1841 / 353 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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1584

Folgen richtung des Organs unverandert. Anzeigen werden zu 14 Sgr. per Zeile oder deren, Raum aufgenommen. D

Ausgewählte n 9 n

, n mn m. tig geworden und bei dem unterzeichneten zu baren; enn bei Heinr l

1 6 nm

. ür die Jugend in Fabeln, Liedern und Erzaͤhlun⸗ ) n Koln, im Dezember 1841. ar die Jugend in Fabeln, Liede heel ben, gene,, n Cen nen chhe d in ans Hafen ch

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staltung kennen. i . . Carl, E., ord. Lehrer am Gymnasium zu Elbing, Ernst Klein's liter. Comtoir in Leipzig.

; 3 ß Die Exped. d. Organs f. Handel u. Gewerbe Hen. Ludwig Kohnen. ͤ

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Van Dyck.

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, ,

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r; ntaene ind die bis setzt erschiene⸗ Breite Str. 23, derselbe Kuͤstri d in Ferd.! , ,, . ., ] Schritten entgegen und sind die bis jetzt erschi Breite Str. 23, in derselben in Kuͤstrin und Fe ish cllin n wer Cn sil n chen Bächhandz.

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Einleitung und Erganzung zu der Grammaire

Dieses Journal, welches mit vielem Fleiß und gu⸗ ung der besten Franzoͤsischen, na⸗

werden. Der

dieser Anhaͤufung nirgends

Der Voieur nimmt auf alle neuen Zeit-Interessen,

Ueber die die Zeitschrift begleitenden Modenbilder muͤssen wir bemerken, daß dieselben von denen unserer;⸗ . „Leipzig, bei Ch. E.

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Hymnen voll dichterischen Schwunges, bald fromme Reflexionen äber Ehristus, sein Werk und seine Kirche, (d bald ruhige Betrachtungen über die hoͤchsten Zwegte so und Aufgaben des menschlichen Daseyns; bald kraͤf⸗ tige Troͤstungen, ernste Mahnungen, beherzigungs, werthe Warnungen, erhebende Hinweisungen auf das

Brust und des Unterleibes. Nebst Rathschlaͤgen uͤber die koͤrperliche und geistige Erziehung der Kinder und uͤber die Lebensweise der Greise. Nach der sie benten Auflage aus dem Franzoͤsischen uͤbersetzt

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ris die große Verdienst⸗Medaille erhielt) hat in Frank reich so große Anerkennung gefunden, daß binnen wenigen Jahren sieben Auflagen davon erschienen sind.

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Ewige und Himmlische. 1 . ; , ,, . 9 5 Hülfsbuch fuͤr Jedermann, da es alle die Krankheits

Die Gedanken sind geistreich im besten Sinne ge nommen und zeugen von tiefer, innerer Lebens⸗ fahrung; in dieser Hinsicht erinnern sie nicht se an Thomas von Kempen Bucher von Nachfolge Christi, waͤhrend die Sprache m der Lamenaise's Aehnlichkeit hat.

[a Elegant gebundene, kartonirte, so wie geheftete f;

Exemplare sind durch jede Buchhandlung zu beziehen. n L

Er übel und Gebrechen behandelt, die unsere Genera; lten tion vorzuͤglich heimsuchen. Dr. Belliol zeigt, daß

der der Flechten⸗, Kraͤtz, skrophuldse, venerische, bilidse, it skorbutische ünd rheumatische Stoff nach der Reihe

st die einzige Quelle aller unserer organischen Af tionen ist, und diesen vielverbreiteten chronischen ebeln hat er seine besondere Aufmerksamkeit waͤh—⸗ nd seiner bedeutenden Praxis gewidmet. Seine

. Belehrungen uͤber diese Krankheiten und ihre medi—

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Otto Wigand.

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sy . . 8 ** öh az!“ . 4 : . . fra des Köni yy ß Mir Seh. Ober Fi⸗ masius. Prinz Eugen von Savoyen. Abrg⸗ Sie werden mit der göößten Sauberkeit, auf talen! Portrait des Königl., Preuß. Wirkl, Geh .

nanzrath und BHeneral-Direktor der Steuern

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hten, mithin es auch fuͤr ferungen (mit 40 bis 50 Bildern); jede Lieferung

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Oribte Aufl. der Desterrcichischen Prinzessin Maria Louise.

In diesem? indet man eine Reihe von dich⸗ .* 3. , n, und . . i615. Dazu die (4) Erzaͤhlungen, (16) Anek sammte innere und ö Leben des Menschen und

Tagen des Fahres geordnet. Berlin, Sezember 1816. 9 Veit C Comp., Jaͤgerstraße 26.

——

mit dargeboten.

. c z vorrgckis Mä) Schlimmste Zeit der Regierung Napolrons,⸗ (Elegant gebundene Eremplare sind FKets vorräthig) 5 Dinnmncht ibei Beile? Aula nee am 15. Zuni

ten u. (E20) sehr a i , die n nn ,,. 1 2. So viel von nuͤtzlicher Unterhaltung, nebst einem ö bie ihn umgebende Natur umfassend, nach den schd ner ich b ni e enn, , m n blikum für die geringe Ausgabe von 10 Sgr. hier⸗ Aug.

Die Flur durchwehte Balsamduft, Schon war der Tag und hell die Luft. - Da fiel's dem Konig Nobel ein, ser Es sollt' ein großer Festtag seyn; Davon ließ er sogleich die Kunde Verbreiten ringsum in die Runde. Die Ladung ward gern angenommen; Bald sah man alle Thiere kommen. Der Kranich Luͤtke, Braun der Baͤr. u f. w. Die Geschichte Jesu, nach der Erzaͤhlung der vier Evangelisten fuͤr die Gebildeten des weiblichen Geschlechts

do⸗ ; !

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Y Raum. der Literatur nach den Quellen bearbeitet. 2. Ab- daß e 3 BVolksbuͤcher ist, die in neuerer Zeit erschienen sind. gr. 8. 18461. brosch; 13 Thlr. Der Preis ist sehr billig.

ür die 1Ierren Destillateure,

von Friedrich Nösselt, Professor in Breslau,.

Mahlmann's saͤmmtliche Schriften.

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deisterstuͤch der neuen praktischen Medizin. Die rankheiten und Gebrechen alle speziell anzufuͤhren, elche das Werk behandelt, gebricht es uns hier an Wir schließen daher mit der Versicherung eines der nuͤtzlichsten und wohlthaͤtigsten

Guts- und Besitzer, Kaufleute, Gast wirthe u. s. w. Bei A. F. Schultz in Berlin, Neue Friedrichs- tralse No. 3, ist neu erschienen und daselbst gegen ortofreie Einsendung von 2 Thlr. zu haben, so wie 116 1 jede Buchhandlung Von dort 21 beziehen Die praktis he Destillirk n oder neu vervollkommnete Amweisung zur Ansertigung al ler einsachen und doppelten Branntweine und Crems u. S. w. auf kaltem

) ; Breun6rei

Liqueure, Ratafias, Wege mittelst ätherischer Oele und durch Ex traction, so wie au warmem VW ege durch De stillalion, und der sicliersten und bewährtesten Methode, den rohen Branntwein zu entfuseln und zu reinigen, von Schultz, Apotheker, wirklichem Mitgliede des Apotheker Vereins im nördlichen Deuts hland und ehemaligem prakti schem Destillateur. Berlin, 1841.

Als Anhang sind derselben die ganz neu entdeck en Vorschriften zur Anfertigung eines den Indischen übertrefsenden Rums, Gognaks und Franz ranntweins, so wie des VWoöeinsprits (wovon jetzt so

bedeutende Quantitäten nach dem Auslande verschick

verden) heigefügt, welcher auf eine äulserst leichte ind billige VWeise in jedem Lokal und in jede Auantität hergestellt werden kann.

Jedem Abnehmer wird übrigens die Bedingung ge nacht, die darin enthaltenen Vorschriften nur ich allein zu benutzen und solche niemanden ande nitzutheilen.

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Historischer Atlas

6 153 h 8 n des Prenlsischen bestehend aus 165 historisch mit erliuterndem Lexte Von Julius Loewenberg. Kartonnirt.

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Preis 1 Thlr. 10 Sgr.

Aller Empfehlungen enthalten wir uns, da schon das Erscheinen einer zweiten Auflage binnen Jahresfrist für die Nützlichkeit und den allgemeinen Beisall unseres Atlasses spricht

0188 he Buchhandlung, Charlotten-Str. 266 Ecke de! PDorotheen St!

In der Herold schen Buchhandlung in Hamburg ist erschienen und in Berlin in der Enslinschen Buchhandlung (Ferd. Müller), Breite Str. 23 in derselben in Kuͤstrin und in Ferd. Muller ns Buchhandlung in Stargard zu haben:

Hr. Theol., M. F. Sschmaltz neueste Predigten Der Glaube fuͤr das Leben. Predigten uͤber die Sonn- und Festtags⸗ Evangelien

gehalten. 1811. 4 Bde. 2 Thlr. 20 Sgr.

Paäsfions⸗Predigten. 78 Bdchn. u. d. Ti

tel: Gethsemane, 15 Sgr. . Wir begnuͤgen uns, die vielen Verehrer des Ver fassers hiermit von dem Erscheinen dieser neuen Baͤnde zu unterrichten; die fruͤheren Baͤnde sind unter den bekannten Titeln zu haben. . Hamburg. Herold sche Buchhandlung.

Bei E. H. Schrdder in Berlin, Unter den Lin den Nr. 23 im Jagorschen Hause, ist so eben erschie nen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:

Ueber die Antigone des Sophokles und ihre Darstellung auf dem Koͤnigl. Schloß⸗Thea— ter im neuen Palais bei Sanssouei.

Drei Abhandlungen von 2A. Böckh. E. H. Toelken. Fr. Foöͤrster. Syo. Sauber geheftet. Preis 15 Sgr. Sowohl fuͤr die, welche so gluͤcklich waren, der Vorstellung der Antigone in Potsdam beizuwohnen, als fur die, denen dieser Genuß noch bevorsteht, wird dies Schriftchen, welches sich durch Vermei dung gelehrter Erörterungen besonders auch den Frauen empfiehlt, eine willkommene Erscheinung seyn.

Preußische Staats-Zeitunn.

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Breiz. Chants populaires de la Bretatne, re- wp, b lis, à ves une traduction frangaise, Vlog „em, des notes et des melodie lg ö A,. *. 2a ,. II. Edit. lug, am,, ,, l,, ss. 9j 9106 unh; 7 n, ding, ob, dns,

Dienstag den Alten

Inhalt.

Amtliche Nachrichten.

Nußland und Polen. St. Petersburg. Graf v. Pahlen.

Fraukreich. Paris. Vermischtes. Pairs hof. Prozeß Que⸗ nisset's. Briefe aus Paris,. (Der Jahrestag der Beisetzung der Gebeine Napoleons; ein Hirtenbrief des Bischofs von Ehar⸗ 8 Militairisches in Bezug auf Algier und die Pyrenaͤen⸗ Hraͤnze.)

Großbritanien und Irland. London. Vorbereitungen zur Taufe des Thronerben. Angebl. ministerieller Plan einer Korn gesetz⸗ Reform. Ministerielle Erklaͤrung über das Verfahren in der Schatzkammerschein⸗ Sache. Ueber die Spanischen Angelegen⸗ heiten. Warnung vor den Irlaͤnd. und Amerikan. Umtrieben. Vermischtes. Schreiben aus London. (Kirchliches)

Niederlande. Haag. Limburgs Zollverhaͤltnisse zu Luxemburg.

Belgien. Bruͤssel. Budget des auswaͤrtigen Departements.

Deutsche Bundesstaaten. Munchen. Hofrath v. Kuͤstner. Leipzig. Ergebnisse der Buchhaͤndler Konferenz in Koburg. Hannover. Die Bischofswahl in Hildesheim. Schreiben aus Frankfurt.

Oesterreich. Wien. Sir Stratford Canning. Prinz v. Wasa.

Italien. Florenz. Ankunft der Großherzogl. Familie in Livorno. Turin. Die Ereignisse in Genf.

Portugal. Erklaͤrung der Englischen Regierung an die Spanische hinsichtlich Portugals. Ankunft des Oesterceichischen Gesand— ten. Aufhoͤren des Differenz⸗Zolls.

Inland. Berlin. Berichtigende Erlaͤuterung. Breslau. Die Reiter⸗Statue Friedrich's des Großen.

Wissenschaft, Kunst u. Literatur. Zur Literatur der Bretagne.

Beilage. Großbritanien und Irland. London. Bemer kungen uͤber das Verfahren in der Schatzkammer Schein⸗Sache. Ministerielle Presse uͤber die Amerikanischen und Spanischen Ange⸗ legenheiten. Chinesische Waffen und Geschuͤtze. Vermisch tes. Dentsche Bundesstaaten. Munchen. Eine Entdeckung Gruithuisen's. Saͤchsische Gesandtschaft. Der Fraͤn k. Cou⸗ 1 Schreiben aus Leipzig. (Todtenfeier; Universitaͤt.. Hannover. Koͤnigl. Mittheilung an die Staͤnde, die Eisen— bahnen betreffend.

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Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tagts.

Se. Majestäͤt der Konig haben Allergnaäͤdigst geruht:

Den Stadtgerichts-Direktor, Tribunals⸗Rath Burchard zu Koͤnigsberg in Pr. zum Vice-Praͤsidenten des Ober-Landes⸗ gerichts zu Ratibor;

Den bisherigen Ober⸗-Landesgerichts-Assessor Eduard Adolph Schulz in Breslau zum Rath bei dem Ober-Landesgerichte in Marienwerder; und

ö. Den Ober-Landesgerichts⸗-Assessor Krem nit in Glogau zum Rath bei dem Land- und Stadtgerichte in Stettin zu ernennen.

Heute) wird das 22ste Stuͤck der Gesetzsammlung ausgegeben, welches enthalt: unter = Nr. 2207. die Verordnung uͤber der Disziplinar-Bestrafung in

der Armee. Vom 21. Oktober d. J.;

2208. die Allerhoͤchste Kabinets-Ordre vom Zten d. M. be— treffend die Kompetenz-Verhaͤltnisse zwischen den Se— naten des Kammergerichts und bei den Obergerichten der Provinz Preußen, in Untersuchungen wegen Dieb— stahls und Raubes und

2209. die Allerhoͤchste Kabinets-Ordre vom 10. huj. die Aufhebung der Lohnfuhr-Abgabe betreffend.

Berlin, den 26. Dezember 1841. Debits-Comtoir der Gesetzsammlung. ö y wird das 23ste Stuck der Gesetz-Sammlung ausgege— beg. welches enthalt: die Vertraͤge unter Nr. 2210. zwischen Preußen und saͤmmtlichen Zoll-Vereins⸗-Staa⸗ ten einerseits und Lippe andererseits, den Anschluß des Fuͤrstenthums Lippe an das bestehende Zoll-Sy— stem betreffend; zwischen Preußen und Lippe wegen der Besteuerung innerer Erzeugnisse im Fuͤrstenthume Lippe; ; zwischen Preußen und Lippe, den erneuerten Anschluß der Fuͤrstlich Lippeschen Gebietstheile Lipperode, Kap= pel und Grevenhggen an das Preußische Zoll- und indirekte Steuer System betreffend. Saͤmmtlich vom 18. Oktober d. J.; ratifizirt am 14ten huj. m.; ferner zwischen Preußen und saͤmmtlichen Zoll-Vereins-Staa— , ,, ) er Br ͤ den h e en ie golt ere e sthums . n,, Preußen und Braunschweig vegen gleicher Besteuerung ir er E isseꝰ die , . J zwischen Preußen und Braunschweig, betreffend die Ausführung des gemeinsamen Zoll-Systems in dem i , . Blankenburg nebst dem Stifts-Amte ,, . so wie in dem Amte Calvoͤrde, ingleichen dis Besteuerung innerer Erzeugnisse in diesen Herzog⸗ lichen Landestheilen; und endlich gend, ,. genannten beiden Regierungen, be— in ben Preug rung des gemeinsamen Zoll-Systems n den Præußischen Gebfetstheilen Wolfsburg, Heh⸗ lingen, Heßlingen und Luͤchtringen, ingleschen die Be⸗ steuerung innerer Erzeugnisse in diesen Gebietstheilen. Saäͤmmtlich vom 19. Oktober; ratifizirt am 16

Berlin, den 21. Dezember 1841. m ten 1. M.

Debits-Comtoir der Gesetz⸗ Sammlung

) Diese Anzeige ist uns gestern er S ; Blattes zugekommen. . K 2 anseres Anmerk. der Redaget.

Angekommen: Der Königl. Franzoͤsische außerordentliche

Gesandte und bevollmaͤchtigte Minister am Königl. Schwedischen Hofe, Graf von Mornay, von Stockholm. ? ö sc

Zeitungs Nachrichten.

Ausland. Rusisland und Polen.

St. Petersburg, 11. Dez. Der diesseitige Botschafter

/ in Frankreich, General⸗Adjutant Graf von Pahlen, ist vor einigen Tagen in St. Petersburg angekommen. .

*

Die General-Lieutenants Rajewsky J. und Fanshawe, und die General-Majore Antonoff L, Pullo L., Bulgaroff und Sko— rodulli haben den Abschied mit Pension erhalten.

Frankreich.

Paris, 15. Dez. Der Graf Pontois, Franzoͤsischer Bot— schafter in Konstantinopel, ist gestern in Paris eingetroffen.

In einem hie sigen Blatte liest man: „Wir erfahren, daß die Besorgnisse der Mitglieder des Kabinettes in dem Maße zu— nehmen, in dem man sich der Eroͤffnung der Kammern naͤhert. Es war in den letzten Tagen des November an diejenigen De— putirten, welche man zu der ministeriellen Partei rechnet, ein con— sidentielles Schreiben erlassen, worin man sie aufforderte, ihre An— kunft in Paris zu beschleunigen, damit man sich uͤber einige wich— tige Fragen, und namentlich uͤber die Kandidatur der Pꝛrasident⸗ schaft, im voraus verstaͤndigen koͤnne. Dennoch waren am 10. Dezember erst ungefahr 20 Deputirte jenem Aufrufe gefolgt, und heute, am 15. Dezember, sind erst einige 40 ministerieile Depu⸗ tirte in Paris. Man schließt aus diesem geringen Eifer, den die

Deputirten an den Tag legen, daß sie es vermeiden wollen, sich

im voraus auszusprechen, und daß der Abfall manches ministeri— ellen Deputirten bevorstehe.“

Das hiesige Zuchtpolizei-⸗Gericht hat gestern einen gewissen Villard, der seit geraumer Zeit freche Wuchergeschaͤfte trleb und auf verschiedenen Wegen oft 190 bis 200 Prozent von seinen Kunden nahm, zu vierzig Tausend Fr. Strafe verurtheilt und im Fall der Nichtzahlung die Gefaängnißstrafe auf 10 Jahre fest— gesetzt. 5

Boͤrse vom 15. Dezember. Die heranruͤckende Eroͤff— nung der Session wirkt nachtheilig auf das Geschaͤft an der hle— sigen Boͤrse. Die Spekulanten wollen die Thronrede und die ersten Operationen der Kammer abwarten, bevor sie sich auf neue Geschaͤfte einlassen. Die Course der Renten blieben gedruckt.

Pairshof. Sitzung vom 11. Dezember. In der heuti— . Sitzung erstatteten die Experten, welche den Auftrag erhalten hatten, die Handschrift Dufours mit den Notizen zu vergleichen, die in dem Taschenbuche standen, welches man in der Naͤhe des Ortes, wo das Attentat begangen worden war, gefunden hatte, ihren Bericht. Sie erklaͤrten einstimmig, daß jene Notizen von der Hand Dufours waͤren. Dufour, der bisher hartnaͤckig jede Theilnahme und jede Mitwissen schaft an dem Komplotte geleugnet hatte, gerieth bei jener Erklarung augenscheinlich außer Fassung. Als der Praͤsident ihn fragte, was er in Bezug auf den Ausspruch der Experten zu sagen habe, schwankte er einige Augenblicke und sagte dann mit zitternder Stimme: „Wohlan! Ja, der Ausspruch ist richlig, das Taschenbuch gehort mir.“ Der Praͤsident: Wollet ihr nun nicht ein vollstaͤndiges Bekenntniß ab⸗ legen und der Justiz im Interesse eurer Lage volles Licht verschaäffen? Dufour blickt gen Himmel, scheint zu schwanken und sagt dann: Nein, Herr Praͤsident, ich will als ehrlicher Mann sterben. Der Praͤsident: Ihr wollet als ehrlicher Mann sterben; aber wisset ihr denn nicht, daß es die Pflicht eines ehrlichen Mannes ist, alles das zu enthuͤllen, waz fuͤr die Sicherheit des Staates von Wichtigkeit ist? Die Schlinge zu zeigen, in die ihr gefallen seyd, um Andere vor aͤhnlichem Mißgeschick zu bewahren? Du four: Seyen Sie uͤberzeugt, Herr Praͤsident, daß, wenn alle die Ungluͤck— lichen, welche auf diesen Baͤnken sitzen, freigesprochen wuͤrden, sie sich niemals wieder auf aͤhnliche Sachen einlassen würden; aber von fruͤ⸗ heren Beispielen haben sie sich nicht abschrecken lassen. Was ich Ih nen indeß sagen kann, ist, daß unser Pulver-⸗Magazin sehr unbedeu⸗— tend war; ich habe im Ganzen 21 Patronen vertheilt. Der P raͤ sident: Wo wurden jene Patronen verfertigt? Dufour nach einigem Zögern: Ich habe sie selbst angefertigt. Da sich Dufour vor der Hand auf weitere Aussagen nicht einlassen wollte, so erhielt der General⸗-Prokurator das Wort, um auf die Reden der Vertheidi ger zu repliziren.

f Paris, 156. Dez. Heute vor einem Jahre waren die Einwohner von Paris bei vielen Hunderttausenden versammelt, um den pomphaften Einzug der Gebeine Napoleon's zu sehen.

Bei wie vielen der damaligen Schaulustigen mag wohl die als ein unermeßliches Ereigniß angekuͤndigte Feier des 15. Dezem—

bers 1840 irgend einen Eindruck zuruͤckgelassen haben, der dem Jah— restage derselben eine gewisse Weihe geben konnte? bei keinem Einzigen des ganzen neugierig herbeigestroͤmten Volks. Nirgends äußert sich uͤberhaupt auch nür die Erinnerung an das, Has vor einem Jahre vorging. Der heutige Tag ist ein Tag Hie alle Tage, und kein Mensch denkt daran, daß ihm Paris die irdischen Reste Napoleon's verdankt, wesche die Thierssche Politik der Stadt an der Seine wie ein unschaͤtzbares Geschenk verspro— chen hatte. Es ist wahr, daß sich Frankreich fuͤr die Gebeine des Kaisers interessirte, so lange sie in tausendmeiliger Entfernung in Britischer Erde begraben lagen, so lange die Gefangenschaft Na— poleon's auch noch nach seinem Tode fortzudauern schlen. Nachdem aber England der ersten Reclamation haschenden Kabinets mit der groͤßten Bereitwilligkeit ent— sprochen, nachdem alles Ungewoͤhnliche, alles 5 und

damit alle Poesie aus der posthumen Existenz Napoleon's ver-

schwunden ist, seit dieser Zeit ist auch die oͤffentliche Theilnahme fuͤr dieselbe wie mit einem Schlage auf einen . druͤckt, welcher der voͤlligen Indifferenz ziemlich nahe steht. Der

Vielleicht

eines nach Volksgunst

Dezember

ganze Kultus, dessen Gegenstand die historische und poetisirte Fi⸗ gur des Kaisers war, ist auffallend lauer geworden. Die uͤber⸗ triebene Verehrung, die von einigen wenigen Fanatikern und von sehr vielen Spekulanten dem Andenken Napoleon's gewidmet wurde, wagt nur selten mehr, am hellen Tage hervorzutreten. Mit einem Worte, diejenigen, welche im vorigen Jahre gedacht, die Apotheose Napoleon's zu vollenden und die Franzosische Na⸗ tion in den Ideen und den Gefuͤhlen, die sich fuͤr sie an die Ma⸗ nen des Kaisers knuͤpften, vollig zu berauschen, diese haben eine gewaltige Fehlrechnung gemacht; die Wirkung ihres Mittels ist eine dem Zwecke desselben erweislich und geradezu entgegengesetzte gewesen.

.Der Quenissetsche Prozeß hat durch seinen bisherigen Gang die ihm gewidmete schwache Aufmerksamkeit des Publikums nicht zu steigern vermocht. Die einzige Frage desselben, fuͤr welche sich die oͤffentliche Meinung intereffirt, ist die der Freisprechung oder der Verurtheilung des Herrn Dupoty. Ich sage nicht die Frage seiner Schuld oder Unschuld, denn diese ist von allen Theilen der Gesellschaft bereits einstimmig entschieden, und der hier in Rede stehende Spruch des bffentlichen Gewissens kann durch das Urtheil des Pairshofes, wie es auch ausfallen möge, nicht mehr umgesto— ßen werden. Die in Bezug auf den Quenissetschen Prozeß er⸗ griffenen polizeilich-militairischen Vorsichts-Maßregeln haben sich bis jetzt insofern als unndͤthig erwiesen, als auch nicht der ge⸗ ringste Versuch einer Ruhestörung gemacht worden. Man schelnt indessen nicht ganz ohne Besorgnisse fuͤr den Tag zu seyn, an wel⸗ chem das Urtheil erfolgen wird. . 5

Viel Aufsehen macht ein Hirtenbrief des Bischofs von Char— tres, in welchem die wirklichen oder angeblichen Ursachen der Ir⸗ religiositaͤt und Immoralität unserer Tage hart angegriffen werden, und in dem insbesondere gegen das Journal des Débats als den gefaͤhrlichsten Feind der Kirche die heftigste Polemik geführt wird. Der Bischof von Chartres schildert die Presse uͤberhaupt als die Quelle alles Uebels, und er findet kaum Worte, die ihm stark genug sind, um sie zu verdammen. Sonderbarer Weise findet diese Sprache weit weni— ger Beifall bei der legitimistischen Partei, als bei den der herr— schenden Dynastie zugethanen Ultramontanen; diese Erscheinung erklart sich brigens, wenn man an den Gebrauch und Mißbrauch denkt, den die Legitimisten seit zehn Jahren in der Verfolgung ihrer Parteizwecke von der Presse gemacht haben. .

; X Paris, 14. Dez. Die starken Mahnungen des General Bugeaud, die Algierischen Streitkräfte in einer festen und gruͤnd⸗ lichen Weise zu organisiren, tragen bereits ihre Fruͤchte. Der heu⸗ tige offizielle Theil des Moniteur enthaͤlt einen Bericht des Kriegs⸗-Meinisters, dem zufolge die Bildung neuer inlaͤndischer Trup— pen fuͤr Algier anbefohlen wird. .

Die bisher in Afrika als Huͤlfstruppen gebrauchten aus Ein— gebornen gebildeten Corps haben wesentliche Dienste geleistet. Sie kennen die Fechtart des Landes, das Terrain, die Sitten, die Kriegslist der Araber. Man bezahlte sie gut, und sie fochten fuͤr die Christen gegen den Islam. Der Araber ist von Natur geld— gierig, mäßig, sparsam und brennt vor Begierde, sich stets zu be⸗ reichern. Das Arabische Fußvolk, die Zuaven, sind weniger glaͤn— zende, aber auch brauchbare Truppen in Franzoͤsischen Diensten. Bis jetzt waren die aus Arabischen Soldaten bestehenden Corps in Franzoͤsischen Diensten theils durch Koͤnigliche Ordon— nanzen, theils durch bloße Befehle des Gouverneurs errichtet wor⸗ den. Sie beliefen sich nicht uͤber 6500 Mann im Ganzen, von welchen uͤber 4000 Kavalleristen waren. Sie tragen die orienta— lische, bequeme, zum Marsche praktische Uniform und werden groͤß— tentheils von Franzoͤsischen Offizieren befehligt.

Die neue Ordonnanz vom 7. Dezember 1841 befiehlt jetzt eine neue regelmäßige Organisation dieser Truppen, unter die auch einheimische Soldaten aufgenommen werden koͤnnen, also Kabylen, Araber, Mauren und einige Abkoͤmmlinge der Tuͤrken, diese aber in ganz geringer Zahl, da die meisten Tuͤrken Algier 1830 nach der Eroberung verließen. Der Marschall Soult be⸗ fiehlt jetzt die Bildung von 20 neuen Schwadronen Spahis, welche 1000 Mann zaͤhlen werden. Diese neue Kavallerie erhaͤlt groͤßtentheils Franzoͤsische Offiziere, aber auch die Araber koͤnnen Avgncement erhalten. Die neu zu organisirende Infanterie soll 3 Bataillone betragen und den Namen Afrikanische inlaͤndische Tirailleurs fuͤhren. Diese 3 Jäͤger-Bataillone werden, mit Buͤch⸗ sen bewaffnet, 1784 Mann zusammen zaͤhlen und ebenfalls meist Franzoͤsische Offiziere, später einige Afrikanische erhalten; nament— lich sollen alle CLompagnie-Chefs Franzosen bleiben. Der Mar⸗ schall Soult wuͤnscht, daß die fich zu diesen neuen Corps melden⸗ den Offiziere und Unteroffiziere die Arabische Sprache kennen moͤchten, die von den Algierischen Militairs zum Theil bereits er⸗ lernt worden ist.

Durch diese neue Organisation Arabischer Corps wird es der Regierung moͤglich, den Effektiv-Bestand der Franzoͤsischen Natio— nal-Truppen zu vermindern.

Die Truppen-Verstaͤrkungen nach den Pyrenäen hin werden noch immer fortgesetzt und natuͤrlich zur Zeit in den Kammern zu einem speziellen Kredit Anlaß geben. Die ministerielle Presse hat oftmals erklart, diese Verstaͤrkungen seyen bloße Garnisonwechsel gewoͤhnlicher Art. In der That aber verhalt sich die Sache wie folgt: Auf der Linie von Bordeaux bis Nismes und von da bis zu den Pyrenaͤen befinden sich in diesem Augenblick: 52 Bataillone Infanterie, ungefahr 40, 800 Mann, 45 Schwadronen Kavallerie, 6250 Mann, 24 Batterieen Artillerie (' Regimenter), 4000 Mann, 1 Regiment Ingenieure, 1200 Mann, Train-Soldaten u. s. w., 600 Mann; im Ganzen 52,850 Mann.

Die Sentinelle de l'Armée enthalt in ihrer Nummer vom 1. Dezember eine sehr heftige Erwiederung gegen die Darm⸗ städtische Militair-Zeitung, welche vor kurzem die Aufsaͤtze des Generals Vaudoncourt uber die natuͤrlichen Graͤnzen Frankreichs beleuchtet hatte. Die Sentinelle de 1l'Arm (e, welche von tuͤchtigen Maͤnnern geleitet wird und auch den General Ambrugeac unter ihren Mitarbeitern zahlt, zeigt in dieser neuen Polemik allerdings einen glaͤnzenden Patriotismus. Warum sollte es aber