1841 / 345 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

r r

mentlich die in neuen eleganten Ausgaben erschiene nen Deutschen und ausländischèn Klasliker, ilustrirte Prachtwerke, Englischeu. Deut⸗

sche Taschenhbüch er, ͤ : Beliebfe und vielbegehrte Werke, wie: Becker“ Weltgeschichte; Rückert's, Uhland s, Cha

misso s, Grünes, Freiligrath' s, Geibel!“

ü. A. Gedichte; die Schriften von Tieck, St

der Graͤfin

ef⸗ fens, der Verfasserin von Godwie Castle, Hahn ⸗Hahn, Fre drike Bre⸗

Gedichte, Romane re.

2 5

1544

In dieser Fortsetzung von „Robin son's Leben und Abenteuer nach dem Englischen des De Fo „“ ist die zweite und letzte Haͤlfte des Originals neu bearbeitet und hiermit das beruͤhmte Werk zum ersten Male vollstäaͤndig in zeitgemaͤßer freier llebersetzung erschienen. Sie bildet zugleich eine Er⸗ gaͤnzung des Campeschen Buches, welches Robin— son's Lebensgeschichte nur bis zu seiner ersten Heim— kehr nach Europa erzaͤhlt.

Der erste Theil erschien im vorigen Jahre und

mere s; Prachtausgaben der Bivel, des Neuen erfreute sich sowohl des ungetheilten Beifalls im Pu Testaments, des Niebelungen-Liedes, der blikum wie auch lobender Urtheile von unparteiischen Geschichte des großen Friedrich, Laurent Zeitschriften (namentlich der allgemeinen Schulzei und Vernets Napoleon, Paul et V irginie, tung) über die gediegene Bearbeitung und das höchst

Tausend und Eine Nacht ꝛe. rꝛc., alle von anderen Buchhandlungen angekuͤndigten Werke, sind stets in sauber gebundenen oder gehefte ten Exemplaren vorraͤthig.

Von

so wie elegante Aeußere.

A. Eyssenhardt, u. d. Linden 4

2 5.

In unserem Verlage erschien 80 ben ein seln ilin

liches, nach der Büste im Palais royal zu Paris

Deutschen, Franzoͤsischen und Englischen ber sähogzraphirtes Borttait von

Kinder- und Jugendschriften

fuͤr kleine Kinder, wie fuͤr gereiftere, fuͤr Knaben welches in allen gen, in Berlin

so wie fuͤr Madchen, ist eine große Anzahl vorhan den. z. B. die Maͤhrchen der Bruͤder Grimm, Hley und Spekter's ðFabeln, Nieritz, Hou

wald, Agnes Franz u. A. Schriften; die besseren hand

Reisen; Werke naturhistorischen, geschicht lichen, mythologischen, Inhalts, sen d sind in vielen Exemplaren vorraͤthig, so daß allen Wuͤnschen und Anforderungen auf das beste entspro chen werden kann.

Bei Gerhard in Danzig erschienen so eben und sind in allen Buchhandlungen, zunaͤchst in der Stuhr schen, Berlin, Schloßplatz 2, Potsdam, Hohenweg str. 4, zu haben:

Froͤhlich und Wohlgemuth! Beitraͤge zur Er

heiterung geselliger Zirkel von L Arronge. gr.) 12. 2 Hefte à 75 Sgr.

Eine Sammlung scherzhafter Gedichte zum Vortrage. Königl

des Bi Fe

Geschichte und Charakteristik schofsmörders Kuͤhnapfel, von dem fensor desselben, Justiz⸗Kommissar Porsch. 8 brosch. 10 Sgr.

1

ueber Preßfreiheit und Censurgesetze, von

W F. Berne re 8. br 5 Sgr.

Sammlung von Aufgaben, geordnet nach der Wurst-Beckerschen Grammatik, und kurzgefaßte Aufstellung der orthographischen Regeln. Fuͤr Schuͤler der Elementar- und Volksschulen, von F. A. Wilde. 3te Auflage. 8. 5 Sgr.

Ist bereits in viele Schulen eingefuͤhrt

Rechenaufgaben fuͤr Schuͤler der Elementar-

schulen, von F. A. Wilde. 8. 35 Sgr.

In unserem Verlage erschienen die von der Steyer märkischen Musik Gesellschaft mit so vielem Beisall ausgesührten Fänze, als

I. Eisenbahn- Dampf-Galopp, 5 Sti, ngarischer Marsch, 5 Stzr., Schnell Galopp, 5 Sgr., Kettenbrücke 6a

pp, 73 Sgr., für's Pte. arr.

sägernrstralse No. 67 E d. Bote 39 16 B ck Ecke d 0be! VWallstr. Buch . 8 1. Musikhdlg

6 un g

I ost 1

Im Verlage der Schulzeschen in Oldenburg ist so eben erschienen: Neapel und die Meapolitaner, oder Briefe aus Neapel in die Heimat von Dr. Karl August Mayer.

Zweiter Band Mit Plane der Umgegend von Neapel und 1 Mu

sikbeilage. gr. 8. 31 Bogen geh. 2 Rthlr. 15 Sgr.

Die guͤnstige Aufnahme, die dem im vorigen Jahre erschienenen Isten Bande dieses interessanten Buches wurde und die ausgezeichnetste Anerkennung, die dem selben alle kritischen Zeitschriften De ten, werden auch diesem zweiten Bande ohne Zwei fel zu Theil werden durch mehrere nicht zu beigefuͤhrt wurde und wir zu entschulLdigen bitten. Allen Freunden einer geistreich unterhaltenden Lek-— tuͤre durfen wir das nun komplette Werk

mit Recht empfehlen

oͤslin ist erschienen und in Berlin

Bei C. G. Hendeß in K durch L. Hold Landwirthschaftliche doppelte Buchhaltung,

vollstäͤndige Anleitung

1 Buchhandlung

Die werthvollsten und am meisten gesuchten, 10 Sgr.

lie lie Bildnisse

geogräaphischen Chin. zum Nutzen und Vergnuͤgen der Jugend, 15 Ig: rautwein C Go

Ghristobh, Ritter von Gluck, Buch-, Musik

namentlich Breite Stralse No. 8,

auf Chin. Papier für 15 Sgr., z

*

und Kunst-Ilandlun-

ür

u haben ist, Köͤnigl. Hofbuchhaͤndler in Berlin, Franz. Str. 21:

Gleichzeitig empfehlen wir auch (olgende selir alin-

15 gäanini, Radziwill,

lap), 15 Sgr.

z neon Rung

Rolsstral 6 2

nlhag

von Wiebe

1 l

56h. Seb, Bach fir s Bgr. Bern 10 Sgr.

81 21 1

Bei Otto Wigand in Leipzig ist neu erschienen

Mittler (Stechbahn . mr gr g h rr

fuͤr

und in allen Buchhandlungen zu haben, in Berlin bei E. S.

1

der Landwirthschafts-Wissenschaf t

ö. die Besitzer kleiner laͤndlicher oder bäuerlicher Guter.

Zum Selbst- Unterricht fuͤr denkende und betriebsame

)

X

8

Wirthe.

Von C. G. W. Dantz preuß. Oekonomie⸗Kommissarius des eisernen Kreuzes, des Kaiserl. Russischen

St. Georgen ⸗-Ordens ze.

Genng, ich geb' Siehe zu

Mit Abbild. gr. 8. 1841. geheftet 2 Thlr. 25 Sgr

ö

Dir's,

Bde

h theslnng, theilung der Landwirthschafts Wissenschaft.

II. Abtheilung. Von der Bodenkunde.

III. Abtheilung. Duͤngerlehre, oder von Kenntniß, Wahl, des Duͤngers.

lv. Abtheilung (Gewaͤchskunde oder gungslehre der Pflanzen und Gewaͤchse.

V. Abtheilung. Lehre von der Viehzucht

Vl. Abtheilung. Von dem landwirthschaftlichen =

Haushalt oder Wirthschafts-Betriebe

In der Sanderschen Buchhandlung straße 73, ist eben erschienen:

Nelkenbrecher Taschenbuch

der

Maaß-⸗, Gewichts

Geld und Fondscours

fuͤr

1nd

er Wechsel

Banguiers Kaufleute.

1

c

der Bereitung und Verwendung

les zu erweitern.

und Muͤnzkunde,

Von der Begruͤndung und Ein

Erzeu

Wilhelms

Ritter

daß Du es brauchst!! In Umschlag

(Konturen einzl. Baumpartieen) 10 Sgr. (ausgeführte Theile von Bäumen) 12 Sgr. (Vorgruͤnde und Wasserpflanzen) 15 Sgr. ; eft (Umrisse und zugleich vielfach geäußerten Wünschen zu begeg⸗ Ausgefuͤhrte nen, haben wir uns entschlossen, die gegenwaͤrtige usammenge- neue Ausgabe bis zur Ostermesse 1812 zu dem fruͤ Ge- heren wohlfeilen Subseriptions-Preise von 2 Thlr.

(Vollstaͤndige Baͤume) 177 Sgr. 55 H von Landschaften) 20 Sgr. ( z 3

Zauber verliehen.“ (Blaͤtter f. Literatur. 1811. Nr. 51.)

28 Heft

6s Heft Landschaften) 25 Sgr. Alle 6 Hefte

nommen in elegantem Einband nur 3 Thlr.

Um den Liebhabern eleganter Taschen Ausgaben,

Zs Heft welche die Schriften Th. Körner 's in diesem Formate 15 Heft noch nicht besitzen, die Anschaffung zu erleichtern

niale Auffassung, treue Abbildung der Natur und 25 Sgr. (2 Thlr. 20 9 Gr. zu erlassen. Nach Ver⸗ sehr sorgfaltige Ausfuhrung zeichnen diese Hefte aus, lauf dieser Zeit tritt der Ladenpreis von 373 Thlr. ein.

den bis jetzt nichts Achnliches an die Seite zu setzen ist. Auch der Herr Professor Schirmer, dem wohl ein kompetentes Urtheil hieruͤber zusteht, spricht sich sehr günstig uͤber dies Werk aus und sagt un ter Anderem: „Eine gewandte Technik und geschmack volle Zusammenstellung der landschaftlichen Natur machen es nicht nur fur alle Schuͤler geeignet, son⸗ dern es ist auch den Dilettanten insbesondere anzu empfehlen, weil es seiner Faßlichkeit wegen, ohne große Nachhuͤlfe eines Lehrers, den Schuͤler zur schnelleren Auffassung der Natur fuͤhrt.“

w . 8 * . Geeignete Festgeschenke aus dem Verlage von Alerander Duncker,

Emanuel Geibel

G e d i ch l

8. eleg geh. 1 Thlr.

Vollendung der Form, Reinheit und Wohllgut der Sprache, Abrundung und Melodie des Verses, eben so wie Klarheit und meisterhafte Durchfuhrung der Gedanken, Zartheit und Innigkeit der Empfin dung, prachtvolles Kolorit, Reichthum an schoͤnen Bildern, Waͤrme und Lebendigkeit der Anschauung haben Geibel's Gedichten einen unwiderstehlichen,

Von Ida Gräfin Hahn - Hahn sind neuerdings erschienen: ö Eine Arabeske. steif geh. 6 Thlr Gräfin Faustine Reisebriefe. d The .

8. eleg. geh 2 Thlr 1 2 Thlr.

Rechte. Ulrich. 2 Thlr 2 Thle. 8. el. geh 2 Gedichte. . 8. eleg. geh. 1, Thlr. Kopisch, der ausgezeichnete Uebersetzer des behauptet unter den Deutschen Dichtern der Gegen

3, Thlr.

von noch bis zur Preise von 2 Thlr. 25 Sgr. zu denpreis Dante, betragen. J

,

Erster Band: Vorwort des Herausgebers (in wel chem derselbe vieles fuͤr die Bildungs-Geschichte des Dichters Wichtige beibringt und namentlich sehr interessante Auszuͤge aus Briefen des Va ters an den Sohn, so wie mehrere Briefe Goe the's uͤber ihn und seine Arbeiten mittheilt). Charakteristik und Biographie des Dichters, von C. A. Tiedge und dem Bater des Dichters. Leyer und Schwert. Vermischte Gedichte.“ Nachtrag: ungedruckte Gedichte, Charaden, Raͤthsel, Logogryphen, Jugendscherze,

Zweiter Band, Trauerspiele: Toni. Suͤhne. Zriny. Hedwig.

Dritter Band, Trauerspiele: Rosamunde. Joseph Heyderich. Lustspiele: Die Braut. Der gruͤne Domino. Der Nachtwaͤchter. Der Vetter aus Bremen. Die Gouvernante.

Vierter Band, Opern: Das Fischermaͤdchen.

Der vierjaͤhrige Posten. Die Bergknappen.

Alfred der Große. Der Kampf mit dem Drachen. Erzaͤhlungen: Hans Heilings Fel sen. Woldemar. Die Harfe. Die Reise nach Schandau. Muͤndliche Erzaͤhlungen, schriftlich bearbeitet von Karoline Pichler: Die Tauben. Die Rosen. Briefe des Dichters aus den letzten Lebensjahren bis zu seinem Tode.

Zugabe: Gedichte Deutscher und Englischer Dichtér auf Theodor und Emma Korner. Eng lische Uebers. einiger Gedichte Th. Köͤrner's.

Zugleich zeigen wir ergebenst an, daß die bekannte

Pracht - Ausgabe von Körner e Röerken in Einem Bande

Die

h I. J . . 5 auf Maschinen⸗Velinpapier, mit dem wohlgetroffenlen Bildnisse des Dichters in Stahlstich und einem Fage

simile seiner Handschrift, welcher bereits drei Auflagen erschienen sind Ostermesse 1842 zum Subseriptions haben ist. Der La gleichfalls 3 Thli

dieser Ausgabe wird

Beide Ausgaben eignen sich durch elegante Am

wart einen so ehrenvollen Platz, daß die Hindeutung stattung ganz vorzuͤglich zu angenehmen Fest. auf das Erschienenseyn einer Sammlung seiner Geäschenken ünd halten wir stets sauber gebunden« dichte genuͤgen wird, den Kreis seiner Leser um vie⸗ Exemplare davon vorraͤthig.

,, . Oberschenk und Kammerherr Sr. Majestaͤt des Koͤnigs Reise nach Paris, Granada, Sevilla und Madrid, zu Anfang des Jahres 1841. Mit Titelkupfer. 58. Velinp. geh. Auch unter dem Titel: Fluͤcht ige Bemerkungen eines Reisenden. 2r Band. Alle Zeitschriften sind bereits voll des Lobes über dies intereffante Werk des Herrn von Arnim. Das

2, Thlr

Fluüͤchtig

c. selbe reiht sich den beliebtesten Schriften dieser Gat

Herausgegeben von F. Wolff und mit neuen Muͤnz

tabellen versehen von H. L. Kandelhar dt Koͤnigl. Preuß. Haupt -Muͤnz⸗Wardein. 16fe Aufl. brosch. 2 Thlr. 77 Sgr.

Die gegenwaͤrtige Ausgabe ist vielfach vern

lehrt

und berichtigt und unterscheidet sich von den fruͤhe

ren

Nachrichten uͤber Wechsel-⸗ und Fondseourse, Staats

f

Deutschlands zoll- arbeitet und die bermünzen

1

dessen verspaͤtete Erscheinung 20 Gulden ö beseitigende Umstaͤnde her- denfuß berechnet. . ; Naturgeschichtliches Lesebuch in Beschrei⸗

eine jede Landwirthschaft nach den Grundsaͤtzen der

doppelten oder Italienis schaft zu berechnen; die dazu erforderlichen Buͤcher einzurichten, zu fuͤhren, abzuschließen und die Sal⸗ dos von neuem vorzutragen; von Ernst Ludwig Beckmann, Gutsbesitzer, vormals Kaufmann in London. J , ; Ihr. Es ist in den merkantilischen Geschaͤften laͤngst ent schieden, daß eine richtige spstematische Aufzeichnung der Geschäfte, welche zu klaren und überzeugenden NResultaten fuͤhrt, den groͤßten Nutzen gewaͤhrt, in dem den Kaufmann nichts mehr beruhigen und sei⸗ nen Unternehmungen Festigkeit geben kann, als eine genaue Einsicht in den zusammenhang und die Er folge seines Wirkens. Besitzer von großen Gütern werden diese schätzbare Anteitung gewiß mit Ver— gnuͤgen aufnehmen und dankbar benutzen; aber auch Besitzer von kleineren Landgütern wird es nicht ge⸗ reuen, sich diese schaͤtzbare Schrift angeschafft zu haben.

Im Verlage des Unterzeichneten ist so eben er— schienen: ö Robinson's letzte Schicksale. ö von

, e e r,

nach dem Englischen des De Fos bearbeitet von F. Bei Karl Heymann Rauch und Fortsetzung der Campeschen und anderer von Hosemann. ; ; Kolorirt und in Prachtb and gebunden 1 Rthlr. Der Landschafter.

Ausgaben. Mit 19 Abbildungen

10 Sgr. Mit schwarzen Abbildungen 25 Sgr. zwei Titelbildern 177 Sgr.

schen Buchhaltungs- Wissen⸗

(

ö .

Mit

chulden und Bankwesen.

Die Muͤnztabellen sind aufs sorgfaͤltigste neu

Werthe der Rechnungs zuerst außer im 135 Thaler allch im 24

hier:; . im und im 14 Thalerfuß

besonders durch großere Ausfuͤhrlichkeit in den

und hat beim Pu

tung auf die wuürdigste Weise an t sofort

blikuüm die anerkennendste Theilnahme dem Erscheinen gefunden.

CC B Fg 1 ss¶ů ch

Realschule in Berlin

Professor an der Königlichen Gedichte fuͤr die Jugend.

Mit 6 Bildern. 8. elegant gebunden. 15 Thlr.

/ Diese fuͤr den Standpunkt der Jugend mit dem

bewahrten Takt des Herausgebers veranstaltete Zu

sammenstellung von Poesieen ausgezeichneter Dichter,

be namentlich der Gegenwart, kann als nuͤtzliches und

und Sil

oder

vassendes Festgeschenk nicht genug empfoblen werden. Fuͤr den Gebrauch in Schulen ist eine wohlfeile Aus gabe veranstaltet.

Bei Th. Chr. Fr. Enslin in Berlin ist erschie

bungen und Erzaͤhlungen aus dem Thierxreich. nen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:

Fuͤr die Jugend bearbeitet

Gebunden 1 Tölt, 19 Sgr. Fruͤher ist daselbst erschienen:

Leben und Lieder von Paulus Gerhardt

Hergusgegeben von E. C. G.

voi A. Hilter Mit mehr als 00 eingedruckten Holischnitten.

,

Mit Paul Gerhardts Bildniß, einem Faesimile

seiner Handschrift u. 9 Musik-Beilagen 20 Sgr.

C. F. in drei Buͤchern.

2 Thlr.

Gellerts Fabeln und Erzählungen = Genau mit dem Originale

verglichen und mit dem Leben des Dichters be

gleitet von E. C. G. Langbecker. Gebunden ohne Kupfer 15 Sgr. Mit 12 pfern nach Chodarincky, schwarz 221 lorirt 1 Thaler.

17te Aufl.

K

So eben ist erschienen und durch alle Buchhand

Ferd. Muͤller Nr. 23, Muller's Buchhandlung in Stargard: Dreizehnter Jahrgang. k Taschenbuch füuͤr das Jahr 1842. Von

,

Mit 7 Stahlstichen von Beyer, Heßloͤhl, Hofmeister, Jaquemot, Schuler, nach Zeichnungen von Fellner,

Hasselwander, v. Schwind und Wendling

lungen zu beziehen, in Berlin durch die Enslin sche Buchhandlung

12. Elegant geb. mit Goldschnitt in Futteral

2 Thlr. 15 Sgr.

Inhalt: Emmanuel d'Astorga. pels Fall. Stuttgart.

Empfehlenswerthes Weihnachtsgesch

ist erschienen und in allen guten Buch- und handlungen zu haben:

Heilige Geiststroße ?

8 V

e 1 J J

ni, gestochenen Bildnisse des Dichters und einem Face

„Breite Str. durch dieselbe in Kuͤstrin und durch Ferd.

Konstantino⸗

Hallbergersche Verlagshandlung.

(

r. inst⸗ Von Julius Tempeltei.

Eine Reihefolge von Vorlegeblaättern, vom Umriß bis zur vollendeten Ausführung. ä1stes Heft

Andachtsstunden fuͤr . Fan n il . n evangelischer Konfession Mit besonderer Ruͤcksicht Verhaͤltnisse des weiblichen Geschlechts begrbeitet und Majestaͤt der Königin zugeeignet

Christliche

von

35 . ü tn, Diener des goͤttlichen Worts.

Mit einem sehr schoͤnen Titelkupfer In Umschlag broschirt 75 Sgr

D 1

2 Thlö. )

Bei Hoffmann C Campe in Hamburg ist so

eben erschienen und in Berlin bei C. H. Jonas, Werderstr. Nr. 11, der neuen Bauschule gegenuͤber, zu haben: Pdhls, Dr. M. Das Recht der Actien Gesellschaften, mit besonderer Ruͤck sicht auf Eisenbahn ⸗Gesellschaften. 3 .

Empfehlenswerthe Weihnachts-Geschenke. Im Formate der neuesten Taschen⸗Ausgabe von Schillers Werken sind so eben vollständig er schienen: . .

TF he dor 3 Wer

J 1 Im Auftrage der Mutter des Dichters herausgege— ben und mit einem Vorworte begleitet von

Karl Streg fuß. ; Zweite rechtmäßige Gesammt-Ausgabe in 4 Baͤnden, Auf Maschinen⸗Velinpapier, mit dem sauber in Stahl

simile seiner Handschrift. In farbigem Umschlag geheftet. . Subseript ions Preis, guͤltig bis zur Oster-Messe 1842,

nach gr

Erster

Dritter Abschnitt. Vierter Abschnitt. Fuͤnfter Abschnitt.

Sechster Abschnitt.

Ste Siebenter Abschnitt.

Achter Abschnitt. Preußen Neunter Abschnitt.

Zehnter Abschnitt. von Eilfter Abfchnitt

Zwoͤlfter Abschnitt.

Nachtrag.

2 Thlr. 25 Sgr. 2 Thlr. 20 gGr. Kuͤnftiger Ladenpreis 37 Thlr.)

Nicolaische Buchhandlung in Berlin

Bruͤderstr. 13, Elbing, Braunsberg und Thory

tenen uni

In Unterzeichnetem ist so eben erschiene

alle Buchhandlungen versandt worden:

St ssch e

. 8

nach den Ergebnissen der Jahre 18 D argestellt von ig fried brochirt. Preis 4 Fl. 20 Sgr. Abschnitte des Ir Erste Abtheilung Bewegung der Bevdlkerung Gi nl eit ting Abschnitt. Die Bevolkirung beider Geschlechter, des Militairs 1

zahl h Vertheilung nach dem Flaͤchen - Inhal

Haupt

ach Del An 1nd

Zweiter Abschnitt. Das Verhaͤltniß der

Marktflecken, Dorfer, Häuser und Familien Flaͤchen Inhalte. Bevdlkerung gions-Verschiedenheit. Anzahl und Verhaͤltniß de Geburten in ihren verschiedenen Beziehungen Anzahl und Verhältniß de Trauungen in ihren verschiedenen Beziehungen Anzahl und Verhaͤltnißnd Sterbefaͤlle in ihren verschiedenen Beziehungen ö . and und Beschäftigung der Bevolkeru Haupt-Uebersicht der ver schiedenen Kategorieen und Beschaͤftigungen im Jahre 1831 und 1837 Geistlichkeit. Beamte. Das Militair Gewerbe und andere beson dere Beschaͤftigungen. Lehr Erziehungs- uni Bildungs Anstalten. J Summarische Uebersichten der Bevöl kerungen im Jahre 1840. 1) Wohnorte, Haͤuser und Familien, 2) Bevdlkerung nach dem Ge schlechte, des Militairs und ihrer Vertheilung nach dem Flaͤchen-Inhalte. 3) Geburten. 4) Trauun gen. 5) Sterbefaͤlle. 6 Ein⸗ und Auswgnderun gen. 77 Bevoͤlkerung nach der Religions-Verschie denheiten. 83) Nachweisung der in militairischer Hinsicht klassifizirten mannlichen Bevdlkerung in den der Militgir-Conseription unterliegenden Pro vinzen. 9) Geistliche, Adelige, Beamte und Ho norgtioren, Handwerker und Kuͤnstler, Bauern. Stuttgart und Tuͤbingen, Oktober 1841. J. G. Cottascher Verlag In Berlin vorraͤthig bei E. H. Schroeder, Lin den 23 im Jagorschen Hause.

Mit dem Jahre 1812 beginnen die R 8 . eine Zeitschrift fuͤr die gebildete Welt, herausgegeben von Rob. Heller, wöchentlich S Rummern, einschließlich des Literatur blattes) den fuͤnften Fahrgang.

Alle Buchhandlungen, in Berlin (Stechbahn 3), Bromberg und Posen E. S. Mittler, und Post Aemter nehmen Bestellungen darauf an. Preis des ganzen Jahrgangs 10 Thlr.

Leipzig, November 1841. F. A. Leo.

Preußisch

K

345.

Fnuhalt.

Amtliche Nachrichten.

Frankreich. Paris. General Bugegud. Pairshof. Prozeß Quenisset.

Großbritanien und Irland. London. Hofnachrichten. Be richtigung hinsichtlich der Abreise des Bischofs Alexander. Beaumont Smith's Erklärungen uͤber die Faͤlschung von Schatzkam mer⸗Scheinen. Lady Durham *. Vermischtes;. .

Belgien. Brüssel. Repraͤsentanten Kammer. Das Cockerillsche Etablissement in Seraing.

Deutsche Bundesstaaten. Vertrag zwischen Sachsen und Griechenland. Exzeß gegen Herrn von Luͤtken. Göͤttingen. Karlsruhe. Populaire Vorlesungen,.

Oesterreich. Wien. Reductionen beim Heere. Straf⸗Gesetz gebung und Gefaͤngniß Verbesserung in Ungarn. Schreiben aus Wien. (Sir Rob. Gordon in Wien und Fuͤrst Esterhazy in Lon don.) Triest. Diesjaͤhrige Schifffahrt von Triest.

Schweiz. Bern. Einfluß der Genfer Ereignisse auf die benach barten Laͤnder. Der neue Paͤpstliche Nuntius.

Italien. Florenz. Der Großherzog wieder in Neapel

RVereinigte Staaten von Nord⸗Anierika. Haupt⸗-Erorte rungsfragen fuͤr den bevorstehenden Kongreß. Berichtigungen und Erläuterungen hinsichtlich des Jager⸗Bundes.

Ostindien. Drohende Stellung der Birmanen und Briten gegen einander. Verhaͤltniß der oͤstlichen Granzstagten zum Britisch Sstindischen Reich. Beschwichtigte Unruhen im Decan Weitlaͤuftigere Communication mit der Britischen Expedition in China. Ruhe in Sind und Afghanistan. Vermischtes.

Vermischtes.

Schreiben aus Leipzig. (Handels Hannover

Universitaͤt.

Eng

England. Paradoxe Eingeborene. Handel.

die Australischen Niederlassungen von siognomie des Landes und seiner Natur. lische Colonisation. Sydney. Bevdlkerung.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestät der Konig haben dem Amtsrath Rabe zu Schneitlingen, im Regierungs-Bezirk Magdeburg, und dem prak ischen Arzt r. Tappert zu Berlin den Rothen Adler-Orden ierter Klasse Allergnaͤdigst zu verleihen geruht.

Angekommen: Se. Durchlaucht der General-Lieutenant

Gouverneur von Magdeburg, Prinz George zu Hessen, Magdeburg.

Koͤnigl. Franzoͤsische Minister-Resident an den Groß

herzogl. Mecklenburgischen und Oldenburgischen Hofen und bei den

freien Hansestaͤdten, von Tallenay, von Leipzie Cle Rll dnüllse ll ü dul !!, b b! V null Y 1 VI Ve 9.

Zeitungs Nachrichten. Ausland.

Frankreich.

Paris, 7. Dez. Ueber die Erklarung des hinsichtlich der Reise des Generals Bugeaud nach Frankreich ä4u ßert sich der ̃ fran Kais in folgender Weise: „Also Afrika wird keinen ren General-Gouverneur erhalten, und man will die Erfolge, welche kuͤrzlich erlangt sind, nicht Luͤgen strafen. Wenn aber der General Bugeaud das Vertrauen der Regierung behalten, wenn er die wahrhaften Interessen der Ko— lonie verstanden hat, warum entfernt man ihn auch nur einen Tag von Algier? Der Messa ger erklaͤrt diesen mindestens unzeitigen Urlaub dadurch, daß Herr Bugeaud auf sein Gesuch an den ersten Arbeiten der Kammer Theil nehmen werde. Die Regie— rung wirft also auf den General-Gouverneur die Verantwortlich— keit fuͤr eine Abwesenheit, die gerade in die Epoche faͤllt, wo in der Kolonie die Organisations-Alrbeiten beginnen. Was uns betrifft, so sind wir durch diese auffallende Erklarung nicht zufriedengestellt. an, ob das Ministerium Herrn Bugeaud herbeschieden, oder ob Herr Bugeaud verlangt hat, herzukommen, denn jedenfalls stand es der Regierung frei, eine solche Entfernung nicht zu erlauben. Es kann dem General Bugeaud in der That daran egen, seine Pflichten als Deputirter zu erfuͤllen, und indem er den Posten eines General-Gouverneurs annahm, hatte er vielleicht nicht ge— meint, auf seine parlamentarischen Functionen verzichten zu wol— len. Aber dem Ministerium kam es zu, ihm vorzustellen, daß es nicht moͤglich sey, zu gleicher Zeit die Franzoͤsische Regierung in Algier und Excideuil in der Deputirten-Kammer zu vertre— ten. Etwas Anderes ist es, Gesetze zu machen, und etwas Anderes, sie anzuwenden. Wenn ein Mann von der exekutien. Gewalt die große Mission erhaͤlt, jenseits des Mittelländischen Meeres ein an Frankreich geknuͤpftes Reich zu gruͤnden, so muß er sich derselben ganz widmen. Er muß Krieg fuͤhren, mit Hinblick auf den Frieden; er muß er— obern, um zu herrschen, und nicht blos, um ganze Länder-Strecken zu verwuͤsten; er muß die Beziehungen der Stämme und der Personen unter sich ordnen; er muß die Justiz und die Admini— stration organisiren; er muß den Boden ausbzuten, durch Ord⸗ nung und Sicherheit die Industrie herbeirufen und zu gleicher Zeit die Militairmacht und die Civilmacht entwickeln; das ist der Zweck. Wird man ihn wohl erreichen, wenn man jaͤhrlich den General— Gouverneur andert, oder wenn man ihn seinen Functionen ent— reißt? Wenn der General Bugeaud nicht Deputirter wäre, so wurde man keinen plausibleren Grund haben finden koͤnnen, um ihn den ernsten Pflichten, die ihm auferlegt sind, zu entziehen. Man muß daher die Schuld weniger dem General Bugeaud und

181

Messager

Unseres Erachtens kommt wenig darauf

Allgemeine Stunts

13 ten D

Montag den Dezember

dem Ministerium, als unserem parlamentarischen Gesetze zuschrei— ben. Das Beispiel des Herrn Bugeaud ist nur ein Argument mehr zu Gunsten der Meinung, welche verlangt, daß man die le⸗ gislatiben Inkompatabilitaͤten ausdehne und nicht erlaube, daß sedes öffentliche Amt mit dem Deputirten-Mandat kumulirt wer— den koͤnne.“

Herr von Lamartine ist gestern in Paris eingetroffen und hatte gleich nach seiner Ankunft eine lange Konferenz mit dem Grafen Mols. Er soll sich uͤbrigens unverhohlen gegen Jedermann da— hin äußern, daß er die Kandidatur fuͤr die Praͤsidentschaft nicht annehmen werde.

Herr von Lamennais wird in einigen Tagen St. Pelagie ver lassen, da die uͤber ihn verhaͤngte einjaͤhrige Gefängnißstrafe ihrem Ablaufe nahe ist.

Ein Privatschreiben aus Bayonne meldet, daß Espartere zwei wichtige Maßregeln ergriffen habe, namlich die Auflbfung der Cortes und die Umgestaltung des Ministeriums. Herr Olozaga, gegenwartig Gesandter in Paris, soll zum Conseils-Praͤsidenten bestimmt seyn.

Boͤrse vom 7. Dezember. zaren die ganze Boͤrse hindurch die Renten ausgeboten, irgend eine politische Nachricht zirkulirte. Die 3 proc. Rente schloß zu 78. 45. (Cod

Don deta- he.)

21 7 7. * 14 zu Anfang der

der schon

Pairshof. Sitzung vom 6. Deze heutigen Sitzung ward der Angeklagte Considére verhoͤrt, aus dem Darmésschen Prozesse her bekannt if

Frage: Besuchten euch nicht Martin und Fougeray? Ant wort; Dessen erinnere ich mich nicht. Fr. Kennet ihr keinen eu rer, Mitangeklagten? Antw. Ich kannte keinen von ihnen vor meiner Verhaftung. Fr. Ich muß euch daran erinnern, daß ihr, als ich euch im Laufe der Instruction verhörte, jede Antwort verwei gert und hinzugefuͤgt habt, daß ihr euch nur vor dem Pairshofe er klaͤren wolltet. Der Augenblick, die Wahrheit zu sagen, ist gekom men. Antw. Ich werde auf alle Fragen antworten, welche der Herr Praͤsident mir stellen will. Fr. Die Personen, welche ich euch vorhin genannt habe, sind zu verschiedenenmalen bei euch gewe sen. Man hat bei euch und mit euch von einem Angriffsplan gegen die Regierung gesprochen, und ihr habt bemerkt, daß die Ausfuͤhrung dieses Planes wohl 1200 Fr. kosten konne, und daß ihr, obgleich nicht wohlhabend, wohl 100 Fr. finden wurdet, um zu solchem Werke bei zusteuern? Antw. Ich habe dergleichen Dinge nicht sagen konnen. Ich bin arm; ich habe mir Alles versagt, Buͤcher, Journale u. s. w., und das geschah gewiß nicht, um mich der Fabrication von Bomben oder von Pulver hinzugeben. Fr. Habt ihr nicht eines Tages zu Ba— zin gesagt, er solle in der Vorstadt unter den Arbeitern verbreiten daß ihr naͤchstens in ihr Viertel kommen wuͤrdet, um sie zu sam meln? Antw. Niemals habe ich dergleichen Reden gefuhrt. Fr. Versammelten sich nicht gewohnlich Sottigbends die Deitglieder der Gesellschaft bei euch, um von ihren Geschaͤften zu sprechen? Antw. Ich muͤßte eben so wahnsinnig gewesen seyn wie die, welche das Attentat begangen haben. Sie kennen meine Lage; meine Frau kann nicht zwei Schritte aus dem Hause thun, sie kann nicht einmal auf den Markt gehen, ohne daß ihr zwei Polizei- Agenten folgen; wenn ich nach den Steinbruͤchen ging, so waren augenblicklich In spektoren hinter mir her. Ich ward von mehr als 10 Personen be aufsichtigt. Fr. Was hattet ihr in den Steinbrüchen zu thun Antw. Ich ging taͤglich dahin, um meine Ziegen grasen zu lassen. ener Ort eignet sich ziemlich gut zu Versuchen mit Pulver? Antw.: Es giebt, im Gegentheil, wenig Orte, wo man mehr de Blicken der Arbeiter und der Spaziergaͤnger ausgesetzt ist. r General⸗Advokat Boucly: Ihr habt Darmes gekannt? Antw. Ja, mein Herr, und Sie auch ... (Unterbrechung) denn ich stand mit ihm in diesem Saale vor Gericht. Der Praͤsident zu Bauzer: Ihr hoͤrt, was Considére sagt; er leugnet, daß ihr bei ihm gewesen waͤret. Bauzer: Ich bin nur zufaͤllig da gewesen, und ich weiß nicht, ob er mich gesehen hat. Fr.: Und ihr, Fougeray

Fougeray: Ich bleibe bei dem, was ich gesagt habe; ich war drei bis viermal bei ihm. Fr.: Und habt insgeheim Unterredun gen mit ihm gehabt: Antw.: Ja, Herr Praͤsident. Fr.: Er hat euch einen Plan zu einem Angriff gegen die Regierung aus einandergesetzt? Antw.: Ja, mein Herr, das ist die Wahrheit. Considere: Das ist falsch! Ihr seyd ein Elender! Fouge ray: Ich ein Elender? Weil ich die Wahrheit sage? Ihr seyd ein Luͤgner Nachdem hierauf noch der Angeklagte Bazin verhoͤrt worden war, der sich aufs Leugnen legte, ward mit dem Zeugen Verhoͤr begonnen.

Der General-Lieutenant Schneider ward zuerst vernommen und sagte in folgender Weise aus: Am Montag den 13. September begab ich mich nach der Barriäre du Trone, um die Prinzen zu em pfangen und zu eskortiren. Bei ihrer Ankunft ward der General Dariule mit allen Stabs⸗-Offizieren detachirt, um den Zug zu eroͤff—— nen. Der General Pajol und ich, wir blieben, um die Prinzen zu begleiten; er ritt zu ihrer Rechten und ich zu ihrer Linken, der Herzog von Aumale befand sich in der Mitte; rechts neben ihm der Herzog von Orleans und links der Herzog von Nemours. So ritten wir alle funf in einer Linie und nur der Herzog von Aumale um eine Kopflaͤnge voraus. Etwas hinter mir, zu meiner Linken, be fand sich der Oberst-Lieutenant Levaillant, und der Kopf seines Pferdes deckte meinen Koͤrper. Als der Zug bei der Rue Traver⸗ siüre angekommen war, hoͤrte ich ploͤtzlich zu meiner Linken und ganz dicht neben mir einen Schuß fallen. Als ich mich umwandte, sah ich, wie das Pferd des Oberst⸗Lieutenants sich baͤumte und hintenuͤber stuͤrjte. Der Kopf desselben war von der Kugel durchbohrt. Der Oberst Lieutenant war nicht verwundet und bestieg augenblicklich ein anderes Pferd. Meine Aufmerksamkeit war durch dieses Ereigniß gaͤnzlich in Beschlag genommen; ich beschaͤf tigte mich mit nichts Anderem, und sah den Moͤrder nicht. Nachdem der Zug zwei bis drei Minuten lang angehalten hatte, setzte er sich wieder in Bewegung, und nun erst machte mich Jemand darauf auf merksam, daß mein Pferd auch verwundet worden sey. Ich sah in der That, daß die Kugel in den oberen Theil der linken Schulter eingedrungen war. Ich bestieg sogleich ein anderes Pferd und nahm dann meinen Platz in dem Züge wieder ein, der durch kein anderes Hinderniß weiter gestort wurde. Wenn der Moͤrder eine Sekunde fruͤher gefeuert haͤtfe, so waͤre wahrscheinlich der Herzog von Aumale getroffen worden.

Der Oberst⸗Lieutenant Levaillant erzaͤhlte in derselben Weise, wie der General Schneider, den Einzug des Regiments und sagte dann weiter: Bei der Rue Traversire angekommen, ward links neben mir ein Schuß abgefeuert, ohne daß ich die Person bemerkt hatte, die den Schuß ihat. Mein Pferd stuͤrzte. Eine Menge von Personen um— ringten mich und halfen mir wieder auf. Ich sah nun, daß die Ku—

Zeitung.

l . Pferde durch den Kopf, gegangen war, und bestieg sogleich n, ,, n. fin et lg won rleans wendete sich zu den Truppen r, ,, ,, ter, Stimme: „Gewehr am Fuß! Und daß sich Bewenlnng Uhren zr, Man hielt einige Lanziers zuruͤck, die schon eine Bern egung vorwärts gemacht hatten.

. e egen m Munizipal Garde; Ich stand zamit beschaͤftigt, dem e , Ech der Rue Traversigre und war ven . 66 . 9 ige der Neugierigen nach Kräften zu weh⸗

1a rng, drei Schritt von mir einen Schuß fallen hoöͤrte. ltürlich zuerst auf die Prinzen, um mich zu uͤberzeu—⸗

t waren, dann stuͤrzte ich auf den Punkt

ien war. Ich sah, wie Pappart sich gegen

ie ihn festgehalten hatten; wir bemaͤchtigten

n beim Kragen faßte, sagte ich zu

nicht gescheut, auf die Prin⸗

* Ja, ich habe es gethan,

gefehlt habe; wenn ich

thun. Das Volk war

meine Leute mußten

Uuth zu beschuͤtzen. Der

ö ͤ er leistete .

Tktand und rief laut: man solle ihn ten, er wolle nicht als ein Sklave leben; ich war gendthigt, ihn tragen zu lassen. Von dem Wachtposten aus, . st gebra wurde, fuhr ich mit ihm ö. mehreren 9th t nten n Fiaker nach seiner Wohnung

nterweges machte er Versuc aus dem Waaen : ,,. 6 daß wir n ü. waren, hn ,,,

Der Steinmetz-Geselle Ri der den Quenisset zuerst festge halten hatte, machte folgende ge: Ich stand an der Ecke der Rue Traversiere, um den Einzug des Regiments mit anzufehen. Als der Zug sich naͤherte, sah ich ungefahr zehn Schritte vor mir einen Mann, der auf einem Stein stand und lautes Geschrei ausstieß, wel ches ich anfaͤnglich nicht verstehen konnte. Ich ging naͤher zu ihm heran und sah, wie er einen großen Strohhut mit der linken Hand schwenkte. Ich hoͤrte auch nun, wie er zu verschiedenenmalen rief:

Nieder mit den Prinzen! Tod den Prinzen!“ Als der Zug an uns herankam, stand ich ganz dicht hinter jenem Menschen; er schwenkte fortwährend den Hut, hob dann aber plötzlich seine rechte Hand in die Höhe und bedeckte dieselbe mit seinem Strohhut, so daß ich nicht se hen konnte, was er in der Hand hielt. Nichtsdestoweniger über diese außerordentliche Bewegung erschreckt, wollte ich ihn beim Arme hal ten; aber in demselben Augenblicke fiel ein Schuß. Ich bemaͤchtigte mich sogleich jenes Menschen und umklammerte ihn mit beiden Haͤn den. Als ich ihn in meinem Zorn einen Mörder und einen Schuft nannte, riefen zwei Maͤnner, die ich nicht kannte, laut aus: „Herbei, ihr Freunde! Herbei! E Offizier der Munizi

Es kam mir indeß ein O pal-Garde zu Huͤlfe, und die beiden Maͤnner, deren Gesichtszuͤge ich nicht behalten habe, verschwanden in der Menge.

Der Praͤsident: Zeuge, ihr koͤnnt euch entfernen, aber vorher halte ich es noch fuͤr meine Pflicht, euch wegen eures Benehmens zu beloben und Gluͤck zu wuͤnschen. Ihr habt gehandelt, wie ein guter Bürger, wie ein treuer Freund eures Landes, indem ihr zur Verhaf tung eines Mannes mirwtrrrer, ver sih einrd zu'ntutes feh ard i * l macht hatte r

Die uͤbrigen Be

Bezug auf den faktischen That sselbe mit ziemlicher Uebereinstim deutlich, daß sie Manches

Zeugen, die in bestand verhoͤrt wurden, sagten dasselb mung gus. Bei Vielen zeigte es sich uͤbertrieben, um fuͤr Solche gehalten zu werden, die zur Verhaf tung des Moͤrders mitgewirkt haͤtten. Einen derselben setzte Que nisset durch die Frage in Verlegenheit, mit welcher Hand er das Pistol abgedruͤckt habe. Der Zeuge meinte, mit der rechten. Que nisset sah ihn hoͤhnisch und veraͤchtlich an und sagte: „Falsch! Mit der linken! J e Justiz irre leiten

hr Das weitzre TZeinnen . 15 weitere Zeugen Verhör wird auf d z erhor wtrd auf

wmnehmen m ; l es gewoͤhnlichen zasser steht.

Geschichtsmaler Hayter, der jetzt seit ist, den Auftrag ertheilt, die be— großen Gemaͤlde darzustellen.

in einer Korrespondenz aus

der Bischof Alexander mit sei—

en 23. November, nach seiner

ls voreilig erwiesen, denn

reise desselben, nach Be—

st vorgestern, den 4. Dezember, von

R . ö 1143 6 . V 1e ] 11 hal sich 9

meldet der Courier, daß die Ab

heute richten aus Portsmouth, er dort erfolgen sollte.

Beaumont Smith, der am Sonnabend wegen Faͤlschung von Schatzkammer-Scheinen zu lebenslaͤnglicher Deportation verur— theilt wurde, sagte in der Schrift, welche er aufgesetzt hatte, um sein Verbrechen in milderem Licht erscheinen zu lassen, daß er in Geld-Verlegenheit gerathen sey, aus der er mittelst einer verhält— nißmaͤßig kleinen Summe hätte gerettet werden können, daß er aber, statt sich dieselbe auf anderem Wege zu verschaffen, durch bose Rathgeber, deren Namen er indeß nicht mittheilte, sich habe ver— leiten lassen, Schatzkammer-Scheine zu fälschen, und daß es ihm, nachdem er einmal diesen Weg eingeschlagen, unmoͤglich gewesen sey, wieder umzukehren; man habe immer größere und größere Sum— men von ihm gefordert, unter dem Vorwande, daß es deren zur Einziehung der fruͤher ausgegebenen Scheine beduͤrfe, und er habe aus Furcht vor Entdeckung sich nicht weigern durfen, immer wie der neue Scheine zu liefern. Er behauptete uͤbrigens, keinen Vor—⸗ theil von der Sache gezogen, noch auch durch Fonds-Specula— tionen oder auf andere Weise Geld erworben zu haben, selbst nicht bis zum Belaufe der paar Hundert Pfund, die ihn aus aller Verlegenheit hätten retten koͤnnen. Schließlich erklärte er auf das feierlichste, daß kein anderer Beamter, weder ein hoherer, noch ein subalterner, bei der Sache betheiligt sey. Gegen Rapallo ist nicht weiter verfahren are, sondern man hat denselben freigelassen, da er, Iich als Angeber hat brauchen lassen. An der Börse hat die Art und Wise, in welcher in dieser Sache verfahren e, n.. Ist nicht sehr befriedigt, und man behauptet, daß Smith dem Anwalt der Krone