau⸗

von C. Gutzkow. Im Schauspielhause: Prinz Friedrich H. von Kleist.

Delvil contiuuüera ses debuts par le role de

2) Une 1 romantique, vaude ville cte. (Mlle. Edelin remplira le role de Lilia.) Im Opernhause: Zum erstenmale wie—

czek: Sara de Villareal.) La premiere représentation de: Ar—

lle nouveau en Zactes. (öIlle. Edelin remplira

le role d' Argentine.)

stönigsstädtisches Theater. 7. Okt. Der Postillon von Vogelsdorf. Schickh.

Paro⸗ Musik

L) Eli Opera husfa in? Ati. Poesia Maestro Donizetti. (Signora in dieser

del

i. Musica

Zum erstenmale: Ein Glas Weißbier, (Parodie des Lustspiels: „Ein Akten von Hallenstein. Hierauf: Vaudeville in 1 Akt.

Lustspiel in 2

J. W. Zinkeisen.

r Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.

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(256 pièces de theatre. gr. 8. br. 123 14 pieces 2 Thlr.) aasmerksam zu machen, welches nur Komödien und Vaudevilles enthält, die den Beifall des hiesigen und vorher den des Pariser Publikums gewonnen haben. Der Wunsch vieler Subskribenten veranlasste auch die Ausnahme der Dramen von Victor Hugo, Dela— vigne, Dumas, der klassischen Tragödien von Cor— neille, Racine, Voltaire, so wie der unübertrossenen Komödien von Molisre und Beaumarchais. Zur Er- leichtérung der Anschasfsung haben wir einen Sehr billigen Suhscriptionspreèis von 2 Thlr. füär die Serie von 12 14 Stücken sestgesetzt. Monatlich erschei- nen 2 3 der neuen mit allgemeinem Beisall au sge-

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fe zu haben. PRCGO0GRRES DU DhROlLG DwRES GFENS

1 14. Oktober 1841. en Europe

ee, i o n. depuis la paix de VWestphalie jusqu'au congrès de Vienne.

m ber d. J., Morgens uhr, vor uns zu sisti⸗ . 1j sich uͤber seine heimliche Entfernung und den von ihm erregten Konkurs gehoͤrig zu rechtferti—

en, widrigenfalls wider ihn fernerweit und als einen J

fluͤchtigen und böslichen Schuldner verfahren werden dam durch die Stuhrsche, ist zu beziehen:

oll. Hatum Greifswald, den 11. Septeniber 1811. j (i. S.) Direktor und Assessores des Stadtgerichts. Dr. Hoefer.

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Avec un précis historique du droit des gens européen avant la paix de Westphalie. Par IHIRNRN VW HEATORN, ministre des Etats- Unis d' Amèérique près la cour de Berlin. Gr. in-. Broché. 2 Thlr.

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nommenen Stücke, die den resp. Subskribenten ins,

Allgemeine

Prenßische Staats-3

urtag den 18ten Oktober

Inhalt.

Amtliche Nachrichten. Frankreich. Paris. Verschiedene Nachrichten in Bezug auf das Mißlingen des Aufstandes in Madrid. Die Koͤnigin Christine wird in Paris zuruͤckgehalten. Die Opposition über einen mog lichen Ministerwechsel. Vermischtes. Brief aus Paris. Spanien; der Belgische Zoll-Verein; Algier und der Herbst Feldzug.) Grosibritanien und Irland. London. Befinden der Koͤnigin. Neue Botschafter. Neuester Bericht uͤber die Staats -Ein— nahme. Ueber die Erneuerung des Buͤrgerkrieges in Spamen. Frankreichs und Englands Stellung in Bezug auf Tunis. Bewegung an der Bbrse. Vermischles. Niederlande. Haag. Amtlicher Artikel uͤber die Ankunft Sr. Majestaͤt des Grafen von Nassau im Loo. Deutsche Bundesstaaten. Muͤnchen. Professor Wagner zum Gallerie⸗Direktor ernannt. Oesterreich. Pe sth. Union der lutherischen und der reformirten Kirche in Ungarn. Italien. Rom. Mission nach Portugal. Spanien. Telegraphische Depesche uͤber den Aufstand in Madrid. Schreiben aus Bayonne uͤber die neueste Wendung der Er—

Zeitungs Nachrichten. Ausland.

Frankreich.

Paxis, 12. Okt. Die gestern und heute hier eingegange⸗ nen Nachrichten aus Spanien lauten unguͤnstig für die Sache der Königin Chrisline. Der Insurrections Versuch in Madrid scheint gaͤnzlich gescheitert, und man behauptet, daß die letzte tele— graphische. Depesche von dorther (siehe Spanien) noch nicht ein—

mal vollstäͤndig sey, sondern daß dle Regierung einige Details zu— ruͤckgehalten habe, welche den Sieg der Centralgewalt und die Energie derselben in ein noch helleres Licht stellen wuͤrden. Der National behauptet unter Anderem, man muͤsse jener telegraphi— schen Depesche noch Folgendes hinzufügen: „Der Sieg Esparte— ro's war vollstaͤndig und entscheidend. Die mit den Waffen in der Hand ergriffenen Häupter des Aufstandes sind erschossen wor— ö ö P . ,, Ruhe in eignisse in Madrid und Navarra. Brief aus Madrid. ( 3wie⸗ e,. 35 . ö. . National Garde be⸗ svalt zwischen Espartero und dem Ministerium; Gonzales und ht. ö 5 se . s 6. ,, J Dnis; der Infant Don Francisco de Paula und die Vermählung Verrather und die wärmste Anhanglichkeit fuͤr den Mann an der Königin Jlabeiln) den Tag, den es freiwillig zu seinem Qberhaupte erwaͤhlte.“ Portugal. Budgets-Diskussion. Terminzahlung an England. Sprechender als Alles aber wurde es fuͤr den schlimmen Stand Vern ischtes. 45 der Insurrection seyn, wenn sich die nachfolgende Mittheilung des ,, der Nachricht uͤber die Constitutionnel bestaͤtigen sollte: „Man versichert heute, daß med 8. Herr vo Salvandy, Fra zösischer 2 schafter 21 Madrid 3. Syrien. Beirut. Ursache der Tribut Verweigerung einiger Ma Befehl . . i J ) i ö . roniten⸗Staͤmme. Nicht- Wiederauslieferung der Englischen Gen D.. k 9 . . n, . F,, . 59 - Der Englische Gesandte am Spanischen Hofe foll seinerseits auch wehre. Flucht des Englischen Konsuls von Jerusalem. ,, ch Madri ß * ,,, . Nord⸗2A-merika; Whig Aldresfe gegen das Veto des Praͤsidenten. Unverzüglich nach Madrid abreisen. Die belden Diplomaten hätten, Angebliche Instruetion des Englischen Gesandten. heißt es, gleichlautende Instructionen erhalten, und der Eine so⸗

P ] . . . . Mexiko. Insurreection unter Paredes und Santana gegen die Cen— ͤ wohl wie der Andere sollten sich gegen den Aufstand in tral⸗Regierung. . aussprechen und dem Spanischen Kabinet die Ver—

Tributzahlung Meh—

Ostindien. Nussir Chan's Unterwerfung und deren muthmaßliche sicherung, des guten Willens von Seiten der beiden Maͤchte uͤberbringen.“ Das Journal des Déöbats dagegen begleitet die erwahnte telegraphische Depesche mit einigen Aeußerungen der lebhaftesten Theil— mit Andeutungen abwechseln, die daß die Regierung schon ganzlich an Das genannte Blatt sagt:

Folgen. Tod des Englischen Agenten im Sind.

China. Unveraͤnderter Zustand der Dinge. Die Englaͤnder auf Hongkong. Vermischtes. .

Inland. Magdeburg und Halle. burtstages.

Bemerkungen, in welchen die nahme fuͤr die Insurrection nicht darauf schließen lassen, dem Erfolg der Insurrection verzwelfle. „Die telegraphische Depesche erheischt keine lange Kommentare, besonders bei gänzlicher Ermangelung der Detaills, die den Ereignissen erst ihre eigentliche Bedeutung geben. Die Insurrection ist in Madrid gescheitert, das ist gewißz. Diese Nachricht ist wichtig, obgleich in Spanien ein Sieg oder eine Niederlage in der Hauptstadt nicht denselben Einfluß ausuͤbe, wie in anderen Laändern— Aber ist es nicht schon etwas sehr Ernstes, wenn man sieht, daß das Ober— haupt und der Repraͤsentant einer Milita ir⸗Insurrection in seinem Palaste von insurgirten Regimentern angegriffen wird? Wenn /

Feier des Koͤniglichen Ge—

Statistik der Todes⸗Urtheile und., Begnadigungen im Preußischen Staate vom Jahre 1818 bis 1810. (Erster Artikel.)

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Allergnaͤdigst geruht:

Dem Königl. Säͤchsischen Staats? Minister von Zesch au den Rothen Adler-Orden erster Klasse in Brillanten; dem Königl. Saͤchsischen Zoll- und Steuer-Direktor von Za hn, so wie dem Königl. Säͤchsischen Wirklichen Geheimen Finanz-Rath und Di— rektor im Finanz-Ministerium, Wehner, den Rothen Adler-Ir— den zweiter Klasse zu verleihen; und

Den Staats⸗-Ministern Freiherrn von Werther und Eich—

man sieht wie regelmaͤßige Truppen sich an den Pforten jenes Pa— hates eine foͤrmliche Schlachtliefern? Die Nachrichten von der Graͤnze uͤberbringen uns heute keinen wichtigen Umstand. Die Insurrection wird mit jener Leichtigkeit und jener Erfahrung fortgesetzt, welche die Baskischen Provinzen seit langer Zeit besitzen. Alle die Ereignisse, welche in Frankreich so viel Aufregung veranlassen, beschraͤnken sich bis setzt fuͤr Spanien auf Folgendes: Die Regierung hat ss fuͤr noͤthig gehalten, einen Theil der Armee aufzulbsen; horn, so wie den Geheimen Legations-Raͤthen P hilippsborn, sie hat eine Militair⸗Insurrection in Madrid zu bekämpfen ge— Michaelis und Bork die Anlegung der denselben von Sr. Ho? habt, die seit dem Monat August vorgusgesehen war., Deselz.⸗ heit dem Großherrn, saͤmmtlich in Brillanten, jedoch von verschie« Regierung vergißt die in Bergara mit den Baskischen Provinzen dener Große, verliehenen Insignien des Nischani-Iftihar zu ge- abgeschlossene Convention; die Baskischen Provinzen erheben sich, statten und dem Wirklichen Geheimen Legations-Rath Eichmann um ihre Gesetze und Privilegien zu Trlangen. Welches können die gleiche Erlaubniß zur Anlegung der Commandeur-Kreuze des die Folgen jener Bewegungen seyn? Spansem hat zu viel Pro⸗ Bayerischen und Sächsischen Civil-⸗Verdienst-Ordens, so wie der phezeiungen Lügen gestraft, zu wiel Illusisnen vernichtet, um nicht CLommandeur⸗Kreuze erster Klasse des Großherzogl. Badenschen die allergewoͤhnlichst: Voraussicht zu verbleten, um nicht den Aus— Zaͤhringer Lo'wen- und des Großherzogl. Hessischen Ludwig-Or⸗ druck des aufrichtigsten und loyalsten Wunsches zu hemmen.“ dens, welche ihm von den betreffenden Souverainen verliehen wor. Die Gazette de France sagt: „In dem vorgestrigen Mi— den find, zu ertheilen. ; nister-Conseil ward eine Mittheilung hinsichtlich der Beschwerden des Herrn Olozaga gemacht. Man beschloß, daß die Koͤnigin (Christine verhindert werden solle, Paris zu verlassen, und eine te— (legraphische Depesche ward in die Departements gesandt, mit dem Befehl, die Spanischen Offiziere streng zu bewachen. Die Generase Llandre und Castor sind vor einigen Tagen in Paris gewesen, und ͤ

Se. Koͤnigl. Hoheit der Großherzog von Mecklenbu rg⸗ Strelitz ist nach Leipzig, und Ihre Durchlaucht die Frau Fuͤrstin von Liegnitz nach Dresden abgereist. ö

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. jede Art von Intrigue wird ins Werk ge etzt. Es ist bekan 5 In der offentlichen Sitzung der Kbniglichen Akademie der bie Königin Christine 25 Millionen 3! ö. ihrer ö ö Kuͤnste, welche am 15ten d. M. unter Vorsstz des unterzeichneten Mehrere Journale hatten gemeldet, daß der Erzbischof von Direktors stattfand, wurde der große Preis in der Skulptur und Cuba, bekannt unter dem Namen des Pater Cyrillus, mit den die damit verbundene dreijährige Reise⸗Pension dem Bildhauer: vertrauten Rathgebern Christinens in Verbindung stehe . Friedrich Anton Hermann Schievelbein sind im Stande, dieser Behauptung auf das bestĩmmtest zu wi—

aus Berlin gebuͤrtig, 23 Jahre alt, Schuͤler des Professors L. dersprechen. Der Pater Cyrillus befindet sich zu Chlavah mit Wichmann, zuerkannt. Zugleich wird bemerkt, daß der abgehende dem General Elio.“ . Eleve der akademischen Schule fuͤr musikalische Composition, Ju⸗ / Im Messager liest man: „Ein Journal lius Stern, dessen Arbeiten am Schluß der Sitzung aufgeführt die Frage, ob es wahr sey, daß Anwerbungen fuͤr den Spani— wurden, nicht aus Breslau, sondern aus Prenzlau gebuͤrtig ist. schen Dienst stattgefunden hatten, und wir wiederholen, daß diese

P

Wir

wiederholt heute

Berlin den 16. Okt. 841. . . . Thatsache durchaus falsch ist. Es hat nirgend eine Anwerbung Direktorium und Senat der Königl. Akademie der Kuͤnste. .

Dr. G. Schadow, Direktor.

ͤ dieser Art stattgefunden.“ Das Commerce nimmt das Thema einer muthmaßlichen . . Ministerial-Veraͤnderung wieder mit der gewohnlichen, abgenutzten /

Dem Faͤrberei⸗Besitzer Abr. Langerfeld jun. zu Barmen Leidenschaftlichkeit und Taktlosigkeit auf und fagt: „Nach der‘ ge⸗ ist unter dem 11. Oktober 1841 ein Patent e . ; auf ein. Verfahren, Tuͤrkisch rothes Stuͤckzeug darzu—

stellen, insofern es als neu und eigenthümlich anerkannt

worden ist, . auf Fuͤnf Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und fuͤr den Um— fang der Monarchie ertheilt worden. ;

wöhnlichen Ordnung der Dinge wuͤrde die Existenz des jetzigen Ministeriums ein Unsinn seyn. Es hat nur Niederlagen erfahren. Es hat vor der Jury keine einzige von den wichtigen Angelegen— heiten, die es ihr vorgelegt hat, zu gewinnen gewußt, von der Brief-Angelegenheit an, bis zu der Königlichen Unverletzlichkeit, die es bloßstellt. Es hat die Ruhe in ganz Frankreich gestoͤrt; es hat die Munizipal-Conseils erbittert; es hat in mehreren wichti— gen Staͤdten des Königreiches Blutvergießen herbeigeführt. Nach Außen hin giebt sich seine Politik nur durch Spfer kund; es kann weder Frieden schließen, noch Krieg fuͤhren; es hat in Spanien eine Revolution bewirken wollen und hat auch in dieser Intrigue nur seine Schwaͤche, seine Unredlichkeit und seine llnfaͤhigkest an den Tag ge⸗ legt. Deshalb bezeichnet die Presse auch taͤglich Symptome einer ministeriellen Krisis; sie laͤßt die Namen der neuen Kandidaten die Revue passiren, ohne in dieser Beziehung irgend eine Gewiß—

Abgereist; Der General-Major und Commandeur der Sten Division, von Hedemann, nach Erfurt.

titung.

1841.

heit andeuten zu koͤnnen. Eine einzige Thatsache ist außer Zwei— fel, naͤmlich die Agonie des Ministeriums, seine Spaltungen, seine e, Aufloͤsung. Unter den Kandidaten befindet sich einer, dessen Dancen, wie man uns versichert, sich vermehren. Dieser Kandi⸗ dat ist Herr Molé. Man behauptet sogar, daß ein Kabinet Molé in den Regionen beschlossen ist, wo sich die Kabinette bilden. Man versichert, daß es die Absicht sey, den Marschall Soult wo möglich an der Spitze des Kriegs-Departements zu erhalten und Herrn Mols das Ministerium der auswaͤrtigen Angelegenheiten zu uͤbertragen. Mit ihnen wuͤrden sich die Herren von Lamar— tine und Passy verbinden, welcher Letztere bereit seyn soll, sich von Herrn Dufaure zu trennen. Einé solche Combination wurde weder die vernunstigste, noch die am meisten parlamentarische seyn; aber eben deshalb halten wir sie für die wahrscheinlichste.“ Herr von Salvandy, der sich bei seiner Ernennung als Spa⸗ nischer Botschafter einer neuen Wahl als Mitglied der Deputir⸗ ten⸗ Kammer unterwerfen mußte, ist von dem Wahlkollegium zu Vogent⸗le⸗Rotrou aufs neue zum Deputirten ernannt worden. Sn Saberne ward an die Stelle des verstorbenen Herrn Saglio der ministerielle Kandidat, Herr Magnier, zum Deputirten ge— waaͤhlt. . 3 Dem Journal des Dabats wird aus London geschrieben daß Herr Bulwer, bisheriger erster Botschafts⸗Secretair in Pa⸗ ris, zum General-Secretalr des Gouverneurs von Kanada er⸗ nannt worden sey, daß man aber zweifle, ob er diesen Posten annehmen werde. Herr Wellesley, Sohn des Lord Cowley, bis— heriger. erster Gesandtschafts-Secretair in Stuttgart, waͤre, wie es heißt, schon zum ersten Botschafts-Secretair in Paris, an die Stelle des Herrn Bulwer, ernannt worden. Die Anfertigung eines General-Katalogs der Manuskrspte,

welche in den Bibliotheken der Departemental⸗Staͤdte aufbewahrt werden, wird mit der groͤßten Thätigkeit betrieben. Abgesehen von den Nachforschungen an Ort und S telle, zu denen der Mi— nister des offentlichen Unterrichts aufmuntert, sind auch mehrere Gelehrte beauftragt worden, sich nach den Staͤdten zu begeben die reiche Manuskripten-Sammiungen besitzen, um daselbst voll⸗ staͤndige und raisonnirende Kataloge, begleitet von Auszuͤgen aus den interessantesten unedirten Werken, aufzunehmen z Die hiesige Sparkasse erhielt in der abgelaufenen Wo neuen Zuschuüͤssen die Summe von 678,296 Fr. lungen beliefen sich auf 62,000 Fr. Boöͤrse vom 12. Oktober.

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Vor der

br Eröffnung war die Stimmung der Spekulanten entschieden 3 la haisse der Boͤrse selbst trat jedoch eine steigende Bewegung in den Ren— ten ein, und die Zproc. Rente schloß zu 79. 70. Die S panische aktive Schuld war gestern auf das Gerücht von einer Empörung in Madrid bis auf 261 zuruͤckgegangen. von der R. gierung puhllzirte telegraphische Depesche bewirkte ein Steigen bis auf 215. Zudem verbreitete sich das Geruͤcht, daß die Anhanger der. Lon igin Christine keine Fortschritte in Spanien machten, und. daß Navarra der Proclamation O'Donnell's unzufrieden

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15 sey, da es in derselben keine hinreichende B

Fueros erblicke.

. 6 Paris, 17. Ort, Die gestern eingetroffene telegraphi— sche Depesche aus Madrid hat die enthusiastischen Hoffnungen und den Eifer der hiesigen Christinischen Partei ein wenig abge⸗ kuͤhlt. Da der Aufstand in der S panischen Hau t nat ri h nicht zum Ausbrüche kommen und noch weniger niedergeschlagen werden konnte, ohne daß dadurch die Häupter und die einflußrei⸗ cheren Theilnehmer an der Christinischen Verschwoöͤrung blo gesteli⸗ wurden, so muß jenes verungluͤckte Unternehmen dem Regenten die erwuͤnschteste Gelegenheit uͤnd die wirksamsten Mittel gegeben hahen, seine Regierung zu befestigen und die Gegner derselben' un⸗ schaͤdlich zu machen, um dann seine Anstrengungen und Krafte mit verdoppelter Energie auf die Unterdruͤckung des Aufruhrs in den Graͤnz⸗Provinzen verwenden zu koͤnnen. Diese Folgerungen stellen denn die Schilderhebung O' Donnell's und der mit ihm ver⸗ buͤndeten Generale in das zweideutigste Licht, um so mehr als das eigentliche Volk sich noch uͤberall, mit Ausnahme von Bilbao und Vitoria, ganz ruhig verhaͤlt und auch in den genannten beiden Staͤdten dem Beispiele und Befehle der mit den Garnisonen einverstandenen Ayuntamiento's nur mit augenscheinlicher Lauheit folgt.

Die Stellung der Franzoͤsischen Regierung ist unter diesen Umstaänden eine sehr schwierige, insofern sie ihr Pflichten aufer⸗ legt, deren Erfuͤllung ziemlich schwer gemacht wird. Die gegen den Infanten Don Francisco de Paula in Bayonne ergriffenen Maßregeln sind der beredteste Beweis von den Verlegenheiten welche diese Lage der Sachen fuͤr das Kabinet Der Tuilerieen mit sich bringen koͤnnte. Wenn es wahr waͤre, daß, wie man sagt, gleichzeitig der Königin Christine eine Art Stadt Arrest gegeben worden, so wuͤrde dieser Schritt doch schwerlich als ein Zeichen der Unparteilichkeit oder als die Erfuͤllung einer nachbar— lichen Pflicht gegen die Spanische Regierung geltend gemacht wer⸗

den konnen; man wuͤrde darin vielmehr mit groͤßerem Rechte eine im Interesse der personlichen Sicherheit der Königin und im Ein— verständnisse mit derselben getroffene Maßregel sehen. ; Man spricht von iner Wiederanknuͤpfung der Unter handlun—⸗ gen uͤber einen neuen Zoll-Traktat mit Belgien, allein dieses Ge⸗ ruͤcht ist jedenfalls voreilig. Es versteht sich indessen von selbst daß, so lange Belgien allein steht, fein Anschluß oder doch seimẽ Annaͤherung an das Franzoͤsische Zoll⸗System das Ziel vieler ein— flußreicher Wuͤnsche und rüͤstiger Bestrebungen seyn wird. Der General Bugeaud hat bei seinem Aufbruche zu der Herbst-Expedition nur eine Besatzung von 1406 Mann, unter ihnen eine große Zahl von Rekonvaleszenten, in Algier zuruͤckgelassen. Die Einwohner der Stadt sind darkiber um so unzüfriedener, als die National⸗Garde taͤglich beinahe 200 Mann zur Besorgung des laufenden Dienstes, dem die kleine Garnison nicht gewachsen ist, stellen muß. Man glaubt sich bei dielen schwachen Vergheids= gungsmitteln auf eine Erneuerung der Scenen der Verwüustung gefaßt machen zu muͤssen, mit denen die Araber vor zwei Jahren den Krieg in der Umgebung von Algier eröffneten. Das Verbot